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Wird schon klappen

Dr. Gerhard Knies, Vorsitzender des Kuratoriums der DESERTEC Foundation„Diese Leitungen, die man da baut, die verbinden. Die verbinden die Wirtschaft, die verbinden auch die Menschen, an beiden Seiten hängt man dran und ich denke, das wird den ganzen Stil des Zusammenlebens verändern. Zehn Milliarden Menschen können eben nur zusammen leben, wenn sie kooperieren und nicht, wenn sie gegeneinander arbeiten.“

Dr. Gerhard Knies, Vorsitzender des Kuratoriums der DESERTEC Foundation, die (mit Unterstützung der Bundesregierung) das DESERTEC-Solarprojekt in der Sahara vorantreibt, heute im Bayerischen Fernsehen in der Sendung „Unkraut“ zum Thema, ob man sich mit dem Projekt nicht erneut in Abhängigkeit von politisch instabilen Regionen begibt und wie man den Strom aus Afrika nach Deutschland bringt.




EKD-Chef: Viele Islamvertreter sind kritikunfähig

Nikolaus SchneiderDer Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, hat den Islamvertretern Kritikunfähigkeit vorgeworfen. Er sagte am Montag in Hannover, Kritik am Islam werde häufig als Angriff auf die Person gewertet, was die Debatte mit muslimischen Gesprächspartnern oft schwierig mache. „Es gibt so etwas wie eine muslimische Erregungskultur, mit der ich mich schwertue.“ Und dann noch der obligatorische Satz, der alles vorher gesagte wieder relativiert: Ein Dialog der Religionen in Deutschland sei dennoch unverzichtbar, um „gemeinsam Verantwortung im Land“ tragen zu können.




Spasten, Kartoffeln und Sarrazin-Säure

KopftuchschuleFrau Freitag (Pseudonym) arbeitet als Lehrerin an einer Problemschule in einer deutschen Großstadt und unterrichtet „leistungsschwache“ Schüler mit Migrationshintergrund. Über Ihre Alltagserfahrungen hat sie ein Buch geschrieben, in dem unter anderem steht, dass ihre Schüler „Sarrazin“ für eine Säure halten und dass Hitler die Berliner Mauer gebaut habe.

Die Bild erwähnt einige Anekdoten:

1. Eine der Lieblingsbeschimpfungen aller Schüler ist ja Spast. Jedes Mal, wenn ich das Wort höre, frage ich die Schüler: „Weißt du denn, was ein Spast ist?“ Und ich bekomme immer die gleiche Antwort: Ja, klar. Ein Spast ist ein kleiner Vogel.“

2. Geschichtlich ist es ein ähnliches Trauerspiel, denn auf die Frage „Wer hat denn die Mauer gebaut?“ bekomme ich in jeder Klasse immer die gleiche Antwort. „Hitler.“

3. Deutsche heißen in unserer Schule übrigens grundsätzlich Kartoffeln. Die Schüler nennen uns zwar nicht dauernd so, aber wenn jemand sagt: „Das war die Kartoffel in Ihrer Klasse“, dann weiß jeder, dass der Schüler keinen Migrationshintergrund vorweisen kann.

Keinen Migrationshintergrund zu haben, bedeutet daher also einen Mangel, der mit dem abwertenden Prädikat „Kartoffel“ gekennzeichnet wird. Besonders angesehen scheint demgegenüber zu sein, wer sich „türkisch“ nennen darf – dafür gibt’s sogar verlängerte Ferien:

5. Meine absoluten Favoriten sind die schon im Voraus angekündigten Ferienverlängerungen. „Frau Freitag, wir fahren aber schon am Montag Türkei.“ „In die Türkei. Aber Emre, da sind doch noch gar keine Sommerferien.“ „Is doch egal.“

Gelungene Integration bedeutet an der Schule übrigens, dass Rainer in den Unterricht kommt und sagt: „Ich heiße ab jetzt Mohamed.“ Nur damit da keine Missverständnisse aufkommen.

Auf die Frage hin, wer Thilo Sarrazin ist, meinen die Schüler:

„Sarrazin, ich weiß!“, meldet sich Yusuf. „Sarrazin ist doch so eine Säure.“

Weitere Einzelheiten Lesen Sie im Buch „Chill mal, Frau Freitag“.

(Mit Dank an alle Spürnasen)




Moslemverband fordert Übergabe leerer Kirchen

Hassan Ben M’BarekDas Kollektiv „Banlieues Respect“ hat vergangene Woche die französischen Kirchen aufgefordert, leerstehende Gotteshäuser den Moslems für das Freitagsgebet zur Verfügung zu stellen. Wie der Sprecher des Kollektivs, Hassan Ben M’Barek (Foto) mitteilte, würde diese Maßnahme dazu beitragen, „dass Muslime ihre Gebete nicht auf öffentlichen Straßen verrichten müssen“, was sie „zu Geiseln der Politik“ mache.

(Von Thorsten M.)

„Banlieues Respect“, was soviel wie „Respekt der Ghettos“ heißt, ist eine der Organisationen, die am vergangenen Freitag bei der Großen Moschee von Paris lautstark gegen die Debatte der Regierungspartei UMP bezüglich des Laizismus und des Islam protestiert haben. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatte in diesem Zusammenhang konstatiert, dass er in Frankreich keine Muezzin-Rufe wolle. Darüber hinaus lädt er für den 5. April zu einem Kongress zu diesem Thema nach Paris ein.

Das Kollektiv „Banlieues Respect“ äußerte des weiteren sein Bedauern, dass in Frankreich jede derartige Debatte in neue, die Muslime stigmatisierende, Gesetze münden würde.

Aufgrund fehlender Gebetsstätten und der stark angewachsenen Zahl von Muslimen in Paris sind verschiedene Muslimgemeinden, z.B. im Viertel Quartier de la Goutte d’Or im 13. Arrondissement, dazu übergegangen, auf den Straßen zu beten. Die Straßen rue Polonceau und rue Myrrha werden deshalb inzwischen freitags für den Straßenverkehr gesperrt. Die Vorsitzende des Front National, Marine Le Pen, fühlte sich von diesem Umstand an den Zweiten Weltkrieg erinnert und bezeichnete dies als „Besatzerverhalten“.

Übrigens ist weder in Europa, noch in Nordamerika bisher eine neue Christengemeinde dadurch aufgefallen, von anderen Religionen oder auch nur Kirchen die kostenfreie Überlassung von Immobilien zu fordern. Stets legten hier die Gemeindemitglieder zusammen und schufen sich mit ehrenamtlicher Arbeit und eigenem Geld entsprechende Gebetsräume.

Vermutlich sind wir aber zu phantasielos, die „Herzlichkeit“ zu erkennen, die sich hinter dieser Forderung verbirgt.

(Quelle: FdeSouche)




Dohnanyi: Liest Bahners eigentlich Nachrichten?

Klaus von DohnanyiFragt sich der frühere Regierende Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi (Foto), in einer Rezension im Tagesspiegel zum Buch „Die Panikmacher“. Er verweist dabei auf den islamisch motivierten tödlichen Anschlag von Arid U. auf zwei US-Soldaten in Frankfurt, an den Mord am christlichen Minister für Minderheiten, Shahbaz Bhatti, in Pakistan und die Vertreibung der Christen in Irak.

Auszug:

In seinem eigenen Blatt, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, konnte Patrick Bahners zum Mord im Bus lesen: „Inzwischen weiß man, dass (der Täter) Kontakt hatte zu mehreren islamischen Predigern aus dem Raum Frankfurt. Angeblich auch zu Sheik Abdellatif … Der Sheik gilt als gefährlich.“ Und die „Süddeutsche Zeitung“ zitiert am 4. März den Frankfurter „Gotteskrieger“ so: „Das ist nun mal Teil dieser schönen Religion. Man darf die Ungläubigen bekämpfen, wenn man angegriffen wird.“ Wer hatte denn im Bus wen angegriffen? Und: Besteht nach „dieser schönen Religion“ ein Recht, die „Ungläubigen“ (also uns alle) zu bekämpfen, notfalls auch mit Sprengsatz und Pistole? Liest der Feuilletonchef der „FAZ“ Bahners eigentlich auch Nachrichten?

Hier gehts zum vollständigen lesenswerten Artikel.

(Spürnase: Eberhard S.)




„1000-Kreuze-für-das-Leben“-Marsch in Münster

'1000-Kreuze-für-das-Leben'-Marsch in MünsterAm Samstag fand in Münster der seit 2006 jährlich veranstaltete „1000-Kreuze-für-das-Leben“-Marsch statt. Rund 150 zumeist christliche Abtreibungsgegner folgten bei angenehm frühlingshaften Temperaturen dem Aufruf der Organisation „EuroProLife“, sich um 14.30 Uhr vor der Ägidiikirche zu versammeln, um anschließend singend sowie betend durch die Innenstadt zu ziehen und hierbei durch das Tragen von weißen Holzkreuzen für den Schutz von ungeborenem Leben zu werben.

Bereits anderthalb Stunden zuvor hatten Angehörige der linksextremistischen „Antifa“-Szene ihre Gegenkundgebung auf dem Prinzipalmarkt begonnen. Auch hier waren etwa 150 Personen anwesend. Bemerkenswert ist, dass sich selbst Vertreterinnen der Abtreibungsorganisation „Pro Familia“, die ihren Stand direkt neben der Bühne aufgebaut hatten, wegen hoher Präsenz der sogenannten „Autonomen“ sorgten. Noch bemerkenswerter ist freilich, dass sie auf ihrem Tisch gleichzeitig Flugblätter der linksextremistischen „Schwarz-Roten-Hilfe-Münster“ anboten. Auf dem Podest selbst folgte nach einigen routinierten Agitprop-Beiträgen eine sichtlich nervöse Rednerin, die behauptete, dass die Abtreibungskritiker um „EuroProLife“ sich nicht von Neonationalsozialisten distanzieren würden.

Wenn man weiß, dass es sich hierbei um eine dreiste Lüge handelt, wird die Nervosität der Dame verständlich. Bereits durch die großformatigen Plakate mit dem Abbild des vormaligen Münsteraner Bischofs Kardinal von Galen, einem katholischen Widerstandskämpfer gegen das „Euthanasie“-Programm der Nationalsozialisten, zeigten die Teilnehmer in diesem wie in den vergangenen Jahren unübersehbar, was sie von totalitären Ideologien jeglicher Couleur halten. Wenig überraschend waren es dann auch keine braunen Sozialisten, die sich in den Aufzug verirrt hatten und stehen blieben, als die Gläubigen sich zum Gebet niederknieten, sondern zwei Dunkelrote. In der Absicht zu provozieren küssten sich die beiden Männer, ließen mit lautem Knall eine Konfettibombe hochgehen und verschwanden anschließend. Doch das sollte erst der Anfang sein.

Nachdem die Holzkreuze ausgeteilt worden waren – jedes soll laut „EuroProLife“ an eines der „ca. 1000 vorgeburtlich getöteten Kinder, die an einem gewöhnlichen Werktag in Deutschland abgetrieben werden“ erinnern – blockierten die selbsternannten „Anti“faschisten die Hauptzufahrt des Kirchplatzes. Die Abtreibungsskeptiker disponierten nach Rücksprache mit der Polizei um und versuchten, den Aufzug durch die Nebenzufahrt zu beginnen – vergeblich. Auch diese war schnell blockiert. Die Abtreibungsgegner mussten abermals stoppen und räumlich beengt die sich nur wenige Meter entfernt ereignenden Hassausbrüche und Gewaltdrohungen der Linksextremisten über sich ergehen lassen: „Für die Freiheit, für das Leben, Christen von der Straße fegen!“ oder „Hätt‘ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!“ riefen diese und warfen mit Kondomen sowie Konfetti auf Marschteilnehmer wie Polizeibeamte.

Es verging eine ganze Weile, die den Christen quälend lang vorgekommen sein muss. Doch diese ließen sich nicht unterkriegen, beteten und sangen trotz Schmähsprechchören stoisch weiter. Nicht wenige fühlten sich in dieser Phase wohl an die lange Geschichte von Märtyrertum in ihrer Religion erinnert – von den Gläubigen, die kurz nach Entstehung des Christentums vor mehr als 2000 Jahren im Römischen Reich brutal verfolgt und ermordet wurden bis zu den Christen, die noch heute in der islamischen Welt wegen ihres Bekenntnisses brutal verfolgt und ermordet werden.

Nach anderthalb Stunden kam dann endlich Leben in die Sülze: Die Polizei kesselte die tiefroten SA-Wiedergänger ein und der Zug konnte starten. Begleitet von einigen weiteren heimlichen Ernst-Röhm-Enthusiasten, die jedoch für eine neue Blockade zu wenige waren, ging es zum Von-Galen-Denkmal am St.-Paulus-Dom. Das Bild, welches sich auf dem Weg dorthin Passanten bot, hätte keinen größeren Kontrast besitzen können: Auf der einen Seite ein aggressiver, aufgeputschter Mob, der von der Polizei zurückgehalten werden muss, auf der anderen Seite friedlich betende und singende Christen. Insbesondere, ob man sich durch ein ohrenbetäubendes „Pfeifkonzert“ bei der Bevölkerung beliebt macht, scheint fragwürdig.

Auch von einigen skurrilen Beobachtungen lässt sich berichten: Da war etwa die Kopftuch-Muslima, die ihrem Blick zufolge nicht genau wusste, auf welcher Seite sie denn nun stehen sollte. Da war der „Antifa“-Anarcho, der eine leere Konfettibombe in einen Mülleimer werfen wollte, diesen verfehlte und sie dann unter dem strengen Blicken eines Polizisten wieder aufheben und per Hand entsorgen musste. Und da war die Gegendemonstrantin, die immer wieder verzweifelt versuchte mit Hilfe ihrer Hände zu pfeifen, was jedoch partout nicht funktionieren wollte.

Am Ende des Tages erfahren die Abtreibungsgegner: Die Polizei hat von rund 105 Blockierern die Personalien festgestellt und gegen sie Ermittlungsverfahren wegen Versammlungssprengung (§ 21 VersG) eingeleitet. Gegen drei weitere Personen wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt, weil sie Polizisten angegriffen haben.

Wobei man den Stab über die sogenannte „Antifa“ nicht voreilig brechen sollte: Ohne sie hätten wohl weitaus weniger Menschen etwas von dem Aufzug mitbekommen. Auch der Autor dieser Zeilen hat erst durch die Blockade des „1000-Kreuze-für-das-Leben“-Marsch 2009 von diesem erfahren. Wie war das noch einmal mit den „nützlichen Idioten“?




Video: Interview mit Oskar Freysinger in Bern

PI-Interview mit Oskar Freysinger (SVP) und Christian Jung (DIE FREIHEIT) in BernDer Schweizer Nationalrat Oskar Freysinger von der SVP ist eine der treibenden Kräfte hinter den Volksbefragungen zum Minarettverbot und zur Ausschaffungsinitiative. Vergangene Woche lud er eine bayerische Delegation der neuen Partei DIE FREIHEIT zu einem mehrtägigen Besuch ins Schweizer Parlament ein, damit sie sich vor Ort ein Bild der direkten Demokratie der Eidgenossen machen kann.

Ein Kamerateam von Politically Incorrect hat diese Reise begleitet, um sich ebenfalls über die politische Arbeit der SVP informieren zu können. Für PI ist dies die zweite Begegnung mit dem redegewandten Walliser. Im Mai vergangenen Jahres fuhr ein PI-Team zu ihm in die Walliser Berge, um dort ausführlich über den politischen Islam und seine Auswirkungen auf die europäischen Gesellschaften zu sprechen (siehe hier und hier).

Freysinger gilt als eines der schillerndsten und kraftvollsten politischen Talente der Schweiz. Der Lehrer fand erst vor wenigen Jahren als Quereinsteiger seinen Weg in die Politik und hat seitdem erstaunlich viel Bewegung in das politische Leben der Schweiz gebracht.

Hier das PI-Interview mit Oskar Freysinger und dem bayerischen Landesbeauftragten der FREIHEIT, Christian Jung:

Oskar Freysinger wird auch Anfang Juni zum Gründungsparteitag des bayerischen Landesverbandes der FREIHEIT nach München kommen. Er hat vor, dort eine Rede über die Schweizer direkte Demokratie zu halten, wodurch das Volk maßgeblich bei politischen Entscheidungen mitwirken kann. Für DIE FREIHEIT ist dies ein vorbildliches politisches Instrument, das sie auch in Deutschland intensivieren möchte.

PI-Interview mit Oskar Freysinger (SVP) und Christian Jung (DIE FREIHEIT) in Bern

(Text & Interview: Michael Stürzenberger / Kamera & Schnitt: Manfred Schwaller / Fotos: Christa Schwaller)