Ein Terroranschlag zieht seine medialen Kreise

Der Großmufti von Ägypten, Ali GomaaDer Terroranschlag gegen ägyptische Kopten in Alexandria vom 1. Januar 2011 hat bereits für mehrere Reaktionen nicht nur auf PI gesorgt, sondern auch in anderen Öffentlichen Medien, und könnte angesichts der aktuellen Berichterstattung über die koptische Gemeinde in Frankfurt/Main sowie in anderen europäischen Städten noch einige Zeit in den Schlagzeilen bleiben. Heute meldet sich der Großmufti von Ägypten, Ali Gomaa (Foto), in einem Gastkommentar im Berliner Tagesspiegel zu Wort.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising, PI-Gruppe München)

Der Islam ist gegen Terror und Extremismus

Wer Verbrechen im Namen Gottes begeht, ist ein Lügner und nichts anderes als ein Verbrecher, sagt Ali Gomaa. In einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel verurteilt der Großmufti von Ägypten den Anschlag von Alexandria.

Aha, der Islam ist also gegen Terror und Extremismus. Seltsam nur, dass die meisten Terroranschläge der letzten zehn und mehr Jahre von Muslimen begangen wurden und es dagegen bislang keine Großdemonstration von muslimischer Seite – weder hier in Europa noch in der islamischen Welt – gegeben hat, über die berichtet worden wäre.

Aber auch die deutsche Politik zeigt sich ratlos, was denn getan werden sollte und fordert in Gestalt des Vorsitzenden des Bundestagsinnenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), die Kopten auf, ihr vorzuschlagen, was man denn für die Kopten tun könne:

Im Tagesspiegel schreibt der „ehrenwerte“ Herr Großmufti:

Es existiert keine Religion, die diesen Namen verdient und nicht die Bewahrung menschlichen Lebens zu einem ihrer höchsten Werte erklärt. Der Islam ist keine Ausnahme von dieser Regel. Gott macht das im Koran unzweideutig, indem er auf die Bedeutung des universellen Mordverbots hinweist und über den sagt, der auch nur ein einziges Leben nimmt, es sei, „als habe er die ganze Menschheit getötet“. Der Islam betrachtet Mord sowohl als Verbrechen, das in dieser Welt durch die Gesetze bestraft werden muss, als auch als schwere Sünde, die im Jenseits bestraft gehört. Der Prophet Mohammed sagt: „Die ersten Fälle, die am Tag der Vergeltung unter den Menschen entschieden werden, sind die des Blutvergießens.“

Leider versäumt es der Großmufti von Ägypten an dieser Stelle, die entsprechenden Koranverse mit Namen der Sure und mit Versnummer klar zu benennen, in denen man seine Behauptungen nachlesen und somit verifizieren könnte.

Immerhin finden sich im Koran viele Tötungs- und somit Mordaufrufe, wie jeder hier oder hier dezidiert nachlesen kann, und es steht doch in Sure 5 Vers 32 präzisierend:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne daß dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne daß ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach begingen viele von ihnen Ausschreitungen im Land.“

Schon wieder ein Aha-Erlebnis: „Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet …“ Den Muslimen wurde und wird dies laut Koran nicht verordnet – eher ist das Gegenteil der Fall.

Und wie dieser Satz zu verstehen ist:

Mohammed sagt: „Die ersten Fälle, die am Tag der Vergeltung unter den Menschen entschieden werden, sind die des Blutvergießens.“

lässt der Großmufti leider völlig im Dunkeln. Denn WAS wird am „Tag der Vergeltung“ entschieden und WO soll das geschehen? Im „Jenseits“, das nur eine Chimäre der menschlichen Phantasie ist, oder hier auf Erden?

Der Großmufti schreibt weiter:

Der Islam, der uns in unserer Jugend beigebracht wurde, ist eine Religion, die sich für Frieden und Vergebung ausspricht. Der erste prophetische Spruch, den ein Schüler des Islam lernt, lautet: „Denen, die Gnade zeigen, wird Gnade erwiesen vom All-Gnädigen. Zeigt Gnade denen auf Erden und Er im Himmel wird Euch Gnade erweisen.“

Interessant! Ist das eventuell eine der Ursachen dafür, dass es gar so viele muslimische Selbstmord-Attentäter gibt? Oder haben die das alles falsch verstanden? Wurde denen etwas anderes beigebracht? Und wie sind die folgenden Verse aus dem Koran in ihrer Widersprüchlichkeit nun „richtig“ zu verstehen:

„Verliert nicht die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit. Gewiss, Gott vergibt alle Sünden. Er ist ja der Allvergebende und Barmherzige.“ (Sure 39 Vers 53)

Andererseits heißt es im Koran:

„Diejenigen, die verbergen, was Allah von dem Buch herabgesandt hat, und es um einen geringen Preis verkaufen, diese verzehren in ihren Bäuchen nichts als Feuer. Und Allah wird zu ihnen am Tage der Auferstehung weder sprechen noch wird Er sie läutern; und ihnen wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein.“ [2:174]

„Was aber die Ungläubigen anbelangt, so werde Ich sie schwer im Diesseits und im Jenseits bestrafen; und sie werden keine Helfer finden.“ [3:56]

„Und laß dich nicht von jenen betrüben, die energisch dem Unglauben nacheilen; siehe, nimmer können sie Allah etwas zuleide tun. Allah will ihnen keinen Anteil am Jenseits geben, und für sie ist eine große Strafe bestimmt.“ [3:176]

„Wahrlich, wer den Glauben für den Unglauben verkauft – nimmer vermögen sie Allah etwas zuleide zu tun, und für sie ist eine schmerzliche Strafe bereitet.“ [3:177]

„Und die Ungläubigen sollen nicht wähnen, daß das, was Wir ihnen an Frist gewähren, für sie gut sei; Wir geben ihnen nur langes Leben, so daß sie in Sünde wachsen. Und für sie ist eine schändende Strafe bestimmt.“ [3:178]

„Du sollst nicht meinen, daß diejenigen, die sich ihrer Tat freuen und gerühmt zu werden wünschen für das, was sie nicht getan haben, der Strafe entronnen seien. Ihnen wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein.“ [3:188]

„Ihr Lohn ist, daß auf ihnen der Fluch Allahs und der Engel und der Menschen insgesamt lastet.“ [3:87]

„Und wer Allah und Seinem Gesandten den Gehorsam versagt und Seine Schranken übertritt, den führt Er ins Feuer; darin muß er ewig bleiben; und ihm wird eine schmähliche Strafe zuteil.“ [4:14]

Der Großmufti weiter:

Terrorismus kann also nicht das Ergebnis eines richtigen Verständnisses von Religion sein. Es ist vielmehr die Manifestation der Morallosigkeit von Menschen mit grausamen Herzen, hochmütigen Seelen und verdrehtem Verstand. Mit großer Trauer und Wut betrachten wir deshalb das Aufkommen dieser Krankheit in unserer Nation durch den jüngsten Bombenanschlag auf eine Kirche in Alexandria, bei dem über 20 Ägypter umgekommen sind. Es besteht kein Zweifel, dass solche barbarischen Taten aufs Schärfste verurteilt werden und zu jeder Zeit auf Widerstand treffen müssen.

Ach so? „…Manifestation der Morallosigkeit von Menschen mit grausamen Herzen, hochmütigen Seelen und verdrehtem Verstand.“ Menschen „mit verdrehtem Verstand“ scheint es in der islamischen Welt leider ziemlich viele zu geben. Was könnte die Ursache dafür sein?

Der Großmufti Ali Gomaa weiter:

Ebenso wichtig ist es, dass wir den abartigen Ansichten entgegentreten, die solchen Taten zugrunde liegen. Trotz ihrer verwirrten Behauptungen sind Terroristen Schurken, die keine legitime Verbindung zu dem wahren islamischen Weg haben, dessen Geschichte und Glaubensdoktrin das islamische Bekenntnis zu Toleranz, Mitgefühl und Frieden unter Beweis stellen. Der Koran macht deutlich, dass „Gott die Kinder von Adam geehrt hat“. Der Islam unterscheidet deshalb nicht zwischen Rassen, Ethnien oder Religionen in dem Glauben, dass die fundamentale Menschenwürde allen zusteht. Darüber hinaus hat der Islam Gerechtigkeit, Frieden und Zusammenarbeit als die Grundprinzipien für den Austausch zwischen den Religionen festgelegt und den Muslimen geraten, dass der richtige Umgang mit denen, die uns nicht angreifen, in Güte und Gerechtigkeit besteht. Das ist in der Tat der Weg für den wahren Muslim, denn „Gott liebt die Gerechten“.

Das schauen wir uns näher an: „…dass wir den abartigen Ansichten entgegentreten, die solchen Taten zugrunde liegen …“ Welche „abartigen Ansichten“ – gemeint sind möglicherweise Selbstmord-Attentate und deren „religiöse“ Begründung – könnten das sein? Der Koran gibt, wie in so vielen Lebenslagen, eine „schlüssige“ Erklärung, diesmal in Sure 9 Vers 111:

Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet; … denn dies ist wahrlich die große Glückseligkeit.

Wer sind aber nun jene Muslime, die „im Kampf für die Sache Allahs“ töten und getötet werden in dem infantilen Glauben, dass ihnen dafür der Eingang ins Paradies garantiert sei?

Am Ende seines Gastbeitrags im Tagesspiegel lässt uns der Großmufti von Ägypten, Ali Gomaa, noch dies wissen:

Dieser terroristische Akt war eine Brüskierung aller Ägypter. Er darf nicht benutzt werden, um Zwietracht zu säen in einem Land, in dem Christen und Muslime seit Jahrhunderten friedlich zusammenleben. Es ist entscheidend für den Frieden in der Region und der übrigen Welt, dass der Ort aller religiösen Gemeinschaften und deren gesellschaftliche Teilhabe auch in Zukunft ganz und gar geschützt und gesichert sind. Wir begrüßen deshalb die große Entschiedenheit und die Zusicherungen all derer mit politischer Macht, sicherzustellen, dass das auch in Zukunft so sein wird.

„… Zwietracht zu säen in einem Land, in dem Christen und Muslime seit Jahrhunderten friedlich zusammenleben …“ Aber was geschah vor gerade mal einem Jahr in Oberägypten, als neun koptische Christen dort von Muslimen erschossen wurden? War das ein Akt „friedlichen Zusammenlebens“, Herr Großmufti?

Was geschah, als wegen der „Schweinegrippe“ vor nicht allzu langer Zeit vielen Kopten in Ägypten die Existenzgrundlage genommen wurde, indem man ihre Haustiere bei lebendigem Leib im Wüstensand verscharrte?

Alles schon vergessen, Herr Großmufti? Wer sind die Lügner, wer sind die Verbrecher?

Ob Ali Gomaa seinen Gastkommentar auch in arabischsprachigen Zeitungen z.B. in seinem Heimatland Ägypten oder im gesamten arabischen Sprachraum veröffentlichen konnte, ist mir leider nicht bekannt.

Der SPIEGEL berichtet heute:

Niederlande – Muslime wollen koptische Kirchen bewachen

Na dann…




Rechte Schmonzette

Die Lippische Landeszeitung zeigt uns, wie grotesk zuweilen der Kampf gegen Rechts geführt wird. In einem Artikel über „rechte Straftaten“ wird folgende Straftat untergebracht: „Im Februar hatte ein mutmaßliches Mitglied von ‚pro NRW‘ – mit dem Hinweis ’nicht aus der Szene auszusteigen‘ – in Detmold einen Faustschlag ins Gesicht bekommen.“
Tja, so klappts im Kampf gegen Rechts.

(Spürnase: Daniel)




Deutscher Diplomat in Ankara abgestochen

DönermesserEin leitender Diplomat der deutschen Botschaft in der Türkei ist in Ankara von drei Angreifern mit Dönermessern niedergestochen und schwer verletzt worden. Dank schneller medizinischer Hilfe ist das Opfer noch am Leben und soll sich nach Angaben der Botschaft in einem stabilen Zustand befinden. Angeblich war der Auslöser des versuchten Mordes des kulturell bedingten Missverständnisses ein „Verkehrsstreit“. Die drei Täter wurden gefasst und sitzen wegen des „Verdachts auf schwere Körperverletzung“ in Untersuchungshaft.

Die Welt berichtet:

Der Diplomat war am Abend des 27. Dezember zusammen mit seiner Frau in einem Wagen mit diplomatischen Kennzeichen in Ankara auf dem Weg nach Hause. Laut Pressemeldungen warnte er den Fahrer eines anderen Autos nach einem gefährlichen Manöver mit der Lichthupe. Darauf verfolgte der Wagen das Auto des Deutschen und schnitt ihm an einer Tankstelle den Weg ab. Wie ein Tankstellenmitarbeiter berichtete, stieg der Diplomat aus und rief um Hilfe. Darauf wurde er von den drei Männern aus dem anderen Wagen mit den Dönermessern äußerst brutal attackiert und am Bauch sowie am rechten Bein verletzt. Der Deutsche wurde ins Krankenhaus gebracht.

Die Zeitung „Hürriyet“ zitierte den behandelnden Arzt mit den Worten, das Opfer des Überfalls könne wieder ohne Probleme gehen und sei guter Dinge. Der Diplomat habe ihm versichert, er mache nicht die Türken insgesamt für den Vorfall verantwortlich. Vertreter des türkischen Außenamts sowie der Vizepräsident des türkischen Verfassungsgerichts, Osman Paksüt, besuchten den Diplomaten im Krankenhaus.

Ansonsten hätte auch jemand auf die abwegige Idee kommen können, das Ganze hätte etwas mit der Türkei oder der islamischen Kultur zu tun. Eine Lichthupe ist, wie jeder Mitarbeiter der deutschen Botschaft wissen müsste, keine Hilfestellung, sondern ein extrem aggressives Zeichen, das gar nicht anders als eine Aufforderung zum Döner-Messer-Kampf gedeutet werden kann. Die Täter sind daher „unschuldig“ und das Opfer selbst verantwortlich für das „Missverständnis“. Deutsche Autofahrer sollten sich die entsprechenden neuen Verkehrsregeln besser schon merken, für die Zeit, in der diese hierzulande „integriert“ werden.




40 Prozent der Deutschen sehen Islam als Gefahr

Laut einer Umfrage des französischen Meinungsforschungsinstituts IFOP im Auftrag der Zeitung Le Monde sehen rund 40 Prozent der Menschen in Deutschland und Frankreich im Islam eine Gefahr für ihre nationale Identität. Zwei Drittel der Franzosen und drei Viertel der Deutschen finden zudem, Muslime seien nicht gut integriert. Als wichtigsten Grund dafür nannten Deutsche und Franzosen eine Verweigerungshaltung der Muslime (61 Prozent bei den Franzosen, 67 Prozent bei den Deutschen). An zweiter und dritter Stelle folgten zu große kulturelle Unterschiede (F: 40 Prozent, D: 34 Prozent) und eine Ghettoisierung (F: 37 Prozent, D: 32 Prozent). (Quelle: BILD)




Fehler im Koran

Unsere muslimischen Mitmenschen glauben kurz zusammengefasst bekanntermaßen an einen allmächtigen Gott (Allah), seine Engel, seine Propheten Adam, Abraham, Moses, Jesus und zuletzt Mohammed, der als das Siegel der Propheten angesehen wird. Es jedoch nicht ist, denn nach ihm kamen noch Nostradamus und der Gründer der Mormonen, Prophet Joseph Smith, jr. (1805-1844) – seine Offenbarungsschriften Thora (AT), Evangelium (NT) und zuletzt Koran.

(Von marooned84)

Nach islamischem Verständnis sind unsere Schriften jedoch verfälscht worden, was die Muslime Tahrif (arabisch für Abänderung oder Fälschung) nennen; denn nur Mohammed hat durch Gabriel innerhalb von 23 Jahren das unverfälschte Wort Gottes respektive Allahs empfangen.

Schaut man jetzt allerdings in den Koran, so muss man sich schon fragen, weshalb unsere Schriften verfälscht worden sind… Sura 3 Al-Imran Vers 4:

„Er (sprich Allah) hat herabgesandt zu dir das Buch mit der Wahrheit, bestätigend das, was ihm vorausging; und vordem sandte Er herab die Thora und das Evangelium als eine Richtschnur für die Menschen; und Er hat herabgesandt das Entscheidende (sprich Koran).“

In der Übersetzung von M.A. Rassoul heißt es:

„Er hat das Buch mit der Wahrheit auf dich herabgesandt als Bestätigung dessen, was vor ihm war. Und Er hat die Thora und das Evangelium herabgesandt [3:3]
vordem als Rechtleitung für die Menschen, und Er hat (das Buch zur) Unterscheidung herabgesandt. Wahrlich, denjenigen, die die Zeichen Allahs verleugnen, wird eine strenge Strafe zuteil sein. Und Allah ist Allmächtig und Herr der Vergeltung. [3:4]“

Nach islamischem Verständnis kam die Bibel also ebenfalls von Allah, wird als Allahs Wort angesehen, nur haben Menschen Änderungen hieran vorgenommen.

Sura 6 Al-An’am Vers 35:

„Es gibt keinen, der die Worte Allahs zu ändern vermöchte.“

Rassoul:

„Es sind wohl vor dir Gesandte als lügenhaft gescholten worden; doch, obgleich sie verleugnet und verfolgt wurden, sie blieben geduldig, bis Unsere Hilfe zu ihnen kam. Es gibt keinen, der die Worte Allahs zu ändern vermag. Wahrlich, von den Gesandten ist die Kunde zu dir gekommen. [6:34]“

Wenn Allahs Wort von niemandem verfälscht werden kann, so bedeutet das ganz einfach, dass auch die Bibel nicht verfälscht werden konnte, denn sie wird ja ebenfalls als Allahs Wort angesehen!

Es gibt aber noch einen Fehler, nämlich Sura 5 Al-Ma’edah Vers 47:

„Wir ließen Jesus, den Sohn der Maria, in ihren Spuren folgen, zur Erfüllung dessen, was schon vor ihm in der Thora war; UND WIR GABEN IHM DAS EVANGELIUM, worin Führung und Licht war, zur Erfüllung dessen, was schon vor ihm in der Thora war, eine Führung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen.“

Rassoul:

„Wir ließen ihnen Jesus, den Sohn der Maria, folgen; zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war; und Wir gaben ihm das Evangelium, worin Rechtleitung und Licht war, zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. [5:46]
Und die Leute des Evangeliums sollen sich nach dem richten, was Allah darin offenbart hat; und die sich nicht nach dem richten, was Allah herabgesandt hat – das sind die (wahren) Frevler. [5:47]“

Jesus hat nicht das NT empfangen, so wie Mohammed den Koran empfangen hat – das Evangelium ist doch erst nach ihm entstanden! Jesus und der Vater sind eins und Jesus hat auch keine neuen Gesetze gebracht, sondern er kam vom Vater, um zu erfüllen; die Gesetze wurden durch Moses gegeben, die Gnade und die Wahrheit durch Jesus Christus. Er kam also in die Welt, um Zeugnis (Wahrheit) abzulegen. Diesbezüglich möchte ich unter anderem auch auf Johannes Kapitel 8 Vers 37-45 verweisen, wo Jesus eine Konfrontation mit den Juden hat.

Selbst wenn die Muslime die Dreifaltigkeit strikt ablehnen, so müssen sie doch konstatieren, dass Jesus keine permanenten Offenbarungen wie Mohammed erhalten hat, welche ihm durch Gabriel übermittelt woren sind. Das ist Fakt.

Fazit

Selbst wenn die Muslime davon ausgehen, dass unsere Schriften verfälscht worden sind – was dem Koran widerspricht – so müssen sie gleichzeitig auch davon ausgehen, dass das vollständige NT verfälscht worden ist. Denn im NT steht nirgends das drin, was Muslime für ihre Argumentation verwenden könnten…

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Muslime, die ich hiermit konfrontiert habe, plötzlich in eine Starre verfallen. Sie brauchen lange, bis sie sich gesammelt haben und dann fangen die bahnbrechenden Thesen an. So erzählte mir einer beispielsweise, dass Jesus doch neue Gesetze diktiert bekommen hat, obwohl er nicht gekommen ist, um neue Gesetze zu verkünden (siehe diesbezüglich Matthäus Kapitel 5, Jesu Stellung zum Gesetz). Er verglich das alles mit Mohammed, und bestand einfach weiter darauf, dass das auch bei Jesus so gewesen sein muss.

Ein anderer erzählte mir, dass gar nicht das NT gemeint war, sondern ein anderes Evangelium, obwohl er doch wissen müsste, dass die Muslime an die Bibel glauben. Nur soll diese ja verfälscht worden sein. Als ich ihn fragte, wie er auf so einen Blödsinn gekommen ist, ging er einfach weg. Der Islam ist die Wahrheit, ich sollte mich raus halten. Tolles Argument.

Der Islam baut also nicht auf Juden- und Christentum auf, wenn dieser Widerspruch besteht.




Veddel: Brutale S-Bahnschläger schon wieder frei

Das ging aber schnell: Nachdem sich heute Morgen die drei Täter Amir, Ibrahim und Hüseyin gestellt haben, die in der Silvesternacht auf dem S-Bahnhof Hamburg-Veddel einen Mann aus der Bahn gestoßen, ihn getreten und geschlagen haben, weil er einem älteren Mann helfen wollte (PI berichtete), sind sie wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Nach Ansicht des Richters lagen keinerlei Gründe vor, das Trio in Untersuchungshaft zu nehmen.

Das Hamburger Abenblatt betont in seinem Bericht, dass es sich bei den brutalen Tätern selbstverständlich um deutsche Staatsangehörige handelt:

Die drei jungen Männer, die den 42 Jahre alten Artur G. auf dem Hamburger S-Bahnhof Veddel bewusstlos geprügelt haben sollen, haben sich in Begleitung von Anwälten bei der Bundespolizei-Inspektion an der Jenfelder Allee gestellt. Sie erschienen am Morgen um 9 Uhr in der zentralen Dienststelle der in diesem Fall zuständigen Bundespolizei, machten aber zu den Vorfällen auf dem Bahnsteig keinerlei Angaben. Bei den mutmaßlichen Schlägern handelt es sich um deutsche Staatsangehörige. Amir A. (22) aus Hummelsbüttel, Ibrahim O. (24) aus Winterhude und Hüseyin O. (24) aus Eilbek wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend freigelassen. Nach Ansicht des Richters lagen keine Gründe vor, um das Trio in Untersuchungshaft zu nehmen. Alle drei sind berufstätig und haben einen festen Wohnsitz. Offenbar besteht nach Ansicht des Richters auch keine Wiederholungs- oder Verdunkelungsgefahr. Nach Abendblatt-Informationen ist keiner der drei Verdächtigen vorbestraft. Gegen die mutmaßlichen Täter wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Prügel-Opfer Artur G. ruft zu Zivilcourage auf

Trotz der schweren Verletzungen würde er es wieder tun: Zwei Tage nachdem Artur G. auf dem Bahnhof Veddel von drei Jugendlichen bewusstlos geprügelt worden war, ruft der 42-Jährige im Krankenbett zu mehr Zivilcourage auf.

Wie berichtet, hatte Artur G. sich schützend vor einen Rentner gestellt, den drei Angreifer vorher offenbar bedroht hatten. Daraufhin schlugen die jungen Südländer ihn zu Boden und traten auf ihn ein. Auf der Suche nach den noch flüchtigen Tätern hat die Bundespolizei ihr Personal auf dem Hauptbahnhof und auf der Veddel kurzzeitig verstärkt.

„Ich bin kein Held – und ich habe den Leuten, die das getan haben, schon verziehen“, sagt Artur G. im Gespräch mit dem Abendblatt. Für ihn sei es selbstverständlich gewesen, zu helfen. Einer der Gründe: „Mein Vater ist im selben Alter wie der Mann, dem ich in der S-Bahn beigestanden habe“, sagt Artur G., der in Polen geboren wurde und in Hamburg arbeitet. „Er ist neulich auf der Straße gestürzt – und niemand hat ihm geholfen. Schon deshalb konnte ich nicht anders, als um Respekt für den älteren Herrn zu bitten“, so der Schwerverletzte. „Ich dachte, ich sollte mit Worten darauf aufmerksam machen, dass das nicht in Ordnung ist. Ich hatte es nicht für möglich gehalten, dass die Lage dann so eskaliert.“

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand der Bundespolizei brachte einer der mutmaßlichen Täter Artur G. kurz nach der Konfrontation mit einem Tritt in die Knie auf dem Bahnsteig zu Fall. Durch die Tritte auf den Kopf erlitt dieser Schädelprellungen und Abschürfungen. Seine Lebensgefährtin musste die Tat mit ansehen. Auch sie leidet unter den Folgen, ist traumatisiert.

[…]

Artur G. ist das große Interesse an seiner Person unangenehm. „Alles, was ich getan habe, ist, um ein bisschen Rücksicht zu bitten. Ich selbst war einmal in Lebensgefahr. Mir hat ein Mann geholfen, bei dem ich mich nie bedanken konnte. Vielleicht habe ich jetzt ein bisschen von der Dankbarkeit zurückgeben können, die ich damals spürte“, sagt Artur G. Der Unbekannte hatte ihm in einem Restaurant nach einem Kreislaufzusammenbruch ein Stück Pizza aus dem Hals geholt und den 42-Jährigen so möglicherweise vor dem Ersticken gerettet. Zum Fernsehsender RTL sagte Artur G. am Tag nach der Tat, dass er beim Aufwachen aus der kurzen Bewusstlosigkeit Todesangst verspürt habe, aber auch Dankbarkeit: „Ich weiß, dass mir die Tränen geflossen sind, dass so viele Leute um mich waren. Dass es Leute gibt, die auch helfen.“

Immer diese brutalen deutschen Schläger. Wir fordern mehr Geld für den Kampf gegen Rechts!




Frankfurt: Gedenkgottesdienst für Kopten-Opfer

Nach dem schrecklichen Mordanschlag auf koptische Christen in der ägyptischen Stadt Alexandria sehen sich auch die zahlreichen Kopten in Frankfurt und ihre hiesige Gemeinde St. Markus vom islamistischen Terrorismus bedroht. In dieser Situation und kurz vor dem koptischen Weihnachtsfest in dieser Woche muss deshalb Frankfurt den hier lebenden koptischen Christen Rückhalt geben und Solidarität beweisen.

Die FREIEN WÄHLER, die mit der koptischen Gemeinde freundschaftlich verbunden sind und auf ihren Listen für die Kommunalwahl am 27. März einige koptische Kandidaten haben, rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf: Setzen Sie ein klares und eindrucksvolles Zeichen gegen den islamistischen Terror sowie religiös motivierte Intoleranz mit der Teilnahme am ökumenischen Gedenkgottesdienst für die Opfer. Dieser findet am Samstag, 8. Januar 2011, um 16.00 Uhr in der koptisch-orthodoxen Kirche St. Markus, Lötzener Straße 33 im Industriehof statt. Selbstverständlich werden auch Mitglieder und Kandidaten der FREIEN WÄHLER dabei ihre Anteilnahme und Solidarität zum Ausdruck bringen.

Was den Rückhalt für die Kopten in Frankfurt anbelangt, sind jedoch in besonderer Weise der Magistrat, allen voran Oberbürgermeisterin Petra Roth und Integrationsdezernentin Eskandari-Grünberg, der Rat der Religionen sowie die Moscheegemeinden der Stadt gefordert. Für die am 30. September mehrheitlich in der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Hinwendung zur „Vielfalt“-Gesellschaft ist die Bedrohung und das Leid der Kopten in Frankfurt, die allesamt Verwandte und Freunde in Ägypten haben, die erste ernsthafte und wichtige Belastungsprobe. Die FREIEN WÄHLER erwarten beim Gedenkgottesdienst am Sonntag die Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Roth und Integrationsdezernentin Eskandari-Grünberg.

Das Verhalten der Moslems und ihrer Moscheegemeinden in Frankfurt in dieser Situation wird sehr genau zu registrieren sein. Auf keinen Fall kann es mit einigen verbalen Distanzierungen, die ohnehin nur selbstverständlich sind, sein Bewenden haben. Es ist nun eine Situation eingetreten, in der die Moslems und Moscheegemeinden zeigen müssen, dass sie religiöse und gesellschaftliche Toleranz nicht nur für sich selbst beanspruchen. Nach dem Massaker von Alexandria, das zweifellos von islamistischen Tätern verübt wurde, sind Christen wie Nichtchristen in Frankfurt zu einer eindrucksvollen Demonstration der Solidarität mit den Opfern sowie der bedrohten St. Markus-Gemeinde aufgerufen.

(Foto oben: In der St.-Aronius-und-St.-Schenouda-Kirche in Berlin-Lichtenberg feierten etwa 70 Familien unter der Leitung des koptischen Bischofs für Deutschland, Anba Damian (r.), die Abendrauchzeremonie zum Heiligabend)




Brandanschlag auf Solothurner Kathedrale

Auf die katholische Solothurner St. Ursernkathedrale wurde heute Morgen ein Brandanschlag verübt. Offensichtlich versuchte der etwa 60-jährige Täter so viel Schaden wie möglich an der Kirche anzurichten. Im Altarraum wurden zwei Kanister mit Brandbeschleuniger ausgeleert und mit einer Kerze entzündet. Eine vorgängige Warnung gab es nicht.

20 Minuten berichtet:

„Der Teppich, der Altar, der Ständer – alles ist zerstört“, sagt (Dom-Pfarrer) Rutz, „noch viel schlimmer als der Sachschaden ist die starke Verrußung“. Der Brandbeschleuniger hat gemäß Rutz stark geraucht und einen grossen Teil des Kircheninnerns schwarz gefärbt. Wie stark die Wand-Gemälde beschädigt wurden, ist noch offen.

Wer der zirka 60-jährige Täter ist, weiß Pfarrer Rutz nicht. „Ich habe den Mann noch nie gesehen und hatte auch keine Gelegenheit, mit ihm zu sprechen.“ Der Sakristan habe das Feuer entdeckt und den Brandstifter überrascht. Zunächst glaubte der Sakristan, der ältere Herr sei nur ein Augenzeuge, „aber letztlich entpuppte er sich als Täter“. Pfarrer Rutz war zum Zeitpunkt nicht in der Kathedrale, sondern wartete ausserhalb auf den Sakristan. „Er war zufällig in der Kirche, weil er noch etwas holen wollte“, so Rutz, „eine wahrhaft glückliche Fügung“.

Der Brandstifter handelte offenbar aus Rache. „Ich will mit der Kirche abrechnen“, soll er gemäß mehreren Quelle nach seiner Festnahme gesagt haben. …

Am 16. Januar sollte in der Kathedrale ursprünglich Felix Gmür zum neuen Bischof des Bistums Basel geweiht werden.

Um welchen Hintergrund es sich bei der „Rache“ des Täters handelt, ist noch unbekannt. Die Solothurner Polizei hat für 16.30 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt, die Sie hier online mitverfolgen können.




Romantische Liebe – ein Vergleich

Die romantische Liebe ist bekanntermaßen ein wunderbares Phänomen, immer wieder von Künstlern bedichtet, besungen und gemalt und im jüdisch-christlichen Kulturkreis von immenser Bedeutung. Das fing schon in der hebräischen Bibel an. Dort wird unter anderem berichtet, wie sich Ruth und Boaz treffen und ineinander verlieben, so geschehen etwas südöstlich von Jerusalem. Marc Chagall hat dazu ein wunderschönes Bild (l.) gemalt.

(Von Monika Kaufmann)

Ein kleiner Überblick der Geschichte in der zivilisierten Welt

Ein Nachfahr der Moabiterin Ruth, König David, hat Kriege geführt und wunderbare Psalmen gedichtet. Aus der Feder seines Sohnes Salomon stammt das „Hohe Lied“. Dort heisst es:

Mein Freund ist mein, und ich bin sein, der unter den Lilien weidet. Bis der Tag kühl wird und die Schatten schwinden, wende dich her gleich einer Gazelle, mein Freund, oder gleich einem jungen Hirsch auf den Balsambergen.

Der römische Dichter Ovid beschreibt die tragische Liebe von Pyramus und Thisbe, einem jungen Liebespaar, Vorläufern von Romeo und Julia, denen es nur vergönnt war, miteinander zu sterben. In den isländischen Sagen finden sich wunderschöne Geschichten von romantischer Liebe, der italienische Dichter Dante hat seiner früh verstorbenen Geliebten Beatrice in der „Comedia“, der göttlichen Komödie ein Denkmal gesetzt. Ob der amerikanische Sänger Ricky Nelson seine Liebe Mary Lou mit den Worten „Hello Mary Lou, goodbye heart, Sweet Mary Lou, I’m so in love with you“ ansingt, oder ob William Shakespeare in seinem Sonnett Nr. 116 dichtet:

Let me not to the marriage of true minds admit impediments. Love is not love…

Es handelt sich immer um Ausdrücke der romantischen Liebe. Ob Tristan und Isolde oder Romeo und Julia, in der großen Literatur geht die romantische Liebe meist tragisch, mit dem Tod der Liebenden aus. Robert Burns, Charles Baudelaire haben darüber gedichtet, sie findet sich in den Werken der großen Romanciers Stendhal und Flaubert. Der große deutsche Dichter Heinrich Heine hat einmal geschrieben:

Das Fräulein stand am Meere und seufzte lange und bang,
es rürhrte sie so sehre der Sonnenuntergang
Mein Fräulein sein Sie munter, das ist ein altes Stück, da vorne geht sie unter und kommt von hinten zurück.

Heine hat natürlich viele ergreifende Liebesgedichte geschrieben, an dieser Stelle soll nur gezeigt werden, dass man das Thema auch ironisch beleuchten kann.

Die romantische Liebe ist universell und hat viele Facetten, sie ist in keinem Fall nur auf die Liebe zwischen Mann und Frau beschränkt. Oscar Wilde dachte nach über „The love that dare not speak its name“ und der amerikanische, vielfach prämierte Film „Brokeback Mountain“ handelt von der Liebe zweier Cowboys.

Auch in anderen Kulturen findet sich die Idee der romantischen Liebe, im hinduistischen Ramayana wird von der Liebe zwischen dem Gott Ram und seiner treuen Frau Seeta berichtet, der japanische Film „Im Reich der Sinne“ stellt diese Liebe in expliziter sexueller Form dar, aber das gibt es auch in der europäischen Literatur, siehe den zeitgenössischen, französischen Schriftsteller Michel Houllebecq. Im Film kommt die romantische Liebe besonders gut in „Casablanca“ zum Ausdruck, jeder kennt die berühmten Liebesszenen zwischen Humphrey Bogart und Ingrid Bergman und die universelle Beschreibung findet man natürlich in Sam’s Lied „As time goes by“:

Billy Wilders hat die meisten Hollwoodfilme mal mit den Worten „Boy meets girl“ auf den Punkt gebracht und genau das trifft auch auf die indischen Bollywood filme zu. Ob nun Roy Black sülzt „Ganz in Weiß“ oder der großartige Georges Brassens seiner Geliebten in „La non demande en marriage“ auseinandersetzt, warum er nicht um ihre Hand anhält, überall geht es um die romantische Liebe, banal wie in der Reklame oder sublim wie in der großen Literatur und Kunst. Sie beherrscht zu recht unser Leben. Diese Beschreibung erhebt in keiner Weise den Anspruch auf nur annähernde umfassende Darstellung, es gibt so viel mehr.

Wie sieht es nun mit der romantischen Liebe im Islam aus?

Natürlich gibt es die romantische Liebe auch im islamischen Kulturkreis, denn sie lässt sich nirgendwo vollends unterdrücken. Aber sie ist im Islam verpönt und wird so weit wie möglich unterdrückt. Hierzu der amerikanische Islamkenner Daniel Pipes in seinem Buch „In the Path of God“(1983):

Im Gegensatz zur traditionellen westlichen Auffassung, dass Frauen Sex nicht genießen, glauben Muslime, dass die weibliche Begierde die männliche sogar übersteigt. Muslime sehen „die Frau als den Jäger und den Mann als das passive Opfer“ ihrer Hitze; sexuelle Bedürfnisse machen sie in der Tat „zum Symbol der Unvernunft, Unordnung, zur gegen Gott gerichteten Kraft der Natur und zur Schülerin des Teufels“. Diese Auffassung mag daher rühren, dass die Frau eine größere sexuelle Kapazität als der Mann aufweist oder aus Mohammeds eigenen Erfahrungen. Aber wo immer sie auch herkommt, die weibliche Sexualität wird als so mächtig betrachtet, dass sie eine reale Gefahr für die Gesellschaft darstellt. So wie die islamische (islamicate im Original) Zivilisation die sexuelle Befriedigung befürwortet, so hält sie auch ungezügelte Frauen für die größte Herausforderung, der sich Männer gegenüber sehen, wenn sie Gottes Gebote befolgen wollen (denn die Männer haben die weitaus höhere religiöse Last zu tragen). In dieser Kombination geben ihre ungezügelten Gelüste und ihre unwiderstehliche Attraktivität den Frauen eine Macht über Männer, die mit der Macht Gottes konkurriert.

Sich selbst überlassen könnten Männer Opfer der Frauen werden und Gott verlassen. Es käme zu fitna, d.h. zu einer gesellschaftlichen Störung bei den Gläubigen. … Bezeichnenderweise ist im Arabischen fitna auch der Ausdruck für eine schöne Frau, denn „wo immer dem Mann eine schöne Frau gegenüber tritt, kann es zu fitna kommen“. […]

Wenn gelegentliche Kontakte zwischen unverheirateten Männern und Frauen fitna nach sich bringen können, so entspricht dem in der Ehe die romantische Liebe. Es ist möglich, dass ein Mann so in der Leidenschaft zu seiner Frau aufgeht, dass er seine Pflichten gegenüber Gott vernachlässigen könnte. „Heterosexuelle Verstrickung, wahre Liebe, ist die Gefahr, die es zu überwinden gilt“; Die islamische Lebensweise verhindert daher die Entwicklung enger gefühlsmäßiger Bindung zwischen den Eheleuten. Ihre Kontakte werden dadurch reduziert, dass ihre Interessen getrennt werden: Männer kümmern sich um Religion und Arbeit, Frauen um Haus und Familie. Die Frau isst normalerweise nicht mit ihrem Mann, sie geht nicht mit ihm aus… sie ist meistens eher seine Dienerin als seine Gefährtin. […]

Das genügt wohl. Daniel Pipes, ein Kenner der islamischen Szene, hat hier ein realistisches Bild einer Lebensauffassung gezeichnet, wie sie verquerer nicht sein kann. Selbst die katholische Kirche befürwortet die romantische Liebe in der Ehe. Kein katholischer Theologe würde einem Mann, der seine Frau durch und durch liebt, jemals unterstellen, er könne seine Pflichten gegenüber Gott vernachlässigen.




Israel: Raketenangriff auf Fußballspiel vereitelt

Unter Verdacht: Basem Omri und Mussa HamadaNach einem Bericht der israelischen Zeitung Haa’retz konnte der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet durch die Verhaftung mehrerer Palästinenser mit israelischem Pass einen Anschlag mit Raketen auf das Jerusalemer Teddy Stadion verhindern. Gegen die Verdächtigen Basem Omri (l.) und Mussa Hamada wurde vor dem Jerusalemer Distriktgericht Anklage erhoben.

Haaretz.com berichtet:

Der Sicherheitsdienst Schin Bet hat zwei palästinensische Bewohner Ostjerusalems unter dem Verdacht festgenommen, die Beschießung eines bedeutenden Sportstadions mit Raketen geplant zu haben, wie nach einer am Sonntag aufgehobenen Nachrichtensperre bekannt wurde.

Mussa Hamada und Basem Omri, beides israelische Staatsbürger, sollen den Angriff auf das Teddy Stadion während eines Fußballspiels der ersten Liga geplant haben, doch der Plan wurde niemals verwirklicht. Beide Verdächtige sollen sich jahrelang terroristischen Aktivitäten angeschlossen haben, die von der Hamas und der Moslembruderschaft organisiert worden waren. Dem Schin Bet zufolge begann ihre Mitwirkung an der Planung von Terroranschlägen nach der Offensive Israels im Gazastreifen vor zwei Jahren.

Die beiden sollen, nach Aussagen des Schin Bet, die Hügel um das Stadion nach einem Abschussort für die Raketen abgesucht und Informationen über die Sicherheit in dem Gebiet gesammelt haben. Der Schin Bet sagte, dass die Verdächtigen bereits eine Anzahl von Pistolen gesammelt hätten und dabei waren, ein Lager zusätzlicher Waffen und Sprengstoff für den Bau der Raketen anzulegen.

Der Sicherheitsdienst verhaftete mindestens drei palästinensische Bewohner Ost-Jerusalems, die ebenfalls verdächtigt wurden, beim Kauf und Verkauf dieser Waffen beteiligt gewesen zu sein. Nach den Ergebnissen der Ermittlungen soll sich Hamada während der vergangenen Jahre mehrmals mit anderen islamistischen Aktivisten in Saudi-Arabien getroffen haben, wo er Geld und die Pistolen für seine Terroraktivitäten erhielt.

Das Distriktgericht von Jerusalem klagte sowohl Hamada als auch Omri mehrerer Verbrechen an, darunter Mitgliedschaft in einem terroristischen Netzwerk, illegalem Waffenbesitz und der Verschwörung zum Begehen einer Straftat.

(Übersetzung: Florian Euring)




WELT für weitere Entwicklungshilfe an Ägypten

In der WELT kommentiert Dietrich Alexander den Vorschlag der CSU, Ägypten angesichts der Verfolgung koptischer Christen die Entwicklungshilfe zu streichen. Nicht nur die Tatsache des gleichlautenden Vorschlags der Grünen unterschlägt der Autor, sondern auch einen einzigen stringenten Gedanken verweigert der Produzent nichtssagender Allgemeinplätze.

(Von nockerl)

Zunächst einmal erklärt Alexander seinen Lesern, die er offensichtlich für komplette Idioten hält, Demokratie sei nicht perfekt, aber doch die beste Regierungsform. Zur Einleitung seines Appeasement-Standpunktes bedient sich der Journalist ausgerechnet eines Ausspruchs Churchills. Der WELT-Autor fährt in seiner Belehrung fort, indem er den Leser mit der Binse überrascht, in der Demokratie gebe es mehr Freiheiten als in einer Diktatur.

Wandel durch Handel?

Es ist, anders als der Kommentator offenbar annimmt, ebenfalls keine Neuigkeit, dass Deutschland zu vielen diktatorischen Ländern Beziehungen unterhält. Die beliebte und daher wenig originelle Behauptung aber, man könne Demokratie in diktatorische Länder exportieren, ist und bleibt gerade in Bezug auf islamische Länder eben genau das: eine Behauptung! Wo ist der Beweis für diese Annahme? Ist nicht sogar zum Beispiel die Türkei Anschauungsmaterial für das genaue Gegenteil? Das einstmals von Kemal Atatürk säkular, ja, laizistisch geprägte Land hat sich trotz immer weiter ausgedehnten Handels und Austausches in den letzten Jahren zurück in Richtung eines islamischen geprägten Staates mit Weltmachtbestrebungen und -ansprüchen entwickelt.

Auf seiner unbewiesenen und letztlich falschen Annahme baut Alexander seine Schlussfolgerung auf, laut der es „absurd“ sei, Länder, in denen Christen verfolgt werden, die Entwicklungshilfe zu streichen. Die zehn Prozent koptische Christen stellten in Ägypten eine „gesellschaftliche Kraft“ dar, zu der Deutschland – über das Zahlen von Entwicklungshilfe an den ägyptischen Staat(!) – Verbindung halten müsse. Dass die koptischen Christen unterdrückt werden und genau deshalb eben gerade keine gesellschaftliche Kraft, sondern eine verfolgte Minderheit darstellen, ist dem Journalisten offenbar nicht klar geworden.

Der Grüne Einsatz für Menschenrechte

Ebenso hat er wohl nicht vernommen, dass sich neben der CSU auch noch die Grünen, namentlich Volker Beck, für die Streichung der Entwicklungshilfe allerdings zaghaft und mit dem Begriff „Budgethilfe“ mehr verschleiernd als erhellend aussprechen. Doch dies unterschlägt Alexander mit einer gewissen Berechtigung. Im heutigen ARD-Morgenmagazin erklärte Cem Özdemir – nichts. Seine „Stellungnahme“ lief auf das bekannte, man müsse sich das „genauer anschauen“ und somit auf ein klares, ich möchte mich nicht festlegen, hinaus. Aber dafür wusste der Grünen-Politiker zu berichten, die Unterdrückung der Kopten in Ägypten sei nicht dem „Islamismus“ geschuldet, sondern dem Nationalismus unter dem Präsidenten Hosni Mubarak. Es ist dem Spitzenmann der Grünen wohl entgangen, dass nicht nur in religiösen Angelegenheiten in Ägypten die Scharia angewandt wird – und nicht nur von „Islamisten“, sondern von dem durch Mubarak geführten Staat.

Das grüne Konzept zur Lösung aller Probleme dieser Welt ist aber ohnehin, alle Unterdrückten dieser Erde nach Deutschland einreisen zu lassen, um sie dann vor der Rückkehrpflicht in ein Land zu bewahren, dessen diktatorisches Gebaren und Verfasstheit im Zusammenhang mit Asylpolitik aus Sicht der Grünen nicht groß und in Sachen Außenpolitik nicht klein genug geredet werden kann.

Schon die Grundrechenarten würden ausreichen, um zu verstehen, wie wenig die Probleme dieser Welt in Deutschland gelöst werden können, sondern Verbesserung vor Ort erreicht werden müssen. Aber darum geht es der sogenannten Bürgerrechtspartei, wenn überhaupt, ohnehin nur in zweiter Linie. Die Losung, die hinter der Grünen Strategie der unbegrenzten Zuwanderung steckt und die die zweite Vorsitzende der Grünen, Claudia Roth, in aller Klarheit vertritt, lautet: Nie wieder Deutschland!


(Fotoquelle: freiheitlich.org)

Kulturelle Kompetenz und die Semantik

Es ist in Deutschland häufig von kultureller Kompetenz die Rede, wobei der Bedeutungsinhalt dank der rot/grünen Meinungshoheit dahingehend ausgefüllt wurde, dies bedeutete, für alles Abweichende bis hin zum Barbarischen ignorantes Verständnis zu haben und keinesfalls auf den eigenen Werten zu bestehen. Tatsächliche kulturelle Kompetenz würde jedoch bedeuten, in Bezug auf Ägypten – sowie die islamisch geprägte Welt allgemein – das Konzept von Stärke und Schwäche zu verstehen. Jedes Nachgeben und jede Hilfe wird als Schwäche verstanden. Es gibt nach diesem Konzept keinen Grund, etwas zu geben, wenn man in der Position des Stärkeren ist. Daher wird jedes Geben als Bestätigung der eigenen Handlungsweise und Beweis der eigenen Stärke verstanden und keinesfalls als Anregung zur Änderung hin zu dem Lebensmodell desjenigen, der sich durch Herausgabe von Gütern und/oder Geld und Einräumen von Privilegien gerade als der Schwächere erweist.

Streichung der Entwicklungshilfe nur ein Anfang

Man muss daher zur Änderung des Verhaltens Stärke zeigen, wobei das Streichen von Entwicklungshilfe, die an alle Länder und nicht nur Ägypten ohnehin seit Jahrzehnten ohne Beleg der dauerhaften Wirksamkeit entrichtet wird, nur eine von vielen Maßnahmen ist. Darüber hinaus sollte die Erteilung von Visa stark eingeschränkt werden, ebenso wie die Vergabe von Stipendien an ägyptische Studenten. Ägypten muss mit Importbeschränkungen belegt werden.

Alle Maßnahmen können wieder in dem Maße zurückgenommen werden, wie den Minderheiten in dem Land am Nil eigentlich selbstverständliche Bürgerrechte eingeräumt werden. Zeigen wir dem ägyptischen Staat unsere kulturelle Kompetenz – zeigen wir Stärke!




Islamverharmlosung am Gymnasium Geretsried

Am 13. November 2010 herrschte am Gymnasium im oberbayerischen Geretsried Hochbetrieb: Zum Projekttag „Islam und Europa“ kamen unter anderen die Bundesjustizministerin, der Islambeauftragte der Evangelischen Kirche in Bayern, ein Beauftragter für den Interreligiösen Dialog der Katholischen Kirche und der Chefredakteur des Münchner Merkur. Ein Jahr lang hatten sich die Schüler auf diesen Tag vorbereitet und Referate zu Themen wie „Die Kreuzzüge“, „Fakten zum Islam“, „Die Stellung der Frau im Islam“ und „Die Moschee – Gotteshaus im Islam“ geschrieben. Zahlreiche anwesende Islamkritiker aus München und Augsburg waren auf die Behandlung der heiklen Themen gespannt.

Bereits in der Ausstellung der Aula sahen wir unsere Befürchtungen über den Charakter dieser Veranstaltung bestätigt. Ringsum hingen islamverharmlosende Plakate, auf denen der Prophet Mohammed als friedlich und der Islam als völkerverbindende Toleranzreligion dargestellt wurde, die selbstverständlich sowohl Menschen- als auch Frauenrechte achte.




Die scheinbar ahnungslosen Schüler gaben an, diese Plakate vom Islamischen Zentrum München erhalten zu haben. Da haben sie wohl nicht nachrecherchiert, mit wem sie es da zu tun haben, denn auf deren Internetseite wird ganz offen und korangemäß korrekt mitgeteilt, dass eine Frau bei Widerspenstigkeit geschlagen werden darf, nur die Hälfte erbt und auch keinen Nichtmoslem heiraten darf. Der FOCUS hat dieses Islamische Zentrum München bereits vor einem Jahr entlarvt, wie das Pro-Medienmagazin berichtet:

Das Islamische Zentrum in München verkündet etwa auf seiner Webseite: „Die Scharia ist das umfassende Gesetz der Muslime.“ Eine muslimische Frau dürfe keinen Angehörigen einer anderen Religion heiraten, heißt es da. Die Autoren fügen hinzu: „Mädchen und auch Jungen dürften ab der Pubertät nicht am gemischten Sportunterricht teilnehmen. Außerehelicher Sex? Verboten.“

Bei der weiteren Nachfrage kamen dann aber noch bessere Dinge zu Tage: Die Plakate wurden von der Freimanner Moschee geliefert, der Gemeinde von Ahmad al-Kalifa, bei dem die Polizei im März 2009 eine umfangreiche Razzia durchgeführt hatte. Der Vorwurf lautete: Fördergeld- und Finanzbetrug mit dem Ziel, Gelder für islamistische Zwecke zu beschaffen. Diese Razzia wurde übrigens zeitgleich bei Milli Görüs-Funktionär Ibrahim El-Zayat vorgenommen, der laut Verfassungsschutz auch mit dem Penzberger Vorzeige-Imam Idriz intensive Telefonkontakte hatte. Da schließen sich die Kreise dieser illustren Gesellschaft.

Von all diesen hochbedenklichen Umtrieben im Hintergrund bekamen die Kinder natürlich nichts mit, die in der Aula Pappmoscheen basteln durften. Auch ein „Pädagogisches Malbuch“ der Islamischen Bibliothek diente als Vorlage zum kreativen Wirken. Alles war so auf Frieden, Dialog und Verständnis ausgerichtet, dass einem richtig warm ums Herz werden konnte – wenn man ahnungslos über den Islam war. Die Indoktrination des ungläubigen Nachwuchses fand hier also bereits im zarten Kindesalter statt.

Einen Raum hatten die toleranzverliebten Schüler sorgfältig als Gebetsstätte eingerichtet, in der der nur 14 Tage später als Knochenbrecher-Imam bekannt gewordene Abu Adam alias Scheich Hesham Shashaa vorbeten durfte.

Ständig an seiner Seite sein Leibwächter, der Fast-Taliban, jordanische Ex-Soldat und ehemalige Kickboxer Abu Khalid. Neben vielen ergriffenen Schülern und Lehrern des Geretsrieder Gymnasiums hörte auch Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger dem Beten des „moderaten, friedensstiftenden und gewaltablehnenden“ Imams – so sein zumindest damals noch makelloses Image – andächtig zu.

Dann begannen die Vorträge, die alleine von den Schülern vorbereitet worden waren und auch nicht von Lehrern gegengelesen wurden. Unter den strengen Augen der langbärtigen und kopftuchbehangenen MuslimInnen sowie der islamwohlwollend eingestellten Bundesjustizministerin in der ersten Reihe dürfte es den SchülerInnen noch schwerer gefallen zu sein, ein kritisches Wort über die Friedensreligion™ zu verlieren.

1. Fakten zum Islam

Trotzdem ging Referentin Julia Käser erstaunlich offen auf den Gründer dieser Religion ein: „Mohammed konnte grausam und rachsüchtig gegenüber seinen Feinden sein und schreckte auch nicht vor politischem Mord zurück“. Auch den Gott des Islam stellte sie recht objektiv dar: „Allah erweckt zum Leben, lässt sterben, bringt Gutes, verursacht Leid“. Zur Bedeutung des Korans bemerkte sie zutreffend, dass er in allen Lebenssituationen leiten solle und Richtlinien für jeden Ort und alle Zeiten gebe. Die Botschaften Mohammeds seien abschließend und ewig. Nichts auf dieser Welt geschehe ohne den Willen Allahs. Ein Grundfehler dieses Referates bestand aber in der rein indikativen Wiedergabe der „Offenbarungsgeschichte“ Mohammeds. Durch die Nichtverwendung der objektiv korrekten Konjunktivform bei Sachverhalten, die historisch nicht erwiesen sind, sondern sich lediglich – ohne jedes Zeugenkorrelat (im Gegensatz z.B. zu den Evangelien) – auf die Behauptung eines einzelnen Menschen stützen, stellte sich die Schülerin – sicher ungewollt – in die Position einer überzeugten Muslima, die hier für ihren Glauben warb, indem sie die Offenbarung des Koran von vornherein als unwiderlegbare Tatsache verkaufte.

Ferner skizzierte sie nur die rein chronologisch-äusserliche Entstehungsgeschichte des Islams, ohne mit einer einzigen Silbe auf die ausschlaggebenden theologischen Hintergründe (bzw. Irrlehren) einzugehen, die den Islam ja gerade erst in bewusster und martialisch-scharfer Abgrenzung zu den jüdisch-christlichen Glaubenslehren (z.B. Gott als Vater, Dreifaltigkeit, Jesus als Sohn Gottes, Erlösungstod am Kreuz mit Auferstehung etc.) entstehen haben lassen. Dies sollte aber wohl bewusst vermieden werden – ebenso wie die Benennung des Jihad-Gebots im Koran sowie die dementsprechende Tatsache der gewaltsamen Ausbreitung dieser „neuen“ Religion von Anfang an.

Julia stellte im weiteren fest, dass 90% der Muslime in Deutschland religiös orientiert seien, davon 41 % hochreligiös. Bisher gebe es hierzulande 2600 Gebetsstätten und 150 Moscheen mit Kuppel und Minarett, 150 weitere befänden sich im Bau. 33% aller muslimischen Frauen würden ein Kopftuch tragen und 30% der muslimischen Kinder schafften keinen Schulabschluss.

2. Die Kreuzzüge

Der Grundfehler hierbei bestand in einer nicht ausreichend bzw. teilweise komplett unterlassenen Darstellung der tatsächlichen Gründe und historischen Fakten, die überhaupt erst zur päpstlichen Ausrufung des ersten Kreuzzugs auf der Synode von Clermont-Ferrand geführt haben. Zwar erwähnte Referent K. Seemann den Hilferuf des von Mohammedanern schwer angegriffenen byzantinischen Reiches mehr oder weniger „pro forma“ kurz, auch die „Übergriffe“ von Muslimen auf christlich-arabische Völker ab dem siebten Jahrhundert, jedoch nicht die Tatsache, dass die islamischen Truppen Juden und Christen gewaltsam die heiligen Stätten in Jerusalem entrissen hatten und friedliche Heilig-Land-Pilger regelmäßig und aufs schwerste bedrängten, misshandelten und niedermetzelten – von der vorangegangenen jahrhundertelangen Eroberung des gesamten ehemals christlichen Nordafrika und Spaniens durch das Schwert mal ganz zu schweigen.

Stattdessen wurden manche Methoden und „Anspornreize“, mit denen die Kirche dann genügend Streitkräfte für eine entsprechende Reaktion auf die Beine stellen wollte (z.B. Sündenerlass, Heilsversprechen etc.) als Auslöser und Ursache der Kreuzzüge selbst hingestellt – was grundfalsch ist.

3. Frauen im Islam

Hier hagelte es fundamentale Fehlinformationen von Anfang an. Mit dem Koranzitat „Vor Allah sind Männer und Frauen gleichgestellt“ wollte Referentin F. Reßler wohl ganz bewusst verschleiern, wie trostlos es wirklich in der mohammedanischen Lehre für die Frauen aussieht. Auch wenn vor Allah Männer und Frauen gleichgestellt sein mögen, auf Erden gestaltet sich das ganz anders.

Sie unterschlug alle frauenfeindlichen Verse wie Sure 2, Vers 223, in der die Frau der Acker für den Mann zu sein hat, den er immer begehen kann, wann immer er will. Vom Prügelvers 34 aus der vierten Sure zitierte sie nur den Beginn, dass Männer für die Frauen in Verantwortung stünden und verschwieg den wichtigen Schluss, der hinter ihr auf der Leinwand stand:

„Diejenigen aber, deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet – ermahnt sie, meidet sie verbannt sie in die Schlafgemächer und schlagt sie…“

In der Folge waren dann auch andere Ausführungen im Referat falsch, wie beispielsweise die Aussage, Männer und Frauen hätten im Islam die gleichen Erbschaftsrechte. Überall im schariatischen Rechtswesen gilt die Frau bekanntlich nur als „halber“ Mensch, der folglich entweder nur die halben Rechte zukommen (Sure 4, Vers 11) oder die – vor Gericht – immer doppelt so viele Zeugen braucht wie der (angeklagte) Mann (Sure 2, Vers 282) – vom einseitigen „Verstoßungsrecht“ des Mannes gegenüber seiner „Ehe-„Frau ganz abgesehen.

Die Unterdrückung der Frauen im Islam seien laut der Referentin dagegen vielmehr eine Folge „kultureller“ Angewohnheiten. Die Unterdrückung fände aus „Nichtkenntnis“ der Religion statt. Immerhin wurde erwähnt, dass die häufigste Todesursache muslimischer Frauen zwischen 15 und 45 Jahren der Ehrenmord sei. Die Tat werde oft als Selbstmord bzw. Unfall getarnt.

Die Grundaussage, Ehrenmorde an Frauen seien kein Gebot des Koran, ist zwar für sich genommen nicht falsch, weil der Koran sich zu dieser Frage gar nicht direkt äußert, aber die Referentin vergaß hierbei völlig auf die zweite große Schriftquelle, aus der die islamische Theologie schöpft, einzugehen – nämlich die weit umfassendere Sunna, die Sammlung von Originalaussprüchen und Alltagssituationen des „Propheten“. Und nach dieser ist die Steinigung der Frau bei Ehebruch sehr wohl gerechtfertigt, da Mohammed selbst solch ein Urteil darin ausgesprochen hat

Fragen unmittelbar nach dem Referat waren mit dem Hinweis auf das straffe Zeitprogramm nicht zugelassen. Man durfte die ReferentInnen aber anschließend in der Aula ansprechen. Zu dem Auslassen der ganzen frauenfeindlichen Fakten bemerkte die Referentin, dass diese in dem Zusammenhang „nicht so reingepasst“ hätten. Daneben stand ihre kopftuchbehangene muslimische Schulfreundin, die dann aggressiv wurde, als sich das Gespräch mohammedkritisch entwickelte. So findet freiwillige Selbstzensur mit Rücksicht auf die „Gefühle“ der Freundin statt. Auch so kann die schleichende Islamisierung voranschreiten.

4. Co-Referat „Das Kopftuch“

Ebenso haarsträubend war dieser Vortrag. Referentin R. Langer meinte doch allen Ernstes, das Kopftuch bedeute für die Frauen ein „Schutz vor der Sonne“, das Haar müsse als etwas „Magisches“ geschützt werden, der Kopf solle bedeckt werden, damit „kunstvolle Frisuren“ nicht „ablenken“ könnten, und überhaupt sei das Kopftuch auch in anderen Kulturen üblich. Man fragte sich allen Ernstes: War das hier eine Büttenrede zum Faschingsbeginn oder stand hier etwa eine Muslima, die verzweifelt Taqiyya betreibt, um die wahre Bedeutung des Kopftuchs zu verschleiern?

Die Burka habe in den letzten Jahren im Westen stark zugenommen. Sie sei zwar ein Symbol des Rückschrittes und der Unterdrückung, aber Frauen dürften sich schließlich „selber entscheiden“, inwieweit sie sich verschleiern wollten. Na, dann ist ja alles gut.

5. „Integration & Chancengleichheit“

Referent S. Karassakalidis schloss aus der Tatsache, dass nur 4% aller Muslime das Gymnasium besuchten, eine „nicht gewährleistete“ Chancengleichheit. Die typischen Argumentationsmuster von linksgestrickten Gleichheitsphantasten. Nicht der Einzelne ist für seine Leistungsfähigkeit verantwortlich, sondern die Gesellschaft. Und die benachteilige eben Muslime. So müsste der Islam auch unverzüglich als „gleichberechtigte Weltreligion“ anerkannt werden.

Die Mehrheitsgesellschaft habe sich in „engeren Kontakt und Kooperation“ mit islamischen Organisationen zu begeben. Allerdings wies er auch darauf hin, dass Muslime „bisherige Fehler“ eingestehen und für die Zukunft lernen sollten, indem sie sich auf „Pluralismus“ besännen. Wie das geschehen soll, nachdem im Islam schließlich eine Monokultur durch Unterwerfung der anderen Kulturen vorgesehen ist, ließ der Referent offen.

6. „Die Moschee – Gotteshaus des Islam“

Giulia Pöllinger stellte fest, dass eine Moschee nicht mit einer Kirche zu vergleichen sei. Sie sei kein Gotteshaus, in dem man Gott treffe, sondern ein Versammlungsort für die Gemeinde zum gemeinsamen Gebet. Außerdem würden dort Feste, Hochzeiten und auch Beschneidungen vorgenommen. Sie sei auch eine Lehr- und Bildungsstätte sowie ein Ort für gesellschaftliche Aktivitäten. In eroberten Ländern seien oft Kirchen in Moscheen umgewandelt worden, wie beispielsweise die Hagia Sophia in Istanbul.

7. Das Gebet

Im letzten Referat des Tages ging M. Liebhart auf die fünf vorgeschriebenen Gebetszeiten ein, die sich nach dem jeweiligen Sonnenstand orientierten und daher im Sommer und Winter unterschiedlich ausfielen. Zuvor seien Waschungen des Halses und der Füße vorgesehen. Außerdem beschrieb er die verschiedenen Gebetstellungen.

Uns Islamkritikern blieb der Tag vor allem durch die anregenden Gespräche mit dem Knochenbrecher-Imam Abu Adam in Erinnerung, der uns ausgerechnet den Frauenprügelvers 4:34 ganz sanft erklärte. Man solle den Frauen dabei nicht wehtun und sie auch nicht richtig schlagen, nur als allerletzte Maßnahme, und auch nur symbolisch, nicht mit der Hand, sondern beispielsweise mit der Zahnbürste. Die Bürste, mit der er eine seiner vier Frauen bearbeitet hatte, die dann mit diversen Knochenbrüchen im Krankenhaus landete, muss allerdings etwas größer gewesen sein.

In Kürze folgt die Fortsetzung: Eine bemerkenswerte Podiumsdiskussion mit der Bundesjustizministerin und dem Dialogbeauftragten der Evangelischen Kirche – inklusive Videos.

» gymnasium_geretsried@t-online.de

(Text: Michael Stürzenberger & Stefan Ullrich, deusvult.info / Fotos: Roland Heinrich)




Eine Welt ohne Christen?

Eine Welt ohne Christen?Der Anschlag auf eine koptische Gemeinde im ägyptischen Alexandria am 1. Januar 2011 hat weltweit für große Empörung gesorgt. Feige Terroranschläge, die seit vielen Jahren ausschließlich von Muslimen begangen werden, geben dazu reichlich Anlass. In diesem Fall hat sich sogar der Papst in Rom zu Wort gemeldet. Es gab aber auch weitere Pressestimmen zu diesem wie zu anderen Vorfällen in der muslimischen Welt in den letzten Tagen, die von der Gewaltaffinität des Islams sowie der Intoleranz der Muslime und ihrer „Religion“ zeugen.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising, PI-München)

Die WELT fragt:

„Wird die arabische Welt eine Region ohne Christen?“

Und berichtet zeitgleich in einem anderen Artikel – mal wieder:

„Afghanen droht Todesurteil wegen Abfall vom Islam“.

Wir erinnern uns an den Fall des Afghanen „Abdul Rahman“, der Anfang 2006 in Afghanistan zum Tod verurteilt wurde, weil er viele Jahre zuvor – während eines mehrjährigen Aufenthalts in Europa – vom Islam zum Christentum konvertiert war.

Merke:

„Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt.“ [Peter Struck, SPD, am 11. März 2004 im Deutschen Bundestag].

Haben die Christen unter uns irgend etwas „falsch“ verstanden? (Zum Verständnis: ich bin zwar Atheist, aber auch ein Verteidiger der Religions- und Glaubensfreiheit).

Auch unter „Koptisches Weihnachtsfest im Visier der Terroristen“, braucht die WELT in diesem Fall in der Überschrift des Beitrags nicht mal mehr darauf hinzuweisen, um welche Art von Terroristen oder um welche Herkunft es sich bei ihnen handelt. Denn das weiß ohnehin jeder, der die Nachrichten in den vergangenen Jahren verfolgt hat.

Die FAZ schreibt etwa zeitgleich:

„Bundeskanzlerin Merkel und andere deutsche Politiker haben nach dem Anschlag auf eine koptische Kirche in Alexandria vor der Verfolgung von Christen gewarnt. Außerdem forderten sie ein stärkeres Engagement für die Sicherheit von Christen in aller Welt.“

Und ergänzt:

„Im Irak und in Ägypten sieht man das gleiche strategische Bild: An hohen Feiertagen werden christliche Kirchen überfallen. Es liegt nahe, eine Verbindung zu ziehen. Die irakische Terrorszene gilt als Hauptlabor dieser Methode.“

Nur vom Koordinationsrat der Muslime – KRM – vernehmen wir mit Datum Samstag, 1. Januar 2011 recht Blasses:

Der Koran fordert den Schutz des Lebens und von Gotteshäusern

KRM verurteilt das Selbstmordattentat im ägyptischen Alexandria, bei dem mehrheitlich christliche Zivilisten getötet und verletzt wurden

Früh morgens gegen halb eins am heutigen Samstag explodierte ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug vor einer Kirche in Alexandria. Bei der Detonation kamen 21 Menschen ums Leben und 43 wurden verletzt. Dabei kam es auch zu Ausschreitungen zwischen Christen und Muslimen. Eine nahegelegene Moschee wurde von wütenden Christen beschädigt. Von unterschiedlichen Seiten werden subversive Kräfte für den Anschlag verantwortlich gemacht.

Der Koordinationsrat der Muslime verurteilt diesen feigen und schrecklichen Anschlag auf das Schärfste. Der Sprecher des KRM Erol Pürlü äußerte sich bestürzt: „Wir verurteilen diesen schrecklichen und unmenschlichen Anschlag auf das Schärfste. Wer Menschen so hinterhältig und grausam Schaden zufügt und ermordet, kann sich auf keine Religion oder eine andere Weltanschauung berufen. Der Koran fordert den Schutz des Lebens und den Schutz von Gotteshäusern.“
Sure 22, 40: „Und wenn Allah nicht die einen Menschen durch die anderen abgewehrt hätte, so wären fürwahr Mönchsklausen, Kirchen, Synagogen und Moscheen zerstört worden, in denen Allahs Name häufig genannt wird.“

Der KRM wünscht den Hinterbliebenen sein aufrichtiges Beileid und eine schnelle Genesung für die Verwundeten.

Seltsam, dass sich der KRM in dieser Stellungnahme auf einen Koranvers (Sure 22, 40) bezieht, der aus der Frühphase der Entstehung des Korans, also aus der mekkanischen Zeit stammt, auf einen Vers also, der durch die 19 späten Suren aus medinesischer Zeit abrogiert ist. Seltsam auch, dass bislang nichts über weltweite Massendemonstrationen von muslimischer Seite gegen diesen Terroranschlag sowie gegen die anderen hier zitierten Fälle berichtet wurde.

Ehrlicher, aufrichtiger und glaubwürdiger wäre es gewesen, wenn der KRM einen der späten, der endgültigen und somit der nicht abgrogierten Koran-Verse zitiert hätte.

Z.B. Sure 9:5

„Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig.“

Oder besser noch Sure 9 Vers 111:

„Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet; eine Verheißung – bindend für Ihn – in der Thora und im Evangelium und im Qur’an. Und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? So freut euch eures Handels, den ihr mit Ihm abgeschlossen habt; denn dies ist wahrlich die große Glückseligkeit.“

Aber zur Ehrlichkeit, zur Aufrichtigkeit und zur Glaubwürdigkeit gehört der Mut zur Wahrheit – so unbequem sie manchmal sein mag.

(Foto oben: Vor der Sankt-Markus-Kathedrale in Kairo verlangten mehrere hundert Demonstranten mehr Schutz für die Christen im überwiegend muslimischen Ägypten und warfen der Regierung Feigheit vor.)