Islamkritik ist salonfähig – Gesicht zeigen

Eckhardt KiwittHier auf PI war es anfangs vielfach üblich, Gastbeiträge nur unter Pseudonym zu veröffentlichen. Meinen ersten Gastbeitrag auf PI vom 18. Mai 2008 habe auch ich, wie es damals halt so üblich war, noch unter meinem seinerzeitigen Pseudonym veröffentlichen lassen. Viele hatten möglicherweise die Befürchtung, von Nachbarn wegen ihrer Islamkritik angefeindet, von Arbeitskollegen deshalb geschnitten oder von den Arbeitgebern entlassen zu werden. Mancher mag sich auch gedacht haben: „Wann schaut der Selbstmord-Attentäter oder der Messerstecher bei mir vorbei“. Die Situation hat sich inzwischen signifikant geändert – zumindest in Deutschland.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising, PI-Gruppe München)

Thilo Sarrazin hat ein Buch (Deutschland schafft sich ab) veröffentlicht, das binnen kurzer Zeit zum Bestseller wurde; der Münchner Soziologe Dan Diner hat mit seinem Buch „Versiegelte Zeit – über den Stillstand in der islamischen Welt“ bereits im Jahr 2005 einen Klassiker vorgelegt, und der österreichische Journalist Robert Misik hat in seinem Buch „Gott behüte! – Warum wir die Religion aus der Politik raushalten müssen“ im Jahr 2008 scharfe und sehr fundierte, sachliche Islamkritik betrieben.

Passiert ist all ihnen bislang nichts, denn sie haben – im Gegensatz zu Theo van Gogh und Geert Wilders aus den Niederlanden – keine Koran-Verszitate mit Videos oder anderen Bildern „islamistischer“ Gewaltszenen in Verbindung gesetzt, worauf Muslime extrem empfindlich und gewalttätig reagieren. Auch haben sie keine Karikaturen des „Propheten“ gezeichnet und veröffentlicht, worauf bekanntlich ebenfalls mit Wut- und Gewaltausbrüchen von muslimischer Seite reagiert wird – womöglich, um die Friedfertigkeit des Islams und seiner Anhänger unter Beweis zu stellen.

Am 11. März 2010 erschien auf Seite 6 der Print-Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ ein Artikel über die PI-Gruppe München und über mich, inklusive des in diesem PI-Gastbeitrag oben gezeigten Bildes. Bedroht oder angefeindet wurde ich deswegen nie, obwohl jeder sehr leicht recherchieren kann, wo ich wohne.

Am 14. Dezember 2010 wurde mir im Vorfeld einer Veranstaltung im Völkerkundemuseum in München von einem mir unbekannten Mann (der mein Gesicht offenbar aufgrund des oben erwähnten SZ-Artikels kannte) der Vorwurf gemacht, meine Schriften (siehe hier und hier) seien „Volksverhetzung“.

Seltsam nur, dass dieser Unbekannte oder jemand anderes mich deswegen nicht längst vor Gericht bringen konnte. Denn meine Schriften stehen seit mehreren Jahren – für jedermann frei verfügbar – im Internet. Auch Juristen dürfen sie gern lesen!

Ich will mich mit dem, was ich hier zuvor über mich geschrieben habe, nicht hervortun. Ich möchte nur aufzeigen, dass SACHLICHE Islamkritik völlig ungefährlich ist.

Erst vor wenigen Monaten hat der Münchner Buchautor Hamed Abdel-Samad sein neuestes Werk „Der Untergang der islamischen Welt“ in seinem Herkunftsland Ägypten in arabischer Sprache öffentlich vorgestellt.
Hamed Abdel-Samad lebt noch immer in München und erfreut sich bester Gesundheit.

Hier auf PI trauen sich immer mehr Autoren von Gastbeiträgen, diese (ihre Gastbeiträge) unter ihren Klarnamen zu veröffentlichen, um den Druck zu erhöhen. Denn dieses „Raus aus der Anonymität“ und Klarnamen erzeugen Öffentlichkeit, Aufmerksamkeit und bieten auch Schutz vor Verfolgung und Unterdrückung. Zumindest in freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaaten.

Das Bild oben links wurde während der Einweihungsfeier der Ingolstädter Großmoschee am 18. Mai 2008 aufgenommen. Auf dem T-Shirt sind 12 Karikaturen aus Dänemark abgedruckt; darüber die Frage:

„Welches Bild zeigt einen ‚Propheten’ – Woran erkennen Sie ihn?“




Nirgends im Koran steht was von Religionsfreiheit

Nirgends im Koran steht was von ReligionsfreiheitEs gibt seit Jahren keine Diskussion, in der nicht von Muslimen, sobald der fanatische Totalitarismus des Islams angesprochen wird, der schlichten Wahrheit das angebliche Koran-Zitat entgegengehalten wird: Es gibt keinen Zwang im Glauben. Das Ganze endet dann damit, dass die Gegner geduldig nicken. Eins zu Null für die Muslime. Die Gegner geben klein bei. Steht ja auch dort. Oder nicht?

(Von Kooler)

Wäre es nicht endlich an der Zeit, den Wahrheitsgehalt dieser gebetsmühlenartig wiederholten Behauptung ernsthaft zu prüfen?

Immerhin gilt Lügen im Islam als Tugend. Bezeichnet man den Angriffskrieg zu Recht als sechste Säule des Islams, darf man die Verlogenheit dessen Siebte nennen.

Betrachten wir erst den Vers 256 der 2. Sure als Ganzes und, um den Satz ausnahmsweise nicht aus dem Zusammenhang zu reißen, wie es Muslime so gerne tun, auch noch die Verse 255 und 257, zitiert nach „Surenvergleich“.

Sure 2:255

Allah (ist einer allein). Es gibt keinen Gott außer ihm. (Er ist) der Lebendige und Beständige. Ihn überkommt weder Schlummer noch Schlaf. Ihm gehört (alles), was im Himmel und auf Erden ist. Wer (unter den himmlischen Wesen) könnte – außer mit seiner Erlaubnis – (am jüngsten Tag) bei ihm Fürsprache einlegen? Er weiß, was vor und was hinter ihnen liegt. Sie aber wissen nichts davon – außer was er will. Sein Thron reicht weit über Himmel und Erde. Und es fällt ihm nicht schwer, sie (vor Schaden) zu bewahren. Er ist der Erhabene und Gewaltige.

Sure 2:256

In der Religion gibt es keinen Zwang. Der rechte Weg (des Glaubens) ist (durch die Verkündigung des Islam) klar geworden (so daß er sich) vor der Verirrung (des heidnischen Unglaubens deutlich abhebt). Wer nun an die Götzen (at-taaghuut) nicht glaubt, an Allah aber glaubt, der hält sich (damit) an der festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt. Und Allah hört und weiß (alles).

Sure 2:257

Allah ist der Freund derer, die gläubig sind. Er bringt sie aus der Finsternis hinaus ins Licht. Die Ungläubigen aber haben die Götzen (at-taaghuut) zu Freunden. Die bringen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternis. Sie werden Insassen des Höllenfeuers sein und (ewig) darin weilen.

Was steht da? Ich meine: Was steht da wirklich? Ja, es steht dort, aber etwas stimmt damit ganz entschieden nicht!

Ich bitte Sie, die Verse 255 und 257 zu lesen und mit Vers 256 zu vergleichen. Ich weiß nicht ob es den PI-Lesern sofort auffällt, aber in den Versen 255 und 257 setzt sich der Gedanke des ersten Satzes in den nachfolgenden fort. Vers 256 aber ist verwirrend, weil die These des ersten Satzes ganz klar nicht fortgeführt wird. Der erste Satz von Vers 256 nimmt sich aus wie ein nachträglicher Einschub. Er fällt auf wie ein Schaf unter Wölfen. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass es sich tatsächlich um einen späteren Einschub handelt. Sein Einschub an dieser Stelle passt nicht. Bestimmt hätte man die Stelle geglättet. Vielmehr muss der Fehler andernorts liegen.

Ziehen wir als Erstes Rudi Paret zu Rate (Der Koran, Kommentar und Konkordanz, 1986, S. 54f), in dessen Kommentar zu Vers 256 wir folgendes erfahren:

Der Passus besagt demnach nicht, dass man niemanden zum Glauben zwingen darf (wie nach üblicher Deutung) sondern dass man niemanden zum Glauben zwingen kann. (Hervorhebungen durch Paret).

Paret übersetzt deshalb sinngemäß:

Da der einzelne nicht zur wahren Einsicht gezwungen werden kann, muss er von sich aus den Weg dazu finden. Und das sollte ihm nicht schwer fallen. Der Weg des Wahren Glaubens ist ja durch die Verkündigung des Islam jedem klar geworden …

Vers 256 sagt nach dieser Deutung also lediglich, dass man zwar jederzeit jemanden dazu zwingen kann und darf (!), sich öffentlich zum Islam zu bekennen, man aber nicht wissen kann, ob sein erzwungener Übertritt zum Islam (in Paret’s Interpretation: „zur wahren Einsicht“) echt ist. Er drückt auch das Misstrauen der Muslime gegenüber jenen aus, die sich aufgrund ihrer Drohungen unterworfen haben. Nach dem Tod Mohammeds wandten sich gemäß islamischer Überlieferung die Araber in Massen wieder vom Islam ab und wurden von Abu Bakr wieder mit Gewalt in den Islam gezwungen.

Paret gesteht allerdings ein, dass, auch wenn für ihn als Experten unstrittig ist „hier in keiner weise Toleranz gepredigt wird“, seine Deutung nicht die einzig richtige sein muss.

Aus Sicht der islamischen Theologen ergibt sich ein weiteres Bild: Sie unterscheiden zwischen den Begriffen „Religion“ und „Glaube“ als Synonyme für Aberglauben, während sie für den Islam den Begriff „Wahrer Glaube“ verwenden.

So ergibt sich als alternative Lesart, dass es keinen Zwang zum Aberglauben (sic) geben darf. (Der Wahre Glaube, also der Islam, ist nun für jeden erkennbar und deshalb zu befolgen.) Es wird in dieser Deutung nicht Glaubensfreiheit gepredigt, sondern das genaue Gegenteil. Gemeint wäre, dass keine andere Religion außer dem Islam missionieren und kein Muslim vom Islam abfallen darf.

Für beide Fälle sieht die Scharia bekanntlich die Todesstrafe vor, wobei nicht nur der Abfall vom Islam mit den Tode bestraft wird, sondern, im Einklang mit dem strikten Missionsverbot, auch jeder Religionswechsel außer der hin zum Islam. In einer jüdisch-christlichen Ehe unter dem Recht der Scharia können die Ehepartner zum Beispiel nicht eine gemeinsame Religion annehmen, es sei denn sie konvertieren beide zum Islam.

Auch diese Deutung von Vers 256 entspricht also völlig den Lehren und der Praxis des Islams, ganz im Gegensatz zur bei Diskussionen ständig postulierten Religionstoleranz, die Muslime in ihren Heimatländern mit allen Mitteln bekämpfen.

Eine weitere mögliche Deutung ergibt sich aus der Betrachtung der vorangehenden Verse und der völlig unzulänglichen Überlieferung des Korans.

Der Koran ist ein monophysitischer Kodex, also eine Sammlung von Schriften einer aus dem Juden-Christentum hervorgegangenen Splittergruppe. Diese erst spät erstandenen Schriften enthalten stark verstümmelte Bruchstücke des Alten wie des Neuen Testaments, Manichäischer, Gnostischer und Apokrypher Jüdischer und Christlicher Schriften, aber auch Christlicher Psalmen und Klosterregeln.

Schon bei der Übersetzung in einen arabischen Dialekt wurde arg geschlampt. Dazu kamen eine Vielzahl von offensichtlichen Abschreibfehler, so dass westliche Experten durch Quellenstudium inzwischen der Ansicht sind, dass mindestens 20 Prozent des Korans fehlerhaft sind.

Wie groß der Interpretationsspielraum durch die Unzulänglichkeiten des Textes ist, kann man anhand der verschiedenen Übersetzungen leicht ersehen. Nebenbei gibt es Dutzende alter Koranausgaben, die sehr deutlich von dem 1921 willkürlich zum einzig gültig erklärten Text abweichen, dem keineswegs durch sein Alter oder andere Umstände der Vorzug gebührt.

Es könnte sich also einfach um einen weiteren der vielen Fehler und Auslassungen handeln, von denen der Koran nur so strotzt, weil bis ins 20. Jahrhundert hinein reine Dilettanten daran herumbastelten, und die viele Stellen des Korans unverständlich machen.

Der erste Satz des Verses (2:256) ist aus Sicht einer politischen Ideologie wie dem Islam blasphemisch, da jeder andere Glaube als der Islam gleichbedeutend ist mit politischer Opposition. So gesehen kann er also nicht die Ansicht des Verfassers wiedergeben, sondern lediglich die seiner Gegner. Zu diesem Schluss kam ja bereits Paret. Wir können aber den Vers viel einfacher deuten als er, Paret, wenn wir erkennen, dass wir ganz schlicht und einfach Behauptung und Widerspruch vor uns haben. Was fehlt, ist die Angabe desjenigen, der die Behauptung aufstellt. Irgendwann in den über 1000 Jahren, in denen am Koran herumgebastelt wurde, sind ein, zwei Worte weggefallen. Ursprünglich dürfte Vers 256 etwa so ausgesehen haben:

Ungläubige sagen: In der Religion gibt es keinen Zwang. (Wir aber sagen:) Der rechte Weg (des Glaubens) ist (durch die Verkündigung des Islams) klar geworden (so daß er sich) vor der Verirrung (des heidnischen Unglaubens) deutlich abhebt. Wer nun an die Götzen (at-taaghuut) nicht glaubt, an Allah aber glaubt, der hält sich (damit) an der festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt. Und Allah hört und weiß (alles).

Zusammenfassend kann man eindeutig davon ausgehen, dass Sure 2 Vers 256 in keiner Weise Religionsfreiheit für irgend eine Religion außer dem Islam fordert.

Wenn also ein Muslim behauptet, im Koran stünde „Es gibt keinen Zwang im Glauben“, so ist die einzig korrekte Antwort:

Lügner!

Denn wer Worte so aus dem Zusammenhang reißt, dass sich ihr Sinn ins Gegenteil verkehrt, ist nun mal nichts anderes.




Von Antifaschisten und Drachentötern

Antifaschisten sind die Drachentöter von heute. Drachentöter ist der coolste Job des Universums, er klingt eindrucksvoll, ist gesellschaftlich anerkannt und moralisch über jeden Zweifel erhaben. Nicht zu vergessen den Ruhm und die Frauen. Ganz besonders wichtig ist jedoch die Tatsache, dass die Wahrscheinlichkeit, einem Drachen zu begegnen, der einen in eine wirklich peinliche Situation bringt, verschwindend gering ist.

(Von Martin Hablik)

Heutzutage gibt es weder Drachen noch Faschisten in Deutschland. Falls der Leser jetzt eine Rotte menschlicher Billardkugeln in Springerstiefeln an seinem geistigen Auge vorbeimarschieren sieht, dann gehört er wie ich zu den glücklichen Generationen, die es nie mit einem echten Nazi zu tun hatten.

Im Gegensatz zu den Bomberjacken von heute, die vielleicht einen Baseballschläger und ein paar Kumpels dabei haben, hatte ein richtiger Nazi einen ganzen Staat hinter sich: Die Regierung, die Rechtsprechung, das Heer, die öffentliche Meinung und fast das komplette Bürgertum. Was ein solcher Nazi getan hat, wurde von einem Großteil der Gesellschaft gebilligt. Der Antifaschismus von damals und der von heute unterscheiden sich somit grundlegend. Damals stand man einem ganzen System gegenüber und setzte schon mit leiser Kritik sein Leben aufs Spiel. Das war den Antifaschisten von damals auch klar. Greifen wir einmal vollkommen wahllos die Geschwister Scholl der Gruppe „Weiße Rose“ heraus, die Flugblätter verteilten, in denen zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufgerufen wurde. Die Scholls konnten sich keine Illusionen machen, mit einer Verwarnung oder einem Bußgeld davonzukommen, sollten sie erwischt werden. Ihnen war absolut klar, dass nur mit viel Glück eine lebenslange Zwangsarbeit auf sie zukäme, im schlimmsten Fall jedoch die standrechtliche Todesstrafe. Ebenso wie sich Stauffenberg keinen Illusionen darüber hingab, was geschehen würde, sollte Hitler seinen Anschlag überleben.

Diese Antifaschisten sind das für einen Menschen maximale Risiko eingegangen, weil Gewissen, Anstand und Menschlichkeit sie regelrecht dazu gezwungen haben. Ich weiß für mich persönlich, dass ich dazu viel zu feige wäre und die Sache wohl lieber aussitzen würde.

Wenn wir uns die „Antifaschisten“ von heute ansehen, die glauben, mit ihrer Party am 1. Mai und dem Verzicht auf jede Körperhygiene ihren Jahresbeitrag zum Kampf gegen den Faschismus abzuleisten, wäre bei den wahren Scholls und Stauffenbergs dieser Welt massives Fremdschämen angesagt.

Wer heute eine ALDI-Filiale entglast und Tante Bertas Polo niederbrennt, kämpft doch nicht tatsächlich gegen den Faschismus, gegen ein faschistisches Regime oder echte Nazis. Andernfalls würden am ersten Mai Panzer rollen und ein Herr Thierse hätte sich im Kugelhagel als rote Farbe auf dem Asphalt wiedergefunden. Echte Nazis lesen niemandem seine Bürgerrechte vor und bitten ihn freundlich, eine Straße frei zu machen, auf der eine angemeldete Demonstration stattfindet, während auch noch die (Welt-)Presse zusieht.

Die Antifaschisten von heute halten Eidechsen für Drachen und glauben, sie wären viel mehr und besser als Kammerjäger, statt für zwei Dinge auf Knien dankbar zu sein: Erstens dafür, dass wir in Deutschland, wenigstens im Moment, keine Drachentöter brauchen und zweitens für die Tatsache, dass sie keinen Nazis sondern nur Polizisten gegenüberstehen, die Tante Bertas Polo beschützen.

Wenn es jedoch keine echten Drachen mehr gibt, die die antifaschistische Existenz rechtfertigen, betrachtet man Eidechsen durch das Vergrößerungsglas. Eidechsen wie Thilo Sarrazin. Das soll keine Beleidigung sein, vielmehr nur die Unsinnigkeit unterstreichen, Sarrazin mit Hitler, Göring und Goebbels in eine Reihe zu stellen.. Oder man schafft sich ganz neue Feindbilder, auf die man dann mit der Faschismuskeule eindreschen kann. Wäre es doch nur eine „Faschismuslanze“, dann würde mein Drachen-Vergleich viel besser funktionieren, aber bei diesem Phallussymbol bliebe von jeder Argumentation nur noch der Resteindruck eines riesigen misogynen Penis übrig. Danke Alice. Die Faschismuskeule geht soweit, dass man selbst die Deutsche Einheit als das Produkt eines von Westdeutschland ausgehenden Aggressionskrieges gegen die DDR bezeichnet.

Ob diese Keule nun sinnvoll eingesetzt oder pervertiert wird, wie im Fall des designierten Thüringer Landeskulturministers Peter Krause , sie ist gesellschaftlich anerkannt und funktioniert. Das langfristige Problem besteht jedoch darin, dass permenent auf Meinungen eingedroschen wird, noch bevor diese auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft werden, weil sie der eigenen Ideologie folgend einfach nicht wahr sein dürfen. Dann wird ein Sarrazin daraus.

Wenn nun die ethisch idealisierte Linke im Kampf gegen Rechts™ eine angemeldete und genehmigte Demonstration verhindert, und einen Stadtteil in ein Krisengebiet verwandelt, untergräbt dies die Demokratie. Sollte ein Politiker mit einer rechten Demonstration ein Problem haben, dann soll er im Vorfeld juristisch gegen sie vorgehen; wenn dies erfolglos bleibt, dann muss er in dieser unserer Demokratie einfach damit leben können. Wenn er das jedoch nicht kann, dann versteht er das Wesen der Volksherrschaft nicht, denn die ist (nein, hier fehlt definitiv kein „leider“) nicht immer politisch korrekt. Ein Großteil der Gewalt im antifaschistischen Kampf geht von Links aus, denn bei den Chaostagen und am ersten Mai in Berlin seht man kaum steinewerfende Glatzen, sondern vielmehr Autonome und Linke, von denen die Gewalt ausgeht. Womöglich entgeht mir auch nur die Ironie. Gewaltmäßig liegen die Linken absolut in Führung, und zeigen ein Aggressionspotential, das „in den nächsten Jahren völlig entgleisen wird“, wenn man nicht konsequent reagiert, wie die verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig schreibt. Ihr Buch schaffte es auf Platz eins der Sachbuchcharts. Mal sehen, ob es tatsächlich jemand gelesen hat.

Was die Faschismuskeule für die inkorrekten politischen Sichtweisen ist, ist das Wort „Nationalismus“ („Ich liebe mein Land, weil wir viel besser sind als alle anderen.“) für jedes Aufkeimen von Patriotismus („Ich liebe mein Land, so wie alle anderen ihre Länder auch.“). Diese würde man eigentlich als Patriotismus bezeichnen, dieses Wort kommt jedoch im linken Sprachgebrauch nicht vor. Man kann Patriot sein, ohne gleich in den Nationalismus abzugleiten. „Ich bin stolz Franzose/Brite/Italiener zu sein“ klingt nicht annähernd so schal wie „Ich bin stolz Deutscher zu sein“. Letzteres konnte man bisweilen im Verlauf der Fußball WM 2006 hören, allerdings sah sich der Sprecher gleich verschüchtert um, ob nicht dem einen oder anderen Zuhörer die Gesichtszüge entgleisten. Auch ich habe das eine oder andere Mal geäußert, stolz auf die Deutschen zu sein, ohne dabei an den Holocaust oder den Überfall auf Polen zu denken, und kam mir gleich seltsam vor. Habe ich das tatsächlich gesagt? Ist das politisch korrekt? Ach, wäre ich doch nur Franzose. Die linke Dressur scheint zu wirken. Ich kann mir jede beliebige Flagge ins Gesicht malen, aber die deutsche sieht stets wie die Reichskriegsflagge aus. Die ganz linken Reaktionen auf die deutsche Flagge sind faszinierend.

Der Grüne Hans-Christian Ströbele fühlte sich im Fahnenmeer der Fußball-WM 2006 diffus unwohl und Claudia Jobst von der Linkspartei kotzt es an, wenn „der Deutsche“ (wer ist das eigentlich?) mit der Flagge in der Hand durch die Gegend läuft und das Bild eines Landes verkauft, in dem die Menschen gerne leben. Bei ihrem Gehalt dürfte es ihr eigentlich möglich sein, sich nach Nordkorea zu verziehen, in dem es keinen Rassismus gibt, die Menschen nicht am Existenzminimum leben und der Imperialismus besiegt ist; zu essen gibt es dort vornehmlich Gras und Gummistiefel der Planwirtschaft, aber hey, kein System ist perfekt. Julia Bonk hatte bereits 2006 die Lösung für all unsere Probleme: Man konnte drei deutsche Flaggen gegen ein PDS-T-Shirt eintauschen und damit für den sozialistischen Terror werben, weil besagte deutsche Flagge für den einzigartigen nationalsozialistischen Terror steht. Nun werden Menschen, die über ein Minimum an Bildung und Intelligenz verfügen, einwenden, dass die Nazis unter Schwarz-Weiß-Rot marschierten, den Farben des Kaiserreichs und davor des Norddeutschen Bundes. Schwarz-Rot-Gold sind jedoch die Farben der Weimarer Republik, der die Nazis ebenso feindlich gegenüberstanden wie die KPD, aber Frau Bonk erleuchtet ja auch die Fachwelt, die Heroin für eine der stärksten suchterzeugenden Substanzen hielt, mit der neuen Erkenntnis, dass Heroin nur dann Sucht erzeugt, wenn es „gemischt wird“, also sollte man es schon an Minderjährige verteilen dürfen. Frau Bonk war sicher begeistert als Ario Ebrahimpour Mirzaie mit zwei anderen Nachwuchspflänzchen am 30. Bundeskongress der „Grünen Jugend“ auf die deutsche Fahne gepinkelt hat. Mirzaies Eltern kommen aus dem Iran. Mit wie viel Humor würde man es dort nehmen, wenn jemand auf die iranische Flagge strullt? Könnte dieser eklatante Mangel an persönlicher Freiheit Grund dafür sein, dass seine Eltern den Iran verlassen haben? Die Schwarz-Rot-Goldenen Freiheiten nimmt man gern, um auf eben dieses Schwarz-Rot-Gold pinkeln zu können. Zur WM 2010 nahm die Flaggenangst bereits groteske Züge an, als der türkische Händler Ibrahim Bassal eine zwanzig mal fünf Meter große Deutschlandfahne in der Berliner Sonnenallee aufhing und die einzigen, die sich darüber hysterisch aufregten und ihm Nationalismus und das „Wecken von Nazigefühlen in den Deutschen“ vorwarfen, die Linken waren. Eines Nachts tauchten 16 Gestalten auf, die Bassal zwingen wollten, die Flagge abzuhängen, ein anderes Mal wurde sie in Brand gesetzt. Als rechte Glatze muss man sich in einem solchen Szenario wie auf dem Holodeck fühlen. Ganz besonders, wenn man liest, dass der Jurastudent Thomas Johnson aus einem Neuköllner Café flog, weil er ein schwarz-rot-goldenes Armbändchen trug. Die ihn des Geschäfts verweisende Kellnerin begründete dies mit dem Satz: „Wir haben keinen Bock auf so etwas!“; Mr. Johnson war in diesem Moment sicherlich sehr erleichtert zu erfahren, dass sein Rauswurf nichts mit seiner schwarzen Hautfarbe zu tun hatte.

Es braucht eine Menge Selbsthass und Verzweiflung auf der Suche nach einem „Feind“, um in den fähnchenschwenkenden Fans bei der Begrüßung von Lena Meyer-Landrut nach ihrem Grand-Prix-Sieg die Alarmzeichen des Nationalismus zu sehen, bzw. eine Rotte Nazis.

Doch was bedeutet es, wenn den Deutschen beim Anblick seiner Flagge ein merkwürdiges Gefühl überkommt, bisweilen sogar unverhohlene Abscheu? Wie viele unserer (politischen) Entscheidungen werden von Selbsthass geprägt, sei er bewusst oder unbewusst? Kann man mit dieser Geisteshaltung unser Land beschützen, wenn man darauf dressiert ist, es für „böse“ zu halten?

Doch die Linke scheint unterfordert bis gelangweilt, vielleicht sogar leicht komatös, denn angesichts des eklatanten Mangels an Feindbildern ergeben sich bisweilen faszinierende Konstellationen: Nachdem Israel in absolut gerechtfertigter Weise die türkische „Hilfsflotte“ nach Gaza aufgebracht hatte, marschierten am 1. Juni 2010 auf der „Free Gaza Protest Demo“ die deutsche Antifa und die türkischen Grauen Wölfe Hand in Hand mit erhobenen Fahnen und dicht geschlossenen Reihen durch Berlin, um gegen den „kleinen Satan“ Israel zu demonstrieren. Womöglich war die Antifa von der Tatsache verwirrt, dass man zugleich Türke und Faschist sein kann. Ein seltsamer Anblick, wie ich fand. Vielleicht hätte es die Situation aufgelockert, wenn einfach alle mal „Sieg heil!“ gebrüllt hätten, natürlich politisch korrekt auf Arabisch. Aber ein „Tod, Tod Israel!“, wie auf linken Demos 2006 und 2009 zu hören war, ist bereits ein Schritt in die Richtung des antifaschistischen Ideals, wie es in der DDR gelebt wurde. Auf einem Protestzug 2009 fanden sich sogar Bundestagsabgeordnete, während man „Hisbollah bis zum Sieg“ brüllte.

Ihr wollt Faschisten bekämpfen? Dann schlagt euch selbst. Jan Fleischhauer erzählt in seinem Buch „Unter Linken“ die Geschichte einer Flugzeugentführung in deutsch-palästinensischer Kooperation. Der überzeugt linke Soziologiestudent Wilfried Böse sortierte die Juden unter den Passagieren aus, ohne sich selbst in der so offensichtlichen Parallele zu den Nazis zu sehen. Als ein weiblicher Passagier ihm eine in den Unterarm tätowierte KZ-Nummer unter die Nase hielt, sagte Böse, er sei kein Nazi sondern Idealist. Für einen „aussortierten“ Juden ist dieser Unterschied wohl eher marginaler Natur. Es ist genau diese grenzenlose, unheilbare Selbstherrlichkeit, die vernünftige Menschen sowohl bei Religion als auch politischer Ideologie so anwidert. Böse wurde am Ende der Entführung von einer israelischen Spezialeinheit abgeknallt. Die Ironie nimmt kein Ende.

„Die Linke“ von heute, die in freien Wahlen (entgegen aller Propaganda war die DDR jedoch keine Demokratie) tatsächlich mal wieder nach der politischen Macht grabscht, setzt dieser Heuchelei die Krone auf. Wer glaubt, soziale Gerechtigkeit von einer Partei zu bekommen, die das Terrorregime der DDR mitgetragen hat, dem kann man auch ins Gesicht pinkeln und ihm erzählen, es würde regnen. Das von der Linken konstruierte Meisterwerk an Verklärung und Geschichtsfälschung wird von Hubertus Knabe in seinem Buch „Die Wahrheit über die Linke“ detailliert ausgebreitet. Während uns Gregor „Sputnik“ Gysi schulmeisterliche Vorträge über das Wesen der Demokratie hält, kann man getrost mal im Buch „Die Täter sind unter uns“, ebenfalls von Hubertus Knabe, blättern und sich zu Gemüte führen, wie Gysi seine „Mandanten“ in DDR-Zeiten an die Stasi verraten hat. 1998 verklagte er sogar den Bundestag, weil dieser eine Tätigkeit Gysis für die Stasi als erwiesen festgestellt hatte. Dies laut zu sagen, kann jedoch bis zu 250.000 Euro kosten, was für eine Einzelperson oder gar einen kleinen Verlag der Existenzvernichtung gleichkommt. Der Grundsatz „Kritik gleich Existenzvernichtung“ war bereits die übliche Problemlösungsstrategie als „Die Linke“ noch SED hieß. In den guten alten DDR-Zeiten musste man nicht einmal Kritik üben um sich umzubringen; das Bedürfnis nach ein wenig Abstand von der ewigen Glückseligkeit des Arbeiterparadieses war genug, um an der Berliner Mauer erschossen zu werden.

Oder Sahra Wagenknecht, die stahlharte Vorzeigekommunistin der Linken, die 2007 in Straßburg photographiert wurde, als sie gerade einen Hummer in sich reinstopfte. Das an sich mag gemäß der linken Ethik bereits fragwürdig sein, jedoch wurde es zur Farce, als sie am nächsten Tag die Bilder mit der durchaus glaubwürdigen Begründung „sie hätten ihr nicht gefallen“ vernichtete. Während Sahra das verhasste Kapital als die Wurzel allen Übels geißelte, versuchte ihr Mann, einem getarnten Stern-Reporter für 35 Millionen Dollar einen gefälschten da Vinci anzudrehen. Das sieht natürlich nur für das ungeschulte Auge wie krimineller Kapitalismus in Reinkultur aus; ich bin sicher, dieses Geld sollte in Gras und Gummistiefel für hungernde Nordkoreaner umgesetzt werden. Wie genau würde Wagenknechts sozialistisches Paradies v2.0 aussehen? Hummer für alle und die 11.200 Euro Monatslohn, die sie als Europaparlamentarierin bekommen hat, als neues Einheitsgehalt? Oder stehen wieder alle nach Bananen und Klopapier an, während Menschen, die besagte Zustände kritisieren, in extra eingerichteten Umerziehungslagern landen? Der Verzicht auf den Lebensstandard anderer fällt umso leichter, je höher der eigene ist, und vor allem, wenn er auch erhalten bleibt. Wie in allen totalitären Systemen haben die Bosse selbstverständlich Privilegien.

Ins Visier der Justiz ist auch Klaus „Ich muss nicht arm sein, um gegen Armut zu sein“ Ernst, Parteivorsitzender der Linken, geraten. Es wird geprüft, ob er Reisekosten falsch abgerechnet hat. Das ist mittlerweile zum Kavaliersdelikt verkommen, denn wie viele andere Politiker hat auch Ernst einen Nebenjob und muss zu Gewerkschaftstreffen und Aufsichtsratssitzungen. Da kommt man schon mal durcheinander, was dienstlich ist und was nicht. Viel interessanter ist jedoch die Tatsache, dass Ernst einen Porsche 911 fährt und die „Partei seinen bourgeoisen Lebensstiel finanziert“; das hält ihn allerdings nicht davon ab, die Nebenverdienste anderer Parlamentskollegen zu geißeln und ihnen Korruption vorzuwerfen. Aus einem Porsche 911 heraus auf die hässliche Fratze des Kapitalismus zu zeigen, während man monatlich über 17.000 Euro kassiert, ist schon ein ganzes Stück weit auf der dunklen Seite der Chuzpe. Wie weit lässt sich Ernsts Lebensstiel mit der aktuellen Kommunismusforderung seiner Kollegin Gesine Lötzsch in Einklang bringen? Gibt es Porschefahrer im korrekt angewandten Kommunismus? Oder fahren wir dann alle einen, zumal „Sozialneid“ im kommunistischen Wortschatz gar nicht vorkommen dürfte? An Gesines politischer „Endlösung“ aller Probleme überrascht in der Tat allein die Freimütigkeit, mit der sie ihre wahren Ziele herausgeplappert hat. Die kamen allerdings nicht so gut an wie gedacht, also ruderte sie auch ganz schnell wieder zurück.

Wie ernst kann man das Gefasel solcher Leute nehmen, die Gleichheit predigen und die DDR als demokratisches Arbeiterparadies idealisieren, während sie sämtliche Annehmlichkeiten des bösen Kapitalismus genießen, der doch für alles steht, das in dieser Welt nicht stimmt? Den meisten dieser Prediger wohnt ein gewaltiges Maß an Heuchelei inne, einer der niedersten menschlichen Charakterzüge; dennoch genießen sie den gesellschaftlichen Status, welchen das von ihnen gelebte vermeintliche Ideal verleiht. Wenigstens, solange man sie nicht erwischt.

Die linke Sozialromantik in Form einer Überwindung des Kapitals ist ein Traum von Idioten für Idioten. Das Geld wurde nicht erst erfunden, damit man die Arbeiter zu Marx Zeiten besser knechten konnte. Tauschhandel war anfangs eine nette Idee, aber niemand war in der Lage, genau zu sagen, wie viele Chihuahuas man herausgeben musste, wenn jemand einen Bernhardiner gegen einen Golfschläger tauschte. Also wurde das Geld erfunden. Anfangs lag der Wert des Geldes in sich selbst, das klassische Beispiel hierfür sei die Goldmünze. Gold als Edelmetall ist sehr reaktionsträge und vergammelt nicht, ganz im Gegensatz zu Rüben, die auch gern gegen Waren und Dienstleistungen eingetauscht werden. Gold ist selten und seit Archimedes ein Bad nahm, auch relativ fälschungssicher. Auf Gold konnte man sich immer verlassen; bis Vater Staat die Sache monopolisierte und das Papiergeld erfand. Das machte es viel einfacher, die Goldreserven einer Regierung gegebenenfalls neu „bewerten“ zu können. Manche Wirtschaftswissenschaftler sind in der Tat der Ansicht, dass Geld nicht funktioniert. Dass es eine Erfindung ist, die fast zwingend die Weltwirtschaft untergehen lassen wird. Wie könnte eine Alternative aussehen? Ich weiß es nicht. Doch stellen wir uns einen Moment lang vor, wir würden wieder auf den Tauschhandel umsteigen. Es gibt nur wenige Dinge, abgesehen von Edelmetallen oder -steinen, deren Wert sich über lange Zeiträume hinweg nicht verändert, die nicht vergammeln oder veralten. Man kann Obst, Haustiere oder Computer nicht jahrelang in einer Schublade liegen lassen, ohne dass ihr Tauschwert rapide nachließe.

Jeder Versuch der Errichtung des Paradieses auf Erden fängt meist damit an, möglichst viele Menschen umzubringen, die andere Vorstellungen vom Paradies haben, kritisch denken, keine Lust haben mitzuspielen oder frech darauf hinweisen, dass die Errichtung des Paradieses auf Erden meist damit anfängt, möglichst viele Menschen umzubringen. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht stehen heute auf dem linksphilosophischen Sockel, zu Heiligen verklärt, die keinem der vielen göttlichen Erlöser nachstehen. Dass den beiden klar war, dass ihre gesellschaftspolitischen Vorstellungen nur mittels Bürgerkrieg und massivem Gewalteinsatz realisiert werden können, fällt dabei unter den Tisch. Wie der sozialistische feuchte Traum in der Realität aussieht, hat uns die DDR gezeigt, in der sogar nationalsozialistische Konzentrationslager für eigene politische Gefangene weiterbetrieben wurden, Kritiker eingesperrt oder ermordet und Republikflüchtlinge erschossen wurden. So sieht der realexistierende Sozialismus aus, egal wo man ihn bisher errichtet hat, ganz zu schweigen vom noch heute verherrlichten kommunistischen Terror in Russland, China oder auf Kuba.

Wer glaubt, Gewalt gegen Andersdenkende wäre ethischen Abstufungen unterworfen, der glaubt auch, es würde einen Unterschied machen, ob die Schnürsenkel weiß, rot, schwarz oder grün sind, während Springerstiefel ein Gesicht zertrampeln. Die Welt wird so gesehen, wie sie sein sollte oder wie sie eben nicht ist, jedoch nie, wie sie ist. Für den Anfang würde es schon reichen, würde sich jemand wenigstens ein einziges Gesellschaftsmodell aus dem Kopf ziehen, für das keiner gefoltert, ermordet, interniert, exkommuniziert, rasiert oder gesonstwasiert werden muss. Dennoch scheinen wir allein damit bereits hoffnungslos überfordert.

Viele Systeme, die bereits im Feldversuch (mehrfach) gescheitert sind, werden noch heute als die Antwort auf alle Fragen präsentiert und vom Wähler tatsächlich als solche „gekauft“. Doch wo Macht ist, findet sich auch Missbrauch, wo Geld ist, finden sich Leute, die mehr davon wollen, wo Essen ist, gibt es Leute, die besseres wollen. Der Mensch hat Bedürfnisse, die bisweilen nicht mit einer perfekten Welt in Einklang zu bringen sind. Gesellschaftssysteme, die auf dem Papier prima funktionieren, scheitern an der menschlichen Natur, die nicht so ist, wie sie sein sollte. Wir sollten uns jedoch mit dieser Natur anfreunden und versuchen, eine Koexistenz auf den Weg zu bringen. Um politisch weit rechts oder weit links zu stehen, braucht es ein erschütterndes Maß an Verblödung, jedoch ist die linke Verblödung gesellschaftlich akzeptiert. In beiden Fällen wird das klare Denken jedoch mal wieder von einem Dogma beschränkt. Diesen Vorwurf erhebt auch Michael Leutert, seit 1991 in der PDS: „Bestimmte Sachen sollen einfach nicht mehr gesagt oder gedacht werden dürfen.“ Leutert ist Soziologe und scheint erstmals in seinem Leben einem echten Dogma begegnet zu sein. Herzlich willkommen in unserer Zeitzone.

Die Linke könnte sich heutzutage durchaus ein neues Feindbild suchen, zumal die weltweite Unterdrückung durch die Nazis in den letzten Jahren beinahe gegen Null geht. Auch die Glatzen spielen, strafrechtlich gesehen, kaum noch eine Rolle; ebenso konnten sie keinen politischen Arm etablieren. Als neues Feindbild könnte der Islamofaschismus dienen, aber der ist wohl einfach nicht deutsch genug. So folgen die Linken weiterhin alten Denkmustern, nach denen Faschisten per Definition arische Christen sein müssen. Nach dem Motto „der Feind meines Feindes ist mein Freund“, passt der „südländische“ Faschist, durch sein Aussehen das typische Feindbild der Neonazis, einfach nicht ins linke Weltbild. Die Antifa bewohnt ein Habitat, das es nicht mehr gibt und als fester Anhänger der natürlichen Selektion lasse ich mich zu der Prophezeiung hinreißen, dass es die Linken, wie es sie mehr oder weniger unverändert seit 50 Jahren gibt, in fünf bis zehn Jahren so nicht mehr geben wird. Es sei denn, sie schließen sich dem islamistischen Terror an, entsprechende Schnittstellen gibt es bereits.

Terry Pratchett bringt es mal wieder auf den Punkt, wenn er sagt, die Kinder der Revolution hätten stets das alte Problem: Nicht nur die falsche Regierung, sondern auch das falsche Volk.




Die neue totalitäre Elite

LeninDie sogenannte „sozialistische Revolution“, welche eigentlich durch den Zusammenbruch der Sowjetunion und die Implosion des europäischen Wohlfahrtstaates grundsätzlich hätte in Mißkredit geraten sollen, wird noch immer propagiert. Dies ist nicht nur in Lateinamerika der Fall, wo sie in der nationalen Psyche eingebettet zu schein scheint, sondern – trotz der neuerlichen Wahlschlappe – auch in den USA.

(Von David Solway, 28. Dezember 2010 / Übersetzung: Der Prophet des Islam)

Ein solches paradoxes Phänomen kann man teilweise durch die Machtgier der politischen Gewalthaber und gottgleichen Erlöser erklären, welche verstanden haben, daß der Sozialismus ihnen ermöglicht, die ersehnte Macht eigenhändig zu konsolidieren. Es braucht aber auch die Unterstützung der Intellektuellen und Akademiker welche naiverweise glauben, daß der Sozialismus den Weg zu einer gerechteren Gesellschaft mit gleichmäßiger Verteilung der Güter eröffne. Die Geschichte lehrt uns jedoch, daß eine solche Chimäre in ihrer Anwendung katastrophale Folgen zeitigt. Im allgemeinen wird der Sozialismus von denjenigen, die sich selbst als intellektuelle Elite definieren und welche vom Lebensalltag gewöhnlicher Leute isoliert und folglich immun oder indifferent gegenüber der Realität sind, als ein Ideal gehegt.

Der Autor Paul Johnson schreibt in seinem Artikel The Heartless Lovers of Humankind (ein Entwurf seines 1988 erschienenen Buches Intellectuals) daß, anstatt ihre Ideen dem Gedankengut des Volkes zu entnehmen, die „Intellektuellen diesen Prozeß umdrehen indem sie Ideen zuerst von Prinzipien ableiten um sie dann lebendigen Männern und Frauen überzustülpen. Sie sind in ihren Hirnbunkern isolierte „Bibliothekssozialisten“, die verliebt sind in eine Idee über menschliche Wesen, welche sie – obwohl sie diese zu schätzen behaupten – als Hindernis für die Entfaltung ihrer Erlösungspläne ansehen.

Er schreibt weiter, daß diese theoretischen Wunderkinder in den abgeriegelten Wohnsiedlungen der Linken residieren und somit über geringe Kenntnis der realen Bedingungen, mit denen Menschen sich abzumühen haben, verfügen. Aus ihrer Machtposition und scheinbarer moralischer Erhabenheit erlassen sie ihre Gesetze von oben zu den Massen herab. Eva Hoffman spinnt diesen Faden in ihren Memoiren Lost in Translation weiter als die Fähigkeit, „privilegierte Gedanken zu denken, … Gedanken welche nichts kosten, welche nicht das Produkt einer Erfahrungsarbeit sind.“ Diese „Prinzlinge“ … sind in der Tat Lenin’s “Ausbeuter gegenüber den Ausgebeuteten”. Sie erlauben keinen Widerstand gegenüber ihrem angeblich aufgeklärten Diktat. Dies liefert eine mögliche Erklärung für eine der eigenartigsten politischen Eheschließungen der Moderne, der Entente zwischen dem links-liberalen Kulturrelativismus und dem islamischen theo-politischen Imperativ.

Diese kuriose Affinität der politischen und intellektuellen Linken mit einem wiederbelebten Islam ist keineswegs so paradox wie sie erstmal erscheint. Autoritär tickende Ideologen verstehen sich im allgemeinen, wenn sie einen gemeinsamen Feind haben. Gleich und gleich gesellt sich gern. Der gemeinsame Feind ist die freie und offene Gesellschaft welche sich auf die Pfeiler der Aufklärung und die Heiligkeit des Individuums stützt. Eine bildhafte Darstellung solcherart demagogischer Tendenzen erscheint heute des öfteren in den Nachrichten: die EU und ihr nicht gewähltes de facto Politbüro – deren „Rahmenentscheidung des Rates betreffend der Bekämpfung von Rassismus und Xenophobie“ vom 28. November 2008 kürzlich Gesetzesstatus annahm – erlauben, daß jeder, der mutmaßlich gegen diese Verordnungen verstößt, von einem Land in ein anderes ausgeliefert werden kann. Sie verfügte ebenso, daß eine “europäische übernationale Polizei“ diese Entscheidungen ausführen soll.

Auf diese Weise erlaubt der Artikel 266b des Strafgesetzes der friedlichen Dänen, daß freimütige Bürger wie etwa Jesper Langballe, ein Parlamentsmitglied, welcher vehement gegen muslimische Ehrenmorde, innerfamiliäre Gewalttätigkeit und Inzest protestierte, angeklagt wurde. Der Journalist Lars Hedegaard meint dazu: ”Unter dänischer Rechtssprechung ist es unwichtig, ob eine Aussage wahr oder unwahr ist. Für eine Verurteilung reicht es, wenn sich jemand beleidigt fühlt.“ (Er wird ebenfalls wegen seinen Bemerkungen betreffend Ehrenmorden strafrechtlich verfolgt.) Die Wahrheit zu sprechen muß in der faux Utopie, in welcher Beleidigung eine Kardinalsünde ist, zensiert werden. Auch Kanada, welches für viele ein glücklich sediertes Land ist, hat seine Menschenrechtskommission; Hörensagen genügt da als Beweismittel gegen jemand, der unter der nebulösen Rubrik „Hassrede“ – was praktisch oft bedeutet, daß man eine ehrliche Diskussion um besorgniserregende soziale und politische Trends unterhält – angeklagt ist. Der als schuldig erachtete Angeklagte, welcher irgendwie seine Unschuld unter Beweis stellen muß, ist äußerst behindert, wenn es ums Einberufen von Zeugen oder ums Auflisten von unterstützenden Dokumentationen geht – wie es zum Beispiel Geert Wilders im friedlichen Holland bestätigen kann. Er muß auch für seine eigenen juristischen Kosten aufkommen, währenddem der Kläger – im allgemeinen ein beleidigter Imam oder muslimische Organisation – vom Staat, beziehungsweise dem Steuerzahler unterstützt wird.

In solchen sozial fortgeschrittenen Gesellschaften auf einer verbissenen und asymptotischen Suche nach der utopischen Endstation muß die ungeschminkte Wahrheit zum Schweigen gebracht werden – nicht weniger als im skrupellosesten und primitivsten Hinterland. Es ist die moderne Version der mittelalterlichen Foltermethode des Zungenherausschneidens. Laut Elisabeth Sabaditsch-Wolff … „werden Leute systematisch zum Schweigen gebracht.“ …

Wer sind diese „Schalldämpfer“? Es sind die Träger der totalitären Mentalität, welche von Jean-François Revel (Last Exit To Utopia) mit drei Merkmalen gekennzeichnet wird:

– ein freiwilliges Ignorieren von Tatsachen

– die Fähigkeit mit Widersprüchen zu leben, welche die eigenen Prinzipien widerlegen

– die Weigerung, die Ursachen des Scheiterns zu analysieren

Sie sind die intellektuellen und politischen Führer einer utopischen Armee, welche über die Erde hinwegfegt. Sie sind, wie Walter Russell Mead in einem einflußreichen Essay aufzeigt, „als moderne Version mittelalterlicher Zünfte organisiert“ und sehen es darauf ab, Macht auszuüben und gleichzeitig ihre Privilegien zu verteidigen.

Tatsächlich erinnern sie auf unheimliche Art und Weise an die Sternsamen der Plejaden welche, wie die herausragende Lia Shapiro in Comes The Awakening beschreibt, für sich in Anspruch nehmen, daß sie „aus Licht geschaffen“ wurden um „sich auf die Weltenbühne zu stürzen und den Schöpfungsverlauf zu verändern.“ Sie sehen sich selbst als progressiv und denken, sie nähmen sich die wichtigsten Interessen der Menschheit zu Herzen. Aber wie die Auswirkungen ihrer ununterbrochenen Manipulationen sozialer und politischer Angelegenheiten zeigen, sind sie in Tat und Wahrheit unverantwortliche Parasiten welche den Staatskörper verschlingen.

Für die große Mehrheit der normalen Bürger und hintergangenen Wählerschaft, der Unternehmer welche Wohlstand kreieren, der Kunstschaffenden welchen es freigestellt ist, entsprechend ihren individuellen Talenten und Inspirationen zu arbeiten, der Autoren und Journallisten welche ihre Unabhängigkeit bewahren wollen, … ist das Spiel aus. Denn der Aufsichtsstaat, den unsere sozialen Revisionisten zu konstruieren wünschen, verspricht nichts mehr als die „gleichmäßige Verteilung des Elends“, um Winston Churchill zu zitieren.

Vielleicht sollte der großartige politische Denker Raymond Aron (The Opium of the Intellectuals) das letzte Wort haben. Er besteht darauf, daß ein Intellektueller sich absolut weigern muß, „seine Seele an ein abstraktes Menschheitsideal, an eine tyrannische Partei oder absurde Scholastik auszuhändigen.“ Er muß „alle Modelle und Utopien in Frage stellen, wenn er Fanatismus abschaffen will.“ Denn Fanatismus ist der wahre Feind.

Aber Fanatismus ist der Sauerstoff, den unsere Staatsintellektuellen, die linken Akademiker und politischen Eliten einatmen. Sie pflegen Bücher zu schreiben, Klassen zu unterrichten und Gesetze zu erlassen währenddessen sie niemandem als sich selber Rechenschaft ablegen. Sie fühlen sich in ihrer Selbstauserwähltheit als weitsichtige Gesetzgeber und sattelfest in ihrer Besetzung einer verfeinerten Weisheit, welche dem gemeinen Fußvolk nicht zugänglich ist. Sie sind äußerst gefährliche Menschen; sie geben nicht Ruhe bis sie die Welt, in der wir gerne gelebt hätten in einen Scherbenhaufen verwandelt haben. Sie sind schlicht und einfach der Fluch unseres Lebens.




Kraft adelt „Schniedel-Magazin“ mit Interview

Für jeden wachen und kritischen Konservativen wie Liberalen unvergessen, sind die regelmäßigen Skandalrufe der letzten Jahre, wenn wieder irgend ein politischer Prominenter der konservativen Berliner Wochenzeitung „Junge Freiheit“ ein Interview gegeben hat. Mal traf es dabei Egon Bahr, der sich – weil er in der SPD nichts mehr werden wollte – tapfer zu seinem Interview bekannte, mal Heinz Buschkowsky, der sich genötigt sah, bei der Parteileitung Abbitte zu leisten. Jedes mal sah sich aber die gesamte bundesrepublikanische Soldateska der „Kämpfer gegen Rechts“ zu Rücktrittsforderungen oder sonstigen Anwürfen veranlasst.

(Von Thorsten M.)

Ganz anders wird sich sicher die aktuell von der Bild-Zeitung unter der Überschrift „Wirbel um Kraft-Interview in Schniedel-Magazin“ ausgegrabene Posse in NRW mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in der Hauptrolle entwickeln.

Dass das Schamgefühl von Frau Kraft nicht besonders stark entwickelt ist, wissen wir ja spätestens seit dem 14. Juli 2010 (Jahrestag der Stürmung der Bastille in Paris), als sie sich mit den Stimmen der Kommunisten in Düsseldorf zur Ministerpräsidentin hat wählen lassen. Wie die Bild-Zeitung entdeckte, ist Frau Kraft aber weiterhin auf der Suche nach Möglichkeiten, die Schamgrenze tiefer zu legen:

BILD schreibt:

„Das Magazin „Männer“, Januarausgabe. Auf Seite 22: Ein Bericht von Dreharbeiten für einen Schwulen-Porno. Auf Seite 24: Vollejakulierte Männerunterhosen. Auf Seite 36: Ein Interview mit Hannelore Kraft (49, SPD)“ „. Mehrfach sind Genitalien zu sehen, auch Männer, die mit ihren Samenergüssen spielen.“

Offenbar ging es ihr bei der positiven Antwort auf die Interviewanfrage darum, sich um jeden Preis in der Schwulenszene als Unterstützerin des Adoptionsrechts für Homosexuelle hervorzutun.

Die Ministerpräsidentin in dem Interview: „Entscheidend muss sein, dass Kinder behütet aufwachsen können und liebevoll erzogen werden. Ich sehe keinen Grund, warum lesbische und schwule Paare das nicht leisten könnten.“

Natürlich gibt sich im Nachhinein die Staatskanzlei in Düsseldorf ahnungslos:

Ein Kraft-Sprecher räumte gestern gegenüber BILD ein: „Es gab die Anfrage des Magazins nach einem Interview. Es hat in schriftlicher Form stattgefunden. Die anderen Beiträge in dem Blatt waren uns zu dem Zeitpunkt nicht bekannt.“

Das ist in dieser Form maximal eine halbherzige Distanzierung, da daraus weder Reue noch ein Verzicht auf Wiederholung abzulesen ist.

Es ist schon erschreckend, wo wir mit diesem immer mehr einer linken Meinungsdiktatur ähnelnden Staat inzwischen hingekommen sind: Wer einer konservativen, seriösen Journalismus betreibenden Zeitung ein Interview gibt, ist ein Paria. Wer als Politiker aber im politisch korrekten Homomileu sein Interview zwischen Bildern von Samenergüssen und Schwulen-Porno-Sets platziert und den völligen gesellschaftlichen Verfall damit befördert, bleibt vor unserer „Ächtungsindustrie“ straffrei. Ganz sicher wird sich in den nächsten Tagen kaum ein Politiker zu dieser Sache äußern und Rücktrittsforderungen, wie im Fall Buschkowsky ./. „Junge Freiheit“, wird es ebenso wenig geben.




Sarrazin: De Maizière ist ein Weichei

Thilo SarrazinIm Rahmen seiner gestrigen Lesung in Oldenburg hat der erfolgreichste Sachbuchautor und zweimalige Träger des PI-Anti-Dhimmi-Awards, Thilo Sarrazin, Kritik an einzelnen Regierungspolitikern geübt. Den derzeitigen Innenminister Thomas De Maizière halte er für ein Weichei. Politische Lösungen seien mit ihm und einer Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger, die auch noch in Gesprächen mit Sozialverbänden ausgehandelt werden, nicht zu erwarten. Schon gar nicht, wenn über all dem eine Kanzlerin throne, die nichts entscheiden wolle.

Und dies werde auch noch von einer Opposition begleitet, die ebenfalls in die falsche Richtung marschiere.
Mit anderen Worten: Der gesamte „Politikbetrieb“ lässt sich ohne Lösungsansatz treiben.