Griechenland endgültig vor dem StaatsbankrottDer Spiegel meldete es bereits gestern, die FAZ bringt es heute auf den Punkt: Griechenland ist endgültig bankrott, der Rettungsplan ist fehlgeschlagen „Umschuldungsplan“ nennt der Spiegel vornehm, was in Wirklichkeit ein Schuldenerlass ist. Griechenland will seinen Gläubigern anbieten, griechische Anleihen zum Marktwert zurückzukaufen.

Dieser liegt bei nur 70% des Nennwerts, die Gläubiger müssten demnach auf 30% verzichten. Der Rückkauf würde aus Mitteln des europäischen Rettungsfonds finanziert. Wenn Griechenland also seine Schulden auch nach dem Schuldenerlass nicht bedienen kann – was jeder vorhersehen kann, wenn er nicht gerade linksgrüner Journalist oder Politiker ist – wird der europäische Rettungsfonds sie übernehmen.

Deutschland ist mit 27% Hauptgarantiegeber des Fonds, der von der im Juni 2010 gegründeten Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) gespeist wird. Die Bundesregierung hat bis vor kurzem so getan, als wehre sie sich gegen eine Übernahme der griechischen Staatsschulden durch die EFSF. Heute signalisiert jedoch Finanzminister Schäuble, dass die (vor sieben Monaten gegründete!) EFSF reformiert werden müsse, damit „der EU-Anteil von 440 Milliarden Euro bei Bedarf auch tatsächlich zur Verfügung stehe“.

Wie schrieb doch der Spiegel am 9. April 2010 unter der Überschrift „Warum deutsches Geld in Athen gut angelegt ist“: „Die Bundesrepublik würde Kredite an Athen verteilen – und nicht Geschenke. Für geliehene Milliarden aber müsste das Land selbstverständlich Zinsen zahlen.“ So kann man sich irren. Hätte man einen Malermeister statt eines Journalisten schreiben lassen – er hätte gewusst, dass man, wo nichts ist, auch nichts holen kann.

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103 KOMMENTARE

  1. Ich als Nichtfinanzfachfrau frage mich, ob es sein kann, dass der Begriff Staatsbankrott ein bisschen inflationär benutzt wird?

  2. @2: Die Insolvenz oder der Bankrott sind dadurch gekennzeichnet, dass die Person die Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfuellen kann. Genau das liegt hier vor.
    Das ist uebrigens erst der Anfang, m.E. ist Irland als naechstes Land dran.

  3. Na also, die EUdSSR ist also doch zum Vorteil Deutschlands.

    Nicht auszudenken, was wir Deutschen mit unserem Geld alles anstellen könnten, wenn man es uns liesse.

  4. 70% des Nennwerts

    Jetzt kaufen !

    Ob man nochmal so günstig an eine Staatsanleihe herankommt ?

    Morgen ist sie vielleicht nur noch 20 % „wert“.
    Oder gar nichts mehr.

    Und was dann ?

  5. Weitere Staaten werden folgen, die wir auch retten „dürfen“ bis wir irgendwann selbst bankrott sind. Dieser Tag wird in naher Zunkunft kommen. Jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch weiß das. Nur unsere selbsternannte Elite lebt noch in einer Märchenwelt, die schon bald von der bitteren Realität zerstört wird.

    Projekt Euro ist gescheitert, nur keiner gibt es zu. Da nehmen verschuldete Staaten Schulden auf, um andere ihre Schulden zu bezahlen. Dass das nicht gut gehen kann, weiß jedes Kind. Aber egal, mit Volldampf in die Krise und wenn die Kohle versiegt, war’s das mit dem sozialen Frieden.

    Ich empfehle jedem wärmstens Ackerland oder Immobilien zu kaufen oder sein Geld in Gold und Silber zu investieren.

  6. Was Fachleute von Anfang an gesagt haben. Griechenland ist ein Fass ohne Boden.

    Junker meint: Deutschland soll sich nicht so anstellen, und Geld rausrücken. Deutschland ist reich.

  7. Ich liebe Griechenland — aber vielleicht wäre es besser, man würde dieses Land wie auf den Stand der 50er Jahre zurückdrehen: Oliven, Wein, Käse, massive Auswanderung aber keine Bedrohung für Europa.

  8. # 3 Scheibe

    „Das ist uebrigens erst der Anfang, m.E. ist Irland als naechstes Land dran.“

    Und dann wird es weitergehen, wie beim Domino-Spiel. Denn in Europa sind alle miteinander verbunden. Auch die Länder, die eigentlich finanziell gesund sein könnten, so wie Niederlande und Deutschland, hängen mit drin. Wann es crasht, weiß keiner, nur dass es crashen wird, ist inzwischen ein offenes Geheimnis.

  9. Lieber Griechenland finanziell unterstützen als die islamo-faschistische Türkei!

    Und wenn wir schon in den saueren Apfel beißen müssen, dann sollten wir gleich die Gutmenschen-Politiker teeren und federn, die ohne die Bevölkerung zu fragen den Pleite-Euro eingeführt haben.

    Und nach dem Teeren und Federn dieser abgehobenen Gutmenschen-Politiker sollten wir sie wie in der ehemaligen DDR ausbürgern und mit den Anhängern des Islamo-Faschismus aus dem Land jagen.

  10. Die EURO/EU Revolution frisst ihre Kinder.

    Da die „Eliten“ eh ökonomische Trottel sind wird es keine rationale Lösung geben und deshalb werden der Euro un mit ihm die eigentlich gute Idee „Europa untergehen.

    Seit über hundert Jahren haben es die „europäischen Eliten“ nicht geschafft ihre persönliche Dummheit, zum Schaden der Europäer, abzulegen. Warum sollte es ihnen ausgerechnet heute gelingen.

    Ihnen ist es nicht genug, dass sie Europa in einen 1. Weltkrieg führten, ein Versaille konstruierten, einen 2. Vernichtungskrieg gegen Deutschland führten, nicht um Hitler zu vernichten und schlussendlich eine EU gegen Deutschland errichteten, anstatt ein gemeinsames Europa aufzubauen.

    Mit solchen Vollpfosten in der Politik ist man als Bürger verraten.

  11. „Wir beschließen etwas, stellen das dann
    in den Raum und warten einige Zeit ab,
    ob was passiert. Wenn es dann kein großes
    Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die
    meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen
    …wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt,
    bis es kein Zurück mehr gibt.”
    (Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen
    die Demokratie – SPIEGEL 52/1999)Das sagt doch schon alles!!!

  12. Mir scheint, daß jeder normal denkende Mensch gewußt hat, wie dieses Spiel endet. Es ist beleidigend, wie dumm unsere Regierungselite uns Bürger hält. Mehr möchte ich im Augenblick dazu nicht sagen.

  13. Wir Deutschen wurden frueher einmal fuer unseren Fleiss, unsere Puenktlichkeit, unsere Arbeitsamkeit, unsere Gruendlichkeit und fuer unsere starke DM, unseren Wohlstand und unsere guten Autos und Strassen vom Ausland bewundert.

    Und heute…?

    Die Strassen sehen aus wie im ehemaligen Ostblock.

    Die Autos kann man sich nicht mehr leisten.

    Die DM wurde uns weg genommen, ohne das wir gefragt wurden.

    Unser Wohlstand, der aus der Puenktlichkeit und unserem Fleiss entstanden ist, wurde von der EU in andere Laender transferiert und dort verkonsumiert. Die Fleissigen werden nur geschroepft.

    Die Faulen und Kinderlosen erhalten Unterstuetzung von allen Parteien.

    Die Schwulen, Lesben, Kampfemanzen und auch die Moslems erhalten jede nur denkbare finanzielle Unterstuetzung. Die Heteros, die Familien, die Konservativen und die Christen werden von der Politik vernachlaessigt.

    Und man darf diese Wahrheiten noch nicht einmal mehr aussprechen, ohne seine Existenz zu gefaerden.

    Gefunden bei Weltonline! Absolut meine Meinung

  14. Vor ein paar Jahren hat mir eine befreundete Griechin erzählt dass sie über das Wochenende nach Griechenland fliegt um dort zur Wahl zu gehen und dass sie dann Sonntags Abend wieder hier in Deutschland sei.

    Ich habe zu ihr gesagt, dass es sich doch nicht lohne wegen zwei Tagen nach Griechenland zu fliegen. Sie meinte nur: “Doch es lohnt sich. Es kostet mich keinen Cent. Der Flug bezahlt die griechische Regierung für ihre Wähler. Die sind so nett zu ihren Bürgern und deshalb wähle ich die!”

    Ich dachte noch die griechische Regierung ist aber spendabel. So eine Regierung hätte ich auch gerne.

    Heute weiß ich dass das alles der deutsche Steuerzahler nachträglich bezahlen muss. Wir sollten die deutschen Gutmenschen-Politiker, die das erst möglich gemacht haben zur Rechenschaft ziehen!

  15. Der Euro ist Tot. Wir können den Euro mit viel, oder mit weniger Geld begraben.
    Ich verstehe nicht, dass die Deutschen nicht auf die Straße gehen und demonstrieren. Schließlich wird der erarbeitete Wohlstand an andere Länder umverteilt…
    Die anderen Schulden tragen auch die Bürger, ganz simpel, – durch die Vermehrung der Geldmenge.

  16. Wer kann kauft jetzt Gold und legt sich ein Devisenkonto mit Franken in der Schweiz an.

    Der Euro wird bald nur noch das Papier wert sein auf das er gedruckt ist.

    Und unsere Gutmenschen-Politiker, die das zu Verantworten haben, haben das schon längst gemacht. Die haben ihre Schäfchen schon ins Trockene gebracht und haben noch eine Zweitwohnung in Florida für alle Fälle!

  17. Also ich waere bereit zu Demonstrieren. Sagt mir wo und wann und ich bin dabei. Vom 1 – 8 bin ich jedoch beruflich in Kenia.

    Mir reicht es auch, es muss doch moeglich sein eine vernuenftige Demonstration auf die Beine zu stellen! Hier sind taeglich 40000 Seitenbesucher, wenn wir 10% fuer eine Demo versammeln koennten waere das doch schonmal was!
    Warum kommt in der Richtung nichts von der Freiheit? (bitte nicht falsch verstehen, ist eine ernstgemeinte Frage)

    Wo wir gerade bei vielen Besuchern sind, was wurde eigentlich aus dem Petitonsaufruf, um gegen eine soziale Unterstuetzung Familienangehoeriger aus der Tuerkei zu unterzeichnen.

  18. „Hätte man einen Malermeister statt eines Journalisten schreiben lassen – er hätte gewusst, dass man, wo nichts ist, auch nichts holen kann.“

    Obwohl es tieftraurig ist – lange nicht mehr so gelacht!

  19. Na, bald haben wir die OstMark. Damit kann man sich zwar nichts kaufen. Aber wenigstens steht „Mark“ auf dem Schein. 🙂

  20. 27 % von 440 Milliarden?
    Und woher bitteschön soll Deutschland das Geld hernehmen? Vor allen könnte es Sein, dass diese mit dem Rettungsfond zurückgekauften Anteile, in nur wenigen Tagen, nur noch einen Bruchteil des ohnehin schon um 30 % geschrumpfeten Ausgabewertes, wert sind.
    Das dürfte wiederrum Deutschland an den Rand eines Staatsbankrottes führen.
    Wenns nicht schon zu spät ist, denn zahlen müssen wir jetzt. Ob wir wollen oder nicht.

  21. mit ein klein wenig hausverstand hat das jeder gewusst.

    nur unsere sog. eliten nicht.

    ein griechisches volk, dass statt endlich zu arbeiten, demonstriert und unruht, wie sollen da schulden zurückgezahlt werden.

    einen faulen bringt man nicht zum arbeiten, indem man ihm vierfaches hartz IV schenkt. oder indem der hausnachbar die schulden blecht.

    deutschland und österreich sind nettozahler. wir alle zahlen für den WK II. Die ehemaligen feinde haben weder vergessen noch verziehen.

  22. #3 Oh ja, Irland ist wirklich als naechstes dran. Die sind fertig ohne Ende und haben von Tuten und Blasen keine Ahnung.
    Das Geld (Deutschlands Geld) wird hier nach wie vor gnadenlos verpulvert. Die Steuererhoehungen sind ein Scherz (minimal, von wegen knallharter Sparkurs). Und Deutschland darf bald wieder richtig fuer die Dummheit und Gier der Iren zahlen.
    Aber keine Sorge, ROT-ROT-GRUEN biegt das ab 2013 wieder hin. LOL

  23. #19 DK24
    Du könntest Recht haben. Denn die D-Mark wirds nicht werden, schon wegen der Gorch Fock auf dem 10 Mark Schein

  24. #13 Heinrich-Harrer

    unsere „familienministerin“ cdu hat heute in der morgenpost berlin die lesbischen fußballerinnen als vorbild für die jugend herausgestellt. offenbar kämpft die cdu um jede stimme, weil die alten menschen immer mehr wegsterben.

  25. Wenigstens nehmen wir ihnen auch noch die Flüchtlinge ab. Wenn die diese Kosten auch noch hätten könntens den Laden ganz schliessen.

  26. ich sehe mittlerweile überall ein ähnliches Verhalten der politischen „Elite“.
    Bei der Zuwanderung und Islamisierung geht es sehenden Auges (alle wissen oder ahnen die Folgen) in die Katastrophe. Ideologisch wird natürlich der linksgrüne Masterplan „nie wieder Deutschland“ verwirklicht.
    Bei der EU-Finanzkrise ist es ja auch schon lange offensichtlich, spätestens seit Griechenlands offiziell bekanntem Fake-haushalt.
    In Sachen „Öko“ läuft auch eine unheilvolle Entwicklung unter anderem auf der Solar- und Windenergie-Schiene.
    In der Bildung werde durch forcierte Elendszuwanderung ebenfalls bewährte Strukturen vernichtet und das noch vorhandene niveau gnadenlos abgesenkt.
    Bei den Unis hat eine völlig absurde „Bachelor-Bologna“-Reform zu einer bizarren Zersplitterung und Unübersichtlichkeit geführt, die in der Konsequenz die deutschen Hochschulen in die Bedeutungslosigkeit versenken wird.
    Im Gesundheitssystem soll die ganze Welt auf Versicherten- und Steuerzahlerkosten versorgt werden, also jeder der nach Deutschland kommt oder z. B. in der Türkei lebt…. Das Ende kann man absehen.
    usw. usw. usw.

  27. PI hat entweder keinen wirtschaftlichen Sachverstand oder ist einfach nur dumm!

    Prof. Dr. Kirchhoff hat folgende Aussage getätigt und die Wahrheit gesagt, die keiner bei PI hören will:

    dpa Der frühere Verfassungsrichter Paul Kirchhof

    Mit einem dramatischen Appell gegen die Herrschaft der großen Kreditinstitute tritt Ex-Verfassungsrichter Paul Kirchhof an die Öffentlichkeit. Wenn sich nichts ändere, sei sogar die Demokratie in Gefahr.

    Warum verzichten die Banken nicht einfach auf einen Teil ihrer Forderungen. Und schon wäre das Problem gelöst.

    Oder wird PI mittlerweile von Banken gesponsert?

  28. # 27 Jaime

    Warum glauben Sie denn, dass PI von den Banken gesponsert wird? Ich kann das dem Artikel nicht entnehmen. (Ehrliche Frage)

  29. Heinrich-Harrer

    Keine Sorge, Die Freiheit kennt die Situation nur wir arbeiten im Augenblick an deren Aufbau.

    Eines ist klar, wie sie unter #13 geschrieben haben, das linke (kommunistische) Projekt hat das Land, analog zur DDR, an den Abgrund geführt. Das lässt sich nicht „mal eben“ korrrigieren.

    Es wird Jahre dauern den Wiederaufbau zu betreiben und das linke Pack juristisch „aufzubereiten“.

    Vierzig Jahre 68er/RAF Politik in der BRD und rund 20 Jahre STASI/SED haben in der Gesellschaft gewütet. Das muss man sich immer vor Augen halten.

    Helfen wir alle in Berlin „Die Freiheit“ in das Abgeordnetenhaus zu bringen und ebenso Sven Timke im Frühjahr in Bremen.

  30. Mit etwas Glück erleben wir noch in diesem Jahr das Verrecken des Euro und – mit noch mehr Glück – des Völkerkerkers EUdSSR!
    Ein Europa als Zusammenschluss souveräner Staaten ohne die Verbrecherbande, die uns im Geiste eines Coudenhove-Calergi ausrotten und „umzüchten“ will und uns um unseren Wohlstand betrügt und jeden Fortschritt unmöglich macht.
    Im Zusammenbruch wird viel Porzellan Zerschlagen werden und viele Parasiten werden den Großen Dankesorden des Volkes erhalten.
    Die „Sanktionen gegen Österreich“ waren damals der erste Sündenfall dieser kryptobolschewistischen Diktatur der Kommissare. Die Rechnung kommt jetzt! Zum Glück werden wir an dem Mist nur eine kleine Tranche bezahlen müssen, aber Deutschland als Federführer in diesem Konzert damals zu Recht die Hauptlast!
    Fertigmachen zum Zusammenbrechen! Noch kann mit viel Geld alle gekittet werden. Solange die Sparguthaben der Steuerkartoffeln reichen…

  31. #28 AtticusFinch

    Werter AtticusFinch,

    ich bin immer ein Fan von PI gewesen, aber bezüglich des Euro und der Finanzkrise kann ich mir anders die Fehlinformationen bzw. wissentlich falschen Darstellung der tatsächlichen Sachverhalte nicht erklären.

    Wenn Sie wirklich wissen wollen was los ist empfehle ich Ihnen Gerald Celente und den Focus-Artikel über die Äusserungen Prof. Dr. Kirchhoff.

  32. #27 Jaime I El Conquistador

    „Warum verzichten die Banken nicht einfach auf einen Teil ihrer Forderungen. Und schon wäre das Problem gelöst.“

    Den Ausleihungen (Forderungen) der Banken stehen die Guthaben der Sparer und anderer „Geldgeber“ gegenüber. Wollen Sie diese Guthaben opfern? Die Leidtragenden werden aber nicht nur die Banken, sondern auch die Lebensversicherungen sein und damit auch die private Altersvorsorge vieler Deutscher.

  33. Die könnten doch Territorien (Inseln) oder Kunst- und Kulturgüter als Gegenleistung anbieten. Könnte man nicht darüber reden?

  34. Jaime I El Conquistador,

    Kirchhof ist mehr Staatsrechtler denn Ökonom. Da sind Stabatty und Sinn aussagefähiger.

    Die Griechen haben ein hausgemachtes Problem. Sie geben mehr Geld aus als sie einnehmen.

    Mit dem Euro haben sie jahrelang die Problematik kaschieren können und die Banken haben hohe Renditen und geringes Risiko mit Athen gehabt.

    Marktwirtschaftlich betrachtet verhielten sich die banken rational, denn Ganz-Europa hat gebürgt. Nun ist das zu viel geworden und die Banken bangen.

    Das ist deren Risikio und nicht das Risiko des Steuerzahlers und nicht das der Einleger.

    Wenn dei Politik sich angeblich von den Bankern erpressen lassen sollte ist es deren Problem, nur ich bin davon nicht überzeugt, weil den Politikern der Euro, als Ikone, zu wichtig ist, auch wenn alle ökonomischen Regeln dagegen sprechen.

  35. Prof. Dr. Kirchhoff:

    „Eine Gefahr für die Demokratie
    Der Staat gerate mit seiner Verschuldung in ständig wachsende Abhängigkeit. Entscheidungen würden nicht mehr vom Parlament, sondern von Bankengruppen getroffen, kritisierte Kirchhof, der nicht weniger als die Souveränität des Staates und die Demokratie gefährdet sieht. Der Zuhörer solle sich nur mal vorstellen, was die Bundesregierung mit der Summe von 41 Milliarden Euro Zinsen anfangen könne, die 2010 an die Banken abflössen. Ein Viertel bis ein Fünftel des Lohnsteuer-Aufkommens gehe so verloren.“

    PI sollte mal als Überschrift bringen:

    Banken gefährden Demokratie. Was ist denn los mit PI. MSM geworden? Enttäuschend!

  36. #20 BenDavid (23. Jan 2011 21:50)

    „27 % von 440 Milliarden?
    Und woher bitteschön soll Deutschland das Geld hernehmen?“ Na von dir und mir, also dem Steuermichel.
    Sicher haben wir am Ende die ganzen 440 Milliarden alleine gezahlt.

    Das positive wenn alles den Bach runtergeht, dann gibt es einen Neuanfang.

    „Europa fährt mit Vollgas gegen die Wand und geht gegen jene vor, die sagen, daß es auch eine Bremse gibt.“

  37. @Jaime I El Conquistador

    Im Maastrichter Vertrag steht etwas von „no bail out“. Kirchhof rechnet richtig und redet dennoch Müll. Nicht die Banker sind die Schuldigen sondern die vertragsbrüchigen Politiker. Zudem missachten sie auch das BVerfG zum Thema.

    Wie Erika Kastner schon sagte: „Es ist alles alternativlos“

  38. Ich hasse es, Recht zu behalten, ausgerüstet nur mit mit etwas Schul-Volkswirtschaft und gesundem Menschenverstand, aber leider ist es so. Es war mir von Anfang an klar, daß:

    – der Euro eine gewaltige Pleite-Veranstaltung wird

    – der Euro keineswegs die ewige, europäische Völkerfreundschaft bringen wird (ein schöner Nachkriegstraum)

    – die „eisernen“ Stabilitätskriterien nicht das Vertragspapier wert waren, auf dem sie geschrieben wurden

    – für das Verbot (bail out), die Schulden anderer EU-Länder zu übernehmen, haargenau das Gleiche gilt

    – der illegale „bail out“ nahtlos in eine Transferunion übergehen wird

    – immer und in jedem Fall für all das Deutschland der Zahlmeister Nr. 1 ist und

    – immer und für alles als Hauptschuldiger zur Rechenschaft gezogen wird.

    Aber es gab, gibt und wird bis zum bitteren Ende Heerscharen von „Experten“, Volksverrä…, äh, -vertretern, Medienfuzzis und verblödeteten Gutmenschen geben, welche die Schweinerei schönreden.

    Ein gutes hat die Sache immerhin. Wenn es bei der zu erwartenden Riesenpleite dem verschlafenen Bundesmichel konkret an den Futternapf geht, bewegt er sich vielleicht doch noch. Die Frage ist nur, wohin.
    Wir dürfen in einer hochinteressanten Zeit leben …

  39. Als die Exxon Valdez sank und Lloyds zahlen mußte , hats mir wenigstens noch was gebracht. Lloyds hat damals alles was es gab verscherbelt. Ich hab für 200 GBP 60 qm Land gekauft, mit einer Ruine drauf ( eigendlich warn es nur einige Steine). Aber es hing ein Adelstitel dran

  40. Noch vergessen:

    Die Schönfärberei zu Beginn der Griechenland-Hilfe – sollte ja durch die zu erwartenden Zinsen ein gutes Geschäft für die Geberländer werden – habe ich seinerzeit in ein fiktives Geschäftsmodell umgedacht:

    Warum nicht unter einer Donaubrücke nach einem fähigen, aber leider gerade mittellosen Kopf suchen, seine Lambrusco-Pulle beiseitestellen und ihm mal so 2 oder 3 Millionen leihen? Von den Zinsen könnte man ja dann auskömmlich leben und müßte nie wieder arbeiten gehen …

  41. #27 Jaime I El Conquistador (23. Jan 2011 21:58)
    „Warum verzichten die Banken nicht einfach auf einen Teil ihrer Forderungen. Und schon wäre das Problem gelöst“
    ————————————-

    Schon wieder der Oberschlaumeier!
    Fragen Sie das doch Frau Merkel und die politischen „Eliten“.
    Die müssen das tun: „Gläubigerhaftung“ nennt man das.
    Ist wohl politisch nicht gewollt..
    Stattdessen gehts an die kleinen Leute: uns!
    Hyperinflation, Währungsreform, „Haircut“ unserer Vermögen.
    Also: alle Gelder von den Banken abziehen, Lebensversicherungen kündigen, alles in Sachwerte anlegen.

  42. alle Gelder von den Banken abziehen

    und zwar, solange es noch geht!
    Wenn Ihr eine Montags früh einmal auf Eure Bank geht und feststellt, dass für eine Woche kein Geld ausgezahlt wird, könnt Ihr Euch denken, was passiert ist. Der Euro wird um (ich denke mal) 50% abgewertet und dann in Form einer anderen (Not)Währung wieder freigegeben

  43. #42 survivor
    Bei den “ Sachwerten “ bitte auch an eine Kalaschnikow denken. Die braucht man dann, um beim Aldi einkaufen zu gehen

  44. # 31 Jaime

    Sie sehen bei den folgenden Postings verschiedene Ansätze und Meinungen zum obigen Artikel. PI lässt das alles zu. Für finanzpolitische Themen gibt es andere politisch inkorrekte Blogs, z. B. Hartgeld.

  45. Die Freiheit…diese Amateure können nicht mal einen Saal mieten. Dann träumt mal weiter 😀

  46. #44 BenDavid

    😉
    Mit dem EURO ist es wie mit der Islamisierung:
    Es will einfach keiner hören.

  47. #47 beaniberni (23. Jan 2011 23:02)

    Die Freiheit…diese Amateure können nicht mal einen Saal mieten. Dann träumt mal weiter 😀

    Sie waren klever genug dafür einen Vertrag aufzulegen den sie jetzt dem Vermitenden an die Ohren Hauen können und wenn sie wollen sogar saftig strafe kassieren können. Eine Kündigung fristlos ist nicht gerechtfertigt in diesem Zeitrahmen…

  48. #32 Anke
    #38 Antidote

    Werte Anke,
    Werter Antidote,

    etwas Ahnung von Bilanzrecht sollte man schon haben. Bei einem teilweisen Forderungsvezicht der Banken wird wie folgt gebucht (Steuern lassen wir der Einfachheit hablber außer Ansatz):

    Aufwendungen an Forderungen.

    Dadurch reduziert sich das Betriebsergebnis und das Ergebnis vor Steuern. Natürlich können dann wenig Boni bezahlt werden und eine hohe Rendite ist ebenfalls nicht möglich. Jeder Mittelständler lebt mit diesem Risiko und käme deshalb nicht auf die Idee den Staat darum zu bitten seine Risiken zu übernehmen.

  49. #49 Geschichtsverdreher
    Haben die mit der hamburger Kneipe auch einen Vertrag? Na dann kriegen die in ein paar Jahren wenigstens ihre Auslagen zurück. Es geht aufwärts mit Deutschland 😀

  50. Daß der Euro in seiner jetzigen Form nicht mehr zu retten ist, ist inzwischen allen Ökonomen jeglicher Couleur klar. Diese teilen sich in zwei Gruppen auf: die erste, welche dies offen zugibt, und die zweite, die (jeweils aus unterschiedlichen Beweggründen) an der Eurolüge nach außen hin weiter festhält.

    Was Prof. Dr. Hankel bereits 1998 prognostiziert und in seinem Buch »Die EURO-Lüge« 2007 noch einmal ganz vorzüglich illustriert hat, ist nun vollumfänglich eingetreten. (Prof. Hankel hat sein Buch in der jetzt erschienenen Neuauflage um ein 30seitiges Vorwort zur Griechenlandkrise ergänzt, was auf amazon.de mit der Vorschaufunktion frei verfügbar und für jedermann zu lesen ist. Sehr empfehlenswert!)

    Schlußendlich bleiben nur folgende Optionen: eine Rückkehr zu nationalen Währungen, die Schaffung eines Nordeuros ohne die PIGS-Staaten oder das Abgleiten in eine dauerhafte Transferunion auf Kosten Deutschlands mit hoher Inflation und laufendem Kaufkraftverlust sowohl nach innen als auch im Außenverhältnis.

    Die ersten beiden Varianten wären ökonomisch sinnvoll und auch technisch machbar, während man bei unseren derzeitigen Politikern getrost davon ausgehen kann, daß sich diese für Alternative drei entscheiden werden …

  51. #42 survivor

    Siehe Posting # 50. Warum sollen anständige fleißige Bürger für Fehlleistungen der privaten Banken aufkommen? Übrigens, Herr Ackermann hat seinen 60igsten Geburtstag im Kanzleramt gefeiert. Die Kosten hat der Steuerzahler übernommen.

  52. #38 Antidote

    Ich finde es eine Anmaßung von Ihnen, wenn Sie sich über Herrn Prof. Dr. Kirchhoff stellen. Oder sind Sie etwa auch Professor an einer der besten Universitäten der Welt? Nein! Dann halten Sie bitte die Klappe, hören zu und lernen etwas. Und im Gegensatz zu Herrn Sinn und Co. ist Herr Prof. Dr. Kirchhoff kein Lobbyist. Mich würde mal interessieren wieviel Geld Herr Sinn für seine gemachten Äußerungen schon erhalten hat.

  53. #35 Jaime I El Conquistador

    Sie sollten sich von der Ideologie einer international verknüpfter EU – und Globalisierungsfanatiker trennen.

    Richtig ist, bzw. wäre, daß die Politik ÜBER den Banken steht. Was da im Hier und Jetzt passiert ist von der Politik angezettelt. Gedeckt wird das Ganze durch die Medien, die seit der Euroumstellung jede kritische Diskussion unterbunden haben.
    Schon immer gewarnt haben Leute wie Stabatty, Hankel, Schachtschneider und einige andere, sowie ich in dem mir nahe stehenden Kreisen.

    Faktisch leben wir derzeit in einer Diktatur – warum ?
    Durch die Euroeinführung, die Maastrichter Verträge und die Kapitalverkehrsfreiheit ist die Handlungsebene von der nationalen auf die internationale Ebene gestellt worden. Wir als Wähler haben aber nur die Möglichkeit im nationalen Rahmen für unsere Vorstellung per Wahl einzutreten. International werden aber die Regularien, nach denen sich die Banken richten entschieden. Hier ist auch schon der Schwachpunkt der Demokratie erkennbar, weil die medial verdummten Wähler sich die Entscheidungshoheit aus der Hand haben nehmen lassen. Die einzige Möglichkeit demokratisch einzugreifen und größeren Schaden zu vermeiden wäre die Abstrafung der handelnden Politik in Deutschland und den anderen Staaten. Die Menschen sind allerdings dermasssen konditioniert, daß sie das nicht tun, was sie längst hätten tun sollen – national orientierte Parteien zu wählen. Damit – und nicht mit den sog. „demokratischen Parteien“ wäre die Entscheidungshoheit in der Hand des Staatsbürgers verblieben.
    Der Lissabonvertrag (96 % unserer Abgeordneten haben zugeestimmt und damit gegen den Amtseid verstossen) setzt dem ganzen noch den Gipfel auf, weil sich nun die EU ujngefragt die Kompetenzen an sich ziehen kann. Damit liegt die Entscheidung über unser Geld nicht mehr bei uns, selbst wenn die verlogene Bande im Parlament so tut als ob.

    Möglicherweise erleben wir die Rückkehr der Vernunft in die breite Masse des Volkes ja nicht mehr, weil diese politische kriminelle Bande dies durch die Heterogenisierung der Bevölkerung verhindern will.

    Aufwachen !!!!!!

  54. @ Flaschengeist Sehr guter Beitrag, doch was kann man machen? Ist es nicht schon zu spaet? Aendern Wahlen ueberhaupt noch etwas? Ist das Volk nicht schon zu heterogenisiert? Bei einer Wahl muesste eine konservative deutschnationale Partei ja 51% bekommen um ueberhaupt etwas zu aendern. Den eins ist klar, sollte eine Partei den Austritt aus dem Euro oder der EU fordern waeren CDU/SPD/FDP/Gruene/Linke dagegen.
    Es ist fast schon hoffnungslos. Ich hoffe einfach das wir noch mehr verlieren, noch aermer werden damit wir aufwachen, bevor die Musels die 50% erreicht haben und somit alles verloren ist.

  55. #55 Flaschengeist

    Ideologien und Hetze jeglicher Art sind mir vollkommen fremd.

    Ihre Aussagen sind voll und ganz unzutreffend! Es scheint so als ob Sie sich einer Gehinwäsche unterzogen haben (bitte nicht falsch verstehen). Begehen Sie bitte nicht den gleichen Fehler wie Altbundeskanzler Schröder (Der Professor aus Heidelberg)sonern lesen und hören sie einfach zu. Prof. Dr. Kirchhoff ist eine absolut integre Person, der sich vor keinen Karren spannen lässt. Korrupt wie Sinn und Co. ist er auch nicht. Diese lassen sich für ihre gemachten Äußerungen publikumswirksamen Äußerungen fürstlich entlohnen.

  56. El Eroberer, el Eroberer…

    Nun tönt Er schon etwas anders als noch vor wenigen Monaten.
    Damals sagte Er noch, dass es zum Vorteil der Deutschen gereichen würde, wenn ihr Geld an Ausland verschenkt wird, damit Ausland mit dem geschenkten Geld deutsche Waren kaufen kann.
    Das sei BWL-Grundwissen, sagte Er damals.

    Warum sagt Er nun, dass es schlecht sei, wenn Banken, und damit die Sparer ihr verliehenes Geld nicht wiederbekommen?
    Schliesslich wird auch dieses Geld verschenkt, damit der Beschenkte weiterhin deutsche Waren kaufen kann…

    Nur zur Erinnerung…Banken haben so gut wie kein eigenes Geld, auf das man zur Schadensregulierung zugreifen könnte.
    Banken haben nur das Geld, welches ihnen vom Bürger geliehen wird.

    Bekommen nun die „bösen“ Banken ihre Kohle jetzt nicht von Griechenland zurück, kann die „böhse“ Bank dieses Geld auch nicht an die Sparer auszahlen, falls der Sparer das Vertrauen in die Banken verliert.

    Allerdings ist das nicht die Schuld der „Banken“.
    Die Banken tun lediglich das, was der Gesetzgeber legitimiert.
    Und dass der überregionale Gesetzgeber die von Ihm so verehrte EUdSSR ist, weiss Er ja.

  57. #55 Flaschengeist

    Politiker stehen über den Banken? Geld regiert immer noch die Welt. Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen. Die Verluste werden verstaatlicht und die Gewinne privatisiert.

  58. #58 nicht die mama

    Ich empfehle Ihnen sich mit den Analysen von Gerald Celente auseinanderzusetzen.

    Ihren Text habe ich nicht gelesen, weil einfach unseriös und schwachsinnig.

  59. #52 _Kritiker_

    Ja, unsere politischen „Eliten“ vorneweg Merkel haben sich für den Weg der Transferunion entschieden auf Kosten des Nettozahlers D.
    Das wird den Zerfall des künstlichen Konstrukts EURO verzögern, aber nicht verhindern.Das ist Verrat am eigenen Volk und bringt allen Beteiligten nur Elend und langsames Siechtum.

  60. #61 Jaime I El Conquistador (24. Jan 2011 00:03)

    Ihren Text habe ich nicht gelesen, weil einfach unseriös und schwachsinnig.

    So eine ähnliche Aussage habe ich doch schon mal gehört. Wann war das nur?

  61. Ich bin wirklich keiner der behauptet er könne in die Zukunft schauen, aber das war ja zu erwarten!

    Adieu Euro, adieu EU. Es war eine scheiss geile Zeit mit euch beiden!

    Leute, bereitet euch auf einen Finanzcrash vor! Das derzeitige Finanzsystem ist am Ende!

    Ich habe längst damit begonnen mich auf eine Krise vorzubereiten.

    Kauft etwas Gold und Silber (am besten Münzen) und legt Vorräte an. Kauft Ware die ihr auch tauschen könnt! Legt Lebensmittelvorräte an die ihr fortlaufend brauchen bzw. in euere Essgewohnheiten mit einbeziehen und durch neue ersetzen könnt. So bleiben eure Vorräte immer frisch bzw. lange haltbar und ihr müsst nie etwas wegschmeissen.

    Jeder sollte in der Lage sein 90 Tage ohne funktionierendes System zu überleben!!

  62. Jetzt kaufen und bis zum Ablaufdatum warten…

    Das Ganze ist doch Leute verarsche! Mehr als 30% waren doch diese Papiere schon bei der Ausgabe nicht wert….!! Kein Anleger hat die mit 100% bezahlt. Da macht man doch den Steuerzahlern wieder ein X für ein U vor!!!

  63. #63 Stefan Cel Mare,
    #64 supafly,

    Ich empfehle Gerald Celente!

    Seit dem Tode Kennedys hat die USA nur noch Marionetten der Wall-Street als Präsidenten.
    Die Obermarionetten sind Bush und Obama.

  64. Wie schrieb doch der Spiegel am 9. April 2010 unter der Überschrift „Warum deutsches Geld in Athen gut angelegt ist“: „Die Bundesrepublik würde Kredite an Athen verteilen – und nicht Geschenke. Für geliehene Milliarden aber müsste das Land selbstverständlich Zinsen zahlen.“ So kann man sich irren

  65. Monsieur Trichet erhält dieses Jahr in Aachen den Karlspreis für seine Verdienste um den Euro o.s.ä.. Ich würde ihn lieber am Pranger vor dem Aachener Dom sehen.

  66. Wie wäre es mit materiellen Gegenleistungen Griechenlands, wie z.B. die vielen griechischen Inseln oder sonstiges Land, welches sich verkaufen oder nutzen lässt??

  67. Warum haben wir eigentlich eine Verantwortung für andere Länder? Streiken die Staatsbediensteten in Griechenland eigentlich immer noch, gegen längere Lebensarbeitszeiten oder müssen wir für diese auch noch mal ein paar Jährchen mit buckeln?

  68. „Wer kann kauft jetzt Gold und legt sich ein Devisenkonto mit Franken in der Schweiz an.“

    Davon würde ich in beiden Fällen abraten.

    Gold ist eine ganz normal gehandelte Ware, deren Preis extrem starken Schwankungen unterworfen ist. In den letzten 10 Jahren hat sich der Goldpreis verdreifacht – wer damals kaufte, herzlichen Glückwunsch! Heute zum Höchstpreis zu kaufen, wäre Irrsinn, damit würdest Du Dich angesichts einer Geldentwertung von nur ungefähr 15 % in den letzten 10 Jahren ja selbst enteignen.

    Außerdem – war machst Du mit dem Gold? Beim Bäcker damit einkaufen? Nein, Du mußt es wieder in eine real existierende Währung eintauschen 🙂 Außerdem kann es gut sein, daß der Staat ähnlich wie in den 20er Jahren mit der Rentenmark einfach mal Dein Eigentum inkl. Gold zwangsbeleiht, um damit seine neue Währung zu stabilisieren.

    Und Franken… hallo, der Franken ist eine ganz normale Papierwährung ohne echte Deckung. Wenn die Wirtschaft in der EU den Bach runtergeht, dann ist der Franken auch nichts mehr wert, denn ohne Exportmärkte und ständig zufließendes Kapital von außen kann die Schweiz mit ihrer Währung auch einpacken.

    Kauft Euch lieber Immobilien, die können wenigstens selbst genutzt werden, bringen einen realen Mehrwert – und die Schulden werden sich wohl irgendwann in Luft auflösen wg. Geldentwertung.

  69. Die EU-wütige Politikerkaste will den EURO retten um jeden Preis unter Missachtung, dass man nicht etwas gut machen kann, was von Anfang an eine Missgeburt war. Fernziel der EU ist immer noch eine Art Vereinigtes Europa und dazu gehört unabdingbar auch eine einheitliche Währung. Daher ist es natürlich für die grossen Europa-Befürworter und Förderer ausserordentlich schwer einzugestehen, dass das Projekt EURO untauglich ist. Wie sagte sinngemäss doch Merkel als auch Rompuy, ein auseinanderfallen des EURO wäre der Beginn des Niedergangs der EU. Ganz daneben liegen die beiden mit ihren Aussagen wohl nicht.

  70. Mit seinen Vorschlägen der Entschuldung löst Kirchhoff nur Teile des Problems. Um eine Entschuldigung in Form von Forderungsverzichten wird man über kurz oder ohnehin nicht herumkommen, aber die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaften verändert man damit noch nicht. Und wenn diese Länder im EURO bleiben, fängt der Tanz wieder von vorne an. Ein User hat gesagt, es ist wie mit der Islamisierung, man will einfach nicht wahrhaben, was nicht sein darf. Man versucht jetzt zu kitten, zu flicken, obwohl das Gerüst faul ist. Dies kann eine Weile funktionieren, aber nicht auf lange Dauer. Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Riesenkollaps nicht einmal von den EURO-Staaten, sondern von den USA aus losgehen wird, denn diese befinden sich in keineswegs einem besseren Zustand. Die Ratingagenturen hätten die USA schon längst um einige Stufen zurückstufen müssen, aber es sind halt die USA und da kann man einfach nicht, weil das ein Erdbeben auslösen würde.

  71. Wegen 50-70% Schuldenerlass an die PIIGS-Länder geht kein Staat pleite. Zu den größten Gläubigern Griechenlands gehören übrigens deutsche Staatsbanken – das all jenen zur Kenntnisnahme empfohlen, welche die Verstaatlichung von Banken fordern. Ursache der Finanzkrise sind übrigens auch nicht „die Banker“, sondern die staatlichen Notenbanken (allen voran die amerikanische FED), welche Geld nahe dem Nullzins auf den Markt geworfen hatten.

  72. #29 Jaime I El Conquistador (23. Jan 2011 21:58)

    Warum verzichten die Banken nicht einfach auf einen Teil ihrer Forderungen. Und schon wäre das Problem gelöst.

    —————————————————-

    Da (mit Ausnahme der Commerzbank und HRE, die allerdings mittlerweile auch dem Staat gehören) kaum eine deutsche Privatbank in Griechenland engagiert ist, sondern Landesbanken, zahlst Du als Steuerzahler in einem wie im anderen Falle.

  73. #76 Prach (24. Jan 2011 07:44)

    Danke für Ihre Ausführungen.
    Eine Frage in dem Zusammenhang: Sie schreiben

    Kauft Euch lieber Immobilien, die können wenigstens selbst genutzt werden, bringen einen realen Mehrwert – und die Schulden werden sich wohl irgendwann in Luft auflösen wg. Geldentwertung.

    Wenn ich also heute ein Haus erwerbe und dafür einen Kredit aufnehme, dann aber der Euro nichts mehr wert ist, muß ich dann an die Bank nur noch die Kredithöhe in Euro bezahlen, auch wenn man für die Summe kaum mehr ein Brot kriegt, oder verliere ich das Haus, weil es ja einen viel höheren Gegenwert hat als der (Zahlen-)Wert der Summe, die heute im Kreditvertrag steht?

    Mit anderen Worten: Sollte man heute sein Geld zusammenkratzen, um einen Kredit für ein Haus möglichst schnell zu bezahlen, damit man am „Tag X“ schuldenfrei ist, oder sollte man dafür lieber das Dach decken lassen, den Brunnen sanieren und Apfelbäume pflanzen, damit man „nachher“ sich selbst versorgen kann (ohne daß einem die Bank das Haus wegpfändet)?

  74. Niemand denkt eine Minute lang daran, dass der größenwahnsinnige Erdoturk von nebenan sich bereits die Hände reibt …

  75. Alles lange geplant und wir zahlen, bis von deutschland nichts mehr übrig ist. Die ethisch-moralisch-kulturellen werte sind eh längst schon abgeschafft.

    In wordpress gefunden:

    Rockefeller 1994 vor dem Wirtschaftsausschuss der USA:
    Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs.
    Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig
    grosse Krise und die Nationen werden die
    «Neue Weltordnung»
    akzeptieren.

    Rockefeller 1991
    Es wäre unmöglich gewesen, dass wir unseren
    Plan für die Weltherrschaft hätten entwickeln
    können, wenn wir Gegenstand der öffentlichen
    Beobachtung gewesen wären. Aber die Welt ist jetzt weiter entwickelt und darauf vorbereitet, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren.

  76. #6 vato0815 (23. Jan 2011 21:21)
    Glaubst du ernsthaft das wir das alles Behalten dürfen? Wenn das Land pleite ist, gibts Zwangsenteignung und zwar nicht bei den Eliten die ihre Kohle schon sicher gebunkert haben sondern bei dennen die von den Eliten eh schon immer ausgenommen wurden.
    Es gibt in der Hinsicht nur zwei mögliche Zenarien, die erste wird so aussehen das es zum Volksaufstand kommt, die Eliten flüchten in gewohnter Manier. Daraufhin wird der Staat um sich zu Retten dem Volke alles an Wohlstand abverlangen. Nach dem der kleine Bürger das Land wieder stabilisiert hat, kommen die Eliten wieder und beginnen ihre Spielchen aufs neue.
    Beim zweiten Zenario läuft es ähnlich mit der Ausnahme das der Islam sich hier zur höchsten Instanz erhebt. Egal wie es kommt als Deutscher haste Verloren!
    Was bringt dir ne Wohnung in der brennenden Stadt? Was nutzt dir ein Acker, dem sich der Staat aneignet um ihn zu verkaufen?
    Eine reale Chance ist eigentlich nur das verschieben der Vermögenwerte in ein stabiles Ausland.

  77. #85 extrem-mike hat absolut recht:

    „Wenn das Land pleite ist, gibts Zwangsenteignung und zwar nicht bei den Eliten die ihre Kohle schon sicher gebunkert haben sondern bei dennen die von den Eliten eh schon immer ausgenommen wurden.“

    Passier auf kaltem wege schon seit vielen jahren. Laufende erhöhungen der steuern und abgaben, von denen immer absurdere erfunden werden.
    Spritpreise, inflation, preiserhöhungen sowieso…..

    Absurde abkassierung:

    Es gibt eine wasser-boden-abgabe für wald!

    Weil das regenwasser aus dem wald in ein gewässer fliesst, dass gereinigt werden muss (aber nie getan wird).

    Dabei ist der wald der beste wasserspeicher, den es gibt.

  78. Ich finde es sehr tragisch für die Wiege der europäischen Kultur. Kaum zu glauben daß der Begriff „Demokratie“ von dort stammt. Es wäre besser wir würden griechische Produkte konsumieren anstatt in irgendwelche Dönerbuden zu rennen um damit zu unterstützen.

  79. Mann kann es garnicht glauben, aber die Merkeln rennt nacksch durch die Gegend.“Des Kaisers neue Kleider“ hat man das früher genannt.

  80. #15 Heinrich-Harrer (23. Jan 2011 21:32)

    Ich muß auch sagen, daß die Fleissigen zum großen Teil selbst schuld an ihrer Misere sind. Das Dümmste, das ein Bürger tun kann, ist nicht zur Wahl zu gehen. Die Transferempfänger gehen zu 80% zur jeder Wahl, weil sie wissen, nur wenn ihre Vertreter in der Mehrheit sind, bekommen sie so großzügig Transferleistungen.
    Arbeitsteilung ist eine sinnvolle Sache. In der Politik ist das tödlich. In der Politik ist Mißtrauen das oberste Gebot. Jedem Volksvertreter muß immerdar auf die Finger geschaut und auf die Finger geklopft werden. Und wenn Transferleistungen angeboten werden, muß dieses Angebot äußerst kritisch beäugt und bezweifelt werden. Wer Transferleistungen muß auf den Knien rutschen. Transferleistungen sind für mich Hilfen ohne Gegenleistung. Darum muß hier auf den Knien gerutscht werden.
    Ich erwarte, daß die Wahlbeteiligung bei mindestens 90% liegt, daß Wahlbeobachter zuhauf die Auszählung kritisch beäugen. Besser wäre, sich selbst als Wahlhelfer zu engagieren, und sich an Buchstaben des Wahlgesetzes zu halten.
    Ich wiederhole, Arbeitsteilung ist eine sinnvolle Sache. In der Politik ist sie tödlich.

  81. #57 Jaime I El Conquistador,

    geht es auch einige Oktaven niedriger?

    Wenn Sie tatsächlich etwas Sinnvolles beitragen wollen, dann pöbeln Sie bitte nicht so herum oder sind Sie etwa im Besitz von Qualifikationen anderer Blogger?

    Wohl kaum! So wie Sie sich hier verhalten lässt das einige Rückschlüsse auf Ihren Charakter zu.

  82. #34 Jaime I El Conquistador (23. Jan 2011 22:12)

    Kirchhof, ist das nicht der Vogel, der jedem ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.000 EUR garantieren möchte?

  83. Mir tun die einfachen Griechen echt leid.
    Die griechischen Politiker haben Schuld und der kleine Mann muß es ausbaden.
    Die Deutschen haben auch mit Schuld, denn sie wußten, dass die Zahlen gefälscht wurden.
    Ich kann nur sagen, dass mein Griechenlandurlaub immer ohne Streß war.
    Kein Kerl, der mich dumm angemacht hat, ich konnte in Ruhe im Meer baden, ohne dass sich irgendjemand über meine persönlichen Sachen hergemacht hat.

    Und….was viel wichtiger ist, sie haben das gleiche Problem wie wir. Nämlich dieses Moslemgeschwür.
    Lieber spende ich für Griechenland als dass ich für dieses Mos*empack bezahle.
    Die kosten uns nämlich mehr als diese ganze Griechenlandgeschichte.

  84. Jetzt mal blöd gefragt: Der Euro geht krachen ? Tut er das nicht schon die ganze Zeit, seit bestehen? Die Inflationswerte des statistischen Bundesamts sind mehr oder weniger geschönt – im Netz ist die Rede von 5- 8 % Inflation – und das seit bestehen der Superwährung – kann auch hinkommen- wenn man seinen Lebensstandard halten will, muss man heutzutage dasgleiche in Euro verdienen, wie 2001 in DM. Wenns reicht.

  85. #97 Schmieroel (24. Jan 2011 18:13)

    Jetzt mal blöd gefragt: Der Euro geht krachen ? Tut er das nicht schon die ganze Zeit, seit Bestehen?

    Nö, tut er nicht. Der Euro steht im Verhältnis zu anderen Währungen (mit Ausnahme zum SF) noch immer weit über dem Ausgabekurs.

  86. Wie ich schon früher immer mal gepostet habe. Dann bezahlt uns mit der Insel Kreta.
    Die Insel wird deutsches Staatsgebiet und die Griechen sind ihre Schulden los.
    Aber dazu muß man die Armee aufrüsten und nicht kastrieren.
    Wäre außerdem eine gute Basis für die Piratenbekämpfung, durch den Suezkanal und schon ist man da.
    Wenn das Ferkel und ihre amtierenden Schmarotzer das nicht fordern, dann sollen sie mit ihrem gesammten Privatvermögen haften, dem der Eltern, Verwandten und Kinder plus Enkeln.

  87. #98 Nelson (24. Jan 2011 18:32)

    #97 Schmieroel (24. Jan 2011 18:13)

    Jetzt mal blöd gefragt: Der Euro geht krachen ? Tut er das nicht schon die ganze Zeit, seit Bestehen?

    Nö, tut er nicht. Der Euro steht im Verhältnis zu anderen Währungen (mit Ausnahme zum SF) noch immer weit über dem Ausgabekurs.

    Ganz falsch: Der Euro hat im Vergleich zu allen vier »Hafenwährungen« (Australischer Dollar, Kanadischer Dollar, Norwegische Krone und natürlich Schweizer Franken) nicht nur während des vergangenen Jahres massiv an Wert eingebüßt, sondern notiert auch gegenüber dem Wechselkurs zum Zeitpunkt seiner Einführung deutlich niedriger.

    Euro in AUD: 1. Januar 1999: 1,00 EUR = 1,91 AUD, 24. Januar 2011: 1,00 EUR = 1,36 AUD.

    Euro in CAD: 1. Januar 1999: 1,00 EUR = 1,82 CAD, 24. Januar 2011: 1,00 EUR = 1,34 CAD.

    Euro in NOK: 1. Januar 1999: 1,00 EUR = 8,78 NOK, 24. Januar 2011: 1,00 EUR = 7,88 NOK.

    Euro in CHF: 1. Januar 1999: 1,00 EUR = 1,62 CHF, 24. Januar 2011: 1,00 EUR = 1,29 CHF.

    Daß der Euro hingegen gegenüber anderen Weichwährungen stabil bleibt, muß kein Anlaß zu grenzenloser Freude sein …

  88. Dass der Euro gegenüber klassischen Fluchtwährungen wie Schweizer Franken und dem reichen Norwegen derzeit keine Chance hat, stimmt natürlich, ist aber nur ein Reflex der schlechten Stimmung, man vergleicht da Äpfel mit Birnen. Auch Australien ist von der Finanzkrise vergleichsweise wenig betroffen.

    Im Vergleich zu den Welthandelswährungen sieht es ganz anders aus:

    Euro in US-$:
    04.01.1999: 1,00 EUR = 1,17 USD
    31.12.2010: 1,00 EUR = 1,33 USD

    Euro in GBP
    04.01.1999: 1,00 EUR = 0,71 GBP
    31.12.2010: 1,00 EUR = 0,86 GBP

    Euro in HKD
    04.01.1999: 1,00 EUR = 9,13 HKD
    31.12.2010: 1,00 EUR = 10,38 HKD

    Euro in CNY
    13.01.2000: 1,00 EUR = 8,50 CNY
    31.12.2010: 1,00 EUR = 8,82 CNY

    Nicht verschwiegen sei, dass die Entwicklung gegenüber dem Yen negativ ist:

    Euro in JPY
    13.01.2000: 1,00 EUR = 108,65 JPY
    31.12.2010: 1,00 EUR = 133,72 JPY

  89. Nur weil sich die Zentralbanken, die für die sogenannten »Welthandelswährungen« (daß meist in diesen Währungen abgerechnet wird, könnte im übrigen bald der Vergangenheit angehören) verantwortlich sind, derzeit einen kollektiven Abwertungs- und Inflationswettbewerb liefern (siehe Leitzinsen in den USA, in Großbritannien, in Japan usw.), macht dies den Euro keinesfalls stabiler. Wer gemeinsam mit einer anderen Person aus einem Flugzeug springt, darf sich nicht wundern, wenn er, obwohl er im Vergleich zum anderen Springer stillzustehen scheint, dennoch irgendwann unten aufschlägt …

    Und beim Vergleich zweier Währungen vergleicht man eben nicht Äpfel mit Birnen, sondern Geld mit Geld.

    Und nein: Die Eurokrise ist nicht irgendeiner schlechten Stimmung geschuldet, sondern hat knallharte ökonomische Hintergründe. Dasselbe gilt für die Dollar-, die Pfund- und die Yenschwäche.

  90. #94 Nelson

    Ihre Äußerung gegenüber Prof. Dr. Kirchhoff zeigt mangelnden Respekt gegenüber Ihne intellektuell weit überlegenen Menschen.

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