Scharia in MünchenIn München soll die deutsche Witwe eines iranischen Staatsbürgers, trotz vorhandenem Testament, nur einen Bruchteil ihres Erbes erhalten. Der Grund dafür ist in der deutschen Gesetzgebung zu suchen, in der das Erbrecht des Herkunftslandes des Verstorbenen den Ausschlag gibt.

Dieser war Inhaber einer Firma, die Güter aus dem Iran importierte, was ihm nach Khomeinis Revolution als deutschem Staatsbürger nicht möglich gewesen wäre. Aus diesem Grund verzichtete er auf die Einbürgerung in Deutschland.

Für regelmäßige PI-Leser dürfte eine solche Geschichte nichts Überraschendes sein. So schleicht die Scharia über die Hintertür nach Deutschland, ohne dass bisher juristische Gegenmaßnahmen getroffen wurden. Bemerkenswert ist jedoch, dass diese Meldung nicht irgendwo auf den hinteren Seiten der tz, einem der großen Münchner Boulevardblätter, schamhaft versteckt wurde, sondern mit dem Bild der Betroffenen das Titelblatt zierte. So prangte es dann auch auf allen stummen Zeitungsverkäufern.

Es scheint, dass die Mainstream-Medien nun auch auf den Zug der Islamkritik aufspringen, nachdem es in der Post-Sarrazin-Ära zusehends schwerer wird, diese in die rechte Schmuddelecke zu schieben. Ein weiterer Grund dürfte sein, dass Leserbriefe und Kommentare im Internet einen immer breiter werdenden Graben zwischen der veröffentlichten und der öffentlichen Meinung offenbaren.

Aber wir sollten uns mit Kritik und Häme zurückhalten und jeden verlorenen Sohn (und jede verlorene Tochter natürlich, soviel PC muss selbst bei PI sein) aus dem Lager der Gutmenschen in unseren Reihen willkommen heißen. Es mag auch die Tatsache Hoffnung machen, dass die tz bei einem Artikel über einen 46-(!)jährigen Studenten, der wegen Stalking ins Gefängnis muss, dessen Namen wahrheitsgetreu mit Erdogan C. angibt. Vor einigen Monaten wäre er wohl noch in „Hans M.“ umbenannt worden. So scheint es, dass allmählich auch in westlichen Redaktionsstuben eine kritische Haltung gegenüber der „friedlichsten und frauenfreundlichsten“ aller Weltreligionen salonfähig wird.

Späte Einsicht ist eben immer noch besser als permanente Faktenresistenz.

(Florian Euring “La Valette”, PI-Gruppe München)

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119 KOMMENTARE

  1. Die Münchner dürfen sich langsam Gedanken machen, wo nach Voll-Einführung der Scharia die Steinigungen, die Auspeitschungen, die Häutungen nach Talibanart sowie die vor der Steinigung obligtorischen Vergewaltigungen stattfinden werden.

    Das schöne Isartal nahe der Großhesseloher Brücke wäre doch ein geeigneter Ort.

    Hunderttausende hätten vom Isar-Hochufer einen perfekten Blick auf das Geschehen….

  2. So shariahaft ist das eigentlich zunächst gar nicht. Man umschifft nur geschickt den Gleichheitsparagraphen, Artikel 3 Asatz 2, indem man auf den ursprünglichen Satz zum Thema Gleichberechtigung von mann und Frau zurückgreift. Denn es sollte im GG ursprünglich heißen: „Gleiches ist gleich, Verschiedenes nach seiner Eigenart zu behandeln“ was in der Sharia ja der Fall ist.

    Es ist einer der Mütter des GG zu verdanken, der Juristin Elisabeth Selbert, die diesen Satz ablehnte.
    1994 wurde GG Artikel 3 Absatz 2 „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ ergänzt und zwar dergestalt, dass der Staat den Auftrag hat, die Gleichberechtigung nicht nur einzuhalten, sondern zu f ö r d e r n.*

    Der obige Fall demonstriert natürlich eindeutig, dass der Staat diesem Auftrag nicht nachkommt, und überdies nach einem Grundsatz handelt, der aus gutem Grund nicht ins GG aufgenommen wurde. Dieser Fall ist ein Fall für Karlsruhe. Fertig.

    (* Mehr dazu in Dr Hiltrud Schröters einmaligem Buch: „Das Gesetz Allahs“.

  3. Offensichtlich hat die Ehefrau es aber versäumt, einen Ehevertrag zu schliessen. In jedem islamischen Land ist das eine Wahlmöglichkeit bei Eheschliessung.

    Ich habe bei meiner Hochzeit jedenfalls festgelegt, dass meine Frau alles erbt, was nicht vorher bereits den Kindern überlassen wurde.

    Da beisst dann niemand mehr einen Faden von ab. Dummheit stirbt eben nie aus. Sorry, das für diese Frau sagen zu müssen.

  4. WissenistMacht:

    Ja, aber diese Dame ist von der älteren Garde, ich denke mal, die haben zu einer Zeit geheiratet, in der noch keiner an so etwas gedacht hat.
    Die Väter und Mütter des GG übrigens auch nicht, als der Religionsfreiheitsparagraph geschrieben wurde. Damals hatte ncoh keiner an eine islamische Invasion gedacht und auch nciht daran, dass das Ganze mal missbraucht wird.

  5. Aber wir sollten uns mit Kritik und Häme zurückhalten und jeden verlorenen Sohn (und jede verlorene Tochter natürlich, soviel PC muss selbst bei PI sein) aus dem Lager der Gutmenschen in unseren Reihen willkommen heißen

    🙂
    Das habt ihr schön gesagt. 🙂

  6. #8 remembervienna:

    Trotzdem bleibt es Dummheit. Wenn ich meinen Kindern rate, einen Ehevertrag notariell abzuschliessen, kommen auch die Einwände, ob das nicht ein Hindernis für die Liebe wäre. So ein Blödsinn! Da kann man nicht früh genug dran denken – auch für den Fall eines Ehescheiterns, was ja auch im Moment der Heirat als Option als unrealistisch angesehen wird 😉

  7. Genau das fällt der EU auch auf und es werden Gegenmaßnahmen gefordert!

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5d2ea75058e.0.html

    „Der Ausschuß forderte daher die deutschen Behörden auf, „gezielte Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von Vorurteilen und rassistischer Sprache durch bestimmte Medien, im Internet und in Sportstadien zu ergreifen.“ Zudem müßten besonderer Gesetze beschlossen werden, nach denen eine rassistische Motivation bei Straftaten von der Justiz als erschwerender Umstand berücksichtigt werde.“

  8. #8 remembervienna:

    Die Väter und Mütter des GG übrigens auch nicht, als der Religionsfreiheitsparagraph geschrieben wurde

    Weshalb er ja auch so schnell wie möglich abgeschafft gehört und durch die allgemeine Meinungs- und Gewissensfreiheit ersetzt werden muss.

    Aber allein die Erwähnung solch logischer Überlegungen ruft – wie immer – einen Sturm der Entrüstung bei unseren Fanatikern hervor 🙂

  9. Zum Thema Erbe/Geld fällt mir ein: Hier hat mal jemand nachgerechnet: Die wahre Steuerbelastung! ( http://kehrusker.net/images/stories/Steuerbelastung.pdf )
    Da kann man sicherlich an der einen oder anderen Annahme herummeckern, die die grobe Aussage, dass ca. 50 – 80 % des erarbeiteten Geldes wieder an den Staat zurückfließt, stimmt!

    Beispiel daraus: Angestellter kostet 12 x 5.200 Euro, bekommt aber nur 12 x 2.400 Euro netto, und bei seinen Einkäufen sind bis zu 19 % Mehrwertsteuer enthalten: Bleiben max. 2.000 Euro echte Kaufkraft von den 5.200 Euro.
    (Und arbeitet ca. 10 Monate im Jahr.)

    Wir leben längst in einer sozialistischen/kommunistischen Diktatur!
    Und wenn man dann noch genauer hinsieht, wie der Staat unser Geld veruntreut, wird einem ganz schlecht! Parasiten ‚raus!!!

  10. Na, wenn die jetzt Schneid und Geld hat, dann sollte sie sich schleunigst durch die Instanzen bis zum Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte klagen!!

  11. #13 WissenistMacht (12. Dez 2010 16:21)

    Weshalb er ja auch so schnell wie möglich abgeschafft gehört und durch die allgemeine Meinungs- und Gewissensfreiheit ersetzt werden muss.

    Wie allgemein hätten wir es denn gerne???

    Ich erkenne noch nicht ganz den Gewinn im Kampf gegen den Islam!

  12. Deutschland ist ein Dhimmi-Staat mit begrenzten Hoheitsrechten. Deshalb muß es immer gegenüber anderen einen Pflock zurückstecken!
    Der zweite Weltkrieg ist noch nicht vorbei. Der erste war ja gerade erst vergangen.
    Rechte Propaganda?
    Augen auf! Nur das erklärt viele Erscheinungen!

  13. #1 WahrerSozialDemokrat (12. Dez 2010 15:52)

    Gleich Cosmo-Dhimmi-TV WDR 16:00 Uhr
    http://www.wdr.de/tv/cosmotv/

    ———————-

    Wieder eine reine Werbesendung. Nur Prof. Pfeiffer wird angegriffen – es gehe hier doch um Menschen und nicht um Zahlen! Sarrazin lässt grüßen.

  14. Ein Zitat für alle Islamromatiker und Pauschalumarmer.

    „Ich muss sagen, ich habe gegen den Islam gar nichts, denn er erzieht mir in dieser [muselmanisch-bosniakischen SS-] Division namens Handschar seine Menschen und verspricht ihnen den Himmel, wenn sie gekämpft haben und im Kampf gefallen sind. Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion!“

    Heinrich Himmler(NSDAP)

  15. „Rosemarie N. geht es nicht ums Geld, davon sei ohnehin nicht viel da, sondern um das Prinzip. Sie hat für die gemeinsame Firma ihren Beruf bei der Bahn aufgegeben. Sie hat die Sprache ihres Mannes gelernt und dessen Religion angenommen.“

    Naja. Ich schreib nicht „selbst Schuld“. Ich denke es mir aber ;).

    Wer sich in die Scheiße legt, muss sich nicht wundern wenn es anschließend stinkt.

  16. #15 WSD:

    Ich erkenne noch nicht ganz den Gewinn im Kampf gegen den Islam!

    Das ist auch nicht ganz einfach in wenigen Sätzen zu erklären. Ich hätte es gern gesehen, wenn @argutus hierzu einen Artikel verfasst hätte. Uns mangelt es aber beiden an ausreichenden juristischen Kenntnissen, um der Konsequenzen absolut sicher zu sein.

    Deshalb nur kurz: Wenn Du das Wort „Freiheit“ durch „Privileg“ ersetzt, siehst Du bereits etwas klarer, dass ein Privileg von all denen in Anspruch genommen werden kann, wenn es ihnen auf Grund der „Religion“ zusteht. Da es uns aber nicht gelingen wird, den Islam vollständig seiner „Religiosität“ zu entkleiden, werden die Moslems immer fordern, was die anderen bereits haben, obwohl diese es nicht nötig haben.

    Ein Mini-Beispiel: Wenn ich meinen Kindern die Ohren abschneide, komme ich mit Sicherheit wegen schwerer Körperverletzung an Schutzbefohlenen hinter Gitter, das Sorgerecht wird mir aberkannt usw. usf.! Und das zu Recht! Mache ich Vergleichbares (z.B. die Vorhaut des Penis statt der Ohren) aber unter Inanspruchnahme des „Religionsprivilegs“
    so bleibe ich straffrei.

    Macht das wirklich Sinn?? Sei logisch, mein Lieber 😉

  17. Die Systeme (Zivilgesellschaft versus Theokratische Diktatur) passen nicht zueinander und Multi-Kulti ist eine Farce, erdacht von unseren kommunistischen Schwachmaten.

    Pech für die Frau, wo doch die Frauen, angeblich doch die besseren und klugen Menschen laut feministischer Ideologie, wieder einmal nichts begriffen haben.

    Nichts ist aufklärender als die Realität. Ist doch wunderbar, wenn die Mainstream Qualitätsjournaille noch die Fähigkeit besitzt, über die eigenen Konstrukte zu fallen.

  18. Bei mir im Vorort hängt doch tatsächlich so eine SPD Schaukasten direkt an der Hauptstrasse. Die ROTEN wünschen ein frohes Fest. Yo, das sollen sie bekommen. Wenn ich fertig bin mit bekleben. 🙂

  19. #21 WissenistMacht (12. Dez 2010 17:11)

    Dem Gedankengang kann ich folgen und bzgl. nicht medizinisch indizierter Vorhautverstümmelung bin ich als Christ fein raus! Tatsächlich halte ich das auch für ein Ritual vergangener Zeit, wo sie mangels Hygiene Sinn machte, ähnlich dem Schweinefleischverbot oder dem Schächtritual!

    Das mag an Bedeutung auch nicht unbeachtet bleiben, aber das Problem im Islam steckt mehr im Hirn als unter der Vorhaut zu erkennen ist! Und da scheint mir eine „allgemeine Meinungs- und Gewissensfreiheit“ eher ein Liberalisierungsansatz zu sein, ähnlich der „Allgemeinen Menschenrechte“ die dann doch nur unter Vorbehalte von Religionen existieren und allen alles erlauben wollen und in sich widersprüchlich sind!

  20. Unterstützer der Islamisierung Schleswig-Holsteins: Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld (SPD) und CDU-Ministerpräsident Carstensen. schönfeld wir kennen dein wahres gesicht .die zeit der gerechtigkeit wird kommen .

  21. # 2

    Da könnte man doch gleich ein Event anlässlich des Oktoberfestes draus machen….

    Statt 3 Bälle auf Büchsen, könnten doch 3 Steine auf Köpfe geworfen werden.

  22. wurde schon öfter drauf hingewiesen, aber trotzdem:

    Rosemarie N. geht es nicht ums Geld, davon sei ohnehin nicht viel da, sondern um das Prinzip. Sie hat für die gemeinsame Firma ihren Beruf bei der Bahn aufgegeben. Sie hat die Sprache ihres Mannes gelernt und dessen Religion angenommen. Sie kennt sich gut in dessen früherer Heimat aus – so wie die meisten deutschen Frauen und Männer, die einen ausländischen Partner lieben.

    Grundsätzlich sollte man mit der Annahme dieser problematisch Religion „aus Liebe“ oder sonstwas ziemlich zurückhaltend sein. Am besten sich erst mal vorher informieren. Das ist natürlich bei der bedauernswerten Frau zu spät, aber bei vielen anderen noch nicht……

  23. Tja, das kommt davon, wenn eine Frau zum Islam konvertiert, ohne sich vorher gründlich über ihre Stellung als muslimische Ehegattin zu informieren. Heutzutage zum Beispiel bequem bei http://www.1001geschichte.de, Zugang zu den Originalquellen der Scharia gab’s natürlich früher schon.

  24. # 2

    Da könnte man doch gleich ein Event anlässlich des Oktoberfestes draus machen….

    Statt 3 Bälle auf Büchsen, könnten doch 3 Steine auf Köpfe geworfen werden. 3 Würfe 5 EUR für einen guten Zweck, eine neue Moschee in München. Bürgermeister Ude reicht die Steine…

  25. # 24

    Bisher hatte ich gedacht, Hirn und Vorhaut bei Moslems ist in direkter Verbindung??

  26. #24 WSD:

    Und da scheint mir eine „allgemeine Meinungs- und Gewissensfreiheit“ eher ein Liberalisierungsansatz zu sein

    Und wenn Du nun noch genauer hinschaust, wirst Du erkennen, dass dies in Wahrheit die „höhere“ Freiheit ist, unter der man auch die so genannte Religionsfreiheit (unter Beachtung der allgemeinen Gesetze, z.B. Verbot der Verstümmelung Schutzbefohlener) subsummieren muss.

    Man darf diese Freiheit nur nicht unter Vorbehalt etwa nach Sinn der Kairoer Erklärung stellen. Sie muss allgemein und universal gelten – mit Rechtsanspruch der Betroffenen – und einklagbar sein wie die meisten unserer grundgesetzlichen Werte auch.

    Nur dann wird natürlich ein Schuh daraus, nicht als Lari-Fari-Konstruktion. Du siehst, warum wir davor zurückschrecken, uns hierzu juristisch zu äussern. Aber es wäre es wert, wenn sich ein Verfassungsrechtler dieser sache einmal annähme. ich befürchte nur, dass die religiöse Lobby wie üblich zu stark ist und jeden Ansatz zur Diskussion bereits ersticken würde.

    Also werden wir dem Islam wohl freie bahn lassen müssen! Das wolltest Du doch, wenn Du bei diesem Punkt Vorbehalte hast, oder? 🙂

  27. Mir kommen die Tränen! Die arme, arme Witwe!

    Und das wusste die vorher nicht? Das kümmerte die nicht? Sie stellte keine Fragen danach? Unternahm auch nichts in dieser Hinsicht? Auch nach so langer Zeit nicht?

    Selber schuld! Man sollte eben nicht blind heiraten ggf. die Finger von lassen! – Die weibliche Seite der Menschheit ist wohl doch nicht so klug bzw. gescheit wie Feministen uns gern weismachen wollen. Die sind meist auch nur hoffnungslos hormongesteuert!

  28. Was würden wohl unsere linksgrünen Kulturbefürworter dazu sagen, wenn sich in einer interkulturellen Ehe ein deutscher Mann fremdkultursensibel nach dem Scharia-Scheidungsrecht von seiner Ehefrau mit Bereicherungshintergrund trennen würde??

    Nach einem dreimaligen „ich verstosse dich“, gültig ist auch die Übermittlung per SMS oder E-Post, ist die Ehe geschieden.

    Ohne Zugewinn- oder Rentenausgleich sowie ohne Unterhaltspflicht.
    Lediglich den Kaufpreis die Morgengabe muss der Ex-Ehemann an die Familie der Frau zurückgeben.
    Und die Kinder bleiben selbstverständlich beim Vater, Frau hat unter der Scharia keine grossen Rechte.

  29. #35 nicht die mama:

    Von der aktuellen Gesetzgebung in islamischen Ländern haben Sie wohl nicht viel Ahnung. Was Sie sagen bezieht sich auf die Situation in Saudi-Arabien und teilweise im Iran. Woanders sieht es völlig anders aus!

    Bitte nicht immer diese Verallgemeinerungen.

    Ich habe mich vor meiner Ehe sehr genau darüber informiert, unter welchen Bedingungen ich denn davon gegebenenfalls wieder loskommen kann (ich habe es nicht vor!), denn nur Wissen ist Macht 🙂

    Aber das wollen Sie ja sicher nicht hören.

  30. #14 MartinP (12. Dez 2010 16:21)

    Leider nicht ganz korrekt MartinP !!

    Bei eine Bruttogehalt von 5.200,- bleiben dem Angestellten 2.856,15

    Und ohne Kirchensteuer sogar 2.955,64

    Immer noch schlimm genug, aber wir wollen bei der Wahrheit bleiben !

  31. #21 WissenistMacht (12. Dez 2010 17:11)

    Darf ich?

    Wenn man den Religionsfreiheitsgrundsatz streicht, fallen alle Bevorzugungen und Sonderrechte für alle Religionen weg und es gilt automatisch der Grundsatz der Meinungs- und Redefreiheit.

    Für einige Religionen, gerade für das Christentum, ändert sich dadurch rein garnichts, da diese Religionen bereits den Sprung zur Trennung von Weltlich und Geistlich geschafft haben.

    Speziell für den Islam würde sich aber vieles ändern.
    Jegliche Bevorzugung und alle Sonderrechte wären ab sofort abgeschafft.

  32. #15 WahrerSozialDemokrat (12. Dez 2010 16:29)

    „Ich erkenne noch nicht ganz den Gewinn im Kampf gegen den Islam!“

    Es geht ja nicht nur um den brutalen Islam, es geht ja z.B. auch um das Christentum, das kompletten Nonsens verkündet (wie sollen denn z.B. die Toten aus den Gräbern zurückkommen?) und die Anhänger nach allen Regeln der Theologen-Künste zu gängeln sucht.

    Religion ist Privatsache. Staat und Religionen gehören strikt getrennt. Da ist der Vorschlag von WiM schon passend.

    Was ich an dem hiesigen Fall als Nicht-Jurist nicht so ganz verstehe, ist, dass doch ein Testament existiert.
    Ist das unwirksam? Wenn ja – warum?

  33. #36 WissenistMacht (12. Dez 2010 17:52)

    Natürlich will ich das hören.

    Sie bestätigen mich ja nur, indem Sie die Region, in die diese Regeln gelten, präzisieren.

    Muss ich mich eben von einer Saudi-Araberin scheiden lassen, um den Zorn der Guten auf mich zu ziehen und ein Grundsatzurteil zu provozieren. ;.)

  34. #38 nicht die mama:

    Genau so ist es!!

    Die Erkenntnis hierfür muss sich nur durchsetzen. Wäre es nicht schön, wenn das endlich alle begriffen? Es wäre unendlich viel gewonnen, speziell auch für unseren Kampf!

  35. #6 WissenistMacht (12. Dez 2010 16:06)

    Offensichtlich hat die Ehefrau es aber versäumt, einen Ehevertrag zu schliessen. In jedem islamischen Land ist das eine Wahlmöglichkeit bei Eheschliessung.

    Ja, aber was ist wenn der Ehevertrag den iranischen Rechtsnormen widerspricht, insbesondere zum Erbrecht? Ich kenne mich zu wenig im iranischen Recht aus um sagen zu können was möglich wäre, aber ich nehme mal an dass es sich strenger an den koranischen Vorschriften orientiert als das tunesische.
    Und im konkreten Fall lag ein in Deutschland aufgesetztes und notariell beglaubigtes Testament vor, welches wegen Widerspruch zum iranischen Recht übergangen wurde.

  36. #42 WissenistMacht (12. Dez 2010 18:04)

    Völlig ohne Kritik an Ihnen üben zu wollen….manchmal zahlen sich Formulierungen in einfacher, nicht-akademischer, Sprache aus.

    😉

  37. #40 Rechtspopulist:

    Was ich an dem hiesigen Fall als Nicht-Jurist nicht so ganz verstehe, ist, dass doch ein Testament existiert.
    Ist das unwirksam? Wenn ja – warum?

    Bei Abschluss eines Ehevertrages – den der „Standesbeamte“ (in Wahrheit gibt es den hier nicht, sondern es ist der Bürgermeister)
    den jungen Paaren dringend anempfiehlt, bleibt dieser immer gültig. Testamente können sich dabei immer nur auf den ungeregelten Rest beziehen, oder das, was laut Ehevertrag nicht der Ehefrau zusteht (oder auch vice versa, die Frau kann ja auch wohlhabender sein 😉 ). MaW: ein Testament kann niemals einen gültigen Ehevertrag aushebeln.

    Ansonsten wollte ich – aus guten Gründen – die Diskussion über Religionsprivilegien nicht ausweiten und habe mich auf einen Mini-Punkt beschränkt.

  38. # 35

    Kost und Logie kann der Mann auch noch abziehen von der Morgengabe….

    Da bleibt nichts übrig!!

  39. ot: „Bei Freizeitturnier – 33-Jähriger niedergestochen“

    s.a. BILD-News: „Freizeit-Fußballer niedergestochen“

    http://heute-bayern.de/

    STOCKSTADT, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Sonntagmittag ist ein zunächst verbaler Streit zwischen zwei Männern in der Frankenhalle eskaliert. Ein 28-Jähriger stach mit einem Messer mehrfach auf seinen 33-jährigen Landsmann ein. Der Täter wurde festgenommen. Der Verletzte musste in eine Klinik eingeliefert werden.

    aha, ein Landsmann sticht also einen anderen Landsmann nieder…äh… bitte was ist denn ein Landsmann ? Sind wir nicht alle irgendwie Landsmann? 🙂

  40. #32 WissenistMacht (12. Dez 2010 17:44)

    Also werden wir dem Islam wohl freie bahn lassen müssen! Das wolltest Du doch, wenn Du bei diesem Punkt Vorbehalte hast, oder?

    Das ist schon frech! Da du meine Bedenken einfach ignorierst und mir das Gegenteil unterstellst!

    Ich habe Vorbehalte gegenüber Liberalisierung! Und die scheinen mir auch nicht unbegründet zu sein, wenn ich mich so umschaue! Denn der liberale Grundgedanke verhindert jede Ein- oder Ausgrenzung und Bekenntnis!

    Außerdem ist das Problem der Beschneidung ein Problem der Ausnahmen und somit ein Problem der Liberalisierung! Recht auf Körperlicher Unversehrtheit gibt es allgemein im Grundgesetz und wird durch liberales Gedankengut mit Ausnahmen abgeschwächt! Ähnlich dem Schächten…

    Grundsatzdiskussionen regeln nichts, wir müssen nur die Ausnahmen/ Relativierungen/ Liberalisierungen in den Unterparagraphen abschaffen! 😉

  41. #45 WissenistMacht (12. Dez 2010 18:10)

    MaW: ein Testament kann niemals einen gültigen Ehevertrag aushebeln.

    Stimmt.

    Das Testament besagt, dass der Nachlass nach dem testamentarisch bekundetem Willen des Erblassers -innerhalb der Gesetze- verteilt wird.

    Bedenklich ist hier, dass ganz still und heimlich in Deutschland die Gesetze von Fremdstaaten zur Anwendung kommen und die Gesetze Deutschlands zurückgestellt werden, wenn eine der betroffenen Personen eine nichtdeutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

    Überspitz ausgedrückt könnte unter dieser Betrachtungsweise der Rechtsordnung morgen eine Steinigung nach afghanischem „Recht“ in Deutschland durchgeführt werden.

  42. #29 Wirtswechsel (12. Dez 2010 17:41)

    Tja, das kommt davon, wenn eine Frau zum Islam konvertiert, ohne sich vorher gründlich über ihre Stellung als muslimische Ehegattin zu informieren.

    Blödsinn. Wenn sie nicht zum I übergetreten wäre, hätte trotzdem iranisch-schiitisches Erbrecht gegolten, denn die Religion des Mannes zählt (und wenn der aus dem I ausgetreten wäre, hätte es immer noch gegolten, da ein solcher Austritt nach iranischem Recht ja illegal und damit unwirksam ist). Im Übrigen war der Mann zum Schweinefleischessen und Biertrinken übergetreten.

  43. Und da Rechtspopulist wieder die Christenkeule schwingen muss, verabschiede ich mich aus der bis dahin angenehmen Diskussion!

    Ansonsten stimme ich #38 nicht die mama zu!

    Aber das war auch nicht mein Problem. 😉

  44. #43 dergeistderstetsverneint:

    Die Antwort finden Sie – glaube ich – unter #45. Das gilt im Übrigen in allen islamischen Ländern: Ehevertrag vor Testament. Ich habe daher nie ein Testament verfasst. Es gibt ja über den Ehevertrag hinaus nichts mehr zu verteilen 😉

    Selbst gesetzt den Fall, meine Kinder würden trotz Abfindungen irgendwelche Ansprüche stellen (was sie wohl nicht tun werden) hätten sie damit keinerlei Chance. Das wissen die auch 😉

    Zu einer Frage weiter oben, das Sorgerecht betreffend: Hier wird es in über 80% der Fälle an die Mutter gegeben. Eine Teilung wie in D gibt es noch nicht, ist aber im Gespräch.

  45. #48 WSD:

    Ich wollte nicht „frech“ sein, sondern Dir nur etwas überspitzt die Konsequenzen Deiner Argumentation klarmachen.

    Und den @Rechtspopulisten habe ich ja bereits gebeten, das Thema nicht auszuweiten. Das stört nur die hier anliegende Fragestellung 😉 Also: nicht ausklinken!

  46. #49 nichtdiemama:

    Da ist was dran! Es sollte überdacht werden. Ich weiss aber nicht, wie das in das allgemeine Gebot der Rechtssicherheit passen soll. Ich sage ja: hier müssen Juristen ran. Dazu sind wir einfach nicht in der Lage, leider 😉

  47. #53 WissenistMacht (12. Dez 2010 18:34)

    Geht aber nicht anders! Ich will mich mit dem einfach nicht mehr beschäftigen! Dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade!

    Ausserdem scheint gerade wieder ein alter Troll unterwegs zu sein!

  48. Gute reportage bei Mona Lisa ZDF über die Herbert-Hoover-Oberschule mit ihrem „speziellem“ Migrantenanteil. Der „knallharte“ Direktor greift durch und schafft dadurch ein gutes Lernklima. Was bei der nur leicht gutmenschlichen reportage klar herauskommt: In solchen Schulen geht es nur noch so (wenn überhaupt). Das ist die einzige Schlußfolgerung aus dem Filmchen, aber immerhin.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1212268/Klare-Regeln-fuer-die-Schueler#/beitrag/video/1212268/Klare-Regeln-fuer-die-Schueler

  49. #54 WissenistMacht (12. Dez 2010 18:37)

    Eben, wie diese Praxis der fremdstaatlichen Rechtsanwendung innerhalb deutscher Grenzen zum Grundsatz der Rechtssicherheit passt, will sich mir ebenfalls nicht erschliessen.

    Wenn man sich so manche andere Gerichtsurteile bei gemischtethnischen „Streitfällen“ so ansieht, könnte man glatt auf den Gedanken kommen, dass die Anwendung fremdstaatlichen Rechts nicht nur auf das Erbrecht beschränkt ist.

  50. Hätten wir echte Politiker mit Rückgrat und keine bekifften 68-er Dilettanten und andere Träumer, die nur an ihre Parlamentspensionen denken, dann würde die Devise lauten: Wie Ihr uns, so wir Euch!
    Keine Kirchen – keine Moscheen, keine Rechte, Gleichbehandlung und Sicherheit für Christen – keine solche hier für Moslems (und andere), kein Öl – keine Technik … keine Leistung (außer Kinder zeugen und kriegen) – keine Sozialhilfe, keine Deutschkenntnisse – wir auch nix verstähn …

  51. #52 WissenistMacht (12. Dez 2010 18:30)

    Das gilt im Übrigen in allen islamischen Ländern: Ehevertrag vor Testament.

    Das ist schon klar. Es ging mir aber um etwas anderes: Angenommen sie hätten einen Ehvertrag geschlossen, in welchem die Frau als Alleinerbin im Falle des Ablebens des Mannes eingesetzt wurde. Hätte man so einen Vertrag im Iran überhaupt schließen bzw. dort notariell beglaubigen können (denn auch Ehevertäge müssen sich ja im Rahmen des geltenden Rechts bewegen)? Bzw., wenn man ihn in D geschlossen hätte: Was hätte dann Vorrang, der Ehevertrag oder das iranische Erbrecht?

  52. #61 dergeistderstetsverneint:

    Angenommen ein solcher Ehevertrag würde existieren, dann wäre er im Iran gültig und jegliches ihm widersprechendes Testament wäre wirkungslos.

    Inwieweit das in D anerkannt werden muss, bleibt natürlich die Frage (siehe Diskussion mit nicht die mama).

  53. @ #2 hypnosebegleiter

    Die Münchner dürfen sich langsam Gedanken machen, wo nach Voll-Einführung der Scharia die Steinigungen, die Auspeitschungen, die Häutungen nach Talibanart sowie die vor der Steinigung obligtorischen Vergewaltigungen stattfinden werden.

    Die Theresienwiese wäre nicht gut geeignet? Oder das alte Stadion der 60er, wenn die mal neu bauen dürfen? Verzeihung, ich frage als Ortsfremder, der vielleicht die Gelegenheit nutzen möchte, rechtzeitig einen kleinen Grundstücksanteil zu kaufen.

  54. Erstens zu:
    #38 nicht die mama (12. Dez 2010 17:56)

    Meine volle Zustimmung, ein guter Vorschlag.

    Zweitens:

    Das ist kein Schariaproblem, sondern eine Frage die das Erbrecht in Deutschland betrifft. Für die Dame tut es mir echt leid, aber solche Dinge müssen zu Lebzeiten so geregelt werden, damit man beim Ableben seines Ehepartners nicht mittellos dasteht.
    Das ist ein Problem das alle Deutsche mit ausländischem Ehepartner betrifft.

  55. Hier habe ich eben eine neue Petitiion entdeckt, Ende 19.01.2011

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=15475

    Text der Petition

    Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass es zur Gefahrenabwehr von Terror eine Gesetzesänderung gibt, die die Bundeswehr zum Bevölkerungsschutz im Inneren unseres Landes berechtigt.
    Begründung

    Ich begründe wie folgt : Liegen gesicherte Erkenntnisse vor, dass es zu einem eindeutigen Terrorangriff aus dem Ausland auf unser Land kommt, so muss die Bundeswehr hier im Rahmen der Landesverteidigung und auch im Sinne des Bevölkerungsschutzes, wozu der Staat in der Gefahrenabwehr vorrangig eine Verpflichtung hat, eingesetzt werden.
    Da der Terror Krieg ist, der unsere Lebensweise und die Demokratie zerstören will und wir uns hiervor schützen müssen, ist es unumgänglich, die Bundeswehr gemäß Ihrer Aufgaben und Verpflichtung heranzuziehen. Gibt es keine eindeutigen Gesetze, die einen Einsatz regeln, sind diese zu schaffen bzw. ist im Grundgesetz eine Änderung vorzunehmen .
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    Diskutieren Sie mit!

    Na dann, viel Spaß:)

  56. Die Einbeziehung fremdes Rechts ist in Deutschland auf das Zivilrecht beschränkt, und dazu zählt auch das Erbrecht.

    Steinigung als Todesstrafe, also Teil des Strafrecht, unterliegt dem deutschen Strafrecht und ist in Deutschland natürlich verboten.

    An diesem Fall erkennt man sehr schön, mit welchen Problemen sich angeblich multikulturelle Gesellschaften herumplagen müssen.

    Es gab vor einigen Jahren auch Fälle deutschen EU-Personals, wo sich deutsche Ehefrauen sich ihrer Männer entledigen wollten und krass erstaunt waren, dass sie nach belgischen Zivilrecht geschieden wurden. Konkret bedeutete das, „Geh arbeiten Süsse, es gibt nur für kurze Zeit ein Übergangsgeld.“

    Dummgelaufen, aber Recht.

  57. @ 63 Fensterzu

    Die Wiesn hat das nicht verdient.Und die 60er steigen womöglich doch noch auf.

    Alternativstandorte die Rieselfelder bei Ismaning, Hasenbergl oder gleich draußen in FFB. Die fahren sowieso wie die gesengten Säue mit ihren Autos in München rum….

  58. @ #56 Martin Schmitt

    Gibt es keine wichtigeren Themen?

    Nein:

    Bemerkenswert ist jedoch, dass diese Meldung nicht irgendwo auf den hinteren Seiten der tz, einem der großen Münchner Boulevardblätter, schamhaft versteckt wurde, sondern mit dem Bild der Betroffenen das Titelblatt zierte.

    Eine der Überschriften der tz lautet: „Islamisches Recht in München“

  59. Scharia auch in Stockstadt/Würzburg

    Freizeit-Fußballer niedergestochen

    Ein Streit bei einem Freizeit-Fußball-Turnier im Landkreis Aschaffenburg endete am Sonntag blutig: Ein 28 Jahre alter Zuschauer stach in der Frankenhalle von Stockstadt einen 33 Jahre alten Spieler mit einem Messer nieder. Wie die Polizei in Würzburg mitteilte, überwältigten andere Zuschauer den Täter und übergaben ihn der Polizei. Der 33-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

    http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=15035556.html

  60. @ #70 hypnosebegleiter @ 63 Fensterzu

    Und die 60er steigen womöglich doch noch auf.

    Entschuldigung, daran habe ich nicht gedacht. Dafür schäme ich mich jetzt wirklich!

  61. Selber Schuld, was lässt sie sich auch mit solchen ein?! Und jetzt erzähl mir bitte keiner „wo die liebe hinfällt…“

  62. #75 Timo78:

    Welch ein Unsinn! Natürlich ist Liebe nicht festlegbar. Sie kommt wie ein Tsunami und jeder Widerstand ist zwecklos. Sonst könnte man ja Ehen gleich arrangieren, falls Ihnen das lieber ist. Das ist schlicht und einfach herzlos!

  63. @ #73 Vergeltung

    Freizeit-Fußballer niedergestochen

    Es ist so peinlich, wie man bei solchen Meldungen Stück für Stück unseren Qualitätsmedien die Wahrheit aus der Nase ziehen muss, die bei einem herrenlosen Lebkuchenmesser sofort wissen, dass es sich nur um einen Nazi mit Schlangentätowierung handeln kann:

    Bei einem Fußball-Freizeit-Turnier mit mehreren Mannschaften türkischer Abstammung …

    Ceterum censeo: Mit den Politikern müssen die Journalisten hängen, die feigen Säue.

  64. @ #78 WissenistMacht #75 Timo78:

    Welch ein Unsinn! Natürlich ist Liebe nicht festlegbar. Sie kommt wie ein Tsunami und jeder Widerstand ist zwecklos.

    Jetzt hast du dich aber verraten – 🙂 – natürlich stimme ich dir voll zu!

  65. #73 Vergeltung
    Scharia auch in Stockstadt/Würzburg.
    Freizeit-Fußballer niedergestochen

    In der Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg wird auch die türkischer Herkunft von Täter und Opfer genannt:

    STOCKSTADT, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Sonntagmittag ist ein zunächst verbaler Streit zwischen zwei Männern in der Frankenhalle eskaliert. Ein 28-Jähriger stach mit einem Messer mehrfach auf seinen 33-jährigen Landsmann ein. Der Täter wurde festgenommen. Der Verletzte musste in eine Klinik eingeliefert werden.

    Bei einem Fußball-Freizeit-Turnier mit mehreren Mannschaften türkischer Abstammung war es gegen 13.00 Uhr zwischen einem Zuschauer und einem der Spieler zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. In deren Verlauf zog der Zuschauer plötzlich ein Messer und stach auf seinen Landsmann ein.

    Der 28-Jährige konnte von anderen Zuschauern überwältigt und anschließend der Polizei übergeben werden. Bei dem 33-Jährigen erfolgte noch in der Halle eine notärztliche Versorgung. Anschließend wurde der Mann mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert.
    Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen. Auf
    Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wird der 28-Jährige am Montag
    der Ermittlungsrichterin zu Haftprüfung vorgeführt.

    http://www.polizei.bayern.de/unterfranken/news/presse/aktuell/index.html/128272

  66. zu #70 Antidote (12. Dez 2010 18:57)

    Das Steinigungsbeispiel war ja bewusst als überspitzt bezeichnet.

    Gut, die Anwendung fremdstaatlichen Rechts beschränkt sich angeblich auf das Zivilrecht.

    Wie würde es denn bei normalen Verträgen aussehen, welche zwischen Deutschen und Ausländern geschlossen werden?
    Zählt deutsches Recht oder türkisches, libanesisches, italienisches oder spanisches Recht?

    Kaufe und verkaufe nie bei/an Ausländer, wenn du rechtlich abgesichert sein willst?
    Schliesslich könnten ja in deren Heimat Gesetze gelten, gegen die dieser Handel verstösst.

    Verkehre und spreche als Deutscher nie mit Ausländern, wenn du rechtlich angesichert sein willst?
    Schliesslich könnte es in deren Heimat Gesetze geben, nach denen man sie unwissentlich beleidigt.

    Aber hallo, wenn das mal nicht „böse“ und „Nazi“ ist.

    Die Rechtssicherheit innerhalb der Staatsgrenzen ist m.E. eine Grundvoraussetzung jedes Staates.

    Fehlende Rechtssicherheit zerstört das Vertrauen des Bürgers in seinen Staat und seine Gerichtsbarkeit.

  67. #53 WahrerSozialDemokrat (12. Dez 2010 18:21)

    „Und da Rechtspopulist wieder die Christenkeule schwingen muss, verabschiede ich mich aus der bis dahin angenehmen Diskussion!“

    Es war und ist meine Kernaussage, dass ich Religion als Privatsache sehe.
    Du selbst schwingst gerade mal wieder die Keule des religiösen „Beleidigt-Seins“.

    #47 WissenistMacht (12. Dez 2010 18:10)

    Aber die beiden sind doch ganz normal nach deutschem Recht verheiratet gewesen?!?

    Was mich interessiert ist, warum hier in Deutschland ein Testament plötzlich keine Gültigkeit gegenüber irgendwelchen Gesetzen der Sharia haben soll, die im Horror-Iran gültig sind, aber bereits den Gleichberechtigungsgrundsatz unseres Landes zuwiderlaufen.

  68. #82 Fensterzu:

    Jetzt hast du dich aber verraten

    In der Liebe zu meiner Frau verrate ich mich gern 😉

  69. #65 WissenistMacht (12. Dez 2010 18:50)
    Ein im Iran als rechtsgültig anerkannter Ehevertrag hätte natürlich Vorrang vor der iranischen gesetzlichen Erbfolge, und käme dann auch in D zur Anwendung. Aber was ist wenn der Vertrag zwar in D, aber nicht im Iran anerkannt wird, weil er geltenden iranischen Rechtsnormen widerspricht? Hat dann der Ehevertrag Vorrang oder das iranische Erbrecht? Ich sehe schon, ich werde kleinlich. Wollte nur meine Zweifel ausdrücken dass ein Ehevertrag wirklich alle Probleme beseitigt hätte.
    Ein Familienmitglied von mir von musste übrigens bei seiner Eheschließung in Deutschland beim Standesamt einen Beleg vorbringen, dass der Vater seiner Zukünftigen entweder der Eheschließung zustimmt oder bereits verstorben ist, weil das eben so geltendes Recht in ihrem Herkunftsland ist oder zumindest angeblich damals war (bevor jemand fragt: sie mussten nicht auf erfahrene Giftmischer zurückgreifen, der Vater war froh ein Weib weniger im Haus zu haben).

  70. #85 Rechtspopulist:

    Ich weiss nicht, nach welchem Recht die beiden verheiratet waren. Wenn es nach unserem Recht war, gilt natürlich unser Recht. Da gibt es keine fremdnationalen Ausnahmen 😉

    Aber offensichtlich sieht es hier ja anders aus.

  71. #87 dergeistderstetsverneint:

    Ja in der Tat, da werden Sie sehr speziell. ich weiss es auch nicht 😉

    Und das bei meinen Erfahrungen in einem arabischen Land und vor allem bei meinem mühsam erarbeiteten Nick. es ist eine Schande 🙂

  72. “Polizei warnt vor Einzelfällen™ in deutschen Städten”

    http://www.welt.de/politik/ausland/article11580712/Polizei-warnt-vor-Einzeltaetern-in-deutschen-Staedten.html

    da hätt jetzt echt keiner mit gerechnet, dachten wir doch alle es würden sich erst zehntausende Muselmanen vor den Toren unserer Städte zum Ansturm sammeln…

    aber seit wann muss eigentlich vor Einzelfällen™ gewarnt werden? Liegt es nicht gerade im Wesen des Einzelfalls™, ein Einzelfall™ zu bleiben…?

  73. PI sollte lieber mehr Werbung für Petition gegen das SV-Abkommen mit der Türkei machen und seine Leser aufrufen auch in anderen Foren darüber zu berichten…

  74. Wer Menschen aus anderen Kulturkreisen ehelicht, sollte sich im Vorfeld, wenn er/sie sich diesen Schritt schon nicht ausreden lässt, zumindest gut informieren, was da evenutell an Konsequenzen auf ihn/sie zukommen könnten. Wenn diese Frau das offensichtlich versäumt hat, ist das ihr persönliches Problem und ihrer Naivität und Dummheit geschuldet, mein Mitleid über die „verlorene Tochter“ hält sich demzufolge in Grenzen.

  75. #92 hypnosebegleiter (12. Dez 2010 19:42)

    Höhöhö…Der Artikel in der „Welt“ wurde, laut Kopfzeile, um 19:31 veröffentlicht.
    Der Kommentarbereich wurde, während ich drin rumblätterte, um 20:09 geschlossen.
    11 Seiten an Kommentaren, von denen die Mehrheit auch hier hätte stehen können, waren veröffentlich.

    Die Volksseele köchelt.

    Jetzt warten wir mal ab, wieviel von der Volksmeinung den Zensurhammer überstehen wird.

  76. #85 Rechtspopulist (12. Dez 2010 19:21)

    „Es war und ist meine Kernaussage, dass ich Religion als Privatsache sehe.
    Du selbst schwingst gerade mal wieder die Keule des religiösen “Beleidigt-Seins”.

    1. Bin ich nicht beleidigt!
    2. Überlasse ich es Ihnen zu verunglimpfen!
    3. Ist es mir mit Ihnen einfach zu doof und niveaulos zu diskutieren.
    4. Sie wissen genau das „Religion-Privatsache“ nicht mein Problem war oder ist
    5. Halte ich Sie einfach für einen Spalter
    6. Könnte ich mich schon wieder in den Arsch beissen, Ihnen Aufmerksamkeit zu schenken!

  77. #96 WSD:

    Könnte ich mich schon wieder in den Arsch beissen

    Das musst Du mir und meiner Frau unbedingt bei unserem Besuch in Köln vormachen!

    Wir liiieben Artisten 🙂

  78. #100 sapsusi:

    Das übernimmt meine Frau sicher gerne 🙂

    Blankes Gebiss auf blankem Po, und das vor dem Kölner Dom. Wenn das kein Motiv ist? 😉

  79. #101 WissenistMacht (12. Dez 2010 21:16)

    Ich hol derweil das WDR Filmteam, Skandal! Gestern wars ihm das wohl zu kalt dafür.

  80. #102 sapsusi:

    Gute Idee. Sollten wir aber für den Sommer aufsparen. Im Winter sind die entsprechenden Teile nicht wirklich vorzeigefähig 🙂

  81. #84 nicht die mama

    Hi,

    ich stimme Dir zu. Bei einer fortschreitenden Islamisierung können solche Effekte zu einer Dauerbelastung führen, denn nur Muslime lehnen eine nationale Rechtssprechung mehr oder minder ab. Das Leben kompliziert sich.

    Ich weiß von einer Drucksache des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages zum Thema „Islamische Recht“ und wie es bereits teilweise in die deutsche Sozialgesetze und Sozialrechtsprechung einfließt.

    Stichwort „Witwenrente bei mehreren Ehefrauen.

    Muss einmal schauen, ob ich die in meinem Archiv finde.

  82. #52 dergeistderstetsverneint
    Sorry, bei meinem Kommentar habe ich meine eigene Denk- und Handlungsweise impliziert und erwartet, dass ihr zwischen den Zeilen lest. Ich selbst hätte mich gründlich informiert und dann entsetzt davon Abstand genommen, zu konvertieren UND mit einem Mann eine Wirtschaftsgemeinschaft zu bilden, dessen Staatsangehörigkeit und Religion mich so massiv benachteiligen. Da hätte schon er konvertieren und sich einbürgern lassen müssen, wenn er mit mir zusammen Geschäfte machen will. Die sind schliesslich auch ohne Deals mit dem Iran möglich, der Handel war ja anscheinend ohnehin nicht besonders profitabel.

  83. OT: Denkt daran, heute abend kommt im ARD um halb zwölf die letzte Folge von „Entweder Broder“. Es geht um Religion, also nicht verpassen.

  84. #17 HarryM

    Deutschland ist ein Dhimmi-Staat mit begrenzten Hoheitsrechten. Deshalb muß es immer gegenüber anderen einen Pflock zurückstecken!

    —-

    Jedenfalls hätten manche Leute das gerne, vor allem die in Brüssel. Warum das so ist, hat Herr Verheugen gerade erst erklärt:
    Deutschland wird anders beurteilt als andere EU-Mitgliedsländer, „und das aus guten Gründen“.

    http://www.pi-news.net/2010/12/eu-damit-deutschland-nicht-zur-gefahr-wird/#more-167596

  85. Zu #39 (Linkenseuche):

    Wahrheit finde ich gut, Artikel _genau_ lesen, auch. Ich würde auch lieber schamvoll stehend in der Erde versinken, als unbewiesenes Zeugs zu posten. 🙂

    Das Bruttogehalt in dem Beispiel ist 4.000,- Euro – die 5.200,- Euro sind inkl. der Arbeitgebernebenkosten!
    Alles klar? Ist echt ’ne Sauerei, wie uns der gegenwärtige Staat abzockt, um den größten Etatposten (Arbeit und Soziales, Hartz4 eingeschl.) zu finanzieren. Natürlich schön versteckt, damit es der Michel nicht merkt.
    Der Autor des von mit zitierten Dokuments schließt mit der Bemerkung, dass wir alle jedes Jahr bis Oktober (!) fremdarbeiten, also praktisch Frohndienste verrichten, müssen. Erst danach arbeiten wir für unsere eigene Tasche.
    Ich würde nicht so weit gehen, aber mehr als die Hälfte des Jahres arbeiten wir alle für andere Leute.
    Da war die DDR kein großer Unterschied!

  86. #110 Antidote (12. Dez 2010 22:18)

    Ja, da gab es man eine Veröffentlichung darüber.

    Witwenrente bzw. Sozialhilfe und Altersrente für mehrere Ehefrauen und deren Gleichstellung, obwohl es laut deutschem Recht nur eine Ehefrau geben kann.
    Begründet wurde das dann mit der „faktischen Existenz mehrerer Ehefrauen“.
    Basta.
    Müssen wir respektieren, akzeptieren und fördern, sie sind ja nun mal hier.
    Das übliche BlaBla halt.
    Die Frage, ob das Haben mehrerer Ehefrauen denn Gesetzeskonform ist, wurde nie wieder gestellt.

    So zieht sich das Ganze quer durch die Gesellschaft, durch die Justiz und durch die Politik.
    Und unser Merkel will sich da noch hinstellen und ihr Volk belügen mit ihrer Aussage, „hier gilt natürlich NICHT die Scharia“.

    Aber genau DAS IST die Anwendung der Scharia, zumindest eines Teiles davon: Die Bevorzugung, Sonderbeurteilung und Sonderverurteilung(bei Schuld) von Mohammedanern und deren Taten WEGEN ihrer Zugehörigkeit zum Islam und nach islamischen Regeln(Gesetzen).

  87. #111 Wirtswechsel (12. Dez 2010 22:23)

    Ich selbst hätte mich gründlich informiert und dann entsetzt davon Abstand genommen, zu konvertieren UND mit einem Mann eine Wirtschaftsgemeinschaft zu bilden, dessen Staatsangehörigkeit und Religion mich so massiv benachteiligen.

    Um das noch mal klar zu machen:
    1: Die Religion der Frau tat hier nichts zur Sache, denn nach iranischem Recht ist die Religion des Mannes dafür ausschlaggebend, welches Familien- und Erbrecht zur Anwendung kommt.
    2. Im Iran wäre sie in der Tat massiv benachteiligt worden (dort hätte sie automatisch als Iranerin gegolten), ihr Mann hat das (im Unterschied zu Betty Mahmoodys Mann) zu Lebzeiten aber nie ausgenutzt. Wie aus dem Text hervorgeht waren sie oft zusammen dort und die Frau hat sich dort wohler gefühlt als ihr Mann der sich mittlerweile zum Kulturdeutschen entwickelt hatte. Also warum hätte sie sich hier mit Entsetzen abwenden sollen?
    3. Das Grundproblem ist ja nicht dass sie im Iran im Falle eines Falles schlecht dagestanden hätte. Das Problem ist dass iranisches Recht in Deutschland zur Anwendung kommt.

    Da hätte schon er konvertieren und sich einbürgern lassen müssen, wenn er mit mir zusammen Geschäfte machen will.

    Das Ablegen der iranischen Staatsbürgerschaft ist de facto mit extremen Schwierigkeiten verbunden, und der Versuch allein würde dazu führen dass man die Verbindungen zu seinem Herkunftsland praktisch abbrechen muss. Wenn ich mich nicht irre gibt es zudem ein aus den 30er Jahren stammendes Abkommen zwischen D und I, welches die deutsch-iranische Doppelstaatsbürgerschaft praktisch ausschließt. Und was die Konversion betrifft: Muslim zu werden ist eine reine Formsache.

  88. #23 WissenistMacht (12. Dez 2010 17:11)

    Uns mangelt es aber beiden an ausreichenden juristischen Kenntnissen

    Wie ich heute beim Nachlesen bemerke, hat es da gestern eine lebhafte Diskussion gegeben. Allerdings hätte ich nichts Neues hinzufügen können. Alles Allgemeine hast du ja ohnehin geschrieben und für das Rechtliche wäre eben ein Jurist gefragt. Vermutlich reicht da nicht einmal irgendeiner, er sollte sich auch speziell in diese Problematik eingearbeitet haben.

    Davon abgesehen wäre es der Sache förderlich, könnten die Christen erkennen, daß eine Abschaffung der Religionsfreiheit ihnen kaum Schaden aber langfristig beträchtlichen Nutzen bringen würde. Dazu wäre es freilich nötig, den Islam richtig einzuschätzen und sich mit den Säkularisten gegen ihn zu verbünden – und nicht umgekehrt.

    Der Islam ist ja gegenüber jeder anderen Religion, und somit auch der christlichen, feindlich eingestellt und empfindet deren bloße Existenz als Ärgernis, das es auszurotten gilt. Die Säkularisten hingegen wollen die Religion nicht ausrotten sondern bloß sicherstellen, daß niemand, der ihr nicht nahesteht, durch sie belästigt wird.

  89. Anwendung der Scharia in Deutschland.

    Deutscher Bundestag – Wissenschaftliche Dienste

    http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2008/scharia.pdf

    #119 Argutus rerum existimator
    #23 WissenistMacht

    Uns mangelt es aber beiden an ausreichenden juristischen Kenntnissen.

    Keine falschen Bescheidenheit. Bei der „Qualität“ deutscher und anderer Juristen sind alle Zweifel angebracht, ob die juristischen Fachzirkel tatsächlich fachlich und charakterlich für so schwere Themen geeignet sind.

    Fürwahr, sie sind in der Lage den politische Herrschenden zu dienen,mehr aber auch nicht. Sie drehen ihr Fähnlein nach dem Winde.

    Gesunder Menschenverstand ist durch nichts zu ersetzen!

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