TellNach dem gestrigen wuchtigen Nein des Schweizer Volkes zur „Waffenschutzinitiative“ (PI berichtete) suchte der Blätterwald nach Erklärungen, wie es dazu kommen konnte. Einige davon sind nicht verkehrt, auch wenn die meisten Medien den Volksentscheid verurteilen: Die Gegner der Initiative haben es geschafft, die Abstimmung zu einer Frage über Verlust von Freiheit, Sicherheit, Werten und Traditionen zu machen und damit zu einer Frage über das schweizerische Selbstverständnis.

Die Schweizerische Depeschenagentur sda analysiert:

Auch die „Basler Zeitung“ ist der Meinung, dass das Bild „der wehrhaften Schweizer“ gezielt beschwört wurde. „Es ging bei der Abstimmung nicht um die Waffe im eigenen Schrank, es ging um die Schweizer Identität als solche“, heißt es. …

Bei der Abstimmung ging es auch um Vertrauen des Staates in die Wehrmänner, wie die „Berner Zeitung“ schreibt. Die Mehrheit der Stimmenden sei offenbar der Meinung, „dass die Armeeangehörigen dieses Vertrauen verdienen“. …

Für die „NZZ“ könnte die Abstimmung ein Hinweis darauf gewesen sein, „dass die Armee im Volk doch besser verankert ist […]“. Denn „die repetitiven Versuche, an der militärischen Wehrhaftigkeit zu rütteln, schlagen an der Urne regelmäßig fehl“. …

Die „Neue Luzerner Zeitung“ sieht in dem Nein zur Initiative denn auch kein Nein zu mehr Sicherheit. Abgelehnt worden sein in erster Linie der Grundsatzwechsel, wonach der Staat den Waffenbesitz nur noch in Ausnahmefällen erlaubt. „Umbestritten ist hingegen, dass Kriminelle entwaffnet und Waffenmissbräuche konsequent geahndet werden.“

Bericht der Schweizer Tagesschau:

Tagesschau vom 13.02.2011

Je mehr die Linken an der den Freiheit rütteln, desto mehr sind die Eidgenossen bereit, sich zu wehren.

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64 KOMMENTARE

  1. Bäätsch würde ich als Schweizer jetzt zu den LinksGrünen Gutmenschen sagen. Wenn ich Schweizer wäre.

    Ich will auch uneingeschränkte Volksentscheide woran sich die Politiker halten müßen. Aber das wird in der Eu-Diktatur wohl so bald nicht möglich sein, oder wir machen Revolution – wer macht mit ?

  2. Es ist doch ganz einfach ! Wenn Linke oder sonstige Kriminelle dich erschiessen wollen dann sollst du nicht zurückschiessen können.

  3. Die Gegner der Initiative haben es geschafft, die Abstimmung zu einer Frage über Verlust von Freiheit, Sicherheit, Werten und Traditionen zu machen und damit zu einer Frage über das schweizerische Selbstverständnis.

    die linken sind halt genauso doof wie die mu.seln. daher verstehen sich die beiden gruppen auch so gut…

  4. Die Schweizer sind recht selbstbewusst – Gott sei Dank. Das mit den Waffen kann man aber auch anders sehen. Mir wäre lieber wenn hierzulande privater Waffenbesitz noch mehr eingeschränkt wäre, z.B. auch das Mitführen von Messern. Dann hat man eine viel bessere Handhabe gegen Subjekte, die meinen man sei kein Mann, wenn man keine Waffe trägt. Und mancher Mord würde verhindert.

    Es ist ein Trugschluss, wenn man glaubt, ein Normalbürger kann sich mit einer tödlichen Waffe schützen. Er hat meistens keine Chance gegen einen waffengeübten Verbrecher.

  5. Wer privaten Waffenbesitz ablehnt, hat sich von der Demokratie verabschiedet. Der unterteilt in

    – das zu beherrschende Volk
    – die herrschende Klasse

    In einer Demokratie lebt ein freies, selbstbestimmtes Volk von mündigen Bürger, welche natürlich auch Waffen besitzen.

    Wenn die Mächtigen dagegen sind, so gibt es nur einen Grund dafür:

    sie haben Angst vorm Volk.

  6. @#5 SRG

    Der Trugschluss liegt eher darin zu glauben, durch schärfere Waffengesetze hätten Kriminelle weniger Waffen. Die haben die trotzdem. Oder was glaubst du, wer die ganzen illegalen Schusswaffen in DE hat?

  7. Warum fällt es „unserer“ Presse nur so schwer das Selbstbestimmungsrecht eines demokratischen Volkes anzuerkennen??? Bei undemokratischen Islamstaaten klappt das irgendwie besser! Das lässt auch tief blicken… 🙁

  8. Die Schweiz ohne den immerwachen Geist Wilhelm Tells kann ich mir auch nicht vorstellen. Ohne Armbrust kann er seine Sache nicht fortsetzen.

  9. @hmd

    Mir wäre lieber wenn hierzulande privater Waffenbesitz noch mehr eingeschränkt wäre, z.B. auch das Mitführen von Messern.

    Nur werden sich die Schätzchen, die stets Messer mit sich führen von einem derartigen Gesetz kaum beeindrucken lassen

  10. Respekt den Schweizer Wählern.

    Wie hier schon richtg berichtet, löst das Votum im Schweizer Blätterwald ein gewisses Mißvergnügen aus. Meine beglückwünschende Leserzuschrift wurde von der Basler Zeitung denn auch garnicht erst zugelassen. Dafür berichtet diese über die Justiz-Bundesrätin
    Simonetta Sommaruga, die unmittelbar nach der Abstimmung erklärte, nun auf der Gesetzesebene gegend den Waffenbesitz vorgehen zu wollen.

    Demokratie ist auf Demokraten angewiesen.

    In der Schweiz ist es noch gegeben, daß ein demokratisch orientiertes Volk sich gegen die undemokratischen Kräfte in Presse und Parlamenten gerade noch durchsetzen kann.

    Damit ist klar, wie bitter es in der BRD ausschaut.

    Zur Anmoderation hier bei PI: „Die Gegner der Initiative haben es geschafft, die Abstimmung zu einer Frage über Verlust von Freiheit, Sicherheit, Werten und Traditionen zu machen und damit zu einer Frage über das schweizerische Selbstverständnis.“

    Das liest sich etwas zu unerkühlt. Natürlich ging es um Freiheit, die dem Schweizer aus der Hand geschlagen werden sollte.

    Das Recht, für sich selber einstehen zu können mußte verteidigt werden.

    Wer dieses Recht abgibt, ist nicht mehr frei.

    Dann also auf diesem Wege meine Glückwünsche an die Schweizer, und die Basler Zeitung.

  11. @wahrersozialdemokrat
    Warum wohl? Weil die Initiative von außen an die linken Verbände in der Schweiz herangetragen worden ist bzw. man Sie in ihrer Haltung massiv bestärkt hat. Getroffenen Hunde bellen bekanntlich. Es ist „unseren üblichen Verdächtigen“ nicht gelungen anderen den eigenen verkappten Willen aufzuzwingen. Das muss ungeheuer schmerzen. Aber ich gönne es ihnen von ganzem Herzen (den Schweizern die Freiheit und den Linken/Grünen den Schmerz).

  12. #11 frohundheiter

    Wie viele Medien ist auch die Baslerzeitung links gerichtet.
    Man schaue sich nur das Abstimmungsresultat von Basel an.
    Basel = links bis ultralinks

    Auch von mir wurden schon einige Kommentare „übergangen“

    Manchmal nützt reklamieren (im Kommentarbereich)

    Habe das schon selber erfahren.
    Plötzlich wurden Kommentare geschaltet, die „verloren“ gingen.

    Aber eben: reklamieren nützt nur manchmal, nicht immer.

  13. Wird die Wahl jetzt wiederholt bis das Ergebnis aus Sicht von Linken und Grünen stimmt ? Oder wie läuft das in der Schweiz ?

  14. 4 hmd

    Deine Überlegung teile ich nicht!
    Damit bekommst du den illegalen Waffenbesitz nicht unter Kontrolle, noch nicht einmal mit harten Strafen bis zur Todesstrafe – siehe USA.

    Die Freiheit der Bürger erkennt man an den Waffengesetzen. Das Mißtrauen der Regierenden gegen ihre Bürger auch !!!

    Genau deshalb ist die Schweiz eine bessere Demokratie als unsere.

  15. Es ist ein Trugschluss, wenn man glaubt, ein Normalbürger kann sich mit einer tödlichen Waffe schützen. Er hat meistens keine Chance gegen einen waffengeübten Verbrecher.

    Da wäre ich nicht so sicher – die Seite target=_blank>“The Armed Citizen“ stellt viele Fälle zusammen, wo sich die Menschen mit Erfolg mit ihren Waffen gegen Verbrecher zur Wehr gesetzt haben und das sind nicht wenige Fälle. Denn längst nicht jeder Verbrecher, der eine Waffe mit sich führt, ist auch geübt im Umgang mit derselben.

    Außerdem sei grundsätzlich auf das wissenschaftliche Standardwerk von Prof. John Lott jr. target=_blank>“More guns, less crime“

  16. die Presse hierzulande ist auffällig sprachlos über dieses Votum. Sowohl WELT Online als auch Spiegel Online übergehen dieses Thema geflissentlich. Nicht eine Silbe schreiben die hierzu. Sicherlich sind die in Erklärungsnot.

    Das Freiheitsverständnis der Schweizer ist bewundernswert. Für mich ist die Schweiz eine Insel der Freiheit inmitten eines sozialistischen Ozeans der EUDSSR.

  17. #4 hmd (14. Feb 2011 10:28)

    Es ist ein Trugschluss, wenn man glaubt, ein Normalbürger kann sich mit einer tödlichen Waffe schützen. Er hat meistens keine Chance gegen einen waffengeübten Verbrecher.

    Sorry, das ist völliger Quatsch und der eigentliche Punkt ist Dir offenbar nicht klar. Selbstverständlich kann sich ein Normalbürger mit einer tödlichen Waffe besser schützen, als ohne Waffe. Ebensowenig sind alle Verbrecher waffengeübt. Sie sind allenfalls gewaltbereiter, als der Normalbürger.

    Der eigentliche Punkt ist aber, daß ein Verbrecher, der Verbrechen als Broterwerb betreibt, selbstverständlich stets sein Risiko abschätzt, bei einer Straftat womöglich selber verletzt zu werden. Ein Berufsverbrecher sucht sich Opfer, bei denen er mit keiner Gegenwehr rechnen muss. Selbst wenn er „waffengeübt“ ist, wird ein Berufsverbrecher immer versuchen, eine Straftat zu vermeiden, bei der sein Risiko, selber verletzt oder gar getötet zu werden, hoch ist. Im Krankenhaus verdient er nämlich kein Geld.

    Das Wissen bei Berufsverbrechern, daß ein Großteil der potentiellen Opfer bewaffnet ist, führt zu einem Rückgang entsprechender Straftaten. Das ist das Ergebnis aus den amerikanischen Bundesstaaten, in denen Bürgern das verdeckte Tragen von Waffen weitgehend erlaubt ist.

  18. Deutschland ist herkömmlicherweise ein Land mit vergleichsweise niedriger Gewaltkriminalität. Eine homogene, vergleichsweise wohlhabende Bevölkerung neigt halt nicht zu Gewalttaten.

    Den Verlust der Homogenität durch Einwanderung bekommen wir ja gerade von der Politik ständig als Erfolg verkauft. Ärmer wird das Land auch. Also wird es auch gewalttätiger. Entsprechend steigt das Bedürfnis, sich zu bewaffnen.

  19. @#4 hmd

    Mir wäre lieber wenn hierzulande privater Waffenbesitz noch mehr eingeschränkt wäre, z.B. auch das Mitführen von Messern. Dann hat man eine viel bessere Handhabe gegen Subjekte, die meinen man sei kein Mann, wenn man keine Waffe trägt. Und mancher Mord würde verhindert.

    Es ist ein Trugschluss, wenn man glaubt, ein Normalbürger kann sich mit einer tödlichen Waffe schützen. Er hat meistens keine Chance gegen einen waffengeübten Verbrecher.

    Der klitzekleine Fehler am Waffengesetz (und auch deiner Denke) ist nun mal der, dass sich ohnehin nur die rechtstreuen Bürger daran halten, wegen denen man gar keine Waffengesetze erlassen müsste.

    Unsere Waffengesetze entwaffnen doch nur die Ehrlichen und geht an der eigentlichen „Zielgruppe“ völlig wirkungslos vorbei.

    Laut Antiwaffenaktivist Roman Grafe gabs hundert Sportschützenopfer seit 1991. Das ist natürlich tragisch, aber: Laut Wikipedia ereigneten sich alleine von 1993 – 2009 über 65.000 Tötungsdelikte in Deutschland. Das Verhältnis verdeutlicht doch wohl sehr eindrucksvoll, dass der legale Besitz von Schusswaffen das allerkleinste Problem für die „innere Sicherheit“ darstellt und entsprechender Missbrauch statistisch gesehen nahezu irrelevant ist.

    Das gleiche gilt auch für die Schweiz.

  20. Ich brauche einmal Hilfe, bitte den Kommentar nicht löschen auch wenn er Off-Topic ist.

    Ich suche den Artikel und das Video eines (israelischen?) Journalisten der sich als Deutscher Rechtsradikaler ausgab und einen Alt-Nazi interviewte und dies filmte.

    Wäre super wenn jemand diesen Link hier posten könnte, ich wäre sehr dankbar!

  21. Je mehr die Linken an der den Freiheit rütteln, desto mehr sind die Eidgenossen bereit, sich zu wehren.

    GANZ G E N A U SO IST ES ❗ ❗ ❗

  22. Da wir gerade von Klingenwaffen reden…

    Das Problem sehe ich darin, das lange Klingen verboten aber kurze erlaubt sind. Ein kurzes Messer kann man hervorragend verstecken und schmuggeln und eignet sich hervorragend zum MORDEN/Meucheln.

    Meiner Meinung nach sollte man alle kurzen Klingenwaffen verbieten. Ein Typ der mit einer extrem langen Klinge rumläuft z.B Schwert wird wohl wesentlich mehr beachtung finden da man ein Schwert eben nicht so gut verstecken könnte.

    Von mir aus könnten wir alle mit Schwertern rumlaufen würde mir als Heavy metal Fan zusagen…

    Der großteil der jugendlichen Gewaltbanden läuft eher mit klingen als mit Pistolen rum.

    Zu Schusswaffen:
    im prinzip bin ich gegen solche Waffen aber ich bin der Meinung man sollte sowas nur als RECHTSTREUER Bürger besitzen dürfen.

    EDIT:
    wartet nur mal auf den nächsten Amoklauf, dann werden wieder alle für ein Waffen und Killerspielverbot stimmen.

  23. #19 WahrerSozialDemokrat
    sry war aber absicht:-))
    wunder nur.. dass so etwas im fernsehen gezeigt wird.
    wünsche noch nen schönen arbeitstag.
    greets from ce town

  24. Gut gemacht, weiter so!
    Offensichtlich nimmt der Staat die Ängste seiner Bürger nicht ernst, denn sonst würde man verhindern, dass wir hier drangsaliert, bestohlen und unsere Kinder vergewaltigt werden. Der Staat hat kein Interesse an der Verhinderung des weltweiten Kalifats. Das ist schleichender Krieg gegen die eigene Bevölkerung.

  25. Komplettansicht
    Entwurf bearbeiten [ Kein Betreff ]

    Von:
    Mailyn Pelagio

    Kontakt anzeigen
    An:
    enn man die Bevorzugung der Initiativbefürworter in den Medien aufrechnet, ist
    höchst fraglich wer hier mehr Geld zur verfügung hatte. Wenn etwas zu fordern
    Wenn nun etwas zu fordern wäre durch die Befürworter, dann die bedinungslose Entwaffung Krimineller.
    Bezeichnenderweise hört man da gar nichts, und das ist klares politisches
    Kalkül. Da dadurch Bevölkerungsgruppen in den Fokus gerieten die noch heute
    under besonderem Schutz der Linken stehen. Auch wenn diese Gruppen die absolute
    Mehrheit in den Gefängnissen und Verbrechensstatistiken stellen.

  26. Wieviele illegale, also nicht gemeldete, Schusswaffen existieren in der Schweiz?
    Gibts da Schätzungen?

    Nach Schätzungen der Polizei existieren in Deutschland ca. 20 Millionen nichtgemeldete Waffen, also 1/4 der „Deutschen“ hat illegale Knarren rumliegen.
    Trotz sehr restriktivem Waffenrecht.

    Gibt das nicht zu denken? 😉

  27. Wer hat denn legale Waffen?

    Das sind die Jäger, Sportschützen, Reservisten und ein paar Waffenscheininhaber.

    Da sind alles Leute, die diesen Staat tragen. Die sich an die Gesetze halten, die Steuern zahlen und notfalls für den Staat kämpfen und sterben.

    In der Schweiz ist das ganz genau so.

    Wenn Politiker glauben, sie können diesen Staat mit staatlich (dh, von uns) finanzierten Antifanten und Migranten gegen uns in Stellung bringen, bitte schön, sollen sie es probieren. Wenn das Band zwischen dem Staat und den Bürgern, die ihn tragen, zerreisst, dann stirbt der Staat und nicht die Bürger. Die Antifanten und Migranten werden ihn jedenfalls nicht auffangen und unsere Politclowns weiterfüttern.

  28. Das recht Waffen zu besitzen und zu tragen ist in den USA sogar in der Verfassung verankert, was auch Sinn macht.

    In einer Demokratie ist das Volk der Souverän und sollte da nicht weniger Rechte haben als der Staat. Auch Polizisten dürfen die Schusswaffe nur nach dem normalen Notwehrrecht einsetzen.

    Entwaffnung der Bevölkerung verschaft den Kriminellen leichtere Beute.

  29. Die Lieben und Netten haben verloren und schon werden mediale Ratschläge erteilt, wie man das bockige Landvolk gefügig machen kann:

    Die SP-Sektionen müssten aufwachen», sagt Lukas Golder, Politologe am Politforschungsinstitut gfs.bern. Um fehlende finanzielle Ressourcen wettzumachen, sei ein «enormer Einsatz» nötig.

    Aha gfs.bern auch so ein subventionierter Landen der dichtgemacht gehört.
    Fehlende Finanzen! Immer die gleiche Schallplatte, wenn es nach den Gesalbten ginge, dann würde jeder SVP-Geldgeber an den Pranger gestellt, schliesslich ist man tolerant.

    „«Wenn man den Abstimmungskampf auf dem Land nicht bis zum Schluss durchziehen kann, wird es für eine Initiative ganz schwierig. Das ist für die Linke wohl die Lehre aus der gestrigen Abstimmung.» Wichtig wäre laut Golder beispielsweise der Zugang zu lokalen Medien.“

    Klar doch! Noch mehr linkes Mediengedudel! Noch mehr Einflussnahme! Am liebsten mit Gebühren finanziert.
    Und wieder kein Wort, das seit dem Spätherbst massiv im Tagesanzeiger, NZZ und Rotwellensender Propaganda für die Waffeninitiative gemacht wurde.

    „Sie muss andere Wege in der Wahlkampagne finden.»“
    Wie wäre es gleich mit Umerziehungslager für unverbesserliche Rechte?

    „Philipp Sarasin, Historiker an der Universität Zürich, hält es für die «entscheidende, strategische Frage», ob es der SP gelinge, die Landbevölkerung zu faszinieren. «Sie müsste der Landbevölkerung aufzeigen, dass sie eigentlich Städter sind, weil die ganze Schweiz in den Agglomerationen zusammenwächst, abgesehen von ein paar Bergtälern. Die ländliche Schweiz ist weitgehend ein Mythos. Viele Inner- und Ostschweizer arbeiten in der Umgebung von Zürich. Damit zählen sie zur urbanen Schweiz.»“

    Unglaublicher Blödsinn!
    Die Argumente der Lieben und Netten funktionieren nicht, darum scheitern sie!

    http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Die-SP-und-ihr-Problem-mit-der-Landbevoelkerung/story/30287491

  30. #31 Teron Gorefiend (14. Feb 2011 12:45)

    Messer sind sehr gefährlich. Aus einer normalen Gesprächsentfernung schlitzt ein einigermaßen erfahrener Messerkämpfer einen Polizisten dreimal auf, bevor der seine Pistole aus seinem Sicherheitsholster auch nur gezogen hat.

  31. @ Schweinsleber

    Die Linken basteln an ihrer Dolchstoßlegende und sind sich dabei noch nicht einmal für die offenkundigsten Tatsachenverdrehungen zu schade.

    Man heult rum, dass die Entwaffner ja kein Geld für eine Kampagne gehabt hätten und man somit chancenlos gegen die böse „Waffenlobby“ gewesen sein – und das noch ohne rot zu werden (Wortwitz).

    Tatsache ist, das nahezu der gesamte (von Linken unterwanderte) schweizer Medienapparat den Volksentwaffnern über Monate eine kostenlose Darstellungplattform bot und kein Tag verging, in dem nicht irgendwo ein Schreiberling offen für das Ja zur Entwaffnungsinitiative warb – während sich die böse „Waffenlobby“ aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen (z.B. von Pro Tell)selbst finanzieren musste und nicht annähernd die gleiche Medienpräsenz bekam.
    Sogar kritische Leserkommentare in den Onlineausgaben wurden noch systematisch wegzensiert und da stellen sich die Linken nun ernsthaft hin und behaupten noch, es habe keine Chancengleichheit bestanden und sie seien unterfinanziert.

    Und bei alle dem schämt man sich noch nicht mal.
    Die europäische Linke live: Charakterlich defizitär wie eh und jeh.

  32. Sympathische Leute, die Schweizer.
    Jetzt wissen wir auch, warum unsere Volksverräter so viel Angst vor „Demokratie“ haben und nie im Leben Volksabstimmungen in Deutschland zulassen würden.
    Wichtig ist allerdings nicht, ob man Waffen besitzt, sondern man muß in der Lage sein, den eigenen Körper als Waffe einzusetzen, wenn es ernst wird und mal wieder der Messerer vorbeischaut.

  33. Es ist immer gut für eine Demokratie, wenn der Staat Angst vor dem Volk hat.
    Muss das Volk Angst vor dem Staat haben, so gibt es auch keine Demokratie.
    Daher ist es auch Sinnvoll, wenn die freien Bürger bewaffnet sind. Eine demokratisch legitimierte Regierung kann auch von Heute auf Morgen durch eine Diktatur ersetzt werden, die notfalls mit Waffengewalt bekämpft werden muss.

  34. @ #37 Logiker (14. Feb 2011 14:17)

    Das recht Waffen zu besitzen und zu tragen ist in den USA sogar in der Verfassung verankert, was auch Sinn macht.

    Die Gründer der US-Verfassung haben sinngemäß genau diese Gedanken gehabt:

    „Ein Waffenverbot benachteiligt die Rechtschaffenden und bevorzugt die Kriminellen – da sich nur die Rechtschaffenden an Verbote halten.

    Aber die Träger des Staates sind die Rechtschaffenden und nicht die Kriminellen.
    Also macht es keinen Sinn, die Träger des Staates wehrlos zu machen.“

  35. Es sind immer die gleichen die Waffen nur in der Hand des Staatsapparates tolerieren: die Sozialisten.

    Was diese im letzten Jahrhundert mit diesen Waffen in der Hand des Staatsapparates verbrochen haben (man denke an die Kommunisten wie auch an die Nationalsozialisten) ist unvorstellbar. Aber offenbar will niemand aus der Geschichte lernen, sie (die Geschichte) ist eben ein guter Lehrer, mit vielen dummen Schülern.

  36. Minarettverbot, Waffenschutzinitiative abgeschmiert, direkte Demokratie ist eine feine Sache, die wir auch dringend brauchen.

  37. #48 Grant (14. Feb 2011 16:34)
    Alleine schon der gesunde Menschenverstand und Selbsterhaltungstrieb der Menschheit wird bei Volksabstimmungen immer zum richtigen Ergebnis kommen.

  38. Es sind auch die lange Schützentradition der Schweiz, welche zur Ablehnung der Initiative begetragen hat. Sportschützen wissen genau wie mit der Waffe umzugehen ist und würden diese auch nie auf ein Lebewesen richten, egal ob geladen oder nicht.

    Da die Schweiz schon seit Generationen nicht mehr aktiv an einen Krieg beteiligt war, ist es für den schweizer Waffenbesitzer längst Tradition geworden, mit Waffen aussschliesslich Zielscheiben zu schiessen.

    Auch die Stadt Zürich, wo die Initiative angenommen wurde, hat der Schützentradition, mit dem Knabenschiessen, einen halben Feiertag und eine Kirmes zu verdanken.

    Ausserdem gibt es Das Eidgenössische Feldschiessen, das Volksschiessen, die Schweizermeisterschaft, regionale und kantonale Schützenfeste, Meisterschaften etc.

  39. #4 hmd (14. Feb 2011 10:28)

    Mir wäre lieber wenn hierzulande privater Waffenbesitz noch mehr eingeschränkt wäre, z.B. auch das Mitführen von Messern. Dann hat man eine viel bessere Handhabe gegen Subjekte, die meinen man sei kein Mann, wenn man keine Waffe trägt. Und mancher Mord würde verhindert.

    Nein! Leider sind meiner Meinung nach alle Ihre vorgebrachten Puntke falsch.

    Bereits vor der letzten verschärfung (Einhandmesser) hatte die Polizei die Möglichkeit, jemandem, dessen Nase ihnen nicht passte, das Messer erstmal abzunehmen. Wollen sie abgesehen davon den ehrlichen Bürgern jetzt auch noch das Messer aus der Tasche holen, nachdem sonst schon alle Mittel verboten sind? Auch das Messer darf bereits nicht mehr als Waffe mitgeführt werden. Wir haben bereits ein Waffentrageverbot!

    Man ist zwar ein Mann, auch wenn man keine Waffe führt. Aber man ist zumindest kein Bürger, sondern nur ein Untertan.

    Morde werden Sie erst Recht nicht verhindern! Wie aberwitzig!
    Ein Mord ist im Normalfall eine geplante Tat (Mordmerkmale nachschlagen, es gibt natürlicha uch noch andere). Den Mord können Sie grundsätzlich nicht verhindern! Ein Mord wird ausgeübt, egal welche Mittel zur Verfügung stehen und ob diese legal sind.

    Es ist ein Trugschluss, wenn man glaubt, ein Normalbürger kann sich mit einer tödlichen Waffe schützen. Er hat meistens keine Chance gegen einen waffengeübten Verbrecher.

    Es ist kein Trugschluss. Mit einer Waffe steigert sich die Kampfkraft einer Person dramatisch. Waffen negieren oder vermindern Stärkeunterschiede und in manchen Fällen auch eine Überzahl der Angreifer. Der Preis für einen Angriff seitens des Kriminellen wird höher.
    Abgesehen davon, dass nicht jeder Verbrecher „Waffengeübt“ ist, ist auch nicht jeder Bürger hilflos. Nebenbei kann man mangelnde Übung und mangelndes Training auch ändern, auch als gesetzestreuer Bürger. Wenn Sie meinen, selbst mit Waffe einem Verbrecher ausgeliefert zu sein, empfehle ich Ihnen, dagegen anzugehen, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken.

  40. @#4 hmd:

    Armeeangehörige, Sportschützen und Jäger haben vorallem Waffen zuhause in der Schweiz. Ich kann Dir versichern, dass alle 3 gut daran ausgebildet wurden. Die Armeeangehörigen am besten.

  41. das schweizerische Selbstverständnis

    …ist genau das, was linke Ideologen schrittweise abschaffen wollen.
    In Deutschland und anderen Ländern Europas sind diese sehr mächtigen linksideologischen Kräfte bei der Abschaffung der nationalen/ kulturellen Selbstverständnisse schon sehr viel weiter – vielleicht auch weil die Bürger sich nicht vergleichbar demokratisch dagegen wehren können, wie die Schweizer.
    Bei bestimmten Themen ist echte Demokratie dann nämlich nicht mehr erwünscht.

  42. Die Schweizer Christdemokraten verlangen nun Konsequenzen gegen die Meinungsforschungsinstitute.

    Wie schon bei der Minarettinitave haben diese Umfrageergebnisse veröffentlicht, die einen völlig anderen Ausgang der Abstimmung prognostizierten.

  43. Schon die Überschrift diffamiert.
    „Sieg der alten Schweiz“
    53,6% der Schweizer sind alt? Ihre Ansichten sind alt? Alt = schlecht ?

    Das Wort „alt“ ist hier negativ konnotiert und suggeriert, dass die freie Entscheidung der Bürger als „überholt“, „unmodern“ gilt.

    Ich denke der Verfasser meint mit „alte Schweiz“ konversative Werte.
    Der Verfasser kann denken und stänkern gegen wen er will, das juckt mich nicht im geringsten.

    Aber Ich habe was dagegen, dass hier bewusst und unterschwellig versucht wird die Meinung auf Gedeih und Verderb nach links zu verbiegen.
    Wenn dann sollte der Artikel ehrlicherweise als Meinung gekennzeichnet werden.

    Aber so viel Anstand kann man ja nicht erwarten.

  44. Bereits der Begriff „Initiative zum Schutz vor Waffengewalt“ und die verwendeten Bilder sind bereits extrem wertend. ich finde es unverschämt, dass Abstimmungen bereits im Vorfeld durch die Namensgebung dermaßen unfair beeinflusst werden.

  45. Schweizer müsste man sein. Stolz das Herz in der Brust schlagen spüren wenn von der klugen Politik des eigenen Volkes die Rede ist. Ihr seit wohl nicht umsonst seit mehr als 500 Jahren ein freies Land!

    Gratulation!

  46. Im NZZ Forum hats einer auf dem Punkt gebracht:
    In der Schweiz stellt das Volk die letzte und oberste Instanz dar, es gibt gar keiner der ihn entwaffnen darf, ausser er selbst beauftragt die Institutionen damit.
    Das entspricht jedoch mehr den Träume von Schweizabschaffern wie Jo Lang und Andy Gross als unser abschliessender Willen.
    Auch haben wir Eidgenossen eine grosse Skepsis gegenüber unsere Regierung: Minarettinitiative, Ausschaffungen waren grosse Misstrauensvoten gegenüber den Bundesrat sowie Parlamentsmehrheit.
    Bei der Entwaffnungsinitiative haben die Mitteparteien erst gar nicht versucht uns übers Ohr zu hauen und die Linken sind alleine mit ein Paar Ärtzteverbände und frustrierte Ehefrauen, die den Schrank für Abendkleider statt Sturmgewehre vorgesehen hatten, im Regen stehen geblieben.

    57% Jo Lang, du wirst es nicht mehr versuchen!

  47. Es ist erschreckend wie viele für „ja“ gestimmt haben, was glauben solche Leute? Dass Verbrecher sich durch die Wehrlosigkeit ihrer Opfer abgeschrekt fühlen? Oder dass die Anzahl der Selbstmörder sinkt wenn eines von vielen potenziellen Werkzeugen genommen wird? Vlt dass die Schweiz Geschichte schreibt, als das erste Land der westlichen Welt bei dem eine Verschärfung des Waffengesetzes die Kriminalität senkt? Zum Glück war die Mehrheit klug und hat diese sozialistische Wahnidee vom Gewaltmonopol verhindert. Es ist schön zu sehn, dass die Links-grünen Kulturvernichter in der Schweiz nicht voran kommen, da wird mir warm ums Herz.

  48. Die Entwaffnung der Bevoelkerung ist eine Tragoedie and bringt uns naeher an die Dictatur.

    In Australien sind die Mohammedaner amok gelaufen, haben hunderte von Autos beschaedigt und Passanten verpruegelt, nach den Demonstationen in Cronulla.

    In England ist es so schlimm dass nur noch die Kriminellen Kanonen haben, und wer sein Hab und Gut mit Draht sichert kann verklagt werden:

    Shed owners warned wire on windows could hurt burglars
    http://www.google.com.au/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CBUQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.telegraph.co.uk%2Fearth%2Foutdoors%2F8318985%2FShed-owners-warned-wire-on-windows-could-hurt-burglars.html&ei=nbdZTfSIPIKmvgPR0smIBQ&usg=AFQjCNEsJr24RS3FBiSJLOy0KcuLWt0SHw&sig2=Vt1O8AP3GT0VMhBc7iHE9g

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