Eine Demonstration, die nicht stattfand

Wer sich heute aus deutschen Medien informiert, muss den Eindruck bekommen, in Stuttgart stünde die Bevölkerung geschlossen gegen die Pläne einer brutalen Obrigkeit. Augenzeugen vor Ort wissen etwas Anderes zu berichten. Wie in unseligen Zeiten der Diktatur verschweigt die Presse geschlossen die Meinung vieler Stuttgarter Bürger, die für die Erneuerung ihres Bahnhofs sind. Berichtet wird ausschließlich über die von Linksextremisten angezettelten Krawalle gegen das demokratisch genehmigte und in allen Gerichtsverfahren legitimierte Bauprojekt.

Rationale Argumente gibt es dabei kaum. Den Linksextremisten, verstärkt durch den per Hubschrauber eingeflogenen, aus dem Parlament abgewählten GRÜNEN-Vorsitzenden Cem Özdemir, geht es lediglich um eine Kraftprobe mit dem Rechtsstaat.

Bürger, die sich zu diesem Rechtsstaat und seinen Freiheiten und Regeln bekennen, kommen in der Berichterstattung der linksextremistisch dominierten Medien nicht vor. So haben wir es Kybelines Blog Europäische Werte zu verdanken, dass überhaupt Nachrichten über die Stuttgarter Bürger und deren Unterstützung für das Bauprojekt Stuttgart 21 an die Öffentlichkeit kommen.

Kybeline, die zuerst die Krawalldemo der Linken im Schlosspark besucht hat, und auf deren Videos u.a. zu sehen ist, dass organisierte Demonstranten bereits mit gedruckten Schildern zur Demo kommen, auf denen der „Einsatz von Wasserwerfern gegen Kinder“ beklagt wird, noch bevor der erste Wasserwerfer aufgefahren ist, beschreibt die eher zufällige Begegnung mit den Stuttgarter Bürgern:

Als wir mit einer Polizistin sprachen, drängte sich eine Frau dazu, die „ihr Mitgefühl“ für die Polizei ausdrücken wollte. Wir haben sie dann gefragt, warum sie zusammen mit Linksextremisten und Terroristen demonstriert. Sie war verdutzt und sie meinte, wenn man die Polizei nur einmal in den Augen sieht, ist man bereits zu Terrorist abgestempelt – wohl gesagt, dieselbe Polizei, die sie vorher noch mit ihrer Solidarität hoffieren wollte. Aber distanzieren wollte sie sich trotzdem nicht. Bei den Linken ist es nicht in Mode, sich von den kommunistischen „Revolutionären“, von den Che-Terroristen, Maoisten u. ä. zu distanzieren. Bei den roten Flaggen könnt ihr schon einiges von den mitbeteiligten Kräften sehen, von denen diese Frau sich nicht distanzieren wollte. T-Shirts mit Che, Mao und Antifa haben wir dieses mal nicht gefilmt, obwohl wieder einige zu sehen waren.

Und dann hatten wir auf einmal ein paar Leute mit einem „Oben ohne“ Button gesehen, die gingen schnell vorbei. Als wir sie ansprachen, sagten sie uns, dass sie tatsächlich für Stuttgart21 sind, dass es nachher eine Kundgebung vor dem Rathaus gibt.

Also gingen wir auch zum Rathaus. Es waren unglaublich viele Leute da. Als die Reden anfingen, wurde mir auf einmal bewußt, wie still es um mich war: Fast wie im Theater. Man hört nur den jeweiligen Redner, und wenn er fertig ist, klatschen die Leute begeistert. Nach den lauten Krawallen im Schlossgarten war das hier das totale Gegenteil. Achtet auf die Videos.

Und eine nette Frau hat uns aufgeklärt, warum die Polizei Tränengas einsetzte: Weil die „Demonstranten“ auf die Polizeifahrzeuge geklettert sind, weil sie die Polizei angriffen und sie mit Steine bewarfen. Sie und ihr Mann standen daneben, sagte sie. Sie hatte erzählt, wie man sie angegriffen hatte, nur weil sie sich als Befürworter des Stuttgart 21 zu erkennen gab.

Ich muß sagen, ich kann das alles nachvollziehen, denn ich war auch mitten drin. Ich habe diese hysterischen Altachtundsechziger im Blutrausch gesehen. Vielleicht kommt ein wenig von der Stimmung in den Videos durch? Wir haben uns schon in das Auge des Hurrikans begeben, auch wenn wir keine Tränengas-Einsätze erwischten.

Den gesamten Bericht sowie weitere Videos, die im Laufe des Tages noch ergänzt werden sollen, finden Sie auf  Kybelines Blog.

PI-Beiträge zum Thema:

» Die Mär vom “Bürger”aufstand bei Stuttgart 21
» Stuttgart 21 – Linker Sturm auf den Landtag