USA: Großes Drama vor Kongressanhörung

Keith EllisonIn den letzten Tagen fanden in den USA mehrere Kongressanhörungen zum Thema Radikalisierung von Muslimen in den Vereinigten Staaten statt. Die Hintergründe dazu sind jedem informierten Bürger klar. Die Anschläge vom 11. September in New York, in Fort Hood und viele weitere Versuche Amerikaner zu töten. Linke Medien warnen vor der McCarthy-Ära, bei der man die Kommunisten in die Mangel nahm, ohne auch nur mit einem Wort die Tausenden amerikanischen Terroropfer zu nennen, die im Unterschied zur kommunistischen Bedrohung längst Realität sind.

(Von Eternia, PI-Koblenz)

Bei einer dieser Anhörungen wurde der US-Moslem und Konvertit Keith Ellison (Foto oben), derzeit einziger Moslem im US-Kongress, zur Situation befragt. Was dann folgte war eine Schmierenkomödie, wie sie von keinem Hollywood-Regisseur besser hätte erdacht werden können. Keith Ellison erzählte die Geschichte von Mohammed Salman Hamdani, einem US-Moslem, der bei den Anschlägen vom 11. September 2001 ums Leben kam. Dabei fließen dann jede Menge Tränen. Allerdings bringt ihn nicht der Tod seines Glaubensbruders bei einem Terroranschlag von seinen Glaubensbrüdern zum Weinen, sondern die Tatsache, dass einige Amerikaner Hamdani für einen Mitwisser der Terroranschläge hielten. Das behauptet zumindest Ellison. Aber sehen sie selbst:

Einer, der diese Komödie so nicht stehen lassen wollte, ist Bill Maher, einer der renommiertesten Talkmaster im US-Fernsehen. Über mehrere Jahre moderierte er die Talksendung „Politically Incorrect“. Auf die Frage von Maher, warum er die „Marke gewechselt habe“ (konvertiert sei), antwortet Ellison, er sei auf der Suche nach sozialer Gerechtigkeit und sozialem Wandel gewesen. Weiter ist er der Meinung, religiöser Pluralismus sei eine Schlüsselkomponente des menschlichen Erfahrungsschatzes und man solle Leute respektieren, ob sie nun Gläubige oder Nichtgläubige sind.

Keine Frage, Ellison leidet unter dem Black-Muslim-Syndrom, bei welchem einige Konvertiten glauben, sie seien einer Wohltätigkeitsorganisation beigetreten. Dass allein die Unterscheidung zwischen Gläubigen und Ungläubigen schon eine Diskriminierung darstellt, die im Koran eine sehr exakte Ausgestaltung erfährt (siehe Sure 9) ist für solche Leute nur religiöse Folklore. Doch zurück zu Maher, der antwortet jetzt nämlich ziemlich fundiert: Der Islam ist eine größere Bedrohung für uns als beispielsweise Anti-Abtreibungs-Bomber oder der KuKluxKlan, denn die Auseinandersetzung zwischen dem Westen und der islamischen Welt geht nun schon seit über 1000 Jahren. Der Koran ist ein hasserfülltes Buch, so Maher weiter. Aber genießen Sie einfach selbst, wie Maher Ellison vorführt:

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