Der Dank der Asylanten

Asyl sucht, wer in seiner Heimat aus politischen, religiösen, ethnischen oder sonstigen Gründen tatsächlich verfolgt wird oder sich verfolgt fühlt. Manchmal reicht auch die wirtschaftliche Misere des Herkunftslandes, um „Asyl“ – also eine wirtschaftliche Besserstellung – in einem Aufnahmeland wenigstens zu erhoffen oder sogar zu erwarten.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

In den „westlichen“ Staaten gilt es als eine Selbstverständlichkeit, Asylanten Schutz, Unterkunft sowie ein Mindestmaß an Menschenwürde zu gewähren. In den Herkunftsländern der Asylsuchenden könnten sich die Menschen aus „dem Westen“, die dort um Asyl bitten würden, dessen nicht immer gewiss sein.

Wer z.B. als Mitglied der islamisch-konservativen Ahmadiyya-Gemeinde um Asyl in islamisch-konservativen Staaten wie Saudi-Arabien, in Pakistan, den Malediven und manch anderen islamischen Ländern bitten würde, weil er sich in Deutschland diskriminiert fühlt, hätte in diesen Staaten möglicherweise mit Aufnahmeschwierigkeiten zu kämpfen. Manch anderen deutschen Muslimen, z.B. gewissen Salafisten, würde es dort eventuell nicht anders ergehen.

Der SPIEGEL berichtet in dieser Woche:

Mehr als ein Jahr müssen viele Asylsuchende in Australien auf ihre Anhörung warten – nun ist der Frust in Wut umgeschlagen. In einem Flüchtlingslager in Sydney zündeten sie mehrere Gebäude an. Die Protestierenden trugen ein Schild mit der Aufschrift: „Wir brauchen Hilfe.“

Um zu ergänzen:

Die meisten Asylsuchenden im Villawood-Flüchtlingszentrum kommen aus Afghanistan, Pakistan, Irak und Iran.

Die Frage nach den Ursachen für die Wut der Protestierenden wird – mal wieder – nicht gestellt, obwohl sie eine der Quellen des Qualitätsjournalismus sein sollte.

Worauf sind die Protestierenden wütend? Auf ihr Aufnahmeland, das ihnen Rechte und Freiheiten sowie eine selbst erarbeitete und erwirtschaftete Existenz gewährt und garantiert – oder auf ihren schizophrenen Aberglauben?

Dialektisches Denken kann sehr schwierig sein.

Eckhardt KiwittZum Autor: Eckhardt Kiwitt ist Angestellter in einem Verlag, Mitglied der Bürgerbewegung Pax-Europa und Autor des Aufsatzes „Das Islam-Prinzip“ sowie Gestalter des PI-Kalenders 2011. Laut LMU-Dozent Stefan Jakob Wimmer gehört er in die Riege der „prominenten Islamkritiker“.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)




Kein Parteiausschluss – Sarrazin bleibt in der SPD

Sarrazin bleibt in der SPDDer ehemalige Berliner Finanzsenator und Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin bleibt SPD-Mitglied. Darauf einigte sich heute Abend die Schiedskommission des SPD-Kreisverbandes Charlottenburg-Wilmersdorf nach Angaben der Vorsitzenden Sybille Uken. Zuvor waren die Anträge für den Parteiausschluss zurückgezogen worden.

Die WELT berichtet:

Man habe sich nach fünfstündiger Beratung gütlich auf Basis einer Erklärung von Sarrazin geeinigt. In der Erklärung betont der SPD-Politiker, es habe ihm ferngelegen, „insbesondere Migranten zu diskriminieren“.

Es sei eine „konstruktive, respektvolle, ernsthafte und intensive Diskussion“ mit allen Beteiligten geführt worden, betonte Uken. „Wir haben uns verständigt, uns als SPD nicht auseinanderdividieren zu lassen“, sagte die Vorsitzende. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, die den Ausschlussantrag begründet hatte, lehnte danach jegliche Stellungnahme ab. Auch Sarrazin verzichtete auf jeden Kommentar. Nach Informationen von „Welt Online“ sollen alle Beteiligten bis Dienstag nach Ostern Stillschweigen vereinbart haben.

Einen Antrag auf das Parteiordnungsverfahren hatten neben dem Kreisverband auch die Landes- und die Bundespartei gestellt. Die SPD wirft Sarrazin wegen provokanter Thesen zur Integration parteischädigendes Verhalten vor. Hintergrund ist sein Buch „Deutschland schafft sich ab“. Der Zwist hatte sich an Sarrazins Thesen zur Integrationspolitik und seinen Vererbungstheorien entzündet. Er hatte erklärt, Muslime seien generell schlechter gebildet, und Intelligenz sei größtenteils erblich bedingt. Bildungsprogramme auch für die deutsche Unterschicht verfehlten größtenteils ihren Zweck und seien fehlinvestiertes Geld.

Sarrazin, der seit 1973 der SPD angehört, hatte vor der Anhörung Berufung vor der Landesschiedskommission angekündigt. Mit der Entscheidung hat Sarrazin nun sein zweites Parteiausschlussverfahren überstanden.

(Spürnasen: Antje H., Lady Bess, Eisfee)




Nationale Sicherheit durch Finanznot gefährdet

Ein erhebliches Risiko für die nationale Sicherheitslage mit teils dramatischen Folgen erwartet das deutsche Verteidigungsministerium. Sollten die Pläne der Einsparungen an der Truppe durchgesetzt werden, können die nationalen Sicherheitsinteressen nicht mehr aufrechterhalten werden. Nach derzeitigem Stand soll die Bundeswehr von 226.000 auf 185.000 Soldaten verkleinert werden.

(Von Michael Böthel, PI-Lübeck)

Deutschland wird dann weder in der Lage sein sich selbst, noch das Bündnis zu verteidigen, von humanitären Einsätzen ganz zu schweigen.

Die Kieler Nachrichten schreiben:

Warnungen vor Abstrichen am Fähigkeitsprofil der Bundeswehr durch die Truppenkürzung hatte es in den vergangenen Monaten immer wieder gegeben. Das Papier aus dem Ministerium ist allerdings ungewöhnlich deutlich. „Der deutsche Militärbeitrag wird weder der Rolle Deutschlands im Bündnis entsprechen, noch den nationalen Sicherheitsinteressen genügen. Diese Einschränkungen werden auf mittlere Sicht nicht reversibel sein“, heißt es darin.

Der Finanzplan zwinge bereits 2012 zu derart massiven Eingriffen, dass die Personalstrukturen langfristig gestört, Waffensysteme weit über das aus Struktursicht erforderliche Maß hinaus außer Dienst gestellt werden müssten und die Beteiligung an den laufenden Einsätzen zeitnah beeinträchtigt werde. Künftig könne die Bundeswehr nicht mehr ihre Aufgaben bei Auslandseinsätzen voll wahrnehmen. „Bei den vorgesehenen Eingriffen ins Fähigkeitsprofil wird die Unterstützung nur noch in einem Einsatzgebiet durchhaltefähig möglich sein.“ Auch die Einsätze der Marine gegen Piraten würden „erheblich eingeschränkt“.

Bei den zu erwartenden Aussichten, die über Europa und Deutschland hereinzubrechen drohen, sind dies sehr beunruhigende Meldungen. Im Falle z.B. eines Bürgerkrieges hätte der Staat keine Chance mehr, weder durch Polizei noch durch Militär entscheidend einzugreifen. Dann käme möglicherweise die EU-Eingreiftruppe „Eurogendfor“, (zu der zwar Deutschland offiziell noch nicht gehört), mit ihren eigenen Kompetenzen zum Zuge…




Ei Kiitos! Für Finnland! Keine EUDSSR!

Timo SoiniAm 20. April erreichte mich über Twitter die Nachricht, dass die EU aufgrund des Wahlerfolgs der „Wahren Finnen“ die Abstimmungsregeln über den – sogenannten – „Euro-Rettungsschirm“ ändern will. Gerettet wird natürlich nicht der Euro als Währung, ganz im Gegenteil, stattdessen werden portugiesische und griechische Euros durch deutsche ersetzt. Die Taschen der einen füllen sich auf Kosten der anderen.

(Von Unkultur)

Wer oder was steckt dahinter? Die Initiative zur Änderung der notwendigen Mehrheiten geht vom FDP-EU-Abgeordneten Alexander Alvaro aus. Der hat in einem Interview mit dem Deutschlandradio, unter expliziter Bezugnahme auf den Euro-Rettungsschirm, angeregt, das Prinzip der Einstimmigkeit fallenzulassen und – willkürlich – eine 80%-Mehrheit für ausreichend zu erklären (PI berichtete). Damit könnten die „Wahren Finnen“ bzw. Finnland den Euro-Rettungsschirm-Wahnsinn alleine nicht stoppen. Dabei beweist Finnland bzw. diese Partei nicht nur mit ihrem „Nein“ zur Transferunion, sondern auch mit ihrer islamkritischen Haltung Verstand, Mut und vor allem: Verantwortung, was deutschen Abgeordneten zunehmend fehlt.

Eine solche Aushebelung verantwortungsvoller Finanzpolitik ausgerechnet durch einen FDP-Politiker, das stößt unangenehm auf, galt doch bislang eher das Credo, anderer Leute Geld zu verteilen sei Sozialismus, oder wie Westerwelle es schärfer, aber treffend, noch 2005 formulierte: „Die guten Menschen geben ihr eigenes Geld, die Gutmenschen – wie sie da sitzen – verteilen das Geld anderer Leute.“ Bundestagsitzung 10.03.2005, Plenarprotokoll 15/138. Mittlerweile ist es also liberal, im eigenen Land so zu tun, als sei man gegen den Sozialstaat, während man europaweit mit deutschem Steuergeld für anstrengungslosen Wohlstand sorgen möchte.

Die „Wahren Finnen“ sorgen derweil auch in der deutschen Medienwelt für Aufregung: Spiegel Online war sich nicht zu schade, bereits von „Rechtspopulisten“ und „Brandstiftern“ zu sprechen – der betreffende „Journalist“ ließ dabei offen, ob die wahren „Brandstifter“ nicht diejenigen sind, die Flugzeuge in Hochhäuser fliegen, U-Bahnen und Busse in die Luft jagen, Hass und Terror predigen und säen.

Ich finde, ausgehend von dem skandalösen Vorschlag, das Einstimmingkeitsprinzip für Abstimmungen zum EU-Rettungsschirm aufzuheben, sollten wir – auch und gerade aus Solidarität mit den Finnen und im Aufwind der Finnen, ein Zeichen setzen. Ein Rundbrief, ans Kanzleramt, EU-Abgeordnete oder vielleicht auch Medien, damit Volkes Stimme endlich Gehör findet. Ein deutliches Zeichen gegen die Ver(sch)wendung deutscher Steuergelder für Sonnenscheinschuldner. Ich dachte, eben im Anklang an die Finnen, dass man das „Nein, Danke!“ auf Finnisch präsentierten könnte („ei kiitos!“), um eben auch den finnischen Weg einer „rechten“ Partei als Beispiel und Vorbild zu etablieren und zu zeigen, was möglich ist mit einer islam- und EU-kritischen Haltung! Auch für politische Parteien in Deutschland.

Während also Medien wie Spiegel schon gegen die Wahren Finnen hetzen und dt. Politiker fleißig am Sarg für den Euro und Deutschland zimmern, klare Kante von unserer Seite: Ei Kiitos! Für Finnland! Gegen Transferunion und Schuldenexzess! Keine EUDSSR!

Zurück zum Anlass dieser Gedanken: Alexander Alvaro ist wenigstens so ehrlich zuzugeben, „kein Finanzmarktexperte“ zu sein – damit hört die Ehrlichkeit aber schon auf. Die bittere Pointe des Ganzen, die seinen Vorschlag endgültig als Anschlag entlarvt (der ein oder andere wird es sich bereits gedacht haben, nomen est omen): Der stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses Alvaro („kein Finanzmarktexperte“!) besitzt auch die portugiesische Staatsbürgerschaft! Angesichts eines solchen Interessenskonfliktes fällt es schwer zu glauben, dass sein Engagement zur Aufweichung der EU-Abstimmung über den Rettungsschirm sich am „Wohl des deutschen Volkes“ orientiert. Mein Vorschlag: Niederlegung des Mandates und Rückzug, um weiteren Schaden von der Bundesrepublik Deutschland abzuwenden.

P.S.: Eine Anfrage an Herrn Alvaro bezüglich des offensichtlichen Interessenskonfliktes ist auf abgeordnetenwatch gestellt, aber noch nicht veröffentlicht worden. Ein Link wird ggf. folgen.




Rotes Kreuz: Keine humanitäre Krise in Gaza

Markt in GazaWährend Amnesty International und tausende weiterer sogenannter Friedensaktivisten immer noch behaupten, Gaza wäre ein Freiluftgefängnis, in denen den Bewohnern das nötigste zum Leben fehlt – Amnesty schreib sogar von Wassermangel (PI berichtete) stellt das Rote Kreuz fest: „Es gibt keine humanitäre Krise in Gaza„.

Mathilde Redmatn, stellvertretende Direktorin des Roten Kreuzes in Gaza, bestätigt:

„Wenn man in den Supermarkt geht, gibt es dort Produkte. Es gibt Restaurants und einen hübschen Strand. Probleme gibt es hauptsächlich beim Unterhalt der Infrastruktur und beim Zugang zu Gütern wie Beton. Israel hat das legitime Recht, seine Zivilbevölkerung zu schützen, dieses Recht muss mit dem Recht der 1,5 Millionen Menschen im Gazastreifen abgewogen werden.“

Der Raketenbeschuss aus Gaza auf Israel wird vom Roten Kreuz verurteilt:

„Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen ist gegen das internationale Recht, weil er sich gegen Zivilisten richtet. Wir führen vertrauliche oder bilaterale Gespräche mit der Hamas über das Thema. Mit der Zeit entwickelt sich der Dialog.“

Wichtiger Inhaltspunkt der Gespräche sei unter anderem der Verbleib des entführten und von der Hamas gefangen gehaltenen israelischen Soldaten Gilad Schalit, für den man eine Kontakterlaubnis mit seiner Familie zu erwirken versucht.

Bilder vom Freitagsmarkt in Gaza:

(Spürnase: LinksLiegenLassen)




Umerziehungslager für Homosexuelle in Malaysia

Anti-Schwulen-Demo in MalaysiaHomosexualität ist im mehrheitlich muslimischen Malaysia verboten und wird mit 20 Jahren Haft bestraft. Um zu „weibliche“ Jungs auf die richtigen Bahnen zu lenken, werden sie von den Lehrern ausgewählt und angeblich „freiwillig“ in ein viertägiges Umerziehungslager zur „Charakterbildung“ geschickt.

20 Minuten berichtet:

Das viertägige Lager besuchten diese Woche 57 Teenager zwischen 13 und 18 Jahren, die nach Ansicht ihrer Lehrer „weibisches“ Verhalten an den Tag gelegt hatten. Was damit genau gemeint war, blieb unklar. Die Jungen bekamen Religionsunterricht, mussten im Gleichschritt marschieren lernen, durch den Dschungel wandern und mit Spritzpistolen schießen üben.

„Das dient der Charakterbildung“, sagte der Erziehungsminister des Bundesstaates, Razali Daud, der Zeitung „New Straits Times“. „Wir hoffen, dass die Jungen physisch und mental stärker werden.“ Andere Behördenvertreter waren deutlicher: Man wolle verhindern, dass die Jungen später schwul oder bisexuell werden.

Falls es nicht geklappt hat, wartet bereits die Gefängniszelle oder ein Leben unter islamischer Verfolgung.

(Spürnase: navesh)




Ostern in Köln-Vingst: Hammelbraten reloaded

Heute hatte ich, welch Wunder, mal wieder die alljährliche Einladung zum „Wohltätigkeitsbasar“ der Moschee in Köln-Vingst in meinem Briefkasten (siehe Foto links, zum Vergrößern aufs Bild klicken). Wie in den vergangenen vier Jahren auch, waren auch dieses Jahr alle Beschwerden, Eingaben und Hinweise auf das Ruhegebot an Karfreitag erfolglos. Nicht einmal eine Antwort hat die Anwohnerschaft erhalten.

(Von Koelletom)

Dies bedeutet, dass wir als direkte Nachbarn der Moschee uns auch dieses Jahr wieder einer viertägigen Einräucherung durch exzessives Hammelgrillen unterwerfen müssen. Offensichtlich ist dem Ordnungsamt der Stadt Köln mehr daran gelegen die Muslime bei der Störung der Karfreitagsruhe bzw. des Osterfestes zu unterstützen, als der einheimischen Anwohnerschaft bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu helfen.

Von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag werden also wieder mehrere hundert türkischstämmige Muslime unsere Feiertagsruhe massiv stören und uns so einräuchern, dass wir die Fenster nicht mehr öffnen können. Untermalt wird das Ganze dann von hundertfachem Rumlärmen türkischer Kinder, die letztlich den Bereich vor und um unsere Häuser wieder übelst zumüllen werden. All dies ist schon absehbar, da wir es ja in den vergangenen Jahren immer wieder live erleben mussten.

Erstaunlich ist doch, dass die Betreiber dieser Moschee jedes Jahr mitbekommen, wie wir uns dagegen wehren, alljährlich zu Ostern quasi entrechtet zu werden. Trotzdem kommt niemand von den „Verantwortlichen“ auf die Idee, diesen sogenannten „Wohltätigkeitsbasar“ auf einen anderen Termin zu verlegen. Schiere Provokation, so empfinde ich es jedenfalls. So wird uns deutlich gemacht, dass wir in unserem Land quasi rechtlos sind und de facto nichts mehr zu melden haben. Mit anderen Worten: Wenn der Türke feiern und grillen will, dann tut er das! Egal, ob die Christen nun ihr Osterfest feiern oder nicht. Hilfe von den Behörden – Fehlanzeige!

Trotzdem wünsche ich dem ganzen PI-Team und allen -Lesern aus der tiefsten Diaspora kultureller Bereicherung ein frohes und gesegnetes Osterfest!!

» PI-Bericht vom Vingster Wohltätigkeitsbasar 2008
&raqo; Vingster Hammelbraten: Die Nachbarn




Bericht aus dem Hexenkessel von Frankfurt

Pierre Vogel in FrankfurtAm 20.04.2011 hatte Mina Ahadi vom Internationalen Komitee gegen Steinigung zu einer Gegendemonstration gegen die von Pierre Vogel angekündigte Veranstaltung „Islam die missverstandene Religion“ aufgerufen. Als wir bei der Gegendemonstration von Mina Ahadi ankamen, waren etwa 150 Personen dort. Ahadi war wie immer sehr engagiert in ihrem Auftreten. Sie machte deutlich, dass es ihr nicht um fremde Menschen geht, dass sie Rassismus jeglicher Art ablehnt. Insbesondere die Frauenrechtssituation in den meisten „sogenannten islamischen Ländern“ sprach sie an.

(Von Eternia, PI-Koblenz)

Besonders eifrig tat sich die örtliche Antifa hervor, die – in ihrer ganz eigenen Art den Rechtsstaat abzulehnen – zeigt, dass sie alles ist, aber bestimmt nicht gegen Faschismus. Anders ist es nicht zu erklären, dass man vor allem die Aktivisten der Partei DIE FREIHEIT attackierte. Die mutigen Freiheitlichen mussten, von der Polizei beobachtet, so manchen Schlag der Linken Nazis einstecken. Daneben hatten die Linksextremisten noch die Menschenrechtsorganisation Pax Europa diffamiert, die an diesem Tag unter anderem die Sicherheit von Ahadi und ihren Mitstreitern garantierte.

Mina Ahadi vom Zentralrat der Ex-Muslime.

Auf der anderen Seite waren Pierre Vogels Anhänger gekommen, um unter anderem den Islamisten Bilal Philips zu hören. Erstaunlich versöhnlich gaben sich die Extremisten an diesem Tag. Von Vorurteilen war die Rede und von einem Islambild, das noch aus der Zeit der Kreuzfahrer stammt. Der Islam als Opfer von Diffamierung sozusagen. Getrennt nach Geschlechtern verfolgten rund 2000 Fans das Spektakel. Philips sprach sich auf der Kundgebung gegen die schlimme Sünde der Homosexualität aus. Von Todesstrafe für Homosexuelle war diesmal aber nichts zu hören.

Rund 2000 Anhänger verfolgten das Salafisten-Spektakel

Neben Mina Ahadi und Pax Europa-Anhängern demonstrierten hier auch etwa 100 Antifaaktivisten gegen Vogel und Philips. Sie konnten die Reden von ihnen aber kaum stören, weil sie auch zu sehr damit beschäftigt waren, andere Gegendemonstranten zu mustern und diese für ihre Plakate zu kritisieren. So musste sich eine ältere Pax Europa-Aktivistin anhören, sie würde mit ihrem Plakat „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ die Gesellschaft spalten. Anscheinend hatten die Linken Nörgler die „Allahu Akbar“-Rufe der Islamisten nicht gehört, sonst wäre ihnen vielleicht aufgefallen, dass die Gesellschaft längt gespalten ist.

Auch einige Anhänger der Grünen waren gekommen, um sich am Protest gegen Vogel zu beteiligen. Dass gerade die Politik der Grünen für das Desaster des radikalen Islam in Deutschland im Wesentlichen mit verantwortlich ist, hatten die Demonstranten anscheinend noch nicht mit bekommen. Jegliche Verschärfung des Ausländerrechts wurde bisher von dieser Partei als „rassistisch“ abgelehnt. Einziger „Lichtblick“ des Tages war, dass Philips im Anschluss an die Kundgebung sofort aus Deutschland ausgewiesen wurde – eigentlich hätte man ihn aber erst gar nicht einreisen lassen dürfen!

Ein kleines Highlight wollen wir unseren Lesern aber noch zeigen. Eine uns unbekannte Frau zeigte lautstark ihre Abneigung gegen die Salafisten-Veranstaltung und wurde daraufhin auch gleich von Muslimen bedrängt. Sie hat jedenfalls begriffen, dass die Faschisten von Heute nicht mehr Heil Hitler rufen, sondern „Allahu Akbar“. An ihrer Zivilcourage, sich in dem Hexenkessel verbal so zu positionieren, sollten wir uns alle ein Beispiel nehmen!

Weitere Fotos:




Das Schwein – mehr als nur eine Quelle für Fleisch

Laut Koran* ist Allah der “Herr der Welten”, außerdem ist er „Allweise“, „Allwissend“ und „Allmächtig“, was in sehr vielen Versen des Korans bestätigt wird. Allah hat diese Selbstbeweihräucherungen offenbar nötig, was auf einen ziemlich schweren Minderwertigkeitskomplex schließen lässt.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Der FOCUS schreibt in seiner Print-Ausgabe von letzter Woche über das Schwein: „Dem Tier ist nicht zu entkommen, denn es ist weit mehr als nur eine Quelle für Fleisch.“

Schweine gibt es überall. In Bremsscheiben für Züge, Wandfarben und Tapeten, um nur einige Beispiele zu nennen. Die niederländische Künstlerin Christien Meindertsma hat 185 Beispiele in ihrem Buch „PIG 05049“ gesammelt. Es zeigt: Schweine sind die Quintessenz eines Nutztiers. Fast alles findet Verwendung. Bei Rindern ist es schon wegen der Maßnahmen gegen BSE weniger. Viele der unten aufgeführten Produkte enthalten direkt Bestandteil des Schweins. Aus seinem Kot etwa lässt sich Asphalt gewinnen. Bei anderen Produkten sind die Rohstoffe für den Herstellungsprozess wichtig. Beim Bierbrauen oder in der Saftherstellung dient die aus dem Bindegewebe gewonnene Gelatine dazu, Schwebstoffe aus den Getränken zu filtern. Die Elektronikindustrie produziert mit Hilfe von Gelatine Kupfer für Platinen.

Ebenso erstaunlich ist, was zumindest in Deutschland kaum noch aus Schweinen hergestellt wird: Leder. Es landet eher in minderwertigen Produkten wie Arbeitshandschuhen. Für andere Handschuhe oder Taschen ist die Haut von Rindern oder anderen Tieren beliebter. „Schweinehaut landet vorwiegend auf dem Lebensmittelmarkt, etwa als Bestandteil von Rohschinken“, berichtet Wolfgang Branscheid vom bundeseigenen Max Rubner-Institut für Fleischforschung in Kulmbach.

Angesichts dieser offenbar wissenschaftlichen Erkenntnisse oder Tatsachen, die der FOCUS uns präsentiert, stellt sich die Frage, warum Allah in seiner Allmacht und seinem Allwissen das Schwein überhaupt erschaffen hat, verbietet der Koran doch das Schweinefleisch in Sure 2:173, Sure 5:3 und Sure 6:145 sowie in Sure 16:115. Ist Allah nicht ganz bei Trost oder will er die Menschen bewusst und gezielt irreleiten? Davon ist nicht auszugehen, denn der Koran ist angeblich eine „Rechtleitung“ (Sure 2 Vers 2 sowie etliche andere Verse im Koran).

Ich vermute, dass Allah, so wie es sich aus dem Koran mit seinen vielen Widersprüchen ergibt, schizophren und somit ein Fall für die geschlossene Psychiatrie ist. Der „Herr der Welten“ ist er mit Sicherheit nicht, wenn er die Welt mal in zwei, dann aber in sechs Tagen erschaffen haben will. Er ist damit nicht einmal Herr seiner Selbst.

N.B.: Wer den Koran in der Übersetzung von Mohammed A. Rassoul als Textdatei (ca. 2 MB) haben möchte, kann sich an mich wenden: qs72@gmx.net. Diese Textdatei stand auf www.islam.de, einer Website des „Zentralrats der Muslime in Deutschland e.V.“, für geraume Zeit zum kostenlosen Download ohne Copyright-Beschränkung bereit.

* Suren 7 Vers 54; 27:8; 28:30; 40:64 und Sure 41 Vers 9, laut dem Allah die Welt in nur zwei Tagen erschaffen hat – das kommt dem Urknall schon recht nahe – mit allem, was darauf kreucht und fleucht [kriecht und fliegt]; gemäß Sure 7 Vers 54 hat diese Prozedur allerdings sechs Tage gedauert; na ja, auch Allah kann sich in seinem „herabgesandten“ wirren Pamphlet mal irren – und Sure 81 Vers 29.

Zum Autor: Eckhardt Kiwitt ist Angestellter in einem Verlag, Mitglied der Bürgerbewegung Pax-Europa und Autor des Aufsatzes “Das Islam-Prinzip” sowie Gestalter des PI-Kalenders 2011. Laut LMU-Dozent Stefan Jakob Wimmer gehört er in die Riege der “prominenten Islamkritiker”.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)




Veranstalter entschuldigen sich bei PI-Aktivist

Manfred BezVor einer Woche wurde Manfred Bez (Foto), der Betreiber der „Pension Schönblick“ in Bad Frankenhausen, von der Teilnahme an einem Gesprächsabend mit Thilo Sarrazin ausgeschlossen. Der PI-Aktivist war mit einem Plakat mit den zwei Worten „Meinungsfreiheit bewahren“, einem „Danke! Thilo Sarrazin“ T-Shirt und einem schwarz-rot-goldenen Flaggen-Aufnäher am Ärmel bei der Veranstaltung erschienen.

(Von Thorsten M.)

PI mutmaßte dazu, dass dieser Ausschluss auf blankliegende Nerven bei den Veranstaltern zurückzuführen sein dürfte. Schließlich stand die Veranstaltung im Vorfeld unter massivem Beschuss der für das Kirchenspiel zuständigen Bischöfin Ilse Junkermann, sowie anderer linker Interessengruppen. Zwischenzeitlich war der Gesprächsabend sogar ganz abgesagt worden.

Ein PI vorliegendes Entschuldigungsschreiben des tapferen Gemeindekirchenrats, der die Sarrazin-Veranstaltung gegen die geschiedene Bischöfin erzwungen hatte, scheint nun diese Interpretation zu bestätigen. Wie der Halberstädter GKR-Vorsitzende, Frieder Liebrich, in seinem Schreiben an Manfred Bez mitteilt, gab es offenbar im Vorfeld der Veranstaltung eine Abmachung, niemanden, der mit Plakaten und Transparenten zur Veranstaltung erscheint, in die Kirche zu lassen. Schließlich war man sich bewusst, dass es genügend Beobachter gab, „die nur darauf gewartet haben, dass sich ein Vertreter der rechten Szene oder der Sarrazistischen Partei zeigt“. Freimütig räumt der Gemeindekirchenrat in dem Schreiben ein, dass es „mit dem Raumverweis den Falschen getroffen hat“.

Was man auch immer in Halberstädter Kirchenkreisen unter der „Sarrazistischen Partei“ verstehen mag, bleibt der Ausschluss deren „Anhänger“ natürlich Unsinn. Thilo Sarrazin wäre damit schließlich im Fanclub-Zeitalter das erste Idol, zu dessen Auftritten seine treuesten Fans (nicht Hooligans!) ein pauschales „Stadionverbot“ hätten.

Manfred Bez jedenfalls – der die Schuld für seinen Ausschluss zutreffenderweise ursächlich in der repressiven Haltung der Bischöfin Junkermann verortet – ist diese Entschuldigung der für ihn Falschen nicht ausreichend. Wie er in einem Antwortschreiben an den Gemeindekirchenratsvorsitzenden Liebrich erläuterte, habe er zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt, das Plakat mit der Aufschrift „Meinungsfreiheit bewahren“ in die Kirche mitzunehmen, sondern vielmehr eine Dame am Einlass um eine Unterstellmöglichkeit für selbiges gebeten. Im übrigen sei sein Rauswurf „ohne Namensvorstellung und Begründung des Hausrechts“ ausgesprochen worden, nachdem er sich bereits fünf Minuten in der Moritzkirche aufgehalten habe. Der PI-Aktivist besteht entsprechend auf eine Entschuldigung von Bischöfin Junkermann, droht sonst alternativ gar den Austritt aus der Evangelischen Kirche in Erwägung zu ziehen.

Ob die so unter Zugzwang gesetzte Bischöfin tatsächlich zur Feder greift und ebenfalls bei Manfred Bez Abbitte leistet, ist wohl eher unwahrscheinlich. Sollte dies wider Erwarten doch geschehen, sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass es ersatzweise tausend andere Gründe für PI-ler gibt, der Evangelischen (Staats-)Kirche den Rücken zu kehren. Man denke nur an die Veräußerung von Gemeindezentren an Moscheegemeinden, betrunken autofahrende Bischöfinnen, geschlechtsgewandelte Pfarrer oder die „Schwulen-Hochzeit“ des früheren Wehrbeauftragten Reinhold Robbe vom letzten Wochenende in der evangelischen Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoë in Berlin. Nicht zu vergessen den ganzen „Islam-Kuschelkurs“ der EKD. Es gibt im evangelisch-freikirchlichen Bereich – zum Beispiel bei der SELK – zum Glück interessante, weitaus weniger vom Zeitgeist zerfressene, kirchliche Alternativen.