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Patrik BrinkmannDer Berliner Landesvorsitzende der Partei Pro Deutschland, Patrik Brinkmann, erklärte jetzt, dass er mit sofortiger Wirkung von allen Parteiämtern zurücktreten würde. Brinkmann reagierte damit auf die Nominierung des Spitzenkandidaten Alexander Schlesinger für den Bezirk Mitte.

Hier die Begründung von Patrik Brinkmann im Wortlaut:

„Ich habe immer gesagt, dass es für mich wichtig ist eine moralische Haltung in die Politik einzubringen. Dazu gehört jede Art von Dekadenz, von Unterstützung des Nationalsozialismus und Antisemitismus abzulehnen. Alexander Schlesinger verstößt gegen alle Kriterien. Ich wusste von diesen Dingen nichts. Manfred Rouhs hat mich offenbar bewusst falsch informiert. Damit ist jede Grundlage für eine Zusammenarbeit entzogen.

Dieses Ereignis stellt den Schlusspunkt einer längeren Entwicklung dar. Ich möchte im Moment nur so viel sagen: Auch dieses Ereignis macht ein gemeinsames Agieren aller islamkritischen Kräfte unmöglich. Wenn Pro Deutschland auf einer Ebene mit dem Regierenden Bürgermeister Wowereit agiert, dann ist es Zeit, die Notbremse zu ziehen.“

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113 KOMMENTARE

  1. So Leute, das war es jetzt. Pro zerlegt sich selbst, die FREIHEIT bekommt den Arxxx nicht hoch… Deutschland hat fertig.

  2. Man könnte doch fast vermuten, daß Brinkmann nur einen Vorwand gesucht hat. Ich denke, daß er sich da weit aus dem Fenster lehnt, wenn er den Stab bricht über Nachkommen jüdischer Opfer des Holocaust.
    Herr Schlesinger ist meines Wissens logischerweise niemals antisemitisch aufgetreten und gerade wegen der antijüdischen Haltung der NPD vor vielen Jahren da ausgetreten. Wie Manfred Rouhs ja auch. Pro zerlegt sich hier definitiv nicht, aber ein immer wieder auftretender Störfaktor zeigt sein wahres Gesicht.

  3. aehm – gibts auch einen Link zum Nachgucken? Irgendwie ist da ein Fehler drin;

    Die abgedruckte Begründung von Patrik Brinkmann ist etwas merkwürdig:

    Ich habe immer gesagt, dass es für mich wichtig ist eine moralische Haltung in die Politik einzubringen. Dazu gehört jede Art von Dekadenz, von Unterstützung des Nationalsozialismus und Antisemitismus.

    Fehlt da im zweiten Satz nicht eine Negation? Oder begeht er damit einen demokratischen Suizid?

  4. Soll Brinkmann dazugelernt haben? Dies scheint mir eine der klügsten Entscheidungen, die Brinkmann je getroffen hat.

    Für Berlin nicht die schlechteste Lösung. Rouhs und Seidensticker haben nicht die Größe und die Mittel, diesen Wahlkampf allein zu stemmen. Mal abwarten, was nun kommt.

  5. @ #1 Reconquista2010

    Kommen Sie doch zur PdV, Partei der Vernunft, wir brauchen noch Personal. Die PdV ist zwar nicht explizit islamkritisch, jedoch denke ich, das bei einer konsequenten Verwirklichung unseres Parteiprogramms Islamisten, Gutmenschen, Bessermenschen, Lobbyisten usw. sehr stark an gesellschaftlichem Einfluss verlieren würden. Lesen Sie sich doch mal unser Parteiprogramm durch…

  6. Zur Erklärung:
    Schlesinger hat NPD-Hintergrund, hat sich angeblich antisemitisch geäußert und ist homosexuell.
    Molau, Ex-NPD, Ex-DVU, der den „Islam als gewachsene Kultur achtet“, ist Brinkmann bei PRO dagegen hochwillkommen.

  7. Wo bleibt eigentlich „Die Freiheit“, die so viele als Hoffnungsschimmer sehen? In Berlin sind im Herbst Wahlen.
    In den Medien erscheint „Die Freiheit“ derzeit, wenn überhaupt, nur in einem Atemzug mit NPD,DVU und anderen unerträglichen Faschisten.
    Wieso wird nicht mit aller Macht gegen die doch vorhersehbare Denunziation als weiterer bedeutungsloser Rechtsausleger agiert?
    „Die Freiheit“ muss doch endlich auch öffentlichkeitswirksam als demokratische Bürgerrechtspartei, mit dem Ziel weitgehende Elemente einer direkten Demokratie nach dem Vorbild der Schweiz zu etablieren, erkennbar werden! Und zwar flächendeckend in allen Medien.

    Sonst kann diese neue Partei einpacken bevor irgend etwas erreicht wurde.

  8. Der Chef von Airbus sucht gerade eine neue Partei! Der ist reich, mächtig und politisch konservativ!

    Deutschlands Bosse kündigen der Kanzlerin die Gefolgschaft auf, AKW-Betreiber prüfen juristische Mittel, der Airbus-Chef gab gar sein CSU-Parteibuch zurück.
    […]
    Für manchen Top-Manager ist das Maß voll. Airbus-Chef Thomas Enders, bisher Mitglied des CSU-Ortsverbands Tegernsee, gab sein Parteibuch in der vergangenen Woche zurück.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,753871,00.html

    Klingelt mal bei dem an:
    Thomas Enders
    http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Enders

    Der wäre eine gute Unterstützung für die Freiheit – Landesverband Bayern

  9. Falls es den PRO-Leuten um die islamkritische Sache geht, wäre es für sie das beste bei den Wahlen in Berlin nicht zu kandidieren.

    Das erhöht dann die Chancen der Freiheit und Pro erspart sich eine unschöne Niederlage.

    Die PRO-Leute sollten sich auf das Gebiet konzentrieren, wo sie entstanden sind.

  10. So wird es nichts mit einer rechten Partei.
    Und die Deppen habe ich bei der Landtagswahl in NRW gewählt.
    Nur eine Frage der Zeit wann sich DIE FREIHEIT auflöst.
    Es ist wie bei dem alten Griechen, der einen Stein den Berg hinauftranportieren muß und dieser Stein rollt jedes Mal kurz vor dem Gipfel wieder ins Tal hinab.

  11. Wieder ein beeindruckendes Beispiel, warum rechts der sog. Mitte NIE was Erfolgreiches auf die Beine kommt. Links kennt man diese schon fast krankhaften, kleinkarierten Distanzierungen und Abgrenzungen nicht und sitzt im Bundestag.

  12. #1 das stimmt so nicht, dass die Freiheit den Ar*** nicht hochbekommt. Sie konzentriert sich auf die Wahlen im September in Berlin, danach ist alles möglich.

    Schade, Brinkmann war ein wichtiger Geldgeber für das rechte Potential.

  13. Brinkmann lebt – wieder einmal übrigens – seine homophoben Wahnvorstellungen aus )“auf der gleichen Ebene wie Wowereit agiert“). Mit der gleichen Logik könnte man sagen: Brinkmann agiert auf der gleichen Ebene wie Cem Özdemir, da beide bekanntlich Heterosexuell sind – zumindest ist es Özdemir. Das Schlesinger von der NPD kommt und sich bis heute nicht davon distanziert hat, ist der eigentliche Skandal dieser Nominierung!

  14. @#1 Reconquista2010
    heulen Sie weiter rum, damit wird die Welt besser.
    Zur Sache
    Pro hat jetzt ein dickes problem.

  15. Ich weiß gar nicht, warum ihr gegen die FREIHEIT so wettert. Sie ist immer noch am Entstehen und formiert sich immer mehr. Und während der Fukushima-Debatte in Erscheinung zu treten – ich bin zwar kein Entscheider der FREIHEIT, aber ich wäre da auch in Deckung geblieben.
    Keine Sorge, Leute, DIE FREIHEIT existiert und wird immer größer. Für einen expl. Wahlkampf ist es zu früh.
    Keine Sorge, unsere Stunde kommt, es braucht nur eine gute Gelegenheit – in ein paar Wochen…

    PS: Wer meint, die Freiheit ist nicht gut genug – MITMACHEN und verbessern!

  16. @r2d2
    Nicht so negativ sein. Ich glaube fest an die Freiheit, und bin auch schon eingetreten. Wir müssen zusammenhalten, nur so können wir was erreichen. Ich habe auch oft so Phasen, in denen ich Europa schon verloren sehe, aber PI päppelt mich immer wieder auf 🙂

  17. Ich denk da sollte man von allen Seiten nicht noch Öl ins Feuer giessen – das schlimme an der „patriotischen Szene“ ist ja vor allem die Schwatzhaftigkeit, wo gern man im Zuge der Quartalsmäßigen Stellungs- und Frontenwechsel sämtliches verfügbares Porzellan zerschlagen wird.

    Ein Rouhs ist sicherlich lange genug im Geschäft um schon lang registriert zu haben, dass Brinkmann manchmal a weng schwankend und unberechenbar ist und wird sich des Risikos auch bewusst sein und kaum das Pro Berlin-Projekt entsprechend auf eine Person zugeschnitten haben. Das ganze Vorhaben läuft ja schon, als Brinkmann noch bei NPD & DVU war.

  18. @Ruhrgebiet

    „Pro hat jetzt ein dickes problem.“

    na, jetzt mäkel mal nicht an Brinkmanns Bäuchlein rum – ein bißchen Bauchansatz ziert den folgreichen Geschäftsmann ab 40, da geziemt es sich nicht, diesen als „dick“ zu verunglimpfen…

  19. Für alle, die sich darauf keinen Reim machen können:

    Alexander Schlesinger ist Pro-Spitzenkandidat für die Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte. Auf seinem Facebook-Profil verweist er auf das „Nordische Hilfswerk„, bei welchem es sich um eine Vorfeldorganisation der nationalsozialistischen „Volksfront-Medien“ handelt. Eine ausführlicherer Bericht dazu bald auf meinem Blog.

    Ich fühle mich in meiner Haltung zur Pro-Bewegung einmal mehr bestätigt …

  20. @ Columbin
    Ich kann keinen entsprechenden Verweis finden, wo bitte haben Sie den gefunden? Kann es sein, daß Sie hier Lügen verbreiten?

  21. #1 Reconquista2010:

    „Pro zerlegt sich selbst“

    Pro wird zerlegt, wie Schill in hamburg, wo er von 0 auf 20% bei seinem ersten antreten kam.

    Er war der stimmenfänger für die cdu! Sie liessen ihn gewähren und wussten, dass sie ihn abservieren, wenn sie die macht übernommen haben.
    Er hat sich benutzen lassen und es wohl nicht mal gemerkt.

    Ist die typische hinterhältige masche der machthaber – haben sie auch mit der dsu in der letzten ddr-wahl gemacht.

    Aus meinem archiv:

    „Zur Volkskammerwahl am 18.3.90 trat sie mit CDU und DA als Wahlbündnis “Allianz für Deutschland”, das diese Wahl gewann. Die DSU erreichte 6,3% = 25 sitze.
    Danach begann sofort die Demontage durch die CSU/CDU.
    Die Mitglieder wurden reihenweise abgeworben. Die CSU kontrollierte jede Aktivität der DSU, schickte immer Beobachter, die sich schon niedergelassen hatten. Von ihr eingeschleuste redegewandte Mitglieder wurden in vorstände gewählt, die teilweise das vermögen verschleuderten. Es erfolgte eine Zersetzung, wie sie die Stasi mit den Oppositionsgruppen betrieben hatte. Lügen, Halbwahrheiten, Wahrheiten wurden vermischt verbreitet. Es wurden streit, Zwietracht und persönliche anwürfe in die vorstände getragen.
    Schon bei den ersten LT-Wahlen nach der Wiedervereinigung am 14.10.90 kam die DSU in keinen neuen Landtag.
    Und trotzdem hielt Biedenkopf die DSU für eine „Gefahr“ für die Landtagswahl 1994 in Sachsen. Er schrieb einen Hilferuf an Kohl, der dafür sorgte…..
    Inzwischen war die perfideste Aktion der CDU/CSU bekannt geworden: Es gab schon eine DSU – in Königswinter. Unter die bombardierte die neue DSU mit Unterlassungsklagen wegen des Namens.
    Inzwischen waren die Siegeraussichten für die CDU in der BT-Wahl 1994 ziemlich schlecht. In einem Anfall von Ehrlichkeit erklärte CSU-Glos in der WELT im Sommer 1994, daß es ein Fehler war, die DSU zu zerschlagen. „

    Das reicht wohl erst mal zu darstellung, wie mit den perfidesten mitteln versucht, die macht zu erhalten.

    Mielke nannte diese stasi-methode Zersetzung
    Auszüge aus der „RL 1/76″ des MfS der DDR:
    „Bewährte anzuwendende Formen der Zersetzung sind:
    -systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufes, des Ansehens und des Prestiges auf der Grundlage miteinander verbundener wahrer, überprüfbarer und diskreditierender sowie unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit ebenfalls diskreditierender Angaben; – die Verwendung anonymer oder pseudonymer Briefe, Telegramme, Telefonanrufe usw.; kompromittierender Fotos, z.B. von stattgefundenen oder vorgetäuschten Begegnungen;
    -systematischer Organisierung beruflicher und gesellschaftlicher Misserfolge zur Untergrabung des Selbstvertrauens einzelner Personen; – zielstrebige Untergrabung von Überzeugungen im Zusammenhang mit bestimmten Idealen, Vorbildern usw. und die Erzeugung von Zweifeln an der persönlichen Perspektive;
    – Erzeugung von Misstrauen und gegenseitigen Verdächtigungen innerhalb von Gruppen, Gruppierungen und Organisationen; – Erzeugen bzw. Ausnutzen und Verstärken von Rivalitäten innerhalb von Gruppen, Gruppierungen und Organisationen durch zielgerichtete Ausnutzung persönlicher Schwächen einzelner Mitglieder;
    – Beschäftigung von Gruppen, Gruppierungen und Organisationen mit ihren internen Problemen mit dem Ziel der Einschränkung ihrer feindlich-negativen Handlungen.“

  22. Ich sage es immer wieder: Wir brauchen eine „Partei für Deutschland“. Diese muss sich auf ein paar Punkte als Kompromiss einigen. Jede „besondere Ansicht“ kann sich auf „Plattformen“ organisieren und austoben. Die Linkspartei macht es vor! Jede Gruppierung kommt zu ihrem Recht, hat Vertreter im Parteivorstand – aber die Partei selbst verfolgt beharrlich ihre Ziele. Meine Güte! Marxisten wissen, wie man sich Erfolge organisiert! Ich weiß das als Ex-Linke auch, denn ich habe diese Taktik bis ins Kleinste verinnerlicht! NUR SO GEHT ES!!!! Schluss mit dem Idealismus! Schluss mit der Sektierei! Schafft eine Partei nach linkem Vorbild!

  23. @Pazifaust
    Eine Partei die erfolgreich sein will, muss
    vernünftig wachsen.
    Zuerst einmal ist wichtig das man viele U –
    Boote und Destruktive aussortiert.
    Das mit der „Freiheit“ wird schon. wir hier
    in den Südstaaten arbeiten kräftig daran.

  24. @ TanjaK
    Sie heben es auf den Nenner gebracht. nach Ihrer Aussage müßten sich proD, die Freiheit und noch einige andere konservative Parteien aber zusammenschließen. Das ist doch wohl Illusion.

  25. Das ist der Beweis, daß es noch immer kein vertrauenswürdiges Personal bei den neuen Rechts-Parteien gibt. Es sind und bleiben Sammelbecken von Querulanten, die sich gegenseitig das Wasser abgraben.

    Das ist echt schade, und das bedeutet auch, daß sich Personen mit Reputation und ohne braune Vergangenheit schwer hüten werden, eine erfolgversprechndere Rechtspartei zu gründen. Es stehen ja sofort wieder die „alten Kameraden“ auf der Matte, die sich schon früher einen schlechten Ruf erworben haben und einfach unberechenbar sind.

    Brinkmann war ein Hoffnungsschimmer und hat es ernst gemeint. Wenn er scheitert, dann scheitern wohl auch andere.

  26. #21 Tyrsoleen (30. Mrz 2011 15:14)
    @ Columbin
    Ich kann keinen entsprechenden Verweis finden, wo bitte haben Sie den gefunden? Kann es sein, daß Sie hier Lügen verbreiten?

    Nein, das kann nicht sein. Ich vermute einmal, Ihrem Beitrag liegt Rabulistik zugrunde: Herr Schlesinger verweist in der Tat nicht direkt auf die Netzseite des „Nordischen Hilfswerks“, sondern auf dessen Facebook-Gruppe – auf welcher dann die Internetpräsenz des „Nordischen Hilfswerks“ vielfach verknüpft wird.

    Rabulistik macht die Pro-Bewegung nicht unbedingt seriöser. Aber vielleicht ist da ohnehin nicht mehr allzu viel zu verlieren …

  27. Ich kann nur für DIE FREIHEIT rund um Hannover und Schaumburg schreiben. Wir sind stark dabei uns zu organisieren, die ersten Aktionen auf die Beine zu stellen und bald die künftigen Wähler mit unserer Werbung zu informieren.

    Nur das bereits vorher geschriebene Gejammer kann so nicht stehen bleiben, es handelt sich um eine neue Partei in den Startlöchern. Es gibt einen riesigen Organisationsbedarf.

    Was ist mit dem Pessimisten hier? Ihr seid nicht dabei und schreibt nur Kommentare!!!!!
    Werdet endlich tätig und unterstützt uns. Falls wir nicht langsam aufstehen und Farbe bekennen, ist es zu spät. Einen Aufnahmeantrag findet Ihr unter http://www.diefreiheit.org

  28. Inzwischen gibt es zu diesem Vorgang eine Erklärung von pro Deutschland:

    Der Berliner Landsvorsitzende der Bürgerbewegung pro Deutschland, Patrik Brinkmann, ist heute von seinem Amt zurückgetreten. Er begründet diesen Schritt mit der Homosexualität eines Kandidaten der Bürgerbewegung für die Bezirksverordnetenversammlung Mitte, von der er heute erfahren hat. Daraufhin forderte Brinkmann vom Bundesvorsitzenden Manfred Rouhs ein, dieser Wahlbewerber müsse zurückgezogen werden. Rouhs wies diese Forderung zurück und erklärte:

    „Sexualität ist Privatsache. Brinkmanns Vorstellung, es sei in einer demokratischen Partei geboten, einen gewählten Wahlbewerber zurückzuziehen, weil er homosexuell sei, kann ich nur mit äußerstem Befremden zur Kenntnis nehmen.

    Das Ausscheiden Brinkmanns bedaure ich. Wir werden bei der Landesversammlung am 15. April im Rathaus Spandau einen neuen Landesvorsitzenden wählen.“

    Mit freundlichen Grüßen

    Manfred Müller, Bundespressesprecher

  29. Es scheint so das wenn es um Poliik geht jedes Prinzip über Bord geworfen wird…Da geht ein Land wie D den Bach hinunter und man streitet sich ernsthaft über solche Parteienscheiß….vielleicht habe ich alles falsch verstanden wenn es um Politik ging… aber normal ist das nicht mehr…

  30. @columbin

    Zum ersten seh ich auf dessen Seite einen solchen Verweis nicht und da Sie diesen eben erst „geoutet“ haben, kann ich mir kaum vorstellen, dass dieser so schnell gelöscht worden wäre.

    Zum zweiten, und dies ist das Entscheidende mE, bedeutet eine freiheitliche Grundeinstellung auch und insbesondere, dass man sich auch Gruppen oder Parteien oder Blogs anschauen oder auf diese Verweisen oder diese in Teilaspekten interessant oder gar gut finden kann, ohne sich vollinhatlich mit diesen zu identifizieren.

  31. Wegen mangelnder Alternativen habe ich bei der NRW Wahl auch Pro gewählt, auch wenn mir der Wahl-O-Mat etwas ganz anderes sagte. In Wirtschaftsfragen ist Pro identisch mit Linke und NPD, von Mindestlohn angefangen bis zum Protektionismus. Nur in Islamfragen war ich mit Pro einverstanden. Das reichte mir ausnahmsweise einmal, um bei Pro ein Kreuzchen zu machen. Kommt aber garantiert nicht wieder vor!
    Bei der „Freiheit“ sieht es anders aus. Vor allem, wenn jetzt die FDP unter Lindner einen Linksrutsch vorführt (Lindner träumt von sozialliberalen Bündnissen) könnte die „Freiheit“ neue Wählerschichten gewinnen. Wenn sogar die FDP „grüner“ wird, dann wird das Vakuum rechts von der Union auch immer grösser. Da reinzugehen, in dieses 20% Vakuum, muss Ziel der „Freiheit“ sein!
    Voraussetzung ist, das die Partei nicht von ehemaligen NPD, DVU etc. Typen zersetzt wird. Und ganz wichtig: Die Freiheit braucht eine Gallionsfigur, ein Stadtekwitz macht noch keinen Sommer.

    Wird schwer genug, aufgrund der medialen Polarisierung des Duelles zwischen Künast und Wowereit wird die „Freiheit“ in Berlin öffentlich wohl untergehen. Nur ein prominenter Parteieintritt könnte für das benötigte Aufsehen sorgen. Ein bisschen Zeit ist ja noch….

  32. @ #8 Denker

    Ich wundere mich seit mindestens 10 Jahren in privaten Gesprächen offen darüber, wieso fähige Leute der Wirtschaft und Öffentlichkeit und auch der Universitäten dem deutschen Polit-Horror nie entgegengetreten sind.

    Genauso lange wie ich mich über das Versagen der 4. Gewalt wundere. Obwohl bei letzterer ist die Qualitätskontrolle nicht so gegeben.
    Bei den Unis könnte es so sein, dass sie in den meisten Fachbereichen wohl schlimmer in linker Hand sind als 1977.

    Aber ich dachte immer, Naturwissenschaftler würden doch unideologisch über den Tellerrand hinaussehen können. Und die fähigen Manager sowieso. Wieso liege ich offensichtlich da falsch? Ob sich jetzt wirklich was tut. Irgendwann müssen die doch merken, dass ihnen der Boden unter den Füßen gezogen wird.

    Also Ackermann z. B. hat sich bei aller wohl vorhandenen Qualifikation, anderweitig für mich überraschend naiv präsentiert. Er repräsentiert für mich nicht Elite.

  33. Deutschland hat wirklich fertig, ich verstehe das nicht, in fast allen europäischen Ländern gibt es islamkritische parteien, einige mit sogar sehr guten Niederlande/Dänemark.

    NUR WARUM ZUM TEUFEL NICHT BEI UNS???

    Ich bin am Überlegen mich der Freiheit anzuschließen (wohne in Thüringen-Jena) aber a)studiere ich was naturwissenschaftliches habe daher wenig Freizeit und b)sagt mir die Freiheit bisher noch nicht so zu. Sie hat zwar gute Aspekte aber keine Präzenz finde ich.

  34. @ ulex
    Ganz genau so ist es. Aber ich denke, das ist mal wieder vollkommen überbewertet. Wo war denn Brinkmann schon überall und es war normal für ihn? Und eine konservative Partei ohne Konservative geht nunmal nicht. Was hier oft für ein Blödsinn gepostet wird, jammert den Hund. Und mal ganz ehrlich, gerade „Schwule“ sind mit Sicherheit die besten Kämpfer gegen den Islam, denn die sind ja direkt bedroht von dieser faschistoiden Religionsideologie.

  35. Na ja…ich glaube die Überschrift ist etwas falsch. Ich verstehe die Nachricht von Brinkmann eher so, dass er sich von Pro Deutschland verabschiedet hat und nicht von der Pro Bewegung an sich. Die Pro Bewegung ist ja auch nur ein Verein und wohl zur „Namenssicherung“ aufgestellt. Es ist ja bekannt, dass Beischt und Rouhs auch nicht so gut verstehen und sich Brinkmann von Rouhs trennt und nicht von Beisicht und Pro NRW.

  36. Ich glaube schon, daß es in einiger Zeit in Deutschland eine demokratische rechte und islamkritische Partei geben wird, die auch beständig die 5% Hürde knackt. Wir Deutschen brauchen halt immer etwas länger. Als es in fast allen Nachbarländern Parteien am ganz linken Rand gab gab es soetwas bei uns nicht. Als die Zeit reif war (Rechtsruck SPD unter Schröder) etablierte sich die PDS deutschlandweit. Heute ist es umgekehrt, alle Parteien sind gewaltig nach links gerückt, die Zeit ist einfach reif für eine Rechte. Die Lücke ist so groß, sie wird gefüllt werden. Ob das jetzt schon die Freiheit oder Bürger-in-Wut ist, wird sich zeigen.

  37. Es ist ein Kreuz mit den rechten Parteien.

    Heute , da ein Zusammenschluss aller rechten Kräfte immer dringender wird, gibt es nur Rücktritte, Abgrenzungen und Ausgrenzungen.

    Die einen treten aus, die anderen nimmt man nicht auf.

    Am dümmsten verhält sich die neurechte FREIHEIT, die grenzen selbst ehemalige Pro-Mitglieder aus.

  38. Was bitte hat denn DIE FREIHEIT mit querelen bei den Pro`s zu tun? Bei DER FREIHEIT läuft doch m.E. nach alles planmäßig! Die Landesverbände wachsen und gedeihen und noch in diesem Jahr steht die Bewährungsprobe in Berlin an. Sorry, aber manche hier… *kopfschüttel*

  39. #34 Sauerlaender (30. Mrz 2011 15:52)

    Lindner passt mit seinem populistischen Atomschwenk gut zur FREIHEIT.

  40. @Anti-EU

    Gute Frage – man hört halt so garnichts mehr. Dabei müsste die Freiheit in Berlin doch längst im Vorwahlkampf sein, Infostände machen und Flugblätter verteilen und mal einen Fahrplan bzgl Kandidatenaufstellung und vor allem Unterschriftensammlung vorstellen. „Mal so eben“ macht man die Bezirke und vor allem Direktkandidaturen sicherlich nicht mit Unterschriften voll.

  41. Jetzt ist nur zu hoffen, dass sich PRO ganz aus der Berlin-Wahl zurückzieht und der „Freiheit“ das Feld überlässt. Auch in Einschätzungen von „politisch neutralen“ Exxperten wird schon jetzt von den z.Z. 12% Sonstigen in Berlin nur den Piraten und der Freiheit eine realistische Chance auf 5% eingeräumt. Das einzige, was PRO hier also „erreichen“ kann, ist eine Verhinderung eines Einzugs der „Freiheit“ – wer kann das als Islamkritiker wollen??? Es ist einfach so, dass in Deutschland (zurecht) eine Partei, die NPD-Leute aufnimmt, nicht wirklich salonfähig ist. Um den Unterschied visuell zu verdeutlichen, schaue man sich die Homepages von „Pro“ und „Freiheit“ an: Pro kommt billiger rüber und wie eine klassische rechte Partei: Schrift und Logo bieder und in Schwarz-Rot-Gold, der Name kommt „nationalistisch“ — ganz anders die Freiheit: blau ist die noch nicht belegte Grundfarbe der deutschen Politik, sowohl farblich als auch von der Schrift und dem ganzen Design kommt alles moderner, liberaler und seriöser (liberalkonservativ) rüber. Ebenso der Name. Das nur als Bild für den Unterschied. Diese Partei ist nicht nur für Konservative wählbar, denen die CDU mittlerweile zu weit links steht, sondern auch für ehemalige SPD/FDP/GRÜNE-Wähler, die die mangelnde Kritikfähigkeit in Sachen Islam im GESAMTEN Parteienspektrum auf den Senkel geht. Ich finde sowieso, dass Islamkritik nicht „rechts“ ist … das kann die „Freiheit“ viel eher rüberbringen als Pro. Also, Leute von Pro, lasst Berlin mal ausfallen, überlasst dort der „Freiheit“ das Feld, damit erstmals eine islamkritische Partei in ein Landesparlament einzieht, die Chance ist da, denn gerade in Berlin gibt es Probleme mit dem Islam, gerade in Berlin sind viele linksliberale, libertäre und liberalkonservative Wähler, die sich mehr Islamkritik wünschen, unschlüssig, was sie wählen sollen, da Wowereit abgewirtschaftet hat, sie Künast nicht zur Regierungschefin wählen wollen und CDU und FDP in Berlin ein ganz schwaches Bild abgeben …

  42. Na, wenn da nicht doch noch wieder ein Rücktritt vom Rücktritt kommt, schon mal ein Schritt in die richtige Richtung – und wenn er seinen Hofschreiber Molau auch noch wieder abzieht, wird es noch besser.

    Da ist mir ein aufrichtiger Ex-NPDler tausendmal lieber als diese politischen Trüffelschweine, die auf der Suche nach fetter Beute ständig die Richtung ändern. Daran ändert sich auch nichts, wenn der Ex-NPDler (noch) zu Israel eine grundlegend andere Meinung hat. Solche Leute müssen überzeugt- und nicht ausgestoßen werden. Denn: Der Zionismus ist eine Nationalbewegung der Juden, deren Ziele gerade bei antiimperialistischen Nationalen anderer Völker Anklang finden sollten.

    Was Schlesinger betrifft, ich kenne ihn nicht, ich habe nur in Erinnerung, dass er vor einigen Jahren in einer Schwulen-Doku von Praunheim zu Wort kam und klar stellte, dass Schwule in Berlin nicht in erster Linie von „bösen Rechtsextremisten“ sondern von den „guten Kulturbereicherern“ angegriffen werden.

    Tja, damals malte der „gute“ Molau noch Bildchen für Adolfinschrad und fand es ungemein wichtig, seine Meinung im Musel-Markt öffentlich zu machen. Warnte vor jeder Anpassung ans System, wie sie seiner Meinung nach von der JF betrieben wird und warf Götz Kubitschek vor, nur „intellektuelle Selbstbefriedigung“ zu betreiben. Aber damit hatte sein Kumpel Brinkmann nie ein Problem.

    Meine Meinung: Die Beiden sollten wieder ein bisschen mehr mit ihrer „Schuhkarton Europa Stiftung“ spielen, da können sie wenigstens keinen großen Schaden anrichten.

  43. @ulex
    Ich bin weiterhin zuversichtlich…welche Wahl hat man denn auch noch als Konservativer…

  44. #44 ulex

    Nicht zu ungeduldig sein und alles von vorneherein schlechtreden … bis zur Wahl ist es noch fast genau ein halbes Jahr hin! Jetzt mit dem Wahlkampf anzufangen ist viel zu früh, die Sache ebbt dann zu früh ab. Ich habe bei der Bundestagswahl den Piraten-Wahlkampf mitgemacht: da ging das Unterschriftensammeln usw. erst mit der Europawahl, also gut 3 Monate vorher los, davor hat auch fast niemand was davon gehört – die Kurve ging dann stetig nach oben, und bei der Wahl waren es in Berlin 3,4 % – und das bei einer Partei, die fast nur von Jungen gewählt wurde und ein noch eingeschräkteres Programm und Wählerpotenzial als die Freiheit hatte …

  45. Man sollte doch einmal das Positive an diesem Vorfall sehen.

    Das war jetzt der Lackmus-Text für die Pro-Bewegung (denn überall in der Pro-Bewegung würde man vermutlich einen Kandidaten nicht deshalb ablehnen, weil er homosexuell ist). Man muß die Homo-Ehe nicht mögen, man kann seine Prioritäten in der Förderung der Familie sehen, aber man kann trotzdem akzeptieren, daß ein Mensch individuell einen anderen Lebensentwurf hat, wenn er das nicht zum Credo macht und es als seine Privatsache betrachtet.

    Mit diesem Vorkommnis ist auch der durchgeknallte NRW-Innenminister Jäger endgültig Lügen gestraft, der unterstellen will, die Pro-Bewegung würde den Homosexuellen die Menschenrechte absprechen (!)

    Schade, daß Brinkmann hier so wenig Toleranz zeigt. Mit seiner Haltung wird er kaum irgendwo Verständnis finden, außer eventuell bei der extremen Rechten, aber dazu gehört die Pro-Bewegung nun einmal nicht.

  46. Wenn man sich auf eins im politischen Deutschland verlassen kann, dann darauf, daß sich die rechten Parteien und Parteigründungen mit schöner Regelmäßigkeit selbst zerlegen. Gute Arbeit, Herr Brinkmann: Das herrschende Parteienkartell herrscht genau deswegen.

  47. @ Columbin
    Sicher habe ich die kritisierten Links entfernt. Ich wußte nicht,mal, daß das ein ach so böses Netzwerk ist. Wenn Idioten sich daran aufgeilen, weil man mal ein „gefällt mir“ angeklickt hat, weil ein Beitrag eben gut war, dann muß man es eben rückgängig machen. Danke für den Hinweis. Trotzdem verbiege ich mich nicht. Es sagt mehr über den Kommentator als über mich, das tröstet mich. Demnächst muß ich mein „gefällt mir“ für die Halloren Schokolade auch noch löschen, weil Schokolade braun ist? Wie blöd sind hier eigentlich einige? *grinz*

  48. #48 antitotalitaer

    Die „Piraten“ sind von den Medien stets wohlwollend behandelt, teilweise sogar gepusht worden. Darauf kann DIE FREIHEIT wahrscheinlich nicht hoffen. Teilweise wird die Partei in der Presse ja schon jetzt als rechtsaußen stigmatisiert. Wenn erst einmal die Wahl in Berlin näherrückt, dürfte das noch zunehmen.

  49. #53 Chris
    nein, das habe ich anders erlebt. Gerade die Grünen und die TAZ haben Stimmenverluste befürchtet und auch versucht, die Piraten (absurderweise) nach „rechts“ zu rücken. Die Vorlage eines Interviews des stellvertretenden Parteivorsitzenden mit der JF wurde als Vorlage dazu benutzt. Dann erschienen mehrere Artikel in der TAZ (von Julia Seeliger und einem linken Politikwissenschaftler), die DEN ORT dieses Interviews zusammen mit der Weigerung sich „links“ oder „rechts“ zu verorten zum Anlaß nahmen, die Partei als unkritisch gegenüber Rechtsradikalen und „naiv-geschichtsvergessen“ zu brandmarken. Zwei(!) Ex-Nationalautonome als Mitglieder wurden auch noch hervorgekramt. Ich weiß noch, dass wir damals glaubten, das würde uns 1 bis 2 Prozent kosten und mir beim Straßenwahlkampf Leute vorgehalten haben, dass wir uns nicht gegen Rechtsradikale abgrenzen würden und sie uns deshalb nicht wählen würden. Klar wird da bei der Freiheit noch viel mehr laufen in der Richtung, aber für die Freiheit ist es nicht ganz so dramatisch, da sie ihre Wählerschaft nicht hauptsächlich aus TAZ-affinen Ex-Grünen-Wählern rekrutieren muss wie die Piraten …
    Auf der anderen Seite wurden die Piraten dann als Chaoten und jugendliche Spinner abgewertet von der Presse – DAS kann der Freiheit wiederum nicht passieren … dazu kam das Tauss-Kinderporno-Problem, auch das hat die Freiheit nicht …
    Der „Spiegel“-Artikel über Stadtkewitz war schonmal ein positives Zeichen – so fair wäre der Spiegel niemals mit „echten Rechten“ von NPD, REP oder selbst PRO umgegangen …

  50. Später haben sich die Piraten dann doch gegen Rechts abgegrenzt und in NRW mit den Grünen zusammen gegen eine PRO-Demo demonstriert.

  51. #55 rob567

    Korrekt, aber das war lange nach der BTW und darum ging es hier. Die Piraten sind eingeknickt und „politisch inkorrekte“ Alternative ausgeschieden. Schade, jetzt setze ich meine Hoffnungen in der „Freiheit“ als politisch inkorrekte, radikalliberale (im Gegensatz zu den Piraten wertkonservative, aber das find ich auch nicht schlecht), explizit nicht-gleichgeschaltet-linke, aber auch nicht wirklich „rechte“ Kraft (im nationalistischen Sinne)

  52. #58 Cliff179

    Es ist zu früh jetzt Prognosen abzugeben, aber wenn die „Freiheit“ sich Wahlkampf keine großen Schnitzer erlaubt, sehe ich da wesentlich mehr Potenzial (zumal Stadtkewitz in Pankow ein Volksheld ist und da vielleicht sogar 15% oder so reißen kann):

    Sonstige 12% (zur Zeit laut Umfragen)

    davon:

    3,5% Piraten
    4% Freiheit
    1% Pro
    1,5% NPD
    0,5 % REP
    1,5% andere Sonstige, bzw. zwischen den Sonstigen noch Unentschlossene …

    die Freiheit kann bei einem guten Wahlkampf durchaus deutlich über die 5% kommen, bei einem Rückzug von Pro wäre sie es vielleicht jetzt schon, da die Pro-Wähler fast geschlossen „Die Freiheit“ wählen würden, schätze ich …

  53. Die Spürnasen der Freiheit grenzen noch Kandidaten aus, deren Ureltern mal in einer verdächtigen rechten Partei Mitglied waren.

    Ich freue mich schon auf das Wahlergebnis in Berlin, bringt vielleicht bei einigen Neurechten in der FREIHEIT den Denkkasten in Bewegung.

  54. In der letzten Woche gab es ein Treffen zwischen Brinkmann und Stadtkewitz. Der Grund ist unklar; vielleicht in der Absicht, doch noch eine Einigung der beiden Parteien herbeizuführen.

    Man darf aber ruhig annehmen, daß die Haltung von Brinkmann gegenüber einem homosexuellen Kandidaten auch nicht die Billigung des liberalen Stadtkewitz finden würde. Das wäre doch schon mal eine Gemeinsamheit zwischen pro Deutschland und der „Freiheit“ ….

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-und-chaos-bei-den-rechtspopulisten/4005876.html

    Es ist wohl eine Utopie zu glauben, daß es einmal eine Einigung oder ein Mindestmaß an Harmonie bei den „Rechtspopulisten“ (gemeint sind hier von der Zeitung pro Deutschland und die „Freiheit“) geben könnte … die Linken und Islamisten lachen sich ins Fäustchen.

  55. „Ich glaube schon, daß es in einiger Zeit in Deutschland eine demokratische rechte und islamkritische Partei geben wird, die auch beständig die 5% Hürde knackt.“

    Nein, das beste Beispiel ist Berlin. Man bräuchte sofort einen Stillhaltepakt und Absprachen, damit nur eine Partei eine Chance hat. Und man muss mit allen reden, egal welcher Coleur und Schattierung. Wer sich auf den Boden einer neuen demokratischen Partei begibt, der bekennt sich dazu und da darf auch die Vergangenheit keine Rolle spielen. Das macht die Linke auch so! Nach dem Beispiel der WASG müsste es ein Sammelbecken geben, unabhängig von allen bisherigen Organisationen.

  56. @Cliff & Anti-Tot

    Wenn ihr in eure Wahlprognosen schon Parteien wie die Rep, die garnicht antreten, da deren Reste längst in Pro Deutschland aufgegangen sind, aufnehmt, glaub ich nicht, dass eure Prognosen so sonderlich zutreffend sein werden…

  57. #64 ulex

    okay, ich war nicht ganz sicher, ob der Nichtantritt der REP schon 100% abgemacht ist, kam mir auch ein wenig komisch vor, aber hab es einfach von meinem „Vorprognostiker“ übernommen. Dann zähl die 0,5% von REP zu den 1,0% von PRO dazu, dann hast du meine aktuelle Prognose 😉

  58. Wie kann eine Partei die sich FREIHEIT nennt, genau das vollstrecken was die linkstotalitären Freiheitsfeinde von den etablierten Parteien fordern: grenzt sie aus, denunziert sie, sorgt für ihren sozialen Tot.

    Es geht bei der FREIHEIT nicht um Inhalte, sondern darum welches rechtsextremistische Etikett die Medien den so denunzierten Politikern anheftet haben. Das ist Kriterium der Ausgrenzung!

    Ist das nicht erbärmlich, wegen der Hoffnung, nicht auch als rechts denunziert zu werden, als „seriös“ zu gelten und so evtl. Stimmen zu er gewinnen, grenzt man ehemalige Pro – und was weiß noch für Verdächtige aus.

    So verkommen verhalten sich ja nicht einmal die Etablierten. Ach ja, die Drecksarbeit haben diese schon immer den niederen Wahlkämpfern, den Kleinstparteien am linken Rand, jetzt auch noch die vom rechten Rand, überlassen und mit der dritten Reihe vor dem Trog belohnt.

  59. Eine großartige Nachricht! Das war aber nur eine Frage der Zeit.

    Jetzt gilt es, die FREIHEIT zu wählen!

    Der Aufbau läuft übrigens extrem gut:
    – Im Juni/Juli werden die Landesverbände gewählt.
    – Das Mitgliederwachstum setzt sich weiter fort. Wir haben innerhalb von weniger als einem halben Jahr fast 2.000 Mitglieder bekommen!
    – Das Berliner Wahlprogramm wird in den nächsten Wochen verabschiedet.
    – Die Kandidaten sind bereits gewählt.
    – Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen des Wahlkampfes auf Hochtouren! Es sind übrigens mehrere Überraschungen geplant!

    Die FREIHEIT hat seriöses, bürgerliches Personal ohne jede rechtsextreme Vergangenheit, ein umfangreiches Wahlprogramm und ein tolles Konzept.

    Macht mit! Die FREIHEIt ist vielleicht unsere letzte Chance!

  60. „61 schinkenbraten (30. Mrz 2011 17:57)
    In der letzten Woche gab es ein Treffen zwischen Brinkmann und Stadtkewitz. Der Grund ist unklar; vielleicht in der Absicht, doch noch eine Einigung der beiden Parteien herbeizuführen.“

    Schön wärs.

    Aber warum grenzt dann die Freiheit bereits völlig unbedeutende EHEMALIGE PRO-Mitglieder aus?

  61. @anti-tot

    Dann musst du dennoch nochmal erklären, wie deiner Meinung nach ein LTW-Wahlkampf in einer reizüberfluteten Stadt für eine Partei auszusehen hat, die weder von den Medien (seien es die traditionellen Print & Fernsehen, seien es irgendwelche Blogs) gehyped wird und die zudem im Geruch des Pfuibäh-Iggititit steht auszusehen hat?

    Stadtkewitz ist numal kein Wilders, sondern ein aufrechter aber biederer Ex-CDU-Ortsfunktionär und „die Freiheit“ kein Hypeprodukt sondern eines, welches stet smit dem Zusatz „islamfeindlich“, „ausländerfeindlich“, „rechtsdingens“ daherkommt.

    Ohne massiven Strassenwahlkampf, ohne massive Verteilung von Direktwerbemitteln wird das nicht gehen und ohne dass du dir schon im Vorwahlkampf die Unterstützerkartei vollmachst (mit realen Personen, nicht irgendwelchen die ner Facebookgruppe beitreten!) wird das nüscht.

    Und da trau ich einem Rouhs sicherlich weitaus mehr zu als einem Stadtkewitz und auch als der in Berlin lethargischen NPD, die ohnehin 3 schwere Niederlagen kassiert hat und in Bremen jetzt die nächste Enttäuschung kassieren wird.

  62. @Felicitas

    Öh – wenn die Kandidaten bereits gewählt sind, wieso veröffentlicht man diese dann nicht? Sowas wäre doch ideal um mal wieder in die Medien zu kommen.

    Zumal man irgendwann mal anfangen müsste Unterschriften zu sammeln.

  63. #56 antitotalitaer (30. Mrz 2011 17:21

    Irrtum!

    Die FREIHEIT ist und will eine absolut korrekte Partei sein mit einigen islamkritischen Sprenkeln, mehr nicht.

    Dieser Verein mit der jetzigen charismatischen Führung wird nichts bewegen, außer die Rechten weiter spalten.

    Die Etablierten wird`s freuen.

  64. Unglaublich, was hier heute wieder an Kommentartrollen unterwegs ist.

    Es gibt genau eine Möglichkeit für DIE FREIHEIT zu scheitern: Die Öffnung für ehemalige Mitglieder rechtsextremer Parteien.

    Zum Glück wird es das nicht geben. Stadtkewitz und seine Truppe machen alles richtig.

  65. #71 ulex

    Die Freiheit wurde meines Wissens noch nie als „ausländerfeindlich“ oder gar „rechtsextrem“ betitelt. Und das wird sie auch nicht. Jan Timke wird es auch nicht. Weil die Medien genau wissen, dass dies Quatsch ist und eine Klage nach sich ziehen lassen kann.

    Mit der Veröffentlichung der Kandidaten kommt man in die Medien? Wäre mir neu. Alles zu seiner Zeit.

    Stadtkewitz ist ein echter Glücksfall für alle Islamkritiker und Freunde der Freiheit in Deutschland. Auch ein Geert Wilders hat mal klein angefangen – als Abgeordneter einer etablierten Partei!

    Das betone ich ausdrücklich, weil viele – meist aus dem etwas „rechterem“ Lager – ihm seine Parteimitgliedschaft übel nehmen.

  66. #68 Felicitas (30. Mrz 2011 18:20)
    #66 Altsachse

    Die Freiheit grenzt nur Rechtextreme aus! Ihre Hetze hier ist nervend.“

    Sind alle Pro-Mitglieder rechtsextrem und vor allem noch die EHEMALIGEN, bereits vor Jahren Ausgetretenen?

    Ja, die Wahrheit ist unbequem, dies schon als Hetzte zu bezeichnen, zeugt von völliger Ahnungslosigkeit.Von Wunschdenken.

    Sie wissen nichts. Fragen Sie mal einige ehemalige Pro-Mitglieder, wie sie von der FREIHEIT behandelt wurden.

    Tatsache ist, das EHEMALIGE Pro-Mitglieder nicht aufgenommen wurden, allein mit der Begründung, man hätte in den Medien rescherschiert und aus diesen Informationen wird eine Aufnahme abgelehnt.

    Diese Politiker, die oft noch ihre Existenz verloren haben, hier bei PI auch noch als rechtsextrem zu denunzieren, ist erbärmlich!

  67. #69 Altsachse (30. Mrz 2011 18:22)
    “61 schinkenbraten (30. Mrz 2011 17:57)

    aber warum grenzt dann die Freiheit bereits völlig unbedeutende EHEMALIGE PRO-Mitglieder aus?
    test test tes~ ~ ~

    Die Freiheit grenzt sie ja gar nicht aus, sie nimmt sie auf, wenn sie sie kriegen kann *hehe*. Nimm doch mal diesen jungen Iraner, der mal – wenn ich mich richtig erinnere – in Berlin eine U-Bahn gefahren hat, ohne U-Bahn-Fahrer zu sein. Essan – ja richtig, so ähnlich heißt er mit Vornamen.

  68. @Felicitas:

    a) Hmm, vielleicht solltest du dann die Medien auch mal lesen.

    Schon der hier verlinkte Bericht des Tagesspiegels in dem es auch um Stadtkewitz, sein treffen mit Brinkmann der wiederrum bei NPD & DVU war, geht, wird doch direkt schon eingeleitet:

    „In der Szene der rechtspopulistischen Islamfeinde…“

    b) Natürlich kommt man mit Aufstellungen und Nominierungen in die Medien – macht Pro Deutschland durch die Tour durch die Bezirksrathäsuer ja jeden Monat. Anders geht es auch garnicht und anders kann man die Schweigespirale auch nicht durchbrechen.

    c) Die Titulierung einer Partei als „ausländerfeindlich“ et al ist im Zweifel natürlich eine völlig legitime Meinungsäusserung, da kannst klagen solang wie du willst.

  69. #78 ulex

    rechtspopulistisch /= ausländerfeindlich. Und nein, das ist eine Beleidigung, gegen die man klagen kann.

    Wo soll was über die Kandidatenwahl von Pro stehen? Ich finde nix.

  70. zu 7 Kompass (30. Mrz 2011 14:31)
    „…Wo bleibt eigentlich “Die Freiheit”, die so viele als Hoffnungsschimmer sehen? In Berlin sind im Herbst Wahlen.
    In den Medien erscheint “Die Freiheit”…“

    Warte es ab. Das ist Ruhe vor dem Sturm!!

    Cyrus

  71. Ich bin selbst Fördermitglied der Freiheit und finde das extrem vernünftig, daß man sich hier Zeit läßt und eine grundsolide Aufbauarbeit leistet.

    Hier wird hinter den Kulissen hart gearbeitet, es werden Strukturen aufgebaut – und was wir definitiv nicht haben können, ist ein weiterer Schnellschuß, der dann sofort von irgendwelchen Spinnern unterwandert wird (siehe Schill-Partei). Wer wissen will, was sich da tut, kann ja einfach den RSS-Feed abonnieren…

    Ach, und ich verstehe die Freiheit nicht als rechts der CDU und konservativ, sondern als LIBERAL (wie im Namen ja auch schon impliziert wird).

  72. DIE FREIHEIT baut gerade ihre ausgiebig Struktur auf, deshalb die mediale Ruhe. Es gibt die Partei ja erst seit 6 Monaten, da ist viel zu tun.

    Stadtkewitz und Co werden einen super Wahlkampf machen mit vielen großen Highlights. Wilders kommt bestimmt auch wieder und wirbt mit. Ich sehe den Einzug als sicher an.

    PRO war und ist unbedeutend. Das Personal ist nicht nur teilweise rechtsextrem, sondern vielfach inkompetent.

    Das hat Brinkmann gemerkt und er will einfach sein Geld nicht verschleudern.

    Sollte PRO dennoch antreten wird die kommende Wahlschlappe von 0,X% auf die gesamte Bewegung zurückschlagen. Die können danach dicht machen.

  73. #52 Tyrsoleen (30. Mrz 2011 16:47)
    @ Columbin
    Sicher habe ich die kritisierten Links entfernt. Ich wußte nicht,mal, daß das ein ach so böses Netzwerk ist. (…)

    Ich kann mir immer besser vorstellen, warum Brinkmann zurückgetreten ist – und dann auch noch Ihre Pöbeleien …

    #62 TanjaK (30. Mrz 2011 17:59)

    Man bräuchte sofort einen Stillhaltepakt und Absprachen, damit nur eine Partei eine Chance hat. Und man muss mit allen reden, egal welcher Coleur und Schattierung.

    Auch mit der NPD? Das haben nämlich bereits die Republikaner versucht. Gebracht hat es ihnen von einigen temporären Erfolgen abgesehen letztlich nichts. Im Gegenteil – die Republikaner haben dem Verfassungsschutz damit ein weiteres Argument für ihre Beobachtung an die Hand gegeben und so die eigene Stigmatisierung unterstützt. Eine Stigmatisierung wohlgemerkt, die sie offenkundig erledigt hat.

    Außerdem können Sie die SED-Linke, welche im Osten auf ein beachtliches Heer aus Altkommunisten und „DDR“-Apologeten zurückgreifen kann, schwerlich mit anderen Parteien vergleichen – zumal ihr die in der Bundesrepublik bestehende strukturelle linke Mehrheit zugutekommt. Im Übrigen verbietet sich ein Vergleich zwischen einer demokratisch rechten und einer linksextremistischen Partei.

  74. @#59 antitotalitaer
    Auch treten die reps nach meinen Informationen nicht an und die pros haben sich selbst ein bein gestellt

  75. @Prach

    Ich bin mir sicher, dass Millionen Berliner Wähler alle den RSS-Feed der Freiheit aboniert haben bzw dies zur Wahl noch tun werden 🙂

    Aer im Ernst – auf der „Freiheit“-Seite lese ich im ganzen März nicht eine einzige Meldung aus Berlin, was also tut sich dort bzw wie soll dies dort was geben, wenn sich dort nichts wahrnehmbares tut?

  76. WANN lesen wir die Meldung:

    Thomas Enders verlegt Erstwohnsitz nach Fukushima

    Dann wären wir diese Atomschwatzblasen endlich los.

  77. #79 Felicitas (30. Mrz 2011 18:51)
    #78 ulex

    rechtspopulistisch /= ausländerfeindlich. Und nein, das ist eine Beleidigung, gegen die man klagen kann.

    Man kann gegen alles klagen, es ist nur die Frage, ob man Recht bekommt. Ausländerfeindlichkeit kann man nämlich unterschiedlich definieren:

    1. Eine pauschale Feindlichkeit gegen alle in Deutschland lebenden Ausländer.

    2. Wenn Ausländer in bestimmten Fällen anders behandelt werden als Deutsche – beispielsweise durch Ausweisung bei Kriminalität.

    Der „One-World“-Ideologie zufolge ist bereits Letzteres ausländerfeindlich, gar rassistisch, weil dies bei Deutschen nicht möglich ist. Die Behauptung, dass es „frauenfeindlich“ sei, wenn Schwangere ihr ungeborenes Kind nicht durch einen blutigen Absaugschlauch zerfetzen lassen dürfen, weil ein solches Verbot für Männer nicht greifen würde, folgt übrigens derselben Logik – Sie erinnern sich doch sicher an die Diskussion im Forum der FREIHEIT? Solche Meinungsäußerungen sind – so absurd sie auch sein mögen – durch Art. 5 GG geschützt.

  78. @felicitas

    Altsachse selbst wurde nicht aufgenommen, nachdem er schon 2 andere Parteien durchhatte und es wohl einige Presseberichte über ihn gibt, die ihn nach eigener Aussage als Rechtsextremisten diffamieren.
    Angesichts seiner Ausdauer, deswegen hier andauernd gegen die FREIHEIT zu sticheln und zu hetzen, war die Entscheidung zur Nichtaufnahme vermutlich richtig.

    @Altsachse
    Enttäuschte Liebe wurde zu Hass, oder was erleben wir hier ?

  79. @ Altsachse

    Bei aller Sympathie für manche ihrer Meinungsäußerungen, könnten Sie bezüglich pro/FREIHEIT etc. mal eine neue Platte als die von der Abgrenzeritis auflegen? Danke.

  80. #59 Antitotalitaer

    15% in Pankow? Naja, vielleicht bei Stadtkewitz in der Straße.

    Das Interessante an der Lage der Freiheit ist, dass man für ein gutes Resultat mit Sicherheit auch Ex-NPD-Wähler in Ostberlin überzeugen muß. Trotz Unvereinbarkeit mit der NPD und Absage an Nazithemen.

    Die Freiheit muß so oder so in den nächsten Monaten definitiv sichtbarer werden.

  81. #36 Teron Gorefiend (30. Mrz 2011 16:02)
    Ich bin am Überlegen mich der Freiheit anzuschließen …
    und b)sagt mir die Freiheit bisher noch nicht so zu. Sie hat zwar gute Aspekte aber keine Präzenz finde ich.
    ———————————————–
    Hmmm … da beißt sich aber die Katze selber in den Schwanz.

    Einer zeigt Präsenz – und 500 stehen drum rum und jammern und verlangen, daß er noch wesentlich mehr macht, als ohnehin schon.

    Präsenz entsteht nunmal auch durch Aufmerksamkeit in den Medien – uind hängt dadurch natürlich ursächlich auch mit der Anzahl der Leute ab, die Präsenz zeigen.

    Was soll Stadtkewitz machen? Sich nackt von der goldenen Else abseilen?

    PS:
    jetzt wo ich das gerade geschrieben habe, überleg ich gerade so bei mir …. LOL

    Ich geh mal fragen, ob er für sowas zur Verfügung stehen würde ;=))

  82. rechtspopulistisch /= ausländerfeindlich. Und nein, das ist eine Beleidigung, gegen die man klagen kann.
    ——————————————-

    Super! Ich kann klagen! Damit habe ich ja alle „Waffen“ in der Hand.

    Die Republikaner klagten 1990 gegen das Wahlergebnis in Bayern, weil sie von 7% auf 4,98 % runtergefälscht wurden. 1995 bekamen sie dann recht, allerdings meinten die Richter 1994 war die nächste Wahl, also hätte sich das schon erledigt. Bis fast zum heutigen Tage müssen sie sich noch aus den Verfassungsschutzberichten rausklagen. Eine ähnliche Geschichte erfuhr Bürger in Wut um Jan Timke, der klagte gegen das Wahlergebnis, daß Gericht war etwas schneller, dafür gabs dann ein neues Verfahren, weil Jan Timke angeblich kein „Bremer“ sei. Letztendlich konnte er nur sehr verkürzt Bürgerinteressen wahrnehmen, woran er keine Schuld trägt.

    Wenn jemand nicht mehr „rechtsextrem“ ist, dann wird eben gesagt, es sei eine extrem rechte Partei. Irgendeine Diffamierung wird schon erlaubt sein, so handeln die und kommen zu häufig damit durch.

    Und es trifft vor allem auch die Bürger:
    Viele Bürger würden sich gern durch alle Instanzen ihr Recht erstreiten, ihnen fehlt jedoch schlicht und einfach auch das Geld, um gegen grosse Konzerne , die mit ihren zahlreichen Anwälten auftreten, zu ihrem Recht zu kommen. Viele Kritiker , wurden da schon kalt gestellt.

  83. @Feli

    Ah, Danke – hatte ich wirklich übersehen.

    Nun gab es letztes WE also 3 Nominierungsveranstaltungen, von denen das Ergebnis noch nicht verkündet wurde.

    Hmm, zeitnahe Berichterstattung sieht denn doch anders aus – und der Leser fragt sich, ob dies denn wirklich alles so reibungslos über die Bühne ging oder ob es nicht doch Knatsch gegeben hat.

  84. „Die Freiheit“ bereitet sich sehr intensiv auf die Berliner Wahl vor, und in den nächsten Monaten wird es dann auch einige öffentlich wirksame Aktionen geben. Wer behauptet „Die Freiheit“ bekommt den Arxxx nicht hoch hat keine Ahnung!

  85. Wie gesagt, es wäre halt schön, wenn von diesen Vorbereitungen ein wenig mehr nach aussen dringen würde.

    Veranstaltungseinladungen mit dem Haupt-Top „Ausfindigmachen geigneter Stellen für Infostände“ hinterlassen dann doch eher einen unfreiwillig komischen Eindruck, insbesondere wenn es dann keine oder nur sehr holprig-kurze Veranstaltungsberichte über die Versammlung gibt…

  86. @ #35 ingres (30. Mrz 2011 15:56)

    Ich wundere mich seit mindestens 10 Jahren in privaten Gesprächen offen darüber, wieso fähige Leute der Wirtschaft und Öffentlichkeit und auch der Universitäten dem deutschen Polit-Horror nie entgegengetreten sind.

    Genauso lange wie ich mich über das Versagen der 4. Gewalt wundere. Obwohl bei letzterer ist die Qualitätskontrolle nicht so gegeben.
    Bei den Unis könnte es so sein, dass sie in den meisten Fachbereichen wohl schlimmer in linker Hand sind als 1977.

    Aber ich dachte immer, Naturwissenschaftler würden doch unideologisch über den Tellerrand hinaussehen können. Und die fähigen Manager sowieso. Wieso liege ich offensichtlich da falsch?

    Es muss differenziert werden:
    die Naturwissenschaftler, die an Unis arbeiten, sind Staats-Angestellte – genau wie Sozialarbeiter und Integrationsbeauftragte!
    Ihr Geld kommt aus dem gleichen Topf!

    Und der Geldtopf wird von linken Politikern gesteuert – somit hängen die Wissenschaftler an der Uni direkt vom Linksgrün ab – wie Marionetten.

  87. @PROBayern

    Die Pro-Parteien sind ja auch extrem rechts.

    @95 ulex

    Wir sind nicht pro NRW/Berlin. Wir schreien nicht jede Mini-Meldung raus und plaudern munter über unsere Strategie. Wir sind rational. Die Kandidaten werden noch rechtzeitig bekannt gegeben. Im Moment interessieren sich darüber doch nur sehr wenige Insider.

    Über den Ablauf einer solchen Veranstaltung erfährt man nur 100% das richtige, wenn man dabei war. Jubel- und Falschmeldungen wie bei Pro gibt es bei uns nicht.

    Es ist, wie oben schon beschrieben, jedoch sehr dumm, seine Strategie Hinz und Kunz zu verraten.

  88. ein immer wieder auftretender Störfaktor zeigt sein wahres Gesicht.

    Der Störfaktor ist eindeutig ein Großteil der Pro-Bewegung, die immer wieder mit NDP-Leuten ankam und Antisemiten aufnahm.

    Patrik Brinkmann ist absolut integer und sehr klar. Seine Israelfreundlichkeit war vielen bei Pro ein Dorn im Auge.

    Deshalb:

    Grosser Respekt, Patrick Brinkmann! Gott hat noch viel mit Ihnen vor – geben Sie niemals auf!

  89. @Feli

    Wir leben nunmal in einer Mediengesellschaft und da zählt letztlich nur, was beim Rezipienten ankommt – und dies momentan halt sehr wenig.

    Derzeit ist „die Freiheit“ nur im PI oder BPE-Umfeld den Leuten ein Begriff, wo eben genau das, was du bestreitest getan wird – jede Minimeldung hochgejubelt. Nur besteht Deutschland und Berlin eben nicht nur aus dem Internet und schon garnicht nur aus PI-Lesern, insofern kann und wird sowas brachial baden gehen.

    Schon das FW Ergebnis in FFM zeigt, dass auch für einen betont seriösen Ansatz die Bäume nicht in den Himmel wachsen und es würde mich sehr wundern, wenn dies in HB mit Timke anders sein wird.

    Insofern find ich den Idealismus und die Unverbrauchtheit des ein oder anderen Freiheit-Mitstreiters ohne jede Häme wirklich gut und bewundernswert – weiß aber aus über 20 Jahren Politikerfahrung, dass dies nur im Desaster und Enttäuschung enden kann.

    Was ist denn aus dem BFB geworden? Was aus dem nationalliberalen Aufbruch der FDP in Berlin? Wo sind all die Schillianer hin? Und kennt den Bürgerkonvent noch jemand?

    Insofern…

  90. @Obama

    Na, die Pro-Bewegung kooperiert in Österreich mit der FPÖ, nicht mit der NDP dort, die wurde doch schon 1988 aufgelöst.

    Immer diese Verwechslungen.

  91. DIE FREIHEIT stützt sich meines Erachtens noch zu sehr auf die Islamkritik als Unterscheidungsmerkmal.
    Wenn es der FREIHEIT gelingen wird sich glaubhaft als die letzte LIBERALE politische Kraft in Deutschland darzustellen – wozu auch die Islamkritik gehört, aber eben nicht ausschließlich – dann kann sie Unterstützung auch in der Wirtschaft gewinnen, und mit neuen finanziellen Mitteln in den Wahlkampf starten.

  92. #102 ulex

    Sind es Verwechselungen, dass die Pro-Bewegung in leitenden Positionen mit vielen ehemaligen NPD-Mitgliedern bzw. Anhängern besetzt ist? Willst du das jetzt bestreiten?

    Wie ist das mit Tobias Nass z.B.?
    Und Andre Hüsgen ?

    Ich kann nichts über deren innere Veränderungen oder Charaktereigenschaften sagen, weiss aber eins: Wenn eine Partei solche Fundamente in Kauf nimmt, ist es gleich von Anfang an eine Schieflage…

  93. Nun,

    aber was ist demm wirklich problematischer:

    Ob jemand in jungen Jahren vielleicht auch mit ein paar Flausen in Kopf in der NPD Opposition gespielt hat ohne irgendwas zu bewirken, oder ob jemand lange Jahre als Funktionsträger und Abgeordneter zB von CDU oder FDP die Verhältnisse in diesem Land persönlich mitbestimmt hat und demzufolge mitschuldig an den heutigen Zuständen ist?

    Insofern würde ich grundsätzlich nicht davon ausgehen wollen, woher jemand kommt – sondern davon, wohin jemand politisch gehen will.

  94. Ich wünsche den selbstgerechten Freiheitsjüngern, die sich über Diffamierungen beschweren, aber NPD und DVU oder sogar Pro pauschal als Faschisten bezeichnen, auch nur halb so viel Betrug, Verleumdung und Zersetzung seitens politischer Gegner, Medien und Staat, damit sie spüren, was es heißt, Rechtspartei in der Bundesrepublik Deutschland zu sein.
    Wie heißt es: Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.

    Gut, man kann sich natürlich Sympathisanten, Unterstützer und Mitglieder hauptsächlich von links holen, um unliebsame Entwicklungen zu verhindern oder warum auch immer, ich hoffe nur, dass das nicht endet wie bei den Grünen, wo alle Konservativen nach und nach rausgeekelt wurden nach der linken Unterwanderung.

    P.S.: @ Stresemann: Was sind „Nazithemen“? Israel? Da ist die Freiheit wohl eine astreine Nazipartei.

  95. DIE FREIHEIT kommt! Wartet’s ab!!

    Und das Genörgel, uns fehle eine Gallionsfigur, kann ich schon gar nicht ab!

    Im Gegensatz zu all den verlogenen Atom-Wendehälsen, Wahlversprechenbrecher, Doktortitel-Erschleicher usw. hat Renè Stadtkewitz eine reine Weste!

    Er hat Mut und Ausdauer, er kann seine Botschaft gut rüberbringen, handelt überlegt. DIE FREIHEIT ist bei ihm in den ALLERBESTEN HÄNDEN!!!

    Wir brauchen neue Gesichter und nicht abgehalfterte Ex-CDU/CSU/FDP-Größen, die nur ihr eigenes Wohl im Sinn haben und dann die Macht in der FREIHEIT an sich reißen. NEIN Danke!!

    Renè und Marc sind ein gutes Gespann! Bei konsequenter pro-Israel-Politik kann es nur 1 Resultat geben: ERFOLG Dank GOTTES SEGEN!!!!

    Wir LIEBEN die Freiheit!

    Schalom

  96. „#70 ulex (30. Mrz 2011 18:23)

    @anti-tot

    Dann musst du dennoch nochmal erklären, wie deiner Meinung nach ein LTW-Wahlkampf in einer reizüberfluteten Stadt für eine Partei auszusehen hat, die weder von den Medien (seien es die traditionellen Print & Fernsehen, seien es irgendwelche Blogs) gehyped wird und die zudem im Geruch des Pfuibäh-Iggititit steht auszusehen hat?“

    Also, die erste größere Veranstaltung der Partei hat es schon in die 20 Uhr Tagesschau gebracht (Besuch und Rede von Wilders – du glaubst doch nicht, dass Stadtkewitz seinen Freund Wilders nicht nochmal in der heißen Wahlkampf-Phase einladen wird? Und der ist einer der schillerndsten Politiker Europas) – zwei, drei Monate nach Gründung der Partei ein großes und sogar faires Spiegel-Interview (wann hat es ein großes Spiegel-Interview mit einem Spitzenmann der PROs gegeben?), PI ist einer der 10 größten Blogs in Deutschland — da kannst du doch nicht behaupten, es wäre keine Aufmerksamkeit in Fernsehen, Print und Blogs dagewesen. Wie lange gibt es dir Partei? Ein halbes Jahr? Dafür ist das verdammt viel …

    „Stadtkewitz ist numal kein Wilders, sondern ein aufrechter aber biederer Ex-CDU-Ortsfunktionär“ –
    genau, den Wilders kennt in Europa fast jeder, und fast jeder weiß, dass Wilders auch mit der deutschen „Freiheit“ verbandelt ist – da braucht Stadtkewitz gar nicht selbst den Wilders zu geben – zu Deutschland passt so ein aggressives Auftreten ohnehin nicht – das „Einer von uns“-Image von Stadtkewitz mit Wilders als Unterstützer ist ne gute Kombi …

    „Und da trau ich einem Rouhs sicherlich weitaus mehr zu als einem Stadtkewitz“ – Vergiss es! PRO wird NIEMALS in irgendein Landesparlament einziehen, weil sie fast nur von Leuten von Leuten gewählt werden kann, die sich selbst als eindeutig „rechts“ einordnen, und das sind nur höchstens 5% der Deutschen (ich zähle mich auch nicht dazu) und da gibt es schon seit fast 50 Jahren die „Marke“ NPD – Für 95% der Bevölkerung macht es einen Riesenunterschied, ob der Spitzenkandidat davor für die CDU (Stadtkewitz) oder die NPD (Rouhs) angetreten ist! Und wo informieren sich 90% der Deutschen zuerst? Bei wikipedia. Und was steht da? „Der Soziologe Alexander Häusler ordnet die Partei der extremen Rechten zu, einer Schnittstelle zwischen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Grund dafür seien die seiner Einschätzung nach völkisch-nationalistischen, rassistischen sowie antisemitischen Ausprägungen, autoritäre Politikvorstellungen, die Ablehnung des gesellschaftlichen Gleichheitsprinzips, die Diskriminierung von Minderheiten sowie die Ethnisierung bzw. Nationalisierung sozialer und ökonomischer Problemlagen.“ Und was bei der „Freiheit“? „In ihrem Programm fordert Die Freiheit mehr basisdemokratische Elemente auf Bundesebene, eine Nulltoleranzpolitik, stärker leistungsorientierte Sozialtransfers sowie eine restriktive Politik bezüglich Einwanderung und Islam. Vor allem letzteres stößt auf Kritik bei vielen deutschen Medien, welche Die Freiheit unter anderem deshalb als rechtspopulistisch einordnen. Die Partei hingegen bezeichnet sich selbst als bürgerlich-liberal.“ — Jeder der bis 3 zählen kann, merkt den Unterschied. Und wer schon bei der Landtagswahl in seinem eigenen Stammland (NRW) nicht über 1,4% hinausgekommen ist, wie soll der woanders was reißen? Und wer SO ein Bild abgibt:
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:001_Manfred_Rouhs.jpg&filetimestamp=20070322180241
    Sorry, sowas scheidet für bürgerliche Wähler völlig aus – zurecht …

  97. „#73 Altsachse (30. Mrz 2011 18:29)

    #56 antitotalitaer (30. Mrz 2011 17:21

    Irrtum!

    Die FREIHEIT ist und will eine absolut korrekte Partei sein“

    Klar – deshalb wurde auch Wilders eingeladen – eine absolut politisch korrekte Aktion 😉

    Aber natürlich will man abgesehn von der Islamkritik korrekt und seriös rüberkommen, und das ist auch absolut richtig!

    Und nochmal an alle, die sich über die Selektion bei der Mitgliederaufnahme aufregen. Das ist notwendig. Ich habe es bei den Piraten selbst erlebt: die etablierten Parteien und ein Großteil der mit ihnen verbandelten Medien wollen GAR KEINE neue Partei hochkommen lassen. D.h. es wird im Wahlkampf, wenn Gefahr besteht auf einen Einzug und totschweigen nicht mehr reicht, nach Angriffspunkten GESUCHT (bei den Piraten waren es nur 2(!) Mitglieder mit rechtsextremer Vergangenheit) – da muss man so wenig Angriffsfläche wie möglich bieten — wenn dann plötzlich Ex-NPD-Leute auftauchen, auch wenn die gar nicht so schlimm waren, auch wenn die sich geändert haben, danach fragt dann kein Schwein – dann ist es aus, das ist ein Totschlagargument in Deutschland … auch wenn es persönlich für manche hart ist – diese Disziplin muss sein!

  98. @anti-tot

    Sorry, aber da hast du ganz einfach erheblich Wahrnehmungsprobleme bzw probleme zwischen deiner Wahrnehmung und der der Massen zu differenzieren:

    a) Wir wissen aus der Werbewirkungsforschung, dass ein Mensch etas x mal gesehn haben muss, um es überhaupt dauerhaft zu registrieren – vor 20 Jahren galt hier als Faustregel sieben mal, heutzutage dürfte es ob der Reizüberflutung noch mehr sein.

    b) Insofern bedarf es einfach ständiger Anstöße – und diese grad bei einer LTW in den Medien die vor Ort gelesen und gesehen werden und dies eben auch ständig und in unterschiedlichen Grössen. EIN Tagesschau-Bericht letzten Herbst bring tda wnig.

    c) Der Wähler-Anteil unter den Spiegellesern für eine islamkritische Kraft dürfte nicht sonderlich hoch sein, ansonsten siehe b). Auch wöchentliche Berichte in der taz helfen vermutlich wenig.

    d) „den Wilders kennt in Europa fast jeder“ – ist eine Aussagem die schön deine Wahrnehmungsschwächen belegt.

    Danns chau mal hier:

    http://www.pragma-beratung.de/20110316_EuropaTicker_Maerz2011.pdf

    Merkel kennen in Europa 84% – Guttenberg vor ein paar Wochen nur noch 18%, Westerwelle 6%, Kohl 4%, Schröder 2% – alle anderen liegen bei 1%.

    Aber einen Wilders (der seit Monaten aus allen Schlagzeilen verschwunden ist) kennt „fast jeder“ – aha.

    e) Auch in Wikipedia werden wohl kaum „die meisten Deutschen“ sondern allenfalls ein teil der Internetnutzer stöbern.

    f) PI erreicht laut eigenen Mediadaten weltweit ca 30.000 Besucher täglich, wobei unklar bleibt, ob dies wirklich Unique Visitors oder doch nciht eher wiederkehrende Besucher sind. Wenn PI also insgesamt 50, 60.000 unterschiedliche Personen erreicht, dürfte dies eine solide Schätzung sein. Mit Verlaub: Dies ist unter Wahlgesichtspunkten nüscht. Schau dir mal die AGOF-Reichweiten an und dann diskutieren wir weiter.

  99. Achso, PI ist natürlich nicht eines der „10 grössten Blogs“ sondern anch eigener Aussage eines der „10 grössten POLIT-Blogs“ wobei Ploitblogs im vergleich zu den herkömmlichen nachrichtenseiten in Deutschland eben nicht sonderlich relevant sind,

  100. Warum reden hier alle davon, dass PRO tot ist? Das setzt doch voraus, dass sie mal am Leben waren!

  101. #111 ulex

    Ohne jetzt auf alles eingehen zu wollen. Natürlich gibt es sehr viele Politikuninteressierte, 30-40% werden auch nicht wählen gehen und ein Teil der Wählenden wählt immer dieselbe Partei. Um die geht es aber jetzt nicht. Es geht um 6 oder 7% der Wähler, also 3,5% 4% der Wahlberechtigten. Und wenn du meinst, viele kennen Wilders nicht – wieviele kennen Rouhs? Und wenn sie sich informieren wollen, schauen sie bei Wikipedia rein – und sehen, dass er für die NPD und diverse andere rechtsextreme Parteien/Organisationen aktiv war und ein Foto, auf dem er mit Bierbauch und Megaphon neben Hardcore-Rechtsradikalen steht …
    „Der Wähler-Anteil unter den Spiegellesern für eine islamkritische Kraft dürfte nicht sonderlich hoch sein,“ – täusch dich nicht, der ist höher als unter Ex-NPD-Wählern …
    Und: es ging nicht um EINEN Tagesschau-Bericht im letzten Herbst, sondern im Wahlkampf wird noch einiges folgen …
    Und dann zu allem: was hat denn PRO in diesen Bereichen zu bieten außer zu erwartenden Skandalgeschichten um Neonazis?

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