TV-Tipp: Die Deutschland-Safari – das Finale!

Zu gewohnt später Stunde um 23:35 Uhr, dann also, wenn der deutsche Michel längst seine Schlafbrille aufgesetzt hat und brav seine Schäfchen zählt, zeigt die ARD die fünfte und vorerst letzte Folge des Roadmovies „Entweder Broder – Die Deutschland-Safari!“. Hatte Folge vier nach Meinung einiger PI-Leser einen kleinen Durchhänger, so gehen wir mal davon aus, dass die beiden „Beutedeutschen“ Broder und Abdel-Samad für das Finale zum Thema „Fromm oder Frei?“ noch ein paar Rosinen übrig gelassen haben. JETZT mit Video!

Auf der Sendungshomepage heißt es:

Auf der fünften Etappe ihrer Deutschland-Safari suchen Henryk M. Broder und Hamed Abdel Samad die Antwort auf die Frage aller Fragen: Wer ist Gott? Und was will er eigentlich von der Welt? Gibt es eine Religion, die gut ist, oder kann nur frei sein, wer gottlos lebt? Henryk, Hamed und ihre ständige Begleiterin, die Foxterrier-Frau Wilma hoffen auf Erleuchtung und machen sich auf zu einer religiösen „Tour de Force“. Mit von der Partie sind: ein Theologe und Psychiater, der eine Biografie über Gott geschrieben hat, ein katholischer Monsignore, der Autos segnet, ein Priester im „Tempel der Göttin der Liebe“, ein Rabbiner, ein Imam und ein atheistischer Welterklärer samt Gefolgschaft. Wilma muss zu ihrem Unglück einen evangelischen Tiergottesdienst ertragen, und eine Burka-Trägerin feiert, im Herbst ihres Lebens, im Sündenpfuhl westlicher Dekadenz ihre neu gewonnene Weiblichkeit.

Schade, dass die Deutschland-Safari nun zu Ende geht. Wenn ihr hier mitlest, Henryk, Hamed & Wilma: Macht’s noch einmal!

Videos von allen fünf Folgen der Deutschland-Safari:

» Folge 1: (7.11.): „Von Adolf bis Allah“
» Folge 2 (14.11.): Von Allah bis Osama
» Folge 3 (21.11.): Krieg und Frieden
» Folge 4 (5.12.): Frieden oder Freiheit
» Folge 5 (12.12.): Fromm oder frei?




Imam Münchhausen

Imam MünchhausenDer unermüdliche Islam-Agitator Bajrambejamin Idriz aus dem oberbayerischen Penzberg ist der perfekte Märchenerzähler aus 1000 und einer Nacht. Lügen pflastern seinen Weg, davon wissen der Verfassungsschutz und auch der Bayerische Innenminister ein Lied zu singen. Nachdem in München die Schlagzeilen um den Prügel-Imam Abu Adam nicht aufhören wollen, hat Idriz nun eine weitere abenteuerliche Variante seiner Islamverdrehungen vorgelegt.

Es darf schließlich nicht sein, dass das Frauenschlagen irgendetwas mit dem Islam zu tun hat. Und so versucht er den glasklaren Vers 34 der 4. Sure, in dem Allah eindeutig dieses Schlagen fordert, umzudeuten.

Idriz schreibt auf der Homepage der Islamischen Gemeinde Penzberg:

Durch die unterschiedlichen Vorzüge, die Gott Mann und Frau geschenkt hat, entstehen Reibungspunkte zwischen den Partnern. Der Mann reagiert darauf, indem er sich der Gewalt bedient. Er versucht dies zu legitimieren, indem er seine Feigheit als Heldentat tarnt. Zur Legitimierung seiner Brutalitäten zieht er darüber hinaus religiöse Texte heran! So glaubt er, eine Koranstelle gefunden zu haben, die sein Verhalten rechtfertigt. Nachdem diese mehrfach übersetzt und ausgelegt wurde, findet man schließlich im vierten Vers der Sure Frauen: »Schlagt sie!« Grund genug für gewalttätige Männer, diesen »Befehl« auszuführen.

Nun, eigentlich ist es der 34. Vers der vierten Sure, aber so penibel wollen wir ja gar nicht sein. Denn jetzt wird es spannend. „Schlagt sie“ darf natürlich nicht „Schlagt sie“ bedeuten. Denn sonst würde die Gewalt im Islam ja etwas mit den gewalttätigen Schriften des Islam zu tun haben. Und so beginnt erneut die Idrizsche Märchenstunde, mit der offensichtlich den naiven Dhimmis die knallharte islamische Theologie in einer hübschen neuen Verpackung präsentiert werden soll:

Doch – sagt der Koranvers 4/34 wirklich aus, der Mann solle die Frau verprügeln?

Wie kann Gott, der in seinem Vers 30/21 »Liebe« und »Barmherzigkeit« in der Ehe verlangt, nun das Gegenteil befehlen: »Schlagt sie!«? Das hieße ja, dass einer der Verse nicht göttlichen Ursprungs ist – da dies aber nicht möglich ist, müssen wir annehmen, dass es sich bei der Deutung Schlagt sie! um einen Fehler handeln muss.

Jeder, der den Koran liest, stellt schnell fest, dass es darin jede Menge Widersprüche gibt. Das Dumme ist nur, dass bekanntlich die brutalen Verse aus der späteren medinensischen Zeit die eher friedlichen Verse aus der mekkanischen Anfangsphase abrogieren, also aufheben. Die Argumentation von Idriz mit der Bevorzugung der friedlichen Verse ist also grundlegend falsch. Idriz weiß das als „Hafis“, der den Koran schon mit elf Jahren auswendig kannte und einer Familie mit generationenlanger Imam-Tradition entspringt, natürlich genau. Aber die meisten Ungläubigen wissen es nicht, und so kann er ihnen etwas vortäuschen, das es laut offizieller islamischer Rechtsauslegung gar nicht geben darf.

Für die meisten Koranexegeten war es ein Leichtes herauszufinden, welche Bedeutungen das Wort wadribuhunne außer »Schlagt sie!« noch haben kann. Diese Bedeutung wurde allerdings vernachlässigt. Stattdessen versuchte man die Auslegung »Schlagt sie!« lediglich abzumildern, indem man in dem Befehl das allerletzte Mittel bei starker Zerrüttung sah, um die Ordnung in der Familie wiederherzustellen. Der Mann müsse diese Strafe symbolisch mit einer Zahnbürste ausführen, damit die Frau keine Schmerzen leide. Eine wenig ernstzunehmende Deutung! Der Versuch, die Gewalt unter allen Umständen zu rechtfertigen, statt genauer auf den Text zu schauen, hat vielen Frauen unsägliches Leid beschert. Denn welcher Mann hat seine Frau jemals voller Wut mit einem zahnbürstenkleinen Stock geschlagen!?

Imam Abu Adam alias Scheich Hesham Shashaa hat jedenfalls nicht mit seiner Zahnbürste zugeschlagen. Wie sich jetzt herausstellte, hat er seit vergangenem Sommer eine seiner vier Frauen wie folgt bereichert: Unterarm gebrochen, Nasenbein und Schulter zertrümmert, mit der Faust in die Rippen und ins Gesicht geschlagen, gewürgt, in den Bauch getreten sowie mit einem Bügelbrett bearbeitet.

Aber nachdem der Islam schließlich die frauenfreundlichste aller Weltreligionen ist, kramt Imam Münchhausen nun zur Umdeutung des Korans, an dem es eigentlich laut Mohammed „keinen Zweifel gibt“ (Sure 2, Vers 2), einen türkischen „Koranexegeten“ hervor, mit dem alles plötzlich ganz anders sein soll. Und so muss mal wieder die schier unglaubliche Bedeutungsvielfalt der arabischen Sprache als Begründung herhalten, damit der Islam eben nicht so erscheint, wie er in Wahrheit ist: Eine brutale frauenfeindliche Ideologie.

Wo liegt nun die Wahrheit?

Sie liegt darin, dass das Wort wadribuhunne vom Stamm darabe nicht »Schlagt sie!« bedeutet, sondern: »trennt euch von ihnen für eine Weile!«. Genau diese Lesart liefert uns der moderne türkische Koranexeget Ihsan Eliaçik, der auch Sprachwissenschaftler ist. Er übersetzt die Verse 4/34–35 folgendermaßen:

»Die Männer haben Mitgefühl mit den Frauen; sie beschützen sie. Dies ist deshalb so, weil Gott die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Frauen, die gut, schön und aufrichtig sind, diejenigen, die die Intimität zu wahren wissen, die zu wahren Gott befohlen hat, und die, die Gott ehrfürchtig ergeben sind. Wenn ihr euch mit euren Gattinnen in einem heftigen Streit befindet, so sprecht zuerst mit ihnen; wenn das nichts nützt, lasst sie in ihren Betten allein; und wenn das auch nichts nützt, trennt euch von ihnen für eine Weile. Wenn sie sich mit euch versöhnen, sucht weiter keine Ausreden, um sie abzulehnen. Nur Gott ist erhaben und groß.«(Koran: 4/34)

Wie wir sehen, übersetzt Eliaçik das Wort wadribuhunne nicht mit »Schlagt sie!«, sondern mit »trennt euch von ihnen für eine Weile!«. Denn das ist auch die Bedeutung des Wortes. Denn der Stamm darabe hat viele Bedeutungen. Das Wort darabe kommt in vielen anderen Versen vor: Es gibt außer dieser Stelle im Vers 4/34 noch genau 53 weitere dieses Verbstammes. Doch eine Übersicht über die Koranübersetzungen zeigt, dass darabe an keiner Stelle außer dieser mit »schlagen« übersetzt wird. Auch die wenigen deutschen Koranübersetzungen weisen (wie die Übersetzungen in viele andere Sprachen) für das Wort wadribuhunne (darabe) die Entsprechung »Schlagt sie!« auf, sodass die Übersetzer sowohl sprachwissenschaftlich als auch ethisch einen großen Fehler begehen.

Was für eine blumige und variantenreiche Sprache dieses Arabisch doch sein muss. Wenn also ein arabischer Feldherr in der Schlacht seinen Kriegern „Schlagt sie!“ befiehlt, dann muss er wohl damit rechnen, dass sich ein erheblicher Teil seines Heeres „für eine Weile“ vom Schlachtfeld entfernt. Dumm gelaufen, Wortstamm falsch interpretiert. Vielleicht haben auch deswegen die Araber so viele militärische Pleiten gegen Israel erlebt. Aber genau einen solch hahnebüchenen Blödsinn wollen linksgrüne Gutmenschen und selbst Politiker der CSU offensichtlich hören.

Das Wort darabe kann folglich im berühmt-berüchtigten »Frauen-Prügel-Vers« in keiner Weise »Schlagt sie!« bedeuten, zumal dies Gottes Prinzipien der Liebe und des Mitgefühls widersprechen würde. Mit diesem Vers beabsichtigte Gott, dass das in jener Gesellschaft verbreitete Prügeln von Frauen unterlassen wird und dass sich die Männer stattdessen für eine Weile von ihren Frauen entfernen sollen.

Seltsam, seltsam. In einer englischsprachigen Ausgabe des Korans, die in Saudi-Arabien von zwei arabischen Muttersprachlern der „Islamic University“ in Medina übersetzt wurde, Dr. Muhammad Taqi-ud-Din al Hilali und Dr. Muhammad Muhsin Khan, heißt es: „As to those women on whose part you see ill-conduct, admonish them (first), (next), refuse to share their beds, (and last) beat them (lightly, if it is useful)“.

Idriz behauptet aber entgegen all dieser gleichlautenden Übersetzungen wie „beat them“ und „schlagt sie“ allen Ernstes, dass das arabische Wort in Wirklichkeit „trennt Euch von ihnen für eine Weile“ bedeute.

Eine Variante dieser Flunkerei lieferte Idriz im April dieses Jahres bei der Stadtversammlung der Münchner Grünen, als er ebenfalls behauptete, Sure 4 Vers 34 sei falsch übersetzt. Er gab damals eine „richtige“ Koranübersetzung eines gewissen Mohammed Asad an. Bei unserer Recherche stellten wir schnell fest, dass auch dort „beat them“ steht. Wer will diesem Münchhausen-Imam eigentlich noch ernsthaft etwas glauben?

Es kann natürlich auch sicher nicht sein, dass Mohammed im Koran den Männern erlaubt hat, ihre Frauen jederzeit wie ein „Saatfeld“ zu beackern (Sure 2, Vers 223), so dass folgerichtig zwei der vier Frauen von Abu Adam schon wieder hochschwanger sind, Kinder Nummer elf und zwölf des Prügel-Imams. Sicher findet Idriz aber wieder irgendeinen Wortstamm, in dem es dann heißt: „Seid zurückhaltend und vorsichtig mit ihnen“ und nicht etwa: „Steigt drüber, wann und wie ihr wollt“.

Dieses Flunkern von Bajrambejamin Hodscha, wie er von seiner Moscheegemeinde auch genannt wird, hat Tradition. In einer internen Erklärung für die Münchner CSU wollte er auch weismachen, dass die Scharia doch gar nicht so schlimm sei und das Steinigen nichts mit dem Islam zu tun habe. Er schreibt:

Die Muslime in Europa werden aufgefordert, sich von „der Scharia“ zu distanzieren. Es gab in der Geschichte der Muslime nie einen Konsens über Scharia-Auslegung, deswegen gibt es auch kein Buch „die Scharia“, mit welchem sich Muslime identifizieren oder von dem sie sich distanzieren könnten. Es gibt Auslegungen und Interpretationen von Gelehrten im Bereich Strafrecht, die mit dem heutigen Verständnis der Menschenrechte nicht kompatibel sind. Von solchen Auslegungen und Interpretationen sich zu distanzieren ist nicht nur möglich sondern auch notwendig. Körperstrafen wie z.B. Steinigung für Ehebrecher oder die Todesstrafe für Apostasie beruhen auf Interpretationen, die weder mit der Menschenwürde des islamischen Glaubens noch des Grundgesetzes vereinbar sind und die abzulehnen sind. Dagegen wäre es abwegig, sich von einer Interpretation zu distanzieren, die völlig konform mit den Menschenrechten z.B. Religionsfreiheit für Nicht-Muslime fordert.

Hier verdreht Idriz die Fakten gleich mehrfach. So ist beispielsweise die Behauptung falsch, dass sich die Scharia bei der Bestrafung des Ehebruchs durch Steinigung nicht auf islamische Schriften berufen könne. Mohammed hat in seinem Leben bekanntermaßen mindestens eine Steinigung einer verheirateten Frau angeordnet. Dadurch ist diese Strafe, in den Hadithen festgehalten, Grundlage der Scharia.

Im Koran ist in Sure 24, Vers 2 die Bestrafung der Unzucht bekanntlich durch einhundert Peitschenhiebe angeordnet. In der Ausführung der zuvor bereits angeführten englischen Übersetzung eines arabischen Korans ist vermerkt, dass die Strafe der Steinigung gilt, wenn die Person, die Unzucht ausübt, verheiratet ist. Alles gemäß den Anweisungen Mohammeds.

Genauso hat der Prophet festgelegt: „Wer die Religion verlässt, den tötet“. Also beruht die Todesstrafe für Apostasie absolut auf islamischen Grundlagen. Im weiteren ist Idriz’ Behauptung falsch, dass es in der Geschichte der Muslime nie einen Konsens über Scharia-Auslegung gegeben habe. Dazu erläutern die Islamwissenschaftlerinnen Prof. Ursula Spuler-Stegemann (Philipps-Universität Marburg) und Prof. Christine Schirrmacher (Universität Leuven, Belgien):

Trotz einer fehlenden Kodifikation der Scharia und einer gewissen Bandbreite an Auslegungen des Korans und der Überlieferung darf jedoch nicht angenommen werden, die Scharia sei eine verschwommene Größe, ein nicht fassbarer Korpus an unklaren Vorschriften, in den man alles hineininterpretieren bzw. aus dem man alles herauslesen könnte. (Frauen und die Scharia – Die Menschenrechte im Islam, München 2004, S. 32)

Idriz vernebelt weiter, indem er erklärt, Islam und Grundgesetz seien problemlos miteinander vereinbar, und die Scharia habe lediglich ein schlechtes Image:

Der Islam erlaubt uns nicht nur, uns treu und loyal zum Gesetz des Landes, in dem wir leben, zu verhalten, er fordert uns klar und deutlich dazu auf! Der Begriff „Scharia“ wird im Westen als Bezeichnung eines Rechtssystems wahrgenommen, das in Anlehnung an die Offenbarung Gottes im Widerspruch zur Demokratie stünde. Wird der Begriff nun häufig in diesem Sinne missbraucht, werden es die Muslime in Europa schwer haben, den wahren Inhalt der Scharia zu klären und zu erklären. Wir leben in einer Atmosphäre, in der die bloße Verwendung des Begriffes Scharia durch die Angst vor aggressiven Reaktionen erheblich erschwert wird.

Auf diese Weise färbt Bajrambejamin Idriz den Islam so lange schön, bis aus einem Werwolf ein schnurrendes Kätzchen wird. Und die faktenresistenten GutBessermenschen sowie die auf muslimische Wählerstimmen spekulierenden Politiker hören sich die Geschichten aus 1000 und einer Nacht nur allzu gerne unkritisch an. Obwohl die Faktenlage mittlerweile regelrecht erdrückend ist, dass wir es hier mit einem gefährlichen Wolf im Schafspelz zu tun haben, stecken Kirchenvertreter, Medien und Politiker weiterhin ihren Kopf in den Sand. Eine geradezu lachhafte Komödie.

» Die Akte Idriz 2010 auf PI

Morgen lesen Sie: Imam Münchhausen stellt in München sein neues Märchenbuch vor: „Grüß Gott, Herr Imam“. Gute Nacht, Abendland.

(Text: Michael Stürzenberger / Fotos: Roland Heinrich – PI München)




Ausschaffungsinitiative: Der heimliche 94%-Sieg

Es sind einige Tage vergangen, seitdem über die Ausschaffungsinitiative in der Schweiz abgestimmt wurde. Die Meinungen waren schnell gemacht, knappes Ja, erwartungsgemäß, keine großen Überraschungen. Nachdem das Ergebnis der Minarett-Initiative ein Jahr vorher über Wochen hinweg in den internationalen Medien kommentiert wurde, blieb es diesmal erstaunlich ruhig, es schien, als habe man das Ganze einfach abgehakt. In Wirklichkeit hatten die Medien jedoch einen guten Grund auf dem Mund zu sitzen und das Ganze so schnell wie möglich hinter sich zu lassen.

(Von Sharky)

Das Ergebnis fiel nämlich noch viel deutlicher aus als bei der Minarett-Initiative. Das war nur nicht offensichtlich, denn im Gegensatz zur Minarett-Initiative gab es zur Ausschaffungsinitiative einen sogenannten „Gegenvorschlag“. Eine Alternative, die von der staatspolitischen Kommission im Februar 2010 unter dem Eindruck der Minarett-Initiative in Windeseile konstruiert wurde, nicht um kriminelle Ausländer zu schützen, nein, sondern um sie ebenfalls auszuschaffen, einfach in juristisch und völkerrechtlich gebügelter Formulierung.

Bei der Ausschaffungsinitiative waren die Resultate wie folgt:

JA Ausschaffungsinitiative: 53%
JA Gegenvorschlag: 46%
Doppel-JA: 4%
Doppel-NEIN: 6%

Der springende Punkt dabei ist das letzte Ergebnis, nämlich das Doppel-Nein. Dieses Doppel-Nein war die offizielle Abstimmungsparole der Linken. Wir haben den Komplett-Absturz der Linken erlebt und niemanden hat es interessiert. Warum eigentlich nicht? Das war so gewollt. Die historische Dimension der Niederlage sollte verschleiert werden durch den Gegenvorschlag und durch eine desinformierende Berichterstattung der linken Medien zum Resultat der Abstimmung.

Es liegt auf der Hand, dass der Gegenvorschlag nicht sachlich motiviert war, sondern ein machtpolitischer Schachzug, um das wahre Ausmaß der bevorstehenden Niederlage zu kaschieren. Es sollte nach der Niederlage suggeriert werden können, dass immer noch rund die Hälfte des Volks gegen die Ausschaffung krimineller Ausländer ist. Und genau das glaubt man jetzt in Europa. Wenn man die Leute in Deutschland, Frankreich oder England fragt, wieviele Schweizerinnen und Schweizer für die Ausschaffung von kriminellen Ausländern gestimmt haben, dann sagen alle 53%. In Wirklichkeit jedoch haben 94% für die Ausschaffung von kriminellen Ausländern gestimmt, eine Zahl die man nirgendwo lesen konnte. Und das wird auch so bleiben, da können wir uns wie gewohnt auf die linken Medien verlassen.

(Foto oben: SVP-Nationalrat Adrian Amstutz sichtlich erfreut über das Abstimmungsergebnis)




Kuschel-Taqiyya in der schwäbischen Provinz

Kuschel-Taqiyya in der schwäbischen ProvinzEs ist Adventszeit und damit ein Jahresabschnitt, in dem die Menschen hierzulande traditionell besonders andächtig und milde gestimmt sind. Ein guter Moment also gerade auch für progressive Theologen wie den Medienpreisträger des Zentralinstitus Islam-Archiv-Deutschland, Karl-Josef Kuschel (Foto), das christliche Selbstverständnis widerstandslos ein Stückchen weiter in Richtung Religionsrelativismus zu verschieben.

(Von Thorsten M.)

Wer möchte als Besucher auch die Harmonie stören, wenn die Organisatoren, in diesem Fall der „Verein Alte Synagoge e.V.“ in Hechingen, ergänzend zur Lesung “Weihnachten und der Koran“, weihnachtliche Weisen ankündigen, die engagiert von einer Sopranistin und einem Bariton mit Flügelbegleitung vorgetragen werden?!

So durfte Karl-Josef Kuschel also den interessierten Zuhörern von der Rolle Jesus und Marias im Islam berichten, inklusive dem wohl stolz gemeinten Hinweis auf die „wie in der Bibel zweimalige Erwähnung“ der Weihnachtsgeschichte im Koran. Ganz so, als würde dies der Biblischen Geschichte zusätzliche Legitimation, wenn nicht gar finale Weihen, verleihen können. Keine Silbe davon, dass umgekehrt in der Bibel kein sengender und brennender Mohammed als „Heilsbringer“ vorgesehen ist (höchstens vielleicht als apokalyptischer Reiter im Kapitel 6 der Offenbarung des Johannes), und somit theologisch gesehen dessen Anhänger bestenfalls „Ketzer“ sein könnten. Auch kein Hinweis darauf, dass die wiederholte Auseinandersetzung des Koran mit der Bibel primär im Bezug zu einem weitgehend christlichen Nahen Osten zu sehen ist, den der „Prophet“ Modammed damals vorgefunden (und bald schon ausgelöscht) hat. Mindestens dies hätte sich für einen akademischen Direktor für Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs an einer Katholisch-Theologischen Fakultät wohl geziemt.

Warum lässt die Katholische Kirche solche Funktionäre schalten und walten? – Ist sie in Sorge, ohne die Reflexion durch das „Modethema Islam“ für ihre Botschaft keine Aufmerksamkeit mehr zu bekommen? – Ist es zeitgeistgetrieben eine falsch formulierte Entschuldigung für ihren früheren Umgang mit „Abtrünnigen“, allen voran Martin Luther? – Oder ist einfach nur an so vielen Stellen „Feuer in der Hütte“, dass man gar nicht mehr weiß, wo man mit dem Löschen beginnen soll – und darum nicht jeden widerspenstigen Theologen zur Räson rufen kann?!

Man könnte in einer Zeit zunehmender Religionsferne so etwas natürlich als Randnotiz abtun, wenn nicht die islamische Herausforderung eine solche demographische Brisanz für Europa hätte. Die Kirchen in Deutschland werden ihre Bedeutung nur dann im Ansatz bewahren können, wenn sie sich wieder als wesentliche Identitätsträger der europäischen Völker begreifen und ihren Wahrheitsanspruch – auch im Streit mit konkurrierenden Religionen – wiederfinden. Mit solchen „Kuschelseminaren“ befindet sich (nicht nur) die Katholische Kirche gleichwohl weiterhin auf dem Holzweg.

» karljosef.kuschel@uni-tuebingen.de




Fußball-Turnier: Türke sticht Landsmann nieder

Bei einem Fußball-Turnier mehrerer türkisch-deutscher Freizeit-Mannschaften im Landkreis Aschaffenburg ist es am Sonntag zu einer Messerattacke gekommen. Ein 28 Jahre alter türkischer Zuschauer stach in der Frankenhalle von Stockstadt einen 33 Jahre alten Landsmann mit einem Messer nieder. Wie die Polizei mitteilte, überwältigten andere Zuschauer den Täter und übergaben ihn der Polizei. Der 33-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Main-netz.de berichtet:

Am Sonntagmittag ist ein zunächst verbaler Streit zwischen zwei Männern in der Frankenhalle eskaliert. Ein 28-Jähriger stach mit einem Messer mehrfach auf seinen 33-jährigen Landsmann ein. Der Täter wurde festgenommen. Der Verletzte musste in eine Klinik eingeliefert werden. Bei einem Fußball-Freizeit-Turnier mit mehreren Mannschaften türkischer Abstammung war es gegen 13.00 Uhr zwischen einem Zuschauer und einem der Spieler zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. In deren Verlauf zog der Zuschauer plötzlich ein Messer und stach auf seinen Landsmann ein. Der 28-Jährige konnte von anderen Zuschauern überwältigt und anschließend der Polizei übergeben werden. Bei dem 33-Jährigen erfolgte noch in der Halle eine notärztliche Versorgung. Anschließend wurde der Mann mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert.

Gewalteskalationen mit „kulturellem Hintergrund“ sind im Amateurfußball keine Seltenheit, wie sogar Cosmo TV zuletzt zugeben musste:

(Spürnase: Rango)




Scharia in München

Scharia in MünchenIn München soll die deutsche Witwe eines iranischen Staatsbürgers, trotz vorhandenem Testament, nur einen Bruchteil ihres Erbes erhalten. Der Grund dafür ist in der deutschen Gesetzgebung zu suchen, in der das Erbrecht des Herkunftslandes des Verstorbenen den Ausschlag gibt.

Dieser war Inhaber einer Firma, die Güter aus dem Iran importierte, was ihm nach Khomeinis Revolution als deutschem Staatsbürger nicht möglich gewesen wäre. Aus diesem Grund verzichtete er auf die Einbürgerung in Deutschland.

Für regelmäßige PI-Leser dürfte eine solche Geschichte nichts Überraschendes sein. So schleicht die Scharia über die Hintertür nach Deutschland, ohne dass bisher juristische Gegenmaßnahmen getroffen wurden. Bemerkenswert ist jedoch, dass diese Meldung nicht irgendwo auf den hinteren Seiten der tz, einem der großen Münchner Boulevardblätter, schamhaft versteckt wurde, sondern mit dem Bild der Betroffenen das Titelblatt zierte. So prangte es dann auch auf allen stummen Zeitungsverkäufern.

Es scheint, dass die Mainstream-Medien nun auch auf den Zug der Islamkritik aufspringen, nachdem es in der Post-Sarrazin-Ära zusehends schwerer wird, diese in die rechte Schmuddelecke zu schieben. Ein weiterer Grund dürfte sein, dass Leserbriefe und Kommentare im Internet einen immer breiter werdenden Graben zwischen der veröffentlichten und der öffentlichen Meinung offenbaren.

Aber wir sollten uns mit Kritik und Häme zurückhalten und jeden verlorenen Sohn (und jede verlorene Tochter natürlich, soviel PC muss selbst bei PI sein) aus dem Lager der Gutmenschen in unseren Reihen willkommen heißen. Es mag auch die Tatsache Hoffnung machen, dass die tz bei einem Artikel über einen 46-(!)jährigen Studenten, der wegen Stalking ins Gefängnis muss, dessen Namen wahrheitsgetreu mit Erdogan C. angibt. Vor einigen Monaten wäre er wohl noch in „Hans M.“ umbenannt worden. So scheint es, dass allmählich auch in westlichen Redaktionsstuben eine kritische Haltung gegenüber der „friedlichsten und frauenfreundlichsten“ aller Weltreligionen salonfähig wird.

Späte Einsicht ist eben immer noch besser als permanente Faktenresistenz.

(Florian Euring “La Valette”, PI-Gruppe München)




Das fast „perfekte“ Dhimmi-Krankenhaus

Krankenhaus EhingenDas Krankenhaus in Ehingen an der Donau (Foto) hat alles erdenkliche unternommen, um sich auf die Sonderwünsche muslimischer Patienten einzustellen: Bei Muslimen werden keine Ungläubigen im selben Zimmer untergebracht, um die Rechtgläubigen nicht zu beschämen.

Das Fernsehprogramm ist auf den türkischsprachigen Zuschauer eingestellt, das Krankenhauspersonal muss sich sprachlich weiterbilden, weil nicht verlangt werden kann, dass jemand in Deutschland deutsch spricht und selbstverständlich ist auch die Speisekarte eigens auf den muslimischen Patienten zugeschnitten. Bei Ramadan wird auf Wunsch auch erst nach Sonnenuntergang serviert.

Nur eines fehlt dem fast perfekten Dhimmi-Krankenhaus: Eine eigene Moschee. Zwar gibt es einen Gebetsraum, der allen Religionen offen steht, aber der ist den Muslimen nicht „exklusiv“ genug. Das Ehinger Krankenhaus bemüht sich um eine muslimgerechte Pflege, aber solange noch so viele ungläubige Elemente darin untergebracht sind und keine Moschee im Haus ist, kann aus muslimischer Sicht nicht von „Perfektion“ gesprochen werden.

» Ansprechsperson für die ADK GmbH für Gesundheit und Soziales: Daniela Rieker, d.rieker@adk-gmbh.de
» Savefreespeech.org: Das islamgerechte Krankenhaus Ehingen




Sarrazin: Wir ziehen die mit wenig Qualifikation an

Sarrazin: Wir ziehen die mit wenig Qualifikation anDer erfolgreiche Buchautor Thilo Sarrazin hat in einem Radiointerview mit dem rbb ein Ende der geltenden Einwanderungspolitik gefordert. Deutschland setze „radikal falsche Anreize“ und ziehe damit diejenigen mit wenig Qualifikation an. Die Zuwanderer, meist aus muslimischen Ländern, würden allein „für ihre menschliche Existenz“ bezahlt. „Wir schaffen ein Paradies, was ihnen zu Hause niemals geboten wird“, so der Ex-Bundesbanker.

Die WAZ schreibt:

Zu den Folgen dieser Politik sagte Sarrazin: „Wir ziehen die Falschen an, die mit wenig Qualifikation.“ Migranten aus muslimischen Ländern wie der Türkei oder dem Libanon hätten zum großen Teil Probleme auf dem Arbeitsmarkt und in der Bildung. Sie hätten deshalb insgesamt eine „ökonomische Nettobelastung“ gebracht statt einen „ökonomischen Nettonutzen“. Diese Einwanderung müsse beendet werden.

Kritik übte Sarrazin in diesem Zusammenhang an der Familienzusammenführung, also dem Nachzug von Angehörigen aus dem Herkunftsland. Diese könne auch in der Heimat erfolgen. Er widersprach Auffassungen von Experten, wonach die europäische Rechtsprechung schärferen Regelungen entgegensteht. Gesetze könne man ändern, auch auf europäischer Ebene.

Eigene Versäumisse bei der Lösung der Probleme sah Sarrazin nicht. Als ehemaliger Finanzsenator von Berlin habe er nichts tun können. Sicher sei aber, dass die Schwierigkeiten nicht am fehlenden Geld gelegen hätten. Die Hauptstadt habe das mit Abstand teuerste Bildungs- und Sozialsystem Deutschlands.

„Die falschen Menschen werden Eltern“

Zuwanderer müssten sich einpassen – ökonomisch und kulturell, forderte Sarrazin. Andernfalls seien „latente Spannungen“ möglich. Zugleich sagte der Ex-Banker, die in Deutschland lebenden Migranten müssten so gut gefördert werden, „wie es geht“. Er äußerte aber „Skepsis“, ob tief verwurzelte kulturelle Traditionen wie Bildungsferne überwunden werden könnten.

Bildung allein könne Unterschiede bei Begabungen nicht aufheben. Zwar müsse auf die Eltern Einfluss genommen werden, es gebe aber auch Grenzen. Die frühkindliche Erziehung werde nicht alle Defizite auffangen können. Das Hauptproblem sei, „die falschen Menschen werden in Deutschland Eltern“. Wenn die Zuwanderer dauerhaft mehr Kinder kriegten, hätten sie irgendwann die Mehrheit.

So ist es, Herr Sarrazin. Und was für Folgen ein demographischer Wandel für eine westliche Gesellschaft hat, zeigt eindrucksvoll dieses Video:




Berlin: 17-Jähriger in U-Bahn erstochen

Am Samstagabend gegen 21.30 Uhr wurde ein 17-jähriger Jugendlicher im Berliner Ortsteil Reinickendorf in der U-Bahn durch Messerstiche so schwer verletzt, dass dieser kurz darauf verstarb. Bisher berichtet nur die Welt und gibt noch keine konkreten Hinweise auf die Täter. Auch die Polizei hat, trotz eingerichteter Mordkommission, noch keine Pressemitteilung veröffentlicht.

Die Welt berichtet:

17-Jähriger bei Messerattacke in U-Bahn getötet

Bei einer Messerstecherei in Berlin- Reinickendorf ist am Samstagabend ein 17-jähriger Jugendlicher getötet worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers beobachteten Zeugen gegen 21.30 Uhr die Auseinandersetzung am U-Bahnhof Wittenau, an der mehr als zehn Jugendliche beteiligt waren. Als die Polizei eintraf, fanden sie nur den leblos am Boden liegenden 17-Jährigen vor. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb er in einem Krankenhaus.

Die Beteiligten an der Messerstecherei flüchteten unerkannt. Eine Mordkommission ermittelt. Zu den Hintergründen der Tat konnte der Sprecher noch keine Angaben machen.

Die PI-Leser werden „Licht“ in die dunklen Hintergründe bringen…

Update (12 Uhr): Die Polizei gibt die erste Pressemeldung heraus.

» Berliner Kurier: Erstochener Cavit (17)- Sein Bruder droht mit Rache

(Spürnase Neusser)