Sonntagsfrage: BIW landesweit bei 5,5 Prozent

Eine äußerst erfreuliche Meldung erreicht uns heute aus Bremen: Im Rahmen einer Sonntagsfrage wurde durch die BILD ermittelt, dass die Wählervereinigung „Bürger in Wut“ landesweit bei aktuell 5,5 Prozent liegt. Damit sind die BIW die absoluten Gewinner der Umfrage, weil diese im Jahre 2007 im Wahlbereich Bremen gar nicht angetreten sind und somit landesweit von 0,8 Prozent kommen

Die BILD berichtet:

Welcher Partei würden die Bremer ihre Stimme geben, wenn am kommenden Sonntag gewählt würde?

Noch fünf Monate bis zur Bürgerschaftswahl 2011. BILD bringt jetzt die erste große Prognose heraus. Dabei gibt es wieder eine satte Mehrheit für Rot/Grün. Die FDP ist mit 3,3 Prozent der große Verlierer.

Die Ergebnisse im Detail.

• Die SPD bekommt 33,4 Prozent und verliert im Vergleich zu 2007 3,4 Prozent. Jedoch sind die Sozialdemokraten weiterhin die stärkste Kraft in Bremen.

• Die CDU kommt auf 22,8 Prozent (Minus 2,8 Prozent gegenüber 2007). Eine Regierungsbeteiligung rückt damit in weite Ferne.

• Die Grünen legen um 3 Prozent auf 19,4 Prozent zu. Als möglicher Koalitionspartner gewinnen sie damit mehr Gewicht.

• Die Linken kommen auf 8,5 Prozent (2007: 8,4 Prozent).

• Großer Verlierer ist die FDP. Die Bremer Liberalen bekommen nur 3,3 Prozent der Stimmen und wären damit nicht mehr in der Bürgerschaft vertreten.

Die Überraschung ist Bürger in Wut (BIW). Die Wählervereinigung bekommt 5,5 Prozent, legt damit um 4,7 Prozent zu.

Parteienforscher Prof. Lothar Probst: „Mich überrascht der Stimmenanstieg von ‚Bürger in Wut‘ nicht. Denn sie trifft die Stimmung und saugt das zerfallene Wählerpotential der DVU auf. Die SPD finde ich hingegen unter-, die CDU überbewertet.“

Hart ins Gericht geht der Experte mit der FDP. Probst: „Für die FDP gibt es keinen Platz mehr. In vier Jahren Bürgerschaft hatten sie es nicht geschafft nachzuweisen, wofür sie gebraucht wird. Jedoch zweifle ich bei einer Online Umfrage immer an der Repräsentativität.“

Auch von der PI-Redaktion: Glückwunsch nach Bremen!

(Herzlichen Dank allen Spürnasen)