Mozart auf Türkisch?Orientalische Schalmeienklänge haben die Menschen in Mittel- und Westeuropa bereits im Hochmittelalter inspiriert, und so gibt es in der europäischen Musik aus dieser Zeit manche Anklänge an die Musik des Orients. In der Janitscharenmusik aus der Zeit der Wiener Klassik findet sie (hier und hier) ebenfalls ihren Widerhall.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Unter der doppeldeutigen Überschrift „Entführung auf Türkisch“ berichtet der Hessische Rundfunk über ein Projekt der Oper in Frankfurt am Main und meint dazu: „Kein Problem“.

Konkret geht es um die Aufführung von W. A. Mozarts Singspiel in deutscher Sprache „Die Entführung aus dem Serail“, das jetzt in einer „Sondervorstellung“ an der Frankfurter Oper in türkischer Sprache aufgeführt werden soll.

„Die Oper Frankfurt hat sich zu diesem ungewöhnlichen Projekt entschlossen, um einen eigenen Beitrag zur gerade geführten Integrationsdebatte zu leisten“, teilte das Haus mit. Gezeigt werde eine auf 90 Minuten gekürzte Version des Singspiels, das in Teilen allerdings noch auf Deutsch gesungen und von türkischen Übertiteln begleitet werde.

Warum dieses im Original zweieinhalbstündige Singspiel – eine Vorform der Operette*; mehr dazu am Ende dieses Beitrags – auf 90 Minuten gekürzt werden muss, um es auf Türkisch aufzuführen, wird leider nicht erklärt. Vielleicht liegt es daran, dass die türkische Sprache zu den agglutinierenden Sprachen gehört, womit Sätze, die im Deutschen aus mehreren Wörtern bestehen, ggf. in einem Wort wiedergegeben werden können, was sich dann z.B. so liest:

„Ben“ ist das türkische Wort für „ich“, „benim“ heißt „mein“, und „ev“ ist das Haus. Nun heißt „mein Haus“ auf türkisch allerdings nicht „benim ev“, wie man dies gemäß indogermanischer Grammatik erwarten würde, sondern „evim“. Und das deutsche „Er / sie ist in meinem Haus“ liest sich im Türkischen in dem Wort „evimdedir“, wobei zwischen „er“ und „sie“ nicht unterschieden wird.

Warum in der Ankündigung des Hessischen Rundfunks von türkischen „Übertiteln“ statt, wie sonst üblich, von Untertiteln die Rede ist, kann nur vermutet werden. Ist die türkische Sprache der deutschen Sprache in Frankfurt möglicherweise bereits übergeordnet?

Mozarts „italienische“, also italienischsprachige Opern werden üblicherweise in der Originalsprache aufgeführt, weil darin der Text, die Melodien und die Rhythmen aufeinander abgestimmt sind. So kennt man das gewöhnlich auch von den Opern französischer oder italienischer Komponisten.

Wenn nun aber Mozarts „Entführung aus dem Serail“ an der Frankfurter Oper in türkischer Sprache – noch dazu stark gekürzt – aufgeführt werden soll, weil dies angeblich der „Integration“ dienlich sein soll (der Integration von WAS?), dann wird die Interpretation wegen des agglutinierenden Charakters der türkischen Sprache möglicherweise „ein wenig“ holprig ausfallen.

Können sich die seit Jahrzehnten in Deutschland lebenden Türken eine deutsche Oper nicht in deutscher Sprache anhören, dem Text dann nicht folgen?

Armutszeugnis!

» info@oper-frankfurt.de


* Zur Operette, die aus dem Singspiel hervorging, sei noch angemerkt, dass sie ihren Höhepunkt in den Werken des aus Offenbach bei Frankfurt stammenden deutsch-jüdischen Komponisten Jakob Eberst fand, der unter dem Namen Jacques Offenbach in seiner Wahlheimat Paris so bekannte Werke schuf wie den Can Can aus „Orpheus in der Unterwelt“ oder die „Barcarolle“ aus seiner unvollendeten Oper „Hoffmanns Erzählungen“.

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36 KOMMENTARE

  1. Ich habe gerade den Fernseher angemacht und bin richtig erschrocken. Der Ton war aus und zwei moslemische Moderatoren reden in die Kamera. Ich denke was für ein Sender habe ich eingeschaltet? Das albanische oder das iranische Fernsehen? Und dann bemerke ich erstaunt dass das ja das Morgenmagazin ist.

    Jetzt bezahlt der einheimische Fernsehschauer von GEZ-Gebühren für Moslem-Fernsehen. Und als ich den Ton angemacht habe erzählen mir die von meinen GEZ-Gebühren bezahlten Anhänger des Islams, wie toll die Scharia sei und dass die Moslems in den arabischen Ländern doch nur für ihre Freiheit demonstrieren die Scharia einzuführen.

    Ich habe schon am frühen Morgen Magenkrämpfe. Dann erklärt eine moslemische Moderatorin dass doch der Anschlag auf die amerikanischen Soldaten in Frankfurt kein Anschlag sei, sondern nur eine Bereicherung für Deutschland. Und sofort wird der Vater des Kosovaren eingeblendet und der erklärt den erstaunten ungläubigen Publikum, dass alle seine Nachbarn im Kosovo Amerikaner seien und er Amerika liebt und sein Sohn doch das moslemische Recht hätte Ungläubige zu töten. Er selber habe doch auch das Recht Ungläubige zu belügen und zu verarschen.

    Dann kommt ein scharfer Schnitt und man sieht die moslemische Moderatorin in die Kamera breit grinsend. Wahrscheinlich denkt sie, dass diese blöden ungläubigen Deutschen doch leicht zu verarschen sind und sie auch noch die Taqiyya gut bezahlen.

    Wir sollten aufstehen und das morgendliche Moslemfernsehen in unseren Systemmedien abschaffen.

  2. Und jetzt kommt die nächste Verarschung im moslemischen Morgenmagazin. Da wird über die U-Bahn-Morde berichtet und sie als Jugendgewalt schön geredet.

    Dabei handelt es ich um Moslem-Gewalt gegen ungläubige Einheimische.

    Die einheimische Bevölkerung wird wieder mal verarscht und belogen. Das ist wie in der ehemaligen DDR. Dort haben auch die Systemmedien die eigene Bevölkerung dumm gehalten.

    Und wie der Bürger der ehemaligen DDR seine Informationen aus dem Westfernsehen geholt hat so muss der Bürger des wiedervereinigen Deutschlands in Internet. Am Besten zu PI!

  3. Sat1 meldet gerade, dass der Anschlag auf den Frankfurter Flughafen einen islamistischen Hintergrund hatte und der Moslems aus dem Kosovo, der auf dem Flughafen gearbeitet hat, wahrscheinlich Mitglied einer moslemischen Terrorzelle ist!

  4. ich fordere die einführung von türkisch als erste amtssprache! die bereicherer haben schon den langen weg in ein fremdes land hinter sich und müssen auch noch deutsch lernen. das kann ja niemand wirklich erwarten.

  5. Sensationsmeldung in SPON

    Man geht von gezieltem Anschlag aus . . .auaa aua, das tut weh

  6. Warum in der Ankündigung des Hessischen Rundfunks von türkischen „Übertiteln“ statt, wie sonst üblich, von Untertiteln die Rede ist, kann nur vermutet werden (nö, kann es nicht! C.W.) Ist die türkische Sprache der deutschen Sprache in Frankfurt möglicherweise bereits übergeordnet?

    Übertitel deshalb, weil die übersetzungstitel über der Bühne angezeigt werden, am bühnenrand unten würde die keiner sehen.
    Lange her der letzte Besuch in der Oper, was, Ekki? 🙂

  7. Klasse Detlef, hast den Tag nich geschlossen jetzt können wir alles in FETT lesen, wo ich doch schon so beleibt bin!! 🙂

  8. Was die „Übertitel“ betrifft, so möchte ich das kurz erklären: Bei vielen Opernhäusern läuft bei fremdsprachigen Aufführungen eine Übersetzung mit – diese wird oberhalb des Bühnenportals angezeigt, deshalb heißt es „Übertitel“.

    Zur „Entführung“ auf türkisch noch eine Anekdote: Als vor ca. 25 Jahren – oder sind es schon 30 Jahre her? – Mozarts Entführung erstmals in der Türkei gespielt wurde, gab es Proteste, weil Mozart in der Janitscharenmusik „die türkische Musik herabgewürdigt“ habe…

    Das osmanische Reich war übrigens kulturell bei weitem progressiver als die heutige Türkei: zu Sultans Zeiten wurden in der Oper in Istanbul sogar so „obszöne“ Werke wie La traviata aufgeführt (die Hauptfigur ist ja bekanntlich eine Kurtisane).

  9. Könnte man nicht auch mal Voltaires „Mahomet“ auf türkisch aufführen, gerne auch als Singspiel?

  10. Ich integriere jemanden, indem ich Veranstaltungen in SEINER Sprache durchführe?
    Wann hat dieser Mummenschanz endlich ein Ende??

  11. Keks, alter Keks, mit Ohrsand
    Ein schönes Beispiel türkischen Gesanges, mit deutschen Üntertütüln.

  12. (der Integration von WAS?)
    DAS ist hier die Frage.
    WER soll mit hier auf deutschem Boden in WEN ‚integriert‘ werden?
    Und wir Anstaendigen kennen die Antwort: die Deutschen haben sich den neuen Herren anzupassen und unterzuordnen. DAS ist das ‚Integrationskonzept‘ dieser feinen Herrschaften!

  13. „Warum in der Ankündigung des Hessischen Rundfunks von türkischen „Übertiteln“ statt, wie sonst üblich, von Untertiteln die Rede ist, kann nur vermutet werden.“

    Es ist in mode gekommen, über der bühne auf einem laufband verkürzt den text wiederzugeben. Habe ich in der wiener volksoper das erste mal vor vielen jahre gesehen, allerdings in englisch. Für touristen, nehme ich mal an.
    ………………………..

    Zu unseren staatssendern nur soviel: lügen, lügen, lügen.

    Am sonntag in monalisa ein beitrag zur jugendgewalt in berlin – die täter kamen aus brandenburg, einer hiess nils…

    Während kaum ein tag vergeht, an dem nicht in berlin jemand mit dem risiko, nicht zu überleben, angegriffen wird und die täter fast ausnahmslos sogenannte migranten = ausländer sind, tischt uns das zdf das märchen von den deutschen brutalen jugendlichen auf.

    In berlin werden rund 500 jugendliche als intensivtäter geführt werden, von denen rund offiziell 70 prozent einen „migrationshintergrund“ haben.
    Rund 90 prozent der häftlinge, die zur zeit in berliner haftanstalten einsitzen, sind muslime.

    Und da soll uns eingehämmert werden, es gehe schlechthin um jugendgewalt, nicht um die gewalt, die von ausländischen jugendlichen ausgeht. Vorwiegend gegen deutsche, egal, wie alt sie sind, die von den brutalen tätern sogar opfer genannt werden, aber auch scheissdeutsche, scheisschristen, kartoffeln, schweinefleischfresser…..

    Dieser antideutsche rassismus wird auch noch von unseren zwangsgebühren finanziert.

  14. Ich habe sehr geschmunzelt über die Formulierung „Offenbach bei Frankfurt“ – Als Halbfrankfurter sage ich zu Offenbach eher „der Slum von Frankfurt“ oder „der Parkplatz uff der annern Maaseit“…

    Der gute Jacques Offenbach ging übrigens erst ins französische „Exil“, nachdem Antisemiten sein deutschromantische Oper „Die Rhein-Nixen“ ausbuhten! Aus diesem Stück stammt auch die „Barcarole“, die er in seinem letzten Werk „Hoffmanns Erzählungen“ (auch nach deutschromantischer Vorlage) noch einmal einsetzte. Ein tragischer Fall der gescheiterten deutsch-jüdischen Symbiose…

  15. Was ist der Unterschied zwischen einem Optimisten und einem Pessimisten?
    Der Optimist lernt die englische, der Pessimist die türkische Sprache!

    Und in Köln ruft man in diesen Tagen „Kölle Alaaf“! (mit zwei a wohl gemerkt)

  16. Warum in der Ankündigung des Hessischen Rundfunks von türkischen „Übertiteln“ statt, wie sonst üblich, von Untertiteln die Rede ist, kann nur vermutet werden. Ist die türkische Sprache der deutschen Sprache in Frankfurt möglicherweise bereits übergeordnet?

    Nein, es heißt „Übertitel“, weil die Titel in einem über der Bühne angebbrachten Laufbandschriftgerät generiert werden. Ein bißchen mehr Recherche und weniger Paranoia, bitte!

  17. [i]Warum in der Ankündigung des Hessischen Rundfunks von türkischen „Übertiteln“ statt, wie sonst üblich, von Untertiteln die Rede ist, kann nur vermutet werden. Ist die türkische Sprache der deutschen Sprache in Frankfurt möglicherweise bereits übergeordnet?[/i]
    Schmeiß Hirn vom Himmel! Soll das Textband im Orchestergraben liegen oder was?
    Sorry, aber dieser Artikel ist nichts anderes als hysterisch und ist ein astreines Produkt Claudia Roths Empörungsindustrie, nur mit umgekehrten Vorzeichen.
    Klar, nicht gerade glücklich das als „Beitrag zur Integration“ zu bezeichnen aber in der Übersetzung eines Kunstwerkes aus der deutschen in eine andere Sprache so abzulehnen und das dann noch aus Gründen des deiner Meinung nach mangelnden Wohlklangs (wer sieht hier welche Sprache als die tollerere und überlegene an?!) hat mit Islamkritik vielleicht noch auf der Verpackung zu tun.

  18. Petition 16604
    Petition 16604
    Petition 16604
    Petition 16604
    Petition: Aufenthaltsrecht – Änderung des Aufenthaltsgesetzes bezüglich der zwingenden Ausweisung vom 16.02.2011
    Petition 16604
    Petition 16604
    Petition 16604
    Petition 16604
    für ein bessere Deutschland mitzeichnen und weiterverbreiten

  19. Zuerst frage auch ich mich natürlich, wer hier wo hinein integriert werden soll. Dann aber: Welche Türken-Massen ohne alle deutschen Sprachkenntnisse drängen sich eigentlich Abend für Abend an der Kasse der Frankfurter Oper? Vielleicht war Vural Öger mal da, der gesagt hat, Mozart hätte er in der Schule durchgenommen. Aber der versteht die deutschen Übertitel.
    – Nach der Abmeldung „rechtgläubiger“ Kinder vom Sexualkunde-, Sport-/Schwimm-Unterricht gehen die türkischen Verbände jetzt auf den Musikunterricht los: „Mozart ist Scheiße“ hab ich wo gelesen (ich hätte mir den link sofort notieren sollen), der Musikunterricht an deutschen Schulen müsse in Zukunft so gestaltet werden, daß er für einen gläubigen Moslem keine Zumutung mehr darstelle.
    Da wundert mich doch sehr, daß die DITIB noch nicht beantragt hat, die Frankfurter Oper, Janitscharenmarsch hin oder her, in ein „islamisches Kulturzentrum“ zu verwandeln. Aber vielleicht sind die Verantwortlichen des Opernhauses – offenbar Dhimmis bis in die kleinsten Gehirnwindungen hinein – ja in vorauseilendem Gehorsam schon selbst dabei…

  20. Mich würde sehr interessieren, welche Menschen in diese Vorstellungen gehen. Ich tippe mal primär auf rotgrünes Gutmenschentum, denn viele Moslems halten Musik – insbesondere ‚westliche‘ – für nicht mit dem Islam vereinbar (s. Musikunterricht an den Schulen).

    Ausserdem bin ich auch nicht sicher ob ein Hartz4-ler, der ja leider unter Migranten weit verbreitet ist, überhaupt Lust hat, in die Oper zu gehen!? Wahrscheinlich nur, wenn er vom Sozialamt nicht nur Freikarten, sondern noch eine Extrazulage bekommt. (ok, das war ein wenig fies 😉

  21. Ich wäre ja mal gespannt, was von den Dialogen noch übrig bleibt, nach den Kürzungen. Sie strotzen nämlich vor „sprachlichen Rassismen“ und „Beleidigungen des Türkentums“ (hörst du’s, Erdolf?). Konstanze und Blondchen halten mit ihrer Meinung über die unverschämten, repressiven Türken – Selim und Osmin -, die ihnen, den freien Europäerinnen an die Wäsche wollen, gar nicht hinterm Berg. Sie verspotten sie („türkische Vielfraße“, „Blasbalggesicht“) und schmähen sie wegen ihrer herrischen Art der Liebeswerbung („Aber freilich, wie Ihr Türken zu Werke geht, läßt sich’s auch allenfalls befehlen.“).
    Im übrigen ist Mozart zu kürzen sowieso eine Frechheit. Hätte ihm selbst wahrscheinlich kaum gefallen. Nur um Türken zu gefallen.

  22. 1. Ich kenne mich mit klassischer Musik nicht aus (uncool), aber meines Wissens nach wurden die Opern Puccinis nicht vom italienischen ins Deutsche übersetzt. Und wir sind immerhin Kulturnation und haben selber Opern hervorgebracht.
    2. Welcher Türke liebt klassische Westliche Musik? Die hören ja nicht mal Rock, Blues, Metal oder Punk.
    Entweder hören sie ihre „EiaEia“ Popmusik (die älteren), „Ischfickdisch“ Gangsta Rap oder irgendeine *BUMMBUMM* Tekknoscheisse.

  23. Mozart war Moslem ! Weiß doch jeder ! Goethe war auch Moslem ! Und Einstein sowieso !

  24. „Übertitel“ heißt es, weil sich die Anzeige oberhalb der Bühne, nicht unterhalb befindet. Es muß nicht überall eine Verschwörung dahinterstecken.

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