Danke, Thilo Sarrazin!

Im heutigen RTL-Jahresrückblick „2010 – Menschen, Bilder, Emotionen“ war jener Mann zu Gast, der die politische Landschaft in diesem Jahr beeinflusst hat wie kein zweiter: Thilo Sarrazin. Vom Publikum im Saal wurde er mit Beifall begrüßt, wie auch verabschiedet. Nur ein einziger verlorener Buh-Ruf mischte sich in das Geklatsche. Ansonsten stach der Auftritt durchaus positiv heraus aus dem ansonsten eher flachen TV Format.

(Kommentar von Frank Furter)

Normalerweise ist es ja eine Sache, einen Bestseller zu schreiben, und eine ganz andere, eine wichtige politische Diskussion in unserem Land in Gang zu setzen. Doch einem Mann ist es in diesem Jahr auf ebenso erfolgreiche wie umstrittene Weise gelungen, beides zu verbinden.

Mit diesen Worten, die fast wie eine Laudatio klangen, leitete Günther Jauch den Abschnitt ein, in dem es um den Bestsellerautor des Jahres, Thilo Sarrazin gehen sollte. Es folgte ein kurzer Film, der die Entwicklung um das Buch „Deutschland schafft sich ab“ prägnant auf den Punkt brachte: für die einen ein Held, für die anderen ein Hetzer, hieß es dort. Und Wulffs berühmter Satz „der Islam gehört zu Deutschland“ fand ebenso einen Platz wie Merkels „Multikulti ist gescheitert“.

Dieser kurze Film mag nicht von inhaltlicher Tiefe gewesen sein, zeigte eines jedoch überdeutlich: vieles von dem, was sich auf dem politischen Parkett seit Sommer 2010 getan hat, wäre ohne Sarrazins Buch nicht möglich gewesen. Angekommen im Studio wurde Sarrazin mit geradezu phrenetischem Beifall begrüßt. Die Jubel-Arien für die darauffolgende Daniela Katzenberger mögen noch ausufernder gewesen sein. Aber immerhin, es war ja auch eine RTL-Sendung. Wahrscheinlich war sich Sarrazin nicht mal selber sicher, ob er überhaupt positiv empfangen würde. Umso beachtlicher ist sein Mut, sich immer wieder der Öffentlichkeit zu stellen; und umso besser war der Beifall wohl für seine geschundene Seele.

Das Jahr 2010 sehe er mit gemischten Gefühlen, sagte Sarrazin auf die erste Frage Jauchs. Einerseits freue ihn der Erfolg seines Buches, andererseits muss „das, was er dabei erfahren habe“ wohl weniger erfreulich für ihn gewesen sein. Im Folgenden korrigierte Sarrazin Jauch, als dieser meinte, die Verkaufszahlen gingen nun auf 1,5 Millionen Exemplare zu. Das sei etwas übertrieben, meinte der Ex-Bundesbänker, 1,2 Millionen seien richtig. „Wer es dann auch liest, der muss sich durch viele Statistiken lesen, muss sich durch viele Tabellen lesen“, führte Jauch aus, und fragte „wollten Sie eigentlich gar keinen Bestseller schreiben?“ Darauf Sarrazin:

Nein das wollte ich nicht. Das war nicht geplant. Ich hatte gedacht, ich schreibe ein Buch über das, was mir immer schon am Herzen lag und hatte gedacht, naja vielleicht 50.000 bis 80.000. Und der Verlag hatte 25.000 gedruckt, fand das Buch zu dick, zu zahlenlastig, wollte, dass ich da Tabellen streiche. Ich hab gesagt, nein das mache ich nicht, das muss alles bleiben wie es ist.

Und das war auch gut so. Denn sieht man die ursprünglichen Verkaufserwartungen und stellt sie in Relation zu der Anzahl verkaufter Exemplare, darf man Sarrazin getrost auf die Schulter klopfen und sagen: das war keine Tabelle zu viel. Die Deutschen scheinen längst nicht so abgestumpft, wie es das reguläre Programm auf RTL vermuten ließe, und längst nicht so selbsthassend-links, wie man es im politischen Establishment gerne hätte. Auch das ist eine Erkenntnis, die wir Thilo Sarrazin verdanken.

Im Folgenden ging es um das Parteiausschlussverfahren, und welche Partei er denn nun wählen würde, wollte Jauch wissen. Doch strategisch klug ließ Sarrazin ihn abblitzen. Eine Wahlempfehlung für eine andere Partei hätte das Ausschlussverfahren sicherlich noch mit einem Argument befeuert. Den Verweis jedoch, dass die Parteien ihrer politischen Verantwortung mal mehr, mal weniger gut nachkommen, und im Moment eher weniger gut, ließ Sarrazin sich jedoch nicht entgehen. Und auch damit hatte er recht. Wie er schon mit so vielem recht hatte in diesem Jahr.

Auch bei der Verabschiedung wurde Sarrazin von Applaus begleitet. Dieses mal mischte sich zwar ein Buh-Ruf dazwischen, aber wenn das alles ist, was die politische Linke Sarrazin noch entgegen zusetzen hat, dann steht es um die Zukunft unseres Landes ja vielleicht doch nicht ganz so schlecht, wie man es nur allzuoft in prä-sarrazinischen Zeiten vermuten musste.

Auch von Frank Furter und allen PI-lern: Danke, Thilo Sarrazin. Du bist für uns der Mensch des Jahres 2010!

(Videobearbeitung: Antivirus)




Wilders ruft Israel zu mehr Siedlungsbau auf

Der niederländische Politiker Geert Wilders hat Israel aufgefordert, mehr Siedlungen im Westjordanland zu bauen. Die Bauarbeiten müssten fortgesetzt werden, damit Israel eine verteidigbare Grenze erhalte, sagte Wilders heute bei einem Besuch in Tel Aviv. Das benachbarte Jordanien solle die Palästinenser aufnehmen, schlug er vor. JETZT mit Video der Rede!

Hier seine Rede im englischen Original (deutsche Übersetzung hier):


Speech Geert Wilders, Tel Aviv, 5 December 2010

Shalom chaveriem,

Let me start by saying that it is with great sadness that I share your grief over the deaths of more than 40 brave Israelis who lost their lives – many while trying to save others in the great fire near Haifa. My country, the Netherlands, is amongst other countries helping to put down this fire, which is threatening the lives and property of thousands of your compatriots. I offer my heartfelt condolences to the families of those who perished. My thoughts are with them.

Israel is an immense source of inspiration for me. When I came to your country for the first time as a teenager, I lived here for a year.

I am not ashamed to stand with Israel, but proud. I am grateful to Israel. I will always defend Israel. Your country is the cradle of Western civilization. We call it the Judeo-Christian civilization with good reason.

Israel is often being treated unfairly. The world looks at the plight of the Palestinians in refugee camps in Lebanon, Gaza, and other places, and many blame Israel. The UN claims that there are over 4.7 million Palestinian refugees, and many blame Israel. These voices say the Palestinians should be allowed to return to “Palestine.” But where is Palestine? Many say Israel must solve the problems of Palestine. But is Israel guilty of the plight of the Palestinian refugees?

My answer is “No.” The Arab leaders are to be blamed – and Islam is to be blamed. Let me first tell you why, and then I will tell you where Palestine can be found.

At the end of World War II, there were 50 million refugees. Today, all the refugee problems dating from before the 1950s have been solved. All, except one – the problem of the Palestinians.

Why did this problem not get solved? The reason is simple: Because the Arab countries did not allow it to get solved. And because Islam does not allow it to get solved.
In May 1948, the number of Jews in the Arab countries was estimated to be close to 1 million. Today, fewer than 8,000 Jews are left in the entire Arab world. In 1948, the Arab countries forced the Jews out and confiscated their properties. More Jews fled the Arab countries than Arabs fled Israel. Where are the Jewish refugee camps? There are none.

So, why are there refugee camps for Palestinians in areas surrounding Israel? Because the Palestinians were not welcomed in the neighboring Arab countries. There was no Arab solidarity; the refugees were forced into camps and slums, where many of their descendants still linger today.

Under international definitions the status of refugee or displaced person only applies to first generation refugees. However, the UN makes an exception for Palestinians. Descendants of Palestinian refugees are granted the same refugee status as their ancestors. Consequently, the number of so-called Palestinian refugees registered with the UN increased from 711,000 in 1950 to over 4.7 million in 2010. These refugees are being used as a demographic weapon against Israel.

Instead of blaming the inhospitable Arab regimes, many blame Israel.

My friends, the blame should be laid where it belongs: with the Arab world. The Jewish refugees built new lives for themselves. They did what millions of refugees have done in the course of history, including, in the 20th century, the Germans who had to leave Sudetenland and the lands east of the Oder and Neisse rivers, the Hungarians who fled Transsylvania, the Greeks who were ejected from the Aegean coast of Anatolia, the Hindus who fled the Punjab.

With each generation, the resentment of these refugees and their descendants slowly fades away. Time heals all wounds. Acceptance of the new situation is the norm.

Islam, however, conditions Muslims to hate Jews. It is a religious duty to do so. Israel must be destroyed because it is the homeland of the Jews.

Influential Islamic scholars, such as Muhammad Tantawi, the Grand Imam of Al-Azhar in Cairo, the most prestigious center of Muslim learning, call Jews “enemies of Allah.” Tantawi, who died last March, was generally considered a moderate by the Western media and policy makers. But how did this “moderate” address a delegation of Palestinian Muslims who visited him in 2002?

He urged them to intensify suicide attacks against Israelis, stating that every so-called “martyrdom operation” against – I quote – “any Israeli, including children, women, and teenagers, is a legitimate act according to [Islamic] religious law, and an Islamic commandment, until the people of Palestine regain their land.” – end of quote.

Nizar Qabbani, one of the most revered poets in the Arab world, praised the madness of those who are blinded by an ideology of hatred. In his poem Ode to the Intifada, he wrote: “O mad people of Gaza, A thousand greetings to the mad. The age of political reason has long departed. So teach us madness.”
Thát is the nature of the Islamic enemies confronting the Jews – sheer madness.

Israel, on the other hand, is a beacon of light; it is like a Hanukkah menorah whose lights have been kindled in a region that until 1948 was engulfed by darkness.

Friends, Israel is not to blame for the situation in the Middle East. The problem is Islam’s rejection of Israel’s right to exist. Only last month, Fatah concluded its convention in Ramallah by declaring its blatant refusal to recognize Israel as a Jewish state.

The problem is also our Western leaders’ refusal to understand that Israel is the West’s canary in the coalmine: If the Jews are denied the right to live in freedom and peace, soon we will all be denied this right. If the light of Israel is extinguished, we will all face darkness. If Israel falls, the West falls. That is why we are all Israel.

But as long as the West refuses to understand how the Palestinians are used as a weapon against Israel, it will not be able to see who is truly to blame; it will not be able to see that it is not Israel’s duty to provide a Palestinian state – for the simple reason that there already is a Palestinian state and that state is Jordan.
Indeed, my friends, Jordan is Palestine. Take a look at the map of this part of the world after the collapse of the Ottoman Empire following World War I. Both contemporary Israel and contemporary Jordan were part of the British Mandate of Palestine.

Video Teil 1:

In 1922, the British partitioned Palestine into Cisjordan and Transjordan – the latter comprising 78 per cent of the territory of Palestine. The British handed that territory over to their ally, the Hashemite strongman Abdallah ibn Hussein. Abdallah was the son of the emir Hussein bin Ali, guardian of the Islamic holy city of Mecca. The Hashemites belong to the Quraish tribe – the tribe of Islam founder Muhammad. They are a foreign body in Palestine.

In 1946, Transjordan became an independent state under Hashemite rule. In November 1947, the United Nations proposed to partition the remaining 22 per cent of Palestine. The territory between the Jordan River and the sea was divided into a Jewish and an Arab part. The Jewish representatives accepted the UN partition plan, but the Arab representatives refused. In an attempt to “drive all the Jews into the sea,” they began the 1948 war – which they lost.

They took revenge, however, on the Jews in East Jerusalem and the rest of Cisjordan – the ancient provinces of Judea and Samaria – held by the Arab forces. This entire region was ethnically cleansed of all Jews. Even the names of Judea and Samaria were wiped off the map and replaced by the ridiculous term “West Bank.” A river bank of over 40 kilometers wide. I come from a country full of rivers, and there the river banks are only a few dozen meters wide.

Israel, including Judea and Samaria, has been the land of the Jews since time immemorial. Judea means Land of the Jews. Never in the history of the world has there been an autonomous state in the area that was not Jewish. The Diaspora of the Jews, which began after their defeat by the Romans in AD 70, did not lead to the departure of all the Jews from their ancient homeland. Jews had been living in the Jordan Valley for centuries until the Arab invaders drove them out in 1948, when the provinces of Judea and Samaria were occupied by the Hashemite Kingdom of Transjordan, which abbreviated its name to Jordan in 1950.

And until 1967, when Israel regained the ancient Jewish heartland of Judea and Samaria, no-one, not a single Islamic scholar or Western politician, ever demanded that there be an independent Palestinian state in the so-called West Bank.
Must Israel trade land for peace? Should it assign Judea and Samaria to another Palestinian state – a second one, next to Jordan? My friends, let me be very clear: The conflict in the Middle East is not a conflict over territory, but rather an ideological battle.

People are mistaken when they assume that giving up Judea and Samaria and East Jerusalem and letting the Palestinians have it, will end the conflict between Israel and the Arabs. In 2005, Israel sacrificed the settlements in Gaza for the sake of peace. Did it get peace?

On the contrary, because the conflict is essentially ideological, the situation worsened. Because the conflict is ideological, territorial concessions are counterproductive. Ideologies cannot be defeated by concessions. They are encouraged and emboldened by it.

Ideologies must be confronted with the iron will never to give in, “never, never, never, never – in nothing, great or small, large or petty.” That is the lesson which the world learned from Winston Churchill when he confronted the evil ideology of nazism.

This conflict here in the Middle East is not about land and borders, but about Islamic jihadism opposing Western liberty. From the moment that Israel was founded, the Arab leaders have rejected every partition plan and every initiative for a territorial settlement. The Islamic ideology simply does not accept the concept of a Jewish state. Neither Hamas nor Fatah are willing to recognize the right of the Jewish people to a state of their own in their historic homeland. No territorial concession on Israel’s part can ever change that.

Israel’s ideological enemies want to wipe Israel out as a nation. They simply deny the Jewish state the right to exist and to live in peace, dignity and liberty.

For the sake of its own survival and security, Israel needs defendable borders. A country that is only 15 kilometers wide is impossible to defend. That is the strategic reason why Jews need to settle Judea and Samaria.

Therefore, the Jewish towns and villages in Judea and Samaria are not an impediment to peace; they are an expression of the Jewish right to exist in this land. They are tiny outposts of freedom, defying ideological forces which deny not only Israel but the entire West the right to live in peace, dignity and liberty.

Let us never forget that Islam threatens not just Israel; Islam threatens the entire world. Without Judea and Samaria, Israel cannot protect Jerusalem. The future of the world depends on Jerusalem. If Jerusalem falls, Athens and Rome – and Paris, London and Washington – will be next.

Thus, Jerusalem is the main front protecting our common civilization. When the flag of Israel no longer flies over the walls of Jerusalem, the West will no longer be free.

However, a peaceful solution must also be found for the many Palestinians in the refugee camps in Lebanon, Gaza and elsewhere. Each year, hundreds of millions of euros and dollars are spent on the Palestinian refugees in international aid.

The financial assistance, however, did not provide the refugees a new home, a place to live and build a future for their children and grandchildren. It is obvious where this place should be. It should be Palestine, just as, after the Second World War, the obvious place for the German refugees from the East to go to, was Germany. Since Jordan is Palestine, it is the duty of the Jordanian government to welcome all Palestinian refugees who voluntarily want to settle there.

Until the late 1980s, Jordan’s Hashemite rulers did not deny that their country was Palestine. They said so on numerous occasions. In 1965, King Hussein said: “Those organizations which seek to differentiate between Palestinians and Jordanians are traitors.” As late as 1981, Hussein repeated – I quote – “Jordan is Palestine and Palestine is Jordan.”

Video Teil 2:

In March 1971, The Palestine National Council, too, stated that – I quote – “what links Jordan to Palestine is a national bond […] formed, since time immemorial, by history and culture. The establishment of one political entity in Transjordan and another in Palestine is illegal.” – end of quote.

By the late 1970s, however, the Arab authorities began to differentiate between Jordanians and Palestinians. What was previously considered to be treason and illegality suddenly became the propaganda line.

In March 1977, PLO executive committee member Zahir Muhsein admitted in a candid interview in the Dutch newspaper Trouw: – I quote –

“Only for political and tactical reasons do we speak today about the existence of a Palestinian people, since Arab national interests demand that we posit the existence of a distinct ‘Palestinian people’ to oppose Zionism. For tactical reasons, Jordan, which is a sovereign state with defined borders, cannot lay claim to Haifa and Jaffa, while as a Palestinian, I can undoubtedly demand Haifa, Jaffa, Beer-Sheva and Jerusalem. However, the moment we reclaim our right to all of Palestine, we will not wait even a minute to unite Palestine and Jordan.” – end of quote.

In 1988, as the first Intifada raged, Jordan officially renounced any claim of sovereignty to the so-called West Bank. In recent years, the Jordanian authorities have stripped thousands of Palestinians of their Jordanian citizenship. They do so for two reasons.

First, because the alien Hashemite rulers fear that the Palestinians might one day take over their own country. And second, because stripping Palestinians of their Jordanian citizenship supports the falsehood that Jordan is not a part of Palestine. And that, consequently, the Palestinians must attack Israel if they want a place of their own.

By arbitrarily reducing thousands of their citizens to statelessness, the Jordanian authorities want to force the Palestinians to turn their aspirations towards the establishment of another Palestinian state in Judea and Samaria. This decision is a great injustice committed by the Hashemite rulers of Jordan – this foreign clan which the British installed.

I am not naïve. I am not blind to the possibility that if Jordan were to be ruled by the Palestinians, this might lead to political radicalization in Jordan. However, a continuation of the present situation will most certainly lead to radicalization. We need a paradigm shift. If we keep thinking along the same lines as we have done so far, no peaceful solution of the Palestinian problem is possible without endangering the existence of Israel and disrupting the social and economic fabric in Judea and Samaria. Resettling millions of Palestinians in these small provinces is simply impossible and is not going to happen.

To the skeptics, I say: What is the alternative? Leaving the present situation as it is? No, my friends, the world must recognize that there has been an independent Palestinian state since 1946, and it is the Kingdom of Jordan.

Allowing all Palestinians to voluntarily settle in Jordan is a better way towards peace than the current so-called two-states-approach (in reality a three-states-approach) propagated by the United Nations, the U.S. administration, and governing elites all over the world. We only want a democratic non-violent solution for the Palestinian problem. This requires that the Palestinian people should be given the right to voluntarily settle in Jordan and freely elect their own government in Amman. If the present Hashemite King is still as popular as today, he can remain in power. That is for the people of Palestine to decide in real democratic elections.

My friends, let us adopt a totally new approach. Let us acknowledge that Jordan is Palestine.

And to the Western world I say: Let us stand with Israel because the Jews have no other state, while the Palestinians already have Jordan. Let us stand with Israel because the history of our civilization began here, in this land, the homeland of the Jews. Let us stand with Israel because the Jewish state needs defendable borders to secure its own survival. Let us stand with Israel because it is the frontline in the battle for the survival of the West.

We must speak the truth. The truth that Jordan is Palestine, the truth that Samaria and Judea are part of Israel, the truth that Jerusalem may not fall, the truth that Israel is the only democracy in a dark and tyrannical region, the truth that Israel is the linchpin of the West.

Of course, I am just a foreign guest and should be modest. Israel is a democracy and I respect every decision which its people and government will make. But I am proud to be here and grateful for the opportunity to share my thoughts and beliefs with you.

Because it is here that our civilization is under attack as we speak. It is here that we, men and women of the West, must show our resolve to defend ourselves. It is here that Israel has lit the light of freedom and that Europeans and Americans must help the Israelis to keep that light shining in the darkness. For Israel’s sake and for the sake of all of us.

Toda raba… And shalom to all of you.

» Politicool: Geert Wilders und die Zwei-Staaten-Lösung

(Foto: Sefi)




Pierre Vogels Dawah in Bosnien-Herzegowina

Pierre Vogels Dawah in Bosnien-HerzegowinaWer Belege dafür sucht, zu welch weltbildlicher Verirrung der Islam im Stande ist, ist bei ihm an der richtigen Adresse: Pierre Vogel, das Paradebeispiel eines von Irrlehren zerfressenen Konvertiten. Der machte sich nun auf, ein Land zu besuchen, das ebenfalls als Paradebeispiel taugt, und zwar für die islamische Bedrohung als ganzes: Bosnien-Herzegowina, die Speerspitze des Islam in Europa – und nicht zufällig das Armenhaus des Kontinenten.

(Von Frank Furter)

„Ich wollte erst mal sagen, dass es für mich eine große Ehre ist, heute hier zu sein, weil ich in einem Land bin, das eines der wenigen Länder ist, wo die Mehrheit der Menschen Muslime sind, und weil man mich auch vor drei Jahren so herzlich empfangen hat. Wir wissen, jeder Mensch weiß, dass er irgendwann sterben wird. Es gibt keinen Menschen, der Zweifel daran hat, dass er irgendwann sterben wird. Und einer von denen, die heute hier sitzen, das könnte ich sein, das könntest du sein, wird der nächste sein, der sterben wird. Obwohl diese Tatsache jedem bewusst ist, so wissen die meisten Menschen nicht, warum sie überhaupt leben. Und deswegen stellen wir die Frage: was ist der Sinn Deines Lebens? Warum lebst Du? Was ist Dein Ziel? Und normalerweise müsste jeder Muslim diese Frage bitzschnell beantworten können. Doch auf der einen Seite haben wir es mit Muslimen zu tun, die sehr weit weg vom Praktizieren des Islam sind. Und auf der anderen Siete haben wir es auch mit Nicht-Muslimen zu tun, denen wir diese Frage stellen. Und deswegen – ich gehe davon aus, dass heute sehr viele praktizierende Muslime hier sind – und ich hoffe, dass ihr diesen Vortrag heute benutzt, um einige Argumente rauszuziehen, wie ihr mit Nicht-Muslimen und nicht-praktizierenden Muslimen reden könnt. Denn wir als Muslime sind Menschen, die für jeden Menschen das beste lieben, und so wollen wir, dass sie das beste bekommen. Und das beste für jeden Menschen ist der Islam. Denn der Islam ist die einzige Rettung vor der Hölle.“

Es steht vollkommen außer Frage: wenn Pierre Vogel seinen Mund aufmacht, dann zieht es jedem halbwegs gebildeten, aufgeklärten und rational-denkenden Menschen des 21. Jahrhunderts die Schuhe aus. Es kräuseln sich förmlich die Zehennägel angesichts der Unerträglichkeiten, die das Trommelfell des Zuhörers beschmutzen; und man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll. Lachen ob der unglaublich stupiden Widersinnigkeiten, die dieser Mensch zu einem geradezu infantil-primitiven Weltbild zusammen zimmert, das jedes Vorschul-Bilderbuch in seiner Anspruchslosigkeit übertrifft. Oder weinen, da es immerhin ein Mensch aus unserem Kreise ist, ein Sohn des Volkes berühmter Dichter und Denker, der sich aufgemacht hat, die geistige Evolution von Jahrhunderten zurückzuspulen und der jede Motivation seines Handelns aus einem Weltbild bezieht, das selbst im frühen Mittelalter kaum jemand in Dummheit und Peinlichkeit übertroffen hätte.

Das beste, was einem Menschen passieren könne, so Pierre Vogel, sei der Islam. Und freilich ist dabei nicht von irgendeinem spirituellen Euro-Islam die Rede, den es bisher weder gibt, noch dass Hoffnung berechtigt wäre, ein solcher würde sich in absehbarer Zeit entwickeln. Der Islam, von dem Pierre Vogel redet, ist jener Islam, der selbst vielen gemäßigten Muslimen geradezu schauderhaft erscheint. Ein Islam, der Hände abhackt, der Ehebrecher steinigt, der Ungläubige zu Menschen zweiter Klasse degradiert und Frauen zu Objekten maskuliner Herrschaftssucht. Es ist das Gesetz der Wüste des 7. Jahrhunderts – ein primitives, geradezu archaisches Gesellschafts-, Rechts- und Wertesystem, das den Glauben dazu missbraucht, das Leben der Menschen in einer Gesellschaft bis in den letzten Winkel der Privatsphäre hinein zu diktieren.

Das „Beste für die Menschen“ ist das mit Sicherheit nicht – ganz im Gegenteil. Und die Realität liefert genügend Beweise dafür, den geistigen Durchfall Pierre Vogels zu widerlegen. Denn nicht zufällig, sondern konsequenterweise sind es die Teile der Erde, die man gemeinhin zum Wertekreis des Westens zählt, in denen sich Gesellschaften zu nie dagewesener Blüte entwickelt haben, und in denen Wohlstand in einer Breite verteilt ist, die nicht optimal sein mag, aber dennoch beispiellos ist in der Geschichte der Menschheit.

Dem stehen die Länder des Nahen Ostens wie ein erschreckender Kontrast gegenüber. Die größten Rohöl-Vorkommen der Erde haben zwar den krassen Wohlstand einer kleinen Minderheit begründet, die überwältigende Mehrheit der Muslime jedoch lebt unter erbärmlichsten Verhältnissen. Westliche Selbstverständlichkeiten wie medizinsiche und soziale Versorgung erscheinen hunderten von Millionen von ihnen selbst heute noch wie ein Märchen aus tausend und einer Nacht.

Wer angesichts dessen behauptet, der Islam sei das beste, was dem Menschen passieren könne, offenbart seine geradezu ignorante Grundhaltung gegenüber der Realität – gegenüber der Welt, in der wir leben. Mutmaßlich würde Pierre Vogel hierzu mit Verweis auf seine spirituelle Erfahrung und seine göttliche Erkenntnis widersprechen. Doch das sind nur die Illusionen eines offensichtlich benebelten Verstandes. Denn auch in Sachen Spiritualität und Erkenntnis ist der Westen der islamischen Welt schon vor Jahrhunderten enteilt. Und während sich das Gros der muslimischen Geistlichen auch heute noch mit dem Lebenswerk eines kriegsbeseelten Wüstensohnes beschäftigt, ist man in anderen Teilen der Welt in geistige Sphären vorgedrungen, die Menschen wie Pierre Vogel wohl auf ewig verwährt bleiben: die Überlieferungen der Weltreligionen, die Gedankenwelten der Philosophie, die Erkundung der Materie in ihren kleinsten und des Universums in seinen größten Dimensionen, um nur Beispiele zu nennen.

Derart vielfältige Erkenntnisgewinnung ist jedoch nicht möglich in einer Welt, deren Religion und Ideologie den Anspruch erhebt, alleingültig, von Gott-diktiert und unantastbar zu sein. Jeder Mensch mag ein Recht auf seinen Glauben haben, wenn dieser jedoch dazu führt, dass Menschen ihr ganzes Handeln und Denken mit der infantilen Überlieferung von Hölle und Paradies begründen, gar noch die mangelnde Bildung anderer dazu missbrauchen, mit diesen Ammenmärchen Hass und Gewalt zu sähen, dann spätestens ist der Glaube nicht mehr ein Prozess des Individuums zur spirituellen Selbstfindung, sondern ein Instrument geistiger Brandstifter zur gezielten Manipulation ganzer Bevölkerungsteile.

Pierre Vogels „Einladung ins Paradies“ ist eine intellektuelle Vergewaltigung, die das Wortgut unserer Sprache auf eine Weise beschmutzt, wie es seit den Hochzeiten des Nationalsozialismus kein Deutscher mehr gewagt hat. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang die große „Ehre“, die Vogel empfindet, seine Irrlehren nun auf dem Boden Bosnien-Herzegowinas zu verkünden, eines der wenigen Länder, „wo die Mehrheit der Menschen Muslime sind“ (hier ist wohl Europa gemeint).

Tatsächlich taugt Bosnien-Herzegowina als das abschreckendste aller Beispiele, das zeigt, welch elende Zustände drohen, wenn der Prozess der Islamisierung in einem Land erst einmal in Gang gesetzt ist. PI berichtete in der Vergangenheit häufiger über die Missstände in dem seit Jahrhunderten von Krieg, Gewalt, Terror und Extremismus gezeichneten Land. Einen guten und untypisch wahrheitsgemäßen Einblick über die aktuelle Lage in Bosnien-Herzegowina gab auch die ARD in ihren Tagesthemen vom 29.09.2010 (Video siehe unten). Anlässlich der dort anstehenden Wahlen hiess es damals einleitend:

In Bosnien-Herzegowina leben viele Menschen auch 15 Jahre nach Ende des Jugoslawien-Krieges mehr in der Vergangenheit denn in der Zukunft. Serben, Muslime und Kroaten arbeiten noch immer gegen statt miteinander. Fast die Hälfte ist arbeitslos, das kleine Land weit entfernt von Wohlstand und Europäischer Union. Wenn am kommenden Sonntag gewählt wird, dann macht – so die Umfragen – nur jeder zweite sein Kreuz. Dieses Vakuum wird gefüllt von Islamisten, die das kleine zerrissene Land einmal mehr spalten.

Dabei ist es durchaus beschönigend, zu behaupten, die Islamisten würden das Land „einmal mehr“ spalten. Tatsächlich ist der Islam der wahre Ursprung der Jahrhunderte währenden Konfilkte auf dem Balkan. Diese gehen zurück auf den Kriegszug von Sultan Mehmet dem Eroberer im Jahre 1463, manche Aufzeichnungen dokumentieren erste Kontakte mit arabischen Eroberern in noch früheren Epochen. Es gibt viele verschiedene Darstellungen über die wahren Zustände in jenen Zeiten. Fakt jedoch ist, dass das Gebiet am Balkan dauerhaft dem osmanischen Ansturm auf Europa ausgesetzt war, und über Jahrhunderte mehr oder weniger die Grenze zum türkischen Reich bildete.

Fakt ist auch, dass viele Slawen, vormals orthodoxe oder katholische Christen, während dieser Zeit zum Islam konvertierten. Manche wurden durch Androhung mit dem Tode dazu gezwungen, andere sahen darin die einzige Möglichkeit, der Unterdrückung im Dhimmi-Status zu entfliehen. Ein Paradebeispiel für den Druck, den islamische Herrscher seinerzeit auf Nicht-Muslime ausübten, ist die überlieferte „Knabenlese“: die türkischen Janitscharen überfielen jedes dritte, fünfte und siebte Jahr christliche Dorf, entführten junge Knaben und bildeten sie zu muslimischen Kriegern aus, die dann in den Kampf gegen ihre eigenen Verwandten geschickt wurden.

Selbst ein kurzer Blick in die Geschichte des Balkan reicht zu der Erkenntnis, dass der jüngste Bürgerkrieg kein Produkt des Verfalls nach dem Zusammenbruch des Ostblocks war. Vielmehr gehen die Spannungen auf historisch gewachsene Konflikte zurück, die während der kommunistischen Herrschaft lediglich unterdrückt wurden. Der Hass, der unter den Völkern des Balkans herrscht, scheint sich jedoch in aller erster Linie aus dem menschenverachtenden Gesellschaftssystem des Islam abzuleiten. Ohne Frage waren auch katholische und orthodoxe Eroberer nicht zimperlich. Verbrechen, die wir heute als „wider die Menschlichkeit“ klassifizieren, waren zu jenen Zeiten auf keiner Seite moralisch verwerflich oder gar geächtet; sondern vielmehr üblich im Kampf gegen den Feind.

Das System des Islam jedoch geht über die punktuellen Verbrechen einzelner Eroberer hinaus. Es entwickelt Unterdrückung und Gewalttaten zur gesellschatlichen Norm, der alle nicht-muslimischen Bevölkerungsteile selbst in Friedenszeiten ständig ausgesetzt sind. Kein anderes Volk Europas musste über so lange Zeit diesen Druck ertragen, der sich schlussendlich auf die einfache Formel reduzieren lässt: konvertiert zum Islam, oder lebt in dauerhafter Schande als Menschen zweiter Klasse. Kaum verwunderlich also, dass dieses Milieu vor allem den Hass derer befeuerte, die ihrem Glauben treu blieben, und die fortan von jenen unterdrückt wurden, die konvertierten. In der Tat waren es nicht eingefallene Osmanen, sondern in erster Linie die Konvertiten unter den Slawen selber, die ihre ehemaligen Brüder und Schwestern über Jahrhunderte geißelten.

Damit unterscheidet sich die Geschichte der Islamisierung des Balkans erheblich von der häufig als Blütezeit verklärten muslimischen Epoche auf der iberischen Halbinsel. Dort waren es hauptsächlich einfallende Mauren, die sich zu Herrenmenschen über die mehrheitlich christliche Bevölkerung erhoben und sie in weiten Teilen über Jahrhunderte als Quasi-Sklaven hielten. Umso einfacher war es nach der Reconquista zu einem homogenen, christlich-geprägten Gesellschaftssystem zurückzukehren. Hätte die Maurenherrschaft in weiten Teilen Spaniens zu vergleichbar starker und dauerhafter Islamisierung unter den Einheimischen geführt, mutmaßlich wäre auch die iberische Halbinsel bis in die Gegenwart hinein in bürgerkriegsähnlichen Zuständen versunken. Der große Unterschied zwischen Spanien und Bosnien bestand erstens darin, dass die Strukturen der katholischen Kirche in Spanien zu jener Zeit wesentlich präsenter waren, und zweitens darin, dass Spanien auf Grund seiner Lage nicht dem jahrhundertelangen Ansturm des osmanischen Reiches ausgesetzt war. Nachdem die Christen das Land zurückerobert hatten, konnten die Mauren dem erstarkten Militärapparat nichts mehr entgegen setzen. Das ehemalige Jugoslawien hingegen bildete über lange Zeit und bis in die Gegenwart hinein die Demarkationslinie zwischen Christentum und Islam, mal auf der einen, mal auf der anderen Seite.

Heute jedoch lässt sich festhalten: jene slawischen Völker, die einst dem christlich-westlichen Kulturkreis wider jede noch so große Bedrohung die Treue hielten, befreien sich langsam aus der Umklammerung von Extremismus und Armut. Länder wie Kroatien und Slovenien beispielsweise sind schon lange auf dem Weg, sich dem freiheitlich-demokratischen Prinzip des Westens anzuschließen, und ernten das Resultat in Form von langsam steigender Wohlstandsverteilung, von Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit für ihre Bürger. Jene Länder auf dem Balkan, wo Muslime in der Mehrzahl sind, folgen hingegen zunehmend der arabischen Welt auf einem Pfad in Richtung Unterdrückung, Radikalität und Armut. Das gilt für Bosnien-Herzegowina, dessen Wirtschaft seit dem Krieg brachliegt, und weit davon entfernt ist, sich zu erholen. Und das gilt für den Kosovo, wo es keine Anzeichen für eine Besserung der Lage gibt.

Vielmehr scheint es so, dass überall dort, wo Muslime in einer signifikanten Anzahl auf Andersdenkende treffen, das gesamte gesellschaftliche Leben von den Konflikten überlagert wird, die durch ebendiese Mischung entstehen. Das sollte den Menschen hierzulande eine Warnung sein. Denn vielen ist wohl entgangen, dass dieser Prozess auch in weiten Teilen Mitteleuropas längst Fahrt aufnimmt. Schleichend werden jene Themen und Probleme, die sich aus den unvereinbar-unterschiedlichen kulturellen Ansichten zwischen Einheimischen und Muslimen ergeben, immer präsenter. Damit nähert sich unsere Gesellschaft schon heute dem Status an, der das Zusammenleben der Menschen auf dem Balkan seit Jahrhunderten belastet, und dort nicht zufällig, sondern konsequenterweise, Bürgerkriege und Genozide zur traurigen Folge hatte.

Tatsächlich ist die hiesige Erfahrung gescheiterter Integration muslimisch-stämmiger Einwanderer nicht mehr und nicht weniger als der Beleg einer These, zu deren Erkenntnis man bei Studie der Geschichte des Balkans unweigerlich gelangen muss: dass das friedliche Zusammenleben zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht funktionieren kann; sondern nur unter dem Druck einer Diktatur. Dies kann entweder eine solche Diktatur sein, wie sie zu Zeiten des Kommunismus herrschte, die den kulturellen Konflikt zwischen den verschiedenen Kulturkreisen unter Gewaltandrohung unterdrückte; oder eine islamische Diktatur, die den Muslimen ihren Wunsch nach einer islamischen Gesellschaft erfüllt, und alle Andersdenkenden in den Zustand der Minderwertigkeit versetzt. Demokratie jedoch schafft eine Form der Freiheit, die den Muslimen erstens fremd ist, und sie zweitens dazu annimiert, in ebenjener Freiheit die Chance zu sehen, ihre Vorstellung einer Gesellschaft durchzusetzen.

Das Ergebnis dieser Vorstellung ist überall auf der Welt dasselbe: eine Gesellschaft, die archaischen Regeln folgt, die Menschenrechte mit Füßen tritt, und die ihrer eigenen Wissens- und Fortschrittsfeindlichkeit wegen quasi unvermeidlich in Armut versinkt. In materieller Armut sowieso, und in geistiger Armut darüber hinaus. Letzteres beweist Pierre Vogel, wann immer er seinen Mund aufmacht. Das Paradies, nach dem er strebt, hat einen hohen Preis auf Erden. Damit begeht er ein Verbrechen an all jenen, die ihm aus Unwissenheit und Leichtgläubigkeit folgen. Sterben werden wir alle mal; auch Pierre Vogel. Das Paradies, an das er glaubt, wird er dann jedoch mit überwältigend großer Wahrscheinlichkeit nicht zu Gesicht bekommen. Mutmaßlich wird genau das seine Hölle sein: die Erkenntnis der Realität, der er sich Zeit seines Lebens verweigert hat.

Aber auch für die Menschen im Westen, insbesondere die politisch-linken unter ihnen, ist es allerhöchste Zeit, sich für die Erkenntnis der Realität zu öffnen. Denn auch sie haben sich Zeit ihres Lebens einer Wahrheit verweigert. Der Wahrheit nämlich, dass der Islam in seiner heutigen Gestalt die größte denkbare Bedrohung für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und das hart erkämpfte Geschenk des Friedens ist.




Kein Wahl-O-Mat für „gefährdete“ Bundesländer

Der Wahl-O-Mat ist insbesondere bei jüngeren Internetusern vor anstehenden Wahlen sehr beliebt. Herausgegeben wird dieser von der Bundeszentrale für politische Bildung. Genau dort hat man jetzt entschieden, die beliebte Wahlhilfe bei den kommenden Landtagswahlen nicht freizuschalten, wo Parteien antreten, die nicht erwünscht sind.

Die Sueddeutsche Zeitung berichtet:

Vielen jungen Wählern dient der „Wahl-O-Mat“ als Entscheidungshilfe. Nun sorgt das Angebot für Aufregung: Die Verantwortlichen in Sachsen-Anhalt schalten es ab – aus Angst vor zu viel Zustimmung für die NPD. Die übrigen Bundesländer reagieren differenzierter.

Welche Partei soll ich wählen? Vor allem junge Menschen nutzen zur Beantwortung dieser Frage immer öfter den „Wahl-O-Maten“ – ein Internet-Angebot, bei dem die Nutzer über einige Thesen zu politischen Positionen abstimmen können und dann ermittelt wird, welche Partei am stärksten die Überzeugungen des Befragten vertritt.

Doch vor dem Landtagswahl-Marathon im kommenden Jahr können nicht alle Wähler dieses Angebot nutzen. Denn in Sachsen-Anhalt, wo am 20. März gewählt wird, soll der „Wahl-O-Mat“ anders als bei der Wahl 2006 nicht freigeschaltet werden.

Grund ist ein Gerichtsurteil, das den Ausschluss kleinerer Parteien untersagt. Junge Wähler würden eher verschreckt als aufgeklärt, wenn ihnen gegebenenfalls vom „Wahl-O-Mat“ die rechtsextremistische NPD als Partei empfohlen werde, lautet die Begründung der für das Internet-Angebot verantwortlichen Landeszentrale für politische Bildung in Magdeburg. Bei der Landtagswahl 2006 hatte die rechtsextreme DVU in Sachsen-Anhalt drei Prozent der Stimmen bekommen.

2011 gibt es in insgesamt sieben Bundesländern Landtagswahlen. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wo jeweils am 27. März gewählt wird, soll der „Wahl-O-Mat“ auch mit extremistischen Parteien als Option starten. „Wenn die NPD zur Wahl zugelassen wird, ist sie leider auch im ‚Wahl-O-Mat“ drin‘, sagte der Sprecher der rheinland-pfälzischen Landeszentrale, Peter Malzkorn. In Baden-Württemberg wird darauf verwiesen, dass die Nutzer des Internet-Programms auch die Möglichkeit haben, von vorneherein einzelne Parteien auszublenden.

Auch in Hamburg, wo voraussichtlich am 20. Februar gewählt wird, soll der „Wahl-O-Mat“ freigeschaltet werden. Zur Auswahl stehen dann alle Parteien, die bei der Bürgerschaftswahl antreten. Die Bremer wollen hingegen erst in den kommenden Wochen entscheiden, ob das Programm vor der Wahl am 22. Mai 2011 freigeschaltet wird.

Dem Magdeburger Verzicht auf den „Wahl-O-Mat“ ging eine lebhafte Diskussion im Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung voraus, in der Befürworter auf die Stärke der Demokratie verwiesen. „Die Mehrheit im Kuratorium war allerdings der Ansicht, dass man keinen „Wahl-O-Mat“ macht, um einer juristischen Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen“, sagte der Kuratoriumsvorsitzende und CDU- Landtagsabgeordnete Marco Tullner der Nachrichtenagentur dpa.

Der Konflikt geht auf ein Urteil aus München zurück. Das dortige Verwaltungsgericht hatte 2008 auf Antrag der Ökologisch- Demokratischen Partei (ÖDP) entschieden, dass die Partei beim „Wahl- O-Mat“ berücksichtigt werden müsse. Der Staat dürfe keine einseitige Informationspolitik betreiben, hieß es zur Begründung.

In Bremen, wo die BÜRGER IN WUT als sehr stark gehandelt werden und in Berlin, wo Die Freiheit erstmalig antreten wird, wird es den Wahl-O-Maten vermutlich auch nicht geben!

» info@wahl-o-mat.de

(Spürnase Ayse)




Weihnachtszeit ist Märchenzeit

NOZ-Autor Marcus Tackenberg und Kristiane BackerJa, den Puristen stimme ich zu: noch haben wir die Adventszeit, die Weihnachtszeit kommt erst noch. Aber die Märchenzeit, die haben wir schon, wie in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) deutlich wurde. Kristiane Backer (r.), lange Jahre DAS Gesicht des Musiksenders MTV, konvertierte zum Islam (PI berichtete hier und hier). Wie bei den meisten Menschen, nach einer Sinnkrise.

Nun fühlt sich die NOZ in Tateinheit mit dem Autor Marcus Tackenberg (l.) zur Taqiyya berufen. Könnte der geneigte und informierte Leser zumindest annehmen. Denn wir werden darüber informiert:

Sie bezeichnen sich selbst als Öko-Muslima: Was bedeutet das?

Backer: Ich war das Gesicht der Londoner Werbekampagne „Inspired by Muhammad“. Mein Slogan hieß: Ich glaube an Umweltschutz, das tat Mohammed auch. Und tatsächlich fördert der Islam den Umweltschutz. Der Koran und der Prophet rufen immer wieder zum respektvollen Umgang mit der Natur und den Tieren auf, die Ressourcen nicht zu verschwenden, die Straßen sauber zu halten, und Bäume zu pflanzen, anstatt sie abzuholzen. Nicht einmal im Krieg dürfen Pflanzen, Tiere oder Zivilisten beschädigt werden. Ich halte inzwischen einige Reden zum Thema Umweltschutz im Islam.

Ah ja. Dann liegen die PI-Leser wohl komplett daneben und haben einiges nicht gerafft. Doch die „Öko-Muslima“ bringt noch mehr Neuigkeiten:

Nach dem Koran sind Frauen und Männer gleichwertig, sie müssen die gleiche Verantwortung für ihre Rolle tragen.

Also, ich glaube, die Dame hat einige Suren nicht gelesen oder zumindest nicht verstanden. Auf Steinigungen angesprochen (der Herr Tackenberg ist aber mutig), erfahren wir von der Ex-Moderatorin:

Dagegen protestiere ich aufs Schärfste, ich habe Petitionen unterschrieben. Außerdem: Die Steinigung ist eine Strafe, die aus der Bibel kommt, aus der Thora. Diese Strafe kommt nicht im Koran vor, deswegen ist es nicht zu verstehen, warum sie in der Scharia angewendet wird.

Daran kann der aufmerksame Leser erkennen, wie umsichtig und auch „scharf“ der Protest gegen das Steinigen ist.

Das ganze Interview gleicht einem „Volksverdummungsmärchen“ rechtzeitig zum Nikolaus. Stellt sich nur die Frage: Wer glaubt denn noch daran?

» m.tackenberg@neue-oz.de

(Text: „kann nicht anders“, PI-Gruppe Rendsburg)




Euro-Krise: Interview mit Professor Max Otte

Wir haben häufig über den euroskeptischen EU-Abgeordneten Nigel Farage berichtet, der nicht müde wird, immer wieder vor den schlimmen Folgen der Krise unserer Gemeinschaftswährung zu warnen. Jetzt hat Prof. Max Otte, der bereits 2006 mit seinem Bestseller: „Der Crash kommt“ exakt den Finanzcrash vom letzten Jahr vorausgesagt hat, dem Cicero ein lesenswertes Interview gegeben.

In der Dezemberausgabe des Cicero ist zu lesen:

„Irland, Spanien, Portugal und Griechenland sollten aus der Euro-Zone austreten“

Der Euro-Kritiker und Betriebswirtschafts-Professor Max Otte von der Fachhochschule Worms empfiehlt Irland und anderen wirtschaftlich angeschlagenen EU-Staaten den Austritt aus der Euro-Zone. Bekannt wurde Otte durch seinen 2006 veröffentlichten Bestseller „Der Crash kommt“, in dem er eine schwere Finanzkrise prognostizierte. 2009 wählten ihn die Leser der Zeitschrift „Börse Online“ zum „Börsianer des Jahres“. Otte ist Leiter des 1999 von ihm gegründeten Instituts für Vermögensentwicklung in Köln und unabhängiger Hedgefonds-Manager. Bereits im Zuge der Griechenlandkrise hat der Anlagefachmann den Austritt der Südländer aus der Euro-Zone gefordert.

Die EU sah sich in der Irlandkrise gezwungen, nach Griechenland einen weiteren Rettungsschirm für ein Mitgliedsland aufzuspannen. War die Entscheidung richtig und ist das Verbleiben in der Euro-Zone überhaupt der richtige Weg für die Iren?

Professor Max Otte: Ich möchte das vom Grundsatz her beantworten. Ich befürworte eine Koordination der europäischen Währungspolitik, bin aber dennoch für nationale Währungen. Ich folge der Theorie optimaler Währungsräume. Sie geht auf Arbeiten des Wirtschaftsnobelpreisträgers Robert Mundell aus den 60er Jahren zurück. In der EU sind aber nur zwei von drei volkswirtschaftlichen Faktoren, nämlich Kapital und Waren, flexibel, die Arbeit dagegen ist unflexibel. Aus diesem Grund war nach der Theorie die Einführung des Euro falsch. In der Praxis hat dann sich gezeigt, dass der Euro enorme Probleme geschaffen hat. Er war ursächlich für die Krisen in Spanien und Irland. Die niedrigen Zinsen, die der Euro bewirkt hat, haben dort die Spekulationsblasen geschaffen.

Aber dafür war doch auch die Deregulierung des spanischen Immobilienmarkts und des irischen Bankwesens mitursächlich?

Ja, auch die Deregulierung trug dazu bei. Es war zum Beispiel falsch, der Depfa-Bank zu erlauben, nach Dublin zu ziehen, um sich dort der deutschen Bankaufsicht zu entziehen.

Gibt es Ihrer Ansicht nach auch Vorteile des Euro?

Zum Beispiel die niedrigeren Transaktionskosten für Unternehmen und der Wegfall des Währungsumtauschs. Sie wiegen die Nachteile aber nicht auf. Mit einer eigenen Währung könnten Staaten ihre Politik autonomer gestalten. So wäre das Diktat der EU gegenüber Griechenland nicht nötig gewesen. Vielmehr hätte der Abwertungsdruck auf die Drachme die griechische Regierung gezwungen, früher zu handeln. Das Thema hätte die Bevölkerung nicht so politisiert und die Nationen gegeneinander aufgewiegelt.

Zurück zu Irland. Wie beurteilen Sie die Zukunft der irischen Wirtschaft nach Aufspannen des EU-Rettungsschirms?

Die Iren korrigieren ihren wirtschaftspolitischen Kurs nicht ausreichend. Sie belassen es zum Beispiel bei 12,5 Prozent Körperschaftssteuer. Die Belastung der Unternehmen in Deutschland liegt bei 30 – 33 Prozent. Es erfolgt trotz Krise in Irland keine Anpassung. Stattdessen öffnet Deutschland den Geldtopf für die Iren.

Und wie sieht es mit dem Euro in Deutschland aus? Immerhin sind wir Export-Vizeweltmeister. Das spricht doch für den Euro?

Die D-Mark brächte Aufwertungsgewinne. Vielleicht wären die deutschen Exporte geringer, aber andererseits hätten wir weniger Unwucht in der Weltwirtschaft. Für den hohen Exportüberschuss wurde Deutschland ja kürzlich zu Recht international stark kritisiert. Man muss außerdem unterscheiden, ob der Euro der deutschen Wirtschaft oder der Bevölkerung genutzt hat. Dem Bürger wurde durch die versteckte Inflation geschadet. Und die Industrie hat auch vor der Euro-Einführung hohe Exportüberschüsse erzielt.

Befürchten Sie nicht, dass im Falle eines Auseinanderbrechens der Euro-Zone wirtschaftliche und außenpolitische Turbulenzen entstehen?

Auf den Finanzmärkten sind Turbulenzen nichts Ungewöhnliches. Die werden das nach einiger Zeit verkraften. Wichtig ist doch: Der Euro schadet Europa und dividiert die Völker auseinander. Ich bin aber nicht für ein ungeplantes Auseinanderbrechen. Wenn die Regierungen der Euro-Zone diese Entscheidung treffen, dann können sie gleichzeitig beschließen, dass die Länder, die den Euro-Raum verlassen, die nötigen Überbrückungskredite erhalten.

Sie sind also der Meinung, Spanien, Irland, Griechenland und Portugal sollten die Euro-Zone verlassen?

Ja.

Und wer sollte den Euro beibehalten?

Deutschland, die Benelux-Länder, Österreich, Frankreich, Finnland und Slowenien. Italien ist ein Grenzfall.

Bei Interesse bitte hier weiterlesen…




Islamkritiker-Konferenz in Israel

In Israel findet zur Zeit ein internationales Islamkritiker-Treffen der „Alliance of the European Freedom and Civil Rights Parties“ mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, Belgien, Niederlande, Schweden und Dänemark statt (PI berichtete). Die Konferenz startete heute Morgen mit einer Pressekonferenz in Ashkelon und einem Kolloquium am Academic College of Ashkelon (Foto).

Programmpunkte des heutigen Kolloquiums (10-12 Uhr):

„The lawfulness of military acts applied by a sovereign State against fundamental Islamic Terror attacks“

Greetings and introduction:

– Mr. Eliezer Cohen MK (retired), President The Israelis
– Prof. Moshe Mani, President Academic College Ashkelon.
Lecturing from the Israeli side:
– Mr. Moshe Feiglin, Chairman Manhigut-Yehudit, a key faction in the Likud Party.
– Mr. Nadav Haetsni, attorney and columnist at Maariv newspaper.
– Dr. Howard Grief, leading expert of International law, Author of the book: The Legal Foundation and Borders of Israel under International Law
– Mr. Benny Vaknin, Mayor of Ashkelon
Lecturing from the Delegation side:
– Various speakers from the parties and organizations that comprise the European delegation.

VIDEOS:

Ansprache des Bürgermeisters von Ashkelon, Mr. Benny Vaknin:

Rede von Dr. Howard Grief:

Situation in Ashkelon:

Grußwort der Universität Ashkelon, Prof. Moshe Mani:

Dr. Weizmann zum Thema Drogenbekämpfung:

Israel und Arabische Politik:

Statement eines Vertreters aus dem Außenministerium:

Das Kolloquium ist mittlerweile beendet. Es folgen heute Nachmittag weitere Programmpunkte, von denen wir punktuell LIVE berichten werden (Israel time: MEZ + 1):

13:30 – 14:30 Visiting Ashkelon

The Mayor Vaknin guides the delegation through the city of Ashkelon. The main station is the Hospital Barsilai – central facility for treating the victims of the Hamas terror from Gaza.

14:30 – 16:30 Visiting at Gaza-Strip border

An armored military tour along the most tensed combating front with the Fundamentalist Islamic terror. The visit includes meetings with Israeli military personal and explanations by a high ranking IDF field officer.

17:00 – 18:30 Visiting the town of Sderot

The Mayor David Buskila receives the delegation and conducts a tour through the most terror targeted town in Israel.

Gaza-Grenze: