Göttingen: Jan Fleischhauer unter LinkenAm 17. Januar kam der Spiegel-Kolumnist Jan Fleischhauer auf Einladung des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und der Jungen Union in die Universität Göttingen, um aus seinem Buch „Unter Linken – wie ich aus Versehen konservativ wurde“ vorzulesen. Unter dem Motto „getroffene Hunde bellen“ ließen es sich auch ein Dutzend „Basisdemokraten“ (Göttinger Sammelbegriff für „Anti“-Faschisten, Anarchisten und sonstige Linksextreme) nicht nehmen, ihre Diskussionskultur dem breiten Publikum zu präsentieren.

(Von StaderGeest)

Da das „Schafsvolk“ frühzeitig die ca. 500 Plätze des Hörsaals eingenommen hatten, blieben ihnen lediglich die „billigen Plätze“ auf der Treppe und am oberen Ausgang (siehe Videos unten). Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Die andauernden Beleidigungen und Störversuche konterte Jan Fleischhauer mit manch spitzer Bemerkung.

Die anderthalbstündige Veranstaltung begann mit der Lesung eines Auszugs über das Wesen der bundesdeutschen Opferindustrie. Als Fleischhauer anmerkte, dass die Betroffenen ihren Status oft selbst zu verantworten hätten, kam es zu Tumulten. Nach einem Hinweis auf die Parallelen der Jugendbewegungen vom Ende der Weimarer Republik und heute mit Verweis auf Götz Alys „Unser Kampf“ verließ der erste von der „Massendynamik“ entsetzte Langzeitstudent wutentbrannt den Saal. Jan Fleischhauer konnte dessen verbliebene Kumpanen später beruhigen, dass die ihm Wohlgesonnenen „keine neue Sturmabteilung“ bilden würden.

Als Opfergruppe, die sich zuletzt vermehrt hervortut, bezeichnete Fleischhauer die Muslime. Hieraus entwickelte sich folgender amüsanter Dialog zwischen einem Empörten und Jan Fleischhauer:

Empörter: „Was hast du für ein Problem mit Muslimen?“
J.F.: „Das kann ich dir sagen. Ich habe ein ganz massives Problem damit, dass ihre Frauen unterdrückt und Homosexuelle mit dem Tode bestraft werden.“
Empörter: „Rassist! Sie weisen damit bestimmten Ethnien negative Charaktermerkmale zu.“
J.F.: „Ich beschreibe den Zustand in autoritären Regimen, in denen Muslime die Mehrheit stellen. Ich rede nicht von allen Muslimen. […] Der einzige Moslem, mit dem du Kontakt hast, ist dein Gemüsehändler.“
Empörter: „Das ist Rassismus! Jetzt sind auch noch alle Muslime Gemüsehändler?!“
J.F.: „Ich rede von einem, von DEINEM Gemüsehändler. Da ist nichts rassistisch dran. Und dieser Gemüsehändler trägt auch noch mehr zum Sozialprodukt bei, als du es je tun wirst.“

Erfreulicherweise kam es im Verlauf der anschließenden Diskussion zu gepflegteren Dialogen und aufschlussreichen Analysen. So stellte sich heraus, dass Fleischhauer eher ein (Rechts-)Liberaler denn ein Konservativer ist, dies sich „im Buchtitel [jedoch] nicht gut gemacht“ hätte. Er sei „zunächst einmal nicht links“. Nachdem er 2005 Angela Merkel seine Stimme gab, fiel seine Wahl 2009 auf Westerwelles FDP. Neben den üblichen Enttäuschungen, die Wähler der selbsternannten Liberalen erleiden mussten, gefallen ihm die Haltungen der FDP zum Rechtsstaat (Vorratsdatenspeicherung etc.) und jene zu „Bindungen an die Familie“ und andere Institutionen nicht. Diese Bindungen machten ihn unter Anderem zu einem Konservativen. Von der Genderforschung ließe er sich nicht überzeugen.

Auch wenn diese Veranstaltung den Einen oder Anderen für gesellschaftliche Entwicklungen sensibilisiert haben dürfte, so bleiben für den politisch Unkorrekten doch zwei Wermutstropfen. Auf die neben seinem Buch auf dem Büchertisch ausgestellten Werke Thilo Sarrazins und Hans-Olaf Henkels angesprochen, sagte Jan Fleischhauer, dass er deren Analysen nicht teile. Außerdem wünsche er „keine Personen wie Geert Wilders oder Le Pen“ in der hiesigen politischen Landschaft. Die Nachfrage eines Kommilitonen, ob er den Unterschied zwischen Le Pen und Wilders sehe, beantwortete er nur zögerlich. Le Pen sei ein Antisemit und National-Chauvinist des alten Schlages. Wilders hingegen sei… [lange Pause] „kein Rechtsextremer. Aber er ist viel gefährlicher.“ Welcher Aspekt Wilders gefährlich mache und für wen dieser gefährlich sei, ließ Fleischhauer offen.

Immerhin konstatierte er, dass der meiste Antisemitismus im politischen System heutzutage von der Linkspartei ausgehe. Des Weiteren müssten die Verbrechen des Kommunismus in der öffentlichen Debatte ebenso geächtet werden wie diejenigen des Nationalsozialismus. Auch von Oskar Lafontaine, von dem er sich tags zuvor bei Anne Will aufklären lassen durfte, erwarte er eine klarere Stellungnahme zur gegenwärtigen Debatte. Alles in Allem hat diese Lesung gezeigt, dass sich viele Studenten lieber selbst eine Meinung bilden möchten, anstatt sich von nicht hilfreichen Einschätzungen über nicht gelesene oder nicht verstandene Bücher leiten zu lassen.

Videos:

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36 KOMMENTARE

  1. Köstlich der Dialog mit dem Empörten über türkische Gemüsehändler. Da zeigt sich, dass dieser Typ die Aussage Fleischhauers überhaupt nicht verstanden hat – das würde aber auch einen gewissen Intellekt voraussetzen. Allerdings frage ich mich, wie dieser Student die Zulassung zur Uni geschafft hat …

  2. Islam ist keine Rasse, sondern eine Religion.
    Islamkritik hat also mit Rassismus überhaupt nichts zu tun, wenn es deutsche Menschen gibt die die unterschiedlichen Begrifflichkeiten und ihre unterschiedlichen Diffinitionen nicht mehr auseinanderhalten können, zeigt dies wie sehr der Werteverfall in Deutschland schon fortgeschritten ist.

  3. Es waren einmal ein paar Giraffen, die wollten unbedingt im Land der Elefanten wohnen, weil da die Wohnungen, die Straßen besser waren, es überall Elektrizität und fließendes Wasser und Toiletten mit Wasserspülung gab, und weil es in der Not finanzielle Beihilfen vom Staat gab. Das Leben bei den Elefanten war wesentlich bequemer und angenehmer als das Leben in Giraffenland. Nach einer Weile wollten die Giraffen richtige Elefanten sein, sie hatten aber Schwierigkeiten damit, wie sie tröten zu lernen. Und in der Schule sich von Elefanten etwas beibringen zu lassen, dazu hatten sie auch nicht so richtig Lust. Und weil die Elefanten sie nicht als Elefanten ansahen, waren sie beleidigt und begannen, die Elefanten als Rassisten zu beschimpfen und auch bisweilen ihren Frust in Gewalt gegen die Elefanten abzureagieren. Schließlich beschlossen sie, so viele Giraffen auf die Welt zu bringen, dass sie eines Tages zahlenmäßig die Elefanten überholen würden. Sie definierten auch Elefantsein neu: Fortan war ein Elefant jeder, der sich im Elefantenland aufhielt. Und die Giraffenkultur wurde ein Teil der Elefantenkultur. Es wurde weiter behauptet, dass Tiere alle gleich auf die Welt kommen, und dass es nur eine Frage der Erziehung sei, ob jemand Elefant oder Giraffe würde. Und eines Tages würden die Elefanten nur eine kleine Gruppe im Elefantenland sein. Warum die Giraffen aber unbedingt im Elefantenland bleiben wollten, wo sie doch ein schönes Giraffenland hatten, wo ganz viele Giraffen wohnten, das konnten oder wollten sie nicht sagen. Und schon die Frage war wieder eine diskriminierende Beleidigung.
    Moral von der Geschicht: Die Realität lässt sich immer nur ein Stück weit verbiegen, die Illusion, die man sich zurechtträumt, hält immer nur einen Rausch lang. Die Wahrheit drängt immer wieder ans Licht. Zwei Tierarten lassen sich ebensowenig verschmelzen wie zwei unterschiedliche durch 2000 Jahre Geschichte getrennte Kulturen. Um diese Illusion aufrecht zu erhalten, wird wohl in Zukunft noch mehr Zwang und Medienpropaganda eingesetzt werden.

  4. Schöner Dialog. Ich muss bei den Empörten immer an die Schafe in George Orwells „Farm der Tiere“ denken. Bei mißliebigen Äußerungen der Intelligenten stimmten sie immer ihren Chor „Vierbeiner, Zweibeiner schlecht“ an.

  5. Schöner Artikel, vielen Dank dafür!

    Herr Fleischhauer hat die Sache cool durchgezogen (Der Dialog ist prima).

    Werde mir sein Buch besorgen.

  6. Gutes Beispiel mit dem Pseudo-Empörten (Pseudo, weil er sich natürlich nur als was besseres darstellen wollte): es ging nicht darum, einen Rassisten zu outen, sondern nur jemanden zu diffamieren. So sind sie, die Linksfaschisten.

    Faschismus stoppen! Nazis raus.

  7. Schaut man unter Rassismus bei Wikipedia nach, gibt es unzählige Meinungen darüber. Unter anderem:
    „Der Rassismus ist von Formen kultureller oder religiöser Intoleranz abzugrenzen, die auf der Basis der gleichen psychologischen Mechanismen ebenfalls zu Ablehnung und Unterdrückung anderer Menschengruppen führen. Anders als beim Rassismus wird die Differenz zur eigenen Gruppe in diesen Fällen aber nicht als erblich und unveränderlich angesehen. Durch die religiöse Konversion oder die Annahme einer anderen kulturellen Identität ist eine Integration unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen grundsätzlich möglich“.
    Integration durch Konversion!

  8. #9 Galileo1515

    „einfach elefantös“…:-)

    ist kopiert und wird weitergegeben. vielleicht wacht ja dann mal der eine oder andere gutmenschdödel auf.

  9. Meine Güte, sind diese linken Dünnbrettbohrer peinlich. Was für ein versifftes Lumpenvolk, das sich da artgerecht auf der Treppe versammelt hat. Und dann dieses dämliche laute Loslachen, um die Veranstaltung zu stören.
    Wie sagte Freud: „Der Verlust von Scham ist das erste Zeichen von Schwachsinn.“
    Die Linken müssen also die Zentrale der Schwachköpfe sein.

  10. #8 Sonnenreiter (28. Jan 2011 10:08)

    Islam ist keine Rasse, sondern eine Religion

    Falsch!
    Islam ist eine Ideologie!
    Spiritualität ist nur ein Teil des Islam und dient dem Ganzen.

  11. Habe mir das Video angesehen und musste feststellen, dass unsere Elite von morgen ziemlich versifft und verwahrlost durch die Gegend schlurft. Natürlich nicht alle, aber einige. Liegt vielleicht daran, dass die Polizei nicht mehr so oft Wasserwerfer einsetzen darf.

    Auch die Beschimpfungen wie A…loch usw. zeitgt, dass diese jungen Menschen nichts auf der Pfanne haben.

  12. Le Pen sei ein Antisemit und National-Chauvinist des alten Schlages. Wilders hingegen sei… [lange Pause] „kein Rechtsextremer. Aber er ist viel gefährlicher.“ Welcher Aspekt Wilders gefährlich mache und für wen dieser gefährlich sei, ließ Fleischhauer offen.

    ==================================
    Was soll mir das jetzt sagen? 🙄

  13. Das Bittere an den Empörten ist die Demokratiefeindlichkeit die sich in Ihren Äußerungen mitschwingt. Der zukünftige Faschismus wird im Gewand des Antifaschismus daherkommen.

  14. #9 Galileo1515 (28. Jan 2011 10:12)

    Du solltest noch dazu schreiben, dass die Giraffen den Elefanten das tröten verbieten wollen, weil es diskriminierend sei und die Giraffen daher beleidige.

    Aber sonst gefällt mir deine kleine Geschichte 😀

  15. Tja die Linken und die Moslemfreunde habens nicht leicht.
    Die haben keinen zulauf mehr und der Widerstand gegen Islam und Linksfaschismus tritt immer offener zu tage.
    Die ganze schöne, heile, linke, verlogene Multikulti Welt entpuppt sich als Hirngespinnst linker Spinner, und Islamkritiker und Antikommunisten lassen sich nicht mehr als böse Nazis diffamieren.

    Da bleibt den Linken halt nur noch rumpöbeln, plärren und stören.

  16. In einigen Punkten gar nicht so schlecht der Mann!

    Diese linken Dauerstudienplatzbesetzer finde ich nur noch lächerlich…

  17. Lustig ist auch der brüllende Jungrevoluzzer, der empört den Saal verlässt. Bezeichnend für die gute Erziehung ist auch, dass dieses linke Subjekt Herr Fleischhauer einfach mit „du“ anbrüllt.“Du hast noch nicht ein Argument gebracht, öy“. Argument? Herr Fleischhauer seziert die linke Träumer-Welt. Sein ganzer Vortrag setzt sich aus Argumenten zusammen. Womöglich hat die linke Bazille nicht ganz verstanden, worum es in dem Vortrag geht. Oder er hat sich in der Tür geirrt. Wahrscheinlich rennt er deshalb auch peinlich berührt raus, weil ihn jemand drauf hingewiesen hat, dass er sich in der falschen Veranstaltung befindet. 😉

    „Kameramann Arschloch“ ist auch wieder so ein peinlicher Kinderreim, als die Kamera auf das Pack gerichtet wird. Wer ist für solche rhetorischen Glanzleistungen verantwortlich? Hat die linke Guerilla einen Schreiberling, der diese geistreichen Parolen verfasst? Man schämt sich wirklich in Grund und Boden, das sowas an die Uni darf.

  18. Leider ist Fleischhauer immernoch unfähig die Konsequenzen aus seinen Beobachtungen und seiner Analyse zu ziehen.

    Es gibt die Bundesrepublik seit etwa 61 Jahren, dabei hat die CDU in etwa 41 Jahren den Bundeskanzler gestellt, die FDP war für knapp 45 Jahre in der Regierung. Da sollte man sich doch mal die Frage stellen, ob viele der deutschen Probleme nicht vielleicht auch durch diese beiden Parteien verursacht werden?

    Dennoch verharrt Fleischhauer in seiner Hoffnung auf diese Parteien und jede Alternative ist „gefährlich“. So bleibt er nur ein Hofnarr des Systems..

  19. KEINER, kein einziger Leser sollte so dumm oder auch nur oberflächlich naiv sein und denken, Fleischhauer sei einer von „uns“ !

    Er kann mit ernsthafter islaahm-Kritik null anfangen und hält genausowenig von echter, sprich DIREKTER Demokratie(Herrschaft des VOLKES – One man, one vote)! Im Gegenteil: Derartiges ist „gefährlich“, weil nicht mehr die „eliten“ die Meinungshoheit am Stammtisch steuern und diktieren, sondern der nichtintellektuelle „Pöbel“…

    Fleischhauer wird vollkommen überschätzt – KEIN Anlaß ihm auch nur ein einziges Denkmal zu bauen !

    Nur weil er ein Büchlein mit, einer zweifellos recht guten, Analyse des linksextremen Spektrums veröffentlicht hat – davor war er nur EIN weiterer Journalist aus der 2. Reihe eines der systemstützenden MSM-„Nachrichtenmagazine“. Nur Presse-Insider kannten ihn überhaupt. Einer unter Zehntausenden…

    Jan Fleischhauer ist geradezu der Phänotyp des „Rotweingürtelbewohners“ – dort wurde er geboren, lebt nach wie vor dort und ist dort auch politisch absolut verortet.
    Schon „fdp“-wähler sagt doch bereits alles – an ihren TATEN sollt ihr sie erkennen…

    Der „Unterschied“ zwischen „fdp“ und grünen-„inhalten“ ist TATSÄCHLICH sehr gering. Nicht umsonst sehen sich BEIDE „parteien“ als jeweiliger pol. Hauptkonkurrent auf der Jagd nach dem dummen Stimmvieh – schließlich wildern beide in genau denselben Rotweingürteln !

    BEIDE Wählergruppen rekrutieren sich längst und überwiegend aus Freiberuflern, Selbstständigen, Akademikern/höheren Beamten – kurz Besserverdienenden.

    Alles Menschen, die ihre egoistischen Einzel- und Gruppeninteressen vor alles andere im Staat stellen. Patriotismus ist BEIDEN fremd, sie definieren sich über ihren sozialen/wirtschaftlichen Status, haben sich im herrschenden System hervorragend eingerichtet und haben deshalb auch NULL Interesse an wirklichen Reformen dieses Systems, dessen hauptsächliche Nutznießer sie sind.

    Lediglich der Schwerpunkt des gemeinwohl- und dadurch staatsgefährdenden „liberalismus“ wird jeweils ein kleinwenig anders gelegt.

    „fdp“ und „grün“-Wähler sitzen beide DIREKT am liberalen Zaun gaaanz vorne, in der ersten Reihe !
    Die einen hüben, die anderen drüben – NICHTS, außer dem dünnen(allerdings reißfesten) Zaun dazwischen.

    Kann auch sein, daß Jan Fleischhauer grundsätzlich nur eine -bislang noch nicht beackerte- MARKTlücke auf dem Basar der politischen „Sach“literatur für sich „entdeckt“ hat !?

    Diese Leute wollen NICHTS (substantielles) an diesem Staat ändern, sie sind mit ihrem Arbeitsplatz, ihrem Wohnkomfort in den Vorstädten, 2x jährl. Urlaub, usw., ZUFRIEDEN!
    Schließlich sind die Probleme noch nicht in ihren Wohngebieten angekommen…

    Alter Jäger

  20. #24 Stresemann
    So ist es. Wilders ist „gefährlich“ – für das System. Jeder, der nicht in einer der Systemparteien ist, ist für diese natürlich „gefährlich“.

  21. @ #6 KDL (28. Jan 2011 09:56)

    „[…] Allerdings frage ich mich, wie dieser Student die Zulassung zur Uni geschafft hat…“

    Für Soziologie oder Sozial“wissenschaften“ sind die Zulassungs- und Abschlußbedingungen äußerst schlicht: Sechs Semester Lesen & Schreiben & Links-Schwätzen. Fertig ist das „Akademiker_In“.

    Don Andres

  22. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

    Gutmenschenjustiz bleibt bei Lebenslänglich für moslemischen Mörder!

    Es bleibt dabei: Der Kurde R.C. muss für den Mord an seiner ehemaligen Lebensgefährtin in einem Rapsfeld bei Althengstett eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßen.

    Haben wir es Sarrazin zu verdanken? Unsere verweichlichte Gutmenschen-Justiz bleibt hart. Nicht mal einen Migranten-Bonus hat der Rechtsanwalt des moslemischen Totmachers rausgeschunden.

    Und was noch mehr verwundert: Die extrem islamfreundliche Pforzheimer Zeitung verzichtet auf das sonst so bevölkerungsverarschende „Südländer“ und nennt den Moslem einen Kurden!

    Das ich das noch erleben durfte!

    http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Region/arid,246082_puid,1_pageid,18.html

  23. „UNTER LINKEN“ J.FLEISCHHAUER rororo-62478

    Aus der Einleitung (S.22)

    Dieses Buch ist ein Erkundungsbericht aus dem Imperium der Linken. Es bedient sich zur Erkenntnisgewinnung der teilnehmenden Beobachtung einer Welt, die vielen fremd sein dürfte, deren politische Betätigung sich auf den gelegentlichen Gang zum Wahllokal beschränkt.

    Wer kommt schon auf die Idee, dass man mit dem Genuss eines amerikanischen Brausegetränks den Ausverkauf seiner Ideale begehen könnte?

    Eliten neigen dazu, Denk- und Verhaltensweisen auszubilden, die sie von der Masse abheben. […]

    Und was macht eine Bewegung, die erreicht hat, was sie sich wünschte? Die Verteidigung des Status quo ist insgesamt eine zähe Sache, aus der kein Funke zu schlagen ist.

    Vielleicht sind Linke auch deshalb oft so gereizt.
    […]
    Die Linke nat sich noch nie durch etwas so Vorübergehendes wie eine Wirtschaftskrise oder einen Staatsbankrott von ihren Unternehmungen abbringen lassen, das macht eine ihrer Stärken aus.

    Sie hat den Zusammenbruch eines Weltimperiums überlebt, das zu seinem Schutz über 27 000 Atomwaffen, 2,8 Millionen Soldaten und die größte Geheimpolizei der Erde verfügte, ohne dass dies nachhaltige Schäden an ihrem Glaubensgerüst angerichtet hätte.
    Ohne die Sanierung des Beitrittsgebiets [‚DDR‘] wäre die Wachstumsquote in den alten Bundesländern zwischenzeitlich etwa doppelt so hoch ausgefallen, wie die EU-Kommission in einem Bericht 2002 feststellte.

    Aber das alles hindert die Entscheidungsträger bei Grünen und SPD nicht, einen Schulterschluss mit den Rechtsnachfolgern der SED anzustreben, die unverdrossen weiter die „Systemfrage“ stellen.

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    S.57
    S.130
    S.139/140
    S.140
    S.165/166
    S.166/167
    S.269
    S.286
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    +HAFENSTA?E# STAATLICH GEFÖRDERTES Wohnbauprogramm für Staatsfeinde
    +MinderheitenHIRARCHIE#
    +Minderheiten terrorisieren das DemokratiePrinzip
    +Migranten# +verachtenDeutschland# +JazuSTAATSKNETE#
    +Faschismus# +Keule# +Selbstermächtigung# +Allzweckwaffe# +kurzerProzess#
    +DieZeit# +DDR# +TheoSommer# +Hosianna#
    +DieZeit# +DDR# +TheoSommer# +Hosianna# +Teil 2#
    +Der Staat – linke Beute
    +Die Achtundsechziger – die Goldhamster im Steuer-Trog
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    +HAFENSTA?E# STAATLICH GEFÖRDERTES Wohnbauprogramm für Staatsfeinde
    Hamburger Hafenstraße – Hauswände mit dem ganzen Bilderreich linker Politkunst- von der geballten Faust bis zum Anti-Kapitalismus-Graffito.

    Die Hafenstraße – das exklusivste staatlich geförderte Wohnprojekt der Republik.

    Wer hier lebt, hat nie Zeit gefunden, sich rechtzeitig um einen Bausparvertrag zu kümmern oder einen Bankkredit, dazu war man zu sehr mit dem Kampf gegen das System beschäftigt. … Es ist ein schöner Zug, wenn eine Stadtregierung auch diejenigen zu ungehindertem Elbblick verhilft, die den bürgerlichen Weg der Eigentumsbildung immer verachtet haben.
    Die … Frage ist: Kann auch das Wohnen im senatsunterstützten Eigenheim noch als revolutionäre Tat durchgehen?
    (S.130)
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    +MinderheitenHIRARCHIE#
    Diese neue Gesellschaft ist, allen Bekenntnissen zur Gleichheit zum Trotz, durch eine Hierarchie gekennzeichnet, die weit archaischer und strenger ist als die alte, die sie ersetzt; es ist die Randgruppen-Hierachie der Stammeswelt.
    (S.57)
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    Minderheiten terrorisieren das DemokratiePrinzip
    Das Problem ist, dass wir uns irgendwann nicht mehr als Bürger derselben Gesellschaft verstehen, sondern als Minderheiten, die alle gegen die Gesellschaft Schutz einklagen.
    (S.57)
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    +Migranten# +verachtenDeutschland# +JAzuSTAATSKNETE#
    Nicht einmal Dankbarkeit kann der Staat von den Subjekten seiner herkunftsblinden Fürsorge erwarten oder wenigstens das resignative Wohlverhalten, wie es die einheimischen Bezieher wohlfahrtsstaatlicher Leistungen an den Tag legen und die Sozialverwaltungen als Reaktion vorraussetzen. […]

    Viele Migranten sind da aus anderem Holz geschnitzt.

    Sie verachten die deutsche Gesellschaft dafür, dass sie ihnen zusteckt, was ihnen nicht zusteht, sie halten sie für weich und feige.

    In der Welt aus der sie kommen, gilt ‚Appeasement‘ als Unterwerfungsgeste, die gleichbleibende Freundlichkeit des Sozialstaats verstehen sie deshalb als Zeichen von Schwäche, nicht als Ausdruck besonderer Souveränität.

    Das die Politik mit Verständnis reagiert, wo sie Zurechtweisung erwarten würden, spornt sie nur an, deren Langmut mit immer neuen Herausforderungen auf die Probe zu stellen.

    So entfremdet sich der Staat seine muslimische Jugend ausgerechnet mit der Fürsorgebereitschaft, die ihm ihr Wohlwollen sichern soll.
    (S.269)
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    +Faschismus# +Keule# +Selbstermächtigung# +Allzweckwaffe# +kurzerProzess#
    Der Faschismusvorwurf ist der Baseballschläger des intellektuellen Juste Milieu, die noch immer beliebteste Allzweckwaffe in der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner.

    ‚Wehret den Anfängen‘, heißt die linke Selbstermächtigung.

    Wenn es darum geht, die Republik vor den Rechten zu schützen, schätzt man den kurzen Prozess, da langt man lieber einmal zuviel hin als einmal zu wenig.
    (S.286)
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    +DieZeit# +DDR# +TheoSommer# +Hosianna#
    Zu den eindrücklichsten Dokumenten journalistischer Selbstumnachtung
    gehören die Reiseberichte der sechs ‚Zeit‘-Redakteure,

    die im Mai und Juni 1986 auf Einladung der SED-Offiziellen
    durch das „andere Deutschland“ fuhren und anschließend
    in einer Artikelserie ihre Eindrücke schilderten.

    „Sie erlebten eine DDR, deren Führung Gelassenheit gelernt und Selbstbewusstsein entwickelt hat, ihre Minderwertigkeitskomplexe sind aus vielerlei Gründen verflogen“, hieß es gleich in der Ankündigung. „Entspannter, entkrampfter“ sei das Verhältnis zwischen Obrigkeit und Bürger geworden: „Häuserbauen ist ihnen wichtiger als Fahnenhissen“, war ein Artikel über Spitzenfunktionäre überschrieben.

    Souverän sahen die dem kritischen Journalismus verpflichteten Beobachter über Mauertote und Schießbefehl[…] hinweg, stattdessen richteten sie ihren Blick entschlossen auf die Aufbauleistungen im Nachbarstaat und fanden viel Lobenswertes.

    So berichtete der langjährige ‚Zeit‘-Chefredakteur und spätere Herausgeber Theo Sommer im Auftaktstück am 20.Juni 1986 seinen Lesern:

    Die DDR ist eine einzige Großbaustelle. Allenthalben wird rekonstruiert, modernisiert, saniert. Straßenzug um Straßenzug wird hergerichtet, Baulücke um Baulücke gefüllt, Stadtkern um Stadtkern erneuert. Zwar hilft auch heute noch manchmal nur die Abrissbirne, doch wo es irgend geht, wird liebevoll restauriert.
    (S.165/166)
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    +DieZeit# +DDR# +TheoSommer# +Hosianna# +Teil 2#
    Zu den eindrücklichsten Dokumenten journalistischer Selbstumnachtung gehören die Reiseberichte der sechs ‚Zeit‘-Redakteure,
    die im Mai und Juni 1986 auf Einladung der SED-Offiziellen
    durch das „andere Deutschland“ fuhren und anschließend
    in einer Artikelserie ihre Eindrücke schilderten.

    So berichtete der langjährige ‚Zeit‘-Chefredakteur und spätere Herausgeber Theo *Sommer im Auftaktstück am 20.Juni 1986 seinen Lesern:

    „Die Menschen in der DDR haben, was manche, die in die Bundesrepublik ausreisen, bald schon bitterlich vermissen: Sicherheit. […] Sie glauben an das, was sie sehen: die Aufbauleistung ringsum, ihren verbesserten Lebensstandard, die Geborgenheit auch, die ihnen ihr Staat bei allen Kümmerlichkeiten und Kümmernisse bietet, die menschliche Wärme, die sich zum Beispiel darin ausdrückt, dass keine ausländischen Taktstraßen bestellt werden, die das übliche, eher gemächliche Arbeitstempo beschleunigen. […]

    Es ist drüben ja in der Tat ein soziales System entstanden, das unseres in mancher Hinsicht in den Schatten stellt. Arbeitslosigkeit gibt es nirgends. Im Gegenteil: Alle Manager jammern über Arbeitskräftemangel. […]

    Die Preise für Grundnahrungsmittel – Brot, Fleisch, Wurst, Butter, Milch, Nudeln, Kartoffeln – sind seit über einem Vierteljahrhundert nicht erhöht worden; das einfache Brötchen kostet immer noch fünf Pfennig. Auch die Preise für Heizung, Strom, öffentliche Verkehrsmittel sind stabil geblieben.

    Der Staat schießt dem Lebensunterhalt seiner Bürger 24 Milliarden Mark an Subventionen zu. Das muss man beim Lohnvergleichen berücksichtigen. Wenn ein Arbeiter bei Carl Zeiss Jena im Monat 900 Mark nach Hause bringt (Spitzenverdienst: über 2000 Mark), so ist das erheblich mehr als in der Bundesrepublik.“

    Nicht nur *Sommer muss es ein ewiges Rätsel geblieben sein, warum es die DDR-Bürger trotz verlangsamten Fließbands, Spitzenverdienst bei Carl Zeiss und Fünf-Pfennig-Brötchen drei Jahre später zu Tausenden auf die Straße trieb. […]

    Es ist immer das verdammte Volk, das der Linken einen Strich durch die Rechnung macht.

    Das ist jedes Mal wieder eine bittere Erfahrung für eine Bewegung, die sich als Anwalt derer da unten gegen die da oben versteht.

    (S.166/167)
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    Der Staat – linke Beute
    Die Linke war immer geübt darin, die Allgemeinheit für ihre Belange einzuspannen, egal ob es um mietfreies Wohnen an der Elbe oder Beschäftigungsgarantien für die Gefolgschaft geht. Es nötigt einigen Respekt ab, wie es ihr gelingt, den durchsichtigsten Egoismus als gesellschaftlich respektabeles Unterfangen auszugeben. Sie hat dies alchimistische Prinzipüber Jahre zu wahrer Perfektion gebracht, ohne die Beherrschung dieser Kunstwäre auch ihre Karriereleistung, die Okkupation des deutschen Sozialstaats, nicht denkbar.
    (S.140)
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    Die Achtundsechziger – die Goldhamster im Steuer-Trog
    Die ersten Achtundsechziger gehen jetzt in Rente, aber keine Angst,sie bleiben uns erhalten, nach dem Wechsel in den Ruhestandnun als Empfänger von Staatspensionen.
    Das wird kein ganz billiges Vergnügen für die Nachfahren: Die Kosten für die Studienjahrgänge 1968 und folgende wird die Bundesländer über die nächsten 20 Jahre überschlägig 500 Milliarden Euro kosten.
    Dafür können wir sicher sein, dass wir noch im Jahr 2040zu hören bekommen, was wir den Studenten von damals alles zu verdanken haben und warum es nur recht und billig ist, dass wir ihnen bis ins hohe Alter ihre Toskana-Sausen finanzieren.[…]
    Nur Linke bringen es fertig, sich als Goldhamster des Systems einzurichten und beim gemächlichen Drehen des Laufrads allen Ernstes Referate darüber zu halten, wie man gerade die Verhältnisse zum Tanzen bringe.

    Das Verrückteste dabe ist: Sie kommen damit durch.

    Noch die absurdeste Finanzforderung des Intendanten des Berliner Ensembles ( C.Peymann, Subventionskünstler) geht als Machtprobe durch, jede Budgetüberziehunggilt bei den wohlmeinenden Geistern des Feuilleton als Widerstandsakt.
    (S.139/140)
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    _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ *
    Zitat aus
    Buch „Unter Linken“ von J.Fleischhauer
    Taschenbuch Reihe rororo – 62478, 9 Euro
    ISBN 978 3 499 62478
    _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ *

    Franz-Josef Strauss pflegte das so zu kommentieren:
    „Linke Spinner, Schwärmer, Traumtänzer !“

    „UNTER LINKEN“ J.FLEISCHHAUER rororo-62478

    = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = =
    Aus PI 11/2010 Die Tyrannei der Political Correctnes
    (Furter)
    “Irre – Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen”
    Buch von Manfred Lütz, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
    katholischer Theologe und Schriftsteller.

    = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = =
    +unter#
    +linken#
    +jan#
    +fleischhauer#
    +rororo#
    +62478#
    +buch#
    +taschenbuch#
    _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
    „UNTER LINKEN“ J.FLEISCHHAUER rororo-62478

  24. Empörter: “Rassist! Sie weisen damit bestimmten Ethnien negative Charaktermerkmale zu.”

    Da ist sie wieder: Die Ethnie „Moslem“

  25. hehe ,die durch die Bank nichtmuslimischen Studis haben leider noch gar nicht kapiert was auf sie und ihre Kinder in den nächsten zehn Jahren zurollt -Fernsehsender abschalten werden die mit Sicherheit nicht wie in Tunesien oder Ägypten
    die sind noch in einer links , rechts Diskusion welche schon vor zwanzig Jahren beendet wurde -eine Elite kann das nicht werden -wo liegt aber der Grund dafür eine Mitläufergeneration ausgebildet zu haben ?In den Medien ? In der Schule ? In der geschiedenen Patchwork 68iger Generation?
    In der Abkehr von der Basis der christlichen Religion ?
    Wir sollten ihnen eine Leitfaden geben bevor wir unsere eigene Kultur Sang und Klanglos untergehen lassen …und bitte bucht nicht mehr Tunesien oder Ägypten ,Türkei nur weil es billig ist …

  26. Zu #26 (Alter Jaeger I):

    Genau! Full ACK!

    Man muss mal zur Kenntnis nehmen, a) wer Fleischhauers Arbeitgeber ist und b) was Fleischhauer über Sarrazin zu sagen hat.

    Der würde nie Die Freiheit wählen, und wenn er Mitglied dort wäre, wäre das kontraproduktiv!

    Aber ich mag an Jan Fleischhauer seine Linken-Kritik! Die macht er leider nur zu rhetorisch gut und zu intelligent, so dass die Dumpfbacken-Zielgruppe gar nicht versteht, was er sagt.

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