Deutsche HeimatvertriebeneWer das Wesen von Politik begriffen hat, dem ist bewusst, dass alle Dinge irgendwie miteinander zusammen hängen. Darum sollte man es tunlichst vermeiden, über die gestrige Bundestagsdebatte zur möglichen Einführung eines bundesweiten „Gedenktags für die Opfer der Vertreibung“ einfach hinweg zu gehen.

(Von Thorsten M.)

Bei dem Thema geht es darum, dass die bürgerliche Regierung den 5. August als Jahrestag der 1950 erfolgten Unterzeichnung der „Charta der Heimatvertriebenen“ würdigen möchte, was zur Abwechslung einmal ein löbliches Anliegen ist. Verkürzt gesagt, erklärten in dieser Charta, fünf Jahre nach Kriegsende, die deutschen Vertriebenenverbände, dass sie auf Gewalt oder Vergeltung im Zusammenhang mit ihrem Wunsch nach Rückgewinnung der verlorenen Heimat verzichten werden.

Keine kleine Geste, wenn man sich das Ausmaß des Elends der 14 Millionen Ostpreußen, Schlesier, Pommern, Sudetendeutschen etc. vor Augen führt, von denen zwei Millionen im Zuge von Krieg und Vertreibung ihr Leben verloren haben. Menschen, vor denen man in ihrer weit überwiegenden Mehrheit den Holocaust verborgen hatte und die meist persönlich keine Kriegsverbrechen begangen hatten. Menschen, die nicht begeistert waren vom unseeligen Weltkrieg, ihn aber erdulden mussten, so wie wir heute die Folgen der verfehlten Euro-Einführung oder Masseneinwanderung – weil man das halt einfach „mitgewählt“ hat.

Deutsche, die gegen Ende des Kriegs oder danach oft im bitter kalten Winter nur mit einem kleinen Leiterwagen über hunderte von Kilometern den Weg in den Westen angetreten sind und ihr Leben fern der Heimat bei Null beginnen mussten. Mit nicht einmal 50ct pro Quadratmeter Land mit allen darauf befindlichen Habseeligkeiten, wurden diese Menschen durch die Westdeutschen entschädigt. Dies ist nicht ein Bruchteil des eigenen Grundwert-Zuwachses der Westdeutschen gewesen, der durch die Landnachfrage von 12 Millionen Flüchtlingen entstand.

Selber schuld, sie – und die übrigen Deutschen – hätten ja nicht Hitler wählen müssen, ist hier die gängige Staatsdoktrin. Es gibt ein Indianer-Stichwort, das uns mahnt, nicht über einen Menschen zu urteilen, ehe man nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen ist.

Es ist eine Unsitte der linken Deutungshoheit der Deutschen Geschichte, unsere Vergangenheit immer im Jahr 1939 beginnen zu lassen. Jeder der versucht, sich empathisch der Frage zu nähern, warum die Deutschen 1933 diesen Österreicher zum Staatsoberhaupt gewählt haben, wird als „Relativierer deutscher Schuld“ wüst beschimpft und politisch zur Persona non grata erklärt. Niemand setzt sich einmal lautstark-seriös – mit Ausnahme des „Historikerstreits“ in den 80er Jahren – mit der Vorkriegsgeschichte auseinander, weshalb das Urteil über die eigene Familie natürlich nur furchtbar sein kann. Hier liegen die Wurzeln des deutschen Selbsthasses, der den Nährboden bildet für die inzwischen viel beklagte „Deutschenfeindlichkeit“ vor allem muslimischer Einwanderer. (Dies ist auch die Wurzel unserer Unfähigkeit und fehlenden Eignung, Menschen aus anderen Kulturkreisen zu integrieren!)

Oder hat man ihnen im Geschichtsunterricht erzählt, dass nach dem ersten Weltkrieg – trotz gegenteiliger Ankündigungen in Wilsons 14 Punkten, die Grenzen mittels Volksabstimmung verändern wollten – bereits Teile Deutschlands mit weit überwiegend deutscher Bevölkerung ohne Abstimmung einfach abgetrennt wurden? – Dass polnische und tschechische Besatzungsbehörden, die Deutschen dort drangsallierten und aus dem Land – aus ihren Häusern – drängten? Weiß heute noch jemand etwas von der Besetzung des Ruhrgebiets durch Franzosen und Belgier 1923, mitten im Frieden? – Von den sonstigen Abgründen des Versailler Diktatfriedens gar nicht zu reden, für den wir Deutschen übrigens noch bis letztes Jahr Reparationen an die damaligen Siegermächte bezahlt haben.

War in Verbindung mit dem unvorstellbaren Elend von Weltwirtschaftskrise und Hyperinflation die Wahl unserer Urgroßeltern, Großeltern und Eltern wirklich nur mit einem spezifischen deutschen Dämon zu erklären, den Linksgrün nun bis zum Multikulti-Endsieg auszutreiben versucht?

Nein, man muss diesen Kontext begriffen haben, um die Größe der Geste der Heimatvertriebenen mit ihrer Charta vom 5. August 1950 ermessen zu können. An dieser Stelle wurde zum ersten mal mit Macht eine Kette von gegenseitigem Unrecht und grausamer Revanche durchbrochen. Es war historisch gesehen kein verzeihender Pole, es war kein kniefallender Willy Brandt, nein es waren die Heimatvertriebenen, die – trotz markiger Parolen bei Schlesiertreffen noch bis in die 80er-Jahre – einen Schlussstrich gezogen und auch nach der Charta Brücken nach Osteuropa gebaut haben.

Wer diese Geschichte – wie ganz sicher Erika Steinbach als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen – verinnerlicht hat, kann nur mit Wut und Abscheu eine Debatte ertragen, wie sie sich gestern zu diesem Thema im Bundestag abgespielt hat.

Zur Erinnerung, es wurde nicht darüber diskutiert, ob Schlesien wieder zu Deutschland kommen sollte, wie man bei den Wortmeldungen der Linksgrünen fast hätte meinen können. Nein es ging nur um einen kleinen Gedenktag, der an ein großes Unrecht – und den Anfang einer Versöhnung – erinnern soll.

Trotzdem tönte Claudia Fatima Roth „ein fatal falsches Signal, ein unsinniges Vorhaben“. Von Sitzblockaden-Thierse war zu vernehmen, dass er einen „unerhörten Mangel an Distanz“ zu dieser Charta feststelle und dass die Deutschen ja wohl damals eh „keinerlei Recht auf Rache und Vergeltung gehabt hätten“. – Will er damit etwa andeuten, dass Polen oder Tschechen ihrerseits ein solches hatten?! Ausgerechnet von der Linken-Abgeordneten Luc Jochimsen kam dann noch der Einwand, dass die Charta ja auch von ehemaligen Nazi-Größen mit unterzeichnet war, als wenn man in ihrer Fraktion mit „historischen Altlasten“ aus Diktaturen keine Erfahrung hätte.

Leider musste von außen auch noch der unsägliche Stephan Kramer vom Zentralrat der Juden in Deutschland, in diese Diskussion eingreifen. Er fuhr dann auch gleich das vermutlich stärkste Geschütz auf, und rückte einen solchen Gedenktag gleich in Richtung „Revanchismus“.

Und damit zurück zum Anfang: Alles baut aufeinander auf, ist miteinander verwoben! Will ich das Lügengebäude der Gutmenschen zum Einstürzen bringen, muss ich an dessen sämtliche Fundamente gehen. Wollen wir die Politische Korrektheit, die uns in Babylonischer Gefangenschaft hält, besiegen, dürfen wir uns auch diesen Umgang mit den Heimatvertriebenen nicht gefallen lassen. Wir können sie zum Beispiel auch bei der Schaffung ihres Vermächtnisses, dem geplanten „Zentrum gegen Vertreibung“ in Berlin, unterstützen.

Wir müssen uns nicht selbst belügen, um gute Europäer zu sein. Auch – oder vielleicht nur – in Kenntnis aller Tatsachen, ist im humanistischen Geiste eine ehrliche, tiefe Aussöhnung mit unseren Nachbarvölkern und mit uns selbst möglich.

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155 KOMMENTARE

  1. Was der Artikel verschweigt ist auch die Tatsache wie die Vertriebenen hier in Westdeutschland „aufgenommen“ wurden, man hat sie mit Steinen beworfen, als dreckige Polacken beschimpft und geschlagen, ich bin die erste Generation der Nachkommen von Vertriebenen, deswegen kann ich von historischen Tatsachen erzählen. Meine Familie hat in Schlesien alles verloren, hier wurden sie aber nicht mit offenen Armen aufgenommen, die heimische deutsche Bevölkerung war für sie genauso feindlich eingestellt wie die Polen. Meine Oma hat mir auch erzählt wie nach der Machtübernahme durch Hitler die polnisch sprechenden Nachbarn vertrieben wurden und auf ihre Stelle Deutsche aus Litauen angesiedelt wurden, das verschweigt auch der Artikel.
    Ich kann nur sagen, dass die Geschichte der Vertriebenen eine Geschichte der Lügen ist und dieser Artikel lügt auch, weil die Vertriebenen hier wie Hunde aufgenommen wurden, bis heute hat sich keiner dafür entschuldigt und die lächerlichen Vertriebenen Organisation schweigen dazu, weil es einfacher ist auf die Polen oder Tschechen draufzuschlagen, weil das PI ist, aber vor der eigegenen Tür haben sie noch nicht gekehrt.

  2. Deutsche als Opfer, und dann noch das Gedenken und Erinnern an sie, das ist politisch nicht korrekt.
    Die Vertriebenen waren nach politisch korrekter Lesart Nazis und sind deshalb zu Recht (als „Strafe“) aus ihrer Heimat vertrieben oder erschlagen worden.
    Dementsprechend sind auch die Benes- und Bierut-Dekrete (in Polen) immer noch in Kraft, die Verbrechen und Enteignung an Deutschen für Recht erklärten.
    Genau dieser Ideologie entspreicht es auch, dass heute die deutschen Opfer von „südländischen“ Gewalttätern verschwiegen werden, dieselben Täter milde bis keine Strafen bekommen und Kritik daran „rechts(radikal)“ sein soll.

    Der Hinweis auf Wílly Brandt ist sehr gut. Er hat tatsächlich noch in den 60er Jahren im Grußwort zu einem Schlesiertreffen dazu aufgerufen, „niemals“ auf die Ostgebiete „zu verzichten“. Klar, da waren das noch große Zahlen an Wählern. Diese damalige Einstellung dann heute den Vertriebenen-Organisationen als revanchistisch vorzuwerfen, ist infam.

  3. Es ist eine Unsitte der linken Deutungshoheit der Deutschen Geschichte, unsere Vergangenheit immer im Jahr 1939 beginnen zu lassen. Jeder der versucht, sich empathisch der Frage zu nähern, warum die Deutschen 1933 diesen Österreicher zum Staatsoberhaupt gewählt haben, wird als „Relativierer deutscher Schuld“ wüst beschimpft und politisch zur Persona non grata erklärt.

    Ein äußerst interessantes Buch zu dem Thema:
    „1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg“ von Gerd Schultze-Rhonhof, einem Oberst der Bundeswehr a. D.

  4. Servus beisammen!

    Aus aktuellem Anlaß möchte ich darauf hinweisen, daß das Mahnmahl Flucht und Vertreibung in Oberschleißheim bei München abgerissen wurde. Es stand einer Jugendbegegnungsstätte im Wege, die auf dem Gelände des Ost- und Westpreussenhauses auf dem ehemaligen Fliegerhorst der kgl. bay. Luftwaffe entsteht. Das Oktogon mit Erde aus Ost- und Westpreussen wurde samt dem Kreuz enfernt, nachdem es schon letzten September in einem jämmerlichen, verwilderten Zustand war. Lediglich ein Pionierlandungsboot erinnert hier noch als Denkmal an die Rettung von Frauen und Kindern vor einer entmenschten sowjetischen, „antifaschistischen“ Soldateska.

    Ein Augenzeuge Münchner Vertriebenenpolitik.
    Eigene Fotos kann ich gerne einreichen.

    MilitesChristi

  5. Der Kranke Selbsthass dieser linken Gutmenschideoten macht nichteinmal vor den Millionen Toten halt,im Gegenteil, diese werden auch noch verhöhnt.“Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie man mit den Toten nach dem Krieg umgeht“–.hat mal ein weiser Mann gesagt.Mein Gott was für einen Scheiss Charakter haben haben diese Ideoten–und das sind leider nicht wenige,obwohl die meisten überhaupt kein geschichtliches Wissen haben.Das Fremde wird betrauert und das eigene wird verhöhnt.Das ist zutiefst Krank und unglaubwürdig! Wir Deutschen sind nicht besser aber auch nicht schlechter als andere Völker auch und wir haben das Recht unsere Toten und Vertriebenen zu Ehren.

  6. #2 Antifaschist (11. Feb 2011 09:13)
    Du bringst da einiges durcheinander und solltest dich noch etwas mehr über diese Zeit informieren.
    Dass die Vertriebenen im zerbombten Westdeutschland oder der SBZ nicht mit offenen Armen aufgenommen wurden, bezweifelt doch keiner. Im Gegenteil: Zu den konfessionellen Gegensätzen (ja, das gab es damals noch) kamen die brutalen existenziellen Nöte (schon mal was vom Hungerwinter 1946 gehört?).
    Mit Lastenausgleichsgesetz und vielen anderen Maßnahmen war es insgesamt aber eine gigantische Leistung, diese Lage zu bewältigen. Ohne die Vertreibenen wäre auch das Wirtschaftswunder nicht möglich gewesen.

    Es kein „Draufschlagen“, an die minderheitenfeindliche Politik beispielsweise im Polen der Vorkriegszeit zu erinnern, ein Polen mit vielen nationlen Minderheiten, darunter auch Deutsche, Juden, Ukrainer.

  7. #8 johannwi (11. Feb 2011 09:40)

    #2 Antifaschist

    Zu der Hungersnot kam dazu, daß die völkische Solidarität verständlicherweise bei 0 angekommen war. Die Flüchtlinge wurden zwangsweise mit in die eigene Wohnung gesperrt.
    Das da wenig Freude aufkam ist wohl verständlich.

  8. @2 Anti

    Ja, was hast Du denn erwartet; da strömen Millionen von Menschen in ein Land, das zerbombt ist, von Besatzern besetzt, die das Volk knechten, Tribunale einrichten, wo jeder ums tägliche Überleben kämpfen muß und selbst froh ist, wenn er den nächsten Tag erlebt?

    Letztlich wurden die Vertriebenen aber sehr erfolgreich integriert (weil man DEUTSCHE in DEUTSCHLAND eben integrieren kann), es gibt Städte wie Espelkamp oder Neugablonz oder Waldkraiburg, die man extra für die Vertriebenen aus dem Boden gestampft hat; oder in Bubenreuth bei Erlangen haben damals weitsichtige Politiker vertriebene Musikinstrumentbauer aus dem Sudetenland angesiedelt, die mit ihren Instrumenten bis in die sechziger Jahre hinein mit Marken wie „Framus“, „Hopf“, „Höfner“ u.v.a. den Markt bis England beherrscht haben (danach wurde es Mode, Gitarren aus den Staaten zu kaufen).

    Ich persönlich habe vor den Vertriebenen immer Hochachtung bewiesen und insbesondere die Schlesier stets als Menschen von besonders wertvollem Charakter respektiert.

  9. Wenn ich jetzt etwas zynisch sein sollte, dann hat der Verlust der Ostgebiete auch einen guten Aspekt, Schlesien und Ostpreussen sind heute islamfrei und die Landschaft wird durch keine Moscheen verseucht, im Gegenteil zu Westdeutschland, somit besteht noch eine Hoffnung, dass meine Kinder irgendwann eine Zuflucht in Schlesien finden werden, auch wenn Schlesien nicht mehr deutsch ist, aber immerhin islamfrei und das ist heutzutage wichtiger.

    Westdeutschland ist flächendeckend islamisiert , im Gegenteil zu den Deutschen lassen sich die Polen von dem Islam nicht verarschen, es ist bitter zu sagen, dass der durchschnittlicher deutscher Michel der Dönner frisst und Urlaub in der Türkei macht immer noch nicht gerafft hat, worum es hier geht.

    Wir sollten nicht die verlorenen Ostgebiete beweinen, sondern darum kämpfen, dass wir bald auch diese Gebiete nicht an den Islam verlieren werden.

  10. #14 Antifaschist

    Da brauchen wir nicht Kämpfen.Was sollen die da?
    Es gibt kein H4 sprich: Du arbeitest oder bist wirklich bettelarm.
    Das schockt nicht!

  11. Ich habe den Eindruck, die Linken (Grüne, Rote, Dunkelrote) möchten einfach nur den Deckel auf einem Topf halten, dessen Inhalt, eine Suppe, angesetzt unter massiver Beihilfe der Stalin’schen Kommunisten, sonst überzukochen droht und ihre Westen mehr als nur beflecken würde. Schon vor dem Holocaust, 1938, wurde die Ausweisung der Deutschen aus der Tschechoslowakei (nach einem „eventuellen“ Krieg) gefordert. Zu den Vertriebenen gehörten außer gewöhnlichen Deutschen auch deutsche Juden. Von den Vertreibungen ausgenommen wurden nur verdiente „Antifaschisten“ und Nützlinge für die Industrie. Vertrieben wurden auch Deutsche aus Ungarn und Rumänien, Menschen, die Hitler mangels des mit der Staatsbürgerschaft des Deutschen Reiches verbundenen Wahlrechts nicht einmal Hilfe zur Hilfe zur Machtergreifung leisten konnten, und somit nicht einmal im Entferntesten Verantwortung, geschweige denn Schuld an der politischen Gestaltung in Deutschland hatten. Und von vielen Aktionen waren vorrangig Alte, Frauen und Kinder betroffen; so bei der Verschleppung aus Ungarn zur Zwangsarbeit in das „humanistische“ Paradies der UdSSR). Und was war der Anlass für die Vertreibung der Ungarn aus der Slowakei? Auch der Holocaust? Der Anlass der Auseklung der Deutschen und Juden in der Zwischenkriegszeit, sowie der Vertreibung der Ukrainer und Weißrussen aus Polen, und umgekehrt der Polen aus den Gebieten östlich der Curzon-Linie? Das hat nichts mit dem Holocaust zu tun, da es schon viel weiter zurückreicht. Von den Nazis wurde die Praxis der Vertreibungen höchstens aufgegriffen, und in aller Konsequenz von den Stalinisten und Nationalisten östlicher Staaten umgesetzt. In der DDR wurde das weitgehend dann auch logischerweise verheimlicht oder als gerechtfertigt (was es aber nicht war) dargestellt. Dies zu verteidigen, um die eigene ideologische Haut zu retten, und nach guten, wichtigen und unwichtigen Opfern zu unterscheiden, wie es die genannten Politiker den obigen Äußerungen nach tun, lässt mich erschaudern und auch wenig Unterschied zu ihren brauen Gegenparts erkennen.

  12. Tja Antifaschist, der Artikel ist einseitig, und? Er beleuchtet die andere Seite, die von allen anderen immer wieder verschwiegen wird. Das gefällt Dir nicht? Mach ein Blog und erstelle immer schön ausgewogene Artikel, die insbesonders unter Berücksichtigung der bisherigen Berichterstattung in den Massenmedien dabei helfen, beim Leser ein realistisches Bild zu erzeugen.

  13. Die Russland, GB und USA haben damals die ethnische Säuberung einstimmig beschlossen.

    Ethnische Säuberungen sind gut, solange es Deutsche betrifft – so will es das Gesetz der UNO.

    Das müssen wir aushalten.
    ____

    Ethnische Säuberungen im Kosovo wurden als Kriegsverbrechen bezeichnet, weil die Opfer KEINE Deutschen waren.

    Falls aber ethnische Säuberungen grundsätzlich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind,
    was haben dann die Siegermächte mit den Deutschen nach ’45 gemacht – wenn sie selber die deutsche Kriegsverbrecher wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ angeklagt und zur Todesstrafe verurteilt haben?

    Irgendwie muss da noch viel Vergangenheitsbewältigung betrieben werden, um auf einen gemeinsamen Standard der Menschlichkeit zu kommen, der WIRKLICH FÜR ALLE gleichermaßen gilt!

    @ #14 Antifaschist (11. Feb 2011 10:30)

    Ich denke, es geht nicht um das beweinen von verlorenem Land, sondern um eine
    klare und allgemeingültige Definition von „allgemeinen Menschenrechten“ und damit auch deren Verstoß: „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

    Da diesbezüglich keine Einigkeit im freien Westen herrscht, wieso sollte sich dann der Islam in dieses -nicht mal im Westen einheitlich geltendes- Menschenrechtsbild einfügen ??

  14. Ach, der Kramer mal wieder – Aber wer nimmt diesen reinarischen „Möchtegernjuden“ denn schon ernst? Ich nicht…

  15. #2 Antifaschist (11. Feb 2011 09:13) +
    #14 Antifaschist (11. Feb 2011 10:30)

    Ich schließe mich dem Geschriebenen von Antifaschist an.
    Nur das es meine Familie aus Ostpreußen vertrieben wurde. Ein Bruder meines Vaters starb auf der Flucht. Die Flucht alleine war schon ein Trauma für meine Familie.
    Dann die Anfeindungen und die Suche nach einer neuen Heimat, die meine Familie im Prinzip bis heute nicht gefunden hat.
    (darüber gab es auch einmal eine Studie die die Problematik der Suche nach einer neuen Heimat der Vertrieben behandelte, nur leider habe ich diese nicht mehr vorliegen)

    Deshalb sage ich auch:
    Wir sollten nicht die verlorenen Ostgebiete beweinen, sondern darum kämpfen, dass wir bald auch diese Gebiete nicht an den Islam verlieren werden.

    und ergänze:
    Wir sollten gegen die weitere Islamisierung Deutschlands kämpfen!

  16. #14 Antifaschist

    Hier geht es nicht um das beweinen verlorener Ostgebiete, sondern um gerechte historische Behandlung der Verbrechen an Deutsche. Ein Verbrechen bleibt ein Verbrechen und sollte nicht gegeneinander aufgerechnet werden.

  17. Die Vertriebenen haben sich für einen Gewaltverzicht ausgesprochen, jedoch nicht für einen Gebietsverzicht. Dies liegt auch nicht in der Kompetenz der Vertriebenen. Aber auch nicht in der Kompetenz der BRD. Daran können auch die 4+2 Verträge nichts ändern. Legitimiert wäre ausschließlich der Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches, falls dessen neue Verfassung dies im Rahmen einer Volksabstimmung überhaupt zulassen würde. Ansonsten gilt die Haager Landkriegsordnung, nach der besetzte Gebiete zurückgegeben werden müssen.

    Die Rechtsform der BRD ist eine GmbH (Googeln). Dies beinhaltet aber auch, dass die BRD untergehen kann, um einem neuen Deutschland mit einer souveränen Rechtssprechung Platz zu machen. Stichworte: Ausländerrückführung, Währungsreform.

  18. Mich würde mal interessieren, wie viele derer, die sich hier auf PI tummeln, ihre Wurzeln, oder Teile davon in den o.g. Gebieten haben…

    Meine Oma ist aus dem
    Land der dunklen Wälder: und kristall’nen Seen,: über weite Felder: lichte Wunder geh‘

    Ostpreußen…

    Wenn ich das linksgrüne Gesabber höre, packt mich die kalte Wut…

    im übrigen, Wahrheit bleibt Wahrheit. PUNKT!

  19. *off topics*

    Einfach nur verantwortungslos !

    Europäische islamophile Multikulti-Phantasten und die Ihnen allen bekannten eurabisierenden und relativierenden Kuschelmedien und GOOGLE-Verteter versuchen, gegen Mubarak als Hüter der Stabilität vom Ausland aus vorzugehen und die Ereignisse in Ägypten zu steuern.

    http://www.kybeline.com/2011/02/09/agypten-der-google-mann-der-die-revolte-bewust-anstachelte/

    http://www.fact-fiction.net/?p=5843#comment-267567

    GOOGLE and Obama supporting Muslim Brotherhood ?

  20. #20 Denker

    Hier geht es um Prioritäten und den Realitätsverlust der Vertriebenen Organisationen.

    Meine Familie ist von klein bis groß Mitglied bei BdV ich bin auch immer bei Schlesiertreffen dabei und versuche die verkrusteten Strukturen durchzubrechen, da kämpfen alte und junge Säcke, um das alte Schlesienland und erkennen nicht, dass dieses Land verloren geht, sie beweinen die alte Heimat und lassen die neue vor die Hunde gehen.

    Mir ist lieber Schlesien in den Händen von Polen als Schlesien in den Händen von Türken (siehe Duisburg)

    Das polnische Schlesien kann ich noch als Heimat bezeichnen, Duisburg aber immer weniger.

  21. @ #15 Antifaschist (11. Feb 2011 10:30)
    …. Wenn ich jetzt etwas zynisch sein sollte, dann hat der Verlust der Ostgebiete auch einen guten Aspekt, Schlesien und Ostpreussen sind heute islamfrei …

    So ist es.

    … Wir sollten nicht die verlorenen Ostgebiete beweinen, sondern darum kämpfen, dass wir bald auch diese Gebiete nicht an den Islam verlieren werden …

    Ich sehe es genauso! Außerdem kann sich heutzutage jede Deutsche in Polen niederlassen bzw. dort einen zweiten Wohnsitz gründen. Ich habe es getan und nie bereut! Schlesien ist wunderschön und Ostpreußen ist das beste Urlaubsziel.

    Die deutsche Minderheit in Polen hat mehr Freiheit als „die Reichsdeutschen in BRD“. Man verzeihe mir diesen schroffen Ausdruck, aber es ist wohl wahr.

    P.S.
    Ich unterstütze Frau Steinbach und die Vertriebenenverbände.

    Toller Beitrag PI – Hut ab!

  22. Ein sehr guter und differenzierter Artikel.
    Mir stellt sich schon seit längerer Zeit und immer wenn ich unsere Berufsempörer höre, die Frage welchen Status diese wohl im 3.Reich besessen hätten. Zugegeben es ist hypothetisch, aber wer sich so opportunistisch, erbärmlich und zur Denuziation neigend verhält, der wäre damals bestenfalls „nur“ Blockwart gewesen.
    Vielleicht hätten sie jene, an deren Gräbern sie heute medienwirksam Krokodilstränen vergießen und phrasenhafte Reden halten damals der Gestapo ausgeliefert.

  23. Thematisieren wir dann als nächstes, inwieweit Juden für die Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre verantwortlich sind? Wieso kann man diese Büchse der Pandora nicht einfach ruhen lassen? Ich verstehe nicht, weshalb man 75 Jahre nach Ende des 2.Weltkrieges gewisse Schuldfragen neu zu thematisieren versucht. Ach, tut was ihr wollt.

  24. @ #25 ERF (11. Feb 2011 10:50)

    Ansonsten gilt die Haager Landkriegsordnung, nach der besetzte Gebiete zurückgegeben werden müssen.

    Nein – es gibt eine Ausnahmeregelung, die auch die BRD unterschrieben hat:
    die Feindstaatklausel der Gründungscharta der Vereinten Nationen.

    Die muss jeder Staat unterschreiben, welcher in der UN aufgenommen werden will – und das sind jetzt so ziemlich ALLE.

    Dort heißt es sinngemäß:
    Landraub an Deutschen und Japanern ist erlaubt.
    ________________________

    Es geht hier im Wesentlichen um eine konkrete Definition der
    „Allgemeinen Menschenrechte“,
    auf die unsere westlichen Politiker immer so stolz sind.

    Wir fordern vom Islam die Anerkennung der Menschenrechte und die Bestrafung von Verstößen gegen die Menschenrechte.

    Wieso sollte der Islam das tun, wenn nicht mal der Westen als Erfinder der allgemeinen Menschenrechte sich daran hält?

    Die deutschen Kriegsverbrecher wurden mit genau DIESEM Argument „Verbrechen gegen die Menschlicheit“ zu Recht verurteilt;
    Was hatten sie getan? ethnische Säuberungen durchgeführt.

    Vor nicht allzulanger Zeit wurde Sebien im Kosovo-Konflikt EBENFALLS wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ verurteilt und die Verantwortlichen bestraft – was hatten sie getan? Sie hatten ethnische Säuberungen durchgeführt.

    Jetzt stellt sich die Frage, ob die Vertreibung der Deutschen Zivilbevölkerung eine ethnische Säuberung war – ist sie mit Kosovo vergleichbar?

  25. OT
    Liebe PI Leser,
    die Freie und Messerstadt Hamburg schafft sich ab! Die Stadt, in der man für 20 Cent gemessert wird.
    Hört auf an eine Wende zum Guten zu glauben sondern kommt endlich mal in der Realität an.

    Hier die neuesten Nachrichten zur Senatswahl.

    Hamburger wollen Wechsel im Senat

  26. In dieser Frage vertraue ich auf die Menschen. Schließlich haben sich die Politiker, wenn es um die Belange der Vertriebenen geht, stets als Psychopathen entpuppt.
    Ein schönes Beispiel ist die Auseinandersetzung um die ‚Benesch-Dekrete‘ in den 90-er Jahren. Während sich die Politiker aus CZ und BRD beinahe an die Gurgel gingen, fuhren wir in den Urlaub in die CZ, ausgerechnet ins tiefste Sudetenland. Aber entgegen unseren Befürchtungen, wir könnten in irgendeiner Weise schlechte Erfahrungen machen, waren die Tschechen so liebenswürdig, wie 3 Jahre zuvor.

    Meine Sorge hinsichtlich der Selbstkasteiung unserer Eliten ist, daß sich irgendwann der Volkszorn entläd, und wir vom extremen Selbsthaß unserer Tage in das genaue Gegenteil verfallen, und unseren Nachbarn wieder an den Kragen gehen.
    Wollen wir hoffen, daß ein gesundes Mittelmaß eines Tages möglich sein wird. Eine Zeit, in der deutsche Politiker die Interessen ihres Volkes vertreten, ohne Arroganz, ohne Gewalt, und ohne Scham.
    So, wie beinahe jede Regierung auf dem Globus.

  27. @ #30 christoph.m. (11. Feb 2011 11:02)

    Ich verstehe nicht, weshalb man 75 Jahre nach Ende des 2.Weltkrieges gewisse Schuldfragen neu zu thematisieren versucht.

    Weil wir den Anspruch haben, die „Allgemeinen Menschenrechte“ zu achten! Deshalb wurde Serbien im Kosovo-Konflikt zusammengebombt!

    Der Islam sagt:
    „In den islamischen Menschenrechten sind nicht alle Menschen gleichbereichtigt – aber in den westlichen Menschenrechten sind AUCH nicht alle Menschen gleichberechtigt!“

    Und damit hat der Islam im Moment sogar Recht! Daher liegt es an uns zu beweisen, dass unser Verständnis von Menschenrechten besser ist und es WIRKLICH für alle gleich gilt.

    Die große Germanen-Hetze der Jahre ’45 bis ’48 ist somit eine moralische Stütze des islamischen Systems – und diese Stütze muss irgendwie weg!

  28. Danke für die klare Zusammenfassung!
    Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, daß die Grünen der Abschaum der Menschheit sind, wie man an deren Reaktionen und Gegeifer sehen kann, dann wäre es dieser Beweis gewesen.
    Die Debatte offenbart die ganze Widerwärtigkeit „deutscher“ Politik und ihrer Repräsentanten.
    derartige Vorkommnisse machen mich froh, seit Jahren aus diesem Zerrbild eines Staates weg zu sein…

  29. #30 christoph.m. (11. Feb 2011 11:02)
    Thematisieren wir dann als nächstes, inwieweit Juden für die Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre verantwortlich sind? Wieso kann man diese Büchse der Pandora nicht einfach ruhen lassen? Ich verstehe nicht, weshalb man 75 Jahre nach Ende des 2.Weltkrieges gewisse Schuldfragen neu zu thematisieren versucht. Ach, tut was ihr wollt.
    @
    Gerne, zum Beispiel vor 75 Jahren war die Winterolympiade in Garmisch Partenkirchen.
    Nur mal so, wegen der Jahreszahlen.
    Nun kurz zu den Vetriebenen,wie schon im Bericht lobenswert erwähnt hatten die dann im Anschluß, durch fleißige, ja fast aufopferungsvolle Arbeit einen erheblichen Anteil am Wirtschaftswunder in der BRD. 😀
    Das ging sogar soweit das man dann auch noch Arbeit an Gastarbeiter vergeben konnte, zumindest bis 1973.
    Die dann einsetzende äußerst prekäre Zuwanderung über Asyl und fragwürdiger Familienzusammenführung war dann aber weniger erbaulich. 😉
    Witzig daran ist das in manchen Pseudosatirischen Blättern irgentwann dann putzige Begriffe wie….Die Türken haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut,es gab schon bessere Satire. 😈
    Besser wäre ohne die Türken wäre Rotkäppchen nicht in der Lage gewesen ,sich am bösen Wolf vorbeizuschleichen, um zur Großmutter zu gelangen. :mrgreen:

    Gruß

  30. #15 Antifaschist (11. Feb 2011 10:30)
    Das ist natürlich auch ein Aspekt……

    Im übrigen will heute wohl keiner irgendeine „Gebietsverschiebung“. Es geht um das kulturelle Gedächtnis eines Volkes und darum, wie weit die politsch korrekt betriebene Amnesie der Deutschen gehen soll und kann. Wenn schon nach ein paar Jahrzehnten Zugehörigkeit zu Polen aus Breslau auch in deutschen Schulüchern Wrozzlaff geworden ist, dann ist hier bereits eine weitgehende erzwungene Demenz herbeigeführt.
    Gerade geschichtsbewußte Polen haben dafür kein Verständnis.

    Insgesamt sind Polen und Deutsche sowieso viel näher beiander. Die Islamisierung stärkt in diesem Sinne hoffentlich die Bande.

  31. Viel wahres dran.
    Merkwürdigerweise gibt man hier im Blog den Palästinensern dieses Rückkehrrecht nicht, obwohl sie kein Polen überfallen haben.

  32. Dabei werden gerade hier die Parteien die
    an die Vertreibung erinnern von uns selbst
    auf das schärfste verurteilt.

  33. #32 Hoffmann v. Fallersleben (11. Feb 2011 11:04)
    Hamnburg sehe ich etwas anders. Nachdem die CDU sich mit schwarz-grün selbst demontiet hat, kann ich alle CDU-Wähler verstehen, die dafür die Partei abstrafen. Der unglückliche Ahlhaus muß das jetzt ausbaden und kann sich bei von Beust bedanken.
    In der momentanen Situation ist vielleicht sogar die absolute Mehrheit für Scholz (ein „rechter“ SPD-Mann….) die beste Lösung für Hamburg, sonst ist ja weit und breit keine Alternative dort…..

  34. Aus dem gleichen Grund, aus dem nur weiße Christen Rassisten sein können: Erbschuld!

    Die selben Linken, die der Meinung sind, die Ditib hier habe nichts mit der Ditib in der Türkei zu tun und man müsse jeden Moslem einzeln für sich betrachten, haben paradoxerweise auch
    durchgesetzt, dass nicht jeder Europäer einzeln betrachtet werden darf, sondern immer als feste Gemeinschaft, in der jeder für die Fehler des anderen aufkommen muss, auch wenn diese Fehler 200 Jahre alt sind.

    Paradoxer geht es nicht.

  35. Am Gedenktag für die Millionen Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) hat Bundespräsident Christian Wulff versprochen, dass sich Deutschland immer zu seiner historischen Verantwortung für die Verbrechen des Holocaust bekennen wird. –
    So richtig die Erinnerung an diese schlimmen Ereignisse ist, so falsch ist es, dass damit allen Deutschen erneut eine Kollektivschuld angelastet wird.
    Kein Wort sagte der bunte Präsident zu der Schuld, die andere kiegsbeteiligte Staaten auf sich geladen haben.
    Ein Gedenktags für die Opfer der Vertreibung könnte wenigstens zum Teil an deren Verbrechen erinnern. –
    Das jedenfalls meint ein Betroffner, der mit 4 Jahren aus der Heimat vertrieben wurde.

  36. Roth und Konsorten sollten sich gut ansehen, was gerade mit Mubarak und Ben Ali passiert. Auch sie werdenalles aber auch alles verlieren.

  37. #37 johannwi:

    Es geht um das kulturelle Gedächtnis eines Volkes

    Sehr richtig! Und das ist nun einmal weit entfernt von Restitutionsansprüchen oder gar Schuldfragen. Die interessieren heute allenfalls noch am Rande.

  38. OT:

    Ist euch denn bezüglich der momentanen Berichterstattung über die Lage in Ägypten etwas aufgefallen?

    Noch vor einem Monat wurde geschrieben:

    „Die ägyptische Regierung…“ oder „Staatspräsident Mubarak …“

    Jetzt wird geschrieben:

    „Das Regime in Ägypten…“ oder „Diktator Mubarak …“

    Hier ein wichtiger Link:

    Huch, ein Unrechtsstaat!
    Sprachwandel, schneller als die Revolution erlaubt: Binnen weniger Tage wurde Hosni Mubarak vom honorigen Staatspräsidenten zum Diktator.

    Seltsam ist das schon.
    […]
    Aus den vormals Aufständischen wurden Demonstranten und Protestler, aus Protestlern Kritiker, aus Kritikern Regimegegner, aus Regimegegnern schließlich mancherorts gar Freiheitskämpfer. Binnen weniger Tage. Das Vokabular vom Tahrir-Platz beherrscht nun unsere Öffentlichkeit, so wie es lange Zeit die Sprache der Staatsräson war, mit der man im Westen über Mubaraks Ägypten redete. Also die vergangenen 30 Jahre lang. Gestern Realpolitik, heute Revolution. Aufregend! Und ein bisschen opportunistisch.
    […]
    So klingt die Schärfe einer Claudia Roth zum Beispiel doch recht sonderbar. Sie mahnte Guido Westerwelle jüngst, mit dem Regime nicht zimperlich zu sein. Roth war einst Menschenrechtsbeauftragte der rot-grünen Bundesregierung. Kein böses Wort fiel damals zu Ägypten.
    […]

    http://www.zeit.de/kultur/2011-02/aegypten-sprache

  39. #39 Dreibein

    Wo ist hier von „Rückkehrrecht“ die Rede? – Welcher Deutscher hat sein verlorenes Land denn hier zurück gefordert oder gar zurück bekommen?

  40. Dieser Artikel ist wirklich gut. Wir die wir die Vertreibung nicht erlebten, bewundern die Menschen von damals, die diese Entbehrungen ausgehalten haben…
    Diejenigen die heute auf dem Gebiet der ehemaligen Deutschen wohnen sind sich insgeheim dieser Tatsache bewusst. Aber, sie dürfen sogar ohne Maut zu zahlen auf unseren Autobahnen uns (be)drängeln oder Eigentumsdelikte auf unserem Rest-Land ausüben. Während wir Maut bezahlen sollen!
    Das Filmchen von Massaker in Postelberg und die Geschehnisse um Katyn lassen grüßen. Da ist bestimmt noch viel mehr Material vorhanden…

    Wir hingehen ertragen einen Staatsapparat und einen Regierung, die uns ausnimmt wie Leichenfledderer und die uns weder heute noch historisch die Tatsache vermittelt Regierung unserer Belange zu sein… Gerade nach solchem Disput im Bundestag kann man nur noch mit dem Kopf schütteln und sich die Frage stellen, wessen Interessen werden eigentlich dort vertreten und wer hat das bezahlt (bzw. bestochen).

  41. Das sollte man demokratisch regeln:
    Am besten initiiert die Oppostion eine Unterschriftenliste gegen den Gedenktag.
    Name, Wohnort, Unterschrift.
    Die Liste nimmt man dann in Empfang, kopiert sie und legt man dann gut weg.
    Vielleicht kann man sie nochmal brauchen…

  42. #29 DENK-mal (11. Feb 2011 10:58)

    Mir stellt sich schon seit längerer Zeit und immer wenn ich unsere Berufsempörer höre, die Frage welchen Status diese wohl im 3.Reich besessen hätten. Zugegeben es ist hypothetisch, aber wer sich so opportunistisch, erbärmlich und zur Denuziation neigend verhält, der wäre damals bestenfalls “nur” Blockwart gewesen.
    Vielleicht hätten sie jene, an deren Gräbern sie heute medienwirksam Krokodilstränen vergießen und phrasenhafte Reden halten damals der Gestapo ausgeliefert.

    „politisch Korrekte“ d.h. Arschkriecher hat es zu jeder Zeit gegeben. Dieselben Leute, die hier und heute ganz aktiv „gegen Rechts“ agieren hätten damals am lautesten HH geschrien! Ih kenne da einige Anekdötchen.

    zum Thema: ein wichtiger und notwendiger Artikel! Danke dafür.
    Speziell die deutsche Geschichtsschreibung ist ein einziges Lügengebäude.
    Bsp. die Vertreibung aus den polnischen Gebieten. Diese Vertreibung (ethnische Säuberung) war schon lange vor dem Krieg geplant und propagiert worden. Die Polen hatten sogar schon Landkarten mit der Oder/Neiße-Grenze gedruckt. Zur Ausführung ist es dann nach der deutschen Niederlage gekommen. Verkauft wird es uns jedoch als Folge des deutschen Angriffs. Die Ursachen liegen jedoch schon in den Jahren 1919-1921.
    Quelle: „Schwarzbuch der Vertreibung“

    Wir sind ja in vielen Bereichen Weltmeister.
    In der Disziplin „Ins eigene Nest scheißen“ aber uneinholbar!

  43. #30 christoph.m. (11. Feb 2011 11:02)

    „Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ (George Santayana, The Life of Reason, Reason in Common Sense).

    In diesem Sinne: gut, daß sich PI dieser Thematik angenommen hat.

  44. „Die Vertriebenen waren nach politisch korrekter Lesart Nazis und sind deshalb zu Recht (als “Strafe”) aus ihrer Heimat vertrieben oder erschlagen worden.“

    Wobei diese Argumentation natürlich völlig verlogen ist, denn viele der Attentäter oder Widerstandskämpfer gegen Hitler kamen eben gerade aus dem Osten (Kreisauer Kreis, Bonhoeffer-Kreis usw.), während München als „Hauptstadt der Bewegung“ ein Zentrum des Nazi-Regimes war und die NS-Wähler häufig gerade in manchen Regionen im Westen besonders zahlreich waren.

    Mein Großvater hat nie die NSDAP gewählt, er war nie in der Partei, als Facharbeiter nicht mal in der Wehrmacht, sogar die Einberufung zum Volkssturm erfolgte nicht mehr. Und dennoch wurde die gesamte Familie vertrieben – während irgendwelche West-Nazis sofort wieder Karriere machten und sogar für würdig gehalten wurden, in höchste Ämter gewählt zu werden oder Deutschland als Sportler zu vertreten.

    Bei soviel Scheinheiligkeit wird mir ganz anders. Aber es erklärt auch, weshalb jegliche Diskussion in der Öffentlichkeit sofort abgewürgt wird – würde man darüber nachdenken, müßte man sich ja vielleicht mal eingestehen, daß die Vertriebenen „die Deppen der Nation sind“ (man verzeihe mir diese Formulierung, bin selbst Halbschlesier und Viertel-Ostpreuße).

  45. Quote
    #49 Reconquista2010 (11. Feb 2011 11:46)
    #39 Dreibein

    Wo ist hier von “Rückkehrrecht” die Rede? – Welcher Deutscher hat sein verlorenes Land denn hier zurück gefordert oder gar zurück bekommen?
    Quote

    Hast recht. Trotzdem fällt mir auf, dass ein solcher Artikel mit veränderten Rollen, also Palis hier undenkbar wäre.
    Hier wird lieber gesagt sie seien ja freiwillig verschwunden, angestiftet v. arabischen Führern.
    Das ist in etwa so perfide wie der schlesischen Omi zu sagen; Was biste auch abgehauen, hätteste mal lieber auf die Rote Armee gewartet.

  46. @#9 johannwi (11. Feb 2011 09:40)

    „Ohne die Vertreibenen wäre auch das Wirtschaftswunder nicht möglich gewesen.“

    …ich dachte das hätten wir unseren lieben Gastarbeitern zu verdanken……

  47. #39 Dreibein:
    >>Merkwürdigerweise gibt man hier im Blog den Palästinensern dieses Rückkehrrecht nicht, obwohl sie kein Polen überfallen haben.<<

    Drei Punkte zu diesem dämlichen Vergleich:

    1.) Es gibt keine „Palästinenser“.

    2.) Den Arabern wird nirgendwo ein Rückkehrrecht genommen.

    3.) Nach dem ersten arabischen Auslöschungsversuch gegenüber Israel fiel 1949 das Westjordanland unter jordanische Verwaltung: Sogleich begann die ethnische Säuberung des Gebietes von allen Juden. Wenn heute Israelis dort wieder siedeln, heult der links-grüne Westen auf, dass das ganz doll böse Siedlungspolitik sei. Faktisch wollen diese judenfeindlichen Schreihälse der Roten und Grünen den Juden das Rückkehrrecht nach Judäa und Samaria (Westjordanland) nehmen, und Israel dazu zwingen das Verbrechen von 1949 einfach hinzunehmen.

  48. „Was der Artikel verschweigt ist auch die Tatsache wie die Vertriebenen hier in Westdeutschland “aufgenommen” wurden, man hat sie mit Steinen beworfen, als dreckige Polacken beschimpft“

    Das war hier tatsächlich auch so, wenngleich hier die meisten Vertriebenen aus dem Sudetenland stammten – die wurden auch nicht gerade zuvorkommend behandelt und als „Flichtling“ verspottet (wahrscheinlich zur Nachahmung des „i“, das viele Ostdeutsche anstelle des „ü“ aussprachen… tja, wer den Schaden hat, der braucht für den Spott nicht zu sorgen, nicht wahr, liebe alteingesessene Westdeutsche).

  49. Es wird Zeit, daß auch diese Wahrheit einmal fair behandelt wird.
    Dies war der Teil 1 der Bevölkerungsverschiebung. Teil 2 ist das Hereinholen der Zuwanderer gegen den Willen der Bevölkerung. Still und heimlich betrieben von den Regierenden seit Jahrzehnten in Europa.
    Es wird Zeit, daß die Bevölkerung endlich aufwacht und die fiesen Tricks durchschaut.
    Denn es arbeiten alle an diesem Projekt, gegen Recht und Gesetz und gegen ihren Eid!

  50. Ja, auch dieses Thema ist PI.

    Regierungen, egal welche, versuchen immer, die Verantwortung für Geschehnisse auf das Volk abzuwälzen.
    Dabei hat das Volk nach der Wahl seiner Regierung keine Möglichkeit mehr, auf die Regierung nachdrücklich einzuwirken.

    Erst recht nicht, wenn es sich bei der Regierung um eine faktische Diktatur handelt, die vor der Wahl Versprechen und Zusicherungen gab, die nach der Wahl nie und nimmer eingehalten wurden und welche vor der Wahl nicht sagte, was sie nach der Wahl aus dem Land der Deutschen machen wollte.

    So, wer in dieser Beschreibung die Hitlerdiktatur erkennt, der liegt richtig.
    Wer in der Beschreibung Parallelen zur heutigen Regierung erkennt..nun ja.. 😉

    Aber worauf ich hinaus will…Dem Volk die Verantwortung aufzuladen, für die Verbrechen, welche die Regierung angeordnet und durch entsprechende Propaganda gestützt hat, ist gängige Praxis. Damals wie auch heute.

    Und damals wie heute ist es für jede Regierung wichtig, diese Praxis beizubehalten und dem Volk seine angebliche Verantwortung, die direkte Verantwortung wohlgemerkt, für die Verbrechen und das Fehlverhalten von Regierungen einzureden.

    Darum ist es PI, das alles anzusprechen.

    Jedes Ding hat zwei Seiten.
    Auch WK 2.

    Auf deutscher Seite wurden Kriegsverbrechen begangen, auf deutscher Seite wurde Massenmord und -vertreibung betrieben.
    Das sind traurige Tatsachen, aber es sind Tatsachen.

    Was aber auch Tatsachen sind, ist, dass auch an Deutschen Kriegsverbrechen begangen wurden.

    Die Verteibung aus den Ostgebieten.

    Das Hausen der Roten Armee.

    Dresden.

    Es hat nichts mit „Revanchismus“ oder „Entschuldung“ zu tun, auch diese Tatsachen anzusprechen.

    Aber es hätte viel mit Respekt und gegenseitiger Achtung zu tun, diese Kriegsverbrechen auch als das anzuerkennen, was sie waren und bleiben:
    Kriegsverbrechen.

  51. Verloren geht die Erinnerung an die alte Heimat, nur der Toten soll gedacht werden.
    Ich bin froh, dass es meiner Mutter gelang, mit mir aus Ostpreußen rechtzeitig zu gelangen.
    Eine Marjellsche.

  52. „Die Polen wollten genausowenig, ihre Gebiete im Osten verlieren, und auch zwangsumgesiedelt werden“

    Bei „Ostpolen“ handelt es sich um Gebiete, die Litauen in die Lubliner Union eingebracht und die von Polen erst Anfang der 20er Jahre wieder erobert wurden (darunter die litauische Hauptstadt). Der Vergleich hinkt also komplett.

  53. #5 LeoBeo:
    „Die Polen wollten genausowenig, ihre Gebiete im Osten verlieren, und auch zwangsumgesiedelt werden“

    Die polnischen ostgebiete haben die polen nach der ihnen vom deutschen reich ermöglichten souveränität durch eroberungskriege, ausser gegen lettland und rumänien, erobert. Es handelte sich nicht um ein sog. urpolnisches gebiet, sondern um das der litauer, weißrussen und ukrainer.
    Die Ukraine war unter polnischer Herrschaft zur hölle geworden.

    In der zwischenkriegszeit wurden eine million deutsche, eine halbe million juden polnischer Nationalität(die in das „hitler-deutschland“ flüchteten!) und andere minderheiten aus dem neuen polen vertrieben.

    Bei all den diskussionen über die deutsche geschichte im letzten jahrhungert, bedauere ich es sehr, dass die siegreiche rote armee nicht die donau und den rhein überschritten haben – dann hätte es viele hetzer gar nicht erst gegeben.

  54. Meine Großeltern waren Sudetendeutschen und auch sie wurden aufgrund der Benes- Dekrete vertrieben. Sie gehörten dem gutsituierten Großbürgertum an und verloren alles – ein großes Haus, ein Grundstück, auf dem heute ein ganzer Plattenbau steht, wertvolles Mobiliar, Schmuck, Bücher und Porzellan.

    Einen Hitler haben die niemals gewählt, der galt für sie als ‚herumschreiender, ungebildeter Prolet‘.
    Dennoch mußten sie als Deutsche die Last der Vertreibung tragen.
    Und – auch das ist leider richtig – als Flüchtlinge wurden sie von den selbstgerechten Einheimischen ihrer neuen Heimat, einer schwäbischen Kleinstadt, verachtet und aufs Übelste angepöbelt.

    Bizarr ist die Tatsache, daß bei den Wahlen die größte Zustimmung für Hitler z.B. im Schwarzwald und der Nord- und Ostseeküste zu finden war (tw. 90%). Von denen hat nie jemand büßen müssen, die konnten in ihrer selbstgerechen Art weitermachen wie bisher.

    Die einzige Partei, die damals für die Flüchtlinge eintrat, war die (frühe) FDP. Für CDU und SPD war das kein Thema. Aber auch die FDP wandte sich später von ihrer ursprünglichen Klientel ab, wahrscheinlich weil sie ihnen als Wähler nicht mehr wichtig war.

  55. jemand wie Thierse, der 1943 in Breslau geboren ist, hat nicht einmal vor seienr eigenen Familien Respekt…traurig..

  56. Das war hier tatsächlich auch so, wenngleich hier die meisten Vertriebenen aus dem Sudetenland stammten – die wurden auch nicht gerade zuvorkommend behandelt und als “Flichtling” verspottet

    Ich kenne eine alte Bäuerin aus der Nähe von Köln, die heute noch über die „Pimocken“ schimpft

  57. Die Vertreibung der Ostdeutschen begann nicht 1944, sondern bereits 1918.

    In einer Art Salamitaktik wurden bis 1931 allein aus Polen 1,5 Millionen Deutsche vertrieben bzw. durch Enteignung und Entrechtung zur Abwanderung genötigt.

    Außerdem wurden Deutsche aus Elsaß-Lothringen, dem Baltikum, Marburg an der Drau und weiteren Teilen Europas vertrieben, so daß man auf 2 Millionen Vorkriegsvertriebene kommt.

    Sie wurden nicht vertrieben, weil sie Hitler gewählt hatten, aber eventuell haben sie Hitler gewählt, weil sie vertrieben worden waren.

  58. #59 nicht die mama hat recht:
    „Dabei hat das Volk nach der Wahl seiner Regierung keine Möglichkeit mehr, auf die Regierung nachdrücklich einzuwirken.“

    So ist es.
    Entweder war das sog. 3. reich eine diktatur, dann ist in allererster linie und ausschliesslich das opfer, wie in jeder diktatur, das eigene volk!
    Wie kommt man also dazu, die opfer der diktatur zweimal zu bestrafen?
    Zuerst durch die diktatoren und nun durch durch dubiose geschichtsbereiniger, kriegsgewinnler und spekulanten?

    Die sowjetunion und china haben als diktatur an die 100 Millionen menschen ermordet oder durch zwangsarbeit verrecken lassen. Werden die russen und chinesen nun der verbrechen bezichtigt?

    Und wenn es, wie hier um gerechtfertigte vertreibung geht, dann hätte längst wegen der massenverbrechen der engländer die insel im atlantik geräumt werden müssen……

  59. *Gewalt *Vertreibung und *ethnische Säuberung

    DER ENTSCHEIDENDE UNTERSCHIED

    Vorweg: Im Prinzip soll nicht aufgerechnet werden, wer wem was angetan hat.

    Es gilt aber, den GRAVIERENDEN UNTERSCHIED herauszustellen:

    1. Es waren militärische Verbände, SS-Verbände und Polizei-Sonderverbände, die in andere Länder einmarschiert sind. SS und Sonder-Polizei haben Juden gefangen, hingerichtet bzw. in KZs abtransportieren lassen. Die deutsche Zivilbevölkerung (ZiBev)(ZB) war in keinster Weise beteiligt.

    Alle Diktaturen, wie hier die national-sozialistische Schreckensdiktatur, achten streng darauf, daß die ZiBev keinerlei Eigeninitiative in punkto Gewaltausübung ergreift.

    2. Vertreibung der deutschen bzw. deutschstämmigen Bevölkerung in Schlesien, Pommern Ostpreußen sowie die Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei. Diese Vertreibungen wurden ausgeführt von ganz überwiegend polnischen bzw. tschechischen Zivilisten.

    Fünfzehn Millionen deutsche ZivBev wurden in den genannten Ländern von Zivilisten verhaftet, enteignet, geplündert, vergewaltigt, erschlagen – gleichgültig ob Kranke, Frauen, Kinder, alte Menschen.

    Wer die erste Gewaltwelle überlebte, wurde auf zahllosen Todesmärschen in Richtung Westen gehetzt – die Trecks wurden weiter dezimiert durch Hunger, Gewalt, willkürliche Erschießungen in abertausenden Fällen.

    Oft und üblich beraubten polnische und tschechische Armbinden-‚SS‘ die Vertriebenen an der Grenze ihrer letzten Habe.

    Über die fürchterliche Rache polnischer und tschechischer Zivilisten haben Millionen Flüchtlinge nach dem Krieg mit Entsetzen berichtet.

    Eine aus Oberschlesien vertriebene Volksschullehrerin beschrieb uns Schulkindern ihre Flucht mit einer etwa 20-30 Personen starken Gruppe. In einem Tagesversteck im Wald erstickte eine Mutter in panischem Schrecken vor den im Wald umherstreifenden polnischen Suchtrupps ihr Kleinkind, um das Versteck nicht durch Kinderweinen preiszugeben.

    Mehrere westdeutsche Landesregierungen haben in den 50er Jahren die Geschehnisse und Verbrechen, ausgeführt durch Zivilisten der genannten Länder, in Büchern dokumentiert.

    (Ein Sachbuch Dokumentation über zahllose Greueltaten im Osten – herausgegeben von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen liegt vor.)

    Daher lege ich als Deutscher Wert auf die Feststellung:

    Im Gegensatz zu polnischen, tschechischen, slowakischen, rumänischen, jugoslawischen, französischen und holländischen, ja selbst norwegischen Zivilisten, die von unseren Linksmedien immer wieder wegen ihre kühlen Aufgeklärtheit ja skandinavisch puren Humanismus bejubelt werden und die doch wie in Hexenjagden den Kleinkindern aus Beziehungen zwischen Norwegerinnen und deutschen Besatzungssoldaten nachspürten,

    hat sich die deutsche Zivilbevölkerung solche methodischen Verbrechen nicht zuschulden kommen lassen.

    (Kommentator ist NICHT Vertriebener)

  60. Ich staune über die geringen kenntnisse über die zustände nach dem krieg.
    1042 deutsche städte waren bombardiert und dem erdboden gleichgemacht worden, alle städte von mehr als 3000 einw., darunter alle großstädte. Somit hatten schon die dortigen einwohner kein dach mehr über dem kopf. Die bevölkerung war dem hungertod preisgegeben in diesem völlig zerbombten Land.
    Rd. 1/3 unseres andes (164 497 qkm) wurde weggenommen, in dem sich die ernährungsgrundlage für den größten teil des volkes lag.

    Die Deutsche Ärzteschaft damals zur deutschen Ernährungslage: „Wir als deutsche Ärzte halten uns für verpflichtet, die Weltöffentlichkeit darauf hinzuweisen, daß das, was hier geschieht, das Gegenteil ist von der versprochenen “Erziehung zur Demokratie“; … Was wir erleben, ist die Vernichtung der geistigen und körperlichen Substanz eines großen Volkes…“ (Quelle: Archiv der Bundesärztekammer. Nachlaß Karl Oelemann Nr. 27: Ernährungsrat der deutschen Ärzte.).
    Und dahinein wurden 15 millionen menschen sind vertrieben, von denen „7,3 Millionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deutsche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.“ (Kanzler Konrad Adenauer, „Erinnerungen“, „1945–1953“, S. 186.)
    Die bauern waren schon von den besatzungssoldaten ausgeplündert worden, hatten kaum noch saatgut für die nächste ernte, da konnten sie neben den einweisungen nicht noch die zukünftige versorgung vernichten, indem sie saatgetreide und –kartoffeln verzehrten.

    Lesehinweis: „Kostspielige Rache”
    vo FREDA UTLEY
    Wenn man glück hat, findet man hier den text:

    http://www.vho.org/D/kr/

  61. Sehr guter Beitrag! Dass überhaupt die Absicht eines Gedenktages besteht, ist der viel belächelten Erika Steinbach vom aussterbenden BdV zu verdanken.
    Erika Steinbach ist die einzige erfolgreiche „Lobbyistin“ für deutsche Interessen, die mir einfällt.
    Und dass der ZDJ-Kramer nach dem verlinkten ntv-Artikel „entsetzt“ ist, ist typisch. Ein Gedenktag für Vertriebene geht diesen Vogel überhaupt nichts an. 👿
    Kramer und Mazyek sollen ihre antideutschen Zentralräte endlich fusionieren, dann kulminieren Dauer-Betroffenheit mit Dauer-Forderungen.

  62. Am 5. August 1950 hatten die Landsmannschaften die „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ unterzeichnet und darin ihren Verzicht auf „Rache und Vergeltung“ erklärt.

    Es geht um Gerechtigkeit nicht um Rache! Wenn ich den Hickhack um das Vertriebenen Zentrum sehe, kann ich nur kot…!

    Interessanter Artikel in der neuen PAZ,
    „Polen kämpft mit seiner Vergangenheit“
    über den jüdisch-polnischen Autor des Buches „Goldene Ernten“ Jan Tomasz Gross!
    Passend dazu: http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Goldgraeberstimmung-in-Treblinka/story/29945965

  63. Anni-Frid Lyngstad, Mitglied der Pop-Gruppe Abba, hatte einen deutschen Soldatenvater

    Das prominenteste dieser deutsch-norwegischen Verbindungen ist Anni-Frid Lyngstad, Mitglied der Pop-Gruppe Abba. Nach ihrer Geburt im November 1945 wurden ihre Mutter und Großmutter in ihrem Dorf in Nordnorwegen völlig ignoriert und schikaniert. Sie flüchteten wenig später nach Schweden, wo Fridas Mutter 1947 verstarb.

  64. „Schuld“ ist sowiso ein besch…enes Wort, das ich nicht leiden kann.

    Wenn die Menschen erst mal umkehren und lernen ihr Hirn zu gebrauchen statt ihren Geltungsdrang und Egoismus, dann werden sie fuer die politischen Verfuehrungen und gegenseitigen Anfeindungen aber auch fuer Ideologien nicht mehr anfaellig, dann wird dieses Wort „schuld“ von selbst ueberfluessig.

  65. Als Mitglied der Erlebnisgeneration hatte ich die Haufen an Lügen zuerst gehasst und deren Verbreiter verachtet. Jetzt als weiser Alter genieße ich mit Vergnügen die nach der Sowjetpropaganda einfach gestrickte Verarschung von unmündigen Generationen und lehne mich entspannt über den Lauf der Welt zurück

  66. Nach dem Krieg waren die Besatzerkinder in Norwegen allerdings vielfältiger Diskriminierung ausgesetzt.

    Zumeist wurden sie als „schwachsinnig“ oder „abweichlerisch“ eingestuft und
    in psychiatrische Anstalten eingewiesen oder zwangsadoptiert.

    In der Schule wurden sie ebenso schikaniert wie später im Berufsleben, wenn sie denn überhaupt eine Anstellung fanden.

    Die Anwälte der Kläger betonten in Straßburg, diese Menschenrechtsverletzungen seien auch nach 1953 weitergegangen. Damals trat Norwegen der Europäischen Konvention für Menschenrechte bei. Die norwegische Regierung bot den Opfern im Jahr 2002 Zahlungen in Höhe von bis zu 25.600 Euro an.

    In vielen der Beschwerden ist von schweren Misshandlungen, Vergewaltigungen und Demütigungen die Rede.

    Der heute 66-jährige Hermann Thiermann wurde nach eigenem Bekunden als kleiner Junge stundenlang bei großer Hitze in einen Schweinestall gesperrt, weil er angeblich stank.

    In der Schule sei er gehänselt und von älteren Jungen vergewaltigt worden, ohne dass der Lehrer eingegriffen habe.

    Eine heute 64 Jahre alte Frau bekam von Betrunkenen ein Hakenkreuz in die Stirn gebrannt. Sie floh zu ihrem Vater in die Bundesrepublik, wurde von den deutschen Behörden aber wieder nach Norwegen zurückgeschickt.

  67. Deutsches Unrecht muss immer wieder aufgearbeitet und es muss kontinuierlich daran erinnert werden – an verschiedenen Gedenktagen und dazwischen in unzähligen Museen, Gedenkstätten usw. Für die Taten einiger unserer Vorfahren müssen wir laut Bundes-Wulff „ewig einstehen“.

    Unrecht gegen Deutsche wird demgegenüber systematisch verdrängt. Der Landraub (welcher übrigens jeglicher rechtlicher Grundlage entbehrt), die Vertreibungen, aber auch die millionenfachen Vergewaltigungen seitens der russischen „Befreier“ sollen schnell vergessen werden, am besten erst gar nicht über diese Themen reden, sonst ist man „Nazi“.

    Richtig aufgearbeitet wurden sie eh nie, keiner wurde für diese Verbrechen zur Rechenschaft gezogen oder hat sich entschuldigt.
    Eine derart einseitige Behandlung der Geschichte ist keine Grundlage für eine dauerhafte Aussöhnung – und mit Gerechtikeit hat das schon gar nichts mehr zu tun.

  68. Die schlichte Wahrheit ist, in keinem Parlament der Welt findet man mehr fanatische Deutschenhasser als im „deutschen“ Bundestag auf einen Haufen versammelt. Mindestens 40% der Bundestagsabgeordneten sind fanatische Deutschenhasser, weiteren 50% ist die Zukunft Deutschlands schlicht egal.

    Und die sogenannten „Deutschen“ die hier leben finden das auch gut so. In Hamburg werden diese „Deutschen“ den Deutschenhassern 70% der Wählerstimmen geben.

    Und deshalb ist auch klar, das Deutschland und das deutsche Volk ausgelöscht werden. Der von diesen linken Deutschenhassern durchgezogene Ethnozid am deutschen Volk ist kaum noch aufzuhalten.

  69. #73 Voldemort (11. Feb 2011 13:52)
    Deutsches Unrecht muss immer wieder aufgearbeitet und es muss kontinuierlich daran erinnert werden – an verschiedenen Gedenktagen und dazwischen in unzähligen Museen, Gedenkstätten usw. Für die Taten einiger unserer Vorfahren müssen wir laut Bundes-Wulff “ewig einstehen”.

    Unrecht gegen Deutsche wird demgegenüber systematisch verdrängt. Der Landraub (welcher übrigens jeglicher rechtlicher Grundlage entbehrt), die Vertreibungen, aber auch die millionenfachen Vergewaltigungen seitens der russischen “Befreier” sollen schnell vergessen werden, am besten erst gar nicht über diese Themen reden, sonst ist man “Nazi”.

    Richtig aufgearbeitet wurden sie eh nie, keiner wurde für diese Verbrechen zur Rechenschaft gezogen oder hat sich entschuldigt.
    Eine derart einseitige Behandlung der Geschichte ist keine Grundlage für eine dauerhafte Aussöhnung – und mit Gerechtikeit hat das schon gar nichts mehr zu tun.
    @
    Von der Politik her wurde es nie ausreichend aufgearbeitet, was aber nicht heißt, das der denkende Teil der Bevölkerung davon nichts weiß, Es sind nicht Alle, aber es sind mehr als man glaubt. 🙂

    Gruß

  70. #67 Elisa38 (11. Feb 2011 13:30)

    Ich staune über die geringen kenntnisse über die zustände nach dem krieg.
    1042 deutsche städte waren bombardiert und dem erdboden gleichgemacht worden, alle städte von mehr als 3000 einw., darunter alle großstädte. Somit hatten schon die dortigen einwohner kein dach mehr über dem kopf. Die bevölkerung war dem hungertod preisgegeben in diesem völlig zerbombten Land.
    Rd. 1/3 unseres andes (164 497 qkm) wurde weggenommen, in dem sich die ernährungsgrundlage für den größten teil des volkes lag.

    Und trotzdem sind wir innerhalb von 10 Jahren wieder hochgekommen.
    Und trotzdem sind wir gerade mal „nur“ die Nummer zwei als Exportnation. 70 Mio. inklusive ausländischer Schmarotzer gegen 1,2 Mrd Chinesen die nur „billig“ können.
    Und den M*slemdreck kriegen wir auch wieder aus dem Land, wenn wir nur wollen!

  71. Seit zu vielen Jahren hat man in Deutschland das Thema „Heimatvertriebene“ zu unterschlagen versucht. Der Grund dafuer war das man im Westen und im Osten die „Luege einer Kollektivschuld aller Deutschen an Naziverbrechen“ schnellstens in den deutschen Massenmedien und von den Linken voll und ganz adoptiert hat. Die Erfindung dieser Geschichte erinnert an den Auspruch von Josef Goebbels: „Um Erfolg zu haben muss man eine so gewaltige Luege erfinden damit sie auch vom Volk gelaubt wird.“

    Wer nur einen halben Verstand hat der weiss das so eine gewaltige Luege noetig war um alle Deutschen schuldig zu sprechen und entsetztlich zu „bestrafen“. Dasselbe hatte die Nazis schon bei den Juden gemacht indem sie alle Juden als Bolschewisten und als Feinde Deutschlands betrachteten. Die Deutschen sollten schon aus diesem Beispiel gelernt haben das eine Beschuldigung eines ganzen Volkes nicht nur ein Unrecht ist sondern sogar unmoeglich bleibt. Aber sie empfanden diese kollektive Beschuldigung der Vertriebenen als Ursache fuer den Krieg und Naziverbrechen zu gelten beinahe als erholsame Entlastung fuer alle Westdeutschen.

    Diese ungerechte Beschuldigung war fuer mich als Ostpreusse eine zu tiefgehende Enttaeuschung ueber gewisse, weite Kreise des westdeutschen Teils meines Vaterlandes. Ich wanderte daher for fast 60 Jahren nach Amerika aus um von dort die Menschenrechte meiner Menschen aus Preussen zu verteidigen.

    Meine hoechste Anerkennung fuer die Verfasser des PI.

    Moonfarer
    USA

  72. ohne irgend etwas zu relativieren oder aufzurechnen. Ein neues Verbrechen macht ein anderes nicht ungeschehen oder weniger abschäulich!
    Trotzdem muß man feststellen:
    In deutschem Namen wurden zB Juden umgebracht weil sie Juden waren!
    Später wurden Deutsche umgebracht, weil sie Deutsche waren.

  73. Irgendwer wollte doch mal wissen, wer hier so alles aus den „Ostgebieten“ stammt. Also ich bin Pommer. Meine Vorfahren ackerten sich die Hände und Rücken krumm, damit ihre Kinder es mal besser haben sollten und wurden schließlich als „Menschenmaterial“ in den Weltkriegen verheizt. Heute über eine Staatsgrenze fahren zu müssen, um die Heimat meiner Eltern, Großeltern etc. besuchen zu können, macht mich noch immer traurig, obwohl ich um keinen Preis der Welt dieses „Armenhaus“ Hinterpommern zurückhaben will. Außerhalb der Ostseeküste sagen sich dort nämlich Fuchs und Hase gute Nacht.
    Gerade deshalb und gerade angesichts der Vorgeschichte finde ich die Leistung der Vertriebenen, schon 1950 über ihren Schatten zu springen und auf Gewalt und Revanche zu verzichten, bemerkenswert. So bemerkenswert, dass sie ein Denkmal, eine Würdigung verdienen. Wir haben viel blödsinnigeres Zeugs auf unseren Straßen und Plätzen stehen. Wenn es eine „Karl-Marx-Allee“ oder „Rosa-Luxemburg“-Plätze weiter geben darf, dann ist eine Anerkennung der Vertriebenen höchste Zeit. Anerkennung ihrer Anpassungsleistung, ihres Mutes im neuen Deutschland mit „anzupacken“. (Soviel zur These: „Die Türken haben Deutschland aufgebaut“…Nein, die Trümmerfrauen, die Kriegsheimkehrer und die Vertriebenen haben Deutschland aufgebaut. Kein „Wirtschaftswunder“ ohne sie.) Zu diesem Neuanfang gehört auch die Charta der Vertriebenen von 1950. Basta.

  74. 100% Zustimmung!

    Einer der für mich persönlich größten PI-Artikel aller Zeiten!
    Danke!!!

    Ein Vertriebenenkind, seine Eltern, Großeltern.

    Die Vertreibung hat 20 Millionen Deutsche ihrer Heimat beraubt und ist damit die größte Verreibung aller Zeiten.

    14 Mio. davon aus zuvor jahrhundertelang deutsch besiedelten Gebieten, Teilen Deutschlands, Teilen des Deutschen Reichs.

    Die übrigen 6 Mio. sind Menschen, die als Minderheiten in ganz Europa verstreut anerkannt lebten, bis zum 2. Weltkrieg, z.B. Ungarn, Jugoslawien, Rumänien usw.

    Der verehrte Herr Broz Tito hat ebenfalls als Führer kommunistischer Miliz an zahhlosen Massakern gegen Deutsche mitgewirkt, bei denen 50.000 Deutsche ermordet wurden! Dennoch wurde ihm eine deutsche Ehrenmedaille verliehen.
    Ohne Worte.

    Erika Steinbach und das Zentrum gegen Verreibungen wäre genau der richtige Schritt gewesen, in seiner ursprünglichen Form!

  75. Ein anderer Umgang mit der deutschen Geschichte der die Linke ihrer Deutungshoheit beraubt wäre für diese Fatal.
    Die Menschen könnten sich fragen was wn einer politischen Strömung so gut sein soll zu deren Grundfesten Terror gehört der in weiten Teilen den der Nazis übertrifft. Die roten Helden haben lange vor den Nazis KZ gebaut, ganze Dörfer a la Lydice vernichtet und den Terror grundsätzlich als Mittel zum Aufbau ihrer neuen Gesellschaft betrachtet.
    Seit den 68gern haben es die Linksfaschisten geschafft sich an die Schalthebel der Deutungshoheit und die vom Steuerzahler gefüllten Futtertröge hochzuarbeiten und dort wollen sie nicht mehr von lassen, im Gegenteil sie wollen die Herrschaft über diese Futtertröge und endgültig im Land wo Milch und Honig fliesen bleiben. Da darf nix das Lügengebilde zerstören.

  76. Entgegen landläufiger Meinung wurde die NSDAP niemals mehrheitlich vom Deutschen Volk gewählt.

    Zwar gab es eine breite Zustimmung gegenüber Hitler, aber eben nie eine gewählt Mehrheit.

    Das wird im deutschen Schuld-Kult gerne übersehen.

    Nicht um sonst spricht man von einer Machtergreifung.

  77. Meine Damen und Herren, versuchen Sie es bitte mal im Großen und Ganzen zu sehen.

    Deutschland war Aggressor im 2 Weltkrieg und hat nach seiner Niederlage zurecht bestimmte Gebiete verloren.

    Die deutsche Bevölkerung dieser Gebiete stellte erhebliches Konfliktpotenzial dar, deshalb haben die Alliierten auf der Potsdamer Konferenz beschlossen, diese deutsche Bevölkerung nach Deutschland zu überführen.

    Deutschland ohne Gebietsverluste davon kommen zu lassen wäre bestimmt keine bessere Alternative gewesen. Und die feindliche nationalsozialistisch verseuchte deutsche Bevölkerung in anderen Ländern zu integrieren wäre wohl auch nicht möglich gewesen. Also alles in allem eine korrekte Entscheidung der Alliierten.

  78. #79 Wotan47 meint:

    „In deutschem Namen wurden zB Juden umgebracht weil sie Juden waren!“

    Nenne die deutschen namen!

  79. 1940

    Die Vertreibung der Polen durch Deutsche, meine Familie war dabei!

    In den von Deutschland annektierten Gebieten Polens wird die gesamte nichtdeutsche Bevölkerung in das Generalgouvernement deportiert.
    Für Polen hat Hitler keine Vasallenregierung vorgesehen, so wie es in anderen seiner Herrschaftsgebiete üblich war. Anfang Oktober 1939 werden neben den ehemals preußischen Gebieten weitere Teile Polens in das Deutsche Reich als „Reichsgaue“ („Danzig-Westpreußen“ und „Wartheland“) annektiert. Auch im übrigbleibenden Restgebiet, dem sogenannten „Generalgouvernement“ wird die Militärverwaltung durch eine von zuverlässigen Funktionären der NSDAP geleitete Zivilverwaltung ersetzt und das Gesamtterritorium nach völkisch-nationalen Gesichtspunkten „bereinigt“. Diese „Flurbereinigung“ soll vor allem in der Abschiebung von „Juden und anderem Gesindel“ aus dem Reich in das Generalgouvernement, die Umsiedlung von Polen aus den neu zu besiedelnden östlichen „Reichsgauen“ und aus der Ansiedlung von „Volksdeutschen“ bestehen – die vor allem aus dem Baltikum und aus Wolhynien umzusiedeln sind. Damit ist zugleich vorentschieden, daß eine Wiederherstellung eines polnischen Staates innerhalb des deutschen Machtbereiches nicht geduldet werden würde. Hitlers „völkische Ostmarkenkonzeption“ stützt sich auf alte Ambitionen deutscher Ostpolitik. Sie und durch angebliche „polnische Greuel“ geweckte antipolnische Emotionen dienen als Propagandainstrumente nationalsozialistischer Weltanschauungspolitik. Am 6.10.39 spricht Hitler von der im Osten zu leistenden „Sanierungsarbeit“, die unter Berücksichtigung des „Rassegedankens“ mit Hilfe von Umsiedlungen „eine neue Ordnung der ethnographischen Verhältnisse“ herbeiführen solle. Alte antipolnische Stereotype finden sich neu interpretiert in der Begriffswelt der NS-Rassentheorie. Abgesehen von „einer dünnen germanischen Schicht“, so Hitler gegenüber dem ideologischen Fachmann Alfred Rosenberg, bestehe das polnische Volk aus „furchtbarem Material“, die polnischen Juden seien „das grauenhafteste, was man sich überhaupt vorstellen kann“. In einer Denkschrift des Rassepolitischen Amtes der NSDAP über die Behandlung der Bevölkerung heißt es: „Die Masse des Polentums müsse rechtlich, kulturell und sozial vom Deutschtum streng isoliert gehalten, am besten entfernt werden.“ Die Unterdrückung, Entrechtung und Verfolgung des Polentums wird institutionalisiert und in ein bürokratisches System gebracht. Im Dezember 1939 findet im Warthegau die erste systematisch organisierte Deportation nach vorbereiteten Plänen statt. Durch sie werden innerhalb von 17 Tagen aus sämtlichen Kreisen des Gaues rund 90 000 Polen nach dem Generalgouvernement abtransportiert. Die Deportationen wiederholten sich in gewissen Abständen bis zum Frühjahr 1941. Mit diesen Zwangsaussiedlungen geben Hitler und Himmler ein Beispiel, das 1945 auf das gesamte Deutschtum im Osten zurückschlagen sollte.

    Was die Deutschen aus den Oder-Neiße-Gebieten nach Kriegsende erleben, haben vier Jahre vorher Hunderttausende von Polen zu spüren bekommen. Die gewaltsame Evakuierung polnischer Bauern wirde mit der Einweisung von Volksdeutschen Umsiedlern in die geräumten Gehöfte und Wohnungen verbunden. Volkstumspolitik wird nicht mehr als Pflege und Förderung nationaler Kultur und Überlieferung verstanden, sondern nach bevölkerungspolitischen Sollzahlen und als „Transportfrage“ gehandhabt.

  80. @Maverick

    Mit menschenverachtend meine ich die Beschlüsse zur Vertreibung der Deutschen, sowie deinen Kommentar #85.

  81. #88 Antifaschist

    Kennen Sie den Unterschied zwischen „Erklärung“ und „Entschuldigung“? Ihre Ausführungen erklären vielleicht ALLES, aber sie entschuldigen NICHTS! – Wenn mich andere bestohlen haben, ist das ein Grund meinerseits zum Dieb zu werden? – Zumal dann, wenn ich das Diebesgut zurück erhalten habe!

    85 Maverick 1

    Wollen Sie es nicht lieber bei der TAZ versuchen? – Die freuen sich immer über Neuzugänge, die sie nicht zu sperren brauchen… 🙁

  82. Danke für den Artikel Thorsten M. Wenn auch nicht sehr detailliert, ein sehr wichtiger Artikel.
    Auch wenn viele Deutsche aus dem Osten dem „Führer“ und seinen wahnwitzigen Hirngespinsten, auf den Leim gegangen sind. Nicht alle waren diesem Scharlatan verfallen. Nichts desto trotz war das Leiden, nach dem der Traum vom „Tausendjährigen Reich“ zerplatzt war, vor allem für jene aus dem Osten ein kollektiver Alptraum, der für viele mit mit Schändung, Vertreibung, Gulag oder Tod endete.
    Ein Teil meiner Landsleute erfuhren die Segnungen des „Dritten Reiches“ schon 1940 im so genannten Zweiten Wiener Schiedsspruch unter der Regie des Dritten Reiches als ein sichelförmiger Abschnitt längs der Nord- und Nordostgrenze Siebenbürgens, in dem etwa gleich viele Ungarn und Rumänen lebten, an Ungarn übertragen wurden. Die Nordsiebenbürger aus dem Gebiet um Nösen/Bistritz und dem Reener Ländchen, mussten in dieser Zeit ihre Heimat verlassen und wurden nach Östrereich verbracht. Diese schändliche „Aktion“ nannte die Führung der NS- Kamarilla „Heim ins Reich“ holen. Ein Teil der Nordsiebenbürger floh nach Kanada. Für sie ging eine über 800 jährige Geschichte zu Ende.

    Das Schicksal der Deutschen „Gulagniks“ aus Rumänien hat Herta Müller in ihrem mit dem Nobelpreis für Literatur bedachten Buch „Atemschaukel“ sehr anschaulich festgehalten.

    Und dieser Tage zeigen die Sozialisten wieder ihre hässliche Fratze. Einerseits: Zertreten sie das Andenken an einen Teil unserer Geschichte

    „Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Forderung von Union und FDP nach einem Gedenktag für die Vertriebenen scharf kritisiert“

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5e19df8fcdf.0.html

    Andererseits: Fördern und forcieren sie weiterhin die „Umvolkung“ der Restdeutschen

    „Gericht hebt Visumpflicht für Türken auf
    Türken dürfen künftig ohne Visum nach Deutschland einreisen, wenn sie als Touristen nicht länger als drei Monate bleiben wollen.“

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5dafcab4ee0.0.html

  83. Übelster rassismus, den man hier lesen kann, gepaart mit semantischer geschichtsbereinigung.

    Diese kleinen verbrecher in dänemark – sie mussten weg:

    „Etwa 10.000 wehrlose deutsche Kinder kamen 1945 in Dänemark ums Leben.
    http://www.wno.org/newpages/his28c.html

    Wie Lylloff herausfand, hatte der dänische Arzteverband im März 1945 beschlossen, deutschen Flüchtlingen keinerlei Hilfe zu leisten. Im selben Monat lehnte auch das Rote Kreuz jedes Engagement ab, so die Tageszeitung „Politiken“, weil die Stimmung der Bevölkerung „gegen die Deutschen“ sei. Das Ergebnis: 80 Prozent der Kleinkinder, die das Schicksal nach Dänemark spülte, überlebten die nächsten Monate nicht.
    Sie verhungerten oder waren aufgrund extremer Unterernährung körperlich zu schwach, um Infektionen zu widerstehen. Detaillierte Krankengeschichten gibt es nicht. Geblieben sind triste graue Grabsteine in endlosen Reihen.“

    Und auch diese:

    Zu Wolfskindern wurden nach 1945 Tausende elternlos gewordener, allein übriggebliebener ostpreußischer Jungen und Mädchen, im nördlichen, russisch besetzten Teil dieser Provinz. „Wir hungerten“, berichtete eine Überlebende. „Die Großmutter starb, dann die Tante, die erst achtzehn war. Dann starb Mama. Es blieben nur die Schwester und ich. „Ich war dreizehn Jahre“, schrieb eine andere, „als die Mutter starb, und hatte die kleinen Geschwister. Und sie hat gesagt: ‚Ruth, du bist die Älteste, verlaß die kleinen Geschwister nicht. Der kleinste Bruder war drei Jahre alt. Der war ausgehungert, den habe ich immer geschleppt, und dann bin ich betteln gefahren!“

    Diese Waisen, die man in Litauen „kleine Deutsche“ nannte, kamen vielfach mit dem Zug in die ihnen bis dahin unbekannte Nachbarregion. Personenzüge waren selten, außerdem hatte kaum jemand Geld für Fahrkarten. So versuchten es die Kinder mit Güterzügen, bei jedem Wetter, auch bei strömendem Regen und schneidender Kälte, in offenen Waggons, auf Puffern, in Bremserhäuschen. Wurden die Kinder erwischt, gab es Schläge, ja sie riskierten, rücksichtslos von den Güterzügen gestoßen zu werden, ungeachtet aller Folgen. Andere versuchten, auf Brettern über die Memel zu setzen. Der Fluss ist breit, die Strömung stark. „Was denkst du“, berichtet einer, „wie viele Kinder da ins Wasser gefallen sind. Das Brett fiel um – das Kind war weg!“

    Die Welt weiß alles, was die Deutschen getan haben; die Welt weiß nichts von dem, was den Deutschen angetan wurde.
    Buchanan

    Wen dieses grauen nicht berührt, der wird auch heute ohne mit der wimper zu zucken, morden! Im kopf tut er es schon!

  84. Nie vergessen!

    Linke sagen über Heimatvertriebene, dass ist die 3 oder 4 Generation die in Deutschland geboren wurde!

    Aber 3 – 4 Generationen von „Palistinänsern“ werden als „Palis“ bezeichnet und ihr „Asylrecht“ in Deutschland heißt STAATENLOS….. 😉

  85. Die Welt weiß alles, was die Deutschen getan haben; die Welt weiß nichts von dem, was den Deutschen angetan wurde.
    Buchanan

    Das ist ein so unendlich wahrer Satz.
    Wem geht es schon um die gescheichtliche Wahrheit. Es geht um Ideologien, Machterhalt und Unterdrückung gegensätzlicher Meinungen.
    Das war schon immer so, auch heute und darum wurde die Zeit nie wirklich aufgearbeitet.
    Welcher Beamte z.B. kann sich heute zivilen Ungehorsam erlauben ? Ausgerechnet unter Hitler sollten sie es aber.

  86. ….und sie heißen unter Linken „Palistinenser“. Bei mir Araber! Den Philister gibt es schon lange nicht mehr,

  87. #91 Elisa38 (11. Feb 2011 16:36)

    “In deutschem Namen wurden zB Juden umgebracht weil sie Juden waren!”

    Nenne die deutschen namen!

    die werden doch seit Jahrzehnten fast täglich genannt!
    Die Namen dieser Verbrecher kennt in Deutschland jeder! Zumindest die der Hauptschuldigen. AH war nicht alleine sondern es gab reichlich Täter.

  88. #101 Wotan47 ERGÄNZUNG

    Juden und KL Überlebende wurden nach 1945 ermordet in Tschechien, weil sie Deutsche waren oder Deutsch konnten!

  89. #101 Wotan47 meint:

    „1. die werden doch seit Jahrzehnten fast täglich genannt!
    2. Die Namen dieser Verbrecher kennt in Deutschland jeder!“

    1. Dann kannste die ja locker problemlos wiederholen und hier einstellen – ohne die alle deutschen umfassende rassistische sippenhaftung.

    2. Ich bin nicht jeder!

  90. #99 Terpentin (11. Feb 2011 17:43)

    Aber 3 – 4 Generationen von “Palistinänsern” werden als “Palis” bezeichnet und ihr “Asylrecht” in Deutschland heißt STAATENLOS…..

    Mit Recht. Wohl waren die damaligen Ostgebieten Bestandteil eines Staates, einen eigenständigen „Palästinenserstaat“ jedoch gab es nie. Auch das gleichnamige „Volk“ (arabischer) „Palästinenser“ ist ein Mythos, den Arafat erfand, um das Land den Juden streitig machen zu können.

    Deren „Flüchtlinge“ hätten niemals mehr „Flüchtlinge“ sein müssen, wenn dieser Titel dort nicht zu Propagandazwecken „vererbbar gemacht“ worden wäre.

    Mit den Nachkommen der Heimatvertriebenen, die nicht Rache, sondern Aufarbeitung wünschen, hat das wohl eher nichts zu tun.

    Genau das beweist das „zweierlei Maß“, das einschlägig linke, geschichtsvergessene Argumentationsweisen so auszeichnet.

  91. Auch ich war sehr positiv überrascht, dass PI-NEWS dieses Thema würdigt. Die Debatte im Bundestag hat wieder deutlich gemacht wie tief der Hass gegen alles deutsche bei den Linksgrünen sitzt. Die Massenzuwanderung und die menschenfeindliche und aggressive Ideologie des Islam sind für die Linksgrünen Mittel zum Zweck. Dies alles wurzelt in dem verzerrten und im Prinzip rassistischen Geschichtsbild der Linksgrünen. Alle Dinge hängen eben irgendwie miteinander zusammen…

  92. #92 Antifaschist (11. Feb 2011 16:39)

    Was die Deutschen aus den Oder-Neiße-Gebieten nach Kriegsende erleben, haben vier Jahre vorher Hunderttausende von Polen zu spüren bekommen. Die gewaltsame Evakuierung polnischer Bauern wirde mit der Einweisung von Volksdeutschen Umsiedlern in die geräumten Gehöfte und Wohnungen verbunden.

    Meinen Sie wirklich, daß ein Verbrechen das andere, zuvor ergangene, ungeschehen machen könnte – und sei es es durch dessen Relativierung?

  93. Unter Historikern wird die Frage diskutiert, ob der Nationalsozialismus als zwingendes Ergebnis der deutschen Geschichte zu verstehen ist. Hier widerspricht mit großer Entschiedenheit Gerhard Ritter (nicht zu verwechseln mit Gerhard A. Ritter). Vgl. hierzu auch sein Standardwerk: Europa und die deutsche Frage.

    Ritter, Professor in Freiburg, war als Konservativer einer der wenigen, die sich nach 1933 den Nazis nicht an den Hals warfen; er nahm sich sogar die Freiheit diese Kollegen Gesindel zu nennen. Nur mit dem Ökonom Eucken hielt er einen freundschaftlichen Kontakt zu dem jüdischen Philosophen Husserl. Wie beschämend war dagegen die Haltung von Heidegger, der seinen Förderer Husserl der Universität verwies.

    Entgegen der linken Propaganda ist es wohltuend festzustellen, dass die einzigen Gegner der Nazis in der Freiburger Universität ein konservativer Historiker und ein liberaler Ökonom waren.

  94. Menschen, die nicht begeistert waren vom unseeligen Weltkrieg, ihn aber erdulden mussten, so wie wir heute die Folgen der verfehlten Euro-Einführung oder Masseneinwanderung – weil man das halt einfach „mitgewählt“ hat.

    Was für wahre Worte!

    Weder wollte ich den Euro, noch die islamische Masseneinwanderung. Gegen beides bin ich von Anfang an gewesen. Hat es was genutzt? Nein! Obwohl eine überwältigende Mehrheit der Bundesbürger zu jeder Zeit die selben Meinungen dazu hatte, sind beide Punkte von der Politik gnadenlos durchgesetzt worden.

    Linksgrünrote Politiker wie CFR und andere unterscheiden sich vom Diktator H*tler nur unwesentlich. Beiden ist der Mehrheitswille der Deutschen scheis*egal.

  95. Ich möchte ausdrücklich davor warnen, auf jene Historiker hereinzufallen, die Deutschland von der Verursachung von Weltkrieg II freizusprechen versuchen, wie z. B. David L. Hoggan. Dies ist alles widerlegt.

    Vollkommen anders ist die Verursachung von Weltkrieg I zu verstehen. Auch hier widerspricht Ritter seinem Gegner Fritz Fischer, der glaubt Deutschland als den Kriegstreiber entlarvt zu haben.

  96. #103 Terpentin (11. Feb 2011 17:59)

    Genau, das meinte ich ja!
    Mit dem gleichen Rassismus, durch den Juden umgebracht wurden, wurden anschließend Deutsche umgebracht!
    Die einen Opfer werden jeden Tag erwähnt.
    Die deutschen Opfer werden totgeschwiegen und noch zusätzlich verhöhnt!

    #104 Elisa38 (11. Feb 2011 18:01)

    ich denke hier liegt ein gegenseitiges Mißverständnis vor. s.o.

  97. Es führt nicht weiter, einzelne Gruppen von Vertriebenen gegenüber anderen Gruppen aufzurechnen. Dies können Kollektivisten tun, rechte wie linke. Wir sollten vielmehr jedes Individuum betrauern, welches zur Flucht gezwungen wird.

  98. #111 pinetop

    Wer die Deutschen von der (Allein-)Schuld am Ersten Weltkrieg frei spricht, spricht es automatisch auch von der am Zweiten frei. Die Deutschen sind von diesen tollen (Mit-)Demokratien in unserer Nachbarschaft förmlich Hitler in die Arme getrieben worden!

  99. # 69) Deltagolf 13.35
    Sie haben die Erfahrungen meiner Familie und mir selber niedergeschrieben. Alles deckt sich 100% mit den damaligen Verhältnissen.
    Die Schlimmsten waren die Zivilisten. Wir wurden aus den Häusern gejagt,mussten Nachts im Strassengraben zubringen,wurden ausgeraubt und am Morgen mit Schüssen weitergejagt.
    An den Strassenrändern lagen schwerverwundete Soldaten, die man aus den Krankenhäusern hinausgeworfen hat.
    Ich muss jetzt aufhören, es wird mir zuviel.

  100. „Es gibt kein Ausmaß des Schreckens, dessen wir uns nicht bedienen werden…“
    – Winston Churchill, 21.09.1943 –

    „Es braucht nur in England statt Chamberlain Herr Duff Cooper oder Herr Eden oder Herr Churchill an die Macht zu kommen, so wissen wir genau, daß es das Ziel dieser Männer wäre, sofort einen neuen Weltkrieg zu beginnen. Sie machen gar keinen Hehl, sie sprechen das offen aus.“
    – Adolf Hitler in Saarbrücken, am 09.10.1938 –

    „Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden und zwar bald. Das letzte Wort liegt wie 1914 bei England.“
    – Emil Ludwig, Schriftsteller, 1934 –

    „Wenn Hitler scheitert, wird sein Nachfolger der Bolschewismus sein; wenn er Erfolg hat, wird er innerhalb von fünf Jahren einen europäischen Krieg bekommen.“
    – Lord Robert G. Vansittart 1933 –

    „Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war!“
    – James Baker, ehemaliger US-Außenminister (Quelle: DER SPIEGEL, 13/92) –

    „Wenn wir eine bestimmte Art von Zivilisation und Kultur wünschen, müssen wir die Sorte Mensch vernichten, die nicht dazu paßt!“
    – George Bernhard Shaw (Quelle: DER SPIEGEL, 24/1996, Seite 187) –

    „Wäre morgen jeder Deutsche beseitigt, so gäbe es kein engliches Geschäft noch irgendein englisches Unternehmen, das nicht zuwüchse. Verschwände jeder Engländer morgen, so hätten die Deutschen im gleichen Verhältnis ihren Gewinn. Einer von beiden muß das Feld räumen. Macht euch fertig zum Kampf mit Deutschland, denn Germania est delenda!“ (frei nach Cato: „Deutschland muß vernichtet werden!“)
    – Die angesehene britische Zeitung „Saturday Revue“, an der vier spätere Nobelpreisträger mitarbeiteten, am 01. Februar 1896 (!). (Quelle: DER SPIEGEL, 51/1998) –

    „Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlaß war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst.“
    Generalmajor J.F.C. Fuller, Historiker, England (vgl. „Der Zweite Weltkrieg“, Wien 1950)

    „Wir sind 1939 nicht in den Krieg gezogen, um Deutschland vor Hitler ….den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren konnten“.
    Sunday Correspondent, London, 17.9.1989 (vgl. „Frankfurter Allgemeine“, 18.9.1989)

    „Jetzt haben wir Hitler zum Krieg gezwungen, so daß er nicht mehr auf friedlichem Wege ein Stück des Versailler Vertrages nach dem anderen aufheben kann“.
    Lord Halifax, englischer Botschafter in Washington, 1939 (vgl. „Nation Europa“, Jahrg. 1954, Heft 1, S. 46)

    „Der fürchterlichste aller Kriege (1. Weltkrieg) hatte einen Friedensvertrag zur Folge, der kein Vertrag des Friedens ist, sondern die Fortsetzung des Krieges. Europa wird durch ihn zugrunde gehen, wenn es nicht die Vernunft zu seinem Ratgeber wählt.“
    Anatole France, französischer Dichter (vgl. Hennig, E., a.a.O., S. 38/39)

    „Ich war zutiefst beunruhigt. Der politische und wirtschaftliche Teil waren von Haß und Rachsucht durchsetzt … Es waren Bedingungen geschaffen, unter denen Europa niemals wieder aufgebaut oder der Menschheit der Frieden zurückgegeben werden konnte“
    Herbert Hoover, US-Präsident, 1919 (vgl. Hoover, H., „Memoiren“, Mainz, 1951, S. 413)

    „Der polnische Terror in der Ukraine ist heute schlimmer als alles andere in Europa. Aus der Ukraine ist ein Land der Verzweiflung und Zerstörung geworden. Was um so aufreizender ist, als die Rechte der Ukrainer völkerrechtlich gewährleistet sind, während der Völkerbund allen Appellen
    und Darlegungen gegenüber taub ist und die übrige Welt nichts davon weiß und sich nicht darum kümmert.“
    Manchester Guardian, 17.Oktober 1930; beide Zitate nach Ulrich Stern „Die wahren Schuldigen am Zweiten Weltkrieg“

    „Die natürliche Grenze Polens ist im Westen die Oder, im Osten die mittlere und untere Düna …“
    Der polnische Westmarkenverband 1926 (vgl. Splittgerber, H., a.a.O., S. 6)

    „Wir sind bereit, mit dem Teufel einen Pakt abzuschließen, wenn er uns im Kampf gegen Hitler hilft. Hört ihr: Gegen Deutschland, nicht nur gegen Hitler. Das deutsche Blut wird in einem kommenden Krieg in solchen Strömen vergossen werden, wie dies seit Entstehung der Welt noch nicht gesehen
    worden ist.“
    die Warschauer Zeitung „Depesza“ vom 20.August 1939

    „Die Polen haben das letzte Gefühl für Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Landkarten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe von Berlin, weiter Böhmen, Mähren, Slowakei und ein riesiger Teil Rußlands in der überaus reichen Phantasie der Polen bereits annektiert sind, muß denken, daß Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist“
    vgl. Ward Hermans, flämischer Schriftsteller, 3.8.39, bei Lenz, F., Nie wieder München, Heidelberg 1965, Bd. I, S. 207

    „Wir sind bereit zu jedem Kriege, sogar mit dem stärksten Gegner …“
    vgl. Polska Zbrojna, 25. März 1939, zit. bei Walendy, „Historische Tatsachen“, a.a.O., Heft 39, S. 16

    „Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.“
    Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren, Sommer 1939 (vgl. Splittgerber, „Unkenntnis …“, a.a.O. S. 7)

    „Es wird die polnische Armee sein, die in Deutschland am ersten Tage des Krieges einfallen wird“
    Erklärung des polnischen Botschafters in Paris am 15.8.1939 (vgl. Freund, M. „Weltgeschichte“, a.a.O. Bd. III, S. 90)

    „Der springende Punkt ist hier, daß Hitler, im Gegensatz zu Churchill, Roosevelt und Stalin, keinen allgemeinen Kriegsausbruch 1939 wollte.“
    vgl. Barnes “Blasting of the historical Blackout”, Oxnard, Kalif., 1962

    “Ich werde Deutschland zermalmen“
    Roosevelt, 1932 (!) (vgl. E. Reichenberger „Wider Willkür und Machtrausch“, Graz, 1955, S. 241)

    „Unsere Sache ist, Deutschland, dem Staatsfeind Nr. 1, erbarmungslos den Krieg zu erklären.“
    Bernhard Lecache, 9.11.1938

    „Es ist unsere Sache, die moralische und wirtschaftliche Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen: … Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken“.
    Lecache, Paris, 18. November 1938 (vgl. Lecache, B. „Le droit de vivre“)

  101. In berlin pilgerten letzte wochen die berufsbetroffenen an einen gedenkstein für eine von ihrem bruder ermordeten türkin. Jetzt soll ein gedenkstein für die toten der laffparräd aufgestellt werden.

    Wo ist ein gedenkstein für die millionen toten deutschen, die verbrannt, zerfetzt, erschossen, erfroren, verhungert……sind?

  102. Also als erstes mal eine Frage Leute, habt ihr vor 20 Jahren gepennt?? Was meint ihr wohl, warum in den 2+4 Verträgen ausdrücklich die Verfolgung von allierten Kriegsverbrechen verboten wurde?? Und das über 40 Jahre nach Kriegsende!
    Ja und bei Willy Brandt handelt es sich schlicht und ergreifend um einen Mörder. Er hat in seiner Heimatstadt in Schleswig mit 2 anderen roten Helden einen jungen SA Mann ermordet. Er konnte nach Skandinavien fliehen und seine beiden Kumpane wurden auf der Flucht gefaßt und später als Mörder hingerichtet. Der dänische und schwedische Geheimdienst hat darüber Berge von Akten. Soviel zu dem großen Widerstandskämpfer, er hat sich als Krimineller der deutschen Strafverfolgung entzogen und das ist alles. Wenn man ein bischen sucht findet man dazu einen sehr ausführlichen Bericht eines Polizeioffiziers der in den 60zigern in Pension gegangen ist und Brandt Zeit seines Lebens vor Gericht bringen wollte, was aber an seiner Immunität als Bundeskanzler nicht möglich war.
    Zum 1. Weltkrieg kann ich immer nur wiederholen, wir haben ihn nicht angefangen, sondern die Serben und die Österreicher.
    Übrigens wollte sich Österreich schon damals anschließen ans Reich, aber der Völkerbund hat es verboten.
    Ich find auch das es jetzt endlich an der Zeit ist unsere Geschichte richtig, das soll heißen wahrheitsgemäß aufzuarbeiten. Ohne irgendwelche Rücksichten, die Wahrheit tut manchmal weh, aber das können wir dann aushalten und unsere Nachbarn müssen sich der Realität und ihrer eigenen Verbrechen stellen, sonst wird das nie etwas mit dem Europa der Vaterländer.

  103. „Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gesellen.

    Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott!

    Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,

    dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“

    Theodor Körner? (1791-1813)

  104. Die Leute hier argumentieren teilweise wie die Nazis in der Wochenschau, bzw. Hitler und Goebbels in ihren Brandreden. Tenor: Deutsche wehrt Euch!
    Und ich hatte wirklich gedacht, das hätten wir hinter uns.
    All denen, die hier glauben, ihre Nazi-Vorfahren verteidigen, rechtfertigen und vor Kritik in Schutz nehmen und ihre Verbrechen verharmlosen oder relativieren zu müssen, kann ich nur das Werk „Lügendetektor“ von Saul K. Padover
    empfehlen.

  105. „Mit dem gleichen Rassismus, durch den Juden umgebracht wurden, wurden anschließend Deutsche umgebracht!“
    Sag mal, was haben sie dir denn ins Bier getan? Wo und wann wurden Deutsche umgebracht, weil man sie als Angehörige einer minderwertigen Rasse betrachtete. Wer wollte aus rassistischen Gründen je die Deutschen bzw. Arier ausrotten? In welchen dem Untermenschen vergleichbarn Pamphlet hat man gegen die deutsche Rasse Stimmung gemacht, wie man Stimmung gegen die „jüdsche Rasse“ gemacht hat? Was ist das für ein dämiches Geschschwätz von „gleichem Rassismus“? Es gab nie und es gibt auch heute keinen eliminatorischen Antiarierismus, aber ohne Zwiefel gab und gibt es einen eliminatorischen Antisemitismus.

  106. #121 rudy_rallalah (11. Feb 2011 20:01)

    Und ich empfehle dir, lass deine Naivität und deinen Selbsthass therapieren, aber maße dir nicht an, über Dinge zu urteilen, von denen du nicht mal eine Ahnung haben möchtest.
    Geh zur TAZ, da spricht man genau deine Sprache!

  107. „All denen, die hier glauben, ihre Nazi-Vorfahren verteidigen, rechtfertigen und vor Kritik in Schutz nehmen und ihre Verbrechen verharmlosen oder relativieren zu müssen,“

    Was soll denn der Schwachsinn? Während der Vertreibung aus ihrer Heimat sind 2 Millionen Menschen gestorben. (mehr als z.B. beim Völkermord an den Armeniern) Wie kann man durch das Gedenken an diese Menschen und an die insgesamt 14 Millionen Vertriebenen irgendwelche Verbrechen relativieren? Wie können kleine Kinder und alte Leute Verbrechen begehen? Sind deutsche Opfer weniger wert als die 6 Millionen jüdischen Toten?
    Es gibt wohl kaum was Schlimmeres als der Verlust der Heimat. (Die Polen wurden im Übrigen auch von der Sowjetunion aus ihrer Heimat vertrieben) Diese Menschen haben (genau wie die Juden) ein würdiges Gedenken verdient. Ein zentraler Gedenktag und auch ein zentrales Denkmal sind mehr als überfällig.

  108. sobald pi mal von der islamkritik abweicht wird es eklig.
    eklig, weil sich so viele „islamkritiker“ hier nicht von einer geschichtsrelativierenden haltung lossagen können.
    die deutschen waren nun mal keine opfer, sondern täter. das mokassin-gleichnis ist mehr als lächerlich. wer selber nicht veragst, soll auch nichts an auschwitz kritisiern ?
    (es kompromisslos verurteilen steht für einen anständigen mokassin-träger natürlich ganz ausser frage)

    zur charta und deren verfassern hat erich später (wahrscheinlich eh diskreditiert, weil heinrich-böll-stiftung und in KONKRET publiziert) alles gesagt: die gründer der heimatvertriebenen partei und landesverbände waren ausschließlich hochrangige nazis, großteils ss’er. zum teil verurteilte kriegsverbrecher die in bspw. jugoslawien zum tode veurteilt wurden. warum hat der BdV noch nichts zu seiner eigenen historie veröffentlicht ? raten sie dreimal, das dürfte reichen.
    wie gesagt, schon eklig, wenn es bei pi auf die deutsche vergangenheit zu sprechen kommt.

  109. #109 bertony (11. Feb 2011 18:17)

    Jap! Und in 20 oder 30 Jahren dürfen wir uns dafür dann wieder rechtfertigen, dass wir „nichts getan“ haben, und „mitgemacht“ haben und „die gewählt“ haben!
    Diese verlogenen Klugscheißer!

    Zieht euch warm an, aber glaubt nicht mehr die Lügen, die sie Realität nennen!

    Lasst uns endlich aus der Schmach zu normalem Selbstbewußtsein zurückfinden!
    Nicht mehr aber auch nicht weniger als unsere Nachbarländer. Oder wir gehen unter, ganz und für immer. Denn nicht nur Deutschland schafft sich ab, sondern ganz Europa!

    Ich lebe heute, nicht 1941!
    Unsere Zukunft ist auch nicht 1941!

    „Wer frei ist von Sünde, der werfe den ersten Stein!“
    Jesus von Nazareth

  110. # 125)skdrc 20.38
    Für sie sind alle Deutschen „Täter“.
    Die Verallgemeinerung von Moslems als Täter wäre ihnen aber sicher unangenehm.Oder hat man doch recht, wenn man alle moslems über einen Kamm schert?

  111. @#125 skdrc
    „…die deutschen waren nun mal keine opfer, sondern täter…“

    Es ist einfach nicht richtig den Deutschen in ihrer Gesamtheit eine Täterschaft zu unterstellen.
    Es gibt kein Tätervolk, nirgendwo auf dieser Welt.

    Eine Kollektivierung der Schuld ist nicht zulässig, ihr müßte eine kollektive Bestraffung folgen.
    So etwas darf es in Rechtsstaatlichen Gesellschaften nicht geben.

    Die Alliierten haben dies in den Nürnberger Kriegsverbrecher Prozessen ebenso ausdrücklich abgelehnt.

    Schuld ist immer individuell, nie kollektiv.

  112. #125 skdrc (11. Feb 2011 20:38)

    sobald pi mal von der islamkritik abweicht wird es eklig.
    eklig, weil sich so viele “islamkritiker” hier nicht von einer geschichtsrelativierenden haltung lossagen können.
    die deutschen waren nun mal keine opfer, sondern täter.

    dieser Schwachsinn, der uns nunmehr seit Jahrzehnten jeden Tag stärker ins Hirn gehämmert wird ist langsam nicht mehr zu ertragen!
    Ja, es gab deutsche Täter! Ja, das Verbrechen gegen Juden und auch Andere hat durch Deutsche und im deutschen Namen stattgefunden!
    Das ist weder zu entschuldigen, noch zu relativieren!
    Aber wer relativiert denn wirklich?
    Jedesmal, wenn man auch an Deutsche Opfer erinnert, und die gab es eben auch zu Millionen, dann kommt sofort unreflektiert die besagte Keule!
    Waren nach deiner Meinung auch die Kinder Täter? Eklig, wirklich Eklig!
    Gibt es „gute“ und „böse“ Opfer?
    Ist ein Mord „böse“ und ein anderer Mord „gut“ (nur weil eben „nur“ Deutsche ermordet wurden?)
    Ich und auch jeder Andere meiner Generation haben niemanden umgebracht, sind wir „schuldig?“. Nein! Wir müssen nur darauf achten, daß so etwas nie wieder passieren darf! Genau deshalb sind wir auch wachsam, weil die roten „Schuldbesoffenen“ dabei sind, uns wieder genau dahin zu führen!

  113. Die Volksdeutschen aus der Wolgarepublik(1,2 Millionen deutsche Einwohner) wurden 1941 von Stalin in mörderischer Weise eingesammelt und in offenen Viehwagen um die halbe Erde deportiert. Die Bevölkerung einer ganzen Sowjetrepublik, die ein reiches, rein deutsches Musterland war, wurde Mann für Mann, Frau für Frau, Familie für Familie gefangengenommen und weit jenseits des Ural in Vernichtungslager eingeliefert. Dorf für Dorf, Haus für Haus drangen die NKWD-Truppen durch die Wolgarepublik. Jeder wurde eingesammelt. Tausende wurden dabei ermordet, Tausende sind auf den „Transporten“ erfroren, verhungert, in den Lagern verreckt.

    # 125)skdrc 20.38
    na was können Sie dazu „schlaues“ beitragen . . .

  114. das sie mir unterstellen, ich würde auch kinder in das täterkollektiv miteinbeziehen, sagt wohl mehr über sie als über mich aus.

    selbstverständlich gab es gute morde. das attentat auf heydrich war gut und richtig. ebenso die härteste aller bestrafungen durch das nürnberger tribunal und das todesurteil an eichmann.

    ich weiß nicht weshalb sie sich und ihre frau ins gespräch bringen. mich interessieren sie beide herzlich wenig. ich wüsste auch nicht, wo jemand ihnen eine form von schuld unterstellt hat. es geht hier doch viel mehr um historische fakten. das sie diese mit ihrem persönlichen bla-bla verzerren wollen spricht doch bände. es geht darum, ob die vertreibung, aussiedlung oder welchen begriff man finden möchte, historisch gerechtfertigt war oder nicht. und meines erachtens war sie es. die ausslandsdeutschen hatten sich als kollektiv (wer möchte kann nun sagen, dass „nur“ 988 von 1000 deutschen täter waren. würde der diskussionskultur hier ganz gut anstehen) an ariesierung, mord und tagtäglicher straftat beteiligt. es gab aus sicht der allierten und polen/tschechen keine möglichkeit, mit deutschen (mit sicherheit auch ausnahmen, beispielsweise deutschen anti-faschisten und partisanen) weiterhin auf einem staatsgebiet zu leben. diese chance war von deutscher seite her vertan (wer nicht völlig geschichtsblind ist, wird verstehen wie euphemistisch die wortwahl „vertan“ ist).
    daher waren die vertreibungen eben kein unrech, sondern historische nootwendigkeit.

    ich hoffe diesmal auf keine rechtschreibfehler, eine editierfunktion wäre brauchbar.

    was stalin angeht, ist dieser nicht als herausragender humanist bekannt. daher weiß ich nicht ganz, welchen sinn ihr beitrag erfüllt.

  115. Also ich würde als PI von solchen Themen die Finger lassen. Ich habe zwar auch durchaus Sympathie für die Vertriebenen (Familie stammt aus Pommern) und hab auch kein Problem das Fehlverhalten der Sowjets, Tschechen und Polen in der damaligen Zeit zu beleuchten, aber es bringt uns keinen Deut weiter was die Hauptprobleme Deutschlands in der heutigen Zeit angeht.

    Und jedes Mal wenn so ein Thema angeschnitten wird, tauchen hier die Gestalten auf die uns erzählen wie wahlweise die Polen, die Engländer oder die Amerikaner uns den Krieg aufgezwungen haben. Da guckt der Normalbürger einmal in so einen Thread und denkt sich seinen Teil und nickt wenn man im Radio wieder einmal über die Rassisten und Neonazis bei PI zetert.

  116. #132 skdrc (11. Feb 2011 22:04)

    das sie mir unterstellen, ich würde auch kinder in das täterkollektiv miteinbeziehen, sagt wohl mehr über sie als über mich aus.

    eben nicht, denn sie bezeichnen doch DIE Deutschen als Täter!

    selbstverständlich gab es gute morde. das attentat auf heydrich war gut und richtig. ebenso die härteste aller bestrafungen durch das nürnberger tribunal und das todesurteil an eichmann.

    Das würde ich ja noch mitunterschreiben!
    Nach der Definition (aus Nürnberg) müßte allerdings auch George W. Bush ….

    ich weiß nicht weshalb sie sich und ihre frau ins gespräch bringen.

    an welcher Stelle wurde eine Frau ins Spiel gebracht? sehen sie aufgrund von was schon doppelt?

    jedenfalls beurteile ich sie nach ihren Beiträgen als Deutschenhassenden Troll!

  117. @#133 Stresemann

    Ich finde es seitens PI gerade gut auch solche Beiträge zu behandeln, die auch unter PI-Kommentatoren eine Diskussion hervorrufen.
    Der Political Correctness fällt nicht nur die Islamkritik zum Opfer.Leider.

  118. #133 Stresemann (11. Feb 2011 22:09)

    ist schon klar, Gewalt gegen oder Verbrechen an Deutschen dürfen nicht thematisiert werden!

    65 Jahre Gehirnwäsche wirken eben!
    Wir sind hier aber bei PI !!
    …und genau DAS ist PI

  119. @#132 skdrc

    Angesichts Millionen von Toten von einer „historischen Notwendigkeit“ zusprechen, ist an menschenverachtendem Zynismus gar nicht zu überbieten.

  120. #131 malleusmaleficarum:

    „Die Volksdeutschen aus der Wolgarepublik(1,2 Millionen deutsche Einwohner) wurden 1941 von Stalin in mörderischer Weise eingesammelt und in offenen Viehwagen um die halbe Erde deportiert.“

    Wenn man schon die vertriebenen reichsdeutschen als die parias der welt darstellt, die selber schuld sind, aber dem grausame schicksal der russlanddeutschen keine erwähnung zuteil werden zu lassen, zeigt schon die wahre ideologie der deutschenhasser. Auch die millionen opfer des gulag finden bei denen keine erwähnung, schon gar nicht die der kulturrevolution.

    Dann könnte ja jemand ganz wissenschaftlich vergleiche zu anderen systemen anstellen – und das wäre PI!

  121. #132 skdrc (11. Feb 2011 22:04)

    es gab aus sicht der allierten und polen/tschechen keine möglichkeit, mit deutschen (mit sicherheit auch ausnahmen, beispielsweise deutschen anti-faschisten und partisanen) weiterhin auf einem staatsgebiet zu leben. diese chance war von deutscher seite her vertan (wer nicht völlig geschichtsblind ist, wird verstehen wie euphemistisch die wortwahl “vertan” ist).
    daher waren die vertreibungen eben kein unrech, sondern historische nootwendigkeit.

    Die Verteibungen waren aus obengenannten Gründen durchaus nachvollziehbar.

    Aber….

    Wer Alte, Frauen und Kinder zu Todesmärschen zwingt, wer anordnet, auf diesen Trecks diese Alten, Frauen und Kinder durch Übergriffe absichtlich zu dezimieren, wer Fliegerangriffe auf diese Trecks anordnet, der ist in meinen Augen dasselbe Stück Dreck, wie der, der anordnet, dass Menschen in Vernichtungslager verbracht werden.

    Darum, und nur darum geht es.
    Nicht um Entschuldung oder gar Aufrechnung von Toten.

    Und nun nenn mich, wie Du willst.

  122. … Stalin betrachtete Deutschland als Schlüssel zur Beherrschung Europas und der Welt. Der Kampf gegen die UdSSR endete für Hitlers Deutschland mit totaler Niederlage, die Sowjetunion konnte aber ihre Herrschaft bis an die Elbe ausbreiten– dazu noch mit dem Nimbus des Befreiers von der „faschistischen“ Terrorherrschaft, der bis heute gepflegt wird.

  123. wissenschaftlich und PI?! bei aller liebe, hier schlagen sie wohl etwas über die stränge.

    was das mit der frau des einen posters angeht, hab ich mich verguckt. dennoch meine ich, das sie hier zwei dinge vermischen, die nicht vermischt gehören.
    1. historische tatsachen
    2. ihr persönliches empfinden.

    1. könnte hier diskutiert werden, wobei meine stellung hierzu wohl klar geworden ist. 2. ist ihr persönliches empfinden, dass gegen sie eine immerwährende anklage läuft, für die sie (ganz persönlich) büßen müssen. das ist, gelinde gesagt, unfug. solch eine anklage gibt es nicht, diese ist wahnvorstellung. nicht ohne grund erinnert das an all die antisemiten, die ständig rufen man dürfte ja nicht gegen israel sagen ohne gleich verdammt zu werden. dies hat mehr mit einer gewissen opfersehnsucht zu tun, als mit irgendeiner form von sachlichkeit.

    poster 136 überreizt hier m.E. nach das blatt. nicht alles kann mit einer (nicht selten halluzinierten) political correctness erklärt werden. die legende von den deutsche opfern gibt es spätestens seit ’45. es gab hier nie ein denk- oder redeverbot. aber gegen die anerkennung der kollektiven opferthese (es geht mir hier nicht um individuelles leid) – und eine solche soll ja mit einem zentrum dargestellt und festgeschrieben werden – sprechen die deutschen taten.

    was den vergleich zwischen nationalsozialismus und anderen massenmörderischen (oder totalitären oder wieauchimmer) regimes angeht, so hat sich dieser doch längst vollkommen etabliert. bücher hierzu gibt es zuhauf. das problem ist nicht der vergleich, sonder die damit meist mitschwingende gleichsetzung und damit auch relativierung der einmaligkeit der deutscehn verbrechen. das beste zitat hierzu habe ich bei gerhard scheit gelsen:

    „Even actual cases of genocide, however, still differ from the Nazi holocaust in at least two respects. Whole peoples have been killed for ‚rational‘ (however horrifying) ends such as power, territory, wealth, and in any case supposed or actual self-interest. No such end was served by the Nazi murder of the Jewish people. (…) It was annihilation for the sake of annihilation, murder for the sake of murder, evil for the sake of evil“.

    Emil L. Fackenheim: God’s Presence in History: Jewish Affirmations an Philosophical Reflections. New York 1970, S. 69f.

    nuff said für heute.

  124. #143 nicht die mama:

    „Auch wenns hier nur am Rande passt…
    In München wurden Nazi-Kreuze gefunden.“

    Nicht das erste mal, dass das christliche kreuz als symbol des todes als nazikreuz verunglimpft wird.

    In Borna/Sachsen sollte eine gedächtnisstätte für
    Hunderttausende zivile Bombenopfer, die in Städten verbrannt, verschüttet, verstümmelt wurden,
    Hunderttausende Frauen und Mädchen, die auf der Flucht verhungerten, vergewaltigt, erschossen wurden,
    Hunderttausende Verwundete, Alte und Kinder, die auf dem Eis der Ostsee erfroren, ertranken, von Granaten zerfetzt wurden, Hunderttausende Kriegsgefangene, die auf dem Transport und in Lagern gequält und zu Tode geschunden wurden und
    zivilen Opfer der Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten eingerichtet werden.

    Die extreme deutschfeindlichkeit unserer politiker und medien haben mit allen mitteln dieses inzwischen verhindert.

    2007 sollte ein Gedenkkreuz aufgestellt werden. Per gericht abgelehnt!

    Der Videotext des MDR am 6.2.07 berichtete über die Aufhebung der Baugenehmigung auf einer der Seite 160 folgenden mit der sinngemäßen Überschrift „Nazi-Kreuz in Borna verboten“, wobei der Begriff „Nazi-Kreuz“ verwendet wurde.

  125. Die Umerziehung bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.“

  126. #137 Wotan47

    Es ist eine Sache das Schicksal der Vertriebenen zu diskutieren, eine andere die Diskussion jedes Mal in eine „Hitler war gar nicht so übel“/“Wir Deutschen wurden reingelegt!“-Geschichte zu verwandeln wie es einige Leute durchaus gerne machen.

    Ich persönlich sehe die deutsche Nation und das deutsche Volk als den Mittelpunkt jedes politischen Handelns – im Jahre 2011. Ich weiß um ehrlich zu sein nicht ganz was wir in solchen Debatten gewinnen können. Einen Klaps auf die Schulter von anderen Völkern? Ein Entschuldigungsschreiben vielleicht? Geschichte ist nicht gerecht, Geschichte passiert und man kann nur die ungeschriebene verändern.

  127. #122 rudy_rallalah:

    „Wo und wann wurden Deutsche umgebracht, weil man sie als Angehörige einer minderwertigen Rasse betrachtete.“

    Ob minderwertig oder nicht, wenn millionen wegen ihrer volkszugehörigkeit vertrieben, entrechtet, ermordet werden, dann soll das kein rassismus sein?

    Was ist es dann?

  128. #144 Elisa38 (11. Feb 2011 23:16)

    Ja, die linke Meinungshoheit bügelt gnadenlos jegliches Gedenken mit der Nazikeule platt.
    Diskussionen oder gar ein Bewusstseinswechsel sollen nie stattfinden dürfen.

    „Deutsche sind niemals Opfer, auch Zivilisten, Frauen, Kinder und Alte nicht“

  129. Alles in allem können wir uns nicht beschweren, daß wir überhaupt noch da sind.

    Jetzt geht es darum, die Ideologie der Frankfurter Schule/68er/Rotrotgrünen Multikultis loszuwerden.

    Väterlicherseits bin ich Vertriebener, mütterlicherseits Flüchtling.

  130. Der Panslawismus ist eine aggressive Ideologie wie der Islamismus und der Bolschewismus.

    Der Panslawismus war Hauptursache für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs und er war mitverantwortlich für den Völkermord an Deutschen und der Vertreibung von Millionen Deutschen aus ihrer Heimat nach dem Zweiten Weltkrieg.

    Dennoch wird im Zuge der Umerziehung und der politischen Korrektheit nichts unversucht gelassen, den Völkermord an Deutschen, die Vertreibung und den in der Weltgeschichte einmaligen Landraub nach 1918 und nach 1945 in grotesker Verklärung mit der angeblich vormaligen Existenz eines „slawischen Volkes“ auf dem dortigen urdeutschen Boden zu begründen.

    Tschechen im Sudetenland und Polen, Russen und Litauer in Ostdeutschland wohnen derzeit in Städten, die auf einer jahrtausendealten deutschen Geschichte beruhen.
    Sämtliche Urbarmachungen, Siedlungsbauten und kulturellen Errungenschaften in ebenjenen Gebieten sind ausschließlich auf frühgermanische Aktivitäten zurückzuführen.

    Germanische Stämme besiedelten unbewohnte(!) Urwald- und Sumpfgebiete in Ost/Südostmitteleupa, urbanisierten diese Länder und machten sie fruchtbar. Sie gründeten Städte, bauten Infrastruktur, Landwirtschaft, Handel und Industrie auf. Diese deutschen Länder wurden seit der Besiedlung ohne Unterbrechung von Menschen bewohnt, die als Deutsche viele Jahrhunderte dort ihre Heimat hatten.

    1945 wurde die Bevölkerung völkerrechtswidrig aus ihrer Heimat vertrieben, ihre Länder wurden von Polen, Tschechen, Serben, Slowenen, Ungarn, Rumänen, Rußen usw. geraubt und annektiert. Preußen, Schlesien, das Sudetenland, die Untersteiermark, Südtirol usw. befinden sich nach wie vor völkerrechtswidrig unter der Verwaltung dieser Räuberländer.

    Der erste Kanzler der BRD, Konrad Adenauer:

    „Von den 17 Millionen deutschen Vertriebenen nach 1945 trafen nur etwa 7 Millionen in Restdeutschland ein. Millionen Deutsche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.“

    Der jüdisch-britische Verleger Victor Gollancz schrieb 1946 dazu:

    „Sofern das Gewissen der Menschheit jemals wieder empfindlich werden sollte, wird diese Vertreibung als die unsterbliche Schande aller derer im Gedächtnis bleiben, die sie veranlasst oder die sich damit abgefunden haben. Die Deutschen wurden vertrieben, aber nicht einfach mit einem Mangel an übertriebener Rücksichtnahme, sondern mit dem denkbar höchsten Maß an Brutalität.“

  131. Ich wollte in diesem Zusammenhang immer schon mal wissen, was eigentlich das Ziel der Vertriebenenverbände ist? Etwa die Rückgabe der Gebiete?
    Das wäre doch illusorisch. Oder revanchistisch.

  132. Bedanke mich ausdrücklich für diesen Beitrag von Thorsten M.
    Es sind viele, mich sehr bewegende Kommentare. Vor allem #Elisa38 danke ich für ihr Engagement.
    Was allerdings #89 Maverick1 schreibt, bedarf der Korrektur, weil er mit seiner Auffassung auch die heutige, sogenannte „offiziell gültige“ Geschichtsschreibung wiedergibt. Der „Prozeß“ (hier CSSR) hat mitnichten 1938 begonnen, als Benes ins englische Exil floh. Der Prozeß war schon lange vorher virulent. Der Deutschenhass nach 1919 selbst unter dem oft verharmlosten Mazaryk wurde von der tschechischen Administration geduldet, wenn nicht gar gefördert. Schon 1918 gab es Lynchjustiz an Deutschen (Mein eigener Großonkel 1919 von tschechischen Nationalisten erschossen). Am 29.11.1918 besetzte tschechisches Militär die deutsch-sprachigen Grenzgebiete, um eine Abspaltung an Deutschland bzw Österreich zu verhindern. Die dortigen Deutschen hatten lediglich von ihrem Recht auf Selbstbestimmung gemäß der Wilson-Deklaration Gebrauch gemacht. Nach Mazaryks Tod 1937 und Benes‘ Machtantritt begann die systematische Entrechtung und die Vernichtung des deutschen Mittelstandes. Die Zahl der Firmeninsolvenzen (meine eigene Verwandtschaft incl.) und die Verelendung des Mittelstandes stieg sprunghaft an. An wen, verdammt nochmal, hätte sich diese völlig entrechtete, diffamierte und verzweifelte Volksgruppe denn wenden sollen als an AH. Niemand stand ihr zur Seite.
    Die Vertreibung der Sudetendeutschen 1946 erfüllt nach dem Urteil des Völkerrechtlers Ermacora den Tatbestand des Völkermords. Von 3.3 Millionen Deutschen wurden 290000 bestialisch ermordet. Ihre schönen Dörfer wurden wegplaniert, u.a. für den Bau des Moldau-Stausees verwendet oder mit Zigeunern besiedelt, die ihrerseits vertrieben wurden. Aber nicht das ist primär die Quelle der Verbitterung, sondern die unglaubliche Verblödung der Medien, die Hetze und Schuldzuweisung durch die eigenen Landsleute und die widerliche Anbiederung an die Verbrecher von damals durch solche Kreaturen wie A.Vollmer und G.Schröder, welcher beim EU-Beitritt der Tschechei nicht auf der Rücknahme der Benes-Dekrete bestand. Das anmaßende, dumpf-blöde Geschwätz von Leuten wie G.Grass, Schlabber-Thierse, der MDR-Meute und vielen anderen, die Revanschismus schreien, verstärkt diese Wut. Die Berliner Zeitung schrieb 1994, Tschechei und Prag seien nach 1.WK ein Platz des friedlichen, multi-nationalen Zusammenlebens gewesen… Das sind die „Lichtgestalten“ des deutschen Journalismus…
    #151 Normalbürger
    Das will und kann Niemand.
    – Die Deutschen können nicht in ihre alten Rechte eingesetzt werden, weil die Benes-Dekrete nach wie vor gültig sind und der alte Besitz konfisziert, an Tschechen verkauft oder Staatseigentum ist.
    – Die meisten Vertriebenen wollen das, was sie nach 1946 geschaffen haben, nicht mit dem heutigen Elend in der Tschechei tauschen.
    – Sie wollen endlich Gerechtigkeit im Sinne gerechten Gedenkens und nicht ständig als 5.Kolonne Hitlers verunglimpft werden. Ein Mahnmal etwa an der Brücke von Aussig, wo im Mai 1945 3000 Frauen und Kinder von tschechischem Mob erschlagen und in die Elbe geworfen wurden – und nicht Biergärten an Orten, an denen scheußlichste Progrome an Deutschen begangen wurden.
    – Sie wollen nicht in vertrottelten deutsch-tschechischen Filmproduktionen abgebildet werden, wo wieder nur besoffene SA-Gesellen an allem schuld sind.

  133. Nachtrag/Korrektur
    – Das Verbrechen von Aussig/Elbe hat nicht im Mai sondern am 31.7.1945 stattgefunden
    – Die Opferzahlen konnten nur geschätzt werden. Sie werden mit 2500 bis 2800 angegeben.
    – Es gibt eine Gedenktafel, die aber die deutschen Ermordeten nicht explizit erwähnt.

  134. #152 zirngiebel (12. Feb 2011 02:14)

    Was allerdings #89 Maverick1 schreibt, bedarf der Korrektur, weil er mit seiner Auffassung auch die heutige, sogenannte “offiziell gültige” Geschichtsschreibung wiedergibt.

    Ich zitiere mal aus dem Potsdamer Abkommen:

    „Artikel XIII. Ordnungsmäßige Überführung deutscher Bevölkerungsteile

    Die Konferenz erzielte folgendes Abkommen über die Ausweisung Deutscher aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn:
    Die drei Regierungen haben die Frage unter allen Gesichtspunkten beraten und erkennen an, dass die Überführung der deutschen Bevölkerung oder Bestandteile derselben, die in Polen, Tschechoslowakei und Ungarn zurückgeblieben sind, nach Deutschland durchgeführt werden muss. Sie stimmen darin überein, dass jede derartige Überführung, die stattfinden wird, in ordnungsgemäßer und humaner Weise erfolgen soll. Da der Zustrom einer großen Zahl Deutscher nach Deutschland die Lasten vergrößern würde, die bereits auf den Besatzungsbehörden ruhen, halten sie es für wünschenswert, dass der alliierte Kontrollrat in Deutschland zunächst das Problem unter besonderer Berücksichtigung der Frage einer gerechten Verteilung dieser Deutschen auf die einzelnen Besatzungszonen prüfen soll. Sie beauftragen demgemäß ihre jeweiligen Vertreter beim Kontrollrat, ihren Regierungen so bald wie möglich über den Umfang zu berichten, in dem derartige Personen schon aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn nach Deutschland gekommen sind, und eine Schätzung über Zeitpunkt und Ausmaß vorzulegen, zu dem die weiteren Überführungen durchgeführt werden könnten, wobei die gegenwärtige Lage in Deutschland zu berücksichtigen ist. Die tschechoslowakische Regierung, die Polnische Provisorische Regierung und der Alliierte Kontrollrat in Ungarn werden gleichzeitig von obigem in Kenntnis gesetzt und ersucht werden, inzwischen weitere Ausweisungen der deutschen Bevölkerung einzustellen, bis die betroffenen Regierungen die Berichte ihrer Vertreter an den Kontrollausschuss geprüft haben.“

  135. Zu den 2 Millionen angeblich ermordeten Deutschen bzw. 2 Millionen angeblich vergewaltigten deutschen Frauen: ich glaube es nicht, und zwar aus dem einfachen Grund, das die Sowjets kein Interesse daran hatten. Sie hatten Interesse am künftigen Sozialistischen Teil Deutschlands als Verbündeten gegen den Westen. Und der Roten Armee ein grünes Licht zu Vergewaltigungen zu geben, wäre vollkommen unmöglich gewesen, weil die kommunistische Ideologie das nicht zulässt. Anderseits, „Klassenfeinde“ hatten sie sehr wohl umbringen können. Aber das betraf Polen, Tschechen und Ungarn genauso.

    Dabei hat es bestimmt vereinzelte Racheakten oder auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen gegen die deutsche Bevölkerung geben können.

  136. #155 Maverick 1 (12. Feb 2011 05:25)
    „ . . . angeblich vergewaltigten deutschen Frauen: ich glaube es nicht,. . . „
    Als Verbrechen der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg werden Straftaten oder Verstöße gegen das Völkerrecht bezeichnet, die von Angehörigen der sowjetischen Streitkräfte und deren Führung in der Zeit des Zweiten Weltkrieges begangen wurden.
    Darunter fallen rechtswidrige Befehle und die Außerkraftsetzung des Kriegsvölkerrechts, der Genfer Konventionen und sonstiger Rechtsnormen, Morde an Zivilisten, Misshandlung und vorsätzliche Tötung von Kriegsgefangenen sowie sonstige Besatzungsverbrechen in verschiedenen betroffenen Ländern.
    Eine juristische und politische Aufarbeitung hat bis heute nicht stattgefunden.
    . . . Die weibliche Zivilbevölkerung wurde regelmäßig zum Ziel sexueller Gewalt. Britische Kriegsgefangene sagten nach ihrer Rückkehr in die britisch besetzte Zone Deutschlands aus zuvor deutscher Kriegsgefangenschaft aus: „Im Gebiet um unser Internierungslager, wo die Orte Schlawe, Lauenburg, Buckow […] lagen, vergewaltigten sowjetische Soldaten in den ersten Wochen nach der Eroberung jede Frau und jedes Mädchen zwischen 12 und 60 Jahren. […] Väter und Gatten, die versuchten, die Frauen zu schützen, wurden erschossen, und Mädchen, die zu viel Widerstand leisteten, wurden ebenfalls ermordet.“[

    http://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Roten_Armee_im_Zweiten_Weltkrieg

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