Allah ist nicht Jahwe, Gott der Juden und Christen

Folgender Artikel greift eine oft diskutierte Problematik auf, und viele (papstuntreue) Pfarrer und Bischöfe der Katholischen Kirche – ich bin Katholikin – sind nicht meiner hier dargelegten Ansicht. Sie betreiben lieber mittels der Mär von der „Abrahamsbrücke“ pro-islamische Anbiederung und machen somit aus der christlichen Lehre eine Häresie und aus der Kirche eine Kirche, die nicht mehr eine Kirche im Sinne Jesu Christi ist.

(Von Gabriele, PI-Ruhr-West)

Ich bin keine Theologin und bitte um Nachsicht, ich habe vielmehr nur meine Gedanken dargelegt, die ich zur Diskussion stellen möchte, vor allem zwecks weiteren Erkenntnisgewinns und mit der Absicht aufzuzeigen, wie töricht, verwerflich und selbstzerstörerisch diese Form der „Annäherung und des Entgegenkommens“ ist, und das vor allem deshalb, da Allah nicht Jahwe ist, also kein Konsens im Hinblick auf die Bedeutung von Begrifflichkeiten (z.B. Definition Frieden) und Werten besteht (z.B. ist Gewalt islamimmanent, ist vernünftig, weil alles, was Allah befiehlt, vernünftig ist, so auch das Töten; im Christentum jedoch wird Gewalt abgelehnt und mit Unvernunft gleichgesetzt). Dialog kann nicht bedeuten, mich den Werten der Dialogpartner, der Moslems, anzupassen, sondern Dialog braucht einen gemeinsamen Konsens und der eigene Standpunkt muss klar dargelegt werden. Papst Benedikt XVI. hat das getan und tut es fortwährend, was aber in den MSM keine Erwähnung findet. Solange Moslems eine Bekehrung durch Gewalt mit dem Ziel der Unterwerfung der „Ungläubigen“ (Christen gelten als trinitarische Götzendiener und damit als „Ungläubige“, obwohl sie es aus christlicher Sicht überhaupt nicht sind) unter den Islam gutheißen und für richtig erachten, solange der Dschihad zu diesem Zwecke als legitim erachtet wird, ist ein Dialog zum Scheitern verurteilt, solange Frieden bedeutet, dass alle Menschen Moslems sind und nicht sicher und frei, d.h. nach individuellen Glaubensvorstellungen oder sonstigen Weltanschauungen leben können, ist jeder Dialog sinnlos. Ein Dialog sollte andere Zielsetzungen verfolgen und er darf auch keine Einbahnstraße sein, dann führt er sich selbst ad absurdum und hinsichtlich der jüngsten Geschehnisse im Irak und in Ägypten sollte die Frage in Betracht gezogen werden, ob ein Dialog überhaupt noch sinnvoll ist. Die Kraft des Verstandes, des Wortes, den Dialog als solchen also, in Zweifel ziehen zu müssen, ist dabei die größte Absurdität, zumal offensichtlich kein Wertekonsens besteht und dieser wohl auch gar nicht auch von Seiten großer Organisationen und auch der Politiker, die zu Stiefelleckern islamischer Staaten verkümmert sind, eingefordert wird, sondern Appeasement betrieben wird. Ja, solange geleugnet wird, dass Allah nicht Jahwe ist, worauf all diese enormen Unterschiede des Denkens und Handelns zurückzuführen sind.

Der Islam ist keine abrahamitische Religion. Er wird nur – aus welchen (politischen) Gründen auch immer – als abrahamitische Religion, als eine der drei großen monotheistischen Weltreligionen dargestellt. Aber wenn man der Sache auf den Grund geht, stellt man fest, dass der Islam, der in der Tat monotheistisch ist, aber zu einer monotheistischen Religion – besser Ideologie – zusammengeschustert wurde – unter Abkupferung von Inhalten aus der Tora [= hebr.: Lehre, Unterweisung, Gesetz; sie wird auch Pentateuch genannt, da sie aus den 5 Büchern Mose besteht (griech. pente = fünf)], den Evangelien, den Apokryphen und dem Talmud. Woher die absurden Paradiesvorstellungen stammen, entzieht sich meiner Kenntnis, ebenso die extrem grausamen Höllenvorstellungen.

Mehrere Kulturen vereinigen sich im Islam, aus jeder griff sich Mohammed das heraus, was nützlich war. Der Islam entstammt dem alt-babylonischen und alt-arabischen Heidentum, dem Götzenkult, der Vielgötterei, was auch von Archäologen belegt werden kann. So wurde in alt-babylonischer Zeit der Mondgott Sin verehrt. Die meist verehrte Gottheit in Mekka, der Stätte des arabischen Heidentums, war Hubal, der Gott der Kaaba. Daraus wurde wohl der Gott al-illah (= die Gottheit), der am Ende Allah genannt wurde. Der Mondgottkult avancierte zum monotheistischen Islam und steht damit in der Tradition der Propheten des Alten Testaments. Auch Jesus betonte, dass nur dem einzigen Gott zu dienen ist: “Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben: Du sollst Gott, deinen HERRN, anbeten und ihm allein dienen“ (Lukas 4, 8).

Und wenn man den Koran liest, dürften gerade wir Islamkritiker uns darin einig sein, dass dieser Allah recht wenig mit Jahwe, dem Gott der Juden und Christen, zu tun hat, zumal aber in erster Linie die Entstehungsgeschichte des Islams dagegen spricht, dass al-illah Jahwe sein kann.

Jahwe gab Moses am Sinai ca. 1400 v.Chr. die Gesetze. Wir erhielten unsere göttlichen Weisungen, die Zehn Gebote, das Gute, was man in der Tora und im AT (Exodus 20,2–17; Exodus = das zweite Buch Mose oder Schemot) nachlesen kann.

Im Neuen Testament hingegen kann man folgendes lesen: “Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden“ (Lukas 1, 35). Hier ist die Rede davon, wie der Engel Gabriel Maria die Frohe Botschaft überbringt, dass sie den Messias gebären wird.

Dieser Messias, Jesus Christus, teilt seine Botschaft mit der Bergpredigt mit (Matthäus 5-7; im Lukas-Evangelium findet man eine Parallele als Feldrede, Lukas 6,17-49). Jesus erfüllt das Alte Testament, Jesus erfüllt mit seiner Botschaft das, was im Gesetz und bei den Propheten Jeremia, Jesaja und Ezechiel geschrieben steht: “Denkt nicht, ich sei gekommen, das Gesetz und die Propheten aufzulösen, ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist“ (Mt 5,17.18).

Die Gesetze sollten nun volle Verwirklichung finden. Jesus radikalisiert gar mit dem Gebot der Feindesliebe und der Gewaltlosigkeit – in der Feldrede ist sogar vom Armutsgebot die Rede – das mosaische Gesetz. Hier wird das Band zwischen Judentum und Christentum offenbar, die enge Verwandtschaft sozusagen.

Und wo steht hier der Islam? Der Engel Gabriel scheint die Botschaft an Maria ad absurdum zu führen, wenn er 622 Jahre später Mohammed den Koran – als Allahs Offenbarung – überbringt. Moses erhält von Jahwe die Gesetze, die durch Jesus radikalisiert wurden, und Gott offenbart dann – 2100 Jahre später – Mohammed den Koran, der in seinen Aussagen völlig von der Bibel abweicht. Das ergibt keinen Sinn und zerstört alle Regeln, die ein friedvolles und verantwortungsvolles Zusammenleben gewährleisten, auch wenn Allah unberechenbar und ein Listenschmied ist. Jahwe, der gnädig und barmherzig ist, ist nicht Allah, Allah kann nicht Jahwe sein, somit hat der Islam mit Juden- und Christentum so viel zu tun wie das Feuer mit dem Wasser, es sei denn, der Erzengel Gabriel war nicht Herr seiner selbst, war vergesslich geworden oder es handelte sich nicht um Gabriel. Eher litt Mohammed wohl unter akustischen und optischen Halluzinationen. Eher noch wurde er bei der Schaffung dieser perfiden Ideologie vom Satan getrieben: “Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichts“ (2. Korinther 11, 14).

Allerdings berufen sich ja die Araber auf Ismael als ihren Stammvater, wobei der religiöse Neid auf Isaak grenzenlos ist. Ismael ist zwar der Sohn Abrahams und der ägyptischen Magd Hagar, aber ist er damit der Stammvater der Araber bzw. der Moslems? Hagar war Ägypterin, die Nachfahren der Ägypter sind heute die Kopten, die Araber entstammen der arabischen Halbinsel und betraten Ägypten erstmalig im 7. Jh. n.Chr.. Ismael soll zwar mit Abraham zusammen die Kaaba gebaut haben, aber Ismael wurde, als Isaak 5 Jahre alt war, in die Wüste verstoßen. Sarah war 95 Jahre alt (im AT wird nur ihr Alter angegeben), Abraham also noch älter. Die Tour von Ägypten nach Mekka wäre also eine stramme Leistung für diesen alten Mann.

Nun, wer das glaubt, soll es eben glauben. Und selbst wenn es so war, war Ismael der Sohn einer Ägypterin und nicht einer Araberin.

Man findet zudem keinen eindeutigen Hinweis in der Bibel, wo das Kommen Mohammeds vorhergesagt wird. Folgende Verse können m.E. nicht als Beweis für das Kommen Mohammeds angesehen werden, zumal sein Name nicht genannt wird und Mohammed sicher nicht gemeint ist, auch wenn die Moslems das für sich in Anspruch nehmen. So sprach Gott zu Moses (Verheißung des rechten Propheten): „Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Und wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen reden wird, von dem will ich’s fordern“ (Dtn 18, 18-19; Deuterononium = das fünfte Buch Mose oder Debarim).

Noch etwas: Die Religion bzw. der Glaube ist für mich die vornehmste Selbstäusserung des Menschen. Für Christen ist die Lehre Jesu die Handlungsanweisung für das Leben und noch viel mehr. Das sollte respektiert werden, denn Christen respektieren ja auch den Stolz auf die Vernunft kraft des Verstandes der Atheisten (der allerdings vielen Menschen abhanden gekommen ist, da die Geschichte doch zeigt, dass der Mensch vielmehr des Menschen Wolf ist). Wenn die ureigenen ideellen und damit sinnstiftenden und richtungweisenden Werthaltungen und Anschauungen des Menschen durch den Kakao gezogen werden, so ist das schon eine Beleidigung. Sich dagegen zu wehren, hat weder etwas mit Missionierung noch mit Intoleranz oder Fanatismus zu tun, sondern damit, dass die Meinungsfreiheit auch ihre ethischen Grenzen hat, nämlich da, wo die Lebensphilosophie – gleich auf welcher Grundlage sie beruht – und damit die Sinnstiftung, die ideellen Werte des Menschen, der ja nicht nur ein triebgesteuertes Produkt der Evolution ist, verletzt werden, wo der Mensch auf bloße Materie reduziert wird. Für Christen ist der Mensch mehr als nur ein hochentwickeltes intelligentes Säugetier, er ist das Ebenbild Gottes und damit ein vernünftiges Wesen.

Ich zitiere dazu Papst Benedikt XVI.: “Den ersten Vers der Genesis, den ersten Vers der Heiligen Schrift überhaupt abwandelnd, hat Johannes den Prolog seines Evangeliums mit dem Wort eröffnet: Im Anfang war der Logos. Dies ist genau das Wort, das der Kaiser (Kaiser Manuel II., ein in griechischer Philosophie aufgewachsener Byzantiner) gebraucht: Gott handelt, mit Logos. Logos ist Vernunft und Wort zugleich – eine Vernunft, die schöpferisch ist und sich mitteilen kann, aber eben als Vernunft. Johannes hat uns damit das abschließende Wort des biblischen Gottesbegriffs geschenkt, in dem alle die oft mühsamen und verschlungenen Wege des biblischen Glaubens an ihr Ziel kommen und ihre Synthese finden. Im Anfang war der Logos, und der Logos ist Gott, so sagt uns der Evangelist. Das Zusammentreffen der biblischen Botschaft und des griechischen Denkens war kein Zufall.“

Zwischen Vernunft und Logos, zwischen Logos und Gott und also zwischen Vernunft und Glaube besteht Kausalität. So sagt der weise Kaiser Manuel II. auch: “Gott hat kein Gefallen am Blut, und nicht vernunftgemäß zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider.“

Theodore Khoury kommentiert dazu (der Regensburger Rede entnommen): “Für die moslemische Lehre hingegen ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit. Khoury zitiert dazu eine Arbeit des bekannten französischen Islamologen R. Arnaldez, der darauf hinweist, daß Ibn Hazm so weit gehe zu erklären, daß Gott auch nicht durch sein eigenes Wort gehalten sei und daß nichts ihn dazu verpflichte, uns die Wahrheit zu offenbaren. Wenn er es wollte, müsse der Mensch auch Götzendienst treiben.“

Fazit

Allah ist nicht Jahwe. In Allah findet der Mensch keine Geborgenheit und Zuverlässigkeit, keine Güte und Gnade, keine persönliche Beziehung kann zu einem Gott wie Allah aufgebaut werden. Vor Allah kann ein Mensch nur Furcht und keine Ehrfurcht haben. Der Islam ist keine abrahamitische Religion und die Kirchenvertreter sollten das zur Kenntnis nehmen. Anbiederung kann nicht zielführend sein und ein Dialog sollte unter anderen Gesichtspunkten geführt werden, und zwar auch von den Bischöfen und Pfarrern, unter denen Einigkeit hinsichtlich der Inhalte bestehen sollte. Die Islamvertreter sollten also die Chance ergreifen, zumal die islamischen Staaten dem Westen in jeder Hinsicht unterlegen sind. Auch die europäischen Beschwichtigungs-Politiker sollten sich dessen bewusst sein, denn ein Dialog sollte fruchtbar sein, Taten sollten folgen, und zwar bald, denn es wurde lange genug geredet, was auch richtig ist, aber wenn immer mehr Christen ermordet werden, sollten und müssen leider andere Mittel ergriffen werden. Alles läuft darauf hinaus und die, die daran Schuld tragen, sind nicht einmal in erster Linie die Moslems, sondern unsere Werte-Relativisten aus Politik, Kirche, Justiz und Medien.

(Bild oben: So malte Michelangelo Gott in der Sixtinischen Kapelle)




Ein schwuler Türke bei Kallwass

Schwuler Türke bei KallwassWas macht ein guter Moslem, wenn er schwul ist? Er verbirgt seine Gefühle und heiratet eine Frau. Diese Problematik wurde am Dienstag in der Sat.1-Pseudo-Reality-Show „Zwei bei Kallwass“ thematisiert: Ein strenggläubig erzogener, schwuler Türke verliebt sich in einen Deutschen, will aber eine türkische Frau heiraten, um die Familienehre nicht zu beschmutzen.

Im Laufe der Diskussion kommt das Problemfeld Islam und Homosexualität zur Sprache, jedoch auch arrangierte Hochzeiten, und muslimische Vorstellungen von Familienehre. Entweder man ist schwul oder man ist Türke – beides gleichzeitig kann man nicht sein. Wenn ein Türke schwul ist, „muss er geheilt werden“. Auch wenn der Fall von Schauspielern nachgespielt wird, basiert er auf einer realistischen Geschichte. Ganz schön inkorrekt für Sat.1.

Die Sendung hier in voller Länge:




Grüne setzen Axt bei Beamtenpensionen an

Grüne setzen Axt bei Beamtenpensionen anDie „Volkspartei der Beamten“ nannte die taz die Grünen im Dezember letzten Jahres in einem Artikel, der den Stimmenzuwachs der Grünen in Umfragen vor allem darauf zurückführte, dass andere Parteien viele Wähler verloren hätten und sich diese in Umfragen der Stimme enthielten. Auch die überwiegend positive Berichterstattung der Medien, die die Grünen bevorzugt, wurde konstatiert. Vor allem aber sei es den Grünen viel besser als anderen Parteien gelungen, ihre Anhänger zu halten. Volkspartei seien die Grünen jedoch nur in einer Bevölkerungsgruppe, so der Göttinger Politologe Franz Walter: „Bei Beamten in der höheren Laufbahn.“

Das könnte sich ändern, wenn den Beamten bewusst wird, welche Pläne die Grünen mit ihnen haben. In Österreich haben die Grünen jetzt gefordert, Beamtenpensionen zu kürzen und Spitzenpensionen für Beamte abzuschaffen. Ferner verlangen sie eine Mindestpension unabhängig vom Erwerbsverlauf, was sich mit den Konzepten der deutschen Grünen bei der Rentenversicherung deckt, die in Richtung einer Einheitsrente gehen, egal wer vorher wie viel einbezahlt hat.

Dass dies dann auch für Beamtenpensionen gelten wird, ergibt sich aus der Forderung der Grünen nach einer Bürgerversicherung, in die alle, auch Beamte, einzuzahlen hätten. Die Grünen betonen ausdrücklich, dass die Bürgerversicherung nicht nur ein Modell für die Krankenversicherung, sondern auch für die Rentenversicherung sei. Der Parteitag der Grünen stimmte im November 2010 in Freiburg mit großer Mehrheit für eine Bürgerversicherung, die sich (einstweilen) nur auf das Gesundheitssystem bezieht. Beiträge sollen demnach auch von Selbstständigen und Beamten entrichtet werden, die Beitragsbemessungsgrenzen um 46,7 Prozent (!) erhöht werden. Die staatlichen Krankenkosten-Beihilfen für Beamte würden somit entfallen und sie müssten erheblich mehr für ihre Krankenversicherung aufbringen als bisher. Auch aus Mieten sollen Beiträge erhoben werden – was, nebenbei bemerkt, Folgen haben wird wie bei der Ökosteuer, nämlich enorme Mieterhöhungen und einen Rückgang des Mietwohnungsbaus.

Schon 1997 verlangten die Grünen, den Beamten das Weihnachtsgeld zu streichen (das haben inzwischen die Länder aus Geldknappheit teilweise umgesetzt), noch früher wollten sie das Beamtentum ganz abschaffen. Diesbezüglich sind sie etwas stiller geworden, aber die Vorstellung, dass die Beamten eines Tages feststellen, dass sie ihre eigenen Peiniger gewählt haben, ist nicht ganz ohne Charme.

(Text: Schalk Golodkowski)




Deutscher Vermittler soll Schalit befreien

GiladDer vor vier Monaten eingesetzte deutsche Vermittler Gerhard Konrad hat sich die letzten zwei Tage lang intensiv mit der Hamas in Gaza über ihre Bedingungen zur Freilassung des entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit unterhalten. Dass der Konrad-Deal am Ende umgesetzt werden kann, ist allerdings angesichts der unbescheidenen Hamas-Forderungen ziemlich unwahrscheinlich.

Sie verlangt als Bedingung für die Freilassung des seit über vier Jahren verschleppten Israelis nichts weniger als die Freilassung aller gefangenen Hamas-Terroristen in israelischen Gefängnissen. Ein Hamas-Sprecher erklärte:

„Wir wollen Schalit nicht behalten, aber wir werden seiner Freilassung nur im Rahmen eines ehrenvollen Gefangenenaustausch-Deals zustimmen.“

Die Schalit-Familie macht sich keine großen Hoffnungen, den verlorenen Sohn bald wiederzusehen.




Islamkritik auf Russisch

Vor ein paar Tagen bin ich im russischsprachigen Abschnitt des Livejournal.com auf den unten stehenden Artikel gestoßen. Da ich „des Russischen mächtig“ bin, habe ich ihn sofort ins Deutsche übersetzt.

(Von Overlord)

Die momentanen Zustände in Europa stören nicht nur die Europäer – auch in anderen Ländern herrscht Wut und Fassungslosigkeit darüber, wie sich Europa kampflos dem Islam ergibt. Die Russen sind, wie es immer so schön heißt, „viel weltoffener geworden“ und können die Vorgänge in Europa viel besser beobachten und bewerten. Und die Zensur des russischsprachigen Internets macht nur erste zögerliche Schritte – somit kann auf russischen Seiten so gut wie alles bedenkenlos gepostet werden. Dazu gehört auch die unverblümte und selbstverständlich politisch inkorrekte Umschreibung der voranschreitenden Islamisierung.

Das „Voranschreiten“ selbst ist übrigens kein bisschen langsamer geworden – die sog. „Integrationsdebatte“, die durch das Buch von Thilo Sarrazin hervorgerufen wurde, wurde wie ein „ganz normales und nicht allzu schwerwiegendes“ soziales Problem behandelt und ist nun offenbar endgültig in Vergessenheit geraten. Dass es kein „alltägliches Problem“ ist, sondern Europas Untergang, will man einfach nicht wahr haben, ganz egal, wie deutlich die Zeichen bereits sind. Somit mache ich mir keine Hoffnungen – bis hierzulande Islam und Scharia herrschen, ist nur eine Fage der Zeit.

Hier die Übersetzung des Artikels:


Intoleranter Artikel über Muslime

Alles andere als neu, aber deswegen nicht weniger aktuell…

Dieser Artikel wäre in keiner der „demokratischen“ Massenmedien Europas veröffentlicht worden. Man hätte ihn in keiner der „freien“ Zeitungsredaktionen z.B. in Deutschland oder Frankreich zum Druck zugelassen. Der Autor hätte in diesen Ländern problemlos im Gefängnis landen, eine kolossale Strafe zahlen und von einem Gebete murmelnden Imam aus Saudi-Arabien zum Tode verurteilt werden können. Als ich meinen Kumpel in das Thema dieses Artikels einweihte, fiel seine Antwort lakonisch aus – „kauf dir ’ne kugelsichere Weste“.

Dennoch sind Sie jetzt dabei, diesen Artikel zu lesen – also ist wohl noch nicht alles verloren, was die Wort- und Gedankenfreiheit betrifft.

Der Maulkorb

Die einlullenden Märchen über Toleranz und Political Correctness haben uns in den 90er-Jahren buchstäblich überrollt. Genau damals schwitzten die „Rechtverteidiger“ in allen Lagern Rotz und Wasser, während sie die Gesetzgeber der europäischen Länder ununterbrochen mit Forderungen nach „Gleichheit und Bruderschaft“ bombardierten. Dabei ist die Gleichheit, die die Träger des Islam genießen, im Laufe der Zeit viel „gleicher“ geworden.

Seit vielen Jahren verlangte die Organisation „Islamkonferenz“ ein Verbot der „Religionsverleumdung“ auf der UN-Ebene. Im Folgenden finden wir die von Wikipedia stammende Erklärung des Begriffs „Verleumdung“:

„Verleumdung bedeutet (…), dass jemand über eine Person ehrverletzende Behauptungen aufstellt, obwohl er weiß, dass sie unwahr sind. In Österreich bedeutet dies außerdem, dass jemand einem anderen wider besseres Wissen eine strafbare Handlung vorwirft und ihn damit in die Gefahr behördlicher Ermittlungen bringt.“

Somit dürfen Informationen über muslimische Terroristen nicht explizit sein. Man kann stattdessen z.B. Folgendes schreiben – „ein Amerikaner libanesischer Abstammung“ oder „irakischer Bürger“. Dennoch würden alle Leser sofort verstehen, welche Religion der nächste sich selbst in die Luft sprengende Terroristenfanatiker predigte, der vor seinem Tod nicht etwa „Mutter, vergib mir!“ sondern „Allahu Akbar!“ brüllte. Aber einfach nur „islamistischer Terrorist“ zu schreiben ist nicht mehr möglich, weil es die Moslems beleidigt.

Mit der Zeit durfte auch ich das Verbot kennen lernen, über die Moslems zu schreiben, die Autos anzünden, Moslems, die Christen töten, Moslems, die christliche Tempel zerstören. Von derartigen Tatsachen gibt es immer mehr, aber darauf komme ich später zurück. Bleiben wir vorerst beim Problem der „Verleumdung“.

2007 verabschiedete die Generalversammlung der UN die Resolution 61/164. Darin merkte sie (die Generalversammlung) an, dass sie „über die andauernde negative Wirkung der Ereignisse vom 11. September 2001 auf die muslimischen Minderheiten und Verbände in einigen nicht-muslimischen Ländern besorgt sei“, ebenso wie über die „negative Darstellung des Islam in den Medien“.

So! Folglich haben die Amerikaner, Verwandte und Kollegen der Menschen, die unter den Türmen des WTC begraben liegen, kein Recht, über Moslems beunruhigt zu sein.

Die Engländer haben kein Recht, bärtigen Männern zu misstrauen, die mit weiß Gott womit voll gestopften Rucksäcken in die U-Bahnen einsteigen.

Die „freien“ Medien haben kein Recht, negative Informationen über Muslime zu veröffentlichen.

2008 verabschiedete der UN-Zentralrat eine weitere Resolution mit der Nummer 7/19, die die „Islamophobie“ mit Rassismus gleichsetzt. Der Bericht des UN-Generalsekretärs basiert auf Beschuldigungen… die von muslimischen Ländern gegenüber nichtmuslimischen geäußert wurden. Da schickt der UN-Generalsekretär beispielsweise eine entsprechende Anfrage an den Iran und bekommt eine Antwort – „in Großbritannien werden Muslime unterdrückt.“ Oder er schreibt nach Ägypten, und dort antwortet man – „in der Ukraine ist das Problem der Unterdrückung muslimischer Bürger besonders aktuell“. Klar, in Ägypten weiß man eben am besten, was in der Ukraine so vor sich geht. Dennoch fehlt der UN-Resolution eine wichtige Komponente, nämlich konkrete Tatsachen. Man spricht von irgendwelchen erdachten „Übergriffen“ und „Unterdrückungen“.

Die islamische Gastfreundschaft

Hier nun eine sehr stark verkürzte Auflistung der Unterdrückungsfälle von Christen in muslimischen Ländern:

2005

Ein christliches Dorf am Westufer des Jordan wird abgebrannt.

In Großbritannien töten zwei „muslimische Missionäre“ einen jungen Menschen, der sich weigert, zum Islam zu konvertieren, mit mehreren Kopfschüssen.

In Pakistan werden drei Kirchen verbrannt. Der Grund sind die Koranseiten, die angeblich in der Nähe dieser Kirchen gefunden wurden. Im Übrigen wird in diesem Land eine „mündliche Beleidigung des Propheten Mohammed“ seit 1991 mit Todesstrafe geahndet.

In Nigeria werden mehrere Dutzend Christen bestialisch ermordet – man zieht ihnen Autoreifen über und zündet diese an.

Vier Christinnen werden in Jordanien in einem muslimischen Viertel geköpft aufgefunden.

Tausende pakistanische Christen werden aus ihren Häusern gejagt, um muslimische Erdbebenopfer mit Wohnungen zu versorgen. Als Dank für die neuen Wohnräume töten Muslime 10 Christen, verbrennen 113 Häuser und reißen eine Kirche ab.

Ebenfalls in Pakistan: Sechs Christen werden erschossen, weitere sieben verletzt. Der Grund ist deren Weigerung, zum Islam zu konvertieren.

2006

In Indonesien werden bei einer Explosion auf einem Markt in einem christlichen Viertel der Stadt Palu acht Christen getötet, 45 weitere erleiden schwere Verletzungen.

Abu Hamza, ein ehemaliger Londoner Imam, weist den Christen den zweiten Platz in der Liste der wichtigsten Moslemfeinde zu.

In Indien wird eine gerade gebaute christliche Kirche abgerissen. Weil sich die Christen weigern, dem Christentum zu entsagen, werden sie lebendig verbrannt.

In den Medien sickern Informationen durch, denen zufolge die Häftlinge in britischen Gefängnissen gezwungen werden, zum Islam zu konvertieren. Die muslimischen Gefängniswärter lassen den Bekehrern freie Hand.

Nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen erscheinen in den Zeitungen einiger europäischer Länder folgende Ankündigungen von islamitischen Gruppierungen: „Alle Bürger und Diplomaten dieser Länder gelten ab sofort als Zielscheiben für die Komitees des Volkswiderstandes sowie die „Märtyrerbrigaden’ von Al Aqsa.“

Die Taliban verhängen über die danischen Karikaturisten ein Kopfgeld in Höhe von 100 Kilogramm Gold.

Im US-Staat Alabama brennen neun Kirchen. Die FBI-Ermittler stoßen auf eine Verbindung zwischen den Bränden und den muslimischen Aktivisten, die gegen die Mohammed-Karikaturen protestieren.

In Gaza findet eine Demonstration statt. Die Versammelten verkünden, dass „der Boden unter den Füßen der Dänen brennen wird“.

Iran bringt eine groß angelegte Repressalienwelle gegen Christen ins Rollen. Das Christentum wird offiziell als „fremde Religion“ bezeichnet, „die die nationale Sicherheit des Landes gefährdet“. Es handelt sich um dasselbe Land, das zuvor die meisten Denunzierungen gegen die angebliche „Unterdrückung“ von europäischen Muslimen an die UN gerichtet hat. Im selben Jahr fordern Moslems von der EU, die „Islamophobie“ strafrechtlich zu verfolgen.

In Angola wird ein 80-jähriger Priester bestialisch ermordet.

In Nigeria werden mehr als 50 Christen lebendig verbrannt.

In der Türkei wird ein Priester erschossen.

Ein muslimischer Minister in Indien verspricht in aller Öffentlichkeit, dem Mörder der Mohammed-Karikaturisten 11,5 Millionen Dollar zu zahlen.

2007

In der Türkei werden drei Mitarbeiter einer Bibel-Druckerei ermordet. Vor dem Tod werden die Christen furchtbar gefoltert.

Und nun ein paar Meldungen aus der ehemaligen UdSSR:

2009

Kasachstan deportiert einen Christen. Der Grund ist die Meldung über eine Predigt, die dieser in seinem Privathaus gehalten hat.

In Aserbaidschan muss ein Christ, der kirchliche Versammlungen in seinem Haus hält, eine Strafe zahlen und wird später ebenfalls deportiert.

In Usbekistan werden einige Christen für öffentliche Predigten zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Die Rechte der Moslems

Wir haben gesehen, wie „gastfreundlich“ Nichtmoslems in islamischen Ländern behandelt werden. Was jedoch Moslems in Europa betrifft, so sind sie dort verblüffend anspruchsvoll. Sie kennen ihre Rechte und achten peinlichst genau darauf, dass diese ja von niemandem verletzt werden – selbst dann, wenn der Charakter der „Verletzung“ einfach nur anekdotisch ist.

Heutzutage sind Moslems von den Rufen nach „Toleranz“ und „Einfühlsamkeit“ zu offener Aggression übergegangen. Nun schreiben sie den Europäern vor, wie diese sich zu verhalten haben. Wohlgemerkt – in Europa! Und die Europäer scheinen mit einem Schlag blind und taub geworden zu sein. Sie stellen sich ähnlich wie Pudel auf die Hinterpfötchen und tun alles, was man von ihnen verlangt, während im Hintergrund irgendwo in der Vorstadt von Liverpool oder Manchester ein Muezzin seine nasalen Rufe ausstößt.

Die erschütternde Geschichte über eine neunzigjährige Oma, die an Weihnachten gewohnheitsmäßig ein süßes Schweinchen ins Fenster gestellt hat, interessierte niemanden. Man hätte die Oma beinahe eingesperrt, weil ihr „dreckiges Tier“ die Gefühle der im Viertel wohnenden Muslime verletzt hat.

Und überhaupt sind die Moslems sehr verletzlich. Sie fühlen sich von buchstäblich allem beleidigt – Kreuze, Kruzifixe, Sätze auf Grußkarten, Weihnachtsfeiern. Sie sind gereizt, weil es „zu viele Kirchen gibt“, es gefällt ihnen nicht, dass im Fernsehen „viel zu viele“ christliche Sendungen laufen, und auch das Märchen über drei kleine Schweinchen vergrault sie über alle Maßen. Und tatsächlich – ist das vielleicht ein beleidigendes Märchen! Nebenbei erwähnt: in einer der britischen Schulen wurden die drei kleinen Schweinchen vor kurzem verboten. Die Direktorin war der Meinung, dass die Geschichte der drei grunzenden Freunde auf entsetzliche Weise die Psyche ihrer Schüler traumatisiert (die Schüler sind übrigens zu 60 % Muslime aus Indien und Pakistan).

Die russischen Muslime fühlen sich vom Russlandwappen bedrängt. Wie kommt es, dass dort ein Kreuz zu sehen ist? Sofort entfernen! Hätten die Christen doch mal versucht, die Entfernung des Halbmondes aus dem Türkeiwappen zu fordern… für derartige Dreistigkeit würde sofort auf der ganzen Welt Blut fließen.

In deutschen Schulen wurde muslimischen Kindern nach mehreren Gerichtsverfahren erlaubt, ihre Mittagsgebete abzuhalten. Dabei reißt der Beschwerdenstrom über die „Vorherrschaft der Kruzifixe“ auf denselben Schulen nicht ab. Viele Forderungen, „die beleidigende Symbolik zu entfernen“, werden erfüllt.

Die englische Königin Elizabeth II ließ während des für die „Rechtgläubigen“ heiligen Monats Ramadan im Windsor Palace einen muslimischen Gebetsraum herrichten. Jetzt kann man die Mohammed-Nachfolger, die ihre Gesäße in die Höhe strecken, nicht nur auf den Straßen und in den Flughäfen sehen, sondern auch in Palästen.

Wie wir sehen, kommt die zivilisierte Gesellschaft den Islamträgern äußerst gerne entgegen und erfüllt mit allergrößtem Eifer alle Forderungen derer, die aus Indien oder Pakistan einreisen. Doch wie reagieren die europäischen Rechtsschutzorganisationen auf die blutigen Abschlachtungen, die immer wieder im selbigen Pakistan oder Indien stattfinden? Die europäischen Menschenrechtler „verurteilen“ die gegen Christen gerichteten Morde und Repressalien. So steht es auch im Bericht von Amnesty International – „wir verurteilen!“

Wenn ich mich heute in Europa befinde, habe ich kein Recht, meinen Unmut über die in die Höhe gestreckten muslimischen Hintern zu äußern. Ich habe kein Recht auf eine „inkorrekte“, aber wahre Aussage über die ausufernde Kriminalität, die von den muslimischen Vierteln ausgeht und die Straßen von London überschwemmt. Ich habe kein Recht, meinen Blick auf die ungewöhnlich angezogene Frau zu richten, die neben irgendeinem schmutzfüßigen Pakistani durch Paris spaziert. Der schmutzfüßige Pakistani könnte meinen Blick nämlich missverstehen und mir „aufs Maul hauen“. Wenn ich entsprechend reagiere, gerate ich bis in alle Ewigkeiten in den Knast – und weil dieser Knast von Moslems voll gestopft ist, erwartet mich dort garantiert ein warmer und herzlicher Empfang. Ich habe kein Recht, über Muslime zu schreiben, ohne nötigen Respekt über sie zu sprechen oder ihre Gebräuche zu verurteilen. Mehr noch, ich habe kein Recht, mit meinen Handlungen die Muslime zu erzürnen. Was wäre, wenn mein Weihnachtsbaum einen pakistanischen Taxifahrer aufs Schlimmste beleidigt? Oder wenn das kleine Kreuz um meinen Hals einen iranischen Passanten in Rage versetzt?

Die adäquate Reaktion

Aber, meine Herren, in diesem Fall möchte ich offen über meinen Glauben sprechen können, wenn ich mich gerade im Iran befinde! Ich will, dass Pakistan zu einem für Christen offenen Land wird. Ich will, dass man die Christen in Kasachstan nicht deportiert und sie in Nigeria nicht lebendig verbrennt.

Welches Recht haben die Moslems, etwas Sir Paul McCartney zu befehlen? Man kann’s kaum glauben, aber er ist tatsächlich zu einem Konzert nach Israel gefahren und wurde dafür von islamischen Verbänden zum Tode verurteilt. Die Muslime sollten gefälligst ihren eigenen Megastars lauschen, irgendeiner libanesischen Albabu Malbabi, und ihre Nase nicht dort reinstecken, wo sie niemand darum bittet. Aber nein – die empören sich über McCartney, fordern und drohen.

Die Träger der Religion des Propheten Mohammed erinnern sich augenblicklich an Menschenrechte, wenn sie in fremde Länder reisen. Vieles in den Ländern, die keinen Islam predigen, passt ihnen nicht. Sie zwingen den Ländern ihre eigenen Regeln auf und drohen mit Massenausschreitungen. Vielleicht sollte man diese ewig Unzufriedenen dann gar nicht erst in entwickelte Länder hinein lassen? Vielleicht sollten sie in ihrer Heimat bleiben und nach der heimischen Scharia leben, in einem Staat, wo es weder Kruzifixe auf den Straßen noch Ostergrüße im Fernsehen gibt?

Baut in Irak zuerst so viele Kirchen, wie viele Moscheen es in Deutschland gibt – dann könnt ihr auch damit anfangen, eure Rechte einzufordern. Nebenbei: in Martin Luthers Heimat ist man jetzt soweit, dass katholische Kathedralen den Muslimen nach deren Forderungen als Moscheen überlassen werden. Man kommt ihnen sozusagen entgegen. Und so ist es überall in Europa – nur in den kleinen Niederlanden gibt es mehr als 450 Moscheen!

Übrigens, zum Thema Niederlande. 2004 hat dort ein marokkanischer Immigrant den Regisseur Theo Van Gogh ermordet. Er schoss acht Mal auf den talentierten Filmemacher und schnitt ihm anschießend die Kehle durch. Der Grund? Der Nachfahre „eben diesen“ Van Goghs hatte sich erdreistet, einen Film über das Leben der Frauen in islamischen Ländern zu drehen. Sofort abschlachten!

Die sonst ruhigen Niederländer gerieten außer sich. Die Moscheen brannten, und die Immigrantenvierteln wurden verwüstet. Auch in Nachbarländern, deren Öffentlichkeit von den immer neuen Bedingungen und Forderungen der Muslime die Nase voll hatte, fiel dies auf. Die Islamisten reagierten augenblicklich mit Vorwürfen über „Rechtsverletzung“ und „Xenophobie“. Besonders schlimm wurde die rechtgläubige Öffentlichkeit der ganzen Welt von der entsetzlichen Tat der Terroristen erschüttet, die neben einer Moschee einen Schweinekopf liegen ließen. Da haben sich die holländischen Missgeburten doch wirklich selbst übertroffen! Vielleicht sollte man als Racheakt ein paar hundert Christen in Pakistan ermorden? Gibt es denn viele christlichen Tempeln in Iran, damit man auch wirklich irgendwann bei paar Hundert ermordeten Christen ankommt? Oder hängen dort vielleicht Kruzifixe auf den Straßen? Nein? Dann seid doch so nett und erzählt den Ländern, die euch netterweise beherbergt haben, nicht darüber, was man tun darf und was nicht, worüber man sprechen darf und worüber nicht, was meine Frau für Kleider tragen sollte und ob ich an Weihnachten ein Schweinchen ins Fenster stellen darf.

Das alte Europa hat sich kampflos ergeben, aber dies bedeutet keinesfalls, dass in anderen Ländern die Politik der Forderungen und harter Bedingungen den Rechtgläubigen die erwarteten Früchte bringt. In Australien waren die Gegner der Kruzifixe sofort still, als die Regierung ihnen höflich vorschlug, das Land zu verlassen, wenn ihnen etwas nicht passt.

Solange die Muslime als Antwort auf Karikaturen Menschen in aller Welt ermorden und die englischen Omas in ihrer Heimat Weihnachten nicht so feiern können, wie sie es wollen, weigere ich mich, tolerant zu sein. Auch ihr, liebe Leser, solltet keine rückgratlosen Schafe werden – aus dem einfachen Grund, dass die Toleranz gegenüber Intoleranz zwangsläufig zur freiwilligen Sklaverei führt. Und den Schafen werden am Ende immer die Kehlen durchgeschnitten.


Abschließend würde ich gerne Christine Schumacher zitieren, die Leiterin des Instituts für Forschung der Islamprobleme: „Wenn die Muslime in westlichen Ländern sämtliche Rechte und Freiheiten genießen, sollten Christen in islamischen Staaten ähnliche Rechte gewährt werden.“ Punkt.




Kommunismus kein Betriebsunfall der Geschichte

Jan Fleischhauer (l.) und Frank BsirskeStellt Jan Fleischhauer (l.) in seiner Spiegel Online-Kolumne dar. Schon in seinem lesenswerten Buch „Unter Linken“ führt er pointiert aus, dass der Klassenwahn der Sozialisten und der Rassenwahn der Nationalsozialisten Zwillingsschwestern einer totalitären Ideologie sind.

Bedauerlich ist nur, dass die mediale Kritik im Vergleich zu Sarrazins Buch vergleichsweise milde ausfällt. Wenn sich dann noch insbesondere Grünen-Chefin Renate Künast nicht entblödet Frau Lötzsch samt militanter RAF-Kumpanin Viett vom Totalitarismus verdacht freizusprechen, ist das Linksbündnis von Grünen bis Radikalkommunisten offengelegt.

Auszug aus dem Spiegel-Artikel von Jan Fleischhauer:

Selbst in der eigenen Partei sind sie jetzt etwas unglücklich über die Vorsitzende der Linken und ihr Bekenntnis zum Kommunismus. Allerdings weniger aus inhaltlichen Gründen, wie die halbherzigen Distanzierungen zeigen, in der Sache haben dort nur die wenigsten an den Äußerungen von Gesine Lötzsch etwas auszusetzen. Man nimmt ihr vor allem übel, dass sie den Leuten so direkt auf die Nase gebunden hat, wohin die Reise mit der Linkspartei geht, sollte sie wieder an die Macht kommen.

Von einer „unglücklichen Formulierung“ spricht Gregor Gysi entschuldigend, wer über Kommunismus rede, müsse damit rechnen, dass andere dabei auch an Stalin und die Mauer denken würden. Ja, an was denn sonst? Etwa an die Segnungen der chinesischen Kulturrevolution, die vorbildlichen marxistischen Erziehungsexperimente in Kambodscha oder die Vorzüge der kleinen Dschungeldespotie auf Kuba?

Ihren Kinderglauben an die moralische Überlegenheit des Kommunismus hat sich die Linke in Deutschland bis heute nicht nehmen lassen, das gilt weit über die Linkspartei hinaus. Niemand klaren Verstandes käme auf die Idee, am Nationalsozialismus noch irgendetwas Gutes zu sehen, beim Kommunismus, der anderen mörderischen Großideologie des 20. Jahrhunderts, ist das selbstverständlich anders.

Hier gehts weiter…

(Foto oben: Jan Fleischhauer und Verdi-Chef Frank Bsirske, Szene aus dem Film „Unter Linken“)




Vom Sozialamt bis zum Getränkemarkt

Es sollte eine Veranstaltung werden, wie sie in einer Demokratie selbstverständlicher nicht sein kann: ein Parteitag. Doch der Vermieter des Veranstaltungsraums kündigte kurzfristig den Mietvertrag. So mussten René Stadtkewitz und die Berliner Mitglieder der Partei DIE FREIHEIT schlussendlich noch die Beleidigungen des linken Mobbs über sich ergehen lassen. Die Linksextremen wiederum haben ein weiteres mal bewiesen, dass die so genannte Antifa längst zum Nährboden für den Faschismus der Gegenwart geworden ist.

(Kommentar von Frank Furter)

In einem Offenen Brief wandten sich René Stadtkewitz und Marc Doll an die politische Linke in Deutschland. Der Brief ist lang und umfangreich, trifft aber bis in den letzten Nebensatz den berühmten Nagel auf den Kopf. Die Antifaschisten, kurz Antifa genannt, sind längst zu einem Abbild dessen geworden, was sie bekämpfen: ein totalitärer Haufen, dessen Hass auf alles Andersartige jegliches Handeln und Denken bestimmt. Sie sind unfähig, mit anderen zu debattieren, unfähig, Kompromisse zu schließen, unfähig, andere Meinungen zu tolerieren. Kurzum: sie sind unfähig, Demokraten zu sein.

Aber sie sind links. Grund genug für Deutschlands größte Gewerkschaft Verdi, sich an ihre Seite zu stellen. Man merke: wer auf demokratischem Wege einen Parteitag abhalten will, gilt den Herren Gewerkschaftlern als böse und muss bekämpft werden. Wer jedoch seine offensichtlich verfassungsfeindliche Gesinnung mit einer aus Phäkalien und Schimpfwörtern abgeleiteten Sprache auf Vorschul-Niveau und gepaart mit der offensichtlichen Bereitschaft zur Gewaltanwendung auf der Straße zur Schau trägt, darf sich der Unterstützung Verdis erfreuen. Welch übel stinkender Schandfleck ist diese Gewerkschaft mittlerweile im Antlitz unserer Demokratie?

Die Beleidigungen, die René Stadtkewitz und die Berliner Mitglieder der FREIHEIT vorgestern über sich ergehen lassen mussten, bezeugen vor allem eins: wes Geistes Kind die linken Randalierer sind. Deren infantiles Gehabe mündete schlussendlich im wohlbekannten anti-deutschen Offenbarungseid: „Nie, nie wieder Deutschland, nie“. Da wäre man geneigt, ihnen eine gute Reise zu wünschen. Immerhin, von Berlin aus ist die Grenze nicht weit.

Doch leider ist die Hoffnung vergebens, da diese Herrschaften, deren politische Bildung in der Regel allenfalls vom Sozialamt bis zum nächsten Getränkemarkt reicht, auf die Stütze ebenjenes Staates, den sie so sehr hassen, angewiesen sind. Das mag nicht für alle gelten, aber doch für die überwältigende Mehrheit.

An Stadtkewitz und Co. sei daher die Bitte gerichtet, zukünftig bei der Auswahl von Räumlichkeiten sorgfältiger vorzugehen. Vielleicht machen es die Kollegen in Hessen bereits besser. Die nämlich wollen sich am kommenden Samstag treffen – irgendwo in Mittelhessen. Der genaue Ort ist noch geheim, und sollte es auch besser bleiben. Dann das Übel der Antifa grassiert auch in Hessen – kein Wunder, Sozialämter und Getränkemärkte gibt es schließlich auch hier.




Schweizer Krankenschwester in Tunesien getötet

Proteste TunesienEine schweizerisch-tunesische Krankenschwester, die mit einem Schweizer verheiratet war und seit 30 Jahren in der Schweiz lebte ist bei einem Besuch in ihrer alten Heimat Opfer der tunesischen „Unruhen“ geworden. Sie hatte vom Balkon im zweiten Stock des Hauses, das ihrer Familie gehört, eine Demonstration auf der Straße beobachtet und ist von einer Kugel am Hals getroffen worden.

Der tödliche Schuss wurde von einem Polizisten abgegeben. In Tunesien begann die Bevölkerung Mitte Dezember, gegen die hohe Arbeitslosigkeit zu demonstrieren. Mittlerweile haben sich die Proteste zu einer regimekritischen Massenbewegung entwickelt. Diese Regimekritik unterliegt teilweise einem Trend zum islamischen Extremismus (PI berichtete).




Ungarns schallende Ohrfeige für deutsche Medien

Dank pauschaler Vorverurteilungen und intensiver investigativer Recherche haben sich die deutschen Medien bei unseren ungarischen Nachbarn richtig beliebt gemacht. Stein des Anstoßes war das neue Mediengesetz, das im wesentlichen die Neuordnung der Öffentlich-Rechtlichen regelt.

Insbesondere die Installation einer Medienaufsichtsbehörde, die auf das Verbot von Pornographie und Gewalt und auf die Einhaltung einer ausgewogenen Berichterstattung achten soll, ist den deutschen Medien ein Gräuel. Folgerichtig wurde das neue ungarische Mediengesetz von unserer Qualitätspresse schon zum Untergang der Pressefreiheit hochstilisiert und Ungarn schon stramm auf dem Weg zum Führerstaat bezeichnet. In der Tat wünschte man sich für die Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland ebenfalls solch ein Gremium.

In einem Offenen Brief an die deutschen Medien schreibt Jan Mainka von der Budapester Zeitung (Link gefunden bei fact-fiction.net):


Liebe mitfühlende bundesdeutsche Journalisten,

habt recht herzlichen Dank für Euer unermüdliches, aufklärerisches Wir­ken in Sachen ungarischer Ge­gen­wartspolitik. Ohne Eu­­re präzise Re­cherche und scharfsinnigen Gedanken hätten sicher viele arglos vor sich hinlebende Ungarn nicht mitbekommen, dass sich ihr Land schon voll auf dem „Marsch in den Füh­rer­staat befindet“ und ihr Premier in Wahrheit ein verkappter „Führer“ ist, mit einem guten Schuss an Lukaschenko, Putin, Ber­lus­coni, Horthy und welche Namen ihr ihm dieser Tage sonst noch anhängt. Da kann einer noch so sehr auf De­mo­krat machen, Eurem gut geschulten Gespür entgeht kein Bösewicht!

Auch die Information, dass die Pressefreiheit in Ungarn abgeschafft worden ist, verdanken wir Euch. Das wäre uns doch glatt entgangen! Nicht aber Euch. Im­mer­hin kommt Ihr aus einem Land, in dem jeder frei seine Mei­nung äußern und veröffentlichen darf. Sogar ganze kritische Bü­cher kann man zu Ge­gen­warts­the­men veröffentlichen, ohne gleich Angst haben zu müssen, seinen Job zu verlieren oder der gesellschaftlichen Ächtung anheim zu fallen. Klar von Leuten, in deren Land das Recht auf freie Meinungs­äu­ßerung so perfekt verwirklicht ist und die noch dazu gegenüber abweichenden Mei­nun­gen eine so bewundernswerte Toleranz an den Tag legen, lassen wir uns gerne etwas sagen. Ihr wisst schließlich, wie schön es sich in einem Land ohne politische Zensur und Tabus leben lässt. Und sicher sind Eure Rat­schläge und Hinweise alle nur gut gemeint.

Ein spezieller Dank an dieser Stelle an die WELT, die es sich zur Ehre anrechnen kann, in Orbán noch vor allen anderen bereits im letzten Oktober den „Führer“ erkannt zu haben. Dank des Spie­gels und seines profunden Un­garn-Kenners Erich Follath wiederum konnten wir erfahren, dass sich die „Hauptstadt der Alpträu­me“, also unser geliebtes Buda­pest unversehens zum „Zentrum eines neuen An­ti­semitismus“ gemausert hat. Na da schau mal einer her! Auch das wäre uns glatt entgangen! Aber Spiegel-Leser wissen halt mehr.

Nicht unerwähnt bleiben sollte auch ZDF-Chefredakteur Peter Frey und sein jüngster Kommentar „Unser Ernstfall heißt Ungarn“, worin er noch einmal klarmachte, dass die Pressefreiheit in Ungarn abgeschafft worden sei und dass dem „Bazillus“ jetzt mit aller Ent­schlossenheit entgegengetreten werden müsse. Danke auch für seinen gleich mitgelieferten Vor­schlag an Kanzlerin Merkel, in Or­báns Gegenwart nicht mehr zu lächeln und sich bei Gipfeltreffen für das obligate „Familienfoto“ zusammen mit dem un­garischen Re­gierungschef solange zu verweigern, wie dieser das teuflische Me­di­en­gesetz nicht zurückgenommen hat. Großartig, so bekommt Ihr Orbán bestimmt weich!

Als nächstes sollte es dann aber endlich Lichterketten um alle ungarischen Einrichtungen in Deutsch­land geben – wenn ich auch mal einen Vorschlag einbringen darf. Und macht den EU-Parla­men­ta­ri­ern klar, dass sie bitte schön auf die Toilette zu gehen haben, sollte Ungarns Premier, pardon, Füh­rer, einmal vor ihnen zu einer Rede ansetzen!

Eure Kritik und Eure Ideen sind uns wirklich wichtig. Umso mehr, da auch wir manchmal den Ein­druck haben, dass Orbán seine Zwei­drittel­mehr­heit zuweilen etwas zu Kopfe steigt und dann sein Realitätssinn leidet. Wie anders ist es etwa zu erklären, dass er das In­kraft­treten seines ohnehin schon unglücklich verkauften Medien­ge­setzes ausgerechnet auf den 1. Ja­nuar legen musste? Hat ihm wirk­lich niemand gesagt, dass vermeintliche oder reale Angriffe auf die Presse­frei­heit für Euch ein rotes Tuch sind? Sollte er sich tatsächlich sehenden Auges den schö­nen Augenblick der EU-Rats­prä­sidentschaftsübernahme verhagelt haben?

Bitte steht ihm also auch weiterhin zur Seite. Unfehlbar ist ja nicht einmal der Papst. Aber seid bitte etwas konstruktiver und weniger oberflächlich. Denn Ihr wollt ihm doch wirklich helfen, oder?

Doch lasst bitte die Fa­schis­mus­keule unten! Ihr schwingt sie inzwischen so inbrünstig, dass man zuweilen den Eindruck gewinnen könnte, Euch ginge es nur darum und Ungarn wäre Euch egal. Dabei wisst Ihr doch, mit solchen Keulen beginnt man keine Diskus­sionen, sondern würgt sie ab, bevor sie überhaupt begonnen haben. Und das dürfte doch sicher nicht Eure Absicht sein, oder? Haltet Eure schwersten Ge­schüt­ze lieber für den Tag zurück, an dem sich in Ungarn wirklich einmal eine schlimme politische Ka­tas­trophe abzeichnet. Wenn dann kein Argument mehr hilft, dann schlagt halt zu, meinetwegen auch mit dieser Keule.

Übrigens wisst Ihr mit Eurem un­trüglichen Faschismusgespür eigentlich, dass die Partei Jobbik, also das nächststehende, was das ungarische Vier-Parteien-Parla­ment in Sachen Faschismus zu bie­ten hat, genauso vehement gegen das Mediengesetz Sturm läuft wie Ihr? Was für eine Allianz! Ge­nau wie damals, 1932 beim Ber­li­ner Stra­ßen­bahner-Streik! — Oh, Pardon, war nur ein schlechter Witz! In Sachen hinkender historischer Vergleiche seid Ihr eh unschlagbar… — Aber macht es Euch nicht nach­denklich, dass sich ausgerechnet Jobbik gegen das von Euch als Vor­ge­burt des Fa­schis­mus so trefflich erkannte Me­di­en­gesetz engagiert? Wa­rum wohl? — Na, kommt Ihr selbst drauf?

Doch zurück zum Thema: Teilt Orbán und seinen Mannen also ruhig konstruktiv und sachlich Eure Kri­tik­punkte am Medien­ge­setz mit. Macht ihn auf mögliche Gefahrenquellen aufmerksam. Zeigt ihm, wo es Nach­bes­se­rungs­be­darf gibt und wie man gewisse Dinge besser lösen könnte. Ihr habt doch das ungarische Me­di­en­ge­setz genau studiert, oder? Euer überzeugter Ton vermittelt zumindest diesen Eindruck. Und ebenso seid Ihr bestimmt auch bezüglich der geltenden gesetzlichen Praxis in Deutschland auf dem Laufenden! Also helft uns dann bitte mit zweckdienlichen Rat­schlä­gen! Aber sucht bitte nicht rechthaberisch das Haar in der Suppe! Das machen ungarische Journalisten bei Eu­rem Mediengesetz und Eurer Me­di­enpraxis schließlich auch nicht.

Und passt mit Euren Infor­man­ten auf! Wenn Ihr Euch an nicht mehr maßgebliche Intellektuelle wendet oder an Vertreter nicht mehr existenter Par­teien, kann sich für Euch leicht ein etwas entstelltes Bild der ungarischen Wirk­lichkeit ergeben. Seid ein wenig quellenkritischer. Da sich westliche Pres­se­ver­öffentlichungen über Ungarn in unserem Lande stets einer starken Beach­tung erfreuen, seid Ihr bei innenpolitischen Aus­ein­an­der­setzungen sehr begehrt. Seid vorsichtig, lasst Euch nicht vereinnahmen! Spielt bei innenpolitischen Kämpfen nicht die unterstützende Artillerie! Lasst Euch nicht von falschen Freunden füttern!

Noch ein Tipp: Wenn Ihr wollt, dass sich die ungarische Regie­rung mit Eurer Kritik tatsächlich auseinandersetzt, dann formuliert sie so, dass sich die Kritisierten mit ihrer Lebens­wirk­lichkeit in Eu­ren Beiträgen tatsächlich wiederfinden. Wenn Ihr nämlich eine Lebens­wirklichkeit beschreibt, die mit der ungarischen herzlich wenig zu tun hat und eher auf Staa­ten wie Weißrussland oder China gemünzt zu sein scheint, besteht die begründete Gefahr, dass sich die Adres­saten Eurer Botschaften nicht angesprochen fühlen. Be­schreibt also bitte die ungarischen Zustände, wenn Ihr von Un­garn redet!

Vergesst auch bitte nicht, dass es sich bei den Ungarn um hilfsbereite Menschen handelt, nicht zuletzt ge­genüber Deutsch­land und den Deut­schen – siehe 1989. Solltet Ihr sie zu sehr mit Eurer – sicher nur ganz uneigennützigen – Hilfe in Sachen Pres­se­freiheit überschütten, dann könnten sie, angestachelt von so viel wohlwollender Hilfsbereitschaft, durchaus auf die Idee kommen, sich bei Euch zu revanchieren und einmal in Eurem Lande nach dem Rech­ten schauen. Solltet Ihr Euch aber in Sachen bundesdeutscher Mei­nungs- und Pressefreiheit nicht so sicher sein, würde ich es mir an Eurer Stelle lieber genau überlegen, ob ich eine derartige Welle der Hilfs­be­reit­schaft wirklich heraufbeschwören will.

Und schließlich noch ein Wort zur Absicht Eures Handels. Wer zu so schweren Waffen wie der Fa­schismus- oder meinetwegen auch nur der Horthy-Keule greift, und sich damit von vornherein von jeder vernünftigen Dis­kussion und Lö­sung strittiger Fra­gen verabschiedet, hat mit dem amtierenden ungarischen Premier nicht mehr viel am Hut. Ganz offensichtlich habt ihr Orbán abgeschrieben. Gut, Ge­schmackssache. Aber bitte, wer, wenn nicht er und seine Jungen De­­mokraten – so heißt Orbáns Par­tei übrigens übersetzt –, sollen zum jetzigen Zeitpunkt die Geschicke Ungarns lenken? Etwa die jungen Grünen von der LMP, die noch immer damit beschäftigt sind, sich selbst zu finden? Oder gleich die jungen Wil­den von Jobbik, damit die Fronten noch klarer sind?

Eine Neuauflage einer Re­gie­rung der alten Sozialisten kann sich jedenfalls nur wünschen, wer ein weiteres Griechenland vor der Haustür haben will und dessen Scheckbuch dick genug ist, die Fol­gekosten weiterer Jahre Miss­wirtschaft und Korruption zu begleichen. Ob es Euch nun schmeckt oder nicht, momentan ist eine Al­ter­native zur Regierung Or­bán nicht in Sicht. Versucht Euch also bitte mit ihr abzufinden und das Beste draus zu machen. Findet Euch auch damit ab, dass die ungarische Bevölkerung nicht so blöd ist, wie Ihr denkt. Vielleicht müsst Ihr sie gar nicht dauernd in Sachen Demokratie belehren und darüber aufklären, dass Orbán ein ganz schlimmer Spießgeselle ist und er ganz viele schlimme Sa­chen mit ihnen und ihrem Land vorhat. Vielleicht wollen auch die ungarischen Bürger, so wie Ihr, einfach nur vernünftig leben – ohne jegliche böse Hintergedanken.

Mit kollegialen Neujahrgrüßen

Jan Mainka




Hessischer Rundfunk verklärt PI

Im Rahmen der HR2-Sendung „Der Tag“ wurde am Dienstag in einem Beitrag über „politische Diffamierungen im deutschen Internet“ PI mit verfassungsfeindlichen Medien in einen Topf geworfen und als Hetz-Seite tituliert. Dabei hat uns sowohl die Süddeutsche als auch der Verfassungsschutz noch vor kurzem attestiert, grundgesetzkonform zu sein.

Das scheint die HR2-Radiomacher jedoch nicht zu interessieren. Denn merke: Wer gut und wer böse ist – das entscheiden immer noch die Öffentlich Rechtlichen!

In dem Beitrag heißt es:

[Anmoderation von Angela Fitsch] Der Kollege Hendrik Buhrs hat sich hierzulande umgehört und nach politischen Diffamierungen im deutschen Internet geforscht.

[HR2-Reporter Hendrik Buhrs] Die Internetseite ist optisch professionell gemacht. Wer nicht genau hinschaut, könnte glauben, dass er auf einer gewöhnlichen Nachrichtenseite unterwegs ist, aber genau diesen Eindruck wollen die Macher der meisten Hetz-Seiten im Internet schnell zerstreuen. Gegen das Gutmenschentum, gegen den Zeitgeist oder den Mainstream, so liest man oft im Untertitel. Man will bewusst Dinge schreiben, die in Bild, Spiegel, ARD oder RTL so nicht zu finden sind.

Beispiel Politically Incorrect: Das Blog gibt es schon seit sechs Jahren. Es beschäftigt sich inbesondere mit dem Islam und warnt vor einer Islamisierung Europas. Da finden sich zum Beispiel Artikel zur Sarrazin-Debatte, zu islamkritischen Konvertiten und über einen Auftritt des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders im vergangenen Herbst in Berlin. Die Überschrift zu seiner Einlassung: „Ein historischer Tag“ ist noch halbwegs neutral. Die Tendenz mancher Leserkommentare unter dem Text ist es nicht. Politiker werden als gutmensch-politische Bundeswaschlappen bezeichnet, Bundespräsident Wulff als Politclown, die Europäische Union als EUdSSR. Mit strafrechtlich relevanten Kommentaren sind die tendenziösen Webseiten hingegen vorsichtig. Kein Wunder, sie müssen abwägen zwischen Applaus bei manchem Nutzer und der Verfolgung durch die Behörden.

Beispiele besonders krasser Kommentare auf Hetz-Seiten finden sich daher eher in Sekundärquellen. Von Menschen, die Kopien erstellt haben, bevor die eigentlichen Seitenbetreiber die Schmähtexte wieder entfernt hatten. Wie kann ich Kontakt aufnehmen, fragte demnach ein gewalt-affiner Internetleser. Ich und meine Jungs regeln die Sache. Wir haben 20 Jahre Erfahrung im wirklichen Türkenklatschen ohne Rumlabern. Oder eine makabre Scherzfrage zu einer grünen Frontfrau: Wie das Idealgewicht von Claudia Roth laute, will da der anonyme Nutzer wissen. Die Antwort gibt er selbst. 2500 Gramm mit Urne.

Hate-Speech ist der internationale Begriff für digitale Hetze und verschiedene Organiationen wie die OSZE und der Europarat kämpfen dagegen. Wobei das nicht so einfach ist. Der hessische Verfassungsschutz berichtet, dass interne Diskussionen meist in geschlossenen Foren oder Chats geführt werden. Das schirmt von neugierigen Blicken auch der Justiz ab und hält die Verständigung untereinander trotzdem aufrecht. Technisch ist die Veröffentlichung wütender Worte im Netz kein Problem. Wo früher Druckvorlagen und Flugblätter nötig waren, genügt jetzt ein Internetbrowser.

Bundesweit sind dem Verfassungsschutz 1000 rechtsextremistische und 1400 linksextremistische Internetseiten bekannt. Wobei in dieser Zählung Unfang und Inhalte der Seiten nicht bewertet wurden. Wenig gesittete Parolen von der linken Seite finden sich in manchen Foren der Antifa. Da geht es um grün-uniformierte Bullenschweine oder es heisst zum Beispiel in Richtung der rechten NPD gewandt, auch ihr habt Namen und Adressen. Und eben diese werden auch an anderer Stelle online veröffentlicht. Ja, auch hier wird zurückgeschossen, wie wir gerade eben gehört haben.

Schlussendlich muss dem Hörer sogar der Eindruck entstehen, als sympathisiere der HR – dessen Chefredakteurin Fernsehen jahrelang die Linksextremistin Luc Jochimsen war – mit den Verfassungsfeinden von Antifa und Co. Und überhaupt: der Beitrag widmet sich größtenteils PI, obwohl PI keine verfassungsfeindliche Seite ist. Für wahre Verfassungsfeinde bleibt hingegen nur ein Satz und der kommt sogar noch sympathisch daher („Wenig gesittete Parolen von der linken Seite…“).

Das sagt viel aus über die verklärende Art und Weise, mit der die Medien die Menschen in diesem Land beeinflussen. Von seriösem Journalismus ist man beim Hessischen Rundfunk jedenfalls weiter entfernt als auf manch einer „Hetz-Seite“ im Internet.

Hier der 3min-Audiobeitrag:

» hr2@hr-online.de




Der Iran oder wie er lernt, die Bombe zu lieben

Der Iran oder wie er lernt, die Bombe zu liebenWer schon immer Zweifel bezüglich der Friedfertigkeit des iranischen Atomprogramms hegte, kann anhand der aktuellen Erkenntnisse nun auch die letzte Hoffnung auf den vom Iran immer beteuerten friedlichen Einsatzzweck begraben.

(Von Martin Kuhn, PI-München)

Nachdem jahrelang Vermutungen in diese Richtung angestellt wurden, erhärtete sich der Verdacht bereits im Februar 2008. Damals legte der finnische Nuklearwissenschaftler Olli Heinonen bei einer geheimen Sitzung der internationalen Atomenergiebehörde IAEA Unterlagen vor, die ihm auf Umwegen zugespielt worden waren und Details über mehrere geheime Projekte enthielten, die deutlich auf einen militärischen Einsatzzweck hinwiesen.

Der Spiegel ging im Artikel „Iran – Die Geburt einer Bombe“ ausführlich auf die Details ein. Der iranische Botschafter Ali Asghar Soltanieh bezeichnete die Unterlagen zwar umgehend als Fälschungen, musste dies aber später zumindest teilweise zurücknehmen. Obwohl die Authenzität der Dokumente nicht bewiesen werden konnte, hatte Iran spätestens ab diesem Zeitpunkt – wie der Spiegel es schön andeutet – „seine Unschuld verloren“.

Im Oktober 2010 meldete SpOn eine neue Provokation des iranischen Präsidenten. Mahmud Ahmadinedschad – der ja noch nie einen Hehl daraus gemacht hat, dass er Israel von der Landkarte getilgt sehen möchte – vermeldete, dass dieses Ziel bereits bald erreicht sei. Bei einer Rede in Ardebil sagte er:

„Der Boden ist vorbereitet, damit das zionistische Regime bald zur Hölle fährt, und jedes Land, das dieses Regime unterstützt, wird es auf dem Weg in die Hölle begleiten.“

Eine klare Ansage, die schon einmal vorbeugend klar machen sollte, dass jedes verbündete Land das gleiche Schicksal ereilen würde, sollte es sich erdreisten, den Zionisten zu Hilfe zu eilen. Deutschland als einer der engsten Verbündeten Israels sollte eine solche Aussage besonders zu denken geben. Zu denken gibt vor allem aber die Sicherheit, mit der Ahmadinedschad das baldige Ende des Landes Israels voraussagt. Nachdem es keinem arabischen Staat seit der Gründung Israels 1948 über einen Zeitraum von mehr als 62 Jahren gelungen war, diesen feuchten Traum eines jeden überzeugten Dschihadisten wahr werden zu lassen, stellt sich doch die Frage: woher diese Gewissheit, dass Israel schon bald „zur Hölle“ fahren würde. Jeder Versuch, Israel auf konventionellem Wege zu bezwingen, war bislang zum Scheitern verurteilt. Wie sollte dies also zu bewerkstelligen sein, wenn nicht mit atomarer Bewaffnung?

Bereits ein paar Tage zuvor gab Ali-Akbar Salehi, der Chef der iranischen Atomenergiebehörde, in einem Interview am 12. Oktober 2010 auf Al-Jazeera, weitere Details preis. Man hatte anfangs illegal Zentrifugen vom Schwarzmarkt gekauft. Mittlerweile habe man den „point of no return“ erreicht und produziert mehr als 1,5 Tonnen pro Jahr, den man vielleicht noch auf 2-2,5 Tonnen pro Jahr steigern könne. Das Produktionsvolumen steigt täglich. Leider wird aus dem nicht genau klar, wovon sie 1,5 Tonnen pro Jahr produzieren, aber es liegt nahe, dass hier nur von waffenfähigem Plutonium die Rede sein kann.

Im November 2010 lief im israelischen Fernsehen ein Interview mit dem übergelaufenen iranischen F-14-Piloten Missauwi, der davon berichtete, dass unter den Piloten und im Volk der Unmut wächst, während die religiöse Führungselite im Luxus schwelgt. Er bezeichnete den Iran als den “größten Terrorunterstützer der Welt” und es sei in der Armee und Luftwaffe bekannt, dass eindeutig an einem Kernwaffenprogramm gearbeitet wird.

Am 27.11.2010 sprach auf Al-Arabiya TV ein entführter Mitarbeiter einer iranischen Nuklearanlage ganz offen darüber, dass das dort gewonnene Material keineswegs für friedliche Zwecke bestimmt ist. Es geht nach seinen Worten ganz klar um die Herstellung von Nuklearwaffen. Dank einem Verwandten hatte er den Job in der vor Geheimdiensten gut verborgenen Anlage erhalten. Er berichtet von Meetings, bei denen argumentiert wurde, dass die Feinde des Irans, wie Amerika und Israel, ebenfalls über atomare Waffen verfügen, und auch der Iran in Besitz solcher Waffen gelangen müsse. Es gehe auch nicht an, dass der Iran seinem Nachbarland Pakistan, das bekanntlich über Atomwaffen verfügt, unterlegen sei. Eine friedliche Nutzung der Atomenergie stand in diesen Meetings nie zur Diskussion.

Er nennt auch die ungefähre Lage der Anlage: ca. 15 km südöstlich von Esfahan, gegenüber einer Ortschaft namens Baran Shomali. Dort arbeiten nach seinen Angaben drei Schichten zu je 50 Mann rund um die Uhr an der Urananreicherung.

Es sieht so aus, als ob der Iran uns noch einige Zeit beschäftigen wird. Und die Bedrohung hat eine neue Qualität erreicht, die vor allem in Israel ernst genommen wird. Bereits vor Jahren begann Premier Benjamin Netanjahu heimlich Vorbereitungen für einen Militärschlag zu treffen mit den Worten: „Es ist 1938, und Iran ist Deutschland“.