Rund 200 Milliarden Euro will die EU in den nächsten Jahren in den Ausbau der Stromnetze investieren, 40 Milliarden davon allein in Deutschland. Die Deutsche Energieagentur schätzt, dass 3.600 Kilometer an neuen Höchstspannungsleitungen in Deutschland erforderlich sind, um etwa Windstrom von der See in den Süden zu leiten.

(Von Schalk Golodkowski)

Zusätzlich sind neue Verteilnetze nötig, die den Strom von den Überlandleitungen aus abzweigen. Weitere Kosten entstehen durch den Bau von Pumpspeicherkraftwerken, die als Pufferspeicher für den nach den Launen der Natur produzierten Ökostrom gebraucht werden.

Deutschland drohen nicht nur extreme Eingriffe in die Natur durch den Bau von Windparks, Stromleitungen und Pumpspeicherkraftwerken, sondern auch ein Anstieg der Strompreise. EU-Kommissar Oettinger, ein entschiedener Verfechter des Vorhabens, geht davon aus, dass auf den Verbraucher Mehrkosten von 1 bis 2 Cent pro Kilowattstunde zukommen.

Der Ausbau sei zwingend notwendig, so Oettinger. „Wenn wir das Energienetz nicht ausbauen, ist die Gefahr eines Stromausfalls sehr real.“ Der Ausbau erneuerbarer Energien beeinträchtige die Versorgungssicherheit. „Daher brauchen wir perfekte Netze, die Schwankungen ausgleichen können“, sagte er. Die Modernisierung der Energieinfrastruktur hatten die Staats- und Regierungschefs der EU bei ihrem jüngsten Gipfel in Brüssel beschlossen.

Auf der anderen Seite blockiert offenbar der Energieversorger EnBW mit juristischen Spitzfindigkeiten den Anschluss von privaten Blockheizkraftwerken ans Stromnetz. Die mit Gas oder Öl betriebenen kleinen Anlagen decken sowohl den Wärme- als auch den Strombedarf ab und sind eine ökologisch überlegenswerte und vor allem dezentrale Lösung, die allerdings relativ teuer in der Anschaffung ist, weil die produzierten Stückzahlen noch zu gering sind.

In einem lesenswerten Artikel setzt sich Edgar L. Gärtner im ef-magazin mit dem Versagen von britischen Windmühlen bei klirrendem Frost im Dezember letzten Jahres, der dadurch notwendigen Rationierung von Strom bei industriellen Verbrauchern und dem eiligen Hochfahren alter Kohlekraftwerke und Gasturbinen, auseinander. Ferner befasst er sich mit dem neuen Energieträger Schiefergas, der sich auch dann durchsetzen wird, wenn Deutschland die Förderung blockieren sollte, denn die anderen Länder tun es nicht und die Energiemärkte sind global.

Beim Kapitel Stromnetzausbau kann man nur hoffen, dass sich die Naturschützer zur Wehr setzen, und damit sind beileibe nicht die Grünen gemeint, denen die Natur in dem Augenblick, wo es um Ideologie geht, völlig egal ist. Nein, die Hoffnung richtet sich auf die Naturschutzverbände und natürlich auf jede betroffene Gemeinde, jeden Grundstückseigentümer, jeden Bürger. Es ist absurd, auf der einen Seite einzugestehen, dass die Versorgungssicherheit mit erneuerbaren Energien nicht gewährleistet ist und man sich auf ein nicht zu Ende gedachtes Abenteuer eingelassen hat, und dann aus einem Problem zwei zu machen und die Stromnetze auf derart unsichere Stromerzeuger auszurichten.

image_pdfimage_print

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

Anzeige: www.teebrasil.com - Amazonasheilkräuter und Strophanthin

76 KOMMENTARE

  1. Eine Ökostromanlage ist moderner Ablaßhandel – dem zwangsweisende büßenden Stromkunde wird suggeriert, seine Ökosünden über überhöhte Stromrechnungen loszuwerden.

    OT: Angela Merkel als Wendehals im Fall Mubarak. 2 Videos zeigen wie aus dem alten Spezi Mubarak im Jahre 2010, der „Gott sei Dank ist er weg“ im Jahre 2011 wurde:

    http://redegefahr.com/?p=1903

  2. Na, wenn das nicht umweltfreundlich ist, 3.600km neue Hochspannungsleitungen in Deutschland!
    Es gibt ja für Wald und Flur schließlich nichts Besseres als ne 380KV-Leitung mitten durch!
    Auch Hauseigentümer und Esoteriker stehen darauf, darunter zu leben!

    Im ländlichen Raum um Göttingen kriegen die Menschen gerade einen Vorgeschmack auf das, was da kommt.
    Am Besten alle unter die Erde legen…

    http://www.goettingen.de/magazin/artikel.php?artikel=6744&menuid=623&topmenu=637

    Wasch mich, aber mach mich nicht nass! 😉

    Ist er nicht herrlich, dieser Ökostrom?!!

  3. Der Strom der Zukunft wird im wesentlichen Solarstrom sein, mit dessen Hilfe die nahe an der Pleite operierenden Araber und Afrikaner ihren Hals aus der Schlinge ziehen koennen. Soll sich Europa auch davon wieder abhaengig machen?!

  4. Wir können auch gerne beim „günstigen“ Atomstrom bleiben. Wenn es dann um Gefahren der Endlagerung und Folgekosten in Milliardenhöhe geht, wird eh niemand zuständig sein!

    Aber was juckt es uns?! Die Atomfreunde labern schlau, sind dann aber längst tot. Ausbaden müssen diesen Atommist die Generationen nach uns! Hauptsache, der Reibach wird jetzt gemacht!!

  5. Rund 200 Milliarden Euro will die EU in den nächsten Jahren in den Ausbau der Stromnetze investieren, 40 Milliarden davon allein in Deutschland.

    Diese Formulierungen sind immer wieder nett zu lesen.

    Papa EUdSSR, der Heilsbringer, schenkt uns also etwas.

    Komisch.
    Hat die EUdSSR denn überhaupt Geld, welches sie selbst erwirtschaftet hat und selbstlos verschenken kann?
    Oder verschenkt die EUdSSR nur das Geld, welches von den Statthaltern der EUdSSR als Steuern von uns eingetrieben wurde?

    Müsste die Formulierung dann nicht richtig lauten:
    „Auf Anweisung der EUdSSR werden die Beiträge der Mitgliedsstaaten erhöht werden müssen, um die zusätzlichen Aufwendungen tragen zu können. Alternativlos ist dabei die Einsparung von Finanzmitteln auf nationaler Ebene sowie die steigende Verschuldung einzelner 😉 Staaten zum Wohle des Grrosseuropäischen Rrreiches…“ ??

    Tja, mal wieder Fragen über Fragen….

  6. #4 what be must must be (12. Feb 2011 16:48)

    Der Strom der Zukunft wird im wesentlichen Solarstrom sein, mit dessen Hilfe die nahe an der Pleite operierenden Araber und Afrikaner ihren Hals aus der Schlinge ziehen koennen. Soll sich Europa auch davon wieder abhaengig machen?!

    Abgesehen davon, dass Abhängigkeiten von der EU-Führung gewollt sind, um eine Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten erzwingen und ein Ausscheren von Mitgliedern unterbinden zu können, ist das „Verschicken“ von Strom aus Nordafrika/Arabien noch ein Problem.

    Um Strom in nennenswerter Menge von Nordafrika bzw. Arabien nach Europa bringen zu können, bräuchte man nach wie vor überdimensionale Unterseekabel.

    Sollte in der nächsten Zeit die Förderung von Solarparks in Nordafrika/Arabien angekündigt werden, geschieht das garantiert nicht zum Nutzen der Europäer sondern vielmehr ist das A) ein Vorbeitrittsgeschenk ober B) ein Stillhalteschmiergeld.

  7. Für das Geld sollten wir lieber noch ein paar Prachtmoscheen bauen.
    Das sind wenigstens langfristige Investitionen.

  8. Ich bin für sonnen strom aus Algerien..
    Ach so da Lehnen sich ja gerade gegen ihren Diktator auf den wir seit Jahren unterstützen.

    Ach meno, Claudia was machen wir denn jetzt?
    Vieleicht Redet mal einer von den Grünen mit den Allahmisten.Die selbe Farbe der Fahnen haben sie ja schon.

    Aber eins haben die Allahbrüder uns eins vorraus:

    Sie haben keine so hohe Co2 ausstoss wie wir!

    Ach stimmt ja die haben ja auch keine Industrie und deshalb auch so ne hohe Arbeitslosigkeit, aber ist doch egal hauptsache der Planet wird wieder Gesund!

    Ich ahne Böses für die Zukunft…

  9. Die deutschen Energiekonzerne gehören wieder verstaatlicht, die Subventionen komplett gestrichen und dann rechnet man ganz nüchtern aus welche Technologien den besten Kompromiss zwischen Preis und Umwelt schaffen.
    Ich denke momentan sind das immer noch Atomkraft, Kohle und Gas.
    Die Erneuerbaren können durchaus eine wichtigere Rolle spielen.
    Aber ganz von selber und ohne diesen kontraproduktiven Subventionsirrsinn.

    Es ist doch absolut lächerlich, dass die EUdSSR unser Steuergeld verschwendet, um für die privatisierten deutschen Energiekonzerne, das Stromnetz auszubauen.
    Dieser Oettinger hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.

  10. 40 Milliarden davon allein in Deutschland.

    Das klingt viel ist aber nicht einmal der Jahresgewinn von Eon.
    Hurra!
    Hessen kauft für 1,6Mrd neue Schlagstöcke

  11. #4 what be must must be:
    >>Der Strom der Zukunft wird im wesentlichen Solarstrom sein …<<

    Aber nur in Deutschland und nur wenn die Öko-Religions-Priester dort weiterhin mit ihren tumben Lügen eine ganze Gesellschaft zum Narren halten können. Solarstrom selbst aus einem solarthermischen Kraftwerk in einer sonnenreichen Wüste kostet ein 10-faches konventionellen Stroms und damit ca. das 30igfache des per Kernkraft produzierten. Mehr und detaillierte Information gibt’s hier zum anklicken (PDF!).

  12. #11 Hayek:
    >>Die Erneuerbaren können durchaus eine wichtigere Rolle spielen. Aber ganz von selber und ohne diesen kontraproduktiven Subventionsirrsinn.<<

    Tja; ohne teure Dauersubventionen werden die sog. Erneuerbaren allerdings nie eine Rolle spielen können, weil sie z. T. schlicht eine uralte Technik (Windmühlen gab es schon im Mittelalter, sind aber durch mit Strom oder Verbrennungsmotor angetriebene Mühlen nicht ohne Grund ersetzt worden) und absolut unrentabel sind.

  13. #11 Hayek (12. Feb 2011 18:03)

    Die deutschen Energiekonzerne gehören wieder verstaatlicht,..

    Genau, die Politiker können das alles besser, als geldgeile Kapitalisten.
    Wir machen Claudia Fatima Roth zur Chefin der staatlichen Energiewirtschaft von Bananistan.
    Dann wird alles gut.

    Ich bin mehr dafür Regulierungsbehörde dicht zu machen.

  14. # 6

    UND woher kommen die 200 Milliarden EUR??? Von der EU 🙂 die kommen vom Steuerdepppen und vom Stromverbraucher, aber nicht von der EU….

  15. 1 bis 2 Cent Mehrkosten pro kWh, der ist gut!

    Wenn die europäische Stromwirtschaft nach den Vorstellungen der Ökologen ausgebaut sein wird ist mit Kosten zu rechnen, die etwa dem vierfachen des heutigen Strompreises entsprechen (meiner bescheidenen Meinung nach).

    – Ökologische Energieerzeugung (Wind, Bio, Solar, …) statt Kohle, Gas, Uran deren kWh Preis wesentlich mehr als nur 1 bis 2 Cent mehr kosten als die heutigen Kraftwerke.

    – Viel mehr Speicherkraftwerke (DE allein braucht mindestens das zwanzigfache an Speicherkraftwerken wie es das oben verlinkte Pumpspeicherkraftwerk Vianden hat.)

    – Massiv ausgebautes Strom Verteilnetz wie im Artikel erwähnt.

    Alle diese Bauten werden grossen Widerstand in der Bevölkerung auslösen mit den entsprechenden Mehrkosten.

    In die Erde verlegte Hochleistungs Stromkabel werden eher akzeptiert kosten aber ein Mehrfaches.

  16. #6 nicht die mama:
    >>Hat die EUdSSR denn überhaupt Geld, welches sie selbst erwirtschaftet hat und selbstlos verschenken kann?<<

    Da wird nix verschenkt; das darfst Du alles mit Deiner Stromrechnung bezahlen.
    .
    Aber die Gläubigen der Ökoreligion werden weiter über die pitterpösen Stromkonzerne wegen der hohen Energiekosten klagen. Sie tun es jetzt ja auch, obwohl ganz Deutschland inzwischen mit ganzen Wäldern aus Vogelshredderanlagen zugepflastert ist, die alle über die Stromrechnung gesponsert werden müssen; abgesehen einmal davon, dass die Kapazitäten an konventionellen Kraftwerken mit jeder Windmühle drastisch ausgebaut werden müssen, um die verheerenden Netzschwankungen des produzierten Flackerstroms auszugleichen.
    .
    Fällt eigentlich niemandem in Deutschland auf, das die Priester der Ökoreligion stolz verkünden, dass über 15% des Stroms per Erneuerbare produziert werden … aber noch nicht ein einziges konventionelles Kraftwerk deswegen abgeschaltet werden konnte?
    Die Antwort darauf ist so ernüchternd wie einleuchtend: Für jede KWh durch Wind oder Sonne muss eine KWh durch herkömmliche Kraftwerke bereit gestellt werden; d. h. mittlerweile sind neue Kohle- und Gaskraftwerke nur deshalb in Planung, weil immer mehr Windmühlen gebaut werden.
    .
    Fragen Sie einen fachkundigen Ingenieur Ihres Vertrauens und er wird Ihnen dies bestätigen.

  17. # 12

    Was will jeder Hesse mit 500 Schlagstöcken?? Wenn sie aus Holz sind, kann er die ja verbrennen oder einen Teil davon nach Algerien liefern…..

  18. Gut zu wissen, dass PI kein „Ein-Themen-Portal“ ist, sondern sich so einer wichtigen Frage wie der unserer künftigen Energieversorgung stellt.
    Ginge es ausschließlich nach vernünftigen, wirtschaftlichen Gründen, müssten in unserem Land neue Kernkraftwerke geplant werden, so wie es unsere Nachbarn tun. Darüber hinaus gibt es in Mitteldeutschland Braunkohle für mindestens 300 Jahre! Daraus hat man früher sogar Benzin hergestellt. Mit ein bisschen guten Willen läßt sich das alles auch umweltschonend organisieren. Aber es geht in unserem Land nicht nach Vernunft, sondern nach Ideologie und Glauben. Was die Stromnetze betrifft, sind unterirdische Leitungen drei- bis fünfmal teurer als Freileitungen. Wer unterirdische haben will, sollte im zweiten Satz präzise und für jeden Bürger vernehmbar die Kosten nennen, die auf alle Stromkunden zukommen. Es fehlen in Deutschland die Stimmen, die eindeutig Stellung gegen staatlich geförderte Preistreiberei bei der Energieversorgung beziehen. Diejenigen, die eine vernünftige Position beziehen würden, müssten allerdings in Kauf nehmen, dass sie sich den Unmut der starken Solar- und Windlobby, aller Parteien und – leider – auch der Mehrheit der Bevölkerung zuziehen.

  19. #20 Stolzer Sachse:
    >>Was die Stromnetze betrifft, sind unterirdische Leitungen drei- bis fünfmal teurer als Freileitungen. …<<

    Unterirdische Stromleitungen? Ja, bist Du denn des Wahnsinns!!?? … Davon werden die Gebärmütter der Hokuspokuskäfer geschädigt und das Ganze hat ganz verheerende Auswirkung auf das Balzverhalten der Kokoloresfinken!!
    :mrgreen:

    Man sollte schlicht und einfach ein Kernkraftwerk dort bauen, wo saubere und billige Energie vor Ort gebraucht wird; Punkt. Die Franzosen oder z.B. auch die Kanadier machen es genauso und Strom kostet in diesen Ländern so wenig, dass die meisten Menschen damit heizen.

  20. Die sind so weit vom Volk weg… wahrscheinlich sind Oettinger und Konsortendie einzigen, die demnächst noch ihren Strom bezahlen können – ich hatte bei mir zwei Zähler im Haus und hab einen abbauen lassen – hat ungefähr 12 Wochen gedauert – die Antwort des ausführenden Elektrikers dazu war, dass halt Strom abstellen, bei säumigen Kunden vorgeht und bei jeder Strompreiserhöhung legen die Jungs mehr Anschlüsse still – Bingo Herr Oettinger

  21. Geld: Das „Konzept Kernenergie“ ist nicht endlagerstättenmäßig durchgerechnet.
    Jetzt kostengünstigen Strom wollen und die Kosten nachfolgenden Generationen umhalsen wollen ist fies und schlimmer.

    Energie: Auch die BRD weist einiges an BERGEN auf. Informiert euch mal darüber welche Windgeschwindigkeiten dort häufig vornehmlich während Winter und Frühling gemessen werden.
    Spezielle Konstruktionen könnten diese Kräfte sehr wohl aufnehmen ……… und neue Speichertechnologien könnten diese extremen Energiegeschenke umsetzen.

    Und ansonst kommt mir noch in den Sinn große schwimmende Energiefabriken zu bauen die dorthinfahren wo die Stürme sind. Etwa in die Entwicklungs“straßen“ der Zyklone, die später zu Wirbelstürmen werden.

    Vielleicht brauchen wir diese Gigantomanie jedoch gar nicht und finden über energieeffiziente Wege zur Erkenntnis, dass sogar „weniger mehr sein könnte“.

  22. Der Rückbau eines Fundamentes für ein Windkraftwerk zu Land kostet 150.000,- Euro und 22000 davon stehen in D. Die Gesamtsumme beträgt demnach 3.300.000.000,- Euro oder 3,3 Milliarden! Das ist also nur ein Teil der Kosten, wohin mit dem Material, usw? Wenn eine neue Energiequelle die diese Windräder ersetzt, in 30 Jahren ans Netz geht, dann muss dieser vermeintliche Unsinn zurückgebaut werden, welche Volkswirtschaft soll die Lasten dieses Öko-Wahnsinns tragen? Wieviel Landschaftsverschandelung und Agrar-Flächenvernichtung müssen wir auf Grund fehlgeleiteter Politik noch ertragen?
    Die bessere Lösung heisst Kernfusion!!!

  23. #25 4homeland:
    >>Die bessere Lösung heisst Kernfusion!!!<<

    Die hat nur leider das klitzekleine Problem, dass sie –sagen wir mal – noch nicht ganz serienreif ist. 😉
    .
    Bis dahin also ganz einfach, sauber und billig die Kernenergie ausbauen. Dazu 2 Punkte bevor das Gekreische der von der grün-faschistischen Dauerpropagandalügenberieselung Gehirngewaschenen einsetzt:

    1.) Ein Kernreaktor ist eine absolut beherrschbare Technik von der weit weniger Gefahr ausgeht als z.B. von einem Chemiewerk à la Bayer oder BASF.

    2.) Es gibt kein Endlagerproblem! Dieses Problem wurde in Deutschland von den Melonen politisch künstlich geschaffen, indem man Wiederaufbereitung und Brütertechnologie verboten hat. Länder wie etwa Japan, Kanada oder auch Frankreich gehen das Thema prinzipiell so an:
    95% verbrauchter Brennstäbe können per Wiederaufbereitung recycelt werden und somit wieder einem Leichtwasserreaktor zur Energiegewinnung zugeführt werden. Aus den verbleibenden 5% werden die Aktiniden (wie z.B. Plutonium) herausgelöst und in einem Brutreaktor ebenfalls zu Energiegewinnung verbrannt. Übrig bleibt eine geringe Menge schwach radioaktiver Restmüll, der nach allerspätestens 400 Jahren so strahlt, wie natürliches Uran.

    Das sind die einfachen und ernüchternden Fakten; alles Andere sind Lügen und Behauptungen, deren Wahrheitsgehalt der Aussage „Islam ist Frieden“ in Nix nachsteht!

  24. Blödsinn, wenn man bei Atomkraft die Kosten für Transport, Aufbereitung und (End-)Lagerung dazurechnet, ist Atomkraft teurer als jede andere Energiequelle. Diese Kosten wälzt die Atomindustrie nur bislang auf die Steuerzahler ab, das ist alles.

  25. Nach meinung unserer Freunde von der FDP heißt doch Ökostrom nichts weiter, als unser Volk dazu zu zwingen, schmutzigen Strom aus polnischen Kohlekraftwerken direkt hinter der Grenze einzukaufen. Frag mal die Menschen in Zittau, welchen Dreck die tagtäglich dort aushalten müssen.

    Unsere Freunde von C*DU und FDP (Faschistische Deutschfeindliche Pöbler) haben uns erst das nationale Eisenbahnnetz zerstört durch Vollprivatisierung, damit die Osteuropäer mit ihren Dreckschleudern zum Nulltarif unsere Straßen in ein rollendes Lager mit Schlaglöchern, Zubetonierung unserer Heimat und vielen tausend Krebstoten pro Jahr verwandeln,

    dann hat man unser Land fast volständig de-industrialisert, damit wir von den Chinesen und Osteuropäern abhängig werden, welche sogar ganze Hochöfen von uns für lau geschenkt bekamen,

    und jetzt will man uns auch noch mit aller Gewalt unsere nationale Stromerzeugung zerstören, damit wir nicht einmal selber Strom mehr produzieren können.

    Ich glaube wirklich, der Morgenthau-Plan findet seine entgültige Erfüllung.

    Wenn man noch an die zig millionen Totschläger in unserem Land denkt, die unsere Frauen vergewaltigen, deutsche Männer abschlachten, Tiere quälen und dafür noch Sozialhilfe bekommen, die man einem Deutschen sofort verwehrt.

    Schland hat fertig. Nie wieder Burka-Republik Dhimmistan, nie wieder Faschismus! Nie wieder BeerdigungsRepublik Dhimmistan, nie wieder BaRaDies für die fremden islamofaschistischen Männer!

    Nie wieder anarcholiberale Faschisten tolerieren!

  26. #15 Graue Eminenz

    Tja ohne teure Dauersubventionen werden die sog. Erneuerbaren allerdings nie eine Rolle spielen können

    Das kann man so pauschal nicht sagen.
    Man weiß nur, dass die Subventionen den Fortschritt nicht fördern.
    Die Zeitschrift Photon z.B. geht davon aus, dass wir ohne EEG-Wahnsinn schon viele eher Netzparität erreichen können.

    #16 MuXel go Home (12. Feb 2011 18:44)

    Genau, die Politiker können das alles besser, als geldgeile Kapitalisten.
    Wir machen Claudia Fatima Roth zur Chefin der staatlichen Energiewirtschaft von Bananistan.
    Dann wird alles gut.

    Das Risiko muss man eingehen, dass die Grünen dann auch mitmischen. Die Dominanz der Grünen auf die Politik ist bei uns leider das erste Grundproblem. Das gibt es in keinem anderen wichtigen Industrieland. In Frankreich gibt es einen großen, staatlichen Konzern der Atomstrom für 7cent/kwh verkauft. Bei uns ist das undenkbar. Die Ökos und die Privaten arbeiten bei uns Hand in Hand und werden den deutschem Michel auch noch den letzten Euro aus der Tasche ziehen. Im Prinzip ist das aber nur konsequent, denn wenn man die Umfragen zu AKWs oder Parteien beachtet, dann will es der deutsche Michel genau so.
    Ok kann ich da nur sagen. So be it!

  27. #25 4homeland (12. Feb 2011 19:44)

    Die bessere Lösung heisst Kernfusion!!!

    In der Tat. Erfreulich, dass dies doch etliche Kommentatoren bei PI so sehen.

  28. #28 Migrantenstadl:
    >>Blödsinn, wenn man bei Atomkraft die Kosten für Transport, Aufbereitung und (End-)Lagerung dazurechnet, ist Atomkraft teurer als jede andere Energiequelle.<<

    Absoluter Quatsch! Verbreite hier bitte nicht solche Lügen! Ich habe mich unter #27 bereits zu den Dingen geäußert!

  29. #29 Hayek:
    >>Das kann man so pauschal nicht sagen.<<

    Doch! Denn ein Stahlwerk oder eine Aluminiumhütte lassen sich nunmal nicht mit Windmühlen, Biogas- oder Solaranlagen betreiben. Das ist eine Frage der Energiedichte von Wind und Sonnenstrahlung sowie schlicht auch eine Platzfrage.

  30. #28 Migrantenstadl (12. Feb 2011 20:12)

    Blödsinn, wenn man bei Atomkraft die Kosten für Transport, Aufbereitung und (End-)Lagerung

    Das ist doch 1:1 linke Propaganda.
    Wie wäre es einmal im Leben mit eigenen Gedanken?

    Bei Photovoltaik rechnet auch keiner der deutschen Ökofritzen die Umweltschäden ein, die bei der Herstellung der Solarstellen entstehen. Das meiste davon wird in China hergestellt. Mit AKWs und Kohlekraftwerken auf dem Stand von vor 60 Jahren und Umweltstandards die keine sind.
    Aus dem Augen aus dem Sinn ist das Motto.
    Geschweige denn die zukünftige Entsorgung oder die Förderung der Rohstoffe.

    Bei der Atomkraft dagegen rechnen diese Heuchler die Kosten hoch auf eine Millionen Jahre und mehr. Das ist doch Volksverdummung in Reinkultur.

  31. Das tolle an der Atomkraft ist ja, dass man aus sehr wenig Masse extrem viel Energie gewinnt.

    Rein physikalisch betrachtet, ist das die umweltfreundlichste Form der Energiegewinnung, die die Menschheit jemals erfunden hat.

    Der kleine Teil an Masse, der übrig bleibt, ist der Atommüll. Zu 95% kann man den heute recyclen. Momentan versucht man auf 99% oder gar 99,9% zu kommmen.

    Der Rest ist Abfall.
    Natürlich kann man jetzt eine absurde Rechnung aufmachen und die Kosten für den anfallenden Atommüll auf eine Million Jahre hochrechnen.
    Aber was soll das?
    Nimmt sich irgendjemand den viel größeren Berg an Solarzellen vor und rechnet aus wieviel deren Abfall während einer Million Jahre kostet? Der größte Teil der Zelle ist doch Sondermüll.
    Keiner der irgendwann aufhört zu strahlen, nein dieser Sondermüll zerfällt nicht, er hält sprichwörtlich ewig.
    Denn müsste man schon höchstaufwendig recyclen. Und das man da dann auf eine Quote von 95% kommt wie bei Atommüll, sehe ich nicht. Heute wirft man noch fast 95% der Solarzellen auf den Müll. Bei PCs usw. ist es nicht anders. Warum verbieten die Ökos nicht technische Geräte an sich? Man denke an den ganzen Müll und rechne es hoch auf eine Million Jahre.

  32. Heute kam in der aktuellen Kamera (=Tagesschau) wieder eine Demo gegen Castortransporte und jede Menge beschränkte Kommentare dazu, selbst von den „neutralen“ Sprechern.
    Fast jedes Mal, wenn ich die Tagesschau einschalte (immer seltener), wird irgendein Ökothema präsentiert. Wenn überhaupt, kommt ein Pro-Industriemann zu Wort und danach mindestens 2-4 Leute von Linke, Grüne, SPD, Greenpeace, Robin Wood und was weiß ich was noch für Vereine. Kein Wunder, dass Deutschland vor die Hunde geht.

  33. #34 Hayek:
    >>Der kleine Teil an Masse, der übrig bleibt, ist der Atommüll. Zu 95% kann man den heute recyclen.<<

    Wie gesagt/geschrieben:
    Es gibt kein Endlagerproblem! Dieses Problem wurde in Deutschland von den Melonen (außen grün, innen rot mit braunen Kernen) politisch künstlich geschaffen, indem man Wiederaufbereitung und Brütertechnologie verboten hat. Länder wie etwa Japan, Kanada oder auch Frankreich gehen das Thema prinzipiell so an:
    95% verbrauchter Brennstäbe können per Wiederaufbereitung recycelt werden und somit wieder einem Leichtwasserreaktor zur Energiegewinnung zugeführt werden. Aus den verbleibenden 5% werden die Aktiniden (wie z.B. Plutonium, etc.) herausgelöst und in einem Brutreaktor ebenfalls zu Energiegewinnung verbrannt. Übrig bleibt eine geringe Menge schwach radioaktiver Restmüll, der nach allerspätestens 400 Jahren so strahlt, wie natürliches Uran.

  34. #26 4homeland:
    >>Die bessere Lösung heisst Kernfusion!!!<<

    Dazu noch einen Nachtrag:

    Wenn man das Konzept eines 10.000 MW Brüters betrachtet, so liegen die Brennstoffkosten bei hohen Abbränden inkl. Wiederaufbereitung, Brennelementfertigung und Entsorgung bei etwa 0,25c/KWh. Bei der Kernfusion fallen die Kosten für die Anreicherung von Li6, das Erbrüten von Tritium und die Entsorgung des radioaktiven Abfalls an. In beiden Fällen sind die Brennstoffkosten gering.

    Die Baukosten eines Schnellen Brüters liegen derzeit für einen 1000MW Reaktor etwa 20% über denen eines Leichtwasserreaktors. Bei größeren Einheiten erfolgt eine drastische Baukostendegression. Somit dürfte ein 10.000MWel Brüter gegenüber den heutigen KKW und Kohlekraftwerken konkurrenzlos günstig zu bauen und betreiben sein. Die Baukosten eines Fusionskraftwerks sind bislang nicht wirklich kalkulierbar. Aufgrund der Anforderung, einen enormen Druck und eine kosmische Temperatur auf einem sehr kleinen Raum zu verwirklichen, dürften die Kosten kaum niedriger liegen.

    Bei einem KKW werden je Spaltung 3 Neutronen bei einer Energieerzeugung von 200MEV emittiert. Die meisten Neutronen werden im Brennstoff für das Erbrüten neuen Brennstoffs absorbiert. Bei der D-T Fusion wird ein schnelles Neutron bei einer Erzeugung von 14 MEV emittiert. Ein Kernfusionskraftwerk schafft mehr Radioaktivität!

    Insgesamt gehe ich davon aus, dass die Kernfusion auch in ferner Zukunft im Schnellen Brüter eine überlegene Konkurrenz findet.

  35. #36 Graue Eminenz (12. Feb 2011 21:12)

    Das Zeug kann man meintwegen auch tausend Millionen Jahre strahlen. Es ist allein schon von der Masse nur ein winziger Bruchteil des Mülls, der z.B. bei Solarzellen entsteht.
    Warum rechnet das niemand ein?

    Da kommt wieder die typische German Angst ins Spiel: Man muss nur sagen „Strahlung“ oder „radioaktiv“, dann brennen beim Deutschen alle Sicherungen durch.

    Warum eigentlich nicht:
    Der Sondermüll der Solarzellen ist eben nicht radioaktiv und hält somit theoretisch bis in alle Ewigkeit.
    AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!

  36. Die PR der Atomtechnologie-Befürworter ist in Deutschland einfach unfassbar schlecht.
    Ich denke, das liegt daran, dass es keine industriellen Befürworter mehr gibt.

    Die großen deutschen Konzerne haben gar kein langfristiges Interesse mehr an AKWs.
    Die lassen ihre alten AKWs voll auslaufen und können parallel mit den „Erneuerbaren“ einen viel lukrativeren Markt aufbauen.

  37. #38 Hayek

    Ich gebe Dir vollkommen Recht. Warum aber solch hochenergetische Rohstoffe aus Leichtwwassereaktoren auf Nimmerwiedersehen verbuddeln? Das ist pure und wahnsinnige Verschwendung und dazu unnötig teuer!
    .
    Auch wenn natürlich der Müll aus der Solarzellenproduktion sowieso erheblich gefährlicher, giftiger und problematischer ist.

  38. #41 Graue Eminenz (12. Feb 2011 21:35)

    Warum aber solch hochenergetische Rohstoffe aus Leichtwassereaktoren auf Nimmerwiedersehen verbuddeln? Das ist pure und wahnsinnige Verschwendung und dazu unnötig teuer!

    Das macht der Staat oder sie verkaufen es ins Ausland. Mit „Erneuerbaren“ kann man in Deutschland viel mehr Geld verdienen, also ist es nur logisch, dass die Börsenkonzerne wechseln.
    Man schraubt die Margen in ungeahnte Höhen und der deutsche Kunde sagt auch noch Danke dafür.
    Besser geht es doch gar nicht. :mrgreen:

  39. #36 Graue Eminenz

    Na ja, da is aber auch ein bißchen Wunschdenken im Spiel. SOlche Brutreaktoren spielen weltweit kommerziell kaum eine Rolle…

  40. Habe mein Depot mal wieder Solarfirmen eingedeckt.
    Nicht deutsche Solarzellhersteller wie Q-Cells.
    Auch nicht Solarworld, denn im Prinzip ist das nur ein Händler, der in China billig einkauft und es dann hier teuer verscherbelt. Sehe da keine große Zukunft.
    Nein ich denke Maschinenbauer wie Manz oder Roth&Rau werden wieder kommen.

    Habe auch schon von Leuten gehört, die einfach den Strom aus der Steckdose abnehmen und dann als Solarstrom wieder einspeisen. Perverser Betrug, aber in Deutschland funktioniert das offensichtlich noch immer.
    Man sollte nur nach Sonnenuntergang den Stecker ziehen. :mrgreen:

  41. #44 iorumisosis:
    >>Na ja, da is aber auch ein bißchen Wunschdenken im Spiel.<<

    Ja, nee; iss klar. Ist halt nur Wunschdenken, was alle Industriestaaten dieser Erde durchziehen. Schön aber, dass es Germanistan gibt, wo man mal wieder alles besser weiß, die ganze Landschaft mit Vogelschredderanlagen zupflastert, die weltweit höchsten Strompreise hat und sich wundert, dass die energieintensive Industrie abgewandert ist. Aber dafür haben die Ökofaschisten ja auch gleich die passende Erklärung parat: Das liegt gar nicht am EEG sondern an den pösen Stromkonzernen.
    .
    Ich frage mich, wie es möglich ist, dass ein ganzes Volk – im Informationszeitalter (!) – sich (wieder) derartig verarschen lassen kann; das ist unfasslich! Selbst das stets gutmenschelnde Holland hat mittlerweile dem Unsinn Erneuerbare den Rücken gekehrt und wendet sich wieder der umweltfreundlichen, sicheren und höchst preiswerten Kernenergie zu. Deutschland schafft sich indes weiter ab.

  42. #48 Graue Eminenz

    Du bist ja lustig. Ein Zeilenhaufen allgemeines Geplärre. Auf meine Begründung bist du indes nicht eingegangen.

    Btw: Natürlich bin ich für Atomkraft..

  43. #51 Graue Eminenz

    Hast du den Artikel, den du verlinkt hast, eigentlich gelesen? Danach existiert in China bislang ein EXPERIMENTELLER Reaktor..

  44. @ iorumisosis

    SRY für meinen kleinen Ausbruch … in der Regel widersprechen bei diesem Thema immer nur irgendwelche Dummbatze, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, aber „wissen“ das „Atom“ gaaaanz doll pöse ist.
    .
    Da werde ich nach mühevollen Erfahrungen manchmal etwas dünnhäutig.
    😉

  45. @ #53 iorumisosis:

    PEKING, 30. August (RIA Novosti).

    Russland und China haben sich über den Bau von zwei schnellen Brutreaktoren vom Typ BN-800 geeinigt.

    Ebenfalls im Bau sind Brutreaktoren in Indien, Japan und in Kanada ist die Planung eines mitlerweile abgeschlossen; in den USA sind zwei weitere in Planung, etc..

    Es existiert also durchaus ein enormes kommerzielles Potential … nur Deutschland spielt hier nicht mehr mit, sondern ist stolz darauf, mittelalterliche Windmühlen zu bauen, die vollkommen nutzlosen Zufalls- und Flackerstrom produzieren sowie jährlich 100.000nde Vögel schreddern.

  46. #54 Graue Eminenz
    Ich habe bei diesem Thema von Tuten und Blasen nicht allzuviel Ahnung, aber was google mir sagt, geht in die Richtung: Wiederaufbereitung= vielversprechend, aber fast breeder reactors mit 95% sind wohl noch nicht die Regel..

    Von der (all)gemeinen Nuklearphobie halte ich natürlich nichts..

  47. #56 iorumisosis:
    >>aber fast breeder reactors mit 95% sind wohl noch nicht die Regel..<<

    Die bleigekühlten Brüter auf US-Flugzeugträgern und U-Booten erfüllen eigentlich schon die Möglichkeit, alle schweren Aktinide zu verbrennen, allerdings nutzt man das nicht, weil man natürlich das Plutonium braucht, um das Nuklearwaffenarsenal „frisch“ zu halten.

  48. #57 iorumisosis:
    >>Wozu zb. bringt Frankreich dann jährlich 100 Tonnen seinen Atommüll nach Sibirien?<<

    Frankreich hat abgereichertes Uran aus der Brennstabproduktion nach Russland verschifft, weil man dort daraus panzerbrechende Munition herstellen will. Mit dem, was man generell unter „Atommüll“ (das Wort ist eigentlich schon Quatsch) versteht, nix zu tun.

  49. #60 iorumisosis:
    >>Wow, knapp 600 Reaktoren weltweit auf See, 30 im Weltall…<<

    Und dann noch all die Atomuhren, z.B. in Frankfurt …
    😆 :mrgreen:

  50. #63 Graue Eminenz

    Jajaja. Und die ganzen Atome in den 6Billionen mal 7 MIlliarden Mnschliche Zellen..

  51. Schönen Abend noch … ich habe gerade kurz vor 3 p.m. (Montréal) und meine Frau trudelt gerade mit unseren Jungs herein!

    Tschüßi!

  52. Man darf auch nicht vergessen, dass in Deutschland seit 25 Jahren ein schneller Brüter laufen könnte.
    Ich frag mich, wer diese Antiatombewegung ins Leben gerufen hat. Sowas kommt ja nicht von selbst, das wird auch gesteuert.

  53. #57 iorumisosis (12. Feb 2011 22:35)

    Auch das hier deutet in eine andere Richtung…

    Es gibt bei der ganzen Sache generell zwei Richtungen:

    1) Man investiert weiter in die Kernforschung baut neue Reaktoren wie Frankreich, Japan, die USA, GB, China, Indien, Schweiz etc. pp. das machen

    2) Oder man gründet eine neue Partei und betreibt über Jahrzehnte höchst erfolgreiche Panikmache mit der Kernkraft. Sobald man an der Macht ist, unterbindet man dann sämtliche Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet, auf dass es nie einen Fortschritt gäbe, der Atommüll ewig strahle und somit die Kernideologie der Grünen nie untergehe.

  54. Danke PI, für die sachkundige Diskussion, man merkt sofort, dass man es mit Kollegen/Kameraden zu tun hat, die sich lange mit dem Thema beschäftigen und das es Diejenigen sind, welche nicht auf irgendwelche Phrasen hereinfallen und ein gutes Hintergrundswissen haben. Die Brütertechnologie geht weiter – Atommüll ist kein Müll, sondern ein Rohstoff für eine weitere Prozesskette. Es ist aber immer noch Kernfision und nicht Fusion. Die Fusion währe den Berechnungen zu folge um mehrere tausendmal leistungsfähiger, dazwischen liegen andere technologieen wie vielleicht MHD-Plasmasysteme usw.
    Wir hatten auch mal einen Brüter in Kalkar und diese Geschichte ist nicht technologisch gescheitert, sondern politisch.
    Wenn man die Menschen nicht aufklärt und ihnen das wahre Wissen beibringt, sondern Wissen durch (Aber-)Glaube ersetzt, dann werden sie erst Atomkraftgegener und später auch Islamisten.
    Wie soll Energie auf später dem Mond oder Mars zur Erringung von Bodenschätzen usw. hergestellt werden, wenn nicht durch Kernfusion?
    Wir waren mal kluge Ingenieure und Visionäre…>/b>

  55. Tja, für so einen Mist können wir uns bei den Grünen „bedanken“!
    Und es gilt immer noch: Wer doof ist, wählt grün! Und wer nicht ganz so doof ist, wählt eine der anderen etablierten Parteien.

    Sooo schlecht wiederum finde ich die Nord-Süd-Trassen aber nicht (außer, dass durch sie wieder tausende Vögel ihr Leben lassen werden). Die werden vllt. noch gebraucht. Gegenwärtig für die Windenergie. Später, wenn Deutschland endlcih wieder klar im Kopf ist, evtl. für Atomstrom: Die Finnen und Schweden bauen neue AKWs, vllt. baut Deutschland dann auch eins oder mehrere an der norddeutschen Küste – da gibt’s ja genügend Kühlwasser. 🙂

  56. Ein kleiner Nachtrag:

    Warum wird die Zukunft verweigert und statt die Autobahn zu reparieren, die Steuern erträglich zu gestalten usw. eine nach der anderen Moschee gebaut.

    Weil Wissen durch Aberglaube seitens der herrschenden Staatskaste als Opium für das Volk auserkoren wurde.

    Deswegen kämpfen wir gegen diese Verblödung…

  57. Zu #55 (Graue Eminenz):

    „… nur Deutschland spielt hier nicht mehr mit,..“

    Nö, nö, das unterschätzt Du die deutsche Wirtschaft aber gewaltig!
    Siemens hat mit der (französischen) Framatom ein Konsortium gebildet, welches die vier Atommeiler in Finnland baut.
    Und die Niederlande hat die Atombranche zur Abgabe eines Angebots für ein niederländisches AKW aufgefordert. Da wird Siemens wieder dabei sein!

    Allerdings ist (auf rot-grünes Betreiben hin) die Atomforschung (z. B. zur Verringerung der Halbwertszeit) eingestellt worden. Auch wäre gegenwärtig ein neues AKW in Deutschland politisch nicht durchsetzbar.

    Selbst falls das Uran nach 3x – 5x Jahren ausgehen sollte (die Chinesen haben ein neues Verfahren entwickelt mit dem das Uran für ca. 3.000 Jahre halten soll), evtl. kann man ja mit neuen Techniken Uran aus der Erde und aus dem Wasser gewinnen. Und es gibt auch noch eine Menge anderer radioaktiver, spaltbarer Elemente.

  58. Die Atomkraft wird die Hauptenergiequelle der Zukunft sein, denn nur mit ihr allein kann soviel Energie erzeugt werden, dass Deutschland ein Industriestandort bleibt.

    Die Gründe warum Rot-Rot-Grün gegen die Atomenergie sind, ist nicht die Sorge um eine saubere Umwelt oder um die Gesundheit der deutschen Bevölkerung, welcher sie nachweislich feindlich gegenüberstehen.

    Es geht ihnen nur darum, Deutschland dauerhaft von ausländischen Energielieferungen (ÖL,Gas,Strom) abhänging zumachen, damit es jederzeit vom Ausland her beeinflußt und gelenkt werden kann.

    Bemerkenswert sei: in Großbritannien, Frankreich, Finnland und den Niederlanden befinden sich neue Atomkraftwerke in Planung bzw. im Bau.

  59. #74 MartinP:
    >>Selbst falls das Uran nach 3x – 5x Jahren ausgehen sollte (die Chinesen haben ein neues Verfahren entwickelt mit dem das Uran für ca. 3.000 Jahre halten soll), evtl. kann man ja mit neuen Techniken Uran aus der Erde und aus dem Wasser gewinnen. Und es gibt auch noch eine Menge anderer radioaktiver, spaltbarer Elemente.<<

    Zunächst einmal: Die Chinesen haben überhaupt keine neue Nukleartechnik entwickelt, so wie die Chinesen bisher eigenständig noch überhaupt nix entwickelt haben.
    .
    Mit dem im Aufbau befindlichen Kreislauf Leichtwasserreaktor – Wiederaufbereitung – Brutreaktor – minimaler Restmüll, der für max. 400 schwach strahlt; reichen, selbst bei einem weltweit massiven Ausbau der Kernenergie, die bekannten (!) Uranerzvorkommen mehrere 100 Jahre.
    .
    Eine Gruppe führender Industriestaaten arbeiten momentan an der Umsetzung einer neuen Brütergeneration, die sich aus Thorium den eigenen Brennstoff zur Energiegewinnung erbrütete; und Deutschland ist hier nicht mehr vertreten. Thorium ist im Erdmantel reichlich vorhanden (etwa 1.000mal häufiger als Uran) und daher garantiert diese Technologie eine sichere, saubere und höchst effektive (billige) Energieversorgung für eine schier endlose Zeit.
    .
    Allein aufgrund der Energiedichte von Wind und Sonnenstrahlen ist eine Stromversorgung einer Industriegesellschaft mit Millionenstädten durch Erneuerbare grundsätzlich nicht möglich; selbst wenn man das ganze Land mit Stromleitungen und Pumpspeicherkraftwerken vollpflasterte. Die Idee dieser alternativen Energien dient schlicht einem anderem Ziel:
    Es ist erklärtes Ziel der Frankfurter Schule, die abendländische, „kapitalistische“* und bürgerliche Industriegesellschaft zu zerstören und die 68iger als Fußvolk arbeiten emsig daran, dies durchzusetzen. Und so wie durch die Hofierung des Islams dies erreicht werden soll, so soll es auch durch die Windmühlen und Solardächer erreicht werden. Jeder, der 1 und 1 zusammenzählen kann, weiß, dass die Erneuerbaren schlicht Unfug sind, sich nie rechnen aber riesiges Volksvermögen vernichten und ganze Industrien zerstören. So wie auch jeder weiß, der 1 und 1 zusammen zählen kann, dass die Islamisierung Europas dieses zerstört, weiß auch, dass der Ökounfug aus der gleichen Ecke kommt, wie die gewollte Verdünnung der Autochthonen; beides ist absolut zielgerichtet und lässt den Morgentauplan vergleichsweise wie eine paradiesische Verheißung erscheinen.
    .
    Stoppt diese Selbstvernichtung!

    * Der Kapitalismus ist eine Chimäre und existiert nur in den Köpfen von Kommuniste als Kampfbegriff und Feindbild.

Comments are closed.