Islam-UniformFast eine Woche ist seit dem Terroranschlag auf eine koptische Gemeinde im ägyptischen Alexandria vergangen. Am 1. Januar gegen 0.20 Uhr Ortszeit explodierte eine Autobombe, die 23 Menschen, alle Mitglieder der Qedissien-Gemeinde, in der nordägyptischen Metropole in den Tod riss. Fast hundert weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Anschlag ist lediglich jüngster Tiefpunkt der Gewalt gegen einheimische Christen in der islamischen Welt. Erst am 6. Januar 2010, also am orthodoxen Weihnachtsfeiertag vor einem Jahr, waren acht Kopten von moslemischen Landsleuten erschossen worden.

(Von Linda Landauer)

In anderen Ländern sieht es ähnlich aus. Im Irak wurden am 31. Oktober 2010 die Gemeindemitglieder einer Kathedrale in Bagdad als Geiseln genommen. Die Geiselnahme endete blutig mit 52 Todesopfern. In Pakistan wurden 2009 mehrere Christen ermordet und zwei Kirchen zerstört. Im November 2010 wurde eine christliche Pakistani wegen Blasphemie zum Tode durch den Strang verurteilt. Auch in den Jahren zuvor kam es immer wieder zu gewalttätigen Vorfällen, auch in der Türkei. So wurden am 18. April 2007 in Malatya drei protestantische Christen aufgrund ihres Glaubens gefoltert und ermordet, darunter der Deutsche Tilmann Geske. Und am 3. Juni 2010 wurde der Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz, der römisch-katholische Bischof Luigi Padovese, von seinem türkischen Fahrer erstochen.

Wenige dieser Meldungen schaffen es auf die erste Seite westlicher Zeitungen. Viele Menschen im Westen wissen nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Auch mangelndes Wissen über das orientalische Christentum spielt eine Rolle: Wir sehen als Zeichen religiöser Verständigung, wenn uns Vertreter des Islams am 25. Dezember Weihnachtsgrüße übermitteln. Doch das orthodoxe Weihnachten findet am 6. Januar statt. Und hier hört man in der Regel von keinen Weihnachtsgrüßen.

Doch die Neujahrsanschläge haben ein anderes Echo als das übliche erzeugt. Sei es, dass man derlei Nachrichten aus Ägypten nicht mehr gewohnt ist oder sei es, dass Ägypten vielen Menschen im Westen aufgrund persönlicher Reiseerfahrung näherliegt als der Irak oder Pakistan, aber dieses Mal reißt die Berichterstattung nicht ab. Seit Tagen gibt es in allen deutschen Tageszeitungen Beiträge und Artikel, nicht nur über den eigentlichen Anschlag, sondern über die Lage der Kopten allgemein.

Geschichte: Die Dhimmis

Es liegt auf der Hand, dass der Schwerpunkt jener Artikel auf den jüngsten Terroranschlägen liegt und nicht auf dem Weltbild, welches dahintersteht. Die Lage aller Nichtmuslime unter moslemischer Herrschaft war und ist diejenige von Bürgern bzw. Untertanen zweiter Klasse. Zwar wird heute oft eine islamische Toleranz beschworen, doch die Realität sah (wieder einmal) anders aus als die akademische Phantasiewelt. Als moslemische Armeen im siebten und frühen achten Jahrhundert weite Teile des Fruchtbaren Halbmonds, Nordafrikas, des Iraks, Persiens und Zentralasiens eroberten, war religiöser Zwang in der Tat die Ausnahme. Dies hatte allerdings weniger mit Toleranz als eher mit Kalkül zu tun. Die Moslems der frühen Eroberungen waren unzivilisierte Beduinen aus der Wüste der arabischen Halbinsel. Die von ihnen eroberten Gebiete waren jedoch seit Jahrhunderten, nein, Jahrtausenden Ursprung der frühen Hochkulturen gewesen. Ihre Verwaltung erforderte ein hohes Maß an Bildung. Nur einheimische Vertreter der damaligen Bildungseliten waren in der Lage, diese komplexen Aufgaben zu übernehmen. In Ägypten oblagen solche Verwaltungsaufgaben ausschließlich den Kopten – bis ins 20. Jahrhundert, also immerhin rund 1.300 Jahre!

Im Laufe der Jahrhunderte betonierte der Islam die reichhaltige Kulturenvielfalt des Orients zu, sei es in Form der Arabisierung der Levante, Nordafrikas und des Iraks, der Türkisierung Kleinasiens oder der Zerstörung der Hochkultur der Iraner. Auch wenn die Zwangsislamisierung zu Beginn keine große Rolle spielte (die Steuern von Nichtmuslimen waren höher!), so änderte sich die Situation im Laufe der Jahrhunderte. Immer mehr Menschen bekannten sich zum Islam, vor allem, um weniger Steuern zu zahlen. Dadurch begann der Druck auf die Anhänger der anderen Religionen zu wachsen.

Die aus Ägypten stammende Autorin Bat Ye’or hat in ihrem Buch „The Dhimmi“ viele Originalquellen über jene Unglücklichen zusammengestellt, die als Nichtmuslime in moslemisch dominierten Ländern ihr Dasein fristeten. Sie wurden ausgebeutet und schikaniert, durften sich auch gegen körperliche Übergriffe nicht wehren und meist nicht einmal die Stadt verlassen, in der sie in einem Ghetto lebten. Viele Christen und Juden verbrachten ihr Leben eher als Quasi-Sklaven denn als Untertanen. Und das hatte seinen Grund: Sie waren für die meisten Aufgaben zuständig, vor allem für die komplexen Aufgaben des Verwaltungssystems, aber auch für anspruchsvolle Handwerksarbeiten. Wie niedrig der Lebensstandard der Muslime ohne die Dhimmis gewesen wäre, mag man sich kaum vorstellen.

Wo bleibt das Mitleid?

Das 20. Jahrhundert sah dann weitere einschneidende Veränderungen. Die Gründung des Staates Israel brachte den Juden Hoffnung. Und viele Juden aus Ägypten, Nordafrika, dem Irak oder Jemen nahmen die Chance wahr, in Israel ein neues Leben zu beginnen. Sehr zum Leidwesen der verlassenen Länder, wo die jüdische Kultur über Jahrhunderte eine wichtige zivilisatorische Komponente eingenommen hatte. Dies ist einer der Gründe für die erbitterte Feindschaft gegenüber Israel: Dass sich (ehemalige) Dhimmis erdreisten, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und nicht mehr als Quasi-Sklaven den bequemen Paschas zu dienen.

Doch während die Juden nun einen eigenen Staat haben, den sie zu verteidigen bereit sind, sieht die Situation für die orientalischen Christen ganz anders aus. Ihr Exodus in die westliche Welt schwächt nicht nur die Lage ihrer Glaubensbrüder in ihrer Heimat, mit ihm schwindet auch der letzte Rest kultureller Vielfalt, den es überhaupt noch in der islamischen Welt gibt. Im Westen angekommen, müssen diese Christen dann feststellen, dass die Europäer nichts besseres zu tun haben, als dem Islam eine immer größere Machtfülle zuzugestehen, wozu auch ein eventueller Beitritt der Türkei zählen würde. Wie Hans-Peter Raddatz nicht müde wird zu wiederholen, fand die Ausmerzung des Christentums in der Türkei erst im 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt: Waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch 20 Prozent aller Türken Christen, so sind es heute nur noch 0,2 Prozent! Der Genozid an den Armeniern und die Pogrome gegen Griechen haben ihre Aufgabe erfüllt.
Der Nationalismus und Ethno-Rassismus der Türken ist in der arabischen Welt weitgehend unbekannt, doch auch hier wird seit Jahrhunderten das Christentum aufgerieben, langsam aber sicher. Damit geht nicht nur das christliche Weltbild verloren, sondern auch eine reiche Kultur, die gut zweitausend Jahre alt ist.

Den Islamverbänden in Deutschland ist dieser Verlust gleichgültig. Sie sehen die sich vergrößernde Betonwüste des Islams als Fortschritt. So sind auch ihre Stellungnahmen, die auch schon „nockerl“ von der PI-Gruppe München auseinandergenommen hat, betreffs der Anschläge auf die Kopten recht halbherzig formuliert: Sicher stehen christliche und jüdische Gebäude in islamischen Ländern unter Schutz, aber nur wenn sich die Dhimmis ohne Widerworte dem Herrschaftsanspruch des Islams unterwerfen. Und selbst dann kann man es ganz besonders sensiblen Moslems nicht verübeln, wenn sie beim Anblick eines Kirchturms beleidigt sind.

Der Koordinationsrat der Muslime (KRM) geht noch weiter und weist kalt auf die Zerstörung einer Moschee hin. Abgesehen davon, dass es sich hierbei um eine Reaktion auf einen blutigen und feigen Anschlag handelte: Ein Gebäude, das man jederzeit wieder aufrichten kann, wird in einem Atemzug mit dem Tod von dreiundzwanzig Menschen erwähnt? Wie erbärmlich!

Bei solchen Stellungnahmen von Vertretern des Islams fällt eines auf. Es fehlt ein Gefühl, das die Welt des Christentums von derjenigen des Islams unterscheidet: die Misericordia, das Mitleid. Ein Gefühl, welches Allah, dem „besten Ränkeschmied“, unbekannt ist.

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71 KOMMENTARE

  1. Das Bild ist DER Hammer! Das sollte man allen Frauen, die immer noch meinen, den Islam schönreden zu müssen, immer wieder unter die Nase halten.

  2. Ich lese gerade „Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam.“ Bat Ye’or

    Das Buch ist lesenswert, sehr interessant und informativ!

    Und: Danke für den Artikel!

  3. Und in Deutschland hat sich der Begriff Islamphobie, übrigens ein Begriff von saudischen Stiftungen, etabliert.

    Wir sollten über Christenphobie sprechen. 80 bis 90 Prozent aller religiös Verfolgten sind Christen und sie werden fast alle in islamischen Ländern verfolgt

  4. #5 bin laden:

    Wir sollten über Christenphobie sprechen

    Herr Ratzinger schuf neulich das neue Wort „Christianophobie“. Das sollten wir schon übernehmen 😉

  5. Ich stelle fest dass die Qualität der Beiträge bei PI immer mehr verbessert. Gut geschrieben Linda Landauer. Bitte mehr !

    Aber,

    leider ändert sich so wenig in unserer politischen Landschaft. Die Gutmenschen sitzen immer noch fest im Sattel und jeden Tag wandern X Mohammedaner in unsere Sozialsysteme ein.

  6. #3 docstephan (07. Jan 2011 10:37)

    Das Bild ist DER Hammer! Das sollte man allen Frauen, die immer noch meinen, den Islam schönreden zu müssen, immer wieder unter die Nase halten.

    Sie rassistischer Rassist!

    Das ist vielmehr „kulturelle Vielfalt“, das ist „bunt statt braun“!

    Und das wollen unsere ElitInnen auch hier bei uns installieren!

    „Der Islam ist auch ein Teil Deutschlands!“
    Bundespräsdient Christian Wulff am Tag der offenen Moschee 2010

  7. Zum Bild: Es verdeutlicht einmal mehr, wie die „bunte Republik“ der Wulffs und anderer Kranker aussehen soll.

  8. Gottfried Gottfried
    Die neue Moschee sieht aus wie ein Atombunker.
    Der sovielste Islamistenstützpunkt!!
    Schlachthausabfall würde die Gebetsteppiche bereichern.

  9. Betonwüste ist natürlich eine sehr zutreffende
    Bezeichnung.
    Mit dem ISLAM bringe ich aber noch mehr in
    Zusammenhang:
    Unterdrückung der Frau
    Unterdrückung von Christen
    Unterdrückung von Andersgläubigen
    Unterdrückung jeglicher Kritik
    Unterdrückung der Persönlichkeit
    Islam verlangt Unterordnung. Damit kann ich
    aber als Humanist nicht leben.
    Also muss ich auch gegen die Islamisierung von
    Europa sein. Allein von der Logik her ist es
    halt so.
    Freiheit für Andersdenkende. Ja. Aber er soll
    auch mich selbst entscheiden lassen.

  10. @#7 Gottfried Gottfried (07. Jan 2011 10:49)
    Sind die Türme hier auch schon versehentlich höher geworden als geplant?

  11. „Bei solchen Stellungnahmen von Vertretern des Islams fällt eines auf. Es fehlt ein Gefühl, das die Welt des Christentums von derjenigen des Islams unterscheidet: die Misericordia, das Mitleid. Ein Gefühl, welches Allah, dem „besten Ränkeschmied“, unbekannt ist.“
    —————————————-

    Eine ganz wichtige Passage, die man den hiesigen Islam-Apologeten und den politisch-korrekten Beschwichtigern vom Dienst fettgedruck über die Schreibtische hängen müsste.

  12. 19 Schlecht_Mensch (07. Jan 2011 11:18)

    Wieso muss ich bei Ihrem erwähnten Artikel an unser Land denken, wenn wir kein Hartz IV mehr finanzieren können?

    Der linksgrüne Oberstudienrat ruft dann nach der Bundeswehr, die er zuvor pazifistsich abgeschafft aht!

  13. Die unfähigkeit die eigenen Glaubensbrüder zu kritisieren zeigt, daß der Islam unfähig ist sich zu reformieren und jede Ansatz einen Islam Light in Europa zu etablieren wird scheitern, wie alle anderen Ansätze zur Reform in der islamischen Geschichte.

    Wenn sogar ein Nationalheld wie Atatürk es nicht schafft den Islam aus der Türkei zu bändigen, dann ist dieses Unterfangen in der Tat hoffnungslos.

    Des Weiteren wird es immer offensichtlicher:

    Europa will unbedingt Konflikte vermeiden, und nimmt dafür die durch den Islam bedingte Umgestaltung seiner Gesellschaft bewußt hin, siehe Akzeptanz islamischer Geschlechterapartheid.

    Solche Prozesse gab es oft in der Geschichte: Schleichende, kulturelle Veränderungen, die übergangsweise zu einer Mischkultur führen, bis sich letztlich die stärkere, geschlossenere, ideolgisch gefestigtere Kultur durchgesetzt hat.

    So triumphierte einst auch das Christentum über die Heiden.
    Nun verleibt sich der Islam Schritt für Schritt Europa ein.

    Da stören im Grunde die Bomben der „ungeduldigen“ Djihadisten nur die Vorfreude auf das islamische Kalifat Eurabien.

    Dann kommt , neben den üblichen Floskeln doch nicht alle Moslems unter Generalverdacht zu stellen, leichte Kritik von islamischen Verbänden, weil sie wissen, daß diese Bomben die europäische Bevölkerung aus ihrem Dornröschenschlaf wecken könnte.

    Schon in 15 Jahren, aber erst Recht in 25 oder 40 Jahren wird man das heutige Europa kaum wieder erkennen, denn die Entwicklung verläuft rasend schnell.

    Und – lange vor dem demografisch bedingten Wechsel der Bevölkerungsmehrheiten, wird der kulturelle Wechsel stattgefunden haben. Das zeichnet sich sogar noch deutlicher ab.

    Daß Europa noch aufwacht, um dies zu verhindern, ist unwahrscheinlicher denn je.

    Thilo Sarrazins Warnungen werden bald vergessen sein und wir werden wieder in die Tagesordnung zurückkehren. Es sei denn, es fand tatsächlich ein Umdenken in den Köpfen der Massen statt.

  14. Das Christentum hat den Begriff der Nächstenliebe geprägt.
    Das unterscheidet diese Religion von allen anderen!

  15. #12 Eurabier:

    Nochmals zum Bild: Ist das jetzt die bunte Vielfalt oder die finstere Einfalt? Schöne Grüße an Frau Böhmer und Herrn Wulff!

  16. You can get the muzzy out of the desert – but can’t get the desert out of the muzzy!

  17. Oh Schreck in der Mittagsstunde. Da vergeht einem ja richtig der Appetit :mrgreen:

    Es kann mir doch keiner weismachen, dass diese Frauen sich freiwillig unter diesen schwarzen Lappen verstecken.
    Ausser ein paar Dösbaddelinnen 😀

    Wobei man ja sagen kann, dass diese Frauen noch sehr offenherzig daherkommen verglichen mit denen die die Burka tragen.

    Hoffe es sieht in ein paar Jahren nicht so aus bei uns……

  18. Ergänzend zu dem schon genannten „The Dhimmi“ möchte ich auch „Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam“ (Resch Verlag) ebenfalls von Bat Ye’Or, empfehlen, das u.a. wegen seines vorbildlichen Quellenteils besticht.
    Von den Herren aus den Islamverbänden ist ja eine differenzierte Darstellung der islamischen Geschichte nicht zu erwarten. Dabei ist es nur logisch, dass die Zivilisation eben nicht mit dem Koran vom Himmel gefallen ist, sondern der Islam die Gebiete der staunenswerten Hochkulturen der Bronzezeit und Antike erobert hat, wie etwa Ägypten, das Zweistromland und Persien. Diese verdankten ihre immense Langlebigkeit und den bis ins Mittelalter hinein anhaltenden Wohlstand ja nicht „dem Islam“, sondern zunächst schon ihren klimatischen und geographischen Vorzügen.
    Der US-amerikanische Orientalist Gustav Edmund von Grunebaum schreibt in seinem Werk „Der Islam im Mittelalter“ (1963) über die islamische Gesellschaftsordnung:

    Die vornehmsten Trennungslinien, die sich vielfach überkreuzend die muslimische Gesellschaft des Mittelalters durchschnitten, waren vier: die erste separierte den Muslim vom Nicht-Muslim, die zweite hielt die verschiedenen religiösen Gruppen innerhalb des Islam voneinander fern, die dritte bezeichnete die diversen im Islam vereinten nationalen Einheiten, die vierte bezeichnete die sozialen Unterschiede im engeren Sinne des Wortes und ordnete die Menschen innerhalb einer mehr oder weniger stabilen Hierarchie der Berufstätigkeiten.
    Die einschneidendste dieser Trennungslinien war die Schranke, die Gläubige und Ungläubige voneinander fernhielt. Das Verhältnis dieser beiden Menschengruppen ist durch eine fundamentale Tatsache festgelegt: Gleichheit zwischen Muslim und Nicht-Muslim besteht nicht und kann nicht bestehen. “Der Islam ist die abschließende Religion, der rechte Weg, die letzte Wahrheit. Die ihm folgen, sind darum die Erwählten Allahs und finden sich mit Notwendigkeit anderen Gruppen überlegen, die immer noch etwas anhangen, das weniger ist als die abschließende Wahrheit, das überlebt, minderwertig, mit einem Wort: passe ist. Die Muslime sind sich dessen bewußt, daß dank dieser Überlegenheit sie das souveräne Recht auf die Herrschaft besitzen.”
    Die Welt gehört von Rechts wegen dem Bekenner des wahren Glaubens. Er hat gewisse Verpflichtungen solchen Gemeinschaften gegenüber, die einen Teil der göttlichen Offenbarung besitzen, den Heiden gegenüber jedoch gar keine. Das muslimische Gesetz läßt Götzendienern bloß die Wahl zwischen Bekehrung und Tod. Die Theorie läßt somit die Möglichkeit einer heidnischen Minorität nicht zu. Es sind eigentlich nur die Christen, die Juden und die Zoroastrier, die vom Standpunkt der Scharia als eine organisierte Minorität anerkannt werden können. Doch überbrückt die Zuweisung einer klar umschriebenen Stellung innerhalb der muslimischen Welt in keiner Weise den Abgrund in der sozialen Geltung. Kraft seiner Zugehörigkeit zum Islam ist der Gläubige seiner Substanz nach ein überlegenes Menschenwesen; diese Überlegenheit auszugleichen gibt es für den Ungläubigen kein anderes Mittel, als den Islam anzunehmen und auf diese Weise selbst ein Mitglied der herrschenden Gemeinschaft zu werden. Daß die Muslime im Gegensatz zu den Bekennern beinahe aller anderen großen Religionen während ihrer Frühgeschichte kein einziges Mal einer sich lange hinziehenden Verfolgung erheblichen Maßstabs ausgesetzt waren, hat ihre Überzeugung, die Erwählten des Herrn zu sein, zweifellos gefestigt.
    Der Prophet hat Distanzhaltung eingeschärft: “O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und Christen zu Freunden! Wer von euch sie zu Freunden nimmt, der ist gewißlich einer von ihnen. Gott wird die Übeltäter nicht rechtleiten.” Die offizielle Einstellung Christen und Juden gegenüber spiegelt sich in einem fatwa, Rechtsgutachten, des vierzehnten Jahrhunderts.
    “Es ist bekannt, daß die Juden und die Christen mit den Zeichen des Zorns und der Verfluchung des Herrn gebrandmarkt sind, weil sie ihm Genossen beigesellen und hartnäckig seine Zeichen leugnen. Gott hat seine Diener die Gebete gelehrt, die sie verwenden sollen, wenn sie ihn ansprechen. Er hat ihnen anbefohlen, in der Richtung auf diejenigen hin zu marschieren, auf die er seine Gnade ausgegossen hat, auf dem Pfad seiner Propheten, der Gerechten, der Märtyrer und der Tugendhaften unter den Menschen; er hat ihnen ebenfalls anbefohlen, sich von dem Pfad der Frevler fernzuhalten, denen er seine Gnade entzogen und die er vom Paradies ausgeschlossen hat. Die seinen Zorn erregt haben und die in die Irre gegangen, sind von seiner Rache und seinem Fluch beladen. Nun aber sind nach dem Text des Koran die Leute des Zornes das jüdische Volk und das vom Irrtum auf Abwege geleitete Volk der trinitarischen Christen, die das Kreuz anbeten.” [Anm.: vgl. Koran Sure 1!]
    Diese Einstellung zu den Besitzern des Buchs, ahl al-kitab, wie Juden und Christen genannt werden, schließt seitens des Muslims keinerlei Verpflichtung ein, sie zu bekehren oder auszutilgen. Auf dieser Auffassung beruht der Ruf des Islams als einer Religion der Toleranz. Dieser Ruf ist durchaus gerechtfertigt, insofern es Christen und Juden verstattet ist, ihren Glauben zu bekennen; er ist aber völlig ungerechtfertigt, wenn, wie dies der Auffassung des modernen Westens entspricht, Toleranz Gleichheit vor dem Gesetz miteinschließt sowie die Zulassung zur Teilnahme am bürgerlichen und politischen Leben unter zumindest theoretisch denselben Bedingungen wie die herrschende Mehrheitsschicht.
    Die Schriftbesitzer werden als dimmi betrachtet, das heißt als Personen, die sich im Besitz eines Schutzvertrags, dimma, befinden, demzufolge sie auf bestimmte Rechte Verzicht tun und als Gegenleistung die Ausübung ihrer Religion und ihrer Gebräuche zugesichert erhalten. Der sogenannte Vertrag, ahd, des ersten Umar ist von vielen Seiten und mit großer Beredsamkeit als ein Dokument des Liberalismus hingestellt worden. Daß dieses Dokument de facto ein Abstrakt aus einer großen Anzahl einzelner Vertragsabmachungen bzw. eine annähernde Beschreibung der tatsächlich bestehenden Zustände um das Jahr 800 ist, bedeutet in unserem Zusammenhang nicht allzu viel. Es belegt jedoch über allen Zweifel die Isolierung der Nicht-Muslime innerhalb ihrer eigenen Religionsgemeinschaften. Ihre persönliche Sicherheit und ihr Privateigentum werden ihnen als Entschädigung für permanente bürgerliche Ungleichheit garantiert. Die folgende ist die knappste Version des Vertrags; sie ist in Form eines Briefes gegeben, in dem Umar ein ihm seitens einer christlichen Gemeinde zugegangenes Schreiben zitiert.

    “Als du (d.h. Umar) zu uns kamst, erbaten wir von dir Sicherheit für unser Leben, unsere Familien, unser Eigentum und unsere Religionsgenossen unter den folgenden Bedingungen: wir würden persönlich (eigtl. aus [unserer] Hand) in die des Steuereintreibers und in demütiger Haltung Kopfsteuer bezahlen; keinen Muslim daran hindern, bei Tag oder bei Nacht in unseren Kirchen abzusteigen, ihn dort ehrenvoll drei Tage lang aufzunehmen, ihm Speise geben und ihm ihre Tore öffnen; den Holzgong (naqus, der den östlichen Kirchen als “Glocke” dient) nur leicht anschlagen und beim Kirchengesang unsere Stimmen nicht erheben; … wir würden (ferner) keine Kirche, Kloster, Einsiedelei oder Zelle bauen, noch auch solche (religiöse Gebäude), die verfallen sind, wieder herrichten; uns nicht in einem (solchen Gebäude) versammeln, wofern es sich in einem muslimischen Viertel befindet noch auch (überhaupt), wenn Muslime zugegen sind; unsere Vielgötterei, sirk, nicht zur Schau tragen, nicht für sie Propaganda machen; kein Kreuz (außen) an irgendeiner unserer Kirchen aufrichten noch noch auch an irgendeiner Straße oder irgendeinem Marktplatz der Muslime; den Koran weder lernen noch unseren Kindern lehren; keinen unserer Angehörigen an der Annahme des Islam hindern, falls er (den Übertritt) begehrt; … den Muslimen in Tracht, Erscheinung und Sätteln nicht ähneln…; sie ehren und respektieren und uns vor ihnen erheben, wenn wir mit ihnen zusammentreffen; … unsere Häuser nicht höher machen (als die ihren); keinerlei Waffen und Schwerter behalten und diese weder in einer muslimischen Stadt noch auf Reisen durch muslimisches Gebiet tragen; … keinen Muslim schlagen; keinen Sklaven an uns zu nehmen, der Eigentum von Muslimen gewesen ist. Diese Bedingungen erlegen wir uns selbst und unseren Religionsgenossen auf; wer sie verwirft, genießt keinen Schutz, dimma.”

    Es ist nicht zu übersehen, daß allen diesen Beschränkungen zum Trotz Nicht-Muslime häufig erheblichen Einfluß in der Regierung erlangten. Es ist aber ebensowenig zu übersehen, daß es genaugenommen ungesetzlich war, Nicht-Muslimen exekutive Posten zu übertragen, daß sie diese Stellungen nur geduldet bekleideten und daß die Kreise der Frommen die laxe Handhabung der kanonischen Bestimmungen von seiten mancher Herrscher nachsichtslos bekämpften. Worauf es ankommt, ist nicht so sehr, daß in manchen Zeiten Juden und Christen ungestraft die zahlreichen ihnen auferlegten Beschränkungen mißachteten, sondern daß alle Gemeinschaften, die Muslime ebenso wie die Nicht-Muslime, sich ständig der Tatsache bewußt waren, daß die Scharia unwiderrufliche Beschränkungen des Aktionsbereichs der ahl al-kitab enthielt und daß die im täglichen Leben vielfach bestehenden Erleichterungen im Geist eines laisser-faire mit den strikten Weisungen des göttlichen Gesetzes eigentlich nicht vereinbar waren.

  19. @ Simon

    Wir haben doch erst vor ein paar Jahren angefangen!

    Die 68 eben schon vor zig Jahren und der Mohamedanismus schon vor über 100 Jahren.

    Gemessen daran ist die Gegenbewegung rasend schnell.

  20. @ #20 Eurabier

    Das ist bei Rotfaschisten ähnlich: Überall A.C.A.B.-Aufnäher und Graffitis und wenn mal ein „Rechter“ kurz grimmig guckt, wird die 110 per Kurzwahl auf dem von Hartz IV finanzierten Handy gewählt.

    Aber was ich eigentlich mit dem Artikel aufzeigen wollte ist, dass es das „Haus des Friedens“ gar nicht gibt.
    Sobald nämlich alle Ungläubigen weg sind (wie in Algerien nach Aufgabe als franz. Kolonie) fangen die caprino-philen Rechtgläubigen an, sich gegenseitig umzubringen.

    Vermutlich – meine ganz vage These – sind die Ungläubigen doch nicht an ALLEM schuld …

  21. OT
    Rottweiler eines Türken zerreißt 5- jährigen Jungen

    http://www.bild.de/BILD/regional/koeln/aktuell/2011/01/07/rottweiler/biss-malik-in-den-kopf.htm

    So schlimm hätte man das Kind mit Messern oder zusammentreten, bzw. auf dem Kopf herumspringen, was von den selbsternannten Herrenmenschen zur Gewohnheit geworden ist, nicht zurichten können.
    Der Junge sieht aus, als wäre er in einen großen Häcksler oder Schredder gefallen.
    Der Türke kann sich das Verhalten seines Kampfhundes nicht erklären.
    Eine logische Erklärung wäre, daß der Hund aufs Töten abgerichtet wurde! Aber wer sollte so etwas grauenhaftes tun? Noch dazu heimlich hinter dem Rücken des Halters.

  22. #29 WissenistMacht

    Ja ganz bestimmt. Dieses Wort gehört ab sofort zu meinem Vokabular.

    Und das Gute daran ist : ich weiss auch was es heisst.

  23. Geiles Bild. Gebärmaschinen am laufenden Band. (Nach des Muse*ls Meinung) absolut ersetzbar, entbehrlich und ohne Rechte. Wegwerfware- die sich dabei aber auch noch gut fühlt, als „Töchter“ (Soldatinnen?) Allahs. Dummheit und Indoktrination in Reinkultur, der Islam ist wirklich ein würdiger Nachfogler des Nationalsozialismus.

  24. Islamisierung
    Genau aus diesem Grund, nämlich die Zwangsislamisierung, die Vertreibung und hunderttausendfache Tötung, der Christen in und aus dem Bereich des alten römischen Reiches (unter Kaiser Theodosius d.Gr. wird das Christentum 380 n.Chr. Staatsreligion), z.B. der Vorderer Orient, (Ost-Rom) Nord-Afrika, Spanien und der Balkan, beginnend ab ca. 635 n.Ch. (moslemische Angriffe auf Rom scheiterten 843, 846 und 849), lösten die Kreuzzüge aus. Die Kreuzzüge waren eine längst überfällige Reaktion der europäischen Christen mit Pabst Urban II. an der Spitze, auf die barbarischen Eroberungszüge der Muslime, als mit der Eroberung Jerusalems und der Zerstörung des Heiligen Grabes, das Heiligtum der Christen, vergleichbar mit der Kaaba von Mekka für die Muslime, die Grenze des Erträglichen erreicht war, begann die gewaltsame Gegenwehr der Christen, mit unvorstellbaren Gräueltaten auf beiden Seiten.
    Wenn man die Geschichte historisch betrachtet und nicht pc-konform, ahnt man, dass etwas Fürchterliches auf uns zukommen könnte.

  25. @ 32 Simon:

    Bei dem blonden Gerät bekomme ich immer Unterleibsapplaus mit Standing Ovations 😉

    Und der Rest – also diese widerlichen Kommune-1-Darsteller – passen sowieso!

  26. @#31 Kohlenmunkpeter (07. Jan 2011 12:06)
    Der Besitzer ist ein Autoverkäufer…bestimmt bei Volvo oder Toyota angestellt.

  27. #34 Schlecht_Mensch

    Du hast recht. die optische Alternative zu diesem doch mittlerweile sehr muffig und in meinen Augen biederen Alt-68er Ansichten eines Langhans ist wirklich hübsch anzusehn.

  28. Leute, auf http://www.pi-news.net/2010/12/libanese-erschlaegt-familienvater-mit-spaten schrieb unter #88 der User kawe:

    Ich hatte gestern eine Meinungsverschiedenheit mit einem Afrikaner, er hatte meinen Hund getreten. Weil er nicht akzeptieren konnte, dass eine Frau ihn zurechtweist, kam er hinter mir her, nur um mir zu sagen, dass er mich umbringen würde, darauf sollte ich mich gefasst machen. Der sagte das nicht in Rage, sondern ganz ruhig und bestimmt. Ich hab 110 angerufen, die meinten nur, ich könnte ja noch einmal anrufen, wenn ich dem wieder über den Weg laufe – auch das ist normal geworden in Deutschland.

    Hat kawe in letzter Zeit mal hier gepostet? Mir ist er nicht aufgefallen.

  29. G´TT ich danke dir, dass du Israel kreiert hast. So hast du einen Leuchtturm im Mittleren Osten gebaut. Amen.

  30. Das Problem ist ganz einfach zu lösen. Wenn wir, was die Gewalttätigkeit und Entschlossenheit der radikalen Muslime betrifft, dagegen halten würden, dann wäre alles halb so schlimm und längst erledigt.
    Wir müssen von diesem Schwarmgeister Trip „ give peace a chance“ (John Lennon), wieder herunter kommen, was hat diese „Überzeugung“ dem armen Kerl eingebracht? Eine Kugel, von einem ideologisch verkleisterten Fanatiker. Wir müssen die Dinge die nicht in Ordnung sind lautstark anprangern, beim Namen nennen. Die Email-Adressen aller Ministerien und Abgeordneten sind im Netz unter Bundestag bekannt gegeben, viele haben eine eigene Homepage mit Leserbrieffunktion. Beispiel: baerbel.hoehn@bundestag.de Die Gender Manipulation genau wie die Islamisierung, der EU-Wahnsinn, genau wie das Erstarken des Kommunismus in Deutschland und das elende versagen der Medien. Die phantastische Welt, die uns die 68ziger seit 40 Jahren herbeireden wollen, hat mir der Realität nichts, aber auch Garnichts zu tun. Wir als Volk und unsere Nation, haben ein Recht aufs Überleben, wir sollten uns wieder auf unser Urinstinkt- und Natürliches- Verhalten bei Gefahr besinnen und dementsprechend Handel und zwar jetzt, sonst wird die Reaktionszeit immer kürzer.
    Wir sollten uns unbedingt wieder mit den Preußischen Tugenden befassen und versuchen diese in unser alltägliches Leben ein zu arbeiten, einige davon, wären sicherlich hilfreich bei der Bewältigung unserer „Schwierigkeiten“, die wir zu Zeit haben.

  31. Als moslemische Armeen im siebten und frühen achten Jahrhundert weite Teile des Fruchtbaren Halbmonds, Nordafrikas, des Iraks, Persiens und Zentralasiens eroberten, war religiöser Zwang in der Tat die Ausnahme
    Wie bitte?

    Man erobert und Unterwirft mit dem Schwert, und treibt die Dhimmisteuer ein. Wenn mit dem Schwert erobern und unterwerfen und Dhimmisteuer zahlen kein religioeser Zwang ist, was ist es denn dann???

    Faktenlage:

    637 [462 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Jerusalem

    642 [457 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Alexandria, die Hauptstadt des christlichen Ägyptens

    645 [454 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: Muslime erobern das christliche Barka in Nordafrika [Lybien]

    674 [425 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: ein muslimischer Angriff auf Konstantinopel [Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers] wird abgewehrt

    717 [382 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: ein muslimischer Angriff auf Konstantinopel [Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers] wird abgewehrt.

    708 [391 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: Der muslimische Feldzug zur Eroberung des christlichen Nordafrikas erreicht die Atlantikküste.

    710 [389 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: mit der Eroberung der letzten christlichen Stadt Nordafrikas ist das gesamte ehemals christliche Nordafrika islamisiert. Fast alle der 400 christlichen Bistümer in Nordafrika gehen unter.

    Nordafrika war eine einstmals blühende christliche Welt, die bedeutende Theologen des christlichen Altertums hervorgebracht hat: Tertullian, Cyprian, Athanasius, Augustinus.

    711 [388 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: muslimische Heere überschreiten die Meerenge von Gibraltar und fallen in Europa ein. Beginn der Eroberung der iberischen Halbinsel [heute Spanien und Portugal].

    712 [387 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: die Eroberung Südspaniens ist abgeschlossen.

    713 [386 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]:Die Araber erobern Barcelona, überschreiten die Pyrenäen und beginnen mit der Eroberung Südfrankreichs. Rund neunzig Jahre nach Mohammeds Tod stehen muslimische Heere [nicht etwa muslimische Missionare!] mitten im christlichen Reich der Franken [heute: Frankreich]

    720 [379 Jahre vor Beginn der Kreuzzüge]: Die Araber erobern in Südfrankreich Narbonne und belagern Toulouse.

    723 [376 Jahre vor Beginn der Kreuzzüge]: Abwehrschlacht bei Tours und Poitiers [heute: Frankreich]: Sieg der europäischen Heere über die muslimischen Heere.

    1009 [90 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: Kalif Al-Hakim ordnete die systematische Zerstörung sämtlicher christlicher Heiligtümer in Jerusalem an. Auch die Grabeskirche einschließlich des Heiligen Grabes wird zerstört.

    1000 -1200 Zur selben Zeit eroberten muslimische Heere Sudasien. [die Regionen Afghanistan, Pakistan und Indien. Allein in Indien berichten Historiker von ca 80 Millionen [!] [wickipedia] dahingemetzelten Zivilisten, der blutigsten Episode der Menschheitsgeschichte, doch niemand spricht darüber. Was Islam tut ist immer gut.

    1070 [29 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: Die Seldschuken, ein türkisches Nomadenvolk aus Innerasien, das sich im 10. Jh. zum Islam bekehrt hatte, gewinnt die Kontrolle über Jerusalem. Die friedliche Pilgerfahrt von Christen zu den heiligen Stätten wird zunehmend behindert.

    1071 [28 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: Schlacht bei Mantzikert – ein christliches byzantinisches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Die muslimischen Seldschuken erobern das Kerngebiet des christlichen byzantinischen Reiches: Kleinasien.

    1095 [4 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge]: Der christliche byzantinische Kaiser Alexios I. Komnenos sendet eine Gesandtschaft an Papst Urban II. mit der Bitte um militärische Hilfe.

    1098/99 Nach fast 470 Jahren islamischer Expansion mit dem Schwert wird auf der Synode von Clermont der Kreuzzug beschlossen.

    1389 Schlacht auf dem Amselfeld: Ein christliches Heer der Serben, Bosnier und Bulgaren wird von einem muslimischen Heer vernichtend geschlagen. Die christlichen Balkanstaaten werden muslimische Vasallen. 1453 Eroberung von Konstantinopel (heute: Istanbul), des Zentrums des oströmischen Reiches und der orthodoxen Kirche. Der christliche Kaiser fällt im Kampf. Ende des christlichen byzantinischen Reiches. 1480 ein muslimisches Heer erobert Otranto in Italien. 1481 Rückeroberung durch ein christliches Heer. 1521 ein muslimisches Heer erobert Belgrad. 1526 Schlacht von Mohács – ein christliches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Muslimische Heere erobern den größten Teil Ungarns und bedrohen Wien. 1529 Die erste Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert. 1620 Die muslimischen Heere werden von den Christlichen Heeren am Weissen Berg bei Prag vernichtend geschlagen. 1683 Die zweite Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert

  32. #14 moeke (07. Jan 2011 11:09)

    Gottfried Gottfried
    Die neue Moschee sieht aus wie ein Atombunker.

    Daher auch der Name Hassreaktor.

  33. @Luke Skyywalker:

    ‚Hassreaktor‘ ist super,wird ab sofort in meinen Wortschatz integriert!

  34. Ihr hechelt von einer dem Anderen hinterher. wieso bloß, frage ich mich?

    Lasst es euch gefallen, diese Gemeinheiten.

    Wie könnt ihr nur.

  35. Bei solchen Stellungnahmen von Vertretern des Islams fällt eines auf. Es fehlt ein Gefühl, das die Welt des Christentums von derjenigen des Islams unterscheidet: die Misericordia, das Mitleid. Ein Gefühl, welches Allah, dem „besten Ränkeschmied“, unbekannt ist.

    Doch, das Wort „Mitleid“ ist im islamischen Orient durchaus bekannt als menschliche Regung. Der Koran befiehlt an vielen Stellen, gerade dort, wo es um die Vollstreckung der strengsten körperlichen Strafen geht, die Hinrichtung von Muslimen oder die Ermordung von Ungläubigen, aber auch dort, wo es z.B. nur um die befohlene Abwendung von den eigenen Eltern geht, kein Mitleid walten zu lassen und mitleidslos die Gesetze Allahs anzuwenden.

  36. Zitat…#49 Ogmios (07. Jan 2011 14:38)
    1620 Die muslimischen Heere werden von den Christlichen Heeren am Weissen Berg bei Prag vernichtend geschlagen.
    ___________________________________________

    Quark, die kaiserlichen schlugen das böhmische
    Aufgebot.

  37. @pi wieso werde ich moderiert???

    ich habe hier weder zur gewalt noch zu femdenfeindlichkeit, volksverhetzung aufgerufen fall doch postet mir pls das ausschlaggebende posting,pls.

    mfg

  38. #59 udosefiroth

    i hätte trotzdem gerne eine antwort.

    Quark, die kaiserlichen schlugen das böhmische
    Aufgebot.

    wo sind die moslems?

  39. Viele Bischöfe plädieren dafür, lieber leise diskriminiert zu werden, statt sich laut zu beschweren und dafür ermordet zu werden.

    aus http://www.welt.de/politik/deutschland/article12030616/Islamisten-bestrafen-wachsenden-Mut-der-Christen.html

    Zitat von Prof. Thomas Schirrmacher in einem sehr lesenswerten Interview

    Die Bischöfe, die hier gemeint sind, sind diejeniegen, die eine christliche Minderheit in einem muslimischen Staat betreuen.

    Das soll also nach Wulff und Konsorten auch unsere Zukunft sein!

    Mir wird schlecht!

  40. Ägypten hat noch eine nennenswerte Anzahl an Christen im Orient. Überall werden sie unterdrückt und verfolgt. Das sie dagegen aufbegehren, ist doch klar. Fehlende Toleranz und Repekt vor anderen Religionen, insbesondere den Juden und Christen gegenüber, zeigt sich dann in der Verfolgung von Konvertiten und in Terroranschlägen. Das alles „legitimiert“ sich durch den Koran.

  41. Die Aggression gegen christliche Minderheiten im Orient sowie gegen Christen weltweit hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Dies liegt z.T. auch daran, daß immer mehr Muslime sich als Gastarbeiter in Saudi Arabien und anderen traditionellen muslimischen Gesellschaften am Golf aufhalten und dort mit dem Gift des Wahhabismus, der wohl radikalsten und intolerantesten Variante des Islam „infizieren“. In Ägypten sind es inzwischen 1 von 4 der (muslimischen) Bevölkerung. Diese Rückkehrer sind eigentlich eine viel größere Bedrohung für die Christen als die einheimischen Muslimbrüder.
    Also es hängt auch mit dem wachsenden Einfluß der Saudis weltweit zusammen, dank ihre Ölmilliarden und engen Beziehungen zu den USA.

  42. @#35 Fieberglas (07. Jan 2011 12:22)
    100%ige Zustimmung!
    Das nächste Beweisstück dafür, dass die wahren Antifas, im Sinne des Wortes Antifaschismus, Israel lieben, unterstützen, es auf wahren Antifa-Demos herrlich blau-weiß leuchtet dank vieler Israel-Fahnen.

  43. @#67 Noddy (07. Jan 2011 21:19)
    Sehr interessanter Kommentar, der beweist, dass Saudi-Arabien ein elendes Sch***land, voll ein Steinzeitland ist.

    Auf Saudi-Arabien kann die Welt in ideeller Hinsicht voll verzichten. Somit kann ein Schwarzes Loch Saudi-Arabien verschlucken.

    Dieses attraktive Schwarze Loch kann sich Saudi-Arabien vorknöpfen:

    http://www.astrofoto.de/pics/blakhole/il016-02.jpg

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