Dietmar HolzapfelDietmar Holzapfel (Foto) ist einer der beiden Geschäftsführer der Gastwirtschaft mit angeschlossenem Hotel und Wellnessbereich „Deutsche Eiche“ in München. Der sympathische 54-Jährige ist bekennender Homosexueller und hat sich intensiv mit der Haltung von Religionen hierzu beschäftigt. Zuletzt richtete sich seine Aufmerksamkeit auf den Islam, da ihn zunehmende Konflikte zwischen Schwulen und Muslimen in München tief beunruhigten.

(Von Michael Stürzenberger)

Davor drehten sich seine Sorgen vor allem um die katholische Kirche, die sich bekanntlich sehr skeptisch bis restriktiv gegenüber der Homosexualität zeigt. Im Sommer 2006 gestaltete Holzapfel für den Christopher Street Day einen diesbezüglich äußerst papstkritischen Wagen, den ihm die Münchner Polizei nicht genehmigen wollte und während des Umzugs dann auch aus dem Verkehr zog. Dagegen ging der Unternehmer vor Gericht und konnte sich letztlich nach vier Jahren Rechtsstreit durchsetzen.

In der letzten Zeit beschäftigt er sich immer intensiver mit dem Islam, da auch in München durch das Anwachsen des muslimischen Bevölkerungsanteils Aggressionen gegenüber Homosexuellen erkennbar zunehmen. Er las sich in islamische Schriften ein und stellte einen Fragenkatalog zusammen. Anschließend lud er Imam Bajrambejamin Idriz ein, darüber zu diskutieren. Idriz, der bekanntlich in der Öffentlichkeit sehr um ein weltoffenes und tolerantes Image bemüht ist, sagte zu. Da bei dem Treffen auch noch ein Redakteur der Süddeutschen Zeitung zugegen war, konnte man in der Ausgabe vom 16. Februar auch einen halbseitigen Artikel darüber lesen:

Holzapfel hatte zur Einstimmung in die im wahrsten Sinne des Wortes „tod“-ernste Thematik ein großes Plakat mit dem Foto von zwei bedauernswerten iranischen Homosexuellen kurz vor ihrer Hinrichtung aufgehängt. Er informierte Idriz, dass seit 1979 etwa 4000 Homosexuelle im Iran getötet worden seien. Der Imam entgegnete, dass er dies nicht gewusst habe und es ihn sehr betroffen mache. SZ-Redakteur Bernd Kastner, der übrigens auch den letzten Artikel über PI München verfasst hat, vermutete, dass für Idriz das Gespräch „eine Gratwanderung“ werden würde. Und weiter:

Idriz schaut zu dem Foto neben sich, sagt, dass der Koran keine Strafe für Homosexualität vorschreibe. Soll heißen: Die Islamische Republik Iran könne sich, wenn sie Schwule hinrichtet, nicht auf den Islam berufen. Wie aber kommt es, dass in vielen muslimisch geprägten Ländern Homosexuelle diskriminiert und verfolgt werden? Meist dient den Regierungen dann doch der Glaube als Rechtfertigung.

Die Aussagen von Idriz muss man immer einem Faktencheck unterziehen, das hat die Vergangenheit bereits mehrfach gelehrt. Und so darf man an dieser Stelle den Koran zitieren. In Sure 4, Vers 15 wird die Todesstrafe für Ehebrecherinnen gefordert:

„Wenn euere Frauen sich durch Unzucht vergehen und vier Zeugen aus euerer Mitte bezeugen dies, dann kerkert sie in euerem Hause ein, bis der Tod sie befreit oder Allah ihnen sonst einen Ausweg schafft.“

Im Anschluss heißt es dann in Vers 16:

„Wenn sich zwei Männer miteinander durch Unzucht vergehen, so straft beide; wenn sie aber bereuen und sich bessern, dann laßt ab von ihnen; denn Allah ist versöhnend und barmherzig.“

Zwei Männer, die Sex miteinander haben, sollen also „gezüchtigt“ werden, was klar eine Strafe bedeutet. Also hat Idriz hier die Unwahrheit gesagt. Nach Meinung vieler Rechtsgelehrter sollte im übrigen die Strafe für Homosexuelle der des Ehebrechers entsprechen, also Todesstrafe, wenn er verheiratet war und 100 Peitschenhiebe, wenn er ledig war. Was schließlich auch in vielen islamischen Ländern wie dem Iran, Saudi-Arabien, Jemen etc. praktiziert wird.

Homosexualität wird darüber hinaus im Koran als „Abscheulichkeit“ dargestellt, beispielsweise in Sure 7, Vers 80-82:

„Und (Wir sandten) Lot, als er zu seinem Volk sagte: „Wollt ihr denn das Abscheuliche begehen, wie es vor euch niemand von den Weltenbewohnern begangen hat? Ihr laßt euch doch wahrlich in Begierde mit den Männern ein anstatt mit den Frauen. Aber nein! Ihr seid maßlose Leute. Die Antwort seines Volkes war nur, daß sie sagten: „Vertreibt sie aus eurer Stadt! Das sind Menschen, die sich rein halten.“

IdrizAuch Holzapfel erinnerte Idriz daran, dass Homosexualität in vielen islamischen Ländern nach der Scharia als Straftat gegen den Willen Gottes gelte. Ajatollah Musava-Ardebili von der Teheraner Universität fordere sogar die Enthauptung für Schwule. Es seien auch ausschließlich islamische Länder, die die Todesstrafe für Homosexuelle verhängen würden. Andere islamische Länder würden Steinigung, Peitschenhiebe oder hohe Gefängnisstrafen vorsehen, wobei man sich immer auf die Scharia berufe. Idriz meinte hierzu erneut, dass in den Schriften des Islam keine Strafen für Homosexualität gefordert werden würden.

Die Realität sieht hierzu ganz anders aus: Arabische und sozialistische Staaten setzten sich im November vergangenen Jahres in der UNO zur Legitimierung der Todesstrafe wegen Homosexualität durch. In London wurde jetzt auf Flugblättern vermutlich von Moslems „schwulenfreie Zonen“ gefordert. „Haolam“ schreibt weiter:

Ähnliche Vorfälle werden seit einigen Jahren auch aus deutschen Grpßstädten wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt/Main gemeldet, wo u.a. an U-Bahnstationen in einigen Stadtteilen sogenannte „No-Gay-Areas“ proklamiert werden. Verstärkt werden im Internet auch Hassvideos und Hasslieder verbreitet, in denen Islamisten zu Gewalt gegen Juden und Homosexuelle aufrufen. Einschlägige „Prediger“ in islamistischen Staaten und auch in der arabischen Autonomiebehörde (PA) bezichtigen immer wieder Israel durch die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen „gezielt die Sünde der Homosexualität und die Verbreitung von Aids zu fördern, um die Muslime zu vernichten.“

Idriz stellte im Gespräch mit Holzapfel die Homosexualität aber als ein „natürliches Phänomen“ dar, das in den islamischen Ländern „weitestgehend tabu“ sei. Der SZ-Redakteur spürte, dass Idriz die Diskussion nicht ganz geheuer sei. Denn wenn er dieses „Phänomen“ verteufeln würde, riskierte er seinen Ruf als liberaler Vorzeige-Imam. Auf der anderen Seite dürfe er sich wohl nicht mit dem muslimischen Mainstream anlegen, und so sagte er: „Der Islam wird die Homosexualität nicht gutheißen“.

Interessanterweise arbeitet in der „Deutschen Eiche“ ein homosexueller Ex-Moslem, der sich nicht zuletzt wegen der erheblichen Probleme mit seinen Eltern vom Islam abgewandt habe. Er schaltete sich in die Diskussion ein und sagte zu Idriz, dass die Homosexualität „kein Phänomen“ sei, sondern sie gebe es, seit die Menschheit existiere. Idriz meinte, er sei noch nie mit dem Thema konfrontiert worden, er kenne keine Homosexuellen in seiner Penzberger Gemeinde und es sei ihm nicht bekannt gewesen, dass es sich um so ein weit verbreitetes „Phänomen“ handle. Es interessierte ihn, warum sich der Kellner „für diese Art von Leben entschieden“ habe.

Idriz meint, er akzeptiere „diese persönliche Entscheidung oder Neigung“, aber er werde sie „nicht propagieren“. Ob Homosexualität nun „eine Sünde“ sei, das könne „alleine Gott“ beurteilen, und alleine er dürfe auch „bestrafen oder verzeihen.“ Kein Mensch dürfe einen anderen Menschen diskriminieren, auch nicht wegen seiner Homosexualität. Wie meist bei Imam Idriz hört sich auch dies alles schön stromlinienförmig an, so nach dem Motto: „Nur kein falsches Wort sagen.“ Um den Stundenplan seines geplanten Islam-Zentrums habe er sich noch keine Gedanken gemacht, da könne er also auch noch nicht sagen, ob und wie das Thema Homosexualität dort behandelt werden wird. Aber es sei sicher, dass dort „tabulos alle wichtigen Themen diskutiert werden“. Zensur gebe es bei ihm nicht. Es ist allerdings schwer nachvollziehbar, dass ein Imam, der mit allen möglichen Themen befasst sein muss und die Imamausbildung in seinem künftigen „Zentrum für Islam in Europa in München“ durchführen möchte, noch nichts über den Lehrplan äußern kann.

Dietmar Holzapfel mit PI-Autor Michael Stürzenberger (r.)

Da mich als Autor dieses Artikels sowohl das Thema „Islam und Homosexualität“ als auch die Person Idriz interessieren, besuchte ich Dietmar Holzapfel in seiner Gastwirtschaft. Wir diskutierten intensiv und auch kontrovers über die in den Schriften des Islams meines Erachtens klar erkennbare Schwulenfeindlichkeit. Im Gespräch wurde aber auch deutlich, dass Holzapfel den Imam Idriz als durchaus sympathisch und vertrauenswürdig findet. Auch wenn er gemerkt hat, dass der Imam vielleicht nicht immer völlig ehrlich war, was seinen Kenntnisstand über die Homosexualität und seine Ansichten dazu anbelangt, kauft der Gastwirt dem Imam seinen guten Willen ab, sich auch in Zukunft dem Thema gegenüber tolerant zu zeigen. Dietmar Holzapfel sieht im Islam wie auch in der katholischen Kirche Hardliner und Progressive. Er glaubt, dass Idriz einer Linie angehöre, die den Koran interpretiere, was Konservative dagegen verbieten. Hier könnte man natürlich grundsätzlich die Frage stellen, ob es der Islam überhaupt gestattet, den Koran als zeitlos gültiges und unveränderliches Wort Allahs in irgendeiner Form zu interpretieren. Die Antwort hierzu bleibt die spannendste Frage in der ganzen Diskussion um den Islam.

Es gab auch einige hochinteressante Themen im Gespräch mit Imam Idriz, die nicht den Weg in den SZ-Artikel fanden. So erzählte Holzapfel beispielsweise vom schwulen Imam Muhsin Hendriks in Johannesburg, der die Organisation „Inner Circle“ zur Unterstützung von schwulen Moslems gegründet habe. Imam Idriz entgegnete, dass er diesen Imam nicht kenne. Und so eine Organisation bräuchte man auch nicht, denn die Homosexualität sei eben kein Problem im Islam und mit ihm auch nicht unvereinbar.

Außerdem wies Holzapfel Idriz auf den Kinsey-Report hin, in dem behauptet wurde, 90 % aller Männer hätten schon einmal ein homoerotisches oder homosexuelles Erlebnis gehabt. Kenne er diesen Report, seien dies alles Sünder und habe er so etwas auch schon erlebt? Idriz verneinte alle drei Fragen.

Ob die Geschichte mit der Liebe zwischen dem König David und dem jungen Jonathan, die in der Bibel schwärmerisch beschrieben werde, auch so im Koran stehe, konnte Idriz ebenfalls nicht beantworten: „Keine Ahnung“. Seltsam, denn Idriz ist ein „Hafis“, der den Koran seit seinem 11. Lebensjahr auswendig kennt. Auf die Frage nach der Gleichberechtigung der Frau meinte er erstaunlicherweise, dass Frauen im Islam durchaus auch Imame werden könnten.

Holzapfel erinnerte Idriz auch daran, dass im Koran dem Moslem Sex nur mit seiner / seinen Ehefrauen gestattet sei, sowie auch mit Sklavinnen. Idriz entgegnete, dass es heutzutage keine Sklavinnen mehr gebe. Auch hierbei scheint sich Idriz mit der Realität in manchen islamischen Ländern nicht allzu gut auszukennen. Holzapfel warf hierzu auch ein, dass es zudem das Problem der Vergewaltigung gebe, da Ungläubige im Islam eben als minderwertig angesehen werden, was Idriz ebenso bestritt.

Den Hinweis, dass dogmatische Islamisten der Überzeugung seien, dass nur die Umwelt aus einem Menschen einen Homosexuellen mache, und deswegen die Geschlechtertrennung im Islam dies dann doch geradezu fördere, entgegnete Idriz, dass er diese Theorie nicht kenne. Ebensowenig wie die Tatsache, dass es auch im Tierreich Homosexualität gebe.

Dietmar Holzapfel mit Christian Jung (r.)

Auch der Landesbeauftragte der in Bayern neu zu gründenden Partei „DIE FREIHEIT“, Christian Jung, war bei dem Gespräch dabei. Denn in seiner politischen Grundauffassung bezieht sich „Freiheit“ selbstverständlich auch auf die Sexualität. Homosexuelle müssten seiner Meinung nach selbstverständlich jeden Schutz und auch jede Form der Gleichberechtigung erfahren. Jung ließ auch seine Erfahrungen im Umgang mit dem Islam und Imam Idriz einfließen. Trotz aller Warnungen blieb Dietmar Holzapfel optimistisch. Man kann es der schwulen Szene im Glockenbachviertel und auch andernorts in München und Deutschland nur wünschen, dass sich ihnen die Intoleranz des Islam nicht allzu kompromisslos entgegenstellt.

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73 KOMMENTARE

  1. Sehr geehrter Herr Dietmar Holzapfel,

    der Islam erkennt keinen Homosexuellen als Menschen an und die Scharia sieht die Todesstrafe für Homosexuelle vor.

    Mehr gibt es nicht zu wissen. Muslime hassen Homosexuelle, es geht nicht darum, dass sie Homosexualität aus religiösen Gründen ablehnen. Nein: Sie hassen. Und sie hassen alles, was nicht islamisch ist.

  2. Der Imam von Rotterdam sagte in 2001 über den niederländischen Politiker Pym Fortuin, dass dieser wegen seiner Homosexualiät „weniger wert als ein Hund“ sei.

  3. #2 Eurabier (30. Apr 2011 18:57)
    Ja, das meine ich: Muslime erkennen Homosexuelle nicht als Menschen an, sondern als Dreck. Nichts gegen Hunde, aber der Kommentar war heavy – und der Imam von Rotterdam ist nicht alleine.

  4. #4 Lady Bess (30. Apr 2011 19:02)
    Der hat nen Vogel ;-).

    Viele Homosexuelle werden sich umgucken. Viele sind auch selber schuld, weil sie Parteien wählen, die Schwulenhasser nach Deutschland holen.

  5. @ #5 marooned84 (30. Apr 2011 19:07)

    Der Vogel ist irre und gehört eingesperrt.
    Ja, viele Homosexuelle werden sich mit den Moslems noch umgucken, aber wenn sie die Grünen unterstützen, müssen sie sich nicht wundern.

  6. Selbstverständlich können Frauen Imane werden. Es gibt ja auch vom Vatikan anerkannte katholische Priesterinnen. (kein Witz!).

  7. „Davor drehten sich seine Sorgen vor allem um die katholische Kirche, die sich bekanntlich sehr skeptisch bis restriktiv gegenüber der Homosexualität zeigt.“

    bekanntlich bezeichnet die kirche homosexualität als eine krankheit.
    mir ist aus der bibel keine stelle bekannt, in der zur steinigung/tötung/bestrafung von kranken aufgerufen wird, im gegenteil: christen sind aufgefordert, kranken zu helfen.

  8. Ein unglaublich verlogener Mensch, dieser Idriz.

    Der setzt voll auf Taquia und die Politiker aller Parteien und die Gutmenschen horchen ihm andächtig zu.

    Es widert einen an.

  9. Wenn manein wenig weiter darüber nachdenkt, kommt man zu dem Schluß, daß die Grünen mit ihrer unverhohlenen Sympathie für die Musels nicht mehr glaubhaft sind als die Fürsprecher gleichgeschlechtlicher und anderer queerer
    ‚Lebensformen‘.
    Auf zwei Hochzeiten – Mohamedanerl- und zugleich Homo-Hochzeit – kann man nicht tanzen.
    Der Spagat ist zu viel zu groß und allzuviel zerreißt bekanntlich den Sack (alte Müller-Weisheit)

  10. #9 kongomüller (30. Apr 2011 19:13)
    Ja, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob das Sarkasmus von Dir war:

    „bekanntlich bezeichnet die kirche homosexualität als eine krankheit.
    mir ist aus der bibel keine stelle bekannt, in der zur steinigung/tötung/bestrafung von kranken aufgerufen wird, im gegenteil: christen sind aufgefordert, kranken zu helfen.“

    Homosexualität wird deshalb als Krankheit gesehen, weil es gegen Gottes Gebote geht (Die zehn Gebote). Aber der letzte Satz von Dir kann nicht ernst gemeint sein.

    Aber: Wir sollten mit diesen vergleichen aufhören, der Islam kann einfach nicht mit Buddhismus, Christentum und Co verglichen werden. Er ist selber eine Krankheit: narzisstische Persönlichkeitsstörung

  11. Wenn doch schwule Grünewähler von homosexuellenhassenden Moslems gejagd und zusammengeschlagen werden werde ich Beifall klatschen.

    Nein, nicht weil ich etwas gegen Schwule hätte. (Die sollen doch machen was sie wollen.) Sondern weil diese dummen schwule Grünewähler eine Partei wählen, die ihre eigenen Schlächter vorbehaltlos unterstützen!

    Grüne Dummheit und Weltfremdheit gehören doch bestraft. Und wenn naivdoofe schwule grüne Islamversteher von schwulehasenden Moslems ins Koma getreten werden, dann trifft es doch wenigsten genau diese grüne Spinner, die ihre eingene Ermordung wegen ihrer sexuellen Orientierung billigend in Kauf nehmen, weil sie die Grünen gewählt haben!

    Oder nicht?

  12. #12 Hellgate (30. Apr 2011 19:20)
    Absolut. 100%. Viele Homosexuelle wählen grün auch nur wegen ihrer extrem liberalen Haltung zur Homosexualität, übersehen aber, dass sie ihre größten Feinde hofieren: Muslime.

    Folglich habe ich mit Homosexuellen, die grün wählen, keinen Mitleid (mehr); denn schließlich holen sie nicht nur ihre Feinde ins Land, sondern auch die Feinde der Frauen, die Feinde der „Ungläubigen“, die Feinde der Demokratie, die Feinde der Freiheit, die Feinde der Vernunft, die Feinde der Intelligenz, die Feinde des Kultivierten, die Feinde…

  13. #11 marooned84 (30. Apr 2011 19:18)
    Homosexualität wird deshalb als Krankheit gesehen, weil es gegen Gottes Gebote geht (Die zehn Gebote).

    christen sind auch aufgefordert, ihre feinde zu lieben, die gegen die gebote gottes verstoßen.

  14. #14 kongomüller (30. Apr 2011 19:29)
    „christen sind auch aufgefordert, ihre feinde zu lieben, die gegen die gebote gottes verstoßen.“

    Das stimmt. Es ist sicherlich auch kein Zufall, dass wir nur mit Muxels ein Problem haben… Die lieben ihre Feinde nicht so, wie Christen es tun. Nein, sie wollen ihre „Feinde“ (irreführendes Wort, da alles nicht-islamische feindlich ist) vernichten. So auch die Homosexuellen, diese sind nicht einmal Dhimmis – und Dhimmis sind schon Dreck.

  15. OT

    Video: Der radikal-islamische Griff Irans reicht bis nach Dänemark

    An Mohammeds Geburtstag marschierten die Muslime in Dänemark zum zentralen Platz in Kopenhagen unter einer Flagge auf der „Islam ist Frieden und Liebe“ stand.Aber einige Elemente der dänischen muslimischen Gemeinschaft haben sich radikalisiert.

    Vor zwei Jahren gab es ebenfalls eine friedliche Demonstration an dieser Stelle, als die Muslime die Pro-Israel Demonstranten mit dem Hitler Gruß empfingen. Es gab „takbir“ Rufe in arabisch, das bedeutet „Eroberung“ und sie riefen „tötet die Juden“.

    http://www.cbn.com/cbnnews/world/2011/April/Irans-Radical-Islamic-Reach-Grips-Denmark/

  16. Schwule, Lesben, Transgender, man kann zu ihnen stehen, wie man will. Es handelt sich um Menschen, die unveräußerliche Menchenrechte besitzen.
    Noch Fragen, Bajrambenjamin?

  17. Donnerwetter, da gibt es aber viele Dinge, die der Imam Idriz nicht kennt, nicht weiß, noch nie gehört hat.

  18. Ein typisches Argument muslimischer Intellektueller, um sich der Kritik an Menschenrechtsverletzungen zu entledigen, ist, dass es im Islam keine Homosexualität gebe. Die Homosexualität sei die „Krankheit der zionistischen Dekadenz“ und eine „Strafe Gottes“ und würde demnach nur in Europa, Israel und den USA auftreten, nicht aber im Islam. Mich schockiert diese Skrupellosigkeit zu lügen und existierende Tatsachen beständig zu leugnen.

  19. Nur die dümmsten Kälber, wählen ihre Schlächter selber.

    Ich kann da kein Mitleid haben. Wer die Partei wählt, die die unterstützt, die dafür sorgen wird, Homosexuelle an Baukräne zu hängen, dem kann man nicht mehr helfen.

    Aber die Gegendemo am 2o.April in FFM zeigt, das auch homosexuelle langsam wach werden. Unter den Gegendemonstranten befanden sich sowohl Grüne wie auch Leute mit Regenbogenfahne.

    aufbruch2011@yahoo.de

  20. Das ist ein Volltreffer von einem Kommentar

    # 19 AtticusFinch (30. Apr 2011 19:56)

    Donnerwetter, da gibt es aber viele Dinge, die der Imam Idriz nicht kennt, nicht weiß, noch nie gehört hat.

  21. Ähm, nur um das nochmal für mich nachzuvollziehen:

    Wenn Muslime Schwule ablehnen ist das ganz furchtbar schlecht. Wenn aber „Islamkritiker“ Schwule ablehnen und als widernatürlich ablehnen ist das in Ordnung?

  22. Zwei Männer, die Sex miteinander haben, sollen also “gezüchtigt” werden, was klar eine Strafe bedeutet. Also hat Idriz hier die Unwahrheit gesagt.

    Idriz hat die Wahrheit gesagt. Nicht das homosexuell sein wird bestraft, sondern der homosexuelle Akt. Und der wohl auch unabhängig davon, ob die Männer dies aus Neigung tun oder für Geld oder aus Mangel an Frauen (z.B. im Knast).

    Auch Homosexuelle können enthaltsam leben. Da gibt es in England einen bekannten Geistlichen.

    Ich erwähne es nur wegen der Korrektheit.

  23. Ergänzung: Ein Iraner hat mir mal erklärt, dass in seinem Land Homosexualität offiziell nicht bestraft würde, nur der Akt selbst. Allerdings kann der Verdacht gefährlich sein. Wenn zehn Männer behaupten, sie hätten im Nebenzimmer Gestöhne von zwei Männern gehört, wird es brenzlig.

  24. #24 denkender_mensch (30. Apr 2011 20:24)

    Ja, so ist das hier auf PI.
    Umgekehrt ist es auch böse, wenn Muslime Christen ablehnen. Es geht aber für viele wieder in Ordnung, wenn Schwule Christen ablehnen und als unaufgeklärt hinstellen.

    Am Besten: einfach nur den Kopf schütteln und nicht zu weit einmischen.

  25. Dann hätt er sich aber noch den Film „undercover mosque“ anschauen müssen, dort gibt es eindeutige Szenen in denen den Leuten in der Moschee in London beigebracht wird dass Homosexuelle auf jeden Fall getötet werden müssten.

  26. Jeder Mensch der Freiheit, Demokratie und Menschenrechte liebt muss ein Feind des Islam sein. Hoffentlich kapieren das die grünen Islamversteher bald.

  27. Versteh ich nicht.
    Hat Mohammed nicht selbst Jünglinge im Paradies versprochen und mit Männern im Bett geschlafen?
    Warum hat Istanbul die größte Schwulen-Community in ganz Europa? Was ist mit Bacha Bazi und Halekon in Afghanistan und Pakistan?
    Das ist doch alles reichlich pervers und schwul.
    Im Übrigen bin ich als Christ jedem noch so harten Homohasser näher als jedem Hinterlader. Allerdings hat einzig das Christentum und Judentum als monogame zur sexuellen Zurückhaltung aufrufende Religion die moralische Grundlage dafür.

  28. #19 AtticusFinch (30. Apr 2011 19:56)

    Donnerwetter, da gibt es aber viele Dinge, die der Imam Idriz nicht kennt, nicht weiß, noch nie gehört hat.

    Ist mir auch aufgefallen. Dabei muß er doch ziemlich gelehrt sein, wenn er den Koran auswendig kennen will, und überdies aus demselben Grund wohl eine, zumindest temporäre, Gedächtnislücke haben.
    Nun frage ich mich, warum sowohl Ude, als auch Mitglieder der bayr. Landesregierung einen unwissenden Menschen zum Thema Islam befragen? Wollen sie als Blinde von einem Blinden geführt werden?
    So langsam halte ich Idriz für eine Posse. Nur so richtig lustig finde ich weder Thema noch Typen.

  29. #24 denkender Mensch
    #29 kt
    Ich kann mich nicht erinnern, das PI Kommentatoren die Todesstrafe für Schwule gefordert hätten.
    Im übrigen ging es in dem PI Artikel um die partnerschaftliche Gleichstellung, während es in islamischen Ländern um eine Mißachtung von Menschenrechten geht.
    Dieser eklatante Unterschied macht beides nicht miteinander vergleichbar.

  30. Und danke für diesen sehr guten Bericht! Lieber Michael, erlaube ich mir!

    Idriz meinte, er sei noch nie mit dem Thema konfrontiert worden, er kenne keine Homosexuellen in seiner Penzberger Gemeinde und es sei ihm nicht bekannt gewesen, dass es sich um so ein weit verbreitetes „Phänomen“ handle.

    Auch wenn ich der Meinung bin, das Homsexualität ein Minderheiten-Thema ist (tatsächlich <4%) erkenne ich aber die überwältigende Problematik der Nicht-Homos dabei an! Warum auch immer?

    Es zu Verleugnen wäre blöd oder extrem Opportunistisch! Oder das Gegenteil? 🙁

  31. #24 denkender_mensch (30. Apr 2011 20:24)
    #29 kt (30. Apr 2011 20:38)

    …so manche Fahne, drehet sich im Winde…

  32. Homosexualität wird darüber hinaus im Koran als „Abscheulichkeit“ dargestellt, beispielsweise in Sure 7, Vers 80-82:

    http://www.pi-news.net/2011/04/rot-grun-schafft-vorrang-der-ehe-ab

    Die Zerstörung von Ehe und Familie schreitet durch die rot-grünen „Sieger“ mit großen Schritten voran…

    Eine gewisse Doppelzüngigkeit mag man PI nicht abstreiten können. Ich frage mich oft was passieren wird wenn das Problem Islam nicht mehr als Feindbild existiert. Wird man dann christlich fromm zur Jagd auf gottlose Homosexuelle aufrufen?

  33. Bill Clinton hatte ja auch keinen Sex mit Monica
    Livinski…hat er jedenfalls öffentlich geschworen.

  34. #24 denkender_mensch (30. Apr 2011 20:24)

    Ähm, nur um das nochmal für mich nachzuvollziehen:

    Wenn Muslime Schwule ablehnen ist das ganz furchtbar schlecht. Wenn aber “Islamkritiker” Schwule ablehnen und als widernatürlich ablehnen ist das in Ordnung?

    selbstverständlich… Islamkritiker wollen Schwule nicht am Baukran sehen, sondern nur ihre Ruhe vor Gender-Mainstreaming, der offensichtlichem Zurschaustellung dieser Lebensart oder ähnlichem.

    Sie akzeptieren ( ich schreibe bewusst nicht „tolerieren“) diese Lebensform, ohne sie gutzuheissen.

    Was ist daran falsch ????

  35. hat man denn je einen moslem oder gar imam etwas selbst-kritisches über seine religion sagen hören… würde den süßen Worten keine weitere Beachtung schenken

    ob es eine Sünde oder nicht, diese Entscheidung will der imam gott überlassen
    nana, da wird sich doch ein Rechtgläubiger finden, dessen Hand von allah geführt wird

  36. So ein Indriz kann uns auch erzaehlen dass der Himmel rosarot ist, und im Prinzip tut er genau das und bindet uns damit eine fascistische Barbarenideologie auf.
    Die Frage ist vielmehr inwieweit die Menschen auf diese unsaegliche Taqiyya-Spiel hereinfallen, bis die Falle zuschnappt oder es doch noch frueh genug durchschauen, inzwischen zeigt die Uhr auf
    5VOR[20]12!!

  37. Religion und Sex gehören ins Private.
    Die Sexualmoral der Kirche aus der Vergangenheit, dazu hat Gunnar Heinson interessantes herausgefunden!

    Seine These in dürren Worten: durch die Pest starben 1/3 der Bevölkerung. Dadurch brachen dem Adel und der Kirche Einnahmen weg. Als Mittel um ein Bevölkerungswachstum zu beschleunigen wurde 1. die Sexualmoral erfunden, 2. wurden Hexen getötet (das waren an sich Hebammen, die auch über Geburtenkontrolle, Verhütung und Abtreibung bescheid wussten)

    H. belegt diese Theorie mit der Kinderzahl: die war vor der Hexenverbrennung bei etwa 3, danach gings rauf auf 9 Kinder pro Frau (was kaum eine Frau freiwillig tut)

    Geburtenkontrolle durch Verhütung und Abtreibung gabs schon im Mittelalter. Die Natur liefert allerlei Mittelchen dazu. Dieses Wissen wurde von den Hebammen weitergegeben.

  38. Wenn man es mal positiv ausdrücken möchte, ist es eine unglaubliche Leistung von PI Schwule, Christen, Juden, Atheisten, Ex-Muslime, Liberale, Konservative und weiß Gott wen, an eine Stelle auf eine Seite zu bringen und (wenn nicht gerade miteinander, dann wenigstens) aneinander vorbeireden zu lassen.

    Hut ab!

  39. Homsexualität gehört zu unserer Freiheit. Mohammedaner sind die Feinde unserer in langen Jahrhunderten erkämpften Freiheit.

  40. #27 Malcom X (30. Apr 2011 20:33)

    LOL, PI ist so glaubwürdig wie Pinocchio

    Hier………brandmarkt man die Homo-Ehe und jetzt macht man sich auf einmal für die Schwulen stark.

    ———————————————

    So oder so spielt das Leben; und auf den Regen folgt meistens Sonnenschein. 😛

  41. # 47
    Ja! Richtig! Jedem seine Meinung. Und wenn keiner die Keule schwingt geht das wunderbar. Wenn es PI nicht gäbe, müsste man es erfinden.
    Fürchtet Euch nicht! Wir kriegen schon die Kurve!

  42. #27 Malcom X (30. Apr 2011 20:33)

    Und das Eine hat mit dem Anderen nichts zu Tun! 😉 Genau lesen und denken…

    So schwer sollte es eigentlich nicht sein!?

    Eigentlich! Aber die Verwirrung ist Ziel um keine Einheit zu gewähren…

    Minderheiten werden ausgenutzt!

    Mensch, wehrt euch…

  43. #15 kongomüller (30. Apr 2011 19:29)

    #11 marooned84 (30. Apr 2011 19:18)
    Homosexualität wird deshalb als Krankheit gesehen, weil es gegen Gottes Gebote geht (Die zehn Gebote).

    Wer Homosexualität als Krankheit sieht ist Teil des Gesamtproblems. Selbstherrliche Idioten sinds, egal ob Muslime oder Christen. Die Muslime sind nur ein noch weit grösseres Problem.

  44. #26 kt (30. Apr 2011 20:32)

    „Ergänzung: Ein Iraner hat mir mal erklärt, dass in seinem Land Homosexualität offiziell nicht bestraft würde, nur der Akt selbst…“

    ————————————————-

    Es ist auch nicht immer das Selbe, wenn im Bereich des „Dar el Islam“ beide Homosexuelle das gleiche tun, also der Bock und der Gebockte. Schuld ist im Zweifelsfalle aber immer der Gebockte. 😉

  45. Fällt nur mir auf, dass der angeblich so weltoffene und gebildete Imam Bajrambejamin Idriz im Grunde garnichts weiss?

    Weiss nix über Biologie, weiss nix über Soziologie und weiss angeblich auch nicht genau, was im Koran steht, den er seit seinem 11.Lebensjahr auswendig kann…

  46. Es könnte ja sein, dass Idriz es im Prinzip gut meint, spielen wir den Gedanken mal durch …:

    Erstens weiß Idriz vermutlich genau, dass seine Interpretation des Koran dem islamischen Weltkonsens völlig zuwiderläuft. Da kann man schon verstehen, dass er erstmal ausweicht. Man kann eine Weltreligion nicht im Galopp auf den Kopf stellen.

    Zweitens hat Idriz keinen Religionsgelehrten vorzuweisen, der seine liberale Auffassung auch offiziell in islamischen Rechtsgutachten (Fatwas) kodifziziert hat. Und erst dann würde die Sache langsam glaubwürdig.

    Man sollte schrittweise an Punkt zwei arbeiten, also seine liberalen Haltungen in offiziell kodifizierter Form einfordern. Eine nach der anderen. Alles andere hilft nicht.

    Dass er sogar Frauen als Imame für möglich hält, ist übrigens schon fast wieder das andere Extrem und ziemlich unglaubwürdig; das muss nicht mal sein, um integriert zu sein. Die Katholen haben das auch nicht. Im Kultischen Bereich können die Traditionen pflegen wie sie wollen, aber im Alltag bei Nichtgeistlichen muss Gleichberechtigung herrschen.

    (Nebenbei: Der McKinsey-Report mit den 90% Männern mit homoerotischen Erfahrungen ist übrigens etwas veraltet.)

  47. #55 nicht die mama (30. Apr 2011 23:50)

    Fällt nur mir auf, dass der angeblich so weltoffene und gebildete Imam Bajrambejamin Idriz im Grunde garnichts weiss?

    ————————————————–

    Auf jeden Fall von Taqyyia versteht der „ehrbare“ Hafiz eine ganze Menge.

  48. #56 Athenaios (01. Mai 2011 00:22)

    Führen Sie diesen Gedanken mal weiter ohne Religio-Erotische-Phasen sondern nur in Gesellschaftlichen Sein des religiösen Vorbehalts!

    In Koexistenz des überlebenden Seins.

    Wie kompliziert…

    Vezeihung an alle, aber ich versteh es selber nicht… 🙁

    Ich denk aber drüber nach…

    (Das war jetzt kein Witz! Ist sogar sehr traurig..)

    Und mir einsam wichtig…

  49. Sure 4, Vers 16
    “Wenn sich zwei Männer miteinander durch Unzucht vergehen, so straft beide; wenn sie aber bereuen und sich bessern, dann laßt ab von ihnen; denn Allah ist versöhnend und barmherzig.”

    Allah, wer immer das ist ( Gott auf jeden Fall nicht ) geht es nur darum, dass sich der Islam wie ein Geschwür auf der Welt ausbreitet und die Menschheit ins Verderben stürzt. Alles, was diese Ausbreitung behindert oder nicht dazu beiträgt wird deshalb aufs schärfste bekämpft. Da sich Homosexuelle bekanntlich nicht vermehren und deshalb nichts zum Geburtendschihad beitragen, werden sie im Geiste des vermehrungswütigen Islam konsequenterweise ausgerottet.

    Sure 4, Vers 16 muss man auch in diesem Sinne interpretieren. Vereinzelte homosexuelle Akte von heterosexuellen Männern werden relativ milde verurteilt, da sie ja weiter zum Geburtendschihad und zur Ausbreitung des Geschwüres beitragen können. Hier zeigt sich Allah ( wer immer das ist, Gott auf jeden Fall nicht ) diesen gegenüber versöhnend und barmherzig. Homosexuellen Männern jedoch, die ja für ihre Homosexualtät gar nichts können und zur ihr stehen und sie ausleben wollen und somit nicht zum Geburtenschihad beitragen, zeigt sich Allah nicht barmherzig und versöhnend und völlig islamkonform ist deswegen auch der Baukran für sie bestimmt.

  50. Warum sollte mich interessieren, was ein schwuler Gastwirt zu sagen hat? Weil er „bekennender Homosexueller“ ist? Das Einzige, was mich an Herrn Holzapfel interessierte, ist, ob man in der „Deutschen Eiche“ gut essen kann oder nicht. Dass er sich aktiv an diesem ordinären CSD-Umzug beteiligt, spricht eher gegen ihn, und dass er für seinen „äußerst papstkritischen Wagen“ (ach, wie originell!) sogar vor Gericht zieht, legt die Vermutung nahe, dass wir es mit einem dieser trostlosen Aktivisten zu tun haben.

    Nebenbei gefragt: Ist der Wellnessbereich des Herrn Holzapfel für alle oder nur für Schwule da? Meine frühere Sauna um die Ecke ist für „Normalos“ leider gesperrt, seit Schwule sie übernommen haben.

    #12 marooned84:
    Homosexualität wird deshalb als Krankheit gesehen, weil es gegen Gottes Gebote geht (Die zehn Gebote).

    Ach ja? Gegen welches der Zehn Gebote? Ich kenne nur das Alte Testament, 3. Mose 18,22: „Du sollst nicht bei einem Manne liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel.“ Von Krankheit ist da keine Rede, und selbst der Vatikan redet nicht von „Krankheit“, sondern nennt sexuelle Akte zwischen Personen des gleichen Geschlechts eine „schlimme Abirrung“. Wenn man die schwulen Aktivitäten in „dark rooms“ nimmt, könnte er sogar recht haben.

  51. Dieser Herr Imam scheint nicht sehr beschlagen zu sein. Was der alles nicht weiß – das sind mehr als harmlose Bildungslücken! Sehen mehr aus wie selektive Lügen. Und wenn der schon so wenig weiß, wie viel wissen dann die anderen, weniger bekannten Idrize?

    Aber letztlich ist egal, was er sagt, weil er ja aus taktischen Gründen soundso immer das sagen darf, was ihm opportun erscheint. Damit konfrontiert, weiß der nächste Imam auch ein paar Antworten. Die Kerle sind in keiner Hinsicht Ernst zu nehmen, was aber leider nicht heißt, sie wären ungefährlich…

  52. Der Holz-Apfel fällt nicht weit vom Stamm der Deutsch-Eiche.

    Eine harmonie-und konsenssüchtige Sanft-Truppe aus dem Bier-, Knödel- und Wellnessbereich ist dem Bösen von Penzberg nie und nimmer gewachsen. Während sie ihren Schaum schlagen, macht er Nägel mit Köpfen.

    Er wird die „Community“ nageln, sobald seine grölenden Scharia-Horden stark genug sind. Mit Lustgewinn für die Eichen-Freunde wird das weniger zu tun haben….

  53. #27 Malcom X (30. Apr 2011 20:33)

    LOL, PI ist so glaubwürdig wie Pinocchio 😀

    Hier

    http://www.pi-news.net/2011/04/rot-grun-schafft-vorrang-der-ehe-ab/

    brandmarkt man die Homo-Ehe und jetzt macht man sich auf einmal für die Schwulen stark. Frei nach dem Motto, der Feind meines Feines ist mein Freund.

    Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Es geht nicht um die Berechtigung oder Nichtberechtigung von Kritik, sondern darum, wie man mit Menschen umgeht, deren Neigungen und Lebensauffassungen man, je nach eigener Überzeugung, kritisieren kann oder auch nicht.

  54. Ich würde aber auch zustimmen das es Imam Idriz prinzipiell anzurechnen ist dass er zu dem Gespräch überhaupt gekommen ist.

    Auf die Frage nach der Gleichberechtigung der Frau meinte er erstaunlicherweise, dass Frauen im Islam durchaus auch Imame werden könnten.

    Prinzipiell ja. Allerdings dürfen sie dann nur das Gebet von Frauen leiten, ein Mann darf nicht hinter einer Frau beten (dafür gibt es allerdings auch einen pragmatischen Grund, welcher wohl jedem sofort klar wird der schon mal beim Gebet zugeschaut hat).

    Kinsey-Report hin, in dem behauptet wurde, 90 % aller Männer hätten schon einmal ein homoerotisches oder homosexuelles Erlebnis gehabt

    Seid ihr da sicher?? Ich habe jetzt nur mal grob gegoogelt, und die 90% beziehen sich wohl auf Selbstbefriedigung, nicht auf Homoerotik.

  55. Mir ist bekannt, dass viele Homosexuelle die Grünen oder SPD wählen. Die Grünen haben ja eine lange Tradition, was „andere Lebensentwürfe“ betrifft. Sie fördern aber gleichzeitig die Massenzuwanderung von Muslimen, damit die Islamisierung. Bin gespannt, wie dieser selbstgemachte Konflikt am Ende gelöst werden soll. Denn die meisten Imame sind nicht so geschmeidig wie Kollege Idriz; sie fordern offen den Umgang mit Homosexuellen, wie er in islamischen Ländern praktiziert wird. Für Betroffene ist es letztlich egal, welche Rechtfertigung dafür herhalten muss…

  56. „““Richter Dhom bemängelte außerdem die Verhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes. Sie dürfe eingreifen, wenn die öffentliche Sicherheit gefährdet sei.“““

    …hätte der Homosexuelle also eine Mohammed-Puppe mit Kondom übder dem Finger gezeigt… und die Muslime mit Gewalt auch nur gedroht hätten… DANN wäre die „öffentliche Sicherheit“ natürlich gefährdet gewesen!!!

    Ein SKANDAL Urteil!

  57. Der 30.04.2011 hat deutlich gezeigt, wie fragwürdig PI mit Homosexuellen umgeht. Morgens wird ein Pamphlet gegen die Homo-Ehe veröffentlicht und am Nachmittag werden Schwule und Lesben als Argumentationshilfe gegen den Islam missbraucht.

    Des Weiteren ist es interessant, dass viele Kommentatoren hier ob seiner Papstkritik die Meinungs- und Kunst*freiheit* von Dietmar Holzapfel eingeschränkt sehen möchten, zugleich jedoch einer Kleinpartei namens DIE *FREIHEIT* huldigen.

    ~~~

    @ #67 Moralist: Der Skandal ist nicht das Urteil, sondern die Tatsache, dass die öffentliche Sicherheit durch Muslime gefährdet wäre.

  58. Von der Theorie her ist der Koran sicher nicht schwulenfeindlicher oder –freundlicher als die Bibel (eines der oben zitierten Koran-Zitate ist eine Wiedergabe einer Story aus dem AT). Das Problem ist dass der Durchschnitts-Muslim den Koran ernster nimmt als der Durchschnitts-Christ die Bibel.

  59. Im Iran gibt es keine Schwulen, die gibt es nur in Amerika, so Ahmadshithead in New York.

  60. #7 Rheinperle (30. Apr 2011 19:11)

    Es gibt sehr wenige bekannte Frauen, welche in europäischen (!) Moscheen und allein Frauen (!) vorbeten, und daher in der MSM-Presse oft als Imamin tituliert werden, um die „Fortschrittlichkeit“ des Islam zu propagieren, einen Imam-Posten in seiner Allumfassendheit wie auch den eines qâdî etc. darf eine Frau nach Islamischem Recht allerdings nicht ausfüllen. Vgl. T.W. Juynboll: Handbuch des Islamischen Gesetzes …, Leiden/Leipzig 1910, [S.331] und s. die fatâwa beim Institut für Islamfragen vom 1.2.2006 und 2.2.2007.

  61. Zum ersten nehme ich dem lieben Imam sein vorgeschütztes – erschütternd umfassendes – Nichtwissen nicht ab; in Taqiya ist er ja erfahren.
    Andererseits heißt es auch nicht, daß jemand, der den koran auswendig kann, dessen Inhalt kennt. Die meisten verstehen ihn nicht, weil er in altertümlichem Arabisch ohne Exegese vorgetragen und auswendig gelernt wird. Da ist dann kein Unterschied mehr zum Papagei, weshalb den Koran rezitierende Papageien in Arabien auch so hoch im Kurs zu stehen scheinen. 😉 (Quelle: Institut für Islamfragen, News, 24.08.2010 und http://www.kazdar.com).

    Zur Gleichbestrafung von Ehebruch und homosexuellen Handlungen ist festzuhalten, daß der hadd-Tatbestand zinâ‘ grundsätzlich jeglichen (!) vom Islamischen Recht nicht erlaubten Geschlechtsverkehr ahndet und dann auch dieselben Zeugen- wie Strafvorschriften zur Anwendung kommen.

  62. Er schaltete sich in die Diskussion ein und sagte zu Idriz, dass die Homosexualität „kein Phänomen“ sei, sondern sie gebe es, seit die Menschheit existiere.

    Wo besteht denn da ein Widerspruch? Es gibt Phänomene, die so alt sind wie die Welt. Z. B. das Phänomen der Sonnenfinsternis.

  63. #71 9 n.u.Z.:
    Es gibt sehr wenige bekannte Frauen, welche in europäischen (!) Moscheen und allein Frauen (!) vorbeten,…

    Zum Beispiel diese Predigerin in der Londoner Regent’s Park Mosque, die den versammelten Frauen ihre muslimische Pflicht „zu töten, töten, töten“ nahebringt. Was sollte mit einem Muslim geschehen, sagte sie, der zu einem anderen Glauben konvertiert? „We kill him, kill him, kill, kill… You have to kill him, you understand?“ Zu sehen in der zweiten „Undercover Mosque“-Doku von Channel 4.

    Ehebrecher sollten zu Tode gesteinigt werden, sagte sie, „wie auch Homosexuelle und Frauen, die sich wie ein Mann benehmen, the punishment is kill, kill them, throw them from the highest place“. Diese Strafen, sagte sie, seien Teil eines künftigen islamischen Staates. „Ich will damit nicht sagen, dass ihr anfangen sollt, Leute umzubringen: Es muss einen muslimischen Führer geben, wenn die muslimische Armee größer geworden ist, wenn der Islam ausreichend gewachsen ist.“

    Die „Regent’s Park Mosque“ gilt als „moderat“, nach außen hin predigt man „Toleranz“ und „interreligiösen Dialog“. Die Predigerin heißt Um Amira, hat drei Jahre Koranstudium in Saudi-Arabien absolviert:

    http://www.youtube.com/watch?v=qI8n2-0uUOU

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