„Halal“ jetzt auch beim Bier

Ist stolz auf sein Halal-Bier: Brauerei-Chef Roger Caulier (l.)Vorweg: Keine Angst, es droht uns beim Bier nicht ähnlicher Ärger wie im Kühlregal, wo uns die großen Discounter am liebsten nur noch halal-geschlachtetes Fleisch verkaufen würden, wenn wir sie denn ließen. Solch einer Entwicklung steht nämlich eine ganz wichtige Grundeigenschaft des teutonischen Gerstensafts im Wege, enthält er doch die vom „Propheten“ verbotenen Endprodukte der alkoholischen Gärung.

(Von Thorsten M.)

Trotzdem ist es erwähnenswert, wenn in Belgien der Hersteller des dort sehr bekannten Kirschbiers „Kriek“, die Brauerei Caulier (Foto oben links: Firmenchef Roger Caulier), nun plötzlich mit „Sultane“ ein alkoholfreies Malzbier auf dem Markt bringt, das von einem algerischen Imam halal-zertifiziert ist. Es wird dadurch doch einmal mehr deutlich, dass neben der unterwürfigen Politik die Marketingabteilungen der großen Lebensmittelkonzerne eine bedeutende Säule der Islamisierung Europas sind.

Interessant ist diese Geschichte aber auch deshalb, weil sie uns an die Heuchelei vieler Mohammedaner erinnert. Schließlich ist dieses Alkoholverbot nicht jedem Nicht-Muslim bewusst.

Wer einmal genau hinschaut, wird feststellen, dass manch einer, der tagsüber für eine Schulkantine mit Halal-Speisen kämpft, abends trotzdem gerne ein Bierchen zwitschert. Bei manchen aggressiven Arabergangs an der Tanke geht dies oft sogar bis zum Exzess.

Es ist nicht zu erwarten, dass „Sultane“, das zunächst in Belgien und Frankreich eingeführt wird, daran etwas ändern wird. Denn dazu schmeckt unser alkoholhaltiges, nach dem bayrisch-deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebrautes, Bier nämlich auch dem Türken einfach zu gut.

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