„Mein Muslim, dein Muslim – wie das Bild vom Islam in der Öffentlichkeit entworfen wird“ – Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe „Streitraum“ an der Berliner Schaubühne.

Kapitän: Sabine Schiffer mit ihrem „Institut für Medienverantwortung“
Steuerfrau: Carolin Emcke, investigative Journalistin
Leichtmatrosin: Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin mit Zahlenschwäche
Schiffsjunge: Prof. Dr. Rainer Geißler, Soziologe von der Uni Siegen
Passagiere: ca. 300 Zuhörer, zumeist aus der Westberliner Kulturschickeria.

Vorspiel: Schwere Schlagseite

Verwunderlich war vor Beginn gleich zweierlei: zunächst einmal die symbolträchtige Einrahmung des Podiums durch Dutzende überdimensionierter Kopfkissen, die sich als Kulissen des gerade in der Schaubühne laufenden Theaterstücks „Lulu – die Nuttenrepublik“ entpuppten, dann natürlich die extrem einseitige Besetzung des Podiums – 100% Islamlobby, einschließlich Moderatorin Carolin Emcke (ihr ZEIT-Artikel „Liberaler Rassismus“ vom 25.2.2010 ).

Die nahm möglichen Einwänden vorab gleich den Wind aus den Segeln: die Bezeichnung „Streitraum“ für ihre Diskussionsreihe sei eigentlich ein Etikettenschwindel, denn „es geht uns nicht um die Inszenierung von Konflikten, sondern um eine sachliche Erörterung von Themen, die uns bewegen“.

Als „lockerer Einstieg“ prasselte nun eine Reihe von Fragen auf das Publikum nieder:

„Was meinen Sie, wie viele Muslime leben in Deutschland?“
„Eine Million“, schallte es zurück. „Acht Millionen, drei Millionen…“
„Es sind genau 4,6 Millionen“, klärte Emcke auf. „Ist nicht schlimm, ich wusste es auch nicht. Und wie viele der muslimischen Frauen tragen ein Kopftuch? Hat keiner eine Idee? Ist nicht schlimm, es sind 28%. Und nimmt diese Zahl in der zweiten Generation ab oder zu? Sie nimmt signifikant ab!“

1. Akt: Positive Konstrukte statt negativer Realität

Auftritt Naika Foroutan, iranischstämmige Vorzeigemuslima und selbsternannte Anti-Sarrazin-Aufklärerin: Sie sammele auf der Homepage ihres Projekts „Heymat“ alle möglichen Studien über Muslime in Europa, 90 seien es bisher, erst seit dem Integrationsgipfel 2006 seien Schlagworte wie „Parallelgesellschaft“, „Zwangsehen“ oder „Ehrenmorde“ aufgekommen, als Untersuchungsgegenstände dieser Studien.

Damit klang eines der Leitmotive der Veranstaltung an, das von jedem der Teilnehmer auf seine spezifische Weise variiert werden sollte: all die hässlichen Dinge, die man den Muslimen bzw. dem Islam so nachsagt, sind für sie „Konstrukte“ von Studien, Medien oder Politikern. Will man das Bild vom Islam positiver und integrationsfördernder gestalten, braucht man eben positivere Konstrukte. Die äußere Realität – der Vormarsch des radikalen und gewalttätigen Islams in vielen Teilen der Welt, Attentate und Selbstmordanschläge, die muslimische Massenzuwanderung nach Westeuropa – spielte weder in der mentalen Parallelwelt der vier Podiumsteilnehmer noch – wie sich später zeigen sollte – für das ebenfalls sehr spezielle Publikum irgendeine Rolle.

Auftritt Geißler: „Das Islam-Bild in unseren Köpfen wird maßgeblich von Medienbildern geprägt.“
Auch hier: Die keineswegs immer positiven Erfahrungen der Bevölkerung im alltäglichen Zusammenleben mit Muslimen spielen keine Rolle. Wieso? Meine These: weil die Diskutanten das Alltagsleben der Bevölkerung weder kennen noch kennen lernen wollen.

Auftritt Sabine Schiffer, nachdem sie von Emcke die folgende Frage gestellt bekam: „Mit welchen Methoden untersucht Ihr Institut für Medienverantwortung die Berichterstattung der Medien über den Islam?“ Die Medien würden lügen, erläuterte Schiffer, durch ihre Auswahl an Fakten oder durch eine unnötige Dramatisierung von Begriffen. „Wir haben festgestellt, dass Artikel über Probleme oft mit Fotos von Kopftuchfrauen illustriert werden, während man etwa bei Berichten über positive Entwicklungen gern Muslimas ohne Kopftuch zeigt.“
Diese Frau muss man live erleben! Wie sie es schafft, wortreich und mit Dauerlächeln über eine Frage hinwegzugehen, auszuweichen, wegzuglitschen, das ist schon eine Klasse für sich! Eindeutig die routinierteste Schauspielerin in der Runde!

Der Soziologe sekundierte: Laut einer Umfrage würde eine Mehrheit der Bevölkerung beim Stichwort Islam an „Benachteiligung der Frau“, „Fanatismus“ oder „Gewaltbereitschaft“ denken. Seine eigene Studie habe ergeben, dass drei Viertel der untersuchten BILD- und SPIEGEL-Artikel negativ berichten würden, so entstünden zwei stereotype Zerrbilder, nämlich das des gewalttätigen jungen Mannes und das der entrechteten Kopftuchfrau. Als Beleg führte Geißler SPIEGEL-Titelbilder vor, die sich auf das Attentat auf die pakistanische Regierungschefin Benazir Bhutto, auf die Sauerland-Bomber, den Karikaturen-Streit und das Kopftuch-Urteil des Bundesverfassungsgerichts bezogen.

Ja, hat sich denn der SPIEGEL all die Attentate von Al-Kaida, die dramatische Destabilisierung der Atommacht Pakistan oder die Versuche islamistischer Kreise, das Grundgesetz auszuhöhlen, nur ausgedacht? Oder genügen die Medien einfach ihrer selbstverständlichen Berichtspflicht über die Realität? Aber so kommt man jemandem nicht bei, für den Realität nur ein „Konstrukt“ ist. Maßgeblich ist nicht, ob etwas „wahr“ oder „real“ ist, sondern, so der Soziologe in dankenswerter Offenheit: „Muslime fühlen sich durch diese Berichterstattung ausgegrenzt, daher ist sie eindeutig integrationshemmend.“

2. Akt: ICH und die ANDEREN

„Ich als Journalistin“, plusterte sich Moderatorin Emcke auf „weiß ja nun, wie in Nachrichtenredaktionen gedacht wird. Dort ist die Meinung sehr verbreitet, dass es gerade Aufgabe der Medien sei, vorrangig über Missstände zu berichten und nicht über das, was gut läuft. So wird es ja eigentlich auch gegenüber der katholischen Kirche bei den Berichten über die Missbrauchsfälle praktiziert. Ein weiteres Argument in den Nachrichtenredaktionen lautet: Den Leser dort abholen, wo er steht, wir müssen die Ängste der Bevölkerung ernstnehmen.“

Über andere Gruppen werde ausgewogener berichtet als über die Muslime, widersprach Geißler. In den Redaktionen werde nach der zynischen Formel verfahren: Only good news is bad news. „Aber gilt das nicht für alle Gruppen?“, hakte Emcke nach. Schiffer griff ein: Wieso werde zum Beispiel im Zusammenhang mit Muslimen immer ganz groß von „Razzien“ berichtet, wenn bei diesen Razzien gar nichts gefunden werde? Dieses entlastende Moment werde dann jedoch unterschlagen. Unser negatives Islambild sei schon 30 Jahre alt und maßgeblich von der Islamischen Revolution im Iran und dem Roman „Nicht ohne meine Tochter“ geprägt. Der 11. September habe gar keine qualitative Veränderung in der Berichterstattung gebracht, es werde nur sehr viel mehr berichtet, eine Medienmaschinerie sei da im Gange, die sich aus sich selbst heraus speise.

Das habe auch mit der veränderten Selbstwahrnehmung der Deutschen und dem fortwährenden Gegensatzpaar ICH – der ANDERE zu tun, ergänzte Foroutan. Früher hätten sich die Deutschen für sauber, ordentlich und pünktlich gehalten und die Türken demgegenüber für schmutzig, unordentlich und chaotisch. Heute hingegen gerierten sich die Deutschen als „aufgeklärt“. Die Stereotypen hätten also gewechselt, aber der Gegensatz ICH – der ANDERE sei geblieben. In den Printmedien arbeiteten nur drei Prozent Migranten, obwohl es nach ihrem Bevölkerungsanteil 20 Prozent sein müssten, dann würde sich auch die Berichterstattung über den Islam ändern.

Die Sozialwissenschaftlerin steht mit Zahlen und Statistiken auf Kriegsfuß, das ist ja mittlerweile allgemein bekannt. Geht es um die muslimische Masseneinwanderung, behauptet sie, es gebe nur drei Prozent Muslime in Deutschland. Fordert sie hingegen „Teilhabe“, kann der muslimische Bevölkerungsanteil überhaupt nicht hoch genug sein. Und hatte sie bei der TV-Diskussion über Sarrazin noch von 27 Prozent türkischen Abiturienten gesprochen, erzählte sie nun auf dem Podium, in NRW machten 30 Prozent der Muslime Abitur und erzielten geradezu unglaubliche Bildungserfolge – was aber machten die Zeitungen daraus: „Ein Drittel aller Muslime sind Hartz 4-Empfänger!“

3. Akt: „Pressekodex 12.1“

„Trotzdem bleibt mir als Journalistin eine Frage“, würgte Emcke die Zahlenjongleuse ab. „Wann müssen wir die Differenz der Anderen anerkennen, wenn wir ihnen mit Respekt begegnen wollen, und wann müssen wir über die Differenz hinweggehen, wenn wir ihnen mit Respekt begegnen wollen?“

Spätestens hier wurde offenbar, dass aus der im Gegensatz zur verbiesterten Foroutan noch jung und frisch wirkenden Carolin Emcke niemals eine WIRKLICH kritische Journalistin werden kann. Dazu ist sie zu stark infiziert von Sprache und Denken der Political Correctness, hat sich dieser freiwillig und ohne erkennbare Not unterworfen. Hinter all der gespielten Lockerheit und Forschheit schimmerte bei jedem ihrer Wortbeiträge die Angst hindurch, etwas „Falsches“ zu sagen, was Muslime oder deren Lobbyisten missverstehen könnten. Daher dieses bis zur Unkenntlichkeit verbrämte und verklausulierte Orwell’sche Neusprech. Ach Carolin, in der DDR hättest Du bestimmt Karriere gemacht, in diesem Leben aber dürfte es für Dich schwierig werden, Dich noch einmal aus dem Gestrüpp der kreativitätstötenden Denk- und Sprechverbote zu befreien. In normalem Deutsch, das sie und ihresgleichen verachten, wahrscheinlich weil es zu nahe am „Volk“ ist und daher unter NS-Verdacht steht, sollte Emckes Frage wohl lauten: Wie weit darf die Kritik an Muslimen gehen?

Als Erste antwortete Schiffer und verwies auf den „Pressekodex 12.1“, wo es um den Begriff Relevanz gehe: „Etwas ist passiert, der Täter war ein Jude oder ein Ossi – aber ist das relevant?“
„Woran machen Sie Relevanz fest?“, fragte Emcke.
Schiffer faselte von „Gruppenzuweisungen“ und Kontext-Abhängigkeiten und landete plötzlich beim Karikaturenstreit. Die Mohammed-Karikaturen seien eben keine Satire gewesen, denn zur Satire gehöre immer der Selbstbezug. „Doch diese Karikaturen hatten nichts mit uns zu tun, sondern richteten sich gegen eine andere Community.“
„Aber dann dürfte Harald Schmidt ja gar keine Witze mehr machen“, rutschte es Emcke heraus, die mit der nächsten Frage an Foroutan ihren ganzen Mut zusammennahm: „Wie sähe eine berechtigte Islamkritik aus?“
Die Heitmeyer-Studie habe ergeben, lautete die verblüffende Antwort, dass die größte Kritik am Islam von den Muslimen selbst geübt werde. „Die Selbstkritik in der islamischen Welt ist sehr, sehr groß, und das ist auch messbar!“
Emcke schien mit dieser Antwort nicht ganz zufrieden: „In Berlin gibt es ein schwules Überfalltelefon, das massiv kritisiert wurde, weil es bei manchen Übergriffen gegen Homosexuelle darauf hinwies, dass die Täter arabisch ausgesehen oder möglicherweise einen muslimischen Hintergrund gehabt hätten – gehört so etwas zu Berichterstattung?“

Schiffer verwies erneut auf „Pressekodex 12.1“ und empfahl, die Gruppenzugehörigkeit wegzulassen, weil es sonst einen Zusammenhang suggeriere, der nicht gegeben sei. „Pressekodex 12.1 sagt aber auch“, widersprach überraschend der Soziologe, dass die Gruppenzugehörigkeit genannt werden soll, wenn solche Überfälle von einer bestimmten Gruppe sehr häufig begangen werden.“

Bevor sich im „Streitraum“ der Schaubühne so etwas wie ein winziger Dissens ausbreiten konnte, beschwichtigte Emcke wieder: „Ich habe das nur gefragt, um klarzumachen, wie kompliziert diese Fragen sind. Ich würde auch durchaus sagen, dass es bei der Berichterstattung über den 11. September eine Relevanz hatte, den Hintergrund zu untersuchen. Da stecken nicht immer nur rassistische Strategien dahinter.“

Was für eine bahnbrechende Erkenntnis: Es war nicht rassistisch, über den islamistischen Hintergrund der Attentäter vom 11. September zu berichten. Danke, Carolin, Tausende Journalisten in aller Welt dürfen sich von dem schwerwiegenden Vorwurf des Rassismus entlastet fühlen!

4. Akt: Die Banker sind schuld

Wie aus Angst vor der eigenen Courage nannte Emcke nun das Reizwort „Islamophobie“, eine Vorlage, die Foroutan dankbar aufgriff: Prof. Heitmeyer von der Uni Bielefeld habe bei seinen Untersuchungen zur „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ (PI berichtete) festgestellt, dass islamophobe Tendenzen immer mehr zunähmen und das nicht nur bei Ungebildeten, sondern in der Mittelschicht. Dabei gelte die Regel: je weniger Kontakt zu Muslimen, desto islamophober. Ursache seien natürlich die Finanz- und Wirtschaftskrise und die damit verbundenen Abstiegsängste der Mittelschicht. Hier versage auch die Politik. So habe Innenminister de Maizière zwar die Brandanschläge auf Berliner Moscheen verurteilt, aber gleich hinzugefügt, es gebe auch viel Gewalttätigkeit unter Muslimen.

Soziologe Geißler lobte hingegen den früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet (CDU), der immer die Erfolge der Migranten herausgestellt habe. Das wäre in der jetzigen Wirtschaftskrise, gab Schiffer zu bedenken, vielleicht sogar kontraproduktiv, wenn man die vielen erfolgreichen Migranten hervorheben würde, „85 Prozent sind es, glaube ich“.

„Liegt denn ein Teil der Probleme auch in der schlechten Kommunikation der Muslime selbst?“, fragte Emcke.
„Auf Aktion folgt Reaktion“, entgegnete Foroutan.
Die Antiposition Muslime – Deutsche müsse endlich aufgebrochen werden, die Ersteren müssten endlich als selbstverständliche Akteure in Deutschland ernstgenommen werden. Probleme seien als schichtspezifische oder genderspezifische Probleme anzugehen.

5. Akt: Der kleine Moritz ist schuld

Eigentlich sollte Schiffer noch über den Einfluss des Internets (soll wohl heißen: der islamkrischen Blogs) auf das Islambild referieren, doch dafür reichte die Zeit nicht. Stattdessen durfte das Publikum Fragen stellen.

Eine angebliche Lehrerin aus Kreuzberg mit weinerlicher Stimme: „Man hat festgestellt, dass die Gewaltbereitschaft muslimischer Jungen stark sinkt, wenn sie schon als Sechsjährige zu den Kindergeburtstagen ihrer deutschen Spielkameraden eingeladen wurden. Aber leider erlebe ich, dass viele Kreuzberger Eltern Muslime als eine Bedrohung für die Bildung ihrer Kinder ansehen.“
Darauf Foroutan: „Pfeiffer hat ja in seiner Studie festgestellt, wenn Mehmet mit Moritz im Sandkasten spielt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mehmet gewalttätig wird, viel geringer. Nun haben aber in Frankfurt am Main bereits 72 Prozent aller Kinder einen Migrationshintergrund. Also müsste man den Satz von Pfeiffer entsprechend umformulieren: Wenn Mehmet mit Ali im Sandkasten spielt… – Ja, Deutschland wird vielfältiger!“
Emcke: „Ach so, ich dachte, die Pointe wäre: Wenn Mehmet mit Moritz im Sandkasten spielt, wird Moritz später nicht gewalttätig…“

In die allgemeine Harmonieduseligkeit platzte die einzige kritische Frage einer Zuhörerin, die ein bezeichnendes Licht auf Schiffers „Institut für Medienverantwortung“ warf: Sie habe im Blog Hagalil von einem Briefwechsel zwischen einer Ramona Ambs und Schiffer gelesen. Schiffer habe in einem Artikel vom 31.8.2010 folgendes geschrieben:

Jedoch sind es in der Tat inzwischen nicht wenige jüdische Organisationen, die dem gezielt gelegten Missverständnis aufgesessen sind, dass sie mit der Verbreitung des antiislamischen Rassismus im Sinne Israels handeln würden. So mischen sich zunehmend Israel-Fahnen selbsternannter „Israel-Freunde“ mit antiislamischen Hetzkampagnen, deren Argumentationen aus den Hochzeiten des Antisemitismus eigentlich bekannt sein müssten…

Nicht wenige jüdische Organisationen verbreiten antiislamischen Rassismus? Da musste Ramona Ambs nachfragen. Die Antwort von Schiffer kam noch am selben Tag und war von entwaffnender Ehrlichkeit: „Ehrlich gesagt, kann ich gar nicht belegen, ob die Richtung, die ich dem Wirken des antiislamischen Spins gebe, so stimmt – aber da ich ja viel von Muslimen rezipiert werde, habe ich das einfach – strategisch – so beschlossen.“

„Wenn Sie diffamierende Behauptungen, die Sie nicht belegen können, einfach strategisch beschließen“, folgerte die Fragestellerin, „darf ich dann als Motto für Ihr kleines Privatinstitut formulieren: Forschung on demand – ich schreibe das, wofür mich meine Auftraggeber bezahlen?“

Au weia! Das war eine ebenso anspruchsvolle wie boshafte Frage. Erstmals ging so etwas wie ein irritiertes Raunen durchs Publikum, und auch Emcke machte kein glückliches Gesicht, schien ihr doch plötzlich zu schwanen, wen sie da in ihren „Streitraum“ geladen hatte. Doch Schiffer ließ auch diesen Angriff an sich abperlen, bedankte sich strahlend für die Frage, bestätigte die Richtigkeit des Zitats, erklärte, sie habe damit jüdische Organisationen vor einer weiteren Eskalation „schützen“ wollen und ließ sich abschließend lang und breit über „Zionisten“ in den USA und anderswo aus, ohne dass sich irgendjemand daran störte.

Für den Schiffer’schen Antisemitismus war dieses Publikum längst viel zu abgestumpft. „Islamhass“ heißt der neue Auslöser für das übliche Pawlow’sche Betroffenheitsgetue, und wenn Schiffer diesen Leuten erklärt hätte, dass die neuen Nazis in Israel wohnen, hätte es wahrscheinlich zustimmende „Nazis raus!“-Sprechchöre gegeben.

Wie es auch spontanen Beifall für die nächste Frage eines jungen Antifa-Kämpfers gab: „Sind Sie auch der Meinung, dass unsere Regierung durch die ständige Ausgabe von Terrordrohungen Angst schüren und das Feindbild Islam aufrechterhalten will?“

Da aber war es mit meiner Aufmerksamkeit endgültig geschehen. Ich musste an die frische Luft, und zwei Minuten später war die Veranstaltung sowieso zu Ende.

Nachbetrachtung: Es ist doch schlimm!

„War ja grausam!“, meinten die Mitglieder meiner Bezugsgruppe hinterher beim Kaffee. „Nur die Moderatorin hat ein bisschen dagegen gehalten.“

Naja, Schiffer ist ein grienender Teflon-Panzer und Neusprech-Roboter, Geißler ein unverbesserlicher Alt-68er-Gutmensch, der in ein paar Jahren und nach ein paar weiteren „Studien“ über „Islamophobie“ in Rente gehen wird, Foroutan eine fanatische Ideologin der „neuen Deutschen“, nach dem Motto: „Jetzt sind wir schon 20 Prozent, und bald sind wir sogar 70 Prozent, ätsch, und ihr könnt nichts dagegen tun!“

Emcke war die einzige in dieser Runde, die sich noch einige wenige nachvollziehbare Regungen erhalten hat: ihr kindlicher Geltungsdrang („Ich als Journalistin“) und Reste von Auflehnung gegen den selbstgewählten PC-Käfig machten sie menschlich. Hoffnung für sie kann man dennoch nicht haben. Sie war Kriegsreporterin, kennt die Welt, kann gut schreiben, ist intelligent – und trotzdem schleimt sie sich an die Islamlobby ran. Das ist nicht zu verstehen. Und auch ihre nächste Veranstaltung im „Streitraum“ verheißt nichts Gutes: „Muslime und Homosexualität – oder die doppelte Diskriminierung“. Ich wette einen Kasten Bier, dass es bei dieser Veranstaltung NICHT um die verbreitete muslimische Homophobie in Deutschland gehen wird (wenn doch, dann nur in pc-verträglichen Minidosen), sondern um die „Diskriminierung durch die deutsche Mehrheitsgesellschaft“ – stimmts, Carolin?

Ein paar Fragen blieben ungestellt: Ist es nicht so, dass die Mehrheit der in Deutschland lebenden Muslime sich gar nicht über deutsche Medien, sondern vielmehr über HÜRRIYET oder AL-JAZEERA informiert? Und ist das Bild, das die muslimischen Medien von Deutschland und den Deutschen zeichnen, der Integration förderlich? Diese Frage würde mich brennend interessieren, aber die untersucht keines der zahlreichen Institute, die davon leben, immer neue Studien über „Diskriminierung“ und „islamfeindlichen Rassismus“ auf den Markt zu werfen. Denn die Antworten darauf könnten unangenehm sein und dazu führen, dass die von der Islamlobby entmündigten Muslime in Deutschland ihre eigenen „Bilder in den Köpfen“, ihre eigenen Stereotype und Vorurteile hinterfragen und sich der eigenen Verantwortung für ihre Integration in die deutsche Gesellschaft stellen müssten. Und das würde große Teile der Integrationsindustrie schlicht arbeitslos machen.

Nein, Foroutan, Schiffer und Emcke betreiben eine systematische Umwertung der Begriffe, zwecks Konstruktion ihrer „schönen neuen Welt“ und im Dienste der Islamisierung Westeuropas: „Aufklärung“, behaupten sie rotzfrech, sei zu einem reaktionären Kampfbegriff der Islamfeinde geworden, mit „Migranten“ sind immer nur die Muslime gemeint (außer den wirklich kritischen Muslimen und Musliminnen, die werden zum Dank für ihren Mut noch als „Hetzer“ diffamiert), und mit ihrem Projekt „Heymat“ ist Foroutan intensiv bemüht, die Begriffe „Deutschland“ und „Deutsche“ von ihren traditionellen Inhalten zu befreien und mit neuen, muslimischen zu füllen.

„Ist nicht schlimm!“ – Doch, Carolin, es ist schlimm, dass Du glaubst, man dürfe sich in „Streiträumen“ nicht streiten. Es ist schlimm, dass die Islamlobby in Deutschland mit lautem Getöse vor „Islamophobie“ warnt, während in Ägypten die Kopten massakriert, in vielen islamischen Ländern „Ungläubige“ verfolgt, in manchen Berliner Bezirken Juden, Homosexuelle und ganz normale nichtmuslimische Jugendliche berechtigte Angst haben, von sich auf den Islam berufenden Macho-Gangs überfallen zu werden.

Und deshalb ist es auch schlimm, wenn das Geisterschiff in dem Nebel stochert, den es vorher selbst produziert hat. Denn dieses Geisterschiff erhebt den maßlosen und durch nichts gerechtfertigten Anspruch, für uns alle den Kurs zu bestimmen.

(Bärchen / PI-Berlin)

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30 KOMMENTARE

  1. Meine Heldin ist die Zuhörerin, die es wagte gegen den Stachel dieses antisemetischen Gutmenschzores zu löcken!

    Gut gemacht!!

    PS: Wo ist eigentlich die PI-Artikelkategorie „Gewalt gegen Schwule“ hin?

  2. Sorry für OT im ersten beitrag, aber es brennt mir unter den Nägeln…Der generalangriff auf die letzten intakten deutschen Familien wurde eingeläutet:

    (Auszüge)

    FRAUENFÖRDERUNG – DER ERSTE BERICHT ZUR GLEICHSTELLUNG LÄSST AN DEUTLICHKEIT KAUM ZU WÜNSCHEN ÜBRIG.
    FRANKFURT A. M. In Deutschland gibt es noch immer keine echte Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesfamilienministerium beauftragte Sachverständigenkommission in ihrem Gutachten, das gestern in Berlin vorgestellt wurde.
    (………….)Ehegattensplitting: Einerseits haben viele junge Frauen inzwischen eine bessere schulische Ausbildung als Männer. Anderseits gibt es gerade für verheiratete Frauen noch immer starke Anreize, allenfalls einen kleinen Job zu übernehmen: Das Ehegattensplitting zum Beispiel begünstigt Ehepaare mit einem Hauptverdiener. Hinzu kommt, dass Ehefrauen beitragsfrei in der Krankenkasse ihres Ehemanns mitversichert werden können, wenn sie weniger verdienen. Als dritter Anreiz, möglichst wenig zu arbeiten, werden auch noch Minijobs vom Staat subventioniert.

    Solche Vergünstigungen sollten zurückgefahren werden. Eine beitragsfreie Krankenversicherung sollte es nur für Menschen geben, die sich um Kinder kümmern oder Angehörige pflegen, erläutert die Politologin Ute Klammer von der Universität Duisburg-Essen. Die Politik solle zudem die Vorteile durch das Ehegattensplitting deutlich verringern. Langfristig sollte auf die „in Europa weit verbreitete Individualbesteuerung umgestellt werden“, heißt es in dem Bericht. Das bedeutet, dass jeder sein Einkommen versteuert. Steuervorteile könne man auf Grundfreibeträge begrenzen, meint Klammer. (…….)

    Klare Ansage: Wir Zeihen den Familien noch mehr Geld aus der Tasche (wird wohl zur Fianzierung des Hartz IV für Ausländer benötigt), zwingen somit die bislang kinderbetreuuende nicht oder in teilzeit beschäftigte Frau zur Arebit, weil nach Wegfall des Ehegattensplittings das Geld bei vielen endgültig nicht mehr reichen wird, erzwingen damit die staatliche Betreuung der Kinder und erziehen sie nach unserem Weltbild.

    Wenn das durchkommt, dann kommt unser Ende schneller als man glaubt.

    Artikel im Ganzen:

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0126/tagesthema/0007/index.html

  3. Leider sind der größte Teil dieser ca. 300 Besucher genau jene linken Gutmenschen, die schon heute oder zukünftig unsere Kinder in Schulen, Unis, Kindergärten usw… „pro Islam“ indoktrinieren. Bedauerlicherweise sind „Schiffer und Co.“ bei diesem Abend wieder einmal ihrem Ziel von der Vernichtung der Demokratie und Freiheit sowie aller Christlich/Jüdischen Werte, näher gekommen.
    Deutschland schafft sich ab….Gute Nacht!

  4. Klasse Bericht – solche Texte dürfte es ruhig öfter auf PI geben. Man könnte glauben, man sei dabei gewesen.

    Und dann diese treffenden Charakterisierung der „Besatzung“. Glitschiger Teflonpanzer, das passt wie die Faust aufs Auge zu der dauergrinsenden und schamlosen S.Schiffer. Der Frau ist wirklich nichts peinlich.

    Über den Schiffsjungen Geißler und die Soziologin mit Rechenschwäche („28% ist das ein Drittel oder ist das kein Drittel?“) Forutan braucht man ohnehin kein Wort zu verlieren.

    Schade um die Emcke, aber wer sich als Lesbe an die Islamlobby ranschmeißt – ohne Not, wie der Autor zu Recht schreibt – einzig, um sich von seiner „spießigen“, „leider“ noch mehrheitlich deutschen Umgebung abzusetzen und sich selber für fortschrittlich und einzigartig halten zu können, der hat den Schuss echt noch nicht gehört.

    Und das Publikum, ja das Publikum ist das eigentliche Ärgernis. Die lassen sich ihr Theatervergnügen („Nuttenrepublik“) von den vielen kleinen Steuerkartoffeln ohne rot zu werden subventionieren, bloß um diese hinterher verachten zu können. Es ist nur ein schwacher Trost, dass ihre Hätschelkinder nach vollzogener Islamisierung nicht daran denken werden, der dekadenten Rotweinfraktion weiterhin ihre Realiätsfluchten zu finanzieren.

  5. „Geisterschiff“? Bei so wenig Geist (=Verstand) unter den Diskutanten und -onkels? Also, ich fände als Überschrift „Das Narrenschiff“ angemessener…

  6. Ach, das waren alles Kissen auf der Bühne???
    ich dachte , das wären sandsäcke, hat der krieg schon begonen??

    (Ironie aus)

  7. #10 melli39ibk (26. Jan 2011 21:56)
    Ach, das waren alles Kissen auf der Bühne???
    ich dachte , das wären sandsäcke, hat der krieg schon begonen??

    (Ironie aus)
    =========
    Da ist Heroin aus Afganistan drin, das verticken die anschliessend für den Kampf gegen rechts.

  8. Danke für den sehr informativen, plastischen Bericht. Auch ich hatte das Gefühl, dabei zu sein.

  9. #1 mia.nichtegal (26. Jan 2011 20:40)

    OT:
    Bundesgerichtshof – Schöffen müssen Deutsch können.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article12352503/Bundesgerichtshof-Schoeffen-muessen-Deutsch-koennen.html

    Wusste ich’s doch ! Wieder die neue kastrierte Kommentarfunktion bei WOL !
    Alles von Anfang an unter Moderation, Unterdrückung der Missfallenskundgebung.
    Ausserdem : vor 4 Stunden aufgemacht und schon geschlossen.
    Die Kämpfer für den Untergang des Abendlands sind voll am Werk.

  10. Zur Medienberichterstattung:

    Nun, wenn Korangläubige im Fernsehen Berichte von Attentaten sehen so sehen sie dies ihrem Buch nach als vollzogene Wundertaten ihres Allah.

    Etwa
    Sure 9, Vers 111
    Sure 8, Vers 18

    Eine schlechte Nachricht wäre etwa eine von einem davongelaufenem Attentäter.

    Etwa
    Sure 8 Verse 16 und 17

    ———————————————–

    Und wenn sie so nicht glauben, sind sie keine Muslime.

  11. „Die Selbstkritik in der islamischen Welt ist sehr, sehr groß, und das ist auch messbar!“

    Lacher des Tages!!!

  12. #16 Cherub Ahaoel (26. Jan 2011 23:02)

    Danke Cherub, nicht mehr so verschwurbelt, kürzer.

    Thx!

  13. Auch ich bedanke mich für diesen Bericht.

    Sehr aufschlussreich, wie Leute wie die Schiffer oder die Forudings die mangelnde „Teilhabe“ und den mangelnden „Respekt“ monieren, „den Deutschen“ damit den Schwarzen Peter zuspielen und uns damit zugleich einen latenten, wenn nicht gar offenen „Rassismus“ unterstellen.

    Woher die Ablehnung unsererseits gegen den Islam herkommt, das interessiert sie nicht, das hinterfragen sie nicht und wenn man es sagt, wollen sies auch nicht hören sondern verbieten, dass die Wahrheit gesagt werden darf.

    Die Ablehnung kommt einmal vom Verhalten der Mohammedaner.
    Ihr respektloses Fordern geht uns ebenso auf den Sack wie ihre übrigen Respektlosigkeiten der Gesellschaft gegenüber,m die sie aufgenommen, ernährt und ihnen ihre Ausbildung ermöglicht hat.
    Wo wäre die Forudings in der Heimat ihres Vaters?
    Ohne nennenswerte Schulbildung, ohne selbstbestimmtes Leben bekopftucht in der Wohnung am Herd mit fünf Kindern beschäftigt und auf den Pascha wartend.

    Und zum Zweiten ist die Ablehnung und der mangelnde Respekt in den Inhalten der Pseudoreligion Islam zu finden.

    In unsrerem Kulturkreis ist es nicht üblich, Kinderschänder, Massenmörder, Brandstifter und Kriegstreiber als „Propheten“ zu verehren.
    Solche Leute werden hier verachtet.

    Ebenso mögen wir es nicht, wenn man uns als „Ungläubige“ beleidigt, ein Buch als „heilig“ ansieht, welches den Kampf gegen uns und unsere Unterwerfung unter den Islam fordert.

    Und am Allerwenigsten mögen wir, wenn man das alles als Einwanderer in unserem eigenen Land tut und dafür auch noch Respekt und Teilhabe einfordert.
    Dafür gibt es keinen Respekt, dafür gibt es bestenfalls Ablehnung und Widerstand.

    Respekt und das Recht auf „Teilhabe“ musste und muss man sich in unserem Kulturkeis selbst erarbeiten und verdienen.

  14. Und wie viele der muslimischen Frauen tragen ein Kopftuch? Hat keiner eine Idee? Ist nicht schlimm, es sind 28%. Und nimmt diese Zahl in der zweiten Generation ab oder zu?

    Wie zweite Generation??? Die vierte Welle läuft auf uns zu!!!

  15. „Für den Schiffer’schen Antisemitismus war dieses Publikum längst viel zu abgestumpft. „Islamhass“ heißt der neue Auslöser für das übliche Pawlow’sche Betroffenheitsgetue, und wenn Schiffer diesen Leuten erklärt hätte, dass die neuen Nazis in Israel wohnen, hätte es wahrscheinlich zustimmende „Nazis raus!“-Sprechchöre gegeben.“

    So ist es!!!

  16. Schöner Bericht Bärchen. Schöner wär’s, wenn die pi Gruppe Berlin mich entsprechend Ankündigung kontaktiert hätte, als ich Euch vor Monaten anschrieb…

  17. # 24 Traian

    Bitte nochmal versuchen. Wir sind offen für neue Mitglieder. Die dafür zuständige Person meldet sich eigentlich zuverlässig, es kann sich nur um ein Versehen handeln.

  18. erst seit dem Integrationsgipfel 2006 seien Schlagworte wie „Parallelgesellschaft“, „Zwangsehen“ oder „Ehrenmorde“ aufgekommen,

    Da war es wieder, das willentlich kurze Gedächtnis der Islamophilen…
    In Köln hat der „Kalifatsstaat“ schon Mitte der 90er regelmäßig Schlagzeilen gemacht, und als die ganze Chose dann endlich ausgehoben wurde, kamen heraus:
    – eigene selbst. Gerichtsbarkeit (Scharia)
    – eigene (Religions)-Polizei
    – eigene Währung
    – eigene Verwaltung
    – Kinder-Hochzeiten
    – eigenes Parallel-Schulsystem
    – eigenes Radio/TV
    – usw…

    Der so genannte „Kalif von Köln“ wurde damals verurteilt und dann, so weit ich mich erinnere, auch ausgewiesen (Wir waren zum Ende des Prozesses schon in Oldenburg seßhaft).

    In Oldenburg gibt es ein Viertel, genannt „Kennedy-Viertel“, mit überwiegend Migranten, da mußte eine eigene Polizeistation eingerichtet werden. Unsere Kirchengemeinde hat da mit Unterstützung der Stadt ein offenes Kinder-/Jugendprojekt gestartet, an dem auch immer wieder muslimische Kinder teilgenommen haben. Sobald die Eltern aber spitzgekriegt haben, daß da neben der Stadt die Kirche engagiert ist, durften die Kinder nicht mehr kommen. Ein Mädchen wurde sogar von ihren Eltern verprügelt, weil die Gruppe natürlich gemischt war und das Mädchen daran teilgenommen hatte, Jungs [b]und[/b] Ungläubige, das war wohl zuviel haram…
    Das Projekt mußte nachher eingestellt werden, weil sich die „Beschwerden“ über „Fehlverhalten“ der Mitarbeiter gehäuft haben und eine Studentin, die sich ganz bewußt für dieses Wohnumfeld entschieden hatte, vor Ort massiv bedroht wurde und auch schon mal nicht so schöne Sachen im Briefkasten gefunden hat.
    Das sind Realitäten, die die Rotweinfraktion (danke an Faeanora für dieses schöne Wort) nicht kennt. Und Oldenburg ist weder Berlin noch Frankfurt oder Köln, da ist das Leben eher ruhig und beschaulich, so daß es z.B. Kiosk-Überfälle, die woanders eher im Regionalteil verschwinden, in die Schlagzeile der örtlichen Zeitung schaffen. (Wären gerne da geblieben, mußten aber zurück ins Rheinland, Heul!)

    Ansonsten danke für den Bericht, Bärchen !! Ich wünsche mir auf PI mehr Artikel dieser Substanz, dann sind auch 70.000 regelmäßige Besucher keine Utopie.

  19. Die Katze überreicht dem Bärchen 63 Sterne für diesen Bericht. Kol Hakavod, Bärchen!

    Wir müssen für unsere Kultur, Werte aktiv einstehen, wenn auch mkit kleinen Schritten.
    Schalom.

  20. Bei solchen Veranstaltungen bestätigen sich die Gutmenschen gegenseitig ihre sicht der Dinge.
    Erstaunlich das sich die Rechenkünstlerin Foroutan überhaupt noch, nach ihrer blamage im TV, in die Öffentlichkeit traut.

    Das ganze zeigt, solche Veranstaltungen sind so überflüssig wie ein Kropf, denn die Bevölkerung weiss was Sache ist, weiss wo der Schuh drückt.
    Also lasst die Schwachköpfe, RechenkünstlerInnen und MöchtegernjournalistInnen diskutieren, jammern und wehklagen, bewirken werden die damit eh nichts.

  21. # Cyrk90

    Nicht nur das. Ich hab Euch mehrfach Links zu Veranstaltungen geschickt und irgendwann hab ich die Meldung bekommen, dass meine E-Mail-Adresse geblockt wurde.

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