Lieber Georg Mascolo, als den für das aktuelle Heft des Spiegel (9/11) verantwortlichen Chefredakteur spreche ich Dich hier an. Ihr habt die BILD-Zeitung auf Eurem Titelbild angezündet. Sie brennt dort. Diesmal kommt das Feuer also direkt aus dem Spiegel. Bei Springer hat es in der Vergangenheit bekanntlich schon gebrannt. Ihr solltet vorsichtig sein derart zu zündeln! Immerhin steht unter dem (Kunst)-Feuer euer Titel: Die Brandstifter. Die Brandstifter, das seid in diesem Fall ihr. Brandstifter ist in diesem Fall der Spiegel.

(Offener Brief von Bettina Röhl an den Chefredakteur des Spiegel, im Original veröffentlicht auf ihrer Facebookseite)

Als wir uns vor einem ¾ Jahr in Eurem Büro sahen, sprachst Du von den hohen ethischen und journalistischen Ansprüchen, die der Spiegel unter allen Umständen erfüllte.

Eure zumindest konkludente Behauptung, Guttenberg sei als Minister ein Produkt der BILD-Zeitung und der gebotene Rauswurf des Herrn Ministers Von und Zu wäre von der BILD-Zeitung verhindert worden, stimmt so, wie das Ganze von Euch dargestellt wird, mit Sicherheit nicht. Da sind die Spiegel-Autoren einer fast fünfzig Jahre alten fixen Idee (aus Ostberlin) aufgesessen und haben sich in grenzenloser Fehleinschätzung ihrer selbst und auch des Spiegel in eine Güte und Weisheit hinein gesteigert und in eine weltpolitische Bedeutung, dass man mit dem mächtigsten Presseorgan der Republik Mitleid haben muss.

Wenn ihr das Ganze nicht so verbissen ernst meinen würdet, könnte man glatt denken, ihr habt diesmal einen Kinder-Spiegel an den Kiosk gebracht. Und nun ist Minister Guttenberg weg. Und die BILD-Zeitung ist ihr Idol los. Aber die Brandstiftung des noch mächtigsten Presseorgans namens Spiegel bleibt.

Der Casus Guttenberg ist eine Peanut gegen den Casus Joschka Fischer

Dr. Molotowcocktail alias Joschka Fischer, Siegelringträger wie Karl Theodor zu Guttenberg, wurde wie Letzterer von den Medien so hoch genobelt, dass er über Jahre auf Platz 1 der Liste der beliebtesten Politiker „fest genagelt“ war.

Guttenberg ist eine Peanut gegen Joschka Fischer, allemal wenn man deren politische Bedeutung in ihrer Zeit miteinander vergleicht. Fischer war 2001 ein Gigant, gegen den Guttenberg heute allenfalls ein fränkischer Provinzriese ist. Fischer ist aber auch heute noch, wie sich mittelbar aus Eurem Heft ergibt, das weitaus größere Thema. Sonst würde das Thema der Fischerschen Biographie und der extremen Vergangenheit des linken Halbgottes ja nicht so beredt, mit eiserner Faust unterdrückt, verschwiegen werden.

Wer Guttenberg sagt, muss Fischer erst recht sagen. Wer Guttenberg anklagt, aber Fischer laufen lässt, sendet die Botschaft in die Republik, dass es keinen Fall Fischer gibt und das ist katastrophal falsch und deswegen nehme ich diesen Anlass.

Wer im Fall Guttenberg von Moral spricht, wie es viele grüne, rote und auch schwarze Politiker, viele Journalisten getan haben und tun, wer von einem Lügner spricht, einem Betrüger und hohen Maßstäben, die an die politische Kultur in diesem Land anzulegen seien, macht sich im höchsten Maße unglaubwürdig und selber zum Lügner, wenn er so tut, als sei der Fall Fischer so wie er steht und liegt in Ordnung. Das war der Fall nicht und das ist er nicht.

Da stehen sich gegenüber; da eine getürkte Doktorarbeit, die inzwischen Seite für Seite seziert wurde und weiter seziert werden soll und deren Enthüllung dazu führte, dass ein Minister jetzt zurück getreten ist. Und auf der anderen Seite eine zehn Jahre währende kriminelle Gewaltvergangenheit mit unaufgeklärten Taten, die selbst dort, wo bereits Fakten an die Öffentlichkeit gelangt sind, wieder in Schubladen verschlossen wurde, damit der betreffende Minister unter allen Umständen im Amt bleiben konnte und auch bis heute nicht ernsthaft beschädigt werden soll.

Fischer ist Gallionsfigur einer mächtigen grünen Bewegung gewesen, die heute (ohne ihn) im Begriff steht die Macht im Staate zu übernehmen. Guttenberg ist dagegen im Moment eine bloße Personalie der Geschichte.
Fischer und die Fischer-Affäre aus Anfang 2001, die bekanntlich, bevor es zu den weiterführenden Fakten kam, abbrach, werden nicht als Affäre im historischen Stammbaum dieser Republik geführt. Der tiefe Fall des Fischer gilt nicht (einmal) als Thema, was daran liegt, dass Fischer eben nicht, wie es regelgerecht gewesen wäre, über die damals neue Details aus seiner extremen Gewaltvergangenheit stürzte.

Die Fischer-Affäre ist der Sündenfall der links-liberalen Übermachtpresse

Die Fischer-Affäre wird seit zehn Jahren ausgeblendet, als hätte es sie nie gegeben. Sie wird auf eine perverse Art tot geschwiegen. Denn die Fischer-Affäre ist der Sündenfall der links-liberalen Übermachtpresse und lässt Euer Verhalten, jetzt in Sachen Guttenberg, nicht nur als miesen, hochideologisierten Lagerkampf erscheinen, sondern als widerwärtige Heuchelei. (Und geheuchelt ist auch das demonstrierte Nichtwissen um den roten und grünen Medienfilz. Und geheuchelt ist natürlich auch das Nichtwissen über den rot-grünen Titel-und Postenfilz, der die Universitäten seit Jahrzehnten beherrscht.)

Warum stürzte Fischer damals nicht? Warum trat Joschka Fischer 2001 eigentlich nicht zurück? Warum wurde er nicht gestürzt?

Ganz einfach: Die grün-linksradikale Halbgottheit Joschka Fischer (mit ausgeprägtem Hang zu eigenem konservativen und kapitalistischen Wohlleben) verkörperte damals in ihrer Person alle rot-grünen Träume ganzer Generationen in Deutschland.

Und so war es ein quasi naturgesetzlicher, ganz selbstverständlicher Akt, dass Tausende Schreiberlinge, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Politiker, Künstler, Intellektuelle, Filmemacher und dergleichen mehr Anfang 2001 selbsttätig ans Werk gingen und einen breiten, schweren, klebrig-schwülstigen, dumpfen und sehr aggressiven und brutalen Mainstream ins Werk setzten, der Fischer nach oben trug, oben hielt und alles platt walzte, von dem man vermutete, es könnte Fischer schaden.

Eine kleine Hilfsüberlegung zwischendurch: allein die öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland, ARD, ZDF, Deutschlandfunk, Deutsche Welle o.Ä. verfügen über einen Umsatz in Gestalt von Gebührenaufkommen (und dem ergänzenden Dickicht von Schatten-und Nebenhaushalten, die den wahren Gelddurchsatz des baren Geldes pro Jahr auf eine unermessliche Höhe treiben), das den Umsatz des Springerkonzerns um das 2 ½ bis 3fache übersteigt.

Dann kommen die deutschen Leitmedien, die ich hier einfach mal links-liberal nennen möchte, Stern, Spiegel, ZEIT, FAZ, Süddeutsche, dpa, aber auch viele Regionalmedien wie Kölner Stadtanzeiger, WAZ, Stuttgarter Nachrichten und unendlich viele andere, die ihrerseits in Summe den bösen mächtigen Springer-Konzern in ihrer Wirkmacht in den Schatten stellen.

Im oligopolistischen Markt der Medien ist Springer ein durchaus mächtiger Floh

Das, was seit fünfzig Jahren in den Köpfen der Mainstream-Medien als Ideologie grassiert, die große Gefahr des großen Axel Springer, ist in Wahrheit nichts anderes als die Wut darüber, dass die auf links gebürsteten Mainstream-Medien, (die ihren Linksdrall irgendwann im Laufe der sechziger Jahre beginnend erhielten, mit unterschiedlicher Rotationsgeschwindigkeit), sich in ihrer absoluten Machtentfaltung durch den Störenfried Axel Springer immer wieder gestört fühlen.

Dass ihr vom Spiegel die massiven und Jahrzehnte lang andauernden Kampagnen aus Ostberlin, die hier im Westen seit fünfzig Jahren Wirkung zeigen und die belegt und dokumentiert sind, gegen den antikommunistischen Axel Springer, der den SED-Führern ein Dorn im Auge war und der den nachlaufenden Hass der Westlinken (Enteignet Springer!) auslöste, in den ganzen Tiraden der aktuellen Titelgeschichte des Spiegel mit keinem Wort erwähnt, ist schlechter Journalismus.

Fünfzig Jahre Anti-Springer-Kampagnen, die im Kalten Krieg begannen, zu unterschlagen zeigt vor allem, dass die Titelgeschichte, die doch den Eindruck erweckt, als befasste sie sich mit der Geschichte, schlecht recherchiert ist. Wenn man schon uralten Kampagnen aufsitzt und uralte Anti-Springer-Phrasen drischt, sollte man das reflektieren: es gibt doch eine fünfzig Jahre lange kontinuierliche, dokumentierte Geschichte des ideologisch unterfütterten Hasses auf die Springer-Medien. Eine der Hauptaktivitäten zum Beispiel der 68er im Jahr 1967 war, wie nun wirklich jeder informierte Zeitgenosse sehr genau weiß, Anti-Springer-Kampagnen vorzubereiten, und dies mit Geld aus Ostberlin und übrigens mit Geld von der ZEIT (Bucerius) und dem Spiegel (Augstein).

Ihr müsst wahnsinnig geworden sein dies alles unhistorisch und unjournalistisch unter den Tisch zu wischen (oder in Eurem Titelbild zu verbrennen). Der Spiegel versiegelt mit seiner Titelgeschichte erneut linke Geschichtsfälschungen und stellt die Realität auf den Kopf.

Die überprivilegierten verschnöselten Kinder und Enkel von 68

Eure Titelgeschichte ist peinlich und verwerflich zugleich. Statt in Demut anzuerkennen, dass die Springermedien durch ihre bloße Existenz ein, wenn auch schwacher Garant für Pressefreiheit in dieser Republik waren und sind, benehmt ihr euch wie die unartigen, etwas ausgerasteten und überprivilegierten Kinder und Enkel und Urenkel von 68, die ihre linke Sozialisation nicht zu reflektieren in der Lage sind und irgendein beliebiges Links glatt für die Mitte halten.

Ich verkenne nicht, dass die nachfolgenden Generationen, zu denen ich auch selber zähle, die keine 68er sind, regelmäßig die Feindbilder der 68er, die sich verselbständigt haben, übernommen haben. Hier weise ich auf das Buch des Kollegen Jan Fleischhauer hin, der die Reflexion der eigenen linken Sozialisation in Angriff genommen hat, wie ich dies bereits ein paar Jahre früher in meinem Buch „So macht Kommunismus Spaß“ getan habe. Ich will sagen: es ist möglich! Man kann sich aus linken Vorurteilen, Selbstgerechtigkeiten und Irrtümern lösen als denkender und fühlender Mensch.

Bei Springer, womit man im politischen Diskurs ja prinzipiell nur BILD, BamS, Welt und Welt am Sonntag meint, hat man das populistische Springer-Bashing mit Artigkeit, Feigheit und oft einem krausen Hin-und Her von rechts und links immer wieder versucht zu unterlaufen und auszusitzen. Ich will also Springer hier nicht zum Helden machen. Aber dass Springer per Saldo eine gesellschaftsnützliche Figur in der Presselandschaft ist, sollte endlich auch im linkesten Winkel der Republik erkannt werden.

Springer hat überhaupt keine wirkliche politische Linie. Insofern gehen die linken Angriffe bereits deswegen ins Leere. Der Pferdefuß ist, dass die Springermedien sich nie ernsthaft gewehrt haben und sich deswegen allseits der Eindruck verfestigt hat, dass der Rest der Medien drauf hauen darf und dazu auch eine Legitimation besitzt und Springer nur zum Einstecken legitimiert wäre. Da gibt es seit 1968 einen völligen intellektuellen Kollaps bei der Betrachtung der Springer-Medien. Springer ordnet sich eben auch selbsttätig seit vierzig Jahren immer wieder unter.

Springer und die BILD-Zeitung sind keine Engel

Nun wollen wir an dieser Stelle auch nicht verschweigen, dass die gesamte 68er-Bewegung ihrerseits und insgesamt stark durch Mao Tse Tungs Wahnsysteme und durch freundliche Assistenz aus Ostberlin gestützt und gepuscht wurde. Einer der geistigen Brandstifter der 68er, dessen Aufrufen physische Brandstiftungen gegen Springer folgten, war die alten 68er der ersten Stunde, war ein Rudi Dutschke, war aber auch ein Hans Magnus Enzensberger, den Ihr auch wieder in diesem Heft zum tausensten Mal irgendeinen abwegigen Essay gönnt. Ein anderer geistiger Brandstifter von damals ist der Spiegel-Dauergastautor Peter Schneider. Das ist alles nachzulesen, das Kursbuch (der sechziger und siebziger Jahre)des Hans-Magnus Enzensberger sollte Pflichtlektüre sein in Deutschland und auch im Spiegel.

Damit möchte ich diese Hilfsüberlegung anschließen: Springer und die BILD-Zeitung sind keine Engel und sie haben Mist gebaut, aber nicht mehr Mist als der Spiegel, der Stern und alle anderen, aber auch nicht weniger. Der von Euch kritisierte Kai Diekmann mag eine schwierige autokratisch agierende und doch nur eingesetzte Figur an den Machthebeln der mächtigen BILD-Zeitung sein, aber nicht minder schwierig war der ebenfalls angestellte Rittmeister Stefan Aust, der 12 Jahre lang den Spiegel lenkte.

Das Hochschreiben solcher Phänomene wie der RAF durch Spiegel, Stern, Zeit und andere

Hast Du schon mal darüber nachgedacht, wie viele Mörder der RAF im Spiegel jedes, aber auch jedes Verlautbarungsinterview, und jeden Vorabdruck irgendeines sogenannten Buches und vieles mehr in den letzten vierzig Jahren gekriegt haben? Dagegen wäre doch Eure Behauptung, dass Guttenberg Privilegien bei der BILD-Zeitung genieße im wahrsten Sinne des Wortes pillepalle.

Vierzig Jahre RAF-Foren im Spiegel sind auch nicht „Weltpolitik“, (wie die Titelgeschichten-Autoren prahlen) sondern bestenfalls unterster Lagerkampf. Wie viele Spiegelredakteure in den letzten Jahrzehnten kannten Terroristen und Ex-Terroristen und kumpelten mit ihnen herum und wussten deutlich mehr als sie schrieben? Wie viele Spiegel-Journalisten schönten also die RAF-Geschichte? Und zur Ära Aust: wie viele Ex-Terroristen waren zeitweilig beim Spiegel unter Vertrag? Alles Journalismus mit großer Distanz?

Kurz zurück zum Fall Guttenberg: Guttenberg war in Wahrheit bisher immer noch ein politischer Newcomer, den Meisten noch gar nicht lange bekannt. Der hat eine Doktorarbeit geschrieben oder schreiben lassen und sich in jedem Falle der Technik des Plagiats bedient. Die plagiierten Stellen, die ich gelesen habe, waren inhaltlich gesehen wirklich nichts Dolles, aber Plagiat bleibt natürlich Plagiat. Das Plagiat hat Guttenberg bisher verschwiegen. Ein namenloser Bremer Jurist hat die Plagiate entdeckt (man wüsste gern genauer, wie er darauf kam) und die Süddeutsche Zeitung hat es öffentlich gemacht. Zu dem strafbewehrten Plagiat kommen womöglich noch falsche uneidliche Versicherungen hinzu und dergleichen mehr oder auch nicht, wer weiß. Inzwischen hat Guttenberg, einiges zugegeben und der Doktor ist ihm abhanden gekommen. Und nun auch sein Amt und sein Bundestagsmandat. Daraus macht Ihr vom Spiegel einen Riesenelefanten, moralin bis zum Anschlag.

Ich lass mal die Moraline und den Elefanten so stehen

Nun habt ihr mit eurer brennenden BILD-Zeitung die Norm gesetzt. Mit fast stauffenbergschem Mut habt ihr euch an der Kampagne der Grünen und anderer Medien gegen Guttenberg beteiligt. Und, wie man jetzt weiß, obsiegt. Eurer Feindbild Guttenberg ist weg.

Dann allerdings gelten diese Maßstäbe journalistischer Einmischung nicht nur im Einzelfall Guttenberg, sondern hätten auch im Fall Fischer zur Anwendung gebracht worden sein müssen. Präziser: sie sind im Fall Fischer immer noch zur Anwendung zu bringen, was denn sonst?

Fischer wurde über Jahrzehnte nicht von der (im Verhältnis) kleinen BILD-Zeitung gemacht, unterstützt, beschützt und ins Sakrale hoch gehoben. Das erledigte die deutsche und die internationale Medien-Oligarchie. Das erledigten die grünen Kartelle in den Medien, in denen Fischer seine Buddys sitzen hatte. Da muss man nun Dir und auch mir nicht einen vom Pferd erzählen wollen, da sind wir beide doch in den Details drin.

Eure Geschichte mit Claudia Roth und dem dicken Fischer (Ottie) in allen Ehren. Nebenbei: Warum Ihr derart massive Werbung für Rechtsanwälte wie zum Beispiel für RA Schertz betreibt, erschließt sich nicht, aber es zeigt, dass Euer unkontrollierter Hass gegen die BILD-Zeitung doch sehr groß ist.

Joschka Fischer war ein Produkt der wahren Mediengiganten. Ich kenne genug Kollegen, die richtig besoffen im Fischer-Rausch taumelten. Geh mal ins Archiv und schau Dir in Ruhe Eure Hefte der ersten rot-grünen Monate und Jahre an.

Da findest Du die „Hymnen“, die Ihr jetzt bei der BILD-Zeitung zu Gunsten Guttenbergs entdeckt haben wollt. Eure „Hymnen“ wurden damals zu Gunsten Fischers (aber auch Lafontaines und der anderen Kandidaten) gesungen, allerdings viel platzintensiver und viel imperativer, als es die BILD-Zeitung je zu Gunsten Guttenbergs tun konnte.

Ich erinnere noch im Spiegel unter einem Konterfei Lafontaines die Unterzeile „Lafontaine der Weltökonom“. Und unter andere rot-grüne Konterfeis waren ähnliche Jubelzeilen zu lesen. Damals stand es fest, dass der Physiker Lafontaine keine Ahnung von Ökonomie hatte und heute weiß es jeder. Aber das ist wohl lagerneutraler Journalismus, wie Eure Schreiber in ihrer grenzenlosen Selbstgerechtigkeit, die hier aus meiner Sicht geistige Brandstiftung gegen die Pressefreiheit betreiben, meinen.

Nur der guten Ordnung halber: auch die grüne Partei schleppt mit dem unaufgeklärten Fall Fischer eine ihrer größten Hypotheken mit sich herum. Diese Pestbeule, nämlich ihr terroristisches Erbe, hat die grüne Partei öffentlich aufzuarbeiten, bevor sie ganz in der Gesellschaft ankommen kann.

Eure „Hymnen“ auf rot-grüne Politiker

Auch Fischer wurde, in dem Fall von mir ganz allein, mit Lug und Trug aus seiner eigenen Vergangenheit öffentlich konfrontiert. Und mit Prügelfotos und einem Prügelfilm und mit weiteren Fakten über Molotowcocktails und Schlägereien zuhauf und mit Brandanschlägen. Dahinter steckte damals übrigens eine sehr interessante und sehr aufwändige und gründliche Recherche, und sehr viele Big Names sind in meiner Arbeit, schriftlich dokumentiert, verwickelt: das ist ein wirkliche Fall, der es in sich hat. Und auch wichtig: Bis heute musste ich kein von mir veröffentlichtes Faktum zurück nehmen.

Die Geschichte ist Euch und vielen Medienleuten hausintern bekannt: Ich habe Aust über meine Recherchen informiert, Aust hat versucht die Fischer-Geschichte an mir vorbei mit Spiegel-Mannen (und einem Ex-Terroristen wiedermal als Spiegel-Rechercheur) aufzustellen und ist grandios gescheitert. Und zwar in zweifacher Hinsicht: erstens hat er die ganz harten Fakten nicht bekommen, und zweitens hat er dann vor der Übermacht der anderen „Fischer-Medien“ gekniffen und hat seinen scheinbaren Angriff gegen Fischer schnell leise weinend eingepackt und in die Spiegel-Archive geschickt. Und das als Chefredakteur des Spiegel mit dem Instrumentarium Spiegel in seiner Hand.

Vor Wut hat er (siehe im Vergleich die vermeintlichen Missetaten der BILD-Zeitung gegen Otti Fischer, die dagegen nichts sind) dann mit der gewaltigen Macht des Spiegel eine regelrechte (und überall nachzulesende) Verleumdungs-und Rufmordkampagne in der Zunft der Journaille veranstaltet und mich im Spiegel und Spiegel online in vielen unterschiedlichen Artikeln diskreditieren lassen, und das mit Verleumdungen, Beleidigungen und hat die Legende erfunden ich hätte die Fischer-Prügel-Fotos und den Fischer-Prügel-Film, wo auch immer, geklaut: alles widerlegt und trotzdem unbekannt, weil sich auch der Spiegel bis heute weigert die gebotene Rehabilitation meiner Person zu veröffentlichen und die eigenen Fehler einzugestehen. Alles seriöser, hochklassiger, moralisch einwandfreier Journalismus? Alles korrekte Information der Leser und der Öffentlichkeit?

Die maßlose biologistische Kampagne gegen eine einzelne Journalistin

Der Spiegel kümmert sich in seiner Spiegel-Titelgeschichte liebevoll mit den armen vorgeblichen BILD-Zeitungsopfern Sebil Kekilli und Ottfried Fischer. Oh wie süß! Aber die mediale flächendeckenden Misshandlung der Journalistin Bettina Röhl, die der Spiegel mit allen anderen Medien gemeinsam massiv diskriminierte und verleumdete, kehrt ihr unter den Tisch. Aus dieser Täterschaft der Medien ergibt sich auch eine Handlungspflicht, nämlich die Bringeschuld der Medien den Fall wieder auf die Füße zu stellen.

Die biologistischen Sauereien (ich hätte Fakten über den Außenminister nur wegen meiner „verlorenen Kindheit“ „aus Rache“ ausgegraben und sei natürlich „pathologisch“, „fanatisch“, „durchgeknallt“, „voller Hass“, noch „schlimmer als die Mutter“, ich hätte das Terrorgen, das es nicht gibt, geerbt) über meine Person stehen überall im Netz, weltweit bis in die New York Times hinein. Mein Buchvertrag bei Kiepenheuer &Witsch wurde aufgrund der Kampagne (auch des Spiegel) gegen meine Person gekündigt. Und ich kämpfe seit zehn Jahren mit einem individuellen, ganz singulären und extrem berufsschädigenden Generalverdacht gegen meine Person („Terroristentochter“) und das alles wegen einer journalistisch erstklassigen Arbeit, die dem führenden ideologischen Lager auf den Senkel ging.

Erst gab es nur den Tatbestand „Terroristentochter“, später auch die Vokabel und die Absicht war und blieb dieselbe, nämlich auf diskriminierende biologistische Weise einen Menschen und dessen journalistische Arbeit zu vernichten. Das war purer Rassismus. Unzurechnungsfähig, weil die Mutter unzurechnungsfähig war? Pathologisch und fanatisch, weil von der Mutter geerbt? Die Medien machten es flächendeckend ihren Konsumenten deutlich: es sei schlimmer die bloße „Tochter“ einer Mutter zu sein, die einmal Terroristin gewesen war, als eigenhändig Molotowcocktails geworfen oder zu deren Einsatz aufgerufen zu haben und eine zehn Jahre anhaltende aktive Gewaltvergangenheit hingelegt zu haben. Herkunft verjährt nicht, aber die Taten des Joschka Fischer, verjährt oder nicht, seien doch alle längst Vergangenheit.

Also Vorsicht, hier schreibt Bettina Röhl, in ihr schlummert das Terrorgen!

Das war die klare Botschaft, die bis heute Bestand hat. Auch eine einzelne Person ist eine diskriminierbare Minderheit. Ich beziehe mich hier auf die heute gängigen Definitionen, was Rassismus ist.

Das Lager, hier vornehmlich der Medien, war so hochideologisiert, dass pure schlichte Fakten über Fischer wie Gotteslästerung behandelt wurden. Molotowcocktails? No problem. Wüste Schlägereien – Fischer tritt mit Füßen zusammen mit drei weiteren brutalen Typen seiner Putzgruppe auf einen einzelnen bereits am Boden liegenden Mann ein – waren kein Problem. Hausbesetzungen, Diebstahl, Hehlerei, Drogen, PLO, RAF-Sympathisantenschaft und selber Terrorist, alles kein Problem. Und selbst Brandanschläge? Alles kein Thema, kein Problem.

Das waren allerdings alles Fischer „Doktorarbeiten“, an der er sieben Jahre respektive ein Jahrzehnt „gearbeitet“ hat. Das waren seine Meriten, seine Karrieresprünge, denn ein Abitur geschweige denn ein Studium oder gar eine Doktorarbeit hat Fischer ja nicht.

Wer allerdings in Fischers „Doktorarbeiten“ wühlt, wer es genau wissen will, wie Fischers Taten in seiner Vergangenheit realiter aussehen, muss „traumatisiert“ sein. Wer sich nicht mit Fischers Statement: „Wir waren keine Lämmerschwänze“ oder mit seinen peinlichen Spruch „Ja, ich habe Brüche in meiner Biographie“ zufrieden gibt, muss „fanatisch“ und durchgeknallt“ sein. Und wer behauptet, die schöne mythologisch erhöhte 68er-Vergangenheit eines Joschka Fischer sei kriminell gewesen, wird wie ein Außerirdischer behandelt.

Eisiges Schweigen liegt bis heute über den unaufgeklärten Brandanschlägen der Spontiszene

Und dann sind da ja auch noch die Brandanschläge aus der Frankfurter Spontiszene heraus, zum Beispiel auf einen Polizisten, der mit lebensgefährlichen Verletzungen knapp überlebte und der durchorganisierte Molotowcocktail-Angriff auf das spanische Konsulat in Frankfurt: unverjährbare Taten, da versuchter Mord in Deutschland nicht verjährt.

Diese Fälle überstiegen 2001 und bis heute die Toleranzgrenze der links-liberalen Leitmedien: man darf über alles berichten, aber doch nicht darüber. Man recherchiert diese bis heute unaufgeklärten Fälle, deren Existenz aber bereits bekannt ist, aktiv nicht. Die Medien überpüfen auch nicht das sonderbare Verhalten der Staatsanwaltschaften in diesen Fällen oder das sonderbare Verhalten der Regierung Koch. Eisiges Schweigen liegt über diesen Fällen. Man bringt Fischer damit nicht in Verbindung und man kritisiert nicht einmal, dass die Frankfurter Ermittlungsbehörden eine ganz exorbitant fragwürdige Rolle gespielt haben.

Noch mal zur Erinnerung: während meiner ersten Veröffentlichungen zum Fall Fischer im Jahr 2001 lief gerade aktuell das Verfahren wegen versuchten Mordes an dem Polizisten durch einen Molotowcocktailanschlag aus dem Jahr 1976. Das Verfahren war im Jahr 1999 wieder aufgenommen worden, offiziell wegen neuer Zeugen und Indizien. Aber obwohl dieses Verfahren 2001 während der medialen Fischer-Affäre parallel im Hintergrund lief, wenn auch in einer höchst fragwürdigen Weise, ( aber das ist ein anderes Thema) wurde seit ungefähr seit dem 1. März 2001 nicht mehr im Fall Fischer recherchiert. Wer ist denn nun angeklagt worden? Gab es Entlastungszeugen zu Fischer?

Gab es Belastungszeugen? Ist das Verfahren abgeschlossen worden? Noch einmal: Gegen Fischer wurde 1976 wegen versuchten Mordes ermittelt und dieses Verfahren war ohne große Beachtung der Öffentlichkeit 1999 wieder aufgenommen worden und lief 2001 und wurde auch noch in den folgenden Jahren von der Staatsanwaltschaft verfolgt. Aber obwohl Fischer noch bis 2005 im Amt blieb, gab es keine Berichterstattung mehr zu diesem Verfahren Und Fischer wird auch in Interviews und in Filmen über ihn nicht mal danach gefragt.

Selbst ein laufendes Verfahren wegen versuchten Mordes, zu dem ich 2001 allerlei massive Unstimmigkeiten über einen getürkten Zeugen und V-Mann der Polizei öffentlich thematisiert hatte, wird aktiv und geschlossen von der gesamten Presse und eigenartigen Weise auch von der Politik ignoriert, obwohl es um den damaligen Außenminister und Vizekanzler der Republik ging.

Wo war da der Aufschrei des Spiegel?

Grotesk: Das ZDF sendete 2008 einen aufwändigen und langen Film zur Biographie Fischers, in der die Gewaltvergangenheit Fischers ausgeblendet wurde! Wo war da der Aufschrei des Spiegel? Wieso wurde hier nicht das ZDF als Brandstifter bezeichnet und der damalige Fernsehchef Nikolaus Brender entsprechend vorgeführt?

So ein Verhalten der Medien, so ein kollektives Schweigen, wo Recherche, Transparenz, Öffentlichkeit und Nachfragen geboten gewesen wären und auch noch geboten sind, hat es in der bundesrepublikanischen Geschichte sonst nicht gegeben. Und es wird bis heute wie ein Sakrileg behandelt, diesen Fall sorgfältig zu recherchieren und darüber zu berichten.

Und wenn dann auch noch ein Bundespräsident sich in die Pressefreiheit der Journalistin Bettina Röhl einmischt und diese als traumatisierte „Tochter“ diffamiert, die ihre eigene Mutter mit Joschka Fischer verwechseln (!) würde und in ihrem Hass nur „Gegenbilder“ suchte, dann sahen es die Medien mit Wohlwollen. Da kommt endlich mal einer, der es ihr gibt, damit sie endlich aufhört den armen Fischer mit Dingen aus dessen Vergangenheit zu quälen, die wir alle gar nicht wissen wollen. So mussten die Artikel in allen oben zitierten Leitmedien verstanden werden. Und bei dpa, wo Fischer die dicksten Buddys hatte. Man steige in die Archive und gehe ins Netz.

Was ist mit den Details?

Kaum hat Guttenberg seinen Abgang perfekt gemacht, wird dessen doch etwas peinliche Rücktrittsrede von den Journalisten und Wissenschaftlern, Internetforen usw. seziert und man moniert zu Recht, dass Guttenberg nur nebulös und abstrakt von seinen Verfehlungen sprach, statt die Details zu benennen.

Bei Fischer sind genau diese Details aus seiner Gewalt-Vergangenheit unerwünscht. Es gibt die große Omertà des linken Lagers, die großen Omertà der sonst überaus geschwätzigen linksliberalen Medien. Um es klar zu sagen, und das muss man bereits nach den veröffentlichten Fakten, die vorliegen, sagen: Fischer war Terrorist, auch wenn Terrorist keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung ist. Die Vokabel „Terrorist“ hat in der deutschen Sprache einen, wenn auch sehr unspezifischen Inhalt, demgemäß es völlig artifiziell wäre, die Gewaltspontis der Frankfurter Szene mit ihrer erklärten, clandestinen Massenmilitanz nicht Terroristen zu nennen.

Inzwischen habe ich von einem Top-Geld-Manager auch noch erfahren, dass Fischer sich als Hausbesetzer von den Eigentümern hat „auszahlen“ lassen. Wenn das seine linksradikalen Genossen wüssten!

Fischers Untaten, verglichen mit den Untaten des jetzt etwas einfältig rüberkommenden Adligen, haben ein Gewicht und einen Unrechtsgehalt, die den Schönling aus Franken wie einen etwas unartigen Lausbuben aussehen lassen. Aber da musste dann offenbar mit dem Kanonenrohr geschossen werden: da musste Rudolf Augsteins Sturmgeschütz der Demokratie nochmal gucken, ob es noch schießen kann.

Was ist nun das Ergebnis des Vergleich Guttenberg-Fischer

Was ist nun das Ergebnis des Vergleich Guttenberg-Fischer, den ihr vom Spiegel mittelbar jetzt auf die Tagesordnung gesetzt habt: Hier der kleine Guttenberg mit der kleinen Verfehlung gestützt von der singulären BILD-Zeitung, da der dicke fette Obergrüne Fischer mit der Medienmacht der Medienkartelle und einer hammerharten Gewaltvergangenheit. Hier ist der Guttenberg, der jetzt geschlachtet wird, da ist der Fischer, der auch heute noch leise hofiert und geschont wird.

Guttenbergs Geschichte ist peinlich. Aber irgendjemand hat, so meine Vermutung, dem Bremer Professor, der das Plagiat in Guttenbergs Doktorarbeit fand, einen bösen Tipp gegeben. Diesen Bremer Professor müsste man, finde ich, schon noch etwas näher durchleuchten.

Noch mehr aber muss Licht in den Medienskandal mit dem Namen Fischer/Röhl aus dem Jahr 2001 gebracht werden, der inzwischen noch wichtiger ist, als die Vergangenheit des vergleichsweise schnell verblassenden Fischer.

Dies ist eine Aufforderung den seit zehn Jahren unterdrückten Fall Joschka Fischer endlich mit allen bekannten und bisher unbekannten und nicht veröffentlichten Details und Fakten in Angriff zu nehmen und auf der anderen Seite meine Person zu rehabilitieren. Die Hetzkampagne unter dem Rubrum „Terroristentochter“ versiegelt den Fall Fischer bis heute. Der Terrorist war Fischer und nicht die Journalistin, die Aufklärung wollte und will.

Namens der Pressefreiheit

Bettina Röhl

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77 KOMMENTARE

  1. Das ist noch eine Frau mit Hirn.
    Schade, dass auch hier so viele Kommentatoren trotzdem weiter auf die Übermachtpresse hereinfallen werden.

  2. Ich hatte gerade so gerätselt, was PI wohl heute als Start in das Wochenende bringt. Und da ist er wieder, der Guttenberg! 😐

    Der Casus Guttenberg ist eine Peanut gegen den Casus Joschka Fischer

    Das will ich nicht bestreiten. Ich hoffe, dass dieser Fischer bald seine gerechte Strafe erhalten wird. 👿
    Dagegen soll der Karriereknick von Guttenberg wie ein harmloser Bagatellschaden aussehen.

  3. Keine Ruhe in so manchen Herzen solang die Anhänger der Mordsideologie in der Minderzahl sind ?

  4. „Wer mit 19 Jahren kein Kommunist ist, hat kein Herz,
    wer mit 40 immer noch Kommunist ist, hat keinen Verstand“!

    ..soviel zum Verstand der Akteure im Theater „Medien in Deutschland“……

  5. Das ist kein Feuer! Das auf dem Cover des Spiegels sind Streichhölzer! Mein Gott! Hauptsache man sieht, was man sehen will!

  6. #1 Hayek (04. Mrz 2011 21:58)

    Schade, dass auch hier so viele Kommentatoren trotzdem weiter auf die Übermachtpresse hereinfallen werden.

    Falsch gedacht! Die PIer, welche Guttenberg durchschauen, haben dies nicht den Schmierjournaillen, sondern ihrem Wissen und logischen Menschenverstand zu verdanken.

    Der Guttenberg ist zwar kein Volksschädling wie Fischer, aber auch nicht gerade eine positive Kraft für Deutschland.

  7. Da hatten die angelblich so werteorientierte C*DU- und C*SU-ler so viele jahrzehnte zeit, den fischer zusammenzufalten wegen seiner üblen terrorvergangenheit.

    Aber was haben sie gemacht?
    Nichts! Im gegenteil. Nicht mal im u-ausschuss wegen der visa-affären waren sie in der lage, diesen proll vom hohen ross zu stossen.

    Und so ist es mit all den anderen kommunistischen scharlatanen in der politik, von denen sie sich dauernd über den mund fahren lassen und dabei die vornehm zurückhaltenden zu mimen.

    Wer sich in jeder quasselrunde die wurscht vom brot nehmen lässt, ist selber schuld.

  8. Noch einen gedanken vergessen.

    Wie kann jemand ohne schulabschluss, keinen beruf, in den usa professor werden?

    (Das ist wohl die zukunft unserer unis?)

  9. Prima geschrieben, selten lese ich so lange Artikel! Und ich spüre, was diese taffe Frau Röhl psychisch durchmachen musste und vielleicht noch immer erdulden muss. Ich und ich denke jeder, der sich gegen den linken Mainstream auch öffentlich ausspricht, kennt den furchtbaren Gesinnungs- und Psychoterror der Linken, der durchaus nachhaltige Schäden anrichten kann!

    Kämpfen sie weiter, Frau Röhl! Wir, die schweigende Mehrheit, stehen an deiner Seite!

    Let us fight back!
    Let us bring Fischer to justice!

  10. Fischers Missetaten lagen bereits Jahrzehnte zurück, verehrte Frau Röhl.

    Ihre Rhetorik und Diktion sprechen für sich. Es ist offensichtlich, daß Sie auf der linken Seite einen Komplex haben. Ihre Ausführungen sind unglaubwürdig.

    Wenn Fischer bei relativ aktuellen Missetaten so gehandelt hätte wie Guttenberg, hätten Sie recht.

    Er tat dies aber nicht und stand dazu.

    Für mich ist Bettina Röhl keine Frau mit viel Hirn, wie es der erste Leser formulierte.

    Viel schlimmer und ähnlich guttenbergesk ist Fischers Handeln im Rahmen der Visa-Affäre. Hier ist der Guttenberg-Vergleich viel zutreffender, weil Fischer nur auf Biegen und Brechen sich in Richtung Wahrheit bewegte und zunächst seine Mitarbeiter belastete. Bis zum Schluß im Visa-Ausschuß hat er sich herausgeredet.

  11. schon allein der Titel ist Blödsinn!

    niemand (wenn er denn noch über einen Rest seiner Sinne verfügt) wird zu Guttenberg oder dessen „Plagiat-Skandal“ mit dem kommunistisch geschulten „Steinewerfer-Minister“ und dessen kriminellen Schandtaten und den daraus resultierenden „ministerialen Schweinereien“ 1:1 vergleichen können, absurder geht’s doch nimmer!!

    DIE GEFAHR KOMMT VON LINKS!!

    (und das linke Gesocks wird nicht eher Ruhe geben, bis es sein Ziel erreicht hat!)

    und das granatendoofe deutsche Wahlvolk macht weiterhin sein Kreuzchen bei den linksrotgrünen „Parteien“……..

    ARMSELIG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    abgeschafft!!

  12. Gute Analyse von Bettina Röhl.

    Man kann es natürlich auf viele Bereiche ausdehnen, etwa die Stasi-Vergangenheit zahlreicher Parlamentarier, wo der SPIEGEL mehr als drei Augen zudrückt oder auch Gregor Gysis Rolle als Anwalt und Funktionär in der DDR oder die Bezahlung der linksalternativen Bewegung durch Ost-Berlin in den 80er Jahren (hat Röhl ja angedeutet).

    Auffallend ist, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen alle 68er und deren im Kielwasser segelnde Ableger Menschenrechte nur dann interessant finden, wenn es gerade für sie von Nutzen ist. Und zwar NUR dann.

    Bei Guttenberg war klar (wie bei einigen anderen SPIEGEL-Opfern zuvor auch): hier ging es spätestens nach dem zwanzigsten Artikel, der nüscht neuet mehr brachte, nicht mehr um Information, sondern um Liquidierung. Es drängte sich der Eindruck auf, dass Guttenberg nicht nur seinen Posten als Verteidigungsminister verwirkt hatte, sondern sein Recht auf Leben. Man wollte das Tier erlegt sein, oder um mit Rammsteins „Waidmanns Heil“ zu sprechen: „Die Kreatur muss sterben“. Man wollte ihn – so mein Eindruck – am liebsten tot aufgehängt am Dachboden sehen. Es hatte eine bizarre Art von Vernichtungswillen, mit allem was dazu gehört, insbesondere das Gejohle, die Gruppendynamik, die gerne immer noch reintritt, wenn einer schwächelt.

    Das hat Tradition, so hat man unter Gejohle früher Hexen verbrannt und später Synagogen abgefackelt und man kann dieses Phänomen in vielen Kulturen der Welt beobachten: wer sich bis jetzt nicht getraut hat reinzutreten: nun darf man es, und zwar ganz ungestraft.

    Zum Trost für Bettina Röhl möchte ich sagen: ich glaube, dass den meisten Lesern dieses Messen mit zweierlei Maß durchaus bewusst geworden ist, weil der SPIEGEL es diesmal so dermaßen überzogen hat, dass er schon zur Kariaktur seiner selbst wurde.

    Für uns Nachfolgende hat dieses SPIEGEL-Denkmal und dieser 68er-Kult ohnehin eher was Bizarres: wenn da eine Truppe von 68er für die Umbenennung der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße demonstriert als ginge es um den Dritten Weltkrieg, während aber gerade mal einen Kilometer weiter im tiefsten Kreuzberg der Wilde Westen ausgebrochen ist, dann wirkt das wie eine bizarre Freak-Show, die in ihren niemals wirklich erlebten Heldengeschichten suhlt.

  13. Also ich habe mich im Fall Fischer auch gewundert, warum das damals so schnell verpuffte. Einen am Boden liegenden zu schlagen ist ja doch gemeingefährlich.

    Freilich wer als links beeinflußt groß wurde hat natürlich den Staat und das Großkapital, die angeblichen oder auch tatsächlichen Ausbeuter gehaßt und da hat man schon mal radikale Gedanken gehabt, auch wenn man eigentlich doch später seinen Irrtum begreifen konnte.

    Aber die linksgrünen Journalisten müssen irgendwie anders sein. Das müssen schicki micki Linke sein, denen es um Macht und Kampagnen und Kohle geht. Sie müssen ziemlich verkommen sein und vielleicht sogar auf hohlen Partys ihre Intrigen aushecken. Das heißt aber auch, dass man sich auf einiges gefaßt machen muß, wenn sie ihre Felle mal schwimmen sehen sollten.

    Deahalb kam Fischer wohl davon. Schade, es wäre Ihm besseres zu gönnen.

    Aber die Causae Fischer und Guttenberg sind auch wohl formal unterschiedlich.

    Bei Guttenberg mußte die Presse eigentlich nicht viel machen. Die Sache war zeitnah und so eindeutig, da war nichts zu retten.

    Guttenberg konnte auch nichts mehr retten und hat sich durch die Versuche noch mehr rein geritten.

    Wenn es keine Kampagne gegeben hätte (die Bild versuchte ihn ja zu halten) wäre er geblieben.

    Aber dann hätte es eigentlich eine Kampagne der Verschweigens gegeben und das wäre auch eine Kampagne gewesen. Also im Fall Guttenberg, war legitim nichts zu machen.

    Bei Fischer hingegen lagen die vielleicht strafbaren Taten zurück. Da wärs wohl schwieriger gewesen das alles aufzurollen, wenn es auch möglich gewesen wäre und natürlich hätte investigativer Journalismus ihn wohl erledigt.

    Aber damals war wohl die Bevölkerung auch nicht an einem Sturz Fischers interessiert (ich habe nie verstanden wieso ein angeblich zum Staatsträger mutierter Chaot Ansehen hatte, nie, aber das macht mir auch Angst vor der Bevölkerung)und daher hätte man wirklich eine gezielte Kampagne zähen investigativen Journalismus benötigt, aber die Journalisten dafür waren und sind auch heute noch nicht da.

  14. #17 Paula (04. Mrz 2011 23:03)

    „Auffallend ist, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen alle 68er und deren im Kielwasser segelnde Ableger Menschenrechte nur dann interessant finden, wenn es gerade für sie von Nutzen ist. Und zwar NUR dann.“

    glänzede Analyse!!

    (nur, keine Sau hat offensichtlich auch nur das geringste Interesse, diesem roten Gesocks Einhalt zu gebieten, am wenigsten die momentane „Regierung“!!)

    was Menschenrechte sind, bestimmen nämlich die linksrotgrünen WeltverbesserInnen, keine Chance für nicht-systemkonforme Meinungen !!

    „Die Partei, die Partei, die hat immer recht“

    welche linksrotgrüne auch immer!!

  15. Hallo Terroristentochter!

    Und geheuchelt ist auch das demonstrierte Nichtwissen um den roten und grünen Medienfilz. Und geheuchelt ist natürlich auch das Nichtwissen über den rot-grünen Titel-und Postenfilz, der die Universitäten seit Jahrzehnten beherrscht.

    Danke!

    Guttenbergs Geschichte ist peinlich. Aber irgendjemand hat, so meine Vermutung, dem Bremer Professor, der das Plagiat in Guttenbergs Doktorarbeit fand, einen bösen Tipp gegeben. Diesen Bremer Professor müsste man, finde ich, schon noch etwas näher durchleuchten.

    Diese Vermutung ist nicht abwegig. Eine Klärung dieser Frage würde sicher nicht nur mich brennend interressieren.

    Guttenberg ist eine Peanut gegen Joschka Fischer, allemal wenn man deren politische Bedeutung in ihrer Zeit miteinander vergleicht. Fischer war 2001 ein Gigant, gegen den Guttenberg heute allenfalls ein fränkischer Provinzriese ist. Fischer ist aber auch heute noch, wie sich mittelbar aus Eurem Heft ergibt, das weitaus größere Thema. Sonst würde das Thema der Fischerschen Biographie und der extremen Vergangenheit des linken Halbgottes ja nicht so beredt, mit eiserner Faust unterdrückt, verschwiegen werden.

    Ich würde Ihr an der Veröffentlichung gehindertes Buch „Sag mir, wo Du stehst“ sehr gerne trotzdem mal lesen. Es ist garnicht lange her, da war ich auch begeisterter Fan vom netten Joschka.

    Namens der Pressefreiheit

    Bettina Röhl

    Ihnen nehme ich das ab.
    Erst wenn eine echte Journalistin mit Charakter wie Frau Röhl in einer der großen deutschen TV-Edelquatschbuden (aus)sprechen darf, glaube ich wieder an die Pressefreiheit.

    SAPERE AUDE!

  16. #18 WSD

    „Muss zugeben Bettina Röhl war mir unbekannt!“

    Und das sagt ein alter PI-Hase! Schauen Sie mal links im alphabetischen Register! 😆

    Im übrigen: Erschütternder Bericht über die Einäugigkeit unserer MSM. Und: Vielen Dank, Bettina Röhl, für den ausführlichen Bericht über mehr als 40 Jahre linke Medienberichterstattung und Meinungsmache in unserem Land!

  17. Wowww! Da spricht jemand, der von der verlogenen linken Jammerszene wirklich Ahnung hat! Bravo, Bettina Röhl! Ich bin etwa in ihrem Alter und habe den Aufstieg der Linken live als Student damals in Berlin mitverfolgen „dürfen“. Die linken Studenten, allesamt wohlstandsverwöhnte Bürgerstöchter und -söhne, hatten als erste politische Bewegung nach dem Zweiten Weltkrieg am Ende der 60er Jahre den Straßenerror wieder salonfähig gemacht. Davor waren es die SS- und SA-Truppen, die die Sraße für ihre politischen Ziele ähnlich medienwirksam instrumentalisierten wie die politische Linke und die Grünen es bis zur Gegenwart tun.

    /b>Vom Straßenterror des SDS zum politischen Terror eines Joschka Fischer und schließlich dem Terror der RAF (erste Rampenselektion von Juden nach dem Holocaust!!! bei diversen Flugzeugentführungen dieser linken Faschisten) zieht sich ein durchgängiger roter Faden, der – in seiner religiösen Variante – im heutigen Terror des von den Linken hereingebrachten Islam seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. So sind es auch die Linken und diem Grünen, die sich bis zur Gegenwart schützend vor diesen Todeskult stellen.

    Diese Affinität der linken Szene mit dem Islam, seinen Verbindungsstellen im Antiamerikanismus und Anti-Israelismus, hat niemand besser dargestellt als Michael Mannheimer. Nachzulesen in seiner erstklassigen Analyse Das Islamisierungs-Komplott der Linken gegen die westlichen Gesellschaften
    sowie in seinem genialen Essay aus dem Jahr 2009: Der Islam als Sieger des westlichen Wereterelativismus.

    Lesebefehl für alle, die ihn noch nicht kennen sollten.

  18. Kein gutter Tag ohne Gutti bei PI.

    Der Vergleich ist nicht passend, da beide Politiker zur verkommenen politischen Kaste gehören, auch wenn der dicke Otti mehr auf dem Kerbholz hat, ja und?

    Der Eine wie der Andere, Macht- und Karrieregeil. Die im Grunde richtige Kritik , dass Fischer viel gravierendere Vergehen anzulasten sind als Guttenberg, stützt so selbst das Lagerdenken zwischen Linksgrünen und Scheinkonservativen. Dieses Lagerdenken suggeriert eine intakte politische Landschaft und dient den Guttis und Ottis nur als Herrschaftsinstrument für den Machterhalt.

    Bettina Röhl hat sicherlich einen linken Knax, wie viele intelligente ehemalige Linke, die sich schwer damit tun ihr Versagen vor dem dumpfen und primitiven linksgrünen Ideologien zu akzeptieren, aber gut und voller berechtigtem Hass gegen diese widerliche linksgrüne Medienmeute hat sie schon geschrieben.

  19. Wowww! Da spricht jemand, der von der verlogenen linken Jammerszene wirklich Ahnung hat! Bravo, Bettina Röhl! Ich bin etwa in ihrem Alter und habe den Aufstieg der Linken live als Student damals in Berlin mitverfolgen „dürfen“. Die linken Studenten, allesamt wohlstandsverwöhnte Bürgerstöchter und -söhne, hatten als erste politische Bewegung nach dem Zweiten Weltkrieg am Ende der 60er Jahre den Straßenerror wieder salonfähig gemacht. Davor waren es die SS- und SA-Truppen, die die Sraße für ihre politischen Ziele ähnlich medienwirksam instrumentalisierten wie die politische Linke und die Grünen es bis zur Gegenwart tun.

    Vom Straßenterror des SDS zum politischen Terror eines Joschka Fischer und schließlich dem Terror der RAF (erste Rampenselektion von Juden nach dem Holocaust!!! bei diversen Flugzeugentführungen dieser linken Faschisten) zieht sich ein durchgängiger roter Faden, der – in seiner religiösen Variante – im heutigen Terror des von den Linken hereingebrachten Islam seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. So sind es auch die Linken und diem Grünen, die sich bis zur Gegenwart schützend vor diesen Todeskult stellen.

    Diese Affinität der linken Szene mit dem Islam, seinen Verbindungsstellen im Antiamerikanismus und Anti-Israelismus, hat niemand besser dargestellt als Michael Mannheimer. Nachzulesen in seiner erstklassigen Analyse Das Islamisierungs-Komplott der Linken gegen die westlichen Gesellschaften
    sowie in seinem genialen Essay aus dem Jahr 2009: Der Islam als Sieger des westlichen Wereterelativismus.

    Lesebefehl!

  20. Warthog

    Danke sehr.

    Man muss aber ehrlicherweise sagen, dass der SPIEGEL diese Gefechte nur durchziehen kann, weil der Widerstand so schwach ist.

    WENN der SPIEGEL einen Politiker absägen will, dann schafft er das auch. U. a. liegt das auch daran, dass man sich darauf verlassen kann, dass zumindest CDU/CSU-Politiker sich dann auch noch gegenseitig in den Rücken fallen. Das ist IMMER so. Anstatt dass die ihre eigenen Leute verteidigen und zusammenhalten, fallen sie sich auch noch in den Rücken. Also wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr und dann muss man auch nicht jammern. Das würden die Linken und Grünen z. B. nie machen. Wenn’s drauf ankommt, dann lassen die sich nicht auf diese Weise fallen, auch wenn sie sich sonst nicht leiden können.

    Also in der Causa Fischer mit der ganzen Zwangsnutten-Geschichte: da wundert man sich doch, dass die ganzen Menschenrechtler und Feministinnen usw. unter den Grünen so geschlossen die Schnauze gehalten haben. Das hatte schon was. Aber wie gesagt: Menschenrechte sind für die Grünen nur dann interessant, wenn es gerade NÜTZLICH ist.

    Dass der SPIEGEL es auf den Guttenberg abgesehen hatte, war schon von Anfang an klar. Jede Woche gab es schon einen Anti-Guttenberg-Artikel, praktisch seit er im Amt war. Es war klar, dass der SPIEGEL nur auf einen Vorfall WARTETE, der das Signal zum Abschuss gab. Blöderweise hat KT ihnen das Futter auch noch gegeben. Eine Rolle hat von Anfang an meiner Ansicht nach auch gespielt, dass er ein Adliger war. Man merkte, dass ihm das irgendwie immer negativ angepappt wurde, weil man sich beim SPIEGEL eben ach so sozialistisch gibt und offenbar total verkrampft betonen will, dass es sich hier um den „SPIEGEL“ und nicht um „FRAU IM SPIEGEL“ handelt.

    Dieses ganze Anti-Adel-Getue von irgendwelchen verpassten Revoluzzern mit Gauch-Caviar-Attitüde wirkt auf mich wie eine alberne Freak-Show und im Grunde nicht wesentlich anders als die Adel-Fans, nur halt seitenverkehrt, aber darum nicht besser. Es wirkt irgendwie pubertär. Oder senil. Beim SPIEGEL wohl eher Letzteres, so eine Art 68er-Schwanengesang, wie bei Stuttgart21, wo man sich noch mal jung und heldenhaft und total kollektiv vorkam, wenn man mal „Scheißbullen“ und „Schweinesystem“ gerufen hat, bevor es mit dem Rollator anfängt.

    Also WENN der SPIEGEL einen Politiker absägen will, dann schafft er das auch. IMMER. Und es sind – na wen wundert’s – nie grüne oder linke Politiker. Selbst dann nicht, wenn die in Stasi-Auftrag in Unterhosen geschnüffelt haben und anders als KT ganze Existenzen vernichtet haben. Da sind Fußnoten natürlich viel schlimmer, vor allem, wenn man auch noch adelig ist. Ououou.

    Der Widerstand gegen den SPIEGEL ist einfach nicht vorhanden, weder in Politik noch in Medien. Aber durch das Internet scheint sich das zu ändern. So war man beim SPIEGEL völlig irritiert, dass es plötzlich eine Pro-Guttenberg-Facebook-Initiative gab mit fast 400 000 Unterstützern in nicht mal zwei Wochen.

    Jetzt mal unabhängig von Guttenberg: Ich glaube, beim SPIEGEL dämmert einem jetzt ganz langsam, dass die eigene Autorität von für sie unerwarteter Seite (Internet) gefährdet sein könnte. Wenn die Leute beim SPIEGEL nicht mehrheitlich seit 30 Jahren so abgestanden wären oder aus Karrieregründen die ollen 68er-Kamellen nachplappern würden, dann hätten sie dort längst merken können, dass die wirkliche Gefahr für den SPIEGEL als Meinungsmacher nicht von der BILD-Zeitung (oder wie der ganz pfiffige 68-er sagt: BLÖD-Zeitung) kommt und auch nicht von der CDU, sondern aus einer ganz anderen Galaxie, von der er zwar schon mal was gehört hat, die er aber weder richtig kennt noch versteht.

  21. Sehr guter Kommentar von Bettina Röhl!
    Aber bitte neben Fischer nicht das zweite Dreckschw… namens Cohn-Bendit vergessen!

  22. Ich erinnere an den Visa-Skandal unter Fscher — ne halbe Million KRIMINELLER Menschen erhielten ihr Visum über Fischer

    Der Untersuchungsausschuss war eine einzge Farce

  23. #27 Paula (04. Mrz 2011 23:55)

    vielen, vielen Dank, das war mit das Beste, was ich hier jemals als Kommentar zu lesen bekommen habe!

    nochmals, danke!!

  24. „Spiegel“ lügt!

    das ist halt das Überlebensprinzip von diesem Drecksblatt, wie von allen linken „Institutionen“ !!

    (war es, ist es, und wird es immer sein !)

    Es gäbe weltweit keine „Linke“ mehr, wenn dieses Prinzip nicht gelten würde!

  25. “Gehört der Islam zu Deutschland?”
    Zu diesem Thema referiert am Mittwoch Prof. Khorchide (Nachfolger des vom Glauben abgefallenen Kalisch) vom Lehrstuhl für “islamische Religionspädogik” der Uni Münster im Rathaus von Münster. Alle kritischen Bürger in und um Münster sind herzlich zu dieser öffentlichen Veranstaltung eingeladen (18 Uhr).

    http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Khorchide-referiert-ueber-die-Rolle-des-Islam-in-Deutschland-;art993,1208749

  26. Und wo sind die Namen der Vaterlandsverräter aus der „Rosenholz-Datei“?? Die Namen werden unter Verschluss gehalten, da halten alle dicht!! Selbst die Journaille fragt nicht danach!!

  27. Und die Kommunisten, die bei den Grünen gelandet sind, heute das Maul im Bundestag gegen KTG aufreisen, aber den Menschenschlächter POL POT in Kambotscha unterstützt haben mit Geld. Damit konnte er noch mehr umbringen!! Die Leichenberge wollen sie nicht gesehen haben…

  28. Wow hochinformativer Bericht. Vielen Dank dafür! Kämpfen sie weiter, Frau Röhl! Wir stehen Ihnen bei.

    Ich spreche Joschka Fischer für schuldig.

  29. Wer des Denkens noch mächtig ist weiß das die BILD „Der Stürmer“ des kleinen Mannes ist. Julius Streicher wäre stolz auf euch!

    Ein Lügenblatt das mich täglich am Sinn der Pressefreiheit zweifeln lässt.

  30. Die Auseinandersetzung mit 40 Jahren „linker Geschichte“ ist viel zu wichtig, viel zu bedeutsam und viel zu komplex, um sie ausgerechnet für die Rechtfertigung des Möchtefern-„Ray Ban“-Bundeskanzlers, Mediengeschöpfes und Blenders Guttenberg zu instrumentalisieren.

    Vor allem wird so eine Vielzahl detaillierter und berechtigter Argumente verschenkt – der „Gegner“ kann sich zurücklehnen und die – seinerseits berechtigte – Gegenfrage stellen:
    „Und das alles rechtfertigt also Betrug und Plagiat?“

    Dem kann man nicht entgegenhalten.

  31. …immerhin hat sich Fischer damit als
    körperertüchtigendes Vorbild unter den
    damals Jüngeren ausgezeichnet.
    Heute könnte er damit vielleicht sogar eine
    Disse in Sport kriegen. Denn er hat erkennbar Wert auf die Kennzeichnung seines selbständigen Teiles der Arbeit hier gelegt. 🙄

  32. Oder, vielleicht wird es dadurch klarer:

    Murads Gang überfällt einen Biodeutschen und zieht sein Handy ab.

    Mehmeds Gang überfällt einen Biodeutschen, tritt ihn ins Koma und zieht ihm dann Geld und Handy ab.

    Murads Tat wird durch Mehmeds – schlimmere – Tat in keiner Weise relativiert. Und es wird dadurch nicht anders, dass man Mehmeds grausame Aktion in allen Details plastisch schildert.

    Klar gehört Mehmed in den Knast.
    Aber Murad eben auch.

  33. Fischer ist ein fantastischer Schauspieler, gewissermaßen der deutsche Arafat. Auch was die Figur angeht ist er ein brandheißer Nachfolgekandidat für Deutschland sucht den Oberlügner des „Zentralunrats der Muschlime“, Mayzecke – die andere fette Zecke.

  34. Vielen Dank Frau Bettina Röhl für Ihren sehr gelungenen und vor allem EHRLICHEN Beitrag!

    Besonders perfide und beängstigend empfand ich den Auftritt des LINKEN Fraktions-Vize DIETMAR BARTSCH im Bundestag in der Causa KT.

    Man schaute in die „Fratze des Bösen und der Falschheit“ als er den zu Guttenberg zum Selbstmord ! aufforderte mit : „früher wusste der Adel, was er an so einer Stelle zu tun hat“ .
    Wie bitte?
    Ein abgekupferter Doktor ist ohne Frage kein Kavaliersdelikt, aber es ist auch kein Schwerverbrechen. Er wurde erwischt und bestraft, ein richtiges Signal an die Wissenschaft gesendet. Wenn man aber wie o.g. bedenkt welche anderen „Kaliber“ mit folgeschwereren Verbrechen sich bei den GRÜNEN und den LINKEN ungestraft tummeln wird es einem ganz anders.

    Warum wird das unangemessene Verhalten eines Dr. Dietmar Bartsch in unserer Gesellschaft toleriert und nicht abgestraft ?!:

    http://www.youtube.com/watch?v=qdKgciOeBKY

  35. @ JeSuis

    Sie vergessen die Narrenfreiheit der Linken. Die dürfen so einen skandalösen Mist produzieren. Wagt es aber auch nur ein als rechts geltender Politiker, die Linken in ebendieser Weise anzugreifen, sieht die Medienmafia wieder ihre Zeit gekommen, eine Hetzjagd zu eröffnen.

  36. Ist die Autorin eine Linke, sorry, SO geht´s nicht, Fischers Bleiben ist ein Skandal, aber ein Nichtgehen KT´s wäre es eben auch! Kindisch, der Verweis auf die „Richtung“ aus der es kam, das ist Tagesgeschäft und nicht mal schmutzig, man hat ihm ja keine Liebelei oder einen Joint aus der Jugend angehängt, sondern er hat sich jahrelang als Volljurist ausgegeben obgleich er da facto ohne Berufsausbildung ist! Entscheidender: Er hat über viele Jahre engen Vertrauten an der Uni, Kollegen, Freunden und in den Stellungnahmen UNS ALLEN direkt ins Gesicht gelogen. Wie können Sie Ihren Mitarbeitern so einen Vorgesetzen zu muten?? GAR NICHT.

  37. #1 Bonn

    „Guttenberg soll einfach auf Nimmerwiedersehen in die USA gehen, dann ist es gut.“

    Nichts ist gut. Guttenberg war schon in den USA. Wurde dort instruiert, gebrieft,indoktriniert, auf seine politische Karriere in Deutschland vorbereitet, hergeschickt und in seine Ämter gehievt. Leider war die ihm in die Hand gedrückte Doktorarbeit zu schludrig geschrieben, da man nicht damit gerechnet hatte, dass sie jemals auf Interesse seiner Kritiker hätte stoßen können.

  38. # Stefan del Mare (05. Mrz 2011 05:55)

    Zweifellos war Guttenbergs Rücktritt vor dem Hintergrund der plagiierten Dissertation erforderlich.

    Demgegenüber hätte jemand wie Joseph („Joschka“) Fischer niemals Minister werden dürfen. Zwar kam Fischer nie in die Verlegenheit, eine Dissertation zu plagiieren, hatte er doch noch nicht mal einen Schulabschluss auf die Reihe bekommen (- selbstredend natürlich auch keinen Hochschulabschluss oder Berufsausbildung).

    Als seine Altersgenossen studierten, verlegte sich Fischer auf gewerbsmäßigen Diebstahl und Hehlerei mit geklauten Büchern. (Von seinen Weggefährten, z.B. Cohn-Bendit, wird dieser Aspekt aus Fischers Vita schamvoll mit Formulierungen umschreiben, Fischer habe mit „gebrauchten Büchern“ gehandelt.)

    In den 70-er Jahren war Fischer Anführer der berüchtigten „Putztruppe“, eine aus mehreren Dutzend Politschägern bestehenden Bande, die bei Demonstartionen Polizisten brutal zusammenschlugen und andere Menschen durch das Werfen von Brandsätzen (Molotow-Cocktails) gefährdeten („Putz“ bedeutet im Frankfurter Dialekt soviel wie „Ärger“, aber auch gewalttätige Auseinandersetzung.)

    Nachdem die Gewalt anlässlich des Todes von Ulrike Meinhof am 09.05.1976 bei einer von Fischer maßgeblich mitorganisierten Demonstration ausuferte, kam Fischer am 14.05.1976 in Frankfurt in U-Haft.

    In der Folgezeit übte Fischer, wenn er nicht gerade arbeitslos in Kneipen herumhing, so „anspruchsvolle“ berufliche Tätigkeiten wie z.B. Taxifahren aus.

    Im Oktober 1982 sah Fischer in den kurz zuvor gegründeten „Grünen“ die Gelegenheit, die verpasste berufliche Karriere doch noch nachzuholen. Mit Hilfe seiner Putztruppe, die der Partei geschlossen beitrat, ließ sich Fischer, der sich für Ökologiefragen bis dahin noch nie interessiert hatte, auf einen aussichtsreichen Listenplatz bei der Bundestagswahl 1983 aufstellen (Näheres kann nachgelesen werden bei J.Ditfurth, „Das waren die Grünen“, 2.Aufl., München 2000, S. 76. ff.).

    Die Darstellung der weiteren Vita von Fischer erspare ich mir hier.

    Man sieht jedoch, dass Guttenberg neben Fischer wie ein braver Internatszöglich wirkt.
    Wie auch immer: Dass jemand wie Fischer erst deutscher Außenminister werden konnte und sich heute „Professor“ in den USA schimpft, ist eine Mischung aus Komödie und Realsatire.

  39. Bettina Röhl sagt auf ihre Art, was ich seit Jahren behaupte:

    ES GIBT IHN und so funktioniert er – der Geheime SPD Medien- & Meinungs-Konzern.

    Der milliardenschwere Medien-Zar SPD –

    DIREKT AUF DEN ABGEORDNETENSITZEN
    IM DEUTSCHEN BUNDESTAG.

    Es ist dem aufmerksamen Beobachter sicher nicht entgangen:

    So ein Konzern-Set-Up eignet sich auch sehr schön als unauffällige Waschanlage für illegale Parteispenden.

    Wie bitte ? . . . Ja ja gewiss – die CDU merkt wiedermal NIX !

    CDU – die NIX-Partei

  40. Der zugrundeliegende Artikel hat nur einen Fehler: Er benennt nicht die Tatsache, daß unsere intellektuelle Elite Deutschland zum ’sozialistischen Paradies‘ umformen möchte.
    Jeder, der noch ein weinig Erinnerungsvermögen besitzt, kann das klar erkennen, wenn er die BRD unter Helmut Schmidt mit der unter Frau Merkel vergleicht. Vom Vergleich mit der BRD eines Adenauers möchte ich noch nicht mal reden.
    Diese Umformung läuft schleichend, damit es der dummdeutsche Michel nicht bemerkt. Er wird täglich von den ’68‘-verseuchten Medien gehirngewaschen, um ja nicht auf reaktionäre Ideen zu kommen.
    Für diese Umformung benötigt man ideologisch überzeugte ‚Täter‘, wie Fischer, Trittin, Schröder, Roth, Künast, Ströbele(…), die vor Allem zu schützen sind, damit sie freie Hand und viel Zeit für ihr Vorhaben bekommen. Wie schon zu Klassenkampfzeiten heiligt auch heute noch der Zweck die Mittel. Was sind da schon Gewalttaten, Verletzte, oder auch Tote?

    Sicher bin ich nicht er Einzige, der diese Entwicklung mit Sorge verfolgt, aber was kann der Einzelne schon ausrichten? Diejenigen, die eine Umformung Deutschlands nicht wollen, sind die Leistungsträger, die Facharbeiter, Ingenieure, die morgens zur Arbeit müssen, um ihre Familien durchzubringen. Zeit für Demonstrationen, Publikationen, politischer Arbeit bleibt da kaum. Und so entwickelt sich unser schönes, reiches, freiheitliches Land zurück in ein faschistoides, sozialistisches, wüstes Armenhaus.
    Die Anzeichen sieht man schon überall:
    An den leeren öffentlichen Kassen, am Zustand unserer Straßen, an der ausufernden Überwachung, an der Einschränkung/Abschaffung von Freiheitsrechten, an den Abzügen auf der Lohnabrechnung, an der Ladenkasse, (…)

    Wer glaubt, diese Entwicklung 2013 durch ein Kreuzchen bei der CDU stoppen zu können, der irrt! Die CDU, einst konservatives Fundament gegen sozialistische Parteien, ist wie in der ehemaligen DDR zum Handlanger der Sozialisten verkommen, und hat sich durch das Absägen konservativer Mitglieder wie z.B. Friedrich Merz, ‚etnisch gesäubert‘. Andere konservative Parteien, wie REP oder NPD sind durch die sozialistische Journaille dermaßen verunglimpft worden, daß kaum ein fähiger Kopf es wagt, sich in ihre Reihen zu begeben, um nicht medial geschlachtet zu werden.
    So wird es auch den neuen, konservativen Parteien wie der Freiheit, oder den Konservativen ergehen. Sie werden entweder totgeschwiegen, oder mit der Nazikeule erschlagen. Wartet nur! Wenige Monate vor der Wahl wird wieder irgendeine ‚Leiche‘ ausgegraben, und bis zur Stimmauszählung herumgetragen.
    Und das Alles für den ‚Sieg des Sozialismus‘
    Menschlichkeit sieht für mich anders aus…

  41. # 46 bademeister

    Ein Jurist ist ein voll ausgebildeter Jurist auch ohne Doktortitel.

    Fischer ist noch nicht mal voll ausgebildet, nein, er ist sogar ein Verbrecher.

    Das ist der Knackpunkt, das ist der Skandal. Und ob es Tagesgeschäft in der Politik sein sollte, so lange nach Verfehlungen verhasster politischer Gegner zu suchen, bis man endlich fündig geworden ist, wage ich zu bezweifeln.

    Guttenberg hat wissenschaftlichen Betrug begangen, für den er zu Recht abgestraft wird, aber die, die sich am meister darüber aufregen, die Linken und Grünen, sind samt und sonders Heuchler.

  42. #50 Erwin Mustermann (05. Mrz 2011 11:40)

    Heute um 13:00 Uhr finden in mehreren Städten Pro-Guttenberg-Demos statt.

    Viel Spaß beim Gruppenorgasmus!

    Manche Leute begreifen es nie.

  43. Das ADR-Magazin „Panorama“ griff die Ungereimtheiten im Fall Fischer im Jahr 2002 auf und schrieb:

    „Viele Fragen bleiben. Ob er auf der Demonstration war, welche Rolle er spielte, und ob er den dubiosen Kronzeugen Manfred Scholz kennt – auf all diese Fragen ließ Joschka Fischer „Panorama“ am 1. Februar mitteilen, es werde von ihm keine Antworten geben. Begründung – keine.“

    Obwohl es dabei um die Mittäterschaft Fischers bei einem versuchten Mord ging, schickte das Magazin aber dem Beitrag voraus:

    „Viele, auch in der „Panorama“-Redaktion, möchten, dass dieser Mann Außenminister und Vizekanzler bleibt.“

    Damit ist alles gesagt, wie diese Menschen funktionieren. Bettina Röhl hat völlig Recht.

    Als „Terroristentochter“ habe ich sie übrigens nie gesehen, sondern ich nehme sie ausschließlich als mutige Journalistin wahr, die sich noch einen eigenen Standpunkt leistet. Und Ihre Mutter wurde ja genau von jenem Typus Journalisten, der auf die Herkunft der Tochter abhebt, um sie fertig zu machen, hoch verehrt.

    Wenn es um die Meinungshoheit im Lande geht, ist denen keine Methode zu schäbig. Man könnte es auch mit den Worten von Oskar Lafontaine sagen: Mit diesen Eigenschaften kann man auch ein KZ betreiben.

    http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2001/erste7712.html

  44. #11 Biker

    OT:
    Lesenswerter Artikel von Lehrer L:
    Götterdämmerung für den Islamismus in Deutschland?

    Link funktioniert nicht, auch Googeln nach der genauen Wortkombination ergibt nur tote Links!

    Hat jemand den Text gespeichert oder einen funktionierenden Link?

  45. Sehr geehrte Frau Röhl,

    den SPIEGEL lese ich seit nicht mehr, seit es den FOCUS gibt.
    Als linkes Schmierblatt war es mir bereits zuvor aufgefallen.
    Längst verspielt die Meriten der frühen Jahre.
    Ein speiübles Stück jakobinischer Indoktrination und spätrömischer Dekadenz. Ein antichristlischer, antiamerikanischer Hort von Intoleranz, Antisemismus und Satanismus sprich Islamarschkriecherei.

    Die Causa Fischer beschäftigt auch mich seit Ewigkeiten.

    Ein penisgesteuerter, ausnehmend unansehnlicher (das hat er mit den meisten GrünInnen gemeinsam, ein seltsames Phänomen), arroganter, aufgeblasener Widerling, Neidhammel, Lügner, Leertöner, Dummschätzer, Raffke, schlicht:
    Das Idealbild des Kotzbrockens.

    Gangster noch dazu.
    Ich weiß, dass ist nahe an Beleidigung, aber hat er, haben Rückwärts90 / Die Gegen, in Dummdeutschland bei 19 %!, jemals Contenance gezeigt, Anstand, Haltung?

    An einer Wand meines Büros hängt als stetes Menetekel das Foto aus dem Frankfurter Landgericht: Joseph Martin Fischer mit nach rechts gedrehtem Wendehals, dem geschauspielerten Augenaufschlag eines sechzehnjährigen türkischen Zuhälters „ich hab doch gar nichts gemacht“, der abwehrend beschwichtigenden, verharmlosenden Linken bei dem bloßen Lippenbekenntnis: „Was wir damals getan haben, war Unrecht“.
    Natürlich folgenlos – für einen wie IHN.
    Wer sich auf Körpersprachendeutung versteht, dem offenbart sich die nackte Falschheit dieser Kunstfigur.
    Weit erschreckender jedoch, dass Institutionen wie die EU (ohnehin übel beleumundet) ihn als „Europäer von was weiß ich“ lobpreisen, Harvard, jetzt die Uni Düsseldorf, einem Gauner die Ehre einer Honorarprofessur auf Zeit geben, Firmen wie REWE, BMW, RWE den Türken- und Ukrainenuttenfan als „ökologischen Berater“ anheuern.
    Man sollte sie strikt meiden.
    Degoutant darin ist weniger die Raffgier des x-fachen Heiraters und Ehebrechers als das mangelnde Urteilsvermögen (oder ist es die Affinität zu kriminellen Causa Politische Korrektheit?) der Genannten.

    Eigentlich unnötig als Fazit „Unperson in jeder Hinsicht“ 😮 zu formulieren.
    Der Halbungar und Metzgerssohn (was nichts Schlechtes sein muss).

    Aber das hieße Figuren wie Cohn-Bendit, Ströbele-Pöbele, Özdegier, die Schnarre, Wowereiter, Bsirske, Gysi, Lötsch, Lafo, Vogt, Künast, TrittIhn, Schlauch, Schulz, Barroso, Reding, Verheugen usw. ungerecht benachteiligen.

  46. #53 TheNormalbuerger (05. Mrz 2011 12:22)

    „Manche Leute begreifen es nie.“

    Glauben Sie, dass Sie mit solchen „Argumenten“ jemanden gewinnen können? Was ist, wenn die anderen Recht haben und Sie falsch legen? Ziehen Sie das nie in Erwägung? Genau wegen dieser Einstellung haben es neue Parteien so schwer. Eine Ansammlung von Sektierern und Rechthabern. Alle anderen sind sowieso Deppen, was gehen die denn überhaupt demonstrieren. Viel Vergnügen bei Ihrer Ein-Mann-Partei.

  47. Wenn ich Sympathiewerte zu vergeben hätte zwischen einem Minister, der
    bei der Anfertigung seiner Doktorarbeit unsauber gearbeitet hat und
    einem (ehemaligen) Minister, der in der gewalttätigen Antifa-Szene aktiv
    war und Steine auf Polizisten geworfen hat, wäre meine Entscheidung
    eindeutig.

    Dieser mein Leserbrief vom 24.02.2011 an die regionale Zeitung ist natürlich nicht veröffentlicht worden.

  48. Offener Brief an den Guttenberg-Aufspürer
    Dr. Andreas Fischer-Lescano
    Elite-Universität Bremen

    Zunächst möchte ich Ihnen meine uneingeschränkte Bewunderung aussprechen:

    Was Doktorvater und eine Reihe hochkarätiger Diss-Prüfer nicht schafften:

    SIE – Dr. Andreas Fischer – Lescano schafften das mühelos – bei einer guten Flasche Rotwein.(welche Sorte?)

    Ich möchte gerne, dass Ihre intellektuelle Großtat zu einem bleibenden Vermächtnis wird.
    Lassen Sie mich auf der Sympathiewelle der „Vereinigten Deutschen Linkträger“ (VDL)
    mitschwimmen.

    Ich schlage daher die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Namen

    „Lescano-Doktorspiele“ aus.

    In folgenden finden Sie eine Aufstellung mit ebenfalls Mitgliedern des Deutschen Bundestages, die es – wie Vorgänger – wert sind, ihre Dissertationen (bei einer guten Flasche Rotwein) zu überfliegen.

    Wie Sie ersehen, fehlen in der Aufstellung die Abgeordneten von CDU, CSU und FDP.
    Ich gehe dringend davon aus, dass Sie nach Ihrem Riesenerfolg Wert darauf legen, die genannten Gruppen selbst weiter betreuen zu dürfen. Es sei Ihnen von Herzen gegönnt.

    Zu der praktischen Umsetzung der
    „Lescano-Doktorspiele“.

    Jeder Interessent (PI-Leser) möge sich einen Kandidaten mit Erstbuchstabengleichheit aussuchen, also Müller sucht sich aus der Liste einen Kandidaten aus, dessen Nachname ebenfalls mit ‚M‘ beginnt. So können einige Parallelarbeiten vermieden werden.

    Es wird Ihnen aufgefallen sein, dass in der Liste ‚SPD‘ die Ex-Justizministerin fehlt. Das war Absicht. Um diese Arbeit möchte ich mich selbst kümmern. Denn diese Arbeit samt aller Begleitumstände hat echt Potential.
    (Insider, Stichwort ‚archäologie‘ )

    = = = = = = = = = =
    Die Liste:

    = * = * = * = * = * = * = * = *
    SED / Tarnname ‚Die Linke‘
    MdBs, promoviert

    Enkelmmann, Dagmar 1
    Gysi, Gregor 2
    Hein, Rosemarie 3
    Lötzsch, Gesine 4
    Sitte, Petra 5
    Bartsch, Dietmar 6
    Diss. „Verteilungsverhältnisse unter
    den Bedingungen der Produktionsin-
    tensivierung“
    (wörtl. Ü.)
    Bunge, Martina 7
    Dehm, Diether 8
    Höll, Barbara 9
    Jochimsen, Lukrezia 10
    Seifert, Ilja 11
    Tackmann, Kirsten 12
    Troost, Axel 13

    = * = * = * = * = * = * = * = * =

    Grüne
    MdBs, promoviert

    Gambke, Thomas 1
    Hofreiter Anton 2
    Notz von, Konstantin 3
    Ott, Hermann 4
    Schick Gerhard 5
    Schmidt Frithjof 6
    Strengmann-
    -Kuhn Wolfgang 7
    Terpe, Harald 8
    Wilms, Valerie 9

    = * = * = * = * = * = * = * = * =

    SPD
    MdBs, promoviert

    Bartels, Hans-Peter 1
    Danckert, Peter 2
    Erler, Gernot 3
    Franke, Edgar 4
    Högl, Eva 5
    Lauterbach, Karl 6
    Miersch, Matthias 7
    Mützenich, Rolf 8
    Priesmeier, Wilhelm 9
    Reimann, Carola 10
    Sieling, Carsten 11
    Steinmeier, Frank-Walter 12
    Wiefelspütz, Dieter 13
    Hendricks, Barbara 14
    Kastner, Susanne 15
    Kofler, Bärbel 16
    Raabe, Sascha 17
    Rossmann, Ernst Dieter 18
    Schwanholz, Martin 19
    Thierse, Wolfgang 20
    Volkmer, Marlies 21

    = * = * = * = * = * = * = * = * =

    Ich habe Ihnen nochmals zu danken, Herr Dr. Fischer-Lescano, Ihre Idee der Dissertations-Überprüfung weckt das Interesse an geistigen Arbeiten bei begrenztem Leseaufwand- wofür ich den Firmen ‚Google‘ sowie der Library of Congress, Washington,DC, sowie wertvollen Still-Archiven ausdrücklich danke.

    Ihre Leistung, Herr Dr., behält in Wissenschaftskreisen ihren verdient hohen Stellenwert.

  49. (Korrektur)

    Lassen Sie mich auf der Sympathiewelle der „Vereinigten Deutschen Linksträger“ (VDL)
    mitschwimmen.

    Ich schlage daher die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Namen

    „Lescano-Doktorspiele“ vor.

  50. #57 Anke (05. Mrz 2011 12:40)

    Mit Worten wie
    „Manche Leute begreifen es nie.“
    will ich niemanden gewinnen. Entweder diese Menschen begreifen es von allein oder nie.

    In den letzten Tagen waren hier auf PI sehr viele sachliche und handfesteste Argumente gegen Guttenberg zu finden. Einfach mal nachlesen!

  51. #8 The Twelfth Viking

    Ob das nun Feuer oder Streichözer sind, die Aussage unterstreicht es genauso. Streichölzer m.E sogar noch besseer.

    Aber hauptsache man kann klugscheißern!

  52. #28 – Paula
    Ganz so einfach ist die Sache nicht

    Der Autor Robert Leicht in
    ‚Die Zeit‘

    Barschel-Affäre Wo waren die Beweise?

    Die Barschel-Affäre vor 20 Jahren zeigte, wie Medien auf der Jagd nach der besten Geschichte alle Skrupel verlieren.

    Die »Barschel-Affäre«, so viel steht längst fest, zählt zu den »großen« Affären der alten Bundesrepublik-West, vergleichbar der » Spiegel- Affäre« und dem Skandal um die gewerkschaftseigene Neue Heimat.

    Sie fand am 2. Oktober vor 20 Jahren ihren politischen Höhepunkt mit dem Rücktritt des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel, ihren makabren Tiefpunkt mit Barschels Tod neun Tage darauf in einem Genfer Hotel.

    Ebenso deutlich steht aber inzwischen auch dieses fest:

    Eine Sternstunde des investigativen Journalismus war die Sache nicht.

    Vielleicht werden spätere Generationen darin sogar eine umgekehrte Spiegel – Affäre erkennen

    also eine Affäre des Nachrichtenmagazins selber;
    und all derer, die ihm gläubig gefolgt sind.

    (Zitat-Ende)
    = = = = = = = = = = = = = = = = =
    Und gleichzeitig belästigt der Spiegel-Verlag mit (gedruckten) Spam-Briefen mit der Behauptung (O-Ton):

    „…das Tempo der politischen, wirtschaftlichen, technischen Veränderungen ist höher denn je …

    … wer all diese Entwicklungen verfolgen will und
    mitreden möchte,

    ist auf regelmäßige, sauber recherchierte
    Hintergrundinformation angewiesen,

    wie sie der ‚Spiegel‘ jede Woche bringt…“

    B. Voges, Verlagsleitung

  53. # 38

    Aber in Bild heissen die Schläger Mohammed und Ali wenigstens noch Mohammed und Ali und nicht Stephan und Sven…..!!!!!!!!!!!!!!

    Dumm-Dödel DU!!!

    Die BILD habe ich in 5 Minuten durch, in der SAZ werde ich 1 Stunde lang angelogen!!!!

  54. Schon stilistisch ist es ein Genuß, Bettina Röhl zu lesen. Sie stellt die Verhaltensweisen von Medien, insbesondere hier des Spiegel anhand derer Darstellung von Fischer einerseits, und v Guttemberg andererseits gegenüber.

    In der Tat, der Niedergang unserer BRD hat wohl nicht nur eine EU-Komponente, bei der unsere Wirtschaftskraft, wie auch unsere Grundrechte von der politischen Kaste drangegeben werden. Es gehört auch das Versagen der Medien hierzu, sowohl der System-Medien des GEZ-Kopmlexes, sowie der Meinungsprägenden Medien aus dem insgesamt links-grünen Umfeld.

    Alle zusammen, Parlamentarier und Medien-Spitzen verstehen sich als Führungs-Elite, der es aufgegeben sei, unser Land zu führen. Das Problem von zu großer Selbstüberschätzung von ansonsten eher unterdurchschnittlich ausgebildeten Menschen, die sich ein Eintreten für andere auf ihre innere Fahne schreiben müssen.

    Dazu muß man mittlerweile auch die CDU rechnen, natürlich auch die Seehofer-CSU.

    Was dann bleibt ist nicht viel. Zum Überleben ist es allemal zu wenig.

    Dies jedoch an KTG und dessen medialer Instrumentalisierung festmachen zu wollen kann nur an der Oberfläche unserer Probleme kratzen.

    Ich bedaure zutiefst, daß KTG diesen Schritt vollziehen mußte. Er hatte sich auf dem Areal hoher Glaubwürdigkeit positioniert. Ich lasse dahingestellt, ob dies eine von ihm vorab geplante Positionierung war, oder sich dies ganz einfach aus dem desolaten Zustand ergab, in der sich die BRD schon vor seinem Auftreten mittlerweile befand. Jedenfalls erschien er als Lichtgestalt. Die freilich genau auf seinem Kompetenz- Gebiet, der hohen Glaubwürdigkeit, einen umso böseren Makel mit sich rumschleppte, je heller sein Stern zu strahlen schien.

    Ich bin für die BRD, für uns alle, inkl. KTG froh, daß die Bereinigung bereits jetzt stattgefunden hat.

    Was nun Fischer angeht: der hat nun völlig andere Felder besetzt, die aber allesamt heute nur noch von der Aufrechterhaltung von Fiktionen leben. Dies übrigens, nachdem er selber bereits längst abgetreten ist. Wir wohnen einer Erosion bei, die von Nichtrauchergesetzen und E 10 begleitet werden.

    Nicht Fischer, sondern die gesamte Geisteshaltung, die diesen möglich machte, aber andererseits mit ihrer ureigenen Nachhaltigkeit auskommen muß – heiße Luft folgt heißer Luft – wird natürlich den bereits angerichteten Flurschaden nicht mehr abwenden, oder gar rückgängig machen können. Daher ist der gegen den Spiegel gerichtete Artikel zwar schön zu lesen, aber er muß ohne Wirkung bleiben. Diese Leute dort haben, ganz ähnlich wie KTG, irgendwann in ihrer Vergangenheit die Weiche falsch gestellt. Das lässt sich nicht mehr rückgängig machen, so sehr dies der Angela Merkel, oder der Bettoina Röhl zu widerstreben scheint.

    Laßt uns die Autos abschaffen, von deren Produktion wir leben müssen. Laßt uns „Facharbeiter“ importieren, um in einer zunehmend übervölkerten Welt nicht den Anschluß verlieren zu müssen. Nein zu Atomkraft in der Hoffnung, die Klage gegen die Weiterbetreibung wird abgewiesen.

    Liebe Bettina Röhl. Wenn man Grünen den Prozeß machen wollte, dann wäre Joschka Fischer ganz sicher nur einer, und dazu ein ganz kleiner Fisch.

  55. Das war Staatsraison: Man stelle sich vor, der Aussenminister ist ein Polizistenschläger, in einen Mordversuch verwickelt, wirft Molotowkoctails auf Polizisten, in dessen Auto wurde eine Mordwaffe der RAF Terroristen transportiert, in seiner Wohnung haben RAF Terroristen übernachtet, er ist ein übler Erpresser von Hausbesitzern??

    Das darf und durfte nicht hochkommen, wie steht Deutschland da??

    Aber man kann öffentlich BMW und REWE bojkottieren!! Das wirkt!!

  56. ____Da könnte man ja gleich sagen, wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wieder haben!______________

  57. Am 22.Februar 2011 schrieb ich zum Kampagnenthema u.a. folgendes:

    (Auszug)
    Lieber Herr zu Guttenberg – ich gratuliere Ihnen. Sie sind mit dem Leben davon gekommen.

    Soviel Glück hatte der CDU-Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein und CDU-Hoffnungsträger Barschel, der am Ende einer MASSIVEN SPD-Verschwörung ermordet wurde – nicht !

    Noch einmal: Jeder sog. CDU Hoffnungsträger ist EXTREM gefährdet

    Apropos Doktor-Arbeit:

    Die SPD Parteigenossin Herta Däubler-Gmelin(HDG), die sich gerne damit rühmt, an so renomierten Universitäten wie Tübingen und Berlin ihr ideologischees Wissen eingesogen zu haben, promovierte 1975 tatsächlich an der noch viel berühmteren Universität Bremen ! !

    Das war auch sehr praktisch, denn ihr Ehemann W.Däubler residierte dort im Promotions-Ausschuss.

    Entgegen allen Universitäts-Regeln – eine Promotion erst nach der Veröffentlichung der Doktorarbeit zu verleihen – konnte Herta ihren Doktor-Titel gleich mit nach Hause nehmen.

    Auch 25 Jahre später hatte HDG das immer noch nicht geschafft und wurde im Jahre 2000 durch Medien an dieses Defizit erinnert.

    Vollmundig – wie wir sie kennen – bot sie Nachholung sofort an und man könne alsbald ihr geistiges Werk auf ihrer Webseite (www.daeubler-gmelin.de) bewundern.

    Im Jahre 2001 wurde sie erneut öffentlich an die fehlende Veröffentlichung erinnert. Wer auf ihrer Webseite Wissen saugen wollte, stellte mehr (oder weniger) beglückt fest: Die Webseite gab es garnicht mehr!

    Weder die Deutsche Bibliothek in Frankfurt noch die Uni-Bibliothek in Bremen, wiesen ihre Arbeit nach. Anders als von der Promotionsordnung verlangt, wurde sie nie veröffentlicht.

    Trotzdem führte die Ministerin die Diss unter „Bildungsurlaub für Arbeitnehmer – ein Weg zur Verwirklichung des Grundrechts auf Bildung?“ in ihrer Veröffentlichungsliste.

    Und jetzt, geneigter PI-Leser, wissen Sie, wann EINE Dissertation ultrawichtig und im ZWEITEN FALLE vernachlässigbar ist.

    Das nämlich entscheidet der Geheime SPD Medien- und Meinungs-Konzern mit seinem milliardenschweren Medienbesitz.

    Der einzige Großkonzern, der direkt auf den Bänken des Deutschen Bundestages sitzt.

    – – – – – – – – – – – –

    Wie gesagt: Diesen Kommentar plazierte ich am Dienstag, 22. Februar 2011 hier auf einer PI-Seite.

    (Nach meiner IN-Recherche gabe es an diesem und am folgenden Tag keinen weiteren gleichartigen Kommentar.)

    Jetzt wurde die Sache brandeilig !

    Nur zwei Tage später – am Donnerstag, den 24. Februar 2011 – sitzt Herta DG in der ZDF Talkshow Stuckrad ‚late night‘ und rechtfertigt sich mit Stichwortgeber über dubiose Komponenten ihrer Wissenschafts-Karriere.

    Was lernen wir ? Herta DG, wie so manche anderen, LIEST AUFMERKSAM PI.
    Und das ist auch gut so.

    Bald ist Ostern und da wird dann schon mal dieses oder jenes Überraschungsei zu finden sein.

  58. Sorry Leute, hier gehts nicht nur um Fischer.
    Was ist mit Jürgen Trittin, Antje Vollmer, Monika Griefahn, Claudia Roth, Cem Ötzdemir,
    Joscha Schmierer usw?

    Hier geht es um Sttraftaten.

    Beispiel Antje Vollmer:

    Antje Vollmer, gehörte der KPD/AO-„Massenorganisation“ „Liga gegen den Imperialismus“ an. Der Häuptling dieser Bewegung war Christian Semler, graue Eminenz bei der „Taz“. Was sie an linken Überzeugungen hatte, leugnet sie heute. Die seinerzeit für die „KPD-Rote Fahne“ (Semmler/Horlemann) eine leitende Stellung innehatte (Politbüro?). Unter Pseudonym verfasste sie u.a. eine Clara Zetkin-Biografie. Ihre eigenartige Biografie über Clara Zetkin lässt sie bis heute unkommentiert. Sie ist Theologin, Pädagogin, Kirchenhistorikerin. Sie war Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Mitglied der ersten Grünen-Fraktion im Bundestag, Dozentin in Bethel, Vermittlerin im deutsch-tschechischen Konflikt, Gesprächspartnerin für RAF-Terroristen. Heute ist sie sehr quirlig in der „Neuen Blut und Boden-Rechten“ unterwegs. Sie verschaffte zusammen mit Monika Griefahn, Herbert Gruhl einem Nazi wie es im Buche steht das Bundesverdienstkreuz. (Er fand es erörterungswert die Dritte Welt mittels Atombombe zu entvölkern) Weiterhin steht sie Scientology nahe. Einer ihrer Mitstreiter ist Uli Heerd ehemaliger Ortsvorsitzender des grünen Ortsverbandes Peiting (Bayern). Er ist unter anderem der Vertriebsleiter von Jan van Helsing (bürgerlich Jan Udo Holey) und stolz dessen rechts-esoterische-antisemitische Bücher zu verlegen. Das obwohl das Amtsgericht Mannheim (April 1996) den Weitervertrieb und Verkauf dieser Bücher verbot.
    Die rechte Vaterlandsverteidigerin A. Vollmer half, die Linken aus den Grünen zu drängen und wurde von der Fischer Gang 1994 mit einem Spitzenplatz auf der hessischen Landesliste belohnt. Nach rechts hingegen übte A.Vollmer stets beispiellose Toleranz. Am 8 Oktober 1996 verteidigte sie in einer Talkshow „Boulevard Bio“ den Top-Scientologen Gottfried Helnwein; „Er sei ein gehetztes Wild, das von hysterischen Sektenjägern gejagt würde, die den mit ihr befreundeten Maler um seine Existenz bringen wollten“. Vier Monate vorher, am 20 Juni 1996, hatte das Oberlandesgericht Frankfurt/Main (AZ16U163/95) nach einem Aufsehen erregenden Prozess über den Maler Helnwein geurteilt: „Gottfried Helnwein ist Scientologe. Er bekennt sich zu dieser Organisation. 1997 enthüllte Peter Reichelt, der ehemalige Berater des Künstlers, „dass Helnwein, viele Jahre lang unerkannt mit dem Scientology-Geheimdienst OSA zusammenarbeitete. Weiterhin unterstützte er die Scientology Tarnorganisation Narconon. 3 seiner 4 Kinder steckte er in die paramilitärische Elitetruppe Sea Org in Clearwater. Über die Entscheidung des Deutschen Bundestages eine Sektenkommission einzurichten war Fr. Vollmer sehr verärgert und tauchte ausgerechnet dann in der Kommission auf, als es um Scientology ging. (Siehe Jutta Ditfurth „Das waren die Grünen“ S.200) Anfang der achtziger Jahre spalteten sich viel Ökorechte und Ökofaschisten um Herbert Gruhl und Baldur Springmann von den Grünen ab und gründeten die ÖDP. Gruhl war Ende der achtziger Jahre selbst die rechte ÖDP noch nicht rechts genug. Er tummelte sich in Kreisen von Neonazis und Rechtsextremen und trat dort auf ihren Veranstaltungen auf. Als Jürgen Trittin in Niedersachsen Minister einer rot/grünen Landesregierung war, empfing Herbert Gruhl aus den Händen der Greenpeace Funktionärin und damaligen SPD-Umweltministerin Monika Griefahn das Bundesverdienstkreuz. Von der grünen Regierungspartei war kein Protest gegen die Ehrung des Ökofaschisten zu hören, schon gar nicht von dem Minister Jürgen Trittin. Es wurde mit Herbert Gruhl ein Autor der rechtsextremen Zeitschriften Mut, Nation Europa, usw. geehrt. Einem Menschen der es erörterungswert fand die Dritte Welt mittels Atombombe zu entvölkern. Herbert Gruhl forderte:“ einen Einwanderungsstopp aus ökologischen Gründen“, denn da sie hier frören und folglich viel heizten, belasteten Ausländer die deutsche Umwelt mehr als die Deutschen“. Taz 7.11.1991 Gruhl bedauerte, dass gnadenlose Selektion in unserer Gesellschaft (angeblich) nicht stattfindet: „Das Geflecht der karitativen menschlichen Einrichtungen, das man heute als ’soziales Netz bezeichnet, fängt auch den noch auf, der seine Lage selbst verschuldet hat“. Die „Menschenlawine“ verstoße gegen die „Gesetze der Natur“, jedoch: „Der Tod bringt den Ausgleich, er schneidet alles Leben, das auf diesem Planeten auswuchert, wieder zurück..“ Antje Vollmers Ruf nach Kitt zwischen Grünen und Ökofaschisten wurde gehört. 1995 rühmte sich die ÖDP es gebe 40 Bündnisse mit den Grünen. Eine grüne Stadträtin in Starnberg stimmte schon 1990 für den Republikaner Ernst Röhm (einem Großneffen von SA Röhm). Die grüne Fraktion im Schwabinger Stadtteilparlament hielt 1991 einen Republikaner für einen geeigneten Ausländerbeauftragten. Diese Liste ist umfangreicher und nachzulesen (Siehe Jutta Ditfurth „Das waren die Grünen“ S. 204-205 im Kapitel Schwarz-Grün, Braun-Grün). Antje Vollmer und das liebe Geld. Ein richtiger Finanzskandal spielte sich 1988 in der Bundestagsfraktion ab: Alle grünen Bundestagsabgeordneten hatten sich vor ihrer Wahl verpflichtet, von ihren Diäten und der Aufwandsentschädigung (damals zusammen rund 14000 Mark monatlich) etwa 6000 Mark monatlich an den Ökofonds abzuführen. Dies beruhte auf einem politischen Versprechen der Grünen an die sozialen Bewegungen. Antje Vollmer genügte das Geld das sie behalten konnte, offensichtlich nicht. Sie führte 1988 nur 29287,81 Mark ab. Die meisten linken Abgeordneten hielten sich daran, die meisten Realos (KBW, KB, KPD ler) hielten sich nicht daran. Manche rafften so über vier Jahre fast ein Einfamilienhaus zusammen, sagte die frühere Abgeordnete Ellen Olms (AL-Westberlin). Dem Ökofonds fehlten dadurch 1988 etwa 1,5 Millionen Mark an nicht abgeführten Diäten. Siehe auch das Verhalten von Antje Vollmer und Kindermissbrauch in den grünen Reformschulen. http://www.focus.de/magazin/tagebuch/tagebuch-die-zwei-seiten-der-antje-vollmeraid497390.html Antje Vollmer und ihre Haltung zu den RAF Terroristen: Hierzu ist noch zu sagen dass sich Frau Antje Vollmer nie von ihrer Freundschaft mit Horst Mahler dem Ex Terroristen und RAF Anwaltes distanziert hat. Herr Mahler trat am 12. August 2000 in die NPD ein und vertritt die NPD in Prozessen und weiterem.

    Grün-Politikerin Vollmer für Begnadigung aller RAF-Häftlinge VON REDAKTION | 09. März 2007, 11:41 CDU-Generalsekretär Pofalla gegen vorzeitige Freilassung von Christian Klar: „Zur Gnade gehört Reue.“ Berlin/Passau – Die deutsche Grün-Politikerin Antje Vollmer hat sich für eine Begnadigung aller vier noch einsitzenden ehemaligen RAF-Terroristen ausgesprochen. „Ich fände es richtig, wenn diese ganze Zeit mit einem politischen Schlusswort des Bundespräsidenten beendet würde“, sagte die ehemalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages gegenüber der „Berliner Zeitung“ (Samstag-Ausgabe). Gleichzeitig empfahl sie eine Selbstverpflichtung der Medien, auf Talkshows und Interviews mit den Freigelassenen zu verzichten. So würden sie die von vielen befürchtete Star-Rolle der Ex-Terroristen nicht selber produzieren, sagte Vollmer. „Dieser gewinnträchtige Voyeurismus wäre so leicht zu vermeiden.“

    Weitere Informationen Zu Antje Vollmer: „Das waren die Grünen“, „Entspannt in die Barbarei“ beide Bücher von Jutta Ditfurth 1. PDF] Feuer in die Herzen.indd Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat Antje Vollmer betreibt die Rehabilitation von Ökofa-. schistInnen und ihre Wiedervereinigung mit den Grünen.

  59. #53 AtticusFinch (05. Mrz 2011 12:02)

    Ein Jurist ist ein voll ausgebildeter Jurist auch ohne Doktortitel.

    KT hat aber nicht das zweite Staatsexamen,
    ist also kein Jurist.
    Wer das nicht hat kann natürlich auch den anspruchsvolleren Weg der Promotion gehen.

    Nochmal, ich hätte ihn auch gerne wieder!!

    Das aber PI-ler bei der kleinsten Gelegenheit hier zu Massen Roth´sche Züge annehmen, finde ich erschreckend. Dann machen Sie sich für die Prüfung der Ordnungsmässigkeit der Promotionen der obengenannten Personen stark. Aber wie soll man KT das durchgehen lassen??? Man müsste ja abertausende Fälle der letzten Jahre zu diesem Thema neubewerten und bestrafte Leute ebenfalls rehabilitieren.

    So konnte KT übrigens den politischen Märtyrertod gehen, er wäre langfristig schnell entzaubert bzw. ist es längst, Kundus, Gorch Fock, Krisenmanagement zum Thema Promotion, man muss nur sehen WOLLEN …

  60. Bettina Röhl ist sicherlich eine gute Journalistin, aber sie macht den Fehler, auch aus persönlicher Betroffenheit, dass sie versucht, ihre Gegner durch (moralische) Argumente zu Attackieren.
    Sie kennt diese Leute doch und müßte wissen das es ihnen um Macht , Einfluß und „Oben bleiben“ geht.
    Gerade als „Insiderin“, durch Herkunft und Biografie, hätte sie doch die Möglichkeit, gerade in Zeiten des Internets, alles zu veröffentlichen was sie weiss. Man braucht heute keinen Verlag mehr.
    Die 68ziger muß man in ihrer ganzen Verlogenheit lächerlich machen. Man muß sie mit Humor bekämpfen, aber man darf sie nicht mehr ernst nehmen.
    Wie Jan Fleischhauer in seinem Buch.

    So Nummern wie:

    „Inzwischen habe ich von einem Top-Geld-Manager auch noch erfahren, dass Fischer sich als Hausbesetzer von den Eigentümern hat „auszahlen“ lassen. Wenn das seine linksradikalen Genossen wüssten!“

    ärgern die viel mehr.

    Spiegel, Zeit und MSM, öf-re.Fernsehen sind keine Leitmedien mehr, auch wenn sie noch so tun. Spätestens seit Sarrazin, gegen die aus allen Geschützen feuernden MSM, einen Millionenseller gelandet hat.
    Die 68ziger und ihre Ideologie sind eine „dead generation walking“ und sie spüren es auch. Darum sind sie so empfindlich und schlagen bei Kritik sofort panisch um sich.

    Die alten Geschichten von damals wie: hat Fischer zugetreten und was geworfen usw. interessieren doch heute keinen mehr.

    Der Fischer von heute als Hofnarr bei den Mächtigen (Bilderbergern), der noch schnell seine erkaltenden Kontakte zu verkaufen sucht, und sich von den Krümeln, die bei der Albright vom Tisch fallen, nährt, ist doch viel Vergnüglicher in seiner Jämmerlichkeit.

    Und das sie sich für den Gutti so ins Zeug legt, ist völlig unnötig. Der wollte sich aus Eitelkeit noch mit einem Dr.-Titel krönen, hat aber wohl einen Hundehaufen gegriffen.

  61. zu 73 Tassilofrankfurt (05. Mrz 2011 16:55)

    Mann Tassilofrankfurt, das ist ja Dynamit.
    Solche Sachverhalte müssen unbedingt an die Offentlichkeit!!

    Man könnte zu jedem „Einzelfall“ einen Artikel auf PI veröffentlichen.

    Die Zeit könnte dafür nicht besser sein.

    Ich bin mir sicher das es Menschen bei den Grünen gibt, die über diese Machenschaften nicht Informiert sind, und dieser Verbrecher-Partei danach den Rücken kehren würden!!

    Kannst Du daraus nicht eine Serie auf PI starten?

    Überschrift: DER GRÜNE VERBRECHERFILZ!!

    Was meinst Du?

    Cyrus

    PS: Bitte Mitzeichnen!!

    http://www.pi-news.net/2011/03/ausschaffungsinitiative-machen-sie-mit/

  62. Eigenartig dass der Artikel zu Antje Vollmer und ihrem Verhalten zu sexuellem Missbrauch so nicht zu lesen ist.
    Hier nochmal:

    Die zwei Seiten der Antje Vollmer
    Montag 12.04.2010, 00:00 • von FOCUS-Herausgeber Helmut Markwort

    Dass Opfer von sexuellem Missbrauch selten über ihre Erlebnisse sprechen können, hat viele verständliche Gründe. An erster Stelle steht wahrscheinlich die Scham. Die nächste Hürde, wenn einer sich schon zum Sprechen durchgerungen hat, ist die Schwierigkeit, von Vertrauenspersonen ernst genommen zu werden.

    Manche Eltern haben früher wohl den Konflikt mit den Erziehern gescheut. Sind sie dennoch mit ihren Kindern zur Polizei gegangen, fragten die Beamten nach Zeugen oder sonstigen konkreten Beweisen. Die Autorität angesehener Pädagogen trug dazu bei, protestierende Eltern wie Querulanten aussehen zu lassen.

    Durch die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ ist jetzt bekannt geworden, wie auch höchste Stellen Beschwerden abgewimmelt haben. Ein Lehrer der Odenwaldschule hatte schon im November 2002 Antje Vollmer, die damalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, über Missbrauchsfälle informiert. Wörtlich schrieb er an die führende Abgeordnete der Grünen über Gerold Becker: „Der ehemalige Schulleiter dieser Schule hat während seiner Amtszeit Kinder sexuell missbraucht.“ Der Lehrer, Salman Ansari, hatte gehofft, mit Hilfe von Antje Vollmer, die er eine „integre und einflussreiche Person“ nannte, die „Verharmloser und Wegseher zu überzeugen“. Doch die hochrangige Volksvertreterin erwies sich selber als Wegseherin. Sie ließ den Lehrer von einer Mitarbeiterin abwimmeln.

    Die schrieb, Frau Vollmer kenne Herrn Becker nicht, könne die Angelegenheit nicht beurteilen und halte eine Stellungnahme „aus der Ferne“ für „weder angebracht noch hilfreich“.

    Antje Vollmer ist dem schweren Vorwurf aus dem Lehrerkollegium der Odenwaldschule nicht nur nicht nachgegangen, sondern mochte auch den Hinweis nicht ernst nehmen, dass drei Herausgeber einer pädagogischen Zeitschrift aus Protest gegen den Eintritt Beckers das Gremium verlassen hatten.

    Antje Vollmer hatte auch vergessen oder verdrängt, dass sie Gerold Becker wohl kannte. Im gleichen Jahr 2002 hatte sie mit ihm zusammen als Studiogast des Deutschlandfunks an einer sogenannten Langen Nacht zum Thema Vertrauen teilgenommen. In dieser Sendung war Beckers Tätigkeit als Leiter der Odenwaldschule ausdrücklich erwähnt worden.

    Das seltsame Verhalten der sonst oft schnell entrüsteten Antje Vollmer aus dem Jahr 2002 ist heute noch berichtenswert, weil es zeigt, wie schwer es damals war, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Es ist aber umso bemerkenswerter, weil Antje Vollmer vor zwei Wochen „aus der Ferne“ überhaupt nicht distanziert agierte. Weil ein Journalist wegen der Missbrauchsaffäre über Beckers Lebensgefährten Hartmut von Hentig, den berühmten Reformpädagogen, kritisch berichtet hatte, ritt Vollmer scharfe Attacken.
    Sie warf dem Journalisten „Missbrauch von Missbrauchsdebatten“ vor, schrieb, er habe Hentig zum „Tontaubenschießen freigegeben“, und benutzte nochmals den Begriff, der sie 2002 nicht bewegt hatte. Es sei „journalistischer Missbrauch“, empörte sie sich. Ihr Heraushalten von 2002 und ihr Zorn von heute nähren den Verdacht, dass Antje Vollmer die handelnden Personen viel besser kennt, als sie damals dem Lehrer Ansari mitteilen ließ
    http://www.focus.de/magazin/tagebuch/tagebuch-die-zwei-seiten-der-antje-vollmer_aid_497390.html

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