EKD-Führung auf Fortbildungsreise in Afghanistan

V.l.n.r.: Präses Nikolaus Schneider, Militärbischof Dutzmann und der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms beim Truppenbesuch in Afghanistan.Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat Afghanistan besucht und rückt nun aufgrund der dort gesammelten Eindrücke von den Aussagen seiner Vorgängerin Margot Käßmann („Nichts ist gut in Afghanistan“) ab, die ihre Erkenntnisse nüchtern von der Kanzel aus gewonnen hatte. „Ich wusste vorher nicht, wie viele Aktivitäten hier schon im Gange sind“, sagte Schneider im Gespräch mit der Rheinischen Post während seines Besuchs bei der Bundeswehr in Afghanistan.

(Von Schalk Golodkowski)

Er erkenne eine Schieflage in der deutschen Debatte, so Schneider. Nach seiner Rückkehr werde er sich für eine Überarbeitung der Friedensdenkschrift der EKD stark machen, „weil sich die Kriegführung in Afghanistan geändert hat“. Auf der Reise begleiteten ihn Militärbischof Martin Dutzmann und der EKD-„Friedensbeauftragte“ Renke Brahms. Ein Gespräch mit dem Friedensbeauftragten der Taliban kam leider nicht zustande, sonst hätte man den Krieg ad hoc durch einen Handschlag unter Ehrenmännern beenden können.

„Wir können nicht eindeutig sagen, ob dieser Krieg legitim ist oder nicht“, meinte Schneider allerdings, und einen Trost für Käßmann gab es auch: ihre Kritik sei ein wichtiger Anstoß für eine Diskussion gewesen. Wie jedermann weiß, ist vor der Äußerung Käßmanns ja nie über den Einsatz in Afghanistan diskutiert worden.

Was die Legitimität dieses Krieges anbelangt: Die ISAF-Truppen stehen dort aufgrund eines Mandates der UN, das ihnen vorgibt, die Bevölkerung zu schützen und Wiederaufbau und Entwicklung zu ermöglichen. Wenn die Taliban dies verhindern und ihr altes undemokratisches, unmenschliches und unchristliches Terrorregime wieder etablieren wollen und dabei Zivilisten und Soldaten ermorden, so wird Gegenwehr wohl legitim sein. Alternativ könnte man natürlich auch die UN auflösen.

Als nächste Fortbildungsmaßnahme empfehle ich den Kirchenfunktionären ein zweijähriges Praktikum in einem Unternehmen. Die Bundeswehr hingegen könnte vielleicht von Masar-i-Sharif aus ab und zu der EKD gute Ratschläge erteilen – sie müssen ja nicht zutreffend sein, es reicht der gute Wille, etwas verändern zu wollen, was unstrittig einer Veränderung bedarf.

(Foto oben v.l.n.r.: Präses Nikolaus Schneider, Militärbischof Martin Dutzmann und der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms beim Truppenbesuch in Afghanistan)




Ein Jahr des Bluts und der Tränen für Russland

Doku UmarowDoku Umarow (Foto), der Anführer der islamischen Rebellen aus Tschetschenien, droht Russland in einem Internetvideo mit weiteren Selbstmordanschlägen. 2011 werde für die Russen zu einem „Jahr des Bluts und der Tränen“ werden, droht Umarow auf einer radikal-islamischen Webseite. Als konkretes Anschlagsziel wurde Moskau genannt.

SpOn berichtet:

Auf der Internetseite waren am Wochenende in einem Video Umarow und ein junger Mann an seiner Seite zu sehen. Sie standen vor einer schwarzen Flagge mit einem weißen Schwert und arabischer Schrift. Umarow sprach von „einem Bruder“, der nach Moskau geschickt werde, um dort eine spezielle Operation auszuführen. Den Anschlag auf dem Moskauer Flughafen erwähnte er nicht.

Der 46-jährige Umarow bezeichnet sich selbst als „Emir des Kaukasus“. Er ist einer der meistgesuchten Männer Russlands und will in der russischen Kaukasus-Region einen unabhängigen Gottesstaat gründen, zu dem Tschetschenien, Dagestan und andere muslimisch geprägte Republiken gehören sollen.

In Anlehnung an die saudische Fahne stellt sich Umarow die Flagge des Kaukasischen Emirats vor:

Flagge des Kaukasischen Emirats

Der „Emir des Kaukasus“ sagt in der Videobotschaft wörtlich:

„Wir müssen fortfahren mit den Maßnahmen, die euch aus eurer Taubheit wachrütteln: Wenn all dies euch nicht ausreicht, dann werden, so Allah will, weitere Angriffe folgen. Wir können sagen, dass wir extrem zuversichtlich sind: Wenn Allah mit uns sein wird, wird es ein Jahr des Bluts und der Tränen für euch werden.“




Münster: Multireligiöse ‚Soldatenmesse‘ mit Imam

Der niederländische Imam Suat Aydin bei der multireligiösen 'Feier' des I. Deutsch/Niederländischen Korps in MünsterDie „Vereinten Nationen“ haben eine „interreligiöse Woche der Harmonie“ ausgerufen. Der Weltkirchenrat in Genf appellierte an seine 349 (meist protestantischen) Mitgliedskirchen, sich an diesem Projekt aktiv zu beteiligen, das auf einen Antrag Jordaniens zurückgeht: im Oktober 2010 erklärte die UN-Vollversammlung einstimmig die erste Woche im Februar zur „Woche der Harmonie“ zwischen den verschiedenen Religionen und Glaubensgemeinschaften.

(Von Felizitas Küble, Leiterin des kath. KOMM-MiT-Verlags in Münster)

Offenbar war man in der westfälischen Metropole Münster der Zeit voraus: Dort wurde bereits Mitte Januar 2011 eine „besondere multireligiöse Feier“ veranstaltet – so der Titel der „Westfälischen Nachrichten“ (WN) vom 21. Januar 2011.

Weiter heißt es in dem Zeitungsartikel, der mit einem Foto dieser „Feier“ ergänzt wurde:

Die Teilnahme des niederländischen Iman Suat Aydin verlieh der multireligiösen Feier beim 1. Deutsch/Niederländischen Korps das Prädikat „einzigartig“. Gemeinsam mit Geistlichen aus Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland, den Niederlanden und Deutschland feierte Suat Aydin die Messe. Soldaten aus zwölf Nationen und zivile Angehörige des Stabes verfolgten diesen mehrsprachigen Gottesdienst der besonderen Art.

Derselbe Artikel samt Foto fand sich sodann im Internet-Portal des Deutschen Heeres.

Das Zeitungsbild aus den WN zeigt einen Altartisch mit Kerzen, Blumen und Kreuz, umrahmt von einem halben Dutzend „Amtsträgern“, darunter auf der rechten Seite ein Imam, auf der linken Seite ein protestantischer Pastor – dazwischen fünf katholische bzw. anglikanische Geistliche wovon einer den anwesenden Soldaten einen Segen mit Kreuzzeichen erteilt. Ein jüdischer Rabbi war auf dieser „Feier der besonderen Art“ offenbar nicht vertreten.

Wer reibt sich hier nicht die Augen und wirft die Frage auf: „Wie kann der Imam, ein islamischer Religionsvertreter, die ‚Messe feiern‘?“, wie es in dem Zeitungsbericht wörtlich heißt.

Der katholische Publizist Rudolf Willeke aus Münster schrieb einen kritischen Leserbrief an die „Westfälische Nachrichten“, der am 27.1.2011 auch veröffentlicht wurde. Darin heißt es:

War der Rabbiner von Münster nicht eingeladen? Feierte der Imam die Messe nach dem ordentlichen oder außerordentlichen Ritus? Kann ein Imam eine „Messe“ feiern?

Sie nennen diesen einzigartigen, mehrsprachigen Gottesdienst der besonderen Art eine „gemeinsame, multireligiöse Feier“; alle beten gemeinsam in einem Raum zur gleichen Zeit.

Zu welchem Gott beteten also die 7 Religionsdiener zusammen mit den Soldaten und den zivilen Angehörigen des Stabes? Jeder zu seinem Gott, alle zu irgendeinem Gott – oder „gemeinsam“ zum „einen Gott der Juden, Christen und Moslems“, den es bekanntlich nicht gibt? War die Feier in Wahrheit multireligiös, interreligiös oder irreligiös?

Umfälschung des Sakraments zum Sakrileg

In einer weiteren, bislang unveröffentlichten Stellungnahme äußert sich Rudolf Willeke zudem wie folgt über diese „multireligiöse Feier“:

Ich bin weder Philosoph noch Theologe noch Islamwissenschaftler. Um den Bericht der „Westfälischen Nachrichten“ verstehen zu können, braucht man lediglich den (gesunden) Menschenverstand, um zu erkennen und behaupten zu können, daß dieser Artikel voller Widersprüche steckt und daß er eine „babylonische Sprachverwirrung“ und die Umfälschung des Sakraments zum Sakrileg widerspiegelt.

Wie kann ein Imam eine „Messe“ oder einen „Gottesdienst der besonderen Art“ feiern: konzelebriert bzw. assistiert von 6 Geistlichen? Wußten die Geistlichen und die Soldaten, w a s der Imam betete oder sang? Was war an dieser multireligiösen Feier „einzigartig“?

Die mitfeiernden Geistlichen lassen die Öffentlichkeit nicht erkennen, welchen Glauben und welchen „Gott“ sie bekennen bzw. welche „Gemeinsamkeiten“ sie mit Koran und Islam verbinden: Etwa hinsichtlich der Person Christi als Sohn Gottes und Messias oder bezüglich Kreuz und Auferstehung oder bzgl. der Dreifaltigkeit/Trinität?

Der „Gott“ des Koran (Allah) ist mit dem Gott der Hl. Schrift (Vater, Sohn und Heiliger Geist in einer Gottheit) nicht identisch, sondern ganz und gar un-identisch.

Christen bekennen den Dreifaltig-Einen, den trinitarischen Gott, den die Moslems leugnen und bekämpfen – und Christen halten – gestützt auf die Heilige Schrift (1 Joh 2,22) – bei aller Hochachtung gegenüber den Muslimen (2. Vatikanum) den koranischen Islam für eine Irrlehre und jenen für einen Lügner und Antichristen, der Jesus Christus, den Messias, leugnet.

Diese präzise Stellungnahme von Rudolf Willeke bringt die theologische Sachlage meiner Ansicht nach sehr gut auf den Punkt und schafft Klarheit in wesentlichen „Essentials“. Diese „multireligiöse“ Soldatenfeier in Münster sorgte hingegen für Verwirrung und führte die Teilnehmer dieses „Gottesdienstes der besonderen Art“ auf synkretistische Abwege in Richtung einer irrgeistigen Religionsvermischung.

» Offizielle Seite des Deutsch-Niederländischen Korps in Münster
» Kontakt: pao@1gnc.org

(Foto oben: Der niederländische Imam Suat Aydin bei der multireligiösen „Feier“ des I. Deutsch/Niederländischen Korps in Münster)




Moslems kann man nicht in einen Staat integrieren

Lee Kuan Yews Buch 'Hard Truths'…sagt kein böser deutscher Islamkritiker, sondern der langjährige Regierungschef von Singapur und seit 2004 Minister Mentor, Lee Kuan Yew (Foto), in seinem neuen Buch „Hard Truths“. Unter anderem schreibt der 87-Jährige, man könne Menschen aller Hautfarben, Rassen, Sprachen und Religionen in einen Staat integrieren – mit Ausnahme von Moslems. Und fügte hinzu: „Ich würde heute sagen, wir können alle … Religionen und Rassen integrieren, außer dem Islam.“

Lee Kuan Yew hat eine Politikerkarriere gemacht, von der Westler nur träumen können. Als Mitbegründer und erster Generalsekretär der People’s Action Party (PAP), führte er die Partei zu acht erdrutschartigen Siegen von 1959 bis 1990, managte 1965 die Trennung Singapores von Malaysia und die Wandlung des Landes von einem mehr oder weniger unterentwickelten kolonialen Außenposten ohne Rohstoffe in einen asiatischen Tigerstaat. Er ist immer noch einer der einflußreichsten Politiker Südostasiens.

Sein neues Buch entstand aufgrund von 16 Interviews, die Journalisten der Straits Times, einer Zeitung in Singapore, über einen Zeitraum von zehn Monaten mit Minister Mentor Lee, so sein jetziger offizieller Titel, führten, er beschäftigt sich mit einer Reihe von für Singapore relevanten Themen und scheut sich nicht, wie der Titel schon sagt, auch heiße Eisen anzupacken.

Quadrant online berichtet:

Mr Lee, sagte, als er nach seiner Einschätzung des Fortschritts bei der multirassischen Eingliederung in Singapore gefragt wurde: „Ich muss offen sprechen, damit es etwas bringt, aber ich möchte die muslimische Gemeinschaft nicht beleidigen. Ich meine, es lief alles ganz gut, bis es zur plötzlichen islamischen Aufwallung kam, und wenn Sie mich nach meinen Beobachtungen fragen, die anderen Gruppen integrieren sich leichter – was Freunde, Mischehen usw. angeht, Inder mit Chinesen, Chinesen mit Indern – als Moslems. Das ist eine Folge dieser Aufwallung aus den arabischen Staaten.“

Er fügte hinzu: „Heute würde ich sagen, wir können alle Religionen und Rassen integrieren mit Ausnahme des Islam.”

Wow, da freuen sich aber die Todenhöfers und Schiffers in unserer Gesellschaft.

Er sagte auch: „Ich meine, gesellschaftlich machen die Moslems keine Probleme, aber sie grenzen sich ab.”

Mr. Lee sprach dann weiter von seiner eigenen Generation von Politikern, die mit ihm arbeiteten und sich gut integriert hatten, was auch das miteinander sitzen und essen mit einschloss. Er sagte: „Aber jetzt, wissen Sie, wenn Malaien und Chinesen miteinander zur Schule gehen, dann gibt es eine halal und eine nicht-halal Abteilung und so geht das auch an den Universitäten. Sie haben die Tendenz, getrennt zu sitzen, damit sie nicht verseucht werden. All das fuhrt zur gesellschaftlichen Spaltung.”

Er fügte hinzu, das Ergebnis sei ein „Schleier” über die Völker. Auf die Frage, was Moslems in Singapore tun müssten, um sich zu integrieren, antwortete er: „Seid weniger streng bei der Beachtung Eurer islamischen Vorschriften und sagt, ‚Okay, ich esse mit Dir.'“

Guter Vorschlag, aber für Mohammedaner eine Zumutung und ein Grund zum beleidigt sein.

Die rechtslastige Malaien-Rechtsgruppe Perkasa drosch auf Mr. Lee ein, sie sagte, er scheine dieselbe Taktik wie nicht-muslimische Oppositionsführer in Malaysia anzuwenden, die sensible Themen anschneiden, ohne sich um muslimische Empfindlichkeiten zu kümmern.

Der Generalsekretär von Perkasa, Syed Hassan Syed Ali, sagte: „Perkasa glaubt nicht, dass Lee Kuan Yew weniger als andere fähig sei, andere Religionen zu respektieren, man betrachte ihn vielmehr als einen sehr senilen alten Mann.”

Der weise alte Mann hat eben mehr Durchblick als alle Islamapologeten zusammen, ob alt oder jung. Aber wenn man anderer Meinung als die Mohammedaner ist, wird man sofort diskreditiert, denn andere Argumente haben sie nicht.

Ein Leser der Jakarta Globe-Website schrieb [zu Lee’s Kommentaren]: „Ist schon lustig, wenn man in Europa dasselbe sagt, wird man gekreuzigt. Wenigstens einer, der die Dinge beim Namen nennt.”

Da hat der Leser wohl recht. Unsere westlichen Politiker, die Merkels, Sarkozys, Camerons, Zapateros und Obamas, die sich schon bei der kleinsten Islamkritik ins Hemd machen, damit sie nicht gekreuzigt werden, können sich ein Beispiel an einem so klarsichtigen und ehrlichen Mann wie Lee Kuan Yew nehmen.

Noch zur Info: Laut Wiki sind 74.2% der Einwohner von Singapore chinesischer Abstammung, darunter auch Mr. Lee selbst, 13.4% sind malaischer Abstammung, 9.2% sind indischer Abstammung und 3.2% sind kaukasischer d.h. europäischer oder eurasischer Abstammung. Nach Monaco ist Singapore das zweitdichtest besiedelte Land der Welt. 42% der Bevölkerung sind Ausländer, die dort arbeiten oder studieren. Man kann Singapore also mit Fug und Recht als einen Vielvölkerstaat bezeichnen und als Beispiel für gelungene Integration, nur die Mohammedaner machen wieder die unrühmliche Ausnahme.

Genau wie Thailand hat auch Singapore mit der malaiisch-mohammedanischen Minderheit die größten Probleme. Hier sehen wir wieder, dass das Integrationsproblem kein westliches ist, sondern ein Problem, das alle Zivilisationen mit dem Islam haben. Lee Kuan Yew spricht genau das aus, was die Betreiber und Leser der Internetforen JihadWatch, RiposteLaïque und PI auch sagen. So wie sich die Amerikaner mit CAIR, die Franzosen mit der Mrap und die Deutschen mit dem ZdM und mit noch ein paar anderen Organisationen rumschlagen müssen, so wird auch Mr. Lee sofort von einer beleidigten Organisation gerügt, wenn er es wagt, die Mohammedaner zu kritisieren.

Von Rassismus kann hier wohl in keiner Weise die Rede sein, denn Lee Kuan Yew ist genauso Asiate wie die von ihm ob ihrer Integrationsunwilligkeit kritisierten Mohammedaner. Aber dass Islamkritik nichts mit Rassismus zu tun hat, werden unsere Islamapologeten wohl nie kapieren.

Lee Kuan Yew hat klar erkannt und ausgesprochen, wo die Wurzel allen Übels liegt. Es lief alles ganz gut, bis es zu dieser islamischen Aufwallung kam, der Reislamisierung, der Erstarkung des Islam als politischer Ideologie. Mit Khomeini und den Petrodollars erwachten auch die alten Weltherrschaftsträume, die schon der selbsternannte Prophet in die Welt gesetzt hatte und unter denen die gesamte zivilisierte Welt bis auf den heutigen Tag leiden muss. Vielen Dank Lee Kuan Yew für die klarsichtigen Erkenntnisse, Sie sind herzlich eingeladen auch den Westlern mal ein paar Lektionen zu erteilen.

(Text: Monika Kaufmann / Spürnase: Humphrey)




Bush-Gegner verhindern Besuch in Genf

George W. BushDer ehemalige US-Präsident George W. Bush wäre kommenden Samstag als Ehrengast an einem Gala-Dinner der jüdischen Organisation Keren Hayesod im Hotel Wilson in Genf eingeladen gewesen. Doch die Weltorganisation gegen Folter und ein linkes Komitee in Genf lancierten einen Vorstoß, an dem sich auch ein SVP-Politiker aus dem Jura federführend beteiligte, Bush in Genf wegen Kriegsverbrechen festnehmen zu lassen.

Obwohl die Bundesregierung in Bern die Forderungen deutlich zurückwies mit dem Hinweis, dass Personen wie Bush auch nach Niederlegung ihrer Ämter noch Immunität genießen, fürchtete die jüdische Organisation wegen der angekündigten linken Proteste um die Sicherheit der Teilnehmer des Gala-Dinners – die Aufrufe zu Kundgebungen seien in den letzten Tagen „immer bedenklicher“ geworden. Die Sicherheitsbedenken führten schließlich zur Absage der Veranstaltung. Die Organisatoren der Protestkundgebungen hatten die Teilnehmer gebeten, einen Schuh mitzubringen in Anspielung auf den irakischen Schuhwerfer, der Bush hatte „erniedrigen“ wollen.




Bordelle jetzt besonders Multikulti-Freundlich

Dass das horizontale Gewerbe schon länger von der Anbieterseite her multikulturell angehaucht ist, dürfte jedem klar sein, der schon mal was von vorwiegend osteuropäischen Zwangsprostituierten gehört hat.

(Von PimpHunter)

Offenbar stellen sich manche Bordell-Betreiber in NRW nun auch aktiv auf einen Wechsel der ethnischen Zusammensetzung der Kundschaft ein. Es müssen Angebote her, die sich auch unsere muslimischen Sozialhilfeempfänger leisten können und auch ohne Deutsch- und Englisch-Kenntnisse verstehen. Den Billig-Rekord hält zur Zeit ein Flatrate-Etablissement in Gladbeck mit 55 Euro für drei Stunden „All-Inclusive-Service“ und natürlich findet man auf deren Homepage auch (unten links) einen Button, der die Seite in türkischer Sprache aufruft.

Im Gästebuch des „Palace“ liest man dann auch nicht selten Namen wie Serdar, Hasan, Osman, Mahmut, Ali oder NakMuay. Letztgenannter kommt aus Dortmund und schreibt:

Hi Leute,
komme aus dortmund und bei mir in der nähe gibts auch solche clubs aber die lasse keine ausländer bzw. „schwarzköpfe“ rein. wie siehts bei euch so aus ?
will nicht die rese umsonst zu euch machen wenn ich hinterher nicht reinkomme.

mfg

NM
Kommentar vom 13.09.2010, 17:54:
Bei uns sind Ausländer kein Problem, du kannst uns gerne besuchen kommen. Die Gäste sind abends fast hauptsächtlich Türkisch.

Palace Team

Ob diese Entwicklung folgerichtig oder im Sinne von Triebabbau sogar begrüßenswert ist, angesichts der Tatsache, dass Gangrape in Europa eine muslimische Domäne ist, möchte ich der Diskussion überlassen.




Saudi-Arabien – Einreiseverbot

Jeddah, die wichtigste Hafenstadt Saudi-Arabiens am Roten Meer.Ein Bekannter von mir, Berufsfotograf, wollte sich dieser Tage auf den Weg zu einer Fotopirsch nach Saudi-Arabien machen. Einzelpersonen durften bislang nicht nach Saudi-Arabien einreisen, sondern es wurden nur vereinzelt Gruppenreisen genehmigt, wie uns das Auswärtige Amt auf seiner Website unter dem Stichwort „Allgemeine Reiseinformationen“ bestätigt.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Im Zuge der Proteste in mehreren Ländern des Nahen Ostens und des nördlichen Afrika hatte Saudi-Arabien zunächst versucht, mögliche Touristen dadurch abzuschrecken, dass die Visum-Gebühr kurzerhand von 120 € auf 270 € angehoben wurde.

Nachdem das offenbar nichts genützt hat, hat Saudi-Arabien laut Aussage meines Bekannten, dessen Reise kurz bevor stand, jetzt die Grenzen für Touristen sehr kurzfristig komplett dichtgemacht, auch wenn auf der Website unseres Auswärtigen Amtes dazu bislang nichts vermeldet wird.

Aus der Traum von der Fotopirsch. Den Saudis geht derzeit offenbar die Muffe auf Grund.

(Foto: Jeddah, die wichtigste Hafenstadt Saudi-Arabiens am Roten Meer)




„Grüß Gott“-Imam lügt in Augsburg weiter

„Penzberger Imam lügt“, teilte im Juli 2010 der bayerische Innenminister Joachim Herrmann mit. Am 27. Januar bot sich an der Augsburger Volkshochschule nochmals die Gelegenheit zu prüfen, ob die Feststellung des Innenministers immer noch gilt. Sie gilt. Denn nach der Werbeveranstaltung für das geplante ZIE-M ist wieder einmal schlüssig belegt, dass es der Penzberger Imam Bajrambejamin Idriz mit der Wahrheit nach wie vor nicht so genau hält.

(Von PI-Augsburg)

Die Augsburger Allgemeine Zeitung, die die mehrmals verschobene Veranstaltung angekündigt hatte, meldete korrekt, dass „der umstrittene Imam aus Penzberg spricht“. Mit 15 Minuten Verspätung erschien der laut Spiegel „Zwielichtige“ in der Augsburger Volkshochschule, um sein neu erschienenes Buch „Grüß Gott, Herr Imam“ erneut anzupreisen und sich selbst – nach bekannter Manier – als den aufgeklärten, in Europa angekommenen und der Demokratie verpflichteten Muslim zu verkaufen sowie jeden als Extremisten zu bezeichnen, der solchen Worten keinen Glauben schenken will und kann.

Anwesend waren rund 30 Besucher, die es sich antun wollten, die inzwischen bekannten Märchen des Lügenbarons zu hören. Unter den anwesenden Gutmenschen und Islamverstehern wurden namentlich erwähnt: Hansi Ruile, Geschäftsführer des Kulturhauses Kresslesmühle und Einlader zur Veranstaltung, Helmut Hartmann, ehem. FDP-Mitglied und Gründer des islamophilen Forums interkulturelles Lebens und Lernens (FiLL), der ehemalige Bundestagsabgeordnete der FDP, Hildebrecht Braun, der Idriz als Anwalt im Rechtsstreit mit dem Verfassungsschutz vertritt und – nach Idriz’ Aussage – ihn in den letzten drei Jahren „geistig begleitet“. In den letzten Monaten ist Herr Braun bei solchen Veranstaltungen immer anwesend und legt jedes Mal ein gutes Wort für seinen Mandanten ein. Nicht erwähnt, aber auch anwesend war ein anderes FDP-Mitglied, Toni Resch, der 1998 auf ungewöhnliche Weise eine Bekanntheit erlangte, indem er ein Wahlplakat der GrünInnen anzündete.

Nach einer ca. 3/4stündigen Darstellung von „der Welt des Herrn Imam Idriz“, bei der er den Besuchern erklärte, dass weder die Scharia eine Bedrohung für unser Grundgesetz wäre noch die Ungleichbehandlung von Mann und Frau so im Koran stünden, zudem noch im zeitlichen Kontext zu sehen sei und sein oberstes Ziel die Konformität des Islam und des Grundgesetzes wäre, durfte natürlich die Zitierung der Aussage des Bundespräsidenten Wulff nicht fehlen, dass „der Islam zu Deutschland gehört“.

Was das auch in Augsburg zum Verkauf angebotene „Grüß Gott, Herr Imam“-Buch von Idriz betrifft, wiederholte er das Gleiche wie bei seiner Münchner Vorstellung.

Zusammenfassend jammerte der Imam, dass der Koran falsch interpretiert werde, die Begriffe „Scharia“ und „Jihad“ in der nichtislamischen Welt missverstanden seien und nur mit Terror und Gewalt in Verbindung gebracht werden. Die Behauptung von Idriz, dass die Vorstellung, die Scharia widerspreche dem Grundgesetz, für die Muslime fremd sei, kann eindeutig unter Taqiyya eingeordnet werden. Mehrere Studien und Statistiken in Deutschland, Österreich und Großbritannien bestätigen, dass ein erheblicher Teil der in Europa lebenden Muslime sich die Einführung der Scharia wünscht und das Grundgesetz bzw. die Verfassungen der Länder, in welchen sie leben, ablehnen.

In diesem Zusammenhang zeigten die Ausführungen von Idriz, es gebe im Islam keinen Zwang im Glauben und jedem stünde das Recht zu, seinen Glauben zu wechseln, dass er den Wissenstand des Publikums – mit Ausnahme der oben genannten Gutmenschen in der ersten Reihe – sehr unterschätzt.

Idriz machte deutlich, dass die Sarrazins und Broders dieser Welt nichts anderes tun würden, als mit ihren „Lügen und Halbwahrheiten“ das Klima zu vergiften und die wachsende Freundschaft zwischen Muslimen und Ungläubigen zu torpedieren. „Wir müssen dahin kommen, dass rechtsextremistische Internetportale wie PI und rechtsextreme Vereine wie BPE gesellschaftlich geächtet werden!“ schwadronierte er. Dazu „müssten Staat, Gesellschaft, Medien und Verfassungsschutz zusammenarbeiten“, damit „Muslime sich angenommen fühlen können“, denn alles Andere „erzeuge nur Hass und Gewalt“.

Als der Imam des Friedens und der religiösen Verständigung mit seinen latenten Drohungen zu Ende war, stellte er auch klar, dass die Schwierigkeiten der Integration und wachsende Islamophobie zum Gutteil an weit verbreiteten falschen Vorstellungen über den Koran und die Person Mohammeds liege. Das geplante „Zentrum für Islam in Europa-München“ könne hier Abhilfe schaffen. Hier hätten Muslime und Nichtmuslime die Möglichkeit, Netzwerke zu bilden, Freundschaften zu schließen und gemeinsam zu studieren. Wohin sich solcherlei „Begegnungszentren“ oftmals oder gar meist entwickeln, kann man am Beispiel des „Wunder von Marxloh“ bestens studieren. Aus vorerst „Offenen Türen“ und „Transparenz“ wurden geschlossene Gesellschaften von Extremisten, die ganz unter sich Geburtstage verstorbener Islam-Nazis feiern und sich nicht scheuen, die Embleme verbotener faschistischer Organisationen auf Minarette aufzupflanzen. Idriz betonte erneut die Gefahren missbrauchter und falsch verstandener Freiheit, die von Islamophoben und Karikaturisten heraufbeschworen werden würden.

Die ersten Fragen aus dem Publikum bezogen sich auf die Aktivitäten von Idriz als „Gast-Imam“ in manchen Münchner Moscheen, bevor er später nach Penzberg gegangen ist:

1. In welcher Münchner Moschee er als Gast-Imam“ tätig war?
Antwort: „In einer bosnisch-albanischen Moscheegemeinde und einer DITIB-Moschee“.

2. Was er zum Bau des ZIEM über einer Tiefgarage aus ästhetischen Gründen sagt?
Antwort: „Ich werde die Lösung dem Architekten überlassen. Die Entscheidung wird mit der Stadt München fallen. Außerdem hat München das ZIE-M verdient“.

3. Laut einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 5.2., Ausgabe Wolfratshausen hat der RA Braun gesagt, die Gemeinnützigkeit der Islamischen Gemeinde Penzberg e.V. sei entzogen worden – welche finanzielle Konsequenzen könnte das haben? Zu etwaigen Steuernachzahlungen sagte Idriz, es gebe keine konkreten Hinweise, nur Angst, Vermutungen und hoffentlich keine künftigen Folgen.

Ein anderer Zuhörer meldete sich zu Wort und sagte, er sei beim Durchblättern im Idriz Buch sehr verwundert, als er dort bei einer Aufzählung von „aufgeklärten und demokratischen muslimischen Denkern“ – neben dem SS-Hauptsturmführer Husein Djozo – auch die Namen von weiteren Personen fand, die weltweit bekannt sind – allerdings als Islamisten. Als Beispiel wurden der tunesische Islamist Rachid al-Ghannouchi, der die Mütter von Selbstmordattentätern pries und segnete, sowie der verstorbene bosnische Präsident Alija Izetbegovic genannt. Um die islamistische Gesinnung dieser Personen zu verdeutlichen, hat der Zuhörer die Izetbegovic- Aussage aus seiner „Islamischen Deklaration“ zitiert, dass es keine friedliche Koexistenz zwischen Muslimen und Nichtmuslimen geben könne. Der kritische Zuhörer erinnerte auch daran, dass Izetbegovic für sein Werk verurteilt wurde und lange Zeit im jugoslawischen Gefängnis saß.

Nachdem solche Personen im Buch als „fortschrittliche demokratische Denker“ angepriesen sind, hat der Zuhörer abgeraten, das Idriz-Buch zu kaufen. Der Gast sagte weiter, dass durch diesen Widerspruch das, was Idriz sagt, genauso unglaubwürdig ist wie die Angabe über seinen Vornamen, denn er heißt nicht Benjamin, sondern Bajrambejamin.

Idriz kennt den Text von Izetbegovic und hat ihn im Original (auf serbokroatisch) gelesen – deshalb konnte er nicht behaupten, das Zitat sei aus dem Kontext gerissen, falsch übersetzt, habe nichts mit Islam zu tun usw. Wie es zu erwarten war, leugnete Idriz diesen Fakt mit der Antwort, Izetbegovic hätte nie so etwas behauptet. Dadurch hat er nochmals bewiesen, dass er ein gewöhnlicher islamischer Lügner ist.

Im originalen Textabschnitt aus „Iislamska Deklaracija“ von Izetbegovic, 1990 veröffentlicht in Sarajevo, heißt es auf Seite 5 (in deutscher Übersetzung):

Einführung
Programm für Islamisierung der Muslime und der muslimischen Völker
Unser Ziel: Islamisierung der Muslime
Unsere Devise: Glauben und kämpfen

Und auf Seite 25:

Die erste und vorrangigste von diesen Erkenntnissen ist sicherlich diejenige von der Unvereinbarkeit des Islams mit nicht-islamischen Systemen. Es kann keinen Frieden oder Koexistenz zwischen dem „islamischen Glauben“ und den nicht-islamischen Gesellschaften und politischen Institutionen geben. (…) Der Islam schließt klar das Recht und die Möglichkeit von Aktivitäten einer fremden Ideologie auf seinem eigenen Gebiet aus. Deswegen stehen irgendwelche laizistische Prinzipien außer Frage, der Staat also sollte ein Ausdruck der Religion sein und er sollte deren moralische Konzepte unterstützen.

In englischer Sprache findet sich die Übersetzung hier auf Seite 30.

Auf die o.g. kritische Anmerkung des Zuhörers sagte Idriz, dass er nur ein Vorbild habe: Mohammed. Alle anderen Menschen seien fehlerhaft. Dass Mohammed als oberster Islamist sein Vorbild sein dürfte, haben wir vermutet – damit outet sich Idriz als fundamental eingestellter Mohammedaner. Immerhin entstammt Idriz einer über viele Generationen zurückreichenden Familie von Imamen und möchte, dass sein Sohn, der sich zurzeit in der 4. Klasse befindet, auch Imam wird.

Als Idriz die Mohammed-Karikaturen als Beleidigung anprangerte und von einer strafrechtlichen Verfolgung der Künstler sprach, meldete sich ein Zuhörer zu Wort und sagte, wenn Moslems den Wunsch hätten, in Europa zu leben, sollten sie sich über die europäische Kultur und Kunst informieren und, falls ihnen etwas nicht passt, eben weg bleiben. Weiter betonte er, dass er auch Islamkritiker ist, bis Ende seines Lebens bleibt und das sich auch nicht verbieten ließe.

Eine Zuhörerin machte die Anwesenden auf die Umfrage der Münchner Abendzeitung zum ZIE-M-Projekt aufmerksam, die über 70 % Stimmen gegen den Bau ergab, und fragte Idriz, ob er die Ergebnisse eines Bürgerentscheids akzeptieren würde.

Daraufhin hatten Idriz und sein Anwalt Herr Braun geantwortet, dass die Zustimmung der Münchner Parteifraktionen im Rathaus sowie der Landeskirchen ausreichend sei und ein Bürgerentscheid nicht notwendig wäre.

An dieser Stelle sagte Idriz, er hätte gehört, dass Augsburg (damit meinte er nicht die Augsburger Bevölkerung, sondern den Stadtrat) Interesse an einer Großmoschee hätte. Diese Angabe bezieht sich auf eine seltsame Aussage des Augsburger Baureferenten Gerd Merkle, die Menschen mit schwachen Nerven lieber nicht lesen sollten. Bei einer ähnlichen Veranstaltung mit denselben Organisatoren und eingeladenen Gästen (Ruile, Hartmann & Co.) am 13.03.2009 im Augsburger Rathaus sagte Herr Merkle, er fände nicht schlecht, in Augsburg eine große Synagoge (!) (nein, wir haben uns nicht verschrieben und er hat sich nicht versprochen, da er das Wort „Synagoge“ wiederholte) für alle in der Stadt lebenden Moslems (!) zu bauen. Die zitierte Aussage ist sehr wichtig, da sie die Kompetenz, das Fachwissen und die Hintergrundkenntnisse unserer Entscheidungsträger bei den Kommunen, Behörden, Ministerien, Parteien und der Regierung exemplarisch zeigt.

Ein algerischer Moslem jammerte im Weiteren darüber, dass die Augsburger Hinterhofmoscheen so hässlich seien, und er sich jedesmal schäme, in eine solche gehen zu müssen.

Ein türkischer Muslim, der sich als Vorsitzender von DITIB im Augsburger Stadtteil Haunstetten vorstellte, wollte das Publikum überzeugen, dass die Muslime mit der Demokratie kein Problem hätten, aber die deutsche Gesellschaft sie ablehne. Über die wahren Absichten der gläubigen Muslime dürfte der Name ihrer Moschee (Fatihmoschee) Klarheit schaffen.

Über Frieden und Integration der Muslime redete auch Hasan Akçay, ehemaliger Vorsitzender des Ausländerbeirats Augsburg. In welche Richtung die Integration gehen soll, war deutlich am Kopftuch und an der islamgerechten Kleidung seiner deutschen Ehefrau zu erkennen: Integration der Muslime, ja, aber unter sich!

Einige Zuhörer wollten offensichtlich ein Foto vom Lügen-Imam als Erinnerung an den Abend machen – daraufhin fragte Idriz, wer diese Leute seien (das passt wohl zum Thema „Bilderverbot im Islam“) Auf seinen Protest entgegnete ein Fotograf, dass er sehr wohl das Recht dazu habe, da Herr Idriz eine Person von öffentlichem Interesse sei.

Nach Ende der Märchenstunde sprachen einige Zuhörer noch mit Hildebrecht Braun, dem Anwalt von Idriz. Der erwähnte, dass er letzte Woche ein Gespräch mit unserem Innenminister Herrmann hatte und diesem die guten Absichten von Idriz näher brachte: „Ich habe ihm gesagt, er könne Herrn Idriz jeden Tag dankbar sein – dieser setzt sich wirklich für unsere Demokratie ein.“

Angesprochen auf den Verfassungsschutz meinte der Anwalt, dass das alles von A bis Z erlogen sei. In Bezug auf den Spiegelartikel vom 2.6.2010 „Vorzeige-Imam im Zwielicht“ von Andrea Brandt, sagte Braun: „Die Brandt hat mir gesagt, dass sie ja so unter dem Druck vom Broder stand. Der ist ja einer der schlimmsten Islamkritiker“, so Braun. Er selbst sei Atheist, aber Idriz habe ihn zu 100% von seinen guten Absichten überzeugt.

Alles in allem brachte der Abend – wie immer, wenn Idriz irgendwo auftritt – die üblichen Lügen, Verdrehungen, Beschönigungen, Beschuldigungen und Moslems, die sich gerne als Opfer böser Islamophober verkaufen, sowie als Zugabe natürlich die üblichen Claqueure der Dhimmifraktion.

Den Abend ließen wir in dem Bahnhofsrestaurant „Brauhaus 1516“ ausklingeln. Dort kann man sich richtig gut entspannen, ohne Kopftücher, Burkas und andere Fahnen des Islam, ohne Moscheen, Lügenimame und Muezzin, dafür mit gutem Bier, schönem Rhythm’n’Blues und Rockmusik –diesmal mit der Ravensburger Gruppe „The Blue Monx“.




Der wahre Ursprung allen Übels

Die Maybrit Illner-Sendung vom 3. Februar war durchaus bemerkenswert. Da war zum einen Henryk M. Broder, der mit seinen Kommentaren die inhaltlichen Höhepunkte lieferte. Dem gegenüber stand Jürgen Todenhöfer, dessen Auftritt klar machte, was der wahre Ursprung allen Übels ist.

(Kommentar von Frank Furter)

Es war mal wieder angerichtet: Peter Scholl-Latour, Melinda Crane, Aktham Suliman, Jürgen Todenhöfer und Henryk M. Broder waren geladen, um mit Maybrit Illner über die Frage zu diskutieren, ob die aktuellen Ereignisse in Ägypten und der arabischen Welt eine Chance für die Freiheit oder eher für die Islamisten sind. Doch statt der Zukunft der betroffenen Länder stand hauptsächlich die Vergangenheit des Westens im Mittelpunkt. Und vor allem Jürgen Todenhöfer, dessen geistige Irrfahrten schon so manch ein beachtlich weltfremdes Zitat hervorgerbacht haben („Wir behandeln Muslime wie Halbaffen“, „Die Fanatiker sitzen im Westen“, taz vom 08.12.2008) wurde nicht müde, seinen Lieblingsfeind in den Mittelpunkt der Debatte zu stellen: uns.

Nun würde Henryk M. Broder heftig widersprechen. Mit Todenhöfers penetrantem „wir“ konnte er sich nicht anfreunden; Frank Furters „uns“ würde ihm wohl genauso wenig gefallen. Gemeint ist in beiden Fällen das, was Todenhöfer pauschal unter „Dem Westen“ versteht. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass gerade jene, die „uns“ immer wieder erklären, dass es „den einen Islam“ nicht gibt, ständig von „dem einen Westen“ faseln.

Dieser jedenfalls sei dafür verantwortlich, so Todenhöfer, dass „in der arabischen Welt seit 200 Jahren Verzweiflung herrscht.“ Schuld sei die Kolonialisierung, wodurch der Westen die Araber um „100 Jahre zurückgeworfen“ habe. Danach hätte der Westen Marionetten installiert, mit extremistischen Herrschern kollaboriert und ohnehin nur stets seine eigenen geostrategischen Interessen verfolgt. Kurzum: der Westen sei schuld am Leid der Araber und am Leid aller anderen mutmaßlich auch.

Wahr ist, dass westliche Regierungen über Jahrzehnte hinweg mit den verschiedensten Diktatoren der islamischen Welt zusammengearbeitet haben und sie nicht selten sogar unterstützten – bis in die Gegenwart hinein. Genauso wahr ist jedoch auch, dass die einzige Alternative der gewaltsame Sturz dieser Diktatoren gewesen wäre. Und das wiederum hätte Krieg bedeutet; anders ist Regimen wie denen Husseins, Ahmadinedschads oder Mubaraks von außen nämlich nicht beizukommen.

Genau darauf spielte Henryk M. Broder an als er sagte, der Westen habe im Grunde nur zwei Möglchkeiten: „Er kann es falsch machen oder verkehrt machen, aber er wird für beide Optionen immer zur Verantwortung gezogen“. So geschehen zuletzt im Irak und in Afghanistan. Die Jubelschreie von Todenhöfer und seinesgleichen ob des Sturzes der dortigen Regime durch die Amerikaner waren – zumindest in Frankfurt – nicht zu hören.

Zudem haben die jüngsten Kriegseinsätze erneut gezeigt, dass muslimische Gesellschaften nicht ohne weiteres von außen demokratisierbar sind. Selbst jene im Irak und in Afghanistan, über Jahrzehnte unter der Knute übelster Machthaber gefangen, waren für das Geschenk der Freiheit nicht empfänglich. Zu stark sind die islamisch geprägten, patriarchalischen Strukturen, und zu tiefverwurzelt ist der Hass auf alles westliche in jenen Teilen der Welt. Fast wirkt es so, als wäre die Demokratie in Augen vieler Muslime schon aus Trotz nicht annehmbar, da sie eben nicht der eigenen Kultur entsprang, sondern das Produkt des Klassenfeindes ist. Selbst die Türkei, vor Jahrzehnten durch Atatürk scheinbar verwestlicht, tut sich noch bis heute schwer, das freiheitlich-demokratische Grundprinzip realpolitisch umzusetzen. Seit Machtübernahme durch die AKP und Ministerpräsident Erdogan zeichnet sich eher ein schleichender Rückfall in vordemokratische Zeiten ab.

Der Vorwurf Todenhöfers und vieler seiner Gleichgesinnten, der Westen habe durch Kollaboration die Regime in muslimischen Ländern unterstützt, mag zwar in der Theorie zutreffen, praktisch jedoch ist er trivial. Denn einen dritten Weg, das Problem zu lösen, der gewaltfrei, friedlich und erfolgversprechend wäre, hat bis dato weder er, noch sonst irgendwer geliefert.

Noch verwegener ist das zweite Argument, mit dem Todenhöfer versucht, „uns“, dem Westen, die Schuld für die Missstände in der arabischen Welt zu geben: die alte Mär vom Kolonialismus. Die Diktatoren der muslimischen Welt seien vom Westen quasi installiert worden, und die Kolonialisierung hätte überhaupt erst die Grundlagen für die Konflikte der Gegenwart gelegt. Das klingt fast so, als wären muslimische Gesellschaften über Jahrhunderte hinweg freie, friedliche, islamische Demokratien gewesen, bis der westliche Aggressor kam. Das ist freilich Unfug, und das genaue Gegenteil ist der Fall. In der islamischen Welt herrschen Kalifen, Scheichs, Imame und Diktatoren, seit es die islamische Welt gibt. Tatsächlich steht der, den sie ihren „Propheten“ nennen, am Anfang einer Reihenfolge von Herrschern, von denen bis heute keiner den Ruf genoß, allzu friedlich oder tolerant zu sein.

Die Kolonialisierung war ohne Frage ein frustrierendes Ereignis für die Muslime, doch nicht weniger frustrierend war dasselbe Ereignis für viele christliche und jüdische Völker, die zuvor von ihnen kolonialisiert wurden. Denn vor dem Siegeszug des Westens stand eine Jahrhunderte währende islamische Eroberungswelle, erst angetrieben durch arabische Völker, später durch die Osmanen. Die hatten es 1683 bis Wien geschafft, wo sie zum Glück für die Völker Europas zurückgeschlagen wurden. Darauf folgte die Kolonialzeit des Westens, der nunmehr dank seiner technologischen Überlegenheit die Länder des Orients eroberte.

Moralisch verwerflich war dies aus Sicht der Menschen zu jener Zeit nicht; vielmehr war es selbstverständlich, dass jedes Volk seine eigenen Interessen vertrat und nach Ausdehnung seiner Macht und Länderein strebte. So taten es die Europäer zu Zeiten der Kolonialisierung. So taten es die Osmanen vor ihnen. Und so taten es die meisten Völker seit Menschengedenken: die Römer, die Perser, die Hunnen, die Mongolen; selbst die Inkas und die Azteken, von denen man damals kaum etwas wusste.

Wirklich verwerflich und bisweilen unerklärbar ist, dass Todenhöfer und viele seiner Gleichgesinnten dieselben geschichtlichen Ereignisse unterschiedlich werten. Die jahrundertewährende Ausdehnung des Islam, die tatsächlich gewalttätiger und blutiger war als die Kolonialisierung durch westliche Mächte, wird ignoriert, oder als selbstverständlich erachtet. Doch das Verhalten westlicher Völker – seien es die Kreuzzüge, sei es der Sklavenhandel, sei es die Kolonialzeit – wird mit der hohen Moral des 21. Jahrhunderts rückwirkend als schlecht und verwerflich erachtet.

Tatsächlich ist diese Sichtweise nicht nur widersinnig, sondern fatal, führt sie doch zu einer ablehnenden, nicht nur selbstkritischen, sondern gar selbsthassenden Sichtweise auf den westlichen Kulturkreis. Dieser aber hat es – im Gegensatz zum muslimischen – überhaupt erst vollbracht, eine Moral und eine politische Ideologie zu entwickeln, die sich endlich gegen den Jahrtausende währenden Usus richtet, dass Völker ausnahmslos ihre eigenen Interessen verfolgen, nach Ausdehnung ihrer Länderein streben und nicht selten brandschatzend, vergewaltigend und mordend über andere Völker herfallen. Nächstenliebe, Menschenrechte, Aufklärung, Humanismus, das Anerkennen von Hoheitsrechten anderer Staaten und das Streben nach einer friedlichen Koexoistenz aller Völker – das alles sind Ideen des Westens! Und es brauchte die Erfahrung zweier fürchterlicher Weltkriege, geführt mit den massenvernichtenden Waffen des 20. Jahrhunderts, um diese Ideen endlich nachhaltig im politischen Handeln westlicher Länder zu implementieren.

Die Menschen im Westen des 17., 18. und 19. Jahrhunderts hatten diese Erfahrung nicht. Aufklärung, Humanismus und Streben nach Demoktratie mitsamt Bürger- und Menschenrechten waren nicht von heute auf morgen Teil westlicher Kulturkreise, sondern entwickelten sich langsam und stetig. Aber sie entwickelten sich wenigstens – im Gegensatz zu anderen Kulturkreisen, die vergleichbare Moral bis heute vermissen lassen. Der islamische ist da zu aller erst zu nennen. Die Anerkennung der Menschenrechte beispielsweise ist in vielen muslimischen Ländern bis heute nicht erfolgt.

Es steht vollkommen außer Frage, dass der Westen Fehler gemacht hat. Doch dieses ist nicht pauschal zu sehen. Einzelne Länder haben ihre jeweiligen Interessen verfolgt. Aber tun das die muslimischen Länder nicht ebenso? Der Siegeszug des Westens war vor allem in technologischer Überlegenheit begründet. Wären die Muslime dem Westen zu jener Zeit in vergleichbarem Maße überlegen gewesen, hätten sie dessen Länder nicht ebenfalls kolonialisiert?

Natürlich hätten sie das! Denn sie taten jahrhundertelang nichts anderes. Interessant ist aber die Frage, ob die Muslime den westlichen Völkern die Hoheit über vormalige Kolonien ebenfalls zurückgegeben hätten. Das erscheint doch mehr als abwegig, schliesslich haben sich die dazu notwendigen Werte in der islamischen Welt bis heute kaum entwickelt.

Die Argumente Todenhöfers sind also von einer frappierend einseitigen und weltfremden Gestalt. Sie erscheinen geradezu wie Verrat an den freiheitlichen Idealen, dank derer ein Streben nach einer friedlicheren, gerechteren Welt überhaupt erst möglich ist. Hierin liegt das wahre Übel des Westens: in seinem denaturierten politischen und geschichtlichen Selbstverständnis. Denn notwendig wäre das genaue Gegenteil: der westliche Kulturkreis muss sich nicht nur ständig seiner Fehler, sondern auch seiner Errungenschaften bewusst sein, um diese in der Welt verbreiten zu können. Wer sie jedoch negiert, steht jenen Idealen schlussendlich sogar im Wege, für die er vorgibt, zu kämpfen. Warum sollten die Muslime bereit sein, die freiheitlichen Werte des Westens anzunehmen, wenn dessen Intellektuelle nichts besseres zu tun haben, als von morgens früh bis abends spät den eigenen Kulturkreis in den Dreck zu ziehen?

„Das Drama der arabischen Länder ist zum größten Teil selbst gemacht.“, sagte Henryk M. Broder vollkommen zu recht. Deswegen müssten die Muslime dieses Drama nun auch „selber lösen“, erwiderte Aktham Suliman. Sein Wort in Gottes Ohr! Die Todenhöfers dieser Nation sind dabei sicher keine Hilfe, ganz im Gegenteil. Fest steht nur: sollten die Ereignisse in Ägypten nicht zu mehr Demokratie, sondern gar zu schlimmeren Zuständen führen, dann werden diese Todenhöfers die ersten sein, die dem Westen vorwerfen, nicht genug getan zu haben. Oder zu viel. Je nachdem, was ihnen am besten passt.

» Die Maybrit Illner-Sendung in der ZDF-Mediathek




Großdemonstration der EDL in Luton

Luton Demo 5. Februar 2011Die EDL hat für heute alle ihre Mitglieder und internationale Gäste zur „größten islamkritischen Demonstration, die es in der Nachkriegs-Geschichte Europas je gegeben hat“ nach Luton gerufen, dem Ort, wo alles begann (PI berichtete). Der Protestmarsch ist nicht nur gegen die zunehmende Islamisierung Großbritanniens gerichtet, sondern auch gegen die Polizei, die Mitglieder der EDL respektlos behandelt hat und ihr Recht auf freie Meinung einschränken will. Die EDL schreibt in ihrem Demoaufruf: „Wir werden niemals klein beigeben, wir werden nie zum Schweigen gebracht werden, wir werden niemals geschlagen werden.“

Ob das Geschehen per Live-Stream zu sehen sein wird ist noch unsicher. Falls es Klappt, werden Sie hier ab etwa 14 Uhr die ersten Bilder zu sehen sein.

Ansonsten werden wir Sie hier auf PI über das Geschehen in Luton auf dem laufenden halten. Die gehaltenen Reden sollen zeitnah ins Netz gestellt werden, so dass wir Ihnen auch Videomaterial nachliefern können.

Erste Demonstranten wie die EDL aus Bradford sind bereits in Luton eingetroffen.

Bradford EDL trifft in Luton ein

Weitere Bilder aus Luton finden Sie hier.

Straßenansicht aus Luton:

Updates:

14.11 Uhr: Die Polizei hält die EDL-Leute am Bahnhof fest, und will sie davon abhalten, zum St George’s Square zu marschieren.

Luton Bahnhof

14.30 Uhr: Sky-News berichtet über die Demo in Luton.

14.40 Uhr: Tommy Robinson hält eine Rede: Er fordert darin „Anfüher und keine Appeaser“.

Video vom St George’s Square:

14.45 Uhr: Die Gegendemonstraten der britischen Antifa UAF werden in einem Kreisverkehr festgehalten:

UAF im Kreisverkehr

14.50 Uhr: Über 1000 Muslime und Antifaschisten haben sich im Bury Park versammelt. Bisher ist es zu keinen „Clashes“ mit den bis zu 7000 EDL-Demonstranten gekommen, von denen der Telegraph schreibt. Rund 1500 Polizisten sind heute in Luton im Einsatz.

15.05 Uhr: UAF-Demonstranten, die zur EDL am St George’s Square durchdringen wollen, werden Radioberichten zufolge „unsanft zurückgehalten“. Die Lage am St George’s Square ist nach wie vor ruhig.

15.13 Uhr: Elisabeth Sabaditsch-Wolff hält eine Rede an der EDL-Demo in Luton. Ihre Rede können Sie hier nachlesen.

15.24 Uhr: Schwarze Dschihad-Flaggen wurden bei den Muslimen im Bury Park gesichtet. Die Antifa scheint von den Muslimen angegriffen zu werden. „Asiatische“ Gangs umkreisen den Bury Park und attackieren Weiße.

15.28 Uhr: Die EDL hat die Erlaubnis erhalten, mit 3000 Leuten und den internationalen Gästen durch die Straßen zu ziehen.

16.16 Uhr: Die üblichen Verdächtigen versuchen, Unruhe zu stiften, in dem sie behaupten, eine Moschee sei angegriffen und ein Koran verbrannt worden. Beide Behauptungen sind frei erfunden.

16.28 Uhr: Die EDL-Demo ist jetzt offiziell beendet. Normalerweise beginnen an diesem Punkt die Probleme. Doch ein riesiges Polizeiaufgebot ist vor Ort.

16.37 Uhr: Die UAF randaliert gegen die Polizei:

UAF-Randale




Niederlande: Kernkraft statt Offshore-Windräder

Die Niederlande steigen aus der Förderung von Offshore-Windrädern aus und fördern stattdessen die Kernkraft. Sie setzen auch den Subventionen für Solarenergie und großen Biomassekraftwerken ein Ende. Die grünen Zuschüsse werden ab Mitte 2011 von 4 auf 1,5 Mrd.€ pro Jahr gekürzt. Das neue Kabinett hat klar gestellt, dass es Anträge für neue KKW befürwortet und fordert zu Anträgen für den Bau neuer KKW auf. Der Energieversorger DELTA, 50 prozentiger Eigentümer des bisher einzigen KKW Borssele in den Niederlanden (das die Betriebsgenehmigung bis 2033 hat), steht bereits in Verhandlungen mit der französischen EDF.

(Foto: Maxime Verhagen, CDA, Mark Rutte, VVD und Geert Wilders, PVV)




„Danke Thilo“-Mann im russischen Fernsehen

'Danke Thilo'-Mann im russischen FernsehenNun hat es Markus, unser couragierter „Danke Thilo“-Mann aus Berlin, sogar bis ins russische Fernsehen geschafft. In der Nachrichtensendung wird allgemein über die Sarrazin-Debatte in Deutschland berichtet und auch unter anderem Necla Kelek interviewt. Markus hat inzwischen einen eigenen Blog mit dem treffenden Namen „Zivilisationscourage“ gegründet.

Auf seinem Blog schreibt er zu dem Video:

Zufällig bin ich auf folgenden Bericht gestossen. Kann das jemand (grob) übersetzen, oder kennt jemanden der das könnte? Insbesondere die Stellen um 0:30 und 3:30.

Auch ein Hinweis alleine, um welchen Sender es sich handelt, hilft mir weiter.

Am einfachsten per Kontaktformular. Das wäre super, tausend Dank!

Hier gehts zum Kontaktformular von Markus…


PI-Leser Overlord hat den Bericht des russischen Senders ntv inzwischen übersetzt:

Anmoderation:

Heute hat der Vorstand der deutschen Bundesbank (der deutsche Analog der russischen Zentrobank), den Bundespräsidenten gebeten, den berühmten Millionär und Politiker Thilo Sarrazin aus dem Vorsitzendenrat auszuschließen. Diese Nachricht würde wohl kaum aus den Finanzkreisen überschwappen, wäre da nicht der Grund dafür: Man will Sarrazin wegen der Anstachelung zur Fremdenfeindlichkeit rauswerfen.

In seinem Buch “Deutschland schafft sich ab” äußerte er sich sehr unschmeichelhaft über die Immigranten aus dem Mittleren Osten sowie deren Sitten und rief dadurch eine Protestaktion hervor. Das Interessante dabei ist, dass Sarrazin es geschafft hat, nicht nur Muslime, sondern auch Juden zu beleidigen. Über den Konflikt und seine Gründe berichtet unser neuer Deutschlandreporter Konstantin Goldenzweig.

Bericht:

Noch herrscht bei der deutschen Politik kein Wahlkampf, aber auf den Straßen Berlins sind trotzdem Hunderte von Demonstranten zu sehen. Für die Aktivisten der deutschen Linkspartei, für Gewerkschaften, hauptsächlich aber für Immigrantengemeinden des Landes ist es bereits der fünfte Tag des “Volkszorns”. Ihr Kampf gilt einem einzigen Feind und einer einzigen Forderung: dass dieser Feind sein Maul hält und verschwindet.

Übersetzung O-Ton Sarrazin: “Hören Sie, lassen Sich mich in Ruhe. Es ist schon alles gesagt. Verstehen Sie das?”

Präziser formuliert ist “alles” nicht gesagt, sondern veröffentlicht worden. Das Leben des Beamten mit Doktortitel, Bankiers und Millionärs Thilo Sarrazin war auch ohne pädagogische Errungenschaften recht annehmlich – nur das Glück des gesamten Landes, meinte er, wurde von Millionen arbeits- und integrationsunwilliger Immigranten gestört werden. Darüber – direkt und ohne Umschweife – in seinem Buch:
“Ich möchte kein türkisch oder arabisch hören, keine Kopftücher sehen und wenn der Muezzin meinen Lebensrhythmus bestimmen soll, fahre ich in den Urlaub.”

Noch bevor Sarrazins Werk das Licht der Welt erblickte, haben die deutschen Politiker und Staatsbeamten, von den Sozialisten bis hin zur Bundeskanzlerin Merkel, ihn für diese Worte als einen vulgären Darwinisten, Rassisten und eine Schande für das Land abgestempelt.

Übersetzung O-Ton Sarrazin: “Die Geburtenrate ist in Deutschland so stark gesunken, dass jede nächste Generation der Deutschen um ein Drittel kleiner ist als die vorherige. Wenn man die wachsende Einwandererzahl dazu rechnet, stehen die Folgen in keinem Vergleich zu sämtlichen deutschen Kriegen.”

In der Seele ein waschechter Deutscher, aber französischer Abstammung, kann Sarrazin sich nicht damit abfinden, dass, Zitat, “die islamischen Immigranten wegen ihrer nicht allzu großen geistigen Fähigkeiten sich schneller fortpflanzen als die Einheimischen”. Und wenn die Türken dümmer sind, dann verdummt das ganze Land halt mit. Auch die Juden bekamen ihr Fett weg – angeblich unterscheiden sich deren Gene zu sehr von den deutschen. Übrigens weiß man ja, dass etwas Ähnliches im Deutschland des letzten Jahrhunderts schon oft genug gesagt wurde. Zum Schrecken vieler wurde das Debütwerk zum Bestseller Nr. 1 – so behaupten zumindest die deutschen Buchgeschäfte. Und hier, im Berlins Zentralbuchladen, ist das hier das letzte Exemplar gewesen.

Neben dem Buchflohmarkt in der Stadtmitte, wo Sarrazins Werk, wie überall sonst auch, einen reißenden Absatz findet, befinden sich Memorialtafeln, die an eine andere Epoche erinnern sollen. Es sind die Namen der jüdischen Absolventen der Berliner Universität, die in den faschistischen Konzentrationslagern ums Leben gekommen sind. Die Vorsitzende der Berliner Judengemeinde, Lala Süßkind, vertritt die Meinung der Sarrazin-Gegner. Alles in diesem Land ist zu nah beieinander – die Vergangenheit, die Gegenwart und ihre Sorge um die Zukunft.

Übersetzung O-Ton Süßkind: “Für mich ist Sarrazin einfach nur krank. Diese Ideen über verschiedene Gene bei Deutschen und Juden sind reine Blasphemie. Jedem sollte doch klar sein: Wir sind Menschen wie alle anderen.”

Im Land, die wie schon wie vor 70 Jahren ihre eigene Vergangenheit fürchtet, verursachte Sarrazins Buch einen Skandal, dessen Folgen für den Autor mörderisch waren. Der Bundesbank-Vorstand, dessen Mitglied Sarrazin gewesen war, kündigte ihm wegen Rufschädigung. Auch der Parteivorstand der Sozialdemokraten, zu denen Sarrazin ebenfalls zählt, ruft dazu auf, den Rebell aus der SPD raus zu werfen. Aber was für ein Jammer: die einfachen Parteigenossen und deren Wähler sind dagegen. Nach den letzten Fernsehumfragen sind zwei Drittel der Deutschen davon überzeugt, dass Sarrazin nichts Falsches gesagt hat. Dazu gehört auch die deutsche Soziologin mit türkischen Wurzeln Necla Kelek, die sich buchstäblich auf der gleichen Barrikadenseite wie Sarrazin befindet. Auch am Tag der Buchveröffentlichung wehrten sich die beiden zusammen gegen die Opponenten.

Übersetzung O-Ton Kelek: “Ich bin selber eine Immigrantin und habe gesehen, wie wenig meine Landsleute tun, um sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Manchmal tun sie auch einfach gar nichts.”

Die, die es geschafft hat, sich zu integrieren und sogar in Berlin Karriere zu machen, ist überzeugt: Im Vergleich zu Nachbarländern geht Deutschland viel zu sanft und flexibel mit seinen Einwanderern um. Schon die Abschiebung der Tausenden von Roma aus Frankreich, die Nicolas Sarkozy vor kurzem ins Rollen gebracht hat, spricht eine deutliche Sprache. Aber Deutschland hat auch eine ganz andere Geschichte als Frankreich.

Konstantin Goldenzweig, Georgij Ugarow, Dmitrij Pogorschelski, Berliner Büro des NTV.




Deutsche Regierung nähert sich Muslimbrüdern

Moderate MuslimschwesternOffiziell galten der deutschen Bundesregierung die Muslimbrüder bisher als „Islamisten“, mit denen man nichts zu tun haben wollte. Diese Einschätzung revidiert sich je mehr absehbar wird, dass die Muslimbrüder künftig die führende Kraft in Ägypten sein werden. Denselben Leuten, die bislang zurecht als islamische Extremisten galten, traut man mittlerweile „Interesse an einer demokratischen und freiheitlichen Entwicklung“ zu.

Spiegel-Online berichtet voller stolz auf die „heimlichen Diplomaten“, um die die Welt Deutschland angeblich beneidet:

Öffentliche Gespräche zwischen hochrangigen Diplomaten und islamischen Fundamentalisten sind undenkbar. Doch inoffizielle Kanäle, auf denen deutsche Diplomaten die Muslimbrüder erreichen können, gibt es reichlich.

Gleich vier parteinahe politische Stiftungen aus Deutschland unterhalten seit vielen Jahren Büros in Kairo – und gelten dort als exzellent verdrahtet. …

Diese Freiheiten haben sich deutsche Regierungen in der Geschichte immer wieder zunutze gemacht, entweder um in Krisengebieten Kontakte zu Gruppen herzustellen, mit denen ein offizieller Dialog nicht möglich war, oder um Entwicklungen in ihrem Sinne zu beeinflussen. …

Politiker aus befreundeten Staaten beneiden die Bundesrepublik deshalb um das feine Netzwerk, dass ihre Stiftungen in aller Welt knüpfen. Kein anderes Land verfügt über vergleichbare Institutionen. Die Bundesregierung weiß, was sie an ihren inoffiziellen Botschaftern hat, und fördert die internationale Arbeit der Stiftungen seit 1962 finanziell.

Und so werden in der SpOnSophistik radikalislamische Terrorhelfer zu lupenreinen Demokraten, mit denen man in ihrem Hauptquartier zum Tee zusammen sitzt. Besonders an solchem Tee-Klatsch interessiert scheinen die sogenannten Sozialisten und Liberalen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) räumt inoffizielle Kontakte zu den Muslimbrüdern ein. Ganz ähnlich denkt die Naumann-Stiftung (FDP): „Es wäre keine kluge Haltung, die Muslimbruderschaft in Ägypten vom Dialog auszuschließen.“

Keiner ist so blind, wie der, der nichts sehen will. Worum es sich bei den Muslimbrüdern und ihre auf lange Hand vorbereitete Revolution wirklich handelt, sehen Sie hier in einer Dokumentation aus dem Jahr 2005.

(Spürnase: Daniel Katz)




Diakonie-Chef Gern warnt vor „Feindbild Islam“

Diakonie-Chef Wolfgang GernDer hessische Diakonie-Chef Wolfgang Gern (Foto) hat Kirche und Diakonie aufgefordert, sich deutlicher als bisher gegen ein Feindbild Islam zu Wort zu melden. „Das ist in der Vergangenheit nicht genug geschehen“, sagte Gern am Freitag in Frankfurt. Hinter der aktuellen Integrationsdebatte stecke die Angst vieler, in die Kluft zwischen Arm und Reich zu fallen. Aus Angst vor Ausgrenzung werde dann häufig auf andere gezeigt, so Gern. „Es ist unverantwortlich und gefährlich, aus solchen Ängsten politisches Kapital schlagen zu wollen.“ (Quelle: BILD)

» wolfgang.gern@dwhn.de

(Spürnase: Gottfried von Bouillon)




Die europäische Romantik und der Islam

Félicien-César David (1810-1876)Die Menschen der europäischen Romantik empfanden sich, nicht ganz unberechtigt, als Angehörige einer Phase des Aufbruchs in eine neue Zeit. Der Barock und das Rokoko wurden als überkommen erachtet. Die Liebe zur Natur wurde oft in den Vordergrund gestellt, wie es z.B. Ludwig van Beethoven als einer der musikalischen Wegbereiter der Romantik in seiner 6. Symphonie – der „Pastorale“ in F-Dur op. 68 – vorgezeichnet hatte und wie es in Mozarts „deutscher“ Oper „Die Zauberflöte“ KV 620 bereits zaghaft anklingt.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Es gab in der Hochphase der europäischen Romantik im 19. Jhdt. jedoch auch Komponisten, die man durchaus mit den heutigen Gutmenschen vergleichen kann.

So z.B. den französischen Komponisten der europäischen Hochromantik, César David (1810 – 1876), über den wir heute kaum etwas wissen. Nur ganz wenige seiner Kompositionen wurden auf CD eingespielt.

Seine Ode an Allah, „Le Désert“, ist vermutlich kaum bekannt, obwohl die Musik – also Davids Melodien – „nicht ganz ohne“, sondern sehr angenehm und hörenswert ist; ein schönes Beispiel französischer Hochromantik eben.

Ganz anders der Text von Auguste Colin zu dieser Ode des Félicien César David, denn er lässt– aus heutiger Sicht – sehr zu wünschen übrig, ist er doch eine typisch romantische Verharmlosung des Islams und der islamischen Wüstenkultur (wüsten Kultur?), eine Verklärung, die aus meiner Sicht ihresgleichen sucht und die man vielleicht nur aus der romantischen, verträumten Sehnsucht nach dem Fremden und dem ein wenig Abenteuerlichen heraus zu verstehen vermag.

So heißt es im Begleittext zur CD-Einspielung von „Le Désert“:

„Im Zeitalter Ludwigs des Vierzehnten war man Hellenist, jetzt ist man Orientalist“, schrieb Victor Hugo im Vorwort seiner 1829 erschienenen Gedichtsammlung „Les Orientales“. Er charakterisierte damit eine Grundstimmung, die für weite Teile der französischen Intelligenz um die Mitte des 19. Jahrhunderts galt. Der Orient war „en vogue“. Schriftsteller … huldigten ihm ebenso wie Maler … Napoleons gescheiterter Ägypten-Feldzug einerseits und die erfolgreiche Eroberung Algeriens 1830 andererseits markieren die realpolitischen Aspekte dieses gesteigerten Orient-Interesses der Franzosen. Der Orient war zum Austragungsort konkreter Interessenskonflikte der europäischen Großmächte geworden, zur wirtschaftlichen Einflusszone und zum politischen Expansionsraum. Gleichzeitig blieb er aber noch der Ort des Geheimnisvollen, des Märchenhaften, des Verbotenen, des Erotisch-Sinnlichen – er diente als Projektionsfläche für all das, was die europäische Phantasie bewegte, die enge Moral des 19. Jahrhunderts aber untersagte.

Manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Zeitalter der Romantik in den Köpfen einiger Europäer / europäischer Politiker_innen bis heute fortlebt, ohne dass ich hier und jetzt Namen zu nennen bräuchte.

Einige Textbeispiele aus „Le Désert“ in deutscher Übersetzung:

Erster Teil: Eintritt in die Wüste

Der Wüste Bild gibt von dem Ewigen Kunde.
Der Geist, entfesselt, lässt sich nimmer binden.
Bei solcher Größ’ er strebt zum Licht und will
die Tiefe des Unendlichen ergründen.

Die Wüste schweigt, und dennoch, o Geheimnis!
In dieser träumerischen Stille höre
gedankenvoll ich, in der tiefsten Seele
ein lautes Echo, stimmreiche Chöre.

Es sind des ewigen Schweigens unausgesprochene Akkorde;
Ein jedes Sandkorn hat Ton und Worte
im Äther wogen bunte Melodien
ich fühle sie durch meine Seele ziehen.

Allah, Allah! Allah dir Dank, dir hehr und mild.
Allah, Allah, von deiner Ewigkeit,
und Unermesslichkeit, bin ich, bin ich,
bin ich das lebende Bild. Allah, Allah, Allah, Allah.
Du bist voll Herrlichkeit und voll
von Barmherzigkeit, in Dir nur kann
sich heben des Zwiespalts bittre Not,
du bist voll Herrlichkeit und voll
Barmherzigkeit, du gibst allein das
Leben, und du allein den Tod, Ja du
allein den Tod. Allah, Allah.
Der Preis, nur dir, dem Herrn aller Welten
dir Geist, der schaffend allwärts weht, denn sieh,
jede Höhe und Tiefe ist voll von deiner Majestät.

[…]

Die Freiheit der Wüste

Bleibt hinter euren Kerkermauern,
bleiche Städter eingebaut, die ihr den
Himmel nie, die Erd’ in ihrer Pracht
habt geschaut.
Die Sorge nagt an eurem Leben das ew’ge
lahme Einerlei.
wir wohnen in der Wüste Gauen
da sind wir stark und stolz und frei.
Uns ist das Licht, das aus dem Äther
mit seiner Strahlenkrone blitzt,
uns ist die Wolke in dem Raume,
uns ist das Ross das keucht und schwitzt;
uns ist der Sand das Schlummerkissen,
auf dem wir ruhen sorgenlos, –
uns sind die Gestirne dort oben,
die schau’n aus ihrem Himmelsschoß.

Traum in der Dämmerung

Du schöne Nacht, o weile länger,
du heißest lieben mich und leben;
mein Liebster ist vor Wonne trunken,
wenn diese Lieder zu ihm schweben.

Schwimm hin, o Mond, du Nachtgefährte!
ich will mich nicht zu dir erheben:
mein Liebster ist vor Wonne trunken,
wenn diese Lieder zu ihm schweben.

[…]

Und zum Schluss dieser Ode:

Gesang der Wüste – Verherrlichung Allahs

Allah, Allah!
dir Dank, dir hehr und mild,
Allah, Allah!
von deiner Ewigkeit und Unermesslichkeit,
bin ich, bin ich, bin ich das lebende Bild.
Allah.
Dir Preis, nur dir, dem Herrn aller Welten
dir Geist, der schaffend allwärts weht,
denn sieh, jede Höhe und Tiefe ist
voll von deiner Majestät.
Allah.

Meine Meinung zu dem Text der Ode: Kitsch as Kitsch can!