Kristina Schröder: Machos, Gewalt und Islam

Kristina Schröder: 'Es gibt einen Zusammenhang zwischen Religiösität, Machonormen und Gewaltgeneigtheit'Auf die junge Dame ist einigermaßen Verlass, wenn es um Kritik am Islam geht – zumindest im Rahmen dessen, was sich ein Mitglied der Bundesregierung momentan gerade so noch erlauben kann. Auf Welt-Online ist zu lesen, dass die Familienministerin die „hohe Gewaltbereitschaft männlicher Muslime“ beklage, die sich „auch gegen deutsche Kinder“ richten würde. Soll wohl gelegentlich vorkommen.

Welt-Online schreibt:

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder beklagt eine deutliche erhöhte Gewaltbereitschaft unter jungen, männlichen Muslimen. „Wir dürfen hier keine falschen Tabus aufbauen: Es gibt eine gewaltverherrlichende Machokultur bei einigen jungen Muslimen, die auch kulturelle Wurzeln hat“, sagte Schröder dem „Wiesbadener Kurier“. Die CDU-Politikerin will dazu am Freitag in Berlin zwei Studien vorstellen, die ihr Haus in Auftrag gegeben hatte.

Auf diese Studien darf man gespannt sein. Als Kristina Schröder 2002 in den Bundestag einzog, war sie immerhin Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für „Islam, Integration und Extremismus.“ Drei Bereiche, die auf wundersame Weise miteinander verflochten sind. Frau Schröder weiß also, wovon sie spricht:

Die Gewaltbereitschaft unter jungen, männlichen Muslimen ist nach Aussage der Ministerin „deutlich höher“ als bei nichtmuslimischen Jugendlichen. Soziale Benachteiligung und Diskriminierung seien hierfür wichtige Faktoren, reichten aber nicht als Erklärung. „Es gibt einen Zusammenhang zwischen Religiösität, Machonormen und Gewaltgeneigtheit“, sagte Schröder.

Damit wiederholt sie das, was sie bereits im Wahlkampf zur Landtagswahl 2008 in Hessen beklagt hatte: „Eine Zunahme deutschenfeindlicher Gewalt von Ausländern“. Dabei hatte sie sich auf „Erfahrungswerte von Polizisten, Staatsanwälten und Richtern“ sowie die Forschungsergebnisse des Kriminologen Christian Pfeiffer berufen. Der Münchner Oberstaatsanwalt Anton Winkler habe laut Wikipedia Schröders Aussagen als „falsch“ zurückgewiesen. Dies stimmt aber so nicht. Hier hat wikipedia die tendenziöse Berichterstattung des TV-Magazins „Panorama“ unkritisch übernommen. Kristina Schröder hat die Fakten auf der Internetseite der CDU Wiesbaden gut dargestellt, wie die Aussagen von Anton Winkler falsch interpretiert wurden. Ein eindrucksvolles Beispiel, wie ein linksgerichtetes Fernsehmagazin manipuliert. Der Kriminologe Pfeiffer hat die Aussagen Schröders gar als „Missbrauch seiner Befunde“ gewertet und sagte, dass es „keine Untersuchung“ gebe, die belegen würde, dass durch „Hass aus Deutsche motivierte Gewalt“ zunehme. Nun, diese Studien wird Schröder heute vorlegen.

Welt online weiter:

Auffallend sei auch eine zunehmende Feindlichkeit gegenüber Deutschen, betonte die Ministerin weiter. „Nicht selten werden deutsche Kinder an den Schulen gemobbt, nur weil sie deutsch sind. Auch das dürfen wir nicht länger hinnehmen“, sagte Schröder. Bereits im Oktober hatte sie eine Deutschenfeindlichkeit von Migranten beklagt und von Rassismus gesprochen. In der Pflicht sieht sie vor allem jene, die in der muslimischen Gesellschaft Werte prägten. Das seien vor allem Imame.

Wenn da mal nicht der Bock zum Gärtner gemacht werden soll. Im Artikel des Wiesbadener Kuriers zu dem Thema wird der Zusammenhang zwischen Gewalt und Islam noch weiter vertieft. Dort heißt es:

Religion Teil der Kultur

Religion sei Teil der Kultur und Kultur präge Verhalten. „Wenn jemand die überproportionale Gewaltbereitschaft bei jungen Muslimen zum Thema macht, heißt es immer gleich, dies sei ein Pauschalurteil. Das ist es aber nicht“, erklärte die Ministerin. Auffallend sei auch, dass zunehmend über Feindlichkeit gegenüber Deutschen berichtet werde: „Nicht selten werden deutsche Kinder an den Schulen gemobbt, nur weil sie deutsch sind. Auch das dürfen wir nicht länger hinnehmen.“

Schröder forderte verstärkte Anstrengungen zur Ausbildung islamischer Geistlicher an den Universitäten in Deutschland. „Wir müssen diejenigen in die Pflicht nehmen, die in der muslimischen Gemeinschaft Werte prägen. Das sind in erster Linie die Imame“, sagte die Ministerin aus Wiesbaden. „Dann würde in den Moscheen bald auch ein anderes Bild der Gesellschaft, der Rolle von Männern und Frauen und von Gewalt vermittelt.“

Wie man Imame dazu bringen soll, entgegen islamischer Auffassung ein westliches Verständnis der Rolle von Männern und Frauen sowie von Gewalt zu predigen, dürfte noch spannend werden. Mittlerweile wurde beim Integrationsgipfel der Bundesregierung sogar schon von einer „Versklavung“ deutscher Kinder durch muslimische Mitschüler berichtet, die sich damit lediglich korrekt im Sinne des Propheten verhalten. Soviel Religionsfreiheit muss sein.

Auf Welt Online darf übrigens nicht mehr kommentiert, dafür aber noch abgestimmt werden. Bisher geben 91% Ministerin Schröder Recht.

UPDATE: Die beiden Studien sind jetzt auf der Homepage des Familienministeriums veröffentlicht (Mit Dank an PI-Leser punctum).

(Text: Michael Stürzenberger)