Kopten-DemonstrationVor einem Monat, am Silvestertag des Jahres 2010, wurden durch einen hinterhältigen, menschenverachtenden Bombenanschlag 25 koptische Christen getötet und zahlreiche verletzt. Die Christen in Baden-Württemberg reagierten hierauf mit großer Anteilnahme an das Schicksal der verfolgten Kopten, deren Los sich sehr gut mit den Prüfungen der ersten Jahrhunderte des Christentums während des Spät-Römischen Reiches vergleichen lässt.

(Bericht vom BPE-Presseteam Stuttgart / Fotos: Roland Heinrich, PI-München )

Der Stuttgarter Trauermarsch am 15. Januar sollte all den mitfühlenden Christen die Möglichkeit geben, ihre Anteilnahme öffentlich mitbekunden zu können. Die Bürgerbewegung Pax Europa hat den koptischen Christen bereitwillig ihre Erfahrung und ihre Infrastruktur hierfür zur Verfügung gestellt. Der Verein hielt sich jedoch davor zurück, selber als Veranstalter zu figurieren, damit man den politischen Widersachern der verfolgten Christen keine Gelegenheit zur üblichen Behauptung gibt, man hätte diese Trauerveranstaltung für politische Zwecke instrumentalisiert. Die koptische Kirche in Stuttgart war dementsprechend die einzige Organisation hinter der Veranstaltung. Hier wurden die Gäste eingeladen, die Redner ausgesucht und das Informationsmaterial – Flugblätter, Transparente und Präsentationsartikel – zusammengestellt.

Wie sich am Tag der Kundgebung zeigte, blieb die Anteilnahme nicht bei leeren Worten. Die Christen aller Kirchen folgten dem Ruf. Wer dabei war, konnte neue Freundschaften mit den Gastgebern, den koptischen Christen schließen. Aber viele andere Gruppen verfolgter Christen waren anwesend. Am zahlreichsten sicherlich die aramäischen Christen, die trotz größter Verfolgung und Unterdrückung, unter der sie in ihren Herkunftsländern zu erleiden haben, stolz und selbstbewusst hinter der roten Flagge mit dem goldenen, fliegenden Adler her schritten.

Auch etwa 50 Vertreter der äthiopischen Kirche waren gekommen. Sie haben in ihrem Herkunftsland ebenso unter der Geißel des Islam zu leiden wie die Kopten und die Aramäer. Des Weiteren trafen wir auf russische, griechische, serbische und rumänische Christen. Wir dürfen natürlich die zahlreichen deutschen Christen nicht unerwähnt lassen: Katholische und evangelische Christen, Vertreter der hiesigen Kirchen, waren dieses Mal auch gekommen. Und sie wurden gebeten, jeweils eine Rede zu halten. Auch zu ihnen konnten wir wertvolle Freundschaften knüpfen, denn sie waren uns gegenüber sichtbar aufgeschlossen. Wenn man die Schriften mancher von den kirchenpolitischen Überlegungen geleiteten Kirchenfunktionäre in den Medien liest, sind Begegnungen mit Menschen wie der Theologin von der evangelischen Ausländerseelsorge für uns, Mitglieder der BPE, eine wohltuende Überraschung. Zuletzt sollte man noch die vielen Aktivisten der engagierten Fellbacher Aktionsgruppe für die verfolgten Christen erwähnen. Und ja: ganz zuletzt auch uns, die vielen BPE-Mitglieder und PI-Gruppenaktivisten aus ganz Süddeutschland, von Mannheim bis München, mit denen man bereits fest rechnen kann, wann immer sie gebraucht werden.

Die Veranstaltung startete um 13 Uhr am Kronprinzplatz in Stuttgart. Junge, schwarz gekleidete Aramäer, mit schwarzen Flaggen und etwa 30 cm großen Holzkreuzen vermittelten bereits zu Beginn der Versammlung ein entsprechendes Gefühl der Trauer. Pater Johannes Ghali, das Oberhaupt der Koptischen Kirche Baden-Württembergs, empfing die Gäste wie Brüder und Schwestern im Glauben und im Leid. Von hier aus setzte sich die Prozession mit Pater Johannes und dem aramäischen Pater Abdullahd Kas Alfrem an der Spitze in Gang. Durch die Kronprinzstraße zum Rotebühlplatz und weiter durch die Eberhardstraße ging es zum Rathaus. Man sang christliche Trauerlieder, und die Frage „Warum?“ erscholl immer wieder durch das Megafon. Und immer wieder skandierte der Umzug: „Lasst die Christen im Nahen Osten in Frieden leben!“

Die Leute blieben stehen, betrachteten uns und staunten. Hier und dort – wie samstagmittags nicht anders zu erwarten – eine Kopftuchträgerin, oder ein muslimischer Mitbürger unter den Neugierigen. Ein, zwei Mal riefen junge Muslime „Allahu Akbar!“. Das hatte einige junge Aramäer sehr empört. Aber niemand ließ sich weiter provozieren, obwohl es auch später, während der Veranstaltung auf dem Rathausplatz, an Provokationen nicht mangelte. Ein paar junge Muslime kamen hin und wollten ihre „Beleidigung“ wegen einer solchen Art von Veranstaltung demonstrieren. Aber bei der hervorragenden Arbeit der Stuttgarter Polizei, bei der Besonnenheit der Teilnehmer, der Aufmerksamkeit der ausgesuchten freiwilligen Ordner – zumeist junge Aramäer – und natürlich bei der souveränen Haltung der zwei Pater (Pater Johannes Ghali und Pater Abdullahd) wie auch der anderen Redner, hatten solche Störenfriede gar keine Chance. Die Veranstaltung blieb vom Anfang bis zum Ende eine erhabene, festliche Trauerveranstaltung, ohne Zwischenfälle, ohne politische Instrumentalisierung und ohne unerwünschte Spannungen. Das ist das mindeste, was wir den Opfern schuldig sind.

Von hier aus setzte sich die Prozession nach etwa einer Stunde, nachdem die Reden und Gebete zu Ende waren, wieder in die Richtung Schlossplatz in Bewegung, wo sie sich nach ein paar kurzen Abschlussreden auflöste. Hier hatten wir dann für die interessierten Stuttgarter Bürger einiges Informationsmaterial vorbereitet und verteilt. Wir hatten einige Artikel über die Christenverfolgung in den islamischen Ländern, ein paar Flugblätter und noch viele engagierte Freunde der BPE wie auch der Fellbacher Aktionsgruppe, die den interessierten Passanten viele Fragen beantworteten.

Die Gastgeber, die Veranstalter und der Versammlungsleiter wollen diesen Weg nutzen, um all den Teilnehmern noch einmal herzlich zu danken. Den wahren Dank werden die echten, die gläubigen Menschen auf dem ihnen bekannten Wege erhalten. Und den vielen Verletzten, die immer noch in den Kliniken in Kairo, Deutschland oder Großbritannien liegen, wünschen wir gute Besserung!

Berichte über die Veranstaltung:

» Aramäisches SAT-TV: www.suryoyo-sat.eu und www.tayro.org
» MEDRUM
» Kopten ohne Grenzen: Trauermarsch der Kopten in Stuttgart
» Verfolgte Christen: Bericht vom Trauermarsch der Kopten
» Printausgabe der Stuttgarter Zeitung

Videos der Reden:

Video von tayro.org zur Veranstaltung:

[flash http://tayro.org/videos/izmgj43724.flv]

Gabriella Costabel von der Evangelischen Landeskirche BW:

Deus Vult:

Nassim Ben Iman:

Weitere Videos:

» Trauermarsch Kopten – Aramäer – Christen
» Gebet des Friedens
» Rede der katholischen Christin Jutta Wettstein
» Kurze Rede über Christenverfolgung
» Aktionsgruppe für verfolgte Christen
» Hitzige Diskussionen
» Ich als Türke habe deutschen Pass

Fotogalerie:

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54 KOMMENTARE

  1. OT

    ABER WICHTIG ❗

    Arabischer TV-Sender in Ägypten verboten !

    Die Moslems da unten stehen auf Polizeiautos und rufen……. was wohl ❓
    allahu (h)akbar ❗

    Das dieser Moslemsender gesperrt ist, find ich GUT ❗

    http://www.dernewsticker.de/news.php?id=203649&i=jcmlqrOT

    ABER WICHTIG ❗

    Arabischer TV-Sender in Ägypten verboten !

    Die Moslems da unten stehen auf Polizeiautos und rufen……. was wohl ❓
    allahu (h)akbar ❗

    Das dieser Moslemsender gesperrt ist, find ich GUT ❗

    http://www.dernewsticker.de/news.php?id=203649&i=jcmlqrOT

    ABER WICHTIG ❗

    Arabischer TV-Sender in Ägypten verboten !

    Die Moslems da unten stehen auf Polizeiautos und rufen……. was wohl ❓
    allahu (h)akbar ❗

    Das dieser Moslemsender gesperrt ist, find ich GUT ❗

    http://www.dernewsticker.de/news.php?id=203649&i=jcmlqr

  2. Während Stuttgart trauert, fliegen andere freiwillig nach Ägypten! Trotz Reisewarnung und gratis Umbuch- und Stornomöglichkeiten sind die Flieger nach Ägypten zu 90% voll. Der Steuerzahler wird die Rückholaktion schon blechen!

    Mehr zu Deppen ohne einen Funken Hausverstand:

    http://redegefahr.com/?p=1650

  3. Sehr schöne Geste!!!

    Wir brauchen mehr solche Veranstaltungen damit sich einige Menschen bewusst sind, dass viele Leute nicht ihr Leben leben können. Sich verstecken müssen wenn sie ihren Glauben leben aufpassen müssen was sie sagen……

  4. Den Geist der linken und grünen Chaoten kann man an der Art und Weise ihrer Demonstrationen erkennen.

    Wenn es nicht nach ihrem Willen geht, werden sie zur zerstörenden SA.

  5. …eine gute Gelegenheit PI nochmals darum zu bitten, eine Art „Veranstaltungskalender“ zu installieren um den PI-Lesern rechtzeitig die Planung zu ermöglichen, an solchen Veranstaltungen TEILZUNEHMEN!!!

  6. It is terrible that Copts were killed in the run-up to Christmas, but I am worried that their future in Egypt could be a lot worse if the Muslim Brotherhood should come to power.

    Unfortunately, I have some bad news from the UK which relates to one of our peers whom you will be familiar with – ‚Lord‘ Ahmed (a former Rotherham fish and chip shop owner once sentenced for killing a man in a head on collision whilst texting). Today he has stepped forward in an interview to defend Muslim paedophile gangs in the UK, and has turned the blame for their crimes upon English women: http://durotrigan.blogspot.com/2011/01/lord-ahmed-defends-muslim-predatory.html

  7. In der Stuttgarter Zeitung stand, dass da 500-700 Leute beteiligt waren. Das ist ein neuer Rekord für die Stuttgarter Organisationen.

  8. @ #1 kosak (30. Jan 2011 13:38)

    SORRY

    habs nur einmal abgesendet ❗

    nur der letzte link funktioniert ❗

  9. #1 kosak

    Was soll daran gut sein, das der Diktator Al Jazeera sperrt, der einzige brauchbare objektive arabische Sender? Außerdem liefert er die beste Berichterstattung und hat am schnellsten alle Neuigkeiten. UND er informiert die Leute vor Ort!

    Bei mir läuft der seit Freitag abend ununterbrochen 🙂

  10. ich schlage vor wir rüsten uns mit videokameras und nehmen auf wie Musselmänner sich auf der strasse schlecht benehmen. diese videos dann auf youtube uploaden. die wahrheit muss gezeigt werden.

  11. Wie heißt die Vertreterin der ev. Landeskirche? Die nette Frau, die im Auftrag des Bischofs July im letzten eingefügten Video spricht?

    Ich glaube, sie hat mir ihre Mailadresse gegeben, weil sie zu PI-Stuttgart kommen wollte, aber ich weiß nicht, wo ich sie hingelegt habe. Ich finde das Zettel einfach nicht mehr. Darum kann ich auch nicht nach ihr googeln.

  12. #16 Eurabier (30. Jan 2011 14:21)

    Oh, oh!
    Und sie wollten noch vor 2-3 Wochen unbedingt die Nofretete zurück haben. Schade, dass wir sie ihnen nicht gegeben haben. Jetzt müssten uns unsere Journalisten den ethischen Vorteil erklären…

  13. „Allahu Akbar!“-Rufe bei so einer Veranstaltung? Schämen die sich denn gar nicht. Zumindest könnte man erwarten, dass sie ihr Schandmaul bei solchen Anlässen halten. Schön, dass dort wieder Kontakte geknüpft werden konnten.

  14. #16 Eurabier (30. Jan 2011 14:21)

    Meldungen über die aktuelle Lage in Ägypten hab ich die letzten Tage einige über „Kontakt“ abgegeben.

    Darunter auch Meldungen über Plünderung des Museums, über den Ausbruch von 6.000 teils islamistischer Krimineller aus den Gefängnissen und und und.

    Scheint aber hier keinen zu interessieren.

  15. das Schicksal der verfolgten Kopten, deren Los sich sehr gut mit den Prüfungen der ersten Jahrhunderte des Christentums während des Spät-Römischen Reiches vergleichen lässt.

    Mit einem wichtigen Unterschied: Damals siegte das Christentum und wurde im römischen Reich sogar zur Staatsreligion, heute aber droht den letzten Christen im Orient das Ende durch die erbarmunglose islamische Ausrottungs- und Vernichtungspolitik.

    Schon bald wird es keine Christen im Orient mehr geben!

    Und die BRD-Regierung macht weiterhin dreckige Geschäfte mit den Henkern!

  16. Auch ich möchte noch einmal meine tiefe Anteilnahme ausdrücken.

    @PI
    Wie „Moralist“ bereits schrieb, ein Veranstaltungskalender wäre doch sehr hilfreich für alle die wirklich an Veranstaltungen teilnehmen wollen!
    Nur gemeinsam werden wir die Freiheit und die Zukunft unserer Kinder sichern können!!!

  17. Zur Information über Gabriella Costabel, die „Vertreterin“ der evangelischen Landeskirche (drittes Video), dessen Chef Bischof July feige gekniffen hat, und deshalb die Rednerliste bis zur letzten Minute nicht genau feststand.

    Frau Costabel legte sich kräftig verbal mit Teilnehmern der Gedenkveranstaltung an, weil sie deren Plakate (Solidarität mit den Kopten) zensieren wollte. und sie sogar die Polizei rufen wollte. By the Way: Die Evangelische Landeskirche hat die Gedenkveranstaltung nicht finanziell unterstützt, wir dagegen schon. Trotzdem wollte sie zensieren.

    Frau Costabel ist Unterzeichnerin von dieser übelsten kruden Sarrazin-Hetze, Zitat daraus:

    Man kann diese Debatte nicht versachlichen, denn nichts an ihr ist richtig

    http://www.demokratie-statt-integration.kritnet.org/

    Ihre „demokratische“ Gesinnung mal hier erläutert:
    http://www.kybeline.com/2011/01/18/es-gibt-eben-verschiedene-%e2%80%9emeinungen%e2%80%9c-in-der-evangelischen-kirche

    Ihre Tätigkeit in der ELK-BW ist weitgehend im Hintergrund verschleiert und dies einzeln aufzulisten würde den Rahmen hier bei weitem sprengen, sie ist jedenfalls stark linksaussen.

  18. Katastrophe in Kairo : Schatz des Tutanchamun zerstört… vom eigenen Personal 🙁

    Die langjährige Direktorin des ägyptischen Museums in Kairo, Wafaa el Saddik, hat das Wachpersonal und Polizisten für die Plünderungen in der Kunstsammlung während der Unruhen verantwortlich gemacht. «Das waren die Wächter des Museums, unsere… eigenen Leute», sagte Saddik dem «Tagesspiegel».

    Einige der Polizisten hätten offenbar vorher ihre Jacken ausgezogen, «um nicht als Polizisten erkennbar zu sein». Eine zweite Gruppe der Täter sei von hinten über eine Feuerleiter durch die Dachfenster eingestiegen. Die Zerstörungen seien allesamt im ersten Stockwerk angerichtet worden, wo sich auch der berühmte Schatz des Tutanchamun befindet.

    «Es sind sehr viele Figuren auf den Boden geworfen und zerstört worden, darunter auch Götterfiguren aus dem Schatz des Tutanchamun», sagte Saddik. Die Plünderer hätten mehrere pharaonische Schmuckstücke gestohlen. Auch der neue Anbau mit dem grossen Andenkengeschäft, der erst im November eröffnet worden war, sei «total ausgeraubt»

    http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Schatz-des-Tutanchamun-zerstoert/story/15901416

  19. #22 GrundGesetzWatch (30. Jan 2011 14:59)

    Also ich bin sehr verwundert, wenn das alles stimmt. Vielleicht hat jemand sie falsch angesprochen? Denn so ist sie nicht gewesen, wie du sie beschreibst. Ich weiß auch von einer Frau aus Reutlingen oder aus Schorndorf, die ich nur nach ihrem Gesicht kenne, sie hat auch mit ihr gesprochen. Sie hat mir auch erzählt: Diese Frau Constabel, oder wie sie heißt, hat so eine dicke Backe gegen manche Sachen, die sie beruflich täglich erlebt!

    Vielleicht verwechselst du sie?

  20. Und in den letzten 3 Tagen starben wieder 20 Christen in Nigeria !!
    Verflucht sei der blutrünstige Satans-Kult Islam

  21. Vielen Dank an alle die dabei waren!
    Herzlich Dank auch an die Stuttgarter Polizei!
    Es waren auch einige Eltern mit ihren Kindern unter den Teilnehmern. Um so mehr wir werden, um so gefahrloser gestalten sich solche Kundgebungen für den Einzelnen.
    Viele Gespräche, neue Kontakte und auch Unterstützer konnten an diesem Tag gewonnen werden.

    http://www.für-verfolgte-christen.de

  22. Wir Christen sind aufgerufen, Worten auch Taten folgen zu lassen, wenn wir glaubwürdig sein wollen.
    Jeder kann etwas tun! Jeder hat Talente, die er einsetzen kann!
    Mit Anderen, für Andere in Aktion zu treten ist bereichernd.
    Es ist kein Opfer, es ist ein Privileg, für Verfolgte die Stimme zu erheben, auf die Straße zu gehen.

  23. Allgemein musste ich im Gespräch mit älteren Kopten sowohl bei der Demo, als auch schon vorher feststellen. Sie betrachte dies in Ägypten als eine Gottesprüfung, wie Gott sie fordert in der Not dem Glauben treu zu bleiben. Und sie nehmen diese Prüfung klaglos auf sich. Die Jungen sind erfreulicherweise meist anders und machen den Mund direkt auf.

  24. Super-Veranstaltung ! Schade, dass ich nicht dasein konnte, aber ich hörte etwas von einer ähnlichen Sache in Frankfurt/Main am 12.03.?
    http://wp.me/p1gkdo-7t
    Wunderbar, dass sich Christen vieler Herkunftsländer und religiöser Traditionen zu so etwas Gutem zusammentun können. Aber warum klappt das nur im Süden der Republik ? Wir hier in Berlin versuchen seit einiger Zeit, das Thema der Christenmorde in Nahost
    bei den Kirchen anzuschieben, jedoch kriegen wir eine Tür nach der anderen vor der Nase zugeschlagen. Gutmenschentum, wenn es um „interreligiöse Dialoge“ geht, sind immer alle gleich völlig begeistet. FALLS es aber dennoch auch in unserer Stadt Christen gibt, die beweisen wollen, das der „Leib Christi“ eins ist und zusammenhält, bitte kommt am nächsten Dienstag, den 01. Februar 2011, 17.00 Uhr zur Gedächtniskirche.
    http://wp.me/p1gkdo-6v
    Wir wollen dort für die verfolgten Christen im Iran beten und vor allem miteinander ins Gespräch kommen. Wer weiss, was sich daraus ergeben könnte ! Voraussichtlich wird auch jemand von einem der christlichen Hilfswerke kommen, die in diesen Ländern vor Ort den Bedrängten Hilfe leisten.
    Alles weitere wie immer bei uns unter:
    http://gebetskreis.wordpress.com/
    Tut mir leid, keine Eigenwerbung, ist der Sache geschuldet. Bis denne.

  25. Ich will ja nikcht zynisch sein, sage es aber doch: in einer islamischen Mehrheitsgesellschaft (vielleicht auch bald in Deutschland) wird es solche islamkritische Veranstaltungen nicht mehr geben.

    Da die Muslime – im Wesentlichen – nicht fähig zur Selbstkritik sind, sind im Zweifelsfall immer die anderen Schuld: USA, CIA, Mossad oder wer weiß noch.

    Wir müssen die Meinungsfreiheit, die es ja in Deutschland noch gibt, nutzen um auf die Schattenseiten des Islamismus hinzuweisen und Hintergründe des Dschihad-Systems zu erläutern.

  26. Der Multikulturalismus wird nur von der
    so genannten Linken in den
    liberalen Gesellschaften vertreten.

    Außerhalb dieser Gesellschaften
    gibt es keinen Multikulturalismus und
    hat es nie einen gegeben.

    Historisch finden sich entweder homogenisierte
    staatliche oder parastaatliche Verbände oder
    aber rigorose Parallelgesellschaften
    mit oft brutalsten Hierarchien;
    der Islam bietet dafür Kostproben.

    Zwischen diesen ‚Parallelgesellschaften’ herrscht
    – bei aller touristisch wahrgenommenen Nettigkeit –
    Verachtung, Diskriminierung, Fremdenhass,
    um es noch sehr vorsichtig auszudrücken.

    Der Ethnopluralismus hat
    – im Gegensatz zum Multikulturalismus –
    begriffen,
    dass ein multikulturalistischer Zustand langfristig
    in den Bürgerkrieg einmündet. (…)

    – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
    Quelle Beitrag von Spürnase: Antifaschist

  27. Also Leute, sicher trauere ich um die Kopten, aber das mit der Christenverfolgung im spätrömischen Reich ist übelste Geschichtsverdrehung. Warum gab es denn im spätrömischen Reich und danach keine Heiden mehr?
    Sind die alle friedlich konvertiert oder warteten die nur sehnlichst auf die Ankunft des „Messias“ wie der Papst kürzlich zynisch den Indianern unterstellte ?

  28. Vor über 2000 Jahren sagte Jesus Christus:

    „Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt.

    Gedenket an mein Wort, das ich euch gesagt habe: „Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr.“ Haben sie mich verfolgt, sie werden euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.

    Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.

    Wenn ich nicht gekommen wäre und hätte es ihnen gesagt, so hätten sie keine Sünde; nun aber können sie nichts vorwenden, ihre Sünde zu entschuldigen.

    Wer mich haßt, der haßt auch meinen Vater.

    Hätte ich nicht die Werke getan unter ihnen, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde; nun aber haben sie es gesehen und hassen doch beide, mich und den Vater.“

  29. #37 GrundGesetzWatch

    „gottesprüfung“

    für mich als atheisten immer wieder herrlich, wie sich erwachsene menschen durch religion verarschen lassen. wieso meinen da die kopten, wenn auch nur die älteren, ihr gott würde sie prüfen. was gibt es da zu prüfen? religiöse sind dermaßen bekloppt, frage mich wirklich wer denkt sich so einen schwachsinn aus?

  30. #44 noreli (30. Jan 2011 20:12)
    Wenn Sie schon nicht an Gott glauben, sollten Sie doch so viel Einfühlungsvermögen haben, in diesem Thread auf Ihr Christenbashing zu verzichten, denn schließlich geht es um die Trauerfeier der ermordeten Mitchristen in Ägypten.
    Diese Feier ist außergewöhnlich, sehr ergreifend hatte etwas vom Feuer der ersten Christen. Da war trotz der Trauer kein Gedanke der Rache bzw. Widervergeltung, sondern trotz allem herrschte die Liebe Gottes über allen Menschen.
    Solche Kundgebungen müssten wirklich öfter stattfinden, solange wir noch die Freiheit haben, das zu tun.
    Und was hat die Presse darüber berichtet? Nichts? Dann sollten wir einen Bericht darüber an verschiedene Zeitungen senden.

  31. #44 noreli (30. Jan 2011 20:12)

    für mich als atheisten immer wieder herrlich, wie sich erwachsene menschen durch religion verarschen lassen. wieso meinen da die kopten, wenn auch nur die älteren, ihr gott würde sie prüfen. was gibt es da zu prüfen? religiöse sind dermaßen bekloppt, frage mich wirklich wer denkt sich so einen schwachsinn aus?

    Für mich als Agnostiker ist dagegen sehr interessant, dass die Atheisten viel kaum Widerstandfähigkeit gegen den Islam aufbringen. Dagegen sind die Christen viel eher bereit, aktiv gegen den Islam aufzustehen. Die Atheisten sitzen dagegen ständig am PC und versuchen uns zu sagen, was wir zu tun haben und wie wir ihre Ziele (die Ziele der Atheisten) am besten verwirklichen sollen.

    Wie gesagt, ich bin keine praktizierende Christin, sondern Agnostikerin.

    Aber das Gehaben der Atheisten in der aktiven Islamkritik da draußen auf der Straße liegt mir manchmal schwer im Magen. Es gibt einige wenige unter ihnen, die pragmatisch genug sind, um zu verstehen, was wir machen und warum wir machen.

    Deswegen kann ich nur sagen: Auch wenn ich komplett Atheistin wäre, würde ich angesichts einer akuten Bedrohung der Gesellschaft nie die Atheisten zu Verbündeten auswählen, sondern die Christen.

    Mit den Christen kann man nämlich zum Widerstand antreten, Straßenkundgebungen machen u. ä. Mit den Atheisten kann man nicht. Sie sitzen zu Hause vor ihrem PC und schreiben solche Kommentare.

    Die Christen und Juden, mit denen wir bereits an Straßenkundgebungen zusammen standen, kann ich mit Hunderten und vielleicht mit Tausenden zählen. Die Atheisten, die dabei waren, kann ich an meine Finger abzählen.

    Dafür aber kenne ich viele Atheisten, die theoretisieren, uns sagen, welche Strategie wir umsetzen sollen, und warum sie nicht mit uns hinaus gehen.

    Ich weiß echt nicht, warum es so ist. Aber so lange es so ist, werden wir das berücksichtigen müssen.

  32. Ich wundere mich, warum der Bericht kein Wort über die Rede Michael Mannheimers verliert, die dieser am Kronprinzenplatz auf direkte Aufforderung des koptischen Pater Johannes hielt (ich stand unmittelbar daneben und habe das direkt mitverfolgen können). Mannheimers Rede war die wohl aufwühlendste von allen, und er erhielt den meisten Zuspruch und Applaus. Gibt es bei BPE bereits eine Zensur…? Oder hat man das schlicht vergessen?
    Mannheimer ist einer der ersten, der schon vor Jahren die weltweite Christenverfolgungen durch den Islam angeprangert hat. Hier zu einem aufwühlenden Essay von ihm zu diesem Thema…mit furchtbaren Fotos:
    Michael Mannheimer: Weltweite Christenvefolgung durch den Islam
    http://michael-mannheimer.info/2010/01/06/weltweite-christenverfolgung-durch-den-islam/

  33. Am 19. Februar veranstaltet die VHS-Frankfurt einen Info-Abend mit Gebetszeit auf Einladung der koptischen Markus-Gemeinde in Frankfurt-Rödelheim. Kostenpunkt €6 (Einzelheiten unter „Multikulturesses Frankfurt“ im aktuellen Prog.
    Erst vor ein paar Wochen fand dort die Trauerfeier für die an Sylvester ermordeten Christen. (PI berichtete). Da waren bestimmt über tausend Leute, die standen Schlange bis auf die Straße. Ich glaube schon, daß die Wahrnehmung in der Bevölkerung sich geändert hat.

  34. #51 Augensand

    ok..sorry..war tatsächlich besorgt. Entschuldige mich für meinen Verdacht…Danke, Augensand

  35. eine sehr beeindruckende veranstaltung.
    Leider hat die protestantische vertreterinfrau Costabel keine stellung bezogen, sie sprach nur davon dass christen in ägypten zu tode gekommen sind, kein wort von den verursachern, islam oder die schlimme rechtl. situation von christen in moslem. staaten, das passt voll zu ihrer sonstigen haltung zum islam

    ansonsten muss ich grundgesetztwatch zustimmen:
    die folgenden aussagen hat die frau unterschrieben als nummer 508:

    Wer Sarrazins bevölkerungspolitische Ansichten übernimmt, arbeitet mit an der Spaltung unserer Gesellschaft.

    Noch vor kurzem wurden Migranten ..
    (anmerkung von mir:das wort moslems wurde wie auch in ihrer rede elegant umgangen DIE migranten sinds natürlich , eine unverschämtheit!!!)
    .., der besonderen Missachtung von Frauenrechten bezichtigt. Die aktuelle Hysterie zeigt aber einmal mehr, dass es den Kritiker der Migration nicht um Gleichberechtigung geht
    Pfarrerin Gabriella Costabel. Stuttgart
    http://www.demokratie-statt-integration.kritnet.org/

  36. #53 otto21 (30. Jan 2011 23:31)
    Ihre Einwendung, die plausibel ist, zeigt mir, dass wir die einzelnen Worte auch von Vertretern der Kirche noch viel kritischer betrachten müssen. Die Rede der Pfarrerin G. Costabel fand ich gerade mal sehr sehr gut und zu Herzen gehend, aber es ist wahr: Das Thema Islam hätte in ihren Worten auch irgendwie tangiert werden müssen. Und das ist ja gerade das Übel, dass viele Pfarrer das nicht wollen oder nicht können, obwohl sie es tun sollten oder müssten, um den Gläubigen Mut und Standhaftigkeit vorzuleben.

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