Nachlese zum Sarrazin-Auftritt in Pforzheim

Sarrazin in PforzheimEin Freund rief mich im September an und sagte: “Heute steht in der Zeitung, dass der Sarrazin am 8. November zu einer Buchlesung nach Pforzheim kommt. Soll ich dir heute noch eine Karte besorgen?” Zum Glück hat er noch am gleichen Tag die Eintrittskarten besorgt. Ein paar Tage später waren die Karten restlos ausverkauft. So groß war der Andrang der Pforzheimer Bevölkerung.

(Von Redschift)

Als begeisterter PI-Leser und bekennender “Sarraziner” fieberte ich dem Auftritt von Herrn Dr. Sarrazin in den letzten Monaten entgegen. Hatte Sarrazin es doch gewagt, das dumme Gutmenschen-Tabu der kulturellen Bereichung durch islamische Zuwanderung anzusprechen. Die Gutmenschen haben geschäumt vor Empörung, dass ihr Dogma in Frage gestellt wurde. Aber diese links-grünen Multi-Kulti-Befürworter und Islamversteher haben nicht damit gerechnet, dass die überwältigende Mehrheit der einheimischen Bevölkerung Sarrazin Recht gibt und hinter ihm steht.

So ging ich voller Erwartungen und mit Freude am Montag-Abend zu dieser Veranstaltung.

Man muss wissen, Pforzheim ist eine kleine Großstadt mit ca. 100.000 Einwohnern am Rande des Schwarzwaldes in Baden-Württemberg und wurde von den Römern als „Tor zu Germanien“ bezeichnet. Aus dem lateinischen Portus (=Tor) wurde der heutige Name Pforzheim. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurde Pforzheim bei einem alliierten Luftangriff weitgehend zerstört und in meinen Augen als hässlichste Stadt Deutschlands wieder aufgebaut.

Sarrazin in PforzheimAber Pforzheim hat noch eine andere Brisanz. Über 70 Prozent aller unter Dreijährigen in Pforzheim haben einen Migrationshintergrund, zum größten Teil einen muslimischen. Die ehemalige stadtprägende Gold- und Schmuckindustrie ist zwischenzeitlich aus Pforzheim verschwunden und die Politiker der etablierten Parteien haben das Geld der Stadt an der Börse verspekuliert und verzockt und die Stadt ruiniert. Pforzheim hat heute so um die eine Milliarde Schulden und selbst die Zinszahlungen sind größer als die Einnahmen der Stadt. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat vor kurzem überlegt, einen bestellten (Konkurs?)-Verwalter für Pforzheim zu stellen.

Das bedeutet: Pforzheim ist absolut pleite und hat fertig.

Die Politiker von Pforzheim haben sich aber immer sehr islamfreundlich gezeigt. An der Haupteinfallstraße dominiert eine Protz-Moschee mit Minarett. Damit auch gleich jeder Besucher von Pforzheim mit eigenen Auges sieht, wo die Reise hingeht. Die Innenstadt verslamt und es gibt fast nur noch Billigläden für Moslems und Hartz IV-Empfänger. Die Migrantenkriminalität und Migrantengewalt explodiert. Handtaschenraube und Übergriffe durch Südländer sind seit ein paar Jahren an der Tagesordnung. Die Straßen strotzen nur noch von Schlaglöchern und viele Deutsche haben in den letzten Jahren dieser untergehenden Stadt den Rücken gekehrt.

Sarrazin in Pforzheim

Aber zurück zum Sarrazin-Abend: Am Eingang des Pforzheimer Forums standen natürlich ca. zehn linke Gegendemonstranten. Sie erklärten mir ohne Umschweif: “Sarrazin ist ein Rassist, weil er den Islam kritisiert!” Ich schaute mir die Typen genauer an. Es waren verwahrlost aussehende Jugendliche der Jugendorganisation der Linkspartei, „Linksjungend ’solid“. Meinen Einwand, dass der Islam keine Rasse sei, sondern eine Religion, ließen sie nicht gelten. Sie meinten wortwörtlich: “Sarrazin ist ein Rassist, weil er Burkaträgerinnen in Deutschland ausgrenzen will. Er ist deshalb gegen die Verfassung und gegen die Menschenrechte!” Da ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe dagegen gehalten, dass sie doch gefälligst auch mal für die Menschenrechte einer moslemischen Frau demonstrieren sollen, die gezwungen wird, eine Burka zu tragen. Er antwortete nur: “Die moslemischen Frauen tragen alle freiwillig eine Burka!”

Damit war für mich die Diskussion beendet. Allerdings muss ich fairerweise zugeben, dass die Jugendlichen alle sehr friedlich waren. Es standen zwar ein paar Polizisten in Uniform herum, aber die faschistische Antifa in ihren schwarzen Klamotten fehlte total. Die waren wahrscheinlich an diesem Tag alle in Gorleben, um Randale zu machen.

Sarrazin in Pforzheim

Das Publikum im Saal war solides Pforzheimer Bürgertum. Vorne in der ersten Reihe saßen der neue Oberbürgermeister, Gert Hager (SPD), und daneben die Pforzheimer Prominenz.

Der Veranstalter der Lesung war die Pforzheimer Zeitung. Diese Zeitung ist bekannt und berüchtigt für ihre extreme Islamfreundlichkeit, ihre extreme politische Korrektheit und ihre unerfreuliche Zensur islamkritischer Kommentare und Leserbriefe!

Um so erstaunter war ich, als der Besitzer der Pforzheimer Zeitung, Jakob Esslinger, am Anfang eine bemerkenswerte Rede hielt. Er sagte zu meiner Verwunderung wortwörtlich:

“Es sollte in diesem Staat einiges auf den Prüfstand gestellt werden. Das kann aber nur erfolgreich sein, wenn die Anhänger der ‚Politischen Correctness‘ eine ernsthafte Diskussion nicht schon abwürgen, bevor sie begonnen hat. Doch viele Fakten stützen Sarrazins Thesen zur Zuwanderungsproblematik. Und in weiten Kreisen der Bevölkerung vernimmt man mit Sorge, dass wir uns keine Mühe geben, zum Kern der Probleme vorzudringen. Weil die Fakten tabuisiert worden sind.”

Ich stand da mit offenem Mund uns staunte. Hat da mal wieder einer heimlich PI gelesen? Des Weiteren sagte Elsässer folgende beeindruckende Worte:

“Mir fehlt ein wenig das Verständnis, dass es beim Auftritt eines Buchautors in einem freiheitlichen Land wie das unsere, so viel Aufwand von Personenschutz und Polizei bedarf.”

Danke, Herr Elsässer, für diese Worte. Aber genau das ist die kulturelle Bereicherung des Islam für unser noch freiheitliches Land. Und genau das vergessen unsere Gutmenschen immer wieder, dass sie mit ihrer Unterstützung für den Islam ihre eigene Freiheit abschaffen.

Sarrazin in Pforzheim

Dann kam Herr Dr. Sarrazin. Das Publikum war fast geschlossen auf seiner Seite. Sarrazin referierte auf seine eigene Weise über seine These: Deutschland schafft sich ab. Der Vortrag war nicht langweilig, aber auch nicht besonders aufregend. Sarrazin hat ganz ruhig und unaufgeregt, wie es seine Art ist, nicht widerlegbare Fakten vorgelegt. Und es ging auch erstaunlicherweise kaum um Ausländer. Nur ganz zum Schluss ist er auf die Problematik islamischer Einwanderung und Integrationsverweigerung eingegangen.

Wer will kann und sollte sich den Vortrag von Sarrazin noch einmal selber ansehen:

Teil 1:

Teil 2:

Interessant war dann wieder die Fragerunde (Video Teil 2 ab 60. Minute). Natürlich durfte die geifernde Muslima nicht fehlen (Video ab 40. Minute), die Sarrazin einen „Hetzer“ nannte, woraufhin das Publikum sie laut ausbuhte. Immerhin hatte sie vorher ihr Kopftuch ausgezogen. Sarrazin meinte darauf ganz trocken:

“Ich bin der Meinung, dass die Wahrheit noch nie geschadet hat!” (Großer Beifall des Publikums!)

Es war ein hochinteressanter Abend. Sarrazin war auf seine unaufgeregte Art wieder mal einzigartig. Wir sollten Sarrazin unendlich dankbar sein, dass er das Dogma der Gutmenschen ad absurdum geführt hat, dass Islam eine Bereicherung darstelle. Jeder, der noch eine Karte für seine weiteren Auftritte hat, sollte diese hüten. Wer weiß, wie lange der Personenschutz noch die Sicherheit für Sarrazin gewährleisten kann. Es war ein unvergesslicher Abend. Schade nur, dass Sarrazin nicht den Politikern in den Hintern tritt und eine eigene Partei gründet. Er würde die Parteienlandschaft in Deutschland aufmischen.

Sarrazin in PforzheimWeitere Stationen der Sarrazin-Lesereise:

» 11.11.2010: Wilhelmshöhe Menden
» 15.11.2010: Dortmund
» 25.11.2010: Görlitz
» 30.11.2010: Sindelfingen (2 x)
» 09.12.2010: Chemnitz
» 13.01.2011: Dresden
» 03.05.2011: Herten