Die romantische Liebe ist bekanntermaßen ein wunderbares Phänomen, immer wieder von Künstlern bedichtet, besungen und gemalt und im jüdisch-christlichen Kulturkreis von immenser Bedeutung. Das fing schon in der hebräischen Bibel an. Dort wird unter anderem berichtet, wie sich Ruth und Boaz treffen und ineinander verlieben, so geschehen etwas südöstlich von Jerusalem. Marc Chagall hat dazu ein wunderschönes Bild (l.) gemalt.

(Von Monika Kaufmann)

Ein kleiner Überblick der Geschichte in der zivilisierten Welt

Ein Nachfahr der Moabiterin Ruth, König David, hat Kriege geführt und wunderbare Psalmen gedichtet. Aus der Feder seines Sohnes Salomon stammt das „Hohe Lied“. Dort heisst es:

Mein Freund ist mein, und ich bin sein, der unter den Lilien weidet. Bis der Tag kühl wird und die Schatten schwinden, wende dich her gleich einer Gazelle, mein Freund, oder gleich einem jungen Hirsch auf den Balsambergen.

Der römische Dichter Ovid beschreibt die tragische Liebe von Pyramus und Thisbe, einem jungen Liebespaar, Vorläufern von Romeo und Julia, denen es nur vergönnt war, miteinander zu sterben. In den isländischen Sagen finden sich wunderschöne Geschichten von romantischer Liebe, der italienische Dichter Dante hat seiner früh verstorbenen Geliebten Beatrice in der „Comedia“, der göttlichen Komödie ein Denkmal gesetzt. Ob der amerikanische Sänger Ricky Nelson seine Liebe Mary Lou mit den Worten „Hello Mary Lou, goodbye heart, Sweet Mary Lou, I’m so in love with you“ ansingt, oder ob William Shakespeare in seinem Sonnett Nr. 116 dichtet:

Let me not to the marriage of true minds admit impediments. Love is not love…

Es handelt sich immer um Ausdrücke der romantischen Liebe. Ob Tristan und Isolde oder Romeo und Julia, in der großen Literatur geht die romantische Liebe meist tragisch, mit dem Tod der Liebenden aus. Robert Burns, Charles Baudelaire haben darüber gedichtet, sie findet sich in den Werken der großen Romanciers Stendhal und Flaubert. Der große deutsche Dichter Heinrich Heine hat einmal geschrieben:

Das Fräulein stand am Meere und seufzte lange und bang,
es rürhrte sie so sehre der Sonnenuntergang
Mein Fräulein sein Sie munter, das ist ein altes Stück, da vorne geht sie unter und kommt von hinten zurück.

Heine hat natürlich viele ergreifende Liebesgedichte geschrieben, an dieser Stelle soll nur gezeigt werden, dass man das Thema auch ironisch beleuchten kann.

Die romantische Liebe ist universell und hat viele Facetten, sie ist in keinem Fall nur auf die Liebe zwischen Mann und Frau beschränkt. Oscar Wilde dachte nach über „The love that dare not speak its name“ und der amerikanische, vielfach prämierte Film „Brokeback Mountain“ handelt von der Liebe zweier Cowboys.

Auch in anderen Kulturen findet sich die Idee der romantischen Liebe, im hinduistischen Ramayana wird von der Liebe zwischen dem Gott Ram und seiner treuen Frau Seeta berichtet, der japanische Film „Im Reich der Sinne“ stellt diese Liebe in expliziter sexueller Form dar, aber das gibt es auch in der europäischen Literatur, siehe den zeitgenössischen, französischen Schriftsteller Michel Houllebecq. Im Film kommt die romantische Liebe besonders gut in „Casablanca“ zum Ausdruck, jeder kennt die berühmten Liebesszenen zwischen Humphrey Bogart und Ingrid Bergman und die universelle Beschreibung findet man natürlich in Sam’s Lied „As time goes by“:

Billy Wilders hat die meisten Hollwoodfilme mal mit den Worten „Boy meets girl“ auf den Punkt gebracht und genau das trifft auch auf die indischen Bollywood filme zu. Ob nun Roy Black sülzt „Ganz in Weiß“ oder der großartige Georges Brassens seiner Geliebten in „La non demande en marriage“ auseinandersetzt, warum er nicht um ihre Hand anhält, überall geht es um die romantische Liebe, banal wie in der Reklame oder sublim wie in der großen Literatur und Kunst. Sie beherrscht zu recht unser Leben. Diese Beschreibung erhebt in keiner Weise den Anspruch auf nur annähernde umfassende Darstellung, es gibt so viel mehr.

Wie sieht es nun mit der romantischen Liebe im Islam aus?

Natürlich gibt es die romantische Liebe auch im islamischen Kulturkreis, denn sie lässt sich nirgendwo vollends unterdrücken. Aber sie ist im Islam verpönt und wird so weit wie möglich unterdrückt. Hierzu der amerikanische Islamkenner Daniel Pipes in seinem Buch „In the Path of God“(1983):

Im Gegensatz zur traditionellen westlichen Auffassung, dass Frauen Sex nicht genießen, glauben Muslime, dass die weibliche Begierde die männliche sogar übersteigt. Muslime sehen „die Frau als den Jäger und den Mann als das passive Opfer“ ihrer Hitze; sexuelle Bedürfnisse machen sie in der Tat „zum Symbol der Unvernunft, Unordnung, zur gegen Gott gerichteten Kraft der Natur und zur Schülerin des Teufels“. Diese Auffassung mag daher rühren, dass die Frau eine größere sexuelle Kapazität als der Mann aufweist oder aus Mohammeds eigenen Erfahrungen. Aber wo immer sie auch herkommt, die weibliche Sexualität wird als so mächtig betrachtet, dass sie eine reale Gefahr für die Gesellschaft darstellt. So wie die islamische (islamicate im Original) Zivilisation die sexuelle Befriedigung befürwortet, so hält sie auch ungezügelte Frauen für die größte Herausforderung, der sich Männer gegenüber sehen, wenn sie Gottes Gebote befolgen wollen (denn die Männer haben die weitaus höhere religiöse Last zu tragen). In dieser Kombination geben ihre ungezügelten Gelüste und ihre unwiderstehliche Attraktivität den Frauen eine Macht über Männer, die mit der Macht Gottes konkurriert.

Sich selbst überlassen könnten Männer Opfer der Frauen werden und Gott verlassen. Es käme zu fitna, d.h. zu einer gesellschaftlichen Störung bei den Gläubigen. … Bezeichnenderweise ist im Arabischen fitna auch der Ausdruck für eine schöne Frau, denn „wo immer dem Mann eine schöne Frau gegenüber tritt, kann es zu fitna kommen“. […]

Wenn gelegentliche Kontakte zwischen unverheirateten Männern und Frauen fitna nach sich bringen können, so entspricht dem in der Ehe die romantische Liebe. Es ist möglich, dass ein Mann so in der Leidenschaft zu seiner Frau aufgeht, dass er seine Pflichten gegenüber Gott vernachlässigen könnte. „Heterosexuelle Verstrickung, wahre Liebe, ist die Gefahr, die es zu überwinden gilt“; Die islamische Lebensweise verhindert daher die Entwicklung enger gefühlsmäßiger Bindung zwischen den Eheleuten. Ihre Kontakte werden dadurch reduziert, dass ihre Interessen getrennt werden: Männer kümmern sich um Religion und Arbeit, Frauen um Haus und Familie. Die Frau isst normalerweise nicht mit ihrem Mann, sie geht nicht mit ihm aus… sie ist meistens eher seine Dienerin als seine Gefährtin. […]

Das genügt wohl. Daniel Pipes, ein Kenner der islamischen Szene, hat hier ein realistisches Bild einer Lebensauffassung gezeichnet, wie sie verquerer nicht sein kann. Selbst die katholische Kirche befürwortet die romantische Liebe in der Ehe. Kein katholischer Theologe würde einem Mann, der seine Frau durch und durch liebt, jemals unterstellen, er könne seine Pflichten gegenüber Gott vernachlässigen.

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80 KOMMENTARE

  1. Liebe Monika,

    im heutigen Alltagsleben sieht das zum Glück schon ein wenig anders aus. Liebe überwindet dabei sogar gelegentlich kulturelle Schranken und Einengungen. Ich gebe zu, dass dies nicht der Normalfall ist – aber war er das denn in der romantischen Liebesdichtung?

    Wäre dies alltäglich gewesen, wäre es einer Dichtung kaum wert.

    Ich ende Dein Zitat von oben:

    If this be error and upon me proved

    I never writ nor no man ever loved.

    Ich liebe das Sonett 116 😉

  2. #1 Die FREIHEIT Trier

    Richtig. Die Möglichkeit der echten Liebesheirat ist erst mit der kapitalistischen Gesellschaftsstruktur gekommen und der Aufklärung gekommen. Wenn das genauer interessiert, die israelische Soziologin Eva Illouz hat da ein paar sehr interessante Thesen aufgestellt.

  3. Man lese das Hohelied Salomos im AT!
    „Siehe, meine Freundin, du bist schön! siehe, schön bist du! Deine Augen sind wie Taubenaugen zwischen deinen Zöpfen. Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, die gelagert sind am Berge Gilead herab.“
    Wobei manches schon sehr anzüglich klingt…

  4. Andere Länder, andere Sitten,
    andere Frauen, andere ……… Strickmethoden 😯

    Ich jedenfalls liebe Frauen die gern Frau sind und das auch zeigen. Und ich muß sie deswegen nicht gleich vergewaltigen, aber einen kleinen Unfall ist ein Hingucker schon mal wert, auch wenn man dann die volle unromantische Härte des Gesetzes zu spüren bekommt. 🙂

  5. Hier mal ein Beispiel wie der Islam für die Emanzipation der Frau ist und Frauen das gleiche Recht haben wie Männer.

    Peitschenhiebe für Ehemann einer unverhüllten Frau:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article11968318/Peitschenhiebe-fuer-Ehemann-einer-unverhuellten-Frau.html

    Das wird auch der Grund sein wieso deutsche grüne Gutmenschinnen und Frauenrechtlerinnen für das Recht demonstrieren, dass Frauen mit einem Burka rumlaufen dürfen.

    Diese naivdoofen Toleranzromantikerinnen meinen wir würden Frauen diskriminieren wenn wir den Burka verbieten würden.

    Sind die nicht alle ein bisschen bala-bala?

  6. Was ist eine romantische Liebe?

    Eigentlich könnte man die Antwort ganz kurz fassen, eine romantische Liebe ist eine Beziehung, die uns in eine andere Welt versetzt. Eine Welt, die etwas zauberhaftes und Märchenhaftes an sich hat. Die Welt ist noch die gleiche, doch durch eine romantische Liebe wird sie etwas schöner, etwas verträumter, etwas märchenhafter, etwas rosenroter, etwas beschwingter. Wir brauchen nicht zu romantischen Orten zu fahren, um in romantischen Gefühlen zu schwelgen. Diese romantische Liebe gibt es, keine Frage, doch ist diese auch dauerhaft und kann ein Leben lang anhalten?

  7. #11 lorbas:

    Diese romantische Liebe gibt es, keine Frage, doch ist diese auch dauerhaft und kann ein Leben lang anhalten?

    Love is not love which alters when it alteration finds

    Oh no, it is an ever fixed mark…

    Sonst wär’s doch keine echte Liebe. Raube mir bitte nicht meine Romantik, Du… Du… Utilitarist 😉

  8. Kein katholischer Theologe würde einem Mann, der seine Frau durch und durch liebt, jemals unterstellen, er könne seine Pflichten gegenüber Gott vernachlässigen.

    Warum verlassen dann die Priester die die Frau fürs Leben gefunden haben die Kirche?

  9. Wenn’s gut läuft, wird aus einer romantischen Liebe eine tiefe Freundschaft, die auch nach 40 Jahren noch romantische Momente kennt (meine Erfahrung).

    Übrigens: In der dicken Tausend-und-eine-Nacht-Ausgabe, (dem Original für Erwachsene) gibt es ein paar sehr schöne Geschichten von romantischer Liebe und Erotik. Aber ich glaube, dass dieses einzige der Weltliteratur zuzuzählende arabisch-moslemische Werk in etlichen arabischen Ländern – verboten ist.

  10. #15 AtticusFinch:

    Selbst die Kennzeichnung als arabisch-moslemisches Werk der Weltliteratur ist nach neueren Forschungen wohl so nicht richtig.

    Eher scheint es ein Konglomerat aus bereits Vorgefundenem zu sein, ähnlich wie Grimms Märchen nicht von einem Schreiber allein stammen (wie etwa bei Andersens Märchen), sondern von den Brüdern lediglich kompiliert wurden.

  11. #15 AtticusFinch:

    wird aus einer romantischen Liebe eine tiefe Freundschaft, die auch nach 40 Jahren noch romantische Momente kennt

    though rosy lips and cheeks within his bending sickle’s compass come

  12. #14 myotis (04. Jan 2011 16:44)

    Weil es für Priester verboten ist zu heiraten.
    Es ist, auch wenn er kein Priester mehr ist, aber nicht verboten weiterhin an Gott zu glauben, zu beten und Buße zu tun.

  13. #1 Die FREIHEIT Trier (04. Jan 2011 16:00)

    OT Wenn es Die FREIHEIT Trier schon gibt, wieso ist RLP dann nicht auf der Website als Bundesland aufgeführt?

  14. #11 lorbas (04. Jan 2011 16:24)

    Diese romantische Liebe gibt es, keine Frage, doch ist diese auch dauerhaft und kann ein Leben lang anhalten?

    Sie kann zumindest dreieinhalb Jahrzehnte anhalten ohne etwas von ihrer Substanz zu verlieren – ja, in dieser Zeit an Substanz sogar noch zulegen.

    Das ist für mich sicher, denn das habe ich selbst erlebt. Die Zukunft kenne ich natürlich nicht, aber es deutet alles darauf hin, daß sich auch in den kommenden (wie ich optimistisch hoffe) Jahrzehnten für mich und meine Frau daran nichts ändern wird.

  15. Storge = Liebe unter Verwnadten
    Philia Liebe unter Freunden
    Eros Liebe unter Ehepartnern

    Paulus spricht auch von der Liebe (AGAPE = auf Grundsätzen beruhende Liebe)

    (1. Korinther 13:1-8) 13 Wenn ich mit Menschen- und Engelszungen rede, aber nicht Liebe habe, bin ich ein tönendes [Stück] Erz oder eine schallende Zimbel geworden. 2 Und wenn ich die Gabe des Prophezeiens habe und mit allen heiligen Geheimnissen und aller Erkenntnis vertraut bin und wenn ich allen Glauben habe, um Berge zu versetzen, aber nicht Liebe habe, so bin ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe austeile, um andere zu speisen, und wenn ich meinen Leib hingebe, um mich zu rühmen, aber nicht Liebe habe, so nützt es mir nichts. 4 Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, bläht sich nicht auf, 5 benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus, läßt sich nicht aufreizen. Sie rechnet das Böse nicht an. 6 Sie freut sich nicht über Ungerechtigkeit, sondern freut sich mit der Wahrheit. 7 Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles. 8 Die Liebe versagt nie.. . .

  16. Romantische Liebe ist das, was der Mensch aus seinen Gefühlen macht bzw. das, was die Gesellschaft zulässt.

    In mohammedanischen Gesellschaften schauts da für Liebende ziemlich duster aus:

    „Popp deine Frau, wenn DU willst, will SIE nicht, darfst Du sie schlagen.“

    „Frau im heiratsfähigen Alter ist ein Kind ab sechs Jahren.“

    „Frau darf nie einen Ungläubigen heiraten.“

    „Frau heiratet den Mohammedaner, der den Brautpreis bezahlt.“

    „Mann darf vier ganze Frauen haben, Frau bekommt einviertel Mann.“

    „Mann hat seine Ährä zwischen den Beinen seiner Schwester, die Schwester hat den Erhrenwiderhersteller aus Solingen im Rücken.“

    „Frau muss sich bedecken, um den Mohammedaner vom Bespringen abzuhalten, Mohammedaner darf Nichtverschleierte als rechtloses Freiwild und Hure betrachten.“

    „Selbstmordbomber bekommt 72 Jungfrauen, Selbstmordbomberin bekommt das Jungfernhäutchen und den zweiundsiebzigsten Teil eines Selbstmordbombers.“

    Wahrlich, sehr wertvoll.

  17. #12 WissenistMacht (04. Jan 2011 16:30)

    Love is not love which alters when it alteration finds … Sonst wär’s doch keine echte Liebe.

    Das sehe ich auch so. Shakespeares Sonnett läßt an ein lateinisches Sprichwort denken, das sich zwar auf die Freundschaft bezieht, aber für die Liebe noch passender wäre:

    „Amicitia, quae desiit, numquam vera fuit“ – wenn sie aufhört, war sie nie echt.

  18. Im Gegensatz zur traditionellen westlichen Auffassung, dass Frauen Sex nicht genießen

    Wie bitte? Woher hat er das?

  19. Marcel Reich-Ranicki hat einmal festgestellt, dass sich die ganze Weltliteratur im Grunde nur um zwei Themen dreht – um die Liebe und um den Tod. „Romantische Liebe“ als innige Beziehung zwischen Liebenden gibt es vermutlich schon, solange es Menschen gibt. Der Begriff verweist jedoch offensichtlich auf die literarische Epoche der Romantik, aus der uns einige der schönsten Liebesgedichte erhalten sind. Denn bis in die Gegenwart hinein spielten bei der Eheschließung ganz handfeste Gründe wie Stand, Familie, Glaube, Herkunft und Vermögen des Kandidaten / der Kandidatin die tragende Rolle. Da der Islam als „ganzheitliche“ Religion alle Lebensbereiche regelt, wird auch das Verhältnis der Geschlechter ganz pragmatisch und eindeutig definiert. Dem Mann kommt dabei die Kontrolle der Frau zu, die in sämtlichen Schriften, die den muslimischen Alltag behandeln, mit Misstrauen beäugt wird. Unter diese Kontrolle fällt nicht nur die sexuelle, sondern auch die physische Freizügigkeit der Frau, die ja nach der Vorstellung zeitgenössischer „Rechtsgelehrter“ nicht einmal den Führerschein machen darf.
    Den glänzenden Text von Daniel Pipes kannte ich bisher noch nicht.

  20. Pardon!
    Auch wenn’s nervt,
    wenigstens die 10000 müßten zu schaffen sein..
    9413 Mitunterzeichner.
    Nur noch 3 ( drei ) Tage um Mitunterzeichner zu suchen…

    Petitionsdetails Hauptpetent Ende Mitzeichnungsfrist Stand der Bearbeitung Anzahl Mitzeichnungen
    Neue = Zeigt einen kleinen grünen Kreis und weist auf neue Mitzeichnungen hin
    Forenbeiträge
    Neue = Zeigt einen kleinen grünen Kreis und weist auf neue Forenbeiträge hin
    Weber, Arndt 07.01.2011 in der Mitzeichnung 9413 Mitzeichner Zeigt einen unsichtbaren Platzhalter
    Petition mitzeichnenZeigt einen angeschrägten Bleistift 346 Beiträge Zeigt einen unsichtbaren Platzhalter

    ADE

  21. #26 Argutus:

    Du Glücklicher. Deshalb wünsche ich Dir von Herzen:

    Love alters not with these brief hours and weeks

    but bears it out even to the edge of doom

  22. Ich finde ebenso die Vorstellung vom Paradies im Christentum besser als im Islam.
    Liebe spielt dort ebenfalls eine wichtige Rolle, nämlich die Liebe zu Gott.
    Ziel im Christentum ist es nämlich, wieder mit Gott eins zu werden.
    Im Islam ist das Ziel eine Sexorgie mit 72 Jungfrauen. Wie arm.

  23. #12 WissenistMacht (04. Jan 2011 16:30), #23 Argutus rerum existimator (04. Jan 2011 18:01)

    /Romantische Liebe.

    Also bei uns altem Ehepaar hält sie jetzt schon seit Jahrzehnten an. Wir sind auch der Meinung: der beste Freund sollte der Ehepartner sein, bei uns trifft das zu.

  24. #31 9 n.u.Z. (04. Jan 2011 18:45)

    der beste Freund sollte der Ehepartner sein

    Der Satz könnte auch von mir sein. Ich halte das für einen ganz wichtigen Punkt.

  25. sexuelle Bedürfnisse machen sie in der Tat „zum Symbol der Unvernunft, Unordnung, zur gegen Gott gerichteten Kraft der Natur und zur Schülerin des Teufels.

    Auch im christlichen Mittelalter hat man sexuell aktive/attraktive Frauen mit genau den gleichen Worten verteufelt – und häufig als Hexe verbrannt. Diese Zeiten sind zumindest im christlichen Kulturkreis überwunden. Aber der Islam liegt da noch ein paar Jahrhunderte zurück. Da kann man noch Hoffnung haben …

  26. # 16 u. 17 WiM

    … Love alters not with his brief hours and weeks,
    But bears it out even to the edge of doom …

    Ja, der alte de Vere hat’s drauf gehabt (ich bin Oxfordian) 😆

    Sicher ist das „Alf laila wa-laila“ ein Konglomerat, aber ebenso wie Grimms Märchen zur deutschen Literatur gehört, gehört dieses Märchenbuch zur arabischen Literatur.

  27. #37 AtticusFinch:

    Gestatten: Cambridge, Trinity College. In Oxford nur zwei Wochen Bodleian Library.

  28. #38 WissenistMacht
    Bist Du sicher, daß Du hier im richtigen Forum bist? Es geht hier um eine derbe Sache und nicht um Selbstdarstellung.Das ist hier kein blumiger, schau nur was ich alles weiß, Zirkel.Mit Deinem Wissen hast Du überhaupt keine Macht. Es läuft mehr und mehr auf primitiven Nahkampf hinaus.

  29. Die platonische Liebe zu einem Hund kann auch sehr romantisch sein. Besonders dann, wenn es dem treuen Gefährten nicht gut geht. Da verzichtet der liebende Mensch gerne auf Vergnügungen und kümmert sich hingebungsvoll. Auch diese Form der reinen Liebe ist vor allem dort verbreitet, wo der Islam noch nicht wirklich Fuss gefasst hat.

  30. Wobei die Autorin mit gutem Recht das Thema romantische Liebe aufgreift,die wir als Ideal auch erst ca. 140 Jahre kennen. Die Muslime kennen es bis heute nicht. Das führt zu Brutalität. Das ist die Aussage, da brauchst Du uns nicht Deine Englischkenntnisse vorführen!

  31. #40 Wirtswechsel
    Sie hassen Hunde und mein Hund hasst sie! Instinktiv. Und der ist sonst sehr freundlich zu jedermann.

  32. #41 Pragmatiker:

    Das ist die Aussage, da brauchst Du uns nicht Deine Englischkenntnisse vorführen!

    Interpretatio delectat. Manche sahen das hier nicht als primitiven Nahkampf. Und Shakespeare wurde von der Autorin ins Spiel gebracht.

    Ob Sie Englisch beherrschen weiss ich nicht. Aber gelegentlich sollten Sie mal Ihre Deutschkenntnisse (siehe Zitat) einer leichten Auffrischung unterziehen.

  33. # 38 WiM

    Ich wollte doch nur sagen, dass ich Shakespeare’s Verfasserschaft bezweifle.

  34. #43 WissenistMacht
    Ich biete Ihnen auch gern das Sie an. Du ist ja so ungebildet.Als Bild: gern werde ich Sie auffordern, wenn wir in der U-Bahn gemessert werden doch mal Ihr scharfes Schwert des Intellekts zu ziehen. Sie leben doch genauso im Elfenbeinturm der selbstverliebten Bildung wie die Politiker. Ich rate Ihnen zu einer nächtlichen S-Bahn Fahrt nach z.B. Hamburg Veddel. Gewiss werden die über Ihr Wissen total beeindruckt sein und gebannt Ihren Vorträgen lauschen.

  35. #41 Pragmatiker (04. Jan 2011 19:38)

    da brauchst Du uns nicht Deine Englischkenntnisse vorführen!

    Ach, bloße Englischkenntnisse gelten bei dir auch schon als vorführwürdig?

    Und deine Kenntnisse der deutschen Grammatik hältst du wohl aus purer Bescheidenheit verborgen? 🙂

  36. #44 AtticusFinch:

    Ich wollte doch nur sagen, dass ich Shakespeare’s Verfasserschaft bezweifle.

    Bei den Sonetten bin ich mir recht sicher, bei manch anderem sieht das zweifelhafter aus.

  37. #43 WissenistMacht
    Oh,da sammeln sich die Scharen der geistig verwegenen um die Kenntnisse der deutschen Grammatik zu bewerten.Das ist hier weder ein Deutschlehrertreffen noch sonstwelcher Phantasten, die unentwegt nörgeln, daß die sinnlose Petition nicht vollständig un terschrieben ist. Als wenn sie Jeann d’Arc wären.Man muß hier auch sehr schnell schreiben um nicht irgendwo unter ferner liefen zu antworten. Da ble ibt mal was auf der Strecke. Zur Beruhigung. Ich habe Abitur, studiert, aber dieser ganze Näselkream war mir zuwieder. So rede ich einfach und verständlich und angewand

  38. #48 Pragmatiker (04. Jan 2011 20:05)

    Zur Beruhigung. Ich habe Abitur

    Ich glaube dir, aber beruhigen kann mich das nicht. Es ist ein Symptom des Niedergangs der Gymnasialbildung in Deutschland.

  39. Ich fand neulich einen Kommentar mit Link tausendmal wertvoller, indem er zeigte, daß man über längere Distanz wirksame Pfefferspraypistolen legal erwerben kann.Wir sollten uns legal bewaffnen um wehrhaft zu werden. Reden bringt da nicht viel.Oder Kampfsport lernen und auch anwenden.Gut ich muß nicht mehr S-Bahn fahren. Müßte ich es aber würde ich mich bewaffnen.

  40. #51 Argutus rerum existimator
    Wir gehen wegen ganz andere Dingen unter, Du Bildungsneurotiker.Was wollt Ihr hier, da gibt es tausend tolle Blog’s, da könnt Ihr näseln bis der AQrzt kommt. PI will eigentlich was erreichen. Nebenbei bin ich dann erfolgreicher Unternehmer geworden.Da lernt man pragmatisch zu sein!
    Nomen est omen.Um nun wieder Eintzückung auszulösen.

  41. #52 Pragmatiker:

    Es ist ja recht so, wenn es auch so richtig zupackende Leute gibt, die eine Pfefferspraypistole zu bedienen wissen. Da vergibt man dann auch durchaus mangelnde Deutschkenntnisse.

    Aber vielleicht sollten diese dann weniger in einem Thread rumbolzen, in dem es nun einmal um „romantische Liebe“ in der Weltliteratur geht.

    Da bieten sich doch ganz andere an, auf denen Sie „Bildungsneurotiker“ sicher nicht antreffen werden. 😉

  42. #53 Pragmatiker (04. Jan 2011 20:29)

    Nebenbei bin ich dann erfolgreicher Unternehmer geworden.

    Dann hast du ja etwas im Leben erreicht, das dir sicherlich wichtig ist, und kannst damit glücklich und zufrieden sein. Warum hackst du dann auf anderer Menschen Bildung ein, die denen wichtig ist?

  43. Weil es hier so schön grammatisch (oder war es grammatikalisch) rund geht, möchte ich etwas zur Erheiterung beitragen:

    Den Genitiv-Apostroph gibt es in der deutschen Sprache nicht. Das ist dann Englich. Bei uns gebraucht man den Strich nur, wenn einem was fehlt :mrgreen: , z.B. ’ne Frau.

  44. #57 WissenistMacht (04. Jan 2011 21:53)

    Das hätte ich jetzt nicht gedacht! 😉

    Ich frage mich gerade, ob man sowas wie die „romantsiche Liebe“ nicht auch in der persischen höfischen Dichtung des Mittelalters finden kann?!?

    Aus dem Bauch heraus möchte ich mal sagen, da könnte man ebenfalls fündig werden.

    „Layla and Majnun“ von Nizami ist doch sowas…

    (majnun = verrückt)

    Isch sach dat jetze maa so, von wegen „Prol“ und so, ne!

  45. #58 plapperstorch (04. Jan 2011 22:04)

    „Den Genitiv-Apostroph gibt es in der deutschen Sprache nicht. Das ist dann Englich.“

    Der war gut! 🙂

    (Du meintest sicher „Englisch)

  46. #41 Pragmatiker (04. Jan 2011 19:38)
    Ich habe doch aufgezeigt, dass die Idee der romantischen Liebe sehr viel älter ist, nur Mohammadaner sind nicht in der Lage,zu verstehen worum es geht.

  47. #24 Argutus rerum existimator (04. Jan 2011 18:01)

    Lieber Argutus,
    sieh mal an, da haben wir ja etwas gemeinsam!

    Ich bin auch 30 Jahre glücklich verheiratet!
    😉

  48. #61 epistemology:

    Liebe Monika,

    Diese Leute verstehen es nur ideologisch nicht. Die Gefühle bleiben dieselben, wie auch immer unterdrückt. Die Gefühle gibt es zum Glück immer.

    Das haben einige der glücklich verheirateten Paare hier ja ganz deutlich gemacht. Und ich zähle mich auch dazu trotz einer leidgebundenen Unterbrechung, die ich gerade versuche zu kompensieren. Ich fand den Artikel grossartig, wenngleich einige „Pragmatiker“ das wohl technokratisch nie verstehen werden.

    Und der gute alte Shakesspeare hat es m.E. am besten zu Papier gebracht (daher meine Fortführung Deines angerissenen Zitats, wofür ich um Verzeihung bitte).

  49. #62 Heimchen am Herd:

    ich habe sogar summa summarum 42 Jahre (leider nicht sukzessiv, was sehr weh tut).

    „Bis dass der Tod Euch scheidet“, hat für mich immer einen hohen Stellenwert.

  50. #64 WissenistMacht (04. Jan 2011 22:37)

    Wurde deine Ehe durch den Tod geschieden?

    Dann tut es mir leid!
    🙄

  51. #59 Rechtspopulist (04. Jan 2011 22:09)

    Und ob die Perser da einiges zu bieten haben! Aber andererseits aht mir persönlich besonders die Geschichte vom Birnenkompott in Platons Symposion (Aristophanes-Auftritt) von Anfang an angetan gehabt.Ich zumindest habe meine Birnenhälfte gefunden und wie ich Sie einschätze, Sie auch. evoe!

  52. #65 Heimchen am Herd:

    Mir auch, wie Du vielleicht nachempfinden kannst.

    Ich bin nur glücklich, dass meine drei Kinder die neue Situation mit der sehr viel jüngeren Frau an meiner Seite problemlos akzeptieren und zu „copains“ geworden sind.

  53. #59 Rechtspopulist (04. Jan 2011 22:09)

    Und ob die Perser da einiges zu bieten haben! Aber andererseits hat mir persönlich besonders die Geschichte vom Birnenkompott in Platons Symposion (Aristophanes-Auftritt) von Anfang an angetan gehabt.Ich zumindest habe meine Birnenhälfte gefunden und wie ich Sie einschätze, Sie auch. evoe!

  54. #67 WissenistMacht (04. Jan 2011 22:47)

    Lieber WiM,

    wir haben auch etwas gemein!

    Ich bin 14 Jahre jünger als mein Mann, du siehst, es klappt prima mit der Ehe.
    :wink.

  55. #70 Heimchen am Herd (04. Jan 2011 22:52)

    Ich bin 14 Jahre jünger als mein Mann, du siehst, es klappt prima mit der Ehe.

    Bei mir beträgt der Unterschied zwar nur acht Jahre, aber auch das hat nie ein Problem verursacht. Ich glaube nicht, daß formale Dinge wie ein Altersunterschied gar so wichtig sind. In einer glücklichen Ehe kommt es auf ganz andere Dinge an.

  56. Nun, wenn Ihr den Islam nicht besiegt, wer dann.Mit dem sc harfen Schwert des Intellekts werdet Ihr sie niedermähen.Wieviel grammatikalische Fehler enthält allein der Satz: Ey,du opfa, isch fick dei mudda un dei schwesta dasu.
    Na, dem werdet Ihr aber einiges an den Kopf werfen müssen, bis er gelernt hat zu sagen:
    Werter Herr,Mir steht der Sinn danach Ihrer Mutter und Schwester beizuwohnen.

  57. #68 WissenistMacht (04. Jan 2011 22:47)

    Mir auch, wie Du vielleicht nachempfinden kannst.

    Ich habe das längst vermutet und da ich mir (auch ohne einschlägige persönliche Erfahrung) sehr gut vorstellen kann, wie schmerzhaft das sein muß, habe ich diesen Punkt bisher nie berührt und werde das auch in Zukunft so halten.

  58. #71 Argutus rerum existimator (05. Jan 2011 07:18)

    Halte dein Glück fest, aber nicht zu fest, sonst erdrückst du es!

    Die Ehepaare, die 30 Jahre und länger verheiratet sind, bei denen stimmt die Chemie!
    😉

  59. #74 Heimchen am Herd (05. Jan 2011 11:39)

    Halte dein Glück fest, aber nicht zu fest, sonst erdrückst du es!

    Das ist ein weiser Rat, den ich von Anfang an beherzigt habe.

  60. #68 WissenistMacht (04. Jan 2011 22:47)

    Schmerzlichen persönlichen Verlust kenne ich und daher empfinde ich mit Dir (den Transitus von der arabischen zur deutschen Anredeform hatten wir doch vollzogen?!). Man muß sich auf das Positive konzentrieren, wie Du es ja offensichtlich machst.

    #70 Heimchen am Herd (04. Jan 2011 22:52), #71 Argutus rerum existimator (05. Jan 2011 07:18)

    Auch m.M.n. sollte man Menschen so nehmen wie sie sind, was spielt da das Paßalter für eine Rolle?!

  61. #76 9 n.u.Z. (05. Jan 2011 12:08)

    Liebe 9 n.u.Z.,

    ich habe gleich einen Termin bei meinem Friseur, die Konkurrenz schläft nicht!
    😉

  62. #76 9.n.u.Z.:

    Es ist alles lange her und ich komme inzwischen gut damit klar. Meine „Neue“ hilft mir sehr dabei.

    Was aber für mich am Allerwichtigsten ist: meine Kinder nehmen meine Frau als Kumpel. Das ist sehr befriedigend.

  63. Wirklich rührend, wie hier manche Männer mit ihrer „sehr viel jüngeren Frau“ angeben. Die Kinder von der ersten sind zu „copains“ der neuen geworden, zu Kumpeln! Hoffentlich sehen das die Kinder genauso. Die Geschichte von Rut und Boas als Beispiel für „romantische Liebe“ auszugeben, ist übrigens hanebüchen. Dahinter steckte erstmal Naomis Kalkül, dass Schwiegertochter Rut, die Moabiterin, in der Fremde in Bethlehem unter die Haube kommt, „so bade dich und salbe dich“, sagte sie zu Rut, „wenn er sich dann schlafen legt, decke zu seinen Füßen auf und leg dich hin“. Außerdem empfehle ich, bei Google nurmal „orientalische Liebeslyrik“ einzugeben und man wird reichlich mit Romantischem belohnt oder speziell persische, Hafis! Der Goethe entzückte und zum „West-östlichen Divan“ inspirierte.

  64. #77 Heimchen am Herd (05. Jan 2011 12:35)

    Das wird bestimmt sehr hübsch und sticht die Konkurrenz gnadenlos aus, bestimmt! 😉
    Aber wer sagt, daß ich eine Frau bin?
    Allerdings: haben wir nicht alle eine männliche und eine weibliche Seite und sollten beide pflegen? (s. Platons Kompott bei #67; dabei müßte es noch Beeren statt Birnen heißen).
    So, jetzt ruft wieder die Arbeit! Bis bald!

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