„Das beweist ja erst mal noch gar nichts…“

Moskau-Korrespondentin Anne GellinekDass das ZDF immer mal wieder mit dem Sendeformat „Aktuelle Kamera“ der DDR verglichen wird ist nichts Neues. Und so war die Berichterstattung rund um den Terroranschlag auf den Moskauer Flughafen Domodedovo mit 35 Toten entsprechend geschmacklos. In der Sendung „ZDFspezial – Anschlag in Moskau“ vom 24.1. (19:20 Uhr) kommt nach einer kurzen Einleitung Moskau-Korrespondentin Anne Gellinek ab Minute 2:55 zu Wort.

(Von Daniel, PI-Koblenz)

Hier ein paar Kostproben einer Berichterstattung, die das Prädikat Tendenziös „Anti-Russisch“ und „Pro Islamistisch“ verdient.

Der Moderator Theo Koll fragt:

„… wie kann es sein, dass die Behörden so schnell nach Nordkaukasiern suchen?“

Tja wie kann das nur sein? Geht die Gefahr nicht viel mehr von russischen Neonazis aus? Jedenfalls scheinen die russischen Behörden fixiert auf Südländer zu sein. Der Rassismus dort ist eben ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Anne Gellinek:

“ …da sollen es zwei Selbstmordattentäterinnen (kaukasischer Abstammung – Anmerk. d. Verfassers) gewesen sein […] das Problem ist aber, dass die Belege immer recht dünn sind. Das heißt die Sicherheitsbehörden sind sehr schnell damit zu sagen, dass islamistische Terroristen […] sie haben einen Mann mit arabischem Äußeren gefunden, das beweist ja erst mal noch gar nichts.“

Man wünscht sich ähnlich kritische Bemerkungen, wenn in Deutschland an eine Hauswand „jets alle sterben“ geschmiert wurde. Oder wenigstens ehrliche Berichterstattung, wenn die Tat aufgeklärt ist und die Täter überführt wurden. Wie etwa im Fall „Brandanschlag auf die Düsseldorfer Synagoge“ wo der ARD-Kollege Ulrich Wickert noch Jahre später behauptet, es seien Rechtsradikale gewesen, obwohl es sich um zwei junge Männer aus dem arabischem Raum gehandelt hat.

Dann folgt bei Minute 5:44 Michael Renz mit einem Bericht, in dem Verschwörungstheorien als Fakten präsentiert werden:

„…noch drei weitere Wohnhäuser fliegen im Sommer 99 in Russland in die Luft […] tschetschenische Islamisten sollen die Bomben gelegt haben. Kritische Stimmen hingegen sehen die Attentäter viel mehr in den Reihen des russischen Geheimdienstes.

Soso, „kritische Stimmen“ also. Man kann ja vom russischen Geheimdienst so einiges halten. Dass hier jedoch verschwörungstheoretischer Quatsch, der nie endgültig bewiesen wurde, als Nachricht verkauft wird, kennt man sonst nur von Extremisten wie dem iranischen Nachrichtensender Irib, der schon mal glaubt, Israel hätte das Erbeben auf Haiti ausgelöst. Oder anderen, die glauben 9/11 war ein Inside Job. Vielleicht päsentiert das ZDF demnächst den Holocaustleugner Ernst Zündel als „kritische Stimme“ der Geschichtsschreibung.

» zuschauerservice@zdf.de




Türkischer Al Bundy

Al und Peggy BundyWer kennt nicht die grenzenlose Abneigung von Al Bundy, seinen ehelichen Pflichten gegenüber seiner monströsen, rothaarigen Frau Peggy nachzukommen und die üblen Tricks, mit denen Peggy ihn doch immer wieder dazu überrumpelte? Ein Türke aus dem schwäbischen Rems-Murr-Kreis hat nun die Polizei eingeschaltet, weil er ebenfalls unter seiner Frau leidet und zum Beischlaf genötigt wurde.

Die BILD berichtet:

Ein türkischer Mann aus dem Rems-Murr-Kreis hat die Polizei am Dienstagmorgen gebeten, ihm zu helfen, seinen «ehelichen Pflichten» zu entgehen. Der seit mehr als 18 Jahren verheiratete Mann und Vater zweier Kinder fühlte sich nach Angaben der Polizei seit Jahren von seiner Ehefrau beherrscht und gedemütigt. Obwohl er bereits vor vier Jahren mit seinem Bett ins Wohnzimmer gezogen sei und seiner Frau schon angekündigt hatte, sich scheiden zu lassen, sei sie immer wieder nachts zu ihm gekommen und habe den Beischlaf eingefordert. Nun sollte die Polizei «ihn bei der Durchsetzung seiner Nachtruhe unterstützen».

Von Maria Böhmer war bislang noch keine Stellungnahme zu erhalten.

(Schalk Golodkowski)




TV-Tipp: Ursula Sarrazin bei „Maischberger“

Ursula SarrazinUrsula Sarrazin, Grundschullehrerin im Berliner Stadtteil Charlottenburg und Frau von Thilo Sarrazin, wird – nach Beschwerden über ihren angeblich autoritären Unterrichtsstil – spätestens ab Herbst nicht mehr unterrichten. Heute Abend ist sie um 22.45 Uhr zu Gast in der ARD-Sendung Maischberger und diskutiert über das Thema „Dichter, Denker, Dumpfbacken: Deutschland setzen, sechs!“.




Aufklärung in Europa und im Islam

Monika MaronDer Freistaat Sachsen verleiht bereits seit 1993 alle zwei Jahre den „Lessing-Preis“ für herausragende Leistungen im Geiste Lessings und somit der Europäischen Aufklärung. In diesem Jahr erhielt diesen würdigen Preis die Berliner Schriftstellerin Monika Maron (Foto), die anlässlich der Preisverleihung in ihrer Dankesrede die lange Freundschaft Gotthold Ephraim Lessings mit dem Philosophen und jüdischen Aufklärer Moses Mendelssohn beschwört – und fordert in deren Geist einen aufgeklärten Islam.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising, PI-München)

Der „Spiegel“ hat in seiner Ausgabe von dieser Woche Marons erfrischend klare und offene Rede auf drei Seiten abgedruckt [Essay: Das Licht des Wissens]. Darin skizziert Maron zunächst die Herkunft sowohl von Lessing wie seines gleichaltrigen späteren Freundes und Autodidakten Mendelssohn, die beide aus streng religiösen Elternhäusern stammten und in materiell eher bescheidenen Verhältnissen aufwuchsen.

Sowohl Lessing als auch Mendelssohn verstanden es recht früh, sich dem Einfluss der streng orthodoxen Religion zu entziehen, was insbesondere im Fall des Moses Mendelssohn – Großvater des deutschen Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy – sehr beachtlich ist, da das seinerzeitige Rabbinat laut Maron sehr darauf achtete, dass die Juden möglichst unter sich blieben und ja keine Auswege aus dem erstarrten Gebäude der jüdischen Orthodoxie fanden.

Moses Mendelssohn hatte das Glück, in dem Dessauer Landesrabbiner David Fränkel jemanden gefunden zu haben, der ihn, Moses, schon früh mit den Lehren des Maimonides von Córdoba bekannt machte, der durch eine allegorische Auslegung der Thora die biblische Offenbarung mit Erkenntnissen der Naturwissenschaften und der Philosophie in Einklang bringen wollte.

Lessing hatte bereits im Jahr 1749 – im Alter von 20 Jahren – mit dem Stück „Die Juden“ die Welt auf den Kopf gestellt und einer in den Worten Marons „hässlichen christlichen Umwelt einen idealen Juden präsentiert“. Lessing empfand eine tiefe Abneigung gegen christlich-religiöse Anmaßung und trat daher für die Aufklärung und auch für die Emanzipation der europäischen Juden ein. Denn Juden hatten zur damaligen Zeit kaum staatsbürgerliche Rechte, lebten verachtet und isoliert, ohne Sicherheiten, ohne Freizügigkeit, oft sogar ohne das Recht, heiraten zu dürfen.

Sowohl Lessing als auch Mendelssohn fragten nicht nach Abstammung oder religiöser Identität, was damals ein Akt aufgeklärter Humanität war und uns Europäern heute selbstverständlich sein sollte.

Maron erwähnt in ihrer Rede den islamischen Philosophen Averroes, der zeitgleich mit dem Juden Maimonides in Córdoba lebte und der für eine aufgeklärte Lesart religiöser Texte sowie für die Trennung von Offenbarung und Philosophie plädierte – und damit letztlich wohl für die Trennung von Religion und Politik, die im Islam bis heute nicht gelungen ist. Averroes wurde deswegen in die Verbannung geschickt, seine Texte wurden verbrannt und im islamischen Denken nie wieder belebt, so Maron.

Die europäischen Juden sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen; wer wollte bezweifeln, dass z.B. ein Henryk M. Broder Deutscher ist oder eine Charlotte Knobloch u.v.a.m. Das haben sie u.a. dem Philosophen und europäischen Aufklärer Moses Mendelssohn zu verdanken. Einen Moses Mendelssohn des Islams gab es bislang nicht, so Maron in ihrer Rede.

Monika Maron legt dar: Im Verständnis des Islams sind Muslime zuallererst Teil der Umma, der weltweiten Gemeinschaft der Muslime. Die Religionszugehörigkeit reglementiert all ihre anderen Beziehungen, das Verhältnis zum Staat, zur Gesellschaft, zur Familie.

Fast am Ende ihrer Rede kommt Maron auf einen wohl entscheidenden Punkt zu sprechen:

„Unabhängig von den Schwierigkeiten, die ein Leben in einem anderen Land, mit einer fremden Kultur, der Wechsel aus zurückgebliebenen ländlichen Regionen in moderne Großstädte ohnehin mit sich bringt, sind Muslime dem Druck der Indoktrination durch die eigene Community ausgesetzt. Wer die universalen Menschenrechte auch für Muslime, besonders für muslimische Frauen verlangt, wie Ayaan Hirsi Ali oder Necla Kelek, wer vom Islam den Verzicht auf seinen politischen Anspruch und den Rückzug auf seine Spiritualität fordert, wer also für die Aufklärung des Islam eintritt, wird von den Wächtern des Islam diffamiert, verleumdet und in den vom Islam beherrschten Ländern verfolgt, eingesperrt oder getötet.

Unterstützt werden sie dabei von den deutschen und europäischen Propagandisten der Toleranz gegenüber der Intoleranz und der Gleichwertigkeit aller Kulturen, die in der Aufklärung offenbar nichts anderes sehen als einen neuen religionsähnlichen Fundamentalismus oder eine moderne Form des Kolonialismus.“

Kann man dem noch etwas hinzufügen? Claudia Roth, Dr. Sabine Schiffer, Aiman Mazyek etc.: Hier sind Sie gefragt!

» Radio-Tipp: Monika Maron im Porträt – heute, 22 Uhr bei MDR Figaro.




Schweizer Stadt verbietet Burkas im Alleingang

Burkas Verboten in GrenchenDer Stadtpräsident von Grenchen, Boris Banga (SP), hat in seiner Stadt ein Burkaverbot durchgesetzt, ohne Bund und Kanton Solothurn um Erlaubnis zu fragen. Es wird ihn aber auch niemand an der Durchsetzung hindern. Eine verschleierte Dame, die im Rathaus auftauchte, hat er vor einem Jahr bereits eigenhändig rausgeworfen.

Dies weil er vollverschleierte Damen für eine „potentielle Gefahr“ und für einen „Schrecken für die Bevölkerung“ hält (PI berichtete). Trotz vielen kritischen stimmen darf Banga weiterhin die Enthüllung des Gesichts in Grenchner öffentlichen Einrichtungen fordern, denn „es bestünden genug Möglichkeiten, auf Dienststellen und Schulen die Offenlegung des Gesichts zu verlangen, teilt der Kanton Solothurn mit.“




Friedrich-Ebert-Stiftung bietet Extremisten Forum

V.l.n.r.: Alexander Häusler, Mechthild Rawert, Raed Saleh, Dirk Stegemann, Roland Tremper.Nachdem die Rosa-Luxemburg-Stiftung der „Linken“ erst vor ein paar Tagen in die Schlagzeilen geriet, als sie alte und neue Kommunisten in einer Podiumsdiskussion darüber debattieren ließ, welche Maßnahmen die wohl effektivsten seien, um in Deutschland möglichst rasch wieder eine kommunistische Diktatur zu errichten, so legt die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) nun nach.

(Von Conny Axel Meier, BPE)

Am 26. Januar (ab 18 Uhr) veranstaltet die FES im Forum Berlin (Hiroshimastr. 17) einen Vortrag nebst anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Pro Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz – Kontra Rassismus und Ausgrenzung“. Thematisch ein guter Ansatz und kaum jemand, der dem auf den ersten Blick widersprechen mag. Wenn es tatsächlich nur darum ginge. Tut es aber nicht.

Entgegen dem erhobenen Anspruch „pro Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz“, lässt die Ankündigung auf der FES-Webseite zu der Veranstaltung wohl auf gezielte Propaganda für das genaue Gegenteil schließen: pro Meinungsdiktatur, Borniertheit und Intoleranz. Dort erklärt man explizit die wahre Absicht der Veranstaltung:

Auch in Berlin versucht sich die extreme Rechte in rechtspopulistischer Manier und mit Rekurs auf Meinungsfreiheit als Anwalt der vermeidlich von der demokratischen Politik Alleingelassenen mit Slogans gegen islamische „Überfremdung“, multikulturelle Gesellschaft und Integration zu profilieren. Nachdem im Sommer 2010 „Pro Deutschland“ seinen Bundesparteitag in Berlin abgehalten hat, mobilisieren rechte Gruppierungen, von freien Wählervereinigungen über Gruppen wie „Pax Europa“ und „Pro Berlin“ derzeit im Vorfeld der Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus 2011. Diesen Entwicklungen stellen sich eine starke Zivilgesellschaft und engagierte Akteure aus allen gesellschaftspolitischen Sparten entgegen. Um die Anstrengungen für ein Mehr an Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz, – in Berlin und anderswo – zu unterstützen, lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Debatte über aktuelle Herausforderungen und effektive Wege, Rassismus und Ausgrenzung klare Grenzen aufzuzeigen.

Neben der bodenlosen Unverschämtheit, eine anerkannte überparteiliche Menschenrechtsorganisation, die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA (BPE), der – nebenbei gesagt – auch zahlreiche SPD-Parteimitglieder und Gewerkschaftsmitglieder angehören, mit politischen Rechtsaußenparteien in einen Zusammenhang zu stellen, ist es vor allem der Blick auf die Liste der angekündigten Referenten, die einseitiger kaum ausgerichtet sein könnte und auf eine Kuschelveranstaltung gleichgesinnter Extremisten schließen lässt, deren Einsatz für „Demokratie und Toleranz“ doch Bedenken bezüglich der Glaubwürdigkeit aufwerfen lässt.

Für die Eröffnungsrede ist angekündigt:

Alexander Häusler, selbsternannter „Rechtsextremismusforscher“ auf der Besoldungsliste der FH Düsseldorf mit intensiven Verbindungen zur linksextremistischen Szene, insbesonders dem VVN-BDA, zu dem der baden-württembergische Landesverfassungsschutz in seinem Jahresbericht 2009 schreibt:

In den 1970er- und 1980er-Jahren bis zum Zusammenbruch der DDR war die VVN-BdA die bedeutendste und mitgliederstärkste Vorfeldorganisation der DKP. Heute versteht sich die VVN-BdA als „Bündnis im Bündnis“ einer breiten „antifaschistischen Bewegung“. Dies bedeutet faktisch die Öffnung gegenüber „linken“, insbesondere aber linksextremistischen Strömungen, darunter ausdrücklich auch gegenüber „autonomen Antifaschisten“. Die VVN-BdA gilt heute als eine linksextremistisch beeinflusste Organisation…

Augenscheinlich besteht der Lebensinhalt von Alexander Häusler aber hauptsächlich darin, über tatsächliche oder vermeintliche Querverbindungen von Mitgliedern von PRO Köln und deren diverser Ableger zu Rechtsextremisten „aufzuklären“. Den Rechtsextremismus im Migrantenmilieu (z.B. Aktivitäten der Grauen Wölfe) hat Häusler anscheinend noch nicht „erforscht“. Vorgesetzter Häuslers bei der FH Düsseldorf war bis 2008 Prof. Dr. Wolfgang Dreßen, Vorstand der vom Verfassungsschutz beobachteten Partei „DIE LINKE“ NRW. Inwieweit der Linksextremist Häusler, mit guten Kontakten zur gewaltbereiten „antifaschistischen“ Szene, qualifiziert ist, bei der FES über „Demokratie und Toleranz“ zu referieren, mag dem Beobachter anheimgestellt sein.

Als Teilnehmer der FES-Podiumsdiskussion sind unter der Moderation von Tagesspiegel-Redakteur Frank Jansen neben Häusler vorgesehen:

Mechthild Rawert, MdB, SPD, Unterstützerin des linksradikalen, gewaltbereiten Netzwerks „Rechtspopulismus stoppen“, die vor allem dadurch auffiel, dass sie im Hinblick auf die Wilders-Veranstaltung in Berlin am 2. Oktober 2010 öffentlich vorpreschte um zu verkünden, Wilders sei „nicht willkommen in Berlin. Für Rassismus und Rechtspopulismus sei in der Stadt kein Platz.“ Rawert wollte auch am gleichen Tag im Rathaus Schöneberg an der Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Stop the Wilders Show“ teilnehmen. Soviel zum Veranstaltungsthema „Toleranz“ und „Ausgrenzung“.

Raed Saleh, MdA Berlin, SPD, palästinensischer Abstammung. Raed Saleh fiel vor allem dadurch auf, dass er seinen Parteifreund Thilo Sarrazin öffentlich als Rassisten beschimpfte und als Kreisvorsitzender der SPD in Berlin-Spandau maßgeblich für einen Ausschluss des ehemaligen Berliner Finanzsenators aus der SPD eintritt.

Dirk Stegemann, Mitglied im oben genannten verfassungsfeindlichen VVN-BDA und Sprecher des Berliner linksextremistischen Netzwerks „Rechtspopulismus stoppen“, dessen illustre Unterstützerszene von DKP über SDAJ, ver.di bis hin zur „antifaschistischen revolutionären Aktion Berlin (ARAB)“ reicht. Mit technischer Unterstützung von ver.di und ca. 80 bierflaschenbewaffneten Anhängern „demonstrierte“ Stegemann erfolglos gegen die Veranstaltung von Geert Wilders am 2. Oktober 2010 im „Hotel Berlin“. Auch seine Drohungen gegen die Hotelbesitzer blieben wirkungslos. Auf der am gleichen Tag stattfindenden Diskussionsveranstaltung „Stop the Wilders Show“ im Schöneberger Rathaus erklärte Stegemann vor ca. 25 Getreuen, anscheinend ohne dass jemand widersprochen hätte, seinen Misserfolg damit, dass wohl das „internationale Finanzjudentum“ dahinterstecke, wie mir Augenzeugen glaubhaft noch am gleichen Abend versicherten. Damit spielte er anscheinend auf die vermeintliche Religionszugehörigkeit der schwedischen Hoteleigner an. Seitdem konzentriert sich Stegemann vor allem darauf, Treffpunkte und Veranstaltungsorte der neugegründeten Partei „Die Freiheit“ im Vorfeld ausfindig zu machen und die Vermieter der Räume mit dem Aufmarsch seiner Schergen zu bedrohen mit der Absicht, diese einzuschüchtern, um die Veranstalter „freiwillig“ wieder auszuladen. Dabei baut er auf Unterstützung bis in oberste Kreise der SPD hinein. Als der Vorsitzende der „Freiheit“, Renè Stadkewitz, daraufhin in einer impovisierten Pressekonferenz erklärte, diese Methoden erinnerten ihn doch sehr stark an die Vorgehensweise der SA, meinte Stegemann, er müsse Stadtkewitz deshalb anzeigen. Soviel zum Veranstaltungsthema „Toleranz“ und „Ausgrenzung“.

Roland Tremper, Bankkaufmann, langjähriger hauptberuflicher Gewewerkschaftsfunktionär, dzt. ver.di – Landesbezirksleiter Berlin-Brandenburg. Ursprünglich einmal eine Dienstleistungsgewerkschaft zur Vertretung der Arbeitnehmer, hat sich vor allem der ver.di-Bezirk Berlin-Brandenburg in letzter Zeit mehr zum technischen Hilfswerk für Antifanten entwickelt. Wo immer Demos „gegen Rechts“ bzw. alles was „Antifanten“ und Stegemanns Truppe dafür halten, anstehen, sind die plärrenden Lautsprecherwagen von ver.di mit „Verpflegungs-Bierkästen“ mittendrin. Wie die ver.di derlei Veruntreung der Mitgliedsbeiträge gegenüber ihren Mitgliedern erklärt (und ob sie es überhaupt tut) ist mir nicht bekannt.

Nachdem die Liste der Teilnehmer, wie gesehen, recht einseitig zusammengestellt ist, verheißt die Veranstaltung morgen kaum Spannung, da die Meinungen der Diskutanten anscheinend nur in Nuancen vom linksextremistischen Deutungsmonopol abweichen werden. Ein Angebot der BPE an die FES, einen Teilnehmer zu entsenden, um zu verhindern, dass alle nur im eigenen Saft schmoren, wurde zwar seitens der FES als erhalten bestätigt, aber nicht inhaltlich beantwortet, was für sich spricht. Kritische Stimmen könnten beim Thema „Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz“ ja nur als störend empfunden werden. Vorsitzender der FES ist im Übrigen derzeit der ehemalige Verteidigungsminister Peter Struck.

(Foto oben v.l.n.r.: Alexander Häusler, Mechthild Rawert, Raed Saleh, Dirk Stegemann, Roland Tremper)




„Partei Allahs“ übernimmt Macht im Libanon

MikatiZukünftig wird der von der radikal-islamischen Hisbollah (Partei Allahs) unterstützte Nadschib Mikati (Foto) den Libanon regieren. Trotz Massenprotesten der Hariri-Anhänger, die die Hisbollah für den Tod von Hariri Senior verantwortlich machen (PI berichtete), wurde Mikati im Parlament mit 68 von 120 Stimmen gewählt und mit der Regierungsbildung beauftragt. Seinen neuen Posten soll er bereits am Donnerstag antreten.

Demonstranten gegen die Hisbollah zündeten Autoreifen an und blockierten in Beirut eine Straße. Die Hisbollah wird direkt vom Regime im Iran gesteuert.

SpOn berichtet:

Hariris sunnitische Partei hat angekündigt, nicht in einer Regierung unter einem von der Hisbollah ins Amt gebrachten Ministerpräsidenten zu arbeiten. „Wir lehnen es ab, Befehle von der Hisbollah und ihren iranischen Führern zu empfangen“, sagte der Parlamentsabgeordnete Mustafa Allusch, der zur Hariri-Fraktion gehört.

Die von Hariri geführte Regierung war durch den Austritt der Hisbollah aus dem Bündnis auseinandergebrochen. Streitpunkt ist die von einem Uno-Tribunal vorbereitete Anklageerhebung wegen des Mordes an Rafik al-Hariri.

Eine letzte Hürde zum schiitischen Gottesstaat nach iranischem Vorbild ist für die Hisbollah die libanesische Verfassung, darum entschied man sich für die Unterstützung des sunnitischen Mikati:

Als Ministerpräsident darf im Libanon nur ein sunnitischer Muslim vereidigt werden. Der Präsident muss immer ein maronitischer Christ sein und der Parlamentspräsident ein Schiit. Präsident Suleiman hatte Hariri gebeten, als Übergangsregierungschef so lange im Amt zu bleiben, bis die Bildung einer neuen Regierung abgeschlossen ist.

Der 55-jährige Geschäftsmann Mikati war bereits 2005 Ministerpräsident des Libanon.




Schockierendes islamisches Bestattungsritual

Im September 2010 rief eine junge türkischstämmige Dame, die sich den Schutznamen „Aishe“ gab, bei der Telefon-Talkradiosendung „Domian“ des WDR an und erzählte, dass ihre Mutter vor fünf Monaten verstorben sei. Als einziges Kind musste sie das islamische Bestattungsritual durchführen, was normalerweise eine Aufgabe der Söhne sei. Die Vorgänge, die sich dabei mitten in Deutschland abspielten, sind schlicht und ergreifend unfassbar.

Aishe stellte zunächst klar, dass sie keine gläubige Muslimin sei, aber trotzdem gezwungen wurde, ihre Mutter gemäß der islamischen Prozedur auf die Beerdigung vorzubereiten. Zunächst sei der Leichnam ihrer Mutter auf einer großen Silberliege in einen ausgebauten Waschraum eines Kellers in einem normalen Wohnhaus getragen worden. Eine arabische Frau habe aus dem Koran vorgelesen. Aishe musste sich gelbe Gummistiefel anziehen und eine weiße Plastikschürze „wie beim Schlachter“ umbinden. Anschließend habe sie ihre Mutter alleine aus dem Leichentuch herausnehmen müssen. Die Araberin sei währenddessen bei ihrer Koranlesung „wie in einer Matrix“ völlig ergriffen gewesen. Mit einem Duschkopf habe Aishe dann die Haare, das Gesicht und den Intimbereich ihrer toten Mutter waschen müssen. Die Araberin half ihr dann, ihre Mutter umzudrehen, und dann habe sie auch noch den Pobereich reinigen müssen. Diese ganze Prozedur dauerte eineinhalb Stunden.

Damit aber nicht genug. In dem Raum hätten Leinentücher gelegen, mit einer Zange obendrauf. Aishe habe jeweils sieben dieser Leinentücher in die Vagina und den Po ihrer Mutter stopfen müssen. In ihre Ohren und in ihre Nase Watte. Dies alles habe den Sinn, dass ihre Mutter „rein ins Paradies“ komme.

Dann habe sie ihre tote Mutter abtrocknen, auf eine andere Silberliege legen und in ein Leintuch wickeln müssen. Aishe sagt, dass dies alles ein „übliches islamisches Ritual“ sei. Ihr sei angedroht worden, dass man ihr „alle Knochen brechen“ würde, sie einsperre oder für immer in die Türkei schicke, wenn sie dies nicht vollziehen würde. Aishe wollte nach diesem schockierenden Erlebnis mit ihrer strenggläubigen Familie nichts mehr zu tun haben und sei abgetaucht. Kein Wunder, dass sie von post-traumatischen Störungen berichtet und heute noch unter diesen Erlebnissen leide.

Das Video zur Domian-Sendung:

(Michael Stürzenberger)




Weiße Kinder Minderheit in Birmingham

Schule BirminghamIn den britischen Städten Birmingham und Leicester gibt es wegen der Massenzuwanderung offiziell mehr farbige Kinder als weiße, wie eine aktuelle Studie belegt. Über 50 Prozent der unter 16-Jährigen sind schwarz, „Asiaten“ (britisch Neusprech für Personen aus muslimischen Ländern) oder stammen aus „anderen ethnischen Gruppen“ (Beispiel Foto).

In den Schulen werden verschiedene nicht-einheimische Sprachen gesprochen. Noch vor fünf Jahren war die Mehrheit der Kinder weiß. Prognosen für die nächsten Jahre sagen einen weiteren Anstieg der Kinder aus Einwandererfamilien voraus. Birmingham ist die zweitgrößte Stadt Großbritanniens, eines einstigen europäischen Empire.

(Spürnase: Hausener Bub)




Parlaments-Erweiterungsbau kostet 200 Mio Euro

Unverantwortlicherweise wird immer wieder behauptet, Deutschland sei pleite. Oder wahlweise: Deutschland sei pleite UND finanziere mit neuen Schulden z.B. EU-Heranführungshilfen für die Türkei, während für Deutschland trotz kaputter Infrastruktur nix übrig bleibe. Umso erfreulicher, wenn man dann zeigen kann, dass doch noch ein paar Millionen für wichtige Projekte in Deutschland „investiert“ werden können.

So sollte man sich dann demütigst und dankbar mitfreuen, wenn sich unser Parlament für die harte Arbeit mit einem Erweiterungsbau für 200 Mio Euro etwas belohnt. Sehr apart auch der Hinweis auf die gestiegenen Mitarbeiterpauschalen, die alle Abgeordneten aus Steuergeldern erhalten. Das ist doch mal soziale Teilhabe.

(Spürnase: Roland / Foto: Marie-Elisabeth-Lüders-Haus in Berlin)




Brief an Merkel: Ich möchte Ausländer werden!

Detlef Alsbach aus Köln möchte Türke werdenSehr geehrte Frau Dr. Angela Merkel, ich bitte um Ihre Hilfe, die Sie mir hoffentlich nicht versagen werden. Ich möchte Ausländer werden! Und zwar ein klassischer Ausländer. Hier in Deutschland kommt niemand auf die Idee, einen Schweizer oder Luxemburger oder einen Briten als Ausländer zu bezeichnen, nein, ich meine einen klassischen Ausländer wie z.B. einen Türken, Iraker, Iraner, Tunesier oder Marokkaner. Araber und Afrikaner müssten noch aufgezählt werden, aber da wäre dann die Liste zu lang. Ich möchte Türke werden. Mehr auf Achgut…

(Spürnase: Humphrey)