Arye Sharuz ShalicarArye Sharuz Shalicar (Foto), Jahrgang 1977, diente nach dem Abitur 1997 bei der Bundeswehr als Sanitäter und begann an der FU Berlin zu studieren. 2001 wanderte er nach Israel aus, wo er 2006 an der Hebräischen Universität Jerusalem ein Bachelor-Studium absolvierte. Heute Abend um 19.30 Uhr hält er eine Lesung zu seinem Buch „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude“ in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

HaOlam.de überträgt die Lesung live. Hier die Aufzeichnung der hochinteressanten Lesung:

Kurzbeschreibung des Buches:

Arye Sharuz Shalicars Familie kam aus dem Iran. Er wuchs in Berlin auf. Er interessierte sich überhaupt nicht für seine Herkunft. Auch regelmäßige Besuche bei Verwandten in Israel änderten daran nichts. Nach dem Umzug in den von muslimischen Zuwanderern geprägten Berliner Stadtteil Wedding änderte sich jedoch alles. Hass auf Israel und die Juden ist an der Tagesordnung. An den Häuserwänden stehen entsprechende Parolen. Als sich herausstellt, dass Arye Jude ist, wird er zur Zielscheibe dieses Hasses. Da ist er 15 Jahre alt. Mithilfe eines befreundeten muslimischarabischen Kurden gelingt es ihm, sich in der Welt der Jugendgangs »hochzuarbeiten«. Nur mühsam kann er sich aus dieser Welt wieder lösen. Er beginnt, sich mit seiner jüdischen Herkunft auseinanderzusetzen. Er erfährt von seinen Eltern, welchen Verfolgungen die Juden im Iran ausgesetzt waren, wo »ein nasser Hund« besser war »als ein trockener Jude«. Das Gefühl der Nichtzugehörigkeit wächst. Schließlich wandert Arye nach Israel aus, wo er ein anderes Leben führen will: ein Leben der Zugehörigkeit, ein Leben ohne schiefe Blicke, ein Leben als Jude. Nach seiner Einwanderung in Israel arbeitete er zunächst u.a. für die Jewish Agency for Israel, seit kurzem ist er einer von vier Sprechern der israelischen Armee (IDF).

Buchbesprechungen sind u.a. hier zu finden:

» taz: Freigegeben zur Verfolgung – von Chaim Noll
» Der Tagesspiegel: „Ich kannte ja kaum Deutsche“
» Berliner Zeitung: In den Straßen von Berlin
» Der Freitag: Der rationale Kern der Islamophobie
» Die Welt: Vom Schläger zum Offizier

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7 KOMMENTARE

  1. OT, sorry, aber ist wichtig. Auf der Achse hat Vera Lengsfeld auf den Nachhaltigkeitsdialog mit der Bundeskanzlerin hingewiesen:

    http://www.dialog-nachhaltigkeit.de/forum/forums/show/3.page

    Bisher überbeiten sich da Verbotsfanatiker aller Art mit Verbotsvorschlägen. Windräder sind natürlich auch ganz ganz toll!! Ich finde, wir sollten uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen, der Kanzlerin und ihren Helferlein zu zeigen, wie das Volk wirklich denkt.

  2. — OT

    Wenn Ihr was zum lachen haben wollt, dann schaut Euch die Leserkommentare bei ZeitOnline an.

    Anlässlich der heutigen Atomausstiegs- bzw Verlängerungsdebatte im Reichstag waren die GrünInnen geschlossen in Schwarz aufgetreten. Und die grünen Gutmensch_innen kriegen auf einmal zu hören, sie hätten ausgesehen wie Nazis. So kann’s Leuten gehen, die ständig mit Nazi-Vergleichen um sich werfen.

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-10/bundestag-nazivergleich-gruene-atomgesetz

  3. ++++++PETITION+++++++++++

    Mohammedaner wollen verhindern, dass Necla Kelek den Freiheitspreis der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung bekommt, sie haben eine Petition gemacht, hier kann man sie „unterschreiben“ und einen entsprechenden Kommentar hinterlassen.

    http://www.petitionen24.com/kelek

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