focus sarrazinIm letzten Jahr war es Thilo Sarrazin, der mit seiner Buchveröffentlichung eine längst überfällige Debatte zur Integration auslöste. Nun ist es seine Frau Ursula (Foto), von Beruf Grundschullehrerin, die vor eklatanten Missständen im Bildungssystem warnt. Unter der Überschrift „Verdummen unsere Kinder?“ kommt sie in der aktuellen Focus-Titelstory zu Wort. Womöglich reicht das Thema nicht zu einer Sarrazin Debatte 2.0. Verdient hätte es die Sache jedoch allemal, geht es doch schließlich um die Zukunft unseres Landes.

(Von Frank Furter)

Gibt es eigentlich einen Grund, warum in deutschen Städten die Sparkassen, die AOK und IHK immer prächtig residieren, während die Schulen so aussehen wie in Jugoslawien 1973? Weil unser Bildungssystem balkanisiert? Weil der marode Etatismus im Lehrbetrieb seine letzte Endmoräne aufschüttet? Ich glaube, es liegt daran, dass Bildung einfach keine Lobby hat. Deutschland behandelt seine Schüler wie Asylanten der eigenen Zukunft, man gibt ihnen das Nötigste, das muss reichen. Und so kommt es, dass nicht nur die Ausstattung dahinmodert, sondern – bezogen auf die Schülerzahl – gleich 25 Prozent weniger Lehrer da sind als im Schnitt der OECD.

Es sind wahre Worte, mit denen Wolfram Weimer, Chefredakteur des Focus, sein Memo in der Ausgabe vom 17. Januar beginnt. Der üble Zustand von Bildungseinrichtungen ist eklatant: heruntergekommene Gebäude, veraltete Einrichtung, zu wenig Personal. Auf der anderen Seite wäre es aber zu kurz gegriffen, nur in der Ausstattung von Schulen die Problematik zu suchen. Denn umgekehrt erscheint es so, als seien heuer beachtlich viele Kinder von Hause aus so schlecht erzogen, dass selbst Schulen in Glaspalästen mit All-Inclusive-Betreuung nicht reichen würden, zu reparieren, was die Eltern in den wichtigsten ersten Lebensjahren versäumt haben.

Auf diese Problematik kommt insbesondere Ursula Sarrazin zu sprechen, der im aktuellen Focus gar die Titelstory gewidmet wird. „Verdummen unsere Kinder?“ lautet die fragende Überschrift – „Ja“, muss man wohl antworten, legt man Frau Sarrazins Erfahrungswerte zu Grunde. Auf die Frage, ob es den Kindern heutzutage schon bei der Einschulung an den Voraussetzungen fehle, antwortet sie:

Allerdings. Viele können nicht ruhig am Tisch sitzen und vermögen es nicht, Anweisungen Folge zu leisten. Die Fingerfertigkeit im Umgang mit Materialien ist meist nicht sehr weit entwickelt. Leider hat Berlin seine bewährte Vorschule abgeschafft, sodass wir Lehrer nun oft mit Abc-Schützen erst mal üben müssen, einen Stift zu halten, wie man mit einer Schere umgeht oder sich die Schuhe bindet.

Diese Zustände sind tatsächlich erschreckend, und wären vor einigen Jahrzehnten noch undenkbar gewesen – nicht, weil es bessere Vorschulen gegeben hätte, sondern weil es üblich war, dass Eltern sich um die Erziehung ihrer Kinder und das Vermitteln dieser Grundlagen kümmerten. Dass dies heute in vielen Fällen nicht geschieht, scheint das Ergebnis einer zunehmend Bildungs- und Leistungsfeindlichen Gesellschaft zu sein. So verwundert es auch nicht, dass Ursula Sarrazin der Aussage aus dem Buch ihres Mannes rechtgibt, eine durchschnittliche vierte Klasse wisse und könne heutzutage weniger als vor 20 Jahren. Auf die Frage, ob unser Schulsystem selbst zur Absenkung des Lernniveaus beiträgt, antwortet Frau Sarrazin:

Ich glaube schon, das fängt schon bei den verwendeten Schulbüchern an. Sie sind generell anspruchsloser. In den Deutschbüchern etwa waren früher längere, schwerere Texte mit reicherem Vokabular. Heute heißen Lesebücher „Konfetti“ und suggerieren einen lustigen Spaß.

Im weiteren Verlauf des Interviews richtet sich Frau Sarrazin, ebenso SPD-Mitglied wie ihr Mann, gegen typische sozialdemokratische Forderungen wie die Verlängerung der Grundschule um zwei weitere Jahre oder die Einführung der Gesamtschule. Es sei „unmöglich, alle Kinder in einer Klasse gemeinsam zu unterrichten, es sei denn, man schert sie alle über einen Kamm“. Auf den Hinweis, dass sie dies sage, obwohl sie SPD-Mitglied sei, antwortet Frau Sarrazin:

SPD-Mitglied bin ich schon erstaunlich lange und möchte es auch bleiben. Ich fühle mich vor allem dem Gedanken verpflichtet, die Schwächsten zu fördern, denn die brauchen unsere Unterstützung ganz besonders. Sie werden aber nicht plötzlich besser, nur weil sie mit stärkeren Schülern zusammen sind. Auch die SPD muss zur Kenntnis nehmen, dass nicht alle Menschen gleich sind. Wenn alle oder ganz viele Abitur machen sollen, dann wäre das ein Abitur auf niedrigem Niveau.

Damit nähert sich Frau Sarrazin sukzessive der Antwort auf die Frage, warum die Situation im Bildungssystem ist, wie sie ist. Tatsächlich werden Parallelen zu anderen gesellschaftlichen Problemen, beispielsweise der gescheiterten Integration muslimisch-stämmiger Einwanderer, offensichtlich. Denn auch in diesem Fall scheinen die Ursachen für die Probleme hauptsächlich im weltfremden Denken und Handeln der so genannten politischen Linken begründet. Thilo Sarrazin legte im Bildungs-Kapitel seines Buches „Deutschland schafft sich ab“ den Finger tief in diese Wunde, als er beispielsweise schrieb:

Die bei vielen Lehrern und Eltern verbreitete Abneigung gegen das Üben ist ein spätes Erbe der Achtundsechziger-Sozialisation. Sie wird gerechtfertigt mit dem Argument, man wolle „Leistungsdruck“ verhindern und Chancengleichheit wahren, entspringt aber oft nur der Bequemlichkeit von Lehrern und Eltern.

Mehr noch, steht Leistungsdruck im krassen Widerspruch zum blumigen Weltbild der Linken. Problematisch jedoch ist, dass Leistungsdruck ein selbstverständliches Merkmal der Natur ist, dem sich auch die Menschheit nicht entziehen kann. Und lernen Kinder nicht in der Schule, damit umzugehen, werden sie es in einem leistungsorientierten Arbeitsumfeld umso schwieriger haben, sich zurecht zufinden.

Im mehrseitigen Artikel des Focus kommen neben Ursula und Thilo Sarrazin auch mehrere Experten zu Wort – oder solche, die sich dafür halten. So plädiert Roman Herzog für ein bundesweites Zentralabitur, Klaus Kinkel fordert gar noch mehr Einflussnahme des Bundes auf die Bildung. Tatsächlich erscheint der Föderalismus als ein weiteres eklatantes Problem: die Eitelkeit der Länder, sich nicht von dem Bildungs-Ressort trennen zu wollen, steht einer sinnvollen bundesweiten Reform des Systems im Wege. Genauso richtig ist, was der Hirnforscher Manfred Spitzler anmerkt: dass sich nämlich die Frage, wie ein Kind lernt, wissenschaftlich beantwortet lässt, die Bildungspolitik jedoch in keinster Weise nach wissenschaftlichen Erkenntnissen arbeitet.

So sind die Probleme im deutschen Bildungssystem freilich vielschichtig und komplex. Sie zu lösen, erfordert jedoch weit mehr als nur technische Maßnahmen oder neue Regularien. Tatsächlich erscheint ein tiefgründiges Umdenken notwendig, und zwar vor allem unter jenen, die Teil des Systems sind: Lehrer und Sozialpädagogen. Schadhafterweise sind jedoch gerade diese nur allzuoft politisch links, und damit in höchsten Maße empfänglich für eben jene Denkfehler, die ursächlich am Anfang aller Probleme stehen.

„Wir Lehrer“, so Ursula Sarrazin, „können nicht alle gesellschaftlichen Defizite beheben“. Tatsächlich stellt sich die Frage, wer denn überhaupt noch im Stande ist, dies zu tun. Die ehemaligen Volksparteien jedenfalls haben die heutigen Probleme nicht nur begründet, sondern sich in den Missständen geradezu häuslich eingerichtet.

Die Eheleute Sarrazin erscheinen von daher wie die letzten, echten Sozialdemokraten. Sie haben die Fehler der Vergangenheit erkannt, und versuchen, gegenzusteuern, da ihnen das Wohl unserer Gesellschaft sowie ihrer Partei offenkundig am Herzen liegt. Letztere jedoch, insbesondere in Person von Nahles und Gabriel, verkennen die grosse Chance, die Herr und Frau Sarrazin der SPD bieten: nämlich, die über Jahrzehnte gewachsenen Denkfehler deutscher Sozialdemokratie zu revidieren.

Tatsächlich wird in der SPD heuer das soziale über Gebühr vertreten, das demokratische jedoch bleibt auf der Strecke. Damit mag sie im politischen Trend der letzten Jahrzehnte gelegen haben, genutzt hat dies jedoch weder ihr selbst, noch dem Land, in dem sie wütet. Ganz im Gegenteil.

Ob die Focus-Titelstory nun dazu genügen wird, eine Sarrazin-Debatte 2.0 auszulösen, erscheint doch eher zweifelhaft – leider. Denn notwendig wäre eine solche, schließlich handelt es sich hierbei – wie Wolfram Weimer richtig formuliert – um den wertvollsten Rohstoff, den wir haben: „nachwachsende Intelligenz“. Die allerdings wird immer seltener, wenn das System sie gar bekämpft, anstatt sie zu fördern. Dann nämlich zeichnet sich ein fataler Kreislauf ab: dumme Kinder werden zu dummen Eltern. Und die wiederum bringen noch dümmere Kinder hervor. Kommt mit der gescheiterten Integration noch ein erheblicher Multiplikator hinzu, steht am Ende genau das, wovon schon in der ersten Sarrazin Debatte die Rede war: Deutschland schafft sich ab.

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

141 KOMMENTARE

  1. Hat mit diesem Thema nichts zu tun, aber lest euch mal die Leserbriefe im aktuellen Spiegel zum Bericht über René Stadtkewitz und „Die Freiheit“ durch. Sind leider nicht sehr positiv ausgefallen.

  2. „…während die Schulen so aussehen wie in Jugoslawien 1973? “

    Das Beispiel Oktik lasse ich ja noch gelten.
    Ich möchte dennoch anmerken, dass das (damalige)Jugoslawische Schulsystem und auch das der heutigen Staaten Kroatien, Slowenien und Serbien das deutsche um längen überflügelt.
    Die Schüler dort waren und sind den deutschen Schülern 2-3 Schuljahre voraus.

  3. „Spitzler“ klingt zwar lustiger, aber der Hirnforscher heißt Manfred Spitzer (Prof. Dr. Dr.) 🙂

  4. So „in“ das ja in gewissen Kreisen auch sein mag, gegen die Kulturhoheit der Länder zu wettern.. ich habe eher den Eindruck, die Gleichschalter aus dem links-grünen Pestsumpf können es nicht ertragen, dass sie ihre Ergüsse aus einem Bundesland nicht auf bequeme und einfache Weise so auch gleich auf alle anderen Bundesländer auskippen können… oder wollen wir, die Selbstmordphantasien einer rheinland-pfälzischen SPD auch gleich in allen anderen Bundesländern verewigt sehen? (Stichwort Geschlechtertrennung in Schulen)Oder die Selbstkasteiungs-Orgien aus dem Kalifatsstaat NRW?? Ich habe eher den Eindruck, die Kulturhohiet der Bundesländer ist (noch) eine der wenigen Barieren, die uns davor schützt, dass uns der Dumm-Gutmenschen-Mist AUTOMATISCH auch gleich in allen Schulen bundesweit erwischt. Stellt euch vor, was passieren würde, wenn (wie zu befürchten ist) die rot-grünen Eiterbeulen die nächste Bundesregierung stellen! :-O

  5. Letztere jedoch, insbesondere in Person von Nahles und Gabriel, verkennen die grosse Chance, die Herr und Frau Sarrazin der SPD bieten: nämlich, die über Jahrzehnte gewachsenen Denkfehler deutscher Sozialdemokratie zu revidieren.

    Wenn die SPD Thilo Sarrazin zum Parteichef und zum Kanzlerkandidaten macht,
    dann holt die SPD bei der nächsten Bundestagswahl die absolute Mehrheit!

    Das wäre aber ein schwerer Schlag gegen das Gabriels Ego und das Ende von Nahles Karriere.

  6. Und lernen Kinder nicht in der Schule, damit umzugehen, werden sie es in einem leistungsorientierten Arbeitsumfeld umso schwieriger haben, sich zurecht zufinden.

    Ach was, das leistungsorientierte Arbeitsumfeld wird doch ebenfalls abgeschafft. Zugunsten der Integration.

  7. #1 Held (17. Jan 2011 15:43)

    Hat mit diesem Thema nichts zu tun, aber lest euch mal die Leserbriefe im aktuellen Spiegel zum Bericht über René Stadtkewitz und “Die Freiheit” durch. Sind leider nicht sehr positiv ausgefallen.

    Sie sind nicht sehr positiv ausgewählt. (Auch ich hab sie gelesen und bin sicher, dass sie – im Gegensatz zum angeblichen Anspruch der „Spiegel“-Leserbriefredaktion – KEINE repräsentative Auswahl aus den zweifellos zahlreichen eingegangenen Lesebriefen darstellen.)

  8. Wenn Bremen pro Schüler nur ~40€ zur Verfügung stehen – zeigt doch den Stellenwert der Bildung.

  9. Den Eheleuten Sarrazin ist zu danken für ihre echte Sorge und die klaren Worte zu unserer Bildungsmisere. Leider klammern sie sich zäh an den verrotteten Wurzeln einer verkommenen SPD fest, statt los zu lassen und sich mit ihrer ganzen Kraft für ein Umdenken in unserem Staat ein zusetzen.

  10. #5 Renitenz 1.10 (17. Jan 2011 15:58)

    Völlige Zustimmung. Wir können dankbar sein, dass es den Bildungsföderalismus gibt.

  11. Multikulturalismus im Bildungswesen ist der Wechsel von Integralrechnung zur Integrationsrechnung, von der Differentialrechnung hin zur „Differenzierung“ der MigrantInnen, von Griechisch und Latein für Albert Einstein und Max Planck zu Türkisch und Arabisch für Björn-Thorben und Lea Sophie von der Aiman-Mazyek-Gesamtschule in Köln-Ehrenmordfeld.

    Ja, wir schaffen und auch durch Verdummung ab, wenn schon den Bach hinunter, dann gleich im Gesamtpaket.

    Kinderlose StudienabbrecherInnen der LinksgrünInnen haben den Marsch durch die Institutionen erfolgreich beschritten und nun ihr Zerstörungswerk nahezu abgeschlossen, eine Meisterleistung der pazifishtischen Selbstzerstörung, für die die 68erInnen-Vorfahr_innen immerhin noch zwei Weltkriege beginnen mussten!

    Deutschland schafft sich ab!

  12. Heute wäre der Geburstag von Hatun Sürücü.

    Ich habe mich bei der Senatsverwaltung für Bildung u.a. darüber beschwert, dass eine Freundin der Familie in meiner Klasse den Mord verteidigt hat und mein Lehrer sie irgendwie in Schutz genommen hat.

    Und gegen solchen Ehrenmord-Dreck seitens Lehrer und Schülerin unternimmt die SfB nichts, aber dafür wenn eine Lehrerin wert auf ihren Unterricht legt.

    Die Senatsverwaltung für Bildung gilt in Berlin bei den anderen Behörden als dümmste Behörde Berlin. Ich kann das wegen meinen Erfahrungen nur bestätigen. Außerdem leidet Berlin an vielen zugereisten Übertoleranten, die viel zu oft Lehrer sind. Gegen viel zu nachsichtige Lehrer, die meistens grüne Hetze sind, sollte die Bildungsverwaltung mal vorgehen. Macht sie aber nicht, weil es dort anscheinend auch solche Leute gibt.

  13. #1 Held (17. Jan 2011 15:43)

    Hatte jemand etwas anderes erwartet? Da kann ich ja gleich die Pressemeinungen des Deutschlandflunks für ernst nehmen.

  14. Die Sarrazins habens drauf!!! Nur leider werden sie von gewissen verfolgt, wir nennen hier ja keine Namen. „Wer die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd“ – Aus China und nach wie vor – oder insbesondere heute – aktuell

  15. #10 Stefan Cel Mare (17. Jan 2011 16:13)
    #8 Israel_Hands (17. Jan 2011 16:05)

    ..wie man unschwer im SPON-Forum nachvollziehen kann:

    http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=27286

    Der Spiegel ist zu einem üblen Schmierenblatt verkommen

    so ein matter Spiegel der seine Reflextions-Kraft verloren hat und der seinen Zweck durch 1000 Sprünge nicht mehr erfüllt , dient nur als Ablage auf den Sperrmüll

  16. Naja, ich möchte mich nicht zu weit ausm Fenster lehnen. (Deutsch, Grammatik = 4)

    Aber was Politik, Geschichte und Naturwissenschaft anbelangt, dass habe ich mir alles via Internet und persönlicher Neugierde angeeignet.

    Eigentlich hat mich der anti-deutsche Unterricht erst darauf gebracht, das ganze Mal genauer zu hinterfragen.

    Ihr denkt jetzt bestimmt an den WK II.,
    ich wurde aber schon bei WK I. stutzig.

    Meine Schulzeit der 90er Jahre, ich könnte fast schon ein Referat halten, erspare es euch doch lieber 😉

    Der krasseste Gegensatz war aber als ich mit 12 Jahren nach Deutschland kam:

    In Irland wurden wir ganz selbstverständlich republikanisch erzogen und aufgeklärt.

    Hier in Deutschland musste ich schnell feststellen, dass es normal ist, seine eigenen Ahnen scheiße zu finden und sie als Monster zu bezeichnen 🙁

    Dabei war es völlig egal, um welche Epoche es ging, der Deutsche war das Übel.

    Hätte man mich nicht gut erzogen, damals wäre mein Weltbild zusammengebrochen.

    Habe ich von meiner Mutter doch nur Gutes von „Euch“ gehört !

  17. Sarrazin Rules! 🙂

    Wieder einmal trifft Sarrazin ins schwarze!

    Warum ist das Bildungsystem im Eimer?

    Die 68er/Linken wollen Deutschland vernichten, und der Angriff wird auf allen Ebenen geführt. Zunächst wurde die deutsche Familie zerstört, und Kinderfeindlichkeit geschürt, was zu einer demographischen Katastrophe geführt hat. Und parallel dazu wurde das humboldtsche Bildungssystem systematisch zerstört und durch Hunderte 68er-Reformen kaputtreformiert, anstatt das bewährte deutsche Bildungssystem behutsam weiterzuentwickeln. Als letztes wurden die deutschen Universitäten durch die Bologna-Reform geschreddert. Den Rest besorgte die millionenfache bildungsferne Einwanderung.

    Und irgendwann kollabiert Deutschland wenn sich nichts ändert. Ziel erreicht.

  18. Es klingt paradox. Und doch ist es wahr: Dadurch, dass die SPD immer noch mit Sarrazins Rauswurf beschäftigt ist, hält sie das Feuer um Sarrazin am Lodern. Und wenn jetzt Frau Sarrazin auch noch angegriffen wird, gibt das der Sache der Islamkritik noch mal einen zusätzlichen Schwung. Und wenn Frau Sarrazin nun über die Zustände im Bildungssytem offen spricht, wird ihr zugehört, wie es sonst wohl kaum bei einer xy-Lehrerin geschehen würde.
    Thilo und Ursula schweben im Moment auf einer Wolke, wo ihnen niemand wirklich reinredet, wenn sie was zu vermelden haben.
    Sehr interessant und hilfreich für die Änderung der Zustände in Deutschland.

  19. Ich begleite jetzt seit gut vier jahren die Schullaufbahn meiner Tochter( z.Zt. 5. Klasse Gymnasium). Sie ging auf eine Grundschule in Düsseldorf die teils aus Halbtagsschule und OGATA bestand. Hausaufgaben hat es so gut wie keine mehr aufgegeben, da die Schüler der OGATA diese nicht in der dafür vorgesehenden 1/2 Stunde schafften, und eine Erledigung dieser am Abend nicht mehr Zuzumuten sei, bzw. eine Benachteiligung stattgefunden hätte. Mehr Zeit für die Hausaufgaben konnte nicht eingeräumt werden, da sonst die individuelle Förderung der Ganztagsschüler, durch Schlittschuhlaufen, Kinobesuche und Hüpfburgenspielplätze, nicht gegeben war.

    Meine Frau und ich sind dann nach kurzer Zeit dazu übergegangen uns selbst Hausaufgaben für unser Kind auszudenken. So konnte wir die Versäumnisse der Schule in Sachen Disziplin, selbständiges Lernen, Arbeitsweise, Organisation usw. zum Teil durch Eigeninitiative ausbügeln. Doch trotz der 10 Einser meiner Tochter(Abgangszeugniss 4:Klasse), taten sich zum Wechsel aufs Gymnasium teils schwere Defizite in den Hauptfächern auf, die wir als Eltern seit einem 1/2 Jahr mit viel Schweiß und Tränen einigermaßen aufgeholt haben.
    Mein Fazit: Zumindest in der Großstadt würde ich mein Kind nicht noch einmal auf eine öffentliche Schule schicken. 🙁

  20. #15 bin laden (17. Jan 2011 16:22)

    Heute wäre der Geburstag von Hatun Sürücü.

    Viele kennen sie nicht –

    es war ein „EHRENMORD“ !

    Hier eine Reportage über das Schicksal:

    sie hat sich benommen wie eine deutsche teil 1

    http://www.youtube.com/watch?v=y-hlbTCWKqA

    Gott habe sie seelig !

  21. Die Frage, ob unsere Kinder verdummen werden ist von Frau Sarrazin falsch gestellt, es müßte heisen, warum haben wir unsere Kinder verdummen lassen und daran sind wir alle schult!
    Jeder einzelne sollte sich an die eigene Nasen fassen und überlegen, was er Persönlich getan hat, damit unsere Kinder nicht in den „Staatlichen“ Kindergärten, verdummt wurde und werden.
    http://brandenburg.staat-deutschland.de/

  22. Die Sarrazins sollten endlich ihr Leben geniessen und sich nicht mit diesen Neider herumschlagen, das haben die doch nicht nötig. Man weiss doch ganz genau sobald auf der sachlichen Ebene verloren wird es auf der persönlichen weitergeht. Die Linken können ihre Niederlage gegen Sarrazin nie überwinden. Das lässt ihre Überzeugung allem und jedem überlegen zu sein nicht zu. Abgehoben und realitätfremd nennt man das.

  23. OK, habs getestet. Die Sache mit der Mod. bezgl. des Nicks eines in T*unesien weilenden Menschen hatte mich reichlich verwundert, auch wenns mittlerweile schon wieder ewig her ist – so ca. 3 Tage.

  24. Das waren wir einmal, das hatten unsere Vorfahren erreicht:

    Anteil der Analphabeten pro Land im Jahr 1900:

    Deutschland 0,9 %,
    England 9,6 %,
    Frankreich 10 %,
    USA 12 % (weiße Bevölkerung)
    Italien 47 %

  25. dass sich nämlich die Frage, wie ein Kind lernt, wissenschaftlich beantwortet lässt, die Bildungspolitik jedoch in keinster Weise nach wissenschaftlichen Erkenntnissen arbeitet.

    Man weiß, dass sich in heterogenen Klassen die Leistungsstarken an den Leistungsschwachen orientieren.
    Sprich: Wenn zu Beginn des Schuljahres
    20 % Starke,
    60 % Mittlere und
    20 % Schwache
    in der Klasse sind, sind es zum Ende ca. (ich weiß die Zahlen nicht exakt auswendig)
    8 % Starke
    50 % Mittlere und
    42 % Schwache.

    Das ist kein Geheimnis. Trotzdem möchte man Gesamtschulen bundesweit einführen.

  26. #26 lupe (17. Jan 2011 16:44)

    Ja, nun haben wir aber Humboldt durch Humbug getauscht!

    Einen Wernher von Braun, Rudolf Diesel, Robert Koch, Werner Heisenberg, Nikolaus Otto, Konrad Zuse, Felix Wankel, Werner von Siemens, Max Planck, Albert Einstein, Erwin Schrödinger, Otto Hahn, Graf Zeppelin, Ferdinand Porsche und wie sie alle hießen wird dieses PISA-Land nie wieder hervorbringen.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1233584049444.shtml

    Integration
    „Der Meister der Zukunft ist ein Türke.“

    Erstellt 15.02.09, 21:56h

    Jugendliche mit Migrationshintergrund haben häufiger keinen Berufsabschluss als ihre deutschen Alterskollegen, beklagte jetzt Maria Böhmer (CDU), Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, bei der Vorlage der Lehrstellenbilanz 2008. Oft liegt dies auch daran, dass sie die Schule mit nicht ausreichenden Kenntnissen verlassen. Um die Kinder und auch schon Enkel der als Gastarbeiter nach Deutschland gekommenen Arbeitnehmer will sich die Wirtschaft künftig stärker kümmern, verspricht Handwerkspräsident Otto Kentzler.

    Nicht aus purer Wohltätigkeit, sondern aus ganz verständlichem Eigeninteresse. Die Bevölkerung schrumpft, aber der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund steigt. Dachdeckermeister Kentzler kommt deshalb zu dem Schluss: „Der Meister der Zukunft ist ein Türke.“ Hinter diesem Slogan steckt diese Erkenntnis: Um in naher Zukunft noch ausreichend qualifizierte Facharbeiter zu haben, ist das Handwerk, ist die Wirtschaft insgesamt, auf die türkisch-, griechisch- oder russischstämmigen Jugendlichen angewiesen. (gmw)

  27. Bildungsfreiheit contra Zwangsbeschulung

    wertewirtschaft.org

    aus:“Warum Bildungsfreiheit? Eine systematische Entkra?ftung von Argumenten fu?r den Bildungszwang.“

    (…)
    Auf obige Kritik wird häufig mit dem Argument einer angeblichen Sonderstellung von Bildung reagiert. Bildung sei ein so außergewöhnlich wichtiger Bereich, dass wir uns das „Experiment“ Bildungsfreiheit nicht leisten könnten. Gerade hier, weil dieser Bereich so immens wichtig wäre, sei Kontrolle unumgänglich. Dies ist eine glatte Lüge, denn das Gegenteil ist wahr. Eben weil das Wissen und psychische Heil unserer Kinder in einem materialistischen Zeitalter wie diesem so wenig gelten, erdulden wir die unverschämte Anmaßung, Bildungsfreiheit zu unterdrücken. In kaum einem anderen Bereich würden wir eine solche Situation lange ertragen (nach Kenntnis der Alternative). Man stelle sich vor, unser Essen, unsere Kleidung, unsere Elektro-Spielzeuge, unsere Computer, unsere CDs würden mit solcher Selbstzufriedenheit zentral geplant und zugeteilt! Weil Bildung heute relativ unwichtig ist, wird die Monopolisierung einfach so hingenommen. Wenn Eltern sich keine Zeit mehr für ihre Kinder nehmen, das Wissen nichts mehr gilt, nur noch die „Information“ und seelische Verkrüppelung zur Regel wird, begleitet von allgemeiner Rücksichtslosigkeit, dann machen die paar Stunden monopolisierte Zwangsanstalt am Vormittag auch keinen großen Unterschied mehr.

  28. #28 muezzina (17. Jan 2011 16:49)

    Das ist kein Geheimnis. Trotzdem möchte man Gesamtschulen bundesweit einführen.

    Ich bin ein Ergebnis einer Gesamtschule

    in HH !

    Benannt nach einen berühmten deutschen Schriftsteller und Drehbuchautor 😉

    Allerdings gab es bei uns Leistungskurse

    I und II.

  29. Sarrazin weißt in seinem Buch schon darauf hin, dass die Bildungsausgaben pro Kopf nicht mit der Qualität des Schulsystems korrelieren, jedenfalls im Vergleich der Bundesländer.

    Und es hängt ganz sicher mit der „Motivation“ der Schüler zusammen.
    Man sehe nur, wie dankbar in manchen Entwicklungsländern die Kinder für den Schulbesuch sind, auch wenn sie dabei auf dem Boden hocken und die Schule ein Dach auf Pfählen ist.

  30. #1 Held (17. Jan 2011 15:43)

    Dem Spargel u.ä. geht der Allerwerteste auf Grundeis, deshalb versuchen sie mit allen Mitteln die Partei schlecht zu reden. Was da an „Leserbriefen“ veröffentlicht wird, wundert dabei nicht. Das kann niemals repräsentativ sein. Da müsste man auf jeden Fall die Leserkommentare auf der Homepage der „Freiheit“ dagegen halten.

  31. #1 Held

    Wie schon 2 andere vor mir sagten, liegt das an der Auswahl durch die Redaktion. Und diese ist in der gedruckten Ausgabe sicher noch politisch korrekter, als bei Spon. Wenn sagen wir von 100 Leserbriefen 97 pro und 3 contra sind , und es werden nur die 3 contra-Meinungen gedruckt, dann zieht der Medien-unerfahrenene Leser die völlig falschen Schlüsse.

  32. Meine Mutter hat meinen Bruder und mich in den 60er Jahren auf ein konfessionelles Internat gegeben, weil sie schon damals mit dem Lehrbetrieb der öffentlichen Schulen nicht einverstanden war. Wenn sie wüsste, wie diese Schulen heute alleine rein optisch aussehen, würde sie vom Glauben abfallen!

  33. Auch hier gilt die alte Volksweisheit:

    Dumme Eltern haben meist auch dumme Kinder.

    Und das könnte auch an den Genen liegen. Bin ich jetzt ein Rechtsradikaler? Und noch schlimmer. Ich esse gerade einen Apfel und der hat auch Gene. Ich muss ein Nazi sein!

  34. #31 Irish_boy_with_german_Father (17. Jan 2011 16:55)

    #28 muezzina (17. Jan 2011 16:49)

    Das ist kein Geheimnis. Trotzdem möchte man Gesamtschulen bundesweit einführen.

    Ich bin ein Ergebnis einer Gesamtschule

    in HH !

    Benannt nach einen berühmten deutschen Schriftsteller und Drehbuchautor 😉

    Allerdings gab es bei uns Leistungskurse

    I und II.
    —————————————-
    Lass mich raten, welcher Schriftsteller gemeint ist: KARL MAY ? 🙂

  35. Ganz ehrlich: Eine Schule wo fast 100 Prozent Schüler Migrationshintergrund haben, die meißten noch muslimischen, kann ruhig s aussehen wie in Jugoslawien oder der Türkei. Denn selbst bei hoher Pflege und Sanierung sieht sie trotzdem sehr schnell wieder dreckig, kaput und beschmiert aus.
    Außerdem ist für dieses Bildungsklientel sowieso jede müde Mark rausgeschmissenes Geld. Man soll die fördern, die es auch zu Akademikern schaffen können.

    Gerade habe ich im Bus (Berlin Plänterwald) einen Südländer mit seinem Sohn hinter mir sitzen gehabt. Der Junge kam aus dem Kindergarten und sprach ein besch**es Deutsch ohne Artikel und ganzen Sätzen. Erzählte was seine ebenso migrantischen Freunde für Mist in der Kita gemacht haben. Der Vater sprach komischer Weise recht flüssig deutsch, aber der hat bei den G*nen wahrscheinlich auch 30 Jahre dafür gebraucht, während deutsche Kindern schon im Kindergartenalter richtig flüssig sprechen können.

  36. @#32 DerBoeseWolf (17. Jan 2011 16:59)

    Sicherlich gibt es viel Potential für die Freiheit, aber die schlechte Replik auf den Artikel ist leider auch ein Fakt und ich denke, die Mehrheit der Spiegel-Leser ist nicht positiv gegenüber der Freiheit eingestellt bzw. hat überhaupt kein Interesse an ihr. Aber es ist auf jeden Fall gut,dass ein so großes Nachrichten-Magazin wie der Spiegel sich des Themas annimmt oder vielleicht-und das wäre gut- nicht mehr dran vorbeikommt-:)

  37. Unser Bildungssystem scheint sich immer mehr dem der DDR 1 anzugleichen. Kinderkrippe, Ganztagsschule, Einheitsschule, Einheitsabitur1 oder Abitur 2. Hauptsache: Alle, egal wie dumm oder schlau, sollen irgendeinen Abiturabschluss bekommen, damit alle gleich gehalten werden. Ganz vergessen die Parole, dass jeder Jeck doch eigentlich anders ist und jeder so gut spinnt, wie er kann, wobei manche es doch auch noch besonders gut können (das Spinnen). Also will sagen: Die Menschen sind doch alle unterschiedlich, und das kann man doch nicht einfach so weg diskutieren.
    Wenn man alle Kinder undifferenziert lange in derselben Klasse halten will, werden die Schlaueren am Lernen gehindert, und die weniger schlauen werden überfordert und kommen nicht mehr mit. Deswegen ist für mich das 3-gliedrige Schulsystem auf jeden Fall besser als die Gesamtschule.
    Ganztagsschule ganz furchtbar, weil man nachmittags doch überhaupt nicht mehr aufnahmefähig ist, und der Unterricht nur als Verwahrzeit angesehen werden kann, obwohl nachmittags sogar noch Mathe unterrichtet werden soll. Aussichtslos!

  38. #36 sarina (17. Jan 2011 17:07)

    Lass mich raten, welcher Schriftsteller gemeint ist: KARL MAY ? 🙂

    OK, dass kommt auch noch 😉

    Ich meine aber Erich-Kästner :mrgreen:

  39. #29 Eurabier (17. Jan 2011 16:50)
    Ja, nun haben wir aber Humboldt durch Humbug getauscht!

    Ja, leider. Ein weiteres Beispiel:
    In den 20er Jahren lebten in Berlin mehr Nobelpreisträger als in jeder anderen Stadt der Welt!

  40. Sorry aber über die Kinder würde ich mir im Augenblick mal keine Sorgen machen. Ich mache mir im Augenblick viel mehr Sorgen um die Erwachsenen. Dabei meine ich noch nicht einmal die Muslime. Ich meine die deutschen Erwachsenen.

    Sorry aber wenn ich Heinsohn zusammenfasse, dann

    1. Haben wir eine Einwanderungswelle von Personen, die mit erklärter Absicht hier sind und uns vernichten und übernehmen wollen.
    2. Füttern wir diese mit unserem Geld groß.
    3. Verbieten uns selbst etwas zu unternehmen weil diese angeblich durch das Grundgesetz geschützt sind.

    Sorry aber viel dümmer können unsere Kinder nicht mehr werden als es die Erwachsenen heute schon sind. Ich weiß nicht, wie man das noch unterbieten will. Mach euch nicht so viele Sorgen um die Zukunft macht euch Sorgen um das jetzt und hier.

  41. #43 lupe (17. Jan 2011 17:15)

    Dafür leben heute in Berlin mehr Türken als in jeder anderen Stadt außerhalb der Türkei!

    Deutschland schafft sich ab!

  42. @#40 menschenfreund

    Offenbar bist du nicht in der DDR 1.0 zur Schule gegangen. Sonst wüßtest du, dass dort nur sehr wenige (vielleicht 20% der) Schüler auf einer EOS Abitur machen konnten.
    Der POS 10te Klasse Abschluß war bei uns die Regel.
    Heute dagegen machen viele Abitur mit 3.x, die wären in der DDR nie in die EOS gekommen.

  43. #24 zombie1969 (17. Jan 2011 16:42)

    Die Sarrazins sollten endlich ihr Leben geniessen und sich nicht mit diesen Neider herumschlagen, das haben die doch nicht nötig.
    ———————————————-
    Ich liebe meine Neider regelrecht!
    Ja, denn Neid ist die wahrscheinlich ehrlichste Form der Anerkennung (das schnallen die Neider natürlich nicht, denn sonst wären sie nicht neidisch)! 🙂

  44. #44 kosak (17. Jan 2011 17:16)

    ot

    Die Schweizer sind Europameister im Einbrechen in Fremde Häuser……….. 😯 ❓

    Zitat aus deinen Link:

    Täter sind immer öfter junge Frauen

    Ich tippe spontan auf Zigeuner !

  45. #38 Held

    Ich glaube, 90% der Spargelleser sind sowieso lernresistente und realitätsverweigernde Grünenwähler. Da hilft gar nix, ausser eine ordentliche Portion „Kulturbereicherung“. Dann sind auch bei Denen die Meisten geläutert.

  46. Familie Sarrazin räumt mit dem linken Saftladen auf 🙂
    Kann jemand das Ehepaar fragen ob sie vielleicht Bekannte mit ähnlichem Rückgrad in Österreich haben?
    In Österreich lebt die Politik noch immer im Traumland „Multikulti“.

  47. Meine Frau und ich sind Jahrgang 1951 u.1954. Wir mussten in der Volksschule sehr viel aus- wändig lernen,und auch um gute Zensuren zu bekommen etwas leisten.Geschadet hat das un- serer Gehirnkapazität nicht.Schon damals sag- ten unsere Lehrer,daß das Leben ein lebens- langes lernen ist.Wenn wir heute in den öffentlichen Verkehrsmittels mit Schülern unterschiedlichster Schulformen zusammentref- fen,muß man sich mit Grausen abwenden.Das Vokabular ist einfach zum Kotzen.Man muß sich fragen,was ist da in der Schule und den Elternhäusern falsch gelaufen.Lernen wollen diese Schüler nicht,und wer das will wird von den anderen niedergeprügelt,oder gemobbt.So steuern wir geradewegs in den Abgrund.Man mag in den Rotweingürteln der Städte weiter die Korken knallen lassen.Eines Tages werden diese Leute von der selbsterzeugten Flutwelle weggespült!!!

  48. Wenn die Bundeskompetenz dazu eingeführt wird, dass alle Schulen das Niveau bayrischer Schulen erreichen: Ja.
    Wenn die Bundeskompetenz dazu eingeführt wird, dass das Niveau sich in der Mitte einpendelt: NEIN!

  49. #42 Irish_boy_with_german_Father (17. Jan 2011 17:12)

    #36 sarina (17. Jan 2011 17:07)

    Lass mich raten, welcher Schriftsteller gemeint ist: KARL MAY ? 🙂

    OK, dass kommt auch noch 😉

    Ich meine aber Erich-Kästner :mrgreen:
    —————————————-
    Mit EK bist Du rehabilitiert, der Mann hatte wirklich was auf dem Kasten (deshalb hieß der ja auch KÄSTNER!). 🙂

  50. #52 DerBoeseWolf (17. Jan 2011 17:23)

    #33 KDL

    Ich habe früher mal auf WO kommentiert. Davon wurden 97% gelöscht. 😉
    ———————————————–
    Kann ich nachvollziehen: Nomen est omen?

  51. Ein finnischer Lehrer formulierte die deutsche Bildungskatastrophe so : „Die deutschen Lehrer mögen ihre Schüler nicht.“
    Ich finde, er hätte diesen Satz auf ALLE Verantwortlichen im Bildungsbereich ausdehnen müssen, bis hin zu den Ministern.

    Die Sarrazins sollten auf sich aufpassen. Nicht, daß wir eines Tages das Wort ’sarrazinieren‘ kreieren müssen.

  52. Dem Artikel ist zuzustimmen, nur möchte ich erwähnen, daß das „linke“ Bildungssystem der DDR sehr erfolgreich war, Unterschiede in der Leistungsfähigkeit weitestgehend ausgeglichen hat und gebildete, innovative und lebenstüchtige Bürger erzogen hat. Die Probleme kamen doch eher mit den 68igern und den Grünen und ihrer unleidlichen Lobby. Die heutige Konsumgesellschaft macht träge und die Jagd nach einem neuen Fernseher ist für sehr viele Eltern eben wichtiger, als mit den Kindern mal ein Museum zu besuchen oder ihm Bücher zu kaufen. Übrigens, Schere und Besteck halten, Schuhe binden und all die alltäglichen Dinge habe ich von meinen Eltern gelernt, und zwar lange vor der Einschulung.

  53. #48 Berlino (17. Jan 2011 17:17)
    Dann ist es ja hier noch schlimmer als in DDR1

    Furchtbar, dass die Kinder nicht mal die ersten 3 Jahre bei ihrer Mama bleiben dürfen. Die Mama ist doch nun mal IMMER die beste Erzieherin, niemand liebt ein kind mehr als seine Mama.
    Furchtbar, dass die Kinder oft schon im Kindergartenalter, mit dem Bus weg müssen.
    Raus aus ihrer Geborgenheit des Elternhauses, der gewohnten Umgebung rein in das eher anonyme Stadtleben. Oft auch Rangeleien beim Warten auf den Bus und im Bus, dass Brillen zerbrechen…Eltern und Lehrer sind sich fremd, bauen eher ein Gegeneinander statt ein Miteinander auf, erst recht, wenn noch MohammedanerInnen dazwischen sind.
    Mir tun diese Kinder leid, die immer mehr von ihren Eltern und Geschwistern und Omas und Opas fern gehalten werden.
    Früher hatten die Eltern noch den größten Einfluss auf die Kinder. Sie lernten von den Eltern, was man für das Leben wissen muss und was sich gehört und nicht gehört und wo es lang geht, ohne dass man lange darüber diskutieren musste.
    Heute wissen die Kinder das alles nicht mehr. Und was noch schlimmer ist, manche Erwachsene wie hier im Vibrations Thread wissen auch nicht mehr, was sich gehört.

  54. #55 rapid100

    Dass diese Brandanschläge immer wie auf Bestellung zu rechten Zeit kommen ist schon merkwürdig. Immer wenn die „Eliten“ die Meinungshoheit in Sachen Masseneinwanderung/Islamisierung und Abwicklung der Nation verlieren tauchen plötzlich „rechte“ Brandstifter auf, die zu dumm sind Brände zu stiften. Oder es kommt zum rechten Augenblick ein Passant daher der den Brand „zufällig“ entdeckt und heldenmütig löscht.

  55. Es ist auch die Frucht der Kuschelpädagogik, die nicht von „dummen“ sondern von stark engagierten Müttern betrieben und im Kindergarten fortgeführt wird, dass das Niveau in der Schule ständig sinkt.
    Michael Winterhoff beschreibt diese Fehlentwicklung in „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“. Das Ergebnis sind ausgebrannte Lehrer, die sich nicht nur mit den verhaltensgestörten Schülern, sondern mit den klagenden Eltern abgeben müssen.
    Denn wenn ein Lehrer anfängt zu schreien, ist das eine (zwar nicht angemessene) Reaktion darauf.

  56. Das alles läuft seit 30 Jahren in unserem Land, erst schleichend und nun immer deutlicher werdend, gezielt und gesteuert ab. (Kann ich beurteilen, bin 60Jahre alt) Das Motto dabei: Deutschland von der Karte streichen, Polen muss bis Holland reichen, alter linker, roter und grüner 68 ziger Schei§§dreck. Aber schlecht zu stoppen, da diesem Gesindel der Marsch durch die Instanzen unserer Gesellschaft gelungen ist und sie an den Hebeln der Macht sitzen, die Medien, durch Infiltration, auf ihrer Seite gezogen haben. Das beste Beispiel dafür war am Sonntag Abend bei Anne Will, mit diesem durchgeknallten „Professor“ mit seinen Marxistischen Träumereien zu sehen. Das schlimmste war dabei, das Frau Will, ständig lächelnd, diesem Spinner auch noch minutenlang eine Plattform stellte, ohne ein zu greifen. Wobei ich dieses Lächeln nicht zu deuten wusste, war es nur Verlegenheit über die Dreistigkeit dieses Schmalspur Intellektuellen oder war es schlichte Dummheit der Moderatorin, oder vielleicht sogar Sympathie für seine Thesen.

  57. #24 zombie1969 (17. Jan 2011 16:42)

    Die Sarrazins sollten endlich ihr Leben geniessen und sich nicht mit diesen Neider herumschlagen, das haben die doch nicht nötig.

    Den richtig Guten geht es nicht ums Geld.
    Das haben die meistens schon.
    Die richtig Guten sind besessene Visionäre!
    Die würden auch ohne Geld Einsatz bringen.
    Denen geht es mehr um Macht und um ihr Ansehen.

    Mein ehem. Chef (Piëch) war so einer.
    Der war schon vorher Milliardär, ist ein höchstschlauer Fachmann und hat ganz sicher
    > 80 h/Woche gemanagt, ohne nach dem Geld zu fragen.

    Visionäre sind aber leider Mangelware.
    Wenn ich mir die meisten Pfeifen(innen) aus der Politik anschaue, fällt mir dazu derzeit niemand ein. 🙁

  58. #55 rapid100

    Und Sie sind zu dumm sich zu artikulieren. Was wollen Sie uns mit Ihren Stümmel und Fragmentsätzen sagen?

  59. Geht es hier um „Bildung“?
    Oder mehr um die Frage, falls ich Frau Sarrazin richtig verstanden habe, was man in der Grundschule mit Grundschul-Anfaengerkindern anfaengt, die mglw. nur selbstaendig Nahrung aufnehmen und ausscheiden koennen.
    Darueber hinaus aber nicht wissen, was „sitzen“, „hoeren, (Deutsch) verstehen, nachvollziehen“ bedeutet, oder einfachste motorische Faehigkeiten wie selbstaendiges Ankleiden, das benennen und benutzenkoennen einfachster Gegenstaende des taeglichen Gebrauchs (vor-)erlernt haben.
    Gut, wenn dazu auf Vor-Kindergarten-, resp. Vor-Sonderschulniveau begonnen werden muss, braucht man sich um „Bildungsziele“ im weiteren eigentlich kaum noch Gedanken machen.
    Wohl aber darum, wer „seinen“ Kindern, in diesem Land, so etwas antut o. straflos antun darf, und warum solche Menschen (keineswegs als „Eltern“ titulierbar) ueberhaupt Kinder i.d. Welt setzen, oder besser „werfen“ duerfen.
    Die (gewoehnliche) (Halbtags-)Schule, das ist altbekannt, kann keine (intakte) ‚Familie‘, keine Vor-u./o. Grundsozialisierung, noch Vor-u./o. Lebenselementargrundkenntnisse ersetzen.

    Nachdem was Fr. Sarrazin dazu ausfuehrt, reicht eigentlich nicht einmal die (Wieder-)Einfuehrung der Vorschule. Es muesste demnach, und f. solche „Familientotalausfallkindern“, ein Pflichtvorschul-Grundvorlauf existieren, der aus Vor-Kindergarten, Ober-Kindergarten, mit anschl., obligator. Versetzungsantrag zur Grund-Vorschule, dann der Grund-Vorschule, Ober-Vorschule, mit obligat. Versetzungsantrag zur Grundschule bestuende. Dann waere bei Kindern mit „Familientotalausfall“ (evtl.) ein normaler Grundschulanfang gewaehrleistet.
    Nun schiessen mir dabei die Kosten, schon rein ueberschlagskalkulatorisch, durchs Hirn, und ich sage schon im vorauseilendem Budgetbewusstsein, dass das keine Chance auf Finanzierbarkeit haben kann.
    Mehr noch, ich will das auch nicht!

    Andererseits, was wird am Ende der Buntestolleranzrep. und seinen Gebietsbewohnern (Buergern?) teuerer zu stehen kommen?

  60. Was soll`s, für Drogen- oder Gümüsehändler reichen die Grundrechenarten und rudimentäre Lese-Kenntnisse völlig aus. An der Burger Kasse sind kleine Bildchen die man drücken kann und Stütze gibt es auch für Analphabeten. Made in Germany oder anspruchsvolle Jobs wird es in 30 Jahren in Deutschland genauso wenig geben, wie heute in Ost-Anatolien. Um zu studieren, muss man dann vielleicht den Koran auswendig aufsagen oder den Aufbau einer Sprengstoff-Unterhose erklären können. Willkommen im 7. Jahrhundert. Bummshallah.

  61. Meine Tochter (6. Klasse/Rheinland-Pfalz)erzählt mir regelmäßig, wie sich die muslimischen Mitschüler den Anweisungen der Lehrer folgenlos widersetzen.

    Heute: der Sportlehrer tat NICHTS, als sich eine Türkin den Anweisungen nicht Folge leistete und sich einfach hinsetzte. Ein russisches Mädchen mußte totz Attest (Hand verstaucht) weiter mitmachen.

    Ich hoffe ich habe Euch nicht gelangweilt…

  62. Also die Verklärung des früheren Schullebens ist die eine Sache, die man nicht gut finden muss. Aber trotzdem könnte man/frau mal überlegen, ob nicht doch etwas Gutes an der früheren Schulbildung war.
    60 -80 Kinder jeden Alters in einer einzigen Dorfschulklasse will keiner mehr und auch nicht die Prügelstrafe. Trotzdem sind aus solchen Schulen auch große Wissenschaftler, Künstler und Politiker hervor gegangen, denn es gab ja nichts anderes. Keine großen Landkarten, keine Fernseher und Computer, keine physikal. und chem. Experimente… Morgens Unterricht in der wohnungsnahen Schule, die man zu Fuß erreichen konnte, mittags Essen zu Hause mit der Familie, nachmittags freies Spielen mit den Nachbarskindern und ohne Fernsehen… oder Hetzen von einem Termin zum andern.

    Also ich kann der alten Dorfschule immer noch etwas Gutes abgewinnen und wünschte mir, dass wir dahin zurück kämen, den Kindern wieder eine Geborgenheit zu schenken. Damit sie nicht so frustriert sein müssen von dem ganzen Hin und her in dieser abgekühlten Bildungswelt.

    Man wird ja noch mal träumen dürfen. Aber trotzdem im Ernst: warum kann man das nicht wieder neu anpeilen, diese ortsnahe Schule.

  63. @ #77 menschenfreund 10 (17. Jan 2011 18:42)

    Man wird ja noch mal träumen dürfen.

    Es gibt hier zuviele die träumen und zuwenige die den Wecker hören.

  64. #78 Michael Emmrich (17. Jan 2011 18:51) Ich bitte um Erklärung, was Sie damit meinen. (Stehe gerade auf meiner Leitung und kapiere nix)

  65. > … oder den Aufbau einer Sprengstoff-Unterhose erklären können. Willkommen im 7. Jahrhundert. Bummshallah.

    Gehe mal davon aus, dass das mit dem Terror zu Ende geht, wenn das Iranproblem gelöst wird. ich habe schon voriges Jahr damit gerechnet aber irgenwann muss ich ja Recht haben wenn ich sage, dass es dieses Jahr soweit ist.

  66. #76 Moralist

    Was glauben Sie? Wird die Saat aufgehen, die bei Ihrer Tochter und/oder der Russin und vielen Anderen gesäht würde? Da bin ich mir ziemlich sicher!! :=)

  67. #50 Berlino (17. Jan 2011 17:17)

    Für meine Klasse gab es vier Plätze für die EOS. Die es geschafft haben hatten aber nur deshalb einen besseren Zensurendurchschnitt als ich, weil sie auch in den rot angehauchten Fächern wie STABÜ GESCHI und RUSSISCH eins waren, ich nur 2-3. Also ich will die DDR nicht wiederhaben, ich fürchte leider, sie ist bereits wieder da.

  68. #64 sarina

    😆

    OK – danke für den Tipp. – ich werd mal meinen Nick auf WO in „Perwoll“ oder „Lenor“ umbenennen. Vielleicht klapppts dann besser! 🙂

  69. #81 DerBoeseWolf (17. Jan 2011 18:57)
    Die Jugend unserer Zeit ist wesentlich aufgeklärter als ich in dieser Lebensphase.

    Sie wissen genau, wie das Geschehene zuzuordnen ist i.S. Gerechtigkeit. Dabei entstehen -2- Probleme: 1. die linken BIO Lehrer und 2. die zunehmende zahlenmäßige Überlegenheit der muslimischen Mitschüler.

    In DIESER Reihenfolge!!!

  70. #78 Michael Emmrich (17. Jan 2011 18:51)
    @ #77 menschenfreund 10 (17. Jan 2011 18:42)

    Man wird ja noch mal träumen dürfen.

    Es gibt hier zuviele die träumen und zuwenige die den Wecker hören.

    #79 menschenfreund 10 (17. Jan 2011 18:54)
    #78 Michael Emmrich (17. Jan 2011 18:51) Ich bitte um Erklärung, was Sie damit meinen. (Stehe gerade auf meiner Leitung und kapiere nix)
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Was ist denn daran schwer zu verstehen? Ist ja nichts gegen Sie, aber es wird langsam Zeit, dass einige mal WACH werden.

  71. Natürlich ist die Gesamtschule für solche Kinder eine Lösung nach dem Motto: na ja, wenn es halt nicht anders geht, wenn nämlich beide Elternteile oder die alleinerziehende Mutter arbeiten müssen. Dann sind diese armen SchlüsselkKinder dort gut versorgt, d.h. sie liegen nicht auf der Straße rum und können wenigstens da keinen Unsinn machen.
    Aber ich lehne es ab, dass jetzt die Rot-Grünen unter Duldung der Linken in NRW flächendeckend die Gesamtschule einführen wollen.
    In Hamburg hat die Bürgerinitiative es ja geschaft, das 3-gliedrige Schulsystem beizubehalten. Ich hoffe, dass das in NRW auch so geht. Notfalls werde ich mit auf die Straße gehen dafür.

  72. Also, wenn der grün-linke Faschismus so weiter läuft, haben wir in 30 Jahren nur noch Klassen mit Mohammedanern und gegenderten MenschInnen, die getrennt in zerbombten Klassenräumen unterrichtet werden, weil in Europa der Krieg tobt.

  73. Warum

    die Schulen so aussehen wie in Jugoslawien 1973?

    Na ist doch klar!

    Weil alles Geld in reformpädophilogogische Musterlehranstalten für den Nachwuchs rot-grüner Bonzen wie die Helene Lange-Schule in Wiesbaden gepumpt wird.

    Für die Schulen fürs gemeine Volk bleibt da halt nichts mehr.

    Wer’s nicht glaubt:

  74. Ich glaube schon, das fängt schon bei den verwendeten Schulbüchern an. Sie sind generell anspruchsloser. In den Deutschbüchern etwa waren früher längere, schwerere Texte mit reicherem Vokabular. Heute heißen Lesebücher „Konfetti“ und suggerieren einen lustigen Spaß.

    Machen wir doch einfach die Probe.
    Ich hab grad „zum Spass“ einen Text aus meinem alten Lesebuch eingescannt.
    Bayern, Hauptschule, 5.Klasse, 1979

    Es sind doch sicher Eltern oder auch Lehrer hier, die einen Vergleich mit dem heutigen Schulmaterial ziehen können?

    http://www.abload.de/img/lesebuch6ms7.jpg

    http://www.abload.de/img/lesebuch2em8h.jpg

  75. Wenn jetzt alle Parteien das Problem mit den Mohammedanern lösen wollen, indem sie alle wie im Chor vereint rufen: Bildung, Bildung, Bildung. Da frag ich mich. Sind die eigentlich bescheuert? Es liegt doch nicht am Bildungssystem, das sowieso jedes Jahr aufs Neue wieder einmal verändert wird.
    Nein, ich glaube, man muss einfach klipp und klar sagen, dass eine bestimmte Sorte von Kindern gibt, die von klein an anfangs noch unbewusst von zuhause gegen die Schule „geprägt“ werden und immer bewusster den Schulalltag stören. Es ist doch klar, dass so ein Kind, dessen Eltern zuhause immer schlecht über die LehrerIN reden, wie das jetzt bei Ursula Sarrazin der Fall ist, dass so ein Kind sich dann auch gegen alles sperrt, was die Lehrerin sagt, auch wenn es noch so gut ist. Und so stört das Kind automatisch auch den Unterricht, wo es kann, um die böse Lehrerin zu ärgern. Denn dass die Lehrerin böse ist, haben die Eltern ja gesagt. So sehe ich das.
    Ich glaube nicht, dass Ursula s. eine schlechte Lehrerin ist.

  76. Ich behaupte mal ganz dreist, das meine Eltern nicht viel schlauer, geschweige einen hören Bildungsdurchschnitt hatten, als die heutige Generation Eltern! Minimum Volksschule, im End- und Nachkriegsdeutschland, Einfacher Arbeiter und einfache Angestellte und doch ist aus allen Kindern was geworden, auch aus mir! 😉

    Wie konnte es meine Eltern schaffen?

    1. Meinen Kindern soll es besser gehen als mir!
    2. Bis zum Kindergarten war die Mutter die erste Bezugsperson!
    3. Es wurde sich bedingungslos für die Kinder eingesetzt, aber wenn wir Mist machten wurde auch sanktioniert, gerecht und beherzt!
    4. Was wir unseren Kindern beibringen können, das machen wir selber! Schulisch war es zwar ab dem 5. damit vorbei, aber es gab Ordnung, Mitgefühl, Essen, Urlaub, Geborgenheit! Die Liebe kam ein wenig zu kurz, aber das mag durch ihre eigene Jugend erklärt sein…
    5. Sie waren nicht Alleinerzieher und es war nicht alles immer leicht!
    6. Die Familie traf sich regelmäßig!
    7. Willst du mehr lernen, dann bekommst du hier alles, bist du faul bekommst du nichts!
    8. Als Jugendlicher habe ich mal bei meinem Vater auf der Arbeit, mal der Mutter geholfen und es wurde vorausgesetzt und belohnt und man bekam ein Verständnis für die Zukunft!

    Ich könnt noch vieles dazu sagen, viele Kleinigkeiten. Egal! Und all das habe ich gelernt und es zählt mehr, als alles was mir in der Schule beigebracht wurde!

    Doch was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!

    Falsch! Aber der Ansatz wird bei den Kindern gesucht, anstatt bei den Eltern, die ihre Kinder erziehen sollen, mit Liebe, Sicherheit, Geborgenheit, Ordnung,Vertrauen und Zukunft!

    Kostenlose Kurse in Familienbildungsstätten! Kochkurse, Buchführung, Haushalt, Kindererziehung, Bildungs- und Medienkompetenz, …. Frei von Politik, hin zur praktischen Lebensführung! Notfalls auch mit Zwang bei problematischen Familienverhältnissen….
    Stattdessen ist das Fernsehen voll von Asi-Patchwork-Familien.

    Wir brauchen keine Kindergärten, sondern Familiengärten!

  77. Komisch,

    ich war gerade in mehreren Geschäften,
    überall ist der Focus vergriffen.
    Grüsslies

  78. Nächster Versuch:

    Warum „die Schulen so aussehen wie in Jugoslawien 1973?“

    Na ist doch klar!

    Weil alles Geld in reformpädagogische Elitelehranstalten für den Nachwuchs rot-grüner Bonzen wie den Kinderf***erstall Helene Lange-Schule in Wiesbaden gepumpt wird.

    Für die Schulen fürs gemeine Volk bleibt da halt nichts mehr.

    Wer’s nicht glaubt:

  79. #85 Moralist

    1. Kriegen die linken Lehrer nicht auch die ganze Palette der „Kulturbreicherung“?

    2. Heutige Schüler, wie Ihre Tochter, werden in 10 Jahren u.a. in der Justiz und in der Politik zu sagen haben. Und dann weht hier ein gaaanz anderer Wind, obwohl ich glaube, dass die Änderung der Windrichtung schon eingesetzt hat und ständig ein wenig steigt. Ich vermute sogar, dass in 10 Jahren das Thema weitgehend erledigt ist. Bei unseren europäischen Nachbarn schon eher.

  80. Frau Sarrazin hat sicherlich mit jedem oben zitierten Wort recht.

    Allerdings scheint ihre Rolle als Pädagogin tatsächlich seit Jahren auf massive Kritik bei Eltern zu stoßen; ihre Behauptungen, bei ihr habe sich niemals jemand beschwert, sind einfach nur lächerlich. Eine Schule wechselt kein Lehrer ohne Grund.

  81. #93 WahrerSozialDemokrat (17. Jan 2011 19:28)
    Sie haben sehr anschaulich geschrieben, was mir richtig gut tut zu lesen, dass es wenigstens früher in aller Primitivität anscheinend besser geklappt hat mit der Erziehung als heute mit allem ach so tollen PiPaPo-Fortschritt in den Schulen. M. E. spinnen die Politiker in der Schulpolitik A L L E !!! Beispiel Frau Ahnen in RLP im letzten thread. Man kann nichts anderes sagen, als dass sie bescheuert sind.
    Nun hoffe ich, dass ich nicht gesperrt werde.

  82. @ #90 nicht die mama

    Machen wir doch einfach die Probe.
    Ich hab grad “zum Spass” einen Text aus meinem alten Lesebuch eingescannt.
    Bayern, Hauptschule, 5.Klasse, 1979

    http://www.abload.de/img/lesebuch6ms7.jpg

    http://www.abload.de/img/lesebuch2em8h.jpg

    Dieser Text wäre heute natürlich undenkbar: „Zerbeißen, schnappen, Gier“ darf alles nicht sein. Für die 5. Klasse finde ich ihn im Schwierigkeitsgrad ganz schön happig. Auch darin wäre er wahrscheinlich heute nicht zumutbar. Vielleicht kann ich morgen vergleichen.

    Dafür lernen die Schüler heute schon mindestens in der 3. Klasse das Wort „Peace“ und dass alle Menschen gleich sind. So erlebt auf einer Schulfeier vor ein paar Jahren, vom Eingan bis zum Klo war alles buchstäblich zugepflastert mit „Frieden“ in zig Sprachen und hunderten Bekräftigungen, dass alle Hautfarben und Nationalitäten und Religionen gleich seien, als ob man die 7-jährigen schon mit Gewalt beruhigen müsse, damit sie sich nicht gegenseitig totschlagen.

  83. @ #92 menschenfreund 10

    Wenn jetzt alle Parteien das Problem mit den Mohammedanern lösen wollen, indem sie alle wie im Chor vereint rufen: Bildung, Bildung, Bildung. Da frag ich mich. Sind die eigentlich bescheuert? Es liegt doch nicht am Bildungssystem, das sowieso jedes Jahr aufs Neue wieder einmal verändert wird.

    Richtig, das ist wieder nur ein scheiß dummes Geschwätz: Die nächste Behauptung ist, dass nirgendwo so sehr wie bei uns der Bildungserfolg vom „Geldbeutel der Eltern abhängt“. Logische Folgerung daraus soll dann sein, dass wir unseren armen Migranten den Bildungserfolg ihrer Kinder finanzieren sollen – sonst werden die zu Verbrechern, an denen dann erstens wir Schuld tragen, und die wir zweitens wieder aushalten müssen.

    Erpressung und Lüge, das ist die Einwanderungspolitik in Deutschland seit 1970.

  84. #93 WahrerSozialDemokrat (17. Jan 2011 19:28)

    Klingt gut, aber wer soll diese Kurse halten? Unsere Sozialpädagogen und Sozialarbeiter etwa?

  85. #74 Patriot100

    Die PolitikerInnen und Medien haben dank EU-Bologna-Reform (alle waren sie dafür) die deutschen Unis erfolgreich zerstört!

    „Erst Bachelor, dann Praktikant“

    http://www.sueddeutsche.de/karriere/berufseinstieg-erst-bachelor-dann-praktikant-1.1046618

    Und jetzt jammern alle von CDU, FDP, SPD, Grüne bis zu den Medien es gibt zu angeblich wenige Akademiker/Fachkräfte, und es müssen sofort Millionen Fachkräfte aus islamischen Ländern angeworben werden.

    http://www.pi-news.net/2010/10/diw-verlangt-mehr-islamische-zuwanderung/

    Und die Zeitungen die erst Bologna gefordert und verteidigt haben, schwingen sich jetzt zum Schutzpatron einer ganzen, um ihre Zukunft betrogenen, deutschen Studentengeneration auf.

    Es war aber von Anfang an klar, das Bologna scheitern wird und zu einem Niedergang der deutschen Unis führen wird. Die fahren Deutschland mit Absicht an die Wand!

  86. #103 Fensterzu (17. Jan 2011 19:48)
    Genaus verlogen wie das ständige Gered von Bildung; BIldung, Bildung halte ich das Gered von der Pisa-Studie, die nur dazu dient das Gerede von Bildung, Bildung, Bildung zu unterbauen, so als ob es aussieht, dass man täte, aber man tut NICHTS Sinnvolles. Jedenfalls kann ich nichts erkennen.

  87. #104 Stefan Cel Mare (17. Jan 2011 19:52)

    Warum nicht? Die Bedingung war ja frei von Politik, hin zur praktischen Lebensführung! Evtl. müsste man diese dann erst Umschulen! Aber warum nicht?

    Tatsächlich würde ich aber als erste Bildungs-Instanz unsere „Alten“ nehmen!

    Dieses unendliche Reservoir einfach dahin scheiden zu lassen, ohne die praktische Lebenserfahrung weiter zu geben, ist eine Schande der aufgebrochenen Familien!

  88. #104 Stefan Cel Mare (17. Jan 2011 19:52)
    #93 WahrerSozialDemokrat (17. Jan 2011 19:28)

    Klingt gut, aber wer soll diese Kurse halten? Unsere Sozialpädagogen und Sozialarbeiter etwa?
    =================================
    Vielleicht könnte man die Mitarbeit von Sozialpädagogen und Sozialarbeitern in der Schule noch als einen winzigen Lichtblick sehen, die heute auch Kurse halten und sich um die schlimmsten Fälle in der Klasse kümmern. Früher brauchte es keine Sozialarbeiter. Es hat sich eben was geändert, und das hat eigentlich nichts mit Bildung zu tun, sondern mit den souialen Gegebenheiten der Schule.

  89. Gerade die Schulbücher der Haupt-und Realschulen weisen zunehmend mehr Bilder, Tabellen und Zeichnungen auf, da viele Schüler nicht mehr in der Lage sind,längere, teils anspruchsvollere Texte zu lesen oder sich darauf zu konzentrieren.
    Generell ist auch eine Tendenz dahingehend zu erkennen, dass sich der Schulstoff (ich kann hier zumindest für den Geschichtsunterricht sprechen), den Gegebenheiten anpasst. Das heißt, dass das Thema „kulturelle Begegnung“ zw. Islam und Christentum eine immer größere Bedeutung einnimmt. Dabei strotzen die Geschichtsbücher dermaßen von (gutmenschlichen) Fehlern, dass es weh tut

  90. #94 Frau Haarerauf

    Das ist Zufall, denn es gab den „Geburtstags-FOCUS“ offensichtlich für genau einen Teuro zu kaufen. Das sorgte dann aber ganz nebenbei für einen höheren Verbreitungsgrad des Artikels als es sonst der Fall gewwesen wäre.

  91. #98 DerBoeseWolf (17. Jan 2011 19:32)
    Da bin ich -ganz Realist- ganz anderer Meinung!

    1. die Lehrer sind VOLL auf 68er Linie. Keiner darf ein schlechtes Wort über „Minderheiten“ sagen. Die jedoch dürfen ALLES!

    2. wir werden den Kampf gegen die Überfremdung und den ISLAM verlieren. Jeder der ein schulpflichtiges Kind hat, wird Ihnen das bestätigen.

    Ich kämpfe.. die Niederlage vor Augen!!!

  92. #109 studi (17. Jan 2011 20:08)
    Und ich habe gehört, dass die Kinder im kath.Religionsbuch inzwischen mehr über den Islam wissen als über das Christentum.

  93. #112 menschenfreund 10 (17. Jan 2011 20:16)
    Ersetze Religionsbuch durch Religionsunterricht

  94. #111 Moralist (17. Jan 2011 20:16)
    Ich glaube, dass die Lehrer ja auch keine Möglichkeiten mehr haben, Kinder zu disziplinieren. Ursula S. spricht ja nicht mehr von Bestrafung, sondern Ermahnung, wenn ein Kind mal eine Sonderarbeit machen muss, wenn es sich daneben benommen hat. Der Lehrer steht ja mit einem Fuß im Gefängnis oder zumindest selbst mit seinem Beruf vor einem AUS, wenn er die Kinder mal hart anspricht oder an den Haaren fasst. Dagegen können die Kinder den Lehrer fertig machen bis zum Gehtnichtmehr. Es müsste den Lehrer auch irgendetwas wie eine spürbare Bestrafung erlaubt sein, ich meine nicht Prügel.

  95. #108 menschenfreund 10 (17. Jan 2011 20:04)

    Ich gebe den Kindern von Freunden gerne mal ein wenig Nachhilfe in Mathematik! Und kann nur bestätigen was du sagst bzgl. der Schulbücher!

    Eine Katastrophe!!!

    Da wird versucht Mathematik als was lustiges zu verkaufen! Was für ein Quatsch!

    WSD-Film: Claudia Roth feat. Pippi Langstrumpf
    http://tinyurl.com/2ukcrjq

    1+1 ist nicht lustig, sonder 2!

    Das einzige lustige in der Mathematik ist einen Bruch durch einen Bruch zu teilen:

    1/2 durch 1/2 ist 1! Und für diesen Humor muss man schon Spaß an Zahlen haben…

    Kennt jemand ein praktisches Beispiel? Ansonsten ist Vokabellernen angesagt…

  96. #115 WahrerSozialDemokrat (17. Jan 2011 20:31)
    Nachhilfeunterricht ist auch so ein Kapitel für sich. Wieso haben sich Hunderte, wenn nicht Tausende von teuren Nachhilfeinstituten in Deutschland etabliert?
    Wieso scheint es bei sehr vielen Schülern einfach nicht mehr ohne diese teure Nachhilfe zu klappen? Ich durfte einmal kurz Einblick in so einem Nachhilfeinstitut nehmen und war entsetzt darüber, wie unkonzentriert jedes Kind mit einer anderen Aufgabe beschäftigt oder nicht beschäftigt war. Es wurde an einem Stück geschwätzt und Unsinn gemacht. Das Institut hat sein Geld verdient, aber man müsste wirklich mal mit ganz richtigen echten Zahlen überprüfen, wie viele Schüler überhaupt einen dauerhaften Vorteil von der Nachhilfe haben. Auch hier bin ich davon überzeugt, dass es für weit mehr als 50 % der Nachhilfeschüler nicht dauerhaft reicht, sondern vergebene Mühe ist. Und dass es allein für die Institute ein Riesengeschäft ist – auch wegen der Zeitverträge…

  97. Schulpflicht heißt Lernpflicht.
    Der Staat ist da, um diese Pflichten ein zu fordern, auch oder gerade gegen Verweigerer und Unwillige durch zu setzen.
    Die Lehrer brauchen erzieherische Maßnahmen, um den Klassenbetrieb durchführen zu können, gerechte aber konsequente Anwendung ist die Voraussetzung. Die Unterstützung und den Schutz des Lehrkörpers, durch Schulleiter und Politiker muss die Normalität werden und gewährleistet sein, notfalls mit Schulwachpersonal im Status von Hilfspolizisten oder der Polizei selbst. Vergehen gegen die Schulordnung z.B., müssen spätestens nach 24 Stunden entsprechend „öffentlich“ gemacht und ahndet werden. Eltern die sich „widersetzen“ und gegen ihre Pflichten als Erziehungsberechtigte verstoßen, werden entsprechend sanktioniert (Geldsperre) und dadurch sicherlich diszipliniert. Dann klappt auch mit dem Schulabschluss, wetten?
    Der zur Zeit in unseren, vornehmlich in den im Norden unseres Landes liegenden Mittel und Großstädten, sowie in vielen Bereichen des Ruhrgebietes, laut PISA praktizierte 68ziger, Verblödungs-Schei§§dreck, produziert eine Dummbeutel-Tsunamiwelle nach der nächsten aus unseren Haupt-Schulen hervor, wir haben aber nicht ausreichend Hilfs-Arbeitsplätze mehr für diese bedauernswerten Mitmenschen. Die meiner Meinung nach viel zu hohen und sofort abrufbaren Sozialleistungen für Schulabbrecher oder Totalverweigerer, sind nur als soziale Ungerechtigkeit, gegenüber den „Strebsamen“ und aller Lohnsteuerpflichtigen Arbeitnehmer zu bezeichnen.
    Meine Devise: Wer nicht arbeitet, hat erhebliche Einschnitte in seiner Lebensqualität hin zu nehmen. Wer die Hatz4-Regelsätze für eine vierköpfige Familie kennt (2Erw.2schulpfl.Kinder) und das nahezu freie Wohnen und die sonstigen Vergünstigungen, Eintritt ins Freibad, Theater, Zuschüsse zur Bekleidung und Schulreisen usw. mit anrechnet, muss um das gleiche Geld zu bekommen, jetzt aufgepasst: Mindestens 8,50 – 9,00 € Stundenlohn verdienen und jeden Tag auf der Arbeit erscheinen.
    Abschließend meine Frage: Wer bezahlt einem „Hohlkopf“ 8 /9 € Stundenlohn? Wer glaubt dass ein „Hohlkopf“ arbeiten geht, wenn er das gleiche Geld, fürs „Nichtstun“ bekommt?
    Wer glaubt, dass dieser „Hohlkopf“ ein „Hohlkopf“ ist? Denkt der „Hohlkopf“vielleicht, dass ich der „Hohlkopf“ bin?

  98. #107 WahrerSozialDemokrat (17. Jan 2011 20:02)

    Da gefällt mir die zweite Variante deutlich besser.

  99. Noch einmal zu:

    Ich glaube schon, das fängt schon bei den verwendeten Schulbüchern an. Sie sind generell anspruchsloser.

    Was ich heute in unglaublicher Anzahl sehe, sind sogenannte „Arbeitshefte“: Die haben vielleicht den Vorteil, dass man Aufgaben und Lösungen direkt beieinander hat, und sind sicher auch als Einwegbücher ein viel besseres Geschäft als die früher zehn Jahre lang weiter verliehenen Bücher. Aber nach meinem Gefühl verleiten sie viel zu sehr zur Ansicht, dass die Texte oder Rechnungen nur für die gleich dahinter stehenden Aufgaben gut sind und dann sofort wieder vergessen werden können.

  100. #119 WahrerSozialDemokrat (17. Jan 2011 21:05)
    Mit Medienerziehung macht man/frau ein weiteres Fass auf. Es genügt nicht, den Kindern allein die bösen Sendungen zu verbieten. Ziel müsste sein, dass die Kinder selber zwischen gut und böse unterscheiden lernen, dass sie wissen, was sich gehört, denn dann werden sie selber beurteilen können, was eine gute Sendung und was eine schlechte Sendung ist. Schließlich kann man ja nicht immer neben dem Kind sitzen und alles für das Kind entscheiden. Ziel ist der verantwortungsvolle mündige Mensch. Mit dem Computer ist es genauso. Das Alles-Entscheidende ist: das die Kinder selber zwischen gut und böse unterscheiden lernen.

  101. #121 Fensterzu (17. Jan 2011 21:15)
    Was man/frau auch immer mehr sieht, dass bei einer Abfragung z.B. verschiedene Fragen gestellt werden und die „Prüflinge“ nur noch in einem oder in drei Kästchen die vermeintlich richtige Antwort ankreuzen oder besser erraten müssen. D.H. dass den Prüflingen nicht einmal eine ordentliche Formulierung einer Antwort abverlangt wird.
    Die Arbeitshefte, die Sie meinen, kann man auch in den Bereich Geschäftemacherei tun.

    Aber bitte schön. Ich habe schon so viel geschrieben, dass auch mal andere ran sollen. Mir brummt ja schon mein Kopf.

  102. #115 WahrerSozialDemokrat (17. Jan 2011 20:31)

    Würde jeder vernünftige Mensch so agieren, gäbe es weniger Probleme bei den Schulkindern.

    Da stellt sich die Frage: Gibt es zu wenig vernünftige Menschen oder handeln zu wenig vernünftige Menschen im Sinne ihrer Kinder (und wenn ja, sind das dann vernünftige Menschen?)

    Sobald ich mit meiner Tochter Schulthemen auf eine lockere Art bespreche und mich mit ihrem Schulstoff besschäftige, findet sie es gut und lernt auf spielerische Weise dazu – ist das heute ungewöhnlich? Zu meiner Schulzeit war das das Normalste auf der Welt.

  103. Das Dilemma fängt doch schon in den Kindergärten an: Dort lernen die Kinder so gut wie nix mehr, werden statt mit schön alten Märchen, Geschichten, Volksweisen und Volksliedern mit dem ganzen neuen Dreck zugemüllt und dürfen selbst entscheiden, worauf sie Lust haben oder eben nicht. Ebenso sind die altersgemischten Gruppen der Entwicklung der Kinder eher hinderlich als fördernd. Da lob ich mir die Kindergärten der DDR, da gab es mit Schulentriit kein Kind, was nicht bis 10 rechnen , Stift halten und Schere benutzen konnte. Und singen konnten die DDR Gören auch. heute reden schon die 5jährigen über GNTM , Superstar und all diesen Schwachsinn. Volkslieder kennen die überhaupt nicht mehr.

  104. #122 menschenfreund 10 (17. Jan 2011 21:18)

    Jein!!!

    Beispiel eins!

    Ich war schockiert, wie man einem zweieinhalbjährigen Kind die freie Wahl lies, esse jenes oder dieses, steh auf oder nicht und es darüber aufklären wollte, wie man sich dann fühlte und welche Handlungsweise je nach dem für den umfallenden Sack Reis zur Folge haben könnte! So oder so ähnlich! Das Kind war dankbar als ich sagt: Ich will jetzt essen, sei still und das ist lecker!

    Beispiel zwei!

    Es wird Kindern erklärt, verhütet beim Sex! Erwachsene schaffen es kaum und dann werden Kinder vorgeführt, das sie es nicht schafften und junge Mütter, weil freie Liebe zwar OK, aber die Zukunft ist dann durch Kind versaut, an den öffentlichen Pranger gestellt!

    Wenn es auch nur eine 20-Jährige gibt die 3-mal abgetrieben hat, läuft was total falsch! Und es gibt mehr als eine!

    Wenn wir Erwachsene Kinder sind,
    dann können unsere Kinder nie Erwachsen werden!

    „Ziel müsste sein, dass die Kinder selber zwischen gut und böse unterscheiden lernen,…“

    Eben nicht! Das wäre das Ziel nach Wertevermittlung und nicht bevor!

    Wenn wir es keine Werte haben, wird die freie Wahl zur Beliebigkeit! Deswegen lieben Kinder auch den Islam, denn der ist klar strukturiert und stellt nicht so viele Fragen!

    Das ist gefährlich!

    In einer strukturlosen Unendlichkeit, die nur zu Ich führt und somit zur Einsamkeit, da sehnt man sich dann nach…

  105. #122 menschenfreund 10 (17. Jan 2011 21:18)

    Kinder in diesem Alter befinden sich in der „Kopierphase“, wo sie das Handeln (und die Sprache) von – möglichst erwachsenen – Menschen in ihrer Umgebung nachahmen wollen.
    Wenn es nichts zum Nachahmen gibt, isr das schlimm. Dann werden eben 1 oder 2 Jahre ältere Kinder nachgeahmt.

  106. #127 Stefan Cel Mare (17. Jan 2011 21:57)

    Oops, war eigentlich als Antwort auf

    #126 WahrerSozialDemokrat (17. Jan 2011 21:47)

    gedacht. Es wird spät.

  107. #124 Saejerlaenner (17. Jan 2011 21:28)

    Solange beim Lernen das Erfahren im Vordergrund steht, ist spielerisch genau richtig!

    Und da sind Kinder unterschiedlich! Aber nicht das Wissen, man weiß es oder auch nicht!

    Und manches muss oder besser sollte man auch wissen, ohne das es einem Spaß gemacht hat!

    Das „ohne Spaß“ bleibt erstaunlicherweise so gar länger als Wissen in Erinnerung!

    Weil „das Freudige“ jederzeit neu Erfahren werden kann!

    Und das ist nun wirklich Individuell, nützt aber nichts für eine Allgemeinbildung als Grundlage!

  108. #126 WahrerSozialDemokrat (17. Jan 2011 21:47)
    Vielleicht habe ich mich nicht deutlich ausgedrückt.
    Ich (bin übrigens weiblich) war z.B. mit einer Bekannten in Urlaub und mit deren 4-jährigem Kind. Anscheinend sollte mir mal vorgeführt werden, wie schön sie mit ihrem Kind umging und es so erzog. Sie fragte ihr Kind jedesmal, was es denn jetzt wollte, und wenn es das dann nicht bekam, große Brüllerei. Und das im Urlaub.

    Ich sah mich einfach gezwungen, mal darauf hinzuweisen, dass ich das Kind nicht ständig fragen würde. Damit die Schreierei mal aufhörte. Fortan bekam das Kind alles nur in die Hand gedrückt, und Ruhe war.
    Die Wertevermittlung, das Wissen um Gut und Böse, klappt bestimmt nicht an einem Tag und nicht nur mit Worten.Das Kind schaut sich viel von Mama und Papa ab, wie sie es machen. Werteerziehung geht wohl hauptsächlich über die Vorbildwirkung.
    Aber das, was ich schreibe, ist so als meine persönliche Meinung einzuschätzen. Nicht, dass ich Ihnen Unterricht in Erziehung geben wollte.

  109. #42 menschenfreund 10 (17. Jan 2011 17:10)

    Während meiner Schulzeit ’57-’63 hatten wir auch zwei, drei Stunden nachmittags Unterricht. Mittwochs und samstags hatten wir frei.
    ab ’67 war nur noch bis 13°°h Unterricht. Samstags immer noch.
    Und es hat mir nicht geschadet. Und in der Familie (7Personen) hatten wir immer noch Zeit füreinander.

  110. Vielleicht schau ich morgen früh noch mal in diesen Thread, der mir ganz gut gefällt. Aber ich bin irgendwie ganz kaputt heute. Darum gute Nacht“ 🙂

  111. #131 menschenfreund 10 (17. Jan 2011 22:22)

    Ich (bin übrigens weiblich)

    Das ist mir zuvor klar geworden „man/frau“! verräterisch! 😆 😉

    Vielleicht habe ich mich nicht deutlich ausgedrückt.

    Deswegen ja „Jein“!

    Ich denke, wir strukturieren diesbzgl. in ähnlicher Richtung!

    Ich wollte keine Kontrapunkt setzen, sondern einen Punkt, auf dem I!

    Und die Sprachwendung lässt angesichts unseres Hauptthemas schaudern! 🙁

  112. #114 menschenfreund 10 (17. Jan 2011 20:26)
    Ich mache den Lehrern KEINEN direkten Vorwurf!

    Sie sind Gefangene im linken System. Sich dagegen auzulehnen beruflicher Selbstmord… das ist mir schon klar!

  113. #102 Fensterzu (17. Jan 2011 19:44)

    Der Text war von mir durch Aufklappen „ausgesucht“, es sind auch kürzere Texte drin, einige Kurzgeschichten von Otfried Preussler und Geschichten der Brüder Grimm zum Beispiel.
    Das allerdings im typischen Schreibstil dieser Autoren.

    Ist ja schon eine halbe Ewigkeit her, aber soweit ich mich erinnern kann, war der Schwierigkeitsgrad nichts besonderes, das mussten wir Schüler „draufhaben“.

  114. Was die Eltern versäumen, dass kann die Schule kaum korrigieren und am Ende sind am Schicksal der Schüler interessierte Persönlichkeiten, wie Ursula Sarrazin, die Prügelmädchen der Nation, wenn sie bestimmte Sachen einfach nicht durchgehen lassen.
    Ich befürchte leider, dass die aktuelle Kampagne dazu führen wird, dass nicht mehr über die Bildung und Erziehungsdefizite, sondern nur über die ach-so-autoritäre Lehrerin geredet wird.

  115. #90 nicht die mama (17. Jan 2011 19:25)
    Leider fehlt die Zeit, auf alle hier bei PI angegebenen Links genauer einzugehen. Man könnte sich ja rund um die Uhr immer nur mit PI beschäftigen.
    Aber Frau Sarrazin bestätigt ja, was Sie schreiben. Das Niveau in den Schulbüchern gegenüber früher ist stark gesunken. Die Lehrer müssen froh sein, wenn die Schüler überhaupt noch die Bücher kaufen und sie dann auch noch mit in die Schule bringen und sie dann auch noch benutzen und etwas dabei lernen, dass ihnen ein Licht aufgeht.

    Was ich von einem bekannten Lehrer gehört habe, ist auch die linkslastige Verfälschung der Geschichte. Da müssten sich in der Tat mal Fachleute aus PI-Kreisen mit beschäftigen.

    Weiter der Spleen, den Unterricht immer an Gruppentischen zu machen, wobei es sicher einige (wenige) sinnvolle Gründe dafür geben mag, aber insgesamt nur zum Schwätzen und Unsinnmachen verleitet, während der Frontalunterricht die Kinder viel mehr aufs Lernen konzentriert.

    #136 Heiner M. (18. Jan 2011 11:23)
    An der Art, wie dir Diskussionen verlaufen, kann man immer so schön erkennen, oher der Wind weht. Aber der Focusartikel scheint von vielen gelesen worden zu sein und ist doch nicht schlecht, oder?

  116. die eheleute sarrazin schreiben einem ja von der seele.

    es gibt so viele menschen in diesem land die gensu so denken.

    VERSCHAFFT EUCH GEHÖR !!!
    ES IST EUER LAND !!!
    ES SIND EURE KINDER !!!
    EURE ZUKUNFT !!!

  117. #127 Stefan Cel Mare (17. Jan 2011 21:57)
    #122 menschenfreund 10 (17. Jan 2011 21:18)

    Kinder in diesem Alter befinden sich in der “Kopierphase”, wo sie das Handeln (und die Sprache) von – möglichst erwachsenen – Menschen in ihrer Umgebung nachahmen wollen.

    #131 menschenfreund 10 (17. Jan 2011 22:22)

    Das Kind schaut sich viel von Mama und Papa ab, wie sie es machen. Werteerziehung geht wohl hauptsächlich über die Vorbildwirkung.
    ====================================

    Und hier ist wohl auch der Bezug zum Islam, warum es in der Schule nicht im Zusammenleben zwischen Deutschen und Türken nicht klappt.
    Wenn Papa und Mama nichts mit Deutschen zu tun haben wollen, dann wollen es die Kinder auch nicht, selbst wenn die Lehrerin sich noch so sehr um Integration bemüht.

    In RPL hat jetzt die CDU-Kandidatin Julia Klöckner Kritik an der Schulempfehlung der SPD-Regierung von Kurt Beck geäußert bezüglich der Rücksichtnahme der Lehrer auf die islamischen Fastentage bei Klassenarbeiten.
    Und prompt kann man wieder schön sehen, woher bei er RHEINPFALZ der Wind weht, wenn diese Zeitung Julia in die ganz rechte Ecke rückt. Der Wind weht ganz stark von links, ist es doch verwunderlich, dass die RHEINPFALZ das Blatt Papier, um das es geht, überhaupt erwähnt. (s. auch Thread: spd-fordert-an-muslime-angepassten-unterricht)

Comments are closed.