Dogan AkhanliEin Gericht in Istanbul hat jetzt entschieden, den türkischstämmigen Kölner Autor Dogan Akhanli aus der Untersuchungshaft zu entlassen. Die türkische Justiz hatte ihn im August wegen Raubs und Totschlags angeklagt (PI berichtete). Akhanlis Anwälte hatten zum Prozessauftakt alle Vorwürfe zurückgewiesen. Autoren und Künstler haben in den vergangenen Wochen massiv gegen das Verfahren protestiert, das ihrer Ansicht nach politisch motiviert ist. Der Prozess soll am 9. März fortgesetzt werden.

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24 KOMMENTARE

  1. Wenn die türkische Gerichtsbarkeit wenigstens den Anschein der Unabhängigkeit waren wollte, dann blieb ihr doch gar nix anderes übrig. Diese Anklage war ein schlechter Scherz.

  2. #4

    … wahren … buuh, is spät. Das Problem ist nun aber, dass das Gericht die Sache ohne Urteil einstellen kann, so dass nie herauskommen wird, wie es zu dieser lächerlichen Anklage gekommen ist.

  3. #6 Prof.Kantholz (08. Dez 2010 22:16)

    Wenn wir die E-U in die Türkei ……., dann aber die Mohametts gleich mitschicken und wir machen einen neuen Verein auf hier. :-O

  4. Ein Gericht in Istanbul hat jetzt entschieden, den türkischstämmigen Kölner Autor Dogan Akhanli aus der Untersuchungshaft zu entlassen.

    Gut so !

    EU-reif wird die Türkei damit aber noch lange nicht.

    Solange in der Türkei Christen verfolgt und ermordet werden und solange das Erwähnen des Völkermords an den Armeniern in der Türkei unter Strafe steht, kann es für diesen Unrechtsstaat keinen Platz in der EU geben.

    Punkt.

  5. Da hat er ja nochmal Glück gehabt, ein Türkischer Knast ist kein 5 Sterne Hotel wie in Deutschland. Marco Weiß kennt das. Ich gehe mal stark davon aus dass er unschuldig ist und als mißliebige Person einfach auf diese Art und Weise entsorgt werden sollt. So macht man das eben in der Türkei. Ganz normal da unten.

    PS: An PI gibts noch einen Beitrag zur Petition, ich würds gut finden aller Voraussicht nach wird heut die 5000er Marke geknackt.

  6. Ein trauriger Fleck bleibt leider:

    „Akhanli war am 10. August bei der Einreise nach Istanbul festgenommen worden. Er hatte seinen schwer kranken Vater besuchen wollen, der inzwischen Ende November in einem Dorf im Nordosten der Türkei gestorben ist, ohne den Sohn noch zu sehen.“

    Da wird einem zivilisierten Menschen nur noch schlecht!

    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,733641,00.html

  7. #13 HomerJaySimpson (08. Dez 2010 22:35)

    So macht man das eben in der Türkei. Ganz normal da unten.

    Sie haben ihn ja immerhin nicht aufgehängt, gesteinigt, geköpft oder erschossen. Habe ich etwas vergessen?
    Was ja sonst im Islam üblich ist.

  8. Dogan Akhanli hat es, unter anderem, gewagt, das nationalislamische Törrrkentum durch seine Thematisierung des Armeniergenozids zu beleidigen.
    Dafür wurde er nun bestraft, nicht etwa wegen seiner angeblichen Beteiligung an einem Raubüberfall vor 21 Jahren.
    Das totalitäre Regime in der Türkei kann es sich vor Augen der EU nicht leisten, bekannte Regimegegner einfach so „verschwinden“ zu lassen, da muss die Diffamierungskeule her.
    Erst werden Kritiker unter einer fadenscheinigen Begründung vor Gericht gestellt und dann des Landes verwiesen bzw. wird dafür gesorgt, dass der Kritiker das Land „freiwillig“ verlässt, um Ruhe vor Repressalien zu haben.

    Ja, die Türkei ist unter den Augen der Beitrittsbefürworter auf dem besten Wege in eine moderne nationalislamische Repüblik.

    Sind die Türkeikuschler wirklich so blind?
    Oder wollen die Beitrittsbefürworter sogar eine nationalislamische Türkei in der EUdSSR?
    Was diese Beitrittsbefürworter wohl mit einer nationalislamischen Rebüblik in der EUdSSR bezwecken?

    Fragen über Fragen….

    Ps: Ob in der Türkei auch andere Verbrecher so nachdrücklich verfolgt werden, die vor 21 Jahren Verbrechen begangen haben?
    Errdogan wurde beispielsweise vor 11 Jahren von einem türkischen Gericht mit einem lebenslangen Verbot politischer Betätigung belegt…

  9. Wunder von Marxloh

    Sicherheitstraining in Duisburger Verkehrsmitteln

    Polizei und DVG starten Sicherheitstraining
    Dreistündiges Programm für Nutzer von Bus und Bahn

    Duisburg – 07.12.2010 – 16:33 – Zu Beginn des neuen Jahres starten Polizei und Duisburger Verkehrsgesellschaft ein neues Training für alle Interessierten, die mehr über die Sicherheit in Bus und Bahn wissen wollen. Ab dem 4. Januar stellen Experten zwischen 16:00 und 19:00 Uhr Techniken und Methoden vor, wie man mit kritischen Situationen in öffentlichen Verkehrsmitteln umgeht. Dabei beantworten sie die Frage, wie man anderen helfen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Die Fachleute präsentieren Sicherheitseinrichtungen und zeigen in Rollenspielen erfolgreiche Verhaltensstrategien. Das Training findet in den Räumen der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle im Rathaus am Burgplatz 19 statt. Bereits am 20. Januar ist das nächste Seminar, an dem bis zu 15 Teilnehmer mitwirken können. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind unter der Rufnummer 0203-280-4345 möglich (zeitw. Anrufbeantworter). Weitere Infos auf der Internetseite der Kriminalprävention unter http://www.polizei-duisburg.de .

  10. Ach ja, und das ZentraleDhimmiFernsehen kürte den „Kölner Autor Dogan Akhanli“ zum „Deutsch- Türkischen“ Schriftsteller. Andererseits bezeichnete die selbe Fernseh- „Anstalt“ die Nobelpreisträgerin Herta Müller zu Deutsch- „Rumänin“.
    So machen sich die Genoss_innen vom staatlichen Zwangsbezahl- Fernsehen die Welt, wie sie ihnen gefällt.
    Und zusätzlich durfte Altstalinist und Stasiinformant G. Wallraff, der auch in diesem Blog von manchem Kommentator zum Islamkritiker hochstilisiert wurde, ins Mikrofon blöken. Kotzzzz !!

  11. Wenn den Herrschenden einer nicht paßt, da hängt man ihm einfach etwas an.

    Das ist in der Türkei genauso wie anderswo.

    Wo anderswo liegt? z.B. auch in Deutschland!

  12. „Türkischer Schriftsteller“ – Soll das ein Witz oder Satire sein?!

    Wäre besser für unsere Sozialkassen den Clown in der Türkei zu lassen.

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