Die Buddhismus-Konferenz

Innenminister Friedrich: Meine Herren, ich eröffne die 1. Buddhismus-Konferenz in der Bundesrepublik Deutschland und heiße die drei Vertreter des Hohen Rates der Buddhisten, Herrn Saranghi, Herrn Bakaliyesi und Herrn Ngyen, sehr herzlich willkommen. Gegenstand unserer Konferenz ist insbesondere die Verbesserung der Situation und der Integration der nach Deutschland eingewanderten Buddhisten. Ich bitte um Entschuldigung, dass nach so vielen Jahren heute erstmals eine Konferenz mit Vertretern Ihrer Religion stattfindet.

(Von Schnitzelhuber)

Herr Saranghi: Vielen Dank, Herr Minister (verbeugt sich höflich). Es ist uns eine Ehre, Ihre Gäste sein zu dürfen.

Minister Friedrich: Ich bitte ferner um Entschuldigung, dass ich mich verspätet habe und ein wenig übermüdet und gereizt bin. Ich komme gerade von der 78. Islam-Konferenz, die sage und schreibe acht Tage gedauert hat. (Schreit): Das reinste Irrenhaus, wenn ich das mal so ohne Protokoll sagen darf. Das gönne ich meinem ärgsten Feind nicht. Zum Wahnsinnigwerden.

Herr Bakaliyesi: Ich verstehe vollkommen, Herr Minister (verbeugt sich höflich).

Minister Friedrich: Meine Herren, lassen Sie uns in die Tagesordnung einsteigen. Mein Büro hat der Einfachheit halber die lange Tagesordnung der Islam-Konferenz kopiert und „Buddhismus-Konferenz“ oben drüber geschrieben. Ich hoffe auf Ihr Verständnis. Nur die Tagesordnungspunkte 44 bis 92 brauchen wir meines Erachtens heute nicht thematisieren. (Blättert in den Unterlagen): Zum Beispiel TOP 59: „Zukunftsprogramm Islam in Deutschland im Jahr 2030“. Errichtung der autonomen muslimischen Teilstaaten Berlin, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Ebenso Schleswig-Holstein, mit Ausnahme der ostfriesischen Sumpfgebiete, die als Rückzugsgebiete für Deutsche deklariert werden sollen. TOP 65: Bildung einer muslimischen Selbstverteidigungsarmee mit einer Stärke von zwei Millionen Mann. TOP 71: Deutsch ab 2030 im Staatsfernsehen nur noch mit Untertiteln. Und so weiter. Das dürfte auf Sie alles nicht zutreffen.

Staatssekretär: Trifft nicht zu, Herr Minister.

Minister Friedrich: (Wirft einen dicken Stapel Papier in den Abfall). Dann hätten wir hier noch den vertraulichen Anhang zur Tagesordnung, unter anderem mit folgenden Forderungen: Bombardierung der Parteizentrale von Geert Wilders in den Niederlanden durch deutsche Kampfjets, Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu den Taliban, Abschaffung der Importzölle auf Importbräute und ähnlicher Schmonzes. Dürfte ebenfalls eher nicht zutreffen.

Staatssekretär: Trifft nicht zu, Herr Minister.

Minister Friedrich: Ok, steigen wir in die kurze Tagesordnung ein. Meine Herren, was sind Ihre Forderungen?

Herr Saranghi: Wir danken Ihnen für die freundliche Einladung, sehr geehrter Herr Minister (verbeugt sich höflich). Ich bitte um Entschuldigung, falls ich Ihre Frage nicht richtig verstanden haben sollte, aber wir haben keine Forderungen.

Minister Friedrich: Wie bitte? Sie haben keine Forderungen? (lacht lauthals). Köstlich, Ihr Humor, meine Herren. Im Gegensatz zur Islam-Konferenz. Das gesamte humoristische Portfolio der Vertreter in dieser Runde passt auf eine Postkarte. (Schreit): Was sage ich, auf die Rückseite einer Briefmarke. Und es bleibt noch viel Platz übrig. Humorlos, bräsig, verkniedelt, verbiestert, beleidigt, fordernd. Herr Staatssekretär, bitte geben Sie mir zwei Beruhigungstabletten.

Staatsekretär: Bitte sehr, Herr Minister.

Minister Friedrich: Sorry, meine Herren. Aber nun Spaß beiseite, zeigen Sie mir Ihren Forderungskatalog. Ich hoffe, Sie haben nicht auch 78 Forderungen wie dies bei der Islam-Konferenz der Fall war.

Staatssekretär: Entschuldigung Herr Minister, aber die hatten 178 Forderungen.

Minister Friedrich: Spielt schon keine Rolle mehr. Es wird sowieso immer verrückter. Die Liste der Forderungen kann schon kein Mensch mehr lesen, geschweige denn abarbeiten. Sage und schreibe drei Aktenordner. Mir reicht es ohnehin mit diesen Schablonenschwätzern. Wenn ich das Wort Islam-Konferenz nur höre. (Schreit): Die wollen Alles und sofort und immer mehr. Sonderrechte hier, Sonderrechte da. Kritikunfähigkeit ohne Ende. Meins ist meins und über Deins können wir verhandeln, das ist deren Devise. Alles muss sich ihnen unterordnen. Bitte geben Sie mir meine Beruhigungstabletten, Herr Staatssekretär.

Herr Bakaliyesi: Herr Minister (verbeugt sich höflich), bitte schonen Sie sich, Sie brauchen etwas Ruhe. Sie sind auch nur ein Mensch aus Fleisch und Blut, nicht aus Eisen oder Stahl.

Minister Friedrich: Wie recht Sie haben. Sagt meine Frau auch immer. Ich bitte um Entschuldigung, aber nach so einem Albtraum gehen einem schon mal die Pferde durch. Meine Frau sagte mir im Vorfeld, schlimmer als Verhandlungen mit den Grünen könne die Islam-Konferenz ja wohl auch nicht sein und ich solle mich nicht so anstellen. (Schreit): Wenn die wüsste, selbst die Chaoten-Runden mit den Grünen sind die reinsten Kindergeburtstage gegen diese Konferenz. (Beruhigt sich wieder). Bitte sagen Sie mir nun, meine lieben Freunde, welche Forderungen Sie haben. Ich bin mit allem einverstanden, wenn es nicht gerade die Kopftuchpflicht ist.

Herr Ngyen: Sehr geehrter Herr Minister (verbeugt sich höflich), wir möchten Ihre Frage gern mit einem Satz des Philosophen Rabindranath Tagore beantworten.

Minister Friedrich: Schießen Sie los.

Herr Saranghi: All mein Wasser gebe ich dahin, singt der Wasserfall, obwohl ein weniges davon dem Durstigen genügte.

Minister Friedrich: Interessant. Welcher Wasserfall?

Herr Saranghi: Der Wasserfall symbolisiert die Bundesrepublik Deutschland, Herr Minister (verbeugt sich höflich). Eines der freiheitlichsten, demokratischsten, tolerantesten, liebenswertesten Länder der Welt. Gottes Segen für dieses Land, für seine Menschen und für ihre Gastfreundschaft. Wir leben frei, ohne Verfolgung, ohne Diskriminierung, wir können unsere Religion ausüben, unseren Berufen nachgehen, wir arbeiten und zahlen Steuern. Wir leben in einem modernen Gemeinwesen, in einem geordneten Rechtssystem, wir haben eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Viele Menschen leben in Wohlstand. Große Teile der Welt beneiden uns. Dieses Land gibt seinen Menschen mehr als die meisten Menschen auf der Welt haben und oftmals mehr, als der Bedarf es angezeigt erscheinen lässt. Wir sind diesem Land sehr dankbar und wir setzen alles daran, diesem Land etwas zurückzugeben.

Minister Friedrich: Goldene Worte, meine Herren, ich bin zugegebener maßen ein wenig überrascht. Sie wollen mich doch nicht auf den Arm nehmen, oder?

Herr Bakaliyesi: Nichts liegt uns ferner, Herr Minister (verbeugt sich höflich).

Minister Friedrich: Und Sie haben wirklich keine Forderungen? Nicht mal eine einzige winzige klitzekleine Forderung?

Herr Ngyen: Wir bedauern sehr Herr Minister (verbeugt sich höflich), leider nein.

Minister Friedrich: Welch ein Unterschied. (Schaut auf die Tagesordnung): Wie siehts denn mit dem Thema Transferleistungen, Ausweitung der Integrationsindustrie, mehr Geld für die Integration, Mittelfristprogramm in Sachen Integration für die nächsten zehn Jahre usw. aus. Wenn ich das Thema nur höre steigt mein Puls auf 180. Sage und schreibe 90 % der Muslime aus dem Libanon in Deutschland leben von – wie es in neudeutsch heißt – staatlichen Transferleistungen. Einer Studie des Landes NRW zufolge leben rd. ein Viertel der muslimischen Haushalte der knapp 1,5 Mio. Muslime in diesem Bundesland von staatlichen Transferleistungen. Die Kosten der muslimischen Integrationsindustrie, anscheinend die größte Wachstumsbranche in diesem Land, will ich gar nicht thematisieren. (Schreit): Sonst steigt mein Blutdruck auf 280. Und was ist das einzige, was von denen kommt? Forderungen, Forderungen, Forderungen, ich fasse es nicht. Und der rot-links-grüne Block und 80 Prozent der zwar nicht gleichgeschalteten, aber sich selbst gleichschaltenden Medien sind noch auf deren Seite. Im Gegensatz zur Bevölkerung, die das zu 90 % diametral anders sieht. Genau so übrigens wie die Vielzahl der integrierten Muslime, wie ich betonen möchte. (Beruhigt sich wieder). Ein muslimischer Arzt schrieb mir, die meisten integrierten Muslime fühlten sich durch diesen Integrationszirkus nur noch genervt. Die sogenannte Unterstützung durch die Multi-Kulti-Gutmenschen-Fraktion in Politik und Medien würden die säkularisierten und integrierten Muslime schlichtweg als Beleidigung empfinden. Er verglich das mit dem Versuch, einer älteren Dame über die Straße zu helfen, die gar nicht rüber wolle. Und allen anderen sei ohnehin nicht zu helfen. (Schreit): Es ist wirklich nicht zu fassen. Bitte geben Sie mir zwei Beruhigungstabletten, Herr Staatsekretär.

Staatssekretär: Bitte sehr, Herr Minister, bitte beruhigen Sie sich, Herr Minister. Die Islam-Konferenz ist Gott sei Dank beendet.

Minister Friedrich: Entschuldigung meine Herren, ich bin ein wenig abgeschweift. Bitte, Sie haben das Wort.

Herr Saranghi: Herr Minister (verbeugt sich höflich), wir bemühen uns, keine staatlichen Transferleistungen in Anspruch zu nehmen. Buddhisten, die aus dem Ausland nach Deutschland einwandern, würde es beschämen und in ihrer Ehre verletzen, wenn die Gastgeber dauerhaft für sie arbeiten und sie ernähren sollten. Wir brauchen keine Integrationsindustrie. Uns und unseren Kindern stehen alle Bildungsmöglichkeiten in diesem Land offen. Wir investieren viel in die Bildung unserer Kinder, weil das die Zukunft bedeutet. Unsere Kinder sind bildungshungrig.

Minister Friedrich: Herr Staatssekretär, bitte kneifen Sie mich mal, ich glaub ich träume. Lob, Dankbarkeit, Anerkennung, was sind denn das für völlig neue Begrifflichkeiten hier? Sind Sie sicher, dass wir hier nicht bei der „Versteckten Kamera“ sind?

Staatssekretär: Es ist alles in Ordnung, Herr Minister. Großes Indianer-Ehrenwort.

Minister Friedrich: Wie siehts in Sachen Sicherheit, Migrantenkriminalität, Totschweigen von unliebsamen Tatsachen in den Medien usw. bei Ihnen aus?

Staatssekretär: Der Buddhismus ist einer jüngeren Umfrage zufolge von den Deutschen als friedlichste und friedliebendste Religion gewählt worden, Herr Minister. Kriminalität ist absolut kein Thema.

Minister Friedrich: Kaum zu glauben. Wer bei der Umfrage am unteren Ende der Beliebtheitsskala gelandet ist, will ich gar nicht fragen. Welch ein Unterschied, welch ein Unterschied. Wenn ich da an die Islam-Konferenz denke, bekomme ich Gelbfieber und Schüttelfrost gleichzeitig. Muslimische Jugendbanden-Kriminalität wollen sie totschweigen. Eine Sicherheitspartnerschaft lehnen sie empört ab, da sie potentielle Terroristen nicht denunzieren wollen. Dass in vielen Gefängnissen teils über 50 % Muslime sitzen, wollen sie nicht wahrhaben. Dutzende von Verbandsvertretern, überwiegend ohne demokratische Legitimation, Religionswissenschaftler, Gelehrte und sonstige Experten aus der Integrationsindustrie, die in endlosen Monologen nachweisen, dass zwei plus zwei gleich fünf ergibt. Die teils so ein verquastes Geschwurbel von sich geben, dass sie am Ende sagen, ihnen sei selbst nicht klargeworden, was sie damit zum Ausdruck hätten bringen wollen. (Schreit): Womit hab ich das verdient? Das ist ja nicht auszuhalten. Bitte zwei Beruhigungstabletten, Herr Staatssekretär. Wer hat diese Islam-Konferenz eigentlich erfunden?

Staatssekretär: Sie wurde vom jetzigen Finanzminister Schäuble ins Leben gerufen, Herr Minister.

Minister Friedrich: Der Schäuble also, der Schuldenkrösus, hätte ich mir gleich denken können. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. (Schreit): Und ich soll das jetzt ausbaden.

Herr Bakaliyesi: Herr Minister (verbeugt sich höflich), wir wünschen Ihnen, dass Sie diese schwere Prüfung bestehen.

Minister Friedrich: Vielen Dank, meine Lieben. Anwesend waren natürlich auch die muslimischen Vorzeige-Weibchen, pardon Damen, offenbar ein neues Berufsbild der Integrationsindustrie, die – wenn nicht gerade Islam-Konferenz ist – täglich von morgens bis abends durch die Talk-Shows nahezu sämtlicher Fernseh-Sender tingeln und vorgeführt werden und die einen so haarsträubenden Unsinn erzählen, dass jeder normale Mensch sofort mit der Zwangsjacke abgeführt würde. Alles Soziologinnen, Tiefenpsychologinnen, Glaziologinnen, Expertinnen für gastrointestinale Autointoxikationen in Verbindung mit tangentialen Persekutionsstörungen und weiß der Teufel was nicht alles. Nur weil sie diesen hirnverbrannten Mist so süß rüberbringen, applaudieren viele wie die Verrückten. Aber wie sollen die auch sonst applaudieren. (Schreit): Und dann wollen die uns die bis zur Unkenntlichkeit verhüllten und vermummten Kopftuchgeschwader auf den Straßen, deren Anzahl sich anscheinend alle drei Jahre verdoppelt, als Kulturbereicherung verkaufen. Ich fasse es nicht. Armes Deutschland. Das halte ich im Kopf nicht aus. Bitte meine Beruhigungstabletten, Herr Staatssekretär.

Staatssekretär: Bitte sehr, Herr Minister. Ich habe vorsichtshalber drei Klinikpackungen davon bestellt. Es sind ohnehin nur Placebo-Tabletten. (Zu den Gästen): Wir bitten um Entschuldigung, meine Herren (verbeugt sich höflich), ich hoffe Sie haben Verständnis.

Herr Ngyen: Vollstes Verständnis, Herr Staatssekretär (verbeugt sich höflich). Wir möchten Ihnen für alles danken.

Minister Friedrich: Meine lieben Freunde (verbeugt sich höflich), unsere Tagesordnung können wir ad acta legen. Sorry, aber wer konnte denn auch ahnen, dass man hier mit vernünftigen Menschen am Tisch sitzt. Meine Freunde, Sie sind eine wirkliche Bereicherung für Deutschland.

Herr Saranghi: Vielen Dank, Herr Minister (verbeugt sich höflich), wir möchten das Kompliment gerne zurückgeben.

Minister Friedrich: Meine lieben Freunde (verbeugt sich höflich). Sie sind offenbar weise Menschen, etwas was einem in der deutschen Politik seit Jahren nur mehr selten unterkommt, eine Frage bitte: Wie kommt es eigentlich, dass bestimmte Gruppen der Muslime und ihre medialen–politischen Verbündeten so viele durchgeknallte Typen beherbergen; dass diese Gruppe nur fordert, fordert, fordert, mit ihrer Ideologie nur nervt, nervt, nervt, nur Geld nimmt, nimmt, nimmt, aber nichts gibt, nicht einmal Dank. Und das gegen den erklärten Widerstand von 90 % der Bevölkerung.

Herr Bakaliyesi: Nichts liegt uns ferner als Sie zu belehren, Herr Minister (verbeugt sich höflich) oder unsere Mitmenschen zu kritisieren. Wir lieben alle Menschen. Es gibt leider Ideologien auf der Welt, die den Menschen als Prüfung auferlegt werden, und die bestimmte Menschen unfrei machen oder verführen können, je nach dem Grad der Reife ihrer persönlichen Entwicklung. Nach den karmischen Gesetzmäßigkeiten, denen alle Menschen unterliegen, werden aber gerade die von Ihnen beschriebenen Menschen in einer künftigen Wiedergeburt einen Ausgleich der Handlungen in ihrem jetzigen Leben in der Weise herbeiführen, dass sie in besonderem Maße für Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit, Liebe, Toleranz, Gerechtigkeit, Wahrheit und Menschenwürde eintreten.

Minister Friedrich: Klingt nicht schlecht, meine Herren (verbeugt sich höflich), so lange kann ich aber leider nicht warten. Und wie geht man mit solchen durch geknallten Typen in der Jetztzeit um? Können Sie mir da auch einen Rat geben?

Herr Ngyen: Bei allem Respekt Herr Minister (verbeugt sich höflich): Mit Liebe zu den Menschen, aber mit Mut, Wahrheit, Klarheit, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Standhaftigkeit gegenüber menschenunfreundlichen Taten und Ideologien. Niemand sollte seine Seele verkaufen, um menschenunfreundliche Taten und Ideologien zu tolerieren, zu verschweigen oder gut zu heißen. Liebevolles Verständnis für alles, gleichwohl wahrhaftig, aufrecht, ehrlich und dem Gewissen unterworfen handeln.

Minister Friedrich: Weise Worte. Vielen Dank, meine Herren (verbeugt sich höflich). Herr Staatssekretär (verbeugt sich höflich): Schreiben Sie bitte eine Presseerklärung: Die Buddhismus-Konferenz ist in vollkommener Harmonie und in einer von gegenseitigem Vertrauen und freundschaftlichem Geist gekennzeichneten Atmosphäre verlaufen. Kurz gesagt, ein voller Erfolg. Auf Wunsch des Ministers wird ab sofort jede Woche eine Buddhismus-Konferenz durchgeführt.

Alle: (Verbeugen sich höflich).




Scharia & Grundgesetz – Konflikt endlich gelöst!

SchariaWer seine Lebensführung vollumfänglich an den Vorschriften des Islams ausrichtet, wird zwangsläufig nicht nur zum Kleinkriminellen, der mal ein bisschen Lösegeld erpressen darf (Sure 47 Vers 4), sondern auch zum Verbrecher, der andere Menschen zu ermorden hat wenn diese nicht bereit sind, an „seinen“ Gott Allah zu glauben (Sure 9 Vers 5) – um als Selbstmord-Attentäter zu enden, dem der Eingang in Allahs Paradies nur dann garantiert ist, wenn er bereit ist, im Kampf für die Sache Allahs zu töten und getötet zu werden (Sure 9 Vers 111).

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

In zivilisierten Ländern wie Deutschland gilt es heutzutage als „eher unschicklich“, andere Menschen – aus welchen Gründen auch immer – zu ermorden, sich an ihrem Hab und Gut zu bereichern, anderen Leuten im Alltag sonstige Gewalt anzudrohen oder ihnen gar zuzufügen. Denn all dies wäre mit unseren Strafrechtsbestimmungen nicht in Einklang zu bringen.

Ganz anders schaut dies in Kulturkreisen aus, in denen bis heute Gesetze gelten, die in einer geschichtlichen Periode parallel zur Zeit des europäischen Frühmittelalters erlassen wurden und die – im Gegensatz zu den heutigen Gesetzen Europas – bis dato aus ideologischen Gründen nicht an die Neuzeit, also an die Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts angepasst werden konnten.

In einem „interreligiösen Dialog“ waren sich nun ein Christdemokrat und zwei Muslime der Ahmadiyya-Sekte einig, dass Gewaltfreiheit ein Gebot ist. Wir kennen das von den Ahmadis, die sich ihren Islam so zurechtgelogen haben, dass er dem Christentum teils ähnlicher ist als dem Islam, wie wir ihn aus der täglichen Berichterstattung kennen – weshalb diese „islamische“ Sekte z.B. in Pakistan verboten ist. Der Ahmadi-Islam hat also nur wenig mit dem Islam zu tun, wie er von Sunniten und Schiiten verstanden wird, die sich gern mal gegenseitig in die Luft sprengen. Für Selbstmord-Attentate oder andere Gewaltverbrechen sind die Ahmadis nicht bekannt.

Die Ahmadis sind zwar erzkonservativ, haben vereinsintern das Kalifat bereits errichtet – ihr Kalif scheffelt in London die Millionen – und werden in Deutschland durch einen Emir vertreten. Aber durch die von Muslimen sonst bekannte Gewaltneigung sind sie bislang tatsächlich nicht aufgefallen, predigen „Islam heißt Frieden“ und leben das offenbar auch, zumindest nach außen.

Vor einigen Jahren hatte ich Gelegenheit, mich mit dem Präsidenten der Ahmadiyya-Gemeinde München längere Zeit in einem Wirtshaus zu unterhalten – er bei Kaffee und Kuchen, ich bei Schweinsbraten und einer Halben Bier. Er hat mir u.a. erzählt, dass die Ahmadis „glauben“, dass Mo’s jüngste Frau Aisha bereits 16 Jahre alt war, als er sie vergewaltigt hat – obwohl im Hadith etwas ganz anderes steht, wie jeder nachlesen kann. Aber für die Ahmadis darf das, wie so vieles andere, nicht wahr sein.

Nimmt man sich jedoch einen Koran und kennzeichnet darin alle problematischen Textpassagen mit einem Markerstift um dieses Koran-Exemplar anschließend in einer Fragestunde einem Ahmadi zu zeigen, dann kann es passieren, dass er „sehr verärgert“ reagiert.

In dem oben erwähnten „interreligiösen Dialog“ betonte nun der Emir der Ahmadiyya-Deutschland:

Dass Scharia und deutsche Gesetze in „Einklang“ zu bringen sind, bekräftigte der zum Islam bekehrte Altachtundsechziger Wagishauser: Er lebe nach der Scharia und sei noch nie in Konflikt mit einem Gesetz geraten, so der humorbegabte Asket: „Es soll kein Zwang sein im Glauben.“ Die Scharia, das religiöse Recht des Islam, könne man nämlich „nach den Buchstaben“ oder metaphorisch verstehen. Für Wagishauser hat sie jedenfalls nichts mit Gewalt zu tun.

„Es soll kein Zwang im Glauben sein“ ist ein von Muslimen gern verwendetes Zitat aus Sure 2 Vers 256. Aber warum zitieren sie nicht den ganzen Vers? Der verstorbene Imam der Frankfurter Ahmadiyya-Gemeinde, Hadayatullah Hübsch, hat es in einem Buch genauso gehalten; er hat darin aus Sure 18 Vers 29 zitiert:

„Darum lass den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will.“

Den Rest dieses Verses hat er seinen Lesern wohlweislich vorenthalten. Denn er lautet „Siehe, Wir haben für die Frevler ein Feuer bereitet, das sie wie eine Zeltdecke umschließen wird. Und wenn sie um Hilfe schreien, so wird ihnen mit Wasser gleich geschmolzenem Metall, das die Gesichter verbrennt, geholfen werden. Wie schrecklich ist der Trank, und wie schlimm ist die Raststätte??!“

Wie sich Wagishauser ein „metaphorisches“ Verstehen der Scharia vorstellt statt eines „nach dem Buchstaben“, müsste er mal näher erläutern – denn bei Gesetzestexten ist eine metaphorische Auslegung wohl eher unüblich.

Wer sich persönlich mit Fragen an den Emir Uwe Wagishauser wenden möchte: amir@ahmadiyya.de

Eckhardt KiwittZum Autor: Eckhardt Kiwitt ist Angestellter in einem Verlag, Mitglied der Bürgerbewegung Pax-Europa und Autor des Aufsatzes „Das Islam-Prinzip“ sowie Gestalter des PI-Kalenders 2011. Laut LMU-Dozent Stefan Jakob Wimmer gehört er in die Riege der „prominenten Islamkritiker“.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)




Jones für Terror-Opfer verantwortlich gemacht

US-Fahnen Verbrennung als Reaktion auf Terry JonesDer Koran wurde in einem von Terry Jones angestoßenen Online-Gerichtsverfahren zahlreicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit für schuldig befunden und durch Verbrennen hingerichtet. Als Reaktion darauf hat ein wütender muslimischer Mob in Afghanistan zahlreiche Menschen getötet (PI berichtete) – eigentlich ein Beweis dafür, dass der Islam gerade nicht Frieden bedeutet.

Aber wer jetzt denkt, der Islam, werde der Morde angeklagt, liegt ganz falsch. Nicht die Täter sind schuld, sondern Terry Jones, der sie beleidigt und damit ihren Wutausbruch zu „verantworten“ hat.

Die Welt berichtet:

Der radikale amerikanische Prediger Terry Jones hat nach einer von ihm geleiteten Koranverbrennung eine Schuld am Tod von mindestens sieben UN-Mitarbeitern in Afghanistan zurückgewiesen. Dafür fühle er sich in keiner Weise verantwortlich, sagte Jones der britischen BBC.

In einer Erklärung sprach der fundamentalistische Geistliche dem Islam zudem die Friedfertigkeit ab. …

Aus Protest gegen die Koranverbrennung hatten aufgebrachte Menschen am Freitag das lokale UN-Gebäude in Masar-i-Scharif gestürmt und dabei zahlreiche Menschen getötet. …

Der UN-Sicherheitsrat verurteilte den Angriff auf das UN-Gebäude scharf. Die Mitglieder des Rates riefen die afghanische Regierung dazu auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Dass damit nicht die Muslime gemeint sind, versteht sich wohl von selber…

Im südafghanischen Kandahar sind heute Samstag bei neuen Protesten gegen die Koran-Verbrennung mindestens neun Menschen getötet worden. Mehr als 70 weitere wurden verletzt als mehre tausend „Jugendliche“ auf die Straße gingen und „Tod den USA“ skandierten (Foto). In der ganzen Stadt waren Schüsse zu hören, Autos und US-Fahnen wurden angezündet.




Klage gegen Facebook wegen dritter Intifada

IntifadaFacebook-Gründer Mark Zuckerberg wurde vom amerikanischen Aktivisten Larry Klayman auf eine Milliarde Dollar verklagt, weil er die Seite, die zur dritten palästinensischen Intifada gegen die Juden über Facebook aufgerufen hatte (PI berichtete), nicht schnell genug entfernt habe.

Nachdem man die Seite ursprünglich nur „moderieren“ wollte, wurde sie am 29. März wegen Aufrufen zur Gewalt gelöscht. Die Palästinenser hatten den 15. Mai 2011 als Tag der Rache und des Blutvergießens angekündigt und zum „Martyrium“ und „Heldentaten“ für Allah aufgerufen.

Die Originalklage gegen Zuckerberg lesen Sie hier:

Die palästinensische Hetze gegen die Juden hat indessen nicht nachgegeben. Bereits will man auf einer Nachfolgeseite der dritten Intifada Israel erneut vernichten. Facebook-Nutzer werden gebeten, diese Seite zu melden.

(Spürnasen: elmstreet und Rouven G.)




Nach Stern TV: BILD greift Bremer Staatsrätin an

Der Stern-TV-Bericht über den schwerkriminellen kurdisch-arabischen Familienclan „Miri“ aus Bremen hat auch bei PI-Lesern für großen Unmut gesorgt, insbesondere nachdem bekannt wurde, dass sogar der Bremer Abgeordnete Jan Timke (Bürger in Wut) der Redaktion ein zweistündiges Interview gegeben hat und im Beitrag völlig ignoriert wurde. Jetzt greift die BILD-Redaktion-Bremen die Staatsrätin Karen Buse (Foto, 57) scharf an, weil sie die Situation mehr als verharmlost hat.

Die BILD-Redaktion-Bremen berichtet:

Staatsrätin Karen Buse bei stern tv
Warum verharmlosen Sie die Miris, Frau Staatsrätin?

Mitte – „Ein Clan verbreitet Angst und Schrecken“. Unter diesem Titel sendete „stern tv“ eine Reportage aus Bremen, über den Machenschaften der libanesischen Großfamilie Miri. Auf ihr Konto gehen Drogenhandel, Raub, gefährliche Körperverletzung. Doch bei einer anschließenden Talkrunde spielte Inneres-Staatsrätin Karen Buse die Probleme runter.

Die SPD-Politikerin: „Wir beschlossen bereits 2009 eine Null-Toleranz-Strategie. Außerdem lassen wir keine rechtsfreien Räume für kriminelle Clans zu. Das Problem haben wir im Griff.“

Leider sieht die Wirklichkeit anders aus. Von den 2600 Clan-Mitgliedern sind 1100 Miris bereits bei der Polizei aktenkundig. Viele gehören zur Gruppe der Intensivtäter. Allein gegen die Brüder Halil, Sami und Ali wird wegen 162 Taten ermittelt.

Der CDU-Innenexperte und Talkgast Wilhelm Hinners: „Viele Mitglieder des Miri-Clans betrachten uns als Beutegesellschaft. Sie haben kein Respekt vor der Polizei und vor der Justiz.“ So brüllte Sami Miri bei einem aktuellen Prozess neun Minuten lang die Richterin an. Ohne Konsequenzen.

Staatsrätin Buse: „Das muss eine Richterin aushalten. Rumschreien und Theater machen sind Bestandteil eines Prozesses. Dadurch erfahren wir mehr über den Charakter des Angeklagten, als durch Zeugenaussagen.“

Talkgast Rainer Wendt von der Deutschen Polizeigewerkschaft hat dafür kein Verständnis: „Die staatliche Autorität ist im freien Fall. Ein politischer Wille, bei den kriminellen Clans einzugreifen, ist nicht zu erkennen.“ Ein Ende der kriminellen Machenschaften ist leider nicht in Sicht.

Wer den Stern-TV-Bericht noch einmal ansehen möchte, kann das hier tun…

(Herzlichen Dank allen Spürnasen)




Nachruf auf Leichtmatrose Guido Westerwelle

Nicht einmal zwei Jahre ist Guido Westerwelle als Leichtmatrose Außenminister im Amt und hat Unglaubliches geleistet. Wird er in die Geschichte eingehen? Wir erinnern uns mit vielen Links, und teilweise auch mit wichtigen Fotos:

Der neugebackene Minister Westerwelle opferte auf seinem allerersten Auslandsbesuch auf die allererste Frage als allererstes deutsche Interessen, was ihm im November 2009 im homophoben Polen viel Lob einbrachte, aber selbst in der FAZ wurde er daraufhin der „polnische Außenminister“! Die Verfolgung der „blonden Bestie“ Erika Steinbach war aber nur ein Nebengleis, denn im Januar 2010 bestimmte die FDP, daß einzig und allein schwulenfreundliche Staaten Entwicklungshilfe kriegen sollten! Dies war der Startschuß für eine neue deutsche Mission. Außenpolitik als globale Hinterladerpolitik!

Wie selbstverständlich stieg Westerwelle Anfang März 2010 in Brasilien mit seinem Freund Mronz demonstrativ gemeinsam aus dem Flieger und stapfte fast händchenhaltend über Flugsteige. Das weckte überall Zweifel, da Freund Michael Mronz auch Geschäfte machte! Und dies war unser Kommentar zur Hinterlader-Reise an den Rio de la Plata! Wenig später dann auf der chinesischen Mauer dasselbe Bild. „Schaut mal die Fotos! Haben wir den Mronz gewählt?“, fragte FF damals!

Westerwelle merkte dann aber nach einem halben Jahr, daß Mronz vielleicht keine so gute Idee in Ländern wie Saudi-Arabien sei und ließ ihn zunehmend öfters mal zu Hause. Dabei vertraute er der Bunten seine neue Homostrategie an! Dafür durfte dann das Inland an seinem Schicksal teilnehmen! Im September 2010 kulminierte das Glück in einer Liebesheirat im Standesamt an der Poppelsdorfer Allee in Bonn, die allen Deutschen in Erinnerung bleiben wird! Auch die Eröffnung der Schwulenolympiade war ein denkwürdiger Augenblick! Westerwelle düste direkt von der Duisburger Trauerfeier nach Köln!

Und es ist wahr, Westerwelle hat noch viel mehr geleistet! Die Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen wurde gesenkt, Westerwelle setzte sich vehement für den EU-Beitritt der Türkei ein, und er hat dem Herrn Ahmadinedschad freundlich die Hand geschüttelt und einen Öldeal eingefädelt, alles Dinge, wofür wir ihm unendlich dankbar sind.

Leichtmatrose Westerwelle mit Adolfinedschad

Ganz zum Schluß hat er noch verstanden, daß alle AKWs sofort abgeschaltet werden müssen, und jetzt wollen ihn seine Parteifreunde zunächst als Vorsitzenden weg haben, wenn er nicht schon weg ist. Darum schon heute dieser Nachruf.

Und was folgt dann? Vielleicht ein paar Babies adoptieren und gemeinsam mit Mronz großziehen? Nicht nur Freiherr Karl Theodor sollte eine zweite Chance kriegen! Ahoi! (Anmerkung: Ein Hinterlader ist eine Waffe, deren Rohr an beiden Enden offen ist.)