Ashraf ThabetBeleidigung ist eine Straftat, die in Deutschland gemäß § 185 StGB mit Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe geahndet wird. Wörtlich heißt es: „Die Beleidigung wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Beleidigung mittels einer Tätlichkeit begangen wird, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ Aber wen kann man beleidigen?

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising, PI-Gruppe München)

Wahrscheinlich nur einen anderen Menschen, seinen Nachbarn zum Beispiel oder einen Politiker, einen Journalisten usw. Oder wäre es denkbar, dass man den Hund des Nachbarn beleidigt, oder die Pflanzen in seinem Wohnzimmer? Könnte man die Rinder oder die Schweine eines benachbarten Landwirts beleidigen und würden diese sich dann auch beleidigt fühlen?

Könnte man bei uns das Christentum, das Judentum, den Islam, die Demokratie, den Sozialismus, den Kommunismus oder dergleichen „beleidigen“?

In Ägypten – wie auch in so manchen anderen islamischen Staaten – kann man „den Islam“ beleidigen, wie uns dieser Bericht auf Kath.net darlegt:

Ashraf Thabet, ein ehemaliger Muslim aus Ägypten, zahlt für seinen Glauben an Jesus Christus einen hohen Preis. Seine Frau hat sich von ihm getrennt und die gemeinsamen Kinder mitgenommen. Nun fürchtet der 45-Jährige aus dem oberägyptischen Port Said, für Jahre ins Gefängnis zu müssen. Denn er ist angeklagt, den Islam beleidigt zu haben. Bei einem Schuldspruch drohen Thabet bis zu fünf Jahren Gefängnis.

Fühlt sich also „der Islam“ in Ägypten nun „beleidigt“ und hat deshalb Anzeige erstattet? Nein, es können nur Muslime sein, die sich durch den Übertritt des Ashraf Thabet (Foto oben) zum Christentum „beleidigt“ fühlen bzw. es ist die ägyptische Justiz, die das so sieht.

Würde ein Christ in Deutschland zum Islam konvertieren, stellt sich die Frage: Würde er damit dann das Christentum „beleidigen“? Würde ein Atheist in Deutschland, der sich entschließen sollte, Moslem zu werden, den Atheismus beleidigen? Würde ein Demokrat, der sich einer extremistischen Partei anschließt, die Demokratie beleidigen? Welche rechtlichen Möglichkeiten hätte das Christentum, der Atheismus oder die Demokratie in Deutschland, darauf mit Rechtsmitteln zu reagieren?

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56 KOMMENTARE

  1. Würde ein Atheist in Deutschland, der sich entschließen sollte, Moslem zu werden, den Atheismus beleidigen? … Welche rechtlichen Möglichkeiten hätte das Christentum, der Atheismus oder die Demokratie in Deutschland, darauf mit Rechtsmitteln zu reagieren?

    Der Atheismus hat leider keine Lobby, die mit „Rechtsmitteln“ auf die Beleidigungen der diversen „Religionen“ auf den gesunden Menschenverstand reagieren kann. In dieser Beziehung können wir vor allem von den Moslems eine Menge lernen.
    Wie wäre es zum Beispiel mit einem Zentralrat der Atheisten und Agnostiker (ZDAA)? Ich wäre als Gründungsmitglied sofort dabei…
    Endlich könnten auch geistig normale Leute mal öffentlich „beleidigt sein“…

  2. Wenn dann konwertiere ich zum Judentum,da hat Deutschland wenigtens die Fresse zu halten, im
    Angesichts von Ca. 6Millionen umgebrachter Juden,
    Heute huldigen verstörte Politiker dem ISLAM.
    An Berlin: Das berühmte Zitat auds dem Götz von Berlichingen witwe ich den Armleutern,welche uns regierten!

  3. Der Islam verlangt immer von anderer Seite eine Toleranz, die der Islam selber niemals bereit ist zu geben! das totalitäre, polit-religiöses System steht nur für sich selbst, für niemanden sonst. Was für die Ausbreitung des Islam gut ist, ist gut. Was für die Ausbreitung des Islam schlecht ist, ist schlecht. Es gibt keine Grauzonen, keine Berücksichtigung der anderen Seite. Super nett -, oder !?

  4. Toleranz aus islamischer Sicht bedeutet immer die Toleranz ihm, dem Islam, gegenüber.

    Juden und Christen werden als untergeordnete sogenannte „Schutzbefohlene“ („Dhimmis“) gerade mal geduldet, wobei das auch nur ein „Gnadenrecht“ ist.

    Niemals aber würden Muslime auch nur diskutieren, dieselbe Toleranz beim Konversionen vom Islam zu einer anderen Religion zu zeigen, die sie bei Konversionen zum Islam erwarten.

    Siehe z.B. diesen „Welt“-Artikel von 2004:

    „Darauf steht die Todesstrafe“

    Wer vom Islam zum Christentum übertritt, muß um sein Leben fürchten – Gespräche mit Konvertiten

    Mehr:

    http://www.welt.de/print-welt/article353296/Darauf_steht_die_Todesstrafe.html

    Muslime bedrohen Menschen, deren einziges „Verbrechen“ die Konversion vom Islam zum Christentum ist, mit dem Tode, und trotzdem soll „Islamophobie“ laut diverser Gutmenschen „unbegründet“ sein?

    Nur Muslime können sich, als einzige Religionsgemeinschaft, so ein Verhalten erlauben und trotzdem noch in Schutz genommen werden.

    Würden z.B. die Zeugen Jehovas (nein, ich bin keiner und war nie einer!) so mit „abtrünnigen“ Mitgliedern umgehen, was gäbe das wohl einen Aufschrei der Empörung.

    Auf Scientology (bin ich auch kein Fan von!) hacken alle herum, vielleicht auch nicht immer zu Unrecht.

    Aber nicht einmal Scientology bedroht ganz offen Aussteiger mit dem Tode – und schon gar nicht würde man Kritiker solcher Praktiken als „Scientolophob“ bezeichnen, gar Scientologen als „Juden von heute“ bezeichnen.

    Das geschieht nur bei Muslimen.

    Warum eigentlich?

  5. Tatsächlich ist nach Islamischem Recht eine Ehe zwischen einer Muslime und einem Nichtmuslim ungültig. Konvertiert der Ehemann zu einem anderen Glauben, ist die Ehe in Ägypten sofort ungültig.

    So wurden in der Vergangenheit in Ägypten sogar zum Christentum konvertierte Männer verurteilt und ins Gefängnis gesteckt, weil sie mit ihren noch muslimischen Ehefrauen Kontakt hatten. Nach Islamischem Recht gilt dies als Unzucht und ein Nichtmuslim, der intim mit einer Muslima wird, riskiert sogar die Todesstrafe in Ländern wie dem Iran.

    Auch wenn Ägypten jährlich allein eine Milliarde Euro Direktzahlungen von der EU erhält, jährlich dürfen wir uns da nicht einmischen.

    Die Moral des Islam ist von göttlicher Erhabenheit und ist der unseren eben so sehr überlegen, will direkt von Allah gesandt, dass unser beschränkter, ungläubiger Verstand, sie nicht verstehen kann.

    Seien wir doch glücklich, dass wir mit unserm Geld so wertvolle Menschen unterstützen dürfen, verglichen mit denen wir nicht einmal soviel Wert vor Allah sind wie Vieh.

    Ich für meinen Teil halte Muslime für so prachtvolle und einmalige Menschen, dass ich dafür plädiere, ihnen gleich den gesamten Bundeshaushalt ohne Auflagen zu überweisen. Dann erst wäre mein Glück vollkommen.

    Was sind 300 Milliarden schon, wenn man dafür Fußabtreter der Muslime sein darf?

  6. Moslems ticken da einfach anders, man muss es erstmal fertigbringen, sich in deren Denkweise hineinzuversetzen; bevor man ihre Denkweise nicht wenigstens im Ansatz begreifen kann, kann man deren Empfindlichkeiten nicht nachvollziehen.

    Wie auch immer: Fakt ist, sie fühlen sich wegen jeder Lächerlichkeit beleidigt, diskriminiert, ausgelacht, verarscht, entehrt, verachtet und angegriffen.

    Das Warum sollte uns nicht interessieren, die kamen zu uns in unsere Länder, nicht wir zu denen.
    Also sollen sie sich auch anpassen oder sich wieder in irgendein Mohammedanistan verdrücken.

    Ganz einfach.

    Und je schneller die Politik in Europa auf diese Schiene umschwenkt, desto weniger unangenehm läuft ihre Anpassung bzw. die Trennung.

  7. OT:

    Obama besetzt verwaisten Botschafterposten in Syrien neu

    Ford ist der erste US-Botschafter in Syrien seit Februar 2005. Damals hatte Obamas Vorgänger George W. Bush seinen Chefdiplomaten wegen der vermeintlichen Verwicklung des syrischen Geheimdienstes in die Ermordung des libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri abberufen.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,737086,00.html#ref=rss

    Außer Ford berief Obama Francis Ricciardone zum US-Botschafter in der Türkei.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Francis_J._Ricciardone,_Jr.

    Ricciardone is married to Marie, a molecular biologist who was educated and later taught in Turkish universities during her husband’s service time in Turkey.

  8. Es muß auch was mit der Genetik zu tun haben. Wo seit über 1000 Jahren “kulturell bedingt” untereinander geheiratet wird, müssen sich zwangsläufig die Auswirkungen zeigen.

    Die Sozialwissenschaftlerin Yasemin Yadiroglu gibt im WDR-interview (2009) einen Hinweis:

    WDR.de: Wie sind Sie auf das Problem aufmerksam geworden?

    Yadigaroglu: Ich bin als Tochter türkischer Eltern in Duisburg-Meiderich aufgewachsen, habe diese Ehen selbst in der Nachbarschaft erlebt, auch früher in meiner eigenen Familie. Bei einem Praktikum in einem Duisburger Kindergarten ist mir zum ersten Mal massiv aufgefallen, wie viele Migrantenkinder an Seh- und Hörstörungen oder Epilepsie leiden. Ich habe bei den Eltern nachgehakt und festgestellt, dass fast jeder zweite Migrant innerhalb des eigenen Verwandtenkreises geheiratet hat.

    WDR.de: Was leistet ihre Initiative “Verwandten-Heirat? Nein danke!”?

    Yadigaroglu: Zurzeit bin ich bin als Sozialpädagogin voll berufstätig, halte also vor allem Vorträge in Schulen, Familienzentren, Eltern- und Heimatvereinen. Ich habe eine achtteilige Postkartenserie entworfen, mit Slogans wie “Heiraten ja. Aber nicht meinen Cousin!” Zwangsehen sind in Deutschland ein großes Thema, auch häusliche Gewalt: Viele Projekte werden gefördert, die Schulen klären auf – auch in der Türkei. Für Ehen unter Verwandten gibt es nichts dergleichen, sie sind ein Tabuthema. Ich möchte, dass endlich im Biologieunterricht über das Problem gesprochen wird. Und dass Politiker und Gesellschaft aufwachen und sich an der Debatte beteiligen.

    WDR.de: Wie reagieren Ihre Zuhörer?

    Yadigaroglu: Die betroffenen Schüler und Eltern reagieren verärgert, sind regelrecht eingeschnappt. Manche rasten aus und schreien mich an. Ein junger Mann wollte mich sogar aus dem Klassenzimmer werfen. In den Gesprächen nach den Vorträgen stellt sich dann meist heraus, das ihre Eltern selbst Cousin und Cousine waren oder sie bald selbst eine Verwandte heiraten sollen. Die blocken dann aus Selbstschutz ab. Bei einigen Einrichtungen habe ich Hausverbot, bei anderen darf ich meine Postkarten nicht verteilen oder über mein Projekt reden. Außerdem bekomme ich massive Drohungen, meist von religiösen Fundamentalisten.

    WDR.de: Wer unterstützt sie? Der Integrationsminister von NRW, Armin Laschet (CDU), hat ihren Projektantrag abgelehnt.

    Yadigaroglu: Derzeit bin ich leider die Einzige in Deutschland, die dieses Thema öffentlich anspricht. Von Politikern kommt gar nichts. Sie wollen nicht als rassistisch gelten oder denken, die Probleme der Migranten seien nicht ihre. Armin Laschet schrieb, das Thema sei nicht aktuell. Ich sitze im Ausländerbeirat der Stadt Duisburg: Nicht mal in meinem eigenen Gremium habe ich einen Projektantrag durch bekommen. Es heißt dann, ich würde die Gruppe der Migranten stigmatisieren und sie so darstellen, als wollten sie sich nicht integrieren. Das ist ärgerlich, aber ich gebe nicht auf.

    http://www.wdr.de/themen/gesundheit/2/erbkrankheiten/index

  9. Zur authentischen Aufklärung über den Islam sollte dies 3-Minuten-Video eigentlich vollständig genügen.

    Scharia in der alltäglichen Praxis. Nichts für schwache Nerven, aber notwendige Schocktherapie.

    Gesetz der Scharia

    Wer dann noch immer nicht begreift, mit welch bestialischer Ideologie wir es zu tun haben, der hat weder Herz noch Verstand.

  10. Dazu gehören immer zwei: Wenn ein Kind sich bockig und trotzig zeigt, ist es am besten, es in Ruhe zu lassen.
    Merkt es jedoch, dass es damit durchkommt, wird es immer wieder zu diesem Mittel greifen, um seine Ziele durchzusetzen.

    Mein Gott, sitzt der Weltkrieg-2-Schuldkomplex bei unseren Mitmenschen immer noch so tief, dass wir uns von Arabern und Türken deswegen auf der Nase ‚rumtanzen lassen? Mal ’n bisschen mehr Rückgrat und Stolz zeigen!

  11. im Text von kath.net steht weiter:

    Schließlich zeigten ihn seine Freunde bei islamischen Leitern an, die wiederum den ägyptischen Geheimdienst (SSI) informierten. Thabet wurde vom SSI vorgeladen. Man gab ihm klar zu verstehen, er solle Diskussionen dieser Art unterlassen. Ein Religionsbeamter versuchte, Thabet zur Rückkehr zum Islam zu bewegen.

    Was die Gestapo den Nazis, ist das „SSI“ den Ägyptern:

    Ende März dieses Jahres wurden die Maßnahmen härter. Der SSI ließ der Familie den Strom abstellen, Beamte traten die Wohnungstür ein, beschlagnahmten Thabets Computer, Bücher und CDs. Dann steckten sie den Christen ins Gefängnis. Erst nach 132 Tagen in Untersuchungshaft mit unzähligen Verhören informierte man ihn über den „Diffamierungsvorwurf“ gegen ihn.

    Wer immer noch glaubt, der Islam wäre keine totalitäre Ideologie, hat wirklich noch nichts begriffen.

  12. Haetten unsere Pfaffen und Kirchenfuersten in D. und EU auch nur halb so viel Mut und Glaubenstaerke wie Ashraf Thabet, dann koennten sich die Kirchen meinen, und sicher auch vieler anderer Menschen Respekt glatt zurueckerobern.
    Anstattdessen blasen all zu viele von ihnen lieber dem Islam und dessen Ideologen auch noch Traubenzucker in alle Darmwindungen.

    Davon einmal ganz abgesehen, ist unser „christlich-juedischer Wertegemeinschaftszusammenhalt“ in D.&EU bei Verfolgungen von Christen u. Juden im aus-, wie nun auch zunehmenden, inlaendischen(!) Islamtotalitarismus unsaeglich.
    Vmtl. kann, wo eben nichts mehr dazu vorhanden ist, auch nichts irgendetwas „wertehaltig“ noch zusammenhalten.
    Wir werden nur noch zusammengehalten, besser eingefercht, durch inhalts- u. wertelose Eurokratie u. Umverteilungsabzocke, und in der EU-Islamisierung.

  13. Man kann nur juristische Personen beleidigen. „Den Islam“ schonmal gar nicht.
    Aber wen kümmert’s.

    Die Entität „der Islam“ und seine Anhänger sind eben ständig beleidigt und vergräzt. Kein Wunder bei der Intoleranz und dem Rassismus (frage: ist „der Islam“ denn auch überhaupt eine einheitliche Rasse??) EGAL der Fakten!!!

    Man ist beleidigt und böllert von daher etwas in der Welt rum, mal trifft es Hochhäuser, mal volle Vorortzüge, dann steht mal ne Zeitungsredaktion auf der Agenda. Ganz von dem normalen täglichen Routine-Selbstmordanschlag im nahen Osten, der es kaum noch auf Seite 3 der hiesigen linksgrünen Käseblätter schafft.

  14. Bei einer Demo in Stuttgart auf dem Schloßplatz gegen das Tragen von Burkas haben die Veranstalter ein Transparent mit einem Koranvers aufgestellt. Es war nur ein Satz aus dem Koran ohne jeglichen Kommentar.

    Ein Moslem hat sich beleidigt gefühlt, dass ungläubige Untermenschen die Frechheit hatten den Koran zu lesen und einen Vers davon auf ein Transparent zu malen. Er ging zu Polizei und hat eine Anzeige wegen Beleidigung und Volksverhetzung wegen dem Transparant mit dem Koranvers gestellt.

    Die deutsche Staatsanwaltschaft hat daraufhin tatsächlich ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Volksverhetzung eingeleitet.

    Eine ganze Behörde musste viele Arbeitsstunden für die dauerbeleidigten Moslems opfern um zu prüfen, ob Ungläubige das Recht haben Koranverse auf ein Transparent zu malen.

    Bei dem umgekehrten Fall in einem moslemischen Land wäre der Ungläubige aus dem moslemischen Polizeirevier geprügelt worden. Nur in Deutschland sind solche verrückte Aktionen möglich. Und dafür sollten wir unsere Gutmenschen zur Rechenschaft ziehen oder sie mit solchen Moslems aus dem Land jagen!

  15. #5 Rojas (30. Dez 2010 00:43)

    Aber nicht einmal Scientology bedroht ganz offen Aussteiger mit dem Tod

    Scientology und der Islam haben eines gemeinsam: beide Religionen waren von Anfang an als Betrug konzipiert und haben den auch konsequent durchgesetzt. Es ist nicht anzunehmen, daß Hubbard oder Mohammed selbst an ihre Lehren geglaubt haben. Die waren nur ein Trick um andere Dinge zu erlangen: Geld im einen und totalitäre politische Macht im anderen Fall.

    Einen Unterschied gibt es allerdings im Ausmaß der Skrupellosigkeit. Die ist nur im Islam grenzenlos.

  16. Klares Denken ist nicht die Stärke der Moslems. Ansonsten gäbe es kaum diese ständigen Zusammenstöße mit der Jetztzeit.

  17. Theoretisch kann man auch bei uns bis zu drei
    Jahre in den Bau wegen Beleidugung von
    Religionsgemeinschaften. § 166 StGB.
    Wird allerding in der Praxis nie angewandt,
    man hat in D einen Freibrief die Kirchen
    zu beleidigen. Und selbverständlich ist
    Konvertierung keine Beleidigung, wäre ja noch
    schöner.

  18. Da werde ich in Zukunft nackt durch die Welt maschieren müssen. könnte doch die eine Bluse oder das andere T-shirt sich diskrimminiert fühlen. … Wie kann man nur so einen Kinderkram so Ernst nehmen. Ich bringe meinen Kindern bei, daß sie die Meinung des Anderen zu akzeptieren haben, auch wenn sie unangenehm ist. Schon mein drei-jähriger akzeptiert ein Nein, auch wenn es ihm nicht gefällt. Ich meine, da hat er manchen Muslimen was voraus.

  19. Wenn die Moslems nicht diese scharfen und
    unmenschlichen Gesetzt hätten, würden ihnen
    die „Gläubigen“ in Schaaren davonlaufen.
    Davon bin ich zutiefst überzeugt. Stellt
    Euch mal vor ich möchte hier in Deutschland
    aus der evangelischen Kirchen austreten und
    sollte dafür ins Gefängnis.
    Da haben wir doch mal wieder einen gewaltigen
    Unterschied zwischen Moslems und Christen
    aufgedeckt.

  20. #22 lily (30. Dez 2010 08:30)

    Da werde ich in Zukunft nackt durch die Welt maschieren müssen. könnte doch die eine Bluse oder das andere T-shirt sich diskrimminiert fühlen

    Du hast da einen wichtigen Punkt erkannt: Man kann überhaupt nicht leben ohne zu diskriminieren. Ständige Diskriminierung ist eine zwingende Notwendigkeit. Das gilt nicht nur für Blusen und T-Shirts sondern auch für Menschen.

    Wer beispielsweise einen Menschen heiratet oder einlädt, diskriminiert damit jeden anderen potentiellen Ehepartner oder Gast. Grüßt man einen Menschen auf der Straße, dann diskriminiert ich alle, an denen man wortlos vorbeigeht. Kurzum: Alles, was man einigen Menschen an Gutem tut, aber nicht allen, ist eine Diskriminierung aller anderen.

    Menschen können auf gesellschaftliche Diskriminierung ebensowenig verzichten wie auf das Atmen von Sauerstoff – es geht nicht anders.

  21. #21 Buchhalter (30. Dez 2010 08:15)

    Theoretisch kann man auch bei uns bis zu drei Jahre in den Bau wegen Beleidugung von Religionsgemeinschaften.

    Der Paragraph ist offenbar noch ein anachronistisches Relikt aus der Zeit, da Hexerei und Gotteslästerung strafbar waren.

    Aber nicht nur solche Skurrilitäten gehören abgeschafft sondern die Pönalisierung jedweder Beleidigung. Jeder Mensch sollte das Recht und die Freiheit haben, jeden anderen Menschen, jede Organistation und überhaupt alles und jedes nach Herzenslust zu beleidigen. Wer so primitiv ist, daß er daraufhin tatsächlich beleidigt ist, verdient kein Mitleid und schon gar keine gesetzliche Unterstützung beim Beleidigtsein.

    Wenn der Gesetzgeber schon auf Beleidigungen überhaupt eingeht (was ich überflüssig finde), dann wäre es am besten, das Recht auf Beleidigung explizit als unteilbares Menschenrecht festzulegen.

  22. #5 Rojas (30. Dez 2010 00:43)

    Ein sehr guter Gedanke, vor allem wegen des Vergleichs mit diversen Sekten und anderen Religionsgemeinschaften!
    Eine Argumentation, die man sich merken sollte und die bei einer rechtlichen Auseinandersetzung handfest belegbar ist und schwer zu widerlegen sein dürfte!

  23. #17 Hellgate
    Eine wunderschoene Stilbluete deutsch-administrativer Pflichtenobliegenheiten fuer rein gar nix.

    Mich aber wuerde interessieren, wie (schnell) und mit welcher Begruendung d.Strafanzeige/ d.Antragsermittlungsverfahren abgeschmettert wurde.
    Wobei davon auszugehen ist, dass d. Verfahren ad hoc eingestellt wurde, falls nicht -alle o. nur einige- Verfahrensbeteiligte unter voelliger geistiger Umnachtung o. etwa dem furchtbaren, grassierenden u.hochinfektioesen Islamvirus litten.

  24. #25 Argutus rerum existimator (30. Dez 2010 09:19) „““Wenn der Gesetzgeber schon auf Beleidigungen überhaupt eingeht (was ich überflüssig finde), dann wäre es am besten, das Recht auf Beleidigung explizit als unteilbares Menschenrecht festzulegen.““““““

    Von welchem Rechtssystem träumst DU hier, wer glaubst Du soll sich für das Recht des Pöbels interessieren? Mit dem Vertrag von Lissabon wurde uns „DER REST GEGEBEN“ – nun können wir uns nur am Tag des Zusammenbruchs des Weltfinanzsystems und der damit verbundenen Folgen in harten Kämpfen unsere Rechte wieder mal blutig erkämpfen. Dann wird unsere Generation einen Lernprozess durchmachen-dass man Freiheit und Gerechtigkeit niemals geschenkt bekommt, sondern jeder Bürger diese Werte jeden Tag aufs Neue zu erkämpfen und zu verteidigen hat!

    http://linkshrink.de/19244/

  25. #25 Argutus rerum existimator

    Was „Beleidigungen“ anbetraf gab es im 18. und 19. Jahrhundert auch in Europa schlimme Auswüchse – und das in speziell in den Kreisen des Adels, die es dank besserer Bildung besser wissen sollte. Es reichte eine winzige „Beleidigung“ und man wurde zum Duell (per Degen oder Pistole) aufgefordert. Dies führte zu einem hohen Blutzoll gerade unter der damaligen Elite. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei – heute gibt es dafür die Anwälte. 😉

  26. Der Islam selbst ist die groesste Beleidigung die jemals uebere die Menschheit und ueber den gesunden Menschenverstand gekommen ist, und demgemaess hat der [noch] gesunde Mensch damit umzugehen.

  27. #29 KDL (30. Dez 2010 10:40)

    Es reichte eine winzige „Beleidigung“ und man wurde zum Duell (per Degen oder Pistole) aufgefordert.

    Heute kommt uns das verrückt vor, auch jenen, die den Beleidigungs-Paragraphen behalten möchten. Wenn der Fortschritt der Zivilisation nicht durch die Islamisierung daran gehindert wird weiterzugehen, dann wird eines Tages auch das Beleidgtsein als solches ähnlich bewertet werden.

    Vielleicht wäre das schon heute so, hätte man nicht diese primitive Verhaltensweise bis jetzt gesetzlich geschützt.

  28. Also für mich ist das zu hoch!
    Wenn ich heute Nachmittag eine Moschee als „Propheten-Birne“ beschimpfe – ist sie dann beleidigt?
    Oder braucht es dazu eines Pfarrers Kümmel oder irgend eines Ziegenhirten die zufällig vorbeikommen und mich verpetzen?
    Darf mich jemand wegen Beleidigung anzeigen, den ich gar nicht beleidigt habe, sondern der nur gehört hat, dass ich eine Sache oder etwas virtuelles beschimpft habe?
    Darf ich dann gar eingesperrt werden, weil ich Schei*nationalsozialismus sage?
    Also wer immer noch glaubt, dass die Muselmänner alle Latten am Dach haben, der sollte sich mal untersuchen lassen!

  29. #2

    Vorteilhaft konvertieren Sie gleich zum Islam, dort können Sie Ihre Alleinvertretungsgelüste doch sicher am besten durchsetzen.
    Ansonsten immer schön Kürbiskerne essen und gute Besserung, Herr Prostatnik!

    Einfach (neudeutsch) cool, so ein Beleidigungs-Thread … :))

  30. #11 WahrerSozialDemokrat (30. Dez 2010 01:21)

    „Jeder soll glauben was er will!
    Solange er mir, meiner Familie, meinem Volk und meiner Zukunft nicht auf den Sack geht!
    Amen!“

    Und da dir alles „auf den Sack“ geht, was nicht in deinen religiös deformierten Kopf passt, bleibt bei dir letztlich nicht anderes übrig als Fanatismus und Intoleranz – sowohl gegen andere Gläubige als auch gegen Ungläubige.

    Im Wesentlichen unterscheidest du dich nicht von anderen Monotheisten, die klar fordern, dass die Menschheit sich geschlossen ihren Gott zu unterwerfen habe.
    Ihr Fanatiker werdet euch damit abfinden müssen, dass es Ungläubige gibt, und wenn euch das noch so sehr „auf den Sack“ geht.
    Und wann immer Ihr mit eurem quatsch rummissioniert, werdet Ihr auf Widerstand stoßen, weil wir Kuffar es uns von euch Religiösen nicht bieten lassen, dass Ihr uns euren religiösen Unsinn aufzwingt.

  31. #2 ProstetnikV (30. Dez 2010 00:06)

    „Endlich könnten auch geistig normale Leute mal öffentlich “beleidigt sein”…“

    Das ist ein Privileg der Religiösen, die sich alle Nase lang in ihren „Gefühlen“ verletzt wähnen, während Ungläubige solche gefälligst nicht aufzuweisen haben.
    Es ist ja seit je her so üblich, dass Religiöse sofort zu kleinen monstern mutieren, wenn ihre Instinkte tangiert werden, während sie erwarten, dass sich alle anderen fügen.

    Religion genießt Narrenfreiheit.

  32. „Würde ein Christ in Deutschland zum Islam konvertieren, stellt sich die Frage: Würde er damit dann das Christentum „beleidigen“?“

    Fragen wir doch mal anders: Welche Konsequenz hätte es für einen Europäer im Jahre 1550 gehabt, sich zum Islam zu bekennen?

  33. #34 kradmelder (30. Dez 2010 11:54)

    „Vorteilhaft konvertieren Sie gleich zum Islam, dort können Sie Ihre Alleinvertretungsgelüste doch sicher am besten durchsetzen.
    Ansonsten immer schön Kürbiskerne essen und gute Besserung, Herr Prostatnik!“

    Kümmer du dich mal um deine eigene Ernährung und pass du mal lieber auf, dass du nicht auf Glatteis ausrutschst.

  34. Ich glaube, jeder in Ägypten oder sonst welchen Islamische Läner braucht jeder einzelne einen Psychiater oder anti-agression Coach .

  35. Von einem Polizisten wurde mir folgendes erzählt: Eine Frau ging am späten Nachmittag von einer Veranstaltung nach Hause. Sie kam an einem Rudel Türken vorbei. Einer löste sich aus der Gruppe und rotzte die Frau ins Gesicht. Diese hatte eine Schockstarre. Der Türke: „Deutsche Frau, ich habe dich ins Gesicht gespuckt, was machst du jetzt?“ Die Frau ist wortlos gegangen.
    Ja was hätte sie denn tun sollen. Der Polizist: „Jeder hat heute ein Handy! Sie hätte die Polizei rufen können und den Türken zumindest wegen Beleidigung anzeigen können!“
    So viel zum Thema: Beleidigung soll nicht mehr strafbar sein!
    Vermutlich wäre dem Jüngling ohnehin nichts passiert.. Schlimme Kindheit und so

  36. Beleidigung

    Straftat, bei der der Täter durch vorsätzliche Kundgabe einer Missachtung oder Nichtachtung die Ehre eines anderen angreift.

    Die Beleidigung ist in den §§ 185 bis 200 des Strafgesetzbuches (StGB) geregelt.

    § 185 StGB regelt die eigentliche Beleidigung, die so genannte „Formalbeleidigung“.
    Das Gesetz unterscheidet dabei drei Begehungsformen:

    * Äußerung eines beleidigenden Werturteils gegenüber dem oder den Betroffenen
    * Äußerung eines beleidigenden Werturteils über den oder die Betroffenen gegenüber Dritten
    * Behauptung ehrenrühriger Tatsachen gegenüber dem oder den Betroffenen.

    Beleidigt werden kann jeder Mensch, aber auch Personenmehrheiten (z. B. juristische Personen, Behörden, sogar alle Soldaten).

    Die Art der beleidigenden Handlung ist unerheblich. Sie kann verbal, schriftlich, durch Körpersprache (z. B. Tippen an die Stirn, Zeigen des Mittelfingers) erfolgen, aber auch mittels eines körperlichen Angriffs.
    Voraussetzung ist nur, dass die Äußerung tatsächlich ehrverletzend ist (bloßen Unhöflichkeiten oder Taktlosigkeiten reichen nicht) und die Ehrverletzung nach außen gedrungen ist, woran es bei bloßen schriftlichen Aufzeichnungen für den eigenen Gebrauch und Äußerungen im engsten Familienkreis fehlt.
    Außerdem muss derjenige, gegenüber dem die Äußerung erfolgt, sie als Beleidigung auffassen.

    Abzugrenzen ist die Formalbeleidigung in § 185 StGB von übler Nachrede (§ 186 StGB). Hier wird kein Werturteil, sondern eine tatsächlich unwahre Tatsache behauptet, die geeignet ist, diesen verächtlich zu machen und in der öffentlichen Meinung herabzusetzen. Dabei erfasst die üble Nachrede aber nur die Kundgabe gegenüber Dritten, nicht gegenüber dem Betroffenen selbst.
    Erfolgt die Behauptung nicht nur „ins Blaue hinein“, sondern wider besseren Wissens, handelt es sich um Verleumdung (§ 187 StGB).

    Als Antragsdelikt wird die Beleidigung allerdings nur auf Antrag des Verletzten oder eines sonstigen Antragsberechtigten verfolgt (§ 194 StGB).
    Sie ist Privatklagedelikt (§ 374 StPO).

    Die Beleidigung ist ein Vergehen. Sie wird als Formalbeleidigung mit bis zu einjähriger Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bedroht. Erfolgt die Formalbeleidigung mittels Tätlichkeit oder handelt es sich um üble Nachrede, können bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe verhängt werden. Bei Verleumdung sind sogar bis zu fünf Jahre Gefängnis vorgesehen.

    Strafverschärfend wirkt, wenn Personen des politischen Lebens Opfer der üblen Nachrede oder Verleumdung sind (§ 188 StGB).
    Die Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten im Inland regelt § 103 StGB gesondert. Quelle:
    http://www.rechtslexikon-online.de

    gilt selbstverständlich nur für Deutschstämmige, Beispiel gefällig?

    spuckt ein „Kulturbereicherer“ einem Deutschen ins Gesicht, kommt er (allenfalls) mit ’nem blauen Auge davon, liegt der Fall andersrum……..

  37. #18 Argutus rerum existimator

    Scientology und der Islam haben eines gemeinsam: beide Religionen waren von Anfang an als Betrug konzipiert und haben den auch konsequent durchgesetzt. Es ist nicht anzunehmen, daß Hubbard oder Mohammed selbst an ihre Lehren geglaubt haben. Die waren nur ein Trick um andere Dinge zu erlangen: Geld im einen und totalitäre politische Macht im anderen Fall.

    Richtig. Im Grunde war Mohammed nur ein antiker Sektenführer, eine Art L. Ron Hubbard oder Sun Myung Moon der Antike – d.h. präziser wäre eigentlich, Mohammed als Mischung aus Saddam Hussein und Sun Myung Moon zu bezeichnen – Diktator und skrupelloser Sektenführer in einem.

    Natürlich kommt jetzt der Einwand, auch Jesus sei könne man als eine Art „Sektenführer“ bezeichnen, schließlich habe ja auch die christliche Religion ursprünglich als Sekte im römischen Reich begonnen. Nur: Jesus, so wie ihn die Bibel beschreibt, hat niemals politische Macht über andere Menschen angestrebt, hat keine materiellen oder sexuellen Privilegien für sich beansprucht, so wie das moderne Sektenführer tun bzw. schon Mohammed getan hat.
    Geschweige denn, dass Jesus zu Gewalt aufgerufen hätte, um die christliche Religion zu verbreiten, so wie Mohammed das entsprechend für den Islam getan hat.

    Das heisst nicht, das es nicht auch am Christentum viel zu kritisieren gäbe, zumindest aber ist das Christentum überhaupt kritikwürdig.

  38. #48 Rojas

    Rechtspopulist hat Recht, es war Paulus und darüber sollte man nun wirklich nicht mehr streiten.

  39. ²22 Lily

    Ersetz mal das „schon“ durch ein „noch“, die interessantesten Zeiten hast Du noch vor Dir…
    Wann sollten die Kinder denn sonst gehorchen, wenn nicht, solange sie klein sind?
    Du bist lustig!

  40. #49 plapperstorch

    Rechtspopulist hat Recht, es war Paulus und darüber sollte man nun wirklich nicht mehr streiten.

    Paulus hat doch zunächst Christen verfolgen lassen, bevor er selbst Christ wurde.
    Wie kann das sein, wenn das Christentum nicht schon vorher begründet gewesen ist? Dann hätte es doch vor Paulus gar keine Christen geben dürfen?

    Das soll nicht bestreiten, dass Paulus eine gewaltige Bedeutung für die Ausbreitung des Christentums und die Entwicklung der christlichen Theologie hatte.

    Nur begründet hat Paulus das Christentum eben nicht.

    Das war schon Jesus.

    Aber sei’s drum.

  41. Bin gerade dabei das Buch „Jesus und Mohammed“ von Mark A. Gabriel zu lesen.
    Dieser ist ein geborener Ägypter, der Islam-Wissenschaften studiert, und als Imam in der Moschee in Gizeh gearbeitet hat.
    Nachdem er anhand der Bibel Jesus und Mohammed miteinander verglichen hat, kam er zur Schlussfolgerung, dass Mohammed ein falscher Prophet war, der eine grausame und blutrünstige Religion predigte.
    Er konvertierte zum Christentum und entging nach seinem Outing nur knapp der Ermordung durch seinen Vater, der mehrmals auf ihn schoss, ihn aber Gott sei dank verfehlte.
    =========================================

    @ plapperstorch, Rechtspopulist

    Also begründet hat das Christentum eindeutig Jesus von Nazareth.
    Paulus hat freilich das Christentum in der griechisch-römischen Welt am stärksten verbreitet.
    Das Christentum existierte ja bereits geraume Zeit bevor Paulus, damals noch Saulus, auf die Bühne der Weltgeschichte trat.
    Er gehörte zu den prominentesten Christenverfolger des Jerusalemer Tempels. Als solcher wurde er nach Syrien geschickt, wo er in Damaskus sein Bekehrungserlebnis hatte.
    Die Evangelien hat Paulus auch nicht geschrieben.

    Freilich ist Paulus unzweifelhaft der grösste Missionar des Christentums in der Antike. Im Mittelalter waren es Bonifatius oder Willibrord im Westen, Kyril und Method im Osten.
    Im Übrigen gründet das Christentum im Geheimnis der Auferstehung Jesu von den Toten. Selbst Paulus sagt das klar und deutlich.
    Er sagt ja, ohne die Auferstehung sei all sein Gerede nur „tönendes Erz“.
    Ansonsten war es wohl Aurelius Augustinus, der die Theologie des Christentums in der Antike zusammen mit Paulus massiv beeinflusst haben.

  42. Die zuckersüße Friedenreligion eben. Was erwartet ihr von der Sekte Satans denn anderes? Rein kommt man so einfach wie in keine andere Sekte (ich weigere mich den Islam als Religion anzuerkennen!) – aber raus kommt man nicht mehr.

  43. #52 Chi-Rho

    Nun möchte ich hier keine Religionswissenschaft betreiben, denn davon verstehe ich zu wenig bis nix, und die Gelehrten streiten sich schon Jahrhunderte, wer Religionsstifter war. Aber die Urchristliche Gemeinde in Jerusalem hat sich erst nach Jesu Tod gegründet. Jesus war Jude, der das AT anders verstanden und ausgelebt hat, als damals üblich. Aus Sicht der Juden waren seine ersten Anhänger eine jüdische Sekte. Ob Jesus eine neue Religion stiften wollte, sei dahingestellt, aber die Kirche, die christliche Kirche selbst, verstanden als Institution, ist erst später entstanden. Denn in Matthäus steht schon, dass Jesus seine Kirche auf Petrus bauen will, in Zukunftsform.

    Wenn Sie sagen, Paulus sei kein Evangelist, so ist das richtig, obwohl es die Theorie gibt, dass Markus, der wohl Paulus mindestens einmal getroffen hat, dessen Erzählungen im Evangelium wiedergegeben hat. Aber ich war nicht dabei.

  44. #56 Rheinfranke (30. Dez 2010 16:59)

    Da kann ich Dich beruhigen. Damit eine Handlung nach islamischem Recht gültig wird – auch Kulthandlungen wie z.B. das Gebet – bedarf es der entsprechenden „nîya“ = Absicht. Ohne wirkliche Absicht zur Konversion auch keine Konversion. Es würde nur schwieriger, dies auch nachzuweisen, wenn man nicht per Klick sondern vor zwei Zeugen das Glaubensbekenntnis ausspräche.

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