Die anhaltenden Christenverfolgungen in islamischen Ländern haben verschiedene Kirchen, Menschenrechtsorganisationen und Verbände veranlasst, am 12. März eine Großdemonstration in Frankfurt am Main zu organisieren. Vor allem die Situation in Ägypten stellt sich für religiöse Minderheiten als sehr bedrohlich dar. In dem wichtigsten arabischen Land kam es wieder zu einem Massaker mit zahlreichen Todesopfern.

Am vergangenen Samstag haben islamische Extremisten die koptische Kirche des heiligen Georg angegriffen (PI berichtete). Einige Tage zuvor hatte ein Überfall von islamischen Terroristen jedoch sehr viel drastischere Folgen. Bei einem erneuten Massaker an Christen wurden elf Kopten getötet, darunter befand sich auch ein dreijähriges Mädchen.

Der Tagesspiegel berichtet:

Bei den Tätern habe es sich um Anhänger radikal-islamischer Gruppen gehandelt, sagte am Freitag der Afrikaexperte der in Göttingen ansässigen Gesellschaft für bedrohte Völker, Ulrich Delius. Sie seien mit der Hilfe muslimischer Nachbarn in die Häuser von zwei koptischen Familien eingedrungen. Unter den Ermordeten sei auch ein drei Jahre altes Mädchen, sagte Delius weiter.

Diese Zustände sind untragbar. Nicht auszudenken was passiert, wenn die Muslimbrüder in Ägypten an die Macht kommen. Die Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung der christlichen Minderheiten wird sehr wahrscheinlich zunehmen. Deshalb ist es wichtig, auf die Missstände aufmerksam zu machen und sich mit den Kopten zu solidarisieren. Wir rufen daher alle demokratisch gesinnten Menschen auf, sich zahlreich an der Demonstration zu beteiligen:

Datum: 12. März 2011
Ort: Frankfurt
Zeit: 13 Uhr Bahnhofsvorplatz

Nähere Informationen gibts hier…

» PI: Weltweite Christenverfolgung durch den Islam

(Gastbeitrag von Pinchador)

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58 KOMMENTARE

  1. Es ist leicht eine Bürger-Mehrheit GEGEN ein totalitäres Regime (siehe Tunesien
    und Ägypten) oder die GEGEN die Finanzelite zu finden, aber ungleich schwieriger ist es, eine demokratische Mehrheit FÜR ein neues
    gerechteres Gesellschaftssystem zu erzielen, welches die Interessen ALLER Bürger (inclusive der Minderheiten) vertritt.
    Einen kohärenten Volkswillen gibt es nicht, weil jeder Bürger seine individuellen Interessen, Befürchtungen, Wünsche und Erwartungen an das gesellschaftliche Zusammenleben hat (siehe meine Umfrage)

    http://www.mmnews.de/index.php/etc/7237-was-will-das-volk

  2. Ich wünsche der Demo viel Erfolg. Leider arbeite ich am Samstag.

    Warum haben wir Deutsche nicht den Mut zu solchen Demos?Müssen uns verfolgte christlichen Migranten zeigen, was es heist in einer freien Gesellschaft zu leben, und für sie zu kämpfen? Erbärmlich ist das.

    In Frankfurt gibt es die Freien Wähler. Mutig wie sie sind treten sie als Mitveranstalter auf.

    Weiter so!

  3. In Afghanistan werden Christen verfolgt? Trotz all der Aufbauhilfe? Ist das den Befürwortern des Bundeswehreinsatzes bekannt? Was ist da eigentlich all die Jahre passiert, dass es so was dort noch gibt? Der Einsatz sollte schnell beendet werden….

  4. @ Euro-Vision
    In Afgahnistan wird keine Aufbauhilfe geleistet, sondern es werden die Interessen des Westens durchgesetzt

  5. Ich haben einen Haufen Geld gespart, indem ich nicht zu Stuttgart 21 gefahren bin. Am 12. März werde ich mir dafür eine Fahrt nach Frankfurt leisten. Hoffe, dort viele PIler und andere kennenzulernen.

  6. @Skeptiker_ (09. Feb 2011 11:00)

    Ich gehe als Christ selten in die Kirche.
    Ich würde – ob als Christ oder nicht – aber auch zu einer Demonstration gehen, die das Schweigen über angenommene Vergehen an Atheisten brechen würde würde.
    Das ist eine Demo gegen das politisch korrekte Schweigen in bestimmten Fällen – keine Demo für das Christentum.

    Grüße

  7. das problem ist das nicht nur christen sondern alle nicht muslime in islamischen Staaten verfolgt werden.

    Wenn man den Islam verlässt wird man getötet, egal ob man jude, Christ oder Atheist wird.

  8. #5 Skeptiker_ (09. Feb 2011 11:00)

    ich hoffe ihr Christen geht doch jeden Sonntag in die Kirche, oder?
    ______________________________________________

    Ich bin nicht nur PI-Leser sondern auch Christ, superfromm und lebe mit meiner Luther-Bibel und gehe jeden Sonntag mit meiner Ehefrau in eine evangelische Freikirche!
    Ausserdem habe ich mich lange und viel mit dem Islam beschäftigt und habe von daher große Abneigung gegen die islamische Unkultur.

    Gruß d.k.

  9. #8 Skeptiker_ (09. Feb 2011 11:35)

    „In Afgahnistan wird keine Aufbauhilfe geleistet, sondern es werden die Interessen des Westens durchgesetzt“

    So, keine Aufbauhilfe?
    Ja, aber …was denn dann?

    Und…äh: Was sind denn „die Interessen des Westens“?

  10. Wenn Sie wirklich etwas erleben möchten, bereiten Sie sich doch mal auf ein Abenteuer vor, wie Sie es sich wohl niemals hätten vorstellen können:

    1. Gehen Sie illegal nach Pakistan, Afghanistan, Irak, Marokko oder in die Türkei.

    2. Sorgen Sie sich nicht um Visa, internationale Gesetze, Immigrationsregeln oder ähnliche, lächerliche Vorschriften.

    3. Wenn Sie dort angekommen sind, fordern Sie umgehend von der lokalen Behörde eine kostenlose medizinische Versorgung für sich und Ihre ganze Familie.

    4. Bestehen Sie darauf, dass alle Mitarbeiter bei der Krankenkasse deutsch sprechen und dass die Kliniken Ihr Essen nur so vorbereiten, wie Sie es in Deutschland
    gewohnt sind.

    5. Bestehen Sie darauf, dass alle Formulare, Anfragen, und Dokumente in Ihre Sprache übersetzt werden.

    6. Weisen Sie Kritik an Ihrem Verhalten empört zurück indem Sie ausdrücklich betonen:
    Das hat mit meiner Kultur und Religion zu tun; davon versteht Ihr nichts.

    7. Behalten Sie unbedingt Ihre ursprüngliche Identität. Hängen Sie eine Deutschlandfahne ans Fenster (am Auto geht es auch, vergessen Sie das nicht).

    8. Sprechen Sie sowohl zu Hause als auch anderswo nur deutsch und sorgen Sie dafür,
    dass auch Ihre Kinder sich ähnlich verhalten.

    9. Fordern Sie unbedingt, dass an Musikschulen deutsche Volksmusik und Fahnenschwingen unterrichtet wird.

    10. Verlangen Sie sofort und bedingungslos einen Führerschein, eine Aufenthaltsgenehmigung und was Ihnen sonst noch einfallen könnte.

    11. Betrachten Sie den Besitz dieser Dokumente als eine Rechtfertigung Ihrer illegalen Präsenz in Pakistan, Afghanistan oder Irak, usw.

    12. Lassen Sie sich nicht diskriminieren, bestehen sie auf Ihr gutes Recht, verlangen Sie Kindergeld.

    13. Fahren Sie ohne Autoversicherung. Die ist nur für die Einheimischen erforderlich.

    14. Bestehen Sie darauf, dass Beamte, Polizisten, Gerichte Sie höflich behandeln und
    respektieren und Ihnen Anwälte und Dolmetscher kostenlos zur Verfügung gestellt
    werden, sonst organisieren Sie Protestzüge gegen Ihr Gastland und dessen Einwohner.

    15. Unterstützen Sie ausnahmslos Gewalt gegen Nicht-Weiße, Nicht- Christen und gegen eine Regierung, die Sie ins Land gelassen hat.

    16. Verlangen Sie, dass Ihre Frau (auch wenn Sie sich inzwischen 4 davon angeschafft haben) sich nicht vermummen muss, keine Burka zu tragen hat.

    17. Bestehen Sie darauf, dass in der Nähe Ihres Wohnortes eine Kirche gebaut wird.

    VIEL GLÜCK! IN DEUTSCHLAND IST DAS ALLES MÖGLICH!

    Wenn Sie mit dem Text einverstanden sind, leiten Sie ihn weiter! Wenn nicht, packen Sie Ihre Koffer, verlassen Sie Deutschland und finden Sie mal heraus, ob Sie zu den oben genannten Bedingungen in Pakistan, Afghanistan oder Irak, Marokko & Türkei willkommen sind.

  11. Müßig zu fragen, warum die „C“DU an der o.g. Demo nicht teilnimmt (die freien Wähler tun es)- wer so tief im islamofaschistischen Sumpf steckt wie die sog. „Christ“demokraten, kann einfach keine Solidarität mit verfolgten Christen zeigen, gell, Herr Hodentöter ?

  12. @#16 elohi_23

    Klasse! Das sollte in jedem Reisebüro aushängen! Als Empfehlung wie man billig und günstig im Auslang Urlaub machen kann, Direkt neben den Urlaubsfahrten in die Türkei und Besuch einer Moschee etc. Vielleicht dämmerst es dann Einigen der ewig nach mehr Geld für Integration fordernden Gutmenschen!

    (Ok, Letzteres ist nur eine wage Hoffnung)

  13. Super Aktion!
    Ich habe mir diesen Tag schon frei gehalten.
    Denkt dran Leute, jede Stimme zählt.
    Lasst uns alle gemeinsam lautstark gegen den verfluchten Islam demonstrieren.
    FÜR DIE FREIHEIT, FÜR UNSERE KINDER, FÜR DIE ZUKUNFT!!

  14. Die Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung der christlichen Minderheiten wird sehr wahrscheinlich zunehmen

    nicht zuvergessen die daraus resultierende Flucht und Abwanderung, so daß solche Länder recht schnell zu 99,x% muslimisch sind und ddas ganze dann keine generation später so hingebogen wird, als sei das sCHON IMMER so gewesen.

    siehe Kosovo, Türkei, Libanon usw.

  15. Unterstützer:

    Via Dolorosa – Gegen Christenverfolgung

    Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)

    Föderation der Aramäer in Deutschland

    Aramäische Menschenrechtsbewegung Niederlande (AMB)

    Junge Aramäische Union (JAU)

    Hilfswerk Märtyrerkirche – Hilfe für verfolgte Christen

    Koptische Gemeinde Deutschlands

    Koptischer Bischof Damian

    Aramäische Gemeinde Deutschlands

    Syrische-Orthodoxen Kirche

    Bürgerbewegung für Menschenrechte – Pax Europa (BPE)

    Aktionsgruppe für verfolgte Christen

    Deus Vult Caritatem – Gegen Christenverfolgung (DSC)

    Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

    Freie Wähler Frankfurt

    Verein der Völkermord Gegener e.V. Frankfurt am Main

    Armenische Gemeinde Deutschlands

  16. #25 Anti-EU (09. Feb 2011 13:08)
    Und wo bitte bleibt die Scheiss CDU!!!

    Diese Kloaken-(*DÛ dient an dem Tag als Bedienung in der Moscheen-Teestube

  17. Der gute Christ schweigt, trinkt sein Gläschen Rotwein unter Freunden und plant den nächsten Moscheebesuch.
    Abend spricht er noch sein Gebet: „Ach Herr Jesus kannst du mich nicht in Ruhe lassen mit solchen Meldungen … gerade jetzt wo wir das nächste Zuckerfest planen.“

    Der Schlechte Christ, also ihr nervt sich und regt sich auf …

    Leute lasst euch von denen Helfen die mehr tun als Zuckerfeste mitzuorganisieren. Helft aber auch denen.

    Geht zum Tag des Zorns gegen das Mullah Regime mit den Iranern mit auf die Strasse.

    http://tangsir2569.wordpress.com/2011/02/08/tage-des-zorns-gegen-das-torktazi-regime/#comment-7192

    Tangsirs Blog setzt sich auch für Kopten ein.

  18. „ich hoffe ihr Christen geht doch jeden Sonntag in die Kirche, oder?“

    Selbstverständlich partizipier ich nicht NUR am Sonnta in einer Kirche am Hl. Meßopfer, sondern auch an den Hochfesten wenn Sie an einem Werktage liegen aber auch sonst
    und ich gehe auch gerne und spontan in eine Kirche am Wegesrand, um den wahrhaft und wesenhaft Gegenwärtigen Gottmenschen anzubeten, Jesus Christus, den Gott der Liebe anzubeten!
    Es ist mir auch ein Anliegen, für die Bekehrung und Umkehr der Anhänger der Religion des Terrors und Gewalt zu beten, deren nachzuahmendes Vorbild der Kinderschänder, Massenmörder, Vergewaltiger, Räuber und Lügner Mohammed ist

  19. Die Moslembrüder werden an die Macht kommen,so oder so.
    Wehe den Christen in Ägypten ,denen wirds wohl richtig ans Leder gehn.
    Jeder hier weiss wozu das Moslem…. gut ist ,wenn es erst einmal ander Macht ist.
    Ausser in Berlin ,die werden denen noch so etwas wie Freiheit und Demokratie andichten.
    Für mich ist diese ganze „Revolution“eh von diesem …… pack gesteuert.

  20. # 5 Skeptiker

    „ich hoffe ihr Christen geht doch jeden Sonntag in die Kirche, oder?“

    Aber klar doch – gehört für mich einfach dazu.

    😆

  21. Tja – auslänische Minderheiten hier im Land, die kriegen was auf die Beine, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe schon länger den Verdacht, dass gerade in Deutschland nur noch mit ausländischer Hilfe der Spuk beendet werden kann. Wie peinlich! Die Videos von den Demonstrationen gehören an alle Parteizentralen und vor allem ans Mufel-TV(Taqiyya-Vision)zdf!

  22. @14 d.k.

    Das hat Skeptiker sicherlich anders gemeint. Statt Kirchgang, Demogang! Sonst wäre Kirchgang scheinheilig.

  23. #28 Balduin von Bourcq

    Noch einer, der statt zur Demo gegen Christenverfolgung gehen, lieber in der Kirche betet? Wie nennt man das?

  24. Es ist immer erfrischend und wie Balsam für viele, die die verheuchelten Kirchen- und Gemeindefürsten sowas von satt haben, von Christen zu lesen, die auf Veranstaltungen für die Freiheit von verfolgten Christen gehen. Was fehlt, sind die pikierten „christlichen“ Würdenträger Herren und Damen Würdenträger vieler Kirchen, die schon lange Abschied von den Werten der Bibel genommen haben, ehrliche Mitglieder, die sich für verfolgte Christen und Israel einsetzen, mobben und lieber Dialüg-Veranstaltungen mit Imamen und Türkeireisen anbieten. Liebe die Muslime bis sie dich kreuzigen – was für ein unbiblischer Irrsinn – DAS und eine nicht zu überbietende linksgrün geprägte israelfeindliche Ersatztheologie ist die traurige Wahrheit des deutschen ChristenDumms! Wer um alles in der Welt sollte daran noch Gefallen finden?!

    PS. Ich bin nicht christlichen Glaubens aber stehe gerne für die Verfolgten und vom Islam angesichts einer von den MSM verklärten „Facebook-Revolution“ grausam zu Tode massakrierten Mitmenschen ein – ich werde Urlaub nehmen und nach Frankfurt fahren – was sind ein paar Stunden Fahrt gegen das was sie durchmachen?

  25. @DerBoeseWolf

    „Noch einer, der statt zur Demo gegen Christenverfolgung gehen, lieber in der Kirche betet? Wie nennt man das?“

    Läßt die geringe kapazität Ihres Gehirnes es nicht zu, die Möglichkeit zu eruieren, daß beides Möglich ist…

    Ich wüßte nicht, wo in Frankfurt am Samstag um 13:00h eine Heilige Messe zelebriert wird.
    Vielmehr erschließt sich für einen gläubigen Christen die Möglichkeit sich am Samstag mit den verfolgten Glaubensbrüdern zu solidarisieren und vielleicht mit dem ein oder anderen am darauffolgenden Tag -dem Tag des Herrn in Communio mit Gott und allen Christen am Hl. Opfermahl teilzunehmen.

    Doch ledier übersteigt solch eine Vorstellungskraft jegliches Atheisten oder Muselhirn…

  26. Wenn die mit angst-erfüllten Politiker scheinbar die Hosen voll haben, dann macht es halt der Bürger. Richtig So!

    Ich ermutige hier alle daran teilzunehmen. Nicht nur reden sondern auch tun (körperliche Präsenz zeigen).

  27. Was Ich noch immer nicht verstehe ist, warum man sich so einseitig auf die Christenverfolgung einschießt.
    Als wäre es nicht so, dass in islamischen Ländern ALLE verfolgt werden, die nicht an Allah glauben. Seien es nun Christen, Hindus, Buddhisten oder Atheisten.

  28. @34 damit ist doch schwer zu rechnen!

    Die SAntifa marschiert grundsätzlich ÜBERRALL mit, gegen JEDEN und gegen ALLES.

    Desweiteren lesen hier mehrere Informanten der rotbraunen Front mit und haben den Termin höchstwahrscheinlich schon längst durchgegeben!

  29. # 15 @ Rechtspopulist

    Nachdem man das Land in der Folge des sowjetischen Abzugs zunächst einmal sich selbst und seinem Bürgerkrieg überließ, erwachte das Interesse etwa Mitte der 90er Jahre aufs Neue. Der Grund lag in den Energievorkommen der angrenzenden kaspischen Region, um deren Kontrolle eine harte Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland entbrannt war. Über Afghanistan sollte in diesem Zusammenhang eine zentrale Pipelineroute verlaufen, um das damals bestehende russische Transportmonopol zu brechen und die Region so dem Zugriff Moskaus zu entziehen. Von den Taliban erhoffte man, dass sie die hierfür erforderliche Stabilität im Land herstellen könnten, weshalb sie von Washington zunächst regelrecht hofiert wurden. Nach deren Machtübernahme am 26. September 1996 erwogen die USA zunächst sogar ihre diplomatische Anerkennung. Eine Schlüsselrolle kam dabei Zalmay Khalilzad zu, einem der wichtigsten Strategen der Bush-Administration, der nach 2001 zunächst Afghanistan-Sonderbeauftragter und anschließend US-Botschafter im Irak werden sollte. Er fertigte für UNOCAL, die Firma, die für den Bau der Pipeline vorgesehen war, Mitte der 90er die Risikoanalyse an und setzte sich zunächst in zahlreichen Beiträgen für eine enge Kooperation mit den Taliban ein. Ab 1998 setzte jedoch ein Sinneswandel ein, denn es wurde klar, dass die Taliban von den US-Pipelineplänen keineswegs hellauf begeistert waren und zudem auch Schwierigkeiten hatten, das Land vollständig unter Kontrolle zu bekommen. Aus diesem Grund plädierte u.a. Khalilzad von da ab für einen Regime Change: „Washington muss die Taliban schwächen. […] Mit der Zeit sollten sich die USA sich um eine neue afghanische Führung bemühen, eine, die mehr im Einklang mit unseren regionalen Interessen steht.“

  30. Es freut mich dass doch einige PI-Leser ihr Christentum auch leben. Hie bei uns in Österreich sind die meisten Kirchen in welche ich gehe nahezu leer, ausgenommen an den kirchlichen Feiertagen.
    Jedenfalls nehmen vielmehr Islamisten ihre religiösen Pflichten wahr, als die Christen hier in Europa.

  31. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich schreibe Ihnen heute, um Sie auf den Fall eines vom Islam zum Christentum konvertierten Afghanen, Said Musa aufmerksam zu machen und um Sie um Ihre Unterstützung für diesen Mann zu bitten.
    Wie Sie sicherlich den Medien entnommen haben befindet sich Said Musa seit Mai 2010 im Gefängnis Kabul in Gefangenschaft. Der Vorwurf, den man ihm Macht: Er ist vom Islam zum Christentum konvertiert. Nach eigener Aussage wurde und wird Said Musa in regelmäßigen Abständen misshandelt. Seine „Gerichtsverhandlung“ steht unmittelbar bevor, jedoch ist kein Anwalt Bereit seine Verteidigung zu übernehmen, sei es weil sie sich aufgrund der Weigerung Musas zurück zum Islam zu konvertieren oder weil sie selbst mit dem Tode bedroht werden.
    Leider ist Said Musa kein Einzelfall. Vor einigen Jahren machte ein gewisser Abdul Rahman einen ähnlichen „Fehler“, jedoch schaffte es Rahman aus Afghanistan zu fliehen und seinem Henker zu entkommen. Heute lebt er in Italien. Dieses Glück haben andere Menschen in Ländern wie Iran, Pakistan, Jemen, Sudan oder Saudi-Arabien nicht (hier ist allein schon die öffentliche Zurschaustellung einer Bibel ein Verbrechen).
    Ich bin zutiefst betroffen, dass die Bundesrepublik und andere Länder der Europäischen Union ein Regime unterstützen, deren Feindseligkeit gegenüber Ihren eigenen (konvertierten) Einwohnern für mich keinen Unterschied zu den Handlungen der Taliban erkennen lässt. Auch beunruhigt es mich, dass führende Politiker, die – zumindest in Deutschland – unentwegt für Toleranz und Religionsfreiheit einstehen, zum Fall Said Musa und den Menschenrechtsverletzungen der afghanischen Regierung und anderer Länder beharrlich schweigen. Gerade der Fall Afghanistan ist sehr brisant, da Afghanistan den UN-Sozialpakt (Covenant on Economic, Social and Cultural Rights) sowie die UN-Menschenrechtskonventionen ratifiziert hat, welche jegliche Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe oder religiösen Ansichten verbieten.
    Ich bitte Sie also in aller Ergebenheit, diesen Fall im Deutschen Bundestag anzusprechen und die Abgeordneten aller Parteien dafür zu sensibilisieren, sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten für Said Musa einzusetzen und den Fall Musa beispielsweise in Form einer Aktuellen Stunde zu thematisieren. Weiterhin bitte ich die Regierung der Bundesrepublik, den Afghanischen Präsidenten Karsai nachdrücklich an seine durch die Ratifizierung der o. g. Abkommen eingegangenen Verpflichtungen zur freien Wahl des Glaubens seiner Bürger zu erinnern.
    Mit freundlichen Grüßen

    ^^ ausdrucken, unterschreiben und ab damit an eure MdBs

  32. da wird wohl wieder nur ein kleines Häuflein zusammenkommen. Wenn ich daran denke, wie diese widerwärtigen Linksfaschisten damals kilometerlange Lichterketten gegen Rassismus und Rechts bildeten, als ein psychisch gestörter Täter ein kleines türkisches Haus abfackelte, wird mir heute noch speiübel. Schon damals führten sich die Türken hier auf wie Besatzer. Und als die Mutter damals bei Schreinemakers auftrat und sie verkündete sie wäre ja hier völlig integriert und lebe seit 35 jahren in Deutschland, sprach aber kein Wort Deutsch und brauchte einen Dolmetscher, da bin ich fast vom Stuhl gefallen. Aber wenn es um die deutschen oder christlichen Opfer dieser islamischen Elemente geht, danach kräht kein Hahn. Widerlich….

  33. #16 elohi_23 (09. Feb 2011 12:22)
    Super Text! Elohi, ich werde es versuchen, und wenn diese Forderungen nicht erfüllt werden, werde ich den Verantwortlichen des Gastlandes den Vorwurf des Rassismus machen, und wenn sie mich beschimpfen, verklage ich sie wegen Volksverhetzung. Im übrigen werde ich mich „dankbar“ erweisen. Sollte diese Dankbarkeit nicht auf Resonanz stoßen, wird das Gastland mir selbstverständlich Prozesskostenhilfe gewähren und der Richter wird Verständnis haben, denn ich hatte in meinem Heimatland eine harte Kindheit und im Gastland bin ich ständigen Diskriminierungen ausgesetzt.

    #26 Der Islam ist DAS Problem (09. Feb 2011 13:13)
    #25 Anti-EU (09. Feb 2011 13:08)
    Und wo bitte bleibt die Scheiss CDU!!!
    Diese Kloaken-(*DÛ dient an dem Tag als Bedienung in der Moscheen-Teestube

    Und wo bleiben die katholischen und evangelischen Bischöfe und Pfarrer? Sie haben keine Zeit, weil sie gerade dialogen, sich Koranverse anhören und zu dem „gemeinsamen Gott“ beten, sie sind ja schliesslich alle Kinder Abrahams. Deshalb schweigen die hiesigen Moslems auch zu den Schandtaten ihrer Brüder und die beschissenen Bischöfe und Pfarrer küssen dafür den Mördern ihrer Glaubensgeschwister noch die Füße. Solche Leute sind die wahren Täter, denn sie ermutigen und stärken die Mörder der Christen, sie forcieren das Morden.

  34. #43 Skeptiker_ (09. Feb 2011 17:10)
    Es freut mich dass doch einige PI-Leser ihr Christentum auch leben. Hie bei uns in Österreich sind die meisten Kirchen in welche ich gehe nahezu leer, ausgenommen an den kirchlichen Feiertagen.
    Jedenfalls nehmen vielmehr Islamisten ihre religiösen Pflichten wahr, als die Christen hier in Europa.

    Um Christentum zu leben, muss ich nicht in eine Kirche gehen, schon gar nicht in eine, wo ein staatskonformer, opportunistischer, häretischer Pfarrer predigt, der sich bei den Moslems und dem hiesigen Imam einschleimt und dialügt. Auf die Gemeinschaft mit den übrigen Heuchlern, die noch in die Kirche latschen, die andächtig dem Häretiker lauschen (falls er überhaupt eine Predigt hält, an die Liturgie hält er sich nämlich auch nicht), verzichte ich auch gern. Wen wundert es dann, wenn die Kirchen leer sind, wenn sogar die Gläubigen, die den Glauben ernst nehmen, somit vertrieben werden. Ihren letzten Satz lasse ich mal unkommentiert, denn hinsichtlich der „Wahrnehmung religiöser Pflichten“ driften unsere Meinungen auseinander, und wenn irgendein verrückter indoktrinierter Islamist sich korangemäß in die Luft sprengt, so kann ich das auch nicht als religiöse Pflicht bezeichnen.

  35. @ Gabriele, dann scharen sie doch die wahren außerkirchlichen Christen um sich, um zu neuen Kreuzzügen aufzubrechen

  36. #44 Dr_Kurt (09. Feb 2011 18:38)

    Sehr gut geschrieben! Aber damit bewirkt man nichts, es sei denn, täglich würden Millionen Bundesbürger solche Briefe schreiben und bei Ignoranz dieses Anliegens seitens der Parteien mit Nichtwählen drohen. Solange die Parteien, die sich um Christenverfolgung einen Dreck scheren, gewählt werden, ändert sich nichts, schon deshalb gar nicht, weil ökonomische Interessen wie Absatzmärkte- und Rohstoffgewinnung im Vordergrund stehen. Fa. Siemens bspw. unterhält Beziehungen mit dem Iran, davon hängen auch Arbeitsplätze ab und das ist nur ein kleines Beispiel.

  37. #48 Skeptiker_ (09. Feb 2011 19:04)

    Gern, aber nur, wenn Sie nicht zu feige sind, auch mitzumachen. Ansonsten bleiben Sie doch in Ihrer „Kirche“ und beten oder auch nicht. Letztendlich ergreift die Islamisierung alle, sogar den letzten Atheisten im Sessel.

  38. Schlimm, die Christenverfolgung. Aber jede Gesellschaft braucht wohl eine Gruppe, die die Bösen sind und die verfolgt werden darf. Bei uns sind das heute die sogenannten Rechtsextremen, früher bei Honecker waren es die Revanchisten und bei Hitler waren es die Volksfeinde.

    So sollten wir den muslimischen Ländern ebenso gestatten, ihre Unterscheidung zwischen den Guten und den Bösen nach ihren Kriterien zu treffen, wie wir hier unsere Unterscheidung zwischen den Guten und den Bösen nach unseren Kriterien treffen.

  39. #47 gabriele

    Genau den Nagel auf den Kopf getroffen!

    Unsere gesamte Familie lebt ihren Glauben in einer freien Gemeinde, niemand gehört einer der „Amts“kirchen an. Diese Institutionen lehnen wir ab, weil sie sich, jede auf ihre Weise, vom ursprünglichen Sinn des Christentums weit entfernt, ja ihn z.T. pervertiert haben. Das bezieht sich ausdrücklich n i c h t auf die einzelnen Gläubigen! Es käme mir nie in den Sinn, jemandem den Glauben und die Rechtschaffenheit abzusprechen, weil er katholisch, evangelisch oder sonstwas ist.

    Hierin liegt auch einer der Gründe, warum viele Außenstehende Probleme mit jemandem haben, der sich als Christ bekennt. Mangels Wissen wird nicht differenziert, und man wird automatisch sozusagen in Sippenhaft genommen für alle Untaten, welche die Kirchen je begangen haben.

    Grottenfalsch, aber teils nachvollziehbar; schließlich ertappe ich mich z.B. auch oft bei sehr unfreundlichen Gedanken über Berlin und Berliner und muß mich zur Ordnung rufen, weil die Stadt eben nicht nur aus rotgrünen Horden besteht. Gerade die Anständigen dort werden am meisten leiden.

  40. Zu #24 Lukas Saliba (09. Feb 2011 13:08)
    Unterstützer:

    DAS IST EBEN DAS PEINLICHE!

    Wo sind die Vertreter der etablierten Parteien?

    Wo sind die Gewerkschaften?

    Wo sind die Gruppen, die stets bei irgendeiner Verfolgung aufjaulen?

    Und schließlich: Wo sind die christlichen Kirchen (ev./kath.)?

    Darf man also davon ausgehen, dass WEIL sie nicht daran teilnehmen, sie daher FÜR die Christenverfolgung sind?

    Ich meine: Kirchenaustritte JETZT! Und massiv! Die gegenwärtigen Kirchen vertreten nicht mehr die Interessen von gläubigen Christen!
    Bei den Evangelen mischt insb. die grüne Partei ganz oben mit.

  41. @MartinP

    Wir haben heute eine Sitzung mit allen Veranstaltern, werde das noch mal durchgehen und schauen ob Vertreter dieser Kirchen anwesend sein werden…

    Bis jetzt wurden 15 Unterstützer durch die JAU gewonnen, die andere Sache sollte sich eigentlich der Veranstalter kümmern, ich schaue heute ob es in dieser Hinsicht neue Infos geben wird …

  42. Wer fährt nicht gern zu einem Spiel seines Lieblingsvereins?
    Wer jubelt, klatscht, feuert seine Mannschaft nicht lautstark an?
    oder:
    Wer besucht nicht gern ein Konzert und zeigt ohne Hemmung (erhobene Hände, klatschen, mitsingen etc.) seine Emotionen?

    Warum dann nicht etwas Zeit und Einsatz zeigen für etwas was wirklich Sinn macht?
    Warum ist einem sonst nichts peinlich, aber der Einsatz für Verfolgte dagegen schon?

    Verglichen mit einem Konzert einer Sportveranstaltung, etc. ist die Demonstration kostenlos, außer der Anfahrt, die aber bei allen aufgeführten Veranstaltungen anfällt.

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