Das Vorurteil im Allgemeinen wie im Besonderen

Recep Tayyip ErdoganJeder Mensch hat das Recht auf mindestens ein „gesundes“ Vorurteil – wie auch immer dies begründet sein mag. Damit ist die Polemik dieses Gastbeitrags zwar vorgezeichnet, aber längst nicht zu Ende erzählt. Denn jedes Vorurteil gründet, anders als ein Urteil, naturgemäß auf „Informationen“ oder „Kenntnissen“, die man nicht erworben hat, bevor man sich ein abschließendes Urteil über einen Sachverhalt bildet.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Nun wirft der Ministerpräsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, „Deutschland“ – also einem anerkannten Rechtsstaat und nicht etwa seinen Bürgern – das Schüren von „Rassismus“ vor, Vorurteile von Politikern und Medien ermöglichten erst Angriffe auf Migranten.

Das klingt sehr interessant und besorgniserregend, denn: Werden „Angriffe auf Migranten“ von Politikern und den Medien in Deutschland gefordert, gar gefördert? Es wäre schlimm, wenn es so wäre! Beobachten kann man dies in den Äußerungen der Politiker wie in den Beiträgen der Medien allerdings hoffentlich nicht – wenn man von den zeitweiligen Äußerungen der Mitglieder einer Dödeltruppe absieht, deren Name mit „N“ beginnt. Wovon fabuliert oder phantasiert Erdogan also?

Vermehrte Angriffe auf von Türken genutzte Privatwohnungen, Moscheen und andere Einrichtungen in den vergangenen Monaten in verschiedenen deutschen Städten seien „offenbar auf Rassismus, Fremdenhass und Islamophobie“ zurückzuführen, hieß es in einer Erklärung des türkischen Außenministeriums.

Seltsam: Ich verfolge die Berichterstattung in den Medien zwar täglich sehr aufmerksam, aber von „vermehrten (sic) Angriffen auf von Türken genutzte Privatwohnungen, Moscheen und andere Einrichtungen in den vergangenen Monaten“ habe ich nichts gelesen. Im Gegenteil. Es gab zwar einen Anschlag auf eine Moschee in Deutschland, der klar zu verurteilen ist, weil so etwas hierzulande eine Straftat ist, die geahndet wird, sobald man den Straftäter dingfest gemacht hat – aber was ist das, ohne irgend etwas beschönigen zu wollen, im Vergleich zu den vielen von Muslimen begangenen Selbstmord-Attentaten in islamischen Ländern, die dort oftmals auch bei oder in Moscheen verübt werden; was ist es im Vergleich zu den Anschlägen auf christliche Kirchen oder auf Christen in islamischen Ländern. Herr Erdogan sollte die Proportionen bitte nicht aus den Augen verlieren.

Völlig skurril wird es, wenn es in diesem von der WELT veröffentlichen Artikel heißt:

Deutschland müsse „die notwendigen Maßnahmen“ ergreifen, um solche Übergriffe künftig zu verhindern. „Wir erwarten, dass die deutschen Behörden die Straftäter so bald wie möglich festnehmen und vor Gericht stellen“, hieß es.

Mein lieber Erdogan, dann fasse Dich doch bitte mal an die eigene Nase! Auf der Straße begangene „Ehrenmorde“ in Deinem Land, bei denen die Polizei tatenlos daneben steht und zuschaut, wie eine Frau abgestochen wird; der Mord an Hrant Dink; Ermordung von Christen in Deinem Land; Enteignung der Besitztümer von Christen in der Türkei; Diskriminierung der Aleviten in der Türkei; Leugnung des von Türken begangenen Genozids an den Armeniern zu Beginn des 20. Jahrhunderts; Unterdrückung der Kurden in der Türkei, die nun mal keine Türken sind; die völkerrechtswidrige militärische Besetzung Nord-Zyperns; …

Erdogan, kehr bitte erst den großen Haufen Dreck vor der eigenen Tür weg, bevor Du Dich über ein paar zweifellos unangenehme Flusen vor der Tür des Nachbarn beklagst.

Eckhardt KiwittZum Autor: Eckhardt Kiwitt ist Angestellter in einem Verlag, Mitglied der Bürgerbewegung Pax-Europa und Autor des Aufsatzes „Das Islam-Prinzip“ sowie Gestalter des PI-Kalenders 2011. Laut LMU-Dozent Stefan Jakob Wimmer gehört er in die Riege der „prominenten Islamkritiker“.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)




TV-Tipp: Die kriminellen Bremer Miris bei Stern TV

Imad MiriHeute um 22.15 Uhr gibt es bei Stern TV (RTL) einen Bericht der ganz besonderen Extraklasse. Der bei PI-Lesern bestens bekannte, schwerkriminelle Miri-Clan aus Bremen, steht im Fokus eines Beitrages. Erstmalig durfte auch das Clanmitglied Imad Miri (Foto) vor die Kamera. Wie PI aus Bremen erfahren hat, wurde auch MdBB Jan Timke (BIW) befragt.

Jetzt mit Video!

Die Vorankündigung zum heutigen Miri-Beitrag von Stern TV klingt vielversprechend und war deshalb Grund genug, einmal in Bremen nachzufragen. Leider konnte der Bremer Landtagsabgeordnete Jan Timke von der Wählervereinigung „Bürger in Wut„, weil gerade beim Fernsehdreh mit butenunbinnen, nicht persönlich erreicht werden.

Auf Nachfrage teilte Timkes Stellvertreter, Bundesvorstandsmitglied Torsten Groß mit:

„Es ist richtig, dass der kurdisch-arabische Familienclan Miri heute bei Stern TV Thema ist. Jan Timke hat dem Redaktionsteam am 23. Februar 2011 ein ausführliches Interview, verbunden mit einem fast zweistündigem Dreh in der Bremischen Bürgerschaft, zur Problematik gegeben.

Ich warne Ihre Leser nur freundlich vor zuviel Euphorie. Wir haben in den letzten Wochen und Monaten unzähligen, teils namhaften Redakteuren von exponierten Medienkonzernen in Deutschland, ausführliche Interviews zur Problematik der kurdisch-arabischen Familienclans in Bremen gegeben. Oftmals ist dabei das Allermeiste, was wir zum Thema beitragen konnten, in den Nachrichtenredaktionen der „Political Correctness“ zum Opfer gefallen.

Unser letzter Kenntnisstand zur Sendung ist, dass Jan Timke selbstverständlich nicht in die Sendung eingeladen wird! Stattdessen setzt man -politisch völlig korrekt- auf Politiker aus den Reihen der SPD und CDU, wie den CDU-Innenpolitiker Wilhelm Hinners, der in der letzten Legislaturperiode nicht einmal -außer jetzt im Wahlkampf- das Wort Miri in den Mund genommen hat. Die CDU hat schliesslich 12 Jahre lang den Innensenator in der Großen Koalition gestellt. Zuletzt von 2003-2007 in Person des jetzigen CDU-Vorsitzenden Thomas Röwekamp.

Einziger Lichtblick scheint der weiterhin als Live-Gast geladenen Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, zu werden. Warten wir es ab!“

In zwei Teilen auf Youtube:

» info@stern.de

(Danke an Spürnase Johannes – PI-Bremen u.v.a.)




14-jährige „Ehebrecherin“ zu Tode gepeitscht

Hena AkhterIn Bangladesh wurde die 14-jährige Hena Akhter (Foto) wegen angeblichen Ehebruchs zu Tode gepeitscht. Man hatte ihr vorgeworfen, eine Affäre mit einem verheirateten Mann gehabt zu gaben. Der örtliche Imam verurteilte sie deswegen zu 101 Peitschenhieben vor Publikum – eine Strafe, die sie nicht überlebte. Hena fiel nach 70 Schlägen hin.

Blutend und zerschlagen wurde sie ins Krankenhaus gebracht, doch sie erlag nach einer Woche ihren schweren Verletzungen. Dennoch stand in der ursprünglichen Autopsie der Leiche nichts von den Schlägen, dort hieß es, das Mädchen hätte Selbstmord begangen. Nur weil Henas Familie eine erneute Untersuchung verlangte, kam die Wahrheit ans Licht. Hena war das jüngste von fünf Kindern eines Tagelöhners und lebte mit der Familie in einfachsten Verhältnissen. Sie war von ihrem dreimal so alten Cousin geschlagen und vergewaltigt worden, deshalb musste sie als verurteilte „Ehebrecherin“ sterben.




Es ist an der Zeit, Mohammed zu demaskieren

Mohammeds wahres WesenUm zu erkennen, warum der Islam eine tödliche Gefahr darstellt, muss man nicht nur den Koran anschauen, sondern auch den Charakter Mohammeds, der den Koran empfangen hat, sowie die Gesamtheit des Islam.

(Von Geert Wilders, Mitglied des niederländischen Parlaments und Vorsitzender der Freiheitspartei PVV)

Der Koran ist nicht bloß ein Buch. Die Muslime glauben, Allah selbst habe es geschrieben und dass es Mohammed in der Originalversion diktiert worden wäre, der Umm al-Kitab, die auf einem Tisch im Himmel aufbewahrt wird. Daraus ergibt sich, dass man über die Inhalte nicht diskutieren kann. Wer würde es wagen, dem, was Allah selbst geschrieben hat, nicht zuzustimmen? Dies erklärt viel über das mohammedanische Verhalten, von der Gewaltsamkeit des Dschihad bis zum Hass und der Verfolgung der Juden, Christen und anderer Nicht-Muslime sowie Apostaten. Was wir im Westen als abnormal betrachten, ist absolut normal für den Islam.

Ein zweites unüberwindbares Problem ist die Gestalt von Mohammed. Er ist nicht irgendwer. Er ist al-insan al-kamil, der perfekte Mensch. Um Muslim zu werden, muss man die Schahada aussprechen (das muslimische Glaubensbekenntnis). Wer die Schahada ausspricht, bezeugt, dass es keinen verehrbaren Gott außer Allah gibt und dass Mohammed sein Diener und Bote ist.

Der Koran und somit Allah legen fest, dass Mohammeds Leben nachgeahmt werden muss. Die Konsequenzen sind fürchterlich und können tagtäglich beobachtet werden.

Es gab viele Untersuchungen zur geistigen Gesundheit Mohammeds. Trotz all der verfügbaren Nachforschungen, werden sie kaum erwähnt oder debattiert. Es ist Tabu, über das wahre Wesen des Mannes zu diskutieren, den eineinhalb Milliarden Muslime weltweit als einen heiligen Propheten und ein nachahmenswertes Vorbild erachten. Dieses Tabu muss im Westen und hier in den Niederlanden gebrochen werden.

Ali Sina ist ein iranischer Ex-Muslim, der Freedom International, eine Organisation für Apostaten des islamischen Glaubens, gegründet hat. In seinem letzten Buch postuliert er, Mohammed sei ein Narzisst, ein Pädophiler, ein Massenmörder, ein Terrorist, ein Frauenhasser, ein Lustmolch, ein Kult-Führer, ein Irrer, ein Vergewaltiger, ein Folterer, ein Attentäter und ein Plünderer. Sina bietet dem, der das Gegenteil beweisen kann, 50.000 Dollar. Niemand hat den Preis bisher eingefordert. Kein Wunder, denn die Beschreibung basiert auf den islamischen Texten selbst, wie den Hadithen, den Beschreibungen über Mohammeds Leben aus Zeugnissen von Zeitgenossen.

Der historische Mohammed war ein wilder Anführer einer Räuberbande aus Medina. Ohne Skrupel haben sie geplündert, vergewaltigt und gemordet. Die Quellen beschreiben wilde Orgien, bei denen hunderten von Menschen die Kehlen aufgeschlitzt, Hände und Füße abgeschlagen, Augen ausgestochen und ganze Stämme massakriert wurden. Ein Beispiel ist die Ausrottung des jüdischen Kurayza-Stammes in Medina 627. Einer derjenigen, der ihnen die Köpfe abschlug, war Mohammed. Die Frauen und Kinder wurden als Sklaven verkauft. Wenn wir dem Wahnwitz heutiger islamischer Terroristen begegnen, ist es nicht schwer, herauszufinden, woher dieser Wahnwitz kommt.

In Wien wurde die Frauenrechtlerin Elisabeth Sabaditsch-Wolff kürzlich zu einer Geldstrafe wegen Beleidigung einer Religion verurteilt, weil sie Mohammed einen Pädophilen nannte. Aber das ist die Wahrheit. Zahlreiche Hadithe enthalten Zeugnisse von Mohammeds Lieblingsfrau, der Kind-Frau Aischa. Aischa sagt wörtlich: „Der Prophet heiratete mich, als ich sechs Jahre alt war und er verkehrte mit mir, als ich neun war.“

Gemäß dem Historiker Theophanes (752-817) war Mohammed ein Epileptiker. Epileptische Anfälle sind oft von Halluzinationen begleitet, Schweißausbrüchen auf der Stirn und Schaum vor dem Mund, das sind alles Symptome die Mohammed zeigte, als er seine Visionen erhielt.

In seinem Buch „The other Muhammad“ (Der andere Mohammed -1992) kommt der flämische Psychologe Dr. Herman Somers zum Schluss, dass der „Prophet“ in seinen Vierzigern an Akrenvergrößerung zu leiden begann, einer Krankheit, die durch einen Tumor in der Hypophyse ausgelöst wird, einem kleinen Organ, das sich genau unter dem Gehirn befindet. Wenn der Tumor in der Hypophyse zu viel Druck auf das Gehirn ausübt, fangen die Leute an, Dinge zu sehen und zu hören, die nicht da sind. Somers psychopathologische Diagnose von Mohammeds Zustand ist: Organische halluzinative Beschwerden mit paranoiden Eigenschaften.

Der deutsche Medizinhistoriker Armin Geus spricht von paranoider halluzinativer Schizophrenie. Eine ähnliche Analyse findet sich im Buch „The Medical Case of Muhammad“ (der medizinische Fall Mohammed) des Arztes Dede Korkut.

In seinem Buch „Psychology of Mohammed: Inside the Brain of a Prophet“ (Psychologie Mohammeds: Im Gehirn eines Propheten) nennt Dr. Masud Ansari Mohammed „die perfekte Personifizierung eines Psychopathen an der Macht.“ Mohammed hatte eine zerrüttete, paranoide Persönlichkeit mit einem Minderwertigkeitskomplex und größenwahnsinnigen Tendenzen. In seinen Vierzigern beginnt er, Visionen zu haben, die in dazu bringen, zu glauben, er hätte eine kosmische Mission und niemand könnte ihn aufhalten.

Die Wahrheit ist nicht immer erfreulich oder politisch korrekt. Aufgrund der oben erwähnten Untersuchungen, kann dargelegt werden, dass das islamische Glaubensbekenntnis von eineinhalb Milliarden Menschen weltweit – darunter eine Million, die in den Niederlanden lebt – verlangt, Mohammed zu ihrem Vorbild zu nehmen. Es gibt keine Umkehr, wenn jemand einmal Muslim geworden ist. Auch wenn Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erwähnt, dass jeder Mensch das Recht hat, „seine Religion oder seinen Glauben zu wechseln“, gibt es im Islam die Todesstrafe für das Verlassen des Glaubens.

Jeder, der Kritik am Islam und Mohammed übt, ist in großer persönlicher Gefahr – wie ich es selbst erlebt habe. Und wer auch immer versucht, dem Einfluss des Islam und Mohammeds zu entfliehen, riskiert den Tod. Wir können diese Sachlage nicht länger akzeptieren. Eine öffentliche Debatte über das wahre Wesen und den Charakter Mohammeds kann Muslimen auf der ganzen Welt, die den Islam verlassen wollen, Erkenntnis und Unterstützung gewähren.

Apostaten sind Helden und sie verdienen die Unterstützung von freiheitsliebenden Menschen auf der ganzen Welt mehr als je zuvor. Parteipolitik sollte in dieser Sache keine Rolle spielen. Es ist für uns an der Zeit, diesen Leuten zu helfen, in dem wir Mohammed bloßstellen.

(Dieser Artikel wurde im Original im niederländischen Wochenmagazin „HP/De Tijd“ vom 30. März 2011 veröffentlicht. Deutsche Übersetzung: PI)




Patrik Brinkmann tritt von Pro-Ämtern zurück

Patrik BrinkmannDer Berliner Landesvorsitzende der Partei Pro Deutschland, Patrik Brinkmann, erklärte jetzt, dass er mit sofortiger Wirkung von allen Parteiämtern zurücktreten würde. Brinkmann reagierte damit auf die Nominierung des Spitzenkandidaten Alexander Schlesinger für den Bezirk Mitte.

Hier die Begründung von Patrik Brinkmann im Wortlaut:

„Ich habe immer gesagt, dass es für mich wichtig ist eine moralische Haltung in die Politik einzubringen. Dazu gehört jede Art von Dekadenz, von Unterstützung des Nationalsozialismus und Antisemitismus abzulehnen. Alexander Schlesinger verstößt gegen alle Kriterien. Ich wusste von diesen Dingen nichts. Manfred Rouhs hat mich offenbar bewusst falsch informiert. Damit ist jede Grundlage für eine Zusammenarbeit entzogen.

Dieses Ereignis stellt den Schlusspunkt einer längeren Entwicklung dar. Ich möchte im Moment nur so viel sagen: Auch dieses Ereignis macht ein gemeinsames Agieren aller islamkritischen Kräfte unmöglich. Wenn Pro Deutschland auf einer Ebene mit dem Regierenden Bürgermeister Wowereit agiert, dann ist es Zeit, die Notbremse zu ziehen.“




FJS zu SPD: „Kernenergie schöner Götterfunken“

Franz Josef Strauß, das politische Urgestein der CSU, bei dem die heutigen Polithanswurste nicht einmal bis zum kleinen Zehen herangereicht hätten, wurde 1955 Atomminister. In seinen Memoiren beschreibt er die Haltung der damaligen SPD zur Atomkraft, die befürchtete, „im Land Albert Einsteins und Otto Hahns künftig auf dem Gebiet der Atomwissenschaft“ nicht mehr mithalten zu können! Ein Auszug aus den Memoiren von Strauß:

[…] In der Bevölkerung herrschte großer Enthusiasmus für die Kernenergie. Man war stolz darauf, in einem wichtigen technischen Bereich wieder mit an der Spitze zu sein. Umweltschutz spielte damals keine Rolle, auf keiner politischen Seite. Die SPD sang auf ihrem Parteitag 1956 geradezu Hymnen auf die Kernenergie, nach dem Motto »Kernenergie, schöner Götterfunken!« Gestört hat die Genossen nur, daß nicht einer der ihren, sondern Franz Josef Strauß Atomminister war. Man hat mir vorgeworfen, die Bundesregierung habe wertvollste Zeit im Auf- und Ausbau der Kernkraft versäumt. Wie sich die Fronten verkehren! In meiner Zeit als Bundesminister für Atomfragen hat die SPD uns heftig kritisiert, weil wir den Neuerungen der Technik nicht so vorbehaltlos und gläubig gegenüberstanden wie sie, weil wir erst kritisch geprüft haben, bevor wir unsere Zustimmung gaben. Die SPD begann damals Wissenschaft und Technik als ihre neuen Götter zu verehren. Der alte Gott sollte ersetzt werden durch Wissenschaft und Technik: Das sollte der wahre Fortschritt sein!

Auf ihrem Münchner Parteitag von 1956, der die zweite industrielle Revolution zum Thema hatte, verabschiedete die SPD einen »Atomplan«, der folgende Ziele nannte:

»Die Erzeugung von Elektrizität aus Kernenergie hat in solchem Umfang zu erfolgen, daß die deutsche Wirtschaft nicht mehr auf die Einfuhr überteuerter Kohle angewiesen ist, der Raubbau in Kohlen-gruben vermieden und die schädigende Veränderung von Landschaft und Wasserversorgung beim Abbau von Braunkohle eingeschränkt werden;

der Aufbau und der Betrieb von Atomkraftwerken wird durch die öffentliche Hand durchgeführt, ihr Zusammenwirken mit den übrigen Elektrizitätserzeugungsunternehmen erfolgt nach langfristig festzusetzenden Plänen; die Entwicklung von Kernkraftmaschinen an Stelle der Dieselmotoren und anderer Verbrennungskraftmaschinen für feste und fahrbare Kraftstationen, für Schiffe, Flugzeuge und
andere Verkehrsmittel muß den Platz Deutschlands in der Reihe der Industrievölker sichern;

die Verwendung der radioaktiven Isotope in Medizin, Biologie, Landwirtschaft und Industrie muß so gefördert werden, daß die großen Möglichkeiten für die Gesundheitspflege, die Züchtung neuer Pflanzenarten und die Anwendung für die technischen Produktionsprozesse auch für Deutschland voll erschlossen werden;

die Forschung im Bereich der Atomwissenschaft muß mit allen Kräften gefördert werden, dies darf aber nicht andere Gebiete der Wissenschaft benachteiligen;

die Ausbildung von Arbeitskräften aller Art, von Arbeitern und Angestellten in den neuen Energieanlagen und in allen Wirtschaftszweigen, die sich mit Kernstoffen befassen, bis zum Forscher und akademischen Lehrer muß energisch gefördert werden;

sowohl die mit Kernstoffen Arbeitenden als auch die gesamte Bevölkerung müssen mit allen Mitteln und mit aller Sorgfalt gegen die Strahlenwirkungen geschützt werden.«

Es lohnt auch nach mehr als drei Jahrzehnten, die SPD-Beschlüsse von damals im Wortlaut nachzulesen. Selten hat man eine kritiklosere Verherrlichung der Kernkraft gefunden. Die SPD stellte fest: »Die kontrollierte Kernspaltung und die auf diesem Wege zu gewinnende Kernenergie leiten den Beginn eines neuen Zeitalters für die Menschheit ein.« Deshalb fordere man »in großzügiger, abgewogener Planung, nicht zögernd, hin- und hergerissen von vielerlei auseinanderstrebenden Privatinteressen«, den »Anschluß an die vorausgeeilte Welt«. Deutschland habe schon fast zwei Jahrzehnte der Entwicklung auf dem Gebiet der Atomtechnik versäumt und müsse nun »so schnell wie möglich« nachholen.

Die SPD fand beeindruckende Worte für den Segen, der von der Kernenergie ausgehe: »Die unerschöpflichen Energiequellen des neuen Zeitalters können entscheidend dazu beitragen, den Abstand zwischen den unterentwickelten und den entwickelten Industriestaaten zu verringern. Die Atomenergie kann zu einem Segen für Hunderte von Millionen Menschen werden, die noch im Schatten leben. […] (Franz Josef Strauß, Die Erinnerungen, Siedler-Verlag, 1989, S. 228 f.)




Spätgermanische Dekadenz & deutsches Wesen

Baden-Württemberg hat gewählt und die Selbstabschaffung beschlossen. Wie konnte es dazu kommen? Auch wenn die Expertenmeinungen über den Niedergang des Römischen Reiches weit auseinander gehen, steht doch der Begriff „spätrömische Dekadenz“ für den Niedergang einer Zivilisation aufgrund einer bequemen Saturiertheit.

(Von Eurabier)

Aber wir leben nicht im antiken Rom, wir leben im Mitteleuropa des 21. Jahrhunderts und beobachten spätgermanische Dekadenz allerorten. Die Deutschen sind gesättigt, versorgt, seit Jahrzehnten ohne Krieg, ohne Not und ohne Hunger, ein geradezu paradiesisches Leben: Montags kommt die Müllabfuhr, Strom kommt aus der Steckdose, Nahrungsmittel gibt es im Supermarkt. Wie sah dagegen Deutschland vor ein paar Jahrhunderten aus? Der Großteil der Deutschen war in der Landwirtschaft tätig, musste hart für kargen Lohn arbeiten, harte Kälteperioden und Ernten machten das Leben nicht gerade einfach. Die Gedanken lagen darin, die Familie durchzufüttern. Auch die Industrialisierung bedeutete harte Arbeit und wenig Gedanken an andere Dinge.

Ein Sprung zurück in die Gegenwart: Der Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft liegt im Prozentbereich, Industriearbeiter und einfache Tätigkeiten werden durch die Technisierung der Arbeitswelt kaum nachgefragt, dennoch ist der Wohlstand im Mittel recht hoch. Man hat also Zeit, sich Gedanken zu machen und das in der urdeutschen Variante: Angst!

Schulkinder freuen sich nicht über warme Frühlingstage, sie bekommen beim ersten Sonnenstrahl ein schlechtes Gewissen und sorgen sich um das Klima. Andere haben Angst vor dem Atom, dem Vierten Reich, sehen die Eisbären aussterben, den Wald, den Juchtenkäfer.

Linksgrüne Ideologie lebt von der Angst: Wenn wir weiter Auto fahren, dann stirbt der Wald! Wenn wir ….., dann …. Eine Abkehr von linksgrüner Ideologie führt in das Fegefeuer, eine Stimme für die LinksgrünInnen bei den Wahlen ist moderner Ablasshandel, der Wähler beruhigt sein Gewissen, mit seiner Stimme für die LinksgrünInnen hat er die Welt vor dem Hitzetod und seit zwei Wochen auch vor dem Atomtod bewahrt!

Um grünen oder besser linksgrünen Zeitgeist zu entwickeln, muss eine Gesellschaft saturiert sein, muss es sich leisten können, nicht mehr zehn Stunden in der Fabrik zu schuften oder auf dem Feld zu „ackern“.

Deutschland ist grün, grün-dekadent geworden!

Wer sind diese VorreiterInnen des linksgrünen Mainstreams? Schaut man sich die FührerInnen an (Kewil würde „GAU-Leiter“ sagen), so haben diese keine substanzielle Lebensleistung vorzuweisen: Ein Großteil besteht aus kinderlosen StudienabbrecherInnen, kommunistischen Funktionären oder Polizisten verprügelnde AnarchistInnen.

Und wer ist die große Garde der MitläuferInnen? Sie speisen sich aus gutbezahlten Versorgungsposten des öffentlichen Dienstes. Natürlich brauchen wir einen gut funktionierenden öffentlichen Dienst, aber die echte Arbeit der Müllmänner, der Polizisten, der Feuerwehrleute etc. ist nicht die Domäne der linksgrünen Mittelschicht. Diese sitzt auf steuerfinanzierten Versorgungsposten, die eigentlich niemand wirklich braucht: Integrationsbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, MigrationsassistentInnen, TheaterwissenschaftlerInnen, Bielefelder SoziologInnen. In dieser Aufzählung fehlt noch die LehrerInnenschaft, die die zarten Seelen möglichst ganztags ideologischer Dauerberieselung aussetzen möchte: „Und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben!“

Die linksgrüne Mittelschicht trägt kaum zum Wohlstand unseres Landes bei, aber sie nährt sich erfolgreich von der Arbeit der Leistungsträger: Wir sind ein reiches Land, weil wir Produkte herstellen, die auf den Weltmärkten erfolgreich nachgefragt werden. Die eigentliche Arbeit wird geleistet von Handwerkern, Facharbeitern, Technikern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern, den Motoren unseres hohen Lebensstandards. Und diese MINT-nahen Leistungsträger arbeiten nicht nur hart, sie zahlen auch hohe Steuern und Sozialabgaben, um damit die ganzen MINT-fernen linksgrünen Versorgungposten zu finanzieren, ein Vergleich zwischen gesättigten Patriziern und schuftenden Sklaven in der Endphase Roms drängt sich geradezu auf! In der Folge verlassen jährlich zwischen 150.000 und 200.000 deutsche Leistungsträger unser Land, verschwindet eine Stadt wie Heidelberg.

Wer nährt die LinksgrünInnen, wenn es keine MINT-Sklaven mehr geben wird?

Die linksgrünen PatrizierInnen leben im schicken Rotweingürtel, haben wenige EinzelkinderInnen, die auf das Gymnasium oder die Ypsilanti-Privatschule gehen, so es mit der Gymnasialempfehlung nicht ganz geklappt hatte. Dort lebt es sich gut bei Bordeaux, Latte Macchiato und Bionade, ist die multikulturelle Gesellschaft ein spannendes sozialistisches Gesellschaftsexperiment am MINT-Präkariat, der unterbezahlte Maschinenbauingenieur als Versuchskaninchen des linksgrünen Sozialingenieurs.

Der LinksgrünIn ist der Vordenker: Er hat aus Faulheit Mathematik und Physik abgewählt, kennt sich aber mit Kernspaltung und Klimamodellen aus, oder glaubt es zumindest! Der LinksgrünIn ist unfehlbar: Kampf gegen Rechts, Klimakatastrophe, multikulturelle Gesellschaft, in seinen Visionen duldet er keinerlei Widerspruch, ist über allem Erhaben, sein Atheismus macht aus der Klimakatastrophe eine Ersatzreligion.

Kritiker an der multikulturellen Gesellschaft sind für ihn „Ewiggestrige“ und Nazis, im Januar frierende Zweifler gelten als „Klimawandelleugner“, wann kommen die ersten ökologischen Scheiterhaufen auf den Marktplätzen von Tübingen, Marburg und Freiburg? Die medialen Schauprozesse gegen abweichlerische Tagesschausprecherinnen oder Bundesbankvorstände geben schon einmal einen erschreckenden Vorgeschmack auf die linksgrüne Inquisition 2.0!

Aus dem Jubiläumsbier „Braugold 1888“ einer im Jahre 1888 gegründeten Erfurter Brauerei entsteht das Vierte Reich, was für Sorgen hatten die Menschen im Mittelalter dagegen! Man schaue sich erst auf YouTube das Video des „Stuttgart 21-Gelöbnisses“ und dann Goebbels Sportpalast-Rede an und vergleiche! Die LinksgrünInnen sind VerführerInnen wie ihre GroßelterInnen, Geschichte wiederholt sich doch!

Im Alltag der LinksgrünInnen gibt es keine Auto-, Stahl- oder Chemiefabriken, also braucht man sie aus ihrer Sicht auch nicht, diese ökologischen Schandflecken. Nur, wer finanziert dann den Lebensstandard der LinksgrünInnen, jener JüngerInnen Morgenthaus?

Die LinksgrünInnen erinnern an Kinder, die niemals erwachsen werden wollen, die sich eine heile bunte Welt vorstellen, die es niemals gab und niemals geben wird. Die LinksgrünInnen sind nie erwachsen geworden, sind lebenslange Infantilität!

Die spätgermanische Dekadenz schafft Deutschland ab! Nur Deutschland? Nein, die LinksgrünInnen wollen am deutschen Wesen die Welt genesen: „Deutschland muss Vorreiter sein“, tönte es allenthalben in Kopenhagen bei klirrender Kälte oder im lauwarmen Cancun. Es gibt im Angelsächsischen kein Wort für „Waldsterben“! Nur die linksgrünen Deutschen scheinen wieder erkannt zu haben, wo es lang geht, kennen wir das nicht?




CDU feiert 50 Jahre gelebtes Multikulti

Die erste Feier für 50 Jahre türkische Gastarbeiter hat gerade in Niedersachsen stattgefunden. Ministerpräsident David McAllister und seine türkischstämmige „Vorzeigeministerin Aygül Özkan“, die FDP und der türkische Botschafter haben bereits gefeiert, wie die WELT berichtet. Dies wird nicht die letzte Türken-Huldigung in diesem Jahr bleiben. Wann war eigentlich die Feier für 50 Jahre italienische oder portugiesische Gastarbeiter? Hmmh? Weitere Links:

» SPD empfiehlt Moslems Boykott der Islam-Konferenz!
» Türkei wirft Deutschland Rassismus gegen Türken vor!!
» „Unmut“ über Friedrich (CDU)! Schavan (CDU) steht genervt auf!
» Goethe hätte sich auch Orient in Deutschland gewünscht!
» Irak: Religion des Friedens massakriert mal wieder halbes Hundert!
» Böse Rechte machen Stimmung gegen Lampedusa!
» H. Abdel-Samad: Religionen grundsätzlich nicht demokratiefähig!
» Wolfgang Sofsky: Auch der Islam foltert auffallend gern!
» Linksradikale schicken Patrone an Innenminister!
» Künast besucht Ziegen statt AKW!
» André Lichtschlag über die verlotterte FDP!
» Slowenien mit kommunistischer Zwei-Euro-Münze!

Bitte gerne weitere Links posten! Danke!