Video: „Mutige Deutsche“ ist Renner bei Youtube

Als am 20. April in Frankfurt die Salafistenszene eine Großkundgebung abhielt, war ich anfangs doch etwas niedergeschlagen. 500 bis 1000 Teilnehmer wurden erwartet. Doch es waren wesentlich mehr Islamisten vor Ort. Gleichzeitig fanden sich nur etwa 300 Gegendemonstranten ein.

(Von Eternia, PI-Gruppe Koblenz)

Herausragend war jedoch der Auftritt einer Frau, die beschämt über die Kundgebung der Hassprediger war (PI berichtete). Nun wurde das Video mit englischen Untertiteln von einem Blogger namens Frank Kitman bei Youtube hochgeladen und ist der Renner in der islamkritischen Szene weltweit (s.o.).

Bereits fast 40.000 Klicks innerhalb von nur drei Tagen und über 700 Kommentare hat das Video erhalten. Daneben wurde es in Dutzenden Blogs und Foren verlinkt. So unter anderem bei Pamela Gellers Atlas Shrugs und dem finnischen Blog Tundratabloids. Die Kommentare unter dem Video lesen sich dann so:

IslamizCancer schreibt:

Yeah, I wanna marry her. In Germany, it’s illegal to display a nazi flag or use the nazi salute. While this is a restriction on free speech, it’s completely understandable for the Germans, given how ashamed they are of that period. So if nazi stuff is banned, then why not muslim stuff too? Same thing.

Bigsnake210 schreibt:

We need more women like this. God bless her, kudos from Italy

TheOffcourse schreibt:

This woman is incredible. We need more people like her in this world to fight the onslaught of the implementation of Shariah and the dark ages mentality of islamic fundamentalism.

Alles in allem war der Ausbruch dieser Frau dann doch noch ein Moment, der ungemein Kraft gibt. Sollte die uns unbekannte Frau diese Zeilen lesen, wären wir ihr sehr verbunden, wenn sie sich bei PI-News melden würde: info@blue-wonder.org

Das Originalvideo in deutsch wurde übrigens auch schon über 13.000 mal angesehen:

Hier noch eine Übersicht über die Blogs/Websites, die das Video verlinkt haben:

» libertarianrepublican.net: The video that is sweeping the right blogosphere!!
» jimunro.blogspot.com: German woman stands up to Islamic radicals
» lonelyconservative.com: Video: Brave German Woman Disrupts Radical Muslim Rally
» theundergroundconservative.wordpress.com: German Woman To Muslims: ‘Never Again!’
» Atlas Shrugs: The voice of reason
» rapturewatch.net: Female Protester Disrupts Muslim Radicals Rallying in Frankfurt
» usactionnews.com: German woman calls on fellow citizens to “rise up”
» tundratabloids.com: Female protester disrupts fundamuslim rally
» Siehe auch Google-Suche…




Integrationsrätin: Frankreich soll assimilieren

Malika SorelEin bemerkenswertes Buch hat in Frankreich die aus Algerien stammende Soziologin Malika Sorel (Foto), die gleichzeitig Mitglied von Präsident Sarkozys „Hohem Rat für Integration“ ist (etwa vergleichbar der deutschen Islamkonferenz), veröffentlicht. Unter dem Titel „Immigration-Integration: Die Sprache der Wahrheit“, veröffentlicht sie dabei Klartext, wie er in Deutschland allenfalls in der publizistischen Schmuddelecke und bei vom Verfassungsschutz beobachteten Parteien zu lesen ist.

(Von Thorsten M.)

Den Ausgangspunkt für die Probleme Frankreichs mit seinen Einwanderern sieht Malika Sorel darin, dass das Land aufgehört habe, gegenüber seinen Migranten fordernd zu sein. Was in der Vergangenheit der rein europäischen Einwanderung stets selbstverständlich war, dass sich die Neuankömmlinge nämlich über kurz oder lang zu assimilieren hatten, würde von den Millionen Afrikanern heute sträflicherweise niemand mehr verlangen. Ursächlich sei dafür ein vom gesamten etablierten Politspektrum kultivierter „Schuldkult“, der meint, durch den Verzicht auf Erwartungen an die Einwanderer die Sünden als frühere Kolonialmacht in deren Herkunftsländern abtragen zu können.

Die Autorin bereichert mit ihrem 288 Seiten dicken Buch die französische und europäische Einwanderungsdiskussion in jedem Fall immens. Allein ihre Ergänzung der Begrifflichkeiten Integration und Assimilation durch den Terminus „Eingliederung“ (insertion) vertieft die in der Multikultidoktrin gefangene Diskussion beträchtlich. So betrachtet Malika Sorel die heute mit dem Begriff „Integration“ verbundenen Sachverhalte, dass ein Einwanderer Arbeit habe, die Rechtsordnung respektiere und die französische Sprache beherrsche, doch lediglich als „Eingliederung“ dieser Menschen. Von Integration spricht sie erst, wenn ein Einwanderer tatsächlich auch die „Software“ der „Francais de souche“ („Biofranzosen“) übernommen hat. Dies will heißen, dass er die Werte der Republik und das kulturelle Erbe Frankreichs annimmt und sich als Teil der französischen „Schicksalsgemeinschaft“ versteht.

In diesem Zusammenhang bezeichnet sie die exzessive Vergabe der französischen Staatsbürgerschaft als einen großen Fehler. Wörtlich äußerte sie in einem Interview gegenüber Valeurs Actuelles:

„Vorzugeben, dass man Franzose sein könne, ohne Träger der französischen Identität zu sein, ist eine Lüge, so wie es eine Lüge ist, dass die Verleihung des Wahlrechts an Ausländer deren Integration fördern würde.“

Entsprechend dürfe die Einbürgerung nicht im Stadium der „Eingliederung“ (oder gar früher) erfolgen, sondern erst, wenn sich ein Einwanderer tatsächlich „integriert“ zeigt und ihn bzw. seine Kinder nur noch die Mischehe mit Biofranzosen von der „Assimilation“ im französischen Volk trennt. Ihrer Meinung nach ist dies ein in der Vergangenheit stets selbstverständlicher Vorgang gewesen, der völlig zu Unrecht einem „Hexenprozess“ unterzogen wurde.

Der heutige Zustand führe in jedem Fall nur dazu, dass sich Parallelgesellschaften, die sich aus eigenem Antrieb aus der französischen Gesellschaft aussschließen, hinterher diskriminiert fühlen. Gleichzeitig forderten diese dann Privilegien (wie z.B. Quoten) um die negativen Folgen dieses selbstgewählten Ausschlusses auszugleichen. Dies sei – so Malika Sorel – für niemanden befriedigend und für sie nicht akzeptabel.

Weiter verdeutlicht die Autorin in ihrer umfangreichen Studie, dass es das Verharren auf der Stufe der „Eingliederung“ (insertion) sei, mit dem sich die Einwanderer selbst, z.B. auf dem Arbeitsmarkt, benachteiligten. So hat die Soziologin Videoaufzeichnungen einer Vielzahl von Bewerbungsgesprächen vor allem muslimischer Einwanderer analysiert, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass auch sie den Großteil dieser im Herkunftskulturraum gefangenen Aspiranten nicht eingestellt hätte. Sie entsprächen – unabhängig von der Frage der Qualifikation – in ihrem Verhalten schlicht und ergreifend nicht den Standards des französischen Berufslebens.

Den Schlüssel zur Verbesserung der Situation sieht die Autorin primär in einer restriktiven Einschränkung der Einwanderung. Es sei ein Stadium erreicht, wo der „kulturelle Rahmen“ Frankreichs in Frage gestellt werde, weshalb man sich gerade auch das Thema „Familienzusammenführung“ nicht mehr leisten könne. (Schließlich kommen auf diesem Wege ja auch meist Einwanderer nach Frankreich, die weder über die Schule noch über das Erwerbsleben von der französischen Kultur erreicht würden).

Darüber hinaus fordert sie eine wesentlich stärkere Einbindung der Elternhäuser junger Einwanderer in das Thema Bildung und „Annahme der französischen Kultur“. Wer hier durch unterlassene Unterstützung der Lehrer nicht mitspiele und gar bei seinen Kindern das Verharren in der Herkunftskultur fördere, müsse sozusagen in „Sippenhaft“ genommen werden. Schließlich sei der Einfluss der Eltern in diesen Machokulturen in der Regel sehr stark und eine Verbesserung der Situation nur über die Eltern möglich. Das Sanktionspaket solle dabei im Zweifel sogar die Aufenthaltsfrage stellen und auf jeden Fall Eltern z.B. für Vandalismusschäden ihrer Kinder klar in die Haftung nehmen. Schließlich ist der Zustand unhaltbar, dass 2/3 der Schulabbrecher in Frankreich einen Migrationshintergrund hätten.

Der Frage nach einem Dialog mit den Institutionen des Islam in Frankreich erteilt Malika Sorel übrigens eine klare Absage. Ihrer Meinung nach befördere man damit nur die Gefangenschaft der Einwanderer in ihren stark besitzergreifenden Herkunfskollektiven und werte diese nicht zielführend auf. Entsprechend lehnt sie auch strikt das Ansinnen, so etwas wie einen Euro-Islam schaffen zu wollen, ab. Zum einen bestärke eine sinngemäß „Der Islam gehört zu Frankreich“-Diskussion die Muslime in ihrem Gefühl der Landnahme. Darüber hinaus teilt sie aber die Auffassung, dass der Islam mit den Werten der Republik nicht kompatibel sei, der Versuch der Schaffung eines „Islams der (französischen) Aufklärung“ entsprechend zum Scheitern verurteilt sei.

Entlarvend und peinlich für das französische Establishment ist auch die Einschätzung der Soziologin, was die weiteren Gründe für die Zugeständnisse an die (muslimischen) Einwanderer betrifft. Sie vermutet dahinter lediglich eine Güterabwägung der Etablierten, die davon ausgingen, bei Einheimischen für eine verfehlte Einwanderungspolitik höchstens Wahlenthaltung zu ernten. Würde man im Gegenzug aber die Einwanderer bezüglich der „republikanischen Prinzipien“ unter Druck setzen, wäre mit Gewalt und Ausschreitungen zu rechnen. Aber nicht genug, setzt Malika Sorel noch einen drauf, dass man meinen könnte Marine Le Pen sprechen zu hören:

„Heute beherrschen Rechtsanwälte, Geschäftsleute und Absolventen der Eliteschulen die Szene. Leute, die Frankreichs Schicksal in die Hände Europas gelegt haben und keine Lust haben, wieder das Kommando zu übernehmen, während man es eigentlich längst wie de Gaulle machen müsste, der mit einer „Politik der leeren Stühle“ Brüssel zur Raison gerufen hat.“

Das Fazit von Malika Sorel für die französische Politik ist, dass endlich die Frage an den Anfang gestellt werden müsse, was die Franzosen von den Einwanderern erwarten und nicht das, was die Einwanderer für sich forderten. Entsprechend müsse Schluss sein mit dem „Schuldkult“ (der Opfer-Ideologie) in der Integrationspolitik. Frankreich müsse sich seiner Geschichte nicht schämen und tue viel für seine Einwanderer. Und vor allem sei Frankreich eines nicht, nämlich rassistisch! Schließlich verlange umgekehrt die herrschende Dokrin von den europäischen Völkern nicht weniger, als ihre Auslöschung hinzunehmen. Dies sei ein „grauenhaftes Unterfangen“.

Solche Worte einer eingewanderten Nordafrikanerin, die Frankreich lieben gelernt hat und Französin auch im Herzen geworden ist, sind eine schallende Ohrfeige nicht nur für die französischen etablierten Parteien. Die Verhältnisse in Deutschland ähneln den französischen schließlich wie ein Ei dem anderen. Frankreich ist Deutschland in seinem Desintegrationsprozess als Gesellschaft lediglich schon etwa zehn Jahre voraus.

Eigentlich sollte dieses Buch dringend ins Deutsche übersetzt werden und zur Pflichtlektüre für jeden Deutschen werden, der sein Brot mit Politik verdient oder verdienen will.


Buchtipp für alle französisch-sprechenden PI-Leser:




„Sarrazin ist für mich eine erbärmliche Gestalt“

Alptekin KirciEnde Januar gab es in der niedersächsischen Hauptstadt Hannover ein Riesen Tam-Tam um Jens Böning, seinerzeit Ratsherr der Wählergemeinschaft „Wir für Hannover“, weil er den damals neuen SPD-Chef von Hannover, Alptekin Kirci (Foto), angeblich als „orientalischen Facharbeiter“ bezeichnet haben soll. Das Ende war Bönings Austritt aus der WfH und die Neugründung der HANNOVERANER (PI berichtete). Jetzt hat ausgerechnet Kirci den früheren Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin in einem Interview mit der Neuen Presse als eine „erbärmliche Gestalt“ bezeichnet.

Auf der Homepage der HANNOVERANER heißt es dazu:

Hannovers neuer SPD Chef A. Kirci hat in einem Interview in der Neuen Presse (welches leider nicht online verfügbar ist) zum Thema Sarrazin wörtlich gesagt: “Sarrazin ist für mich eine erbärmliche Gestalt. Ich habe ihn kürzlich bei Anne Will gesehen und habe dann weggeschaltet, weil ich es gar nicht mehr ertragen konnte.”

Dank der freien Meinungsäusserung hat Herr Kirci selbstverständlich das Recht, seinen Parteifreund Thilo Sarrazin zu kritisieren. Trotzdem sind wir der Meinung: Diese Wortwahl war so nicht nötig! Da hat sich Hannovers SPD-Chef Kirci ein wenig in der Wortwahl vergriffen!

Die folgenden Fragen und Anmerkungen müssen daher an dieser Stelle mal erlaubt sein: Wenn Herr Kirci Thilo S. aufgrund seiner Aussagen und Thesen als “eine erbärmliche Gestalt” bezeichnet…- sind dann alle Bürgerinnen und Bürger Hannovers, die Herrn Sarrazins Aussagen im Grossen und Ganzen zustimmen, auch “erbärmliche Gestalten”? Immerhin stimmen auch 50% der SPD Anhänger Sarrazin zu!

Wir von den HANNOVERANERN würden übrigens niemals einen eigenen Parteifreund als “erbärmliche Gestalt” bezeichnen. Man kann es drehen und wenden wie man will: Jemanden als eine “erbärmliche Gestalt” zu bezeichnen (auch wenn es der eigene Parteifreund ist und nicht ein politischer Gegner), das ist und bleibt eine Beleidigung! Die Formulierung war weder ironisch noch sonst irgendwie misverständlich.

Wie werden die Hannoversche Kommunalpolitik und die Medien in Hannover wohl jetzt, in diesem Fall reagieren?Wir HANNOVERANER sind der Meinung: Herr Kirci als Vorsitzender eines grossen SPD Stadtverbandes sollte sich schnellstmöglich von dieser Wortwahl distanzieren. Berechtigte Kritik ja. Aber Beleidigungen haben in der Politik nichts zu suchen!!

Man darf gespannt sein, wie Hannovers Politik jetzt reagiert: Denn diesmal ist Kirci derjenige, der die beleidigenden Worte ausgesprochen hat.

» alptekin.kirci@hannover-rat.de




Vortrag in Innsbruck: Islamkritik unerwünscht

V.l.n.r.: Dr. Hamid Lechhab, Prof. Dr. Mohamed Andaloussi, Prof. Dr. phil Dr. h.c. Hans KöchlerIn der Universität Innsbruck fand am 12. April ein Vortrag von Prof. Dr. Mohamed Andaloussi (Bildmitte) statt. Der Mann lehrt moderne und zeitgenössische Philosophie an der Universität Moulay Ismail im marokkanischen Meknes und ist Vorstand des Instituts Dortmund für Philosophie. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Metaphysik, Nihilismus und postmoderne Religion.

(Von Melanie Villgrattner, PI-Innsbruck)

Die Ansichten des marokkanischen Professors zum Aufeinanderprallen zwischen der islamischen und der westlichen Welt sind bemerkenswert:

Die heutige „Konfrontation“ zwischen dem Islam und dem Westen hat ihre Wurzeln in der westlichen Moderne, die – im Namen der Säkularisierung, Rationalität, Demokratie, usw. – die letzte metaphysische Festung der islamischen Strömungen zu „besiegen“ versucht. Der islamische „Verteidigungsreflex“ hat dabei mehrere Ausgangpunkte und Richtungen. Die philosophisch-kritische Reflexion, die durchaus ihren Platz im islamischen Denken hat, könnte zeigen, dass die religiöse Dimension für die islamische Moderne notwendig ist und das westliche Modell der Moderne kein Dogma sein muss, sondern nur ein Beispiel für andere Kulturkreise darstellt. Diese Auffassung ist für die kritischen Denker im Islam die Voraussetzung der Koexistenz verschiedener Weltanschauungen.

Offensichtlich sieht Mohamed Andaloussi die Verantwortung für den Konflikt also bei der „westlichen Moderne“, die seiner Meinung nach wohl aggressiv-expansiv sei, wohingegen sich die islamische Welt in „Verteidigung“ befände. Die eigene Religion stellt für ihn einen zentralen und unverzichtbaren Bestandteil der islamischen Welt dar, der sich nicht „besiegen“ lasse. Die westliche liberale, tolerante und freie Gesellschaftsform ist für ihn offensichtlich kein Vorbild. Es könne daher auch kein Miteinander, sondern nur ein Nebeneinander, eine „Koexistenz“ der verschiedenen Gesellschaftsformen geben. Diese Denkweise deckt sich auch mit den Formulierungen des früheren Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Axel Ayyub Köhler, in seiner Schrift „Islam-Leitbilder“:

„Die Glaubensgrundsätze (des Islam) und das islamische Recht (Scharia) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft. (…) Das islamische Gesellschaftssystem wird damit aber keineswegs zu einer Demokratie. Diese Staatsform ist dem Islam fremd.“

Vor dem Hintergrund der raschen Expansion dieser Ideologie in westlichen Gesellschaften war die Beantwortung der Frage, wieviel Kritik der Islam denn eigentlich vertrage, enorm spannend. Der Raum im Archäologischen Museum (welch treffliche Symbolik bei diesem Thema) war bis auf den letzten Platz gefüllt. Neben zwei Frauen mit Kopftüchern und zwei männlichen Türken, die allerdings nicht zu diesen Frauen gehörten, setzte sich die Zuhörerschaft hauptsächlich aus Professoren und Studenten der unterschiedlichsten Disziplinen zusammen – garniert mit vier Mitstreitern der neu gegründeten PI-Gruppe Innsbruck.

Die Veranstaltung begann mit einer kurzen Begrüßung durch Prof. Dr. phil Dr. h.c. Hans Köchler (Foto r.) und der Vorstellung des Referenten sowie des „Dolmetschers“ Dr. Hamid Lechhab (Foto l.), der noch eine sehr dubiose Rolle in der anschließenden Diskussionsrunde spielen sollte. Merkwürdigerweise wurde der gesamte Vortrag auf Arabisch gehalten, obwohl Prof. Andaloussi fließend französisch spricht. Die deutsche „Übersetzung“ wurde per Power-Point auf eine Video-Wand überspielt. Dies missfiel sowohl mir als auch einigen der anwesenden Zuhörer, denn schließlich gab es einige, die des Französischen mächtig sind. So verlor man die Möglichkeit, das gesprochene Wort mit dem Gelesenen zu vergleichen. Wer weiß, was da alles aus dem Arabischen übersetzt, was nicht und was verändert wurde. Daher verließen einige Besucher konsequenterweise den Raum.

Nach etwa 20 Minuten endete dieser „erhellende“ Vortrag aus 1001 Nacht. Bezeichnenderweise wurde auf das Thema „Wieviel Kritik verträgt der Islam?“ – zumindest in der deutschen Übersetzung – nicht explizit eingegangen. Es wurde immer nur von philosophischen Aspekten der Religionen, im Besonderen des Islams, gesprochen.

Nun folgte der eigentliche Knaller. Die anwesenden Hörer stellten ihre Fragen auf Deutsch, und wer konnte, direkt auf Französisch. Diese wurden dann vom Dolmetscher teils auf Französisch, teils auf Arabisch übersetzt. Dies manchmal so leise, dass man kaum etwas verstand. Prof. Andaloussi beantwortete dann ebenso auf Arabisch oder Französisch. Wurden sehr islamkritische Fragen gestellt, dann leitete der Übersetzer dreist auf Französisch die Frage falsch bzw. entschärft dem Vortragenden weiter. Taqiyya vom Allerfeinsten. Gegen Ende der Fragerunde äußerte ich, dass den ganzen Abend vom Islam rein als Religion gesprochen wurde, der Islam aber mehr sei, und zwar Politik, Wirtschaft, Justiz und Soziologie. Und wenn der Islam, der Koran und die Scharia so reformiert werden würden, dass nur mehr der religiöse Aspekt übrig bliebe, dann wäre vom gesamten Islam nicht mehr viel übrig.

Prof. Andaloussi antwortete darauf recht barsch mal auf Arabisch, mal auf Französisch und wirkte sehr aufgebracht. Dr. Lechhab warf mir vor, wie ich darauf komme, dass der Islam so allumfassend sei? Ich entgegnete, das weiß man, wenn man den Koran und die Hadithe kennt, was man bei einem muslimischen Professor doch wohl voraussetzen dürfte.

Daraufhin wurde von Prof. Köchler ganz schnell eine kurze Verabschiedung eingeleitet, mit dem Hinweis, dass in Kürze eine ähnliche Veranstaltung in Istanbul sein werde. Und am 21. Juni 2011 werde noch einmal ein Vortrag zum Thema an der Uni Innsbruck stattfinden. Wir von PI-Innsbruck nehmen die Einladung gerne an, denn an diesem Abend lautete die klare Antwort auf die Frage, wie viel Kritik der Islam verträgt: „Überhaupt keine“.

Nach dem Vortrag ging ich mit meinen Mitstreitern in eine Pizzeria, um uns genauer kennenzulernen und den Abend Revue passieren zu lassen. Wir diskutierten viel, machten neue Erfahrungen und gewannen interessante Erkenntnisse. Der PI-Stammtisch Innsbruck hat seine Feuertaufe gut überstanden und wir freuen uns auf weitere Kontakte und viele Aktionen. Eine Einladung ergeht natürlich an jeden hier von PI, wenn man gerade in Tirol ist, bei uns vorbeizuschauen.

Zum Schluss ein herzlicher Dank an unsere Freunde von PI-München. Sie veröffentlichten meinen Aufruf und meine email-Adresse zwecks Gründung eines PI-Stammtisches in Innsbruck. Die neue Email-Adresse lautet: pi-innsbruck@gmx.at. Der Anfang von PI-Innsbruck ist gemacht.




US-Verfassungsrechtler: Terry Jones hat Recht

Der amerikanische Pastor und Islamkritiker Terry Jones.Der amerikanische Pastor und Islamkritiker Terry Jones, der am Samstag im US-Staat Michigan eine Protestkundgebung vor dem Islam-Zentrum von Amerika in Dearborn abhalten wollte und einen Tag zuvor kurzzeitig inhaftiert wurde (Foto l.), will nun in dieser Woche vor dem Rathaus in Dearborn für sein Recht auf Protest und Meinungsfreiheit demonstrieren. Ein Rechtsprofessor bezeichnete das Vorgehen der Behörden gegen Jones als verfassungswidrig.

Das christliche Nachrichtenportal „idea“ berichtet:

Verfassungsrechtler kritisiert Gerichtsentscheidung

Ein Gericht in Dearborn untersagte den Predigern für die nächsten drei Jahre, die Moschee aufzusuchen, vor der sie demonstrieren wollten. Weil Jones und Sapp eine symbolische „Friedens-Kaution“ zunächst nicht zahlen wollten, wurden sie kurzzeitig inhaftiert. Gegen das Urteil will Jones Rechtsmittel einlegen und beruft sich dabei auf den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung. Eine Verletzung der verfassungsmäßigen Rechte des Predigers sieht Robert Sedler, Verfassungsrechtsprofessor an der Wayne State University (Detroit). Das Vorgehen der Behörden habe der Verfassung widersprochen, sagte Sedler der New York Times. Auch Steve Mustapha Elturk, Imam der Islamic Organization of North America (Islamischen Organisation Nordamerikas / Warren im Bundesstaat Michigan) hätte nach Medienberichten nichts gegen den Protest einzuwenden gehabt.

» PI-Interview mit Terry Jones: “Wir haben den Mumm verloren, uns zu erheben”




Berliner Justiz lässt brutale U-Bahn-Schläger frei!

Berliner Justiz lässt brutale U-Bahn-Schläger frei!Die brutalen Schläger, die in der Nacht zu Samstag in der Berliner U-Bahn-Station Friedrichstraße beinahe einen Menschen in den Tod geprügelt haben (PI berichtete), sind wieder auf freiem Fuß.

Obwohl einer der Beiden wegen versuchtem Totschlags angeklagt werden soll, sah das Gericht keinen Anlass, die gefährlichen Gewalttäter in U-Haft zu nehmen.

Die „BZ“ schreibt:

Die Prügel-Attacke am U-Bahnhof Friedrichstraße schockt Berlin: Die beiden 18-jährigen Schläger hatten sich am Sonntag der Polizei gestellt, sind mittlerweile aber wieder auf freiem Fuß. Begründung: Es liegen keine dringenden Haftgründe vor.

Gegen den Haupttäter, der das 29-jährige Opfer mit mehreren Tritten gegen den Kopf schwer verletzt hat, wurde aber Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Gegen Auflagen hat er Haftverschonung bis zum Prozess erhalten. Der Schüler war bisher bei der Polizei nicht aufgefallen. Der zweite Täter wurde ebenfalls nach den Vernehmungen entlassen. Ihm wird gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.

Als Motiv gab der Haupttäter an, in aggressiver Stimmung gewesen zu sein. Zudem war er alkoholisiert. Die beiden Schüler sollen vor der Tat auch schon andere Passanten angepöbelt haben.

Die beiden Schläger hatten den 29-Jährigen am frühen Samstagmorgen auf dem U-Bahnhof Friedrichstraße angegriffen. Das Opfer wurde brutal misshandelt und bis zur Bewusstlosigkeit getreten. Anschließend flüchteten beide Tatverdächtigen. Eine Überwachungskamera hatte den Übergriff aufgezeichnet.

In Deutschland gibt es einen tollen Bonus! Bei dem ersten „versuchten Totschlag“ liegen keine Haftgründe vor. Bei dem Zweiten kann man dann sicher darauf verweisen, als Kind zu früh auf den Nachttopf gesetzt worden zu sein… Die Namen und Nationalitäten der Täter werden der Bevölkerung weiterhin vorenthalten, was offensichtlich für sich selbst spricht.

» BILD: So haben die Schläger ihr Opfer zugerichtet

(Michael Böthel, PI-Lübeck)




Kindermörder Mehmet Akul erneut verurteilt

Mehmet AkulMehmet Akul folterte vor sieben Jahren mit unfassbarer Grausamkeit die dreijährige Tochter seiner Freundin Zaneta Copik zu Tode. In seiner „lebenslangen“ Haft lebt der 37-jährige Deutsch-Türke seinen Hang zu Gewalt und Perversion weiter aus: Er verprügelte einen Mithäftling, drohte ihn umzubringen und onanierte vor einer Vollzugsbeamtin. Hierfür wurde er jetzt zu weiteren 18 Monaten Gefängnis verurteilt, wobei er die Zeugin vor Gericht „auf übelste Weise“ beschimpfte.

(Von Michael Stürzenberger)

Man muss sich noch einmal vor Augen führen, was Akul von Dezember 2003 bis Januar 2004 der kleinen Karolina alles angetan hatte. Das blonde Mädchen, das aus dem Verhältnis der polnischen Table-Dancerin und Gelegenheitsprostituierten Zaneta mit ihrem ebenfalls polnischen Zuhälter hervorging, war dem türkischstämmigen Sadisten offenbar ein Dorn im Auge. Die ZEIT beschrieb im April 2005, mit welch grässlichen Foltermethoden das bedauernswerte Kleinkind traktiert wurde:

Karolina muss in einer »kalten Kammer« bei Minusgraden und aufgerissenem Fenster stundenlang auf einem Bein mit dem Gesicht zur Wand stehen. Die Haare werden ihr in Büscheln ausgerissen, weswegen die Mutter das geschundene Kleinkind irgendwann kahl rasiert.

Karolina wird mit Stöcken auf die Hände geschlagen, nachts allein in den eisigen Keller gesperrt oder auf einen hohen Schrank verbannt, mit Gürteln gepeitscht, bis sie nur noch robben kann, in heißes Wasser getaucht, mit dem Kopf an Wände und Möbel geschlagen, sie wird nachts nackt auf die winterliche Terrasse gestellt, ihre Finger werden mit dem Feuerzeug verbrannt und das Gesäß und die Beine mit glühenden Plastikschraubverschlüssen verschmort. 25 große und tiefe Brandwunden hat die Rechtsmedizin München auf dem kleinen Körper gezählt, noch nie hat man dort ein so zugerichtetes Kind auf den Seziertisch bekommen. An einem Faustschlag, der Blutgefäße im Gehirn platzen ließ, ist die Dreijährige schließlich gestorben. Karolinas Anblick war so entsetzlich, dass das Krankenhauspersonal der Klinik Weißenhorn, wo man sie noch zu retten versuchte, psychologisch betreut werden musste.

Der FOCUS zitierte im Mai 2006 den Vorsitzenden Richter des Landgerichtes München II, dass in der gesamten Geschichte des Gerichtes kein derartiger Fall mit so viel Grausamkeit, Martyrium und Sadismus verhandelt werden musste. Noch unfassbarer erscheint in diesem Zusammenhang das vorangegangene milde Urteil des Landgerichts Memmingen, das Akul nur wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Gefängnisstrafe von lediglich zehn Jahren und drei Monaten verurteilt hatte. Karolinas Mutter, die all die Folterungen mitangesehen und geduldet, teilweise sogar unterstützt und sich auch noch lustig über die Qualen ihres eigenen Kindes gemacht hatte, war mit fünfeinhalb Jahren davongekommen. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hatte gottseidank dieses lachhafte Urteil aufgehoben und es zur Revision ans Landgericht München II gegeben.

Der Richter in Memmingen dürfte wohl ein verständnisvoller Gutmensch der linksgrünsten Sorte sein, denn nach diesen fürchterlichen Misshandlungen hätte wirklich jedem klar sein müssen, dass man die Gesellschaft vor so einer Bestie schützen muss. Der türkischstämmige Sadist schien offensichtlich auch ein Problem mit dem christlichen Glauben gehabt zu haben, denn beim Anblick eines Kreuzes in der Wohnung seiner polnischen Freundin reagierte er laut FOCUS wie folgt:

In der Nacht, bevor Karolina in tiefe Bewusstlosigkeit fiel, riss der Lebensgefährte das Kind aus dem Bettchen und hielt es neben das Kruzifix an der Wand. Dabei drohte er, „dich kreuzige ich ebenso.“ Dann versetzte er der Kleinen Faustschläge ins Gesicht und warf das röchelnde Kind mit voller Wucht auf den Boden – vor die Füße der Mutter.

Die Qualen des kleinen Mädchens müssen unfassbar schlimm gewesen sein, wie der FOCUS beschrieb und was die Darstellung der ZEIT noch an Grausamkeit übertrifft:

Mehmet Akul beschimpfte lautstark täglich die kleine Karolina: „Du Zuhälterbastard ohne Lebensberechtigung.“ Mit einem 30 Zentimeter langen Holzstab von sieben Millimetern Durchmesser drosch er dem kleinen Mädchen auf beide Hände, bis der Holzstock abbrach. Anschließend musste Karolina mit einem kurzärmeligen T-Shirt und mit einer Strumpfhose bekleidet auf dem Balkon bei minus fünf Grad ausharren. Sie durfte nur auf einem Bein stehen. Als Karolina in die Hosen nässte, setzte es wieder Schläge. Teils mit der Faust, mit einem Stock und mit einem Gürtel. Mehmet Akul warf das Mädchen auf den Boden, entkleidete es und schlug mit dem Ledergürtel solange zu, bis aus den roten Striemen auf dem Rücken Blut tropfte. Dabei brüllte er: „Das Kind muss weg. Wegen dem Bastard passiert noch eine Katastrophe.“

Auch die nächsten Tage im Januar 2004 musste Karolina in der Kälte verbringen. Sie durfte nur auf einem Bein stehen. Draußen herrschten wieder Minusgrade. Nachdem Karolina nicht mehr stehen konnte, schlug der Lebensgefährte der Mutter wieder auf die Kleine ein. Mit einem schnurlosen Telefon schlug er ihr mehrmals auf den Kopf. Anschließend schlug er ihr mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Nach längeren Zigarettenpausen, so der Richter, wiederholte er zehn- bis fünfzehnmal den Abend hindurch bis ein Uhr nachts die Grausamkeiten. Wobei er oft brüllte: „Ich will den Bastard loshaben.“

Als Karolina wieder einmal in die Hosen nässte, packte der Lebensgefährte der Mutter die Dreijährige und warf sie in das 56,1 Grad heiße, 15 Zentimeter hohe Badewasser. Das schreiende und weinende Kind traktierte er mit Schlägen mit dem Duschkopf. Tags darauf, fuhr der Vorsitzende Richter in seinen Schilderungen fort, erhitzte Mehmet Akul mit einem Feuerzeug den Plastikverschluss einer Flasche und ließ das heiße, flüssige Plastik auf die nackte Hut des Mädchens tropfen. „Dabei“, so der Richter“, „hinterließen die heißen Plastikverschlüsse Brandwunden von sechs Zentimeter Durchmesser.“

Die beigebrachten, mehr als ein Dutzend Brandblasen löste der Sadist von der Haut ab. Anschließend cremte er die offenen Fleischwunden mit einer brennenden Wärmepaste ein. Dem schreienden Kind drückte er zu dem glühende Zigaretten auf dem nackten Körper aus. „Die sieht aus wie ein Boxer“, höhnte der Freund der Mutter noch.

Vorsitzender Richter Weitmann mit unterdrückter Stimme zum Angeklagten: „Karolina hatte weniger heile Stellen als Verletzungen.“

KarolinaWie kann ein Mensch so unendlich grausam zu einem kleinen Kind sein? Wie kann eine Mutter solch fürchterlichen Misshandlungen ihres eigenen Kindes zusehen? Und wie kann sie nach diesen Folterungen sogar noch mit einem solchen Unmenschen tanzen, wie der FOCUS beschrieb?

Nach Ansicht des Gerichts habe die Mutter keine milde Strafe verdient, weil sie aktiv bei der Misshandlung mitgeholfen habe. Richter Weitmann: Sie habe keine Reue gezeigt. Nach der Tat habe sie mit ihrem Freund Alkohol getrunken und getanzt. Deswegen ist eine lebenslange Haftstrafe angebracht.

Noch unfassbarer ist die Tatsache, dass die Polin zwei Jahre zuvor schon einmal eine Beziehung mit einem Türken hatte, schwanger wurde und daraufhin von ihm mit Schlägen in den Unterleib traktiert wurde, bis der Fötus starb, wie ebenfalls der FOCUS berichtete. Diese Erfahrung hatte der Frau aber offensichtlich noch nicht gereicht.

Auf das Landgericht München II ist aber in der gutmenschlich unterwanderten deutschen Richterszene gottseidank noch Verlass, was gerechte Urteile mit gesundem Menschenverstand anbelangt. Dort hatte man sich auch nicht auf die übliche Jammertour von wegen „Schuldunfähigkeit“ eingelassen:

Bei dem Ex-Freund ließ das Gericht verminderte Schuldfähigkeit wegen seines Drogenkonsums nicht gelten: „Der Angeklagte Mehmet Akul war zur Tatzeit in Behandlung und teilweise von den Drogen schon weg. Er wusste, was er tat. Er ist nicht krank.“

Zaneta Copik wird nach Verbüßung ihrer „lebenslangen“ Strafe nach Polen abgeschoben. Bei dem Deutschtürken Mehmet Akul ist Abschiebung leider nicht möglich. Und so wird diese Bestie, trotz besonderer Schwere der Schuld, wohl so in etwa 20 Jahren wieder auf die Gesellschaft losgelassen…

(Spürnase: freitag)




Straußenfarm in Plessa sucht Halal-Schlachter

Straußenfarm in Plessa sucht Halal-SchlachterNicht uninteressant ist ein gelegentlicher Blick auf die Stellenseite des Muslimmarktes. Erfährt man dort doch manchmal aus erster Hand, welche Firmen sich aus dem europäischen Standard der Fleischerzeugung verabschiedet haben oder verabschieden wollen.

Aktuell sucht über diesen Weg die Straußenfarm der GESTRA GmbH im brandenburgischen Plessa einen „Fleischer für die Straußenschlachtung gemäß der Halal-Zertifizierung“ (ganz nebenbei bemerkt ein Arbeitsplatz, für den in diskriminierender Weise ein Christ nicht infrage kommt, da es dafür erforderlich ist, gläubiger Muslim zu sein).

Ob nach dem Abklingen der BSE-Hysterie die biodeutsche Nachfrage nach Straußenfleisch zu gering geworden ist – oder ob hier muslimische Investoren eine Rolle spielen – ist Spekulation.

In jedem Fall dürften sich die etwa 400 Tiere auf der 23 Hektar großen Farm 40 km nördlich von Dresden über die Islamisierung ihres Betriebs kaum freuen.

Wer sich nach dem Wohlergehen der Tiere erkundigen möchte, kann dies bei Ute Schwabe, der Geschäftsführerin, unter handrek-creative@gmx.de tun.

Update I: Nachdem sich die Zahl der Einträge im sechs Jahre alten Internet-Gästebuch der Gestra GmbH innerhalb von 24 Stunden durch aufgebrachte Kunden vervierfacht hat, wurde selbiges heute nachmittag (26.04.2011) vom Netz genommen.

Update II: Inzwischen wurde das Gästebuch der Firma Gestra GmbH wieder geöffnet. Immerhin blieb der größte Teil der kritischen Gästebuch-Einträge der letzten 24 Stunden erhalten. Es ist davon auszugehen, dass die fehlenden Postings lediglich beleidigender Natur waren. Dies spricht für die Kritikfähigkeit der Firma.

Gleichzeitig erfolgte ein Bekenntnis der Gestra GmbH zur Halal-Schlachtung, die sich – elektronische Betäubung inbegriffen – von der sonst im Betrieb üblichen Schlachtung nur durch den zwingenden Einsatz eines muslimischen Schlachters unterscheide. (Auf die Allah-Weihung der Tiere und die Ausrichtung des Schlachters nach Mekka wird dabei nicht bezug genommen.) Auch behauptet die Firma, sicher zu stellen, dass halal-geschlachtete Tiere stets für den Handel gekennzeichnet würden.

Ein schlüssiges Konzept, wie gewährleistet ist, dass Nicht-Muslimen KEIN derart geschlachtetes Fleisch – z.B. bei Überhängen – verkauft wird, bleibt die Firma bisher allerdings schuldig. Wem also unwohl bei dem Gedanken ist, Allah gewidmete Tiere zu verzehren, dem empfehlen wir, Produkte aus Betrieben mit halal-Schlachtung im Zweifel zu meiden.




„Anti-Rettungsschirm“-Proteste in Berlin

'Anti-Rettungsschirm'-Proteste in BerlinSeit dem 9. April finden jeden Samstag vor dem Bundeskanzleramt in Berlin sogenannte “Anti-Rettungsschirm-Proteste” statt, an denen sich bislang jeweils bis zu 50 Bürger beteiligten. Für die vom Deutsch-Kanadier Steven Meissner initiierte Kundgebung am kommenden Samstag (30. April 2011, 11-12 Uhr) wird erstmals mit über 100 Teilnehmern gerechnet, die gegen die drohende Überschuldung Deutschlands durch den Euro-Rettungsschirm protestieren.

Durch die Zustimmung der etablierten Parteien im Bundestag muss jeder Bundesbürger für das finanzpolitische Staatsversagen anderer Euro-Staaten haften. Demnach soll Deutschland rund 22 Milliarden Euro in den neuen Rettungsschirm für klamme Eurostaaten einzahlen. Dafür muss die Bundesregierung neue Schulden machen. Durch zusätzliche Zinsen in Höhe von mehreren 100 Millionen Euro wird der Bundeshaushalt direkt belastet.

Mit der Protestkundgebung vor dem Bundeskanzleramt wollen besorgte Bürger ihren Unmut über das fatale Verhalten der Bundesregierung und gegen die Verschuldung zukünftiger Generationen zum Ausdruck bringen. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins «Stern» haben 38 Prozent der Befragten große Sorgen wegen der eventuellen Kosten, jeder Fünfte (22 Prozent) hat sogar sehr große Angst.

Die Veranstalter der “Anti-Rettungsschirm-Protestkundgebung” rufen alle Bürger dazu auf, sich am Samstag an der Protestkundgebung vor dem Bundeskanzleramt zu beteiligen. Es wird Zeit, dass wir geschlossen auf die Straße gehen und Verantwortung für unsere Kinder und Kindeskinder übernehmen.

Es geht ein Ruck durch Europa, die Bürger erwachen langsam aus der Links-Grünen Multi-Kulti-Traumblase namens EUdSSR. Geert Wilders hat es in den Niederlanden vorgemacht, die Schwedendemokraten, die Dänische Volkspartei und letzte Woche sind die „Wahren Finnen“ mit einem fulminanten Wahlerfolg gefolgt.

Bürger, wacht auf, es wird Zeit! Zeigt Gesicht! Zeigt Mut! Geht auf die Straßen und protestiert!

„Gesellschaftliche Veränderung fängt immer mit Außenseitern an, die spüren, was notwendig ist.“
(Robert Jungk, Zukunftsforscher und Preisträger des alternativen Nobelpreises)

» Offizielle Seite des Anti-Rettungsschirm-Protests
» Kontakt: steven.meissner@web.de
» Fotoalbum der bisherigen Anti-Rettungsschirm-Proteste
» Auch DIE FREIHEIT war bei der vorletzten Kundgebung mit dabei

(Text: Bärchen, PI-Berlin)