Tradition der Deutschenfeindlichkeit

In einem lesenswerten FAZ-Artikel weist Regina Mönch unter anderem auf die Dauer der in Deutschland vorhandenen Deutschenfeindlichkeit hin. Es war wohl seit langem so, dass diese Gesellschaft bei jedem Übergriff eines Deutschen auf einen Ausländer – berechtigterweise (!) – mit der Kerze in der Hand zur nächsten Solidaritätsdemo gerannt ist, um aber dann bei herkunftsbegründeten Übergriffen auf Deutsche schweigend auf die eigenen Schuhspitzen zu schauen und zudem Hilferufe ignoriert hat.

Menschenrechte sowie Solidarität waren und sind (noch) geteilt. Dass dies auch Rassismus ist, mag man gewusst haben, aber aus Angst vor der Nazikeule hat man dazu geschwiegen.

Mönch zeigt die Zusammenhänge zwischen Deutschen-, Frauenfeindlichkeit als auch Unterdrückung und dem Islam auf und durchbricht dieses Schweigen, wodurch sie auch die Widersprüche und die Verlogenheit dieser Gesellschaft aufzeigt. Während es für einen Deutschen – richtigerweise – strafbar war und ist, Menschen anderer Herkunft die Vergasung anzukündigen, ist es einem türkischen oder arabischen „Mitbürger“ sehr wohl erlaubt, die Sehnsucht nach Massenvernichtung zu verbalisieren.

Keine Gesellschaft hält solche Widersprüche dauerhaft aus. Dennoch dürfen die Erfolgsaussichten eines Appells an Wowereit, der hier stellvertretend für viele steht, sich mit den Inhalten des Islam zu beschäftigen, bezweifelt werden. Diese Gesellschaft muss das Konzert der Gesundbeter ignorieren und in die Realität hinein hören.

Hier gehts zum FAZ-Artikel von Regina Mönch…