In der Flut der täglichen internationalen Berichterstattung können selbst die Spürnasen, die Redakteure und die Kommentatoren von PI mal etwas übersehen. Es gibt jedoch Ausnahmen – Zeitungsartikel, die zwar erst spät gefunden werden, die aber über den Tag hinaus weitgehend aktuell bleiben. Ein solcher Artikel findet sich in der „Neuen Zürcher Zeitung“ vom 2. Februar 2010. Das Thema des Artikels brennt vielen Menschen nach der gescheiterten jetzt endlich gelungenen Neuauflage der Deutschen Islamkonferenz, die hoffentlich ohne „Konferenz“teilnehmer stattfinden wird, wohl weiter unter den Nägeln.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

«Worte sind keine Äxte – Die Kritik der Islamkritik verwischt den Unterschied zwischen Polemik und Hasspredigt» heißt es in der Überschrift. Das klingt auch mehr als ein Jahr später noch interessant und lässt hoffen.

„Was kann der Islam dafür, wenn in seinem Namen Gewalt verübt wird?“, fragt Joachim Güntner schon im ersten Satz seines insgesamt trefflichen Artikels, ohne diese Frage jedoch zu beantworten. Ein Blick in den Koran, insbesondere auf die späten Suren 2, 3, 4, 5, 8, 9 etc. hätte gereicht, um die Antwort zu finden. Denn darin wird Reih’ um Reih’ unmissverständlich zur Gewalt aufgefordert, wie jeder, der sich informieren will, hier nachlesen kann. Aber SO groß war das Interesse an den Ursachen muslimischer Gewalt bei Güntner offenbar nicht.

Doch schon im übernächsten Absatz wird Güntner konkreter:

… kann ein Gesetz nötig sein, um moralisch Farbe zu bekennen: Bis hierher und nicht weiter! Toleranz muss dort enden, wo Intoleranz, Zwang und Knechtschaft sie für sich reklamieren.

Könnte man dem widersprechen? Mit welchen Argumenten? Muss jetzt mal nachdenken. Aufschlussreich wird’s hier:

Da warnt etwa die Rechtssoziologin Sibylle Tönnies vor einem Burka-Verbot, weil dies die «militantesten muslimischen Kreise in ihren Interessen berührt». Nicht Bedenken wegen der betroffenen Frauen, sondern Angst vor jungen islamischen Machos, die angeblich zu Tausenden auf der Strasse «auf ihren Einsatz» warteten, leitet die in Potsdam lehrende Professorin. Symptome eines gebrochenen Freiheitsbewusstseins zeigt auch die Masche, Islamkritik als «Phobie» und Islamkritiker wie Necla Kelek, Seyran Ate?, Ayaan Hirsi Ali und Henryk M. Broder wahlweise als «Hassprediger» oder «Fundamentalisten (der Aufklärung, der Moderne usw.)» zu denunzieren.

Ach so, man darf nicht widersprechen, weil „dies die «militantesten muslimischen Kreise in ihren Interessen berührt»“. Welche „Interessen“ haben die denn? Und ist folglich Angst angesagt? Angst vor Leuten, die aufgrund ihrer „Religion“ und Kulturation zu Psychopathen geworden, ja herangezogen worden sind? Da bleibe ich doch lieber bei den Grundsätzen unseres freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaats und sage diesen Psychopathen, diesen Armen Irren: „Begebt euch in psychotherapeutische Behandlung! Begreift, dass der Islam euch krank gemacht hat, zu Unterworfenen, zu Untertanen degradiert statt zu freien Bürgern befördert! Und lernt, was ‚Freiheit’ im aufgeklärten Europa bedeutet, wenn ihr mit uns zusammenleben wollt. Lernt, was das Wort ‚modern’ für uns bedeutet – ein Wort, das nur in der arabischen Sprache sehr negativ besetzt ist, in allen anderen Sprachen jedoch positiv.“

Zu eben dieser Thematik hat der SPIEGEL im November 2004 – nach dem Mord an Theo van Gogh und der Berichterstattung darüber – einen Leserbrief [ohne dass ich mich damit brüsten will, sondern nur, um aufzuzeigen, wann die Stimmung in den Medien umzuschlagen begann, nämlich nach dem Mord an Theo van Gogh – denn Derartiges war zuvor wohl kaum oder gar nicht zu lesen] fast ungekürzt abgedruckt (Ausgabe 48 Seite 8 vom 22.11.2004):

Nach dem Mord an Theo van Gogh ist nicht Angst vor militanten, intoleranten Muslimen angesagt, sondern Mut zum Klartext! Mut zu sagen, dass ein lächerlicher, archaischer und auf bösartige Weise intoleranter Aberglaube wie der Islam keine Alternative ist zu den in der Zeit der Aufklärung erkämpften Rechten und Freiheiten, keine Alternative zur Freiheit des Denkens, keine Alternative zu Humor, Ironie und Selbstironie, keine Alternative zur Kritikfähigkeit und zum dialektischen Denken! Mut zu sagen, dass islamische Gesellschaften die Dummheit und Dumpfheit aller Diktaturen repräsentieren! Mut auch zu einer klaren und dezidierten Rechtsprechung, die intolerante Muslime mit ihrem Hass auf die Freiheit in die Schranken weist!

Eine Spitze liefert NZZ-Autor Güntner im folgenden Absatz:

Nun pflegt unter den Genannten zumal Broder einen Hang zur Krawall-Publizistik. Aber so hemmungslos rüpelhaft er sein kann, so parteiisch und entschieden einseitig, so gelingt es ihm doch oft genug, in schieflaufenden Debatten die humanen Relationen wiederherzustellen. Zum Beispiel durch simple Fragen: Wenn der Islam in sich so pluralistisch ist, wie seine Verteidiger meinen, wieso gibt es dann seit 21 Jahren eine Fatwa gegen Salman Rushdie, aber keine einzige Gegen-Fatwa? Warum müssen, wenn die Geilheit der Männer das Problem ist, sich die Frauen verschleiern – statt dass den Männern Augenbinden und Handschellen angelegt werden? Für solche Erwägungen, die ebenso taktlos und spitz wie schlüssig sind, ist Broder Spezialist.

In der Tat – es sind Broders Fragen, die von „der Politik“, von „den Muslimen“ oder von „der Journaille“ leider nur selten bis nie beantwortet werden. Warum wohl? Müssten sie zugeben, dass Broder allein mit seinen provokanten Fragestellungen Recht hat, die kaum andere ehrliche und aufrichtige als die suggerierten Antworten zulassen?

Und Güntner fügt hinzu:

Der Unterschied zwischen – konkret gesprochen – der durch eine Karikatur Mohammeds provozierten Verletzung religiösen Empfindens und der Verletzung, welche die Axt eines Attentäters beim Karikaturisten erzeugen kann, sollte uns bewusst sein. Desgleichen ist es zweierlei, ob ein Imam wie Mohammed Fazazi, in dessen Hamburger Moschee die Attentäter des 11. Septembers in die Schule gingen, aus dem Koran das Gebot herausliest, Ungläubigen «die Hälse durchzuschneiden», oder ob ein Polemiker wie Henryk Broder gezielte Intoleranz gegen Gewalttäter predigt.

Bleibt zum Schluss nur noch die Frage, warum in Deutschland etliche Moscheegemeinden vom Verfassungsschutz beobachtet werden, aber m.W. keine Synagogen- oder Kirchengemeinden (wenn man von „Scientology“ mal absieht, die man kaum als „Kirche“ bezeichnen kann, sondern möglicherweise eher als Kriminellenvereinigung einstufen darf).

Den ganzen Artikel, der nur in seinen letzten beiden Absätzen aus tagespolitischen Gründen inzwischen überholt / veraltet ist, lesen Sie HIER.

(Mit Dank an Spürnase BD)

Eckhardt KiwittZum Autor: Eckhardt Kiwitt ist Angestellter in einem Verlag, Mitglied der Bürgerbewegung Pax-Europa und Autor des Aufsatzes „Das Islam-Prinzip“ sowie Gestalter des PI-Kalenders 2011. Laut LMU-Dozent Stefan Jakob Wimmer gehört er in die Riege der „prominenten Islamkritiker“.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)

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47 KOMMENTARE

  1. Am besten wäre es, die Mohammedaner und ihre Verbände befolgten die diversen Boykottaufrufe zur „Islam-Konferenz“, was zur Folge hätte, dass diese völlige überflüssige und schädliche Veranstaltung sich erledigt hätte.

    Aber soweit geht die Dummheit der mohammedanischen Verbandsfunktionäre denn doch nicht – wissen sie doch ganz genau, dass sie im Fall der Einstellung der Islam-Konferenz wieder in ihre frühere Bedeutungslosigkeit zurückfallen würden.

  2. Islam vorne, Islam hinten, immer überall..
    ich kann es nicht mehr hören.
    Haben wir keine anderen Probleme ausßer Islam?

  3. Es ist eine Form von Arroganz und Südstaaten-Kolonialismus, wenn der Islam toleriert wird, samt seiner Parallelgesellschaften. Wenn wir von Integration sprechen, lassen wir uns da nicht auch ein wenig gnädig herab?

    Multikulturialismus ist Rassismus des Antirassismus, sagt Pascal Bruckner.

    http://gesundheit-politik-migration-kultur.donaufalter-zeitung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=535:suedstaatenarroganz-der-neuen-avantgarde&catid=42:feuilleton&Itemid=53

  4. OT: Sind hier Fussballfans ???

    Bomben-Anschlag auf Stadion vereitelt

    Dortmund – Das Bundeskriminalamt hat offenbar einen Sprengstoff-Anschlag auf den Signal Iduna Park vereitelt! In einer spektakulären Aktion hoben die Ermittler nach BILD-Informationen in der Nacht zu Donnerstag zwei Erd-Depots mit Sprengstoff und Waffen aus. Eins in unmittelbarer Nähe des Dortmunder Stadions, eines in Krefeld. Ein Einzeltäter soll den Anschlag geplant haben. Er wollte offenbar am kommenden Samstag anreisende Fans beim Bundesligaspiel BVB gegen Hannover 96 umbringen. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen Deutschen handeln. Er habe in ersten Vernehmungen islamistische Tendenzen formuliert. Die Ermittler halten es aber auch für möglich, dass es sich um einen verwirrten Einzeltäter handelt.

    http://www.bild.de/home/telegramm/home-telegramm/telegramm-15478948,textId=17190626.bild.html

  5. Bleibt zum Schluss nur noch die Frage, warum in Deutschland etliche Moscheegemeinden vom Verfassungsschutz beobachtet werden, aber m.W. keine Synagogen- oder Kirchengemeinden…
    Exakt!
    Genau diese Frage sollte bei allen sich bietenden Gelegenheiten anläßlich von Diskussionen etc. unbedingt stellen. Die Heuchelei der Islalmkonferenzteilnehmer und ihrer Unterstützer in der Politik wird nämlich dann überdeutlich.
    Sich über die Erörterung von Sicherheitsproblemen erregen, während gleichzeitig die Sicherheitsorgane organisatorisch-personell mit der Überwachung dieser Vereine schon jetzt überfordert sind.

  6. Auch ein sehr schöner Artikel :

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article8693246/Islam-Darstellung-in-Schulbuechern-klischeehaft.html

    Da wird doch der Anschlag vom 11.9.2001 in Schulbüchern tatsächlich mit dem Islam in Verbindung gebracht. Ts,ts,ts….

    „Man hätte die brennenden Türme auch in einen anderen Themenkomplex einordnen können, Kriege in der globalisierten Welt etwa. Aber man hat es dem Islam zugeordnet“, kritisierte Jonker. Nach neun Jahren ändere sich das wieder, „aber eine ganze Generation muslimischer Kinder ist damit konfrontiert worden“.

    Sowas, sowas… Na ja, die Grünen werden ja nun dafür sorgen, dass solch eine ungenehme Geschichtsdarstellung keinen Eingang mehr in Schulbücher findet. Wieso denn überhaupt über 9/11 schreiben ? Das trägt ganz und gar nicht zur integration unserer muslimischen Mitbürger bei, die sich dadurch an den Pranger gestellt fühlen könnten *ironie off*

  7. Nicht der Islam als Religion ist grundlegendes Problem. Zuwanderer der 2. und 3. Generation ohne Wurzeln, Respekt und Hemmschwelle sind ein Problem.

  8. Duetcshland ist zur Idioten-Republik geworden, in der vor allen Dingen „The German Angst“ in allen linken und grünen Schattierungen regiert. Wohin man schaut: es in der ach so Multil-Kult-Öko-Bunten Republik Deutschkand keine Parteien mehr, es gibt nur noch Grüne verschiedener Schattierungen: grüne Grüne, rote Grüne, schwarze Grüne – und jetzt sogar gelbe Grüne in der FDP.

    Ob die FDJ-Sekretärin Merkel, der Pop-Beauftragte Gabriel, Dosenpfand-Erfinder Trittin & das Mondgesicht Roth, Guidomobil Westerwelle oder Stasi-IM Notar Gysi & seine Stalinisten-Genossin Lötzsch: alle überbieten ­einander in Bekenntnissen gegen die Atomkraft und für den Ausbau der „erneuerbaren“ Energiequellen.

    Und natürlich jeden Menge „Integration & Toleranz“ auf allen Wellenlängen und Kanälen. Man sieht & hört es gerade jetzt auf den GEZ-finanzierten Staatskanälen: je verheerender die Zahlen von (türkisch-arabischer) Zuwanderer-Kriminalität und Sozialtransfers sind, je offensichtlicher der fehlende Integrationswille islamischer Einwanderer und deren Nachkommen ist, je mehr Menschen von islamisch sozialisierten Zuwanderer-Gangs auf den Strassen & U- und S-Bahnhöfen zusammengetreten werden – umso lauter wird die Integrationspropaganda von Politik und Mainstream-Medien.

    Die Zukunft die gesellschaft? Sieht düster, sehr düster aus. Keine Alternativen in Sicht. In Deutschland (und nicht nur hier), scheint es, muss alles erst noch viel schlimmer werden, ehe sich Lösungen zeigen.

  9. Unser Innenminister geht in die Islamkonferenz ohne den Koran zu kennen. In einem Interview mit der Süddeutschen gab er zu:

    SZ: Haben Sie schon einmal im Koran gelesen oder geblättert?

    Friedrich: Nein. Ich habe bisher nur etwas über den Koran gelesen, als ich mich vor einigen Jahren mit den unterschiedlichen Glaubensrichtungen im Islam beschäftigt habe.

    Zitat Ende

    Was soll man hierzu noch sagen??? 😆

  10. teiweise OT, aber wichtig!

    Als erstes sollte dieser Erdogan endlich mal begreifen, dass es sich bei “seinen Tuerken” oder “den Moslems” nicht um eine “Rasse” handelt!!!
    Als zweites sollte er mal klarlegen fuer WEN er hier eigentlich spricht, fuer die Mitglieder einer “Religion” oder fuer Buerger seiner Nation!?!?
    Im ersten Fall ist er nicht zustaendig, da er kein Religionsfuehrer ist, im zweiten Fall ist es eine eklatante Einmischung in die Angelegenheiten eines fremden Staates, er kann ja seine Staatsbuerger jederzeit heimholen!
    Sollten diese mittlerweile deutsche Buerger sein hat er hier sowieso nichts zu verlangen.

  11. Da warnt etwa die Rechtssoziologin Sibylle Tönnies vor einem Burka-Verbot …

    Rechtssoziologin … nie gehört … ist das vielleicht so etwas wie eine Rechtspopulistin?

    Bleibt zum Schluss nur noch die Frage, warum in Deutschland etliche Moscheegemeinden vom Verfassungsschutz beobachtet werden, aber m.W. keine Synagogen- oder Kirchengemeinden …

    Weil Deutschland islamophob ist.

    (Ich lobe mir die automatische Rechtschreibprüfung meines „Navigator“-Browsers – die unterstreicht die Wörter „islamophob“ und „Islamophobie“ in Rot. So etwas wie „Islamophobie“ gibt es ihr zufolge nicht. Auch keine „Islamofobie“.

  12. Soweit sind wir schon bei der Zensur:

    Folgender Kommentar von mir zu der Islamkonferenz wurde bei Focus und bei Welt abgelehnt.
    _________________________________________
    “ Muslime zeigen, daß sie Terroranschläge tolerieren:
    Die Muslime zeigen mit Ihrer Haltung ganz offen und schnörkellos: Wir Muslime haben kein Interesse an der Vereitelung von Terroranschlägen! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Denn damit zeigen Sie, dass sie letztendlich diese sogar befürworten. Und die SPD verteidigt diese Haltung. Kofferbomber in Köln, Sauerland Truppe, Terrorist Frankfurter Flughafen, all diese Terroristen wurden in deutschen Moscheen radikalisiert. Mit der Vereitelung solcher Mordanschläge haben also Muslime und die SPD ein Problem! Ist überhaupt jemandem klar, worüber wir hier sprechen? (Es gibt im deutschen Strafgesetzbuch den § 138 StGB, Nichtanzeige geplanter Straftaten. Danach ist es strafbar, nicht anzuzeigen, wenn man von der Bildung krimineller oder terroristischer Vereinigungen Wind bekommt)“
    ___________________________________________

  13. @ #8 Denker

    Sollte sich herausstellen, dass es sich bei dem Attentatsversuch auf das Dortmunder Stadion tatsächliche irgendwie um „islamische Tendenzen“ (was sind „islamische Tendenzen“?) handelt, dann ist das gaaaanz klar ein Einzelfall – wie zuletzt in Frankfurt und wie auch sonst immer bei allen Terroranschlägen auf dem gesamten Globus!
    Möglicherweise ist es aber auch eine islam… – ähm eine Terrororganisation, die nichts mit dem Islam zu tun hat und den Koran falsch auslegt.
    Jedenfalls wollte der pöse Einzeltäter der die Gewaltsuren des Koran total falsch verstanden hat, möglichst viele Ungläubige töten, so wie es im Koran befohlen wird – ähm, wie er es irgendwie falsch interpretiert hat.
    Frau Merkel steht nun Seit‘ an Seit‘ mit Claudia Roth, Ströbele, Trittin usw. in einer riesigen Lichterkette, um diesem Appartheits-Wahnsinn sich mutig entgegen zu stellen, die eigene Bevölkerung endlisch zu schützen, da es unzählige Tote hätte geben können…

  14. Tja, mit der Islamkonferenz und berechtigten Forderungen an Ausländer (wir wissen: nur bestimmte Gruppen und Religionen) sieht sich Deutschland einem ungeahnten Problem gegenüber. Schliesslich ist es ja nicht üblich , dass der Goldesel, das Sozialamt der ganzen Welt, auf einmal einen Gegenwert für seine Leistungen einfordert. Jahrelang hat man Geld auf der ganzen Welt verteilt, hat seine eigenen Sozialsysteme zugunsten anderer Länder ausbluten lassen (z.B. Kostenübernahmen mit der Türkei durch deutsche Krankenkassen und deutsche Beiträge), hat sich nicht um warnende Stimmen gelkümmert und muss sich nun dafür auch noch als Nazi beschimpfen lassen… welch traugies Bild doch Deutschland abgibt in diesen Tagen.
    Einfach zum Weinen erbärmlich!

  15. Nur regelmäßige, mörderische, islamistische Anschläge können vielleicht, aber nur vielleicht die Augen der Ahnungslosen und Gutmenschen öffnen.
    Das dumme Volk, vom Materialismus durchdrungen, nur auf noch mehr Euros aus, nur die Gegenwart kennend, mit seinen selbsthassenden, kinderlosen, egoistischen, zum Ausverkauf neigenden Eliten ist Schuld an der unaufhaltbaren Islamisierung Europas.

  16. lieber herr kiwitt

    ihre abschlussfrage, warum einige moscheegemeinden vom verf.schutz beobachtet werden ist berechtigt. auch ich als in dtschl. lebender bürger habe ein hohes interesse an sicherheit und schutz. ich stelle ihnen allerdings eine gegenfrage: wie ist ihre haltung (oder wie sollte die haltung sein) zu moscheevereinen/verbänden, die nicht vom verf.schutz beobachtet werden und die sich der demokratischen grundordnung unterordnen, bspw. ditib, zmd, vikz, verband säkulärer musl. aus muslimischen ländern etc.? würden sie da eine differenzierte betrachtung erwägen? wenn ja, wie sähe diese aus?

  17. @ 23 Systemkritik (31. Mrz 2011 15:43)

    Aaaah – willkommen in unserem Forum, Herr Imam X

    Ihre Gegenfrage enthält einen offensichtlichen Angriff:
    1. Sie erwarten eine Selbsterklärung des Autors;
    2. gepaart mit einer rhetorischen Frage, deren Antwort sie bereits inhärent vorgeben und
    3. sie wollen einen Angriffspunkt herauslocken mit dem letzten Teil Ihrer rhet. Fragestellung

    wenn ja, wie sähe diese aus?

    Ich jedenfalls würde sagen, die differenzierte Betrachtung der sogenannten „säkularen“ Muslime [die es ja nicht gibt, wie Sie selber wissen; jedenfalls nicht korankonform] sieht exakt genauso aus wie die differenzierte Betrachtung der Christen in der Türkei!

  18. Der linksgrüne Günter Piening ist ein wenig stolz auf den Bevölkerungsaustausch, wer wird ihm die Rente finanzieren?

    Kann er Englisch und Dächer decken, um den Kanadiern im Ernstafll seine Arbeitskraft anzubieten?

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13023569/Jeder-vierte-Berliner-hat-auslaendische-Wurzeln.html

    „Wir haben eine gewaltige demografische Entwicklung. Eine neue Mehrheit wächst heran und wird die Zukunft der Stadt bestimmen“, sagte der Migrations- und Integrationsbeauftragte des Senats, Günter Piening. „Das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit kehrt sich um.“

  19. #26 Denker

    offensichtlicher angriff? haha! ich würde gerne eine antwort hören und kein rhetorisches ausweichen. p.s.: meine frage bezog sich auf deutschland und nicht auf die türkei. das vorgehen in der türkei kritisiere ich ebenfalls.

  20. #6 Heike_Torte (31. Mrz 2011 14:59)

    Islam vorne, Islam hinten, immer überall..
    ich kann es nicht mehr hören.
    Haben wir keine anderen Probleme ausßer Islam?

    Ehrliche Antwort?

    Nein, wir haben derzeit wirklich kein grösseres Problem als den Islam und die Islamis.

    Jetzt haben wir irgendwas zwischen 5- und 10 Prozent von denen und man hört und fühlt bereits überall Islam hier, Islam dort.

    In Kürze haben wir 15- bis 20 Prozent von denen hier im Land.
    Das wird dann ein Quantensprung für die Belästigung durch den Mohammedanismus und durch die Mohammedaner.

    Ein Gutes hat die Sache aber:
    Islam betrifft dann wirklich jeden, auch die allerletzten Schläfer.

  21. @ #15 AtticusFinch

    Unser Innenminister geht in die Islamkonferenz ohne den Koran zu kennen.

    Was soll man hierzu noch sagen???

    Dass unser Innenminister sich lobenswert bemüht hat, vorurteilsfrei in diese Konferenz zu gehen.

    1. hat er sich durch das nicht Lesen erspart, von der wirren, zusammenhanglosen Art dieses „Buches“ – Kapitel nach Länge angeordnet! – schon im Voraus negativ eingestellt zu sein.

    2. hat er klar erkannt, dass das Ministerium des Innern nichts mit dem Islam zu tun haben kann – außer zur Gefahrenabwehr.

  22. Systemkritik (31. Mrz 2011 15:43)

    >die nicht vom verf.schutz beobachtet werden und die sich der demokratischen grundordnung unterordnen, bspw. ditib<

    Sie möchten damit also implizieren, dass keine der DITIB-Moscheen unter Beobachtung von Verfassungsschützern steht!?
    lol!
    Versuchen Sie doch mal, nicht den mohammedanischen Halbmond vom Himmel zu lügen und einfach nur ehrlich zu sein.
    So, wie Sie es Ungläubige Ihnen täglich vorleben.

  23. @ #23 Systemkritik

    ihre abschlussfrage, warum einige moscheegemeinden vom verf.schutz beobachtet werden ist berechtigt. auch ich als in dtschl. lebender bürger habe ein hohes interesse an sicherheit und schutz. ich stelle ihnen allerdings eine gegenfrage: wie ist ihre haltung (oder wie sollte die haltung sein) zu moscheevereinen/verbänden, die nicht vom verf.schutz beobachtet werden und die sich der demokratischen grundordnung unterordnen, bspw. ditib, zmd, vikz, verband säkulärer musl. aus muslimischen ländern etc.?

    Lieber herr systemkritik, entweder machen Sie sich die Mühe, leserlich zu schrb. oder Sie müssen damit lbn., dass ich mich zum Beispiel weigere, ihr abgekürztes, kleingeschrbns. Gefasel zu lesen.

  24. P.S. Und überhaupt: was einer neuen richtigen konservativen rechten Partei für Erfolg fehlt meiner Meinung nach wäre ein gutes und durchgedachtes Wirtschaftsprogramm. Die unpolitisierten Wähler, die über Islam wenig wissen und nichts damit anfangen wollen oder können, müssen mit den Themen wie Transferunion angezogen werden.

  25. Nachdem einige hier Innenminister Friedrich persönliche Mails geschrieben haben, sei es, um ihm deutlich zu machen, dass er in der Bevölkerung auch Rückhalt hat, sei es, um Islam-kritischen ansichten an exponierter stelle Gehör zu verschaffen- ich fand diese Idee ebenfalls gut und habe ihm eine Mail gesendet. Hier der entsprechende Text, einige Stellen hätte ich evtl noch präziser formulieren können… aber sei’s drum… .

    Sehr geehrter Herr Dr. Friedrich,

    in der Tat, es ist schwer-nahezu unmöglich- entgegen den sich wieder einmal hysterisch gebärdenden sog. Massenmedien (für welche Massen diese Leute glauben zu schreiben, oder in wessen Namen sei einmal dahin gestellt) einen ABSOLUT vernünftigen, ausgewogenen Standpunkt zu vertreten! Dennoch haben Sie es im Interesse dieses Landes und seiner Menschen getan! Ich möchte mich an dieser Stelle bei Ihnen bedanken, weil es angesichts der übelst pöbelnden Islam-Verbände, der fast schon an Denunziation grenzenden öffentlichen Herabwürdigung von Mandatsträgern wie Ihnen beileibe keine Selbstverständlichkeit mehr ist (leider!), dies auch nur zu versuchen. Herr Friedrich, seien Sie gewiss- eine (leider) schweigende Mehrheit der Deutschen ist mit Ihnen einer Meinung, gibt Ihnen Recht und steht zu Ihnen!!! Ich möchte Sie bestärken, sich Ihre Haltung zu bewahren und und den agressiven Giftspeiern aus dem (viel zu üppig alimentierten) Medien-, Kultur- und IntegrationsIndustrie-Komplex mit Gelassenheit gegenüberzutreten, immer in dem Wissen- Viele finden es RICHTIG und WICHTIG was Sie gesagt haben.

    Hochachtungsvoll
    Einer von Vielen

  26. Das Thema des Artikels brennt vielen Menschen nach der gescheiterten jetzt endlich gelungenen Neuauflage der Deutschen Islamkonferenz, die hoffentlich ohne „Konferenz“teilnehmer stattfinden wird, wohl weiter unter den Nägeln.

    Das Thema brennt nur wenige Deutsche unter den Nägeln, wären es mehr würde das sich am Wahlergebnis widerspiegeln. Thema „E10“ ist doch viel wichtiger.

  27. @ #23 Systemkritik

    Also da der Islam eine verfassungswidrige Politideologie ist, ist es nicht vorstellbar, dass sich die genannten Islam-Organisationen der Verfassung unterordnen. Friedrich sollte erkennen, dass die „konservativen“ Islam-Organisationen jetzt ihm gegenüber Umarmungstaktik betreiben.

    Aber noch was: ich hatte in einem anderen Artikel (zu Erdogans Einmischung in die deutsche „Islamdebatte“) noch einen Hinweis gegeben, der nicht untergehen sollte:

    @ #77 Systemkritik

    wenn ich mir hier allerdings einige zeitgenossen so anschaue, dann ist islamophob noch milde ausgedrückt.

    Das müsstest Du jetzt begründen. Und dazu müssten wir uns zunächst über den Begriff “islamophob” klar werden.

    Hier wird der Die Erfindung der Islamophobie gut analysiert. Es gibt nur einige wenige formale Schwächen, die aber nebensächlich sind.

  28. #35 fensterzu

    auch meine zeit ist kostbar, schliesslich muss ich ja noch was für das bruttoinlandsprodukt der bundesrepublik etwas tun 😉 und tun sie doch bitte nicht so als würden sie die abkürzungen nicht verstanden haben. ich wäre ihnen trotzdem sehr dankbar, wenn sie mir antworten würden.

  29. #39 ingres

    entweder sie können lesen oder sie sind auf dem rechten auge blind. einige zeitgenossen schätze ich sehr, da diese wirklich differenziert denken und auch konstruktive kritik betreiben. allerdings sind einige kommentare dermaßen haarsträubend, dass diese einfach nur blanken hass implizieren.

  30. @ #43 Systemkritik

    Ich habe versucht, eine inhaltliche Debatte anzustossen? Ich dachte Sie nenen mir einen „mehr als islamophoben“ Beitrag hier, und ich versuche zu prüfen ob das so ist.

    Und wie ist es grundsätzlich mit der Erfindung der Islamophobie? Die Ansichten von Pascal Bruckner könnten Sie doch richtigstellen! (s. Link unter #40 Ingres)

  31. #27 Eurabier (31. Mrz 2011 16:06)
    zitat
    Der linksgrüne Günter Piening ist ein wenig stolz auf den Bevölkerungsaustausch, wer wird ihm die Rente finanzieren?
    „Wir haben eine gewaltige demografische Entwicklung. Eine neue Mehrheit wächst heran und wird die Zukunft der Stadt bestimmen“, sagte der Migrations- und Integrationsbeauftragte des Senats, Günter Piening. „Das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit kehrt sich um.“
    zitatende

    man muss sich wirklich schämen als deutscher, solche landsleute in den eigenen reihen zu haben. die türken und araber in berlin würden 14 tage lang sich auf die schenkel klopfen, könnten sie deutsche zeitungen lesen. meistens lesen sie jedoch ihre zeitungen, jedenfalls meine beobachtung. anstatt solche statistiken als allerletzte warnzeichen zu begreifen, bejubeln große teile der deutschen bevölkerung noch diesen kollektiven selbstmord der deutschen. oder zumindest bemerken sie ihn immer noch nicht.

  32. #38 Gutmensch68 (31. Mrz 2011 20:00)
    zitat
    Das Thema brennt nur wenige Deutsche unter den Nägeln, wären es mehr würde das sich am Wahlergebnis widerspiegeln. Thema “E10? ist doch viel wichtiger.
    zitatende
    ich wurde heute von einem berliner gutmenschen angestarrt, als wäre ich hitler persönlich. nur weil ich gesagt habe, dass ich es nicht gut finde, wie sich hier der islam ausbreitet. koran hat er natürlich nicht gelesen, warum auch. er kennt nur „nette türken“ und istanbul, wo er letztens im urlaub war, ist ja soooo eine moderne, weltoffene stadt. was soll man dazu sagen…..?

  33. #44 ingres

    ich meinte eigentlich, die „mehr“ als nur islamophoben kommentare im kommentarbereich weniger die redaktionellen b eiträge

  34. @ #28 Systemkritik (31. Mrz 2011 16:07)

    offensichtlicher angriff? haha! ich würde gerne eine antwort hören und kein rhetorisches ausweichen.

    Die Antwort war klar und deutlich!
    Entweder du verstehst sie nicht, oder sie gefällt dir nicht!
    Beides ist aber DEIN Problem! Damit musst du selber klar kommen.

    Ach – und du kritisierst die Türkei? Wo denn? Wann denn? Wie denn?
    Dein Schweigen sagt alles – byebye

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