7 Thesen: Ursula Sarrazin stößt Schuldebatte anNachdem Thilo Sarrazin im vergangenen Jahr erfolgreich – wenn auch bisher folgenlos – eine längst überfällige Debatte zum Thema Einwanderung angestoßen hat, meldet sich nun seine Frau zum Thema Schule zu Wort.

(Von Thorsten M.)

Vorangegangen war Ursula Sarrazins gestriger Wortmeldung im Boulevard das vor den Augen der Öffentlichkeit vollzogene „Rausmobben“ der 59-jährigen Lehrerin aus einer Grundschule in Berlin-Charlottenburg in den vorgezogenen Ruhestand. Zu diesem kam es nach vereinzelten Elternbeschwerden über den autoritären Erziehungsstil von Frau Sarrazin, wobei es aber auch sonst „kuschelpädagogikverwöhnte“ Kinder gegeben haben soll, die wegen einzelner Erziehungsmaßnahmen heulend beim Schulrektor standen. Natürlich tat der Name Sarrazin sein übriges, dass am Ende die Schule überfordert war, die Lehrerin zu halten.

Zusammengefasst hat Ursula Sarrazin ihre Kritik an der Entwicklung unserer Schulen in sieben griffigen Thesen. Das Schlimme dabei ist, dass man über diese sieben eigentlich einleuchtenden Gebote überhaupt diskutieren muss. In jedem Fall wird deutlich, worunter engagierter Unterricht, der aus Kindern auch das rausholt, was in ihnen steckt, heute nicht nur in Berlin, sondern in der gesamten Buntenrepublik leidet:

Es besteht mangelnder Respekt vor Lehrern, was das Lernklima an den Schulen vergiftet. Vorgesetzte in der Schulbürokratie sind immer häufiger Karrierebeamte, die von der Arbeit „an der Front“ zu wenig wissen. Eltern sind anmaßend, wollen, dass ihre Kinder niemand wirklich zum Arbeiten zwingt, während sie gleichzeitig aber alle von deren hohen Intelligenz überzeugt sind (alles unterhalb der Gymnasialempfehlung wird – zumindest im wohlhabenden Charlottenburg – deshalb dem Rechtsanwalt übergeben). Und am schlimmsten ist, dass immer mehr Lehrer, die der harten Arbeit am einzelnen Schüler gerne aus dem Weg gehen, dies heute wunderbar unter dem Vorwand von „Liberalität“, Großzügigkeit, „Achtung der Selbstbestimmung“ der Schüler tun können. Wer noch richtig von Schülern etwas abverlangt, sie auch unter Druck setzt, gilt als Spielverderber, „Normübererfüller“ und wird schnell vom engagierten Lehrer zum Spießrutenläufer im Kollegium.

Dies alles sorgt in der Summe für eine eindeutig leistungsfeindliche Grundstimmung an unseren Schulen – und für verpasste Zukunftsperspektiven von Kindern.

Auch der Autor dieses Textes hat in seiner Schulzeit diese Grundstimmung des „Cool-Seins“ durch Leistungsverweigerung bereits erlebt (und zu ihr beigetragen). Schon vor 25 Jahren gab es viele Lehrer, die dem mit Gleichgültigkeit gegenüberstanden. Die prägendste „Gegenerfahrung“ war dabei das Erleben eines Mathelehrers der 10. Klasse, der keinen Schüler in Ruhe gelassen hat, bis der die Note hatte, die er ihm zutraute. Nach kürzester Zeit hatte der Autor dieser Zeilen richtiggehend „Schiss“, ohne auch verstandene und selbstgemachte Hausaufgaben in dessen Stunden zu kommen. Abschweifende Gedanken im Unterricht? – Garantiert stand man innerhalb von drei Minuten an der Tafel zur Lösung einer Aufgabe. Ich kann sie heute noch spüren, diese „Angst“, mit der ich in Ermangelung von Einsicht und Begeisterung für das Fach trotzdem gebannt dem Unterricht folgte. Innerhalb von einem Schuljahr wurde der Autor in Mathe um zwei Noten besser. Nicht auszumalen, es hätte schon damals Eltern gegeben, die solche „Schülerangst“ für ungehörig erachtet hätten!

Wir glauben immer, „Chancengleichheit“ und Integration könne und müsse man mit Geld erzeugen. Aber sind wir doch einmal ehrlich: Welche andere Chance hat denn ein Schüler mit oder ohne Migrationshintergrund, der aus einem bildungsdesinteressierten Elternhaus kommt, als eine Schule, die ihn mit Autorität zum Arbeiten zwingt, und das Mögliche aus ihm heraus holt?! Und selbst für die anderen gilt: Wenn der Staat die gut ausgebildeten Mütter „in die Produktion“ schicken möchte, dann muss er auch die Gewähr leisten, dass Ganztagesschule mehr sein wird als nur eine Kinderverwahrung. Wer erst abends von der Arbeit nach Hause kommt, hat definitiv weder Nerv noch Zeit, bei seinen Kindern die Versäumnisse der Schule auszubügeln.

Deshalb kann man nur wünschen, dass Ursula Sarrazins Wortmeldung Beachtung findet. Vielleicht schreibt sie zu diesem Thema – wie gemutmaßt wird – tatsächlich noch ein Buch? Das Know-how, wie man zu wichtigen Themen einen Bestseller schreibt, ist in der Familie ja vorhanden!

Ursula Sarrazins sieben Thesen:

1. Dem Lehrer muss wieder die Achtung entgegen gebracht werden, die ihm gebührt.

2. Den Rechten der Eltern in der Schule stehen keine entsprechenden Pflichten und Verantwortlichkeiten gegenüber.

3. Schulräte und Schulleitungen müssen in der Schulform fachlich zu Hause sein, für die sie zuständig sind, und von ihrem Wissen her für die Lehrer gleichwertige Gesprächspartner sein. Sonst können sie nicht führen.

4. Entscheidend für die Qualität des Unterrichts ist die Qualität des Lehrers und der pädagogische Freiraum, der ihm gewährt wird. Im Vergleich dazu ist die Klassengröße von untergeordneter Bedeutung.

5. Jede Schule sollte, wie es in vielen Bundesländern üblich ist, einen örtlichen Personalrat an der jeweiligen Schule haben.

6. Ohne vertiefende Übungen gibt es keinen dauerhaften Lernerfolg. Deshalb sind Hausaufgaben unverzichtbar. Ein weitgehender Verzicht darauf benachteiligt vor allem die Kinder aus bildungsfernen Schichten.

7. Kompetente Lehrer stoßen oft auf Widerstand, weil sie den Kindern das jeweils Mögliche abfordern. Zudem fühlen sich schwache Lehrer durch die Erfolge der Ersteren bedroht. Damit es zu einem gesunden Wettbewerb kommt, müssen die Leistungsstände der Schulklassen regelmäßig durch schulübergreifende Leistungstests überprüft und die Ergebnisse veröffentlicht werden.

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

106 KOMMENTARE

  1. Alles gut und richtig, aber es fehlen Disziplinierungsmaßnahmen seitens der Lehrer.

    Nicht jeder Lehrer hat natürlicherweise eine „Star“-Autorität.

    Wenn ein normalo-Lehrer seine Klasse nicht zum konzentrierten Zuhören bringen kann …. mal ehrlich, dann wird doch GARNICHTS, dann ist die dann folgende Schulstunde SINNLOS und ÜBERFLÜSSIG

    Die Linken haben in den letzten 40 Jahren systematisch den Lehrern die Mittel aus der Hand genommen und sie sogar diskriminiert (Ohrfeige? – kann zur Versetzung/Entlassung führen etc)

    DAS MUSS ZUERST ZURÜCKGEDREHT WERDEN !

  2. @Herbert Klupp,
    die Disziplin wird zB. spätetens 2012 in die Schulklassen NRWs in form von Imame beim lehren des Islam zurückkehren. Heil Mohammed.
    Erst müssen wir die Moslems aus unseren Schulen schmeissen, dann wirds schon wieder. Ein Lehrer der sich nur noch um die Nissen der Moslems kümmern muss, hat nun mal wenig Zeit sich um unsere Kinder intensiv zu bemühen.

  3. Die Politische Korrektheit ist das größte Hindernis an einer sachlichen Debatte über die Probleme dieses Landes.

    Das Verbot der Gutmenschen Probleme anzusprechen löst keine Probleme. Ganz im Gegenteil. Probleme werden vertieft und die Dogmatisierung gutmenschlicher Vorstellung tut ein übriges.

    Wir brauchen Menschen wie die Sarrazin, die die Finger in die Wunden dieser Gesellschaft legen. Wir brauchen endlich ein Debatte ohne gutmenschliche Dogmen und Denkverbote.

    Wir brauchen endlich wieder Meinungsfreiheit in diesem Land!

  4. Ich bin Anfang der 70 Jahre in eine Schule gegangen! Wo Damals der Umbruch begonnen hatte ! Die ersten Jahre waren die Lehrer noch Autoritätspersonen bei denen man noch gelernt hat! Ab der 7 Klasse 1976 kamen die ersten Lehrer der 68 iger von der Realschule! Den einen werde ich nie vergessen Ende 20 frisch von der Uni Seine ersten Worte ich bin der Klaus ihr könnt mich Duzen! Er hatte für alle zeit verschissen Ein paar wochen später lief er heulend aus der Klasse ! und das war aufn Dorf !! Ohne Migranten!!!! Die gabs in der Form wie Heute noch nicht!

    Presse und Webschau zu den Wahlen in den Niederlanden!
    immer Aktuell
    Niederlande REGIONALWAHLEN 2011 Presseschau

    Gruß Andre
    __________________
    Patriotisch,Antiislamisch,Proisraelisch

  5. Warum macht Ursula Sarrazin nicht eine eigene Grundschule auf? Sie hätte gewiss viel Zulauf.

  6. #1 Herbert Klupp (02. Mrz 2011 09:51)

    Alles gut und richtig, aber es fehlen Disziplinierungsmaßnahmen seitens der Lehrer. Die Linken haben in den letzten 40 Jahren systematisch den Lehrern die Mittel aus der Hand genommen und sie sogar diskriminiert (Ohrfeige? – kann zur Versetzung/Entlassung führen etc)

    Armes Deutschland.

    Sie meinen wirklich, wenn man die Kinder als Lehrer erstmal ohrfeigen, besser noch verprügeln kann, würden diese wieder diszipliniert zuhören und besser lernen?

    Oder die mangelnde Prügelerlaubnis sei gar „Diskriminierung“?

    Besonders der letzte Punkt ist ja mal vollkommen absurd.

    Wenn derjenige ein schlechter Lehrer ist, dann wird sein Unterricht durch Ohrfeigen nicht besser. Es ist übrigens akzeptierter Fakt, dass Angst nicht besser lernen lässt. Unter Angst wird die Merkfähigkeit sogar schlechter. Das ist mitlerweile ein alter Hut.

    Sie sollten auch bedenken, dass die Kinder älter werden. Und ab einem bestimmten Alter, und zwar gerade dem Alter wo die Kinder schwer beherrschbar und schwierig werden, sind sie entsprechend groß, dass die 0815-Lehrerin mit Gewalt lieber gar nicht anfangen sollte.

    Abgesehen davon, dass ich selbst meinem Kind verklickere, dass es sich daneben benimmt. Und wenn irgendein Lehrer sich herausnehmen sollte, mein Kind zu Ohrfeigen oder zu Prügeln, ist der Anwalt noch für ihn das Beste, was vor seiner Tür dannach steht…

  7. Viele gute Vorschläge zur Verbesserung unseres Schulsystems, vor allem des Mikrosystems Schule ansich. Aber: Die Behauptung, dass die Größe der Klassen nichts mit dem Lernerfolg zu tun hat, hat sich nicht mit meinen Beobachtungen decken können. Gymnasialklassen haben meist von sich aus ein höheres Leistungsniveau. Von dort auf die Leistungsbereitschaft bzw. den Leistungsvermögen unterer Schulformen zu schließen ist eine Milchmädchenrechnung. Oftmals fehlt es den Schülern in diesen nachgeordneten Schulformen an Zuwendung von zu Haus aus. Diese Zuwendung fordern sie dann von der Lehrerschaft ein. Jeder, der an einer berufsbildenden Schule unterrichtet, kann diese Beobachtung nachvollziehen.

    Daraus ergibt sich meiner Ansicht nach noch weitere Forderungen:
    An sogenannten Brennpunktschulen sollten mindestens zwei Sozialarbeiter vorhanden sein. Nicht nur als Ansprechpartner für die Schüler (die dies meist eh nicht nutzen), sondern insbesondere für die Lehrerschaft, wenn sie der Auffassung sind, dass es Schüler mit einem besonderen Betreuungsaufwand gibt. Zudem müsste dann, um auch seitens der Lehrerschaft, diese Schüler aufzufangen das Stundendepotat von 26 Unterrichtsstunden heruntergefahren werden auf 20 für sozial- und sprachwissenschaftliche Fächer und auf 22 für Mathematik und naturwissenschaftliche Fächer. Somit ist den Lehrkräften Freiraum gegeben um AG´s und Betreuungszeiten in den Schulen selbst anzubieten. Also auch Nachhilfeunterricht bzw. Ergänzungsunterricht bei festgestellten fachlichen Mangel der Schüler. Dies bedeutet nun einmal eine Ganztagsschule. Denn allenvoran bildungsferne Schüler erledigen nicht ihre Hausaufgaben. Dies geschieht meiner Meinung nach aus zwei Gründen: Einmal Aufmerksamkeit von der Lehrkraft und zweitens, dass die Schüler für andere Aktivitäten eingespannt werden (Egal ob Familie oder Freundeskreis). Somit ist eine Herauslösung dieses Klientiels aus ihrer sozialen Umgebung zumindest für den Lernprozess unumgänglich.

    Ich weiss: Hier schreibt eine „linke Lehrersocke“ oder (wie es ein ehemaliger Kanzler sagte:) „ein fauler Sack“.

    P.S.: Ich bin für eine Verkürzung der Ferien auf insgesamt 6 (in Worten: sechs !) Wochen im Jahr.

  8. So wie Herr Klupp schreibt, erst müssen diese unseligen Maßnahmen von vor über vierzig Jahren abgeschafft werden.
    Diesen Denkansatz auch in die Tat umzusetzen, ist allein schon eine herkulische Anstrengung wert.
    Zuerst diese unheilige Allianz von Gutmenschschwadroneuren, egal ob links, giftgrün oder heuchlerisch wertkonservativ, in die Schranken des wirklichen Demokratie- und Sozialstaates verweisen.
    Genau das, was Herr Klupp anspricht, die Berufsmoral der Lehrerschaft der ersten Nachkriegsgeneration ist doch an den Schulreformen in den Anfängen der Siebziger regelrecht zerstört worden.
    Hat man ihnen jegliches „Instrumentarium“ der Edukation aus der Hand geschlagen.
    Der Frust und die Enttäuschung über die „politischen Sozialglanzleistungen“ sitzen tief.
    Um eine „Umkehr der Zustände“ zu behindern, ist eine satte Überfremdung, die ebenfalls nicht angesprochen werden darf, sehr hilfreich installiert. À la: eyh Lehrrer, isch mach disch messer. Mit welcher Angst die Lehrer heutiger Generationen ihrer Arbeit nachgehen, ist kaum in Worte zu fassen. Das aber alles wirde „Großen und Ganzen“ der Politiker geopfert.
    Ein Herr Gabriel, als ausgebildeter Lehrer in der Politik, hätte doch die Möglichkeit sich „stark“ zu machen. Es müßte diesen Leuten (es gibt ja mehrere Lehrer in der Politik) nachgerade eine „Ehre“ sein, sich für eine vernünftige Schul- und Erziehungspolitik einzusetzen?!

  9. In vielen Punkten, vor allem bezüglich der Migration, gebe ich Thilo Sarrazin recht. In Bezug auf Erziehung und auch den Hartzbezug gebe ich dem Ehepaar Sarrazin ausdrücklich nicht recht bzw. höchstens ein wenig recht.
    Was kommt denn beim Lernen unter Disziplin heraus? Nichts effektives, siehe die Chinesen, die außer abkupfern nichts können. Und kaputte Menschen wie der Sohn der Sarrazins, den seine Eltern seelisch derart überfordernd mißhandelt zu haben scheinen, daß er jetzt zur Gruppe der Hartzer gehört.

  10. Mit zwei weltkriegen hat man es nicht geschafft, das dt. volk zu vernichten, das passiert heute so:

    Die moderne Diktatur kommt nicht mehr mit braunen oder schwarzen Uniformen daher. Wir machen das mit Unterhaltung, mit Fernsehen, mit Spaß. Und einer Erziehung, die verdummt.
    Gore Vidal – 2000

    Den rest erledigt hollywood!

    Hollywood putscht die Gefühlswelt der Menschheit auf.
    Nur starke Reize locken die Menschen ins Kino, und so verabreicht man ihnen wahre Achterbahnen aus Liebe und Schmerz, Horror und Gewalt, Entsetzen und Erlösung und macht damit die Gefühlswelt der Zuschauer süchtig nach solchen Exzessen. Wahres Glück läßt sich aber nur erreichen, indem der Mensch beständig gute Gefühle empfindet. Den aufgeputschten Gefühlskörper wieder soweit zu beruhigen, daß er dazu fähig wäre, ist aber fast ebenso schwer, wie einen Drogensüchtigen zu entwöhnen. Gibt’s keine Action in den Emotionen, wird das Dasein als unerträglich langweilig empfunden. Umso mehr, als
    Hollywood alles tut, um den Menschen zu entseelen – ja, mehr noch, um den Menschen vergessen zu lassen, daß etwas Göttliches in ihm wohnt. Er soll sich permanent mit seinem Äußeren beschäftigen, permanent Vergnügung und Ablenkung suchen (wonach sein außer Rand und Band geratener Gefühlskörper ja schließlich giert) und mit allen Mitteln davon abgehalten werden, ins Innere zu gehen und zu entdecken, daß er nicht nur eine Blechdose ist, die mit irgendwas gefüllt werden muß, sondern daß tief innen Edelsteine funkeln, die ewig und unzerstörbar sind und nur darauf warten, endlich wahrgenommen zu werden und ihn von innen heraus erstrahlen zu lassen.

    Hollywood propagiert nicht nur die Unmoral – der Schlauste gewinnt, egal mit welchen Mitteln -, es macht nicht nur ständig christliche Werte lächerlich – mit vertrottelten Priestern und ganzer Tiraden anti-christlicher Flüche – ,es ist auch jener Ort auf der Welt, wo am meisten gelogen wird.
    Hollywood erschafft weltweite Gewalt.
    Sehen wir uns einen Film an, der in uns Schauder, Angst, Ekel oder Abscheu hervorruft, dann wird in diesem Augenblick unsere Lebensenergie – jener Elektronenstrom – mit genau jenen Gefühlen geprägt. Da das Gesetz der Resonanz (‚gleich und gleich gesellt sich gern‘) auch im Feinstofflichen gilt, ballen sich all die negativ qualifizierten Elektronen der Abscheu, des Ekels, der Angst, des Horrors etc. zusammen zu gigantischen, düsteren ‚Energiewolken‘. Schauen sich also Hunderttausende oder gar Millionen Menschen den neuesten Hollywoodfilm mit Gewalt- oder Horrorszenen an, erschaffen sie gleichzeitig gigantische Felder destruktiver Energie, die dann um die ganze Erde wabern. Da Elektronen intelligent sind, bilden sich aus diesen destruktiven Gefühlsmustern im Äther gewaltige dunkle Entitäten, die, wenn groß und stark genug, zu einer Art Phantom werden, welches man in der christlichen Mythologie auch Dämon nennt.
    Sobald irgend ein Mensch auf Erden nun dieselben Gefühle empfindet, die solch eine destruktive Entität bilden…warum sie von solch übermenschlicher Wut gepackt wurden.
    Die wohl schlimmsten Auswüchse gewalttätiger Hollywoodfilme sind die Nachahmungstäter.

    Tagtäglich laufen auf den staatlichen kanälen gewalt-, horro-, sex-, psychofilme, die sich ein normaler mensch nicht ansehen kann, ohne aggressiv zu werden, wegen dieses drecks, der in kranken gehirnen ausgebrütet wurde. Willensschwächeren dient das der weckung von abartigen begierden, vorlage für brutalitäten usw.

    Welche folgen der ständige konsums (anderes wird so gut nicht angeboten) von brutal-tv kann man bei Grossman unter http://www.zeit.de/1999/39/Warum_toeten_wir_?page=5

  11. Damit sich Lehrer aber durchsetzen können, bracuhen sie Macht, die wird ihnen genommen indem man sie den Launen der Schüler und ihrer Eltern preisgibt.

  12. 8. Islamunterricht an allen Schulen
    9. Islamunterricht auch für Christen
    10. Entfernung aller christlichen Symbole in den Klassen
    11. Lehrerinnen sollten Kopftücher tragen.

    Dann klappt es mit der Integration…der Deutschen.

  13. 2. Den Rechten der Eltern in der Schule stehen keine entsprechenden Pflichten und Verantwortlichkeiten gegenüber.
    ————–
    Die 2. These müsste noch umformuliert werden.
    Oder muss das Wort „keine“ gestrichen werden?
    Versteh ich nicht ganz.

    Für eine Reformierung der Schule finde ich die Thesen noch zu wenig. Vor allem fehlt ein Hinweis auf die muslimischen Schüler und Eltern, die den Schulbetrieb größtenteils durcheinander bringen. Es müsste eine These formuliert werden, wie man diese Gruppe in Schranken hält.

  14. @ #7 Agora (02. Mrz 2011 10:21)

    Armes Deutschland.

    Sie meinen wirklich, wenn man die Kinder als Lehrer erstmal ohrfeigen, besser noch verprügeln kann, würden diese wieder diszipliniert zuhören und besser lernen?

    Ja! Das ist so! Ob es den Gutmenschen passt oder nicht!

    Die Wahrheit ist: Kinder lernen nur durch Druck!
    Warum? Weil Kinder grundsätzlich NICHT wissen, wie das Leben funktioniert und sie in dem Alter gar nicht in der Lage sind, zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden! Sie gehen von Natur aus immer einen hedonistischen Weg!

    Wenn man den Kindern aber erst mit der Pubertät die Unterscheidung Wichtig/Unwichtig abverlangt, dann ist es zu spät!
    Dann wird das nix mehr! DAnn ahben wir wieder einen Antifa-Steinewerfer mehr auf der Straße – neidisch und faul.

    Kinder lernen NUR durch Druck

    Jüngstes Beispiel für die Erziehung hin zum Erfolg:

    Ich verbrenne deine Stofftiere

    Die Amerikanerin Amy Chua hält die westliche Kuschelpädagogik für verweichlicht. In ihrem Buch »Die Mutter des Erfolgs« erklärt sie, wie sie ihre Töchter mit chinesischem Drill das Siegen lehrte.
    […]
    „Exerzierfeldwebel“ des Bildungsporgramms
    Chua, 49, Tochter chinesischer Einwanderer, lehrt als Juraprofessorin an der Elite-Universität Yale und ist mit einem Kollegen verheiratet. Doch ihr Buch „Die Mutter des Erfolgs“ hat sie nicht als Juristin, sondern als Mutter zweier Töchter geschrieben. Ihr Feindbild ist die Kuschelpädagogik westlicher Prägung, die den Kindern alle Wünsche von den Augen abliest und ihnen das Lernen als Spiel anzupreisen versucht. Sie setzt dagegen das Erziehungsmodell der „chinesischen Tigermutter“: rigoroser Leistungsdruck.

    Weder Freizeit noch Vergnügen spielen im Tigermutter-Konzept eine Rolle. Mehrere Stunden täglich müssen beide Töchter üben. Am Wochenende dann Einzelunterricht bei berühmten Musiklehrern. Auch die Mutter schont sich nicht: Als „Exerzierfeldwebel“ begleitet sie – neben ihrer Arbeit als Professorin – das volle Bildungsprogramm ihrer Töchter.

    http://www.focus.de/schule/familie/erziehung/report-ich-verbrenne-deine-stofftiere_aid_592883.html

    Vergleiche den kometenhaften Aufstieg Deutschlands unter den detuschen Kaisern der Moderne: die wilhelminische Ära!

    Die wichtigsten Dinge in der Erfolgserziehung sind:
    1. Disziplin
    2. Fleiß
    un d wenns nicht freiwillig ist, dann eben mit massiven Druck! Kinder sind härter als Erwachsene!

  15. Der Grün-grüne Senat in Hamburg schaitate an der Schulreform und nun werden die Sozen Björn-Thorben und Lea Sophie zum Verprügeln auf Hamburger Schulen freigeben!

  16. Alle Bevorzugungen der mohammedanischen Schüler sollten zurück genommen werden, vor allem sollte kein Islamunterricht stattfinden. Aber es sollte weiterhin christl. Religion gelehrt werden, weil das seit Jahrzehnten hier in D Usus war und Grundlage unserer christlich abendländischen Kultur ist. Das ganze öffentliche Leben sollte ausschließlich die Elemente des christl. Abendlandes zulassen und Elemente fremder Kulturen in den Privatraum verweisen. Ich lehne auch jegliche Moscheen als Machtsymbole des uns tödlich bedrohenden Islam ab, die bestehenden Moscheen und erst recht die zukünftig geplanten Moscheen. Der liberale Umgang mit dem Islam, auch in der Schule, ist unser Verderben.

  17. Was Lehrer brauchen ist keine Ohrfeigenberechtigung sondern eine Schule, die an einem Strang zieht. Ich war auf einer Schule (90ger Jahre) die immer mehr und mehr „überliberale“ Lehrer von den Unis bekam. Ich konnte es mir sogar erlauben, einer Mitschülerin, der ich in Mathe Nachhilfe gegeben hatte, in der Klausur (10. Klasse!) die eine Aufgabe nochmal zu erklären!! Der Lehrer stand direkt davor!! Ist halt so, man macht, was man kann und was einem durchgelassen wird.
    Und dann hatten wir einen Alteingesessenen Lehrer, vor dem am meisten die Lehrerkollegen von ihm „Angst“ hatten. Bei dem kam nie jemand zu spät (wollte sich keiner antun), hatte nie jemand Hausaufgaben nicht gemacht (wollte man sich ganz sicher nicht antun!) und selbst Schüler, die ihn nie im Unterricht hatten, hatten auf 20m Entfernung Respekt. Alles Ohne Ohrfeige, er war einfach nur immer Konsequent, zu Schülern und Lehrerkollegen.
    Oh, und auch zu Eltern!
    Nicht jeder Lehrer kann so eine Autoritätsperson sein. Aber wenn die Schule an einem Strang zieht und gewisse Prinzipien einfach einzuhalten sind, tun sich auch die nicht so autoritätsausstrahlenden leichter.

  18. Schon vor 10 jahren berichtete der rbb:
    Provozierendes Imponiergehabe: Lehrerinnen machtlos gegen Mobbing?

    „Frauke Homann, Sozialarbeiterin an Haupt- und Realschulen:
    „Also ich selber wurde auch schon mal als alte Fotze beschimpft oder es wurde mir gedroht, daß mal `ne Bombe vor meiner Tür liegt.“
    Elsbeth Wagner, Realschullehrerin:
    „Dann hieß es, Sie haben wohl Störungen, Bewußtseinsstörungen oder auch : blöde Funz, ich möchte Sie ficken. Ich sag das extra auf Kölsch- das ist nicht mein Vokabular.“
    Christel Nadler, Haupt- und Realschullehrerin:
    „Ununterbrochen spucken sie aus, ob ich daneben geh oder vor oder hinter ihnen – das find ich entsetzlich“.
    Frauke Homann, Sozialarbeiterin an Haupt- und Realschulen:
    „Fick dich doch ins Knie.“
    Elsbeth Wagner, Realschullehrerin:
    „Morddrohungen.“
    Christel Nadler, Haupt- und Realschullehrerin:
    „Sich anmachen, sich in den Schritt fassen, gegenseitig sich an den Hintern fassen. Das machen sie dann vor meinen Augen, und das empfinde ich auch als Grenzüberschreitung.““

    Ja, so sind sie, unsere schätzchen, schade, dass sie nicht bis an die kinderlosen böhmer, merkel, schavan…. herankommen – mit ihrer herzlichkeit…

  19. #23 Elisa38 (02. Mrz 2011 11:24)
    Ich weiß von einem Fall, wo ein Schüler die Lehrerin an der Tafel mit einem gefüllten Kondom bewarf. Kenne aber nicht die Disziplinungsmaßnahme, vielleicht Schulordnung abschreiben? 🙄

  20. Angesichts der Monstrositäten des staatlichen Schulsystems einerseits und der bekannten demographischen Entwicklung andererseits sehe ich nur eine sinnvolle Lösung: die völlige Privatisierung und Liberalisierung des Schulsystems. Die erfolgreichen Konzepte werden sich auf dem „Markt“ durchsetzen.

  21. Dank linksgrüner, medialer Gehirnwäsche ist doch das Wort
    „Leistung“
    mittlerweile etwa genauso beliebt wie das Wort
    „Euthanasie“.

    Früher (und auch heute noch in erfolgreichen Gesellschaften) hieß es: Ohne Fleiß kein Preis.

    Deutschland schafft sich ab.

  22. Ein großes Problem ist auch das Mobbing, Prügelattacken und auch Vergewaltigungen von bio-deutschen Kindern durch Migrantenkinder an deutschen Schulen. Beschweren sich dann die Eltern, werden diese von den unverhohlen rot-u.-grün-angehauchten Lehrern in die rechte Ecke gestellt. Die Schulbehörden unternehmen in solchen Fällen nichts, rein gar nichts! Der Lernerfolg für diese Migrantenkinder ist dann, dass sie alles, aber auch alles tun und lassen können!

  23. These 8: In der gesamten Schule wird, außer im Fremdsprachenunterricht, deutsch gesprochen.

  24. Über die Thesen muss man nicht streiten, ich frage mich allerdings, wie die Sarrazins ihre Kinder erzogen haben ? Gerüchteweise stimmt da ja auch nicht alles….fordern kann man also viel, die Crux liegt wie so oft in der Umsetzung. Gerade wenn es um Arbeit mit Menschen geht. Wie sollen Lehrkräfte die Mentalität von Schülern, Eltern oder gar einer ganzen (Spaß-)Gesellschaft ändern? An dieser Herkulesaufgabe kann man nur scheitern und triebt direkt in den Burnout, wenn man es versucht. Darum war der Gutti-Rücktritt ja so wichtig, er konnte nur noch als Negativbeispiel dienen, nach dem Motto: seht ihr, Betrug lohnt sich doch, selbst die Kanzlerin und Typen wie Mappus (die auf mich wie Landwirte wirken) trennen zwischen Berufs- und Privatleben. Aber auch ohne Gutti sehen Schüler Müll wie DSDS, sehen wie man es dort ganz schnell ohne Bildung nach oben schafft und von den Medien gehypt wird. Solche Shows gaukeln den Jugendlichen vor, dass Bildung eigentlich nichts wert ist, ja eher stört. Den Absturz dieser Kurzzeitstars, der sehr schnell folgt, sehen sie meist nicht, es gibt ja schon wieder den nächsten „Superstar“. Und dann – leider muss ich es erwähnen – gibt es ja auch gefeierte Sportstars, meist Fußballer, die ganz offensichtlich hummeldumm sind, keine 2 Sätze richtig reden können, aber es zu Multimillionären und Werbestars gebracht haben – zu Vorbildern. Auch diese Herren sind leider extrem negative Beispiele, weil auch hier wieder der Eindruck vermittelt wird , dass Dummheit kein Hindernis ist, um reich und berühmt zu werden. Das nicht jeder Fußballstar werden kann und dies Ausnahmen sind, ist vielen Schülern leider nicht klar und wenn sie es bemerken, ist es oft zu spät. Ich komme heute vielleicht etwas kulturpessimistisch rüber, aber ich habe mich schon seit längerem mit dem Thema beschäftigt. Um Mentalitäten zu ändern, braucht es positive Vorbilder, Menschen die „toll und cool“ sind, weil sie intelligent sind, weil sie sich etwas hart erarbeitet haben und nicht kurzfristig in den Himmel gehypt wurden. Methoden von vorgestern braucht es dabei nicht und Kinder lernen auch nicht besser, weil sie Angst haben – das ist schwarze Pädagogik, von der ich dringend abrate. Wenn sie sehen, warum und wofür sie lernen haben sie auch Spaß dabei. 90% der Jugendlichen sind nämlich neugierig und möchten lernen – das liegt in der Natur des Menschen. Der Mensch will wissen, will verstehen und wird zusätzlich motiviert, wenn er Erfolgserlebnisse erfahren hat. Aber man muss vorhandene Potentiale erkennen und sie dann konsequent fördern.

  25. ich möchte ja nicht das deutsche Schulsystem als das non-plus-ultra hinstellen. Da gibt es sicherlich viel zu verbessern.

    Allerdings hat bis vor 10-15 Jahren doch noch alles soweit gepasst. Die Frage muss daher lauten was war bis Mitte der 90er Jaher noch einigermaßen in Ordnung? Was ist seither geschehen das das Schulsystem „Jugendlich“ (TM) nicht mehr erreicht?

    Die Antwort ist doch ganz einfach.
    Daher habe ich eigentlich nur eine These:
    a) Musels raus aus Deutschland – zumindest die die noch keinen deutschen Pass haben, arbeitslos sind und/oder kriminell aufgefallen sind
    b) Einreisestopp aus islamischen Ländern

    …an sich bin ich ohnehin der Meinung das es für alles zu spät ist. Für unsere Heimat ist es bereits 5 nach 12. Ich war heute wieder im Klinikum in Darmstadt auf der Geburtenstation und über die Hälfte aller Frauen im Gang und im Kaffee-Raum waren Museldamen.

  26. 1.Dem Lehrer muss wieder die Achtung entgegen gebracht werden, die ihm gebührt.

    Das war zu meiner Zeit 58-71 nur das Problem des Lehrers. Hatte er Autorität funktionierte es. Hatte er keine war er nach kurzer Zeit reif für die Klappsmühle.
    Als 69/70 die Idee der Lernstunden aufkam und ich mich meldete, mußte ich selber feststellen, wie schwer es war Disziplin zu wahren. Um konkret zu sein, ich schaffte es nicht. Es wurden die Erfahrungen daraus mit Verantwortlichen diskutiert, und es stellte sich heraus dass das Disziplinproblem alle anderen auch hatten. Nach einem Monat hatte ich 120 DM verdient und die Lernstunden wurden eingestellt.

    4. Entscheidend für die Qualität des Unterrichts ist die Qualität des Lehrers und der pädagogische Freiraum, der ihm gewährt wird. Im Vergleich dazu ist die Klassengröße von untergeordneter Bedeutung.

    Das sehe ich „seit immer“ genauso! 1958-63 wurden wir in einem zweigeschossigen Gebäude unterrichtet. Klassen 1-4 und 5-8 gemeinsam. Die Älteren kontrollierten die Jüngeren mit. Einmal wurde jemand mitten im Unterricht und im Schuljahr um eine Klasse zurückversetzt. Er wurde später trotzdem Maurer, ist heute aber leider schon lange arbeitslos. Die Lehrer waren Spitze. Ein Heimatkundeunterricht vom Allerfeinsten. Ob sowas heute überhaupt noch so genannt werden darf?
    Die Lehrer waren auch Allrounder. Ich bekomme gerade eine Gänsehaut wenn ich an deren Menschlichkeit(trotz Bambus-Stock und Strenge) und Qualität denke.

    6. Ohne vertiefende Übungen gibt es keinen dauerhaften Lernerfolg. Deshalb sind Hausaufgaben unverzichtbar. Ein weitgehender Verzicht darauf benachteiligt vor allem die Kinder aus bildungsfernen Schichten.

    Wie kann man so etwas überhaupt in Frage stellen?

    7. Kompetente Lehrer stoßen oft auf Widerstand, weil sie den Kindern das jeweils Mögliche abfordern. Zudem fühlen sich schwache Lehrer durch die Erfolge der Ersteren bedroht.
    ….

    Da das so ist müßte auch die übergeordnete Autorität, Autorität haben.

  27. @#17 Denker (02. Mrz 2011 10:59)
    ———–

    Ihr Beitrag ist ausgemachter Schwachfug.

    Ich unterstelle mal, „Denker“, Sie haben keine Kinder, und wenn doch, dann haben Sie deren Erziehung anderen überlassen.

    Kinder lernen effizient nicht durch „Druck“, sondern durch Konzentration und Erfolgserlebnisse. Angst hingegen lähmt, sowohl Gedanken als auch Taten.

    Allerdings, das will ich zugeben, gibt es eine Sorte Kinder, meist von den entprechenden Eltern stammend, denen Disziplin i.S. Selbstführung, erst beigebracht werden müssen, weil ihre Alten faselnde, stützegemästete Sozialstaatskreaturen sind.

  28. 2. Den Rechten der Eltern in der Schule stehen keine entsprechenden Pflichten und Verantwortlichkeiten gegenüber.

    Diesen Satz verstehe ich nicht.

    Kritisiert Frau Sarrazin diesen Zustand. Ist das also eine Feststellung?

    Ich finde, zwischen ‚Rechten‘ und ‚Pflichten und Verantwortlichkeiten‘ sollte eine Balance bestehen.

  29. @ #31 Hobbes (02. Mrz 2011 11:53)

    Ihr Beitrag ist ausgemachter Schwachfug.

    Ich unterstelle mal, “Denker”, Sie haben keine Kinder, und wenn doch, dann haben Sie deren Erziehung anderen überlassen.

    Kinder lernen effizient nicht durch “Druck”, sondern durch Konzentration und Erfolgserlebnisse. Angst hingegen lähmt, sowohl Gedanken als auch Taten.

    Sie sind dwohl auch vom Gutmenschenvirus befallen?

    Angst lähmt nicht! Sondern Angst spornt zu Höchstleistungen an! Das kannst in jeder Epoche – ja sogar bei Erwachsenen nachlesen.

    Druck ist nötig, um „den Arsch hochzukriegen“ und endlich „anzupacken“.

    Kinder lernen NICHT besser, wenn man sie mit Bonbons vollstopft und mit Lob überhäuft!
    z.B.
    – „ja bravo – du hast schon fast die hälfte deiner Hausaufgaben erledigt – jetzt darfst zu Belohnung erstmal 10 Std. Computerspielen“
    – „du bist ein Genie – du kannst in der 2ten Klasse schon bis 5 zählen“

    So einen Schwachfug erzeugt Leistungsverweigerer und Neidhammel!

    Richtig ist:
    Wer in die 1. Klasse kommt muss bereits Lesen können!
    Alles andere kannst vergessen!

  30. #17 Denker (02. Mrz 2011 10:59)

    Vergleiche den kometenhaften Aufstieg Deutschlands unter den detuschen Kaisern der Moderne: die wilhelminische Ära!

    Die wichtigsten Dinge in der Erfolgserziehung sind:
    1. Disziplin
    2. Fleiß

    Die o.g. Kombination im Verbund mit

    3. Investitionen in GRUNDLAGENFORSCHUNG
    statt hohe Dividendenzahlungen
    4. Rahmenbedingungen, die eine effiziente
    Arbeit ermöglichen (Stichwort Bürokratie)

    Diese Kombination führte zu dem Vorsprung an Wissen, Know how wie man heute so schön sagt, den Deutschland bis 1945 innehatte (das hatte ÜBERHAUPT NICHTS mit den Nazis zu tun, die haben nur die Sahne abschöpfen können).

    Für jeden Interessierten empfehle ich das Buch

    http://www.amazon.de/%C2%9BUnternehmen-Patentenraub%C2%8B-1945-Geheimgeschichte-Technologieraubs/dp/3878472412

    Man ist nach der Lektüre wie vor den Kopf gestoßen…..

    Meiner meinung nach müssen wir „zurück“ zu einem Bildungssystem, das genau den im o.g. Busch beschriebenen Vorsprung ermöglichte.

    Das ist mit Kuschelpädagogik ohne Leistungsanforderungen bestimmt nicht zu haben….

  31. Die Politiker bilden sich ein, wenn nur noch 8 oder 10 Schüler in einer Klasse sitzen wird das besser…

    Frau Sarrazin hat recht, die Klassengröße spielt keine Rolle, es liegt am Lehrer und an den Schülern…

    Wir waren immer mind. 55 Schüler in der Klasse. Alle haben etwas gelernt, selbst die etwas schwächeren Schüler haben einen guten Beruf, wie z. B. Werkzeugmacher erlernt und über 40 Jahre in der Industrie gearbeitet…

    Und was ist heute? Die kommen aus der Realschule und können nicht mal die Grundrechenarten oder fehlerfreies Deutsch!

  32. #31 Hobbes (02. Mrz 2011 11:53)

    4. Entscheidend für die Qualität des Unterrichts ist die Qualität des Lehrers und der pädagogische Freiraum, der ihm gewährt wird. Im Vergleich dazu ist die Klassengröße von untergeordneter Bedeutung.

    Lehrer, die dem Typ im vorigen Absatz entsprechen, können bei einem Anteil von 3-4 Kindern, die dem Typ im nachfolgenden Absatz entsprechen, ‚integrieren‘. Aber leider ist dieser Anteil auf über die halbe Klassenstärke angewachsen. So daß der Rubikon schon weit überschritten ist.

    Allerdings, das will ich zugeben, gibt es eine Sorte Kinder, meist von den entprechenden Eltern stammend, denen Disziplin i.S. Selbstführung, erst beigebracht werden müssen, weil ihre Alten faselnde, stützegemästete Sozialstaatskreaturen sind.

    Unser dreigliedriges Schulsystem hat dieses Missverhältnis abgefedert.

    Für Kinder des Typs im 2. Abschnitt in kursiver Schrift ist eine Schule mit Lehrer mit FeldwebelDisziplin sehr hilfreich. Allerdings müsste diese sensibel auf hoffnungsvolle Schüler eingehen und zur Versetzung in Klassen mit hoffnungsvollen Schülern bereit sein.

    Gymnasien haben eben Schüler, die zum Lernen bereit sin, aufgenommen. Schüler, die mit NachDruck durch die Eltern in die Gymnasien gehievt wurden, nehmen diese Chance entweder wahr oder müssen in andere Schultypen zurück.

    Das dreigliedrige Schulsystem hat auf diese Probleme elastisch reagiert und war erfolgreich. Wie unser Wirtschaftswunder beweist.

  33. @ #31 Hobbes (02. Mrz 2011 11:53)

    kleiner Nachtrag:

    Ich komme aus einer Lehrer-, Erzieher- und Ausbilderfamilie; fast alle inkl. mir sind oder waren in diesem Feld tätig; über alle Sparten;

    Die Diskussionen und Gespäche beim Familientreffen kannst dir wohl gut vorstellen, oder?
    Ich hab jedenfalls ne Menge mehr Ahnung von Erfolgserziehung als gutmenschliche gescheiterte Hausfrauen aus der kuschelpädagogischen Sozialistenecke;

    1. Wichtig für den Erfolg ist es, die Kinder an ihre Leistungsgrenze zu treiben!

    2. Und diese Grenze Stück für Stück weiter hinauszuschieben.

    3. Wenn die Kinder anschließend Einser schreiben, Klavierkonzerte geben können oder mit math. Formeln zaubern können, dann freuen sich die Kinder: denn DANN sehen sie, dass sie gut sind! Erfolg macht Erfolgreich;

    Disziplin + Fleiss sind zehnmal soviel wert wie Talent

    Ein durchschnittlich-talentierter Schüler, der diszipliniert und fleissig ist, wird viel viel erfolgreicher sein, als ein hoch-talentierter stinkfauler Schüler.

  34. Ich finde es erschreckend, welche Ergebnisse unser „Bildungssystem“ hervorbringt, wenn ich mir ansehen, was für Leute sich bei uns in der Firma für eine Ausbildung als Lagerist bewerben.

    Anweisung an den Azubi:
    Wir müssen noch 32 Kartons packen. 8 passen auf eine Europalette. Hol mal die benötigten Paletten.
    Ergebnis:
    Azubi kommt mit 3 Paletten zurück.
    Kommentar vom Lagerleiter dazu:
    Das wird nicht reichen.
    Antwort des Azubi:
    Wiso nicht (holt sein Handy raus und fängt an am Taschenrecher daran rumzufummeln)???

    Anderes Beispiel gefällig:

    Azubi hat einen Auftrag zum Packen von 5 Eimern erledigt und gibt den Schein zur Kontrolle ab.
    Unter Packformnen hat er vermerkt:
    5 Eimersse
    Auf den Fehler angesprochen nimmt er sich den Schein, streicht das Geschriebene durch und schreibt darunter
    5 Eimen….

    Das ist so passiert. ISCH SCHWÖRÄ…
    Es wird einem wirklich Angst und Bange, bei so viel Potential….

  35. #27 Aventurin (02. Mrz 2011 11:35)
    zitat
    Ein großes Problem ist auch das Mobbing, Prügelattacken und auch Vergewaltigungen von bio-deutschen Kindern durch Migrantenkinder an deutschen Schulen. Beschweren sich dann die Eltern, werden diese von den unverhohlen rot-u.-grün-angehauchten Lehrern in die rechte Ecke gestellt. Die Schulbehörden unternehmen in solchen Fällen nichts, rein gar nichts! Der Lernerfolg für diese Migrantenkinder ist dann, dass sie alles, aber auch alles tun und lassen können!
    zitatende
    ich kenne eine kubanische mutter mit 2 weiblichen schulpflichtigen kindern. alle sind in deutschland gut integriert. ihre kinder werden geschlagen und gemobbt von den moslemen in der klasse. die mutter hat sich beschwert bei der schuleitung. reaktion, wie du hier beschrieben hast. die mutter hat sowas „von die schnauze voll“ von den moslems, dass sie als migrantin demnächst parteien wählen würde, die gegen einwanderung sind. jedenfalls gegen moslemische. 🙂

  36. Die wichtigsten Dinge in der Erfolgserziehung sind:
    1. Disziplin
    2. Fleiß

    Ja, genau! Natürlich kann man renitente Blagen heute nicht mehr einfach mit einem Rohrstock verprügeln.
    Da müssen moderne Erziehungswerkzeuge her.
    Ein Kevlarstab liegt leichter in der Hand und zieht bei weniger Kraftaufwand genausogut durch.
    Wir wollen doch nicht, daß sich nach der nächsten Bildungsreform reihenweise Lehrer wegen einem schmerzenden Handgelenk in Rente schicken lassen. 😉

    Meine Vorschlag für eine Bildungsreform:
    Die Gesamtschule wird abgeschafft, ebenfalls werden Abschlüsse von Waldorfschulen nicht mehr als schulische Qualifikation anerkannt. Es wird stattdessen ein 5-gliedriges Schulsystem eingeführt.
    Die Hauptschule soll wieder eine Schule für lernwillige Praktiker werden, da Deutschland gute Handwerker braucht. Verhaltensauffällige, faule, schwer beschulbare Jugendliche mit asozialen Tendenzen werden auf eine Sonderschule in Internatsform verwiesen, wo sie eine strenge Erziehung und autoritäre Vermittlung von Werten, wie Fleiß, Ordnung und Disziplin erhalten. Den Eltern die bei der Erziehung offensichtlich versagt haben, wird für diese Kinder das Kindergeld gestrichen und ggf. der HartzIV Anteil bzw. das Bürgergeld.
    Es werden Eliteschule für Hochbegabte oberhalb des Gymnasiums eingerichtet. Der Zugang zu diesen Schulen steht ausschließlich Hochbegabten Kindern ab IQ 130 zur Verfügung unabhängig vom sozialen Status der Eltern.
    Aufgrund mangelnder männlicher Vorbilder in der Grundschule wird ausnahmsweise eine „Männerquote“ von 30% für den Lehrkörper eingeführt.
    Im Lehrplan aller Schulen werden wieder verstärkt technische Themen verankert. Auch im Deutschunterricht werden verstärkt Texte besprochen die auch Jungen interessieren können. Der Sachkundeunterricht in der Grundschule wird ausgebaut und flächendeckend Werkunterricht eingeführt.
    Im Gymnasium werden wirtschaftlich nicht nutzbare geisteswissenschaftliche Fächer die meistens nur als „Ausgleich“ für Schulversager dienen, reduziert.
    Insbesondere Sozialwissenschaft, Religion, Musik, Kunst, Sport.
    Ersetzt werden diese Fächer durch einen politechnischen Unterricht, Jura und Wirtschaftswissenschaften.
    Latein und Altgriechisch sind im praktischen Leben unnütz und werden ersetzt durch Französisch, Russisch, ggf. Spanisch als zweite und dritte Fremdsprache
    Alle Prüfungen (Themen, Inhalte, Schwierigkeitsgrad) werden zentral deutschlandweit durchgeführt. Sollte dabei eine gesamte Klasse sitzenbleiben, werden natürlich die Lehrer disziplinarisch herangezogen.
    Über Versetzung in weiterführende Schulen oder eine höhere Klasse entscheiden alleine die Noten. Schulversager müssen konsequent nach unten durchgereicht werden, um die anderen Schüler nicht zu bremsen.
    Es werden Schuluniformen eingeführt. Das Tragen religiöser oder weltanschaulicher Symbole zusätzlich zur Schuluniform ist explizit verboten. Es dürfen in öffentlichen Gebäuden keine religiösen Symbole verwendet werden. Ebenso sind religiöse Bekenntnisse dort verboten. Der Staat verhält sich streng säkular.

    Das Verbot der körperlichen Züchtigung von Kindern wird explizit aufgehoben. Es ist wünschenswert, daß Eltern ihren Kindern Werte wie Fleiß, Ordnung und Disziplin streng vermitteln

  37. #34 Denker (02. Mrz 2011 12:05)

    Teils, teils.

    Bei mir war erst über Druck durch die Eltern und über Hilfe durch ältere Geschwister ein Sprung auf eine höhere Stufe möglich.

    Aber dann beflügelte mich Erfolg und Anerkennung.

    Angst ist hier nicht die zutreffende Bezeichnung. Ich würde sagen die Kombination „Druck und Hilfe“. Hilfe dämpft die Angst. Aber Druck muß sein.

  38. Eine Reaktion auf Frau Sarrazins Punkte:

    1. Wenn den Lehrern mehr Respekt entgegengebracht werden soll, muss es allerdings auch ein Ende haben, dass jeder Hanswurst, der nicht weiß, was er studieren soll, Lehrer werden darf. Zudem muss die Ausbildung der Lehrer VIEL MEHR auf den Pädagogischen Teil konzentriert werden. Momentan werden da Fachidioten herangezüchtet, die rudimentärste und zudem praxisferne Kentnisse damit haben, wie man mit 25 Kindern auf einem Haufen umgeht.

    2. Die Rechte der Eltern sind sehr beschränkt. Es liegt am Lehrer, sie in iher Schranken zu weisen. Ich halte nichts davon, dass die Eltern zu Hause auch nochmal ran MÜSSEN, weil die Schule nicht das leistet, was sie eigentlich leisten sollte! Natürlich bin ich aber dafür, dass es die Pflicht der Eltern ist, ihr Kind in einen beschulbaren Zustand zu bringen und zu halten.

    4. Natürlich kann ein schlechter Lehrer auch einer kleinen Klasse nichts beibringen. Ich fände es aber nicht richtig, Klassengrößen über 25 Schüler still zu akzeptieren.

    6. Wir sollten uns ein System zur Hausaufgabenbetreuung überlegen. Zum Beispiel könnten für ältere Schüler Anreize geschaffen werden, direkt nach der Schule mit Jüngeren zusammen Hausaufgaben zu erledigen. Dies sollte für die Schüler selbst kostenlos und freiwillig sein.

    7. Diesem Punkt möchte ich VOLL UND GANZ zustimmen. Der Deutsche Föderalismus ist eigentlich etwas GUTES, da man 16 Wege ausprobieren und sich dann am besten orientieren kann. Leider schafft es unsere politische Klasse, dieses System bis zum geht-nicht-mehr zu manipulieren, zu sabotieren und ins Gegenteil zu verdrehen. Es muss ein System her, das unzweideutig vermittelt, in welchem Bundesland, in welcher Schulform, in welcher Schule die Kinder etwas lernen und wo nicht! Es kann nicht angehen, dass jeder da völlig unkontrolliert seine eigenes Süppchen kocht.

  39. #41 Citronaut (02. Mrz 2011 12:28)

    Musik, Kunst, Sport und Ethik finde ich wichtig. Weil die Ausübung dieser die anderen Disziplinen ideal ergänzen und stärken.

    Fünfgliedrig ist zu feingliedrig. Dreigliedrig ist ideal.

    Einzig die Hauptschule mit Klassen, deren Lehrer FeldwebelDisziplin ausüben können. Schon der Ruf dieser Klassen wäre disziplinierend.

    Und wenn Eltern bessere Noten einklagen, muß dies der Schüler über Prüfungen nachweisen. An dieser Tatsache käme für mich nicht einmal die Justiz vorbei.

  40. Korrektur:

    Musik, Kunst, Sport und Ethik finde ich wichtig. Weil die Ausübung dieser die anderen Disziplinen ideal ergänzt und stärkt.

  41. #8 Migrant80 (02. Mrz 2011 10:21)

    Viele gute Vorschläge zur Verbesserung unseres Schulsystems, vor allem des Mikrosystems Schule ansich. Aber: Die Behauptung, dass die Größe der Klassen nichts mit dem Lernerfolg zu tun hat, hat sich nicht mit meinen Beobachtungen decken können.
    ———————————————–
    Erstmal Zustimmung zum Beitrag im allgemeinen ;=)

    ABER – ich denke mal, in dem von mir kopierten Satz aus deinem Posting steckt ein Grundproblem bei solchen *Diskussionen*.

    Wenn du mal den Satz von Fr. Sarrazin dagegenhälst:
    „4. Entscheidend für die Qualität des Unterrichts ist die Qualität des Lehrers und der pädagogische Freiraum, der ihm gewährt wird. Im Vergleich dazu ist die Klassengröße von untergeordneter Bedeutung.“

    Da steht also nix von „dass die Größe der Klassen nichts mit dem Lernerfolg zu tun hat,“ – sondern nur, dass andere Faktoren einen größeren Einfluss haben – und die Qualität des Lehrers eben wichtiger ist als die Klassengröße (was für mich auch völlig außer Frage steht. Ein guter Lehrer wird 25 Schüler besser unterrichten können, als ein schlechter Lehrer, der nur 20 hat)

    Und genau das ist – denke ich mal – auch das größte Problem in der öffentlichen Diskussion – auch schon bei Sarrazin. Einen (bedenklichen) Teilsatz rausgreifen, und den dann als Schlagzeile durch die Presse oder Politik zu treiben – ohne zu gucken, ob davor oder dahinter was steht, was diesen Teilsatz dann in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt.

  42. Ich könnte heulen, wenn ich das lese! das sind doch alles Selbstverständlichkeiten. ich erinnere mich heute gerne an die autoritären Knochen, die in den 60-ern meine Lehrer waren. als Schüler habe ich sie gar nicht geliebt! Sie forderten Respekt, Disziplin und Leistung! Ich habe mein gesamtes Berufsleben davon profitiert! Den Niedergang habe ich dann bei meinen Kindern erlebt. Der Prozeß des Niedergangs ist beute nicht mehr umkehrbar, das dauert Generationen und zuvor die bittere Erfahrung, ohne die ein Umdenken nicht in Gang kommt.

  43. @ #47 FrankTorsten (02. Mrz 2011 13:03)

    Im Deutschland in der wilhelminischen Ära wurden in Deutschland die besten und klügsten Köpfe herangebildet;

    Die Klassengröße war damals ca. 50 Schüler pro Klasse!

    Also kann die Klassengröße nicht das bestimmende Qualitätsmerkmal sein!

    Wenn Disziplin und Fleiß in der Klasse herrscht, dazu noch Respekt vor dem Lehrer, dann kannst Klassengrößen von über 50 Schülern haben und es werden ALLE schlau

  44. Schon vor 10 jahren berichtete der rbb: Provozierendes Imponiergehabe: Lehrerinnen machtlos gegen Mobbing?

    Frauke Homann, Sozialarbeiterin an Haupt- und Realschulen:
    „Also ich selber wurde auch schon mal als alte Fotze beschimpft oder es wurde mir gedroht, daß mal `ne Bombe vor meiner Tür liegt.“
    Elsbeth Wagner, Realschullehrerin:
    „Dann hieß es, Sie haben wohl Störungen, Bewußtseinsstörungen oder auch : blöde Funz, ich möchte Sie ficken. Ich sag das extra auf Kölsch- das ist nicht mein Vokabular.“
    Christel Nadler, Haupt- und Realschullehrerin:
    „Ununterbrochen spucken sie aus, ob ich daneben geh oder vor oder hinter ihnen – das find ich entsetzlich“.
    Frauke Homann, Sozialarbeiterin an Haupt- und Realschulen:
    „Fick dich doch ins Knie.“
    Elsbeth Wagner, Realschullehrerin:
    „Morddrohungen.“
    Christel Nadler, Haupt- und Realschullehrerin:
    „Sich anmachen, sich in den Schritt fassen, gegenseitig sich an den Hintern fassen. Das machen sie dann vor meinen Augen, und das empfinde ich auch als Grenzüberschreitung.

    Auch in frankreich geht es zu, wie der focus am 21.1. 2006 berichtete:

    „Kurz vor Weihnachten wurde die 28-jährige Kunstlehrerin Karine Montet-Toutain vom 18-jährigen Schüler Kevani Wansale mitten im Unterricht mit sieben Stichen niedergestochen.

    Fast täglich wurde die Kunstlehrerin mit obszönen Beleidigungen konfrontiert. «Madame, ich möchte Sie gerne vögeln!», sei einer der Standardsprüche gewesen, erklärte Montet-Toutain auf einer Pressekonferenz. Sie habe sich das nicht bieten lassen wollen, sondern die Schulleitung über die Zwischenfälle informiert. Die Rektorin beliess es jedoch bei Ratschlägen an die Kunstlehrerin: sie solle es doch mal mit projektbezogenem Unterricht versuchen.

    Als am 5. Dezember zum ersten Mal ein Schüler vor versammelter Klasse eine Morddrohung aussprach und Montet-Toutain die Sache an einer Lehrerkonferenz zur Sprache brachte, meinte die Schulleiterin: «Also das ist ja jetzt der Allerbeste!» Die verzweifelte Lehrerin versuchte daraufhin, an der Direktion vorbei die zuständige Aufsichtsbehörde einzuschalten. Ihre E-Mails blieben unbeantwortet. Am 16. Dezember kam es zu der Messerstecherei.

  45. #46 Jeremias (02. Mrz 2011 12:48)
    Musik, Kunst, Sport und Ethik finde ich wichtig. Weil die Ausübung dieser die anderen Disziplinen ideal ergänzt und stärkt.

    Dann aber maximal bei Ganztagsunterricht am Nachmittag. Da ich fordere streng nach NC die Schüler zu bewerten müßten solche Ausgleichsfächer aber nur die halbe Punktzahl auf dem Zeugnis ergeben, damit nicht „Laberköppe“ gleich auf mit kleinen „Nerds“ sind die in den MINT-Fächern eins stehen, aber keinen Purzelbaum zustande kriegen, musikalisch stocktaub und im Malen schlechter als Adolf Hitler sind

  46. Leute es ändert sich erst was wenn die Kinder Angst bekommen und wissen das man ohne gute Schulbildung nichts wird.

    Solange es möglich ist den Rest seines Lebens Hart4 zu bekommen haben die keine Angst.

    Edit: Ich habe oft Schule geschwänzt und Hausaufgaben fast nie gemacht, allerdings bilde ich mich selber. Und ich bin selber gerade Student, hier zählt Selbststudium, hier gibt es keine Personen welche einen in den Arsch treten. Hier muss man Selbstinitative zeigen, das sollte man in der Hauptschule lernen.

  47. wer nichts wird und wer nichts kann . wird Lehrer oder geht zur Bundesbahn …

    Als meien Kinder nach 10 Jahren internationale Schule zurück nach Deutschland kamen , sprach mein damals 10 jähriger Sohn immer vom hans , wenn er von der Schule kam

    Der hans ist mein lehrer .. er sagte nenn mich Hans …

    ich besuchte diesen „Hans“

    Ein schmuddeliger langhaarig , ungepflegter Sandalen -Futzi das Hemd ausserhalb seiner schmuddeligen Jeans

    Respekt Gleich Null Koma Null

  48. Die Regierungsmannschaft der SPD in BW steht. Innenminister,Reinold Gall,Wirtschaft Klaus Schmiedel
    Energie und Umwelt Prof.Dr.E.Ulrich von Weizsäcker,Sozial und Familie Katrin Altpeter, Bildung Katrin Vernau, Minister für Integration Macit Karaachmeto?u
    Den Rest spare ich mir.
    Was der Scholz sagte,mehr Türken in der deutschen Politik nimmt Formen an.
    Dreckbande

    http://www.hurriyet.de/haberler/dunya/843442/spd-hukumetinde-uyum-bakani

    Ein Türke als „Integrationsminister“

    DEr Torwächter , der den Feinden die Tür öffnen wird !!!

  49. @ #29 Euro-Vison

    Ich glaube, wenn zu den Grundvoraussetzungen für die Teilnahme an DSDS ein Notendurchschnitt von besser als 3,0 und ein sauberes Führungszeugnis gehören würde, könnte der Dieter (glaub ich) einpacken. Aber da stattdessen solche nichtsnutzigen, gewalttätigen und disziplinlosen Kreaturen wie Menowin und Konsorten oder solche Nieten wie Menderes noch gepusht werden, wird es weiterhin jedes Jahr 30.000 Bewerber geben.

    Ich hätte noch einen Vorschlag: SCHULUNIFORM
    Und zwar gleich ab dem allerersten Schultag!

  50. Mmmmhh komisch,zu meiner Schulzeit,(die guten alten 80er;-)),waren diese 7 Punkte von Fr. Sarrazin keine Rede Wert!!!
    Ich komme von der Hauptschule, und meine Lehrer haben sich schon gut wehren können,(natürlich keine Schläge o.Ä.),da hat die Authorität noch etwas gezählt.Aber was hier so alles passiert geht doch wohl auf keine Kuhhaut!!!Seit den neuesten „PISA“ Studien allein, schäme ich mich für unsere Jugend, die nicht mal wissen wer Uns regiert…Man muß die Verbrecher in Berlin nicht alle kennen,aber HALLLOOOOO,nicht mal zu wissen wer Frau Merkel ist???Was den Plagen fehlt, und was Sie schon vom Elternhaus her lernen MÜSSEN ist ganz einfach RESPEKT RESPEKT UND NOCHMAL RESPEKT!!!!!!Diese möchtegern ÖkoHippies mit Ihrer Scheiß ANTIAUTHORITÄREN Erziehung,da sieht man was es bringt und gebracht hat!!!Und unseren `anders Ethnischen Mitbürgern´ muß endlich mal aufgezeigt werden,wie sie sich hier zu benehmen haben!!!Aber NEIN,bloß nicht zu Hart durchgreifen,sonst ist man wieder das NAZISCHWEIN,oder besser,SCHEISS DEUTSCHER… Wir brauchen auch nicht zu glauben das Frau Sarrazin ungeschoren mit Ihren Thesen davonkommt!!!Weil wer in Deutschland die Wahrheit sagt,wird niedergemacht!!!Aber wem sag´ich das…So,um mit Heinrich Heine´s Zitat abzuschließen:“DENK´ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT,SO BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT“,natürlich ein anderer Hintergrund,aber aktueller denn je;-)

  51. #55 Chessie (02. Mrz 2011 13:39)

    DEr Torwächter , der den Feinden die Tür öffnen wird !!!

    Vielleicht wird auch Achmadinedschad nach seiner Präsidentenkarriere einmal israelischer Verteidigungsminister?

  52. @Denker

    Soso, Angst als sinnvolle Stimulanz für Kinder beim nachhaltigen Lernen!

    Tut mir (nicht) leid, Denker, aber Sie sind dumm wie ein Stück Brot.

  53. Ich freue mich auf das Buch.
    Ich bin zur zeit noch oberstufenschüler und kann es nur bestätigen, dass es viel zu wenig härte gibt

  54. Na klar hilft Angst beim Lernen:
    Ob Legastheniker, Dyskalkuliker (Rechenschwäche) oder Zappelphillips (heute ADSH), früher bekamen die von Eltern und Lehrern eine “Steißreflexzonenmassage” verpasst.
    Da der Steiß über das Rückenmark direkt mit dem Gehirn verbunden ist, regen rythmische Impulse auf den Steiß, Denkvermögen und Konzentration des kindlichen Gehirns an.
    Die Steißreflexzonenmassage ist aber auch geeignet, das Bewegungszentrum oder das Sprachzentrum zu beruhigen (Schweig und Sitz still!)
    Oder das Geschmackszentrum zu beeinflussen (Das mag ich nicht! -> *KLATSCH* Es wird gegessen was auf den Tisch kommt!)

  55. ich sehe die heutige Schule nur noch als Experimentierfeld für linke Sozialphantasten an.
    Die armen Schüler!
    Zu meiner Schulzeit (53-64) kannte man noch nicht einmals den Begriff „Sozialarbeiter“.
    Der Beruf war damals auch nicht nötig.
    Es gab noch keine Kuschelpädagogik.
    Ab und an mal eine „Kopfnuß“ aber keine Prügelorgien. Die Lehrer waren noch Respektspersonen und zeigten eine gesunde Härte.
    Aber der Lernerfolg hatte durchaus etwas mit der Qualität des Lehrers zu tun.
    Aus meiner persönlichen Erfahrung:
    Lehrer A in Physik und Chemie: meine Note 1-2
    danach bei Lehrer B: wenn es möglich gewesen wäre, dann wäre ich innerhalb eines Halbjahres bei 5-6 gelandet.

    Naja, ich hätte auch nicht mein Lehrer sein wollen 😉

    Von der heutigen „Kumpanei“ zwischen Lehrer und Schülern halte ich garnichts

  56. Da muss ich ein besonderes Erlebnis schildern.

    Ein Mathelehrer an einem Gymnasium (Anfang der 70er) war gefürchtet, da er brüllte und schlug. Einmal sah ich wie er einen Schüler durch die ganze Schule jagte und ihm androhte, ihn zusammenzuschlagen, falls er nicht stehenbliebe. Der Schüler schrie: Hilfe, Hilfe, der xxx ist hinter mir her und flüchtete sich in´s Sekretariat, wo die beiden Sekretärinnen sich gemeinsam mit dem Schüler gegen die Tür stemmten, während der Lehrer von außen gegen die Tür schlug und trat. Erst fünf oder sechs Kollegen konnten den Wüterich zur Ruhe zwingen.

    So streng darf es aber nicht sein.

  57. > Warum macht Ursula Sarrazin nicht eine eigene Grundschule auf? Sie hätte gewiss viel Zulauf.

    Das Problem dabei ist: Genau das hat sie nicht. Es sind die Eltern, die querschießen.

    > In ihren (mohammedanischen) Familien gibt es bei jedem Widerwort Prügel.

    Das sehe ich so nicht. Natürlich treten die Eltern autoritärer auf aber die brauchen in der Regel gar nicht prügeln. Die Kinder kennen nichts anders als letztlich die Unterordnung.

    > Das kompensieren sie dann in der Schule, alles Früchte des Islam

    Auch das ist falsch. Kinder probieren aus. Sie versuchen erst mal so weit zu gehen wie möglich. Wenn man rechtzeitig und konsequent die Grenzen absteckt, dann ist das gut. Wenn man aber keine Grenzen setzt oder diese aus falsch verstandenen Multikulti nicht setzen darf, dann haben die Kinder irgendwann die Oberhand.

    Und meine Beobachtung ist sogar die, dass die Kinder sich wohler fühlen dort wo Grenzen gesteckt sind. Natürlich ist es immer wieder mal schön am Zaun zu rappeln und zu sehen ob man doch nicht mal drüber oder drunter durch flutschen kann aber am schönsten ist es dann doch wieder im eigenen Garten.

  58. #60 Knautschke

    Denker hat doch recht! Übrigens hat Reinhold Messner einmal gesagt: „Angst ist der Beginn des Intellekts.“ So falsch liegt er damit nicht.

    Wir verwechseln in der Argumentation immer Angst mit Panik. Angst ist aber bei intellektuell Unmündigen nunmal die Voraussetzung für Respekt.

  59. UNERHÖRT!

    Frau Sarrazin hat es einfach zu sehr auf die Spitze getrieben.

    Die verlangt doch glatt, dass man sich in der Schule zum Lernen anstrengen soll!

    So etwas mögen Sozen, Türken, Zig*uner etc. überhaupt nicht!

    Protest mit einer Lichterkette von Neukölln bis zum Reichstag wäre die angemessene Antwort!

  60. @ #60 Knautschke (02. Mrz 2011 13:54)

    Soso, Angst als sinnvolle Stimulanz für Kinder beim nachhaltigen Lernen!

    Tut mir (nicht) leid, Denker, aber Sie sind dumm wie ein Stück Brot.

    Tut mir (nicht) leid, Knautschke, aber Sie sind weltfremd wie Sozialisten.

  61. Den Thesen von Frau Sarrazin kann ich aus eigener Erfahrung (Grundschule in einem „Problemviertel“) nur zustimmen, würde sie aber um zwei weitere Gesichtspunkte erweitern:

    a) Dem Lehrer müssen wieder mehr Mittel an die Hand gegeben werden, um im Unterricht auch Disziplinprobleme lösen zu können, ohne mit einem Bein vor dem Staatsanwalt zu stehen. Aus Erfahrung ist auch mir bekannt, dass insbesondere türkische Eltern meinen, „pädagogisch“ mitreden zu müssen. Es sind meist diejenigen, die mangels Sprachkenntnissen mit Tochter oder Sohn als „Dolmetscher“ im Rektorat erscheinen und sich aufblasen, obwohl sie selbst ihre Kinder vor dem Fenrseher „entsorgen“ und auch ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten. Solche Bereicherer kosten Zeit und Nerven und tragen nichts zum Wohlergehen ihrer Kinder bei.

    b) Die Schulbürokratie muss in die Lage versetzt werden, für eine Schulform definitiv ungeeignete Kinder auch gegen den Willen der Eltern einer anderen Schulform zuzuführen. Bislang ist es beispielsweise nicht möglich, Kinder in der Grundschule, die massiv durch kognitive oder auch motorische Defizite auffallen, auf ein Förderzentrum zu schicken, wenn die Eltern nicht zustimmen. Das muss schon im Interesse der adäquat entwickelten Kinder ermöglicht werden.

  62. #64 Wotan47 hat recht:

    „ich sehe die heutige Schule nur noch als Experimentierfeld für linke Sozialphantasten an.“ = ein tierversuch am lebenden kind!

    Alles planmässig!
    Hinzu kommt, dass viele kinder gar keine voraussetzungen für die schule mitbringen:
    Sprachfehler, keinen stift halten, nicht mit schere schneiden können, nicht stillsitzen, nicht auf einem bein stehen, nicht rückwärtslaufen, zu fett…

    Und nicht erzogen, keine disziplin, keine achtung.
    Alles dinge, die wir zu hause „lernen“ – viele heutige eltern sind selber weder erzogen noch gebildet. Sie setzen die kinder von den tv und kriegen die kleinen seelen den rest. Ein blick in das staats-tv-kinderprogramm:
    Grauenhaft fratzen, monster, bösartigkeiten, gebrülle, zerstörung…

    Kein wunder, wenn sich auf den schulhöfen geschlagen und gebrüllt wird. Die ausländischen kinderbestien geben den dt. kindern den rest.

  63. #21 Andi83 (02. Mrz 2011 11:11)

    Genau, was Andi beschreibt ist korrekt!

    Ich hatte selber auch einige Lehrer, die nicht für voll genommen wurden, denen auf der Nase herumgetanzt wurde und so weiter.

    Diese waren schlicht ungeeignet für den Beruf!

    Zusätzlich hatte ich damals auch einige Lehrer von „altem Schrot und Korn“. Meistens etwas älter. Diese waren absolut konsequent, jede Ansage von ihnen war genau so gemeint, wie sie es sagten. Absolut fair und gerecht. Es war im Vorneherein klar, wie man sich zu verhalten hat. Im Gegenzug wurde man jedoch mit demselben Respekt behandelt. Klausuren wurden nach einem Schema bewertet, das einfach und nachvollziehbar war. Man konnte mit diesen Lehrern grundsätzlich auch diskutieren, z.B. die erhaltenen Noten. Allerdings musste man seinen Standpunkt wirklich gut und sachlich begründen können, wenn man sich nicht unmöglich machen wollte. Es gab fast nie Einspruch von Seiten der Schüler, niemand fühlte sich ungerecht behandelt und der Unterricht wurde nicht verzögert.

    Im Unterricht dieser Lehrer kam niemand zu spät. Hausaufgaben wurden gemacht. Niemand fiel dem anderen ins Wort, der Raum war ruhig. hier hat man noch gelernt.

    Und, oh Wunder, ohne dass geohrfeigt oder geprügelt wurde.

    Der „Pädagoge“, der sich dieses Recht herausnimmt, muss damit rechnen, dass ich ihn dannach auf selbige Weise weiterbilden werde.

    #62 Citronaut (02. Mrz 2011 14:01)

    Sind sie betrunken? Anders kann ich mir das nicht erklären.

    Angst und Schmerzszenarien verschlechtern das Merkvermögen. Das ist zur Genüge experimentell bewiesen.
    Da ändert auch ihr pseudomedizinisches Geschwurbel nichts.

  64. @ #72 Agora (02. Mrz 2011 15:09)

    Angst und Schmerzszenarien verschlechtern das Merkvermögen. Das ist zur Genüge experimentell bewiesen.

    Falsch!

    Genau das GEGENTEIL ist experimentell bewiesen!

    Wenn man als Folge eines Fehlers einen Schmerz spüren bekommt, dann macht man diesen Fehler NIE MEHR wieder!
    typisches Bsp., das sicher in jedem Haushalt schon mal vorgekommen ist: Finger auf heiße Herdplatte;

    Glaubst du, dass man so ein negatives Erlebnis sofort danach wieder vergessen hat, weil es Schmerz verursacht hat?

    Im Gegenteil: man wird es NIE mehr vergessen und Herdplatten grundsätzlich vorsichtiger angehen.
    _____________

    Deiner Vorstellung liegt die Idee zu Grunde, dass man ALLE NEGATIVEN ERFAHRUNGEN MEIDEN SOLL.
    Und dies ist total falsch! Man kann keine Kinder erziehen, indem man ihnen negative Erlebnisse vorenthält und sie nur mit GUTEN (oder gutmenschlichen) Erlebnisse groß werden läßt!

    Kinder haben in ihrer Entwicklugn das RECHT, negative ERlebnisse zu haben und zu lernen, wie man damit umgeht!

  65. #70 realist2010 (02. Mrz 2011 15:01)

    Den Thesen von Frau Sarrazin kann ich aus eigener Erfahrung (Grundschule in einem “Problemviertel”) nur zustimmen, würde sie aber um zwei weitere Gesichtspunkte erweitern:…

    Schreckliche Vorschläge, die Sie da machen!

    Das könnte letztlich dazu führen, dass immer mehr Türken den Hauptschulabschluß schaffen und diese vielleicht eines Tages einen sozialversicherungspflichtigen Job ausüben.

    Sozusagend weg von H4!

    Damit wächst natürlich auch die Gefahr, dass diese Türken später mal etwas anderes als Sozen oder Grüne wählen!

    Aus den vorgenannten Gründen sind ihre Vorschläge abzulehnen! 😉

  66. #73 Denker (02. Mrz 2011 15:19)

    Falsch!

    Genau das GEGENTEIL ist experimentell bewiesen!

    Tolles Experiment.

    Ist nur leider trotzdem Käse.

    Man hat in diversen versuchen Leuten Aufgaben gestellt. Diese bestanden z.B. in dem Merken von Zahlenreihen und diversen anderen Konzentrationsaufgaben.

    Falschantworten wurden in einer Gruppe mit leichten Stromschlägen bestraft.

    Blöd nur, dass die Vergleichsgruppen, in denen ohne den Schmerzreiz gearbeitet wurde, stets signifikant besser abschnitten.

  67. #75 Agora (02. Mrz 2011 15:24)

    Falschantworten wurden in einer Gruppe mit leichten Stromschlägen bestraft.

    Wenn Sie diesen Versuch mit einer Gruppe Türken machen, ist es völlig egal, ob Sie mit leichten Stromschlägen arbeiten oder nicht! 😉

  68. #76 Hammer01 (02. Mrz 2011 15:29)

    Ich wollte damit nur ausdrücken, dass es sich hier nicht um den zweiten teil des Milgram-Experiments gehandelt hat 😉

    #73 Denker (02. Mrz 2011 15:19)

    Was Sie da als „Experiment“ bezeichnen, ist keines. Es ist eine Anekdote.
    Sicherlich im Falle der Herdplatte richtig, aber hier geht es um Vermeidungsverhalten, nicht um komplexe Leistungen wie die Merkfähigkeit oder mathematische Gleichungen lösen.
    An der Stelle ist es nunmal nachgewiesen, das Angst und Schmerz die Leistungen verschlechtern.

  69. @ Denker # 73
    auch ich möchte Ihnen widersprechen. In meinem Post # 65 schilderte ich ein besonderes Exemplar von Lehrer. Ich hatte das Glück, ihn nie als Lehrer erfahren zu müssen. Wenn man vor Angst Magenschmerzen hat, lernt man sehr schlecht die Lösung von linearen Gleichungen.

  70. @ #75 Agora (02. Mrz 2011 15:24)

    Dein Bsp. passt aber nicht!

    Wurden die gleichen Frage, bei der der Kandidat falsch geantwortet hat, später wiederholt? Nein!

    Somit misst dieses Experiment auch nicht den Lernerfolg, sondern nur den Störeffekt des Stromschlags beim Üben – und der ist logischerweise ein Störfaktor.

    Hätte man den Kandidaten später die gleiche Fragen nochmal vorgelegt,
    dann hätten die „Schmerzlerner“ deutlich besser abgeschnitten, als die anderen!

  71. @ #78 pinetop (02. Mrz 2011 15:40)

    Wenn man vor Angst magenschmerzen hat, dann ist das schon Panik!
    Panik ist aber eine Selbstblockade!

    Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

    Wenn Panik verursacht wird, dann schaltet sich automatisch der IQ ab – als Schutzreaktion. Dies darf nicht mit Angst verwechselt werden.
    Angst erzeugt erhöhte Aufmerksamkeit – Panik erzeugt das Gegenteil: man ist zu (nicht aufnahmefähig)

  72. @“Denker“ (?)

    Sie verwechseln Angst und Respekt.

    Aber einem Stück Brot den Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen erklären zu wollen, ist aussichtslos.

    Ich kann nur hoffen, Sie haben kein Haustier — von Kindern ganz zu schweigen.

  73. Wie sich manche Menschen wie Denker volker Stolz mit ihrer eigenen Blödheit lauthals brüsten, hat etwas groteskes.

  74. @ #78 pinetop + #82 Knautschke

    Der Denkfehler in Ihrer Argumentation ist nicht nur, dass Sie nicht zwischen Panik und Angst unterscheiden. Auch ist die Angst vor willkürlichem Verhalten eines Lehrers völlig anders zu bewerten, als die davor, ohne Hausaufgaben oder unaufmerksam ertappt zu werden. Wenn letztere bei einem Schüler nicht mehr da ist, dann kann der Lehrer für seinen Unterricht – und der Schüler für sein weiteres Leben – einpacken.

  75. @ #81 Knautschke (02. Mrz 2011 15:48)

    Wieder falsch!
    Respekt hat mit Anerkennung zu tun! Das ist unabhängig von Angst!

    Außerdem:

    Wollen sie hier rumpöbeln? Persönliche Beleidigungen sind hier zu unterlassen! Das gilt insbesondere für Sie!

    Tolernaz den Andersdenkenden gegenüber ist für Sie ein Fremdwort! Ich habe nie verlangt, dass sie meine Meinung teilen,

    aber ich habe das Recht, meine Meinung zu haben und zu schreiben OHNE DAFÜR BELEIDIGT, GEHETZT ODER VERURTEILT zu werden!

    Wenn ihnen das nicht passt, dann treten sie doch in die NPD ein!

  76. @recon…

    Ich empfehle einen Blick in die Brockhaus Enzyklopädie.

    …achso, die haben Sie natärlich nicht im Regal neben Ihrem Zweitbuch. Dann eben Wikipedia.

  77. #17 Denker (02. Mrz 2011 10:59)
    Sie haben natürlich Recht.

    Fakt ist, die deutschen Schulen haben bis vor ca. 40 Jahren die Eliten der Welt hervorgebracht.
    In meiner Schulzeit waren ca. 60 Schüler pro Klasse normal. Was man von den Lehrern leider nicht behaupten konnte. Alles Kriegsjahrgänge mit zum Teil schweren physischen und psychischen Folgeschäden. Es wurde geprügelt und geschrien. Ich erinnere mich nur ungern an meine Schulzeit. Wir hatten Angst vor unseren Lehrern. Am Gymnasium war die Sitzenbleiberquote bei gut 20%. Die Leistungsanforderungen waren gnadenlos.
    Selbst als mir das Abschlußzeugnis übergeben wurde, sagte der Direktor noch: „Welch ein Segen für unsere Anstalt, dass sie endlich gehen!“
    So eine Schule wünsche ich niemand.
    Aber was heute so abgeht, das ist unter aller Sau. Das ist kein Schulbetrieb mehr, sondern Zirkus!
    Solange man keine bessere Lösung findet, sollte man einfach das weitermachen, was nachweislich erfolgreich war.

  78. Normalerweise — von Ausnahmen abgesehen — schreiben hier Menschen mit mehr Verstand als etwa in den Foren der WO oder anderer Produkte der Qualitätspresse.

    Hier schreiben gerade die Ausnahmen, und über die ärgere ich mich maßlos, besonders, wenn diese Ausnahmen sich auch noch für „denkend“ halten.

  79. @ #85 Knautschke

    Ich tu jetzt einfach so, als wären Sie eine Frau, die gerade ihre Tage oder Migräne hat… Es ist die einzige Entschuldigung, die mir für Ihr unflätiges Benehmen hier einfällt.

    Mehr werde ich in diesem Thread zu Ihren Äußerungen nicht mehr sagen.

  80. Da kommt ein Latzhosen tragender Lehrer mit Dreitagebart, lila Schälchen um den Hals und Birkenstock-Sandalen incl. Dauerlächeln bis zu den Ohrläppchen ins Klassenzimmer, steht mit überkreuzten O-Beinen herum uns sagt: „Hallo, ich bin der Dieter!“

    Was sollen Schüler von so einer deppppperten Weichbirne denn halten?
    Den hätten wir schon in den 60ern so madig gemacht, dass er sich nicht mehr vor die Klasse getraut hätte!

    Ohne Autorität und Respekt läuft gar nichts!

  81. Vorab, die 7 These der Sarrazina kann ich volll und ganz unterschreiben.

    Meine Erfahrungen:

    Stamme aus dem Rhein-Sieg-Kreis in NRW, meine Schulzeit war von 1975-1988, abgeschlossen mit einem leidlichen Abitur.
    Die erste Klasse habe ich in einer Dorfschule absolviert. Klasse 1-2 wurden von einem Fräulein(sie bestand explizit auf diese Anrede) unterichtet, der Direx kümmerte sich um Klasse 3-4. Diese wurde nach 1.Jahr leider geschlossen, so das ich die Klassen 2-4 in einer katholischen Grundschule im Nachbardorf absolvieren mußte. Der Direx und 5 Lehrerinnen bildeten die Belegschaft. 68 warf seine Schatten vorraus, aber es passte noch.

    Ein paar Beispiele, wie es dort zuging:

    Wenn der Lehrkörper oder der Direx denn Raum betraten, stand die ganze Klasse wie ein Mann auf

    Meinte jemand, Spökes machen zu müssen, kam der Tafelschwamm, die Kreide oder auch schon mal ein Schlüsselbund geflogen.

    Neben fundiertem Unterricht wurde gesungen, gebastelt und ähnliches.

    1979 wechselte ich dann auf ein kleinstädtisches Gymnasium:

    Aufstehen wenn der Lehrkörper kam, vergesst es.

    Die Lehrerschaft war total gespalten in Könner und Reformer.
    Die schlimmsten Exemplare sind mir aber erspart geblieben.

    Hatten in Regelmäßigen Abständen Besuch aus unserer elsässischen Partnerstadt. Nach 3 Tagen wurde ich von einem der Schüler angesprochen:“ Sag mal, diese formlose Scheiße, das nennt ihr Schule?“ Das war in der 9.Klasse, stimmte schon nachdenklich.

    Bin techn.Angestellter in der pharm.Entwicklung, seit 3 Jahren in Berlin. Betreue dort Schülerpraktikanten und demnächst auch Lehlinge, weil in absehbarer Zeit einige Kollegen abgehen.

    Ist schon manchmal echt Hardcore. Erst gestern so ein Exemplar aus der Blüte unserer Jugend da gehabt.
    Hatte gerade meine Arbeit an einer Rundlauf-Tablettenpresse beendet und wollte die Anlage zur Reinigung zerlegen. Ein Kollege kam mit dem Nachtwächter vorbei.
    Habe zu zweit versucht, so einige mechanische und technische Details zu vermitteln.
    Ich blickte in 2 spiegeleiergrosse Augen und einen Gesichtsausdruck, als würde ich gerade von einem Scheixxhaus auf dem Hof erzählen.

    Habe echt Zukunftsangst!

    Deutschland schafft sich ab!

    In Thilo we trust!

  82. Sicher wünscht sich kaum jemand die Zeiten zurück, als es Klassen mit 50 Kindern gab und der Lehrer mit dem Rohrstock in der Hand Angst machte. Leider ist es heute aber so, dass viele meinen, Schule müsse „Spaß“ machen, dann lernen die Kinder gern. Ich denke, wie schon von anderen hier erwähnt, sind die Begriffe Disziplin, Respekt und Fleiß im Grunde nur positiv zu sehen und haben auch heute nichts von ihrer Bedeutung verloren. Jeder muss akzeptieren, dass es Fächer gibt, die nur einigen wenigen wirklich „Spaß“ machen. Mir hat z.B. Mathematik nie Spaß gemacht, da konnte sich der Lehrer noch so bemühen. Aber da gibt es seitens der Eltern heute viel Uneinsichtigkeit. Wenn die Leistungen nicht stimmen, wird meist dem Lehrer die Schuld daran zugewiesen, meiner Meinung nach oft zu Unrecht. Viele jammern, dass den Kindern zu viel abverlangt wird, bis dann die Kinder auch ähnlich reagieren, ausserdem gibt es viele, die überhaupt keine Manieren zu Hause gelernt haben. Da stößt die Schule an ihre Grenzen, da der Lernstoff so umfangreich ist, dass damit die Unterrichtszeit ausgefüllt ist und für das Erwerben von Umgangsformen keine Zeit bleibt.

  83. [quote]wer nichts wird und wer nichts kann . wird Lehrer oder geht zur Bundesbahn … [/quote]

    Ah, gut, dass sich hier endlich mal die echten Experten zu Wort melden!

    Nur soviel: Einzelbeispiele von den bösen, schlechten Lehrern, am besten noch aus dritter Hand, bringen uns nicht wirklich weiter – genausowenige wie Verallgemeinerungen im Stile der Blitzbirne Schröder. Die Masse der Lehrer macht einen beschissen schweren Job und den in aller Regel so gut es eben geht. Die Rahmenbedingungen von Schule sind mittlerweile so dermaßen mies, dass das System stellenweise eigentlich vor dem Kollaps steht.

    Schwachmaten und Totalausfälle gibt es übrigens in dem Berufsfeld genauso wie überall anders auch. Aber der typisch deutsche Sozialneid auf den vermeintlich so gut gestellten Lehrer (Beamter, viel viel Freizeit usw.) sorgt dafür, dass gerade hier immer wieder besonders gerne „gebashed“ wird. Sucht mal nach Kienbaum-Studie zur Lehrerarbeitszeit …

    Und: Die Größe der Lerngruppe IST ESSENTIELL entscheidend für Lernerfolge! Der Hinweis auf die schönen 50er Jahre, in denen man mit 52 Schülern bei Dr. Müller brav in der Dorfschule saß, sind witzlos. Das waren nämlich völlig andere Schüler als die von heute, die nach 8 Stunden PC-Zocken dann zum Pennen in die Schule kommen oder den Frust von zuhause in der Anstalt rauslassen müssen – gut, das war auch verallgemeinert, aber es trifft je nach Schulform auf etliche Kinder zu.

  84. @ Denker Oh doch, Angst lähmt sehr wohl. „Druck“ – oder nennen wir es Motivation – lässt sich auch positiv erzeugen. Ich möchte keine verängstigen Menschen um mich haben, ich möchte nicht, dass man Angst vor mir hat. Diese schwarze Pädagogik ist mir schon bei der durchgeknallten Chinesin übel aufgestossen. Die Schüler sollen zu mündigen Bürgern erzogen werden und ein mündiger Bürger darf sich nicht von Ängsten leiten lassen. Wir brauchen positive Beispiele und eine lernfreundliche Umgebung, „cool und angesagt“ sollten die intelligenten Menschen sein, Menschen die sich ihr Wissen hart und ehrlich erarbeitet haben. Das müssen die Kinder verinnerlichen, nicht diese DSDS und Topmodel Eintagsfliegen oder Fußball-Prolls und abkupfernde Barone. Man kann Schüler eben doch auch positive aktivieren. Natürlich braucht es Regeln und natürlich muss es Konsequenzen geben, wenn Regeln nicht beachtet werden – aber das bestreitet ja auch niemand. „Angst“ sollten höchstens diejenigen haben, die sich nicht an die Regeln halten und dann eben mit der entsprechenden Note leben müssen – aber mit Sicherheit sollten nicht alle Schüler Angst vor der Schule oder den Lehrkräften haben! Sie gehen ja sicher auch nicht gerne jeden Tag mit Bauchschmerzen zur Arbeit….

  85. #93 Euro-Vison

    Das Problem ist: Wenn man die Testosteron-Bomben ohne Angst und nur mit der Konsequenz entsprechender Noten machen lässt, leiden auch die anderen. Das Klima muss so autoritär – und damit angsteinflößend sein – dass auch die potentiellen Störenfriede durch den Lehrer wirkungsvoll „neutralisiert“ sind. Alles andere ist in den Leistungsabgrund führende Kuschelpädagogik. Selbst am ländlichen, honorigen privaten Gymnasium meines ältesten Sohnes sind angehende Intellektuelle Außenseiter… 🙁

  86. Schule (und Gesellschaft) könnte man mit dem Fußballspiel vergleichen: Da gibt es einen Vereinspräsidenten, der die Richtung angibt, einen Trainer, der für die Mannschaft verantwortlich ist und die Spieler.
    Der Trainer stellt die Mannschaft auf, bestimmt, wer spielt und wer auf der Bank sitzt, im Spiel ausgewechselt wird. Wer nicht genug trainiert, sich nicht fit hält, sich nicht einfügt und Unruhe verbreitet, wird aussortiert.

    Das akzeptieren interessanterweise alle Beteiligten. Dabei ist der Trainer nicht etwa der Alleinherrscher, auch er muss sich – wie der Präsident – den gesteckten Zielen des Gesamtvereins unterwerfen und Leistung bringen, Führungsfähigkeit beweisen. Das akzeptieren auch die Fans des Vereins, die meist ein gutes Gespür dafür haben, ob es läuft.

    Kommen wir zum Spiel: Hier gibt es anerkannte gültige und gerechte Regeln, über die der Schiedsrichter wacht. Bei einem Foul gibt es einen Freistoß, möglicherweise auch eine gelbe oder rote Karte – aber keine Diskussionen, selbst wenn die Entscheidung fragwürdig ist. Sie hat jedenfalls während des Spiels Bestand und kann nicht geändert werden. Auch das ist klar und wird zeitgleich entschieden.

    Das Fußballspiel ist also eine von allen Beteiligten akzeptierte Realität. Ohne Unterordnung aller unter das angestrebte Ziel, ohne Fairness und ohne verbindliche Regeln geht nichts. Dazu gehören auch Respekt voreinander, Freundschaft, Großzügigkeit, Gemeinsamkeit und Zielorientierung. Bezeichnend für den Fußball ist auch das Zusammengehörigkeitsgefühl von oft sehr verschiedenen Spielern. Gleiches gilt auch für die Zuschauer eines Vereins. Wenn ein Tor für die eigene Mannschaft fällt, liegen sich alle mehr oder weniger in den Armen. Wenn verloren wird, liegt die Hoffnung auf einem Sieg im nächsten Spiel.

    Heile Welt? Nicht immer! Wer gegen die Regeln verstößt, hat die Folgen zu tragen und trägt sie auch. Wer da nicht mitmachen will oder kann, muss sich ein anderes Betätigungfeld suchen: zum Beispiel die Politik oder die Schule oder …?

    Spaß beiseite: Fußball ist Lebensrealität! Warum ist eine solche nicht auch und gerade im Schulwesen zu finden?

  87. Schule soll in erster Linie Wissen vermitteln.
    Wenn Lehrer der Ansicht sein sollten, irgendwelche ideologische Ansichten im Unterricht vermitteln zu müssen, sind sie als Lehrer ungeeignet.

    In zweiter Linie soll in der Schule auch eine gewisse Erziehung erfolgen. Es kann ja nicht sein, dass die Kleinen dort alles tun können, was sie wollen.
    „Selbstbestimmung“ gibts erst ab 18, davor besteht nur das „Recht“, den Lehrern folgen und lernen zu dürfen. 😆
    Dazu müssen aber Eltern und Schule zusammenarbeiten.

    Wenn nun Eltern der Meinung sind, ihren Kindern die Normen der deutschen Gesellschaft als „nicht wichtig“ zu vermitteln und die ungläubigen Lehrer nicht als Respektspersonen darzustellen, dann ist das ein Problem des Staates.
    Der Staat muss sich hier erstmal um die Erziehung der Eltern kümmern und gegebenenfalls bereit sein, deren Standpunkt, räumlich wie geistig, zu ändern.

    Klar dass auch den Lehrern wieder mehr Zwangsmittel zur Vefügung stehen müssen, um Leistungsverweigerer und Störer zu disziplinieren.

    Zu meiner Zeit war das das Nachsitzen, Strafarbeiten oder das vor der Türe stehen.
    Bei Wiederholung gabs das Gespräch mit den Eltern oder die schriftliche Mitteilung.
    Dazu müssen sich Eltern und Lehrer persönlich kennen.

    Ich kann mich erinnern, dass mein Klassenlehrer in den letzten drei Jahren ein konservativer, guter Lehrer war.
    Streng, wenn nötig und verständnisvoll, wenn möglich.
    Natürlich hat Klein-nicht die mama das damals anders gesehen 😉 .

    Kam ich mit einer Mitteilung dieses Lehrers nach hause, gabs Ärger.
    Meine Eltern wussten genau, dass dieser Lehrer wenn, dann berechtigt Sanktionierte.
    Wobei meine Eltern die verschiedenen Lehrer auch einschätzen konnten und auch genau wussten, dass man die Mitteilungen der Öko-Tusse, die wir natürlich auch an der Schule hatten, nicht unbedingt ernst nehmen musste und sich dann auch auf die Gegendarstellung des kleinen Terroristen verliessen.

  88. #86 Senator:

    „Was man von den Lehrern leider nicht behaupten konnte. Alles Kriegsjahrgänge mit zum Teil schweren physischen und psychischen Folgeschäden. Es wurde geprügelt und geschrien.“

    Ich bin nach dem krieg in mitteldeutschland zur schule gegangen, erst in eine 4-klassen-schule, danach mit über 40 kindern in der klasse.
    Die besten lehrer waren die, die vor 1945 ihr examen gemacht hatten. Ich habe nur von einem lehrer erfahren, der aufhören musste, weil er psychisch am ende war, aber der hat niemandem etwas zuleide getan.
    Prügeln war ohnehin verboten.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die qualität der lehrer abhängig von der region war…

    Grundvoraussetzungen sind achtung vorm lehrer und disziplin (später muss auch jeder dem anordnungen des arbeitgebers folgen).
    Am allerbesten ist es allerding, wenn die kinder mit forscherdrang in die schule kommen und dort entsprechend gewillt sind, zu lernen.

  89. 7. Kompetente Lehrer stoßen oft auf Widerstand, weil sie den Kindern das jeweils Mögliche abfordern. Zudem fühlen sich schwache Lehrer durch die Erfolge der Ersteren bedroht. Damit es zu einem gesunden Wettbewerb kommt, müssen die Leistungsstände der Schulklassen regelmäßig durch schulübergreifende Leistungstests überprüft und die Ergebnisse veröffentlicht werden.
    —————-
    Die Leistungstests werden schon teilweise durchgeführt. Ich finde allerdings, dass Frau Sarrazin, so sehr ich ihr gewogen bin wegen Thilo, dass sie die Möglichkeiten des Lehrers insofern überschätzt, wenn sie von uneingeschränkt gutem „Schülermaterial“ in allen Klassen ausgeht. Es gibt aber auch schlechte Klassen, wo die Leistungstests entsprechend schlechter ausfallen. Nach Frau Sarrazin fallen die schlechten Ergebnisse in jedem Fall auf den Lehrer zurück, der bei schlechten Leistungstests eben der schlechte Lehrer ist. Bei guten Tests ist es dann ein guter Lehrer.
    Dann wären PISA-Ergebnisse nicht eine Sache der schlechten Schüler, sondern der schlechten Lehrer.
    Ich möchte das nicht unbedingt unterschreiben, wenn sie mit ihren Thesen eine versteckte Lehrerschelte übt.
    Die Schwierigkeiten der Neuköllner Schullehrer und Lehrer anderer Schulen mit ähnlichen Problemen, die froh wären über kleinere Klassen, scheinen sie nicht sonderlich zu interessieren.
    Die Thesen sind nicht ausgewogen genug. Da fehlt zuviel, was nötig wäre zu besprechen.

  90. #60 Knautschke (02. Mrz 2011 13:54)
    Neu hier und schon so wenig Benimm drauf?!

    Denker liegt vielleicht nicht genau auf ihrer Meinung, aber es gibt keinen Grund derart beleidigend zu werden!
    Das disqualifiziert ausschließlich sie!
    —-

    Hier wird oft etwas verwechselt:

    Angst ist etwas anderes als Respekt!

    Es wird oft synonym verwendet, führt an diesem Punkt aber nicht weiter, sondern verursacht nur Missverständnisse.

    Die Schüler brauchen Druck, sie müssen „Angst“ haben, ihr Lernziel nicht leicht zu erreichen.
    Sie müssen „Angst“ davor haben, zu spät zum Unterricht zu erscheinen oder ihre Materialien/Hausaufgaben/Bücher zu vergessen.

    Aber sie dürfen natürlich keine Angst vor der Schule oder dem Lehrer haben!

    Sie müssen Angst vor der eigenen Faulheit und Schlamperei haben, so passt es besser.

    Dass vor 1968 dennoch unter sehr viel schlechteren Bedingungen sehr viel mehr gelernt wurde, liegt meines Wissens an der klaren Rollenverteilung und weitgehend intakten Familie. Sozialverhalten wurde unter wirtschaftlich knappen Bedingungen von/mit Geschwistern und einer Mutter, die zu Hause war, gelernt.
    Es herrschten klare Regeln und für Spirenzien war kein Geld da. Reichtum war dafür in immaterieller Hinsicht vorhanden: Freiheit, Klarheit, eine Zukunftsperspektive.

    Außerdem hatte die Mehrheit weder so verkorkste und dumme Eltern wie heute, noch wurde sie selbst so lebensuntauglich und verkorkst erzogen (früher bekamen nur Menschen Kinder, die es sich irgendwie auch leisten konnten/wollten, heute ist es umgekehrt!).
    Fernsehen und Medienkonsum hatten auch noch keinen Einfluss.

    Deutschland schafft sich weiter ab.
    Danke Thilo!

  91. Petition 16604
    Petition 16604
    Petition 16604
    Petition 16604
    Petition: Aufenthaltsrecht – Änderung des Aufenthaltsgesetzes bezüglich der zwingenden Ausweisung vom 16.02.2011
    Petition 16604
    Petition 16604
    Petition 16604
    Petition 16604
    für ein bessere Deutschland mitzeichnen und weiterverbreiten

  92. #79 Denker (02. Mrz 2011 15:41)

    Doch, mein Beispiel passt!

    Die Leute haben nunmal schlechter gelernt. Wieso sollte das Ergebnis magischerweise später besser werden?
    Durch Angst vor Strafe war die Merkfähigkeit der Lernenden verschlechtert. Und sie wussten auch hinterher nicht plötzlich mehr. In allen Belangen haben diese Leute schlechter gelernt.

    Aber das werden Sie mir sowieso nicht glauben, da es ja in Ihrem Weltbild nicht anders sein kann. Realität ist da egal, wenn es nicht in die eigene Ideologie passt…

    Land unter, falls Menschen mit Ihren Ansichten diese wieder Salonfähig machen können.

  93. 1. Dem Lehrer muss wieder die Achtung entgegen gebracht werden, die ihm gebührt.

    Im Prinzip richtig, aber:
    Erstmal raus mit allen rot-grünen sowie fachlich inkompetenten Lehrern!
    Vor solchen kann man keinen Respekt verlangen.

  94. #103 Agora

    „…falls Menschen mit Ihren Ansichten diese WIEDER Salonfähig machen…“
    -> Was heißt WIEDER ? Soll das eine Anspielung sein auf das Dritte Reich ? Haben da auch wilde Migrantenhorden den Schulbetrieb lahmgelegt und Schüler wie Lehrkräfte in Angst und Schrecken versetzt ? Wollen Sie das damit sagen mit Ihrem WIEDER ?

    „…SALONFÄHIG…“
    -> gehört zum antifaschistisch-totalitärem Sprachgebrauch zur Diskreditierung und Diffamierung Nichtlinker; wird meistens in Verbindung mit dem Feindbild „Neonnazis“ gebracht, z.B. in der Form wie: „Neonazis wollen Ihre menschenverachtenden Parolen über das Internet SALONFÄHIG machen“, oder so ähnlich -> Warum nur kommt der linke Sprachgebrauch meist so stelzenhaft daher mit so ganz und gar unpersönlichen Begriffshülsen ?

    „… Ihr Weltbild…“
    -> aber in Ihr persönliches Weltbild passt ihre eigene Behauptung aber schon sehr gut, nicht wahr ! „Realitäten sind bei Ihrer Ideologie nun mal egal…“, das übliche BlaBla.

    Immer selbes typisches linkes Schema: irgendeine Behauptung in die Welt setzen, und dann wirds persönlich, sprich: dann folgt die Beleidigung auf persönlicher Ebene.

    Aber nochmals zum eigentlichen Thema zurück:
    Angst ist existenziell, sowas läßt sich nicht einfach wegreden.

  95. In Deutschland herrscht spätrömische Dekadenz.
    In naher Zukunft werden die Chinesen und Inder unsere Ingenieure, Informatiker und sonstigen Naturwissenschaftler nicht mehr benötigen.

    Dann werden wir uns auch immer weniger den Sozialstaat leisten können und es wird noch weniger Geld für die Bildung bleiben.
    Wobei Fleiß und Disziplin selbst ja gar nichts kosten.

    Man schaue sich mal das aktuelle PISA Ranking an, wo China und z.B. das Hightech Land Südkorea Spitzenplätze belegen, und das dekadente Kuscheldeutschland aus dem Mittelfeld macht sich über die lustig:

    http://de.wikipedia.org/wiki/PISA-Studien

Comments are closed.