Jens BöningDie Wählergruppe „Wir für Hannover“ (WfH) hat ihren einzigen Mandatsträger im hannoverschen Stadtparlament verloren: Jens Böning (Foto) kehrte der WfH den Rücken. Dem vorausgegangen war eine öffentliche Diskussion über eine Bemerkung von Böning über den designierten Chef der hannoverschen SPD, den türkischstämmigen deutschen Staatsbürger Alptekin Kirci.

Böning hatte in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass man bewusst ironisch die Frage stellen könnte, ob denn der Fachkräftemangel bei der SPD so groß sei, dass man jetzt schon auf „orientalische Facharbeiter“ zurückgreifen müsse. Eine Äußerung, die offensichtlich miss-gedeutet wurde und damit große Empörung in der hannoverschen Lokalpolitik auslöste.

Auch seine eigene Partei, die Wählergruppe „Wir für Hannover“, distanzierte sich von dieser Aussage und sprach von einer Privatmeinung, die nicht mit dem Vorstand abgestimmt gewesen sei.

Böning selbst bedauerte bereits wenig später die Tatsache, dass in der Öffentlichkeit scheinbar der Eindruck entstanden sei, er habe den zukünftigen SPD-Chef ernsthaft beleidigen wollen.

Der WfH selbst reichte diese Geste des Bedauerns ganz offensichtlich nicht aus. Sie beschloss, zusätzlich einen Entschuldigungsbrief an die Hannoversche SPD zu schreiben, in welchem u.a. von „Entgleisungen“ Bönings die Rede ist.

Jens Böning zog daraufhin die Konsequenzen und trat am 3. Februar aus der WfH aus. Sein 2006 errungenes Mandat wird er behalten.

Zu seiner eigenen politischen Zukunft (in Niedersachsen werden am 11. September 2011 neue Kommunalparlamente gewählt) sowie zu den näheren Umständen seines Austritts machte Jens Böning bislang keine Angaben.

» Presse-Meldungen zu Bönings Rücktritt

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59 KOMMENTARE

  1. Irgendwie kann ich den Mann verstehen. Auch
    bei uns am Bodensee wurde eine Frau türkischer
    Abstammung nach nur einem Jahr Mitgliedschaft
    in der SPD zu Landtagskanditatin gekürt.
    Hat die SPD wirklich nichts mehr anderes zu
    bieten? Bezeichnenderweise hat die Dame sich
    aber bloßgestellt. Es ging bei einem Gespräch
    über die UNI Konstanz um die Abschaffung der
    Studiengebühren.
    Sie meinte das die Gebühren abgeschafft werden
    sollen weil sonst Migranten der Weg in die UNI
    versperrt werde.
    Klare Politik für Ihre Landsleute. Die Leute
    sind vom Fach wenn es darum geht Ihresgleichen
    zu bevorzugen!!!

  2. Unglaublich!

    Der Mann hat einen Witz gemacht! Über einen Türken der gar keiner mehr ist sondern jetzt ja ein Deutscher….

    ….ok:

    „Klein Ali hört in der Schule das es für in Deutschland gebohrene Türken problemlos möglích ist die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen. Er beschließt auf dem Nachhauseweg im Rathaus vorbeizugehen und Deutscher zu werden. Dies gelingt Ihm auch.

    Zuhause angekommen erzählt er dieses seinem Vater, dieser rastet völlig aus und versohlt dem Filius den Allerwertesten.

    Kaum ist der Vater fertig beklagt sich Ali bei seiner Mutter:

    „Noch keine halbe Stunde bin ich Deutscher, und schon werde ich von einem Türken verprügelt!“

  3. Das ist dann das Aus für die WfH ! Schade der Kurs von Jens hätte ihr unter Garantie das 2. Mandat im Rat gebracht! Mit Jens werden noch andere junge Leute gehen! Das WfH das schon länger schwächelte wird meiner Meinung nach nicht die Kraft haben für die Sammlung der nötigen Unterstützungsunterschriften die sie jetzt beibringen müssen!

    Andre

  4. Und das ist das Problem der Konservativen in Deutschland!

    Die einen hassen Juden, den anderen sind Juden egal, aber sie halten Israel für rechtswidrig, wieder andere sind Juden und Israel egal, aber der Islam wird zum Hauptthema gemacht, manchen wollen Ostpreußen wieder zurück, andere sagen, Ostpreußen sei egal, die Zukunft Deutschlands werde von anderer Seite bedroht und es gäbe wichtigeres, andere wollen raus aus der EU, wieder andere halten die EU für die einzige Möglichkeiten in Zukunft gegen China, Indien und den USA noch ein Gewicht zu haben…

    und allen gemein ist, dass es keinerlei Kompromissbereitschaft gibt.

    Die Linke hat es geschafft, von marktwirtschaftlichen Sozialdemokraten über Umweltschützer und Kommunisten, ehemaligen SED-Funktionären bis hin zu Chaoten alles zu vereinigen, was links der Mitte ist.

    Und die Rechten zersplittern sich selbst dann, wenn sie nur noch einen Mandatsträger haben.

  5. Böning hatte in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass man bewusst ironisch die Frage stellen könnte, ob denn der Fachkräftemangel bei der SPD so groß sei, dass man jetzt schon auf „orientalische Facharbeiter“ zurückgreifen müsse.

    Kann mir bitte einer oder eine erklären was an dieser Aussage zu Unmut führen kann???

    Doch bestenfalls das Wort „ironisch“!!!

    Untermauernd dazu hätte er auch gleich die Frage stellen müssen, warum die SPD in der Türkei Mitgliederwerbung betreibt?

  6. Und wieso ist die türkische Ministerin von Niedersachsen nicht zurückgetreten, als sie gesagt hat, wir bräuchten mehr ausländische Richter, die ausländischen Verbrecher auch sehen, „hier entscheidet nicht eine fremde Autorität, sondern wir gehören da auch zu.“
    Oder als sie die Mediencharte erlassen hat.
    Oder die Forderung Kruzifixe aus den Klassenräumen zu entfernen.

    Daran sehe ich, wohin die Reise gehen soll.

  7. Wegen so einer Lappalie, einen solchen Wirbel zu veranstalten.

    Das soll eine Entgleisung gewesen sein? Das ist ja lächerlich.

    Er hat mit seinem Austritt vollkommen recht.

  8. können diese leute nicht noch ein bisschen warten bis der letzte deutsche ausgestorben ist? so lange dauert das doch nicht mehr. dann braucht sich von uns keiner mehr zu ärgern, dass nur noch politik gegen deutsche interessen gemacht wird.

  9. Wenn Böning „richtig“ springt hätte DIE FREIHEIT den ersten Angeordneten ausserhalb Berlins in einem Parlament.

  10. Das nächste Opfer der Hetzjagd von Linken auf alles und jeden was nicht in ihre PC-Ideologie passt.

  11. „ob denn der Fachkräftemangel bei der SPD so groß sei, dass man jetzt schon auf „orientalische Facharbeiter“ zurückgreifen müsse.“
    Wo er recht hat, hat er Recht! Pah, „Entgleisungen“ !? Die spinnen die Hannoveraner, machen aus einer Mücke einen Elefanten und die WfH katzbuckelt vor den Genossen.

  12. Ist doch ganz klar, der Deutsche Pass ist eben nur ein Papier das die Person bekommen hat, aber die Einstellung des Menschen ändert sich nie. Also aus einem Türken wird nie ein Deutscher. und Basta.

  13. #8 muezzina (06. Feb 2011 15:39)

    Und wieso ist die türkische Ministerin von Niedersachsen nicht zurückgetreten, als sie gesagt hat, wir bräuchten mehr ausländische Richter, die ausländischen Verbrecher auch sehen, “hier entscheidet nicht eine fremde Autorität, sondern wir gehören da auch zu.“

    …das kann man nur unterstreichen – naja, in heutigen Zeiten, in denen man die Wahrheit „hate speech“ nennt, „innocent people“ (unschuldige Menschen) ruckzuck zu „guilty people“ (schuldigen Menschen) werden, weil sie angeblich Kuffar sind…….

    Beste Vorraussetzungen für die Gründung eines Landesverbandes der neuen Partei „DIE FREIHEIT“ – und hoffentlich kommen richtig viele gleich mit!

  14. ..und wahrscheinlich muß er auch noch froh sein, wenn er keine Klage an den Hals kriegt.

    Obwoooohl, wenn ich es mir so überlege,…..würde eine Klage doch einen richtig hübschen Medien-Hype hochkochen – und jeder wüßte, daß es saublöd wäre SPD/CDU/FDP/GRÜNE….. zu wählen, nöööööö – da bleibt eigentlich nur? Na, …

    DIE FREIHEIT 🙂

  15. #12 SokratesII (06. Feb 2011 15:48)

    Wenn Böning “richtig” springt hätte DIE FREIHEIT den ersten Angeordneten ausserhalb Berlins in einem Parlament.

    Vielleicht sollte man diesbezüglich nicht abwarten, sondern „pro-aktiv“ – wie das so schön auf neudeutsch heisst – tätig werden?

    Nur so eine Idee…

  16. Die SPD greift natürlich zu jedem Strohhalm-(Türken) um wie die Grünen die Stimmer der Passtürken (auch euphemische „Unsere Deutschtürken) genannt, also Muslime, die weder Demokratie praktizieren, noch Gewaltenteilung, Frauenrechte, Meinungfreiheit akzeptieren- den deutschen Pass erhalten haben,obwohl sie muslim. Türken bleiben – also den Westen, die Demokratie ablehnen. Eigentlich alles westl. ablehnen – ausser den „Unterstützungsmilliarden“
    Wie man sieht bei den Grünen mit dem nervösen ÖZDEMIR, bringt das viele Türkenstimmen. (Wer viel gibt, bekommt die Stimmen, in Berlin wird am meisten gegeben)
    Würde das Buch des Ägypter Hamed Abdel-Samad empfehlen: DER UNTERGANG DER ISLAMISCHEN WELT“
    wo vor allem interessant ist, welher Hass in den ägypt. Schulbüchern gegen den Westen steht. Ebenso der Hass der Medien, die täglich gegen den Westen -den Muslimen eingehämmert wird. und wenn sich da ein Politiker oder Kleriker wie der hess. Diakoniechef Wolfgang Gern hinstelt – und von Feindbild „Islam“ spricht, dann soll er einmal den Hass der Muslime lesen, die dort täglich indoktriniert werden gegen den Westen – einmal sich zu Gemüte führen.
    Phantasten, Dummköpfe, Dampfplauderer unsere „Europavernichter“alle. Shame!

  17. #5 vivaeuropa (06. Feb 2011 15:29)
    Die Linke hat es geschafft, von marktwirtschaftlichen Sozialdemokraten über Umweltschützer und Kommunisten, ehemaligen SED-Funktionären bis hin zu Chaoten alles zu vereinigen, was links der Mitte ist.

    Was sollen denn bitte „marktwirtschaftliche Sozialdemokraten“ sein? Mann kann nicht marktwirtschaftlich und gleichzeitig Sozialdemokrat (=Sozialist) sein. Das schließt sich gegenseitig aus. Die umbenannte SED besteht im Übrigen ausnahmslos aus Linksextremisten – entgegen der verblödenden Rotfunkpropaganda auch im Osten.

  18. wahrscheinlich hat er sogar recht, denn der SPD scheint das Personal auszugehen. Aber so etwas sagt man doch nicht 😉

  19. Das überrascht mich nun doch sehr. Da ich mangels Zeit die Regionalpresse nicht verfolge und auch sonst bislang nichts von diesem „Vorfall“ mitbekommen habe, fehlt mir zur definitiven Beurteilung freilich die Grundlage – aber dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß die WfH damit ein eklatantes Eigentor geschossen hat.

    Denn obgleich ich bereits vor Jahren schonmal auf die WfH aufmerksam geworden war – nicht zuletzt weil mir zufällig aufgefallen war, daß es einen früheren Parteifreund dorthin verschlagen hatte, der in jener Zeit zum Bund Freier Bürger stieß, als ich begann, mich zurückzuziehen -, hat es erst Jens‘ Persönlichkeit und Engagement im letzten Herbst (er sprach auf der Pro-Sarrazin-Demo in Hannover) vermocht, mich ernsthaft mit dem Gedanken eines persönlichen WfH-Engagements zu befassen.

  20. #22 Columbin (06. Feb 2011 16:45)

    Mir fällt da spontan Karl Schiller ein. Aber das ist schon lange her. Plisch und Plum.

  21. Und der Affentanz geht weiter. Die politische Rechte – inkl. der freiheitlich-konservativen – zerfleischt sich selber, läßt sich von links-grün durch die Straßen treiben.

  22. Wiedergabe ohne Fett- und Kursivdruck sowie ohne Unterstreichungen von der Netzseite von Wir in Hannover:

    Persönliche Erklärung von Ratsherrn Jens Böning

    (Bei der nun folgenden Erklärung handelt es sich um eine von mir persönlich und aus freien Stücken verfasste Erklärung. Jens Böning)

    Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Ratsvorsitzender, sehr geehrter Herr Kirci,

    die Reaktionen auf meine Äußerungen haben mich entsetzt und sie entsetzen mich nach wie vor.

    Ganz offensichtlich ist in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden, ich, Jens Böning, Ratsherr im Rat der Stadt Hannover, würde den designierten Vorsitzenden der hannoverschen SPD als „orientalischen Facharbeiter“ bezeichnen.

    Ich bedaure dieses zutiefst!

    Es war niemals meine Absicht, einen solchen Eindruck zu erwecken!

    Ich möchte daher an dieser Stelle noch einmal deutlich und nun auch hoffentlich unmissverständlich klarstellen: Ich habe Herrn Kirci nicht als „orientalischen Facharbeiter“ bezeichnet und ich würde dieses auch niemals tun!

    Sie alle kennen mich seit über 4 Jahren und wissen, dass ich in der Vergangenheit bereits mehrfach glaubhaft gegen jede Form von Diskriminierungen vorgegangen bin.

    Sie wissen ebenfalls, dass ich mich in der Vergangenheit bereits mehrfach auf sachliche und demokratische Weise kritisch zum Islam geäußert habe. Dieses werde ich auch weiterhin tun.

    Es liegt mir jedoch völlig fern, einen 100%ig integrierten deutschen Staatsbürger muslimischen Glaubens wie Herrn Kirci als „orientalischen Facharbeiter“ zu bezeichnen!

    Ich wiederhole daher an dieser Stelle nochmals ausdrücklich mein tiefes Bedauern über diesen, trotz deutlicher Formulierung, entstandenen Eindruck.

    Ich wurde im Vorfeld der letzten Ratssitzung dringend gebeten, mich in der Sitzung nicht zu diesem Thema und zu den Vorwürfen gegen mich zu äußern.

    Dieser Bitte bin ich, wie Sie alle mitbekommen haben, nachgekommen.

    Im Nachhinein betrachtet war mein Schweigen in der Sitzung ein großer Fehler!

    Diese Worte, die ich nun in schriftlicher Form an Sie alle richte, hätte ich bereits zu Beginn der letzten Ratssitzung an Sie und vor allem an Herrn Kirci richten müssen.

    Die Entscheidung, mich zu diesem Thema in der Sitzung nicht zu äußern und damit der an mich gerichteten Bitte nachzukommen, lag letztlich bei mir allein.

    Insofern mache ich auch nur mir selbst einen Vorwurf.

    Unbestritten ist jedoch, dass mein Zögern alles nur noch deutlich verschlimmert hat.

    Durch mein Schweigen ist der Eindruck entstanden, ich hielte es nicht für nötig, mich persönlich zu den Vorwürfen zu äußern.

    Zu allen weiteren Dingen, die mehr oder weniger direkt mit diesem Thema zusammenhängen, werde ich mich in Kürze in einer weiteren persönlichen Erklärung ausführlich äußern.

    Mit freundlichen Grüßen,

    JENS BÖNING

    (Quelle)

  23. „…ob denn der Fachkräftemangel bei der SPD so groß sei, dass man jetzt schon auf „orientalische Facharbeiter“ zurückgreifen müsse.“ 🙂 Obwohl Idi…en haben die doch in ausreichendem Masse.

  24. #27 Stefan Cel Mare (06. Feb 2011 17:01)
    #22 Columbin (06. Feb 2011 16:45)

    Mir fällt da spontan Karl Schiller ein. Aber das ist schon lange her. Plisch und Plum.

    @ Da dreht sich der gute Wilhelm Busch aber im Grabe um, weil er seiner Urheberrechte beraubt wurde! 😉

  25. #5 vivaeuropa
    Sie haben so Recht. Wir schaffen es nicht, uns der einen wichtigen Sache zu widmen, nämlich der Zurückdrängung des Islamismus. wie man auch hier sehr gut sieht, gibt es ständig Streit: darüber, ob einer Christ ist oder nicht, Mann gegen Frau, einer etwas liberaler als der andere, Reagan-Anhänger oder nicht usw. darüber wird das Ziel völlig aus den augen verloren. so werden immer mehr Leute augeschlossen bzw. abgestossen.
    Die Linken freuen sich!

  26. …ein hervoragender Vorfall!!! Ich freue mich ehrlich!!!

    Denn besser kann man sich die Schwächen der HUNDERTEN Splitterparteien in Deutschland NICHT vor Augen führen.

    Denn im Gegensatz zu den großen Parteien ist eben JEDER der Mitstreiter ein „engagierter“ Zeitgenosse. Was auf der einen Seite lobenswert erscheint, ist im politischen Alltag der sofortige Bruch, sobald sich auch nur 1 Blatt Papier zwischen die eigene und die Position des Mitstreiters schieben läßt.

    Das hat auch die „Freiheit“ schon leidvoll erfahren müssen…

  27. …ob denn der Fachkräftemangel bei der SPD so groß sei, dass man jetzt schon auf „orientalische Facharbeiter“ zurückgreifen müsse. Eine Äußerung, die offensichtlich missgedeutet wurde und damit große Empörung in der hannoverschen Lokalpolitik auslöste.

    Was gibt es da zu deuten? Das ist asozial. Da hat sich wieder jemand verraten.

  28. „Wenn Böning “richtig” springt hätte DIE FREIHEIT den ersten Angeordneten ausserhalb Berlins in einem Parlament.“

    In die Freiheit passen wohl eher die Rest-WFHler, während die „Ironiker“ gut in die Pro-Bewegung passen.

    Warten wir es mal ab.

  29. # 21

    steht in den Büchern von Samad, dass er auf Seiten der Moslembrüder steht?? Er hat die Demonstrationen in Kairo/Ägypten auch aktiv mit gestaltet und organisiert…..!!!!!!!!!!!!!!!!

    Wir werden uns noch wundern, wer alles Moslembruder ist….

  30. Die Mitglieder des WfH muss man eigentlich fragen, ob es im Enddarm von Muslimen hell oder dunkel ist, nachdem man dort reingekrochen ist. Stinken wird es auf jeden Fall…..

  31. #5 vivaeuropa

    genau so ist ist. Zu der Rechthaberei und Besserwisserei kommt das Zaudern und die Ängstlichkeit. Auf die Spitze getrieben wird das Ganze, wenn Ausgegrenzte sich gegenseitig auch noch ausgrenzen.

  32. „Böning hatte in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass man bewusst ironisch die Frage stellen könnte, ob denn der Fachkräftemangel bei der SPD so groß sei, dass man jetzt schon auf „orientalische Facharbeiter“ zurückgreifen müsse.“

    Im Gegensatz dazu beschäftigt die deutsche Industrie für ihre Exporterfolge immer noch vorwiegend „nordische Facharbeiter“.

    Aber das hört in einigen Jahrzehnten auf.

  33. Ich finde das toll, das die offensichtlich verblödete WfH dem Böning so in den Rücken fallen mußte und noch diesen Entschuldigungsbrief an die SPD schreiben mußte.

    Welch braven Bücklinge und Verräter(natürlich nur fürs Gute) sind wir doch geworden.
    Böning könnte ja der Freiheit beitreten jetzt, ich glaube dort hat er es nicht mit solchen Dummsdorfern und Feiglingen zu tun, wie bei der WfH.

  34. Böning wird in der FREIHEIT eine neue politische Heimat und vor allem Leute mit Rückgrat finden.

  35. Die WfH war für mich immer die einzige Partei rechts der CDU in Hannover.
    Und jetzt?
    Hoffe, dass am 11.9. irgendwas Wählbares auf dem Wahlzettel steht!
    Sonst gute Nacht.

  36. #38 hundertsechzigmilliarden

    steht in den Büchern von Samad, dass er auf Seiten der Moslembrüder steht?? Er hat die Demonstrationen in Kairo/Ägypten auch aktiv mit gestaltet und organisiert…..!!!!!!!!!!!!!!!!
    Wir werden uns noch wundern, wer alles Moslembruder ist….

    Eine Diskussion über Hamed Abdel Samad fände ich auch noch mal sehr wichtig, ich bin inzwischen ganz sicher, daß er nicht offen sagt, wo er genau steht.
    Letzter Beweis war für mich, wie er zusammen mit elBaradei ruckzuck in Ägypten war – und seine Kommentare, gipfelnd in der Behauptung,daß alles paletti sei – und man sich wegen Muslim Bruderschaft keine Sorgen machen müsse.
    Wenn man einen Moslem in seiner “Aufrichtigkeit” beurteilen möchte, muß man seine Aussagen auf “Knack-Punkte” hin untersuchen.

    1.spricht er das Problem der Vorbildfunktion von Mohammed für Muslime an?
    Hamad abdel Samad: NEIN

    2. …das Problem, daß die geringste Abänderung einer Formulierung des Koran-Textes die sofortige Anklage der Apostasie und damit die TODESSTRAFE nach sich zieht?
    Hamad abdel Samad: NEIN

    3….spricht er von der Absicht der Muslime der geheimen Eroberung Europas und der Welt?
    Hamad abdel Samad: NEIN

    usw. usw.
    Wollte auch auf keinen Fall vorschnell über Hamad abdel Samad urteilen (war auch ganz witzig mit Broder zusammen).
    Aber spätestens seine Kommentare hinsichtlich der Proteste in Ägypten sind Taqqiya pur!
    z.b.die Verharmlung der Muslim Brotherhood-
    seine Hoffnung auf Demokratisierung wäre o.k.,
    aber wenn er seinen Zuschauern verschweigt, daß ca.80% d.Muslime dort die Sharia fordern, daß der Islam i.d.Politik eine “sehr große Rolle” spielen soll – ich lach mich schlapp:

    Was unter einer Sharia-Demokratie zu verstehen wäre muß hier doch niemand erklärt werden!!

    Hamed-Abdel Samad hat sich leider selbst der “Unterlassungs”-LÜGE überführt – so hart das klingt.
    eine knall-harte Analyse und Aburteilung findet sich bei Gudrun Eussner:
    http://www.eussner.net/artikel_2010-12-06_20-26-18.html

    Und über Barack Hussein Obama bestehen seit seiner Cairo-Rede 2009 eh keine Zweifel mehr.
    Robert Spencer v.Jihad Watch berichtet schon seit 6 Tagen über Verhandlungen der Obama Administration mit der Muslim Brotherhood Egypt, volle Zustimmeung deshalb auch zu

    #19 unverified__5m69km02

    gruß

  37. „ob denn der Fachkräftemangel bei der SPD so groß sei, dass man jetzt schon auf „orientalische Facharbeiter“ zurückgreifen müsse“?
    das ist deswegen, weil die SPD ein einziger grosser stinkender Müllhaufen ist.

  38. Schön, von Herrn Wrucks Solidarität mit Jens zu lesen! Bin gespannt, wie es hier in Hannover nun weitergeht! 🙂

  39. Herr Böning legt nur einen Finger in die Wunde. Viele Karrieren in der heutigen Politik erfordern zwingend einen Migrantenhintergrund, sonst steigen sie nicht so schnell auf.Ein Jahr in der Partei XY und schon geht es die Karriereleiter steil hinauf. Hinter vorgehaltener Hand ist doch in fast jeder Partei von den „Türkenquoten“ die Rede
    Jahrelange Arbeit an der Parteibasis machen doch fast nur Deutsche, lukrative und einflussreiche Quotenposten werden – der angeblichen Migranten- Wählerstimmen wegen – vielfach türkischen Muslimen zugeschoben.

    Schaut mal nach NRW
    -Staatssekretärin/Integration Zülfiye Kaykin-
    die Dame wurde von Vertretern der Merkez-Moschee in Duisburg „vorgeschlagen“, sollte eigentlich ein eigenes Ministerium bekommen
    -wurde aus finzanziellen Gründen abgelehnt-

    Frau Kaykin ist gelernte Einzelhandelskauffrau, glaubt jemand, dass ein deutsches Lieschen Müller, aufgewachsen in einem Multikulti-Problembezirk und damit durchaus am eigenen Leib mit Benachteiligung und Diskriminierung vertraut, bei gleichem Berufsbild so einen Posten ergattert hätte? Niemals!

  40. Herr Böning, eine derartige Entschuldigung voller Unterwürfigkeit war ja nun auch nicht nötig.Es hat Ihnen nichts genutzt und war darum unnötig.
    So werken nun mal die Linken. Einer der nicht zu ihnen gehört macht doch alles falsch.
    Schade, dass die „orientalischen Fachkraft“ das Kompliment nicht begriffen hat.

  41. Bezüglich Muslimbruderschaft: Soweit mir bekannt sind die – obwohl verboten – schon jetzt mit 88 Mandaten im ägyptischen Parlament vertreten. Sie betreiben – wobei sie von Mubarak und Co. geduldet werden – soziale Unterstützung in besonders armen Regionen. (Eine Taktik die schon die SPD im Kaiserreich und der Weimarer Republik (AWO) anwandte um für sich zu werben, und auch Hamas und Hizbollah nicht fremd ist! Ähnliches haben wohl auch die pakistanischen Fundis (Taliban?) nach der Flut versucht, allerdings mit Hilfsgütern die sie erst den westlichen Hilfsdiensten abgepreßt/abgenommen hatten.)
    Derzeit scheint die Bruderschaft Kreide gefressen zu haben. Ob das so bleibt, oder ob sie nur auf ihre Chance warten, vermag ich nicht zu sagen. Im 2. Fall hoffe ich daß die Ägypter klug genug sind es zu merken und dem einen Riegel vorzuschieben.
    Bleibt nur noch anzumerken: schon jetzt ist Ägypten laut Verfassung eine islamische (Islam ist Staatsreligion) Präsidialrepublik, deren Hauptrechtsquelle die Scharia ist. (Übrigens ist unter Nasser die Verschleierung verboten worden! Wurde auch nicht aufgehoben!)

  42. #32 Runkels Pferd (06. Feb 2011 17:43)

    #27 Stefan Cel Mare (06. Feb 2011 17:01)
    #22 Columbin (06. Feb 2011 16:45)

    Mir fällt da spontan Karl Schiller ein. Aber das ist schon lange her. Plisch und Plum.

    @ Da dreht sich der gute Wilhelm Busch aber im Grabe um, weil er seiner Urheberrechte beraubt wurde!

    Ist nicht meine Erfindung. Das Ministerpaar Schiller (Wirtschaft) und Strauss (Finanzen) wurden während der Grossen Koalition auch als Plisch und Plum in den Medien bezeichnet. Der Eine oder Andere mag sich vielleicht noch erinnern.

  43. Ich lach mich weg.

    Einige euphorische Freiheit-Anhänger sind der Meinung Böning sollte der Ausgrenzungspartei von Stadtkewitz beitreten.

    Ja, haben die noch alle Tassen im Schrank und kennen die Parteilinie nicht?

    Mit seiner Facharbbeiterbeleidigung zeigt sich Böning ja ausländerfeindlicher als die Pro-Bewegung, außerdem ist die Verwendung des Begriffs Facharbeiter in dem von Böning erwähnten Zusammenhang eine Beleidigung dieses Berufsstandes, eine Abwertung der beruflichen Qualifikation.

    Die Freiheit grenzt bereits ehemalige Pro-Mitglieder aus, nur weil sie in der Presse als Anhänger der Pro-Bewegung angegriffen wurden, sich sonst aber nichts aber auch rein gar nichts in Richtung Ausländerfeindlichkeit haben zu Schulden kommen lassen.

    OK, die Erklärung, Entschuldigung von Böning war derartig erniedrigend und kriecherisch in Richtung PC, das er eigentlich gut in dem aktuellen Zustand dieser „freiheitlichen“ Partei passt.

    Lächerlich.

  44. Das kommt davon, wenn man irgendwelche „Quoten“ zu erfüllen hat.

    Ob es sich dabei um offiziell verordnete oder „moralisch-zeitgeistgemäss“ selbstauferlegte Quoten handelt, ist am Ende für den Quotenbegünstigten egal.
    Ihm haftet immer der Verdacht des Quotenbegünstigten an.

  45. In die Freiheit passen wohl eher die Rest-WFHler, während die “Ironiker” gut in die Pro-Bewegung passen.

    Böning kann sich natürlich auch den politischen Kopfschuss geben und zur PRO-NPD-Bewegung wechseln. Ich glaube aber, so dämlich ist heute niemand mehr.

  46. @Altsache: Mittlerweile glaube ich du kannst zwar schreiben, aber nicht lesen. Denn immer wieder leierst du die gleiche Schallplatte runter, obwohl dir schon 100 Leute erzählt haben, wie es wirklich ist.

    Böhning gehörte keiner vom Verfassungsschutz beobachteten Partei an und darf somit natürlich in die FREIHEIT. Punkt. Aus. Ende. Jetzt kapiert?

    Im Pro-Stillstand sind nur noch die Leute, die sonst keine Partei mehr haben und noch nicht gemerkt haben, dass die Pro-Rückwärtsbewegung politisch tot ist. Da geht doch kein vernünftiger Mensch mehr rein.

  47. Hm, eine Edierfunktion wäre nicht verkehrt, der Smiley in #47 bezog sich auf den ersten der beiden Sätze, die Solidarität.

    Denn im Hinblick auf Hannover hege ich eher die Sorge, daß es bei diesem Vorfall – wie viel zu oft im marginalen politischen Spektrum des gesunden Menschenverstands – wieder einmal nur Verlierer gibt: WfH verliert mindestens zwei Aktivposten und letztere einen etablierten sowie attraktiven Namen unter dem sie antreten.

    Schließlich dürfte der prompte Spatzenkampf um die Krümel – also ob Jens nun als Judäische Volksfront oder Volksfront von Judäa antreten sollte – insofern müßig sein, als daß es sicherlich uns allen und unserem gemeinsamen Anliegen mehr gedient hätte, er wäre auf dem WfH-Ticket erneut Ratsherr geworden, als wenn er nun mit einer neuen Formation (ganz gleich ob unter dem Label DF, Pro oder meinetwegen „Jens-Böning-Partei“) in der Versenkung verschwinden sollte (sosehr ich ihm freilich auch die Daumen drücke).

    Denn machen wir uns nichts vor: der gigantischen Masse der Wähler dort draußen in der nicht-virtuellen Welt sagt die „Freiheit“ genausoviel wie „Pro“ – nämlich nüscht. Für ihn hat das auf dem Wahlzettel denselben Klang wie „Familien-“ oder „Tierschutzpartei“ etc. Sofern er denn nicht eh schon resignierter Nicht- oder radikaler Protestwähler geworden ist, wird er sein Kreuzchen im Zweifelsfalle also sicherlich eher weiterhin bei der Rest-WfH machen, denn die hat für ihn nicht nur einen positiv besetzten lokalen Klang, sondern von ihr hat er schon eher mal gehört und ist vor allem weniger besorgt, seine Stimme zu verschenken, denn für ein Ratsmandat hat es dort ja auch bereits in der Vergangenheit gereicht.

    Da der gemeine hannoversche Wähler also genausowenig von den Pro-Erfolgen in NRW wie vom Engagement der Freiheit für die Siedlungspolitik in Judäa gehört hat und sich diejenigen Parteien, die bekannter aber politisch noch korrekter sind als WfH, wohl kaum um Jens reißen werden, wird es ganz gleich, unter welchem Namen auch immer er weitermacht mit der Politik, sehr, sehr schwer werden. Dennoch bzw. umso mehr: toi, toi, toi!

  48. Hm, das war sicher ungeschickt. Sehr viel geschickter waere es, wenn die WfH selbst „orientalische Facharbeiter“, etwa vom Kaliber einer Necla Kelek, vorzeigen koennte.

  49. Wer heute parlamentarisch sagte oder schriebe, was sich die Parlamentarier zu den Anfangszeiten der Bundesrepublik gegenseitig um die Koeppe hauten, waere heute Reif fuer die sofortige Aufhebung der Indemni- sowie Immunitaet und der Ueberfuehrung zur StA.

  50. Wer schon bisher WfH wählte, ist ein Engagierter in Sachen Politik. Diese Wähler informieren sich schon intensiver. Und die bekommen das auch mit. Von daher haben beide verloren: Böning und WfH.
    Wenn jetzt Böning zur „DIE FREIHEIT“ wechselt, hat diese den Fuß in der Tür. „DIE FREIHEIT“ wäre – falls es wie beschrieben weitergeht – die einzige Gewinnerin dieses ganzen Desasters.

    Die „Bürgerlichen“ sollten das Eine kapieren. Sie werden aus Sicht der Linken, immer falsch handeln. Da beisst keine Maus den Faden ab. Es ist das Stahlbad, an dessen Umgang die „Bürgerlichen“ sich trainieren müssen.

    Ich wusste nicht, daß „orientalische Fachkraft“ einen negativen Beigeschmack hat. Daß dies so ist, hat jetzt die SPD eindrucksvoll bestätigt. Für mich hat die SPD die „orientalische Fachkraft“ diskriminiert.
    Auf die Art hätten WfH und Böning kontern müssen. Aber die „heilige Einfalt“ hat nun zum gegenseitigen Auskontern von WfH und Böning geführt. Die WfH ist nun von meiner Liste gestrichen.

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