…schrieb der türkische Schriftsteller Zafer Senocak in einem Artikel, der am 29.12.2007 in der WELT veröffentlicht wurde. Dem kann man angesichts der Berichterstattung aus dem von tiefer Friedfertigkeit geprägten islamischen Kulturkreis beinahe täglich etwas hinzufügen.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Evelyn Finger meint in einem teils ein wenig süffisant geschriebenen Artikel in der ZEIT:

Um als religiöser Fanatiker erfolgreich zu sein, braucht man keine Waffen. Man braucht auch keine Ausbildung in Handgranatenweitwurf und kann getrost auf ein Trainingscamp für Terroristen verzichten. Denn das Entscheidende am Fanatismus ist, dass man alle Andersgläubigen, die man zu seinen Feinden erklärt hat, mundtot macht. Dazu muss man den Feind nicht erschießen. Es genügt, ihn einzuschüchtern, bis er aus Angst vor einem Attentat schweigt.

Wohl wahr, auch wenn sie im Antexter wie auch im weiteren Verlauf ihres Artikels von „Islamismus“ und von „Islamisten“ schreibt. Hat uns der türkische Premierminister Erdogan nicht darüber aufgeklärt, dass es keinen Islamismus und folglich auch keine Islamisten gibt? Er sagte doch, dass der Begriff Islamismus ein sehr hässlicher sei und dass es nur den Islam gebe – womit er zweifelsfrei Recht hat.

Wörtlich sagte Erdogan:

Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.

Nachdem die türkischstämmige deutsche Menschenrechtlerin und Religionskritikerin Seyran Ates ihr Buch „Der Islam braucht eine sexuelle Revolution“ veröffentlicht hatte, bekam sie die ganze Schönheit des Islams in Form massiver Drohungen und Hass-Mails hautnah zu spüren. So ist das nun mal, wenn man eine Modernisierung des Islams fordert: Man wird bedroht, schlimmstenfalls ermordet.

Erst in der vergangenen Woche erhielt Ates wieder so eine nette Mail von »Iskender Büyük«, der sich in seinem Größenwahn also „Alexander der Große“ nennt und drohte, ihr die Zunge abzuschneiden, wenn sie ein falsches Wort sage, und unterstellt Ates:

»Du bist eine richtige Deutsche geworden, wer assimiliert ist, muss vorher eine Nutte gewesen sein.«

Was ist mit Männern fremdländischer Herkunft, die sich bei uns assimiliert haben? Was waren die vorher?

Fanatismus beginnt nicht mit dem Attentat, sondern mit der religiösen Rechtfertigung von Unrecht. Erst kommt der einzig wahre Gott, dann der Hass auf die Gottlosen und dann die Gewalt.

Das hat Evelyn Finger richtig erkannt, jedoch nicht beachtet, dass der Hass auf die Gottlosen und die Gewalt den 19 späten, also den endgültigen Suren des Korans entspringen und im islamischen Kulturkreis tief verankert und tradiert sind. Trotzdem will die Muslimin Seyran Ates nicht als Islamkritikerin bezeichnet werden, denn das klinge so negativ und auch so, als ob sie den Islam ablehne. Ates möchte offenbar einen „Islam light“ ohne die Hass- und Gewaltverse des Korans. Ob das praxistauglich ist, wird sich erweisen müssen.

Evelyn Finger meint, es sei „für eine Gesellschaft existenzbedrohend, wenn Religion zur Rechtfertigung von Gewalttaten missbraucht wird und wenn ein geschlossenes Weltbild zur Motivation einer kriegerischen Moral dient.“ Da fragt man sich, wer den Islam missbraucht, wenn er genau das tut, was der Koran ihm als „religiöse“ Handlungen vorschreibt.

Zum Schluss möchte ich den selbsternannten „Alexander den Großen“ bzw. Iskender Büyük, wie er sich auf türkisch nennt, zu einem persönlichen Gespräch einladen, sofern er hier mitliest, in dem er mir die wahre Friedfertigkeit des Islams, so wie sie richtig zu verstehen ist, gern erläutern darf. Meine Mail-Adresse kann er auf meiner Website finden und mich besuchen. Wir können uns gern bei einem Glas Bier in einem Wirtshaus unterhalten. Ich kenne da eines im Münchner Flughafen, in dem mehrere Muslime – Türken, Tunesier oder Marokkaner und ein gebürtiger Pakistani – als Bedienungen arbeiten. Ob er sich mit denen allerdings gut verstehen wird, darf bezweifelt werden – denn die servieren auch Bier und Schweinshaxn und haben damit offenbar kein Problem.

Eckhardt KiwittZum Autor: Eckhardt Kiwitt ist Angestellter in einem Verlag, Mitglied der „Bürgerbewegung Pax-Europa“ und Autor des Aufsatzes „Das Islam-Prinzip“ sowie Gestalter des PI-Kalenders 2011. Laut LMU-Dozent Stefan Jakob Wimmer gehört er in die Riege der „prominenten Islamkritiker“.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)

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35 KOMMENTARE

  1. Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam ? Erzählt mir mal was, was ich noch nicht weiss

  2. ist es jetzt nicht an der Zeit, in Not geratene Japaner nach Europa und Deutschland aufzunehmen.
    Und eine „indirekte“ Aufnahmesperre für nicht kompatible Gruppen aus dem islamischen Kulturkreis aus zu sprechen !!
    Die positiven (auch meine) Erfahrungen mit asiatischen Menschen sprechen eine deutliche Sprache.

  3. Mohammed selbst war der 1. islamische Terrorist.
    Und was für Mohammed richtig und gut war, kann doch unmöglich für seine Anhänger falsch und verwerflich sein.

  4. Genau diesen Welt-Artikel habe ich in letzter Zeit öfters gepostet und als Mail versendet.
    Auch an Stefan und Eckhardt. 😉
    Anscheinend hat es gefruchtet. 😆

  5. Ich bin dafür, soviele Japaner hier in Deutschland aufzunehmen, die ihre Häuser und Heimat verloren haben und die nach Deutschland kommen möchten… herzlich willkommen in Deutschland…..

    aber im Tausch gegen Türken aus Hartz IV die in ihre ostanatolische islamische Heimat zurück geschickt werden… Erdokhan wird sich freuen!! Einige Bürger die ihn so innig lieben mehr!!

  6. @#2 Melina2 (13. Mrz 2011 16:40)
    @#6 hundertsechzigmilliarden (13. Mrz 2011 16:51)

    seltsam-genau dieses habe ich heute schon von mir gegeben.ich scheine also nicht der einzige zu sein,der sich größte vorteile dieser konstellation verspricht 😉

  7. @6 hundertsechzigmilliarden

    Dafür wäre ich auch. Ich hätte nichts gegen Millionen fleißiger und integrationswilliger Japaner in Deutschland, wenn wir dafür die M*sels loswerden würden.

  8. @

    Gäbe es hier anstatt der sog. „Fachkräfte“, z.B. Japaner, ging es mit Deutschland steil bergauf.

    Dann hätten wir noch mehr Euronen die Erika&Co.
    sinn- und hirnlos verpulvern könnten.

  9. @ #4 lorbas (13. Mrz 2011 16:46)

    Der Weblink zu dem WELT-Artikel steht seit Ende 2007 auf meiner Website.

    Heute ergab sich zufällig eine gute Gelegenheit, das Thema aufzugreifen.

    Gruß
    Eckhardt Kiwitt

  10. Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam. Gut, das sagt ein Imam.Wird er wohl wissen. Können wir auch unterschreiben.
    Aber der Islam gehört zu Deutschland.
    Deutschland will keine Terror, Deutschland will den Terror loswerden.

    Deutschland muß den Islam los werden !!!

    Der Islam hat sowieso nix mit dem Islam zu tun – in der Praxis. Oder in der Theorie? „Ich liebe die Konflikte in der Türkei, ich liebe Sonne Mond und Sterne……..“ Roth und Erika HAUT AB !

  11. Die Japaner sind zwar für uns ein „seltsames Völkchen“, aber die sind strebsam und vor allem anständig bei uns.
    Und wenn Sie noch so befremdlich sind, aber mit Ihnen hätten wir die wenigsten Probleme.
    Das sage ich, weil ich mit Japanern Geschäftlich zu tun habe.

  12. Der Terror kommt in der Tat aus dem Herzen des Islam. Der Islam hat seit seiner Gründungszeit (durch Mohamed) bis zum heutigen Tag ein inhärentes Problem mit Gewalt. Das kann nicht geleugnet werden.

  13. Der Islam hat die Apartheit erfunden: Gläubige und Ungläubige.
    Christen, Juden, Atheisten, Hindus, überhaupt alle anderen, gehören zu den Ungläubigen. Sie gelten damit als Menschen zweiter Klasse …

  14. Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam. Dem kann ich nicht zustimmen. Denn dann müsste der Islam ein Herz haben. Hat er nicht. Also ist der Islam nur Terror.

  15. Dass der Terror aus dem Herzen des Islam kommt impliziert, der Islam hätte überhaupt ein Herz.

    Die innigste Verehrung, zu der ein Muslim fähig ist, gilt einem kalten, harten, schwarzen Stein.

    Wer in seinem Innern völlig verroht und zu Stein erstarrt ist, der kann keinen anderen Gott mehr erkennen als eben einen Stein.

    Deshalb ist das Ziel im Leben eines gläubigen Muslim ein lebloser Brocken, in dem er das Wesen seines Gottes und seiner eigenen Seele erkennt.

  16. Übrigens stelle ich gerade fest, dass im Koran steht, dass der Islam Europa nicht besiegen kann:

    Zufällig habe ich auf der Seite gelesen: http://islamprinzip.wordpress.com/about/

    > „Und Allah gehört der Osten und der Westen; wo immer ihr euch also hinwendet, dort ist das Antlitz Allahs.

    Europa liegt im Norden …

  17. #1 Schmieroel

    Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam ? Erzählt mir mal was, was ich noch nicht weiss

    Schmieroel vergisst, dass sich auf PI täglich neue Leser einfinden, die vom Islam nicht die die „allumfassende Totalinformation“ haben, wie viele PI-Kommentatoren von sich glauben. Solche Komemntare sind arrogant, zeugen von Hybris und der irrigen Überzeugung, alle Welt wüsste über den Islam bereits so gut Bescheid wie PI-Dauerleser. Das Gegenteil ist der Fall. Ich wette, dass keine 5 Prozent der europäischen Nichtmuslime ihr Unbehagen gegenüber dem Islam argumentativ begründen können. Weltweit dürften es nicht mehr als 1 Prozent sein.

    Also: sei dankbar, Schmieroel, dass auch bei PI immer wieder Grundsatzartikel über den Islam erscheinen. Es kann nicht tief und nichgt oft genug über diese Hasssreligion aufgeklärt werden!

    Zum Artikel von Kiwitt:

    Michael Mannheimer hat das gleiche Thema beschrieben in seinem Artikel Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam.
    Lesebefehl!

  18. „Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam…“

    Vielmehr finde ich das der Islam das Herz jeglichen Terrors darstellt!

  19. Noch ein Vorschlag – wir schicken unsere Türken alle nach Japan – nachdem sie hier ja fleissig Deutschland im Alleingang wiederaufgebaut haben, können sie jtzt mit Japan weitermachen

  20. #6 hundertsechzigmilliarden (13. Mrz 2011 16:51)

    aber im Tausch gegen Türken aus Hartz IV die in ihre ostanatolische islamische Heimat zurück geschickt werden…

    Warum in die anatolischen Gefielde? Wiederaufbauhelfer wie die Türken, die bekanntlich Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut haben, können die Japaner jetzt sicher gebrauchen. Also, ab nach Japan mit euch. Da kann man richtig die Ärmel hochkrempeln.

  21. Zitat Erdogan:
    „Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“

    Damit hat er recht und führt die ganzen rot grünen weltfremden halluzinationen über den euro islam ad absurdum.
    euro islam= islam minus alles was anstössig ist

  22. #26 Schmieroel (13. Mrz 2011 19:51)

    Das kannst Du vergessen.
    Die Japaner sind garantiert nicht so blöde, sich Moslems einzufangen.

    Die sehen doch auch, was wir in Europa und auch ihre Nachbarn für eine „Freude“ mit dieser virulenten Lebensform haben.

  23. #28 Patriot77 (13. Mrz 2011 20:34)

    Kein Wunder.

    Der Mensch ist trotz allem Verstand auch nur ein Tier.

    Gehts einem Tier in seinem Lebensraum schlecht, weil die Lebensbedingungen schlechter werden, stellen viele Tiere die Fortpflanzung ein und bekommen psychische Krankheiten.
    Papageien rupfen sich die Federn aus, Elefanten schaukeln stumpfsinnig stundenlang mit dem Kopf, Pandas poppen nicht mehr und manche Walartige bringen sich sogar selbst um.

  24. #24 ich hätte ein“;-)“ dahinter machen sollen

    #30 die Idee an sich ist doch aber nicht schlecht – da haben wir soviele, in Deutschland durch Diskriminierung, gebremste Wiederaufbauweltmeister im Land… schade, dass die Japaner cleverer sind als unsere Politclowns

  25. # 30 nicht die mama:

    Die Japaner sind bald wieder auf den Beinen – Sind halt keine Moslems! Soweit ich weiss, sitzen die Pakistaner in manchen Gebieten immer noch auf den Trümmern des großen Erdbebens von 1974 („Allah wird´s schon richten!)…

  26. der koran ist voller gewalt, gewalt gegen alle ungläubigen. wie kann es darum angehen, dass h eutzutage politiker und intellektuelle des westens diese gewalt durch den islam in frage stellen und den islam als etwas „gutes“ darstellen?

    sind muslime hier erst einmal in der mehrheit, dann gnade uns gott…

  27. Wir hier können am Artikel von Frau Finger noch die eine oder andere Detailkritik hinzufügen. Entscheidend ist aber der Sachverhalt, dass so ein Beitrag bei zeit-online erscheinen durfte. Es sieht so aus, dass sich Islamkritik auch im Zentralorgan des gutmenschelnden Bildungsbürgertums ein Platz erobern kann.

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