Islam, Kultur und Zivilgesellschaft

Eiszeitliche Pferdedarstellungen, Neanderthalmuseum MettmannWir Menschen haben schon in der Steinzeit erste Formen von Kultur ausgeprägt, als wir Steinwerkzeuge ersannen und entwickelten, aber auch Wandbilder an Höhlenwände malten. Kultur ist bekanntlich die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Lebensäußerungen. Auch bei Schimpansen und den mit ihnen nahe verwandten Bonobos gibt es erste Anzeichen von Kultur – denn sie sind in der Lage, primitive, eigenständig entwickelte Werkzeuge zu benützen und ihr diesbezügliches Wissen an ihre Kinder weiterzugeben, ein Wissen also, das nicht, wie bei manch anderen Werkzeuge benützenden Tieren wie z.B. einigen Vögeln, genetisch verankert ist, sondern erlernt werden muss.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Wir Menschen schicken unsere Kinder in den Kindergarten, später in die Schule – sicher auch eine kulturelle Leistung. Dies gibt es jedoch auch schon bei den Erdmännchen, die es mit ihrem Nachwuchs genauso halten: Ein oder mehrere erwachsene Tiere betreuen tagsüber die Kinder der ganzen Kolonie und bringen ihnen überlebenswichtiges Wissen bei. Das darf man meines Erachtens durchaus als eine Frühform von Kultur bezeichnen. Zivilisation würde ich es allerdings nicht nennen. Die ist wohl uns Menschen vorbehalten. Denn zivil bedeutet „bürgerlich“.

Nun gibt es einen Kulturkreis, in dem eine Religion oder besser gesagt eine Ideologie dominiert, die Islam genannt wird. Islam ist das arabische Wort für Unterwerfung, wie mir mein arabisch-deutsches Wörterbuch bestätigt und wie man dies auch in der Wikipedia nachlesen kann.

Es gibt zwar Muslime, die behaupten, Islam bedeute Frieden, und tatsächlich klingt das arabische Wort für Frieden ähnlich wie Islam, nämlich Salaam. So kommt es auch im Namen der tansanischen Stadt Dar es Salaam (Haus des Friedens) vor, dem Regierungssitz dieses ostafrikanischen Landes mit der Hauptstadt Dodoma.

Auch im Deutschen gibt es Wörter, die ähnlich klingen, aber ganz unterschiedliche Bedeutungen haben. Als Beispiel seien „achten“ und „ächten“ genannt, zwei Wörter mit beinahe gegensätzlicher Bedeutung, die sich nur durch das Trema auf dem „a“ und damit in der Aussprache geringfügig unterscheiden.

Jemand, der sich zum Islam bekennt, ist, da Islam = Unterwerfung bedeutet, ein Unterworfener. Ein Unterworfener kann aber kein Bürger seines Landes sein, sondern ist Untertan. Ein Bürgertum, eine Bürgergesellschaft und damit eine Zivilgesellschaft ist gemäß den Prinzipien des Islams nicht vorgesehen, und es darf nicht verwundern, dass alle Länder, in denen der Islam Staatsreligion ist, Diktaturen, oft gar Tyranneien sind, in denen es nun mal keine Bürgerrechte gibt und geben kann, wie sie z.B. das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, aber auch andere Verfassungen freiheitlicher, demokratischer Rechtsstaaten garantieren.

Wer also an der Zivilgesellschaft unseres Landes festhalten will, der braucht keinen Islam, für den kann und darf der Islam niemals zu Deutschland gehören – wenngleich in diesem Land Muslime leben, die mehrheitlich freiwillig zu uns gekommen sind, um die wirtschaftlichen und insbesondere die rechtlichen Segnungen dieses Landes zu genießen, die sie in ihren Herkunftsländern nicht hatten.

Denn es gibt kaum etwas widersprüchlicheres als individuelle Freiheit einerseits, die immer mit persönlicher Verantwortung verbunden ist, und Unterwerfung andererseits, die zur Untertanenmentalität führt und persönliche Verantwortung nicht kennt, gar ablehnt, sie in den Hoheitsbereich eines Gottes namens Allah delegiert.

Eckhardt KiwittZum Autor: Eckhardt Kiwitt ist Angestellter in einem Verlag, Mitglied der „Bürgerbewegung Pax-Europa“ und Autor des Aufsatzes „Das Islam-Prinzip“ sowie Gestalter des PI-Kalenders 2011. Laut LMU-Dozent Stefan Jakob Wimmer gehört er in die Riege der „prominenten Islamkritiker“.


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