Video: Gewalt in Diskos

„Warum machen Ausländer mehr Ärger als Deutsche?“ – Diese Frage stellte sich die BR-Jugendsendung „Südwild“ und hörte sich bei Türstehern und deutschen Jugendlichen in einer oberbayerischen Diskothek um. Das Ergebnis fiel sehr inkorrekt aus: Brutale Gewalt mit dem Ziel „drauf und vernichten“ gehe hauptsächlich von türkischen Migranten aus. Die schlechten Erfahrungen sind mittlerweile offensichtlich so intensiv, dass die befragten deutschen Jugendlichen am liebsten unter sich bleiben.

„So ist es friedlich. Aber lass zehn Türken hier rein, die miteinander befreundet sind, dann geht’s rund“. Ein anderer meint: „90% der Türken machen echt nur Streß hier. Betatschen Mädchen und glauben, sie sind die Besten“. Eine junge Frau bestätigt: „Arsch fassen, Titten fassen, absolute Scheiße“. Die Sendung lief am 11. Januar live aus Mühldorf am Inn. Diese schöne Kleinstadt mit ca. 18.000 Einwohnern, nicht allzu weit von München, hat inzwischen wie fast alle bayerischen Regionen eine deutliche demographische Veränderung erfahren. Ein Drittel der Jugendlichen haben dort bereits den berühmt-berüchtigten “Migrationshintergrund”, wobei mit diesem Nebelwerfer-Begriff ja auch Italiener und Polen erfasst werden.

In der anschließenden Talkrunde kommt auch Emre, ein junger türkischstämmiger Mitbürger mit 43 Vorstrafen zu Wort. Bei ihm sei tatsächlich „Hass“ bei dieser Filmeinspielung hochgekommen, denn „nicht alle“ Türken seien so, aber zugegebenermaßen eben doch „die meisten“. Er glaubt, Politiker würden „uns Ausländer provozieren, denn es gibt keine Moschees mehr in Deutschland. Deswegen werden wir aggressiver“. Auf den Einwand, dass es doch „Moschees“ gebe, meinte er: „Aber die wollen die doch abschaffen, so wie wir es in den Nachrichten gehört haben“. Zur Kriminalität sei er „aus Langeweile“ gekommen. Als Autorität akzeptiere er nur seinen Vater. Die Polizei interessiere ihn nicht. Lediglich das Hip-Hop-Projekt eines ehemaligen Drogenbeschaffungskriminellen habe ihn jetzt von der Straße geholt.

Die im Video zitierte Statistik des Landeskriminalamts Bayern besagt, dass Migranten drei mal häufiger gefährliche oder schwere Körperverletzungen begehen als Deutsche.

Sehenswerte 35 Minuten:

(Text: Michael Stürzenberger & Bernd das Brot)




Die Ohnmacht der linken Verhinderer

Dem unbeugsamen Mahner und ehemaligen Finanzpolitiker Thilo Sarrazin muss der Auftritt am 13. Januar in der Messe Dresden wie ein Heimspiel vorgekommen sein: Sachsen ist nur gering verschuldet, die Arbeitslosigkeit für Ostverhältnisse niedrig, das Land hat seit Jahren stabile Regierungen, hier begann 1989 unter anderem die friedliche Revolution, gegen alle grünen Blockaden wird die Waldschlösschenbrücke gebaut, und am Rande der Altstadt ragt unübersehbar eine beeindruckende neue Synagoge auf.

(Von Carsten S.)

Der Parkplatz war voll, die Zeitungen sollten später berichten, der Andrang habe zu einem Verkehrschaos in Dresdens Innenstadt geführt. Immerhin 3,50 € waren für den Parkplatz zu berappen, auch das Bier und die Brezeln an diversen Ständen in der Halle wurden nicht verschenkt. Sarrazin als Wirtschaftsfaktor, wer hätte das gedacht.

In den Zeitungen ist von 150 bis 200 „Gegendemonstranten“ die Rede, bei großzügiger Zählung können es um die 100 gewesen sein. Im „Dresden-Fernsehen“ wurde genauso lange über die Gegner wie über die 2500 Besucher berichtet (PI berichtete), über deren Motive fiel übrigens kein Wort. Leider fällt diese Art von Diskriminierung nicht unter das Antidiskriminierungsgesetz!

Gleich an der Treppe zum Messegelände wurden wir von einer jungen Frau empfangen, die uns den Ruf: „Toleranz statt Rassismus!“ entgegenschleuderte. Die Gegenfrage, ob es nicht auch Ausdruck von Toleranz sei, dass sie hier unbehelligt stehen und ihre kruden Thesen unters Volk bringen dürfe, passte wohl nicht in ihr schmales Weltbild, sie spulte wie eine Gebetsmühle immer wieder ihren Spruch herunter. Der nächste Demonstrant fuchtelte mit einem selbstgebastelten Schild vor unserer Nase herum: „Vielfalt statt Einfalt!“ Die Gegenfrage, ob er dieselben Maßstäbe auch an sich und sein hässliches Plakat lege, blieb unbeantwortet. Der nicht abreissende Besucherstrom forderte seine ganze Kraft, den Andrang hatten die Linken wohl unterschätzt. Die nächste Gruppe empfing uns mit dem Ruf: „Ihr habt den Krieg verloren, Ihr habt den Krieg verloren!“ Auf meine Frage, ob nach 18 Semestern Soziologiestudium das Zeitgefühl wohl etwas verlorengegangen wäre, spuckte mich einer an. Spucken statt argumentieren, so sind sie, unsere linken Weltverbesserer. Dabei hätte ich es seit der Lektüre von Jan Fleischhauers „Unter Linken“ wissen müssen. Linke verstehen keinen Spaß, wenn es um ihre Gesinnung geht.

Dann erreichten wir auch schon den Eingang, den Polizei und Sicherheitsdienste zuverlässig abschirmten. Im Saal fiel mir auf, wie sauber der Fußboden wirkte. Bei diesem Mistwetter. Später hörte ich, dass den Zuhörern draußen ein „brauner Teppich“ ausgerollt worden war. Der muss vom Dresdner Straßendreck ganz schwarz geworden sein. Hatten die Linken kräftig was zu waschen. Im Reinwaschen, zum Beispiel der Verbrechen des Kommunismus, kennen sie sich ja aus.

Der Saal war gefüllt bis auf den letzten Platz, mehr als 2.500 Zuhörer, die bisher bestbesuchte Lesung. Selbst Sarrazin musste einräumen, nachdem die Beifallsstürme abgeflaut waren, dass er ein Fernrohr brauche, um seine Fans in der letzten Reihe noch sehen zu können.

Da ich das Buch gelesen hatte, dazu einige der Quellen, konnte ich mich voll auf die Leute und die Atmosphäre konzentrieren. Sechs Monate Studium der regionalen und überregionalen Presse hatten ihre Spuren hinterlassen. Titel wie „Stammtisch der Eliten“ (MZ v. 25.08.2010), Berichte über „Ängste und Ressentiments in der Mitte der Gesellschaft“, Urteile über den Autor als „Zahlenfetischisten“ und „unbelehrbaren Besserwisser“ warteten darauf, widerlegt zu werden.

Das Publikum war gemischt, Alte und Junge, Frauen und Männer, Kleidung von Jeans bis Kostüm. Es war ruhig, alle hörten aufmerksam zu, so still ist es nicht einmal in der Semperoper anlässlich einer Premiere. Die Ruhe wurde nur unterbrochen von spontanem Beifall. Rechtsextreme, wie von der Presse berichtet, waren beim besten Willen nicht auszumachen. Vielleicht war einer der Zuhörer vorher gerade beim Frisör und hatte die Frechheit besessen, einen schwarzen Pulli anzuziehen.

Sarrazin sprach anderthalb Stunden frei, locker und professionell. Er ging auf die Entstehungsgeschichte seines Buches ein, so auf die Probleme bei der Recherche bestimmter Daten. Selbst alte Freunde in Ministerien wurden stutzig, als er hartnäckig die Anteile der Migranten an bestimmten Entwicklungen hinterfragte.

Dann folgten die Fragen aus dem Publikum. In Presseberichten über seine Lesungen wird immer behauptet, dass kritische Frager „niedergebrüllt“ werden. Nicht mal im Ansatz, das disziplinierte Publikum nahm selbst die dümmste Frage gleichmütig hin. Provozierende Fragen gehören wohl zum Ritual, gleich der erste fragte, wo denn die Goldbarren der DDR-Notenbank geblieben sind, die 1990 angeblich verschwunden sind. Die meisten der Zuhörer dürften 1990 angesichts rußender Schornsteine, bröckelnder Fassaden und maroder Chemiefabriken andere Sorgen gehabt haben.

Einer fragte, ob er sich denn wohl fühlt mit seinem Pokerface. Sarrazin antwortete, dass sich sein Gesicht in den Jahrzehnten so entwickelt habe und er nicht daran denke, es auszutauschen. Eine Migrantin stand auf, lobte zunächst die deutschen Errungenschaften in Kultur und Naturwissenschaft, um ihn flugs aufzufordern, ein Goethegedicht zu rezitieren. Er ließ sich nicht examinieren, worauf die Migrantin das Gedicht mit lauter, erregter, sich überschlagender Stimme Zeile um Zeile schrie, bis ein mürrisches Raunen durch den Saal ging. Die nächste sagte, ihre Mutter sei Deutsche und der Vater Ausländer und sie selbst bestens gebildet, ob das seinen Thesen nicht widersprechen würde. „Gut für Sie, ich freue mich für Sie“, reagierte Sarrazin schlagfertig.
Entwaffnende, berührende Ehrlichkeit auch bei der Frage, was für ein Vorbild er denn mit seinen lediglich zwei Kindern abgebe. Andere Referenten hätten eine solche Frage als unzulässige Ausforschung ihrer Privatsphäre abgekanzelt.

Das war es auch schon mit polemischen Fragen. Es standen danach Leute auf, in deren Worten die Sorge um unsere Zukunft schwang, die eigene Beispiele brachten oder ihm Mut zusprachen angesichts der aktuellen Vorwürfe gegen seine Frau.

In einem kurzen Filmbericht des Dresden-Fernsehens war Beifall bei der Aussage: „Migranten alle nach Hause schicken, wäre eine Lösung…“ zu vernehmen, die Szene ist jedoch aus dem Zusammenhang gerissen. Kurzzeitig aufflammender Beifall erstickte nach wenigen Sekunden. Sarrazin nahm den Ball auf, verwies kurz auf den Rechtsstaat, an dem niemand vorbeikäme, was die hier lebenden Ausländer betrifft, aber er brachte das Gleichnis von der Wanne, in der man immer die gleichwarme Temperatur halten möchte. Wenn das heiße Wasser aus einem Hahn nur tröpfelt (die gewünschte Zuwanderung von Fachkräften), aus den anderen drei Rohren (illegale Einwanderung, die Asylbewerber und der Familiennachzug) dagegen kaltes Wasser kräftig nachströmt, dann muss die Temperatur zwangsläufig sinken. Und dort fordert er die Politik, anzusetzen, gleichwohl stellt er bis heute praktisch keine Änderung fest, nicht einmal den Willen dazu.

Auf seine einsame Position in Talkshows angesprochen, erwähnte er die Vertreter der Mitleidsindustrie, zitierte einen „T-34 der Sozialbranche“, der aus vollen Rohren auf ihn schießt, was ihn nicht kalt lasse. Die Politiker charakterisierte er als Leisetreter und Duckmäuser.

Ein weiteres Vorurteil, genährt in einem halben Jahr Pressestudium, wartete darauf, widerlegt zu werden: er wirke trocken, spröde und humorlos. Sarrazin haut zwar keine Schenkelklopfersprüche heraus, aber er pflegt einen tiefsinnigen, feinen Humor. Klinge statt Schwert.

Als die Zuhörer hinaus strömten, war kein einziger der linken Krawallmacher mehr da. Nach so viel real existierendem Rassismus hätte man doch etwas mehr Durchhaltevermögen erwartet. Die Möchtegern-Verhinderer zeigten keine Standhaftigkeit. Von der kalten und regnerischen Straße zieht man also schnell in die gemütliche Wärme der subventionierten Studentenbude, zählt Vaters oder Steuerzahlers Moneten, malt Plakate gegen die soziale Kälte und träumt von der nächsten „Aktion“.

» TV-Tipp: Das Dresden Fernsehen zeigt die Sarrazin-Lesung in voller Länge am 22. Januar um 20 Uhr und am 23. Januar um 8 Uhr und 22 Uhr.




Endlich: Integration wird abgeschafft!

Endlich: Integration wird abgeschafft!Na also: wer meint, schlimmer kann es nicht mehr kommen, hat die Rechnung ohne die Grünen gemacht. Was deren hessische Landtagsabgeordnete Mürvet Öztürk nun laut Welt-Online vom Stapel gelassen hat, ist dermaßen lächerlich, dass es wirklich schwer fällt, ihre Aussagen mit dem notwendigen Ernst zu kommentieren. Kurz gefasst: der Begriff „Integration“ sei rassistisch, und solle deswegen abgeschafft werden. Schuld ist übrigens – natürlich! – Thilo Sarrazin.

(Kommentar von Frank Furter)

Vertreter aus der Politik, Wissenschaft und Jugendbildung haben in Frankfurt am Main die Abschaffung des Begriffs „Integration“ gefordert. Die hessische Landtagsabgeordnete Mürvet Öztürk (Grüne) sagte bei einer Rede auf der „Statt-Integrationskonferenz“ des Deutsch-Türkischen Jugendwerks, das Wort sei seit der von Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin vom Zaun gebrochenen Debatte um Muslime in Deutschland ein „politischer Kampfbegriff“.

Die Termini „Integration“ und auch „Migrationshintergrund“, wie sie Sarrazin benutze, seien „diskriminierend und rassistisch“, sagte die kurdisch-stämmige Islamwissenschaftlerin Öztürk vor etwa 160 Teilnehmern. Denn Menschen mit Migrationshintergrund seien für den SPD-Politiker ausschließlich Muslime. Deswegen schlug Öztürk vor, den Terminus „Integration“ durch Begriffe wie Vielfalt, gesellschaftliche Teilhabe, Pluralität oder Demokratie zu ersetzen.

„Diskriminierend und rassistisch“ ist mittlerweile offensichtlich alles, was den zweifelhaften Bereicherern aus Anatolien und Arabien nicht in ihren Kram passt. Und da man ohnehin nicht gewillt ist, sich zu integrieren, erscheint es nur logisch und konsequent, dass der Begriff „Integration“ nach Gusto dieser Klientel am besten einfach verboten gehört.

Interessant ist ferner, dass aus Sicht der Islamwissenschaftlerin Öztürk auch der Begriff „Migrationshintergrund“ abgeschafft werden soll, da es sich bei Menschen mit einem solchen für den SPD-Politiker Sarrazin „ausschliesslich um Muslime“ handeln würde. Offensichtlich verfolgt Öztürk die Debatte noch nicht allzu lange, oder war mit ihrer Entwicklung schlicht und ergreifend überfordert. Schließlich wurde der Begriff „Migrationshintergrund“ erst vor kurzem gerade deswegen medial entwickelt, damit nicht ständig das Wort „Muslime“ fällt, wenn von gescheiterter Integration die Rede ist.

Ihren Höhepunkt erreicht die Lächerlichkeit angesichts der Begriffe, die laut Öztürk an Stelle von „Integration“ verwendet werden sollten: „Vielfalt, gesellschaftliche Teilhabe, Pluralität oder Demokratie“ – in der Summe also genau das, was die Muslime in der Realität am allerwenigsten zustande bekommen. Das ist in etwa so logisch, als würde jemand verlangen, statt „Räuber“ den Begriff „Wohltäter“ zu verwenden, statt „Betrüger“ den Begriff „Unterstützer“, oder statt „Massenmörder“ den Begriff „Menschenfreund“. Die Logik der Muslime – immer wieder für Überraschungen gut!

Gegen die frappierende Dummheit der Frau Öztürk erscheinen die weiteren Zitate der Politwissenschaftler, Soziologen und sonstigen Besserwisser bei der Veranstaltung geradezu harmlos und wohlbekannt: da wird die Selbstverständlichkeit vom „Fördern und Fordern“ zum „neo-liberalen Mantra“ erklärt, von „ignorierten Potenzialen und Anstrengungen“ der Migranten gefaselt und der „schrille Ton und die Emotionalität der Sarrazin-Debatte“ beklagt. Und all das, weil es tatsächlich jemand gewagt hat, die offensichtliche Wahrheit über die eklatanten Missstände bei der Integration von Muslimen anszusprechen.

Das hat allerdings auch sein Gutes: denn was insbesondere Frau Öztürk von sich gibt, ist ein derart offensichtlicher Versuch, die Bürger dieses Landes hinters Licht zu führen, dass sie allenfalls das Gegenteil bewirken wird. Wer immer einen Beweis dafür suchte, wie schädlich der Einfluss türkisch-stämmiger Migranten sein kann, wenn sie sich politisch engagieren, findet hier ein Paradebeispiel, das abstoßender nicht sein könnte. Dem Wohle der Menschen in diesem Lande fühlt sich diese Dame nicht verpflichtet. Im Gegenteil, sie betreibt Klientelpolitik für das Volk, dem sie sich wirklich zugehörig fühlt. Und damit sind offensichtlich nicht die Deutschen gemeint.

» WELT: Es gibt keinen Grund für Öztürks Sprachverbote

(Spürnasen: Scaramouch, Martin S., Rolf G.)




Das Energie-Abenteuer

Deutschland ist Umweltmeister!Don Quijote de la Mancha hieß der spanische Edle, der sich so in die Lektüre von Ritterromanen verstrickt, dass er den Verstand verliert und schließlich selbst als fahrender Ritter auf Abenteuer auszieht. Er attackiert auf seinem alten Pferd Rosinante Hammelherden, weil er sie für feindliche Heere hält und kämpft gegen Windmühlen, in denen er Riesen zu sehen glaubt. Übel zugerichtet kehrt der „Ritter von der traurigen Gestalt“ schließlich auf einem Ochsenkarren wieder heim.

Cervantes schrieb den ersten Teil seines Abenteuerromans im Jahr 1605, den zweiten zehn Jahre später. Die Bundesregierung hat jetzt den dritten Teil herausgegeben. Er nennt sich „Energiekonzept für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“.

Die Bundesregierung will bis 2050 die Wende zum „erneuerbaren Zeitalter“ vollzogen haben. Wind- und Sonnenenergie sowie Energie aus Biomasse sollen fossile Energieträger und Kernenergie ablösen. Das Abenteuer besteht darin, dass die Versorgungssicherheit nicht gewährleistet ist. Das geht aus vielen Stellen des Berichts hervor.

Bei der Stromerzeugung soll es vor allem die Windkraft richten. Dazu plant die Regierung den massiven Ausbau von Windkraftwerken.

Die Energieszenarien haben ferner gezeigt, dass die Windenergie im Jahr 2050 eine entscheidende Rolle bei der Stromerzeugung spielen wird. Dies erfordert einen massiven Ausbau der Windkraftkapazitäten On- und Offshore.

Um die technischen Risiken von Wind-Offshore besser zu beherrschen und damit die Finanzierung zu erleichtern, ist es erforderlich, die Errichtung der ersten 10 Offshore-Windparks zu fördern, um die nötigen Erfahrungen zu sammeln.

Wann Windparks und Photovoltaikanlagen Strom erzeugen können, bestimmt nicht der Mensch. Deshalb und weil der Strom künftig an anderen Standorten als bisher erzeugt wird, ist ein massiver Netzausbau notwendig:

Für eine erfolgreiche Integration des wachsenden Anteils erneuerbarer Energien ist der zeitnahe Ausbau der Stromnetze in Deutschland und Europa von zentraler Bedeutung.

Damit ist aber nicht das Problem der von Wind und Wetter abhängigen Stromerzeugung und von Lastschwankungen gelöst. An einer Stelle schreibt man daher zaghaft-hoffend:

Biogas und feste Biomasse sind gut speicherbar und in Kombination mit anderen Maßnahmen geeignet, die fluktuierende Stromerzeugung aus Wind und Sonne auszugleichen.

Über Mais-Monokulturen in Deutschland und die Vernichtung der Lebensgrundlagen vieler Menschen in anderen Ländern durch Bioenergie wurde ja bereits berichtet. Es ist eine Frage der Zeit, bis das Ganze zurückgefahren werden muss.

Langfristig ist der Ausbau von Speicherkapazitäten wichtig und geboten. Angesichts der deutlich zunehmenden fluktuierenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien brauchen wir verschiedene Wege, um jederzeit die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Wir wollen mittelfristig die verfügbaren deutschen Potentiale für Pumpspeicherkraftwerke im Rahmen der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten erschließen.

Langfristig werden diese Potentiale allein aber nicht ausreichen. Deshalb ist die Nutzung ausländischer Pumpspeicher für Deutschland von großer Bedeutung. In Norwegen gibt es dafür ganz erhebliche Potentiale, aber auch in den Alpen lassen sich weitere Potentiale erschließen.

Die letzten Wildflüsse in den Alpen verbauen und Speicherseen in Norwegen anlegen, damit Windstrom aus der Ostsee zwischengespeichert und dann nach Stuttgart weitertransportiert werden kann?

Aber auch dies wird nicht ausreichen, wie man sich vollkommen bewusst ist. Das Abenteuer geht weiter. Was macht man, wenn man genau weiß, dass man erstens nicht genügend Strom erzeugen kann und dass zweitens dieser Strom nicht immer dann zur Verfügung steht, wenn er gebraucht wird? Antworten:

Steigende Energiepreise sind für die Verbraucher ein wichtiger Anreiz, um Energie einzusparen und effizienter zu nutzen.

Über nachfrageseitiges Lastmanagement soll sich in Zukunft die Energienachfrage stärker an das Angebot anpassen.

Übersetzung: Der Strom wird teurer und der Verbraucher soll gefälligst dann Strom abnehmen, wenn welcher lieferbar ist. „Intelligente Netze“ will man dazu schaffen und „Anreize in den Stromtarifen“:

Dafür werden moderne, intelligente Netze und geeignete Anreize in den Stromtarifen benötigt. Diese so genannten „Smart Grids“ werden zukünftig Stromerzeuger, Speicher, Verbraucher und das Stromnetz mit moderner Informationstechnik steuern. Für den Aufbau intelligenter Stromnetze wird die Bundesregierung die rechtlichen Grundlagen zur Einführung von intelligenten Zählern (Smart Metern) sowie für die kommunikative Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichern, Verbrauchern und Netzbetriebsmitteln schaffen. Bisher fehlen den Kunden in erster Linie intelligente Stromzähler als erforderliche Infrastruktur. Lastvariable Tarife müssen ab 2011 angeboten werden. Diese sind so auszugestalten, dass sie von den Stromabnehmern auch angenommen werden. Ergänzend sollen Pilotprojekte zum effizienten Einsatz von Kommunikationstechnologien gefördert werden.

Wie wird das in der Praxis aussehen? Ganz einfach: Man erhält eine SMS: „Strom heute zwischen 14 und 15 Uhr im Überangebot zum Supersparpreis“ und schaltet das Licht ein. Abends wäre der Tarif viel zu teuer.

(Schalk Golodkowski)




BILD: Türken werden Ludwig II. vereinnahmen

Screenshot BILDWie wohl sonst keiner steht Ludwig II. für Bayern – zumindest in der Wahrnehmung von Nicht-Bayern. Der laut BILD berühmteste Journalist der Türkei, Ertugrul Özkök, stellt heute die Prognose auf, die fünfte(!) Generation Türken, obwohl deutsche Staatsbürger, würden in der Zukunft für sich beanspruchen, das Bild und das Leben des Märchenkönigs definieren zu dürfen. Özkök übersieht oder übergeht dabei allerdings, zu welch großem Teil seine Prognose tatsächlich eine Beschreibung der Gegenwart ist – und der islamischen Tradition entspricht.

(Von nockerl)

Özkök beschreibt zunächst wie sehr ihm Viscontis Film über den bayerischen Monarchen gefällt. In der Türkei stehe nun seitens der konservativen Politiker und deren Wählern eine Fernsehserie über den „Süleyman den Prächtigen“ in der Kritik, da der Fernseh-Sultan darin dem Alkohol zuspricht und – aus irgendeinem Grund – für „konservative Türken“ augenscheinlich überraschend seinen Harem zum sexuellen Vergnügen nutzte. Dies kann aus Sicht der von Özkök so genannten Konservativen nicht sein. Dieses Verlangen, anderen die Kunstfreiheit zu beschneiden und auch sonst die Deutungshoheit zu allen gesellschaftlichen Belangen zu haben, wird sich nach Ansicht des BILD-Autors in der fünften Generation der türkischen Zuwanderer auch in Deutschland auswirken.

Özkök in BILD:

Deshalb rufe ich den Bayern zu: Bereiten auch Sie sich auf ähnliche Diskussionen vor, wenn die fünfte Generation der bei Ihnen ansässigen Türken aus tadellos integrierten deutschen Staatsbürgern besteht.

Diese guten deutschen Staatsbürger türkischer Herkunft der fünften Generation könnten nämlich post mortem eine Kampagne ins Leben rufen, damit Viscontis Film über Bayernkönig Ludwig verboten wird. Ein guter Türke, selbst wenn er inzwischen eingedeutscht ist, gestattet schließlich niemandem, seinen König schlecht zu machen!

Doch sollte es wirklich bis zur fünften Generation von „tadellos integrierten“ türkischen Zuwanderern dauern, dass der gesellschaftliche Druck der Migranten, die sich offensichtlich nach Meinung des BILD-Kolumnisten immer noch mehr als Türken denn als Deutsche fühlen werden, zu spüren sein wird?

Abgesehen davon, dass man sich darüber streiten kann, welcher Zeitpunkt oder doch vielmehr Zeitraum mit der „fünften Generation“ gemeint sein mag, ist dies schon viel mehr die Gegenwart und daher keine wirkliche Prognose. Wie sonst wäre zu erklären, dass sich europäische Zeitungen nicht getrauen, die Mohammed-Karikaturen zu zeigen und sogar das ZDF den dänischen Zeichner Kurt Westergaard nach langem Hin und Her als das Gesicht des Karikaturenstreits zum Interview einlädt, aber zu ängstlich ist, den Gegenstand des Streits den Gebührenzahlern zu zeigen?

Auch der Springer-Verlag, zu dem die BILD-Zeitung gehört, ist davor nicht gefeit. Hat doch die WELT einen sehr guten Artikel über das Lebensmodell aller Muslime, Mohammed, zwar zunächst seinen Lesern präsentiert. Doch schon nach kurzer Zeit sah sich die Zeitung dazu gezwungen, die Biographie wieder vom Netz zu nehmen. Insofern ist die „fünfte Generation“ heute!

Doch nicht nur die fünfte Generation ist irreführend, auch die Bezeichnung „Türken“ ist in diesem Zusammenhang falsch. Özkök Tarnbegriff der „Konservativen“ kommt zu plump daher, so dass es jedem Bild-Leser klar sein dürfte, um wen es tatsächlich geht: Um die Anhänger des Islam. Denn nicht weil sie Türken sind, werden sie sich in der fünften Generation noch immer nicht als Deutsche verstehen, sondern weil sie dem Propheten Mohammed zu folgen beabsichtigen.

Die Tradition der Dschahiliyya

Es mag bestimmt den ein oder anderen geben, der die Inanspruchnahme des Bayernkönigs durch die „Rechtgläubigen“ für die eigene Sichtweise auch in noch so ferner Zukunft für einen schlechten Witz hält. Doch bei allem Humor hat die Vorhersage des türkischen Springer-Journalisten seine Berechtigung.
Der Islam als Gemeinschaft betrachtet sieht alles was ihm selbst vorausgeht als minderwertig an. Dafür wurde der Begriff Dschahilyya geprägt, der mit „vorislamisch“ deutlich besser übersetzt ist als mit der ebenfalls oft herangezogenen Übersetzung „heidnisch“.

Jede durch den Islam eroberte Kultur wurde ihres kulturellen Erbes geraubt. Entweder indem die Inhalte der Kultur der Eroberten als nicht des Tradierens wert betrachtete und sie zur Unkultur erklärt wurde. Oder aber durch eine Umdefinition im islamischen Sinne. Eine dieser Umprägungen ist die islamische Legende vom Kuppelbau der Hagia Sophia. Dieses höchst komplexe Bauwerk wurde durch Christen vollbracht und fand auch die Bewunderung der osmanischen Eroberer. Um diese erstaunenswerte Leistung nun dem Islam zuzuschlagen, entstand die Legende, die Christen wären zum Bau dieser Kirchenkuppel nur dank des ihnen zugesandten Sandes aus Mekka imstande gewesen.

Dieser Umschreibungswut der Geschichte ist wohl auch die nicht weniger amüsante Legende vom Aufbau Deutschlands durch die (islamischen) Gastarbeiter nach dem Zweiten Weltkrieg geschuldet. Und so werden gerne die herausragendsten und damit unleugbaren Leistungen oder Ikonen einer Kultur oder einer Gesellschaft durch die islamischen Eroberer als solche der eigenen Ideologie zugeschlagen. Dabei entstehen so stabile Mythen wie die der arabischen Ziffern, die tatsächlich indische sind.

Dabei wird es in Bezug auf Deutschland nicht nur bei König Ludwig II. von Bayern bleiben. Auch Goethe erfährt schon diese versuchte Vereinnahmung, so dass es eine ernsthaft geführte Debatte darüber gibt, innerhalb der man tatsächlich zunächst klarstellen muss, dass Goethe kein Muslim war. Diese Klarstellung verdanken wir mit Necla Kelek einer Deutschen türkischer Abstammung. Auch das macht klar: Es geht nicht um „die Türken“ – es geht um die, die nicht bei uns ankommen wollen!

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Zehn Fragen an Elisabeth Sabaditsch-Wolff

Die Niederländische Verteidiungsliga (Dutch Defence League – DDL) veröffentlicht in Zusammenarbeit mit der Amsterdam Post eine Reihe von Interviews mit Iskamritikern, in denen den Interview-Partnern jeweils zehn Fragen gestellt werden. Die erste Interviewpartnerin war Elisabeth Sabaditsch-Wolff, die sich morgen in Wien erneut wegen ihrer Islamkritischen Äußerungen verantworten muss (PI berichtete).

In Wirklichkeit hat Elisabeth nur den Koran zitiert, ein Buch, das durchaus voll von „Hassreden“. Nachfolgend finden sie das gesamte Interview in deutscher Übersetzung.

Steve (DDL): Ich bin mit Ihnen einverstanden, dass der Islam eine politische Ideologie ist, verpackt als eine Religion. Können Sie sich an den Moment erinnern, in dem Sie das realisierten und möchten Sie diesen Moment mit uns teilen?

Elisabeth Sabaditsch-Wolff: Wie viele andere Leute dachte ich immer, dass der Islam eine Religion ist. Aber als ich 2006 anfing, die Kernbegriffe des Islam zu studieren, wurde mir schnell klar, dass der Koran, die Ahadith (Hadithe) und die Sunna nicht mehr sind als eine Blaupause, um im Namen des Islam die Welt zu erobern. Islam ist eine pure Politik der Stärke und Mohammed war nicht wirklich der Prototyp eines Propheten, dafür aber ein Kriegsherr und gefürchteter Staatsherr der Terror dazu benutzte, Menschen seinen schlechten Vorstellungen untertänig zu machen.

Jeff (DDL): Wie kann Ihrer Meinung nach Europa zukünftig die weitere Islamisierung am besten bekämpfen oder ihr entgegentreten?

Elisabeth Sabaditsch-Wolff: Ich bin keine Politikerin und kann die Islamisierung selber nicht stoppen. Was ich tun kann und was andere auch tun sollten, ist Menschen über den Islam aufklären, unterrichten und lehren. Kenntnisse des Koran und der Ahadith sind absolut notwendig und werden zu einem natürlichen Widerstand der Menschen gegen die Islamisierung in welcher Form auch immer führen: ob gegen den Bau einer neuen Moschee oder den Widerstand gegen Extraprivilegien für Muslime.

Shirai (DDL): Österreich hatte in die Vergangenheit eine führende Rolle, was das Stoppen der vorstoßenden Islam anbelangt. Kann Österreich diese Rolle jetzt wieder übernehmen?

Elisabeth Sabaditsch-Wolff: Leider hat Österreich diese führende Rolle im Stoppen der Islamisierung nie inne gehabt, seine Politiker – starke Propagandisten des Euro-Arabischen Dialogs – waren immer damit beschäftigt, die Islamisierung zu propagieren. Österreich ist in der unglücklichen Position, dass der Islam als eine religiöse Gruppierung anerkannt wird und somit wird dem Islam eine legitime Plattform geboten. Dieses Gesetz gilt seit 1912 und enthält die belastende Tatsache, dass „der Islam gesetzlich akzeptabel ist, soweit die Lehre nicht gesetzwidrig ist gemäß dem österreichischen Grundgesetz“. Leider hat sich der Staat bis jetzt die Lehre des Islam noch nicht angeschaut und die Lehre des Islam ist dem Staat nach wie vor unbekannt. Der Staat hat offiziell also keine Ahnung, was der Islam seinen Anhängern lehrt. Es gibt keine deutsche Koranübersetzung die gründlich untersucht werden kann.

Caesar (DDL): Sind Sie für oder gegen einen abendländischen Angriff auf die nuklearen Installationen des Iran, solange das Land noch nicht über die Bombe verfügt?

Elisabeth Sabaditsch-Wolff: Nochmals, ich bin kein Politikerin und kann also nicht solche Entscheidungen treffen. Ich bin froh, dass ich nicht in dieser Position bin, denn den Iran zu bombardieren bedeutet Tausende, vielleicht Millionen von Toten. Das Leben ist wertlos innerhalb des Islam und die iranische Regierung wird alles tun, um Menschen als menschliche Schutzschilde zu benutzen. Andererseits hat der Iran mehrmals erklärt, dass er die Absicht hat, Israel anzugreifen, darum könnte ein vorbeugender Angriff zugunsten des Westens sein.

Ayo (Amsterdam Post): Wie sehen Sie die Zukunft hinsichtlich der freien Meinungsäußerung? Wird dieser Fesseln angelegt und wie?

Elisabeth Sabaditsch-Wolff: Die freie Meinungsäußerung ist ein absolutes Konzept. Sie darf auf keinerlei Weise eingeschränkt werden, wenn Sie denken dass, was Sie sagen möchten, die Wahrheit ist. Ich bin überzeugt, dass wir uns bemühen müssen, das gleiche First Amendement zu bekommen, wie in der Verfassung der Vereinigten Staaten. Sobald wir die freie Meinungsäußerung einschränken, sind wir nicht länger eine Demokratie. Aber wenn wir mal gut darüber nachdenken, sind wir jetzt nicht alles andere als eine Demokratie? Sehen Sie mal mal auf Geert Wilders, schauen sie mich an, schauen Sie auf Jussi Hallo-aho, schauen Sie auf Mark Steyn, schauen Sie auf Esra Levant, usw….

E.J. Bron: Wie stellen Sie sich die Zukunft des rechten Bündnisses in Europa vor?

Elisabeth Sabaditsch-Wolff: Ich würde mir wünschen, dass die rechten Bündnisse ihren Weg weiter beschreiten. Sie sind auf dem richtigen Weg. Wünschenswert wäre eine mittelfristige Beteiligung von Geert Wilders und der PVV, um ihre Stärke zu erhöhen. Auch im europäischen Parlament sollten diese Parteien unbedingt ihre Differenzen beiseite legen und für die europäischen Völker arbeiten sowie resolut gegen eine weitere Islamisierung auftreten. Weiters ist die Einbindung Kanadas und der USA notwendig.

Martien Pennings: Am ersten Tag des Prozesses gegen Wilders führte ich eine lange Unterhaltung mit dem Ehemann von Els Lucas. Sie ist eine der wichtigsten Klägerinnen gegen Geert Wilders. Er teilte völlig ihre Meinung und behauptete, es sei nicht wichtig, ob Geert Wilders die Wahrheit über den Islam sage, es sei nur wichtig, ob seine Aussagen “den Hass förderten”. Es sei wichtig, eine Art „Gottesfrieden“ zu erhalten oder zu erreichen. Im offiziellen „Requisitor“ wird das auch buchstäblich so gesagt. Was halten sie davon?

Elisabeth Sabaditsch-Wolff: Und genau das ist der Wahnsinn: Die Wahrheit ist irrelevant? Damit befinden wir uns auf einem gefährlichen Territorium. Die Wahrheit hat immer relevant zu sein. Die Worte „Hass fördern“ werden auch in meinem Prozess verwendet, aber wer entscheidet das denn? Auf welcher Basis? Was fördert denn Hass? Wer definiert Hass und wer entscheidet, was Hass ist? Der Staat? Eine Religionsgemeinschaft? Diese Worte zeigen genau auf, wie schwammig diese Gesetzgebung ist und weshalb sie schnellstens beseitigt werden muss. Das ist Gesinnungs- und Meinungsjustiz, die in einem Rechtsstaat nichts zu suchen hat.

VanFrikschoten: In ein Interview mit Ihnen aus dem Jahr 2009 sagen Sie, dass Sie nie zu einem Verbot von Kopftüchern in öffentlichen Gebäuden aufrufen würden, wie es die Generalsekretärin der SPÖ, Laura Rudas, zum Beispiel tat. Glauben Sie, dass dies eine zu politische Position ist oder glauben Sie nicht, dass das Kopftuch eine Form der Frauenunterdrückung darstellt und die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen, Gläubigen und Ungläubigen betont? Können Sie das näher erklären?

Elisabeth Sabaditsch-Wolff: Ich rufe zu nichts auf, weil ich keine Politikerin bin. Das müssen andere tun. Ich sehe es als meine Verpflichtung, die Menschen aufzuklären. Dazu gehört auch, dass ich der Meinung bin, das Kopftuch sei ein Druckmittel, die Frauen zu unterdrücken. Das Kopftuch ist ein rein politisches Symbol: „Ich trage ein Kopftuch und bin eine reine Muslima, die sich an die Scharia hält. Ich gehöre zur Umma. Du trägst keines, bist daher entweder eine unreine Muslima mit allen Konsequenzen. Oder du ist eine Ungläubige, weshalb du entweder zu konvertieren hast, ein Dhimmi bist, oder getötet werden musst.“

Benno Barnard: Meinen Sie, dass Sarrazin recht hat mit seiner Behauptung, Deutschland schaffe sich ab?

Elisabeth Sabaditsch-Wolff: Nicht nur Deutschland schafft sich ab, ganz Europa tut das. Sarrazin spricht das aus, was Sache ist. Seit es das Konzept von Eurabia gibt und jetzt auch den Barcelona-Prozess beziehungsweise den Euro-Mediterranen-Prozess, findet in Europa ein Bevölkerungsaustausch statt. Wer das leugnet, der verdrängt die Wahrheit oder will nicht, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

Frans Groendendijk: Gibt es in Österreich eine Unterscheidung zwischen Hassreden, Beleidigung und Aufstachlung zu Gewalt oder wird das alles in einen Topf geworfen? Und vielleicht noch wichtiger, werden Sie wegen ihrer Absichten verklagt?

Elisabeth Sabaditsch-Wolff: Ich kann das leider nicht beantworten, da ich keine Juristin bin. Ich wurde offensichtlich angeklagt, weil man mir bestimmte Absichten unterstellen möchte. Das ist ja das Perfide an dieser Geschichte: Man wirft mir etwas vor, das ich etwas getan haben könnte (was natürlich nicht stimmt). Wie soll ich das jemals beweisen?

(Quelle: Amsterdam Post / Deutsche Übersetzung: EJ Bron)




Die Sarrazin-Debatte 2.0

focus sarrazinIm letzten Jahr war es Thilo Sarrazin, der mit seiner Buchveröffentlichung eine längst überfällige Debatte zur Integration auslöste. Nun ist es seine Frau Ursula (Foto), von Beruf Grundschullehrerin, die vor eklatanten Missständen im Bildungssystem warnt. Unter der Überschrift „Verdummen unsere Kinder?“ kommt sie in der aktuellen Focus-Titelstory zu Wort. Womöglich reicht das Thema nicht zu einer Sarrazin Debatte 2.0. Verdient hätte es die Sache jedoch allemal, geht es doch schließlich um die Zukunft unseres Landes.

(Von Frank Furter)

Gibt es eigentlich einen Grund, warum in deutschen Städten die Sparkassen, die AOK und IHK immer prächtig residieren, während die Schulen so aussehen wie in Jugoslawien 1973? Weil unser Bildungssystem balkanisiert? Weil der marode Etatismus im Lehrbetrieb seine letzte Endmoräne aufschüttet? Ich glaube, es liegt daran, dass Bildung einfach keine Lobby hat. Deutschland behandelt seine Schüler wie Asylanten der eigenen Zukunft, man gibt ihnen das Nötigste, das muss reichen. Und so kommt es, dass nicht nur die Ausstattung dahinmodert, sondern – bezogen auf die Schülerzahl – gleich 25 Prozent weniger Lehrer da sind als im Schnitt der OECD.

Es sind wahre Worte, mit denen Wolfram Weimer, Chefredakteur des Focus, sein Memo in der Ausgabe vom 17. Januar beginnt. Der üble Zustand von Bildungseinrichtungen ist eklatant: heruntergekommene Gebäude, veraltete Einrichtung, zu wenig Personal. Auf der anderen Seite wäre es aber zu kurz gegriffen, nur in der Ausstattung von Schulen die Problematik zu suchen. Denn umgekehrt erscheint es so, als seien heuer beachtlich viele Kinder von Hause aus so schlecht erzogen, dass selbst Schulen in Glaspalästen mit All-Inclusive-Betreuung nicht reichen würden, zu reparieren, was die Eltern in den wichtigsten ersten Lebensjahren versäumt haben.

Auf diese Problematik kommt insbesondere Ursula Sarrazin zu sprechen, der im aktuellen Focus gar die Titelstory gewidmet wird. „Verdummen unsere Kinder?“ lautet die fragende Überschrift – „Ja“, muss man wohl antworten, legt man Frau Sarrazins Erfahrungswerte zu Grunde. Auf die Frage, ob es den Kindern heutzutage schon bei der Einschulung an den Voraussetzungen fehle, antwortet sie:

Allerdings. Viele können nicht ruhig am Tisch sitzen und vermögen es nicht, Anweisungen Folge zu leisten. Die Fingerfertigkeit im Umgang mit Materialien ist meist nicht sehr weit entwickelt. Leider hat Berlin seine bewährte Vorschule abgeschafft, sodass wir Lehrer nun oft mit Abc-Schützen erst mal üben müssen, einen Stift zu halten, wie man mit einer Schere umgeht oder sich die Schuhe bindet.

Diese Zustände sind tatsächlich erschreckend, und wären vor einigen Jahrzehnten noch undenkbar gewesen – nicht, weil es bessere Vorschulen gegeben hätte, sondern weil es üblich war, dass Eltern sich um die Erziehung ihrer Kinder und das Vermitteln dieser Grundlagen kümmerten. Dass dies heute in vielen Fällen nicht geschieht, scheint das Ergebnis einer zunehmend Bildungs- und Leistungsfeindlichen Gesellschaft zu sein. So verwundert es auch nicht, dass Ursula Sarrazin der Aussage aus dem Buch ihres Mannes rechtgibt, eine durchschnittliche vierte Klasse wisse und könne heutzutage weniger als vor 20 Jahren. Auf die Frage, ob unser Schulsystem selbst zur Absenkung des Lernniveaus beiträgt, antwortet Frau Sarrazin:

Ich glaube schon, das fängt schon bei den verwendeten Schulbüchern an. Sie sind generell anspruchsloser. In den Deutschbüchern etwa waren früher längere, schwerere Texte mit reicherem Vokabular. Heute heißen Lesebücher „Konfetti“ und suggerieren einen lustigen Spaß.

Im weiteren Verlauf des Interviews richtet sich Frau Sarrazin, ebenso SPD-Mitglied wie ihr Mann, gegen typische sozialdemokratische Forderungen wie die Verlängerung der Grundschule um zwei weitere Jahre oder die Einführung der Gesamtschule. Es sei „unmöglich, alle Kinder in einer Klasse gemeinsam zu unterrichten, es sei denn, man schert sie alle über einen Kamm“. Auf den Hinweis, dass sie dies sage, obwohl sie SPD-Mitglied sei, antwortet Frau Sarrazin:

SPD-Mitglied bin ich schon erstaunlich lange und möchte es auch bleiben. Ich fühle mich vor allem dem Gedanken verpflichtet, die Schwächsten zu fördern, denn die brauchen unsere Unterstützung ganz besonders. Sie werden aber nicht plötzlich besser, nur weil sie mit stärkeren Schülern zusammen sind. Auch die SPD muss zur Kenntnis nehmen, dass nicht alle Menschen gleich sind. Wenn alle oder ganz viele Abitur machen sollen, dann wäre das ein Abitur auf niedrigem Niveau.

Damit nähert sich Frau Sarrazin sukzessive der Antwort auf die Frage, warum die Situation im Bildungssystem ist, wie sie ist. Tatsächlich werden Parallelen zu anderen gesellschaftlichen Problemen, beispielsweise der gescheiterten Integration muslimisch-stämmiger Einwanderer, offensichtlich. Denn auch in diesem Fall scheinen die Ursachen für die Probleme hauptsächlich im weltfremden Denken und Handeln der so genannten politischen Linken begründet. Thilo Sarrazin legte im Bildungs-Kapitel seines Buches „Deutschland schafft sich ab“ den Finger tief in diese Wunde, als er beispielsweise schrieb:

Die bei vielen Lehrern und Eltern verbreitete Abneigung gegen das Üben ist ein spätes Erbe der Achtundsechziger-Sozialisation. Sie wird gerechtfertigt mit dem Argument, man wolle „Leistungsdruck“ verhindern und Chancengleichheit wahren, entspringt aber oft nur der Bequemlichkeit von Lehrern und Eltern.

Mehr noch, steht Leistungsdruck im krassen Widerspruch zum blumigen Weltbild der Linken. Problematisch jedoch ist, dass Leistungsdruck ein selbstverständliches Merkmal der Natur ist, dem sich auch die Menschheit nicht entziehen kann. Und lernen Kinder nicht in der Schule, damit umzugehen, werden sie es in einem leistungsorientierten Arbeitsumfeld umso schwieriger haben, sich zurecht zufinden.

Im mehrseitigen Artikel des Focus kommen neben Ursula und Thilo Sarrazin auch mehrere Experten zu Wort – oder solche, die sich dafür halten. So plädiert Roman Herzog für ein bundesweites Zentralabitur, Klaus Kinkel fordert gar noch mehr Einflussnahme des Bundes auf die Bildung. Tatsächlich erscheint der Föderalismus als ein weiteres eklatantes Problem: die Eitelkeit der Länder, sich nicht von dem Bildungs-Ressort trennen zu wollen, steht einer sinnvollen bundesweiten Reform des Systems im Wege. Genauso richtig ist, was der Hirnforscher Manfred Spitzler anmerkt: dass sich nämlich die Frage, wie ein Kind lernt, wissenschaftlich beantwortet lässt, die Bildungspolitik jedoch in keinster Weise nach wissenschaftlichen Erkenntnissen arbeitet.

So sind die Probleme im deutschen Bildungssystem freilich vielschichtig und komplex. Sie zu lösen, erfordert jedoch weit mehr als nur technische Maßnahmen oder neue Regularien. Tatsächlich erscheint ein tiefgründiges Umdenken notwendig, und zwar vor allem unter jenen, die Teil des Systems sind: Lehrer und Sozialpädagogen. Schadhafterweise sind jedoch gerade diese nur allzuoft politisch links, und damit in höchsten Maße empfänglich für eben jene Denkfehler, die ursächlich am Anfang aller Probleme stehen.

„Wir Lehrer“, so Ursula Sarrazin, „können nicht alle gesellschaftlichen Defizite beheben“. Tatsächlich stellt sich die Frage, wer denn überhaupt noch im Stande ist, dies zu tun. Die ehemaligen Volksparteien jedenfalls haben die heutigen Probleme nicht nur begründet, sondern sich in den Missständen geradezu häuslich eingerichtet.

Die Eheleute Sarrazin erscheinen von daher wie die letzten, echten Sozialdemokraten. Sie haben die Fehler der Vergangenheit erkannt, und versuchen, gegenzusteuern, da ihnen das Wohl unserer Gesellschaft sowie ihrer Partei offenkundig am Herzen liegt. Letztere jedoch, insbesondere in Person von Nahles und Gabriel, verkennen die grosse Chance, die Herr und Frau Sarrazin der SPD bieten: nämlich, die über Jahrzehnte gewachsenen Denkfehler deutscher Sozialdemokratie zu revidieren.

Tatsächlich wird in der SPD heuer das soziale über Gebühr vertreten, das demokratische jedoch bleibt auf der Strecke. Damit mag sie im politischen Trend der letzten Jahrzehnte gelegen haben, genutzt hat dies jedoch weder ihr selbst, noch dem Land, in dem sie wütet. Ganz im Gegenteil.

Ob die Focus-Titelstory nun dazu genügen wird, eine Sarrazin-Debatte 2.0 auszulösen, erscheint doch eher zweifelhaft – leider. Denn notwendig wäre eine solche, schließlich handelt es sich hierbei – wie Wolfram Weimer richtig formuliert – um den wertvollsten Rohstoff, den wir haben: „nachwachsende Intelligenz“. Die allerdings wird immer seltener, wenn das System sie gar bekämpft, anstatt sie zu fördern. Dann nämlich zeichnet sich ein fataler Kreislauf ab: dumme Kinder werden zu dummen Eltern. Und die wiederum bringen noch dümmere Kinder hervor. Kommt mit der gescheiterten Integration noch ein erheblicher Multiplikator hinzu, steht am Ende genau das, wovon schon in der ersten Sarrazin Debatte die Rede war: Deutschland schafft sich ab.




Wikileaks enthüllt den wahren Nahostkonflikt

Fatah vs HamasDer Nahostkonflikt ist, wie die Wikileaks-Dokumente enthüllen, frei nach Monty Python in erster Linie eine erbitterte Feindschaft zwischen der palästinensischen Befreiungsfront und der Befreiungsfront von Palästina – der Fatah und der Hamas, die sich nur in dem einen Punkt einig sind, dass sie die Juden nicht leiden können.

Hinter verschlossenen Türen, sehnen sich die meisten islamischen Staaten in Israels Nachbarschaft tatsächlich nach Frieden, der Absetzung der Hamas und nach einem Militärschlag gegen den Iran, den sie genauso fürchten, wie die Israelis.

Die Welt berichtet:

Seit den ersten Wikileaks-Enthüllungen ist bekannt, dass die arabische Welt zumindest hinter geschlossenen Türen auf den Iran schimpft und sogar auf einen Militärschlag drängt. Um das Ansehen der islamistischen Hamas, die seit einem blutigen Coup im Sommer 2007 den Gazastreifen regiert, steht es allerdings nicht viel besser. So meldet die US-Botschaft in Kairo am 28. Oktober 2008, Ägyptens Präsident Hosni Mubarak und seine Sicherheitschefs wünschten sich „mit Entschiedenheit einen Misserfolg der Hamas“. Der jordanische Außenminister berichtet, dass Saudi Arabien Hilfsgelder für die Palästinenser nur noch über die Arabische Liga abwickeln möchte, aus Sorge, Teile des Geldes könnten der Hamas in die Hände fallen. Und Scheich Chaled al-Chalifa, der Außenminister des Königreichs Bahrain, sagt Außenministerin Hillary Clinton am 18. März 2008, „nicht ein Cent“ der Hilfszahlungen seines Landes solle an die Hamas gehen. …

Die Depeschen enthüllen auch, wie tief die Spaltung von Hamas und Fatah ist. Am 17. Juli 2007 informierten Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und sein Ministerpräsident Salam Fajad den amerikanischen Generalkonsul in Jerusalem darüber, dass sie „zu diesem Zeitpunkt“ dagegen seien, die Zahl der Warentransporte in den Gazastreifen zu erhöhen. Abbas habe auch deutlich gemacht, dass er den Rafah-Grenzübergang nach Ägypten lieber weithin geschlossen sehen würde, fasst der Konsul zusammen.

Die seit Jahren andauernden Versöhnungsverhandlungen zwischen den verfeindeten Palästinenserfraktionen haben in Wahrheit nur eine Alibi-Funktion.

Unterstützt wird von den beiden verfeindeten Palästinenserfronten bevorzugt die Fatah, weil sie angeblich „anfällig für Obamas Politik einer friedlichen Lösung“ sind. Die Hamas hingegen glaube nicht an die Teilung von Macht, „weil Hamas´ politische Vision jede Koexistenz mit anderen ausschließt“. Irans stetig wachsende Unterstützung der Hamas könne nur durch „zusätzliche Sanktionen und militärische Konfrontation“ eingedämmt werden, tuscheln die arabischen Führer unter sich.

(Spürnase: Hauke S.)




Das zivilisatorische Un-Selbstbewusstsein Europas

Jerusalem Rede Elisabeht Screenshot VideoElisabeth Sabaditsch-Wolff hielt als Repräsentantin der Bürgerbewegung Pax Europa und der Organisation „Act for America“ am 07.12.2010 in Jerusalem eine Rede zum mangelhaften zivilisatorischen Selbstbewusstsein der europäischen Nationen, die PI mit deutschen Untertiteln zeigt. Die Kämpferin für Redefreiheit, deren Prozess wie berichtet am 18. Januar in Wien seinen traurigen Fortgang findet, richtete darin einen beeindruckenden Appell an Europa und an den Westen insgesamt. Dieser solle sich seiner Werte besinnen und auf diesen beharren, anstatt sich durch immer weiteres Erfüllen jeglicher Forderung wehrlos der Islamisierung zu ergeben.

Auch der Ort der Rede, das Museum zur Geschichte der Juden im Gaza-Streifen, unterstrich die Bedeutung dieses Appells.

Doch nicht nur, dass der Westen nicht mehr auf seinen Werten beharrt und damit den vorwärtsdrängenden Islam erst recht zum Problem erwachsen lässt, vielmehr befördern die freien Gesellschaften den Übergang der Macht. Die so offenbarte Angst ist auch der Grund, wenn sich im noch freien Westen genau die Personen einer Strafverfolgung ausgesetzt sehen, die sich, ihren Kindern und ihren Nationen die Freiheit bewahren wollen. So wie Geert Wilders ist auch Elisabeth Sabaditsch-Wolff angeklagt. Beide müssen in Prozessen vor Strafgerichten des jeweils eigenen Landes für das grundlegendste Recht einer freien auf Debatte basierenden Gesellschaft kämpfen: Die Meinungs- und Redefreiheit!

Eigenartigerweise kann man im Westen die Freiheit für sich in Anspruch nehmen, die Scharia einführen zu wollen, ohne ernsthafte Konsequenzen fürchten zu müssen. Wer sich aber gegen das Gesellschaftsbild Arabiens des 7. Jahrhunderts ausspricht, findet sich auf der Anklagebank wieder. Verfolgt von einem Staat, dessen Ideale der Beschuldigte zu verteidigen beabsichtigte. Die Freiheit, diese selbst abzuschaffen, kann keine freiheitliche Gesellschaft gewähren, ohne sich nicht dadurch selbst aufzugeben. Keine der libertär angelegten Verfassungen unserer Heimatländer ist suizidal angelegt; gleichwohl wird sie selbstmörderisch von der derzeitigen Elite des Westens so verstanden – und damit am Ende zu Grabe getragen.

Israel ist – wie in der Rede Sabaditsch-Wolffs richtig beschrieben – eine Oase der Zivilisation, umgeben von einer Wüste der Barbarei. Doch weil es abweichend von den Eliten des Westens für sich und seine Werte einzustehen bereit ist, erfährt es die gleiche Behandlung wie alle Verteidiger der Freiheit. Es steht beständig am Pranger. Dieses Vorgehen gegen die Aufrechten im Kampf für die eigenen Rechte und für die eigene selbstdefinierte Existenz macht es den Dschihadisten leicht, unter dem Schutz der Freiheit diese selbst zu attackieren und zum Ende abzuschaffen.

Daher, so ruft Sabadtisch-Wolff den Freiheitsliebenden zu, ist es nun Zeit zu handeln.

Hier das Video zur Rede:

Was der Aufgabe einer freien Gesellschaft folgt, kann man auch und besonders eindrücklich in dem Museum zur Geschichte der Juden in Gaza erfahren, von dessen Ausstellung hier ein Aspekt aufgegriffen werden soll. Die jüdischen Siedler hatten sich unter anderem mit über 3.500 Gewächshäusern im Gazastreifen eine wirtschaftliche Existenz aufgebaut. Dort wurden neben Gemüse auch Truthähne für den amerikanischen und Blumen für den europäischen Markt gezüchtet. Über 3.500 Araber fanden innerhalb dieser lebendigen Agrarwirtschaft einen Arbeitsplatz und damit ein Auskommen für sich und ihre Familien.

Im Museum ausgestellte Bilder:

Im Vorfeld des Rückzuges Israels aus dem Gaza-Streifen, in dessen Rahmen auch die dortigen israelischen Siedlungen aufgegeben wurden, stellte man auch Überlegungen hinsichtlich dieser landwirtschaftlichen Betriebe an. Und so fanden sich Spender, die den Siedlern die Gewächshäuser für 14 Millionen Dollar abkauften, um den Arabern nach Abzug der Siedler eine eigenständige Existenz zu ermöglichen. Bei den Spendern handelte es sich um amerikanische Juden, wozu auch der frühere Präsident der Weltbank, James Wolfensohn, gehörte. Daher wurden die Gewächshäuser unbeschädigt und damit voll funktionsfähig zurückgelassen. Auch das Personal war aufgrund der jahrelangen Tätigkeit ausreichend ausgebildet, um die Betriebe weiterzuführen. „Lediglich“ die Ebene des Managements hätte in vielen, oder doch wohl in allen Fällen ersetzt werden müssen. Somit verfügten die Araber nach Abzug der Israelis über eine Multi-Millionen schwere Exportindustrie.

Doch nicht wirklich lange. Denn anstatt Agrarbetriebe zu nutzen, wurden sie innerhalb kürzester Zeit – die meisten Gewächshäuser innerhalb von 24 Stunden – zerstört. Dabei nahm sich jeder mit, was er für seinen privaten Gebrauch als angemessen empfand. So wurden Planen davongetragen, oder auch mal ein paar Meter Gartenschlauch dem eigenen Besitz zugeführt. Die palästinensische Polizei stand untätig daneben, da sie sich überfordert sah.
Auf den nachfolgenden Bildern des Blogs sieht man den Zustand der Gewächshäuser nur Stunden nach dem israelischen Abzug.

Verschwunden waren damit innerhalb kürzester Zeit Tausende von Arbeitsplätzen. Doch wer benötigt die Chance auf eine auf eigene Anstrengung basierende Exportindustrie, wenn stattdessen mittels der Forderungen gegenüber der UN, den USA und Europa ohne jegliche Anstrengung ein Einkommen erzielt werden kann?

Doch nicht nur für die von Israel geschaffenen Werte im Gazastreifen hatte der Rückzug negative Auswirkungen. Auch die Hoffnungen, was mit dem Abzug für Israel erreicht werden könnte, wurden bitter enttäuscht. Der Gaza-Streifen wurde nach einem entsprechenden Vorstoß durch Ariel Sharon geräumt, um so Frieden im Gegenzug für Land zu erhalten. Das Resultat war 100 Prozent des Landes für 100 Prozent Terrorismus. Den abziehenden Juden folgten die Kassam-Raketen auf dem Fuß.

Kulturelle Kompetenz bedeutet zu erfassen, wie der andere aufgrund seiner divergierenden kulturellen Prägung denkt und handelt und das eigene Handeln bewertet. Wer über diese Fähigkeit verfügt, weiß um die Resultate des Nachgebens gegenüber einer durch den Islam geprägten Gesellschaft. Für Entgegenkommen erhält man lediglich weitere Forderungen, denn dazu hat man mit seinem Nachgeben aufgefordert. Daher kann nur ein Verhalten das richtige sein: Kein Nachgeben gegenüber der freiheitsfeindlichen Ideologie des Islam!

(Text: nockerl / Kamera: Michael Stürzenberger / Videobearbeitung: Manfred Schwaller / Übersetzung der Rede: Liz Europenews)




„Deutsche sind Hunde“

'Deutsche sind Hunde'Ein Iraner hat am Samstag Mittag in der Göttinger Innenstadt ein Plakat mit der Aufschrift „Deutsche sind Hunde“ hochgehalten und damit sämtliche Passanten provoziert. Als er von einem Fußgänger darauf angesprochen wurde, zog er ein Messer und ging damit auf ihn los. Es entwickelte sich daraus eine Rangelei, bei der der arbeitslose Iraner ohne Grund auf zwei Helfer einstach und eine Frau ebenfalls verletzte.

Das Göttinger Tagblatt berichtet über die „Messerstecherei“:

Göttingen. Messerstecherei mitten in der Fußgängerzone: Zwei Menschen sind am Sonnabend Mittag in der Weender Straße schwer verletzt worden, zwei trugen leichte Verletzungen davon. Ein 39-Jähriger Mann wurde festgenommen. Er hatte mit einem Schild („Deutsche sind Hunde“) und Sprüchen Passanten provoziert.

Rettungswagen, Polizeiautos, Polizisten, Passanten und ein abgesperrtes Modehaus: „Was ist denn da los?“, fragen sich die Menschen, die vorbei gehen und bei H&M einkaufen wollen. Was genau dort gegen 13.15 Uhr zuvor geschehen ist, wissen auch die Einsatzkräfte noch nicht. Polizisten befragen Zeugen, Sanitäter kümmern sich um die Verletzten. Eine junge Frau steht zitternd und völlig verheult am Absperrband. Auf dem Pflaster Blutlachen.

Wie die Polizei herausfindet, hatten Passanten den 39-jährigen Deutschen iranischer Abstammung zuvor mehrfach aufgefordert, seine Provokationen gegen Deutsche zu unterlassen. Als ein 38 Jahre alter Mann aus Herzberg den Mann darauf ansprach, schlug er den Herzberger zu Boden. Laut Polizei holte er dann ein großes Haushaltmesser aus der Tasche. Noch bevor er zustechen konnte griffen ein 50-Jähriger aus Plön und ein 26-Jähriger aus Dassel ein. In der folgenden Auseinandersetzung verletzte der Göttinger die beiden Helfer schwer mit dem Messer. Erst als weitere Passanten zur Hilfe kamen, wurde der Randalierer überwältigt. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestand gestern nicht.

„Wir haben den mutmaßlichen Täter noch vor Ort festgenommen“, sagt Polizeisprecherin Jasmin Kaatz. Der arbeitslose Täter sei bereits polizeibekannt. Zu seiner Tat äußerte er sich nicht, er lässt sich von einem Anwalt vertreten. Gestern wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Der erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen.

Update: Die Kommentarfunktion wurde deaktiviert, fh.

Da hat unser Iraner wohl Sure 7, Vers 176 zu wörtlich genommen (Übersetzung von R. Paret):

Wenn wir gewollt hätten, hätten wir ihn durch unsere Zeichen emporgehoben. Aber er war der Erde zugewandt und folgte seinen persönlichen Neigungen. Er ist einem Hund zu vergleichen. Der hängt die Zunge heraus, du magst auf ihn losgehen oder ihn in Ruhe lassen. So ist es bei den Leuten, die unsere Zeichen für Lüge erklären. Aber berichte nun, was es zu berichten gibt! Vielleicht werden sie nachdenken.

(Spürnase: Lesshuhn)