Nirgends im Koran steht was von ReligionsfreiheitEs gibt seit Jahren keine Diskussion, in der nicht von Muslimen, sobald der fanatische Totalitarismus des Islams angesprochen wird, der schlichten Wahrheit das angebliche Koran-Zitat entgegengehalten wird: Es gibt keinen Zwang im Glauben. Das Ganze endet dann damit, dass die Gegner geduldig nicken. Eins zu Null für die Muslime. Die Gegner geben klein bei. Steht ja auch dort. Oder nicht?

(Von Kooler)

Wäre es nicht endlich an der Zeit, den Wahrheitsgehalt dieser gebetsmühlenartig wiederholten Behauptung ernsthaft zu prüfen?

Immerhin gilt Lügen im Islam als Tugend. Bezeichnet man den Angriffskrieg zu Recht als sechste Säule des Islams, darf man die Verlogenheit dessen Siebte nennen.

Betrachten wir erst den Vers 256 der 2. Sure als Ganzes und, um den Satz ausnahmsweise nicht aus dem Zusammenhang zu reißen, wie es Muslime so gerne tun, auch noch die Verse 255 und 257, zitiert nach „Surenvergleich“.

Sure 2:255

Allah (ist einer allein). Es gibt keinen Gott außer ihm. (Er ist) der Lebendige und Beständige. Ihn überkommt weder Schlummer noch Schlaf. Ihm gehört (alles), was im Himmel und auf Erden ist. Wer (unter den himmlischen Wesen) könnte – außer mit seiner Erlaubnis – (am jüngsten Tag) bei ihm Fürsprache einlegen? Er weiß, was vor und was hinter ihnen liegt. Sie aber wissen nichts davon – außer was er will. Sein Thron reicht weit über Himmel und Erde. Und es fällt ihm nicht schwer, sie (vor Schaden) zu bewahren. Er ist der Erhabene und Gewaltige.

Sure 2:256

In der Religion gibt es keinen Zwang. Der rechte Weg (des Glaubens) ist (durch die Verkündigung des Islam) klar geworden (so daß er sich) vor der Verirrung (des heidnischen Unglaubens deutlich abhebt). Wer nun an die Götzen (at-taaghuut) nicht glaubt, an Allah aber glaubt, der hält sich (damit) an der festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt. Und Allah hört und weiß (alles).

Sure 2:257

Allah ist der Freund derer, die gläubig sind. Er bringt sie aus der Finsternis hinaus ins Licht. Die Ungläubigen aber haben die Götzen (at-taaghuut) zu Freunden. Die bringen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternis. Sie werden Insassen des Höllenfeuers sein und (ewig) darin weilen.

Was steht da? Ich meine: Was steht da wirklich? Ja, es steht dort, aber etwas stimmt damit ganz entschieden nicht!

Ich bitte Sie, die Verse 255 und 257 zu lesen und mit Vers 256 zu vergleichen. Ich weiß nicht ob es den PI-Lesern sofort auffällt, aber in den Versen 255 und 257 setzt sich der Gedanke des ersten Satzes in den nachfolgenden fort. Vers 256 aber ist verwirrend, weil die These des ersten Satzes ganz klar nicht fortgeführt wird. Der erste Satz von Vers 256 nimmt sich aus wie ein nachträglicher Einschub. Er fällt auf wie ein Schaf unter Wölfen. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass es sich tatsächlich um einen späteren Einschub handelt. Sein Einschub an dieser Stelle passt nicht. Bestimmt hätte man die Stelle geglättet. Vielmehr muss der Fehler andernorts liegen.

Ziehen wir als Erstes Rudi Paret zu Rate (Der Koran, Kommentar und Konkordanz, 1986, S. 54f), in dessen Kommentar zu Vers 256 wir folgendes erfahren:

Der Passus besagt demnach nicht, dass man niemanden zum Glauben zwingen darf (wie nach üblicher Deutung) sondern dass man niemanden zum Glauben zwingen kann. (Hervorhebungen durch Paret).

Paret übersetzt deshalb sinngemäß:

Da der einzelne nicht zur wahren Einsicht gezwungen werden kann, muss er von sich aus den Weg dazu finden. Und das sollte ihm nicht schwer fallen. Der Weg des Wahren Glaubens ist ja durch die Verkündigung des Islam jedem klar geworden …

Vers 256 sagt nach dieser Deutung also lediglich, dass man zwar jederzeit jemanden dazu zwingen kann und darf (!), sich öffentlich zum Islam zu bekennen, man aber nicht wissen kann, ob sein erzwungener Übertritt zum Islam (in Paret’s Interpretation: „zur wahren Einsicht“) echt ist. Er drückt auch das Misstrauen der Muslime gegenüber jenen aus, die sich aufgrund ihrer Drohungen unterworfen haben. Nach dem Tod Mohammeds wandten sich gemäß islamischer Überlieferung die Araber in Massen wieder vom Islam ab und wurden von Abu Bakr wieder mit Gewalt in den Islam gezwungen.

Paret gesteht allerdings ein, dass, auch wenn für ihn als Experten unstrittig ist „hier in keiner weise Toleranz gepredigt wird“, seine Deutung nicht die einzig richtige sein muss.

Aus Sicht der islamischen Theologen ergibt sich ein weiteres Bild: Sie unterscheiden zwischen den Begriffen „Religion“ und „Glaube“ als Synonyme für Aberglauben, während sie für den Islam den Begriff „Wahrer Glaube“ verwenden.

So ergibt sich als alternative Lesart, dass es keinen Zwang zum Aberglauben (sic) geben darf. (Der Wahre Glaube, also der Islam, ist nun für jeden erkennbar und deshalb zu befolgen.) Es wird in dieser Deutung nicht Glaubensfreiheit gepredigt, sondern das genaue Gegenteil. Gemeint wäre, dass keine andere Religion außer dem Islam missionieren und kein Muslim vom Islam abfallen darf.

Für beide Fälle sieht die Scharia bekanntlich die Todesstrafe vor, wobei nicht nur der Abfall vom Islam mit den Tode bestraft wird, sondern, im Einklang mit dem strikten Missionsverbot, auch jeder Religionswechsel außer der hin zum Islam. In einer jüdisch-christlichen Ehe unter dem Recht der Scharia können die Ehepartner zum Beispiel nicht eine gemeinsame Religion annehmen, es sei denn sie konvertieren beide zum Islam.

Auch diese Deutung von Vers 256 entspricht also völlig den Lehren und der Praxis des Islams, ganz im Gegensatz zur bei Diskussionen ständig postulierten Religionstoleranz, die Muslime in ihren Heimatländern mit allen Mitteln bekämpfen.

Eine weitere mögliche Deutung ergibt sich aus der Betrachtung der vorangehenden Verse und der völlig unzulänglichen Überlieferung des Korans.

Der Koran ist ein monophysitischer Kodex, also eine Sammlung von Schriften einer aus dem Juden-Christentum hervorgegangenen Splittergruppe. Diese erst spät erstandenen Schriften enthalten stark verstümmelte Bruchstücke des Alten wie des Neuen Testaments, Manichäischer, Gnostischer und Apokrypher Jüdischer und Christlicher Schriften, aber auch Christlicher Psalmen und Klosterregeln.

Schon bei der Übersetzung in einen arabischen Dialekt wurde arg geschlampt. Dazu kamen eine Vielzahl von offensichtlichen Abschreibfehler, so dass westliche Experten durch Quellenstudium inzwischen der Ansicht sind, dass mindestens 20 Prozent des Korans fehlerhaft sind.

Wie groß der Interpretationsspielraum durch die Unzulänglichkeiten des Textes ist, kann man anhand der verschiedenen Übersetzungen leicht ersehen. Nebenbei gibt es Dutzende alter Koranausgaben, die sehr deutlich von dem 1921 willkürlich zum einzig gültig erklärten Text abweichen, dem keineswegs durch sein Alter oder andere Umstände der Vorzug gebührt.

Es könnte sich also einfach um einen weiteren der vielen Fehler und Auslassungen handeln, von denen der Koran nur so strotzt, weil bis ins 20. Jahrhundert hinein reine Dilettanten daran herumbastelten, und die viele Stellen des Korans unverständlich machen.

Der erste Satz des Verses (2:256) ist aus Sicht einer politischen Ideologie wie dem Islam blasphemisch, da jeder andere Glaube als der Islam gleichbedeutend ist mit politischer Opposition. So gesehen kann er also nicht die Ansicht des Verfassers wiedergeben, sondern lediglich die seiner Gegner. Zu diesem Schluss kam ja bereits Paret. Wir können aber den Vers viel einfacher deuten als er, Paret, wenn wir erkennen, dass wir ganz schlicht und einfach Behauptung und Widerspruch vor uns haben. Was fehlt, ist die Angabe desjenigen, der die Behauptung aufstellt. Irgendwann in den über 1000 Jahren, in denen am Koran herumgebastelt wurde, sind ein, zwei Worte weggefallen. Ursprünglich dürfte Vers 256 etwa so ausgesehen haben:

Ungläubige sagen: In der Religion gibt es keinen Zwang. (Wir aber sagen:) Der rechte Weg (des Glaubens) ist (durch die Verkündigung des Islams) klar geworden (so daß er sich) vor der Verirrung (des heidnischen Unglaubens) deutlich abhebt. Wer nun an die Götzen (at-taaghuut) nicht glaubt, an Allah aber glaubt, der hält sich (damit) an der festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt. Und Allah hört und weiß (alles).

Zusammenfassend kann man eindeutig davon ausgehen, dass Sure 2 Vers 256 in keiner Weise Religionsfreiheit für irgend eine Religion außer dem Islam fordert.

Wenn also ein Muslim behauptet, im Koran stünde „Es gibt keinen Zwang im Glauben“, so ist die einzig korrekte Antwort:

Lügner!

Denn wer Worte so aus dem Zusammenhang reißt, dass sich ihr Sinn ins Gegenteil verkehrt, ist nun mal nichts anderes.

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120 KOMMENTARE

  1. religionsfreiheit bedeutet aus den Islam auszutreten,
    karikaturen zu malen,
    den koran zu widersprechen,
    witze über mohammed zu machen,
    angeekelt von mohammed und seiner 9-jährigen frau zu sein.

    Dagegen verstoßen gutmenschen und viele moslems ständig, das wollen sie mir verbieten

  2. Sauber seziert – gute Arbeit. Das hat das Niveau, das wir hier brauchen. Törichte Schniedelwutzgeschichten à la Kraftilanti werden ja auch zum Glück weniger.

    Danke, Kooler 😉

  3. Der Beitrag war aber politisch nicht korrekt.

    #2 bin laden (06. Jan 2011 21:11)
    Bin ich gerade auch, im Internet Laden ;-)). Aber ihr habt völlig Recht: „Dagegen verstoßen gutmenschen und viele moslems ständig, das wollen sie mir verbieten.“ Ja, sehe ich genau so!!!

    Ich persönlich habe PI gestern Morgen noch einen anderen Gastbeitrag zukommen lassen und hoffe, dass er auch hochgeladen wird.

  4. Koran und Religionsfreiheit ist als Symbiose so geeignet wie Nordkorea und christliche Nächstenliebe.

    Mu.sels schwafeln von Toleranz, solange sie Minderheit sind. Sobald sie die Mehrheit „erobert“ haben, ist schluss mit Lustig.

  5. Unter Religionsfreiheit verstehen Moslems die Freiheit die Religionsfreiheit für alle Nicht-Moslems abzuschaffen.

    Und das verstehen unsere weltfremden abgehobenen Gutmenschen in ihren Besserverdienenden-Viertel einfach nicht!

  6. Unsere naivdoofen Gutmenschen meinen dass Moslems wenn sie in der Mehrheit sind genau so tolerant sind wie jetzt unsere weltfremden grünen Toleranzromantiker.

    Dabei langt ein Blick in ein x-beliebiges moslemisches Land um sich vom Gegenteil zu überzeugen.

    Überall dort wo Moslems das Sagen haben ist es aus mit Multi-Kulti. Dort herrschen nur noch tristes moslemisches Mono-Kulti und religiöse Apartheid!

  7. Der Islam strebt danach, die Welt zu beherrschen. Der Koran befiehlt den Muslimen den Jihad zu führen. Der Islam befiehlt den Muslimen die Scharia einzuführen. Der Koran befiehlt den Muslimen den Islam der gesamten Welt aufzuzwingen.
    Der Islam ist nicht nur eine Religion, er ist hauptsächlich eine totalitäre Ideologie. Der Islam möchte alle Aspekte des Lebens kontrollieren, von der Wiege bis zur Bahre. Die Scharia ist ein Gesetz, das jedes Detail des Lebens in einer islamischen Gesellschaft regelt. Vom Zivil- und Familienrecht, bis hin zum Strafrecht. Sie legt fest, wie jemand essen soll, sich anziehen und sogar wie man die Toilette benutzen soll. Die Unterdrückung der Frau ist gut, Alkohol trinken ist schlecht.
    Ich glaube, dass der Islam nicht mit unserem westlichen Lebensstil vereinbar ist. Der Islam ist eine Bedrohung der westlichen Werte.
    Islam und Freiheit, Islam und Demokratie sind nicht miteinander vereinbar.

  8. „Der Koran ist ein monophysitischer Kodex, also eine Sammlung von Schriften einer aus dem Juden-Christentum hervorgegangenen Splittergruppe.“
    Zitat von Kooler.

    Hierin gingst du dem Verführer selbst auf den Lügenleim.
    „Der Koran“ ist nicht „hervorgegangen“ … worden als eine Splittergruppe der „Früheren“, sondern enstand IN GEGNERSCHAFT zu jenen welche du nur unzureichend unter der Begrifflichkeit „Juden-Christentum“ zusammenfasstest.

  9. Öffentliche Auspeitschungen sind relativ selten nötig, weil die Umma die Regeln auswendig kennt und „freiwillig“ befolgt. Die Religionspolizei ist omnipräsent, aber sie hat gerade deswegen nicht alle Hände voll zu tun. Hauptsache, die Ungläubigen bezahlen freiwillig ihre Dhimmisteuer, Apostaten lassen sich freiwillig köpfen, und die Mädchen tragen freiwillig den Schleier. Und nach genügend Islam-Gehirnwäsche schnallen sich sogar Kinder freiwillig den Sprengstoffgürtel um.
    Bei islamischen Weisheiten ist ja oft genau das Gegenteil wahr: Islam ist Frieden. Islam-Terror hat nichts mit dem Islam zu tun. Es gibt keinen Zwang im Glauben.

  10. der Koran lässt sich wie auch die Bibel sehr verschieden auslegen.
    Das ist auch im Sinne seiner Verfasser,
    die damit ihre Wahrheit je nach Sachlage biegen.

  11. #5 marooned84 (06. Jan 2011 21:16)

    Lasest du meinen Wunsch um Quellenangaben zu Sodomiehadithen ?

  12. Preisfrage: Wei oft kommt im Koran das Wort „Liebe“, insbesondere „Nächstenliebe“ vor?

    Im HB-Forum konnte vor einigen Tagen ein, vermutlich Korannazi, das Wort nicht mal richtig schreiben. 😆

  13. Kooler hat im Grunde genommmen so etwas wie Archäologen gemacht die aus Bruchstücken eines Krugs den Krug in seiner einstigen Form rekonstruieren können …..

    Und das hat Kooler ziemlich gut gemacht !

  14. Der grösste Vorteil der christlichen Kirchen verglichen mit dem Islam liegt ja wohl darin, dass man (fast) ohne Konsequenzen austreten kann.

    Von anderen offenbaren Vorteilen aus Platzgründen ganz zu schweigen 😉

  15. Ja genauso muss man den Koran lesen. Lückenlos, zusammenhängend und nicht nur auf aus dem Zusammenhang gerissene Schnipsel bezogen, wie es Moslems allzugerne machen. Das waren heute (neben dem Artikel „Von Antifaschisten und Drachentötern“, der Abrechnung mit der linken Scheinheiligkeit) 2 wirklich hervorragende Artikel. So macht PI Spaß!

  16. Im Koran gibt es neben Sure 2 noch eine weitere Stelle, welche von Muslimen als angeblichen Beweis für Religionsfreiheit genannt wird, nämlich Sure 109 Vers 1-6:

    Sag: O ihr Ungläubigen,
    ich diene nicht dem, dem ihr dient,
    und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene.
    Und ich werde (auch) nicht dem dienen, dem ihr gedient habt,
    Und ihr werdet nicht Dem dienen, Dem ich diene.
    Euch eure Religion und mir meine Religion.

    Dazu hätte ich mir vom Verfasser dieses Artikels ebenfalls eine entsprechende wiederlegung gewünscht, falls dies möglich ist.

  17. “No Compulsion in Religion” 2:256 ist einer der fruehen Mekka Verse als der ‚Profet‘ in Ermangelung politischer Macht noch die Friedensmarke trug, der dann aber sobald der ‚Profet‘ fest im Sattel saß und sein wahres Gesicht nun ungeschminkt zeigen konnte, abrogiert(Naskh) wurde durch den entsprechenden Medina“-Vers” 9:5 “Kill the infidels wherever you find them.”

  18. Die Frage ist zunächst die nach der aus Sicht des Islam „negativen“ Religionsfreiheit, d. h. eine solche, die den Islam für sich ohne Folgen im „Diesseits“ ablehnen darf. Eine solche „negative“ Religionsfreiheit gibt es m Islam nicht. Christen- wie Judentum haben sie – man darf hier allerdings nicht Diesseits und Jenseits durcheinanderbringen. Der Mensch, der die Werbung eines Christen etwa hört und sie ablehnt, verfällt – nach dem Neuen Testament – zwar dem Gericht. Dieses Gericht liegt nach den Schriften allerdings allein in den Händen Gottes, niemals aber in denen von Menschen. Jesus lehrt Gewaltlosigkeit. Im Koran wird dieses Gericht ganz klar nicht nur in den Händen „Allahs“ und nicht nur in der Ewigkeit verortet, sondern auch schon im Diesseits und in den Händen von Menschen. Das ist eine der größten Problematiken im Islam, die auch damit zu tun hat, daß (wiederum anders als im christlichen Glauben) eine Trennung von Religion und Staat im Islam nicht vorgesehen ist. Der Islam ist entweder ein politischer Islam oder es ist kein Islam, jedenfalls keiner nach Koran, Hadith und, sonstigen Überlieferungen, wie deren Prägung immer auch sei. Eine allein „innerliche“ (kontemplative) Ausrichtung, die „lediglich“ der Vervollkommnung des Menschen führen soll, ist im Islam nicht vorgesehen – er kommt ohne ein eigenes politisches Machtsystem bzw. ohne entsprechenden politischen Überbau nicht aus.

    Zur „positiven“ Religionsfreiheit, d. h. der des Übertritts in den Islam, hat sich der Artikel recht gut geäußert. Tatsächlich fällt auf, daß zwischen 255 Ende und 256 Anfang ein inhaltlicher „Bruch“ besteht, so daß der Deutungsversuch eines quasi „zu ergänzenden“ Subjekts am Anfang von 256 nachvollziehbar sein könnte, auch wenn ich das für gewagt halte. Es gibt jedoch ausreichende Verse und andere Überlieferungen, deren Lektüre (vom Tributsystem der „Dhimma“ angefangen) den Leser durchaus davon überzeugen dürfte, daß der Islam durchaus Zwang gegen Anders- oder Ungläubigen ausübt, der sehr wohl das Leben, wenigstens aber die Existenz oder die körperlich Unversehrtheit kosten kann. Der pauschale Satz, daß es im Islam keinerlei Zwang gäbe, ist auch aus dieser Sicht nicht zu halten.

  19. Ach nochwas – im LÜGEN und Begtrügen (Taqqiya) sind Korannazis Weltmeister. Man kann zu 100% davon ausgehen, dass das, was ein Korannazi einem „Ungläubigen“ erzählt erstunken und erlogen ist.

  20. #11 Cherub Ahaoel (06. Jan 2011 21:27)

    Korrektur

    Das:
    “Der Koran” ist nicht “hervorgegangen” … worden als eine Splittergruppe der “Früheren”, sondern enstand IN GEGNERSCHAFT zu jenen welche du nur unzureichend unter der Begrifflichkeit “Juden-Christentum” zusammenfasstest.

    …sollte so aussehen !

    “Der Koran” ist nicht “hervorgegangen” … worden als eine Kreation einer „Splittergruppe“ der Früheren, sondern enstand IN GEGNERSCHAFT zu jenen welche du nur unzureichend unter der Begrifflichkeit “Juden-Christentum” zusammenfasstest.

  21. #15 DerBoeseWolf (06. Jan 2011 21:31)

    Preisfrage: Wei oft kommt im Koran das Wort “Liebe”, insbesondere “Nächstenliebe” vor?

    Im HB-Forum konnte vor einigen Tagen ein, vermutlich Korannazi, das Wort nicht mal richtig schreiben.

    Das Wort „Liebe“ kommt im Koran nur ein einziges Mal vor.

    Das Wort „töten“ mit allen seinen Unterformen wie Kopftabschlagen, Steinigen, zu Todepeitschen dagegem ca. 120 Mal im Koran vor!

    Alles klar?

  22. edit:

    #15 DerBoeseWolf (06. Jan 2011 21:31)

    Preisfrage: Wei oft kommt im Koran das Wort “Liebe”, insbesondere “Nächstenliebe” vor?

    Im HB-Forum konnte vor einigen Tagen ein, vermutlich Korannazi, das Wort nicht mal richtig schreiben.

    Das Wort “Liebe” kommt im Koran nur ein einziges Mal vor.

    Das Wort “töten” mit allen seinen Unterformen wie Kopftabschlagen, Steinigen, zu Todepeitschen dagegen kommt ca. 120 Mal im Koran vor!

    Alles klar?

  23. „Es gibt keinen Zwang“ ist etwa so gemeint wie wenn die Islammafia selbst ihren Gegnern Schutz gegen Angriffe von deren eigenen Bodendruppen anbietet.

    Das was zwischen den Zeilen damit gesagt wird ist:
    Du unterwirfst dich und zahlst deine Schutzsteuer, dann hast du keinen [weiteren] Zwang mehr.

    …zumindest solange wir es uns nicht anders ueberlegen…

  24. Migrationsforscherin Naika Foroutan (das ist die, die während der Sarazzin-Debatte mit Zahlendrehereien auffiel) meldet sich wieder zu Wort:

    Nachgerechnet
    Sarrazins Zahlen stimmen nicht, laut einer neuen Studie der Migrationsforscherin Naika Foroutan.

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0106/feuilleton/0006/index.html

    Und: Ganz erstaunlich! Sarazzin hat natürlich nicht nur einmal falsch recherchiert! Skandal!
    Kleines Beispiel:

    Sarrazin schreibt: „Sichtbares Zeichen für die muslimischen Parallelgesellschaften ist das Kopftuch. Seine zunehmende Verbreitung zeigt das Wachsen der Parallelgesellschaft an.“ Die Studie „Muslimisches Leben in Deutschland“ weist nach: „In der zweiten Generation nimmt die Häufigkeit des Kopftuchtragens signifikant ab.“

    Kein Wort über die dritte Generation. Ähnlich überzeugend geht es weiter.

    Dem von Foroutan geleiteten Forschungsteam, das über Integration, Immigration, Identität, Islamfeindlichkeit und Islamismus arbeitet, gehören Politologen, ein Soziologe, eine Ethnologin und ein Islamwissenschaftler an.

    Die Wissenschaftler haben sich das siebte Kapitel von Sarrazins Buch vorgeknöpft: „Zuwanderung und Integration“. Da sind sie schließlich Experten. Sie beziehen ihre statistischen Daten vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und vom Statistischen Bundesamt. Außerdem stützen sie sich auf eine Reihe wissenschaftlich fundierter Studien.

    Wer’s lesen will:
    http://www.heymat.hu-berlin.de/sarrazin2010/

  25. Welcher Wörter stehen auf arabisch an der Stelle, die Paret mit „In der Religion gibt es keinen Zwang.“ übersetzt?

    Nach Parets Übersetzung folgt aus der Stelle keinerlei normative Bedeutung, sondern bloß, dass der Koran an der Stelle die bloße Feststellung einer Tatsache macht.

  26. Ist eigentlich egal was im Koran so alles steht. Maßgeblich ist, wie sich Moslems in aller Welt tatsächlich aufführen.

    Dazu dieser Überblick:

    The following is adapted from Dr. Peter Hammond’s book: Slavery, Terrorism and Islam: The Historical Roots and Contemporary Threat:

    Islam is not a religion nor is it a cult. It is a complete system.

    Islam has religious, legal, political, economic and military components. The religious component is a beard for all the other components.

    Islamization occurs when there are sufficient Muslims in a country to agitate for their so-called ‚religious rights.‘

    When politically correct and culturally diverse societies agree to ‚the reasonable‘ Muslim demands for their ‚religious rights,‘ they also get the other components under the table. Here’s how it works (percentages source CIA: The World Fact Book (2007)).

    As long as the Muslim population remains around 1% of any given country they will be regarded as a peace-loving minority and not as a threat to anyone. In fact, they may be featured in articles and films, stereotyped for their colorful uniqueness:

    United States — Muslim 1.0%
    Australia — Muslim 1.5%
    Canada — Muslim 1.9%
    China — Muslim 1%-2%
    Italy — Muslim 1.5%
    Norway — Muslim 1.8%

    At 2% and 3% they begin to proselytize from other ethnic minorities and disaffected groups with major recruiting from the jails and among street gangs:

    Denmark — Muslim 2%
    Germany — Muslim 3.7%
    United Kingdom — Muslim 2.7%
    Spain — Muslim 4%
    Thailand — Muslim 4.6%

    From 5% on they exercise an inordinate influence in proportion to their percentage of the population.

    They will push for the introduction of halal (clean by Islamic standards) food, thereby securing food preparation jobs for Muslims. They will increase pressure on supermarket chai ns to feature it on their shelves — along with threats for failure to comply. ( United States ).

    France — Muslim 8%
    Philippines — Muslim 5%
    Sweden — Muslim 5%
    Switzerland — Muslim 4.3%
    The Netherlands — Muslim 5.5%
    Trinidad &Tobago — Muslim 5.8%

    At this point, they will work to get the ruling government to allow them to rule themselves under Sharia, the Islamic Law. The ultimate goal of Islam is not to convert the world but to establish Sharia law over the entire world.

    When Muslims reach 10% of the population, they will increase lawlessness as a means of complaint about their conditions ( Paris –car-burnings). Any non-Muslim action that offends Islam will result in uprisings and threats (Amsterdam – Mohammed cartoons).

    Guyana — Muslim 10%
    India — Muslim 13.4%
    Israel — Muslim 16%
    Kenya — Muslim 10%
    Russia — Muslim 10-15%

    After reaching 20% expect hair-trigger rioting, jihad militia formations, sporadic killings and church and synagogue burning: Ethiopia — Muslim 32.8%

    At 40% you will find widespread massacres, chronic terror attacks and ongoing militia warfare:

    Bosnia — Muslim 40%
    Chad — Muslim 53.1%
    Lebanon — Muslim 59.7%

    From 60% you may expect unfettered persecution of non-believers and other religions, sporadic ethnic cleansing (genocide), use of Sharia Law as a weapon and Jizya, the tax placed on infidels:

    Albania — Muslim 70%
    Malaysia — Muslim 60.4%
    Qatar — Muslim 77.5%
    Sudan — Muslim 70%

    After 80% expect State run ethnic cleansing and genocide:

    Bangladesh — Muslim 83%
    Egypt — Muslim 90%
    Gaza — Muslim 98.7%
    Indonesia — Muslim 86.1%
    Iran — Muslim 98%
    Iraq — Muslim 97%
    Jordan — Muslim 92%
    Morocco — Muslim 98.7%
    Pakistan — Muslim 97%
    Palestine — Muslim 99%
    Syria — Muslim 90%
    Tajikistan — Muslim 90%
    Turkey — Muslim 99.8%
    United Arab Emirates — Muslim 96%

    100% will usher in the peace of ‚Dar-es-Salaam‘ — the Islamic House of Peace — there’s supposed to be peace because everybody is a Muslim:

    Afghanistan — Muslim 100%
    Saudi Arabia — Muslim 100%
    Somalia — Muslim 100%
    Yemen — Muslim 99.9%

    Of course, that’s not the case. To satisfy their blood lust, Muslims then start killing each other for a variety of reasons.

    ‚Before I was nine I had learned the basic canon of Arab life. It was me against my brother; me and my brother against our father; my family against my cousins and the clan; the clan against the tribe; and the tribe against the world and all of us against the infidel.“ Leon Uris, ‚The Haj‘

    It is good to remember that in many, many countries, such as France, the Muslim populations are centered around ghettos based on their ethnicity. Muslims do not integrate into the community at large. Therefore, they exercise more power than their national average would indicate.

    http://www.virtueonline.org/portal/modules/news/article.php?storyid=8845

  27. Selbsz die MSM staunen über die unverholene Freude in Pakistan über den Mord an einem hochrangigen Politiker (PI berichtete):

    Pakistanische Abgründe
    Der Mörder schoss 28 Kugeln in den Körper von Salman Taseer. Der liberale Gouverneur der pakistanischen Provinz Punjab wurde Opfer seines Leibwächters, und keiner von dessen Kollegen stoppte den Täter. Die Führer der stärksten Oppositionspartei, die Gebrüder Nawaz und Shahbaz Sharif, blieben der Beerdigung fern. Führende Kleriker lobten den Mut des Mörders, Kommentatoren nannten das Opfer einen liberalen Extremisten.

    Die schamlose, kaum verhohlene Befriedigung, mit der manche Kommentatoren und Islamgelehrte auf die Tat reagierten, ist unfassbar. Nirgendwo sonst wird Mord so frech als legitimes Mittel gerechtfertigt.

    „Nirgendwo sonst“ als im Islam ist feiger Mord ein derart anerkanntes und geschätztes Instrument der Klärung von Meinungsverschiedenheiten.

    Geht noch weiter, sehr lesenswerter Kommentar!
    Übrigens – schon für die Flutopfer in Pakistan gespendet?

  28. Nun zu meiner Überzeugung was Zitate angeht!

    Sie sind nett oder Unnett!

    Die Frage ist aber immer, welcher Geist und ja auch in welchem Kontext! Also für wen, warum und wieso und wie ist die Grundaussage im Vorleben des Überlieferers bzw. seines Werkes und Leben zu verstehen und in die allgemeine gestrige, heutige und zukünftige Menschheit zu interpretieren!

    Vielleicht bin ich dadurch einfach als Humanist und Christ gezwungen nicht zu Schweigen!

  29. Am 17. Januar wäre der Geburstag von hatun s.

    Keiner der Verbände wird etwas sagen, deshalb werde ich sie nie akzeptieren.

  30. „Keinen Zwang im Glauben“ 2:256

    Früher Mecca Vers als Mr. „Love & Peace™“ Muhammad noch ein Maske trug um neue Konvertieten zu umwerben und seine Predigten „zuckersüß“ waren.

    2:256 wurde später storniert („Doctrine of Abrogation (Naskh)„) duch den späteren „Vers des Schwertes“ 9:5 (Medina Vers) ersetz:

    „Töte die Ungäubigen wo immer ihr sie findet“

    9:1-4 „Alliance Heiden & Muh. Schonfrist für Pilgerfahrt nach Mecca“ (4 Monate, Pagans (Heiden) Tradition), danach mussten sie konvertieren oder kämpfen mit Muhammmad’s Armee (9:29)

    #9 Erklärung des fortwährenden Krieges mit den kuffar (Ungläubigen) ist das letzte diktierte Kapitel von dem Analphabeten Muhammad.
    Das Problem ist, dass der Koran wurde nicht chronologish zusammengefasst wurde.

  31. Das Problem mit den meisten Moslems in Deutschland ist doch, dass die das weder wissen noch verstehen. Die sagen am Ende der Diskussion, „isch schewöre alta“ und damit ist der Fall für die erledigt. Außerdem deuten die sich den Koran sowieso immer so zusammen wie es denen gerade am besten in den Kram passt. Jede Diskussion über Religion mit denen, endet sowieso spätestens nach 10 Sätzen. Jedenfalls alle meine Versuche.
    Ich schwöre, Bummshallah.

  32. #37 nosarrazinmobbing (06. Jan 2011 22:08)

    Sehr richtiger Kommentar!

    Die moderaten Musels sind nur Platzhalter und Vorzeigewichtel, bis sie den Fanatikern leise Platz machen. „Moderne, moderate, liberale“ Musels sind die ersten, die von den Fanatikern gemeuchelt werden, stellen sie doch die Einheit der Musels in Frage.
    Kann man überall beobachten, wer als Musle kein Hardliner (ergo Koranbefolger) ist, wird in’s Nirvana gebombt, geschlitzt, geprügelt.

    Eindrucksvoll zeigt der Islam, wie eine Ideologie den gesunden Menschenverstand inklusive Empathie, Mitgefühl, Nächstenliebe, Achtung vor dem Menschenleben, auslöschen kann. Sowas bleibt nicht ohne Folgen für die Psyche, weil sich der derart ideologisch geleiteter MEnsch über seine natürlichen Instinkte setzt und wider seine Natur handelt.

  33. Und wie wird das von Fernsehredakteuren von nun an gemacht, wenn Koranisten ihr Lügengesabbere von wegen Zwangslosigkeit loslassen —— Text einlassen und die Zuseher lesen lassen.

    Den Text den Koranisten zum Lesen geben —- und die diversen kleinen Schocks beobachten, die solche Seelen langsam zur Wirklichkeit hoch kommen machen……….

  34. Statt sich immer wieder mit den wirren, total verrückten Auslassungen eines Geisteskranken und seiner Anhänger zu befassen sollte zur authentischen Aufklärung über den Islam dies 3-Minuten-Video eigentlich vollständig genügen.

    Scharia in der alltäglichen Praxis. Nichts für schwache Nerven, aber heilsame Schocktherapie für Dummis.

    Gesetz der Scharia
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    Wer dann noch immer nicht begreift, mit welch bestialischer Barbaren-Ideologie wir es zu tun haben, der hat weder Herz noch Verstand.

    Streng genommen nehmen wir mit dem längst fälligen Hausverbot/Landesverweis nur unser Hausrecht wahr.

    Das bedarf entgegen linker Propaganda nicht einmal einer Begründung, obwohl diese ebenfalls sehr einfach ist.

    Verfassungsfeindliche Horden ins Land zu lassen, zu dulden, gar zu unterstützen, läuft auch das Verbrechen des Hochverrats hinaus.

  35. #30 vrbrchrmhmmd (06. Jan 2011 21:51)

    Welcher Wörter stehen auf arabisch an der Stelle, die Paret mit “In der Religion gibt es keinen Zwang.” übersetzt?

    l? ikr?ha fi d-dini

    (Ich hoffe die Sonderzeichen überleben das „beamen“)

  36. Antwort auf Nr. 30: auf Arabisch heißt das: La Ikraha fi Al-Din
    ?? ????? ?? ?????
    Ich hoffe jetzt, dass Ihr Kommentar nun überflüssig ist.

    Einige Antworten auf fehlerhafte Annahmen:

    1) Im Koran gibt es weder Liebe noch Nächstenliebe. „Liebe“ gibt es nur bei den Porno- und Sexbeschreibungen. Selbst Allah ist nicht die Liebe und praktiziert sie auch nicht.
    2) Religionsfreiheit wird damit erklärt, dass jeder Heide die Freiheit hat, zum Islam zu übertreten, daher „Religions“ und Freiheit. Für den Muslim aber gilt „Lakum Dinukum wa lia Dini“ = Ihr habt eure Religion und ich hab die meine:
    ??? ????? ? ?? ???? Daher wird Abtrünnigkeit vom Islam mit dem Tod geahndet. Die Abtrünnigkeitskriege nach Mohammeds Tod hat seine Frau Aisha mit ihrem Vater Abu Bakr Al-Siddik selbst geführt.
    3) Es gab nicht nur ein Koran, sondern vielmehr 39 Korane, die allesamt vom Schwiegersohn Mohammeds namens Osman Ibn Affan, verbrannt wurden. Der erste Koran wurde 22 Jahre nach dem Tod Mohammeds geschrieben. Auch die anderen 7 Korane, die angeblich von ihm selbst diktiert worden waren, wurden von Osman verbrannt. Nur der Koran, den Osman selbst geschrieben hatte, ist heute allgemein gültig.
    4) Der Islam ist nicht monotheistisch sondern mehrgöttig: Er erkennt den Götzen Allah an, den Götzen Akbar (= Sin, der als Mondsichel (=Penis)die Sonne begattet hatte und die ihm die Sterne gebar). Daher ist auch das Symbol des Islam den Halbmond = Penis und Stern. Der Islam erkennt der Göttin Ussa, deren Fürsprache im Himmel gültig ist, und den Gott Mohammed selbst (Folgt mir und Allah!)
    5) Der Islam ist nicht monophysitisch, denn er wurde vom Mönch Buhaira (Al-Raheb = Mönch) erdacht, dieser war ein Anhänger des Häretikers Arius. Alle Häretiker dieser Zeit, ob Nestorianer oder Arianer, wurden von den Byzantinern nach Arabien verbannt. Daher ist der Pottbury „Islam“ aus all den Häresien jener Zeit entstanden als wirres und irres Zeitzeugnis.
    6) Das Lügen ist im Islam verboten. Aber wenn man im Krieg lebt (= in der heidnischen Diaspora), dann ist das Lügen erlaubt, denn der Krieg heißt Hinterlist (= Al Harbu Kheda) ????? ???? Wenn man also als Muslim im Krieg lebt, muss man lügen, damit der Ungläubige mit der Hinterlist des Muslims besiegt werden kann. „Und Allah ist der Hinterlistigste“ = ? ???? ??? ???????? (wa Allahu keir Al-Makerin).

  37. Ich vereinfache:

    la ikraha fi-d-dini

    Ausführlicheres zur Übersetzung von Sure 2. 256 in der Zeitschrift:

    Isalm 45, 1969, S. 299f, Rudi Paret: Toleranz oder Resigantion?

  38. Ein fundamentaler Kritikpunkt, den ich gegenüber dem Monotheismus habe, ist dessen erpresserischer Charakter:

    Du bist natürlich frei – entweder, du gehorchst, und zwar blind und ohne jeden Widerspruch oder aber du wirst für deine Autonomie unfassbare Strafen bekommen, die selbstverständlich härter und brutaler nicht sein können: ewige Verdammnis, Höllenfeuer usw.
    Nun, du freier Mensch, wie entscheidest du dich?

    DAS also, soll dann „kein Zwang“ sein?
    Man schaue sich die blöde Erpressung doch einmal an:

    „In der Religion gibt es keinen Zwang. Der rechte Weg (Islam) ist klar geworden vor der Verirrung… Die Ungläubigen aber … werden Insassen des Höllenfeuers sein und (ewig) darin weilen.“

    Das heißt im Klartext: Du hast die Wahl, entweder Islam oder – so ganz zwanglos –
    endloser Terror!

    Na, das nenne ich religiöse Freiheit!

  39. Wieso überhaupt „Zusammenhang“? Ich denke, die Suren sind einfach ihrer Länge nach geordnet, wie kann es da inhaltliche Zusammenhänge zwischen aufeinanderfolgenden Suren geben?

  40. Zusammenfassend kann man eindeutig davon ausgehen, dass Sure 2 Vers 256 in keiner Weise Religionsfreiheit für irgend eine Religion außer dem Islam fordert.

    so wie es auch ähnlich schwachsinnig wäre, wenn in der deutschen Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) plötzlich auf S.256 der Satz auftauchen würde:

    „Alle hier angeführten Verkehrsregeln sind völlig unverbindlich… wer also Bock hat besoffen mit 130 durchs Dorf zu heizen – kein Problem, gib Gummi!“

  41. #47 WahrerSozialDemokrat (06. Jan 2011 23:07) ´

    „Es geht doch gar nicht um Religion!“

    Hör auf, mir an’s Bein zu pinkeln.

  42. #27 Hellgate

    An welcher Stelle taucht im Koran das Wort „liebe“ auf? Habe ich etwa was übersehen?

  43. Was folgt denn als nächstes ein Gottesstaat in Europa. Das Problem ist das die Demografie Deutschlands immer älter wird… und die Muslime immer jünger?

    Wie sieht das dann in 50 Jahren aus bitte? Deutschland nur noch als Landesname? Wenn man das aus soziologischer Perspektive betrachtet, dann sind die jungen Gesellschaftler die radikalen die den Herrschaftsanspruch für sich beanspruchen…

    Ist das bereits ein erstes Anzeichen dafür?
    wenn die von der TurkishPress anfangen über Türkland zu reden???

    Freiheitlich Demokratische Partei Türkland?

    Ich finde sowas unglaublich? das kann doch nicht sein? Sowas darf man doch nicht zulassen…

  44. ich habe gerade mal die letzten Diskussionsbeiträge zur petition angeschaut:

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=.xml;sa=recent;board=2790;limit=10;type=rss2

    Unmöglich kann man dort über alle einen Überblick bekommen, es sind aber offenbar fast alle ziemlich “überrascht” über diese Skandal-Regelung der KV. Daher wären auch nach Ende der Zeichnungsfrist weitere Aktivitäten in dieser Sache notwendig. Ernsthaft wird man sich sowieso erst bei größerem Druck damit an offizieller Stelle befassen.
    Hoffentlich bringt PI hier bald einen Artikel, in dem weitere Planungen angesprochen werden können.
    Ich könnte mir z. B. eine Art ständige “Arbeitsgruppe” dazu vorstellen. Beispielsweise könnte jeder in seinem Wahlkreis von den dortigen MdBs, MdLs etc. eine persönliche Antwort einfordern bzw. auf lokalen Veranstaltungen ansprechen.

  45. @Rag

    Mit Muslimen über Religion zu diskutieren ist so gut wie unmöglich. Ich habe es schon oft genug probiert. Ist wirklich zwecklos.

    Zumal mir Moslemnazis als Atheist (unwertes Leben) sowieso jegliche Existenzgrundlage entziehen wollen.

    Sie fühlen sich halt als Herrenmenschen und hören nur darauf, was ihre Ideologie Ihnen sagt.

    Traurig aber wahr.

  46. Ist eigentlich Schokolade „haram“?

    Schokolade komt vom aztekischen „Xocolatl“, was „Brot der Götter“ heißt…..

  47. Das Asyl,das ist die Kralle ,die immer noch tief ,das gesunde Fleisch dess Volkskörpers eingreift. 😈

    Gruß

    Ps:…Wohl kein Konflikt zwischen Leidenschaft und Vernuft, doch wohl eher am infantilen Wesen der Rot-Grünen…soll dieser Kadaver verwesen. :mrgreen:

  48. #62 Indianer Jones (07. Jan 2011 05:04)

    Und wenn was gar keine Religion ist sondern einzig dem Zwecke dienen soll eine frühere Religion zu bekämpfen ?

    Nun manche würden sogar sowas eine Religion nennen wollen —— doch entspricht sowas noch den Urintentionen von dem was Religion eigentlich sein soll ?

    Da bleibt also bloß noch die Frage: Was machen Mann und Frau und Kinder mit solchen die einer – im ureigensten Sinn der Bedeutung – ANTI-Religion angehören ?

  49. @ #18 KDL „Ja genauso muss man den Koran lesen. Lückenlos, zusammenhängend und nicht nur auf aus dem Zusammenhang gerissene Schnipsel bezogen, wie es Moslems allzugerne machen. “

    Das gilt auch für Bibel und Talmud. Alle alten religiösen Schriften, die ich kenne, enthalten widersprüchliche Botschaften. Versöhnende, kriegstreiberische und volksverhetzende Passagen lassen sich in Bibel, Talmud und Koran gleichermaßen finden. Die Römer wußten auch darum. Heißt es doch bei Catull, carmen 85: `Odi et amo. Quare id faciam, fortasse requiris. Nescio, sed fieri sentio et excrucior.´ Zu deutsch: ´Liebe heg ich und Hass. Fragst du, warum ich es tue? Weiß nicht. Doch wie es geschieht, das fühl und erleide ich.´

    Hier bei pi finden sich regelmäßig Beiträge, die einseitig Muslime brandmarken. Die Einseitigkeit grenzt meiner Meinung nach an Volksverhetzung und steht zur Lehre Christi in krassem Gegensatz. Betrachtet man die Kriege, die zur Verbreitung der Lehre der Bibel geführt wurden, dann wird offenkundig, daß die im Namen Christi Getauften seiner Lehre nur selten gefolgt sind.

    Damit sollen die Gewaltaufrufe des Koran und die von Muslimen verübten Entsetzlichkeiten keinesfalls verharmlost werden. Wie heißt es doch in der Bibel? Da steht: „Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Dann stand er auf und sprach zu ihnen: «Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.»“

    Hier bei pi sind nur wenige Kommentatoren, die Christi Lehre beherzigen. Vielleicht gehorchen die meisten unbewußt einem inneren Antrieb, der sie zur Selbstgerechtigkeit steuert. Das hinwiederum ist nur allzu menschlich und steht im Einklang mit vielen Passagen der alten Schriften, aber es ist nicht im Sinne Christi.

  50. Dazu ein sehr aufschlussreicher Artikel aus der Welt (vom 18.11.2004)

    http://www.welt.de/print-welt/article353296/Darauf_steht_die_Todesstrafe.html

    ..
    „..Dann kam ein islamischer Gelehrter zu uns nach Hause und hat das Todesurteil ausgesprochen.“ Und Nassim zitiert heute noch zittrig den Ausspruch Muhammads, den der Geistliche ihm wiederholt hat: „Wer seine Religion wechselt, den tötet!“
    ..

    Ob das Heute noch so publiziert würde?
    Keine Ahnung. Aber es kann nicht schaden immer wieder darauf hinzuweisen

  51. Auch wenn die meisten Muslime es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möchte, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet.

    http://www.welt.de/politik/article1500196/Der_Terror_kommt_aus_dem_Herzen_des_Islam.html

  52. Schon bei der Übersetzung in einen arabischen Dialekt wurde arg geschlampt. Dazu kamen eine Vielzahl von offensichtlichen Abschreibfehler, so dass westliche Experten durch Quellenstudium inzwischen der Ansicht sind, dass mindestens 20 Prozent des Korans fehlerhaft sind.

    Woher nimmst du diese Weisheit?
    Was die Deutung des Verses betrifft: Aus dem Zusammenhang heraus ist noch eine andere möglich, nämlich dass die Unsinnigkeit des Heidentums so offensichtlich ist dass man an sich niemanden zwingen muss, davon loszukommen. Das Thema kommt im Koran wie auch in zeitgenössischen Quellen wiederholt vor, z.B. wurden durch muslimische Aktivisten die Götterstatuen ihrer Nachbarn so oft in den Dreck geworfen bis die Nachbarn mitbekamen dass ihre heiligen Statuen offensichtlich keine Wunder bewirken und sich verteidigen können (diese Methode der Heidenmission durch konsequente Schändung heidnischer Symbole war auch Christen nicht fremd, man denke an die Fällung der sächsischen Irminsul durch die Franken).

  53. #43 King of Egypt (06. Jan 2011 22:36)

    Der Islam ist nicht monotheistisch sondern mehrgöttig: Er erkennt den Götzen Allah an, den Götzen Akbar (= Sin, der als Mondsichel (=Penis)die Sonne begattet hatte und die ihm die Sterne gebar). Daher ist auch das Symbol des Islam den Halbmond = Penis und Stern. Der Islam erkennt der Göttin Ussa, deren Fürsprache im Himmel gültig ist, und den Gott Mohammed selbst (Folgt mir und Allah!)

    Ach erzähl doch keinen Schmarrn hier. Mondsichel und Stern sind türkische Symbole, die erst lange nach der Entstehung des Islams aufkamen, und speziell die Mondsichel wird erst seit dem Osmanischen Reich als Symbol des Islams im Allgemeinen identifiziert.

  54. Ergänzend dazu und dem islamischen Selbstverständnis entsprechend heißt es in dem Buch „Grundzüge der islamischen Religion (Ilmihal)“ auf Seite 41f.:
    „Hinsichtlich des Glaubens unterteilen sich die Menschen in drei Gruppen: a) Die Gläubigen – sind Menschen, die an Allah und Seine Propheten glauben, deren Herzen die Überzeugung tragen, dass alles was der Prophet von Gott berichtet, recht und gültig ist und die diese Überzeugung auch zu Wort bringen. b) Die Ungläubigen – sind Menschen, die die Glaubensinhalte ablehnen und nicht an Allah und Seinen Propheten glauben.
    c) Die Heuchler – sind Menschen, deren Zunge zwar den Glauben sprechen, deren Herzen aber Allah und seinen Propheten leugnen.“ (Hrsg. Die Präsidentschaft für Religiöse Angelegenheiten, Ankara 2004/Deutsche Übersetzung: Nezaket El-Türk).
    Von Religionsfreiheit in unserem Sinne kann also keine Rede sein.

  55. Danke für diesen wichtigen Artikel. Es gibt noch eine weitere Auslegung. Nachzulesen in wikipedia.org unter „Kein Zwang in der Religion“. Arabische Kinder sollten einer jüdischen Amme übergeben werden (Milchgeschwisterschaft). Es wurde die Befürchtung geäußert, die Kinder würden dann den jüdischen Glauben bekommen. Als beruhigende Antwort darauf sei dann 2:256 offenbart worden. Also auch hier: Muslime können nicht zu einer anderen Religion gezwungen werden. Und wie ist es umgekehrt?

  56. Herzlichen Dank, Kooler, f.d. umfangreiche Darlegung zur Frage „Religionsfreiheit“ und „Koran“.

    Meine Frage dazu, aus religionsvergleichendem Interesse, und weil solche Fragen im Gespraech sodann ja in Form eines „ja aber“ auftauchten werden:

    Was sagen denn d. heiligen Buecher der Christen und Juden bzgl. ‚R.freiheit‘?
    Steht dort (jew.) etwas zu, oder bzgl. dieser ‚Freiheit(en)‘.
    Mit faellt akt. nur ein, dass i.d. Bibel steht, „Du sollst keinen Gott neben mir haben“. „Sollst“ aber heisst nicht „darfst nicht“. Und, grausame Strafen, bei „Glaubensabfall/-abweichung“, sind nicht bekannt? Oder?
    [Das d. christl., unzimperlichen Bekehrer, seinerzeit, gleichwohl zum Kopfschwert, zur Folter, etc.pp., griffen, falls ein „Heide“ zickte beim „Bekenntnis“, will ich mal komplett aussen vor lassen. Mich interessiert hier nur d.schriftl. Gleubensauftrag.]

    Und, mich wuerde interessieren, ob bzgl. „Freiheit“ ALLGEMEIN irgendetw. dazu im ‚Koran‘ steht.
    [Mir sind derz. nur „Pflichten“ f. islamglaeubige Menschen aus d. Koran bekannt.]
    Gibt es aber -expressis verbis- Vorstellungen v. persoenlichen, individuellen, gesellschaftl., etc. ‚Freiheit(en)‘ im Koran?
    [Hinw.: Damit nicht gemeint ist die „Freiheit“ DES islamglaeubigen Mannes, resp. DER islamgl. Maenner, der/die „frei“ ueber d. Persoenlichkeit, dem Wesen u. Koerper der Frau(en) entscheidet/entscheiden duerfen. Das ist nur „(sex./patr.)Willkuerfreiheit“, die aber hier nicht gemeint sei.]

  57. #52 DerBoeseWolf (06. Jan 2011 23:55)

    An welcher Stelle taucht im Koran das Wort “liebe” auf? Habe ich etwa was übersehen?

    Die Stelle habe ich gerade nicht griffbereit.

    Aber vor ein paar Monaten hat ein koptischer Geistlicher, der aus Ägypeten nach Pforzheim fliehen musse diese Tatsache bei einem Vortrag über Christenverfolgung in Agypten vorgetragen.

    Und er als Ägypter, Opfer der Moslems und christlicher Geistlicher muss es ja wissen. Er meinte dass er den Koran durchgelesen habe und eine Strichliste geführt hatte.

    Nach seinen Aussagen kommt das Wort Liebe nur ein einziges Mal vor.

    Das Wort töten dafür über 120 Mal und vierzig Mal in der Befehlsform (z.B. du musst Ungläubige töten, du musst Frauen steinigen…)!

  58. Ich meine, es macht keinen Sinn, sich über die Auslegung des Koran den Kopf zu zerbrechen. Und wenn hier gesagt wurde, man müsse den Koran im Zusammenhang lesen, dann ist das falsch, denn der Koran und seine Suren haben bekanntlich keinen Zusammenhang. Sie sind willkürlich nach Länge sortiert und selbst die Reihenfolge der Verse ist verändert worden. Das wird ja auch von Muslimen nicht bezweifelt.

    Die einzelne Sure ist nur eine Art Lebensweisheit, ein Aufhänger für die Predigt oder das Gebet.

    Bis heute hält sich ja die Mär, der Koran sei nur eine Gedächtnisstütze, um ihn auswendig lernen und mündlich vortragen zu können.

    Dem Koran fehlt auch der geschichtliche Rahmen, wie er Bestandteil von vielen Büchern im AT und NT ist.

    Die Auslegung, die sich hier auf Paret stützt ist im Ergebnis korrekt, aber so wird es an der Azhar-Uni in Kairo nicht verstanden und nicht gelehrt. Man wertet den Koran auf, wenn man ihn derart ernst nimmt.

    Sicher ist es gut, wenn man in der Diskussion mit Muslimen mithalten kann, aber wie hier schon angemerkt wurde, die Religionsdiskussion ist mit Muslimen sinnlos. Nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt ihr sie erkennen.

  59. Wie Muslime selbst diese „Toleranzsure“ weltweit auffassen, geht ja zur Genüge aus ihrem Umgang mit Un- und Andersgläubigen und mit Apostaten hervor. Es gibt keinen Zwang im Glauben im Islam? Es GIBT ihn! Weltweit, tagtäglich, mit blutigen Folgen …

    Ach ja …:

    Bitte Petition gegen die Mitversicherung von Auslandstürken in der deutschen GKV zeichnen! (s. PI-Banner oben links direkt unterhalb des Counters.)
    Heute endet die Zeichnungsfrist!
    Bisher 10.620 Petenten.

  60. Zu: „Türkische Großmachtträume – Die Türkei hat ehrgeizige Ambitionen. Sie will Gestaltungsmacht im Nahen Ostern werden. Doch es gibt manche Ungereimtheiten. Auf der Strecke könnten die EU-Pläne bleiben. Von Gerd Höhler/Hbl.“
    http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentar-politik/naher-osten-tuerkische-grossmachttraeume;2725642

    Huebscher pol.Kommentar v.G.Hoehler. Wirklich zu empfehlen und gut lesbar, sowie fast schon PI.
    „Visionäre Diplomatie – die globale und regionale Ordnung aus Sicht der Türkei“.
    Selten so gelacht bei einem Artikel im Hbl..

  61. moin zusammen. aus 6.666 versen werden zwei stück herangezogen um dann rückschlüsse auf die religionsfreiheit im koran zu ziehen. mutig 🙂 nur mal so als beispiel: 109:6

  62. #85 heroine

    ich glaube schon… 😉 aber hier wimmelt es ja nur von experten, fragen sie diese doch mal.

  63. Ein Super Analyse. Klasse Arbeit.
    Davon brauchen wir hier mehr.
    Danke für diesen Artikel.

    Cyrus

  64. Der Koran besteht vorrangig aus stilistisch schlechtem, meist sogar völlig unverständlichem Geschwafel. Ich glaube nicht, dass der durchschnittliche Diplom-Ziegenhirte versteht, was Allah ihm durch den Mund des Pädophilen Propheten mitteilen will. Wer sich als Gottheit aufspielt, um der weitgehend analphabetischen Bevölkerung eines afrikanischen Landes Moral zu Lehren, sollte sich tunichst so ausdrücken, dass jeder Ali ihn versteht.

  65. 84 Systemkritik (07. Jan 2011 10:08)

    Bedenke das der Koran nicht Chronologisch aufgebaut ist.
    Sure 109:6 könnte aus der Mekka-Zeit stammen.
    Also aus einer Zeit als Mohammed noch friedliche Absichten hatte.
    Wenn ich jetzt total falsch liegen sollte bitte ich um Korrektur.

    Cyrus

  66. #86 Systemkritik

    Nee, dat stimmt nit, das hat in den 1990ern jemand so hingezählt. Es sollen nur 6200 und ein paar Geplotzte sein.

  67. #84 Systemkritik (07. Jan 2011 10:08)

    Sie ziehen nun selbst einen einzigen Vers heraus und versuchen uns damit vom Gegenteil der o. a. Analyse zu überzeugen? Das nenne ich mal eine sehr selektive Sichtweise. Sehr seltsam ist nur, daß Sie „den anderen“ genau das unterstellen, was Sie selber gerade tun. Aber auch das kennen wir ja. Aus 109:6 geht zwar hervor, daß der Glaube – und, wenn man nach Rassoul oder Azhar liest, überdies auch der Gott! – der Moslems nicht derselbe ist wie der derer, die sie als „Ungläubige“ darstellen – „ihr habt eure Religion, ich die meine“ – daraus aber – noch dazu aus diesem einen Vers – ableiten zu wollen, daß der Islam vollständige „Religionsfreiheit“ mit sich brächte, ist geradezu lächerlich. Schon 110, in der vom Sieg Allahs (fath=Eroberung) über die Ungläubigen die Rede ist, so daß diese „in Scharen der Religion Allahs übertreten“, überzeugt vom Gegenteil. Lesen Sie erst mal selber im Zusammenhang!

  68. 90 Tom62 (07. Jan 2011 11:46)

    Super Idee Ihren Nicknamen mit der Petition zu verlinken!!

    Cyrus

  69. #69 jesterlin (07. Jan 2011 05:53)

    „…nicht nur auf aus dem Zusammenhang gerissene Schnipsel bezogen, wie es Moslems allzugerne machen.“ –

    „Das gilt auch für Bibel und Talmud. Alle alten religiösen Schriften, die ich kenne, enthalten widersprüchliche Botschaften. Versöhnende, kriegstreiberische und volksverhetzende Passagen lassen sich in Bibel, Talmud und Koran gleichermaßen finden.“

    Mit dieser Relativierung machen Sie es Sich zu einfach; Im Grunde werfen Sie mit einer Nebelkerze und lassen den Leser danach – quasi unter der Vorgabe, „aufklären“ zu wollen – „im Dunkeln“ stehen. Zunächst ist Fakt, daß – wie Sie selbst richtig bemerken – kriegerische oder sonstige gewalttätige Handlungen mit der Lehre und dem Geist Christi unvereinbar sind. Hinsichtlich dieser Lehre ist aus christlicher Sicht auch das Alte Testament zu lesen. Insofern ergibt sich gerade dann, wenn man die historischen wie geistlichen Zusammenhänge beachtet, in denen die jeweiligen Aussagen stehen, keinerlei Rechtfertigung für Gewalttaten, und darum sind es u. a. die Christen selbst, die den Verlauf und das weltliche Machtstreben (nach der sog. Konstantischen Wende) in der Kirchengeschichte kritisiert haben. Eine Kritik an Mohammeds Raubzügen etwa, wie an der islamischen Expansion im Allgemeinen, ließe sich aus den Lehren Mohammeds wohl kaum herleiten. Im Gegenteil. Wenn dies verurteilt wird, dann hat das wohl kaum etwas mit einer unchristlichen Gesinnung, sondern mit Wahrheitsliebe zu tun. Insofern werden hier Äpfel mit Birnen verglichen.

    #92 Cyrus (07. Jan 2011 12:03)

    Die Idee kam mir in diesen Tagen, es ist die einfachste und dabei vielleicht auch wirkungsvollste Möglichkeit, und so muß man nicht immer das als OT irgendwo unterbringen. Allerdings nehme ich den Link bis morgen wieder raus, weil die Petition heute ja abgelaufen sein wird.

  70. #69 jesterlin (07. Jan 2011 05:53)

    „…nicht nur auf aus dem Zusammenhang gerissene Schnipsel bezogen, wie es Moslems allzugerne machen.“ –

    „Das gilt auch für Bibel und Talmud. Alle alten religiösen Schriften, die ich kenne, enthalten widersprüchliche Botschaften. Versöhnende, kriegstreiberische und volksverhetzende Passagen lassen sich in Bibel, Talmud und Koran gleichermaßen finden.“

    Mit dieser Relativierung machen Sie es Sich zu einfach; Im Grunde werfen Sie mit einer Nebelkerze und lassen den Leser danach – quasi unter der Vorgabe, „aufklären“ zu wollen – „im Dunkeln“ stehen. Zunächst ist Fakt, daß – wie Sie selbst richtig bemerken – kriegerische oder sonstige gewalttätige Handlungen mit der Lehre und dem Geist Christi unvereinbar sind. Hinsichtlich dieser Lehre ist aus christlicher Sicht auch das Alte Testament zu lesen. Insofern ergibt sich gerade dann, wenn man die historischen wie geistlichen Zusammenhänge beachtet, in denen die jeweiligen Aussagen stehen, keinerlei Rechtfertigung für Gewalttaten, und darum sind es u. a. die Christen selbst, die den Verlauf und das weltliche Machtstreben (nach der sog. Konstantischen Wende) in der Kirchengeschichte kritisiert haben. Eine Kritik an Mohammeds Raubzügen etwa, wie an der islamischen Expansion im Allgemeinen, ließe sich aus den Lehren Mohammeds wohl kaum herleiten. Im Gegenteil. Wenn dies verurteilt wird, dann hat das wohl kaum etwas mit einer unchristlichen Gesinnung, sondern mit Wahrheitsliebe zu tun. Insofern werden hier Äpfel mit Birnen verglichen.

    #92 Cyrus (07. Jan 2011 12:03)

    Die Idee kam mir in diesen Tagen, es ist die einfachste und dabei vielleicht auch wirkungsvollste Möglichkeit, und so muß man nicht immer das als OT irgendwo unterbringen. Allerdings nehme ich den Link bis morgen wieder raus, weil die Petition heute ja abgelaufen sein wird.

  71. @ #91 Der Autor „Ach Gott, das Lügen ist denen dermaßen zur zweiten Natur geworden, dass gilt: Lügen = die Wahrheit sagen.“
    und
    @ #94 Tom62 „Mit dieser Relativierung machen Sie es Sich zu einfach; “

    Was das Lügen und die schrecklichen Vereinfachungen betrifft, können wir von einem Nobelpreisträger viel lernen. Elie Wiesel schrieb im Vorwort zu seinem 1968 erschienenen Buch Legenden unserer Zeit in Form eines in literarischer Freiheit erdachten Dialoges zwischen sich und einem Rabbi:
    »“Was schreibst du da?“ fragte der Rabbiner. „Geschichten“, antwortete ich. Er wollte wissen, welche Geschichten: „Wahre Geschichten? Über Menschen, die du kanntest?“. Ja, über Dinge die passierten, oder hätten passieren können. „Aber sie passierten nicht?“ Nein, nicht alle. Tatsächlich waren einige davon erfunden vom Anfang bis zum Ende. Der Rabbiner beugte sich nach vorn als nehme er Maß an mir und sagte, mehr traurig als ärgerlich: „Das bedeutet, daß du Lügen schreibst!“ Ich antwortete nicht sofort. Das gescholtene Kind in mir hatte nichts zu seiner Verteidigung zu sagen. Dennoch, ich mußte mich rechtfertigen: „Die Dinge liegen nicht so einfach, Rabbiner. Manche Ereignisse geschehen, sind aber nicht wahr. Andere sind wahr, finden aber nie statt“.«
    Da gibt es noch viel Komplexität aufzuarbeiten, ehe der orientalische Wahrheitsbegriff hier im Norden doch hoffentlich endlich mal verstanden werden wird.

  72. #89 plapperstorch

    tach, wie gehts? sie sind der experte! ihre zahl liegt näher am wahren wert. ja ja, diese berühmten zahlenspiele. es gibt auch leute, die meinen 6237 Verse = 63mal99 wobei die 63 und die zahl 99 eben auch eine bedeutung haben.

  73. #88 Cyrus

    jep, ist aus der mekka zeit. und weiter? friedliche absicht hin oder her. ich betone immer wieder, man muss alles im historischen kontext betrachten. wenn man böse absichten sucht, wird man diese auch finden, und zwar in jedem buch. wichtig ist heute und wie wir heute mit diesen fragen umgehen.

  74. #90 Tom62

    ich habe auch hingeschrieben „Beispiel“. wenn sie schon mit zahlenspielen daher kommen, dann zählen sie doch mal wie viele verse von frieden, liebe, respekt erzählen. man pickt sich eben nur die rosinen heraus und backt sich das bild des bösen islam.

  75. @Systemkritik

    Verfügen Sie über ICQ oder ähnliches? Würde mich gerne mal im 1-gegen-1 mit Ihnen unterhalten.

    Grüße

  76. #96 Systemkritik

    Ging schon mal besser (Schnupfen – Schei*wetter). Ich hoffe, Sie glauben nicht an die Wunder des Koran. Da gibt es ja tolle Zahlenspielereien.

  77. #99 RamboJambo

    verfüge zwar über diverse messenger aber ich möchte (noch) nicht mich im privaten hier unterhalten. 1. keine zeit 2. auf einer anderen plattform habe ich auch schon mal blind vertraut und wurde dann eines besseren belehrt.

  78. #101 plapperstorch

    ich glaube nur an den weihnachtsmann, der aus meinem ursprungsland stammt. 😉 gute besserung.

  79. #19 UncleD86 (06. Jan 2011 21:35)

    Mit der angesprochenen Passage (Sure 109, 1ff)
    befaßt Paret sich in: „Muhammad und der Koran“ 1991 in Kap.8. Die Aussage ist situativ zu deuten, da Muhammad – geschützt durch den Familienverband – zunächst noch nicht angefeindet wurde, seine flammende Kritik am mekkan. Polytheismus jedoch – schon allein aufgrund der geschäftsschädigenden Wirkung am Wallfahrtsort – auf zunehmende Feindseligkeit in Mekka stieß, statt Aufnahme zu finden. Dies ließ sich mit seinem Ego als Prophet schlecht vereinbaren. Die Aussage Muhammads sollte demnach zur Selbstberuhigung dienen: Ihr habt euren – verderbten – Glauben = euch ist nicht einmal durch den letzten Gottgesandten „Vernunft“ beizubringen, dann bleibt halt dabei – und landet in der Hölle – wie ich bei meinem Glauben bleibe. Soviel in aller Kürze.

  80. Ergänzung:

    Die Passage ist auch im Zusammenhang mit dem vorübergehenden Zugeständnis Muhammads an die Mekkaner, auch deren drei beliebteste Göttinnen seien als Fürsprecherinnen bei Allâh anerkannt (= die sog. satanischen Verse)zu sehen und zwar als Rücknahme dieser Behauptung als vom Satan eingeflößt.

  81. Ich interpretiere die Sure / den Vers so:
    1.) In der Religion gibt es keinen Zwang
    2.) weil das nicht nötig ist, denn
    3.) der Islam ist DERART KLAR DIE BESTE LEHRE, daß jeder Vernünftige ihn geradezu annehmen „muß“
    4.) wenn er aber – völlig unglaublicherweise – dennoch den Islam nicht annimmt dann ….. – ja darüber wird HIER nichts gesagt – an anderen Stellen schon !

  82. #32 vrbrchrmhmmd (06. Jan 2011 21:51)

    2, 265: Der arab. Wortlaut im Koran ist: lâ ikrâh fî_d-dîn (kein Zwang im Glauben)

  83. @alle
    Unter dem Nick „systemkritk“ will uns hier ein angeblich „moderater“ Moslem mit angeblich „Höherer Bildung“ was erzählen vom angeblich so friedlichen Islam. Er versucht es immer wieder, Islam als Frieden herauszustellen. Und für die Tausende Verbrechen seiner moslemischen Brüder durch Messerstecherei oder Bombenzündung findet er keine einzige Silbe des Bedauerns. Er findet auch eine Entschuldigung für unnötig, da er diese Verbrechen selber nicht begangen hat. Meine persönliche Meinung ist, dass solch ein moderater Moslem genauso ein verbrecher ist wie die eigentlichen Täter, weil er es kommentarlos duldet und nichts dagegen unternimmt. Bitte urteiel Sie, liebe Foristen selbst seinen Kommentar:

    #99 Systemkritik (07. Jan 2011 13:09)
    #90 Tom62

    ich habe auch hingeschrieben “Beispiel”. wenn sie schon mit zahlenspielen daher kommen, dann zählen sie doch mal wie viele verse von frieden, liebe, respekt erzählen. man pickt sich eben nur die rosinen heraus und backt sich das bild des bösen islam.

  84. Nachtrag: Zum Beweis meiner Behauptung können Sie auch nachlesen in dem Thread
    pakistan-moerder-von-salman-taseer-

  85. #61 tyrex05 (07. Jan 2011 00:21)

    Und was sagen islamische Religionsgelehrte zur Passage 2,265? s. z.B.
    Scheich Saleh bin Al-Fawzan aus Saudi-Arabien erklärt , daß der Vers mitnichten irgend etwas mit Religionsfreiheit wie sie durch Art.4 des GG gewährt wird, zu tun habe. In keiner (!) seiner Interpretationen dieses Verses kommt er zur Religionsfreiheit im Sinne einer aufgeklärten Gesellschaft:
    1. Der Vers ist abrogiert (z.B. durch Sure 9, 5; s.a. Jalal al-Din Muhammad ibn Ahmad al-Mahalli (1389-1459) and Jalal al-Din ‘Abd al-Rahman ibn Abi Bakr al-Suyuti (1445-1505)).
    2. Dies bezieht sich nur auf die Kinder in Medina, die jüdisch erzogen wurden oder vor der Ankunft des Islam zum Christentum konvertiert waren, mittlerweile erwachsen waren und die nun von ihren mittlerweile muslimisch gewordenen Eltern zur Konversion gezwungen werden sollten. Dies sollten sie unterlassen. Diese Interpretation bezieht sich ausschließlich auf diese historische einmalige Situation. 3. Dies bezieht sich nur auf Dhimmis, die nicht zur Konversion gezwungen werden durften, nicht jedoch auf Muslime. 4. Der Vers bezieht sich ausschließlich auf das Verhältnis von Gott zum Einzelnen. Gott, der Allmächtige, nutzt diese Macht nicht, um zum Glauben zu zwingen.
    5. Wenn man es als unbefriedigend empfinden mag, daß Gott keinen Zwang ausüben sollte, der Mensch aber schon, halten die Mu‘taziliten eine zweite Interpretation bereit. Danach kann es auch keinen menschlichen Zwang geben, da es schlichtweg nicht möglich ist, andere zum Glauben zu zwingen. Man kann andere allenfalls zwingen, sich wie ein Gläubiger zu verhalten. Die beiden letzten Interpretationen zogen in die schi‘itische und sunnitische Lehre ein. Man findet sie zusammen mit den drei erstgenannten in einer bedeutenden Anzahl sunnitischer und schi?itischer Kommentare über die ganze Zeit hinweg und bis zur Moderne. (Quelle: Rede von Dr. Patricia Crone über die Religionsfreiheit im Islam auf dem Orientalistentag in Freiburg 2007.)

    Und: Kooler: gute Arbeit!

  86. Betrifft: Systemkritik
    Weiterer Beweis meiner obigen Behauptung:
    fortschrittsbremse-koran

  87. #61 tyrex05 (07. Jan 2011 00:21)

    Mit sind natürlich Kommentare von fuqahâ‘ auf arabisch geläufig. Aber hast Du auch edierte Textquellen für alle, die nicht arabisch können parat für Deine Anregung? Denn was soll sonst die Aufforderung an die anderen Kommentatoren?
    Außerdem, wenn sich schon genügend hervorragende Islamwissenschaftler bzw. Orientalisten, also Spezialisten gerade mit diesen Quellen im Original auseinandergesetzt haben, um ihre Werke dazu zu schreiben, Vorlesungen zu halten etc., warum sollen PI-ler das dann nochmals tun – als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme?

  88. @#85 heroine

    Wenn die Zahlenspielereien schon gefallen, suchen Sie sich mal bei Youtube „Walid Shoebat – Mark of the Beast“. Das haut voll rein!

    PS: Ich habe übrigens eine Antwort auf Ihre Frage unter dem Beitrag “
    Islamkritik ist salonfähig – Gesicht zeigen
    “ gepostet.

  89. #77 Kueltuervertriebener (07. Jan 2011 08:42)

    Die Beantwortung der 2. Frageergibt sich schon aus der Übersetzung desxBegriffs Islam = Unterwerfung/Sichhingeben unter Allâhs Willen. Die mangelnde Willensfreiheit als etisches Problem wurde von den von mir o.e. Mu’taziliten zwar im 8.).Jh. u.Z. aufgeworfen, sie konnten sich jedoch mit ihrer Lehrmeinung nicht durchsetzen. ra’y: die freie Entscheidungsfindung eines Einzelnen (hinsichtlich dessen, was richtig, falsch sei etc.) ist seither als Ketzerei verpönt.

  90. #99 Systemkritik (07. Jan 2011 13:09) zu #90 Tom62

    ich habe auch hingeschrieben “Beispiel”. wenn sie schon mit zahlenspielen daher kommen, dann zählen sie doch mal wie viele verse von frieden, liebe, respekt erzählen. man pickt sich eben nur die rosinen heraus und backt sich das bild des bösen islam.

    Bis jetzt waren Sie es, der hier mit „Rosinenpickereien“ auffällig geworden ist. Sie sollten Ihr eigenes Handeln bitte nicht auf andere projizieren, nur weil die Ihnen nachgewiesenermaßen die Zusammenhänge der „Rosinen“ darlegen, aus denen Sie Sich ihren „guten“ Islam backen.

    Zum dargelegten Sachverhalt haben Sie wie immer nichts zu sagen. Ihr „Beispiel“, an dem Sie eine ganze Kette von Aussagen festmachen wollen, funktioniert nun mal nicht. Überdies ist der Umstand, daß der Koran auch anderes enthält, von mir nie in Frage gestellt worden. Nur picke ich mir das eben nicht nur einzeln heraus wie Sie das tun, sondern sehe auch – wie oben dargelegt – nach dem Zusammenhang. Überdies haben dies andere hier noch weit ausführlicher dargelegt, exakt im Hinblick auf die (von Ihnen selbst geforderten) geschichtlichen Zusammenhänge, weshalb sich die weitere Auseinandersetzung dazu eigentlich erübrigen sollte. Sie sollten nur endlich mal selber das tun, was Sie so gerne „den anderen“ predigen.

    Wenn Sie sagen, daß es darum geht, wie man heute damit umgeht, dann wäre das ja schon mal ein Anfang. Nur reicht das nicht für eine gründliche Auseinandersetzung, zumal Ihre eigenen Glaubensbrüder – vgl. 112 9n.u.Z. (07. Jan 2011 16:39) und andere – das eben nicht so „wunderbar“ sehen, wie Sie uns das hier weismachen wollen.

  91. #96 jesterlin (07. Jan 2011 12:39)

    Da gibt es noch viel Komplexität aufzuarbeiten, ehe der orientalische Wahrheitsbegriff hier im Norden doch hoffentlich endlich mal verstanden werden wird.

    Wenn Sie mit „orientalischer Wahrheitsbegriff“ auf den arabischen „Gesichtsverlust“ abstellen, den es dort um jeden Preis zu vermeiden gilt, auch um den der Lüge, dann mag es ein, daß wir uns hier schwer damit tun. Nur hat dies wenig mit sachlichen Erwägungen zu tun, noch mit den Fabeln Ellie Wiesels, mit denen er uns Dinge im Gleichnis erzählen will. Der hebräische Wahrheitsbegriff verbindet überdies immer Treue mit Wahrhaftigkeit; in einem solchen ist „kein Falsch“. Wer täuscht, den kennzeichnet Letzteres auf jeden Fall nicht.

  92. Der Satz „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ ist zweideutig. Christen und Juden sind für die Mohammedaner Ungläubige, folglich haben sie keinen Glauben. Nur der der Islam ist für sie ein Glaube. Also muss der Satz korrekt heissen: „Es gibt keinen Zwang im Islam“. Mit Religionsfreiheit hat dies rein gar nichts zu tun. Der Satz ist eine offensichtliche Lüge, denn er müsste richtig heissen: „Es gibt nur Zwänge im Islam“.

  93. Ich neige der Interpretation von Dr. Hans-Peter Raddatz zu, nach der 2:256 bedeutet, dass es keinen Zwang IM Glauben, also im Islam gibt, sofern das islamische Regelwerk quasi mechanisch und reibungslos durchgeführt wird. Dass Nicht- und Andersgläubigen vom Islam hingegen jeder erdenkliche Zwang auferlegt wird, entspricht ja den historischen Realitäten.
    Sehr guter Beitrag, Kooler.

  94. #121 Maethor

    Nöö, semantisch liegt Paret 100%-ig richtig. Man muss den vielzitierten Satz nur umstellen, dann wird es deutlicher: „Im Glauben gibt es keinen Zwang.“ Soll bedeuten: man kann jemanden zu Glauben zwingen, aber ob er das dann ehrlich meint, wirklich „richtig“ glaubt, kann niemand überprüfen. Daher auch die Auslegung der Azhar-Uni in Kairo, die flappsig so lautet: Zwingen bringt nix, denn wer soll dem Gezwungenen glauben, dass er glaubt.

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