Bombenanschlag auf Gericht erschüttert Athen

AthenHeute Morgen ist vor einem Gerichtsgebäude in Athen eine Bombe explodiert, die die gesamte Fassade des Hauses beschädigt hat. Da es 40 Minuten vor der Detonation einen Warnanruf gegeben hatte, konnte das Gebäude knapp rechtzeitig evakuiert werden. Anwohner beschreiben die Explosion wie ein Erdbeben: „Ein tiefes Dröhnen und dann wackelte unser Haus“.

Die Druckwelle der Bombe war so stark, dass noch in einem 100 Meter entfernten Kiosk alle Waren aus der Auslage gefegt wurden. Der anonyme Anrufer, der vor dem Anschlag warnte, wollte wohl verhindern, dass die Explosion Menschenleben fordert. Die Urheber des Terroraktes sind bislang noch nicht bekannt. Es könnte sich neben den üblichen friedlichen Verdächtigen auch um griechische Linksextremisten handeln.

Bilder aus Athen:




Kurdischer Politiker: Asylantrag in Griechenland

Für politische Brisanz zum Jahresende sorgt jetzt die Festnahme und der darauffolgende Asylantrag des kurdischen Politikers Mustafa Sarikaya (Foto). Der ehemalige Stellvertreter der DTP reiste mit gefälschten Papieren und wurde in Thessaloniki verhaftet.

Die Turkishpress berichtet:

In einer anderen Meldung wird über die Verhaftung des ehemaligen DTP-Stellvertreters Mustafa Sarikaya berichtet. Im griechischen Thesaloniki soll er aufgrund einer unplanmäßigen Zwischenlandung, wegen des Reisepasses aufgefallen sein. Der Reisepass habe sich anschließend als Fälschung erwiesen und gegen Sarikaya liege auch ein Haftbefehl der Türkei vor. Im nachhinein habe man auch festgestellt, das Sarikaya in der Liste der gesperrten Einreisewilligen in den Schengenraum aufgeführt wird. Wie die griechische Tageszeitung Elefterotipia schreibt, soll Sarikaya inzwischen politisches Asyl beantragt haben. Er habe gegenüber dem Gericht ausgesagt, das er politisch verfolgt wird und um sein Leben fürchten muss. Zur Zeit werde er in Haft gehalten, bis über den Ersuch das Gericht entschieden hat.

Auf Einladung vom Referat „Internationale Kontakte“ der Universität Bremen durfte der kurdische Politiker noch im letzten Jahr in der linksgrün regierten Hansestadt offen sprechen:

Mustafa Sarikaya in Bremen

Mal abwarten, wie die deutsche Berichterstattung ausfällt…




BBC: Braucht der Islam eine bessere PR?

Die öffentliche Meinung über den Islam ist in Großbritannien ähnlich schlecht wie hierzulande. Mehr als die Hälfte der Briten bringen den Islam mit Extremismus in Verbindung. Da muss gegengesteuert werden, dachte sich die BBC, und organisierte eine Talkshow unter dem Motto „Braucht der Islam eine bessere PR?“

Dazu wurde unter anderen die islamkonvertierte Ex-MTV-Moderatorin Kristiane Backer ins Studio geholt, die jede Menge Märchen aus 1000 und einer Nacht erzählte – was aber in diesem Fall ausnahmsweise einmal wirklich nichts mit dem Islam zu tun hatte.

Für solch massive Desinformation wird auf der Insel dann auch noch öffentlich-rechtliches TV-Gebührengeld aus dem Fenster geworfen. Kristiane Backer, die sich im Sommer in London für eine Pro-Islam-Werbekampagne mit dem Titel „Inspired by Muhammad“ engagierte („Frauenrechte sind heilig“), meinte ganz ernsthaft, dass der Islam ebenfalls christliche Werte vertrete. Dies untermauerte sie mit der Tatsache, dass auch Jesus als Prophet im Islam anerkannt werde. Mohammed sei ein „Champion in Sachen Frauenrecht“, ein „Sozialreformer“ und ein „Umweltaktivist“ gewesen. Die wahren Werte des Islams seien „wie Geheimnisse verhüllt“. Wörtlich sagte sie:

„Die Gewalt von ein paar Extremisten, die gegen die Lehren des Korans agieren, überschatten den ganzen Mediendiskurs. Das ist das Problem.“

Man fragt sich ganz ernsthaft, ob diese Frau bei der Lektüre des Korans ihren Verstand verloren hat oder so viel Geld für ihre Islamwerbung bekommt, dass sie bereit ist, solch einen faktenresistenten Unsinn zu erzählen. Bekanntlich konvertierte sie vor 15 Jahren aus Liebe zu dem pakistanischen Cricket-Star Imran Khan in die Friedensreligion™. Als die Beziehung abkühlte, blieb sie zumindest Allah noch treu. Nach ihren Party-Exzessen in der MTV-Zeit hat sie jetzt wohl den wahren Sinn ihres Lebens gefunden.

Richtig spannend wurde es in der Talkrunde, als Peter Whittle vom „New Culture Forum“ Backer des Märchenerzählens bezichtigte. In allen islamischen Ländern würden Frauen unterdrückt, entgegen Backers Ausführungen, dass Frauen im Islam gleichgestellt seien. Außerdem zitierte Whittle eine Studie, bei der 70% der befragten 16 bis 24-jährigen Moslems in Großbritannien die Kriminalisierung der Homosexualität befürworteten. Anschließend schaltete sich auch noch der muslimische Politikjournalist Mehdi Hasan ein: Es gab heftige Turbulenzen im BBC-Studio:

In Teil 2 der BBC-Sendung kommt eine Autorin zu Wort, die davon berichtet, in der letzten Zeit viel über den Islam gelernt zu haben, weil sie jetzt einen muslimischen Nachbarn habe. Spannend auch die atheistische Frau aus Indien, die das Verhalten vieler Moslems und die obskuren Aktivitäten von Verbänden wie den Muslimbrüdern kritisierte. Neben ihr saß eine Kopftuch-Muslima, deren Augen immer größer und deren Stimme immer empörter wurde. Großes Kino bei der BBC:

Man merke: Wenn die Realität nicht mehr in das Bild des friedlichen Islam passt, dann muss eben mit PR-Kampagnen nachjustiert werden. Das Volk soll schließlich nicht mitbekommen, dass es Schritt für Schritt islamisiert wird.

(Michael Stürzenberger / Spürnase: Simon)




Beleidigung des Islams wegen Konvertierung

Ashraf ThabetBeleidigung ist eine Straftat, die in Deutschland gemäß § 185 StGB mit Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe geahndet wird. Wörtlich heißt es: „Die Beleidigung wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Beleidigung mittels einer Tätlichkeit begangen wird, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ Aber wen kann man beleidigen?

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising, PI-Gruppe München)

Wahrscheinlich nur einen anderen Menschen, seinen Nachbarn zum Beispiel oder einen Politiker, einen Journalisten usw. Oder wäre es denkbar, dass man den Hund des Nachbarn beleidigt, oder die Pflanzen in seinem Wohnzimmer? Könnte man die Rinder oder die Schweine eines benachbarten Landwirts beleidigen und würden diese sich dann auch beleidigt fühlen?

Könnte man bei uns das Christentum, das Judentum, den Islam, die Demokratie, den Sozialismus, den Kommunismus oder dergleichen „beleidigen“?

In Ägypten – wie auch in so manchen anderen islamischen Staaten – kann man „den Islam“ beleidigen, wie uns dieser Bericht auf Kath.net darlegt:

Ashraf Thabet, ein ehemaliger Muslim aus Ägypten, zahlt für seinen Glauben an Jesus Christus einen hohen Preis. Seine Frau hat sich von ihm getrennt und die gemeinsamen Kinder mitgenommen. Nun fürchtet der 45-Jährige aus dem oberägyptischen Port Said, für Jahre ins Gefängnis zu müssen. Denn er ist angeklagt, den Islam beleidigt zu haben. Bei einem Schuldspruch drohen Thabet bis zu fünf Jahren Gefängnis.

Fühlt sich also „der Islam“ in Ägypten nun „beleidigt“ und hat deshalb Anzeige erstattet? Nein, es können nur Muslime sein, die sich durch den Übertritt des Ashraf Thabet (Foto oben) zum Christentum „beleidigt“ fühlen bzw. es ist die ägyptische Justiz, die das so sieht.

Würde ein Christ in Deutschland zum Islam konvertieren, stellt sich die Frage: Würde er damit dann das Christentum „beleidigen“? Würde ein Atheist in Deutschland, der sich entschließen sollte, Moslem zu werden, den Atheismus beleidigen? Würde ein Demokrat, der sich einer extremistischen Partei anschließt, die Demokratie beleidigen? Welche rechtlichen Möglichkeiten hätte das Christentum, der Atheismus oder die Demokratie in Deutschland, darauf mit Rechtsmitteln zu reagieren?




Stuttgart: VIKZ-Moschee erklärt uns Mohammed

In der VIKZ-Moschee in Stuttgart-Zuffenhausen wurde der evangelischen Gemeinde der Prophet Mohammed erläutert. Wir waren dabei.

(Von GrundGesetzWatch)

Die Kirchengemeinde Zuffenhausen kämpft massiv um ihre Existenz. Sie hat 5600 zahlende Gemeindemitglieder, zum sonntäglichen Gottesdienst erscheinen nach eigenen Angaben aber nur 80 bis 90 Gläubige, also rund läppische 1,5 Prozent. Deshalb sucht man sich Allianzen. Ein Heftchen in Deutsch und Türkisch druckte man extra mit dem Titel „Aufeinander zugehen – Begegnungen mit Christen und Muslimen in Zuffenhausen“. Mit dabei sind unter anderem ein antiamerikanischer extrem linker Referent, der über „Zerrbilder und Feindbilder – ihre Entstehung und Überwindung“ referieren darf. Vorbildliche gut integrierte vietnamesischen Migranten, türkischstämmige Aleviten, die kein Kopftuch tragen und wo die Frauen gleichberechtigt sind, lässt man lieber einmal außen vor. Ausgerechnet die Moschee vom VIKZ hat man sich ausgeschaut, ist sie doch in direkter Nachbarschaft.

Der Stadtteil Zuffenhausen zählt zu denen mit der höchsten Migrantenquote und der höchsten Jugendkriminalität. Allerdings muss ich der Fairheit halber feststellen, dass man es nicht mit Neukölln vergleichen kann. In Stuttgart kümmert sich traditionell der Oberbürgermeister persönlich um die Integration.

In der Moschee war ein Vortrag über den Propheten Mohammed angesagt, Referenten waren die Diplom-Pädagogin Emine Kayikci und Ernel Kazanc. Es war wieder einmal Verdrängung vom Allerfeinsten. Mohammed wurde als Vorbild in seiner Lebensführung dargestellt mit einem Leben ohne Ausschweifungen. Er war schamhafter als ein junges Mädchen, das sich vor unerwünschten Blicken verbirgt, er sprach nie mit lauter Stimme und nicht über Unerfreuliches vor anderen Leuten, erfuhren wir. Da der Islam Angriffskriege verbiete, sei die Verbreitung des Islam vorwiegend friedlich über die Dawa geschehen und sie nannte dazu ausdrücklich Malaysia. Zu Malaysia schreibt Open Doors dies und das.

Für mich war sehr erstaunlich, dass sie erwähnten, dass vor Mohammeds Visionen der Stamm der Quarisch drei Frauen als Göttinnen verehrte, sie erwähnten ausdrücklich Al-Lat, Al-Uzza und Manat. Blöderweise sind das ja die drei Göttinnen aus den bekannten Satanischen Versen im Koran. Das hab ich allerdings noch nie erlebt, dass die von muslimischen Referenten erwähnt wurden. Als vorbildlich wurde angeführt, dass Mohammed den Frauen das Recht auf Besitz, Erbrecht, Scheidung, Gericht und Bildung gab. Allerdings gingen sie nicht näher darauf ein, wäre es doch entlarvend gewesen, wie substanzlos und verfälschend diese Behauptungen sind, wenn man sich die Mühe macht, die Sache einmal näher zu erläutern. Als Tugend wurde angeführt, dass er von dem im Krieg erbeuteten Gut seinen Anteil sofort verteilte (dass er sich in der Sure 8.41 seinen 1/5-tel Beuteanteil sicherte, wurde nicht erwähnt).

Das führte allerdings in der Fragerunde zu der Anfrage, wie die Referentinnen dazu stehen, dass Mohammed Frauen als Kriegsbeute verteilte bzw. sich auch selbst Frauen als Kriegsbeute nahm. Die Antwort war wie erwartet nichts sagend, eine Gutmenschin sprang ihnen dann aber doch noch hilfreich zur Seite und betonte, dass Mohammed sich eben den damaligen Sitten entsprechend anpassen musste, in Wirklichkeit aber strikt dagegen war. Die Fragerunde verlief von der Struktur her eigentlich typisch. Die Vertreter der Kirche, darunter auch Pfarrer Dieter Kümmel von der Pauluskirche und gleichzeitig in Personalunion Grüner Bezirksbeirat vom Stadtteil Zuffenhausen, betonten den theologischen Unterschied von Jesus, der Nächstenliebe und Gewaltfreiheit predigte und im Gegensatz zu Mohammed niemals Kriege führte. Sie betonten auch den Gegensatz, dass Jesus sich als einen geistlichen Führer sah, im Gegensatz zu Mohammed, der weltliche Regierung und Religion als eine Einheit sah.

Das führte dann allerdings zu heftigen Protesten der muslimischen Seite, worauf die Kirchenvertreter natürlich sofort einsichtig zurückruderten, und betonten es bringe nichts sich gegenseitig zu beschuldigen. Ich kann dies allerdings nicht in dieser Form nachvollziehen. Die Kirchenvertreter betonten lediglich den theologischen Unterschied, welcher demzufolge offenbar nicht mehr erwähnt werden darf. Die Beschuldigung von den Muslimen mit Bush und Irakkrieg und den Kreuzzügen – letztere waren ja eine Antwort auf muslimische Eroberungsfeldzüge – waren aus meiner Sicht nicht theologisch begründet. Erwähnenswert empfand ich auch, dass gerade junge Frauen erheblich geschminkt und ohne Kopftuch sofort dagegen schießen mit beleidigt sein und der Islam würde mit Terrorismus gleichgestellt. Von Äußerlichkeiten sollte man sich nicht täuschen lassen, wenn im Kopf der falsche Chip drin ist, wie es Hamed Abdel-Samad so treffend formulierte. Jedenfalls erhielt jeder Teilnehmer noch das Redemanuskript mit, damit er zu Hause alles noch einmal nachlesen kann vom Propheten der Barmherzigkeit.




Profiling oder – alle über einen Kamm scheren?

Anstatt sich mit den Vorteilen des Profilings zu beschäftigen, ergeht sich die Politik einmal mehr lieber in Empörungstiraden. Während sich die Polizei bei jeder Art von Verbrechensbekämpfung Gedanken über das Profil der Täter macht, um das Vergehen aufzuklären oder zu verhindern, soll bei der Verhinderung von Anschlägen auf Flugzeuge plötzlich das normale Vorgehen von Sicherheitseinrichtungen nicht mehr gelten.

(Von nockerl)

Sollte die Angst vor Diskriminierung tatsächlich nur die Befürchtung verdecken, man müsse offenbaren, was alle wissen? Dass eine Gruppe im Fokus steht, die man politisch korrekt einfach nicht benennen darf?

Ende November reiste ich nach Israel. Vom Münchner Flughafen aus ist das schon einmal ein ganz eigenes Unterfangen, weil der Terminal für die Israelflüge so entlegen ist, dass man auf dem Weg dorthin unwillkürlich nach dem für Marathonstrecken üblichen Verpflegungsstand Ausschau hält. Nachdem wir endlich an dem entlegenen Terminal ankamen, begann die für Israelreisende übliche Prozedur – ich wurde geprofiled. Das Verfahren und die Hintergründe beschreibt Ulrich Sahm sehr gut.

Dazu gehört neben den üblichen Fragen nach dem Grund des Aufenthalts und anderen Dingen auch, dass man seine – so vorhanden – Kamera vorführt, um sicherzustellen, dass es sich dabei nicht um eine mit Sprengstoff gefüllte Attrappe handelt. Leider habe ich mich aber mit meiner Kamera mehr als blöd angestellt und wurde deshalb, oder aus einem anderen mir nicht bekannten Grund einer näheren Untersuchung unterzogen. Eigentlich mehr mein Gepäck. Ich musste meinen Schlüssel für den abgegebenen und wie üblich abgesperrten Koffer aushändigen und auch mein Handgepäck wurde einer eingehenden näheren Untersuchung unterzogen. Außer meiner Befürchtung, das leidenschaftlich gehasste Hemdenbügeln sei völlig vergeblich gewesen, machte mir dies alles nichts aus. Denn nicht nur mein hilfloses Rumgefummel an meiner Kamera hatte für diese Folge gesorgt, es schien mir auch nicht unangebracht. Als ich im Flugzeug saß, fühlte ich mich nicht im Sinne der Empörungsbeauftragten „diskriminiert“, sondern sicher! Schließlich konnte ich davon ausgehen, dass auch meine Mitreisenden einer ähnlich akribischen Kontrolle unterzogen wurden.

Wer dagegen nicht nach Israel, sondern in ein beliebiges anderes Land fliegt, wird feststellen, dass zwar alle gleich behandelt werden, aber auch oftmals gleich schlampig. Mit der Gleichbehandlung treiben es die Amerikaner auf die Spitze. Weil der Unterhosenbomber Umar Faruk Abdulmutallab beim Landeanflug auf Detroit versuchte, den zwischen seinen Beinen deponierten Sprengstoff zur Explosion zu bringen, werden nun alle Flugreisenden einer Untersuchung in eben diesem Körperbereich unterzogen.

Und weil niemand diskriminiert werden darf, wird die 80-jährige katholische rollstuhlfahrende Oma aus Arkansas auf dem Weg nach Lourdes genauso einer Untersuchung unterzogen, wie der mit Häkelkäppi bedeckte 25-jährige Muhammed auf dem Weg nach Pakistan, dessen Stirn trotz Klimaanlage Schweißtropfen aufweist. Hier ein Bild, das die diskrimierungsfreie Sicherheitsbehörde der Amerikaner (TSA, Travel Security Administration, über die PI schon berichtete) bei der Arbeit zeigt. Man beachte den Rollstuhl.

Gute Polizeiarbeit würde nun nahelegen, dass es – wenn auch nicht zwingend – lohnender sein könnte, Muhammed ein wenig eingehender zu untersuchen als Omi. Allerdings wäre dies diskriminierend. Das ist richtig, denn „discriminare“ ist zunächst einmal zu unterscheiden. Und Unterscheiden ist nicht nur nicht verboten, sondern geboten – auch rechtlich. Denn der Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 GG enthält nicht nur die Verpflichtung des Staates, Gleiches gleich, sondern auch den, Ungleiches ungleich zu behandeln. Daher ist nicht geboten, sondern vielmehr verboten alle gleich zu behandeln, wenn sie nicht gleich sind. Auch von unseren Geheim- und Sicherheitsdiensten erwarten wir das Verfolgen der Richtigen. So sie das tun, decken sie Anschlagspläne von islamischen Terroristen wie zum Beispiel heute gemeldet auf. Das ist erfolgreiches Profiling.

Der Eingriff der Sicherheitsuntersuchung am Flughafen muss auch dem Zweck dienen. Der Zweck der Sicherheitskontrollen ist, der Name sagt es schon, die Erhöhung der Sicherheit. Wenn die Omi aus Arkansas nicht zur Erhöhung der Sicherheit kontrolliert wird, sondern damit sich Muhammed nicht diskriminiert fühlt, ist der Zweck des Eingriffes mit der Maßnahme gar nicht zu erreichen und somit rechtswidrig.

Es entspricht auch nicht dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, alle Personen zu untersuchen, wenn man von vorneherein nicht davon ausgeht, dass so mancher als Täter ausscheidet. Aber all das ist in einer Debattenkultur, die Empörung zum schlagenden Argument macht, nicht Teil der Überlegungen.

Auch wenn ich selbst schon – durch eigenes Zutun – in den Fokus des israelischen Profilings geraten bin, so bin ich doch für dieses Vorgehen, zumal noch nicht einmal meine gebügelten Hemden dadurch Schaden genommen haben.

Erstaunlich politisch inkorrekt widmete sich heute Abend das „ZDF-Heute Journal“ dem Thema:




DeuKische Bertelsmann-Stiftung

Im aktuellen Magazin der Bertelsmann-Stiftung, genannt „change“, geht es um das Schwerpunktthema Jugend: Viele Jugendliche sehen positiv in die Zukunft und wollen etwas bewegen und verändern. Sie setzen sich für andere ein, sind politisch aktiv, sportlich, mutig und kreativ. Als Covergirl und gleichzeitig erstes Aushängeschild im Leitartikel „Jugend in Bewegung“ wird eine Berlinerin vorgestellt, die sich worum kümmert? Richtig geraten: um die Integration.

Weil sie sich über den Film „Wut“ geärgert hatte, der „undifferenziert die Türken als die Bösen hinstellt, Vorurteile schürt und Angst macht“, hat sie den Verein „DeuKische Generation“ (DEUtsch + türKISCH = DeuKisch) gegründet. Und was ist die wichtigste Aktion auf der Homepage der Deukischen Generation?

Zusammen mit dem Rechtsanwalt Herrn Ekrem Özdemir haben wir eine Klageschrift entworfen, die es jedem ermöglicht eine Strafanzeige wegen Menschenrechtsverletzung gegen Herrn Sarrazin zu stellen. Bitte ausdrucken, ausfüllen und bei der Staatsanwaltschaft einreichen. Je mehr Anzeigen eingehen, desto schneller wird unser Ziel erreicht. Nur gemeinsam sind wir stark. Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Hier geht es zum Download der Strafanzeige und dem aktuellsten Artikel mit den Aussagen Sarrazins.
das Anzeigeformular als PDF: Formular
der Link zum Artikel: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1323138/Auslaender-verdummen-Deutschland-sagt-Sarrazin.html

Halten wir fest: Die gemäß Bertelsmann-Stiftung vorbildlichen deutsch-türkischen Jugendlichen möchten eine Verurteilung von Sarrazin erreichen und hoffen darauf, dass diese umso wahrscheinlicher wird, je mehr gleichlautende und vervielfältigte Anzeigen eingehen. Sie fordern also eine eigenartige Demokratisierung des Strafrechts. Eine Mehrheit von Aktivisten soll über schuldig oder unschuldig entscheiden. Tja, liebe Deutschtürken, hätte wirklich eine Mehrheit der Deutschen bei den Gerichtsurteilen was zu sagen, dann wären einige Urteile der letzten Jahre anders ausgegangen und mit dem Migrantenbonus vor Gericht wäre es auch vorbei.

(Text: Jerry Blackwater)




Video: Interview mit Filip Dewinter in Jerusalem

Interview mit Filip Dewinter in JerusalemFilip Dewinter, der Parteivorsitzende des belgischen Vlaams Belang, steht mit seinen politischen Überzeugungen in Bezug auf den Islam mittlerweile sehr nahe bei Geert Wilders und René Stadtkewitz. Seine offiziellen Statements während der Reise der „European Freedom Alliance“ waren von erfrischender Klarheit. Der Chef von Vlaams Belang sieht sich als Unterstützer Israels und als Gegner des politischen Islams.

Seine Israel-Reise stieß auch in Belgien auf Interesse. So begleitete ihn ein belgisches TV-Team bei seinem Ausflug durch die Altstadt von Jerusalem und führte mit ihm längere Interviews. PI war mit Kamera und Fotoapparat dabei:

Einen besonders tiefen Eindruck hinterließ die Grabeskirche auf den flämischen Politiker.

Hochinteressant fand er auch den davor platzierten Bomben-Entschärfer.

Es ist schon beschämend, dass man so etwas an dieser Stelle benötigt. Aber leider gibt es eben immer wieder Menschen, die an heiligen Stätten Bombenattentate durchführen. Dewinter erklärte die Bedeutung dieses Gerätes, das man auch für einen Betonmischer halten könnte, einem zufällig vorbeikommenden belgischen Touristen, der ihn erkannt hatte.

Zum Schluss gab es für den strahlenden Touristen noch ein Erinnerungsfoto, über das er sich sicher lange freuen wird.

PI konnte am 8. Dezember in Jerusalem ein ausführliches Interview mit Dewinter führen:

(Text & Interview: Michael Stürzenberger / Kamera und Fotos: nockerl)




Israelische Metal-Band begeistert Iraner

Orphaned Land - Divan-CoverAhmadinedschad hasst Israel, dennoch mögen zahlreiche Untertanen des sich im Allmachtswahn suhlenden Diktators die ketzerische Musik der israelischen Metal-Band „Orphaned Land“ (Verwaistes Land). Die Gruppe hat es sogar auf das Titelblatt (Foto) des iranischen Musikmagazins Divan geschafft. Die Band mischt Elemente des Metals mit Folk-Klängen. Diese Kombination aus israelischer und arabischer Musik ist vor allem in arabischen Ländern wie Ägypten oder dem Libanon aber auch in der Türkei beliebt.

Dort musste allerdings im Sommer ein Konzert abgesagt werden, weil nicht für die Sicherheit der Musiker garantiert werden konnte. Frontmann Kobi Farhi freut sich sehr über die Erwähnung im Divan.

Musikvideo-Beispiel:

(Spürnase: GSI)




Vereitelter Anschlag auf „Jyllands-Posten“

Jyllands PostenIn Dänemark und Schweden wurden fünf radikale Anhänger der „Friedensreligion™“ festgenommen, die nach Jahren immer noch beleidigt wegen der harmlosen Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten waren. Sie wollten im Namen Allahs und seines (un)heiligen Krieges zur bombastischen Wiederherstellung der Ehre ihres Propheten auf die Redaktion in Kopenhagen einen Terroranschlag verüben.

Bei den vier in Dänemark gefassten Verdächtigen handelt es sich um einen 44-jährigen Tunesier, einen 29-jährigen im Libanon geborenen Schweden, einen 30-jährigen Schweden und einen 26-jährigen irakischen Asylbewerber. Bei der fünften Festnahme in Schweden handelt es sich um einen 37-jährigen tunesischstämmigen Schweden, der als militanter Moslem gilt. Alle Verdächtigen scheinen mit internationalen islamischen Terrornetzen verknüpft zu sein.

SpOn berichtet:

Wie der dänische Geheimdienst PET am Mittwoch mitteilte, stand ein bewaffneter Anschlag gegen die Kopenhagener Redaktion der Zeitung kurz bevor. Drei der vier in Dänemark festgenommenen Verdächtigen seien in Schweden wohnhaft und in der Nacht zum Mittwoch nach Dänemark gereist. Der dänische Justizminister erklärte, die Verdächtigen hätten einen „militanten islamistischen Hintergrund“. Der Anschlagsversuch sei der bisher ernsthafteste in Dänemark. …

Bei den Festnahmen in den Kopenhagener Vororten Herlev und Greve fand die Polizei unter anderem eine Maschinenpistole mit Schalldämpfer sowie Munition. „Der Angriff sollte nach unseren Erkenntnissen in den nächsten Tagen durchgeführt werden“, sagte Scharf. Die Betroffenen hätten „Verbindungen zu internationalen Terrornetzwerken“. Einzelheiten nannte er nicht.

„Jyllands-Posten“ hatte 2005 zwölf Karikaturen mit dem Propheten Mohammed veröffentlicht, was von gläubigen Muslimen als Blasphemie angesehen wird. Anfang 2006 brachen massive Proteste in islamischen Ländern aus, bei denen mehr als 150 Menschen ums Leben kamen. Der Karikaturist Kurt Westergaard wurde für seine Mohammed-Zeichnung immer wieder mit dem Tode bedroht.

Ähnlich wie bei den Anschlägen in Mumbai soll Ziel der Attentäter gewesen sein, so viele „Ungläubige“ wie möglich zu töten. Islam ist Frieden und Toleranz…

Videos:

Dänisch:

Deutsch:

Tagesthemen:

(Mit Dank an alle Spürnasen)




Ayatollah-Krieg gegen die Geisteswissenschaften

Großayatollah Ali Khamenei„Schwudiwup, der erste Streich und der zweite folgt sogleich“ – man wäre versucht den ganzen Vorgang auf die Ebene einer Max-und-Moritz-Geschichte zu reduzieren, wäre nicht die geistige Zukunft von etwa zwei Millionen – von insgesamt 3,5 Millionen – persischen Studenten unmittelbar betroffen…

(Von Ivan Denes)

Vor einigen Wochen hat der oberste geistige und politische Führer des Iran, der Großayatollah Ali Khamenei (von dem qualifizierte Islamisten behaupten, er sei nicht besonders gut bewandert in moslemischer Theologie) auf schriftliche Anfrage eines Studenten, ob es aus Sicht des wahren Glaubens zuläßig sei, sich zum Musikunterricht anzumelden, folgende Antwort gegeben, Zitat: „Musik ist zwar grundsätzlich halal (erlaubt, zulässig), doch ihre Verbreitung und Pflege ist nicht kompatibel mit den höchsten Werten der geheiligten Regierung der Islamischen Republik“.

Schon vor fünf Jahren, also 2005, ist in Teheran ein Sammelband mit Khameneis „Fatwas“ erschienen. In einem dieser imperativen Dokumenten heißt es, „Ghine“ (Gesang, Vokaldarbietung) sei verboten. Und um Mißverständnisse zu vermeiden legt der gute Mann fest, es ginge um „das Hervorbringen der menschlichen Stimme in aufsteigenden und fallenden Mustern, die dazu angetan seien, unter den Zuhörenden einen Zustand der Hingerissenheit zu schaffen, die zu Vergnügen und Sünde hinführt“.

Man könnte die Feststellungen Khameneis als Scherz abtun, wären sie nicht abartig und von gravierenden sozialen Folgen belastet, zumal die Revolutionsgardisten und die Bassidschi bemüht sind, auf den Straßen des Landes das dubiose Gedankengut des Diktators unmittelbar in repressive Aktionen umzusetzen.

Khamenei ist jedoch im vergangenen Jahr einen Schritt weiter gegangen. Als Folge der großen Protestdemonstrationen nach der gestohlenen Präsidentschaftswahl, an denen die persische Studentenschaft maßgeblich beteiligt war, stellte der höchste geistige Führer fest, dass gewisse akademische Disziplinen zu Zweifeln in Bezug auf den Gottesglauben führen könnten. Er forderte die zuständigen Dienststellen im Regierungsapparat auf, die Änderung des Curriculum in von ihm aufgelisteten Fachbereichen „ernsthaft zu erwägen“.

Mit einiger Verzögerung wurde nun auf diese Anweisung des Obersten Geistigen Führers reagiert. Ein hoher Beamter im zuständigen Ministerium, seines Namens Abdelfaqi Hassani, präzisierte im Zuge einer Sendung des staatlichen iranischen Rundfunks, dass in zwölf geisteswissenschaftlichen Bereichen – darunter Rechtswissenschaft, Philosophie, Psychologie, Soziologie, Management, politische Wissenschaft, Frauen- und Menschenrechtsstudien – der Unterricht an den akademischen Institutionen auf westliche Denkschulen gründe und deswegen inkompatibel mit den Lehren des Islam sei. „Der Inhalt der gegenwärtigen Lehrgängen stehen nicht in Einklang mit den Grundsätzen der Religion.“ Bis zu 70 Prozent der gegenwärtigen Lehrinhalte sollen revidiert werden, so Hassani.

Dass das iranische Rechtsystem seit der Machtergreifung Khomeinis nach den Vorschriften der Scharia ausgerichtet wurde, ist allgemein bekannt. Es kann daher verständlich erscheinen, dass bei der Ausbildung iranischer Juristen das Studium des römischen Rechtes, der Magna Carta oder der Déclaration des droits de l’homme keinen besonderen Nutzen bringen würde. Aber unter dem Sammelbegiff „Philosophie“ wird normalerweise auch Logik gelehrt. (Eine Grunddisziplin, die sich seit Aristoteles über Thomas, dem Port Royal, Hegel bis zu Russel and Whitehead und Popper zum unentbehrlichen Instrument aller geistig-schöpferischen Aktivität entwickelt hat). Nun wohl, Äußerungen und Stellungnahmen eines Ali Khamenei oder eines Mahmud Ahmadinedjad weisen nicht selten einen offenkundigen Mangel an Logik auf. Und die dramatischen Fehlentwicklungen der iranischen Wirtschaft gehen offenkundig auf das Ignorieren elementarer Prinzipien von modernem Management zurück. Es erübrigt sich darauf einzugehen, wie fremd sich die gesellschaftliche Wirklichkeit des Iran zu den Grundsätzen der allgemeinen Menschenrechte gestaltet – um von der Gleichberechtigung der Frau (was in der von Emanzipation definierten zeitgenössischen akademischen Welt allgemein gelehrt wird) gar nicht zu sprechen.

Es macht wenig Sinn, auf die universelle Bedeutung jeder der genannten Fachbereichen einzugehen. Was erschreckend ist und wie von einem anderen Planeten kommend klingt, ist die grundsätzliche Verwechselung vom Inhalt einer akuten, gegenwärtigen politischen Auseinandersetzung mit dem allgemeinen geistigen Gut der Menschheit. Dass dieses letztgenannte Gut in erster Linie in der abendländischen Universität, in den Forschungsinstitutionen und Bibliotheken Europas und Amerikas beheimatet ist, bleibt ein Faktum, trotz aller an absoluter Macht gelangten, geistig offenbar stark eingeschränktgen Persönlichkeiten wie Ali Khamenei oder Mahmud Ahmadinedjad oder trotz allere Parteiendiktaturen nach chinesischem Modell. Diese Leute – und mit ihnen natürlich das gesamte islamo-faschistische Apparat des Iran – verstehen einfach nicht, dass die Aufteilung auf „Fachbereichen“ (oder Fakultäten) – einer rein didaktischen Notwendigkeit entspricht. Sie versuchen die geistige Welt zweizuteilen, in eine schiitisch-islamische (und allein wirklichkeitgsgerechte, gültige!) und eine der Nichtrechtgläubigen, wobei sie die organische Einheit von Natur- und Geisteswissenschaften einfach ignorieren. Diese Ignorasnz bringt sie dann früher oder später in einen offenen Konflikt mit der realen Realität – mit der geistigen, aber auch mit der materiellen.

Da die geistige Welt des (schiitischen) Islam in seiner Substanz weitgehend auf reine Mythologie gründet, entstehen beispielhafte Kollisionen auch im politisch-wirtschaftlichen Alltag. Als konkretes Beispiel kann man Ahmadinedjads Erklärung der jüngsten drastischen Sparmaßnahmen zitieren: die Streichung der viele Milliarden schweren Subventionen für Energie und Lebensmittel. Der Öl- und Erdgasreichtum des Iran sei, laut Ahmdinedjad, Eigentum des entrückten zwölften Imam, dessen segensreiche Rückkehr unmittelbar bevorstehe, was die angekündigten Sparmaßnahmen rechtfertige, verständlich und imperativ mache. Die Logik lehrt jedoch, dass aus falschen Prämissen keine wirklichkeitsnahen Schlußfolgerungen gezogen werden können. Da es den versteckten zwölften Imam lediglich auf Ebene der Mythologie gibt, kann die in seinem Namen erfolgte Streichung der Subventionen für Energie und Lebensmittel keine realitätsbezogene Rechtfertigung hergeben. Die Kollision, der Konflikt ist vorprogrammiert.

Die angeordnete Reform des Philosophie-Curriculum an iranischen Universitäten soll also die geistige Zukunft der Studierenden zwangsläufig auf eine mythologische, völlig realitätsfremde Ebene leiten. Wie lange ein Regime, dass die geistige Grundlage der nächsten Generation auf dieses Gefilde lenkt, in der harten, handfesten Realität überleben kann und wird, ist eine offene Frage. Der Ausgang – lies: die letzte korrekte Schlußfolgerung – liegt auf der Hand.

Zum Autor: Ivan Denes (81), wohnhaft in Berlin, ist Jude und wurde von den Nazis genauso verfolgt wie von den Kommunisten. Am 10. August erschien im WPR-Verlag sein neues Buch „politisch unkorrekt“ (9,80 Euro, 128 Seiten). Kontakt: ivan.denes@t-online.de.




Das ZIEM-Dossier

Glühender Verfechter des ZIEM-Projekts: Der Präsident des Bayerischen Landtags, Alois Glück.Imam Bajrambejamin Idriz (Foto l.) will bekanntlich in München ein großes europäisches Islamzentrum mit einer Ausbildungsstätte für Imame bauen. Vermutlich soll dieser Palast mitten in der Stadt errichtet werden, schließlich sollen die Münchner ja bemerken, dass der Islam in der Landeshauptstadt angekommen ist. Selbst die Führung der Münchner CSU scheint sich ziemlich geschlossen hinter Idriz zu stellen, obwohl er massiv ins Zwielicht geraten ist. Aber keine Überwachung durch den Verfassungsschutz, keine Verbindungen zu Extremisten und keine Lügen können diese Münchner Christsozialen in ihrer tiefen Solidarität mit Imam Münchhausen erschüttern.

Aber an der Basis regt sich immer stärkerer Widerstand. Und so hat jetzt ein CSU-Mitglied dieses „ZIEM-Dossier“ veröffentlicht. Ein unabhängiges Informations- und Diskussionspapier, das für andere demokratisch, aufgeklärt und Politislam-kritisch denkende CSU-Mitglieder sowie für alle interessierten Bürger gedacht ist. Denn dieses ZIEM geht alle Menschen in Deutschland an, da mit dieser Islamkaserne das Land von München aus islamisiert werden soll. Aus Befürchtung vor Widerstand wird der aktuelle Planungsstand für das riesige islamische Ausbildungs- und Moscheeprojekt mitten in München weitgehend geheim gehalten. Insider gehen mittlerweile von einem Standort voraussichtlich unmittelbar am Olympiapark Süd aus. Hier das Dossier:


Das ZIEM-Dossier: „Zentrum für Islam in Europa – München“

Wussten Sie,
– dass mitten in München schon ab 2012 der Baubeginn einer „Islam-Akademie“ samt großem islamischem Gemeindezentrum und Moschee mit hohem Minarett geplant ist;
– dass dieses Projekt von allen Münchner Stadtratsfraktionen aktiv gefördert oder zumindest durch verantwortungslose Passivität und Geheimhaltung unterstützt wird;
– dass es in erster Linie finanziert werden soll durch Sponsoren-Gelder aus einem Scharia-Emirat des Nahen Ostens namens „Sharjah“ – und u.U. sogar aus Mitteln der Stadt München, des Freistaats und der Kirchen [sic!];
– dass München über dieses ZIEM-Projekt erklärtermaßen zu dem Zentrum des Islams in Europa werden soll;
– dass Sie als Bürger zu diesem Projekt „mit Leuchtturmfunktion über die Grenzen Münchens hinaus“ [Unterstützungserklärung des Stadtrats München vom 19.3.2010; nie im Wortlaut veröffentlicht] erst gefragt werden, wenn es zu spät ist;
– dass (siehe Sendlinger Moschee-Planung) wieder einmal der Rechtsstaat und alle Gebote der transparenten Bürgerinformation und der rechtzeitigen öffentlichen Grundsatz-Debatte gebeugt werden sollen …
– … und dass Sie sogar erst dann informiert werden sollen, wenn nichts mehr zu ändern ist, weil nach geheimer Vorabklärung aller Fragen hinter den Kulissen dieses Projekt nicht mehr zu stoppen ist, da die parteiübergreifende Polit-Lobby zu stark, ihre mediale „Überzeugungsarbeit“ zu totalitär und kritik-abwürgend ist und weil die international unterstützenden Kräfte im Hintergrund des Projekts zu viel Druck machen, als dass die Lokalpolitiker dann noch „Nein“ sagen könnten oder wollten…?

Das alles haben Sie in dieser Form noch nicht gewusst? Dann belegt dies bereits die oben genannte hohe Geheimhaltungsstufe des Projekts. Aus „guten“ Gründen wird ZIEM vom Stadtrat und von überregionalen Förderorganisationen so lange wie irgendwie möglich als fast geheimes oder zumindest in hoch-euphemistischer Weise „kleingeredetes“ Stabsprojekt behandelt! Nach erklärter Planung wird sich sogar der Stadtrat selbst offiziell (…) erst Mitte 2011 mit dem Projekt befassen. Von auch nur minimaler Information der Bürger (endgültiger Standort für ZIEM? endgültige Größe? Finanzierung?) ist heute noch überhaupt nicht die Rede. Und von einer ergebnisoffenen Debatte über die Sinnhaftigkeit dieses islamischen „Leuchtturmprojekts“ ausgerechnet mitten in München schon gar nicht – diese soll ganz im Gegensatz sogar aktiv und mit der üblichen „Ihr-seid-doch-alle-islamophob“-Totschlag-Rhetorik unterdrückt werden. In komplett rechtsunstaatlicher Weise wird die Religionsfreiheit des Grundgesetzes verabsolutiert und sachfremd instrumentalisiert, nur um eine deutschsprachige Imam-Ausbildungsakademie zu rechtfertigen, die in einem Mini-Gebäude irgendwo in der Pampa dieser Republik problemlos und ebenso gut errichtet werden könnte. Es gibt keinerlei Grund für die Planung eines umfassenden islamischen Groß-Projekts – noch dazu mitten in München, wo die Alltags-Sprache im Gemeindezentrum mit absoluter Sicherheit schon nach wenigen „Demonstrationsmonaten“ türkisch und zumindest die Zweitsprache in der Akademie arabisch sein wird. Es ist de facto ein Anti-Integrationsprojekt – auch wenn die Befürworter von ZIEM gebetsmühlenhaft das Gegenteil behaupten. Praktisch jedes mohammedanische Gemeindezentrum in Deutschland hat über kurz oder lang belegt, dass dort anti-säkulare Parallelstrukturen entstehen.

Die folgenden Informationen sind aus Sicht eines CSU-Mitglieds geschrieben, das sich seit vielen Monaten aktiv um Informationen zu diesem bis heute in hochgradig intransparenter Weise vorangetriebenen ZIEM-Projekt bemüht hat. Die Hauptvorwürfe in dieser Sache müssten zunächst an die RotGrüne Stadtverwaltung Münchens und ihre chronisch unkritisch islamophilen Verwaltungsabteilungen (vor allem die „Stelle für interkulturelle Arbeit“ und das Sozialamt) gehen. Denn – ebenso wie bei der mittlerweile berüchtigt-undemokratisch abgelaufenen Moscheeplanung in Sendling – wurde auch ZIEM seit vielen Monaten/Jahren von RotGrün vorbereitet, ohne dass die Öffentlichkeit auch nur Minimal-informationen bekommen hat. Leider hat sich jedoch auch die CSU-Stadtratsfraktion ohne jede Rückkopplung mit der CSU-Basis sowohl der völlig unglaubwürdigen vorgeblichen Intention hinter ZIEM angeschlossen; und trägt gemäß der (wenigen) bis heute veröffentlichten Information das Projekt „unterstützend“ mit. Zudem erleben wir seit vielen Monaten eine Vernebelungsstrategie der Öffentlichkeit durch Nicht-Thematisierung bzw. Nicht-Beantwortung aller wichtigen Fragen der Bürger zu ZIEM.

Die Informationen im vorliegenden Papier sind nach erfolgter mühsamer (da konterkarierter) Recherche alle objektiv belegbar: durch interne Papiere und Emails, durch 4-8-Augen-Gespräche mit Politikern und Verwaltungsangestellten, durch erhellende punktuelle Pressemitteilungen, zum Teil durch Erkenntnisse aus hartem öffentlichen Nachfragen bei Polit-Insidern und beim für ZIEM verantwortlichen Imam selbst. Soweit hier Vermutungen geäußert werden, sind diese als solche gekennzeichnet und auch diese basieren praktisch immer auf überwältigenden Indizien.

Detailinformationen und Kritik

1. Grundsatzkritik

Das ehrlichste am gesamten ZIEM-Projekt, das ansonsten von den ersten Planungen an geheim gehalten werden musste, um die naiven Grundannahmen bzw. die gefährlichen Lügen zu kaschieren, ist der Name des Projekts selbst:

„ZIEM“ = „Zentrum für Islam in Europa München“

Schon in diesem Namen wird der ganze Anspruch des Projekts deutlich. Angesichts der mit Einschränkungen noch nachvollziehbaren Behauptung der verantwortlichen Politiker, dass hier „die für Deutschland wünschenswerten deutschsprachigen Imame“ für die Moscheegemeinden in Deutschland ausgebildet werden sollen, ist es doch sehr erstaunlich, dass
a) diese angeblich rein akademische Übung ausgerechnet in einer Münchner Top-Lage stattfinden muss
b) zu diesem Zweck gleich ein riesiges Europäisches Mohammedanisches Zentrum gebaut werden soll und
c) dass dieses in einer unglaublichen Bedeutungsüberhöhung auch noch „München zum Zentrum des Islams in Europa“ machen soll!

2. Theologische und rechtliche Kritik / Die nicht erfolgte Distanzierung von der Scharia

Das Projekt ZIEM soll geführt werden vom schillernden Imam Bajrambejamin Idriz (Künstlername „Benjamin“), der seit Jahren von Penzberg aus auf eben diese Aufgabe vorbereitet wurde. Er hat viele reiche und einflussreiche Förderer im fundamental-gläubigen Nahen Osten und auf dem Balkan. Von der deutschen gutmenschlichen und hoch-naiven Politik wird ihm praktisch keine seiner Scharia-Verharmlosungen oder seiner geradezu akrobatischen Verdrehungen von Koranversen vorgehalten, so dass er in der offiziellen deutschen extrem islamophilen Presse trotz erwiesener fundamentalistischer Kontakte und trotz wohl begründeter und zweimal gerichtlich bestätigter Beobachtung durch den Verfassungsschutz noch immer als gemäßigter Hoffnungsträger eines neuen „rationalen aufgeklärten Islams“ […] oder auch eines (für Theologiekenner wie z.B. Bassam Tibi geradezu absurden) „Euro-Islams“ geführt wird.

Sogar das historisch und theologisch geradezu absurde Mäntelchen des „rational-aufgeklärten“ und des Koransuren-historisierenden Scharia-Relativierers mit ganz eigener, „guter Penzberger Koranauslegung“ wird Idriz und damit ZIEM von den RotGrünen Stadträten und leider auch von der CSU-Fraktion unter Josef Schmid abgenommen. Dabei spielt offenbar noch nicht einmal eine Rolle, dass praktisch alle maßgeblichen mohammedanischen Autoritäten sowie der auch hierzulande einflussreiche türkische Premier selbst jede Idee eines „historisierenden Euro-Islams“ komplett ablehnen! Erdogan sagte mehrfach „Es gibt nur einen Islam [und nur eine Scharia]“. Die riesige Mehrheit dieser heute maßgeblichen Autoritäten lässt keinerlei Zweifel am koranischen Ziel der „Umma“ – also der Einheitlichkeit sowohl der mohammedanischen Lehre als auch der Gläubigen. Hier ist kein Platz für einen „Euro-Islam“. Und hier ist auch kein Platz für „Ausdeutungen“ des Korans und der Scharia, wie sie Idriz in erstaunlicher Kreativität derzeit ständig von sich gibt. Er ist dabei ebenso wenig glaubwürdig wie als unabhängige, unideologische Historiker getarnte „Islamexperten“ à la Prof. Rohe, die doch nur wortgewandte Realitätsverdreher sind.

Die überwältigende Tendenz in den islamischen Ländern geht weltweit hin zu einem immer fundamentaleren Verständnis sowohl des Korans als auch der Vorschriften der Scharia. Dies gilt in extremer Weise in den immer zahlreicher werdenden Ländern mit genozidhaftiger Christen- und Atheistenverfolgung; aber zunehmend auch in der immer religiöseren AKP-Türkei. Der Koran ist nach überwältigender und immer stärkerer Tendenz weder historisierbar noch darf von den Mohammedanern von einer wörtlichen Auslegung der Koran- und Scharia-Vorschriften abgewichen werden!

Sätze wie solche in einer ZIEM-Broschüre „Das Wiederaufleben der [islamischen] Religion in Europa sollte … zu einer ‚neuen Aufklärung’ führen. Europa bereichert die Errungenschaft der Aufklärung jetzt mit religiösen Werten“ [sic!] sind einfach nur absurde Sophistik bzw. ahistorische Volksverdummung angesichts der rational-säkularen Natur der historischen Aufklärung des 18. Jahrhunderts! Und sie sind geradezu ein zynischer verbaler Schlag ins Gesicht jedes wahrhaft rational und säkular Aufgeklärten angesichts des theologisch-praktischen Zustands des Islams in der Welt, der sich in den moslemischen Zentralstaaten Saudi-Arabien, Türkei, Irak, Iran, Pakistan, Indonesien, Nigeria heute immer fundamentalistischer, strikt korangläubig, christenverfolgend und immer weniger säkular darstellt! In die gleiche Kategorie „absurd“ fallen auch öffentlich geäußerte Sätze von B. Idriz wie „Im Islam ist eigentlich eine Trennung von Staat und Religion angelegt“ [das Gegenteil ist der Fall – und die Scharia sichert die möglichst vollständige Durchdringung des Staatslebens mit den Religionsvorschriften!] oder „Ein Gottesstaat ist mit dem Islam unvereinbar“… Selbstredend weiß Imam Idriz auch, dass die noch heute voll gültige und für Gläubige von 57 islamischen Unterzeichner-Staaten bindende „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“ sogar die UN-Menschenrechtscharta explizit unter Scharia-Vorbehalt stellt und damit diese an vielen Stellen eben nicht akzeptiert, ja geradezu entwertet …

Selbst wenn er es ernsthaft wollte: Idriz und später die angestrebten ZIEM-ausgebildeten Imame haben nicht die geringste Chance, später einmal einen „aufgeklärten, rationalen Islam“ und eine „Penzberger Idriz-Scharia“ zu predigen, die hierzulande zugleich gesetzkonform wäre und auch von den geistlichen Autoritäten über 1,5+ Mrd Moslems in der Welt akzeptiert würde! Aus eben diesem Grund sagen sogar türkisch-arabische Islam-Kenner glasklar, dass die bei ZIEM auszubildenden „Euro-Imame“ keine (!) Chance haben, später wie geplant in den Ditib-, Milli Görüs-, IGD-, VIKZ-, ZDM- und Ahmadiyya-geführten Moscheegemeinden in Deutschland eine Anstellung zu finden.

Der Verfasser dieser Zeilen hat ebenso wie viele andere Herrn Josef Schmid und andere CSU-Stadträte mehrfach auf diesen unauflösbaren Widerspruch angesprochen. Es wird hierauf entweder gar nicht geantwortet oder in abwiegelnder und hochnaiver oder schlichtweg widerlegbarer Form. Alleine das oben beschriebene unauflösliche Dilemma zeigt jedoch, dass das gesamte Projekt ZIEM entweder komplett unter falschen Grundannahmen fehlgeplant ist – oder dass eben hier doch keine „Euro-Imame“ ausgebildet werden sollen und so die Bürger mit Sprüchen wie „ein Islam fernab von traditionellen, nationalen, politischen und ideologischen Einflüssen“ [O-Ton nicht veröffentlichter Stadtratsbrief an OB Ude vom 19.3.2010] angelogen werden!

Viele Personen haben versucht, Imam Idriz und ZIEM (sowie auch die diversen Polit-Islam-Verbände in Deutschland) zu einer schriftlichen Distanzierung wenigstens von dem mohammedanischen Scharia-Rechtssystem zu bewegen. Es gab diesbezüglich diverse Aufforderungen – sowohl direkt als auch indirekt über CSU-Politiker. Es gibt Stand heute (Januar 2011) weiterhin und nach vielen Monaten KEINE solche Distanzierung von der Scharia! B. Idriz versucht zwar –unter massiven Druck „Distanzierung Ja oder Nein?“ gesetzt– immer wieder eben diese Distanzierung. Dabei kam aber eben bis heute keine solche heraus: entgegen der Rhetorik „es ist keineswegs nur der erste Absatz unseres Deutschen Grundgesetzes, zu dem ich mich bekenne“ und in Leugnung des an vielen Stellen schroffen Gegensatzes zwischen GG und Scharia meint Idriz immer wieder, in gewundenen Worten die Scharia verteidigen zu müssen. Die ganz offensichtlich mit dem GG inkompatiblen Inhalte der Scharia werden in uns vorliegenden langen Schreiben wortreich und geradezu hanebüchen umgedeutet. Wie üblich werden Ungenauigkeiten in der Übersetzung vorgeschoben und letztlich mit irrealer Naivität behauptet, dass er [Idriz] die nicht wegzudiskutierenden Scharia-Vorschriften zu grausamen Bestrafungen und zur Reduzierung der Frauen auf Objekte heute eben anders interpretieren würde. Idriz geht sogar so weit zu behaupten, dass es „die Scharia“ gar nicht gebe (und er sich folglich nicht davon distanzieren könne…), was aber die maßgeblichen Autoritäten hinter 1,5 Mrd Muslimen in Mekka, Kairo, Ankara, Afrika und Asien unter Bezug auf Koran, Hadithen, Fatwensammlungen und Imam Ghazall völlig anders sehen…!

Wäre Idriz nicht das zur heimlichen Taqiyya-Täuschung autorisierte trojanische Pferd gewisser mohammedanischer Kreise (Finanzierung von ZIEM wie gesagt durch das „konservative“ [O-Ton Idriz] Scharia-Scheichtum Sharjah), dann wäre er längst abberufen und wegen Apostasie / „Abfall von der reinen islamischen Lehre“ angeklagt, denn niemand sonst als ein autorisierter „Imam Münchhausen“ [geläufiger Beiname von Idriz] darf in dieser Welt ungestraft bzw. unwidersprochen sagen „Ich-schaffe-mir-meinen-eigenen-Koran-und-meine-eigene-Scharia“. Zwar gab es wohl ernsthafte Versuche in dieser Richtung „historisierende Koranauslegung“: Namen von Islamwissenschaftlern wie Fr. Ücok, Hr. Dursun und Hr. Arsel erinnern dabei an Mordopfer im Namen dieser Historisierungsversuche. Wohlgemerkt in der „säkularen“ und angeblich noch nicht schariatischen Türkei…. Von anderen Verbänden des politischen Islams in Deutschland liegt übrigens (mit Ausnahme des alevitischen Verbands) bis heute noch nicht einmal der Versuch einer Distanzierung von der Scharia vor.

Für gläubige Mohammedaner ist das gelebte heilige Wort des Koran und der Scharia (= „Der Weg Gottes“) eben unabdingbar, ewiggültig, wörtlich zu leben und unveränderlich. Und so ist es auch kein Zufall, dass voll-islamische Staaten eigentlich kein anderes Strafrecht denn die Scharia kennen. Das Wort Allahs genügt – und sobald man in Europa die Macht dazu hat, wird die Gültigkeit der Scharia auch hierzulande gefordert. Wir erleben diese nicht einmal subsidiäre, sondern absolute Anspruchshaltung bereits heute in England, Frankreich und zum Teil auch schon in Deutschland. Das ist der Hauptgrund, warum es keine schriftliche und eindeutige Distanzierung gläubiger Politmoslems von der Scharia geben kann noch je geben wird. Man kann sich von dem (!) „Weg Gottes“ nicht distanzieren – daher darf und wird es auch Imam Idriz niemals tun und so hat er es denn auch explizit bis heute nicht getan. Der koranisch-schariatische „Weg Gottes“ ist unabdingbar göttlich-überlegen gegenüber allen säkularen Menschengesetzen; auch wenn auf diesem Weg Frauen teilenterbt, geschlagen, verhüllt und zum Eigentum degradiert werden – oder wenn auf diesem Weg Hände abgeschlagen, Ungläubige verfolgt und getötet werden oder angebliche Ehebrecherinnen gesteinigt werden müssen … Sogar Idriz selbst konzediert in einer Email wie folgt: „Es gibt Auslegungen und Interpretationen von Gelehrten im Bereich Strafrecht, die mit dem heutigen Verständnis der Menschenrechte nicht kompatibel sind.“ Hört hört. Leider distanziert sich Idriz danach nicht etwa wie gefordert von der unter humanistisch-abendländischer Perspektive völlig ungesetzlichen und illegitimen Scharia, sondern nur von diesen angeblich irrigen Auslegungen. Dummerweise haben just diese Auslegungen aber eine riesige Mehrheit bei den Gelehrten der Umma, die weder ein Penzberger Provinzimam noch die nützlichen Ungläubigen im Münchner Stadtrat je brechen werden.

Die Münchner RotGrüne Stadtverwaltung und speziell auch die CSU-Stadtratsfraktion unterstützen somit eine in der muslimischen Welt und in der muslimischen Theologie praktisch unhaltbare, extreme Minderheitenmeinung, die niemals eine Chance auf ein „reverse takeover“ der 1,5 Mrd Muslime haben wird! Das ganze ZIEM-Projekt ist somit nicht nur unter demokratischen Aspekten niemals mehrheitsfähig, sondern auch unter theologischen Aspekten eine irreale Farce. Es sollte Grenzen der Naivität der CSU-Führung geben – bei Rotgrün muss man leider sogar irreal-gefährliche Multikulti-Ideologie als Motivation hinter der ZIEM-Unterstützung vermuten.

3. Kritik am undemokratischen Planungsvorgehen bei ZIEM und Forderungen

Nach mühsamer, monatelanger Recherche gegen eine Wand des Schweigens stellen sich folgende Fakten zu ZIEM mittlerweile als belastbar dar, wenn auch die offizielle Homepage von ZIE-M Ende Dezember 2010 erst einmal wieder abgeschaltet wurde – vielleicht hätte diese Seite im derzeitigen Planungsstadium zu viel Öffentlichkeit hervorgerufen… :

– Das Projekt ZIEM wird seit mindestens März 2010 von allen Stadtratsfraktionen in München unterstützt …
– … formal ruht das Thema – bei Stadtrat und CSU-Fraktion vermutlich noch bis Juni 2011, falls die Bürger keinen Druck bzgl. Information machen …
– … was den einflussreichen Alois Glück (formal CSU) nicht davon abhält, Imam Idriz bei jeder sich bietenden Gelegenheit massiv zu protegieren und alle Idriz´schen Verdrehungen und Verharmlosungen unreflektiert zu übernehmen oder gar noch rhetorisch zu übertreffen.
– Hinter den Kulissen der RotGrünen Stadtverwaltung wird das Großprojekt aktiv und zügig vorangetrieben.
– Man scheint einen Standort in unmittelbarer Nähe des südlichen Olympiaparks (nördlich Schwere-Reiter-Str./
West-Schwabing) zu favorisieren, was aber bei allem berechtigten Bürgerinteresse weiterhin nicht formal bestätigt wird und so auch nicht zum Gegenstand von Bürgerversammlungen gemacht werden kann! …
– … noch nicht einmal die laufende Standortsuche selbst wird auf explizite Nachfrage beim Chef des Münchner Amts für Wohnungsbau und Migration Rudolf Stummvoll [Grüne] bestätigt und stattdessen völlige Ahnungs-losigkeit behauptet, obwohl derselbe Stummvoll genau zu diesem Thema sogar vom Münchner Merkur als Interviewpartner ausgewählt wurde und selbstredend den Stand der ZIEM-Planung bestens kennt …
– … ein unmögliches, undemokratisches Vorgehen von Verantwortlichen aller Parteien, das bei keinem anderen vergleichbaren Großprojekt mit Ausnahme des per Bürgerbegehren gestoppten Transrapids und des durch massivste Bürgerproteste verhinderten Sendlinger Moscheeprojekts je so zu erleben war.
– Es ist schon heute mehr als naheliegend, dass irgendwann im Herbst 2011, wenn der Planungsstand zu ZIEM partout nicht mehr verheimlicht werden kann, Diskussions-abschreckend gesicherte und in totalitärer Ude-Manier stringent durchgezogene sogenannte „Bürgerversammlungen“ zum Thema stattfinden werden. Erwarten Sie dort Szenen, bei denen rationale und natürlich voll mehrheitsfähige Kritiker von ZIEM mit allen Methoden des stage managements, (Entzug des Rederechts, tumulthafter und physischer Einsatz von lautstarken Claqueuren, überlangen Redebeiträgen der Verwaltung und von bezahlten Auftragsrednern) niedergemacht werden.

Wenn Sie als Bürger dieses Projekt mit allerbesten Argumenten hinterfragen wollen, dann warten Sie nicht auf diese pseudo-demokratischen Versammlungen, sondern fordern Sie JETZT von „ihren“ Politikern Antworten auf die Fragen zu diesem nicht zufällig geheim gehaltenen Projekts. Und fordern Sie Antworten auf die oben genannten Fragen, ohne die das ZIEM-Projekt ein hochgefährliches werden wird! Und fordern Sie selbstredend einen Volksentscheid bzw. ein Bürgerbegehren dazu!

Und falls Sie CSU-Mitglied sind, fordern Sie von Josef Schmid und seiner Stadtratsfraktion eine Antwort auf die Fragen,
– warum ausgerechnet die CSU trotz allerbester gegenteiliger Argumente dieses Projekt unterstützt?
– warum ZIEM als angeblich einfache Ausbildungsakademie für deutschsprachige Imame unbedingt in Bayern, unbedingt mitten in München und dann gar noch massiv und sachfremd aufgeblasen (Moschee, islamisches Gemeindezentrum usw) gebaut werden sollte?
– ob Josef Schmid ernsthaft glaubt, eine Mehrheit der CSU-Mitglieder von diesem nur undemokratisch und vermutlich rechtsunstaatlich durchzusetzenden Projekt überzeugen zu können?
– ob er ernsthaft glaubt, mit dieser Positionierung in Richtung „großstädtisch-progressiver grün-gutmenschlicher CSU“ mehr Neuwähler für die CSU zu gewinnen als er bei den kommenden OB-Wahlen an Stammwählern verlieren wird?
– ob er ernsthaft bei diesen Sätzen aus einem unveröffentlichten Brief bleibt: „Die CSU-Stadtratsfraktion unterstützt das Projekt ZIE-M, weil es die Möglichkeit bietet, gelingende Integration zu verwirklichen. … Der Verein ZIE-M steht für einen neuen, modernen Islamismus [sic, evtl. ist das ein Freud´scher Tippfehler]“ ?

Schon die Fragen zeigen: Eine basisnahe CSU (dito SPD, Grüne) könnte weder denklogisch noch innerparteilich demokratisch auch nur auf die Idee kommen, ein solch absurd verfehltes Projekt „ZIEM“ zu unterstützen und dabei auf eine Mehrheit der Bürger für München als Zentrum des Islams in Europa zu hoffen! Hier herrschen also pure undemokratische Ideologie ohne Argumente und Mehrheiten vor! Jede Behauptung des Gegenteils muss von den Bürgern sofort mit der Forderung nach einem Bürgerbegehren gekontert werden, das (leider aber absehbarerweise) mit allen Mitteln verhindert werden soll. Der Transrapid und sein Milliardenschaden für München wurde per Bürgerbegehren gerade noch verhindert. Der Wahnsinn hinter ZIEM ist noch viel folgenreicher! Fordern Sie Mitsprache in Bürgerversammlungen (vermutlich zuerst im Stadtteil West-Schwabing / Olympiapark). Fordern Sie ein Bürgerbegehren. Fordern Sie echte Repräsentation von „ihren“ Volksvertretern aller Parteien! Gründen Sie eine Bürgerinitiative gegen ZIEM. Fordern Sie rechtsstaatlichen, demokratischen, mündigen, bürgernahen Umgang und eine sofortige transparente Debatte über ZIEM ein! Fordern Sie den CSU-Fraktionsvorsitzenden Josef Schmid dazu auf, Herrn Ude multikulturell nicht noch links zu überholen. Stellen Sie dieses Diskussions-Dossier nach Möglichkeit auf ihre Intranet-Seiten, wozu selbstredend auch die CSU München selbst im Sinne der derzeit wieder einmal vielbeschworenen innerparteilichen Diskussionskultur aufgefordert ist.

Für ein München, das keinesfalls das Zentrum des Islam in Europa [„ZIEM“] werden darf! Wir könnten eine solche Entwicklung später niemals vor unseren Kindern rechtfertigen. Wir sind die Basis, wir sind das Volk!

Rationalist