AntiFa durch Spitzel „traumatisiert“

Dauerstudentin Kirsten PistelNach eigenen Angaben ist die AntiFa durch die Enttarnung eines Polizeispitzels traumatisiert. „Die Ausforschung unserer studentischen Gruppe durch einen Spitzel des LKA war für uns traumatisierend“, heißt es in einer Erklärung. Der LKA-Ermittler mit dem Pseudonym „Simon Brenner“ war aktiv bei der SDS-Hochschulgruppe der Linken, der „Kritischen Initiative“ und der AntiFa Heidelberg tätig. Bis er über eine Urlaubsbekanntschaft stolperte, die ihn auf einer Geburtstagsparty erkannte.

Die Studentin Kirsten Pistel im SWR-Staatsfunk:

„Das ist nicht mehr ganz harmlos, wenn jemand bei jemand zuhause zu Besuch ist aufgrund von Sachen die er dort sieht, dann die Polizei einschaltet, es zu Hausdurchsuchungen kommt, diese Leute angezeigt werden, Ermittlungsverfahren laufen, das hat er auch in einem Gespräch dann zugegeben…“

Der SWR-Redakteur Philipp Behrens:

„Die Studenten wollen nun prüfen lassen ob die verdeckten Ermittlungen in ihren Reihen überhaupt zulässig waren…“

Was übrigens die Grüne Landtagsabgeordnete Theresia Bauer genauso sieht und eine diesbezügliche Landtagsanfrage stellt.

Nach dem Tipp des LKA-Mitarbeiters wurde die Wohnung eines Kommilitonen durchsucht, der bei der SDS ist und auch für die Nachfolgeorganisation der Mauermörderpartei DIE LINKE schon kandidiert hat. Vorgeworfen wurde dem Studenten ein Sprengsatz-Bau. Vielleicht hilft dies den Ermittlungen weiter, wer der Täter war beim Sarrazin-Auftritt kürzlich in Sindelfingen, wo die AntiFa Stuttgart auch massiv mit Randale vertreten war. Durch eine Explosion erlitten damals acht Polizisten ein Knalltrauma. Trotz sorgfältiger Recherche ist mir nicht bekannt dass diese AntiFa-Opfer dem SWR einen Bericht wert waren. Angeblich traumatisierte SDS’ler sind für unsere Öffentlich-Rechtlichen dafür immer ein Thema, Polizisten mit einem Knalltrauma sind eben ein Kollateralschaden.

Im Staatsvertrag über den Südwestrundfunk lautet § 6.1 der Programmgrundsätze:

Der SWR ist in seinen Sendungen an die verfassungsmäßige Ordnung gebunden und der Wahrheit verpflichtet. Er trägt zur Verwirklichung der freiheitlich demokratischen Grundordnung bei….

Leider ist dieser Staatsvertrag, soweit ich informiert bin (ich lass mich gerne eines Besseren belehren), ohne jeglichen finanziellen oder strafrechtlichen Sanktionsvorbehalt, sprich – er ist absolut nutzlos.

Der SWR-Beitrag im Video:

» SWR-Intendant Peter Boudgoust: peter.boudgoust@swr.de
» Quotenqueen: Deutschlands längste Studentin?

(Spürnase: GrundGesetzWatch)