Die „bucklige“ Türkenschwager-Verwandtschaft

Es ist schon interessant, was man sich in unserem Land so alles erlauben kann, wenn man nur dem linken Parteienspektrum angehört. Dieser Gedanke drängt sich auf, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass türkischsprachige Medien stolz über ein Bild von Kemal Atatürk berichten, das sich auf dem Schreibtisch des baden-württembergischen SPD-Spitzenkandidaten Nils Schmid befindet.

(Von Thorsten M.)

Nun hat Kemal Atatürk unbestritten Verdienste um die weltweite Zurückdrängung des Islam, begründete er doch den türkischen Laizismus, den die Erdogans und Güls nun mühsam aber nicht erfolglos wieder demontieren. Gleichzeitig ist Mustafa Kemal aber auch in der Weltliste der großen Staatsverbrecher kein unbeschriebenes Blatt. So tat er sich durch einen barbarisch zu nennenden Kampf gegen Minderheiten in der Türkei hervor, bei dem 1937 auch Kurden in Höhlen getrieben und mit Giftgas ermordet wurden. Inwieweit dies den Atatürk-Bewunderer Hitler zu seinen späteren Verbrechen mit inspirierte, ist schwer abzuschätzen. Als gesichert kann aber gelten, dass der andere Atatürk-Bewunderer, Nils Schmid, mit der Ehrung Mustafa Kemals auf seinem Schreibtisch anderes im Sinn hat.

Bild von Kemal Atatürk auf dem Schreibtisch des baden-württembergischen SPD-Spitzenkandidaten Nils Schmid.

Wie wir wissen ist der nach eigenem Bekunden evangelische Nils Schmid mit einer Türkin verheiratet und hat mit dieser einen (Adoptiv-) Sohn, der muslimisch erzogen wurde. Wie man weiter hört, ist für die inzwischen gut einjährige gemeinsame Tochter die Frage nach der Religion noch strittig. Die Frage nach der Zuordnung zu einem Kulturraum über den Vornamen wurde freilich mit dem Namen „Elif“ gleich nach der Geburt in Richtung Bosporus entschieden.

Auch sonst tut Nils Schmid alles, um nach einem möglichen Wahlsieg in Baden-Württemberg selber daran glauben zu müssen, nur aufgrund türkischer Unterstützung gewonnen zu haben. Er lässt sich von der türkischsprachigen Presse landauf landab feiern. Die Gazetten träumen verzückt von einer türkischen „First Lady“ an der Seite des ersten SPD-Herren auf der „Villa Reitzenstein“.

Eine treibende Kraft für Schmids Wahlkampf ist die Gruppe „SPD ve biz“, die 25 Prozent Migranten in der Bevölkerung des „Ländles“ ausmacht, und mindestens deren türkischen Anteil der SPD zutreiben möchte. In jedem Fall gelingt es der Gruppe teilweise mehrfach wöchentlich Termine für Nils Schmid bei Moscheevereinen zu organisieren, bei denen er mit seinen immerhin rudimentär vorhandenen Türkischkenntnissen glänzen kann.

Unnötig zu erwähnen, dass er sich dort als Unterstützer von Minarett- und Moscheebauten hervor tut. Mit seinem Nachbarn und Spezel Mehmet Yorulmaz, einem Nürtinger Bauunternehmer, hätte er im Zweifel gleich einen erfahrenen Partner für die bauliche Islamisierung Baden-Württembergs im Gepäck. Dass dieser der als islamistisch geltenden Gülen-Bewegung angehört, hat bisher weder Schmid noch die evangelische Kirche in Geislingen gestört, deren Gemeindehaus Yorulmaz kaufte, um dort ein islamisches Begegnungszentrum einzurichten.

Auch sonst nimmt es Schmid mit dem „Kampf gegen Extremismus und Rechts“ nicht besonders genau, wenn es sich bei den Nationalisten um Türken und nicht um seine eigenen Landsleute handelt. Beschwerdebriefe an ihn in dieser Sache sollen stets unbeantwortet geblieben sein.

Aber Nils Schmid, der sich gerne als „Schwager der Türken“ bezeichnen lässt, hat für seine „dost“ (etwa „Seelenverwandte“, bedingungslos treuen Verwandten) noch weitere Geschenke im multikulturellen Rucksack. Sein Freund Macit Karaahmetoglu soll für seine treue Unterstützung auch über das Netzwerk „SPD ve biz“ mit dem Ministerposten für Integration belohnt werden. Damit gäbe es zum ersten mal in Baden-Württemberg einen türkischen Minister. Sicher hält das Schmid’sche Beziehungsgeflecht in der türkischen Community darüber hinaus noch manche Überraschung bereit, die wir heute noch nichteinmal erahnen können.

Vor diesem Hintergrund wirkt es doch nur noch konsequent, wenn der baden-württembergische SPD-Chef sich vor einigen Tagen bei einer Podiumsdiskussion öffentlich über die Bibel lustig gemacht hat. Sein CDU-Kontrahent hatte bemerkt, dass unterschiedliche Fähigkeiten und Begabungen von Kindern schon in der Bibel zu finden seien. Nils Schmid soll die Halle daraufhin mit der Bemerkung, „auch die Jungfrauengeburt stünde in der Bibel“ zum Johlen gebracht haben.

Dass der angeblich evangelische Nils Schmid mit auch nur einem Glaubensgrundsatz seiner „buckligen“ türkischen Wahlverwandtschaft genauso respektlos umgegangen wäre, werden nicht nur wohlwollende PI-Leser klar verneinen müssen.

Video: Bericht des türkischen Fernsehsenders atv Europa über Nils Schmid (mit deutschen Untertiteln)


Sonderberichte zur Wahl in Baden-Württemberg

Wohl keine Wahl in diesem Jahr hat ein ähnliches Potential zur „Schicksalswahl“ zu werden, wie die Landtagswahl in Baden-Württemberg am kommenden Sonntag. Baden-Württemberg ist neben Bayern das einzige Bundesland, das seit den 50er-Jahren durchgängig eine von Konservativen geführte Landesregierung hatte. Für den kommenden Sonntag stehen nicht nur die Zeichen auf Wechsel, es könnte darüber hinaus sogar noch zum ersten grünen Ministerpräsidenten kommen. Doch selbst die Alternative eines SPD-Regierungschefs ist für Islamkritiker alles andere als rosig, da es sich bei deren Kandidat um einen bekennenden Türken-Lobbyist handelt. PI wird in den nächsten Tagen in verschiedenen Einzelberichten über die Zumutungen dieser Wechsel-Perspektiven berichten. Die schwierige Gewissensentscheidung, ob man nun CDU-FDP wählt, oder durch islamkritische Alternativen und Wahlenthaltung letztendlich das linke Lager stärkt, können wir dabei niemandem abnehmen.

Bisherige Sonderberichte zur BW-Wahl:

» Nils Schmid droht mit Schulquoten für Migranten
» SPD-Spitzenkandidat für EU-Beitritt der Türkei
» Der grüne Wolf im Schafspelz
» Rot-Grün in Umfragen immer deutlicher vorn
» Republikaner klagen gegen Staatsfernsehen