Video: Rede von Lukas Saliba (JAU) in Frankfurt

Lukas SalibaLukas Saliba, Vorsitzender der Jungen Aramäischen Union (JAU), hat auf der Demonstration in Frankfurt am Samstag mit einer hoch emotionalen Rede die Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung von Christen in islamischen Ländern scharf angeprangert.

(Von Pinchador)

In seinem Beitrag beschränkt er sich nicht nur auf die schrecklichen Massaker der Islamisten und ihrer Helfershelfer im Ausland, sondern auch auf die Beschwichtiger hierzulande, die massive Menschenrechtsverletzungen dem sogenannten „interkulturellen Dialog“ opfern. Der junge Aramäer spricht außerdem direkt den türkischen Ministerpräsidenten an, der mit seinem Auftritt am 27. Februar 2011 in Düsseldorf die Integrationsbemühungen um Jahre zurückgeworfen hat, während er im eigenen Land den Suryoye grundlegende Menschenrechte verweigert. Der Völkermord an den Armeniern während des ersten Weltkrieges wurde in diesem Zusammenhang ebenso thematisiert.

Ein weiteres Thema der Rede waren die Querelen mit der sogenannten „Antifa“ im Vorfeld der Demonstration. Sie hatten die Aramäer als „Rechtsradikale“ und „Faschisten“ bezeichnet, was auch von den Mainstreammedien wie üblich bereitwillig aufgenommen wurde.

Hier die Videos der Rede:

(Fotocredit: Roland Heinrich, PI-München)




15-Jährige vergewaltigt und dabei gefilmt

VergewaltigungsvideoDas Zürcher Obergericht hat einen 18-jährigen Türken am Freitag zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt, weil er gemeinsam mit einem Kumpel vor drei Jahren ein damals 15-jähriges Mädchen vergewaltigt hat. Es soll dabei laut Obergericht zu „analen und oralen Handlungen“ gekommen sein, die von den stolzen Tätern mit einer Handy-Kamera gefilmt wurden.

Die Tat war auch kein Einzelfall™ – einige Monate nach dem Vorfall schlug der junge Türke erneut zu.

20 Minuten berichtet zu „Vorfall“ Nummer zwei:

Diesmal (geschah es) in seiner Wohnung, wo er sich zusammen mit einem weiteren Mittäter erneut an der Geschädigten sexuell verging und wiederum alles filmisch festhielt. …

Nicht freiwillig mitgemacht

Der Angeklagte hatte die sexuellen Kontakte nicht in Abrede gestellt, jedoch geltend gemacht, dass die Schülerin jeweils freiwillig mitgemacht habe. Damit fand er aber weder in Uster noch vor dem Obergericht Gehör. Aufgrund der Aussagen der Mitangeklagten sowie insbesondere der Geschädigten erachtete das Obergericht die Vorwürfe als erstellt. Es bestätigte auch die in Uster ausgefällte Freiheitsstrafe von zehn Monaten bedingt. … Der Beschuldigte hatte vergeblich einen Freispruch verlangt.

Hey Mann, an einer Vergewaltigung, auf die man dermaßen stolz ist, dass man vor seinem Freunden mit Videoaufnahmen darüber prahlt, kann man ja auch sowas von „unschuldig“ sein…




USA: Großes Drama vor Kongressanhörung

Keith EllisonIn den letzten Tagen fanden in den USA mehrere Kongressanhörungen zum Thema Radikalisierung von Muslimen in den Vereinigten Staaten statt. Die Hintergründe dazu sind jedem informierten Bürger klar. Die Anschläge vom 11. September in New York, in Fort Hood und viele weitere Versuche Amerikaner zu töten. Linke Medien warnen vor der McCarthy-Ära, bei der man die Kommunisten in die Mangel nahm, ohne auch nur mit einem Wort die Tausenden amerikanischen Terroropfer zu nennen, die im Unterschied zur kommunistischen Bedrohung längst Realität sind.

(Von Eternia, PI-Koblenz)

Bei einer dieser Anhörungen wurde der US-Moslem und Konvertit Keith Ellison (Foto oben), derzeit einziger Moslem im US-Kongress, zur Situation befragt. Was dann folgte war eine Schmierenkomödie, wie sie von keinem Hollywood-Regisseur besser hätte erdacht werden können. Keith Ellison erzählte die Geschichte von Mohammed Salman Hamdani, einem US-Moslem, der bei den Anschlägen vom 11. September 2001 ums Leben kam. Dabei fließen dann jede Menge Tränen. Allerdings bringt ihn nicht der Tod seines Glaubensbruders bei einem Terroranschlag von seinen Glaubensbrüdern zum Weinen, sondern die Tatsache, dass einige Amerikaner Hamdani für einen Mitwisser der Terroranschläge hielten. Das behauptet zumindest Ellison. Aber sehen sie selbst:

Einer, der diese Komödie so nicht stehen lassen wollte, ist Bill Maher, einer der renommiertesten Talkmaster im US-Fernsehen. Über mehrere Jahre moderierte er die Talksendung „Politically Incorrect“. Auf die Frage von Maher, warum er die „Marke gewechselt habe“ (konvertiert sei), antwortet Ellison, er sei auf der Suche nach sozialer Gerechtigkeit und sozialem Wandel gewesen. Weiter ist er der Meinung, religiöser Pluralismus sei eine Schlüsselkomponente des menschlichen Erfahrungsschatzes und man solle Leute respektieren, ob sie nun Gläubige oder Nichtgläubige sind.

Keine Frage, Ellison leidet unter dem Black-Muslim-Syndrom, bei welchem einige Konvertiten glauben, sie seien einer Wohltätigkeitsorganisation beigetreten. Dass allein die Unterscheidung zwischen Gläubigen und Ungläubigen schon eine Diskriminierung darstellt, die im Koran eine sehr exakte Ausgestaltung erfährt (siehe Sure 9) ist für solche Leute nur religiöse Folklore. Doch zurück zu Maher, der antwortet jetzt nämlich ziemlich fundiert: Der Islam ist eine größere Bedrohung für uns als beispielsweise Anti-Abtreibungs-Bomber oder der KuKluxKlan, denn die Auseinandersetzung zwischen dem Westen und der islamischen Welt geht nun schon seit über 1000 Jahren. Der Koran ist ein hasserfülltes Buch, so Maher weiter. Aber genießen Sie einfach selbst, wie Maher Ellison vorführt:

» Eussner: Keith Ellison oder: Warum Thomas Jefferson einen Koran kauft




1000 Demonstranten für Kopftuch-Belgierin

Wie PI gestern berichtete wurde im belgischen Genk einer Mitarbeiterin der Einzelhandelskette Hema der Arbeitsvertrag nicht verlängert. Diese hatte – obwohl einheimische Belgierin – plötzlich darauf bestanden, als gläubige Muslima mit Kopftuch zu arbeiten. Auch eine alternative Beschäftigung als Lagerarbeiterin lehnte sie ab.

Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten: Das Imperium schlägt zurück! Gestern ab 14 Uhr zog ein 1000-köpfiger Demonstrationszug vom Bahnhof zu der betroffenen Hema-Filiale. Das muslimische Stadtratsmitglied Houcine Talmssou der limburgischen Stadt hatte die Protestaktion gegen Hema auf die Beine gestellt. Angeführt wurde der Protestzug von einer Gruppe zorniger Frauen.

Vermutlich waren diese in Sorge darum, ohne muslimische Frauenkleidung in den erbarmungslosen und teuren permanenten Schönheitswettbewerb der Europäerinnen mit hinein gezogen zu werden. Dass sie ihren Status als „Besitz der Männer“ damit verteidigen wollten, weigert sich PI zu glauben.




Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam…

…schrieb der türkische Schriftsteller Zafer Senocak in einem Artikel, der am 29.12.2007 in der WELT veröffentlicht wurde. Dem kann man angesichts der Berichterstattung aus dem von tiefer Friedfertigkeit geprägten islamischen Kulturkreis beinahe täglich etwas hinzufügen.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Evelyn Finger meint in einem teils ein wenig süffisant geschriebenen Artikel in der ZEIT:

Um als religiöser Fanatiker erfolgreich zu sein, braucht man keine Waffen. Man braucht auch keine Ausbildung in Handgranatenweitwurf und kann getrost auf ein Trainingscamp für Terroristen verzichten. Denn das Entscheidende am Fanatismus ist, dass man alle Andersgläubigen, die man zu seinen Feinden erklärt hat, mundtot macht. Dazu muss man den Feind nicht erschießen. Es genügt, ihn einzuschüchtern, bis er aus Angst vor einem Attentat schweigt.

Wohl wahr, auch wenn sie im Antexter wie auch im weiteren Verlauf ihres Artikels von „Islamismus“ und von „Islamisten“ schreibt. Hat uns der türkische Premierminister Erdogan nicht darüber aufgeklärt, dass es keinen Islamismus und folglich auch keine Islamisten gibt? Er sagte doch, dass der Begriff Islamismus ein sehr hässlicher sei und dass es nur den Islam gebe – womit er zweifelsfrei Recht hat.

Wörtlich sagte Erdogan:

Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.

Nachdem die türkischstämmige deutsche Menschenrechtlerin und Religionskritikerin Seyran Ates ihr Buch „Der Islam braucht eine sexuelle Revolution“ veröffentlicht hatte, bekam sie die ganze Schönheit des Islams in Form massiver Drohungen und Hass-Mails hautnah zu spüren. So ist das nun mal, wenn man eine Modernisierung des Islams fordert: Man wird bedroht, schlimmstenfalls ermordet.

Erst in der vergangenen Woche erhielt Ates wieder so eine nette Mail von »Iskender Büyük«, der sich in seinem Größenwahn also „Alexander der Große“ nennt und drohte, ihr die Zunge abzuschneiden, wenn sie ein falsches Wort sage, und unterstellt Ates:

»Du bist eine richtige Deutsche geworden, wer assimiliert ist, muss vorher eine Nutte gewesen sein.«

Was ist mit Männern fremdländischer Herkunft, die sich bei uns assimiliert haben? Was waren die vorher?

Fanatismus beginnt nicht mit dem Attentat, sondern mit der religiösen Rechtfertigung von Unrecht. Erst kommt der einzig wahre Gott, dann der Hass auf die Gottlosen und dann die Gewalt.

Das hat Evelyn Finger richtig erkannt, jedoch nicht beachtet, dass der Hass auf die Gottlosen und die Gewalt den 19 späten, also den endgültigen Suren des Korans entspringen und im islamischen Kulturkreis tief verankert und tradiert sind. Trotzdem will die Muslimin Seyran Ates nicht als Islamkritikerin bezeichnet werden, denn das klinge so negativ und auch so, als ob sie den Islam ablehne. Ates möchte offenbar einen „Islam light“ ohne die Hass- und Gewaltverse des Korans. Ob das praxistauglich ist, wird sich erweisen müssen.

Evelyn Finger meint, es sei „für eine Gesellschaft existenzbedrohend, wenn Religion zur Rechtfertigung von Gewalttaten missbraucht wird und wenn ein geschlossenes Weltbild zur Motivation einer kriegerischen Moral dient.“ Da fragt man sich, wer den Islam missbraucht, wenn er genau das tut, was der Koran ihm als „religiöse“ Handlungen vorschreibt.

Zum Schluss möchte ich den selbsternannten „Alexander den Großen“ bzw. Iskender Büyük, wie er sich auf türkisch nennt, zu einem persönlichen Gespräch einladen, sofern er hier mitliest, in dem er mir die wahre Friedfertigkeit des Islams, so wie sie richtig zu verstehen ist, gern erläutern darf. Meine Mail-Adresse kann er auf meiner Website finden und mich besuchen. Wir können uns gern bei einem Glas Bier in einem Wirtshaus unterhalten. Ich kenne da eines im Münchner Flughafen, in dem mehrere Muslime – Türken, Tunesier oder Marokkaner und ein gebürtiger Pakistani – als Bedienungen arbeiten. Ob er sich mit denen allerdings gut verstehen wird, darf bezweifelt werden – denn die servieren auch Bier und Schweinshaxn und haben damit offenbar kein Problem.

Eckhardt KiwittZum Autor: Eckhardt Kiwitt ist Angestellter in einem Verlag, Mitglied der „Bürgerbewegung Pax-Europa“ und Autor des Aufsatzes „Das Islam-Prinzip“ sowie Gestalter des PI-Kalenders 2011. Laut LMU-Dozent Stefan Jakob Wimmer gehört er in die Riege der „prominenten Islamkritiker“.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)




Frankfurt: Demo gegen Christenverfolgung

Frankfurt: Demo gegen ChristenverfolgungEin großer Unterstützerkreis rief gemeinsam mit der Initiative „Himmel über Frankfurt“ zur Großdemonstration in Frankfurt auf, um gegen die weltweite Christenverfolgung (siehe Open Doors) besonders in islamischen Ländern und durch die islamische Scharia und den Verordnungen im Koran, sowie der Lehren von Imanen zu warnen, zu klagen und zur Nächstenliebe gegenüber den Verfolgten aufzurufen. Die Verfolgten, die Leidenden, die Gepeinigten, die Unterdrückten, die Ermordeten bekamen in Frankfurt von fast 1000 Nächsten ihre Liebe und eine umarmende Stimme.

(Von WahrerSozialDemokrat, PI-Köln)

Aber Wegschauen, Ignorieren, Negieren, Verharmlosen, Lügen und „das hat alles nichts mit dem Islam zu tun“, sowie ihr seid die Bösen und stört „den Frieden“ und alles wird gut wenn ihr Rassisten endlich schweigt, mussten wir uns schon am Treffpunkt ab 13 Uhr am Bahnhofsvorplatz anhören. Nicht von Muslimen, sondern von Vertretern der Linkspartei und der Jusos/SPD Frankfurt.

Frankfurt: Demo gegen Christenverfolgung

Zwar wollten diese noch einen gewissen Anstand erhalten, indem sie religiöse Gleichmacherei und Relativierung betrieben, aber die Botschaft der knapp 30 traurigen Randfiguren war klar: „Wer klagt ist Rassist“! Sie beschwerten sich eigentlich nur über die Benennung der Probleme, welche sie aber grundsätzlich einräumten. Alleine der Bericht vom evangelischen „Pfarrer“ Hans Christoph Stoodt zeigt klare Indizien einer bipolaren Störung. Man beachte folgendes pauschale Urteil über die Mitglieder der Junge Aramäische Union:

Offenbar wollen sie sich [die JAU] im Spektrum der deutschen Gesellschaft ganz bewußt am äußeren rechten Rand verorten – dementsprechend sollten sie dann auch von uns eingeordnet werden.

Frankfurt: Demo gegen Christenverfolgung

Wie angekündigt ging der Demonstrationszug um 14 Uhr los und die erste Straße (nur diese) versetzte mich schon in eine „andere“ Welt. Aber solche Straßen hat mittlerweile wohl jede Stadt in Europa. Das war nicht multikulti, das war nicht europäisch, das war nicht global, das war einseitig türkisch-arabisch oder einfacher gesagt: ummah! „Die Linken“ inklusive SPD-Juso-Nachwuchs trotteten zivilisiert hinterher, um gutmenschlich zu zeigen, dass es auch 30 „anständige Menschen“ gibt, die die 1000 Menschen davor als „Rassisten und Islamhasser“ identifiziert haben. Tatsächlich waren „wir“ 1030 Menschen für die knapp 25.000 Zaungäste auf unserem „Umzug“ eher eine Störung in der täglichen Genügsamkeit.

An der Katharinenkirche angekommen gab es einige Reden mit wichtigen, nachdenklichen und zur Nächstenliebe auffordernden Worten. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Frage, was denken die Verfolger und die Verfolgten über unser Schweigen.

Frankfurt: Demo gegen Christenverfolgung

Am Rande der Kundgebung gab es mehrfach Gespräche mit überraschten Passanten, die nicht wussten, ob sie schockiert, erfreut oder ignorant reagieren sollten. Ebenso erging es den Wahlkämpfern am CDU-Stand unmittelbar bei der Kundgebung, die sich mit den daneben stehenden „Anti-Demo“-Teilnehmern unangenehm konfrontiert sahen.

Frankfurt: Demo gegen Christenverfolgung

Zum Abschluss der Kundgebung wurde gemeinsam das Vater Unser gebetet. Das war nun in aller Kürze und nicht umfassend. Es werden bestimmt noch Berichte, auch zu den Reden folgen. Es war eine gelungene Veranstaltung der Initiatoren und Unterstützer.

Frankfurt: Demo gegen Christenverfolgung

Viele PI-Gruppen aus dem Bundesgebiet waren vor Ort und im Anschluss der Veranstaltung haben sich 40 PI-ler und Freunde noch in gemütlicher Runde zusammengesetzt, auch das gehört dazu.

Weitere Fotos:

Videos:

Anmerkung zum zweiten Video: Die Straße hätte auch in Istanbul sein können und als besonderer „Höhepunkt“ am Ende so ab 2:55 min die Dhimmis (knapp 30 Aktivisten von Linke, Jusos, Antifa):

» Hier ein überraschend neutraler Bericht des Hessischen Rundfunks




Euro-Kanzlerin wieder über den Tisch gezogen

Nachdem Angela Merkel am Samstag morgen nach dem EU-Gipfel in Brüssel vor die Mikrofone getreten ist, zeichnet sich ab, dass dieser Tag möglicherweise als Anfang sogar zweier Super-GAUs in die Geschichte eingehen könnte. Dabei legt die Kanzlerin ein breites Lächeln und eine Euphorie der Berichterstattung an den Tag, dass man sich fragen möchte, was für ein Zeug sie geraucht hat, bevor sie dieses Euro-Rettungstreffen dem Steuermichel als Erfolg zu verkaufen versuchte.

(Von Thorsten M.)

Fakt ist: Die wirklich substantiell-verbindlichen Dinge, die in Brüssel beschlossen wurden, gehen sämtliche zu Lasten Deutschlands. Wesentlicher Beschlusspunkt ist die Aufstockung des Euro-Rettungsfonds von bisher 250 Mrd. Euro auf 440 Mrd. Euro. Davon entfallen aus nicht nachvollziehbaren Gründen sage und schreibe 200 Mrd. Euro (bisher 123 Mrd. Euro), also 45,5%, auf Deutschland als Bürgen, obwohl wir nur 26,8% des Bruttoinlandprodukts der Eurozone darstellen. Auch unser Pro-Kopf-BIP liegt lediglich 6,5% über dem Durchschnitt der Eurozone, rechtfertigt also auch keine Argumentation, dass „stärkere Schultern mehr tragen müssen“.

Das heißt wir sehen uns damit konfrontiert, dass Frau Merkel über Nacht jedem Einwohner unseres Landes etwa 940 Euro zusätzliche Schulden aufgebürdet hat. Denn damit, dass Länder, die unter den Rettungsschirm gekrochen sind und noch kriechen werden, jemals ihre Schulden zurück bezahlen, ist definitiv nicht zu rechnen.

Weiter wurde verabschiedet, dass der derzeitige europäische Fonds EFSF künftig auch Staatsanleihen direkt von Staaten kaufen dürfe. Bisher erwarb die Europäische Zentralbank regelwidrig bereits vereinzelt solche Staatsanleihen von Investoren, die diese nicht länger halten wollen und müssen. Nun wird diese Form des geldpolitischen Tabubruchs aber ganz offiziell institutionalisiert.

Darüber hinaus senkte man in Brüssel – entgegen jeder Marktlogik – die Zinssätze für Griechenland. Auch für die Zinsdifferenz zu realistischen Sätzen werden de facto die Länder des Nordens durch ihrerseits höhere Zinsen aufkommen, ohne dass dies in der finanziellen Bilanz des Gipfels aufgeführt wäre.

Was die Kanzlerin dafür im Gegenzug erhalten hat, sind nichts weiter als Lippenbekenntnisse und ein 50 Mrd. € Bilanzierungstrick. Griechenland wird immerhin für 50 Mrd. € Staatseigentum verhökern (dies entspricht etwa 1/6 bis 1/7 der Gesamtschulden). Diese Werte stehen gleichwohl zum Zeitpunkt des endgültigen griechischen Staatsbankrotts auch nicht mehr als Aktiva zur Verfügung. Darüber hinaus werden sie innerhalb von zwei bis drei Jahren durch die Neuverschuldung aufgezehrt sein.

Was unter dem hochtrabenden Titel „Pakt für den Euro“ sonst noch daher kommt, ist nichts weiter als Gedöns. Die 17 Euro-Staaten wollen künfig ihre Haushalts-, Steuer- und Sozialpolitik „enger abstimmen“. Die Renten „sollen“ sich zukünftig an der demographischen Entwicklung orientieren. Die Länder „verpflichten“ sich zum Sparen, ohne dass freilich auch nur eine zusätzliche Sanktion für den Fall der Unterlassung verankert würde. Man nennt das dann in schönster eurokratischer Diktion „Selbstverpflichtung“. Rechtlich bindend ist nur die vor allem mit unseren Renten abgesicherte Bürgschaft, die Frau Merkel in Brüssel auf den Tisch gelegt hat.

Dabei wäre es längst Zeit ein „Ende mit Schrecken“ herbeizuführen, statt unbegrenzt in den „Schrecken ohne Ende“ unsere sauer verdienten Steuergelder zu versenken:

Griechenland, Irland und vielleicht auch noch weitere Euro-Staaten gehören dringend in ein geordnetes Insolvenzverfahren entlassen, in dem sie mit ihren Gläubigern über einen Schuldenschnitt verhandeln. Damit bleibt es aber so oder so eine Illusion, dass wir unbeschadet aus dem südeuropäischen Staatschulden-Betrug herauskommen werden. Deutschlands Pensionsfonds und Banken sind dafür in diesen Ländern durch vermeintlich sichere Geldanlagen viel zu stark finanziell engagiert.

Der große Unterschied ist aber, dass wir dann zukünftig die Möglichkeit haben zu entscheiden, wo wir mit unseren Steuergeldern, privaten Rentenversicherern, Banken oder Lebensversicherungen gegebenenfalls unter die Arme greifen. Damit begrenzen wir vor allem unsere Hilfe auf die deutschen Gläubiger und spielen nicht wieder Weltbeglücker z.B. auch für die zahlreichen angelsächsischen Investoren, die hier Haupt-Nutznießer unseres selbstlosen Engagements sind. Definitiv würde das Problem dadurch zumindest wieder überschaubarer.

Die in die Insolvenz entlassenen Länder würden im Gegenzug dazu gezwungen, ihre in den Jahren des Staatsschulden-Betrugs (Stichwort: „Billiges Euro-Geld“) aufgebauten Besitzstände (Gehälter, Renten, Sozialleistungen) tatsächlich ihrer Wirtschaftskraft und demographischen Situation anzupassen. Nicht zu vergessen die heilsame Wirkung für alle nicht insolventen Euro-Staaten, die ihre Anstrengungen zur Vermeidung einer Insolvenz deutlich erhöhen würden. Reformbedarf und Zumutungen für Politiker sind nach einem Staatsbankrott nämlich deutlich ausgeprägter, als dies bei den vergleichsweise läppischen aktuellen EU-Vorgaben zur Sanierung z.B. des griechischen Staatshaushalts heute der Fall ist.

Da die Zeit des billigen Euro-Geldes ohne deutschen Bürgen darüber hinaus für diese Länder dann vorbei sein dürfte, wäre nur naheliegend, dass sie von sich aus die Euro-Zone wieder verlassen. Damit bekommen sie nämlich die wertvolle Chance, durch Währungsabwertungen ihre Wettbewerbsfähigkeit wieder deutlich zu verbessern was innerhalb des Euros – noch dazu bei zwangsläufig steigenden Steuern – nicht leistbar ist.

Dieser Schritt wäre kein Beinbruch für Europa – und niemand sagt, dass solch ein Euro-Austritt für immer sein müsste. Auch Rom ist nicht an einem Tag und ohne Rückschläge erbaut worden.

Aber es wäre ein wichtiger Schritt, dass sich der „Euroismus“ nach dem Militarismus, dem Kommunismus und dem Nazismus nicht zur vierten europäischen und vor allem deutschen Katastrophe auswächst.

Doch dafür bräuchten wir Politiker, die ihr Land wirklich lieben. Staatsmänner und -frauen, die an unsere Zukunft denken und sich nicht nur wie Angela Merkel und GuidoMobil Westerwelle irgendwie in die nächste Legislaturperiode wursteln wollen. Über die Zukunft ihrer nicht vorhandenen Kinder brauchen sie sich schließlich keine Gedanken zu machen.




ZdJ entdeckt Antisemitismus bei Muslimen

Dieter Graumann„Auf Schulhöfen hört man das Wort Jude viel zu oft als Schimpfwort“, erklärt Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden. Das ist zweifelsohne zutreffend. Neu ist die Erkenntnis, dass es meistens muslimische Einwandersprösslinge sind, die sich judenfeindlich verhalten und sich nicht im geringsten dafür schämen. Schließlich sind sie ja keine „deutschen Nazis“, also sehen sie auch keine Veranlassung, Scham für Judenhass zu empfinden.

Graumann meint weiter:

„Der Antisemitismus in den muslimischen Communitys ist oft zu stark ausgeprägt, besonders unter männlichen Jugendlichen.“

Darum fordert er, dass die Verantwortlichen der muslimischen Gemeinden sich viel offensiver dem muslimischen Judenfeindlichkeitsproblem zuwenden. Doch auch die Deutschen ohne Migrationshintergrund stehen in der Verantwortung – nicht allein im Kampf gegen die ebenfalls offen judenfeindliche NPD, die sich in vielem mit dem Islam bestens versteht, sondern auch im besseren Nachdenken der Politiker darüber, mit wem wirtschaftliche Beziehungen geschlossen werden. Graumann kritisiert insbesondere die Geschäfte mit dem Iran:

„Viel zu viele deutsche Firmen betreiben übereifrig ihre Geschäfte mit diesem Weltmeister in Sachen Antisemitismus. Das ist eine Schande“, sagte Graumann der Zeitung.

„Das iranische Regime ist das einzige auf der ganzen Welt, das den Holocaust leugnet und Israel von der Landkarte tilgen will“, sagte Graumann. „Es sollte daher noch stärker als bisher politisch geächtet werden, auch von der deutschen Politik. Aber vor allen Dingen ist hier die deutsche Wirtschaft angesprochen.“

Die Juden in Deutschland wollen nicht mehr auf gepackten Koffern sitzen, so Graumann.

„Wir haben unsere Koffer längst ausgepackt, auch emotional. Wir sind hier zu Hause, wir wollen ausdrücklich hier zu Hause sein. Eine größere Vertrauenserklärung können wir den Menschen in Deutschland doch gar nicht mehr machen.“

Herzlich willkommen! Sollte dies nicht langsam Anlass genug sein, den Antisemitismus nicht länger zu tolerieren?




Blutbad in Itamar: Bilder des Grauens

Gestern berichteten wir von dem schrecklichen Blutbad an einer jüdischen Familie in dem kleinen Dorf Itamar in Samaria. Fünf Mitglieder einer achtköpfige Familie (der 36-jährige Familienvater, seine ein Jahr jüngere Frau, zwei Kinder im Alter von elf und vier Jahren, sowie ein Kleinkind) wurden am Freitagabend im Schlaf von einem oder mehreren Arabern bestialisch erstochen. Gegen Mitternacht, als die 12-jährige Tochter von einer Veranstaltung nach Hause kam und ihr niemand die Tür öffnete, ging sie zu den Nachbarn. Als der Nachbar die Tür aufbrach, bot sich den beiden ein Bild des Grauens (Achtung, nichts für schwache Nerven!).

Die Opfer:

Elal F. (4 Jahre alt):

Yoav F. (11 Jahre) und seine Mutter im Hintergrund:

Das drei Monate alte Baby (neben dem Vater Udi F.):

Wer helfen möchte, kann dies über PayPal tun. Als Empfänger die Adresse iloveisrl@aol.com eingeben. Das ist eine Organisation aus Samaria, die Juden in Samaria unterstützt!

» Der Blog Heplev berichtet ausführlich von dem schrecklichen Mord in Itamar und dem lauten Schweigen unserer Medien.