Teuffel „hört“ den Heiland vom Islam reden

Jochen TeuffelWenn ein Pfarrer sagt, „man solle doch einmal dem Heiland“ zuhören, klingt das schon sehr nach deus dixit, zumal es sich bei Dr. Jochen Teuffel (Foto) um einen Lutheraner-Dogmatiker handelt – also jener Fraktion, die meist glaubt, alles über Paulus besser zu wissen als Paulus selbst, über Jesus sowieso. Ein typischer deutscher Nachkriegstheologe also, der sich so sehr in seiner schuldbewussten Kreuzestheologie ergötzt, dass er die Deutschen am liebsten selbst ans Kreuz nageln und vom der Last des Islam zu Tode toleriert sehen möchte – der Lohn dafür wird ein jenseitiges Himmelreich sein.

Teuffel glaubt:

Das Christentum in Europa hat ein existentielles Problem. Es ist nicht etwa die fortschreitende Säkularisierung der Gesellschaft oder deren vermeintliche Islamisierung. Die Existenzbedrohung besteht vielmehr darin, dass dem eigenen Namensgeber mit seiner Botschaft und seinem Werk nicht wirklich geglaubt wird.

Selbstverständlich weiß Teuffel auch genau, was stattdessen „richtig“ geglaubt werden müsste:

Der stellvertretenden Lebenshingabe des Gottessohnes ist menschlicherseits nichts hinzuzufügen. Was für Christen zu tun bleibt, ist die gottesdienstliche Feier des Pascha-Mysteriums Christi, das missionarische Namenszeugnis sowie der Dienst am fremden Nächsten. Im Übrigen gilt Toleranz, was nichts anderes heißt, als „Zuwiderliches“ zu ertragen, weil man es weder abwenden noch ignorieren oder gar für sich akzeptieren kann. …

Am Kreuz Christi manifestiert sich diese passionierte Toleranz handgreiflich – im wahrsten Sinne des Wortes. Folgerichtig schärft Jesus seinen Jüngern die Nachfolge im Martyrium mit den Worten ein: „Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“

Zu Deutsch: Lasst euch Opfern, liebe Christen, und akzeptiert vom Islam erdrückt zu werden, dann wird euch eure Schuld vergeben – als Deutsche habt ihr eh nichts anderes verdient. Die eigene christliche Religion als „voraufklärerische Leitkultur“ retten zu wollen, nennt Pfarrer Teuffel einen „menschenmächtigen Religionsanspruch“, an dessen Stelle eine „kruziforme Toleranz“ – sprich willige Gesinnungsdiktatur konforme Selbstaufgabe treten müsste – hier beweist Teuffel einen bei Lutheranern leider oft zu beobachtenden Hang zur Obrigkeitshörigkeit.

Christen haben nichts zu verlieren, was nicht schon längst in Christus gewonnen ist. Was am Kreuz vollbracht ist, der Sieg über Sünde und Tod, wird dem biblischen Zeugnis zufolge am Ende der Weltzeit in der Wiederkunft Christi allumfassend geltend gemacht. Wer dieser Zusage glaubt, für den ist die eigene Toleranz eben kein resignatives Sichabfinden mit einer pluralistischen Schicksalsgemeinschaft. Im Glauben an das „Es ist vollbracht!“ entgehen Christen vielmehr einer bürgerlichen Identitätsfalle, wo sich eigene Lebens- beziehungsweise Todesangst in gesellschaftlichen Untergangsprophetien – „Deutschland schafft sich ab“ – zur Sprache bringt. Stattdessen hat das Zeugnis des Apostels Paulus das letzte Wort: „Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn“ (Römer 8,38f).

Das Zitat aus Römer 8 ist ein typisches Beispiel dafür, wie ein trostvoller biblischer Text heillos vergewaltigt werden kann. Die Zusage des Paulus ist kein Aufruf zur identitätslosen Leidensüberlegenheit, sondern vieleher ein Zuspruch an die verfolgten Christen (zu denen der von der F.A.Z. hoffierte Teuffel kaum gehört), sich durch die Widrigkeiten der Welt nicht schrecken zu lassen. Wenn Pfarrer Teuffel das nächste Mal den „Heiland von Islam reden hört“, wäre ihm empfohlen einmal das Neue Testament gründlich zu lesen. Grenzenlose Toleranz? Jesus ein Fan des Gutmenschen-Mainstreams?

Setzt alles daran, durch die enge Tür (nicht-Mainstream) einzutreten! Denn viele, sage ich euch, werden es versuchen, und es wird ihnen nicht gelingen. Wenn sich der Hausherr erhoben und die Tür verschlossen hat und ihr noch draußen steht und erst dann anfangt, an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, öffne uns!, wird er euch antworten: Ich weiß nicht, woher ihr seid! Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben doch vor deinen Augen gegessen und getrunken, und du hast auf unseren Straßen gelehrt. Und er wird zu euch sagen: Ich weiß nicht, woher ihr seid. Weg von mir, all ihr Übeltäter! Da wird Heulen und Zähneklappern sein, wenn ihr dann seht, wie Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten (Israels!) im Reich Gottes sind, ihr aber hinausgeworfen werdet. (Lukas 13,24-28)

Mene mene tekel u-parsin…




Erst konvertiert, dann Kopfschuss

Wellington Menezes de OliveiraNicht alle Muslime sind Terroristen, aber die meisten Terroristen sind Muslime, stellte der ZDF-Terrorismus-Experte Elmar Theveßen vor ein paar Jahren völlig korrekt fest. Und so können auch Islam-Konvertiten schon mal auf die Idee kommen, Theveßens Aussage zu bestätigen.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Am 7. April 2011 ermordete Wellington Menezes de Oliveira (Fotos oben) in Rio de Janeiro zunächst elf Kinder mit gezielten Kopfschüssen, verletzte 15 weitere und beging anschließend Selbstmord (PI berichtete).

Schon damals wurde vermutet, dass Oliveira „religiös islamistische Motive“ hatte. Wobei sich allerdings die Frage stellt, warum dieser arme Irre erst elf Kinder ermorden musste, bevor er sich selbst die Kugel gab. Es hätte doch gereicht, wenn er sich z.B. in seiner Wohnung oder in einem Park erschossen hätte, oder, wie es der Kabarettist Andreas Rebers in einem süffisanten Song formuliert:

Selbstmord-Attentäter,
Komm ein bisschen später,
Und verüb Dein Attentat,
Ganz allein für Dich privat.

Aber Oliveira hat vermutlich Sure 9 Vers 111 gelesen und richtig verstanden. Also musste er erst andere töten, bevor er von einer Kugel aus seiner Pistole getötet wurde. So will es das „Gesetz Allahs“, wie auch die Taliban (Koranschüler) und viele andere muslimische Selbstmord-Attentäter immer wieder gern unter Beweis stellen.

Zwar gibt es Selbstmord-Attentäter vereinzelt auch in unserem Kulturkreis (z.B. Winnenden, Erfurt, …); die können sich aber wohl nicht auf eine „religiöse“ Schrift berufen, sondern haben oder hatten einfach persönliche / psychische Probleme, die z.B. in der Familie oder im schulischen Umfeld begründet sind.

Jetzt sind mehrere Bilder von Oliveira aufgetaucht, die bestätigen, dass er offenbar zum Islam konvertiert war – und danach seinen Verstand verloren hatte. Das kann vorkommen. Nicht von Ungefähr wird der Islam bisweilen als die „Geisteskrankheit aus Mekka“ bezeichnet.

Eckhardt KiwittZum Autor: Eckhardt Kiwitt ist Angestellter in einem Verlag, Mitglied der Bürgerbewegung Pax-Europa und Autor des Aufsatzes „Das Islam-Prinzip“ sowie Gestalter des PI-Kalenders 2011. Laut LMU-Dozent Stefan Jakob Wimmer gehört er in die Riege der „prominenten Islamkritiker“.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)




Wenn der Muezzin in der Kirche erklingt

Der Moslem Nurullah Bayram ließ den Ruf des Muezzin in der katholischen Pfarrkirche Knetzgau erklingen.Auch wenn wir es meist nicht mitbekommen, finden sie doch längst statt, die Gespräche in Europa, ob Muslime nicht mehr benötigte christliche Sakralbauten oder zumindest Gemeindezentren übernehmen könnten. In Frankreich ging die Diskussion sogar schon bis zur Aufforderung durch Moslem-Vereinigungen, die Kirchen den Muslimen einfach zu überlassen (PI berichtete). Nun hat in diesen Tagen ein katholischer Vikar diese Diskussion in der nordfränkischen Provinz um eine neue Variante bereichert.

InFranken.de berichtet:

Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis bedeutete am Sonntagabend in der Bartholomäuskirche in Knetzgau das Stück „The Armed Man – Der bewaffnete Mann“, eine Komposition von Karl Jenkins. Die „Kirchenmusik in den Haßbergen“ mit Dekanatskantor Matthias Göttemann hatte sich dieser modernen Messe angenommen und die Konzertsaison im Landkreis Haßberge damit bereichert.

Als Friedensmesse – „A Mass For Peace“ hielt die Musik den Zuhörer zum Nachdenken an. Der Komponist sieht sein Oratorium als Reflexion über den zerstörerischen Charakter von Spaltungen zwischen Kulturen und Nationen. Die Texte und Musik spiegelten die Geschichte einer von Kriegen gekennzeichneten Welt wider. Botschaft war die Werbung für gegenseitigen Respekt und Toleranz mit dem Ziel eines friedlichen Miteinanders.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass dieses Stück in der Kirche aufgeführt wird“, betonte eingangs Vikar Thomas Drexler, derzeitig Administrator der Pfarreiengemeinschaft Knetzgau. Nicht etwa als Krönungsmesse, die Teile der Katholischen Messfeier beinhaltet, sondern als multireligiöses Stück stellte die „Mass For Peace“ den Frieden als gemeinsame Botschaft in den Vordergrund. So war vom Generalvikar in Würzburg denn auch die Erlaubnis einzuholen, die dieser gewährte. Immerhin erklang neben dem „Kyrie“, der Ruf von Muezzin Nurullah Bayram, einem bekennenden Moslem mit deutscher Staatsbürgerschaft in der katholischen Pfarrkirche in Knetzgau.

Das „Adagio für Strings“ von Samuel Barber führte zu dem Jenkins-Stück hin. Es bedeutet eine Vereinigung von Pop über Symphonik und geistliche Chormusik bis hin zu ethnischer Musik. Die rhytmusintensiven Programmteile sprachen selbst den Zuhörer an, der sich für die klassische Kirchenmusik alter Meister nicht so ganz begeistern kann. Der Oratorienchor Würzburg unter der Leitung von Matthias Göttemann gestaltete das Werk mit großem Orchester und Schlagzeug. Als Solist begeisterte die 14-jährige Bettina Meiners aus den Haßbergen, die das „Kyrie“ mit ihrem Mädchensopran darbot. Außerdem besetzte sie Sopranstellen im „Agnus Dei“, „Benedictus“ und „Better is Peace“. Bereichert wurde das Stück ferner durch die Mezzosopranistin Barbara Buffy und Sven Fürst (Bass).

Sollte hier ein Muezzin in der Knetzgauer Bartholomäuskirche schon einmal die Akustik einer vielleicht zukünftigen Moschee getestet haben?! Es ist in der türkisch-arabischen Welt schließlich nichts ungewöhnliches, dass eine Moschee eine jahrhundertealte Vorgeschichte als christliche Kirche vorweisen kann. Hier kann eigentlich nur einmal mehr gelten: Wehret den Anfängen!

» Vikar Thomas Drexler: thomas.drexler@bistum-wuerzburg.de
» Dr. Karl Hillenbrand: generalvikariat@bistum-wuerzburg.de

(Foto oben: Der Moslem Nurullah Bayram ließ den Ruf des Muezzin in der katholischen Pfarrkirche Knetzgau erklingen)




Achtung Rechtspopulisten: Nur für Ungebildete!

Timo SoiniWer etwas auf sich hält, wählt links und wer rechts wählt, muss dumm sein, so lautet die einfache Formel, die für viele gilt, die lieber links wählen, als sich eine Blöße geben zu müssen. Rechts = doof, diese Gleichung bemüht auch die auf einem neuen Tiefpunkt angelangte Welt, die die Wähler des finnischen „Rechtpopulisten“ Timo Soini pauschal als „ungebildete Klientel“ abstempelt, um sich so mit dem Gütesiegel „Qualitätspresse“ zu schmücken.

Die Welt in einem „Qualitäts“-Erguss:

Mit sicherem Gespür für den Geschmack seiner Zielgruppe präsentierte Soini seine Idee von einem Finnland, das bitte wieder so sein soll, wie „früher“: Ohne Zuwanderer aus fremden Kulturen, ohne den Euro und die EU mit überschuldeten Ländern in Südeuropa, ohne staatliche Anerkennung von Schwulen- und Lesben-Ehen und ohne die Erlaubnis für Abtreibungen.

Die fast 20 Prozent Wähler für die Wahren Finnen waren überwiegend Männer mit vergleichsweise schlechter Ausbildung. Die konnte der bebrillte, übergewichtige und oft sichtbar schwitzende Soini mit seinen Protestparolen gegen das akademische Establishment in Helsinki erfolgreich mobilisieren.

Er wirkte einfach viel farbiger als all die schlanken, akademisch wirkenden und um ausgewogene Mitte-Rhetorik bemühten Konkurrenten wie die liberale Ministerpräsidentin Mari Kiviniemi oder auch Katainen, der bisher Finanzminister war.

Ach, liebe Welt, bisher sollte doch „farbig“ immer etwas Gutes sein… Geschwollene Rhetorik vermag nun einmal nicht mehr glaubhaft über die offensichtlichen Missstände in Europa hinwegzupalavern. Diese nicht zu sehen, dafür ist das Volk nicht dumm genug und vielleicht geht das einfache Rezept bald nicht mehr auf, dass man den Rechts-Wählern Dummheit vorwirft, um die Bevölkerung davon abzuhalten, zu ihrer Meinung zu stehen.

Wie verzweifelt die Gesinnungshüter mittlerweile sind, zeigt sich daran, dass man Menschen wie Soini Verschwitztheit und Übergewicht vorhält, wenn einem keine vernünftigen Gegenargumente zu ihrer Politik mehr einfallen. Als ultimativer Beweis für die Dummheit der Soini-Wähler muss die Tatsache herhalten, dass er bekennender Fan eines englischen Zweitligavereins ist:

Sichtbar wurde der Unterschied schon durch den seltsamen blauen Schal, mit dem Soini auch bei der Stimmabgabe in seinem Wohnort Espoo, der Heimat von Nokia, aufkreuzte. Es war ein Fanschal des FC Millwall, Soinis erklärtem Lieblingsverein aus der zweiten englischen Liga, berüchtigt auch für gewalttätige Fanklubs.

Da spritzt das „Pfui“ aus jedem Buchstaben – wie groß muss angesichts dieser Worte die Angst der Gesinnungshüter vor dem Aufwachen des Volkes über die allzu offensichtlichen Missstände unserer Gegenwart sein.




BIW verklagen linksextremen Buchautor Häusler

Die Wählervereinigung „Bürger in Wut“ (BIW) hat jetzt Klage gegen den linksextremen Diplom Sozialwissenschaftler Alexander Häusler (Foto) eingereicht. Der Mitarbeiter der „Arbeitsstelle Neonazismus“ der Fachhochschule Düsseldorf unterstellt BIW in seinem 2008 erschienenen Buch „Rechtspopulismus als Bürgerbewegung„, sie würden rassistische Forderungen vertreten. Als Beleg für seine Behauptung zitiert Häusler eine Passage aus dem BIW-Programm, welche er allerdings bewusst falsch und sinnentstellend verkürzt wiedergibt.

In einer Pressemitteilung der „Bürger in Wut“ (BIW) heißt es:

BÜRGER IN WUT verklagen linksradikalen Autor

Alexander Häusler verfälscht Programmaussagen der BIW

Die Wählervereinigung BÜRGER IN WUT (BIW) hat Klage gegen den Sozialwissenschaftler Alexander Häusler von der FH Düsseldorf eingereicht. Häusler hatte in einem Aufsatz eine Passage aus dem Programm der BIW falsch zitiert, um der Wählervereinigung „rassistische Forderungen“ unterstellen zu können.

Alexander Häusler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der „Arbeitsstelle Neonazismus“ an der Fachhochschule Düsseldorf. In seinem 2008 erschienenen Buch „Rechtspopulismus als „’Bürgerbewegung’“ heißt es an einer Stelle zu BÜRGER IN WUT:

„Diese im Jahr 2004 gegründete Wählvereinigung trat ebenfalls mit rassistischen Forderungen in Erscheinung – so etwa mit der Forderung nach `Rückkehr zum Abstammungsprinzip, wonach Deutscher nur sein kann, wer abkömmlich deutscher Staatsangehöriger ist`.“

Laut Fußnote will Häusler diesen Satz wörtlich dem Programm der BÜRGER IN WUT entnommen haben. Diese Behauptung ist aber unrichtig. Tatsächlich hieß es in der damals gültigen Version des BIW-Bundesprogramms:

„Rückkehr zum Abstammungsprinzip, wonach Deutscher nur sein kann, wer Abkömmling deutscher Staatsangehöriger ist oder die deutsche Staatsangehörigkeit nach erfolgreicher Integration erworben hat.“

Den letzten Teil der BIW-Forderung hat Häusler weggelassen, um seinen absurden Rassismusvorwurf unterfüttern zu können.

Der Springer Fachmedien Verlag, in dem das Buch erschienen ist, hat sich mittlerweile in einer Unterlassungserklärung dazu verpflichtet, die Falschbehauptung in zukünftigen Veröffentlichungen nicht zu mehr zu verbreiten. Alexander Häusler hat eine Erklärung gleichen Inhalts trotz mehrfacher Aufforderung bislang verweigert. Deshalb haben die BIW jetzt Klage beim Landgericht Berlin eingereicht.

Jan Timke, Bundesvorsitzender der BÜRGER IN WUT, kommentiert den Vorgang:

„Der ultralinken Szene ist offenbar jedes Mittel recht, um die BIW politisch zu diffamieren. Weil sich in den Verlautbarungen unserer Wählervereinigung keine Belege finden lassen, die den Vorwurf des ‚Rechtsradikalismus‘ stützen, bastelt sich Herr Häusler die eben selbst zusammen. Das ist extrem linke Propaganda im intellektuellen Gewand, die mit seriöser Wissenschaft nichts zu tun hat.“

Die BÜRGER IN WUT fordern den Präsidenten der FH Düsseldorf dazu auf, disziplinarisch gegen Alexander Häusler vorzugehen. Häusler hat nicht nur das Gebot der Zitattreue mißachtet und damit das Selbstbestimmungsrecht der BIW als Herausgeber des Programms verletzt, sondern hält trotz Unterlassungsaufforderung weiter an seiner Falschbehauptung fest. Häusler mißbraucht damit seine Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter der „Arbeitsstelle Neonazismus“ und bringt den guten Ruf der Fachhochschule in Misskredit.

„Gerade erst wurde in Deutschland die Causa zu Guttenberg diskutiert. Der frühere Verteidigungsminister hatte seine Dissertation unter Verstoß gegen fundamentale Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens erstellt. Zu Guttenberg verlor seinen Doktortitel, weil die zuständige Universität Bayreuth schnell und konsequent handelte. Diesem Beispiel sollte das Präsidium der Fachhochschule Düsseldorf folgen und Herrn Häusler spürbar sanktionieren. Häusler beschädigt mit seinem Verhalten nicht nur die Reputation der FH, sondern auch das Ansehen der deutschen Wissenschaft“, begründet Jan Timke die Forderung der BÜRGER IN WUT an die Adresse der Hochschulleitung.

Das Buch von Häusler wird auch als Quelle im Wikipedia-Artikel zu „Bürger in Wut“ aufgeführt, um damit den Rechtspopulismus-Vorwurf gegen die Wählervereinigung zu stützen. Doch es kommt noch besser: Alexander Häusler ist selbst als Autor beim Pseudo-Lexikon Wikipedia unterwegs, und zwar unter dem treffenden Pseudonym „Häuslebauer„.

Dort hat er es sich zur Aufgabe gemacht, freiheitlich-konservative Gruppierungen wie „Die Freiheit„, „Bürger in Wut“ und u.a. die „Pro-Bewegung“ in die ultrarechte Ecke zu schreiben, um sie so öffentlich zu diskreditieren. Um seine Ansichten zu belegen, bedient sich „Häuslebauer“ vor allem der Schriften eines Autors: Denen von Alexander Häusler.

Unter dem Schutz der Anonymität platziert der linksradikale Häusler also seine eigenen Arbeiten als „wissenschaftliche“ Quellen bei Wikipedia. Nach den Regeln des Portals ist das zwar verboten, doch das kümmert niemanden, obwohl vielen Administratoren und Stammautoren der Wikipedia die wahre Identität von „Häuslebauer“ längst bekannt sein dürfte.

Der Fall des Diplom-Sozialwissenschaftlers Alexander Häusler zeigt einmal mehr, wie die extreme Linke unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft und großzügig alimentiert aus Fördertöpfen für den Kampf gegen Rechts™ versucht, die demokratische Rechte in Deutschland zu kriminalisieren. Dabei schreckt man auch vor Tatsachenverdrehungen und glatten Lügen nicht zurück, wie bei BIW geschehen.

Wieso sich ausgerechnet der renommierte Springer Fachmedien Verlag dazu hergegeben hat, Häuslers Buch zu publizieren, bleibt rätselhaft. Wenig überraschend ist dagegen, dass ein solches Machwerk und vergleichbarer Schund aus der ultralinken Ecke dankbare Aufnahme bei Wikipedia findet. Denn das Meinungsportal Wikipedia, das nach dem Willen des Betreibervereins Wikimedia jetzt sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO gekürt werden soll, ist schon seit langem fest in linker Hand. Für „Häuslebauer“ und andere Genossen also ein idealer Tummelplatz, um wissenschaftlich verbrämte Hetzjagden gegen politisch Andersdenkende zu veranstalten.

Kontakt:
Fachhochschule Düsseldorf
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
Tel.: 0211/811-3350
Fax: 0211/811-3916
Mail: praesidium@fh-duesseldorf.de

» Wahlkampf: BIW bitten in JF um Unterstützung

(Spürnase Kerstin K.)




Schlafmützentauziehen im Bundestag

Wenn man dreimal links abbiegt, kommt man auch wieder rechts raus. Dies gilt nicht allein für das Fahren von Kraftfahrzeugen, nein, auch in der Politik ist diese Regel anwendbar. Es ist beinahe vergleichbar mit einem Tauziehen, denn auch da gibt es „rechts“ und „links“. Genauso kann man das größte Gewicht in die Waagschale werfen, wenn man ganz hinten steht, also rechts oder links außen. Wer die meiste Kraft aufwenden kann, muss nicht immer der Sieger sein, hat aber im Gesamtkonzept die besseren Karten.

Blickt man auf den deutschen Bundestag, so wird klar, welcher Flügel die meisten Federn vorweist: LINKS: 290; RECHTS: 238. Die FDP zählt als Liberale zu keinen der beiden Seiten, steht sozusagen mit 93 Mannen als stiller Beobachter in der Mitte (berechnet an den Sitzen im 17. Deutschen Bundestag).

Auf den ersten Blick könnte man meinen, die Seiten seien dann doch näher als man vorher dachte. Erst wenn man genauer hinsieht, erkennt man das schwere Übergewicht des linken Spektrums, denn wie beim Tauziehen heißt es: Wer ganz hinten steht, kann die größte Kraft aufwenden! So ergibt sich folgendes Bild:

LINKS AUßEN: 144; MITTE LINKS: 146; MITTE RECHTS: 238; RECHTS AUßEN: 0 (Linke, Grüne; SPD; CDU/CSU; —)

Von einem ausgewogenen Kräfteverhältnis kann also nicht die Rede sein. Denn rechnet man bspw., dass die hinten stehenden „Zieher“ ein Viertel mehr ihrer Kraft aufwenden können, so ergibt sich am Ende ein Ergebnis von 326 : 238. Im Tauziehen wird die rechte Mannschaft demnach immer weiter nach links gezerrt. Auf die Politik bezogen bedeutet es genau das Gleiche. CDU/CSU rücken immer weiter nach links, und zwar in allen Regierungsbereichen. Ein eher trauriges als lachhaftes Beispiel ist hierbei die Tatsache, dass sich die beiden christdemokratischen Parteien für ein starkes Abendland und konservative Werte einsetzen wollen, dabei aber vehement Fachkräfte aus dem Ausland anwerben, die weder unsere Kultur, noch unsere Sitten und Bräuche ins Herz schließen. Dabei hieß es aus selbigen Reihen noch im Jahre 2000: „Kinder statt Inder!“ (Jürgen Rüttgers)

Seitdem (und auch schon vorher) scheint das Seil (oder auch Tau) immer weiter unaufhaltsam nach links zu rücken. Und je weiter es in diese Richtung geht, desto stärker wird der Drang, dem die Gegenseite widerstehen muss. „Wir müssen uns dem gesellschaftlichen Wandel anpassen“, heißt es da oft. Das bedeutet auf die Metapher bezogen nichts anderes, als sich selbst kampflos in Gegners‘ Gefilde zu schmiegen, um auf der Gewinnerseite zu sein. „Erfolgsfan“ ist das zutreffende Erklärungswort im Sport, politisch sind Worte ja ohnehin nur Schall und Rauch. Und so manch einer, der jahrelang für eine Seite gestritten hat, brüllt dann auch ab und zu ein paar Durchhalteparolen durch sein Lager; ist sich aber längst bewusst, dass die Schlacht bereits verloren ist und rückt in einem fort weiter der ursprünglich verhassten, jetzt nur noch gemiedenen Seite entgegen. Schon bald wird man das Ganze nur noch liberal betrachten, dann selbst ein Teil davon werden. Dies ist der Punkt, da das Tau, an dem Menschen hängen, gänzlich über die Linie gezogen ist. Zurück bleibt nur noch ein schlaff herunterhängender Schnörpfel, ein Seilende.

Als Anhänger der rechten Mannschaft würde man dann am liebsten über die Absperrungen springen und sich selbst mit aller Kraft in den Ring werfen. Doch dazu sind politische 5% nötig, 5%, um am großen Tauziehen teilzunehmen. Das Startgeld sind sozusagen die Wähler. Und da ist es nicht verwunderlich, dass man auch hier wieder einen Vergleich im Sport finden kann: Wenn eine Mannschaft sang- und klanglos untergeht, so gibt es immer Anhänger, die ausrasten, Feuerwerkskörper werfen und zu toben beginnen, als hätte man sie gerade in einen Löwenkäfig gesperrt. Dieser Zorn, diese Wut, ist nicht etwa gezielt Ausdruck von Gewaltbereitschaft, sondern lediglich das öffentliche Preisgeben von Verzweiflung, von Not, von Angst. Wenn eine Niederlage praktisch schon festgeschrieben ist, zeigt sich, wer wirklich zu seinem Geiste steht.

Politisch gesehen ist auch das Bild 1 : 1 übernehmbar. Ist zwar die Zahl der Rechtsextremisten im Jahr 2010 laut Verfassungsschutz um 1.600 Anhänger gesunken, doch die Zahl der gewaltbereiten unter ihnen stieg auf 5.600 an. Kein verwunderliches Bild, wenn man das Konzept im Hintergrund kennt. Unsere Schlafmützenpolitik scheint das nicht, und so erhält auch der altbewährte Spruch „Gewalt erzeugt Gegengewalt“ seine Berechtigung. Je mehr kampfbetonte Rechtsextremisten es gibt, desto höher auch die Zahl der gewaltbereiten Linksautonomen. Und so spaltet sich die Politik mehr und mehr in drei Lager: Die Rechten, die Linken und die Beobachter, die aufgrund ihres politischen Unnützes gestrichen werden können. Zumindest so lange, bis sie Farbe bekennen.

Am Ende läuft es politisch auf einen sportlichen Wettkampf hinaus, wobei sich die Wichtigkeit von der körperlichen Ertüchtigung abhebt. Denn hier geht es nicht um einen Pokal, sondern um die Herrschaft über ein ganzes Land und ein Volk

Sicher ist: Im Moment ist das linke Lager stärker besetzt und wenn immer eine Seite aufgrund ihrer extremen (Außen-)Kämpfer das Tauziehen gewinnen sollte, landen wir wieder in einem totalitären System mit Diktatur und Unterdrückung, ohne Meinungs-, Handlungs- und Bewegungsfreiheit. Spätestens dann merkt auch der deutsche Bürger, dass man sich an so einem Seil auch die Finger verbrennen kann. Die Demokratie ist auf ein Gleichgewicht der Machtverhältnisse angewiesen. Im besten Falle gibt es keine Extremisten, sondern nur Mittelskämpfer. Und das Gesamtbild wäre perfekt, wenn am Ende des Tauziehens alle gemeinsam am runden Tisch sitzen und sich verköstigen. Aber dieser „Goldkessel“ steht vermutlich auch wieder nur am Ende des unbegehbaren Regenbogens…

(Im Original erschienen auf spatzendach.blog.de)




„London Taliban“ unterwegs als Kopftuchpolizei

London Taliban„Trag das Kopftuch oder wir töten dich.“ Dieser Satz stammt nicht aus Afghanistan, sondern auf diese Weise bedrohen die „London Taliban“, die für die Umsetzung der Scharia in Großbritannien kämpfen, kopftuchlose Frauen und Homosexuelle. Bereits fand die Polizei Aufkleber mit dem Slogan: „Schwulenfreie Zone. Wahrhaftig, Allah ist streng im Strafen“.

H&M-Werbeplakate mit leicht-bekleideten Frauen wurden verunstaltet. Besonders Musliminnen, die sich kaum oder gar nicht verschleiern werden boykottiert, bedroht und angegriffen. Von den Morddrohungen will von offizieller Extremisten-Seite niemand etwas wissen, angeblich laute die Forderung lediglich „Schwester, es ist deine Pflicht, dein Haar zu bedecken“. Die angesprochenen Frauen wollen da aber noch ganz andere Sätze gehört haben – Kopftuch oder Tod. Die „London Taliban“ erklären, es gehe ihnen lediglich darum zu zeigen, dass der Übertritt zum Islam der einzige Weg ist dem (christlichen) Bösen zu entkommen. Wie beruhigend…

(Spürnase: skeptiker)




O Baradei, Du levantinischer Halunke…

Muhammad el-Baradei…hast dem Westen wieder mal gezeigt, was eine arabische Harke ist, bzw. ein schneller politischer Haken: Stimmenfang mit Kriegsdrohung. Ein guter Nachweis, dass Du den Friedensnobelpreis wirklich verdient hast. Fast eine Million Quadratkilometer umfasst Ägypten, und auf jedem einzelnen warten die typischen Probleme eines gescheiterten Staates. Und noch vor Amtsantritt drohst Du als erste ägyptische Reformhandlung Israel mit Krieg.

(Von Leo Sucharewicz)

40% aller Ägypter und 60% (!) aller Ägypterinnen sind Analphabeten, das Land ist korrupt bis auf die Knochen, die Hälfte der Bevölkerung lebt von weniger als 2 (zwei!) $ am Tag und Du konzentrierst Dich auf das arabisch übliche: gegen Israel zu hetzen. Die langweiligste Taktik unfähiger arabischer Politiker.

In Syrien wurden in den vergangenen Wochen über 200 Menschen erschossen, die Machthaber im Jemen töteten 150 Demonstranten, das Herrscherhaus in Bahrein lässt mit Panzern auf Zivilisten schießen und Gaddafi setzt jetzt Streubomben gegen die Aufständischen ein. Was sagst Du politischer Rattenfänger? Nichts. Kein Wort. Keinen Kommentar. Keine Verurteilung. Nur, dass Du Israel den Krieg erklären wirst, wenn es sich gegen die täglichen Hamasraketen wehrt.

Der Rest ergibt sich. Glaubst Du. Glauben wir nicht. So wie wir Dir nichts mehr glauben. Statt dessen glauben wir, dass Du ein ganz normaler Heuchler bist – unter arabischen Machthabern eher die Regel als die Ausnahme. Wir glauben, dass Du die europäischen Politiker für naiv und die Europäer für dekadent hältst. Du verwechselst unsere politische Reife mit Feigheit und unsere Kompromissbereitschaft mit Schwäche.

Richtig: wir Europäer wollen keine Kriege mehr. Auch richtig: wir sind vom Morden in Deiner arabisch-muslimischen Welt ziemlich angewidert. Wieder richtig: so waren wir auch mal – aber das ist 500 Jahre her. Und es ist eben nicht unsere Schuld, dass Deine arabischen Landsleute mit libidinöser Lust Mord und Hass predigen, ihre Politik von exaltierten, irrationalen Gefühlen leiten lassen. Zivilisatorischen Stillstand und politischen Neanderthalismus habt Ihr Euren osmanischen Glaubensbrüdern zu verdanken, die Arabien fünfhundert Jahre kolonisiert haben. Ihr wollt uns diese Schuld einreden, so wie Ihr ständig selber Opfer Eurer eigenen Propaganda und Illusionen werdet.

Also noch einmal richtig: wir Europäer lassen uns zwar durch Eure hochentwickelte politische Raffinesse immer wieder austricksen. Ob das aber bis zum jüngsten Tag so bleiben wird? Eher nicht. Langsam, allmählich werden wir müde im Umgang mit Euch. Langsam fragen wir uns, wie lange wir politisch reife Toleranz zeigen sollen gegenüber Ländern, Organisationen und Politikern wie Dir, die Intoleranz predigen und vollstrecken. Aber bleibt das so bis zum jüngsten Tag? Kaum. Ihr habt eines noch nicht verstanden: dass das Öl sehr bald eine immer kleinere Rolle spielen wird. Nach Fukushima wahrscheinlich schneller als Du „Der Westen, solange es ihn gibt, ist gut für Entwicklungshilfe“ sagen kannst. Immer mehr Menschen in Europa wehren sich gegen Eure Talibanisierung der Weltpolitik. Wir schicken Entwicklungshelfer zu Euch, die prompt entführt werden und erst gegen fette Lösegelder unserer Steuerzahler freikommen. Und unsere Touristen in Hurghada werden Opfer von Bombenanschlägen.

Apropos verstehen: Eure Mentalität verstehen wir wirklich nicht. Ein propalästinensischer Aktivist wurde kürzlich in Gaza exekutiert. Gib selber zu: das ist nicht zu verstehen.

Vor wenigen Wochen rief Osama Bin Laden über eine Videobotschaft dazu auf, gemäßigte arabische Führer zu ermorden. Die Handlungsanleitung lieferte er gleich mit: Hals durchschneiden. El Baradei, Ägyptens selbsternannter neuer Führer, schweigt. Fühlt sich der Herr mit der politischen Kategorie „gemäßigt“ nicht angesprochen? Wiederum: es nicht zu verstehen. Aber Anlass für ernste Befürchtungen: welchen zweifelhaften Charakter bringst Du mit? Charakter wird bekanntermaßen im Alter nicht besser, also welche Chancen hat Dein Charakter wohl auf ein Wunder?

Wo warst Du Super-Friedensnobelpreisträger, als arabische Terroristen kleinen Kindern in Israel die Kehlen durchschnitten? Und wo war Deine Stimme, als ein anderer palästinensischer Terrorist im Norden Israels einem vierjährigen Mädchen den Kopf an einem Felsen zerschmetterte und später von seinen Auftraggebern stolz als „Held“ präsentiert wurde. Wirklich: diese beispiellose Gemengelage aus Lüge, Mord, Brutalität, Korruption und Irrationalität widert uns an.

Über 8.000 Raketen wurden bisher von der Hamas auf Israel abgefeuert. Kindergärten, Schulen und Marktplätze wurden getroffen. 8.000 Mal hattest Du Gelegenheit, wenigstens flüsternd Deine Stimme zu erheben. Hast Du aber nicht. Nicht ein einziges Mal.

Warum erklärst Du Syrien nicht den Krieg? Warum hast Du Gaddafi nicht gedroht? Warum kann ich im Internet keine Bemerkung von Dir zu 300.000 Toten im Sudan finden, auch nicht zu 250.000 Toten in Algerien? Weil Dir 1 Million Tote, die von Arabern getötet wurden, keine Stimmen bringen? Vielleicht, weil Du einer der durchtriebensten Heuchler unserer Zeit bist? Oder doch eher aus beiden Gründen?

Von mir bekommst Du den Nobelpreis für Heuchelei. Schon im Rückblick auf Deine Verzögerungstaktik bei der IAEA, der wir in Kürze eine durchgeknallte Atommacht Iran verdanken werden.

Zeig mir Deine Freunde, o Baradei und ich sage Dir, wer Du bist.

Da:

Was flüstert Ihr Euch da gegenseitig ins Ohr? Warum schließt Du verzückt Deine Augen? Warum grinst Ahmadinedschad so zufrieden?

Und da:

El Baradei (2.v.r.) in festem Schulterschluss mit den führenden Muslimbrüdern Saad El Katatni (l.) und Essam El Erian.

In festem Schulterschluss marschierst Du mit den Muslimbrüdern. Mit denen hast Du schon am 9. Juni 2010 in Kairo einen Pakt geschlossen. Der Schnappschuss Deiner eigentlichen politischen Richtung zeigt Dich links und rechts flankiert von Essam El-Erian und Saad El-Katatni, den führenden Figuren der Muslimbrüder in Ägypten. Und wie erklärst Du das den europäischen Medien? „Ich habe den Auftrag von den politischen Kräften erhalten, eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden“. Gratuliere zum Auftrag und den politischen Kräften. Ihr seid wahrlich Ägyptens Hoffnungsträger – für einen Looping rückwärts von der korrupten Diktatur ins finsterste Mittelalter.

Erkläre Israel ruhig den Krieg. Die traditionelle Tour der arabischen Nichtskönner. Du wirst überrascht sein, wie viele Europäer sich freiwillig melden, um Israel zu unterstützen. Menschen, die genug haben von der Dreistigkeit Deinesgleichen.

Ich melde mich auch. Es wäre mir ein Vergnügen, Dich in Kairo gefangen zu nehmen und in Israel vor ein Kriegsgericht zu stellen.

Zum Autor: Leo Sucharewicz, geboren in Lodz, aufgewachsen in München, gilt als Koryphäe in der modernen Kommunikationspsychologie. Er ist Gründer und Ehrenmitglied von ILI und war sowohl Teilnehmer am Sechs-Tage- als auch am Yom Kippur-Krieg.




Croissant als Zeichen des Widerstands

Seitdem ich am Samstag einen ARD-Beitrag über die Entstehung verschiedener Speisen gesehen habe, schmeckt mir das Croissant gleich doppelt so gut. Denn laut der Sendung stammt das Croissant nicht aus Frankreich, sondern aus Wien, und ist ein Gebäck, was zur Verhöhnung des türkischen Halbmonds im Zusammenhang mit der Belagerung Wiens kreiert worden ist.

(Von Falco)

Die ARD schreibt dazu:

[…] Das Croissant [von frz. lune croissante = zunehmender Mond, Bezeichnung der Mondsichelform] stammt ursprünglich aus Österreich. Es gibt dazu eine Reihe von Geschichten. Die spannendste geht zurück auf das Jahr 1683: Die Türken belagern Wien. Durch einen Tunnel unter der Stadtmauer will der Feind Wien einnehmen. Doch eines Nachts hört ein Bäcker während seiner Arbeit die Grabgeräusche der Türken. Er schlägt Alarm und die Belagerer ziehen ab. Zur Erinnerung entsteht ein mondsichelförmiges Gebäck: das Türken-Kipferl. Noch heute erinnert die Form des Croissants an den türkischen Halbmond. […]

Nachdem die gewaltsame Islamisierung Europas in Poitiers und Wien erfolgreich abgewehrt worden war, scheint diese nun von Innen heraus mit Erfolg gekrönt zu sein – durch Migration und die Fertilität der muslimischen Frauen.

Wer dies nicht tatenlos hinnehmen will, und sich beispielsweise bei den Volksverblendungs-Dialogveranstaltungen durch kritische Fragen an die Referenten zur Wehr setzt, kann dies nun auch optisch zum Ausdruck bringen, wenn Banner, Plakate oder bedruckte T-Shirts verboten sein sollten: Genüsslich ein Croissant essen und den referierenden Imam dabei anlächeln. Croissants lassen sich auch prima vor aller Augen in den Müll werfen oder zerreißen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.